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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • AfD-Aufruf gegen politischen Gegner in Charlottenburg-Wilmersdorf

    11/15/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 15. November 2016 rief die Partei Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf dazu auf, den Vorsitzenden der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf persönlich mit E-Mails einzuschüchtern. Dazu veröffentlichten sie auf ihrer Facebookpage seine Emailadresse. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW, Anlaufstelle Bezirksbüro Die Linke
  • Einschüchterung des Politischen Gegners in Charlottenburg-Wilmersdorf

    11/11/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. November 2016 rief die Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg auf ihrer Website dazu auf, den Leiter der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) einzuschüchtern: "Sind Sie zufrieden mit um Umgang des [...] [G.] mit dem Kontroversitätsgebot? Haben Sie Zweifel an seiner Neutralität? Auch wenn Ihnen kein Forum innerhalb der LpB geboten wird, können Sie [G.] kontaktieren unter [Kontaktdaten]". Außerdem empfahlen sie die Störung von Veranstaltungen der Landeszentrale: "Mitglieder und Sympathisanten der AfD [können] [...] die Veranstaltungen der LpB besuchen und so am Diskurs teilnehmen." Im Juli 2016 gab es einen vergleichbaren Aufruf zur "Partnerschaft für Demokratie". Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • In Wilmersdorf Gedenken gestört (2)

    11/11/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Nacht vom 10. auf den 11. November 2016 wurden auf einer Straßenseite der Gieselerstraße in Wilmersdorf, vor den Häusern 12, 14 und 16, Kerzen umgeworfen, die Nachbar*innen anlässlich des Gedenktags an die Novemberpogrome von 1938 an Stolpersteinen aufgestellt hatten. Außerdem wurde eine niedergelegte Gedenkblume entfernt. Diese Stolpersteine sind kleine, ins Pflaster eingelassene Denkmäler für ermordete Jüdinnen und Juden, die in den 1930er und 1940er Jahren in der Gieselerstraße lebten. Dies geschah bereits in der Nacht zuvor.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    11/09/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 9. November 2016 wurde der Betroffene in Charlottenburg vor seinen Geschäftsräumen erst antisemitisch beleidigt und, als er in die Räume flüchten wollte, so hart im Brustbereich gepackt, dass er sichtbare Hämatome davontrug. Der Betroffene trug innerhalb der Räumlichkeiten gelegentlich Kippa, was durch den Täter, der dem Betroffenen vom Sehen flüchtig bekannt vor kam, wahrgenommen wurde.
    Quelle: ReachOut Berlin, RIAS Berlin, Polizei Berlin 27.02.17
  • In Wilmersdorf Gedenken gestört

    11/09/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 2016 wurden auf einer Straßenseite der Gieselerstraße in Wilmersdorf, vor den Häusern 12, 14 und 16, Kerzen umgeworfen, die Nachbar*innen anlässlich des Gedenktags an die Novemberpogrome von 1938 an Stolpersteinen aufgestellt hatten. Diese Stolpersteine sind kleine, ins Pflaster eingelassene Denkmäler für ermordete Jüdinnen und Juden, die in den 1930er und 1940er Jahren in der Gieselerstraße lebten.
    Quelle: Register CW
  • Drohbrief gegen eine Schulleiterin aus Schmargendorf

    11/08/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 8. November 2016 drohte die Alternative für Deutschland, Landesverband Berlin der Schulleiterin des Grauen Klosters am Hohenzollerndamm in Schmargendorf mit disziplinarischen Konsequenzen. Denn die Schule hatte einem Lehrer gekündigt, der an Demonstrationen von Bärgida teilgenommen habe und der Identitäre Bewegung nahe stehe. Der Lehrer ist ein Funktionär der Alternative für Deutschland. Die Alternative für Deutschland ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte. Der Identitäre Bewegung ist ein extrem rechtes Aktionslabel der Neuen Rechten.
    Quelle: Berliner Zeitung 05.11.16 u. 10.11.16, Berliner Morgenpost 10.11.16
  • Stolperstein beschädigt in Wilmersdorf

    11/07/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. November 2016 wurde in der Sächsischen Straße in Wilmersdorf der Stolperstein für Elisabeth Aschenstein beschädigt vorgefunden. Es waren neue Einkerbungsspuren auf dem Wort "Deportation" zu sehen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht.
    Quelle: Register CW
  • Nazidemo in Charlottenburg

