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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Beleidigung auf der Halbinsel Stralau

    30.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 9:15 Uhr stand eine POC-Person am Uferweg Höhe Friedrich-Junge-Straße, die dort vermutlich nur den Ausblick genießen wollte. Unvermittelt wurde sie von einem Bootsbewohner der Bucht rassistisch beleidigt: „Was guckst Du so? Hä? Verstehst Du kein Deutsch? Geh zurück!“. Eine Zeugin forderte den Mann nachdrücklich auf, die rassistischen Äußerungen zu unterlassen und bot der betroffenen Person Hilfe an. Der Mann fuhr indessen mit seinem Ruderboot zum Friedrichshainer Ufer und dann mit dem Rad davon.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Veranstaltung gegen politische Gegnerschaft in der Wilhelmstraße

    29.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einer Kundgebung kam es zur Verbreitung rechter Narrative. Um 11:00 Uhr begann vor der SPD-Zentrale in der Wilhelmstraße eine Kundgebung "Gegen eine Koalition mit der SED/ Linke" eines Querfrontzusammenschlusses mit ca. 10-15 Teilnehmer*innen. Teile der Teilnehmer*innen sind für ihre Kontakte in die extrem rechte, verschwörungsideologische Szene bekannt (u. a. Corona-Leugner*innen, Pegida-Unterstützer*innen, Mitgründer eines rechten, verschwörungsideologischen Autocorsos, Steglitzer Schildermaler oder Mitglieder im Verein "Freunde der Staatsreparatur" in verantwortlicher Position).
    In mehreren Reden wurden extrem rechte, rassistische und verschwörungsideologische Narrative verbreitet. Gesprochen wurde u. a. von einer stattfindenden Umvolkung bzw. eines Bevölkerungsaustausches, einem drohenden Kalifat bzw. einer Übernahme mit migrantischer Hilfe und dass die "SED-Linke" einen "islamo-faschistischen Putsch" plane oder dass es sich nicht um eine demokratische Wahl mit demokratischen gewählten Parteien gehandelt hätte. Benutzt wurde auch das extrem rechte Wording "Linksfaschisten" und es wurde unterstellt, dass die öffentlich rechtlichen Medien keine Wahrheiten verbreiten würden.
    Die Veranstaltung wurde von einem extrem rechten Youtuber live gestreamt.

    Quelle: Youtube
  • Hakenkreuz in der Mainzer Straße und Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    25.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Mainzer Straße wurde ein Hakenkreuz an einer Fassade unkenntlich gemacht. Zudem wurden auch wieder eine große Anzahl an Wolfsangeln im Friedrichshainer Südkiez entdeckt und unkenntlich gemacht. Betroffen waren wiederholt der Annemirl-Bauer-Platz, der gesamte Boxi-Kiez, die Gürtelstraße, die Neue Bahnhofstraße und die Holteistraße. Hier war die gesamte Straße betroffen. Neben den Wolfsangeln wurden auch wieder Symbole angebracht, die Wolfsangeln und Hakenkreuzen sehr ähnlich sehen. Grundsätzlich ähneln sich Farben und Stil bei allen angebrachten Symbolen augenscheinlich.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Sticker gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Auerstraße

    25.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Auerstraße / Ecke Weidenweg wurde ein Sticker gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Ostbahnhof

    24.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße am Ostbahnhof wurde erneut eine angebrachte rassistische Stickerserie der "Identitären Bewegung" entfernt. Mit Verweis auf eine Internetseite waren auf vier Stickern zwei Motive abgebildet "Send them back" und ein Flugzeug und der Schriftzug "FCK KALIFAT".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker nahe Ostbahnhof

    23.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße am Ostbahnhof wurden drei angebrachte rassistische Sticker der "Identitären Bewegung" entfernt. Abgebildet war der Slogan "Send them back" und ein Flugzeug mit Verweis auf eine Internetseite.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am S-Bhf. Ostkreuz

