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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Beleidigung in Arztpraxis

    11/16/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Frau wurde in einer Arztpraxis bei der Anmeldung nach ihren Beschwerden gefragt. Als sie antwortete, dass sie lieber mit der Ärztin in ihrer Landessprache darüber sprechen wolle, weil sie sich dann besser ausdrücken könne, wurde ihr gesagt, dass sie in Deutschland sei und Deutsch zu sprechen habe. Die behandelnde Ärztin nahm ihr Personal für dieses Verhalten in Schutz, stellte während der Behandlung eine Diagnose und forderte die betroffene Frau auf, die Praxisräume zügig zu verlassen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Charlottenburg

    11/13/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Von 13 bis 16 Uhr fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher an der TU Berlin startete und über u.a. den Kurfürstendamm und die Kantstraße zog. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen. Der Veranstalter äußerte sich bei der Endkundgebung NS-relativierend.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechte Propaganda am Zoo

    11/11/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Zoologischen Garten in Charlottenburg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    11/11/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In Charlottenburg wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darauf stand „Good night left Side“ und auf einem wurde die Freiheit für eine verurteilte Holocaustleugnerin gefordert.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Rassismus bei Bewerbungsgespräch

    11/10/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einem Bewerbungsgespräch in einer Grundschule in Westend wurde eine Person rassistisch behandelt. Trotz deutschem Abitur und einer Qualifizierung im Berufsfeld wurde die berufliche Kompetenz der Person infrage gestellt, ihre Deutschkenntnisse wurden heruntergemacht und es wurde sich herablassend ihr gegenüber geäußert.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • Stolpersteine in Wilmersdorf mit rohem Ei beworfen

    11/10/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Regensburger Str. 29 in Wilmersdorf erinnern drei Stolpersteine an drei jüdische Schwestern, die dort bis 1942 lebten und deportiert wurden. Die Hausgemeinschaft putzte diese zum 9. November und stellte Blumen und Kerzen auf. Abends entdeckten sie, dass die Kerze gelöscht wurde, indem die Stolpersteine mit einem rohen Ei beworfen wurden.
    Quelle: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Stuttgarter Platz

    11/09/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Stuttgarter Platz auf Höhe der Leonhardtstraße in Charlottenburg wurde gegen 21 Uhr ein Paar (29 und 21 Jahre), welches Hand haltend dort entlanglief, von einem 38-jährigen Mann homofeindlich beleidigt. Der Mann wurde von Einsatzkräften in einem nahegelegenen Lokal angetroffen. Es wurde Anzeige erstattet, woraufhin der Mann ebenso Anzeige erstattete.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2478
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in Grunewald

    11/06/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Gegen 10:30 Uhr wurde eine Person in dem Edeka in der Trabener Str. in Grunewald von einem Mann mittleren Alters rassistisch und sozialchauvinistisch beleidigt. Der Mann stellte sich hinter die Person, forderte sie auf Mindestabstand zu halten und beleidigte die Person und deren Begleitung mehrfach rassistisch. Er drohte, die Polizei zu rufen, damit die Person abgeschoben werden würde. Der Mann versuchte ein Foto von dem Betroffenen zu machen und verschwand dann aus dem Laden.
    Quelle: AnDi-App
  • Verschwörungsideologischer Autokorso durch Charlottenburg

    11/05/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Abend fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, welcher an der TU Berlin startete und durch Charlottenburg zog. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wurden mit Diktatur und Faschismus gleichgesetzt, sowie der antisemitische Verschwörungsmythos des "Great Reset" verbreitet.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Behindertenfeindlichkeit in der Schule

    11/04/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand ein behindertenfeindlicher Vorfall in einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antimuslimischer Rassismus bei Aktionstag gegen Antisemitismus

    11/02/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einer Aktion gegen Antisemitismus in einem Einkaufszentrum in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg äußerten sich im Laufe des Tages mehrere Passant*innen antimuslimisch rassistisch. Eine Frau machte alle Personen mit Fluchtgeschichte in Berlin für jeglichen Antisemitismus verantwortlich und bezeichnete sie als "Islamistenschweine". Eine andere machte auf abschätzige Art Muslim*innen für den Antisemitismus verantwortlich. Sie verharmloste die extreme Rechte indem sie abstritt, dass diese eine Gefahr darstellt und deren Proteste und Angriffe auf Juden*Jüdinnen als weniger schlimm als die von Muslim*innen bezeichnete. Ein Passant bezeichnete Musliminnen als "Kopftuchtrullas" und sagte, dass sie und ihre gewalttätigen Männer für den Antisemitismus verantwortlich seien. Anlass für den Stand, bei dem antisemitische Vorfälle projiziert wurden, war der Aktiontag „Nicht von gestern – Tu was gegen Judenhass im Kiez!“ der Partnerschaft für Demokartie Charlottenburg-Wilmersdorf.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Äußerungen bei Aktionstag gegen Antisemitismus

