Hakenkreuz in Kleingartenanlage in Britz
In einer Kleingartenanlage im Neuköllner Bezirksteil Britz wurde an einem Stromkasten eine Hakenkreuzschmiererei gesichtet.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In einer Kleingartenanlage im Neuköllner Bezirksteil Britz wurde an einem Stromkasten eine Hakenkreuzschmiererei gesichtet.
Auf der Rolltreppe des Bahnhofs Südkreuz nahm ein Mann seinen Penis heraus und urinierte vor die Füße einer Frau, die mit ihrem fünfjährigen Sohn die Treppe hinaufging. Es wurde behauptet, dass der Mann versuchte, einen Blickkontakt herzustellen und seine Handlung rassistisch, misogyn-, schwangeren- und kinderfeindlich motiviert war.
Im Rohrdommelweg Ecke Kleiberweg wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Der Aufkleber hatte die Aufschrift "Überfremdung stoppen! Deutschland uns Deutschen!".
In der Nähe von dem U-Bahnhof Lipschitzallee in Neukölln-Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet. Ein weiterer Aukleber hatte die Aufschrift "Nein Danke" und zeigte Abbildungen von durchgestrichenen Symbolen (Pride-Fahne, Antifa-Fahne und Hammer & Sichel). Alle Aufkleber wurden entfernt.
In der Nähe von Dreieinigkeits Kita in Rudow wurden extrem rechte Aufkleber gegen Asylant*innen und Stikcers zu dem III Weg gefunden und entfernt.
Im U-Bahnhof Möckernbrücke in Kreuzberg wurden auf dem Boden am Gleis zwei mit Kreide gemalte Hakenkreuze entdeckt und verwischt.
In der Okerstraße wurde ein NS-verherrlichendes Graffiti mit dem Schriftzug "Hitler Boyz" und ein Hakenkreuz gemeldet und übermalt.
In der Goldammerstraße Ecke Fritz-Erler-Allee wurde ein Sticker gegen politische Gegner*innen gesichtet und entfernt. Der Aufkleber zeigte Abbildungen von durchgestrichenen Symbolen (Pride-Fahne, Antifa-Fahne und Hammer & Sichel).
In der Jagowstraße, Ecke Alt-Moabit wurde ein antifeministischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
In der Nähe vom U-Bahnhof Lipschitzallee in Rudow wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt.
Im Bus der Linie X33 kamen zwei alte Frauen miteinander ins Gespräch. Sie äußerten sich mehrfach rassistisch über das Verhalten von Ausländer*innen und Geflüchteten in ihrer Nachbarschaft. Anlass war, dass ihnen beim Einsteigen keine der sitzenden Personen einen Platz angeboten hatte. Sie behaupteten im Verlauf des Gesprächs, Geflüchtete würden auf dem Wohnungsmarkt bevorzugt, während deutsche Familien vergeblich suchen würden.
Auf dem Spielplatz in der Neuen Steinmetzstraße wurden zwei neuen Schmierereien wieder entdeckt, von denen eine mit dem Spruch "Nazikiez" und die andere mit einem Hakenkreuz versehen war.
An der Bushaltestelle Krahmer Straße/Stockweg wurden extrem rechte Sticker auf einem Werbeplakat entdeckt. Das Gesicht eines BIPoC Kindes auf dem Werbeplakat wurde mit diesen Stickern überklebt, allerdings wieder abgekrazt. Auf den verbleibenden Aufklebern steht "Stop the white genocide" und "Make germany white again".
An einer Rolltreppe in der U-Bahnstation Turmstraße wurden schwarz-weiss-rote Sticker mit der Aufschrift "NS-Zone" entdeckt und entfernt
In der Dolgenseeestr. wurde ein rassistsicher Sticker gemeldet und entfernt. Dieser kommt von der NPD und titelt: "Traditionelle deutsche Familien fördern. Sie propagieren das Abnormale!".
Im Lessingpark Ecke Mittelweg in Nord-Neukölln wurde auf dem Gehweg ein antirussisches Graffiti mit der Aufschrift "ALL RUSSIANS MUST DIE" entdeckt.
In der Egon-Erwin-Kirsch-Str. wurden Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Hierunter befand sich auch ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Bitte flüchten sie weiter. Refugees not welcome".
