Neonazistischer Zahlencode in Staaken
An der Ecke Magistratsweg/Heerstraße wurde auf einer Paket-Zustellbox der neonazistische Zahlencode „1161“ entdeckt. Die Box wurde von beiden Seiten mit diesem Zahlencode beschmiert.
An der Ecke Magistratsweg/Heerstraße wurde auf einer Paket-Zustellbox der neonazistische Zahlencode „1161“ entdeckt. Die Box wurde von beiden Seiten mit diesem Zahlencode beschmiert.
Ein Bundespolizist und eine Bundespolizistin kontrollierten laut eines Zeugenberichts anlasslos im Bahnhof Spandau die Papiere und Taschen eine schwarze Frau auf dem S-Bahnsteig, während weiße Menschen nicht kontrolliert wurden.
In der Hugo-Cassier-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber bewarb die extrem rechte Veranstaltung "Gedenken Dresden" im Februar. Die Luftangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert, um die Verbrechen des NS zu relativieren.
In der Grenadierstraße, in der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, wurde erneut ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Der Aufkleber wurde dieses Mal an einer anderen Stelle angebracht.
In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde erneut ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Nachdem der Aufkleber zuletzt entfernt wurde, wurde er erneut an derselben Stelle geklebt.
In der Nähe des Staaken-Centers äußerte sich ein Mann am Telefon rassistisch. Er sagte seinem Gesprächspartner, dass Frauen abends wegen der „Ausländer“ nicht mehr alleine nach draußen gehen können. "Ausländer" wurden dabei pauschal als Kriminelle dargestellt.
Außerdem erzählte er laut am Telefon, dass überall Plakate für ein Fastenbrechen (Iftar) hängen und forderte seinen Gesprächspartner auf, sie alle abzureißen.
In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde ein Aufkleber der extrem rechten „Identitäre Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
An der Ecke Daumstraße/Pohleseestraße riefen drei junge Männer gegen 21:30 Uhr den Slogan: „Der Führer, der Führer, unser Führer".
Am Gorgasring wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Asylbetrüger nicht willkommen! Heimatreise statt Einreise!” entdeckt und entfernt.
In der Gartenfelder Straße in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel (refugeesnotwelcome.de) stammt und die Aufschrift „Remigration schützt unsere Frauen“ trägt. Der Sticker wurde größtenteils entfernt.
An der Kreuzung vor dem Spandauer Damm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" gemeldet. Dieser Slogan wird von der extrem rechten "Identitären Bewegung" genutzt. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Pichelsdorfer Straße in Wilhelmstadt wurde ein Aufkleber, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammte, neben der Tür der Geschäftsstelle der Partei Die Linke entdeckt und entfernt. Er titelte: „Ganz Deutschland hasst die Antifa!” und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Der extrem rechte Zahlencode „88” und „SA”- sowie „SS”-Runen wurden erneut am Fahrstuhlwand und neben der Digitalbeschilderung des Fahrstuhls in einem Hochhaus in Staaken entdeckt.
Die Gedenktafel für die Familie Sternberg an der Sternbergpromenade wurde mit einem großflächigen Graffiti beschmiert. Es wurde Anzeige erstattet. Die Schmierereien wurden entfernt.
Im Koeltzepark wurde eine antisemitische Schmiererei mit dem Schriftzug "From the river to the sea, Palestine will be free", der dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht, auf einer Parkbank entdeckt. Das Ordnungsamt wurde informiert.
In der Altstadt Spandau, an der Ecke Mönchstraße / Breite Straße, wurde „DJV“ (Abkürzung der extrem rechten Gruppierung „Deutsche Jugend Voran“) an eine Wand geschrieben. Die Schrift wurde unkenntlich gemacht.
In der Carl-Schurz-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt, der für die jährliche Neonazi-Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Dresdens im Februar warb. Die Luftangriffe auf Dresden vom 13.-15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert, um die Verbrechen des NS zu relativieren.
In einem Aufzug wurden die Fahrstuhlwände erneut großflächig mit Hakenkreuzen und mit dem extrem rechten Zahlencode "88" beschmiert.
Der extrem rechte Zahlencode „88” wurde erneut an den Fahrstuhlwänden eines Hochhauses in Staaken geschmiert. Außerdem wurde neben dem Zahlencode die Abkürzung „NSU” (für „Nationalsozialistischer Untergrund”) geschrieben. Es wurde berichtet, dass der Vorfall angezeigt werden wurde.
