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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechte Online-Bedrohung

    07/27/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine politisch engagierte Person im Bezirk Charlottenburg erhielt über Social-Media Morddrohungen von einem Anhänger der türkischen extrem rechten "Grauen Wölfe".

    Quelle: Register CW via Twitter
  • LGBTIQ*-feindliche Drohungen in Grunewald

    07/24/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Halenseepark im Ortsteil Grunewald wurde ein schwules Paar von einem 82-jährigen Mann aus homofeindlicher Motivation bedroht. Dieser rief an die beiden 38-jährigen gerichtete Hassparolen, in denen er dazu aufforderte Homosexuelle und "Ausländer" zu erschießen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1486, queer.de
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff in der U-Bahn

    07/20/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U-Bahnlinie 2 auf Höhe des Zoologischen Garten wurde um 21:30 Uhr ein 39-jähriger Mann von einem anderen Fahrgast homofeindlich beleidigt und angegriffen. Der Täter drohte damit, ihn umzubringen und schlug ihm anschließend ins Gesicht, wobei seine Brille getroffen wurde.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1455
  • LGBTIQ*-feindliche Veranstaltung in Charlottenburg

    07/20/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine neurechte Veranstaltung statt. Der Redner, Mitgründer der Partei AfD und ehemaliger Vorsitzender der Desiderius-Erasmus-Stiftung, propagierte unter dem Deckmantel eines konservativen Naturverständnisses LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Dabei wurde jede Abweichung von Zweigeschlechtlichkeit und heterosexueller Elternschaft als unnatürlich dargestellt. Gehetzt wurde insbesondere gegen trans*-Menschen und geschlechtliche Selbstbestimmung, zum Beispiel durch das Strohmann-Argument der "bedrohten Kinder", welche zu irreversiblen medizinischen Veränderungen gedrängt würden.

    Quelle: Register CW
  • Rechter Aufkleber auf der Mierendorff-Insel

    07/20/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    07/07/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Rolltreppe am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der Gruppe "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    07/05/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlossstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des internationalen, verschwörungsideologischen und NS-verharmlosenden Netzwerks "The White Rose" mit Bezug zum Affenpocken-Virus entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Angriff wegen Ukraine-Fahne in Charlottenburg-Wilmersdorf

    07/02/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Frau, die eine Tasche in den Farben der ukrainischen Flagge trägt, wird in einem Supermarkt von einem russischsprachigen Mann politisch motiviert beleidigt. Ihr Begleiter greift ein und wird daraufhin von dem unbekannten Mann geschlagen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassismus in Charlottenburg-Nord

    06/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Ortsteil Charlottenburg-Nord wurde eine russisch-sprechende Familie aus rassistischer Motivation angeschrien und gestoßen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Online-Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf

    06/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Juni teilte die NPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Facebook-Seite diverse Beiträge mit verschiedenen extrem rechten Inhalten. Darin wurden u.a. rassistische Stereotype über Migration verbreitet, diese mit Kriminalität in Verbindung gebracht und gegen Flucht und Asyl gehetzt. Zudem wurde gegen (Rechte für) LGBTIQ*-Personen gehetzt und andere extrem rechte Themen wie die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Medien bedient, sowie der politische Gegner diskreditiert. Häufiges Thema der Beiträge war außerdem die Energiekrise im Zuge des Ukraine-Krieges.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    06/29/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine Buchvorstellung statt, welche eine Bandbreite an diskriminierenden Inhalten enthielt. In dem vorgestellten Roman "Im Garten der Eloi: Geschichte einer hypersensiblen Familie" wird die sexualisierte Gewalt in Köln an Silvester 2015 instrumentalisiert um rassistische, migrations- und geflüchtetenfeindliche Inhalte zu verbreiten. Geflüchtete Männer werden als Bedrohung für die "deutsche Frau" inszeniert. Gleichzeitig wird das angebliche Schweigen der Medien und Gesellschaft zu dieser "Gefahr" kritisiert, was an der kranken Psyche und der schwachen Männlichkeit der "links-grünen" Gutmenschen liege. Die Lesung enthielt darüber hinaus behindertenfeindliche, LGBTIQ*-feindliche, antisemitische, sozialchauvinistische sowie NS-verharmlosende Aussagen und richtete sich gegen das Engagement gegen Rechtsextremismus und Faschismus. Zahlreiche Codes, Chiffren und Metaphern wurden als "Dog Whistles" genutzt, um humoristisch-satirisch verpackt eine extrem rechte Ideologie zu propagieren.

    Quelle: Register CW
  • Antifeministischer und extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    06/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde ein antifeministischer Aufkleber der "Deutschen Stimme", der Zeitung der neonazistischen Partei NPD gefunden und entfernt, welcher sich gegen die Aufklärung über Schwangerschaftsabbrüche richtete.