    11/02/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am 2. November veranstaltete die lokale Zivilgesellschaft in einem Einkaufszentrum in der Wilmersdorfer Straße einen Informationsstand zu Antisemitismus. In diesem Rahmen äußerten sich mehrere Standbesucher_innen und Passant_innen antisemitisch. So relativierte ein Mann die Schoa, in dem er behauptete, sie werde größer gemacht als sie wirklich war, die Zahl der (jüdischen) Todesopfer herunterspielte und Jüdinnen_Juden unterstellte, sich nur als Opfer inszenieren bzw. Aufmerksamkeit zu wollen. Ein anderer Mann setzte die die israelische Siedlungspolitik mit dem Nationalsozialismus gleich. Eine dritte Person sagte, Jüdinnen_Juden würden sich "alle sehr anstellen", und setzte die Erlebnisse ihrer Eltern während des Krieges implizit mit der Schoa gleich.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Bedrohung und Beleidigung in Grunewald

    10/29/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Gegen 14 Uhr hat eine unbekannte Frau zwei Mitarbeiter*innen eines jüdischen Kindergartens in Grunewald beleidigt, sich antisemitisch geäußert und gedroht, Tabletten auf das Grundstück der Kita zu werfen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2411
  • Rassistische strukturelle Diskriminierung

    10/23/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand eine rassistische Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, Fair mieten – Fair wohnen
  • Extrem rechte Aufkleber auf dem TU-Campus in Charlottenburg

    10/21/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Gebäude des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (ASTA) der Technischen Universtität wurden über der Eingangstür Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistischem und nationalchauvinistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Frau von BVG-Kontrolleuren gedemütigt und beleidigt

    10/21/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Frau, die in eine Fahrkartenkontrolle in einer U-Bahn geriet, konnte ihre Fahrkarte nicht schnell genug finden. Daraufhin bat sie darum, das Bußgeld mit EC-Karte bezahlen zu können. Der Kontrolleur nahm ihre EC-Karte entgegen, kassierte sie aber nicht ab. Nachdem sie zusätzlich ihren Führerschein zur Identifikation aushändigte, wurde immer noch nicht abkassiert. Stattdessen machten sich die Kontrolleure darüber lustig, dass sie mit Akzent sprach und beleidigten sie, indem sie behaupteten, dass sie weder sprechen noch rechnen könne. Da sie nicht abkassiert wurde, sondern die Stimmung immer aggressiver wurde, rief sie selbst die Polizei. Während der Wartezeit demütigten die Kontrolleure die Frau weiter vor allen Anwesenden auf dem Bahnsteig. Als die Polizei eintraf, erhielt sie ihre Dokumente zurück. Eine Anzeige wegen Beleidigung gegen die beiden Kontrolleure wollte die Polizei nicht entgegennehmen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    10/17/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    An einer Bushaltestelle an der Ecke Bismark- und Leibnitzstraße wurde ein Aufkleber mit extrem rechtem Motiv entdeckt, der einer gewalttätigen neonazistischen Gruppe aus Westdeutschland zuzuordnen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Antisemitische Schmiererein in der TU

    10/15/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Toilettenkabine in einem Gebäude der Technsiche Universität Berlin in Charlottenburg wurden extrem rechte und antisemitische Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitischer Angriff am Zoologischen Garten

    10/13/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Eine Person, die durch das Tragen einer Kippa als jüdisch erkennbar ist, wurde am Zoologischen Garten in Charlottenburg aus antisemitischer Motivation angespuckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • Anti-muslimischer Rassismus in der Schule

    10/11/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand ein anti-muslimisch rassistischer Vorfall an einer Schule statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Struktureller Rassismus in der Schule

    10/11/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Schule fand eine anti-muslimisch-rassistische strukturelle Diskriminierung statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    10/08/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Person wurde in ihrem Laden von einem ehemaligen Mitarbeiter rassistisch beleidigt und angegriffen. Sie hatte ihn zuvor des Ladens verwiesen. Anzeige wurde erstattet.

