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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Schmierereien in Grunewald

    08/11/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Teufelsberg in Grunewald wurden diverse verschwörungsideologische und antisemitische Schmiereien entdeckt, u.a. mit dem Code "NWO", welcher für den antisemitischen Verschwörungsmythos der "New World Order" steht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff im Bus in Wilmersdorf

    08/01/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Bus der Buslinie 186 in Wilmersdorf wurde eine schwangere Frau von einem anderen Fahrgast rassistisch beleidigt und angegriffen. Gegen 13:30 Uhr begann er die Betroffene zu beleidigen und ihr den Mittelfinger zu zeigen, als diese in arabischer Sprache telefonierte. Sie ging daraufhin in die untere Etage des Doppeldeckerbusses, wohin der Täter ihr folgte und ihr ins Gesicht spuckte, ihren Kopf festhielt, sie gegen die Schulter schlug, mit dem Knie in den Bauch stieß und versuchte, ihr das Kopftuch herunterzureißen. Zeug*innen griffen ein und der Busfahrer stellte das Fahrzeug ab und verriegelte die Türen bis zum Eintreffen der Polizei.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1553
  • LGBTIQ*-feindliche Drohungen in Grunewald

    07/24/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Halenseepark im Ortsteil Grunewald wurde ein schwules Paar von einem 82-jährigen Mann aus homofeindlicher Motivation bedroht. Dieser rief an die beiden 38-jährigen gerichtete Hassparolen, in denen er dazu aufforderte Homosexuelle und "Ausländer" zu erschießen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1486, queer.de
  • Homofeindliche Beleidigung und Angriff in der U-Bahn

    07/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U-Bahnlinie 2 auf Höhe des Zoologischen Garten wurde um 21:30 Uhr ein 39-jähriger Mann von einem anderen Fahrgast homofeindlich beleidigt und angegriffen. Der Täter drohte damit, ihn umzubringen und schlug ihm anschließend ins Gesicht, wobei seine Brille getroffen wurde.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1455
  • Rechter Aufkleber auf der Mierendorff-Insel

    07/20/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    07/07/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Rolltreppe am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der Gruppe "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" mit QR-Code zur Internetseite entdeckt. Dort wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. ("Ethnopluralismus" siehe Glossar).

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    07/05/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlossstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des internationalen, verschwörungsideologischen und NS-verharmlosenden Netzwerks "The White Rose" mit Bezug zum Affenpocken-Virus entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    06/29/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine Buchvorstellung statt, welche eine Bandbreite an diskriminierenden Inhalten enthielt. In dem vorgestellten Roman "Im Garten der Eloi: Geschichte einer hypersensiblen Familie" wird die sexualisierte Gewalt in Köln an Silvester 2015 instrumentalisiert um rassistische, migrations- und geflüchtetenfeindliche Inhalte zu verbreiten. Geflüchtete Männer werden als Bedrohung für die "deutsche Frau" inszeniert. Gleichzeitig wird das angebliche Schweigen der Medien und Gesellschaft zu dieser "Gefahr" kritisiert, was an der kranken Psyche und der schwachen Männlichkeit der "links-grünen" Gutmenschen liege. Die Lesung enthielt darüber hinaus behindertenfeindliche, LGBTIQ*-feindliche, antisemitische, sozialchauvinistische sowie NS-verharmlosende Aussagen und richtete sich gegen das Engagement gegen Rechtsextremismus und Faschismus. Zahlreiche Codes, Chiffren und Metaphern wurden als "Dog Whistles" genutzt, um humoristisch-satirisch verpackt eine extrem rechte Ideologie zu propagieren.

    Quelle: Register CW
  • Antifeministischer und extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    06/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde ein antifeministischer Aufkleber der "Deutschen Stimme", der Zeitung der neonazistischen Partei NPD gefunden und entfernt, welcher sich gegen die Aufklärung über Schwangerschaftsabbrüche richtete.

