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Register Reinickendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Hakenkreuz und Z-Symbol in Reinickendorf-Ost

    05/22/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Amendestraße in Reinickendorf-Ost ritzten Unbekannte neben der Tür zu einem Wohnhaus Hakenkreuze und den Buchstaben Z in ein frisch verputztes Fundament. In Russland drückt das Z-Symbol die Zustimmung zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aus. In Deutschland taucht das Symbol seitdem regelmäßig in Kombination mit Hakenkreuzen auf.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Queerfeindliche Bedrohung in Reinickendorf

    04/29/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf wurde eine Person von zwei Männern aus queerfeindlichen Motiven aggressiv angeschrien und in die Ecke gedrängt. Ein dritter Mann, der zu der Gruppe gehörte, griff ein, worauf die Männer von der betroffenen Person abließen und weitergingen.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber in Wittenau

    04/19/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle in Wittenau wurde an einem Mülleimer ein Sticker mit der Aufschrift "Nazi Kiez" bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff auf Helferinnen in Reinickendorf-Ost

    04/13/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurden zwei Männer schwulenfeindlich beleidigt und anschließend zwei Frauen, die sich eingemischt hatten, angegriffen. Nach Angaben der Passantinnen beobachteten sie gegen 17.50 Uhr auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofes Franz-Neumann-Platz, wie eine Gruppe von sechs bis sieben männlichen Jugendlichen ein homosexuelles Pärchen, das auf einer Bank saß, schwulenfeindlich beleidigte. Die beiden Frauen, 59 und 83 Jahre alt, forderten die Jugendlichen auf, die beiden Männer in Ruhe zu lassen. Mehrere Jugendliche traten die Frauen daraufhin und bespuckten sie, wobei beide leicht an den Beinen verletzt wurden. Die Jugendgruppe flüchtete. Der Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0824 vom 14. April 2022
  • Antisemitische Schmierereien in Frohnau

    04/05/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Ludolfingerplatz in Frohnau wurde an einem Stromkasten eine antisemitische Schmiererei bemerkt, die Bezug auf den Freimaurer-Verschwörungsmythos nahm.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf

    03/28/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Nachdem sich eine Person bei einem Paketdienst darüber beschwert hatte, dass ein Paketzusteller den behinderten Sohn bei der Zustellung eines Paketes beschimpft hatte (Vorfall von 6. Dezember 2021), wurden monatelang diverse Pakete nicht mehr zugestellt. Zur Begründung hieß es, die Adresse sei "unzustellbar" oder Pakete seien nicht im Paketshop abgeholt worden. Die Paketbot*innen hatten jedoch nie an der Wohnung geklingelt und auch keine Benachrichtigungen hinterlassen. Angesichts des vorangegangenen Konflikts handelt es sich hierbei um eine fortgesetzte behindertenfeindliche Diskriminierung durch den Paketdienst.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Mutter mit Baby im Märkischen Viertel rassistisch beleidigt und angespuckt

    03/24/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Mutter, die im Märkischen Viertel mir ihrem Baby im Kinderwagen unterwegs war, wurde von einem unbekannten Mann beleidigt und angespuckt. Die 30-Jährige war auf dem Gehweg der Königshorster Straße unterwegs, als sie gegen 14 Uhr durch eine Gruppe von Männern lief. Einer der Männer beleidigte sie rassistisch und spuckte sie an. Danach spuckte er in den Kinderwagen. Er und seine Begleiter entfernten sich im Anschluss. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0644 vom 25. März 2022
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Tegel

    03/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Veitstraße wurde ein Aufkleber bemerkt und entfernt, der den Nationalsozialismus verharmloste. Durch den Bezug auf die Gruppe Weiße Rose, die im Nationalsozialismus Widerstand leistete, wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber der Identitären in Reinickendorf-Ost

    03/12/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Kienhorstpark in Reinickendorf-Ost wurden in der Nähe des Paracelsus-Bads kleine Aufkleber mit dem Logo der extrem rechten Identitären auf einem Schild bemerkt und überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Hermsdorf

    03/01/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Falkentaler Steig Ecke Hohenzhollernstraße in Hermsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Berlin bleibt deutsch" bemerkt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Wittenau

