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Register Reinickendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Pöbelei in Borsigwalde

    11/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Ein afrodeutscher Mann, der an einer Bushaltestelle in Borsigwalde wartete, wurde von einem Unbekannten rassistisch angepöbelt. Ein Fahrradfahrer machte im Vorbeifahren den Hitlergruß und spuckte in seine Richtung.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • III. Weg-Gedenken in Reinickendorf

    11/13/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Aktivist*innen der Neonazi-Kleinstpartei Der III. Weg legten am Volkstrauertag auf verschiedenen Friedhöfen in Berlin und Brandenburg Blumen ab und stellten Grabkerzen mit ihrem Logo auf. In Reinickendorf betraf das einen Gedenkstein, der an die Toten des Zweiten Weltkriegs erinnert.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*feindlicher Nazi-Aufkleber in Waidmannslust

    11/08/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke von Tegernauer Zeile und Titiseestraße in Waidmannslust wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazikleinstpartei Der III. Weg mit der Parole "Homopropaganda stoppen!" bemerkt.

    Quelle: NEA (North East Antifa)
  • Morddrohungen gegen Grüne in Reinickendorf

    10/19/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands von Bündnis 90/ Die Grünen fand am morgen vor der Geschäftsstelle des Kreisverbands von Bündnis 90/ Die Grünen in Tegel einen Zettel mit einer Morddrohung. Angesichts vorheriger Anschläge gegen Grünen-Büros in Reinickendorf im Vorjahr und der Tatsache, dass die Grünen und ökologische Politik generell zunehmend in den Fokus der extremen Rechten geraten, ist davon auszugehen, dass die Urheber*innen in diesem Spektrum zu verorten sind.

    Quelle: Bündnis 90 / Die Grünen Reinickendorf
  • Flüchtlingsfeindlicher Aufkleber im Märkischen Viertel

    10/07/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An mehreren Hauseingängen in der Wesendorfer und Treuenbrietzener Straße sowie im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurden in der ersten Oktoberwoche rassistische Aufkleber angebracht. "Rentner" werden darin aufgefordert, ins Pflegeheim umzuziehen, damit ihre Wohnungen an "Flüchtlinge" vermietet werden können. Dadurch wird so getan, als ob die Hausverwaltung geflüchtete Menschen gegenüber deutschen Rentner*innen bevorzugen würde. Dieses Vorgehen entspricht einer neueren Strategie der extremen Rechten, vermeintlich linke Positionen so zu verfremden, dass sowohl Hass gegen Minderheiten als auch gegen menschenrechtsorientierte Politik geschürt wird.

    Quelle: Gesobau
  • Hakenkreuz in Frohnau

    09/21/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Unbekannte sprühten ein Hakenkreuz an die Außenwand eines Geschäfts am Ludolfingerplatz unweit des S-Bahnhofs Frohnau.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Postwurfsendungen in Frohnau

    09/21/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurde die Sommerausgabe des "Blauen Bote", der Zeitung des AfD-Landesverbands Berlin, verteilt. Das Editorial enthielt die Aussage, "im Unterschied zu 2015 handelt es sich bei ihnen [den geflüchteten Ukrainer*innen] tatsächlich um Kriegsflüchtlinge." Diese Aussage kann so interpretiert werden, dass die Personen, die damals zuwanderten, sich ihren Flüchtlingsstatus erschlichen hätten, und schürt damit Rassismus gegen nicht-weiße Migrant*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Wieder Neonazi-Aufkleber in Frohnau

    09/16/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Wieder wurden in Frohnau mehrere Neonazi-Aufkleber bemerkt, die mit Parolen wie "NS-Zone", "White Power" und "Deutschland Deutschland über alles" nationalistische, rassistische und NS-verherrlichende Inhalte transportierten. Sie befanden sich an einem Briefkasten am Konzerplatz, an dem Unbekannte bereits im Februar Neonazi-Aufklebern angebracht hatten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Reinickendorf-West

    09/13/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Laterne an der Kreuzung von Auguste-Victoria-Allee und Ollenhauerstraße wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt, der auf den Farben der deutschen Nationalflagge den Slogan "Deutschland zuerst" zeigt.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rassistischer Aufkleber von Ein Prozent in Lübars

    09/12/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Barnimer Dörferweg östlich von Lübars wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten NGO Ein Prozent bemerkt und entfernt. Auf Arabisch und Deutsch wurden Migrant*innen darauf aufgefordert, Deutschland zu verlassen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neo-Nazi-Aufkleber in Frohnau

