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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Chanukka-Leuchter vor dem Roten Rathaus demoliert

    12/05/2021 Bezirk: Mitte
    Vor dem Roten Rathaus in Mitte haben Unbekannte den mittleren Ständer eines Chanukka-Leuchters verbogen und dessen Lampen entwendet. Außerdem wurde ein Schild mit der Aufschrift „Chabad wünscht ihnen ein fröhliches Chanukka!“ heruntergerissen.​ Auch vor dem Rathaus Lichtenberg, am Bayrischen Platz in Schöneberg und am Marktplatz Adlershof wurden in diesen Tagen Chanukka-Leuchter massiv beschädigt. Insofern ist von einer gezielten antisemitischen Tat auszugehen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.12.2021, BZ vom 09.12.2021, Tagesspiegel vom 08.12.2021
  • Verschwörungsideolog*innen-Demo in Mitte

    12/05/2021 Bezirk: Mitte

    Gegen 12 Uhr versammelten sich diverse Einzelpersonen und mehrere Kleingruppen aus der ganzen Breite der verschwörungsideologischen Mischszene am Köllnischen Park und im Bereich der Jannowitzbrücke, um an einem verbotenen Aufzug unter dem Motto „UNSPALTBAR – Nein zum Impfzwang, Umzug“ teilzunehmen. Die Stimmung war sehr aggressiv und es wurden NS-Relativierungen verbreitet, auch in Sprechchören gegen die Polizeieinsatzkräfte.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    12/04/2021 Bezirk: Mitte

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Verschwörungsideologische Versammlung am U-Bahnhof Märkisches Museum

    12/04/2021 Bezirk: Mitte

    Am am U-Bahnhof Märkisches Museum fand trotz Verbot eine Versammlung gegen Corona-Maßnahmen statt, bei der Schoah- und NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden. Als Reaktion auf die Intervention der Polizei verglichen sich Teilnehmende mit den Betroffene des Antisemitismus im deutschen NS-Faschismus.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitismus bei verschwörungsideologischem Autocorso durch Mitte

    12/03/2021 Bezirk: Mitte

    Bei einem verschwörungsideologischem Autocorso gegen Corona-Maßnahmen durch Mitte wurde auf einem Plakat an einem ehemaligen Feuerwehrauto die Situation von Ungeimpften mit der Hexenverfolgung und der antisemitischen Politik im NS verglichen. Auch an weiteren Autos waren Plakate mit NS-Relativierungen zu sehen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung vor Parteizentrale der Linken

    12/02/2021 Bezirk: Mitte
    Vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in Mitte, fand um 15.00 Uhr eine verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden statt, mit der gegen die Forderung der Parteivorstandsmehrheit vom Vortag nach einer Impfpflicht und gegen "Anfeindungen gegen Sahra Wagenknecht" protestiert werden sollte. Der nicht gezeichnete Aufruf stammte von der Gruppierung "Freie Linke", wurde aber auch von extrem rechten Social-Media-Kanälen verbreitet. Mindestens drei der Teilnehmenden kamen aus extrem rechten, verschwörungsideologischen Kreisen. Die "Freie Linke" verbindet Personen unterschiedlicher linker Herkunft. Sie hat vielfach auch zu rechtsoffenen verschwörungsideologischen Veranstaltungen in Berlin aufgerufen
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologischer "Medienmarsch" durch Mitte

    12/02/2021 Bezirk: Mitte
    Ab 10.00 Uhr zog ein verschwörungsideologischer "Medienmarsch" vom ZDF-Hauptstadtstudio an der Straße Unter den Linden an neun Redaktionen vorbei durch Mitte, um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren. Dem Aufruf von "Querdenken" folgten bis zu 85 Teilnehmende. Dabei wurden auf Plakaten und in Reden die Shoah- und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So bezeichnete eine Rednerin Journalisten und Politiker als "Faschisten". Am Holocaustmahnmal wurde aus Respekt eine Gedenkminute angekündigt, stattdessen wurde aber eine Filmszene aus Chaplins "Der große Diktator" abgespielt, was in diesem Kontext respektlos und höhnisch wirkte. Ein bekannter Antisemit ging lange direkt hinter dem Lautsprecherwagen her. Auf dem Jutebeutel eines Teilnehmers, der ein NS-relativierendes Plakat trug, standen die Schlagwörter: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang und Multikulti". Eine Demonstrantin hatte sich zwei Sterne mit der Inschrift "zu hoher IQ" angeheftet, um so eine Assoziation mit einem sogenannten "Judenstern" herzustellen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Recherchenetzwerk AS
  • Antiasiatischer Rassismus in der Tram

    11/29/2021 Bezirk: Mitte
    Ein Mann vietnamesischer Herkunft wurde von einem älteren weißen Deutschen im Ortsteil Mitte rassistisch beleidigt. Zu ihm wurde in der Tram gesagt: "Hau ab, Fidschi!"
    Quelle: Vietnamesische Mission St. Aloysius Gemeinde
  • Extrem rechte Propaganda gegen Greta Thunberg

    11/29/2021 Bezirk: Mitte
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    11/28/2021 Bezirk: Mitte

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem rechte Aufkleber vor dem Hauptbahnhof

