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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    02/25/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25. Februar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    02/18/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. Februar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    02/11/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. Februar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • BDS-Kundgebung auf Fruit Logistica in Westend

    02/07/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 07. Februar 2018 fand eine antisemitische Kundgebung des BDS-Berlin unter dem Motto "Immer noch kein Appetit auf die Früchte der Apartheid" vor der FRUIT LOGISTICA auf dem Messegelände Berlin in Westend statt. Auf Transparenten wird Israel als Kolonie und Apartheidsstaat bezeichnet und zum Boykott gegen israelische Exporteure landwirtschaftlicher Produkte aufgerufen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    02/07/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 7. Februar 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Autor Michael Wiesberg stellte sein Buch „Erinnerung als Dichterpflicht – 25 Jahre ,Anschwellender Bocksgesangʼ von Botho Strauß“ vor, das in der Schriftenreihe der neurechten Bibliothek des Konservatismus erschienen ist. Darin referiert er den Text des Dichters Botho Strauß, „Anschwellender Bockgesang“ (Der Spiegel, 1993) als nationalkonservative Trendwende. Der Text von Strauß hatte eine Revision liberaler und modernistischer Tendenzen gefordert und erzeugte ein nationalchauvinistische Debatte, die später auch Diskurse der Neuen Rechten speiste. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an revionistischen, antimodernen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schrift in Schmargendorf

    02/04/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    02/04/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 04. Februar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    02/03/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 3. Februar 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Galija" in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung über die Steuerung desd Weltgeschehens nach der Balfour-Erklärung diskutiert werden. Hierbei bestehen moderne antisemitische Bezüge. Ein weiterer Redner stellte pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch Küchenmittel vor.
    Quelle: Register CW, Facebook
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    01/31/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Ende Januar kam es an der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck Israel“ und „Kindermörder Israel“, eine gemalte Palästinaflagge und der Hashtag „#FreeKekistan“ mit einem Davidstern versehen. Der Hashtag ist Teil eines Internetmemes und wird insbesondere in der amerikanischen Alt-Right-Bewegung genutzt, ebenso wie das Bild eines Frosches, das ebenfalls an die Wand gemalt wurde. Nachdem die Schmierereien gemeldet und durch den Hausmeister entfernt wurden, beschrieb erneut jemand die Wand, zu lesen war: „Jeder Kackhaufen läuft in die fresse eines Juden!!! Also viel kacken Jungs!“ und „Toter Jude = Guter Jude!“.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Internet-Beiträge in Charlottenburg-Wilmersdorf

    01/31/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Januar 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.
    Quelle: Register CW
  • Rechter Aufmarsch in Charlottenburg

    01/29/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 29. Januar 2018 fand in Charlottenburg ab 19:30 Uhr ein rechtspopulistischer Aufmarsch statt. Die Gruppe "Bärgida" marschierte in Kalowswerder vom S-Bahnhof Jungfernheide, durch die Herschelstraße, Osnabrücker Straße, Tauroggener Straße, Brahestraße, Keplerstraße, Olbersstraße, zurück zum Startpunkt.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    01/28/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 28. Januar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien an der TU Berlin

    01/25/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25. Januar 2018 wurden auf einer Toilette an der Technischen Universität Berlin erneut mehrere antisemitische und gewaltverherrlichende Schmierereien entdeckt. Ursprünglich war ein Schriftzug "Before I die I want to" angebracht worden, um Nachfolgende zum Mitmachen bei der Liste zu animieren. Nachdem der bereits bekannte Slogan "Terror anschlag auf ISRAEL / FREE PALESTINE" fast bis zur Unkenntlichkeit überstrichen wurde, war daraufhin noch einmal "Terror anschlag auf Israel / Free Palestine" geschrieben worden. Des Weiteren wurden u. a. "KINDERMÖRDER ISRAEL", eine Skizze der palästinensischen Flagge und "FUCK ISRAEL" geschmiert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    01/25/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 25. Januar 2018 klebten am S-Bahnhof Savignyplatz in Charlottenburg zwei Aufkleber mit der Aufschrift: "Refugees not welcome". Dabei handelt es sich um eine rassistische Ausgrenzung.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    01/21/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 21. Januar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    01/19/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 19. Februar 2017 fanden sich in der Zähringer Straße, Ecke Konstanzer Straße in Wilmersdorf Aufkleber der Identitätren Bewegung mit dem revisionistischen Aufdruck: "Gegen die moderne Welt". Dazu war ein stilisierter Doppeladler abgebildet. Der Doppeladler ist ein Symbol der Monarchie.
    Quelle: Register CW
  • Burschenschaftliche Feier in Charlottenburg