In der Buslinie M41 zwischen Hertzbergplatz und Köllnische Heide beschimpfte ein älterer Mann einen Schwarzen Mann als "hässlich", als dieser ihn darum bat, Platz zu machen. Als Mitreisende dem älteren Mann widersprachen, schimpfte dieser über "die Ausländer" und sagte, dass es in Hamburg besser sei. Ein weiterer Mann widersprach und forderte den älteren Mann auf, den Bus zu verlassen.
Im Eingangsbereich des unabhängigen Jugendzentrum JUP in der Florastraße wurden die Slogan "Deutschland bleibt Deutsch" und "Dumm dümmer Antifa (Bettnässer)" gesprüht. Als diese entdeckt wurden, wurden diese entfernt.
In der Magaretenstr. wurde ein extrem rechter Sticker gemeldet und entfernt. Dieser machte Werbung für eine Nazi-Rock- Band.
In der Ribnitzerstr. wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Darunter fanden sich auch rassistische Propaganda wie beispielsweise Sticker mit der Aufschrift "good night islamic pride".
Am S-Bahnhof Storkower Str. sowie in der Erich-Kuttner Str. wurden Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Diese richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder titelten "Umweltschutz ist Heimatschutz."
Am Abend gegen 23:00 Uhr steigt ein Mann in den Bus (250) und fängt auf der Höhe Haltestelle Pankow Kirche unvermittelt einer Person, die negativ von Rassismus betroffen ist, anzusprechen. Es fallen Sätze wie "Scheiß Araber! [...] Scheiß Anabolika Araber. [...] Buttersäure in seinem Laden. Der soll zurück in sein Land".
Im Fennpfuhlpark wurden zahlreiche Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Hierunter waren LGBTIQ*-feindliche Aufkleber mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlecher", Sticker mit der Reichsflagge, oder rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "Stop the white genocide. White lives matter". Hinzu kamen weitere Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Nachdem versucht wurde, extrem rechte Symbole und Graffiti in der Okerstraße in Nord-Neukölln unkenntlich zu machen, wurden dort kurz darauf wieder mehrere Hakenkreuze und die Zahl 88 mit silbernem Edding geschmiert.
Am Ausgang der Botanischen Anlage in Blankenfelde wurden Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" (früher NPD) entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Es ist auch Deine Heimat Reinickendorf" oder "Deine Verantwortung. Heimat Reinickendorf".
Auf der Lübarser Höhe wurden auf mehreren Parkbänken Aufkleber gesehen auf denen "Es ist auch deine Heimat! Reinickendorf" stand. Die Aufkleber sind von der extrem rechten Partei "Die Heimat" (früher NPD).
In der Umgebung des Selgenauer Wegs in Neukölln-Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichen Inhalten und Symbolen gesichtet. Weitere dort befindliche Aufkleber waren der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" zuzuordnen und propagierten u.a. "Terrorstaat Israel".
In der Neuhofer Straße und der näheren Umgebung wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien an Zäunen und einem öffentlichen Mülleimer gesichtet und übermalt.
In der Lynarstraße, der Wildenowstraße und der Müllerstraße in Wedding wurden vier LGBTIQ*feindliche und rassistische Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Auf der Linie S2 zwischen Marienfelde Höhe Südkreuz und der Haltestelle Attilastraße geriet ein Paar von zwei weißen Personen (Mann und Frau) in einen Konflikt mit einer Schwarzen Frau und ihrem Kind. Das Kind soll dem Mann einen Vogel gezeigt haben. Währenddessen zückte der Mann seine Brieftasche, zeigte sein Geld und sagte: „Hier, ich gebe dir Geld, wenn du nur zu deinem Boot zurückkehrst und von hier verschwindest“. Während des hitzigen Gesprächs wurde wiederholt, dass ihr Kind einen Schaden erleiden würde. Die Umstehenden reagierten nicht, sondern standen auf, um die Bahn zu verlassen, was den Mann, der auf die Frau zuging, schließlich davon abhielt.
Zwei Männer beleidigten in der Mahlsdorfer Straße zwei andere Männer rassistisch. Nachdem sich die Betroffenen verbal gewehrt hatten, wurden sie von den Angreifern mit Fäusten und einer Glasflasche angegriffen.
Auf dem Campus der Technischen Universität (TU) Berlin wurde ein Aufkleber der Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe werden die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "1-Prozent" entdeckt und entfernt.
Ein Schwarzer Mann, der eine Weile Rednern einer Reichsbürger*innen-Kundgebung vor dem Reichstag zugehört hatte, wurde von einem Kundgebungsteilnehmenden rassistisch beleidigt, als er sich kopfschüttelnd von der Kundgebung wegbewegte.
