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Register Treptow-Köpenick

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Vorfalls-Chronik


  • Rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    11/29/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Straße zwischen Mittelheide und S-Bahnhof Köpenick wurden ca. 16 Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide

    11/28/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Schnellerstr./ EDEKA wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesem wurde die rassistische Verschwörungserzählung vom "Großem Austausch" propagiert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Alt-Treptow

    11/26/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Elsenstr. (9) und der Heidelberger Str. (6) wurden insgesamt 15 Schriftzüge gegen Antifaschist*innen einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Flugblätter in Plänterwald

    11/22/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In mehrere Briefkästen in der Bergaustr. wurden Flugblätter von verschiedenen Reichsbürger-Plattformen gesteckt. Unter anderen wurde darin die antisemitische Verschwörungserzählung vom "Great Reset" verbreitet, die aktuell insbesondere unter Corona-Leugner*innen viral geht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Diskriminierung im Allende-Viertel

    11/19/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Mutter und ihr kleiner Sohn erreichten am Nachmittag die Schwimmhalle im Allende-Viertel für einen regelmäßigen Schwimmkurs. Die Halle ist aufgrund der Pandemie in verschiedene Aufenthaltsbereiche getrennt, die durch das Personal geöffnet werden müssen. Der Junge musste vor dem Kurs nochmal schnell auf die Toilette. Als er und seine Mutter wieder in den Wartebereich zurückkehren wollten, weigerte sich der anwesende Mitarbeiter ihnen Zutritt zu gewähren. Obwohl die Mutter mehrfach versuchte, die Situation zu erklären, hörte er ihr nicht zu und öffnete die Tür erst viel später mit den Worten: In Deutschland gibt es Regeln!

    Quelle: AnDi-App
  • Rassistisches Flugblatt des III. Weg in Johannisthal

    11/19/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Briefkästen in Johannisthal wurde ein rassistischer Flyer der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt. Der Flyer thematisierte die Mietenpolitik und enthält rassistische Forderungen und Formulierungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-Relativierung in lokalem Querdenken-Telegramkanal

    11/18/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Im Köpenicker Ableger eines Querdenken-Telegramkanals wurde ein Bild des Eingangstors des Konzentrationslagers Auschwitz geteilt, auf dem der Spruch "ARBEIT MACHT FREI" in "IMPFEN MACHT FREI" verändert wurde.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    11/18/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bergaustr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete und aus einem neonazistischem Onlineversand stammte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuze in Altglienicke

    11/17/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Siriusstr. wurden 6 Hakenkreuze und der Schriftzug "Nazi Zone" entdeckt und der BVG zur Reinigung gemeldet.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    11/07/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Oberspreestr. zwischen S-Bhf. Spindlersfeld und Lange Brücke wurden ca. 10 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber hatten rassistische Inhalte und stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg", die anderen kamen aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Schriftzüge in Alt-Treptow

    11/06/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Heidelberger Str. sowie in der Elsenstr. wurden insgesamt 4 Schriftzüge einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Äußerungen auf einer Veranstaltung in Treptow-Köpenick

    11/06/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Ein Teilnehmer einer Veranstaltung in Köpenick verwendete in indirekter Rede/ Zitatform mehrere Male das N-Wort. Außerdem erwähnte er, dass er eine Anfrage an den Senat gestellt hätte, zur Umbenennung einer Straße in Adolf-Hitler-Straße. Auf Wunsch der meldenden Person wurde der Vorfall anonymisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Niederschöneweide

    11/02/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Fensterrahmen des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Drohbrief in Spindelsfeld

    11/01/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die Projekte des Campus Kiezspindel erhielten in einem Umschlag Drohflyer einer extrem rechten Verschwörungsgruppe. Es handelte sich um die QAnon-nahe SHAEF-Verschwörung. In dem Flyer werden Reichsbürgerideologien geteilt und behauptet, dass in Deutschland Militärgesetze gelten. Zudem wird auch die Corona-Pandemie geleugnet und Impfungen als "chemische Biowaffen" bezeichnet. Unter anderem heißt es in dem Flyer: "Wer hier weiterhin Zwangsmaßnahmen an Kindern durchführt, wird vor das Kriegsgericht gestellt!" und "Es werden laufend Todesurteile gefällt und vollstreckt". Da auf dem Campus Kiezspindel sowohl mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet als auch eine Schwangerschaftskonfliktberatung angeboten wird, ist dies als Drohung zu deuten. Auch der Mörder von Idar-Oberstein bezog sich in seinen Social Media Profilen u.a. auf diese Verschwörungserzählung.