    11/05/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 5. November 2016 fand ein neonazistischer Aufmarsch mit circa 50 Teilnehmenden in Charlottenburg statt. Sie wurde organisiert von der Brandenburger Gruppe "Hand in Hand" und dem "Bürgerbündnis Havelland". Neben Brandenburger Redner Enrico G. sprachen Redner aus dem ostdeutschen Raum. Teilnehmende aus Berlin kamen aus dem Bärgida-Umfeld. Es nahmen auch Hooligans aus der "Brigade Magdeburg" teil. Ein Redner trug ein Shirt mit dem Aufdruck "Rapefugees not welcome". Es wurde eine Reichskriegsflagge mitgeführt. Die anschließende Demonstration führte über den Kurfürstendamm, Fasanenstraße, Lietzenburger Straße, Kurfürstendamm, Tauentzien, Nürnberger Straße, Budapester Straße zurück zum Hardenbergplatz. Es gab nationalchauvinistische, rassistische und antisemitische Redebeiträge. Die Demonstration wurde durch Gegenprotest begleitet.
    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    11/05/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 5. November 2016 gegen 04.00 Uhr wird ein 42-jähriger Mann auf dem Hardenbergplatz von einem 30- und einem 27-jährigen Mann rassistisch beleidigt, bedroht und am Boden liegend getreten. Zwei Zeugen rufen die Polizei.
    Quelle: Reachout Berlin, Polizei Berlin 27.02.17
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    11/04/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 4. November 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin im Restaurant Grand Tang in der Pestalozzistraße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung. Diese führe auch zu Überschwemmungen durch Starkregen. Der Referent Claus P. behauptete die rassistische Verschwörungsideologie, dass die Bundesregierung unter die Flüchtenden aus Syrien gezielt ISIS-Kämpfer einschleuse. Er sagte, auf dem Flugfeld Wünsdorf würden flugzeugweise Geflüchtete landen, die dann in ein Tunnelsystem verschwänden, wo sie mit Waffen ausgestattet würden. Auch das Gesundbrunnencenter habe einen Zugang, denn dort stünden seiner Beobachtung nach viele Geflüchtete. Außerdem berichtete er von eigenen Streitigkeiten mit dem Amtsgericht Charlottenburg, die er nach der bei Reichsideolog*innen typischen Art für ignorierbar hielt. Das Finanzamt wurde aus dem Publikum als Firma bezeichnet. Er verbreitete außerdem pseudomedizinische Esoterik.
    Quelle: Register CW, Youtube
  • Antisemitischer Zettel in Charlottenburg

    11/02/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 2. November 2016 wurde ein Zettel mit verschwörungsideologischem Inhalt an einem Auto in Charlottenburg entdeckt. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach, in unterschiedlichen Varianten, gemeldet worden.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Propaganda von NPD auf Facebook

    10/31/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Oktober 2016 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.
    Quelle: Register CW
  • Störversuch der Identitären in Charlottenburg

    10/29/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 29. Oktober 2016 versuchte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg das Theaterstück "Fear" in der Schaubühne am Lehniner Platz zu stören. Die Aktion wurde verhindert.
    Quelle: Register CW
  • Rassistische Benachteiligung in öffentlicher Stelle in Charlottenburg

    10/25/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25. Oktober 2016 verweigerte die Agentur für Arbeit am Goslarer Ufer einer Familie aus Rumänien die Annahme des Erstantrags auf Sozialleistungen nach SGB II. Die Sachbearbeiterin verwies auf eine interne Anweisung keine Neukunden mehr annehmen zu dürfen. In einem Gespräch im Backoffice hieß es, die Amtssprache sei Deutsch und die Personen müssten mit Dolmetscher wieder kommen. Sie teilte dann mit, Neuanträge könnten per Post oder Fax geschickt werden.
    Quelle: Anlaufstelle Amoro Foro
  • Veranstaltung der Jungen Alternativen in Charlottenburg

    10/24/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 24. Oktober 2016 fand ein Landeskongress der Jungen Alternativen Berlin in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg statt. Die „Junge Alternative“ ist die Jugendorganisation der Partei „Alternative für Deutschland“. Die „Junge Alternative Berlin“ vertritt in ihrem Grundsatzprogramm homophobe, transphobe, antifeministische, antikommunistische und nationalistische sowie wertkonservative Positionen. Sie weist teils personelle Überschneidungen mit der extrem rechten Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg auf. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.