    Quelle: Register CW
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    06/28/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nähe der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des internationalen verschwörungsideologischen und NS-relativierenden Netzwerkes "The White Rose" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    06/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Straße des 17. Juni und Einsteinufer in Charlottenburg wurde mit weißer Farbe "Stop Great Reset" auf den Boden gesprüht. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    06/08/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg fand eine Veranstaltung statt. Es wurde ein Artikel aus der Ausgabe 4/2022 der neurechten Publikation "CATO" mit dem Titel "Utopie der Nation" vorgestellt. Die Vorstellung mit anschließendem Gespräch mit dem CATO-Chefredakteur enthielten nationalchauvinistische Aussagen. Die Zeitschrift erscheint im Cato Verlag im Umfeld der Bibliothek des Konservatismus, welcher ebenfalls in der Fasanenstraße 4 sitzt.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische strukturelle Diskriminierung in der Schule

    05/31/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde ein Kind über den Zeitraum von einem Jahr hinweg vom Lehrpersonal rassistisch diskriminiert. Das Datum entspricht der Meldung des Vorfalls.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    05/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin am Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mit Sprühfarbe wurde groß "Stop Great Reset" sowie ein "Q" an eine Wand geschmiert. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Das "Q" steht für die extrem rechte Verschwörungserzählung "Q-Anon". Außerdem sind zahlreiche Symbole der Gruppe "Studenten Stehen Auf" gesprüht worden.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    05/27/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg wurden auf dem Boden geschmierte Schriftzüge "Stop Covid Fascism" und "Stop Great Reset" entdeckt. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Charlottenburg

    05/25/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Zaun am Spreeufer nahe der Helmholtzstraße in Charlottenburg wurde ein mit schwarzer Sprühfarbe angebrachtes Hakenkreuz, sowie der Schriftzug "AFD", entdeckt.

    Quelle: Register CW
  • Transfeindlichkeit in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

    05/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf äußerte sich ein Mitglied transfeindlich. Bei der mündlichen Anfrage zu medizinischen und psychologischen Beratungsangeboten für transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche im Bezirk fragte der Verordnete nach der Notwendigkeit „präventiver“ Aufklärung. In seiner Aussage wurde Transgeschlechtlichkeit „Modeerscheinung“ und „Zeitgeistphänomen“ genannt, sowie die Entscheidung für eine Transition vieler Jugendlicher „medialem Einfluss und sozialem Druck“ zugeschrieben. Dadurch wird die Existenz von Transgeschlechtlichkeit in Frage gestellt. Indem die „vorschnelle“ Verabreichung von hormoneller Behandlung bei Jugendlichen in Zusammenhang mit Fällen von Detransitionierung gebracht wird, erscheint das Beratungs- und Hilfsangebot bei einem Transitionswunsch als Gefahr für Kinder und Jugendliche. Das Argument der "bedrohten Kinder", welche zu irreversiblen medizinischen Veränderungen gedrängt würden, die sie später bereuten, wird häufig von transfeindlichen Personen oder Organisationen benutzt und zielt darauf ab, trans Personen und besonders Minderjährigen den Zugang zu notwendiger Beratung und (medizinsicher) Versorgung zu erschweren oder zu verhindern.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Veranstaltung vor Botschaft Israels

    05/15/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ab 16 Uhr fand eine Kundgebung des Vereins „Deutsch Arabisch Zentrale für Demokratie und Menschenrechte” vor der israelischen Botschaft in Schmargendorf statt, bei welcher diverse antisemitische Reden gehalten wurden. So wurde die Erzählung einer angeblichen jüdischen Übermacht verbreitet, indem behauptet wurde internationale Gerichte, die UN und arabische Politik stünden "unter der Macht der Israelis". Es kam zu Täter-Opfer-Umkehr und Verharmlosung des Nationalsozialismus, indem gesagt wurde "die zionistischen Machthaber" seien noch schlimmer als die "Nazi-Verbrecher" und die Opfer des Nationalsozialismus würden für den Genozid an den Palästinenser*innen "missbraucht". Außerdem wurde das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt und Israel als "faschistische Besatzungsmacht" und "Kindermörder" diffamiert.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Neurechte Veranstaltung in Charlottenburg

    04/27/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Es fand eine neurechte Veranstaltung in der Bibliothek des Konservatismus statt. Die Vorstellung des Buchs "Selbstbehauptung - Warum Europa und der Westen sich begrenzen müssen" enthielt ethnopluralistische, nationalchauvinistische, populistische, migrationsfeindliche und rassistische Aussagen. Der Redner forderte eine Koexistenz getrennter Kulturen statt "Weltoffenheit", da diese zur Zerstörung der eigenen "westlichen" Identität führe. Er sprach Demokratiefähigkeit lediglich dem "Westen" zu und beschwor eine kulturelle, wirtschaftliche und militärische Bedrohung Europas bzw. Deutschlands herauf, welche sich nur durch stärkere Grenzen nach außen sowie innen abwenden ließe. Statt der "Dekonstruktion des Westens" durch die "Eliten", welche sich z.B. am "Kampf gegen Rechts", der Kritik von Rassismus und Nationalismus oder des "toxischen alten Mannes" zeige, solle Identiät bewahrt und gestärkt werden.