    01/18/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. Januar 2018 fand in Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee im Ratskeller Charlottenburg eine Feier von zwei Burschenschaften statt. Die Veranstaltung hieß "Reichsgründungskommers". Für Burschenschaften hat die Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 eine hohe geschichtliche Bedeutung. Sie beziehen sich auch in ihrer nationalistischen Ideologie darauf. Die beiden Burschenschaften waren die Berliner Burschenschaft Gothia und die Pennälerverbindung Borussia Berlin. Der Studentenbund Gothia steht teils der Identitären Bewegung nahe, ist pflichtschlagend und gehört der extrem rechten Deutschen Burschenschaft hat. Die Borussia ist eine Verbindung von Studenten und Gymnasiasten.
    Quelle: Antifa Westberlin
  • Rassistische Beiträge in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

    01/18/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 18. Januar 2018 stellte die Fraktion der Alternative für Deutschland in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf eine große Anfrage zum Thema: „Vom Jugendamt betreute Unbegleitete minderjährige Asylbewerber“. Dabei kommt es zu mehreren rassistische motivierten Aussagen. Ein Mitglied der AfD Fraktion leitet den Antrag mit der Beschreibung eines Mordes in Österreich ein und beendet ihn, nach weiterem Eingehen auf die Frage, mit der Aussage, sicher zu sein, dass auch in Charlottenburg-Wilmersdorf Jugendliche betreut würden, die älter wären. Ein weiteres Fraktionmitglied führt aus, dass es menschenverachtend sei, erwachsene Männer auf Jugendliche loszulassen, während Ersterer sagt, dass es nicht hinzunehmen sei, dass 12-Jährige mit Vollbärten gemeinsam mit anderen richtigen 12-Jährigen unterrichtet werden würden. Solche Aussagen reproduzieren rassistische Stereotype und verstärken den rechtspopulistischen Diskurs. Von den anderen Fraktionen wurde den Aussagen entschieden widersprochen. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register CW, MBR Berlin
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    01/14/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 14. Januar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Antimuslimische und rassistische Schriftzüge in Wilmersdorf

    01/11/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. Januar 2018 schrieben unbekannte Täter antimuslimische, rassistische und geflüchtetenfeindliche Schriftzüge an die Info-Tafel einer Bushaltestelle in der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf. Es wird wegen Sachbeschädigung nach § 303 StGB ermittlet.
    Quelle: Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18 / 17 422
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    01/11/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. Januar 2018 gegen 10:15 Uhr fanden sich an der Bushaltestelle U Konstanzer Straße in Wilmersdorf Graffiti. Sie richteten sich gegen Geflüchtete und die Religion des Islams.
    Quelle: Register CW
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    01/10/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 10. Januar 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Autor Alexander Grau stellt das Buch „Hypermoral – Die neue Lust an der Empörung“ vor. Dabei werden antimoderne und antiliberate Ansichten vertreten und Errungenschaften wie Emanzipation, soziale Gerechtigkeit und Minderheitenschutz kritisch betrachtet. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antimodernen und antiliberalen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Beleidigung in der M45 in Charlottenburg

