"NPD"-Sticker in Neukölln
An der Ecke Weserstraße/Reuterstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "NPD" (jetzt: "Die Heimat") mit dem Slogan "Sozial geht nur national" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Weserstraße/Reuterstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "NPD" (jetzt: "Die Heimat") mit dem Slogan "Sozial geht nur national" entdeckt und entfernt.
In der Hugo-Heimann-Straße in Gropiusstadt wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf waren mehrere Symbole durchgestrichen (Antifa-Flagge, Pride-Flagge, öffentlich-rechtliche Programme) und der Schriftzug "Reject poison" zu lesen.
Auf einem Schild an der Bushaltestelle Neuköllner Straße/Zwickauer Damm in Rudow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Chance den Zecken! Der Heimat zuliebe!" entdeckt und entfernt. Zecke ist eine abwertende und entmenschlichende Bezeichnung aus der extremen Rechten für politische Gegner*innen, darunter insbesondere Punks und Antifaschist*innen.
Rund um den Boddinplatz wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" gefunden. Auf dem Motiv war auch ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion", ein durchgestrichenes Hammer und Sichel-Emblem und eine durchgestrichene Regenbogenfahne zu sehen. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.
Auf einem Mülleimer im Otto-Wels-Ring wurde die Schmiererei "FCK ZIO NZS" ("Fuck Zionisten-Nazis") angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Rund um den U-Bahnhof Wutzkyallee, im Horst-Caspar-Steg und im Vogelschutzgebiet auf dem Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In der Ringslebenstraße in Buckow wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist der Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" zu lesen.
An der Ecke Rollbergstraße / Hermannstraße wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In Gropiusstadt, zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee, ist erneut ein Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt worden. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Im Bus M41 wurde eine Person von einem Mann antiasiatisch rassistisch beleidigt. Der Mann schien alkoholisiert zu sein und redete kontinuierlich auf die betroffene Person ein. Diese verstand den Mann nur teilweise, woraufhin er sie beleidigte. Die betroffene Person verließ an der Haltestelle S Sonnenallee den Bus.
Rund um den U-Bahnhof Wutzkyallee und im Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Im Dammweg in Nord-Neukölln wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter“ entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte, rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.
Im Volkspark Hasenheide wurden drei Frauen von einem Mann rassistisch beleidigt. Der Mann wurde im Anschluss von der Polizei festgenommen und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Auf der Scheibe des Wartehäuschens an der Bushaltestelle Lipschitzallee/Rudower Str. wurde der antimuslimisch rassistische Schriftzug "Islam raus" entdeckt. Der Buschstabe "S" wurde dabei als Sigrune geschrieben.
In einer Grünanlage in der Nähe der Massiner Straße in Britz wurde ein Aufkleber des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt. Der TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
In der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
Im M41 Bus in Richtung Hauptbahnhof wurde eine Person aus antiasiatisch rassistischer Motivation gezielt angegangen. Ein Mann stand mitten im Gang und fixierte gezielt asiatisch gelesene Fahrgäste mit feindseliger Miene und ebenfalls die betroffene Person.
Der Mann murmelte und schimpfte in die Richtung der betroffenen Person, die jedoch Kopfhörer trug und den Wortlaut deshalb nicht verstand. Schließlich kam er mit schnellen Schritten und auf bedrohliche Weise direkt auf die betroffene Person zu und riss ihr das Handy aus der Hand – offenbar um zu kontrollieren, ob gefilmt wurde. Anschließend verließ er den Bus.
In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden auf einer Bank mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich um die Schriftzüge "Deutsches Reich lebt ewig" und "Fuck 161".
Auf einer Baustellenbarke wurde der Schriftzug "Israhell" entdeckt und entfernt. Mit dem Begriff "Israhell" wird der Staat Israel dämonisiert und mit dem absolut Bösen gleichgesetzt. Ein zweiter Schriftzug rahmt den Namen der Terrororganisation Hamas mit Herzen.
Es ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Neukölln. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
In der Richardstraße wurde auf einem Wahlplakat der Partei Bündnis 90/Die Grünen ein Schriftzug entdeckt, der sich verhöhnend auf den Anschlag auf den CSD in Berlin bezog.
Auf einem Hinweisschild der Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Rudow wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und weitestgehend unkenntlich gemacht. Auf einem Sticker war eine heteronormative Kleinfamilie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem christlichen Kreuz vor der Regenbogenflagge „schützt“. Ein weiterer Aufkleber titelte "Islamisierung? Nein danke!". Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und somit eine pauschale Gefahr suggeriert.
An einem Stromkasten im Petunienweg in Rudow wurde der Schriftzug "Heil Hitler" entdeckt und entfernt.
Auf der Neuköllner Seite der Massantebrücke in Rudow wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke!" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt.
Zwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Johannisthaler Chaussee wurden mehrere antifaschistische Aufkleber so abgeändert, dass nun "Faschistische Aktion" darauf zu lesen war. Ein weiterer Aufkleber aus einem Neonaziversand wurde entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.
Im Britzer Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee, wurde erneut eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.
An der Sonnenallee Ecke Fuldastraße wurde ein israelbezogener antisemitischer Aufkleber entdeckt. Darauf war eine durchgestrichene Israelflagge, ein durchgestrichenes Hakenkreuz und die Aufschrift "No ethnic state has the right to exist" zu sehen. Der Aufkleber suggeriert die Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit dem israelischen Staat und fordert zudem dessen Auslöschung.
