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15.06.2017   Bezirk: Reinickendorf

Obdachlosenfeindliche Diskriminierung durch AOK Reinickendorf


Die Filialen der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Reinickendorf verweigerten EU-Bürger_innen in mehreren Fällen in diskriminierender Weise die Aufnahme in die Krankenversicherung, häufig mit dem Verweis auf fehlende Vorversicherungszeiten. Unter anderem lehnten die Mitarbeiter_innen der AOK-Filiale in der Residenzstraße es ab, einen Mann in die Krankenversicherung aufzunehmen. Er konnte nachweisen, dass er mit einer Frau verheiratet war, die bereits mitsamt ihrer Kinder durch den Bezug von „Hartz IV“-Leistungen krankenversichert war. Die AOK-Mitarbeiter_innen hätte also der Aufnahme des Mannes in die bereits bestehende Familienversicherung zustimmen müssen. Als die Mitarbeiter_innen jedoch hörten, dass der Mann obdachlos gewesen war, lehnten sie eine Aufnahme mit Verweis auf die Obdachlosigkeit sofort ab. In einer anderen AOK-Filiale in Mitte wurde der Mann schließlich ohne Probleme in die Versicherung aufgenommen.

Quelle: Aufwind e.V.
 
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