Chronik für Register Marzahn-Hellersdorf

  • 31. Oktober 2018
    Auf der Hellersdorfer Promenade haben Unbekannte einen Aufkleber einer neonazistischen Organisation geklebt. Ein bekannter Neonazi wurde auf dem Aufkleber als presserechtlich verantwortliche Person angegeben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Oktober 2018
    In Marzahn-Nord wurden im Umfeld der Klandorfer Straße mehrere Aufkleber der NPD gefunden. In dieser Umgebung tauchten in der Vergangenheit immer wieder verschiedene Aufkleber der neonazistischen NPD auf.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Oktober 2018
    In dern Nähe des S-Bahnhofes Ahrensfelde wurden Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt. Sie richten sich gegen Zuwanderung durch Asylbewerber. Im Umfeld des Bahnhofes wurden in der Vergangenheit immer wieder NPD-Aufkleber gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Oktober 2018
    An einer Bushaltestelle, nahe dem S-Bahnhof Marzahn, wurden mehrere Aufkleber mit muslimfeindlichem Inhalt entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bedient sich der in rechten Kreisen gängigen Diffamierung gegen Muslime, dass diese Sodomie betrieben.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2018
    Auf zwei Steinsäulen, die auf dem Theaterplatz in Hellersdorf-Nord stehen, wurde mit Farbe das Logo der sogenannten Identitären Bewegung gemalt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Oktober 2018
    An der Tram-Haltestelle Hellersdorf wird eine Person LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Kurz darauf spuckt der Mann der betroffenen Person vor die Füße.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. Oktober 2018
    Gestern Nachmittag kam es zu einer Beleidigung und einer Bedrohung in Marzahn. Zeugenaussagen zufolge saß ein 45-Jähriger gegen 17.30 Uhr auf einer Bank eines Spielplatzes im Belziger Ring und soll mehrere Familien, die sich dort befanden und miteinander auf Russisch unterhielten, fremdenfeindlich beschimpft haben. Darüber hinaus beobachtete er zwei sieben und acht Jahre alte, spielende Jungen. Diese soll er mit einer Geste bedroht und auch anschließend auf sexueller Grundlage beleidigt haben. Alarmierte Polizisten nahmen die Personalien des augenscheinlich alkoholisierten Mannes auf und verwiesen ihn des Platzes. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 1. Oktober 2018
    Zum Herbst ist die zweite Ausgabe der Einwurfzeitung „Der kleine Populist“ erschienen, die von den AfD-Bezirksverbänden von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf gemeinsam herausgebracht wird. In der aktuellen Ausgabe (September/Oktober 2018) ist in einem Artikel über die Ereignisse von Chemnitz von "Messermigrationsmorden" die Rede. In einem anderen Beitrag über Migration von Afrika nach Europa wird in der Überschrift von einer "Invasion" gesprochen. Die verwendeten Begriffe schüren Ängste und sind menschenverachtend.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. September 2018
    In der Bezirksverordnetensammlung verunglimpft die AfD-Fraktion das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" als "volksverhetzendes, linksversifftes Pack". Bei dieser Aussage bezieht sich die Fraktion auf das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis". Ursprünglich geht es um einen Antrag zum Volkstrauertag, für den der zuständige Ausschuss eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis vorschlägt. Der Antrag wird angenommen.

    In einem zweiten Antrag unterstellt die AfD-Fraktion eine vermeintliche "Freihaltung von Schulplätzen für Asylantenkinder". Mitglieder des Bezirksamtes und Bezirksverordnete verurteilen in ihren Wortbeiträgen den abwertenden Sprachgebrauch, im Speziellen der Bezug auf "Asylantantenkinder" und "Asylanten", und dessen Bedeutung.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. September 2018
    Zwei Sicherheitsmitarbeiter der S-Bahn verletzten gegen 21 Uhr am Bahnhof Ahrensfelde einen 34-jährigen Mann aus Polen. Zunächst weckten sie den schlafenden Wohnungslosen, dann schlug einer der zwei Mitarbeiter dem Mann offenbar ins Gesicht und der andere Mitarbeiter stieß ihn zu Boden, wobei der 34-Jährige Verletzungen im Gesicht und am Knie erlitt. Ein Zeuge filmte die Tat und rief die Bundespolizei. Die alarmierten Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden deutschen Sicherheitsmitarbeiter ein.
    Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. September 2018
    An einem Mülleimer am Helene-Weigel-Platz wurde ein Blatt Papier befestigt auf dem unter anderem ein buntes Hakenkreuz abgebildet ist. Daneben befand sich eine Darstellung, die vermutlich für eine Moschee steht, die ein christliches Kreuz überlagert bzw. aus diesem hervorgeht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 16. September 2018
    Gegen 21:00 Uhr wurde ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. in einem Park vor der Einrichtung von drei unbekannten Männern angesprochen und gefragt, ob er in der Unterkunft wohne. Nachdem er das bejaht hatte, fragten sie, ob er auch eine Schwester habe und ob sie Chinesen seien. Der Mann verneinte dies und setzte seinen Weg in Richtung der Unterkunft fort. Daraufhin fing einer der Männer an den Bewohner der Unterkunft anzuschreien und bewarf ihn mit einer Bierflasche, die ihn an der Schulter traf. Dem Bewohner gelang es in die benachbarte Gemeinschaftsunterkunft zu fliehen und dort den Sicherheitsdienst zu alarmieren. Der Angreifer und die anderen Männer verließen dann unerkannt den Tatort.
    Quelle: GU Maxie-Wander-Str. / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. September 2018
    In der Zossener Straße (Höhe Kastanienallee) wurde ein Aufkleber des neurechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent" entdeckt. In deutscher und arabischer Sprache werden darauf nach Deutschland geflüchtete Menschen zynisch aufgegefordert, Deutschland zu verlassen, weil "ihre Heimat" sie brauche.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 12. September 2018
    Auf der Marzahner Promenade/Ecke Kiebitzgrund wurde ein Briefkasten mit dem Schriftzug "Nazikiez" in schwarzer Farbe beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    Von der Fassade eines Gebäudes in Alt-Marzahn, in dem sich mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurde ein "Refugees welcome"-Aufkleber abgekratzt. Wenige Tage zuvor war dort bereits ein "Refugees welcome"-Aufkleber entfernt und ein Aufkleber des rechtspopulistischen "Compact"-Magazins angebracht worden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, die sich zum einen gegen die Antifa und zum anderen gegen die Bundeskanzlerin richteten. An einer Ampel vor dem Bahnhof wurde zudem ein muslimfeindlicher Aufkleber festgestellt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    An einer Buhaltestelle auf der Höhe Zossener Straße/Ecke Alte Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der rechten Kleidermarke "Erik & Sons" gefunden. Der zur Haltestelle gehörende Stadtplan war zudem mit der Parole "Islamisten raus! AfD" beschmiert. Der Buchstabe "S" war dabei jeweils im Stil einer Siegrune geschrieben worden. Das Verwenden von Siegrunen ist nach Paragraph 86a StGB strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    In der Lea-Grundig-Straße wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in die Breifkästen der Anwohner*innen geworfen. Der Flyer ruft zum "Widerstand" auf.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. September 2018
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne eine Aktion beim Alt-Marzahner Erntedankfest durchgeführt. Mindestens fünf NPD-Mitglieder waren mit bedruckten roten oder schwazen T-Shirts bzw. Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck vor Ort. Im Zuge der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne hatte die NPD bereits Patrouillen in S-Bahnen angekündigt und teilweise auch durchgeführt. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stellt die Aktion beim Erntedankfest bereits den dritten bekannt gewordenen Vorfall dieser Art dar.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2018
    In der Klandorfer Straße wurden rund um eine Grünfläche mindestens 20 NPD-Aufkleber verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 1. September 2018
    Ein Funktionär der Berliner NPD wurde am Samstag, den 01.09.18, in der Nähe der U-Bahnstation Cottbusser Platz mit einem T-Shirt gesehen, auf dem der verstorbene Naziverbrecher Rudolf Hess abgebildet ist. In unmittelbarer Nähe fand am gleichen Tag das bezirkliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" statt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 1. September 2018
    Gegen 12 Uhr Mittag, während der Aufbauarbeiten für das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" in Hellersdorf, trat eine unbekannte Frau an einen Bühnentechniker heran und drohte ihm sinngemäß: "Wir kommen nachher alle vorbei und bringen unsere Baseballschläger mit, damit wir Spaß haben können. Es ist schade, dass die anderen alle in Chemnitz sind." Das Fest verlief in der Folge störungsfrei.