    02/25/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Nähe der Emil-Fischer-Schule in Wittenau wurde ein Aufkleber eines Neonaziversands mit der Aufschrift "Das ist Bautzen! Nicht der Görlitzer Park!" bemerkt. Durch die Gegenüberstellung der beiden symbolisch aufgeladenen Orte wurde eine Bedrohung der vermeintlich homogenen deutschen Gesellschaft durch Migration suggeriert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuze am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf

    02/18/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurden zwei Hakenkreuze bemerkt, die mit einer schmierigen Substanz an einer Wand angebracht wurden. Sie wurden teilweise überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Wieder Neonazi-Aufkleber in Wittenau

    02/18/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule in Wittenau wurde erneut ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt. Text und Bild vermittelten die Drohung, Antifaschist*innen zu erschießen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Aufkleber in Frohnau

    02/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Briefkasten an der Ecke von Zerndorfer Weg und Zeltinger Straße in Frohnau wurde ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt, der Corona-Impfungen als eine tödliche Gefahr darstellt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Tegel

    02/15/2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Berliner Straße in Tegel wurde ein Aufkleber bemerkt und entfernt, der den Nationalsozialismus verharmlost. Durch den Bezug auf die Gruppe Weiße Rose, die im Nationalsozialismus Widerstand leistete, werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Angriff auf Gegenprotest bei "Montagsspaziergang" in Alt-Tegel

    02/07/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Am Rande eines sogenannten "Spaziergangs" von Impfgegner*innen am Abend in Alt-Tegel wurden Gegendemonstrierende angegriffen. Mehrere Hundert Personen demonstrierten unter dem Motto „Tegel steht auf“ gegen Corona-Maßnahmen. Darunter waren auch Anhänger*innen der Neonazi-Kleinstpartei Der III. Weg, die mit Transparent und Flyern warben. Ein junger Mann, der an dem „Spaziergang“ teilgenommen hatte, ging hinüber zur Gegenkundgebung auf der anderen Seite der Berliner Straße, beleidigte die Teilnehmenden und schlug einer Person mit einem Schild auf den Kopf.

    Quelle: taz vom 8. Februar 2022, Tagesspiegel Newsletter Reinickendorf vom 9. Februar 2022
  • Rassistischer Angriff auf einen Busfahrer im Märkischen Viertel

    02/02/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Im Märkischen Viertel wurde ein Busfahrer aus rassistischen Motiven angegriffen. Nach Angaben des 54-jährigen Busfahrers bat er im Bus der Linie 122 gegen 17.50 Uhr an der Haltestelle Wilhelmsruher Damm/ Dannenwalder Weg einen Fahrgast, auf sein Kind aufzupassen, damit dieses nicht ständig den Halteknopf drückt, ohne aussteigen zu wollen. Der Mann habe den Busfahrer daraufhin rassistisch beleidigt und gegen die geöffnete Trenntür der Fahrerkabine getreten. Die Verglasung zersplitterte und Glassplitter verletzten den 54-Jährigen leicht an einer Hand. Der Angreifer konnte ohne Feststellung seiner Identität entkommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0280 vom 3. März 2022
  • Neonazi-Aufkleber vor dem Rathaus Reinickendorf

    01/25/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Gegenüber vom Rathaus Reinickendorf wurde in einer Grünanlage ein Neonazi-Aufkleber bemerkt und entfernt. Der Slogan des Aufklebers "Schütze Europa" nimmt auf die rassistische Vorstellung einer Bedrohung der vermeintlich homogenen weißen Bevölkerung Europas durch Migrant*innen Bezug.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Nazi-Aufkleber in Wittenau

    01/14/2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule in Wittenau, an der im letzten Monat mehrfach Neonazi-Aufkleber bemerkt wurden, wurde erneut ein Aufkleber einer neonazistischen Organisation, diesmal mit queerfeindlichem Inhalt, entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-Verharmlosung durch Reinickendorfer BVV-Mitglied (AfD)

    01/05/2022 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Mitglied der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf äußerte sich auf Facebook NS-verharmlosend, indem es die aktuelle Impfpolitik mit nationalsozialistischen Konzentrationslagern in Verbindung brachte.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*-feindlicher "Scherz" im Impfzentrum Tegel