    09/09/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Rund um den S-Bahnhof Frohnau wurden mehrere Aufkleber eines Neonaziversands mit rassistischen Parolen und Kritik an den Corona-Schutzmaßnahmen bemerkt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Neo-Nazi Aufkleber in Frohnau

    09/07/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurden mehrere schwarz-weiß-rote Neo-Nazi-Aufkleber bemerkt. Unbekannte hatten sie am Poloplatz auf Schildern des Gartenbauamtes angebracht, wo zuvor bereits ein Aufkleber des III. Weg verklebt worden war. Sie transportierten rassistische Slogans wie "White Lives Matter" und "Weiss ist bunt genug". Ein Aufkleber mit dem Text "NS-Zone" zeigte außerdem durchgestrichene Symbole politischer Gegner*innen, darunter die Black-Lives-Matter-Bewegung, Punks und Kommunist*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Äußerungen in Tegeler Kneipe

    08/27/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Zwei Personen, die sich in einer Kneipe in Alt-Tegel gegen rassistische Äußerungen wehrten, erhielten keine Hilfe, sondern mussten die Kneipe verlassen. Gegen 23 Uhr hörten sie, wie eine Gruppe weißer Personen das N-Wort benutzten und rassistische Witze über Schokoküsse machten. Als die beiden die Kellnerin zu Hilfe holten, verteidigte diese die Gruppe und sagte, die Wörter seien ein normaler Teil der deutschen Sprache. Die beiden widersprachen und wurden schlussendlich aufgefordert, zu gehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Angriff in Reinickendorf-Ost

    08/18/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurde eine 34-Jährige und ihr 15-jähriger Sohn aus rassistischen Motiven angegriffen. Gegen 17.30 Uhr waren die beiden in einem Supermarkt in der Emmentaler einkaufen und unterhielten sich in einer nicht-deutschen Sprache, als die Mutter sich von einem Mann und einer Frau, die ihr unbekannt waren, beobachtet fühlte. Nach Verlassen des Supermarkts beleidigte die Unbekannte die Mutter zunächst rassistisch und frauenfeindlich. Als diese sie aufforderte, sie in Ruhe zu lassen, rannte ihr der unbekannte Mann hinterher schlug ihr mit einer Faust gegen den Oberarm. Der Sohn ging dazwischenging und wurde von dem Mann mi der Faust ins Gesicht geschlagen. Währenddessen soll der Unbekannte die Mutter weiterhin beleidigt haben. Nachdem Mitarbeiter*innen des Supermarkts dazwischengegangen waren, flüchteten die Angreifer*innen mit einem Auto. Beim Vorbeifahren sollen sie der Mutter massiv gedroht haben. Die Betroffenen erlitten Blutergüsse am Kopf und Arm. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1663 vom 20. August 2022; Pressestelle der Polizei
  • Rassistischer Aufkleber von Ein Prozent in Reinickendorf

    08/09/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Mauerrandweg an der Grenze von Reinickendorf und Brandenburg wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten NGO Ein Prozent bemerkt. Auf Arabisch und Deutsch wurden Migrant*innen darauf aufgefordert, Deutschland zu verlassen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Busfahrer in Frohnau rassistisch beleidigt

    08/04/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurde ein Busfahrer von einem Fahrgast rassistisch beleidigt. Der 34-jährige Fahrer beobachtete gegen 23 Uhr, wie eine Person den Bus an der Haltestelle S-Bahnhof Frohnau hinter dem Bus herrannte, nachdem er bereits angefahren war. Er hielt an und eine Frau stieg ein und setzte sich. Kurz vor der Haltestelle Im Amseltal begab sie sich nach seinen Angaben in den vorderen Bereich des Busses, beleidigte den Busfahrer rassistisch. Sie spuckte in seine Richtung, traf ihn jedoch aufgrund der Kabinenscheibe nicht. An der nächsten Station schlug sie gegen die Tür und flüchtete. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Beleidigung.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1574 vom 5. August 2022
  • Rechte Aufkleber in Tegel

    07/30/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Buddestraße in Tegel wurden Aufkleber gemerkt, die "Nein zum Impfzang!" forderten und Werbung für den neuen österreichischen TV-Sender "Auf1" machten. Der Sender verbreitet u. a. antisemitische Verschwörungsmythen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Frohnau

    07/29/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Briefkasten am Konzer Platz in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt. Der Aufkleber behauptet, es gäbe einen Genozid an der weißen Bevölkerung und fordert, anknüpfend an die US-amerikanische Black-Lives-Matter-Bewegung, "white lives matter". Hintergrund solcher Schlagworte ist die rassistische Verschwörungserzählung, die weiße Bevölkerung Europas werde gezielt durch Zuwanderung vernichtet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Reinickendorf