    Quelle: Polizei / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. August 2018
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne direkt vor einer Schule in Hellersdorf-Nord eine Aktion durchgeführt. Mindestens vier NPD-Mitglieder, unter ihnen auch der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz, waren dafür mit roten Westen uniformiert vor Ort und haben Flyer sowie "Taschenalarme" verteilt. Im Zuge der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne hatte die NPD bereits Patrouillen in S-Bahnen angekündigt und teilweise auch durchgeführt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. August 2018
    An der Tür eines Oberstufenzentrums in Hellersdorf-Nord ist ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt worden. In der Umgebung der Schule sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder ähnliche Auflkleber festgestellt worden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    Am Naumburger Ring wurden mehrere neonazistische Aufkleber ("Anti-Antifa", "Nazi-Kiez" oder Aufruf zur Hess-Demonstration) entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    In der Nähe der S-Bahnhofs Marzahn wurde an einer Straßenlaterne ein schon teilweise entfernter Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    An der Bushaltestelle am Alice-Salomon-Platz (Linie 195) wurde ein Aufkleber der aktionistisch orientierten und völkischen Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    Der Fahrplan der Bushaltestelle Naumburger Ringe wurde mit dem Schriftzug "NO ISLAM" in grüner Farbe (mit Edding) beschmiert.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. August 2018
    Auf einer Sitzbank am Helene-Weigel-Platz wurden extrem rechte Schmiereien entdeckt. Zum einen die Parole "Asyl=Hass", zum anderen ein Hakenkreuz.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. August 2018
    An der Fassade eines Gebäudes in Alt-Marzahn, in dem sich mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurden zwei Aufkleber des rechtspopulistischen "Compact-Magazins" entdeckt. Zuvor war ein dort angebrachter "Refugees welcome"-Aufkleber entfernt worden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. August 2018
    Auf der Höhe der Flüchtlingsunterkunft Blumberger Damm schrie gegen acht Uhr morgens eine Person aus einem vorbeifahrenden Auto heraus laut "Ausländer raus!". Der Vorfall wurde der Bereitschaftspolizei gemeldet.
    Quelle: GU Blumberger Damm / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. August 2018
    Unter einem Plakat, das auf dem Alice-Salomon-Platz für das bezirkliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" wirbt, wurden mehere handschriftlich beschriebene Zettel gefunden. Auf einem der Zettel beleidigte der Verfasser bzw. die Verfasserin die Bundeskamzlerin Merkel und bedient sich dabei verschwörungsideologischer und muslimfeindlicher Denkfiguren.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. August 2018
    In der S7 Richtung Ahrensfelde ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag (zwischen 01:00 und 02:00 Uhr) zu rassistisch motivierten Beleidungen und Angriffen gegen mehrere Personen gekommen. Ein offenbar alkoholisierter Mann mittleren Alters randalierte in der S7 zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg und beleidigte zwei Personen rassistisch. Als die zwei Personen am Bahnhof Lichtenberg die S-Bahn verließen, richtete der Mann seine Wut auf einen anderen Mann und beschimpfte auch diesen rassistisch. Schließlich trat er sogar mehrfach nach dem jungen Mann. Daraufhin kamen zwei couragierte Miitfahrer dem jungen Mann zur Hilfe und gingen dazwischen.In der Folge wurde die Polizei verständigt, die den Täter am S-Bahnhof Springpfuhl festnahm. Das Opfer hat offenbar keine Verletzungen davongetragen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. August 2018
    Auf der Märkischen Allee (Höhe Flämingstrasse) entdeckte ein Passant zwei Aufkleber der extrem rechten DVU.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. August 2018
    Vor einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Zossener Straße sowie in der Zossener Straße/Ecke Landsberger Allee wurden mehrere NPD-Aufkleber mit muslimfeindlichen Parolen entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 16. August 2018
    Auf einer Sitzbank an der Allee der Kosmonauten wurden extrem rechte Schmiereien (zwei Hakenkreuze und die Parole "Ausländer Raus") entdeckt.