    12/19/2021 Bezirk: Reinickendorf
    Eine Security-Person im Impfzentrum Tegel sagte zu einer Besucherin, die eine FFP2-Maske in Regenbogenfarben trug, dass sie damit nicht hereinkomme. Danach entkräftigte sie ihre Äußerung als Scherz.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Pöbelei in einer Sauna in Waidmannslust

    12/11/2021 Bezirk: Reinickendorf

    In einer Privatsauna im Ortsteil Waidmannslust wurde eine Journalistin im Restaurant von einer älteren Frau mehrfach rassistisch als „Kakerlake“ bezeichnet. Andere Anwesende, die offenbar Stammgäste der Sauna sind, stimmten mit ein und riefen die Beleidigung gemeinsam im Chor. Ein jüngerer Mitarbeiter machte auch mit anstatt einzuschreiten. Auf mehrmaliges ungläubiges Nachfragen der Betroffenen, ob es in der Sauna Kakerlaken gebe oder was das solle, machten sich weitere Saunagäste über sie lustig. Insgesamt waren etwa zwanzig Senior*innen in in dem Restaurant. Die Betroffene war die einzige nicht-biodeutsche Person im Raum. Sie hat Anzeige erstattet. Bei einem weiteren Besuch derselben Sauna im Dezember wurde die Betroffene von einem anderen Saunagast im Pool getreten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Verharmlosung des Nationalsozialismus in Tegel

    12/11/2021 Bezirk: Reinickendorf

    In mehreren Straßen in Tegel wurden Corona-verharmlosende und verschwörungsideologische Papierzettel an Laternen geklebt. Auf einem der Zettel werden die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus gleichgesetzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber auf Schulhof in Wittenau

    12/10/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schulhof einer Schule in Wittenau wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug "White Power" entdeckt und der Schulleitung gemeldet. Wenige Tage zuvor wurde dort ein antisemitischer Aufkleber des "Dritten Wegs" gesichtet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Diskriminierung aufgrund von Behinderung in Reinickendorf

    12/06/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Paketbote, der sehr schwere Pakete in einem Mehrfamilienhaus in Reinickendorf auslieferte, beschimpfte einen jungen Mann, der ihm die Tür öffnete, um das Paket entgegenzunehmen. Er schrie ihn an, dass er selbst in einem Geschäft einkaufen gehen könne, um die Ware zu bekommen. Der junge Mann, der beschimpft wurde, hat mehrere nicht sichtbare körperliche Behinderungen, die ihn daran hindern schwer zu tragen. Außerdem konnte er als Autist auf die Anschuldigungen nicht reagieren und war sehr verängstigt. Eine anwesende Bezugsperson intervenierte. Der Paketbote drohte beim Verlassen des Hauses, dies sei das letzte Mal gewesen, dass die Adresse beliefert würde. Die Bezugsperson des Betroffenen beschwerte sich bei dem Paketdienst über das Verhalten des Paketboten. Auch wenn dem Paketboten die Behinderungen des jungen Mannes nicht bewusst waren, wurde dieser durch sein Verhalten diskriminiert. Außerdem vermutete die Bezugsperson, dass das unfreundliche Verhalten des weißen Paketboten auch auf rassistische Motive zurückzuführen sei.

    Quelle: Onlineformular der Berliner Register
  • Rassistische Äußerung in einem Supermarkt in Reinickendorf

    11/27/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Ein mit Akzent sprechender Mann bat ein älteres Paar in einem Supermarkt in Reinickendorf darum, Masken zu tragen. Der ältere Herr äußerte sich daraufhin rassistisch gegenüber dem ersten Mann. Eine Beobachterin holte eine Angestellte des Supermarktes hinzu und bat sie, die Maskenpflicht durchzusetzen. Die Mitarbeiterin machte den ersten Mann für die Situation verantwortlich. Erst als eine weitere Kundin bestätigte, dass der ältere Herr sich provokativ verhalten und rassistisch geäußert hatte, forderte die Mitarbeiterin diesen auf, eine Maske aufzusetzen, woraufhin dieser eine Stoffmaske aufsetzte. Bei dem mit Akzent sprechenden Mann entschuldigte sich die Mitarbeiterin nicht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-Verharmlosung in Reinickendorf

    11/26/2021 Bezirk: Reinickendorf

    In einer Nachbarschaft in Reinickendorf spielte eine Person mehrfach lautstark und gut für die benachbarten Wohnparteien hörbar ein Lied, das die Schoa verhöhnte. In dem Lied wurde der Text eines bekannten Schlagers von DJ Ötzi abgewandelt, so dass es um die historischen "Judensterne" ging. In der Vergangenheit hatte die Person bereits häufig laut in der Wohnung Hitlerreden gehört.