    Quelle: Register CW, Facebook
  • Homophobes Banner in Westend

    10/22/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 22. Oktober 2016 zeigte der Hertha-BSC-Fanklub "Harlekin Ultras" im Olympiastadion ein 50 Meter breites Banner mit der Aufschrift "Lieber eine Mutter als zwei Väter" gegen Fans des Vereins 1. FC Köln.
    Quelle: Tagesspiegel 22.10.16, Morgenpost 22.10.16, Faszination Fankurve 22.10.16
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    10/20/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ende Oktober stand an einer Wand der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni in Charlottenburg "Googlet Orden der Patrioten". Der Schriftzug konnte entfernt werden. Der Orden der Patrioten ist eine Organisation, die neurechte Positionen vertritt, ebenso sind monarchistische Positionen zu erkennen.
    Quelle: Register CW
  • Neurechte Propaganda in Charlottenburg

    10/20/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 20. Oktober 2016 fanden sich am Kurfürstendamm in Charlottenburg zwischen Oliver Platz und Schlüterstraße an mehreren Parkautomaten Aufkleber der Identitäten Bewegung mit der Aufschrift „Wehrt Euch - Es ist Euer Land!“. Dies ist als rassistisch motivierter Aufruf gegen Einwanderung zu verstehen. Die Identitäre Bewegung nimmt dabei in der Regel Bezug auf Menschen muslimischen Glaubens. Die Aufkleber wurden entfernt. Die Identitäre Bewegung ist ein extrem rechtes Label, das der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    10/20/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 20. Oktober 2016 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Alice Weidel, Bundesvorstandsmitglied der Alternative für Deutschland, hielt einen europapolitischen Vortrag. Dabei zog sie verunglimpfend über den politischen Gegner her: Sie zog Merkel-Grimassen und ließ sich fälschlich ein, Gabriel hätte „nie gearbeitet, nie etwas gelernt“. Die Bibliothek des Konservatismus bearbeitet EU-skeptische Themen, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein. Die Alternative für Deutschland ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte. Die persönliche Verächtlichung des politischen Gegners findet ihren Bezug in der Ablehnung der demokratischen, etablierten Parteien.

    Quelle: Der Spiegel 03.02.17
  • Veranstaltung der Jungen Alternativen in Charlottenburg

    10/19/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 19. Oktober 2016 fand eine Veranstaltung der Jungen Alternativen Berlin im Café Bleibtreu in der Bleibtreustraße in Charlottenburg statt. Die „Junge Alternative“ ist die Jugendorganisation der Partei „Alternative für Deutschland“. Die „Junge Alternative Berlin“ vertritt in ihrem Grundsatzprogramm homophobe, transphobe, antifeministische, antikommunistische und nationalistische sowie wertkonservative Positionen. Sie weist teils personelle Überschneidungen mit der extrem rechten Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg auf. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extreme rechte. Das Café Bleibtreu beendete das Treffen nach einer Stunde und erteilte Hausverbot.
    Quelle: Register CW, Facebook
  • Antisemitischer Zettel in Charlottenburg

    10/18/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. Oktober 2016 wurde zwischen den Schals, die links an der Wand vor dem Eingang eines indischen Ladens in Charlottenburg hingen, ein Zettel mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt, der mit Tesafilm dort an die Wand geklebt war. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel tauchen seit 2015 im Bezirksgebiet auf.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Zettel in Charlottenburg

    10/18/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. Oktober 2016 wurde ein Zettel mit verschwörungsideologischem Inhalt an einem Laternenpfahl in der Steifensandstraße in Charlottenburg entdeckt. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Dies knüpft an eine Serie antisemitischer Propaganda an, die seit 2015 in Berlin verbreitet wird. Sie traten bspw. am 14. Januar, am 28. Januar, am 31. Januar und am 25. September auf. 
    Quelle: Register CW, RIAS Berlin
  • Massive Bedrohung durch antisemitischen Brief in Charlottenburg