    Quelle: Register CW
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    06/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nähe der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des internationalen verschwörungsideologischen und NS-relativierenden Netzwerkes "The White Rose" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Charlottenburg

    06/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Technischen Universität in Charlottenburg wurde in einem WC im Gebäude des AStA die Schmiererei "Köpft Hitlers SPD & Grüne Nachfolger" geschmiert.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    06/25/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Eventlocation in Wilmersdorf fand das Sommerfest der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) mit ca. 1000 bundesweiten und internationalen Gästen statt. Es nahmen Journalist*innen und Vertreter*innen verschiedener extrem rechter Organisationen teil, darunter u.a. Akteure, die dem völkisch-nationalistischem „Flügel“ der AfD zugerechnet werden können, Führungspersonen der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, Abgeordnete des Europaparlaments in der rechtspopulistischen Fraktion „Identität und Demokratie“ (ID) mit Verbindungen zur Identitären Bewegung (IB), sowie der Chef der Alt-Right Plattform „Gettr“ und Sprecher des ehemaligen US-Präsidenten Trump. Die JF gilt als zentrale Publikation der Neuen Rechten und vertritt unter dem Denkmantel des Konservatismus nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    06/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Straße des 17. Juni und Einsteinufer in Charlottenburg wurde mit weißer Farbe "Stop Great Reset" auf den Boden gesprüht. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    06/08/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg fand eine Veranstaltung statt. Es wurde ein Artikel aus der Ausgabe 4/2022 der neurechten Publikation "CATO" mit dem Titel "Utopie der Nation" vorgestellt. Die Vorstellung mit anschließendem Gespräch mit dem CATO-Chefredakteur enthielten nationalchauvinistische Aussagen. Die Zeitschrift erscheint im Cato-Verlag im Umfeld der Bibliothek des Konservatismus.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Online-Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf

    05/31/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Mai teilte die NPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Facebook-Seite diverse Beiträge mit verschiedenen extrem rechten Inhalten. Darin wurden u.a. rassistische Stereotype über Migration verbreitet, diese mit Kriminalität in Verbindung gebracht und gegen Flucht und Asyl gehetzt. Zudem wurde gegen (Rechte für) LGBTIQ*-Personen gehetzt und andere extrem rechte Themen, wie die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Medien, bedient, sowie der politische Gegner diskreditiert.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Rassistische strukturelle Diskriminierung in der Schule

    05/31/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde ein Kind über den Zeitraum von einem Jahr hinweg vom Lehrpersonal rassistisch diskriminiert. Das Datum entspricht der Meldung des Vorfalls.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische strukturelle Diskriminierung in der Schule

    05/31/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde ein Kind über den Zeitraum von einem Jahr hinweg vom Lehrpersonal rassistisch diskriminiert. Das Datum entspricht der Meldung des Vorfalls.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    05/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin am Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mit Sprühfarbe wurde groß "Stop Great Reset" sowie ein "Q" an eine Wand geschmiert. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Das "Q" steht für die extrem rechte Verschwörungserzählung "Q-Anon". Außerdem sind zahlreiche Symbole der Gruppe "Studenten Stehen Auf" gesprüht worden.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    05/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Frühlingsfest der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf nahmen Vertreter*innen verschiedener extrem rechter Organisationen teil, darunter Akteure der mittlerweile eingestellten "Bärgida"-Proteste, der "Jungen Alternative", die Jugendorganisation der Afd, die in mehreren Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird, und der "Deutschen Burschenschaft", einem Zusammenschluss mehrerer Burschenschaften, denen Verbindungen in neurechte Kreise nachgesagt werden. An dem Frühlingsfest nahmen ca. 50 Gäste teil.

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    05/27/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg wurden auf dem Boden geschmierte Schriftzüge "Stop Covid Fascism" und "Stop Great Reset" entdeckt. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wilmersdorf

    05/26/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Wilmersdorf wurde ein Aufkleber des weltweiten verschwörungsideologischen Netzwerks "The White Rose" entdeckt. Die Gruppierung relativiert den Nationalsozialismus, da sie den Nationalsozialismus mit den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid19 gleichsetzt und sich selbst mit der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" vergleicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Charlottenburg

    05/25/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Zaun am Spreeufer nahe der Helmholtzstraße in Charlottenburg wurde ein mit schwarzer Sprühfarbe angebrachtes Hakenkreuz, sowie der Schriftzug "AFD", entdeckt.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Pöbelei in Charlottenburg