    07/29/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Drei junge Männer, darunter ein schwules Paar, wurden in der U-Bahn von einem anderen Fahrgast aus rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Motiven beleidigt. Unter anderem ahmte er das Pärchen mit queerfeindlicher Mimik nach. Der Mann trug eine Glatze und zeigte den Hitlergruß. Die Betroffenen fühlten sich von ihm bedroht und bezeichneten ihn als Nazi. Die übrigen Fahrgäste solidarisierten sich jedoch nicht mit ihnen sondern kritisierten die Nazi-Bezeichnung.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Familie in Reinickendorf-Ost rassistisch beleidigt

    07/11/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Nachmittag wurde eine Familie in der Teichstraße in Alt-Reinickendorf rassistisch beleidigt. Die Eltern und ihre beiden Kinder saßen im Auto, als eine 53-jährige Frau herantrat und sie rassistisch beleidigte. Als der betroffene Vater die Frau zur Rede stellte, lief diese weg. Er folgte und wurde von ihr mit Desinfektionsspray besprüht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1392 vom 12. Juli 2022
  • Rechte Aufkleber in Reinickendorf-West

    07/05/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Waldstraße in Reinickendorf-West wurden an einer Bushaltestelle und an einem Briefkasten Aufkleber von "Freie Geister 4Gs" aus dem Spektrum der extrem rechten Gegner*innen der Anti-Corona-Maßnahmen bemerkt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Aktion in Reinickendorf-Ost

    06/21/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Aktivist_innen der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" fotografierten sich in Reinickendorf-Ost, wie sie Kleiderspenden in ein Spendenkaufhaus trugen. In der Online-Dokumentation dieser kleinen Aktionen kritisieren sie die soziale Ungleichheit in Deutschland und inszenieren sich als Akteure, die sich für die sozial Schwachen einsetzen. Der Ausschluss aller Nicht-"Deutschen" von dieser Hilfsbereitschaft wird dabei immer impliziert.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechts
  • Neo-Nazi-Gedenken in Reinickendorf

    06/17/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Anlässlich des Jahrestages des Aufstands vom 17. Juni 1953 in Berlin inszenierten Anhänger_innen der Neonazikleinstpartei III. Weg an verschiedenen Stellen in Berlin Gedenkaktionen. Nach eigenen Angaben waren sie dafür auch in Reinickendorf.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechts
  • Rassistischer Angriff auf Kinder im Märkischen Viertel

    06/16/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel beleidigten zwei Erwachsene eine Gruppe spielender Kinder rassistisch und bespuckten sie. Gegen 17 Uhr befanden sich die vier Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren im Freien, als sich eine Frau und ein Mann, die beide ein Fahrrad schoben, näherten. Die Erwachsenen äußerten dann gegenüber den Kindern mehrere rassistische Beleidigungen. Die Frau spuckte anschließend nach den Kindern und traf zwei von ihnen. Beide entkamen, bevor die Polizei eintraf. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1223 vom 17. Juni 2022
  • Neonazi-Aufkleber in Frohnau

    06/10/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Konzer Platz in Frohnau wurden auf der Anzeigetafel zwei Aufkleber eines Neonaziversands bemerkt. Sie richteten sich gegen Booster-Impfungen gegen das Corona-Virus und stellten Gesundheitsminister Lauterbach als tödliche Bedrohung dar, indem sein Gesicht mit dem Symbol für Giftstoffe kombiniert wurde.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Transfeindlicher Aufkleber in Reinickendorf

    05/28/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Waldstraße im Ortsteil Reinickendorf wurde auf einem Container für Kleiderspenden ein transfeindlicher Aufkleber bemerkt. Der Aufkleber enthielt lediglich folgende Defintion: "woman / noun / adult human female." Ähnliche Texte, die in Form von Lexikoneinträgen daherkommen und somit universelles Wissen beanspruchen werden in transfeindlichen Kreisen verwendet. Sie suggerieren, dass es bei Menschen zwei natürliche Geschlechter gäbe und sprechen Transpersonen ihre Selbstbestimmung ab.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rechte Aufkleber in Wittenau

    05/27/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Laterne in der Nähe der U-Bahn-Station Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik wurde ein Aufkleber von "Freie Geister 4Gs" aus dem Spektrum der extrem rechten Gegner*innen der Anti-Corona-Maßnahmen bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rechte Flyer in Reinickendorf-Ost