Vor dem Reichstagsgebäude veranstalteten Reichsbürger*innen ab 11.00 Uhr eine Kundgebung mit ca. 20 Teilnehmenden. In Redebeiträgen wurden NS-Verharmlosungen und Verschwörungsmythen über den Ukraine-Krieg und die Ukraine verbreitetet. Außerdem wurde auf anti-Schwarze rassistische Weise gegen die Rückgabe von Raubkunst aus deutschen Museen gehetzt und Rückgaben verschwörungsmythisch als "Plan" der "Besatzer" Deutschlands dargestellt.
Im Wrongrowitzer Steig gegenüber der Grundschule wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Wildmeisterdamm wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt.
Am Roederplatz wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Auf den Aufklebern stand "NS Zone" oder Antifakiez. Diese wurden entfernt.
Beim Einsteigen in die S3 am S-Bhf. Friedrichshagen wurde ein mit Stift gemaltes Hakenkreuz im Wagon entdeckt.
An die Hausfassade eines Supermarktes im Neudecker Weg wurden drei bis zu 45 cm große Hakenkreuze geschmiert. In der näheren Umgebung wurden noch zwei weitere Hakenkreuzschmierereien und Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dem extrem rechten Versandhandel "Druck18" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Von-der-Gablentz-Straße in Reinickendorf-West wurde extrem rechte Propaganda gemeldet und entfernt. An Laternenpfählen waren 2 Aufkleber der "Jungen Alternative" mit dem Slogan "Schwarz rot gold ist bunt genug!". Weiter gab es ein Aufkleber mit verschwörungsideologischem Inhalt in Bezug auf Corona.
Am Mauerweg an der Grenze zu Reinickendorf wurden extrem rechte Aufkleber gesehen und entfernt sowie ein Hakenkreuz entdeckt. Mehrere Sticker waren von der "Patriotischen Jugend" mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz". Ein weiterer war vom Musikprojekt "NDS" (Neuer Deutscher Standard) mit dem Slogan "Keiner hat den Kampfgeist von Opa". Außerdem gab es einen Aufkleber der Identitären Bewegung: "Heimatliebe ist kein Verbrechen". Die Aufkleber waren teilweise zerkratzt oder besprüht. Weitere wurden entfernt.
Auf dem Fußweg zwischen dem Dannewalder Weg und der Heinz-Brandt-Straße im Märkischen Viertel wurde ein Aufkleber des extrem rechten Musikprojekts NDS (Neuer Deutscher Standart) gesehen und entfernt. Auf dem Sticker stand "Keiner hat den Kampfgeist von Opa".
In Zehlendorf wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt. Dieser Shop ist einer der wichtigsten Internetversandhandel der extrem Rechten. Der Inhaber war Mitglied der NPD.
Am Mauerweg Nähe Interessentenweg in Reinickendorf-Ost wurde ein Aufkleber der "Patriotischen Jugend" mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz"entdeckt und entfernt.
In der Egon-Erwin-Kirsch-Str. fand ein rassistischer Angriff statt. Ein junger Erwachsener war gemeinsam mit einer Freundin gegen 15 Uhr auf der Egon-Erwin-Kisch Straße unterwegs, als ihn ein unbekannter Mann zunächst nach seiner Herkunft gefragt und anschließend rassistsich beleidigte. Anschließend hat der Angreifer dem Betroffenen eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen und ist dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Der Betroffene erlitt eine Kopfplatzwunde.
Eine obdachlose Person versuchte in der Ringbahn (zwischen Greifswalder-, und Frankfurter Alle) gegen 20 Uhr 30 eine Zeitung zu verkaufen und wurde dabei von einer Person verbal und körperlich bedroht und angegriffen. Eine Frau fragte dabei, ob irgendjemand im Wagen danach gefragt hätte, vollgequatscht zu werden, was das soll, hier alle vollzulabern und was die obdachlose Person hier wolle. Dabei stieß und fasste sie die obdachlose Person wiederholt an. Mitfahrer*innen schritten in die Situation ein, sodass die Angreiferin von der obdachlose Person ablies.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein antifeministischer Sticker gemeldet. Dieser hatte die Aufschrift "gender mich nicht voll". Der Aufkleber wurde entfernt.
Im Treppenaufgang eines Hinterhauses in der Schulstraße wurden antisemitische und antiziganistische Schmierereien entdeckt.