    01/10/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 10. Januar 2018 beleidigte ein Mann in der Buslinie M45 in Charlottenburg eine Frau und einen Mann aus rassistischer Motivation, weil diese sich nicht auf Deutsch unterhielten. Daraufhin schritt der Busfahrer ein.
    Quelle: Tag24 vom 11.01.18
  • Rassistische Videos in Charlottenburg

    01/08/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Anfang Januar 2018 wird bekannt, dass an der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni 2018 volksverhetzende und reichsideologische Videos produziert wurden. Sie wurden ohne Mitwissen der Hochschule in ihrem Räumlichkeiten produziert.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • Rechte Aufkleber in Grunewald

    01/07/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 07. Januar 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    01/06/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 6. Januar 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Dal Moro" am Kaiserdamm in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung eine vermeintliche Geheimwaffenfabrik im mecklenburgischen Marlow. (Tatsächlich befindet sich dort eine Sendestation der Marine.) Dies knüpft an reichsideologische Behauptungen einer Fortdauer der alliierten Besatzung an (die HAARP-Technik gilt als US-amerikanisch) und an die Ideologie der Chemtrails (HAARP-Sender sollen demnach Wetter manipulieren können).
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schmierereien an der TU Berlin

    01/03/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 03. Januar 2018 wurden auf einer Toilette an der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg antisemitische und gewaltverherrlichende Schmierereien entdeckt. Ursprünglich war der Schriftzug "Before I die I want to" angebracht worden, um Nachfolgende zum Mitmachen bei einer Liste zu animieren. Eingetragen wurde "Terror anschlag auf ISRAEL / FREE PALESTINE".
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistisches und volksverhetzendes Hassposting

    01/03/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 03. Januar 2018 wurde aus dem Reichweindamm in Charlottenburg-Nord ein ZDF-Beitrag mit Bezug auf Geflüchtete rassistisch kommentiert. Es wird wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB ermittelt.
    Quelle: Antwort vom 21.01.2019 auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Niklas Schrader und Anne Helm (LINKE), Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18 / 17 422
  • Rechte Propaganda in Westend

    01/01/2018 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 1. Januar 2018 fand sich in der Reichsstraße, Ecke Spandauer Damm in Westend ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Merkel muss weg". Dabei handelt es sich nicht etwa um eine gewöhnliche oppositionelle Haltung, sondern um einen zentralen Kampagnenslogan der Neuen Rechten.
    Quelle: Register CW
  • Rassistische Internet-Beiträge in Charlottenburg-Wilmersdorf

    12/31/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Dezember 2017 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.
    Quelle: Register CW
  • Sozialchauvinistische Pöbelei in Charlottenburg

    12/30/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 30. Dezember 2017 am Nachmittag stoppte ein U-Bahn-Fahrer den Zug der U-Bahnlinie U7 am U-Bahnhof Bismarckstraße. Er meinte einen Obdachlosen in der Fahrerkabine gerochen zu haben. Er ging auf die Suche durch den Zug. Dort fragte er die Fahrgästinnen und Fahrgäste, ob eine Person aufgefallen wäre, die "nach Verwesung und Aas" stinken würde. Die Mitreisenden bestritten das und waren sich dessen sicher. Die Bezeichnung "nach Verwesung und Aas", eine Assoziation mit dem Tod, ist eine sozialchauvinistische Abwertung für Obdachlose.
    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    12/19/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 19. Dezember 2017 gegen 11 Uhr zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate im Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg. Auf ihnen stand: "Die Zionisten verstecken sich in den Geheimdiensten und sorgen für den Terror in der Welt." Und: "Zionistische Staatsanwälte und Rechtsanwälte sorgen für Mord an Ausländern und Politikern". Der Mann, Usama Z., zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen. Diesmal zeigte er seine Plakate anlässlich des Jahrestags des dschihadistischen Terroranschlags vom Breitscheidplatz.
    Quelle: Jusos CW
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    12/19/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 19. Dezember 2017 um 17:30 Uhr zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate bei der Kundgebung "Berlin gegen Islamismus" am Breitscheidplatz. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann, Usama Z., zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Neonazistische Kundgebung in Charlottenburg