    Quelle: ReachOut
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    10/07/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Telefonzelle in der Leibnitzstraße in Charlottenburg wurde der Schriftzug "Damals die Juden/ heute die Ungeimpften" entdeckt. Damit werden die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie im Umgang mit ungeimpften Personen mit der antisemitischen NS-Politik gleichgesetzt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem rechte Propaganda in Grunewald

    10/05/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Häuschen der Wasserrettungsstation Grunewaldturm in Grunewald, sowie auf Müllsäcken, wurden zahlreiche Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei III.Weg entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • Erneut extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    10/04/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Gegend rund um den Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße in Wilmersdorf sind zum wiederholten Mal Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aufgetaucht. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitischer Aufkleber in Wilmersdorf

    10/01/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Fehrbelliner Platz ein antisemitischer Aufkleber mit einem durchgestrichenen Davidstern und einem antiisraelischen Schriftzug entdeckt und entfernt. Solche Aufkleber werden von einem rechtsextremen Versandhandel aus Südthüringen vertrieben.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    10/01/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Fehrbelliner Platz Ecke Westfälische Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gäbe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Pöbelein am Rande eines Fußballspiels im Olympiastadion

    09/30/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. Zu Beginn des Spiels wurden im Block 13 Fans von Maccabi Haifa rassistisch und homofeindlich beleidigt. Ein Mann mit einem Maccabi-Fanschal wurde mit „Scheiß Jude“ und „Verpiss dich du Scheiß Jude“ angepöbelt. Als der Betroffene einen Ordner darauf ansprach, empfahl dieser ihm, den Fanbeautragten zu benachrichtigen. Der Betroffene verwies darauf, dass der Ordner dafür sorgen müsste, diese Personen aus dem Block zu verweisen. Ein Mann beschimpfte Fans mit Maccabi-Schals, provozierte sie, indem er ihnen den Mittelfinger präsentierte, und zeigte den Hitlergruß. Personen, die dies kritisierten, beschimpfte er ebenfalls. Ein anderer Fan der Heimmannschaft rief mehrere Male "Sieg Heil!". An einem Gestränkestand sagte ein Union-Fan zum anderen „Ich habe richtig Bock, die kleinen Scheiß Juden platt zu machen.“ Nach dem Spiel wurden die Maccabi-Unterstützer*innen um das Stadion geleitet. Von der anderen Seite der Abtrennung riefen einzelne Heimfans von Union Berlin den Maccabi-Unterstützer*innen sexistische Sprüche wie „verpisst Euch ihr Scheißhurensöhne“ zu. In mindestens einem Fall wurde dabei „Judensöhne“ gesagt. Ein Mann aus dieser Gruppe fragte seine Begleiter*innen, „Ei Jungs, hat einer von euch noch ein wenig 74-90-8 in der Tasche?“ Dabei grinste er die Maccabi-Fans an. Die genannten Zahlen bilden die CAS-Registrierungsnummer für Cyanwasserstoff, Wirkstoff des Giftgases Zyklon B.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • Antisemitischer Angriff im Olympiastadion

    09/30/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. Nach dem Führungstor von Union in der 33. Minute kam es seitens einzelner Fans der Heimmannschaft zu fussballbezogenen Pöbeleien, wobei aus dieser Situation heraus eine antisemitische Beschimpfung fiel. Einzelne Union-Fans pöbelten einige Unterstützer_innen von Maccabi mit "verpisst euch" an. Dabei stieß ein Union-Fan sie mit dem Ellenbogen und der Stirn und packte zudem einen Fan der Gastmannschaft an der Jacke, woraufhin die Auswärtsfans darum baten, sie in Ruhe zu lassen und nicht anzufassen. Nun wurden sie von der anderen Seite von einem weiteren Union-Fan bedrängt und als „Scheiß Juden“ beleidigt. Einige Fans der Heimmannschaft gingen dazwischen. Eine größere Gruppe der Maccabi-Unterstützer_innen entschied sich dennoch, den Block zu verlassen. In Rücksprache mit der Polizei durften sie den Rest des Spiels im Auswärtsblock verbringen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Anzünden eines Israelfähnchens im Stadion

    09/30/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Rande des Fussballspiels Union Berlin gegen Maccabi Haifa im Olympiastadion versuchte ein Union-Fan, ein kleines Israelfähnchen anzuzünden. Während der zweiten Halbzeit hob der Täter, der bereits zuvor einen Maccabi-Unterstützer an der Jacke gepackt hatte, eine kleine Israel-Flagge aus Papier, die die Auswärtsfans an einem Sitz befestigt hatten, und versuchte, sie anzuzünden. Das Fähnchen fing kein Feuer. Ein Unterstützer der Auswärtsmannschaft sagte ihm, er soll dies lassen, und nahm ihm die Flagge aus der Hand. Gleichzeitig intervenierten drei Union-Fans, kritisierten seine Handlung und zogen ihn zu seinem vorherigen Sitzplatz zurück.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Struktureller Rassismus in der Schule