    Quelle: Register CW
  • NS-verherrlichender Hertha-Aufkleber am Zoo

    04/25/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Snackautomaten am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein den Nationalsozialismus verherrlichender Fan-Aufkleber von Hertha BSC entdeckt, auf welchem Berlin als "Reichshauptstadt" bezeichnet wird.

    Quelle: AStA TU Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    04/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlosstraße in Charlottenburg wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" mit der Aufschrift "Impfstreik - Warum Millionen keine Spritze wollen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Reichsbürger-Schmiererei in Charlottenburg

    04/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Mülleimer im Schlosspark Charlottenburg wurde erneut eine reichsideologische Schmiererei entdeckt. Darauf wurde Ablehnung gegen die BRD und die Forderung nach einem „russisch deutschem Kaiserreich“ ausgedrückt. Außerdem waren Sprüche angebracht, die sich auf verschwörungsideologische Weise gegen das Impfen bzw. Testen richteten.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitischer Vorfall im AStA der TU Berlin

    04/12/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg kam es zu einem antisemitischen Vorfall. Eine Person beschimpfte auf Grund von Plakaten des antifaschistischen Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag, welche im AStA angebracht waren, Personen im AStA als "antisemitisch". Durch die Behauptung, bei "Semiten" handele es sich nicht nur um Juden*Jüdinnen und Antisemitismus richte sich nicht vorrangig gegen Juden*Jüdinnen, wurde Antisemitismus an sich in Frage gestellt und antisemitische Diskriminierungserfahrungen relativiert. Zudem bedient dieses Argumentationsmuster eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr. Auch die Not vieler flüchtender Ukrainer*innen wurde von der Person antisemitisch instrumentalisiert.

    Quelle: AStA TU Berlin
  • Rassistische Beleidigung in Wilmersdorf

    04/05/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Straßenverkehr in der Durlacher Straße in Wilmersdorf kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Ein Mann stieg aus seinem Fahrzeug und beleidigte eine Frau am geöffneten Fenster ihres Autos, welches in der zweiten Reihe stand um in eine freiwerdende Parklücke einzufahren.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0744
  • Rassistischer Angriff im Bus in Grunewald

    03/26/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Bus in der Koenigsallee Richtung Hagenplatz in Grunewald kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff. Ein Fahrgast beleidigte einen anderen Mitfahrenden zunächst rassistisch und schlug ihm mit dem Schuh, den er sich ausgezogen hatte, auf den Kopf.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0672
  • Antisemitischer Angriff in der S-Bahn

    03/23/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Während der Fahrt in der S-Bahnlinie 3 zwischen den Bahnhöfen Charlottenburg und Pichelsberg wurde ein 66-jähriger Mann am Nachmittag von einem 23-Jährigen u.a. antisemitisch beleidigt und anschließend angegriffen. Als der Betroffene aufstand, um an der Station Pichelsberg auszusteigen, nahm der Täter ihn in den Schwitzkasten und schlug ihm in die Seite.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0685
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Charlottenburg

    03/21/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Leibnitzstraße in Charlottenburg wurde an einem Stromkasten die NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt. Dieser Schriftzug ist bereits in der Vergangenheit im Zuge von Protesten gegen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgetaucht. Er bezieht sich auf den Schriftzug „Arbeit macht frei“, welcher über den Eingängen von Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus angebraucht wurde.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Angriff wegen Ukraine-Fahne in Charlottenburg

    03/19/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann hat in der Nacht mit einer Eisenstange auf das Tor und die Fassade einer Werkstatt in Charlottenburg eingeschlagen. Als der Inhaber darauf aufmerksam wurde, wurde auch dieser angegriffen und leicht am Unterarm verletzt. Grund für die Attacke war eine ukrainische Fahne, welche vor dem Laden angebracht war.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0594
  • Rassismus in Corona-Teststation in Charlottenburg