    Quelle: Campus Kiezspindel
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    10/31/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nipkowstr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Im Waldgebiet Köllnische Heide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • Hakenkreuz in Altglienicke

    10/31/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Verkehrsschild an der Ecke Bohndorfer Weg/ Cimbernstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Comic in Lokalzeitung in Treptow-Köpenick

    10/30/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In einer kostenlosen Lokalzeitung für den Bezirk wurde ein rassistischer Comic abgedruckt. In dem Comic wurde das antirassistische Engagement für die Umbenennung der M***-Straße relativiert und lächerlich gemacht. Zudem enthält der Comic anti-asiatische Stereotype.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Johannisthal

    10/25/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Springbornstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.

    Quelle: via Recherche-und Informationsstelle (RIAS)
  • Hakenkreuz in Friedrichshagen

    10/24/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.

    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rassistische Äußerungen in Friedrichshagen

    10/24/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Nachdem Passant*innen eine Person, die einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Anhänger in der Nähe des Spreetunnels ausräumte, ansprachen, ob denn das Hakenkreuz bereits bei der Polizei angezeigt wurde, reagierte diese mit rassistischen Äußerungen. Erst bezweifelte die Person, dass die Polizei sich darum kümmern würde, dann sagte die Person, dass die Polizei ja nicht einmal aufhalten könnte "was da über die polnische Grenze rüberkommt". Gemeint sind damit auf entmenschlichende Weise Geflüchtete, die meist aus Afghanistan über Belarus nach Deutschland flüchten um hier Asyl zu beantragen.

    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitischer Aufkleber in Alt-Köpenick

    10/23/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Alt-Köpenick/ Freiheit wurde ein antisemitischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) mit der Aufschrift "Israel mordet und die Welt schaut zu" entdeckt und entfernt.

    Quelle: VVN BdA Köpenick
  • Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    10/21/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Erneut wurden alle Flyer des Nachbarschaftszentrums, mit Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten, gestohlen. Alle anderen Flyer (bspw. der Brauerei) waren noch vorhanden. Zudem wurde ein Flyer des Bezirksamtes zu Beratungseinrichtungen für Migrant*innen im Bezirk mit einem Zettel mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht !!!" im Flyerständer gefunden.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    10/20/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Alle Flyer des Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete wurden zerrissen und vor dem Flyerständer verteilt. Diese Sachbeschädigung reiht sich in eine Serie ein.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Antiziganistische strukturelle Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick

    10/19/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Es kam zu einer antiziganistisch motivierten strukturellen Benachteiligung im Jobcenter Treptow-Köpenick. Der leistungsbeziehenden Person wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Leistung gestrichen.
    Zum Schutz der betroffenen Person wurde der Vorfall sowohl inhaltlich als auch zeitlich anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro
  • Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    10/15/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Erneut wurden im Nachbarschaftszentrum alle Flyer, die einen Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten haben, gestohlen. Zusätzlich wurden ebenfalls alle Flyer von TKVA, der bezirklichen Stelle gegen Antisemitismus, gestohlen.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Rassistisch motivierte Sachbeschädigung in Friedrichshagen

    10/14/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt. Gleichzeitig wurden alle vorhandenen Flyer gestohlen.

    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    10/13/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • NS-verherrlichender Aufkleber im Kietzer Feld

    10/13/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Müggelheimerstr. in der Nähe der Wendenschloßstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihm war eine Schwarze Sonne abgebildet und der Spruch "auch ohne Sonne braun".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Einschüchterung von politischen Gegner*innen in Niederschöneweide

    10/12/2021 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Eine Person, die sich seit Langem zivilgesellschaftlich und bei den Grünen engagiert, fand auf ihrem Schwerbehindertenparkschild einen rassistischen Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Die Betroffene war in den letzten Jahren mehrfach von verbalen Übergriffen, einer Sachbeschädigung an ihrem Auto und Einschüchterungen betroffen. Durch das gezielte Anbringen des Aufklebers an ihrem Parkschild stellt diese Handlung eine persönliche Bedrohung dar. In diesem Fall verbinden sich verschiedene Inhalte. Es handelte sich um einen anti-asiatischen Aufkleber, die Einschüchterung einer politischen Gegnerin und durch den Ort des Aufklebers lässt sich ebenfalls von einer behindertenfeindlichen Motivation ausgehen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
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