    22.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Hinweisschild am S-Bhf. Ostkreuz, Zugang Sonntagstraße, war ein Hakenkreuz geschmiert. Es wurde überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassismus und Runensymbolik am Halleschen Tor

    20.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Toilettenhäuschen U-Hallesches Tor wurden angebrachte Neonazi-Schmierereien überklebt. Angebracht wurde "Scheiß K...." (wir reproduzieren die rassistische Propaganda hier nicht), ein Hakenkreuz und der Code "88".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Stickerserie in der Kadiner Straße

    19.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Kadiner Straße wurde eine ganze Serie extrem rechte Sticker mit drei verschiedenen Erscheinungsformen entfernt. Auf dem einen Sticker, in den Farben der Reichskriegsflagge, stand der Slogan "Die Deutsche Jugend" und abgebildet war ein stilisierter Hitlerjunge. Ein weiteres Motiv enthielt in Frakturschrift den Schriftzug "Linker Lump! Zur praktischen Arbeit!" und das dritte Motiv trug den Slogan "Antifa verbieten!" und enthielt einen Verweis auf eine extrem rechte Internetseite.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei in der Skalitzer Straße

    19.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Skalitzer Straße / Mariannenstraße wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Parole "FCK ZIO NZS" entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
    Zudem war daneben angebracht "AK 47". Hierbei handelt es sich um das weltweit verbreitetste halbautomatische Sturmgewehr, erfunden von Michail Kalaschnikow. Mit diesem Zusatz kann die Schmiererei auch als Aufforderung zur Gewalt gegen Menschen verstanden werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Hasenheide entfernt

    18.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "SAVE EUROPE" und einer Internetseite wurde vom Zaun im Kleintiergehege zum Minigolfplatz an der Hasenheide entfernt. Der Sticker warb für eine rassistische "Bürgerinitiative" die unter Mithilfe eines österreichischen extrem rechten Aktivisten gestartet wurde. Die Person propagiert rassistische, völkische und antisemitische Positionen und ist als Akteur der Neuen Rechten bekannt. Von 2015 bis 2023 war er zudem Sprecher der "Identitären Bewegung" in Österreich.
    Am 22.07.2026 entschied die EU-Kommission, die Initiative "Bürgerinitiative" wegen Verstoßes gegen EU-Grundwerte nicht zuzulassen. Seitdem tauchen Sticker der Initiative immer öfter im öffentlichen Raum auf.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einen Elektrokasten in der Proskauer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert. In gleicher Farbe und Stil fanden sich im Friedrichshainer Nordkiez auch wieder Wolfsangeln und oft in direkter Nähe einige leicht abgeänderte Symbole, den Wolfsangeln sehr ähnlich sehend. Überwiegend betroffen waren mit vier Symbolen der Forckenbeckplatz, mit neun Symbolen die Proskauer Straße und mit zwei Symbolen die Bänschstraße / Ecke Proskauer Straße.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Immer mehr Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch im Friedrichshainer Südkiez wurden wieder Wolfsangeln entdeckt und unkenntlich gemacht. Sie waren überwiegend in weißer Farbe, einige auch in schwarz. Betroffen war wieder massiv die Wühlischstraße und die Serie zog sich Richtung Frankfurter Allee durch. Teilweise ähnelten die angebrachten Symbole optisch einem Hakenkreuz.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Rassistischer Sticker am Schleidenplatz entfernt

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Spielplatz am Schleidenplatz, Rigaer Straße Ecke Pettenkoferstraße, wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Darauf stand "FCK MSSRSTCHR KNCKN" (Fuck messerstechende K-Wort). Dieser Slogan ist gleich in mehrfacher Hinsicht rassistisch. Das K-Wort ist ein abwertendes Schimpf-Wort der deutschen Umgangssprache für Menschen aus Südosteuropa, dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika. Zudem wird ein Narrativ der extremen Rechten bedient, dass migrantisch gelesene Personen persé als Kriminelle stigmatisiert werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Kottbusser Tor entfernt