    10/17/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 17. Oktober 2016 enthielt ein an einen Leserbriefschreiber des KiezBlatt Klausenerplatz. Er war die Anschrift des Kiezbündnisses Klausenerplatz gerichtet. Es handelte sich um einen Auszug eines Briefs, der im Mai 2016 bereits an das Register gerichtet war. Der Brief enthielt falsche Verdächtigungen gegenüber Sozialistischen Jugend - Die Falken. Das Schreiben war darüber hinaus ein mehrseitiges antisemitisches Pamphlet aus der Kategorie der Drohbriefe. Es enthielt antisemitische, rassistische, antiliberale und NS-verharmlosende Äußerungen. Insgesamt vertritt der Autor des Schreibens ein geschlossenes extrem rechtes Weltbild.
    Quelle: Anlaufstelle KiezBüro Klausenerplatz, Register CW
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    10/15/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 15. Oktober 2016 wurde ein rassistisches Graffiti am U-Bahnhof Bismarckstraße entdeckt. Darin hieß es in Großbuchstaben: "Ich scheiss auf Allah. Kein Islam in Europa."
    Quelle: Register CW
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    10/13/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 13. Oktober 2016, gegen 15:20 Uhr beleidigte ein Nazi eine Frau und ihr kleines Kind rassistisch in Charlottenburg in der S-Bahn.
    Quelle: Twitter @viktor_antifa 13.10.2016
  • Identitäre Propaganda in Charlottenburg

    10/08/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 8. Oktober 2016 klebten Aufkleber der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg auf dem Campus der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni. Auf einem stand: "sichere Grenzen statt Asylwahn". Dieser richtet sich gegen das Grundrecht auf Asyl und verknüpft Anwärter*innen mit Straftäter*innen, was eine rassistisch motivierte Pauschalisierung darstellt. Auf einem Anderen war zu lesen: "Wehr dich gegen den großen Austausch. Bald sind wir eine Minderheit im eigenen Land." Dabei handelt es sich um eine rassistische Verschwörungsideologie, die der Regierung und anderen Eliten unterstellt die deutsche Bevölkerung gegen Muslim*innen austauschen zu wollen durch ein Zuwanderungsprogramm. Dabei handelt es sich um eine gegen Muslim*innen gerichtete rassistische Behauptung. Die Identitäre Bewegung ist ein extrem rechtes Aktionslabel, das sich der Neuen Rechten zurechnet.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    10/07/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. Oktober 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung. Der Referent Claus P. behauptete die Sichtung eines UFOs, das Geheiminformationen zum Bundeskanzleramt geschleust hätte. Seiner Ansicht würde die Bundeskanzlerin auf diesem Wege Anweisungen von geheimen Mächten erhalten, eine weit verbreitete Annahme antisemitischer Verschwörungsideologien. Dies hatte er bereits im Vorjahr behauptet. Ferner sprach er über die Chemtrailverschwörung, einer Ideologie, die Bezüge zu antisemitischen Argumentationsmustern und Chiffren verwendet und verknüpfte die Fluchtbewegung aus Syrien seit 2015 mit der dämonischen Steuerung durch eine geheime Macht. Für das Treffen war mit einem Flyer in Farben der Reichskriegsflagge geworben worden.
    Quelle: Register CW, Youtube
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    10/06/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 6. Oktober 2016 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Egon F. Stellte sein Buch „Die Niederlage der Politischen Vernunft – Wie wir die Errungenschaften der Aufklärung verspielen“ vor. Er vertrat die These, dass aktuelle Rassismustheorien selbst rassistisch und insbesondere intolerant seien. Medien warf er vor, anstelle von Flüchtenden Männern mehrheitlich Frauen gezeigt zu haben, was er eine „Fälschung“ nannte. Den politischen Gegner nannte er „Verlogenheit“. Im Großen und Ganzen leitete er seine Annahmen aus der Ablehnung des Foucault’schen Denkens, verbunden mit der Betonung der Nationalstaatlichkeit. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an der Revision der politischen Erfolge der politischen Linken seit den 1960er Jahren interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Propaganda von NPD auf Facebook

    09/30/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im September 2016 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.
    Quelle: Register CW
  • Diebstahl von Material des politischen Gegners in Charlottenburg