In der Nähe der Gartenfelder Brücke am Saatwinkler Damm wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Beschriftung „Remigration jetzt!!!“ entdeckt und komplett entfernt. Auf dem Aufkleber ist ein Flugzeug zu sehen, das von den Farben der Deutschlandfahne begleitet wird.
In einem Aufzug wurden die Fahrstuhlwände erneut mit dem extrem rechten Zahlencode "88" sowie mit den Schmierereien "SA" und "SS" beschmiert. Der Vorfall wurden bei der Polizei angezeigt.
Bei einem Treffen in einer Jobcoaching-Firma wurden rassistische Aussagen von einer mitarbeitenden Person geäußert. Die Person stellte Geflüchtete als „Asylmissbrauchende“ dar und behauptete, sie kämen nur wegen des guten Gesundheits- und Sozialsystems nach Deutschland und seien „faul“. Außerdem sagte die Person, alte und kranke Menschen sollten in ihre Herkunftsländer zurückgehen. Die Person behauptete auch, in manchen Ländern in Afrika gäbe es weder Krieg noch Armut. Zusätzlich äußerte die Person, dass Frauen mit vielen Kindern nicht arbeiten wollten und lieber zu Hause bleiben. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.
In der Mönchstraße im Altstadt Spandau wurde ein rassistischer Aufkleber, der den rassistischen "Ku Klux Klan" bewarb, entdeckt. Der Aufkleber wurde bereits teilweise entfernt, ist aber noch lesbar.
In einem Staakener Hochhaus wurden Hakenkreuz-Schmierereien an einer Säule im Vorraum des Hauses entdeckt.
In einem Hochhaus in Staaken wurden ein Hakenkreuz, der Zahlcode "88" sowie die Schriftzüge "NSU" und "NSDAP" im Tastenbereich des Fahrstuhls und an der Fahrstuhlwand entdeckt. Es wurde berichtet, dass die Schmierereien angezeigt wurden.
Der extrem rechte Zahlencode „88” wurde erneut im Tastenbereich und neben der Digitalbeschilderung des Fahrstuhls in einem Hochhaus in Staaken entdeckt. Der Zahlencode „88” wurde angezeigt.
Ein Mann lief bei dem Küfa-Infostand der Partei Die Linke an der Ecke Schönwalderstr. / Lynarstr. entlang und zeigte am Mittag den Personen bei deren Suppenküche den Hitlergruß.
In Haselhorst wurde an der Bushaltestelle Lüdenscheider Weg im Haselhorster Damm ein Sticker entdeckt, der den Instagram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt, auf dem unter anderem rassistische und queerfeindliche Inhalte verbreitet werden.
Der extrem rechte Zahlencode „88” wurde erneut neben der Digitalbeschilderung des Aufzugs und an dessen Decke in einem Hochhaus in Staaken entdeckt. Der Zahlencode „88” wurde angezeigt.
Auch am letzten Tag des Jahres wurden die Mieter*innen und Besucher*innen eines Staakener Hochhauses mit dem extrem rechten Zahlencode "88" an Decke und Wänden des Fahrstuhls konfrontiert. Die Schmierereien wurden entfernt.
Im Naturschutzgebiet Hahneberg in Staaken wurden Hakenkreuz- und SS-Schmierereien auf einer Parkbank entdeckt. Die meisten Schmierereien wurden gekritzelt, waren aber noch erkennbar.
Das Klingelschild eines Staakener Hochhauses wurde mit dem extrem rechten Zahlencode "88" beschmiert und an den Fahrstuhlwänden mussten die Mieter*innen neben der "88" auch "NSU" und NSDAP" lesen. An die Haltestange stand, ebenfalls in schwarz, "AFD". Alle Schmierereien wurden entfernt.
Im Bezirk Spandau wurde eine Frau von einer anderen Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Die Fahrstuhlwände wurden erneut großflächig mit dem extrem rechte Zahlencode "88" beschmiert. Außerdem wurde an verschiedene Stellen und ebenfalls in schwarz "NSU" (kurz für: "Nationalsozialistischer Untergrund") sowie "AfD" geschrieben. Auch diese Schmierereien wurden entfernt.
In einem Hort in Spandau äußerte eine leitende Person antimuslimische rassistische Äußerungen über eine ehemalige dort beschäftigte Person, nachdem Kinder Fragen zu deren Kündigung gestellt hatten. Während einer Elternversammlung in demselben Hort bestätigte die leitende Person diese rassistischen Äußerungen auf Nachfrage von Eltern.