    16.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Kottbusser Tor wurde ein dort angebrachter rassistischer Sticker der "Identitären Bewegung" entfernt. Mit Verweis auf eine Internetseite war ein Flugzeug abgebildet und der Slogan "Send them back".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker im Andreasviertel

    16.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße am Ostbahnhof, der Koppenstraße und der Langen Straße wurden angebrachte rassistische Sticker der "Identitären Bewegung" entfernt. Mit Verweis auf eine Internetseite war ein Flugzeug abgebildet und der Slogan "Send them back".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker in der Methfesselstraße entfernt

    15.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Methfesselstraße wurde ein antisemitischer Sticker mit der Aufschrift "FROM THE RIVER TO THE SEA" entfernt. Auch wenn der Sticker selbst nicht perse als antisemitisch eingestuft werden kann, kann das Anbringen als antisemitisch verstanden werden, denn bei der Entfernung kam ein Sticker zum Vorschein mit der Aufschrift "Wir schützen jüdisches Leben".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mehrere Sticker aus einem rechten Onlinehandel wurden in der Rotherstraße und vom Spielplatz Rudolfplatz entfernt

    14.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Sticker mit verschiedenen Motiven hatten alle rassistische Inhalte, u. a. "Illegale in die Heimat schicken" oder "Abschieben schafft Wohnraum".
    Letzterer ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Rotherstraße

    13.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rotherstraße wurde ein KI-generierter, rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "WENNS AM SCHÖNSTEN IST, SOLLTE MAN GEHEN!" entfernt. Abgebildet war eine Schwarze Person vor einem Flugzeug, die sich lachend und winkend verabschiedete .

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Auch im nördlichen Friedrichshain Wolfsangeln unkenntlich gemacht

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch im Friedrichshainer Nordkiez wurden wieder Wolfsangeln unkenntlich gemacht, u. a. am Frankfurter Tor, in der Samariterstraße und an einem Lebensmittelgeschäft. Diese waren in den Farben Weiß und Rot angebracht. Auch einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich sehende angebrachte Symbole wurden unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Erneut Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Überwiegend in der Wühlischstraße wurden erneut angebrachte Wolfsangeln, mehrheitlich in weißer Farbe, unkenntlich gemacht. Drei Symbole befanden sich am Tor einer Grundschule. Darüber hinaus wurden auch wieder einer Wolfsangel sehr ähnlich sehende Symbole ebenfalls unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Boxhagener Straße

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Boxhagener Straße / Neue Bahnhofstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Medienportals aus der Oberpfalz entfernt. Darauf stand neben der Webadresse der Schriftzug "Wir sind normal. Wir sind immun." und u. a. war eine durchgestrichene Regenbogenfahne abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Erneut Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    10.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wolfsangeln wurden erneut unkenntlich gemacht in der Simplonstraße, am Boxhagener Platz, in der Boxhagener Straße und in der Colbestraße. Zusätzlich gab es auch wieder leicht abgewandelte Symbole in der Boxhagener Straße und der Colbestraße. Überwiegend kamen wieder die Farben weiß und blau zum Einsatz.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Serie von Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

    10.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauseingangstür in der Proskauer Straße war in weißer und blauer Farbe ein Hakenkreuz angebracht. Wolfsangeln wurden entfernt in der Bänschstraße zwischen Samariter und Proskauer Straße und in der Proskauer zwischen Bänschstraße und Frankfurter Allee. Darüber hinaus wurden im Gebiet neue leicht abgewandelte Formen der Wolfsangel unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Sachbeschädigung mit antisemitischem Hintergrund in der Falckensteinstraße

    09.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Passant*innen beobachteten, wie sich am Abend acht Jugendliche auf E-Scootern vor einem Laden in der Falckensteinstraße versammelten und die Eingangstür beschädigten. Die Passant*innen informierten den Ladenihnhaber, der die Polizei informierte. Es ist davon auszugehen, dass sich die Sachbeschädigung einreiht in zwei Angriffe gegen den Ladenbetreiber am 7. und 8. Oktober 2026 und ein antisemitischer Hintergrund vorliegt.