    05/25/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurden zwischen Schäfersee und Residenzstraße sowie an der Ecke Ritterlandstraße und Residenzstraße etwa ein Dutzend Flyer der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entfernt, die an Laternen und Bushaltestellen geklebt worden waren. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuz und Z-Symbol in Reinickendorf-Ost

    05/22/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Amendestraße in Reinickendorf-Ost ritzten Unbekannte neben der Tür zu einem Wohnhaus Hakenkreuze und den Buchstaben Z in ein frisch verputztes Fundament. In Russland drückt das Z-Symbol die Zustimmung zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aus. In Deutschland taucht das Symbol seitdem regelmäßig in Kombination mit Hakenkreuzen auf.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Äußerungen gegenüber Sprachmittlerin in Reinickendorf

    04/30/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Sprachmittlerin, die im April in Reinickendorf für eine Behörde arbeitete, war mehrfach mit rassistischen Äußerungen der Personen, die sie übersetzen sollte, konfrontiert. Die Äußerungen richteten sich gegen nicht-slawische, Schwarze und syrische Geflüchtete. Die Übersetzerin war selbst von den Abwertungen betroffen und verwahrte sich dagegen, sie ins Deutsche zu übersetzen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Queerfeindliche Bedrohung in Reinickendorf

    04/29/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf wurde eine Person von zwei Männern aus queerfeindlichen Motiven aggressiv angeschrien und in die Ecke gedrängt. Ein dritter Mann, der zu der Gruppe gehörte, griff ein, worauf die Männer von der betroffenen Person abließen und weitergingen.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber in Wittenau

    04/19/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle in Wittenau wurde an einem Mülleimer ein Sticker mit der Aufschrift "Nazi Kiez" bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff auf Helferinnen in Reinickendorf-Ost

    04/13/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurden zwei Männer schwulenfeindlich beleidigt und anschließend zwei Frauen, die sich eingemischt hatten, angegriffen. Nach Angaben der Passantinnen beobachteten sie gegen 17.50 Uhr auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofes Franz-Neumann-Platz, wie eine Gruppe von sechs bis sieben männlichen Jugendlichen ein homosexuelles Pärchen, das auf einer Bank saß, schwulenfeindlich beleidigte. Die beiden Frauen, 59 und 83 Jahre alt, forderten die Jugendlichen auf, die beiden Männer in Ruhe zu lassen. Mehrere Jugendliche traten die Frauen daraufhin und bespuckten sie, wobei beide leicht an den Beinen verletzt wurden. Die Jugendgruppe flüchtete. Der Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0824 vom 14. April 2022
  • Antisemitische Schmierereien in Frohnau

    04/05/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Ludolfingerplatz in Frohnau wurde an einem Stromkasten eine antisemitische Schmiererei bemerkt, die Bezug auf den Freimaurer-Verschwörungsmythos nahm.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf

    03/28/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Nachdem sich eine Person bei einem Paketdienst darüber beschwert hatte, dass ein Paketzusteller den behinderten Sohn bei der Zustellung eines Paketes beschimpft hatte (Vorfall von 6. Dezember 2021), wurden monatelang diverse Pakete nicht mehr zugestellt. Zur Begründung hieß es, die Adresse sei "unzustellbar" oder Pakete seien nicht im Paketshop abgeholt worden. Die Paketbot*innen hatten jedoch nie an der Wohnung geklingelt und auch keine Benachrichtigungen hinterlassen. Angesichts des vorangegangenen Konflikts handelt es sich hierbei um eine fortgesetzte behindertenfeindliche Diskriminierung durch den Paketdienst.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Mutter mit Baby im Märkischen Viertel rassistisch beleidigt und angespuckt

    03/24/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Mutter, die im Märkischen Viertel mir ihrem Baby im Kinderwagen unterwegs war, wurde von einem unbekannten Mann beleidigt und angespuckt. Die 30-Jährige war auf dem Gehweg der Königshorster Straße unterwegs, als sie gegen 14 Uhr durch eine Gruppe von Männern lief. Einer der Männer beleidigte sie rassistisch und spuckte sie an. Danach spuckte er in den Kinderwagen. Er und seine Begleiter entfernten sich im Anschluss. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0644 vom 25. März 2022
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Tegel

    03/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Veitstraße wurde ein Aufkleber bemerkt und entfernt, der den Nationalsozialismus verharmloste. Durch den Bezug auf die Gruppe Weiße Rose, die im Nationalsozialismus Widerstand leistete, wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber der Identitären in Reinickendorf-Ost