    09/28/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 28. September 2016 wurden im Büro des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni zahlreiche Informationsmaterialien über die Partei Alternative für Deutschland, zwei Pakete des lesbischschwulen Stadtmagazins "Siegessäule" sowie politische Flyer und Aufkleber, die gegen Rechts gerichtet waren, gestohlen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Antisemitischer Zettel in Charlottenburg

    09/25/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25. September 2016 hing in der Sybelstraße, im Abschnitt zwischen Droysenstraße und Kracauerplatz, ein antisemitischer Zettel an einer Haustür. Der vorwiegend kryptische Inhalt nimmt wie viele verschwörungsideologische Anschuldigungen gleich zu Anfang Bezug auf Jüd*innen: „Kein jüdischer Terror >Zum Schutz der Juden< auf Berliner Bürger (Wohnung, Straße, öffentliche Bibliotheken)“. Das Symbol der verschwörungsideologischen Gruppe „Anonymous“ auf der Vorderseite abgebildet. Auf der Rückseite wird vor „heimlichen Gasangriffen“ durch technische Geräte, die in den USA patentiert wurden, gewarnt. Diese würden durch den israelischen Geheimdienst Mossad durchgeführt, der mit dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA gleichgesetzt wird. Jüd*innen werden hier falsch angeschuldigt und ihnen eine geheime Macht zugeschrieben mit Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen sowie die Kontrolle der Wirtschaft, gesellschaftlicher Institutionen und Individuen zugeschrieben. Die Behauptungen knüpfen an die Ostküstenverschwörung an. Dies knüpft an eine Serie antisemitischer Propaganda an, die seit 2015 in Berlin verbreitet wird. Sie traten bspw. am 14. Januar, am 28. Januar und am 31. Januar auf.
    Quelle: Stolperstein-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Nazidemo in Charlottenburg

    09/24/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 24. September 2016 fand ein neonazistischer Aufmarsch mit über hundert Teilnehmenden in Charlottenburg statt. Sie wurde organisiert von der Brandenburger Gruppe "Hand in Hand" und dem "Bürgerbündnis Havelland". Neben Brandenburger Redner Enrico G. sprachen Extremrechte aus Tschechien, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. In einer Rede war von "USrael" die Sprache, einer der antisemitischen Ostküsten-Verschwörung angelehnte Metapher für eine vermeintliche jüdische Weltbeherrschung. Außerdem sagte ein Redner, Angela Merkel sei "verantwortlich für tausende Tote durch Korangläubige", was antimuslimisch rassistischen Bezug hat. Teilnehmende aus Berlin kamen aus dem Bärgida-Umfeld. Außerdem nahm die reichsideologische Gruppe Staatenlos teil. Es nahmen auch Hooligans aus der "Brigade Magdeburg" teil. Die anschließende Demonstration führte über den Kurfürstendamm in Richtung Wittenbergplatz und CDU-Zentrale. Die Demonstration wurde durch Gegenprotest begleitet.
    Quelle: Register CW, Antifa Info Berlin 25.09.16
  • Veranstaltung der AfD in Charlottenburg

    09/18/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. September 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland, Landesverband Berlin statt. Es handelte sich um die Parteiveranstaltung zur Berlinwahl am selben Tag. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: RBB 18.09.16, Berliner Kurier 18.09.16
  • Antisemitischer Brief in Grunewald

    09/16/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 16. September 2016 wurde ein gefälschter, antisemitischer verschwörungsideologischer Brief in Grunewald verbreitet. Das Schreiben ahmte einem Wahlkampfbrief vom Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermeister Reinhard Naumann nach. Dieser hatte erklärt, dass alle Aussagen des Schreibens frei erfunden wären und hatte Anzeige erstattet. Im Brief kündigte jemand in seinem Namen eine Umbenennung des Hagenplatzes nach einer israelischen Partnerstadt an und den Bau einer Synagoge. Außerdem würden angeblich Menschen "mit Migrationshintergrund aus dem Nahen Osten" umgesiedelt werden, um Platz für Israelis zu schaffen.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel 16.09.16
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    09/16/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 16. September 2016 wurde im Gebäude des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni auf der behindertengerechten Toilette der Schriftzug "Orden der Patrioten war hier" hinterlassen. Dies ist als Einschüchterung von Menschen mit Behinderung zu verstehen. Der Orden der Patrioten ist eine Organisation mit teils neurechten und teils monarchistischen Positionen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    09/16/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 16. September 2016 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine Mobilisierungsveranstaltung für den christlich-fundamentalistischen, ultrakonservativen und rechtspopulistischen „Marsch für das Leben“, ein Aufmarsch gegen die Selbstbestimmung von Frauen* und für Heteronormativität, statt. Referentin B.. ist Organisatorin der „Demo für alle“, die Protest gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg war und die Gleichstellung von Homosexuellen ablehnt.