    Quelle: RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus)
  • Brandanschlag auf Grünen-Büro in Wittenau

    11/23/2021 Bezirk: Reinickendorf

    In der Nacht zum 23. November verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf das Abgeordneten-Büro der Grünen am Eichborndamm in Wittenau. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass keine Menschen in dem Haus verletzt wurden. Kurz vor 2 Uhr nachts bemerkte eine Passantin die Flammen und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte den Schwelbrand löschen. Vor dem Hintergrund vorangegangener ähnlicher Vorfälle im August und November ist davon auszugehen, dass die Täter*innen aus den Reihen rechter Corona-Leugner*innen stammen.

    Quelle: Tagesspiegel vom 23. November 2021, eigene Recherchen
  • Rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen in Reinickendorf

    11/23/2021 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf fand eine rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt, die sich auch gegen die Religion und den sozialen Status des Betroffenen richtete. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Beratungsstelle FairMieten - FairWohnen
  • Massive rassistische Bedrohung in der U6 in Tegel

    11/22/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Gegen 22.15 bis 22.30 Uhr bedrohte ein weißer Mann in der U-Bahnlinie 6 in Tegel mehrere Fahrgäste massiv rassistisch. Während der Fahrt erschreckte der Mann die Fahrgäste mit einem lauten Schrei. Ein Schwarzer Fahrgast wandte sich dem Mann zu, und fragte, warum er so schreie. Der Täter brüllte ihn daraufhin an, beleidigte ihn mit dem rassistisch beleidigendem N-Wort, drohte ihm die Kehle aufzuschlitzen und zeigte mehrmals den sogenannten Hitlergruß. Neben weiteren Beleidigungen stellte er die rassistische Forderung auf, der Fahrgast solle aus seiner Heimat verschwinden. Der Fahrgast stieg an der Station Otisstraße aus und forderte den Täter auf, ebenfalls die U-Bahn zu verlassen. Dieser verblieb jedoch bis zur Station Borsigwerke in der Bahn und formulierte, gerichtet an den bereits ausgestiegenen Fahrgast sowie an dessen Familie, Mord- und Vergewaltigungsfantasien. Diese massiven Morddrohungen adressierte er im Verlauf der Fahrt an migrantische Gruppen insgesamt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Beleidigung durch Maskenverweigerer in U8 in Reinickendorf

    11/21/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Gegen Mittag fuhren drei Personen mit der U8 Richtung Wittenau. Ein ihnen unbekannter Mann, der seine Maske demonstrativ unterhalb des Kinns trug, setzte sich zu ihnen. Als eine der drei Personen ihn bat, seine Maske richtig aufzusetzen, begann der Mann sofort damit die Gruppe zu beleidigen. Er nannte sie "Arschlöcher" und "Dreckszecken". Die meldende Person hatte den Eindruck, der Mann sei rechtsradikal und kurz davor gewalttätig zu werden gewesen.

    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Abgeordneten-Büro der Grünen in Wittenau attackiert

    11/20/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Unbekannte schlugen eine Scheibe des Abgeordneten-Büros der Grünen am Eichborndamm in Wittenau ein und beschmierten den Eingang. Vor dem Hintergrund eines vorangegangenen ähnlichen Vorfalls im August ist davon auszugehen, dass die Täter*innen aus den Reihen rechter Corona-Leugner*innen stammen.