    Quelle: Tagesspiegel und ND vom 10.10.26, Instagram und taz vom 12.10.26
  • Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße

    08.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:00 Uhr griffen fünf bis sechs Jugendliche erneut den Betreiber eines Ladens in der Falckensteinstraße an. Sie setzten Pfefferspray gegen den Rollstuhlfahrer ein. Als er laut um Hilfe schrie, verschwanden die Angreifer. Wenige Minuten später kehrten sie zurück, setzten erneut Pfefferspray ein und schlugen mit Feuerlöschern auf den Kopf des Ladenbetreibers ein. Dies hatte stark blutende Wunden zur Folge: eine größere am Hinterkopf und Abwehrverletzungen am Arm.

    (siehe auch 07.10.26 Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße und 09.10.26 Sachbeschädigung in der Falckensteinstraße)

    Quelle: Tagesspiegel und ND vom 10.10.26, Instagram und taz vom 12.10.26
  • Antisemitische Demonstration in Kreuzberg

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unter dem Motto „Until total liberation“ (bis zur vollständigen Befreiung) feierten propalestinensische Gruppen den Jahrestag des Massakers der Hamas gegen ein Festival in Israel am 07.10.2023. 1500 Menschen starben, die meisten davon Zivilisten, 250 Menschen wurden verschleppt. Bereits das Bild auf dem Aufruf zeigte den antisemitischen Charakter der Demonstration. Abgebildet war ein schwerer Bulldozer, der einen mit Stacheldraht bewehrten Zaun durchbricht. Die Zeichnung war einem Foto des Angriffs nachempfunden. Auch Kämpfer der Hamas waren auf diesem Weg von Gaza nach Israel gelangt. Im Aufruf wurde der Tod von ca. 1200 Menschen unter anderem als "Leuchtfeuer der Standhaftigkeit" angepriesen und damit die Ermordung von Juden gefeiert. Das Landeskriminalamt hat wegen Gewaltverherrlichung Ermittlungen aufgenommen.

    Die Demonstration startete um 18:00 Uhr am Oranienplatz und sollte bis zum Hermannplatz führen. Etwa 850 Teilnehmer*innen, darunter auch die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg, zogen durch Kreuzberg. Teilnehmende riefen in Sprechchören u. a.: "There is only one solution. Intifada Revolution" (Es gibt nur eine Lösung. Intifada-Revolution.) und "From the river to the sea".
    Wegen wiederholt zahlreicher Verstöße gegen die Auflagen und erheblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit beendete die Polizei die Demo vorzeitig am Kottbusser Damm. Es gab auch Festnahmen wegen der Verwendung verbotener Symbole der Terrororganisation Hamas.

    Quelle: Berliner Morgenpost vom 07.10.26; Die Zeit, RBB24, Bild vom 08.10.26
  • Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:20 Uhr griffen fünf bis sechs Jugendliche den Betreiber eines Ladens in der Falckensteinstraße an. Sie beleidigten den Rollstuhlfahrer und setzten Pfefferspray gegen ihn ein. Als er laut um Hilfe schrie, rannten die Jugendlichen weg.