    05/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Charlottenburg wurden eine Frau und ihr 6-jähriges Kind beim Verlassen eines russischen Geschäfts von zwei Männern aus antislawischer Motivation angepöbelt. Die Männer beschimpften die Betroffenen als "Scheiß Russen", schrien sie an und machten sie für den Krieg in der Ukraine verantwortlich. Das Kind hatte starke Angst und fragte die Mutter, ob sie böse seien, nur weil sie Russich sprächen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Transfeindlichkeit in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

    05/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf äußerte sich ein Mitglied transfeindlich. Bei der mündlichen Anfrage zu medizinischen und psychologischen Beratungsangeboten für transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche im Bezirk fragte der Verordnete nach der Notwendigkeit „präventiver“ Aufklärung. In seiner Aussage wurde Transgeschlechtlichkeit „Modeerscheinung“ und „Zeitgeistphänomen“ genannt, sowie die Entscheidung für eine Transition vieler Jugendlicher „medialem Einfluss und sozialem Druck“ zugeschrieben. Dadurch wird die Existenz von Transgeschlechtlichkeit in Frage gestellt. Indem die „vorschnelle“ Verabreichung von hormoneller Behandlung bei Jugendlichen in Zusammenhang mit Fällen von Detransitionierung gebracht wird, erscheint das Beratungs- und Hilfsangebot bei einem Transitionswunsch als Gefahr für Kinder und Jugendliche. Das Argument der "bedrohten Kinder", welche zu irreversiblen medizinischen Veränderungen gedrängt würden, die sie später bereuten, wird häufig von transfeindlichen Personen oder Organisationen benutzt und zielt darauf ab, trans Personen und besonders Minderjährigen den Zugang zu notwendiger Beratung und (medizinsicher) Versorgung zu erschweren oder zu verhindern.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Veranstaltung vor Botschaft Israels

    05/15/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ab 16 Uhr fand eine Kundgebung des Vereins „Deutsch Arabisch Zentrale für Demokratie und Menschenrechte” vor der israelischen Botschaft in Schmargendorf statt, bei welcher diverse antisemitische Reden gehalten wurden. So wurde die Erzählung einer angeblichen jüdischen Übermacht verbreitet, indem behauptet wurde internationale Gerichte, die UN und arabische Politik stünden "unter der Macht der Israelis". Es kam zu Täter-Opfer-Umkehr und Verharmlosung des Nationalsozialismus, indem gesagt wurde "die zionistischen Machthaber" seien noch schlimmer als die "Nazi-Verbrecher" und die Opfer des Nationalsozialismus würden für den Genozid an den Palästinenser*innen "missbraucht". Außerdem wurde das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt und Israel als "faschistische Besatzungsmacht" und "Kindermörder" diffamiert.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Rassistische Online-Beiträge der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf

    04/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im April teilte die NPD Charlottenburg-Wilmersdorf auf ihrer Facebook-Seite diverse Beiträge mit verschiedenen extrem rechten Inhalten. Darin wurden u.a. rassistische Stereotype über Flucht und Migration verbreitet, diese mit Kriminalität in Verbindung gebracht und der rassistische und antisemitische Verchwöungsymythos eines "Bevölkerungsaustausches" bedient. Zudem wurde gegen (Rechte für) LGBTIQ*-Personen gehetzt und andere extrem rechte Themen, wie die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Medien, bedient, sowie der politische Gegner diskreditiert. Häufiges Thema der Beiträge war außerdem die Ablehnung der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie und eines "Impfzwangs".

    Quelle: Register CW via Facebook
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    04/27/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand eine neurechte Veranstaltung in der Bibliothek des Konservatismus statt. Die Vorstellung des Buchs "Selbstbehauptung - Warum Europa und der Westen sich begrenzen müssen" enthielt ethnopluralistische, nationalchauvinistische, populistische, migrationsfeindliche und rassistische Aussagen. Der Redner forderte eine Koexistenz getrennter Kulturen statt "Weltoffenheit", da diese zur Zerstörung der eigenen "westlichen" Identität führe. Er sprach Demokratiefähigkeit lediglich dem "Westen" zu und beschwor eine kulturelle, wirtschaftliche und militärische Bedrohung Europas bzw. Deutschlands herauf, welche sich nur durch stärkere Grenzen nach außen sowie innen abwenden ließe. Statt der "Dekonstruktion des Westens" durch die "Eliten", welche sich z.B. am "Kampf gegen Rechts", der Kritik von Rassismus und Nationalismus oder des "toxischen alten Mannes" zeige, solle Identiät bewahrt und gestärkt werden.

    Quelle: Register CW
  • NS-verherrlichender Hertha-Aufkleber am Zoo

    04/25/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Snackautomaten am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein den Nationalsozialismus verherrlichender Fan-Aufkleber von Hertha BSC entdeckt, auf welchem Berlin als "Reichshauptstadt" bezeichnet wird.