    03/18/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 20:30 Uhr hat ein 57-jähriger Mann einen Mitarbeiter einer Corona-Teststation in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg rassistisch und volksverhetzend beleidigt und sich aus rassistischer Motivation geweigert, sich von ihm testen zu lassen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0591
  • Rassismus bei der Wohnungssuche

    03/17/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Telefonat mit einem Wohnungsunternehmen wurde der Betroffenen mitgeteilt, dass sie keine Ausländer*innen annehmen würden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    03/15/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Pestalozzistraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der "Deutschen Stimme", der Zeitung der neonazistischen Partei NPD, gefunden.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf

    03/14/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bayerischen Straße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Pöbelei gegen jüdische Kinder in Wilmersdorf

    03/11/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Preußenpark in Wilmersdorf bepöbelte ein 54-jähriger Mann auf einem Spielplatz jüdische Kinder, die aus der Ukraine geflüchtet waren, mit prorussischen Äußerungen.

    Quelle: Berliner Zeitung vom 11.03.2022
  • Antisemitischer Angriff am Zoo

    03/07/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 11:20 Uhr wurde eine israelische Touristin in der Nürnberger Straße Nähe des Zoologischen Gartens in Charlottenburg ins Gesicht geschlagen, so dass sie einen Nasenbruch erlitt. Sie habe vorher hebräisch gesprochen.

    Quelle: Poliezimeldung Nr. 0522, Tagesspiegel vom 9.3.2022, BZ vom 9.3.2022
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wilmersdorf

    03/02/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Eisenzahnstraße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber von der Gruppe "Studenten Stehen Auf" mit dem NS-verharmlosenden und antisemitischen Spruch "Impfen macht frei". Dieser Schriftzug ist bereits in der Vergangenheit im Zuge von Protesten gegen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgetaucht. Er bezieht sich auf den Schriftzug „Arbeit macht frei“, welcher über den Eingängen von Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus angebraucht wurde.

    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • Rechte Aufkleber in Wilmersdorf

    03/02/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Blissestraße in Wilmersdorf wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Extrem rechte online-Bedrohung

    02/15/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Person wurde in den Sozialen Medien von extrem rechten Akteur*innen aus antisemitischer Motivation bedroht.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rassistischer Aufkleber in Wilmersdorf

    02/12/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Güntzelkiez in Wilmersdorf wurde im Hof eines Wohnauses ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees Not Welcome" entdeckt, sowie ein Aufkleber der rechten Kleidungsmarke "Thor Steinar".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    02/10/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Roscherstraße Ecke Damaschkestraße in Charlottenburg wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt. Die Losung "Nie Wieder", welche sich auf den Nationalsozialismus bezieht, wird hier verwendet um eine Parallele zwischen den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit dem NS herzustellen und diesen somit zu verharmlosen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Charlottenburg

    02/10/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wielandstraße in Charlottenburg wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt. Darauf ist ein QR-Code in Form eines Hakenkreuzes abgebildet. Die Losung "Nie Wieder", welche sich auf den Nationalsozialismus bezieht, wird hier verwendet um eine Parallele zwischen den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit dem NS herzustellen und diesen somit zu verharmlosen.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Rassistischer Angriff am Ku'damm

    02/10/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Kurfürstendamm in Charlottenburg kam es zu einem rassistischen Angriff. Ein 48-jähriger Mann und seine Familie sind gegen 14 Uhr beim Spazierengehen von einem Mann zunächst rassistisch beleidigt und beschimpft worden. Dann wird der 48-Jährige von dem Mann am Arm gepackt, geschlagen und geschubst. Bevor der Täter sich entfernte, bespuckte er den Vater.

    Quelle: Polizimeldung Nr. 0352
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    02/06/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg fand eine Gedenkverstanstaltung für den Antifaschisten Otto Grüneberg statt, welcher am 1. Februar 1931 vom SA-Sturm ermordet wurde. Während einer Rede fuhren zwei Biker vorbei und beschimpften die Gedenkenden mit lauten "Scheiß-Kommunisten!"-Rufen.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechter Aufkleber am Kudamm

    01/30/2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bleibtreustraße Ecke Kurfürstendamm in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Division Odin" entdeckt. Der Aufkleber war über einen Aufkleber gegen Nazis angebracht.

    Quelle: Register CW via Twitter
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