    Hintergrund:
    Am 03.10.26 hängte der Ladeninhaber Infoplakate vor seinem Laden in der Falckensteinstraße auf. Zu sehen war ein Plakat zum Tag der offenen Moschee und daneben ein Plakat gegen Judenfeindschaft, u. a. mit der Parole „Wir werden wieder tanzen“. Sie stammt von Überlebenden, die damit deutlich machten, dass sie sich dem Hamas-Terror nicht beugen werden. Der Ladeninhaber hängte die Plakate nebeneinander, um deutlich zu machen, dass jüdische und muslimische Menschen friedlich zusammenleben und feiern können sollen. Der Rollstuhlfahrer und Kreuzberger Urgestein HG wendete sich bereits seit Jahrzehnten mit seinem Angebot im "M99-Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf" gegen alle Arten von Missständen. So vielfältig sein Angebot, so vielfältig ist auch seine Kundschaft. Viele kennt er bereits über Jahre, so auch die jugendlichen Täter, die ihren Antisemitismus bereits ausdrückten. Immer wieder fragten sie, ob HG Jude sei. Angebrachte Infos zur Freilassung der israelischen Geiseln oder gegen die Hamas in der Vergangenheit wurden mehrmals unkenntlich gemacht.

    Mit dem Aufhängen der Plakate am 3. Oktober wurden die Bedrohungen durch die Jugendlichen massiver. Eine Gruppe von mindestens fünf Jugendlichen kam täglich in den Laden und machte deutlich, dass sie nicht in friedlicher Absicht kamen. Der Betreiber schrie jedes Mal so laut, dass sie wieder verschwanden. Der Betroffene vermutet zudem, dass der Angriff am 7. Oktober, dem Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel, kein Zufall war.

    (siehe auch 08.10.26 Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße und 09.10.26 Sachbeschädigung in der Falckensteinstraße)

    Quelle: Tagesspiegel und ND vom 10.10.26, Instagram und taz vom 12.10.26
  • Erneut Serie von Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Überwiegend in der Rigaer und der Voigtstraße wurde eine wieder neue angebrachte Serie von Wolfsangeln erneut unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Boxhagener Platz und Umgebung, in der Libauer Straße und in der Gabriel-Max-Straße wurde eine angebrachte Serie von Wolfsangeln unkenntlich gemacht. In den gleichen Straßen und zusätzlich in der Mainzer und Scharnweberstraße angebrachte, der Wolfsangel und dem Hakenkreuz sehr ähnlich sehende, Symbole wurden ebenfalls unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Berliner Register
  • SS-Rune in der Gärtnerstraße

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 8:00 Uhr wurde, vor einer Baustellenabsperrung in der Gärtnerstraße / Ecke Wühlischstraße, eine mit weißer Farbe auf der Straße angebrachte SS-Rune entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wieder eine Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez

    06.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wieder wurde eine Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez entdeckt und unkenntlich gemacht. Betroffen waren überwiegend die Eldenaer, Rigaer und Voigtstraße. In diesen Straßen wurden zudem auch, in gleichen Farben und ähnlichem Stil, leicht abgewandelte angebrachte Symbole unkenntlich gemacht. Bis auf kleine Abweichungen sahen sie einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Außerdem wurden vorhandene "161"-Graffities und Transsymbole überwiegend in der Umgebung der Wolfsangeln verändert. Transsymbole wurden durchgestrichen, beim 161-Code wurde die erste eins durchgestrichen, sodass der Code "61" für Faschistische Aktion stehen blieb.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    05.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vom Markgrafendamm über Seumestraße, Boxhagener Platz, Kreutzigerstraße bis Petersburger Straße wurde gleich von mehreren Melder*innen eine Serie von angebrachten Wolfsangeln in den Farben weiß, gelb, schwarz und blau gemeldet. Sie waren u. a. an Fassaden, an Laternenmasten und Pollern angebracht.
    Zusätzlich wurden im selben Gebiet weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich aussehende, teils auch an Hakenkreuze erinnernde Schmierereien gemeldet. Auch diese wurden unkenntlich gemacht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Berliner Register
  • Bedrohung gegen poltische Gegener*innen am Kottbusser Tor

    01.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:00 Uhr waren drei, ca. 30 Jahre alte, Neonazis am U-Bhf. Kottbusser Tor unterwegs. Sie haben vermeintlich linken Personen hinterher gepöbelt und Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen, wie z. B. "Scheiß dreckige Zecke!" oder "St. Pauli-Fxxxe, wir kriegen dich!"