    11/28/2021 Bezirk: Mitte

    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden neun gegen die Antifa gerichtete, rassistische und verschwörungsideologische Aufkleber extrem rechter Erzeuger entdeckt und entfernt, außerdem vier Flugbätter des extrem rechten Compact-Magazins

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • Bedrohung durch türkische Faschisten vor dem Bahnhof Friedrichstraße

    11/27/2021 Bezirk: Mitte

    Zwei junge Männer und eine Frau, die einen kurdischen politischen Aufnäher an der Jacke trug, wurden vor dem Bahnhof Friedrichstraße von einer Gruppe von drei Männern auf antikurdisch rassistische Weise angepöbelt und verbal bedroht. Dabei zeigte einer der extrem rechten Pöbler den "Wolfsgruß", ein Zeichen türkischer Faschisten.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Jugendlicher von Sicherheitsmitarbeiter am Alex homophob beleidigt und angegriffen

    11/27/2021 Bezirk: Mitte
    Gegen 17.45 Uhr gerieten vier Jugendliche am Haupteingang des Kaufhauses auf dem Alexanderplatz mit einem 31-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter in Streit, währenddessen der Mitarbeiter einen Jugendlichen in arabischer Sprache homophob beleidigte, den 17-Jährigen am Kragen packte und gegen den Kopf schlug. Zeitgleich waren nach Auskunft der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter hinzugekommen und hatten auf die Gruppe eingeschlagen. Ein Zeuge berichtete später Polizeieinsatzkräften, dass der geschlagene Jugendliche zu Boden ging und dort von dem 31-Jährigen gegen den Kopf getreten wurde. Der 17-Jährige wurde dadurch am Kopf verletzt und kam später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.11.2021, Queer.de vom 28.11.2021
  • Racial Profiling am Alex

    11/27/2021 Bezirk: Mitte

    Am S-Bahnhof Alexanderplatz kam es zu anlasslosen Kontrollen aufgrund mutmaßlich rassistischer Vorurteile (Racial Profiling). Auf einem vollen Bahnsteig wurden kurz hintereinander zwei junge kurdische Männer von der Polizei herausgegriffen und kontrolliert. Ein Grund war nicht zu erkennen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Kundgebung im Wedding

    11/27/2021 Bezirk: Mitte
    Am Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit nur noch geringer Beteiligung von ca. 25 Personen statt, auf der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden. Bereits am 31.7. und am 28.8. diesen Jahres hatten dort Kundgebungen mit damals noch weitaus größerer Beteiligung stattgefunden. Die Organisator*innen stammen aus den Netzwerken der "Demo-Tour" und von "Eltern stehen auf".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Fridays for Future Berlin
  • Aufkleber von "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" in Mitte

    11/26/2021 Bezirk: Mitte

    Von der Friedrichsgracht bis zum Alexanderplatz wurden im Ortsteil Mitte zahlreiche Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Mach mit!" und einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entdeckt. Auf der Webseite werden einwanderungsfeindliche Positionen mit rassistischen Stereotypen und ethnopluralistischem Argumentationshintergrund verbreitet. Der Betreiber der Webseite trat nach unseren Informationen zum ersten Mal 2019 als Einzelperson mit einem Schild auf einem "Wir für Deutschland"-Aufmarsch auf, auf dessen Rückseite stand: "Block der Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund", auf dessen Vorderseite: "Nicht Deutschland muss sich verändern. Wir Ausländer müssen uns anpassen!". "Wir für Deutschland" war eine extrem rechte Gruppierung in Berlin, die von 2019 bis Anfang 2020 regelmäßig Aufmärsche in Berlin-Mitte veranstaltete. Bundesweit waren sie verbunden mit einem losen Netzwerk "Deutscher Patrioten".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Sticker in Mitte

    11/26/2021 Bezirk: Mitte
    In der Friedrichstraße und der Georgenstraße in Mitte wurden drei NS-verharmlosender Sticker des internationalen Verschwörungsideolog*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiasiatischer Rassismus beim Einkaufen in Mitte

    11/24/2021 Bezirk: Mitte
    Eine Frau asiatischer Herkunft wurde im Beisein ihrer Tochter in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer weißen Kundin rassistisch beschimpft und ihr wurde gesagt, sie gehörten nicht nach Deutschland und würden Krankheiten einschleppen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde und der Ausbildungssuche

    11/23/2021 Bezirk: Mitte

    Eine junge Schwarze Frau berichtete, wie sie während der Ausbildungssuche und bei der Ausländerbehörde Rassismus erfahren habe. Sie habe daher keine offiziellen Papiere, nur ein Übergangsvisum. Sie könne aufgrund dessen nicht die Anerkennung ihres ausländischen Abiturs beantragen, wovon wiederum ihr Arbeits- und Aufenthaltsstatus abhängen würden.

    Quelle: EOTO
  • LGBTIQ*-feindliche Reaktion auf Instagram-Story

    11/22/2021 Bezirk: Mitte
    Eine Person berichtete, dass sie zum wiederholten Mal auf eine veröffentlichte Instagram-Story, die LGBTIQ*-freundlich war, verurteilende Kommentare erhalten hat. In einem der Kommentare hieß es, dass man Kindern nicht beibringen solle, dass LGBTIQ*-Personen "normal" seien.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
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