    Quelle: Register CW
  • Pöbelei gegen Politischen Gegner

    09/16/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 16. September 2016 erhielt das Register Charlottenburg-Wilmersdorf eine E-Mail, in der ein extrem rechter Autor den politischen Gegner diffamierte. Darin wurde u.a. rassistische Verschwörungsideologien einer vermeintlichen Muslimifizierung mit falschen Zitaten der Politikerin Claudia Roth verknüpft.
    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Nord

    09/16/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 16. September 2016 werden am Abend eine 33-jährige Frau und ihre 4- und 7-jährigen Kinder auf dem Gehweg des Reichweindamms in Charlottenburg-Nord aus rassistischer Motivation mit einer Glasflasche beworfen. Die Flasche zerschellt direkt neben ihnen auf dem Boden.
    Quelle: Reachout Berlin, Polizei Berlin 27.02.17
  • Veranstaltung der AfD in Charlottenburg

    09/15/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 15. September 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland statt mit Beatrix von Storch, Otto Dreksler (beide AfD Berlin) und Leif-Erik Holm (AfD Mecklenburg-Vorpommern) statt. Sie begann um 18:30 Uhr. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg-Nord

    09/12/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 12. September 2016 gibt es eine antisemitische Pöbelei gegen einen SPD-Infostand am Heckerdamm, Höhe Bernhard-Lichtenberg-Straße, in Charlottenburg-Nord. Ein Mann behauptet dort, Juden regierten die Welt und besäßen das gesamte Kapital. Später kehrte er wieder und drohte "der Hitler wird euch alle noch holen".
    Quelle: Register CW, Facebook
  • Rechte Selbstdarstellung in Charlottenburg

    09/10/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 10. September 2016 fand in Charlottenburg in der Wilmersdorfer Straße ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte. Es gab Gegenprotest.
    Quelle: MBR Berlin
  • Veranstaltung der AfD in Charlottenburg

    09/10/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 10. September 2016 wählte die Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf einen neuen Vorstand. Wiedergewählt wurde auf der Veranstaltung der Bezirkssprecher Hugh Bronson, MdA. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    09/09/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 9. September 2016 fand ab 19 Uhr in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine Veranstaltung der neuen Rechten statt. Referent war Karlheinz W. aus Göttingen. Er gilt als ein Wortführer der neuen Rechten und ist Mitgründer des Instituts für Staatspolitik. Er trat bei extrem rechten Organisationen auf und vertritt insgesamt geschichtsrevisionistische Positionen. Er stellte sein Buch „Rubikon – Deutschland vor der Entscheidung vor“ (erschienen im Junge Freiheit Buchdienst), in dem er die Zuwanderung Geflüchteter und Terrorgefahren als Systemkrise modelliert, woraus er ein Widerstandsrecht dagegen ableitete. Affirmativ bezog er sich auf widerständige Handlungen der Neuen Rechten, er spielte u.a. auf die Identitäre Bewegung an.