    12/19/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 19. Dezember 2017 fand in der Tauentzienstraße, Ecke Marburger Straße eine Kundgebung der neonazistischen Partei NPD und der Organisation "Wir für Deutschland" statt. 20 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. Redner waren Sebastian Sch., Eric G., Ronny Z., Alex G. und Frank F. Sie bedienten völkischen Nationalismus sowie Rassismus und stellten die Souveränität Deutschlands infrage. Sch. moderierte. Er richtete Grüße an Andreas Wild, MdA, aus. Er behauptete, in naher Zukunft würde die Gedächtniskirche in eine Moschee umgewandelt worden sein. Eric G. sagte über die Bundesrepublik: "Das ist eine Diktatur." Und: "Ihr werdet diese Heimat verlieren. ... Eure Kinder werden die Sklaven sein." Er ergänzte: "Das ist deutsche Erde. ... Das ist eure Heimat. Diese Heimat besitzt ihr nicht mehr. Diese Heimat besitzen irgendwelche Lobbyisten in den USA, irgendwelche Zionisten. Wir haben keine eigenständige Souveränität mehr in Deutschland. ... Wir haben nichts zu bestimmen in Deutschland, die Anderen bestimmen über euch." Die Kundgebung fand am Jahrestag des Terroranschlags am Breitscheidplatz statt.

    Quelle: Register CW, MBR Berlin, antifa-berlin.info
  • Antisemitische Demonstration in Charlottenburg

    12/15/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 15. Dezember 2017 fand nachmittags auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg eine Demonstration statt. Sie war ein Protest gegen den Beschluss der US-Regierung, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Auf der Demonstration wurden antisemitische Parolen gerufen, u.a. "Kindermörder Israel" und "Intifada bis zum Sieg". Sie endete am Wittenbergplatz.
    Quelle: Register CW, RIAS
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    12/11/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 11. Dezember 2017 störten zwei Anhänger der Partei Alternative für Deutschland (AfD) eine Veranstaltung zum Umgang mit der AfD. Die Veranstalterin Lea Rosh hatte ins "Theater Coupe" am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf mehrere Experten aufs Podium eingeladen: Politiker*innen Renate Künast (Bündnis '90/Die Grünen) und Martin Patzelt (CDU) sowie den Tagesspiegel-Redakteur Malte Lehming. Ein etwa 35-jähriger Mann meldete sich zu Wort. Er befürwortete das Parteiprogramm der AfD. Er wurde lauter und rief: "Dies ist Deutschland" und "Die Ausländer müssen raus". Dies war eine rassistische Einlassung. Er ging schreiend auf Podium zu. Dabei zeigte er ein Buch mit extrem rechter Symbolik. Sei Begleiter filmte die Szene. Andere Zuschauer*innen forderten sie auf zu gehen. Auch Lea Rosh forderte sie dazu auf. Sie weigerten sich. Es gab ein Handgemenge. Die Veranstaltung wurde abgebrochen. Die Polizei wurde gerufen. Sie nahm gegen 22 Uhr eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch auf. Die Strategie der Wortergreifung ist ein Instrument der extremen Rechten um sich ungebeten Gehör zu verschaffen und Positionen ungefragt kundzutun.
    Quelle: Tagesspiegel 12.12.17
  • Rassistische massive Bedrohung in Charlottenburg

