Jahresbericht 2024 der Berliner Register
Der Jahresbericht 2024 gibt einen Überblick der Ergebnisse aller lokalen Registerstellen sowie eine Auswertung für die gesamte Stadt.
Wir stellen dir die Ergebnisse unserer Arbeit vor. Das sind Jahresberichte, Auswertungen, Pressemitteilungen und Selbstdarstellungs-Material.
Der Jahresbericht 2024 gibt einen Überblick der Ergebnisse aller lokalen Registerstellen sowie eine Auswertung für die gesamte Stadt.
Berlin verzeichnet einen Höchststand an extrem rechten, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Vorfällen. Im Jahr 2024 dokumentierten die Berliner Register 7.720 Fälle – so viele wie nie zuvor.
Noch nie wurden so viele Vorfälle erfasst wie im Jahr 2024: Die Berliner Register dokumentierten insgesamt 7.720 Meldungen– Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Berliner Alltag. Der starke Anstieg der Vorfallszahlen ist vor allem auf die Zunahme extrem rechter Propaganda in den Berliner Ostbezirken sowie auf verstärkte antisemitische Bedrohungen zurückzuführen. ...
Im ersten Halbjahr 2025 dokumentierte das Lichtenberger Register 476 Vorfälle. Dies bedeutet einen starken Zuwachs – nahezu eine Verdopplung der Zahlen - im Vergleich zum Vorjahr (1. Halbjahr 2023: 256 Vorfälle, 1. Halbjahr 2024: 286 Vorfälle).
In dieser Broschüre werden die bisher bekannte Vorfälle für das 1. Halbjahr dargestellt, um über die aktuellen Entwicklungen im Bezirk zu berichten. Die Auswertung fällt etwas kürzer aus, da es sich um einen Zwischenbericht handelt. Daher wird hier nur ein grober Überblick wieder gegeben.
Das Register Reinickendorf hat eine Broschüre mit dem Jahresbericht 2024 veröffentlicht. Sie enthält eine Jahresauswertung und die Chronik der dokumentierten Vorfälle. Die Broschüre ist online und gedruckt erhältlich. Bei Interesse an Druckexemplaren bitte eine E-Mail schreiben an: register-rd@lvs.stiftung-spi.de.
Zwischen alltäglicher Bedrohung und Solidarität: Berliner Register ziehen Bilanz Ergebnisse der Dokumentation extrem rechter und diskriminierender Vorfälle 2024
In Spandau konnten 2024 deutlich mehr Vorfälle dokumentiert werden als in den Vorjahren (173 Vorfälle). Propaganda war die mit Abstand häufigste Vorfallsart. Wie in den Vorjahren stellte Rassismus das häufigste Motiv aller Vorfälle dar. Aus dem Ortsteil Spandau wurden die meisten Vorfälle gemeldet. Propaganda wurde von unterschiedlichen Akteur*innen überwiegend in Form von Stickern geklebt.
Die Registerstelle Pankow dokumentierte 2024 mit 582 Vorfällen einen Höchststand. Einschüchterungen und Angriffe auf zivilgesellschaftlich Engagierte nahmen zu, darunter auf Jugendfreizeiteinrichtungen. Rassismus war das häufigste Motiv unter den gezählten Angriffen und Beleidigungen: Erfasst wurden 21 Fälle von Anti-Schwarzen Rassismus, 12 muslimfeindliche und ein antiziganistischer Vorfall. ...
In der Auswertung 2024 der Registerstelle Steglitz-Zehlendorf wird ein Anstieg (extrem) rechter, rassistischer, antisemitischer und weiterer diskriminierender Vorfälle im Bezirk Steglitz-Zehlendorf verzeichnet.
Im Jahr 2024 stieg die Anzahl der von der Registerstelle erfassten (extrem) rechten, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Vorfälle im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
Im Jahr 2024 wurden 976 Vorfälle dokumentiert (2023: 451). Das entspricht einem Zuwachs von 116 %. Dieser massive, sprunghafte Anstieg der Vorfälle fußt auf der Entwicklung im Jahr 2023, als bereits die verbale Gewalt und die Propaganda einen neuen Höchststand erreicht hatten. Dieser Trend hat sich in 2024 massiv zugespitzt.
Das Register Neukölln verzeichnete mit 489 dokumentierten Meldungen einen Anstieg von Vorfallszahlen, der sich in fast allen Bereichen von extrem rechten und diskriminierenden Motiven ausdrückt. Die Zunahme zeigt sich jedoch besonders deutlich im Bereich der antisemitischen Propaganda in Nord-Neukölln seit dem 7. Oktober 2023. ...
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 313 Vorfälle dokumentiert. Die Gesamtzahl der Vorfälle sank zwar leicht - besonders im Bereich der Propaganda - blieb aber im Vergleich zu den Vorjahren auf hohem Niveau. Rassismus war das am häufigsten erfasste Motiv und nahm im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zu. ...
Dies ist die digitale Version des Jahresberichts des Registers Mitte für 2024.
In Marzahn-Hellersdorf wurde im Jahr 2024 mit 1052 Vorfällen ein deutlicher Anstieg von Vorfallszahlen dokumentiert, der sich insbesondere im Bereich der Propaganda niederschlägt. Der Anstieg ist unter anderem auf neue jugendliche Neonazinetzwerke zurückzuführen, die überregional aktiv wurden und CSD-Veranstaltungen störten. Die Neonazipartei „III. ...
Erstarkende neonazistische Jugendkultur, Einschüchterungsversuche gegen Jugendfreizeiteinrichtungen und steigende rassistische Übergriffe
Im Jahr 2024 wurden 182 Vorfälle mehr als im Vorjahr verzeichnet. Antisemitismus ist das häufigste Motiv, gefolgt von Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit. Erstmalig wurden aus dem Stadtteil Kreuzberg mehr Vorfälle gemeldet als aus Friedrichshain. Kreuzberg ist besonders von Antisemitismus betroffen, auf Friedrichshain wirkt sich das Erstarken der extremen Rechten zunehmend aus.
In Reinickendorf stachen im Jahr 2024 zwei Aspekte besonders hervor: diskriminierende Strukturen im Ankunftszentrum Tegel und ein Anstieg von Neonazi-Propaganda im Märkischen Viertel.
This is the sixth edition of the annual report of the Berliner Register, now also available in English. This brochure contains our findings from the year 2023.
Im Sommer 2024 traten in Berlin mehrere neue Neonazi-Jugendgruppen in die Öffentlichkeit. Der Informationsflyer gibt eine kurze Einschätzung zu der Entstehung, den Erkennungszeichen und der Ausrichtung der neuen neonazistischen Jugendgruppen.
In Lichtenberg tauchen immer wieder Aufkleber oder Graffiti auf, die diskriminierende oder extrem rechte Botschaften verbreiten. Oft ist solche Propaganda auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen. Diese Broschüre soll dabei helfen, Zeichen und Symbole zu identifizieren, ihre Bedeutung zu verstehen und gegen Hass und Hetze vorzugehen. ...
Die Registerstellen dokumentierten mehrere extrem rechte Vorfälle im zeitlichen Umfeld der Demonstration in Marzahn-Hellersdorf. Der Hintergrundbericht liefert eine Übersicht über die Geschehnisse und Informationen zu den Gruppierungen „Deutsche Jugend voran“ (DJV) und „Jung und Stark“ (JS).