Auf den Sitzen des BVG-Unterstands an der Bushaltestelle "Buschkrug" wurden erneut rassistische Schmierereien entdeckt.
In der Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber propagierte „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
Auf einem Mülleimer an der Ecke Britzer Damm/Mohriner Allee wurden mehrere kleine Hakenkreuze entdeckt.
In der Nähe des U-Bahnhofes Johannisthaler Chaussee und im Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten. Einer der Sticker propagierte "Antifa-freie Zone" und zeigte einen durchgestrichenen Punk, ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion und eine durchgestrichene symbolisierte nicht-binäre Person. Der Aufkleber kann also auch als queerfeindlich gewertet werden.
Eine Person stieg an der Haltestelle Boddinstraße der U8 in den Zug ein und setzte sich neben einen Mann. Dieser fragte die Person, woher sie komme und ob er die Internetverbindung des Mobiltelefons nutzen könne, um seine Schwester anzurufen. Die betroffene Person lehnte höflich ab. Daraufhin reagierte der Mann zunehmend laut und aggressiv, forderte die Person mehrfach auf, den Platz zu wechseln und drückte den Ellbogen seitlich gegen die Person. Diese blieb sitzen und sagte deutlich "Es reicht jetzt". Im weiteren Verlauf fragte der Mann abwertend: "Are you gay?" und setzte sich letztlich auf einen anderen Platz.
Auf mehrere Sitzgelegenheiten in der Nähe des U-Bahnhofes Wutzkyallee wurden Hakenkreuze und das N-Wort geschmiert.
In der Buslinie 246, auf Höhe des S-Bahnhofes Köllnische Heide, wurde auf der Scheibe die Schmiererei "Moslem verrecke!" entdeckt.
Eine Frau stieg am frühen Morgen an der U-Bahn Haltestelle Hermannstraße aus und lief auf der westlichen Seite Richtung Warthestraße. Dort wurde sie von mindestens drei jungen Männern körperlich angegriffen. Sie verlor bei dem Angriff das Bewusstsein und wachte erst im Krankenhaus wieder auf. Die Betroffene führte den Angriff auf ihre Transidentität zurück.
In der Nähe des U-Bahnhofs Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde erneut ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "White lives matter" abgebildet. Es handelt sich bei „White Lives Matter“ um eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens. Der Aufkleber stammte zudem aus einem extrem rechten Versandhandel.
Außerdem wurden im Theodor-Loos-Weg mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt.
An der Ecke Pannierstraße/Sonnenallee wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt und unkenntlich gemacht. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmflieger in den Farben schwarz, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" ("Mit dem Widerstand von 1948").
Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den Einsatz von Gleitschirmen. Diese symbolische Darstellung kann als Verherrlichung der Gewalt an Juden*Jüdinnen gewertet werden.
Im Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee in Britz, wurde eine Hakenkreuzschmiererei auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
Auf der Wutzkyallee vor dem U-Bahnhof wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Nähe des U-Bahnhofs Rudow wurden zwei Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Dreherweg / Sattlerstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versandhandel mit "Schwarzer Sonne" und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.
An der Ecke Krokusstraße / Prierosser Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Keine Solidarität mit Israel" vor einer blutbespritzten Israelfahne entdeckt und entfernt.
An einer Mauer an der Hasenheide wurde erneut die Schmiererei "qjnderfycker" entdeckt und unkenntlich gemacht. Bereits in der Vergangenheit wurde an mehreren Stellen in der nächsten Umgebung mehrfach der Buchstabe "Q" gesichtet. Dieser gilt als Erkennungszeichen des extrem rechten Verschwörungsmythos QAnon. Die Anhänger*innen glauben, dass ein Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten weltweit Kinder entführen würde, um aus ihnen einen Stoff für Verjüngungskuren zu gewinnen. Mit den Protesten autoritärer Corona-Leugner*innen fand er auch in Deutschland eine starke Verbreitung unter extrem rechten Anhänger*innen von Verschwörungsmythen und der Reichsideologie.
An einem Geldautomaten in der Hermannstraße, auf Höhe der Herrfurthstraße, wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und abgeändert.
Auf den Sitzen des BVG-Unterstands an der Haltestelle "Buschkrug" wurden rechte und antimuslimisch rassistische Schmierereien entdeckt.
Rund um den Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber propagierte „Make Germany great again“, ein weiterer richtete sich mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" und einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, gegen antifaschistisches Engagement.
In der Nähe des U-Bahnhofs Zwickauer Damm in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf wurde "Antifa verbieten!" gefordert.
Vor einer Schule in Rudow wurde ein Vater von einem Passanten rassistisch beleidigt. Der Vater und sein Sohn parkten die Fahrräder auf dem Gehweg, um abzusteigen. Der Passant pöbelte den Vater an und sagte, er sei ein schlechtes Vorbild für den Sohn. Als der Vater erwiderte, er solle nicht über den Sohn sprechen, wurde er vom Passanten laut als "Affe" beschimpft.
Im Minzeweg in Rudow wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen antifaschistisches Engagement.
Auf einem Parkplatz einer Tankstelle an der Grenzallee in Neukölln wurde ein Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Dieser stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.