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Schreinerstraße

    29.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:20 Uhr wurde eine Transfrau in ihrem Wohnhaus in der Schreinerstraße von einem Mitbewohner LGBTIQ*-feindlich beleidigt.
    Der Mann hatte in der Vergangenheit die Transfrau bereits mehrfach beleidigt und auch angegriffen. Trotz mehrerer Anzeigen bei der Polizei reagierte die Hausverwaltung bisher nicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Serie von Wolfsangeln im Samariter-Kiez unkenntlich gemacht

    29.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Überwiegend in der Eldenaer Straße, aber auch in der Pettenkofer und Voigtstraße, wurde eine Serie von Wolfsangeln angebracht. In den Farben weiß, blau, braun, schwarz und gelb waren sie teils mit Pinsel gemalt und teils gesprüht. Angebracht wurden sie auf Fensterbänken, an Fassaden, Verteilerkästen und an Pfeilern. Gemeldet wurden mindestens 13 Stück, die alle unkenntlich gemacht wurden.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Zusätzlich wurden im selben Gebiet acht weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich sehende Schmierereien gemeldet, in den Farben weiß, schwarz, blau, lila. Auch diese wurden unkenntlich gemacht. In der Voigtstraße sahen die Schmierereien zwei Mal einem Hakenkreuz sehr ähnlich, lediglich der vierte Haken war nicht voll ausgeführt.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft am Annemirl-Bauer-Platz

    27.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An zwei Mülleimern am Annemirl-Bauer-Platz wurde gegen 13:35 Uhr entdeckt, dass angebrachte Antifa-Logos mit "Scheiß Zecken" und "Bastarde" übermalt wurden. Die rechte Propaganda wurde unkenntlich gemacht.
    Zudem wurde eine halbe Stunde zuvor festgestellt, dass in der Simplonstraße mehrere Sticker entfernt wurden, die sich für Feminismus und gegen Wehrpflicht richteten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:00 Uhr wurde ein Rollstuhlfahrer im Fahrstuhl am Kottbusser Tor von einem Radfahrer am Aussteigen gehindert. Der Radfahrer verstellte ihm den Ausgang und sagte sinngemäß: Nein, wir fahren jetzt erst runter – ich lasse dich nicht raus, wir fahren erst nach unten. Eine weitere Frau im Fahrstuhl stieg, um diesen zu verlassen, über das Fahrrad. Der Rollstuhlfahrer beharrte gegenüber dem Radfahrer darauf, aus dem Fahrstuhl gelassen zu werden und drückte wiederholt die Öffnungstaste, so dass der Fahrstuhl nicht weiterfuhr. Eine Frau draußen forderte den Mann ebenfalls auf, den Rollstuhlfahrer aus dem Fahrstuhl zu lassen. Schließlich tat der Radfahrer dies, sinngemäß mit den Worten: Ja, Hauptsache, du kommst weiter.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung in der Skalitzer Straße

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen den U-Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kam es gegen 23:00 Uhr zu einer behindertenfeindlichen Beleidigung. Ein Rollstuhlfahrer, seine Begleitung und ein Freund gingen die Skalitzer Straße entlang. Zwischen den Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kamen ihnen zwei junge Männer auf einem E-Scooter entgegen. Im Vorbeifahren rief einer der jungen Männer in Richtung des Mannes im Rollstuhl eine diskriminierende Beleidigung

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergruß in der Gürtelstraße

    24.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Während eines Polizeieinsatzes, in einem vor zwei Jahren still besetzten Haus in der Gürtelstraße, gab es auf der gegenüberliegenden Seite eine solidarische Mahnwache. Am Abend, wahrscheinlich gegen 20:30 Uhr, liefen drei Jugendliche an der Mahnwache vorbei, von denen einer den Hitlergruß zeigte.

    Quelle: Youtube
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