    12/10/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 10. Dezember 2017 um 16:30 in Charlottenburg in der Schloßstraße beleidigte ein Mann eine 52-jährige Frau, die in ihrem Auto saß, rassistisch. Er versuchte den Scheibenwischer zu beschädigen. Dann stieg die Frau aus. Der Mann versuchte nach ihr zu schlagen. Dann flüchtete er.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 11.12.17 #2810
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    12/08/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    12/08/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 8. Dezember 2017 wurden in Charlottenburg an der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni Plakate der Identitären Bewegung entdeckt. Die Identitäre Bewegung ist eine extrem rechte Jugendgruppierung. Auf dem Plakat standen rassistisch motivierte Inhalte.
    Quelle: Register CW
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    12/08/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 8. Dezember wurde an der Joachimsthaler Straße, Ecke Kantstraße in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei gesichtet: Auf einem Briefkasten stand die Pauschalisierung "Islam = Terror" geschrieben.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    12/07/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 7. Dezember 2017 zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Charlottenburg. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann, Usama Z., zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Wilmersdorf

    12/05/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 5. Dezember 2017 wurde am schwarzen Brett im Flur eines Wilmersdorfer Hauses eine Linkliste mit Empfehlungen für verschwörungsideologische Websites ausgehangen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Dienstagsgespräch in Charlottenburg-Wilmersdorf

    12/05/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 5. Dezember 2017 um 19:30 Uhr fand ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Referent war Manfred B., der Vereinsvorsitzender einer neurechten, militärhistorischen Gesellschaft mit teils revisionistischen Positionen ist. Thema seines Vortrags war die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik, die er kritisierte. Organisator der Veranstaltungsreihe ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Polizeieinsatz in Charlottenburg

    12/05/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 5. Dezember 2017 kontrollierten Polizeibeamte einen Mann in seinem eigenen Auto. Darin hatte der Mann mehrere Stunden auf einem Parkplatz in der Schillerstraße, nahe der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg gewartet. Die Polizei gab an, eine Anzeige erhalten zu haben, dass es sich um einen Autodiebstahl handle. Sie forderten ihn mit zwei auf ihn gerichteten Waffen auf, mit erhobenen Händen den Wagen zu verlassen und sich breitbeinig an sein Auto zu stellen. Er wurde von der Polizei untersucht. Als er der Polizei nachgewiesen hatte, dass es sein Auto ist, ließen sie von ihm ab. Er forderte die Polizei auf, ihm den Namen der Anzeigestellerin herauszugeben, um sie wegen falscher Verdächtigung anzuzeigen. Die Beamten verweigerten dies. Der Betroffene nahm ein rassistisches Motiv an wegen seiner Vorerfahrungen, weil die Polizei übertrieben reagierte, von ihm zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr ausging und das Auto auf ihn zugelassen ist.
    Quelle: Koordinierung Berliner Register
  • Verschwörungsideologisches Treffen in Charlottenburg

    12/03/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 3. Dezember 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Galija am Schloss" in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung ein bevorstehender Krieg der USA gegen Europa besprochen werden. Dies knüpft an reichsideologische Behauptungen einer Fortdauer der alliierten Besatzung sowie eine Positionierung der Deutschen als Opfer der Geschichte an. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • Rassistische Bedrohung einer Behörde in Charlottenburg

    12/01/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 1. Dezember 2017 bedrohte ein Prüfer des Jobcenters vom Goslarer Ufer in Charlottenburg eine Frau. Bei einem Hausbesuch sagte er lautstark, das Jobcenter werde sie "mit dem Bus zurück nach Rumänien schicken". Dies steht weder im Aufgabenbereich des Jobcenters, noch ist dies mit den vier Grundfreiheiten der Europäischen Union vereinbar. Die institutionelle Schikane wurde als antiziganistischer Rassismus wahrgenommen.
    Quelle: Amaro Foro
  • Rechte Propaganda in Charlottenburg

    12/01/2017 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 1. Dezember wurde am U-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg, Bahnsteig Richtung Ruhleben, Graffitis entdeckt. Über ein abgerissenes Plakat des "March for Science Berlin" stand an eine Säule geschrieben "No Merkel", daneben "AfD". Die Parole "No Merkel" ist keine schlicht oppositionelle Parole, sondern wird von der Neuen Rechten und Rechtspopulist*innen verwendet.
    Quelle: Register CW
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