    Quelle: AStA TU Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    04/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlosstraße in Charlottenburg wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" mit der Aufschrift "Impfstreik - Warum Millionen keine Spritze wollen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Reichsbürger-Schmiererei in Charlottenburg

    04/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Mülleimer im Schlosspark Charlottenburg wurde erneut eine reichsideologische Schmiererei entdeckt. Darauf wurde Ablehnung gegen die BRD und die Forderung nach einem „russisch deutschem Kaiserreich“ ausgedrückt. Außerdem waren Sprüche angebracht, die sich auf verschwörungsideologische Weise gegen das Impfen bzw. Testen richteten.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitischer Vorfall im AStA der TU Berlin

    04/12/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg kam es zu einem antisemitischen Vorfall. Eine Person beschimpfte auf Grund von Plakaten des antifaschistischen Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag, welche im AStA angebracht waren, Personen im AStA als "antisemitisch". Durch die Behauptung, bei "Semiten" handele es sich nicht nur um Juden*Jüdinnen und Antisemitismus richte sich nicht vorrangig gegen Juden*Jüdinnen, wurde Antisemitismus an sich in Frage gestellt und antisemitische Diskriminierungserfahrungen relativiert. Zudem bedient dieses Argumentationsmuster eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr. Auch die Not vieler flüchtender Ukrainer*innen wurde von der Person antisemitisch instrumentalisiert.

    Quelle: AStA TU Berlin
  • LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Charlottenburg

    04/08/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten wurde ein aus Russland geflüchtetes Paar LGBTIQ*feindlich diskriminiert. Weiteres wird zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das angegebene Datum entspricht nicht dem Vorfall.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistische Beleidigung in Wilmersdorf

    04/05/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Straßenverkehr in der Durlacher Straße in Wilmersdorf kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Ein Mann stieg aus seinem Fahrzeug und beleidigte eine Frau am geöffneten Fenster ihres Autos, welches in der zweiten Reihe stand um in eine freiwerdende Parklücke einzufahren.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0744
  • LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Charlottenburg

    04/01/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten wurde ein aus Russland geflüchtetes Paar LGBTIQ*feindlich diskriminiert. Weiteres wird zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das angegebene Datum entspricht nicht dem Vorfall.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistischer Angriff im Bus in Grunewald

    03/26/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Bus in der Koenigsallee Richtung Hagenplatz in Grunewald kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff. Ein Fahrgast beleidigte einen anderen Mitfahrenden zunächst rassistisch und schlug ihm mit dem Schuh, den er sich ausgezogen hatte, auf den Kopf.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0672
  • Antisemitischer Angriff in der S-Bahn

    03/23/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Während der Fahrt in der S-Bahnlinie 3 zwischen den Bahnhöfen Charlottenburg und Pichelsberg wurde ein 66-jähriger Mann am Nachmittag von einem 23-Jährigen u.a. antisemitisch beleidigt und anschließend angegriffen. Als der Betroffene aufstand, um an der Station Pichelsberg auszusteigen, nahm der Täter ihn in den Schwitzkasten und schlug ihm in die Seite.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0685
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Charlottenburg

    03/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Leibnitzstraße in Charlottenburg wurde an einem Stromkasten die NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt. Dieser Schriftzug ist bereits in der Vergangenheit im Zuge von Protesten gegen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgetaucht. Er bezieht sich auf den Schriftzug „Arbeit macht frei“, welcher über den Eingängen von Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus angebraucht wurde.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Angriff wegen Ukraine-Fahne in Charlottenburg

    03/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann hat in der Nacht mit einer Eisenstange auf das Tor und die Fassade einer Werkstatt in Charlottenburg eingeschlagen. Als der Inhaber darauf aufmerksam wurde, wurde auch dieser angegriffen und leicht am Unterarm verletzt. Grund für die Attacke war eine ukrainische Fahne, welche vor dem Laden angebracht war.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0594
  • Rassismus in Corona-Teststation in Charlottenburg

    03/18/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 20:30 Uhr hat ein 57-jähriger Mann einen Mitarbeiter einer Corona-Teststation in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg rassistisch und volksverhetzend beleidigt und sich aus rassistischer Motivation geweigert, sich von ihm testen zu lassen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0591
  • Rassismus bei der Wohnungssuche

    03/17/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Telefonat mit einem Wohnungsunternehmen wurde der Betroffenen mitgeteilt, dass sie keine Ausländer*innen annehmen würden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    03/15/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Pestalozzistraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der "Deutschen Stimme", der Zeitung der neonazistischen Partei NPD, gefunden.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    03/14/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bayerischen Straße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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