    09/29/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antisemitische Online-Propaganda

    09/28/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein deutsch-israelische Cafe in Wilmersdorf erhielt eine antisemitische Online-Bewertung, nachdem ein Gast auf das Einhalten der 2G-Regel hingewiesen wurde.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rassismus in der Schule

    09/27/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es kam zu einem rasstischen Vorfall in einer Schule. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antisemitismus bei verschwörungsideologischer Versammlung in Charlottenburg

    09/25/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Bei einer verschwörungsideologischen Versammlung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie am Bahnhof Zoologischer Garten waren diverse antisemitische und NS-relativierende Inhalte zu sehen. Ein Teilnehmer trug einen Mund-Nasen-Schutz mit einem gelben "Judenstern" und der Aufschrift "ungeimpft". Dadurch wird die systematische Verfolgung und Tötung der Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus bagatellisiert. Ein anderer hielt ein Schild mit der NS-verharmlosenden Aufschrift "2G - Aus der Geschichte nichts gelernt?". Teilnehmende trugen außerdem ein Banner mit der Aufschrift "Impfapartheid". Die Maßnahmen werden hier mit dem rassistischen Apartheidsregime Südafrikas gleichgesetzt, wodurch dieses verharmlost wird. Des weiteren bedrohten und behinderten Teilnehmende die Pressearbeit von Journalist*innen und bezeichneten eine Journalistin als "Medienhure".
    Quelle: Register CW
  • Sticker gegen politische Gegner*innen

    09/25/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In Charlottenburg wurden insgesamt 38 Sticker entdeckt und entfernt, die sich inhaltlich z.B. gegen antifaschistisches Engagement richteten oder Bezug zur Corona-Pandemie hatten.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • Angriff auf Pressevertreterin in Charlottenburg

    09/24/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Rande einer AfD-Veranstaltung kam es zu einem Angriff gegen eine Pressevertreterin. Die Journalistin machte aus der Entfernung Fotos von der Menge, als eine Teilnehmerin sie anschrie, an der Jacke packte und am Kameragürtel heftig hin und her zog. Die umstehende Polizei hat nicht reagiert. Zwei Passant*innen kamen schließlich dazu und befreiten die angegriffene Person.
    Quelle: Register CW
  • Erneut extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    09/24/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Zum wiederholten Male wurde in der Eisenzahnstraße in Wilmersdorf ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Dieser Aufkleber verbreitete anti-israelischen Antisemitismus.
    Quelle: Register CW
  • Strukturelle Benachteiligung durch das LEA

    09/24/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Das Landesamt für Einwanderung (LEA) akzeptiert keine Online-Registierung für die Bearbeitung von Leistungsauszahlungen mehr. Personen ohne gültige Papiere werden vor Ort ohne Anhörung weggeschickt. Für die Verlängerung von Aufenthaltspapieren wird aber weiterhin die Online-Registierung benötigt. Dies bedeutet eine Sanktionierung der Antragssteller*innen ohne ihr eigenes Verschulden. Eine Antragsstellerin, die in einer Gemeinschaftsunterkunft lebt, hat somit keine Möglichkeit die Leistungsauszahlung zu beantragen.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • Erneut extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    09/23/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Rund um den S-Bahnhof Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße wurden erneut mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.
    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    09/22/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Eisenzahnstraße wurde erneut ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie Geflüchtete richtet.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    09/21/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Hauseingang in der Winterscheidtstraße in Charlottenburg wurde der Schriftzug "Damals die Juden, heute die Ungeimpften" entdeckt. Damit werden die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie im Umgang mit ungeimpften Personen mit der antisemitischen NS-Politik gleichgesetzt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Extrem Rechte Propaganda in Charlottenburg-Nord

    09/21/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz in Charlottenburg-Nord wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gebe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. Zusätzlich wurden in der Nähe Aufkleber gefunden, auf denen für neurechte Publikationen geworben wird.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • Rassistische Stickerserie entlang des Ku`damms

    09/19/2021 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Entlang des Kurfürstendamms in Charlottenburg wurden extrem rechte Sticker mit der Aufschrift „Stop. Kein 2015“ verklebt. Mit der Chiffre "2015" werden geflüchtetenfeindliche und rassistische Ressentiments bedient.
    Quelle: Register CW via Twitter
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