An der Rolltreppe am S-Bahnhof Spandau wurde ein Sticker eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
Nach der Fahrstuhlreinigung wurde der extrem rechte Zahlencode "88" erneut an alle Fahrstuhlwände geschmiert. Auch diese Schmierereien wurden entfernt.
Der extrem rechte Zahlencode "88" wurde wieder an alle Fahrstuhlwände in einem Hochhaus in Staaken geschmiert. Die Schmierereien wurden entfernt.
Am Montagmorgen wurde im Zug RB21 Richtung Potsdam ein Aufkleber der Partei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Aufkleber, der mit drei Linien und dem "Dritte Weg"-Emblem auf dem Hintergrund einer Regenbogenfahne versehen ist, steht „Deutsch Bleiben Statt Mainstream“.
Ein unbekannter Mann beschimpfte Mitglieder der Partei Die Linke an einem Infostand an der Ecke Lynarstraße / Schönwalder Straße als „Dreck” und „Abschaum”, womit er sie als politische Gegner*innen der extremen Rechten abwertete, und spuckte in ihre Richtung aus.
Der extrem rechte Zahlencode "88" wurde erneut an die Fahrstuhlwände in einem Hochhaus in Staaken geschmiert. Es wurde Anzeige erstattet. Die Schmierereien wurden entfernt.
Nachdem am Vortag die extrem rechten Symbole durch Polizeibeamt*innen übermalt worden waren, wurden darüber erneut Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" in ein Staakener Hochhaus geschmiert. Wieder wurde Anzeige erstattet und die Hausverwaltung informiert. Die Schmierereien wurden entfernt.
Zahlreiche Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" wurden wieder an die Wände des Fahrstuhls in einem Staakener Hochhauses geschmiert. Es wurde Anzeige erstattet und die Hausverwaltung informiert. Die Schmierereien wurden durch Polizeibeamt*innen entfernt.
Im Bezirk Spandau ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus im Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Zwei Frauen mit einem Kleinkind standen in einem Supermarkt im Falkenhagener Feld in einer langen Schlange vor der Kasse. Ein Kunde wollte auf die andere Seite der Schlange und versuchte, zwischen den beiden Frauen durchzukommen. Als die Frauen nicht sofort reagierten und Platz machten, beleidigte er sie rassistisch.
Eine Romni wurde beim Einkaufen von der Security verfolgt, des Diebstahls bezichtigt und angezeigt. Zuvor hatte sie die Kassiererin gebeten, den Einkauf zur Seite zu legen, bis sie Geld abgehoben und zurückgekommen war, nach dem sie bemerkt hat, dass sie nicht genug Geld dabei hat.
Der Vorfall wurde als antiziganistisch gewertet, weil die Romni aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit stereotypisierend bezichtigt wurde, durch Diebstahl auf Kosten anderer zu leben. Das Datum wurde anonymisiert.
Am Lindenufer, gegenüber dem Mahnmal für die ehemalige Spandauer Synagoge und die Opfer der Shoah, wurde ein „NS-Zone“-Aufkleber mit den Reichsfarben sowie anti-schwarzen, anti-kommunistischen und gegen Punks gerichtete Zeichen entdeckt. Der Aufkleber wurde nicht entfernt, da er sehr hoch geklebt war.
Ein unbekannter Mann lief an der Geschäftsstelle der Partei Die Linke in Spandau an der Pichelsdorfer Str. vorbei. Während sich zwei Personen im Inneren befanden, beschmierte der Mann die Scheibe mit einem Döner und warf dann den Döner gegen die Tür. Der Mann zeigte den Personen in der Geschäftsstelle schließlich den Mittelfinger.
Eine junge Frau mit kognitiver Einschränkung hatte einen Termin in einer Behörde. Während sie sonst von einem Familienmitglied begleitet wurde, war sie an diesem Tag alleine gekommen. Der Sachbearbeiter duzte sie während des Termins, auch dann noch, nachdem sie ihn irritiert gefragt hatte, warum er "Du" zu ihr sage. (Datum anonymisiert)
Die Linke Spandau erhielt eine E-Mail, die antimuslimischen Rassismus enthielt. Es stand auch in der E-Mail, dass „Terroranschläge gegen diese Parteien (Die Linke, Die Grünen und die Jugendorganisation der SPD-Jusos) gerichtet sein sollten“.