    Quelle: Tagesspiegel vom 21. November 2021
  • Wegen Unterhaltung auf Französich aus Geschäft verwiesen

    11/03/2021 Bezirk: Reinickendorf
    Zwei Frauen hielten sich in einem Geschäft in Wittenau auf und unterhielten sich, als sie von einer Mitarbeiterin gebeten wurden, den weitgehend leeren Laden zu verlassen, da die Mitarbeitenden durch die Unterhaltung auf Französisch gestört würden.
    Quelle: Meldung der Betroffenen
  • Rassistischer Flyer im Senftenberger Ring

    10/29/2021 Bezirk: Reinickendorf
    In einem Wohnhaus im Senftenberger Ring wurde durch eine anwohnende Person ein rassistischer Werbeflyer der extrem rechten Kleinstpartei „Der dritte Weg“ im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antiziganistische Pöbelei in Alt-Tegel

    10/19/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Vor der Station U-Bahnhof Alt-Tegel wurde eine Frau mit Kopftuch, die auf dem Boden an die Wand gelehnt saß und vor sich einen Pappbecher stehen hatte, von einer Passantin aus antiziganistischen und sozialchauvinistischen Motiven beschimpft. Sie warf der Frau vor, dass sie das System belaste, zu viele Kinder in die Welt setze und dass sie weniger Sex haben solle, wenn sie kein Geld habe. Die Passantin baute sich bedrohlich vor der Person auf dem Boden auf, machte aggressive Gebärden und sprach mit lauter Stimme.

    Quelle: Amaro Foro
  • Rassistische Beleidigung in Reinickendorf

    10/07/2021 Bezirk: Reinickendorf
    Bei einem Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau werden lautstark rassistische Kommentare gemacht. Es macht außerdem den Anschein, dass sie mit ihren Aussagen umstehende Personen provozieren möchten.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson (Andi-App)
  • Holocaustrelativierung in einem Restaurant in Lübars

    10/04/2021 Bezirk: Reinickendorf

    Das Restaurant der „Alten Fasanerie“ in Lübars bietet seit dem 4. Oktober nur noch geschlossene Veranstaltungen an. Zuvor lag der Speisekarte ein Schreiben mit NS-verharmlosendem und Holocaust-relativierendem Inhalt bei. In dem Schreiben verglich der Betreiber des Restaurants die in Berlin geltende 2G- oder 3G-Regel mit dem Holocaust.

    Quelle: Tagesspiegel Checkpoint
  • Extrem rechte und NS-verharmlosende Äußerungen in Chatgruppe

    09/30/2021 Bezirk: Reinickendorf
    In einer Chatgruppe mit Reinickendorf-Bezug beim Messengerdienst Telegram, die im Kontext der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen entstanden ist, wurden von Juli bis September mehrfach extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische und NS-verharmlosende Inhalte in Text- und Bildform geteilt. In einem dort geteilten Post wurde der Mord an George Floyd verharmlost. Mehrfach wurden Posts von verschwörungsideologischer und extrem rechter Kanäle geteilt. Die diskriminierenden und extrem rechten Äußerungen blieben in der Chatgruppe unwidersprochen.
    Quelle: Telegram
  • Frauenfeindliche Schmiererei in Waidmannslust

    09/28/2021 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurde eine Schmiererei entdeckt, mit der Angela Merkel frauenfeindlich beleidigt wurde. Die extreme Rechte bedient sich zunehmend der Strategie, ihre politischen Gegnerinnen als Frauen* herabzuwürdigen.

    Quelle: Eigene Recherchen des Register Reinickendorf
  • Hakenkreuze am S-Bahnhof Waidmannslust

    09/28/2021 Bezirk: Reinickendorf
    An einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurden drei Hakenkreuze mit der Überschrift "es ist an der zeit macht euch bereit" entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung durch Lehrerin

    09/21/2021 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Schule im Bezirk Reinickendorf wurde ein Schwarzes Kind von einer Lehrerin fortgesetzt benachteiligt. In einer Auseinandersetzung darüber schubste schließlich die Lehrerin das betroffene Kind und sagte nun offen zu ihm, dass sie keine Schwarzen Kinder in ihrer Klasse haben will. Andere Kinder bestätigten diese Aussage. Die Schulleitung stellte sich dennoch auf die Seite der Lehrerin und bezweifelte die Glaubwürdigkeit der aussagenden Kinder und der Schwarzen Mutter des betroffenen Kindes. Die Mutter sah sich dadurch genötigt, ihr Kind von dieser Schule zu nehmen.

    Quelle: Narud e.V.
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