    03/12/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Kienhorstpark in Reinickendorf-Ost wurden in der Nähe des Paracelsus-Bads kleine Aufkleber mit dem Logo der extrem rechten Identitären auf einem Schild bemerkt und überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Hermsdorf

    03/01/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Falkentaler Steig Ecke Hohenzhollernstraße in Hermsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Berlin bleibt deutsch" bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Wittenau

    02/25/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Nähe der Emil-Fischer-Schule in Wittenau wurde ein Aufkleber eines Neonaziversands mit der Aufschrift "Das ist Bautzen! Nicht der Görlitzer Park!" bemerkt. Durch die Gegenüberstellung der beiden symbolisch aufgeladenen Orte wurde eine Bedrohung der vermeintlich homogenen deutschen Gesellschaft durch Migration suggeriert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuze am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf

    02/18/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurden zwei Hakenkreuze bemerkt, die mit einer schmierigen Substanz an einer Wand angebracht wurden. Sie wurden teilweise überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Wieder Neonazi-Aufkleber in Wittenau

    02/18/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule in Wittenau wurde erneut ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt. Text und Bild vermittelten die Drohung, Antifaschist*innen zu erschießen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Aufkleber in Frohnau

    02/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Briefkasten an der Ecke von Zerndorfer Weg und Zeltinger Straße in Frohnau wurde ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt, der Corona-Impfungen als eine tödliche Gefahr darstellt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Tegel

    02/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Berliner Straße in Tegel wurde ein Aufkleber bemerkt und entfernt, der den Nationalsozialismus verharmlost. Durch den Bezug auf die Gruppe Weiße Rose, die im Nationalsozialismus Widerstand leistete, werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Angriff auf Gegenprotest bei "Montagsspaziergang" in Alt-Tegel

    02/07/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Rande eines sogenannten "Spaziergangs" von Impfgegner*innen am Abend in Alt-Tegel wurden Gegendemonstrierende angegriffen. Mehrere Hundert Personen demonstrierten unter dem Motto „Tegel steht auf“ gegen Corona-Maßnahmen. Darunter waren auch Anhänger*innen der Neonazi-Kleinstpartei Der III. Weg, die mit Transparent und Flyern warben. Ein junger Mann, der an dem „Spaziergang“ teilgenommen hatte, ging hinüber zur Gegenkundgebung auf der anderen Seite der Berliner Straße, beleidigte die Teilnehmenden und schlug einer Person mit einem Schild auf den Kopf.

    Quelle: taz vom 8. Februar 2022, Tagesspiegel Newsletter Reinickendorf vom 9. Februar 2022
  • Rassistischer Angriff auf einen Busfahrer im Märkischen Viertel

    02/02/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Märkischen Viertel wurde ein Busfahrer aus rassistischen Motiven angegriffen. Nach Angaben des 54-jährigen Busfahrers bat er im Bus der Linie 122 gegen 17.50 Uhr an der Haltestelle Wilhelmsruher Damm/ Dannenwalder Weg einen Fahrgast, auf sein Kind aufzupassen, damit dieses nicht ständig den Halteknopf drückt, ohne aussteigen zu wollen. Der Mann habe den Busfahrer daraufhin rassistisch beleidigt und gegen die geöffnete Trenntür der Fahrerkabine getreten. Die Verglasung zersplitterte und Glassplitter verletzten den 54-Jährigen leicht an einer Hand. Der Angreifer konnte ohne Feststellung seiner Identität entkommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0280 vom 3. März 2022
  • Neonazi-Aufkleber vor dem Rathaus Reinickendorf

    01/25/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Gegenüber vom Rathaus Reinickendorf wurde in einer Grünanlage ein Neonazi-Aufkleber bemerkt und entfernt. Der Slogan des Aufklebers "Schütze Europa" nimmt auf die rassistische Vorstellung einer Bedrohung der vermeintlich homogenen weißen Bevölkerung Europas durch Migrant*innen Bezug.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Nazi-Aufkleber in Wittenau

    01/14/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule in Wittenau, an der im letzten Monat mehrfach Neonazi-Aufkleber bemerkt wurden, wurde erneut ein Aufkleber einer neonazistischen Organisation, diesmal mit queerfeindlichem Inhalt, entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-Verharmlosung durch Reinickendorfer BVV-Mitglied (AfD)

    01/05/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Mitglied der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf äußerte sich auf Facebook NS-verharmlosend, indem es die aktuelle Impfpolitik mit nationalsozialistischen Konzentrationslagern in Verbindung brachte.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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