    Quelle: Register CW, JF 10.09.16
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    09/08/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 8. September 2016 wurden auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg zwei Aufkleber "Chemtrails, nein danke" entdeckt. Sie waren etwa ein halbes Jahr alt. Chemtrails sind eine Verschwörungsideologie, die fälschlicherweise die gezielte Vergiftung Deutschlands durch Flugzeugabgase behauptet. Die Verschwörungsideologie bedient sich dabei antisemitischer Argumentationsmuster und wird im extrem rechten Milieu gepusht.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    09/07/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. September 2016 klebten in der Neuen Kantstraße antisemitische Zettel. Der vorwiegend kryptische Inhalt nimmt wie viele verschwörungsideologische Anschuldigungen gleich zu Anfang Bezug auf Jüd*innen: „Kein jüdischer Terror >Zum Schutz der Juden< auf Berliner Bürger (Wohnung, Straße, öffentliche Bibliotheken)“. Das Symbol der verschwörungsideologischen Gruppe „Anonymous“ auf der Vorderseite abgebildet. Auf der Rückseite wird vor „heimlichen Gasangriffen“ durch technische Geräte, die in den USA patentiert wurden, gewarnt. Diese würden durch den israelischen Geheimdienst Mossad durchgeführt, der mit dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA gleichgesetzt wird. Jüd*innen werden hier falsch angeschuldigt und ihnen eine geheime Macht zugeschrieben mit Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen sowie die Kontrolle der Wirtschaft, gesellschaftlicher Institutionen und Individuen zugeschrieben. Die Behauptungen knüpfen an die Ostküstenverschwörung an. Dies knüpft an eine Serie antisemitischer Propaganda an, die seit 2015 in Berlin verbreitet wird. Sie traten bspw. am  14. Januar, am 28. Januar und am 31. Januar auf.
    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    09/07/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. September 2016 klebte ein Aufkleber der Identitären Bewegung am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Darauf stand: "Prinz Eugen, Leonidas, Karl Martell: do it again". Die Parole nimmt Bezug auf den spartanischen König Leonidas I., der Persien besiegte. Der fränkische Hausmeier Karl Martell besiegte das umayyadische Al-Andalus. Der habsburgische Feldherr Eugen Savoyen-Carignan besiegte das Osmanische Reich. Ihnen ist gemein gegen muslimische Armeen gesiegt zu haben, wobei das Persien der Antike vor der Stiftung des Islam bestand und muslimifiziert wird. Europa wird hierbei als dauerhaft durch Muslime bedroht angesehen, die man in der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit habe zurückgeschlagen müssen. Die Identitäre Bewegung verbreitet die Behauptung, Europa stünde einer Islamisierung bevor. In diesem Sinne ist "Do it again" als Aufruf zu einer kriegerischen Auseinandersetzung gegen Muslim*innen zu verstehen. Dabei wird die Parole "Do it again" aus der Antifaschistischen Aktion kopiert und in neurechtes Repertoire übernommen. Die Identitäre Bewegung ist eine extrem rechte und rassistische Jugendorganisation.
    Quelle: Register CW
  • Antiziganistischer Angriff in Charlottenburg

    09/06/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 6. September 2016 gegen 14 Uhr fand ein antiziganistischer Angriff in der Kantstraße, Höhe Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg statt. Eine Frau, Mitte 50, schrie eine Geld sammelnde Frau an "geh hier weg, hau ab, los weg, weg" und spuckte sie an. Dann scharrte sie die Frau mit ihren Füßen weg, in etwa wie dies ansonsten mit Straßendreck geschieht. Eine einzige Passantin griff ein und verjagte die Angreiferin, ansonsten wurde der Vorfall ignoriert.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    09/06/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 6. September 2016 beleidigte ein Mann ein Mädchen rassistisch am Spandauer Damm in Charlottenburg. Er nahm dabei Bezug auf ihr Kopftuch. Derselbe Mann hatte im April 2016 zwei Mädchen am selben Ort verfolgt.
    Quelle: Anlaufstelle LiSA Interkultureller Mädchen- und Frauentreff
  • AfD-Stand in Charlottenburg

    09/03/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 3. September 2016 hielt die Alternative für Deutschland einen Wahlkampfstand am Karl-August-Platz in Charlottenburg ab. Es formte sich ein spontaner Protest, bei dem Passant*innen gebeten wurden, die AfD-Flugblätter im Müll zu entsorgen. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg

    09/03/2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah. Dies dockt an moderne antisemitische Figuren an. Lompscher wird in dieser Darstellung als jüdisch markiert und als Blut saugender Dämon dargestellt. Dies knüpft an Mythen der bolschewistischen Weltverschwörung an, die von Jüd*innen organisiert werde um das "einfache Volk" auszunehmen und zu zersetzen. Zugleich wird eine übernatürliche Macht zugeschrieben. Hinzu kommt eine Entmenschlichung.
    Quelle: Register CW
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