Pressemitteilung: Auswertung für 2025 der Berliner Register
Extrem rechte Botschaften und Aktionen breiten sich in Berlin weiter aus. Das Zeigen die Berliner Register mit ihrem neuen Bericht für 2025.
Melde Diskriminierung und extrem rechte Aktivitäten an uns.
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springenWir, die Berliner Register, wollen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen. Wir dokumentieren deshalb Vorfälle, die im Alltag in Berlin passieren.
Die Vorfälle müssen einen rassistischen, antisemitischen, LGBTIQ*-feindlichen, NS-verharmlosenden Hintergrund haben oder sie richten sich gegen Obdachlose, Menschen mit Behinderungen oder gegen demokratisch engagierte Personen. Wir machen sie sichtbar und gewinnen Verbündete, um dagegen vorzugehen.
Auf dieser Seite kannst du Vorfälle melden und dir in der Chronik alle anderen dokumentierten Vorfälle ansehen. Und du findest Anlaufstellen, Kontakte der bezirklichen Register und Hinweise zu Beratungsstellen.
Extrem rechte Botschaften und Aktionen breiten sich in Berlin weiter aus. Das Zeigen die Berliner Register mit ihrem neuen Bericht für 2025.
Am 13.05.2025 um 17.00 Uhr stellen wir, die Berliner Register, unsere Ergebnisse für das Jahr 2025 vor. Wir laden alle Anlaufstellen, Kooperationspartner*innen und Interessierten zu unserer Online-Infoveranstaltung ein.
In Reinickendorf wurde ein Flugblatt verteilt, das Migrant*innen mit Abschiebung drohte. Es greift damit auf eine längere Neonazi-Tradition zurück und steht im Kontext der extrem rechten Forderungen nach "Remigration".
Der Jahresbericht 2024 gibt einen Überblick der Ergebnisse aller lokalen Registerstellen sowie eine Auswertung für die gesamte Stadt. Ergänzend zu den Berichten der Registerstellen sind Beiträge der Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA / MIA Berlin), des Each One Monitorings, der Meldestelle Anti-Asiatischer Rassismus von GePGeMi und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) enthalten. Es gibt außerdem ein Interview mit zwei Kolleg*innen von L-Support, die über ihre Arbeit und das Lagebild zu Queerfeindlichkeit sprechen.
Ein schwules Paar wurde im Schustehruspark in Charlottenburg von einem Unbekannten erst homofeindlich beleidigt. Anschließend stieß der Unbekannte den einen Mann zu Boden und als der andere ihn filmen wollte, stieß er ihn ebenfalls zu Boden, trat ihm in den Rücken, schlug und bedrohte ihn.
In der Langhansstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und entfernt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg".
Am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas in Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma machten den Schriftzug unkenntlich.
In einer Lichtenberger Facebook-Gruppe wurde anlässlich einer mutmaßlichen gewaltvollen Auseinandersetzung um ein Grillverbot in der Lincolnstrasse in den Kommentaren stark rassistisch gepöbelt und einem mutmaßlichen Täter angeblich nichtdeutscher Herkunft der Tod gewünscht.
Die Berliner Register stellen sich vor.
An dieser Stelle findest du Informationen
in Deutscher Gebärdensprache.
Das Video erklärt:
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