    Quelle: Ordnungsamt Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Juli 2018
    An der Bus-Haltestelle Weißenhöher Straße wurden mehrere Plakate für den verstorbenen Naziführer Rudolf Heß entdeckt. Rudolf Heß, der 1987 Selbstmord in einem Gefängnis beging, gilt als Märtyrer der Neonazi-Szene.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Juli 2018
    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Marzahn wurden zahlreiche Informationssäulen der BVG mit Aufklebern der aktionistisch orientierten völkischen "Identitären Bewegung" beklebt. Ein Teil der Aufkleber war zum Zeitpunkt des Auffindens bereits wieder entfernt oder überklebt worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Juli 2018
    In der Nelly-Sachs-Straße, nahe der Alice-Salomon-Hochschule, wurde zum wiederholten Mal ein neonazistischer Aufkleber auf einem Straßenschild entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Juli 2018
    Am frühen Abend des 23. Juli kam es in Hellersdorf zu einer Beleidigung mit homophobem Hintergrund. Zeugen informierten gegen 18.45 Uhr Polizisten in einem Einkaufszentrum in der Stendaler Straße darüber, dass es einen Streit zwischen drei Männern gab. Die Beamten begaben sich zu den Dreien und trennten diese. Ein 55-Jähriger gab daraufhin an, dass er und sein 52 Jahre alter Begleiter, von einem 28-Jährigen homophob beleidigt worden sein soll, woraufhin es dann zu einem Streit gekommen war. Nach Identitätsfeststellung wurde der 28-Jährige am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

    https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.724011.php
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Juli 2018
    Eine Mann, der sich als Nachbar der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Maxie-Wander-Str. vorstellte, rief in der Unterkunft an und beschwerte sich über laute „arabische Muezzin-Musik“ und lärmende Kinder. Er forderte die Unterkunftsleitung auf, dafür zu sorgen, dass die Bewohner*innen der Unterkunft nicht wie „Vagabunden und Zigeuner durch die Stadt rennen" sollen „mit ihren Radios“; „Es sei ein Spielplatz für deutsche Kinder; auch der Jugendclub sei ursprünglich für deutsche Kinder gedacht. Ebenso die Schule. Für deutsche Kinder wurde sie geschlossen; für die Araber nun mit neuer Heizung und Fenstern ausgestattet - dabei gebe es so großen Schulplatzmangel für deutsche Kinder.“ Im weiteren Gespräch sagte er, dass er selbst gerne an die Proteste von vor fünf Jahren anknüpfen möchte, um gegen die Gemeinschaftsunterkunft zu mobilisieren. Er äußerte auch Verwunderung, warum noch niemand aus einem nahgelegenen Club, der als Treffpunkt der örtlichen Naziszene gilt, bei der Unterkunft "vorbeigeschaut" habe. Ein persönliches Gespräch oder die Einbeziehung der Polizei lehnte er ab, da er die „deutsche Polizei“ nicht damit belästigen wolle.
    Quelle: GU Maxie-Wander-Str. / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Juli 2018
    Am Donnerstag, den 19. Juli, ist es zwischen 9:30 Uhr und 9:50 Uhr in der S7 auf der Fahrt von der Station S-Marzahn zur S-Raoul-Wallenberg-Straße zu einem schweren Übergriff von Kontrolleur*innen auf einen schwarzen Mann gekommen. Als eine Kontrolleurin den Fahrschein des Mannes verlangte, ignorierte dieser sie, augenscheinlich aus Verständnisproblemen. Daraufhin wiederholte die Fahrschein-Kontrolleurin ihre Forderung in einem ausgesprochen aggressiven Ton und fragte den Mann, der sich lediglich durch Schulterzucken und wortlose Gesten zu verständigen wusste, wortwörtlich „ob sie chinesisch sprechen würde“. Als der Mann an der Raoul-Wallenberg-Straße die Bahn verlassen wollte und die Kontrolleurin mit der Schulter ohne Handgreiflichkeit zur Seite stieß, griffen die anderen Kontrolleur*innen, drei Männder und zwei Frauen, ein und machten von ihrem Recht Gebrauch, den Mann festzuhalten. Anstatt die Situation zu beruhigen, wurden dann zwei Personen, ein Kontrolleur sowie ein hinzugeeilter Fahrgast, übergriffig und schlugen auf den Mann ein. Die anderen anwesenden Fahrgäste echauffierten sich über das Betragen der Kontrolleur*innen. Eine Kontrolleurin pflichtete den Fahrgästen bei, bemängelte die polizeiliche Attitüde ihrer Kolleg*innen und riet einer anwesenden Person zu einer schriftlichen Beschwerde. Ein Zeuge berichtete, dass die besagte Kontrolleursgruppe schon mehrmals durch ihr unfreundliches und polizeiliches Auftreten aufgefallen sei.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Juli 2018
    In der Nelly-Sachs-Straße, nahe der Alice-Salomon-Hochschule, wurde erneut ein neonazistischer Aufkleber auf einem Straßenschild entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Juli 2018
    Entlang der Oberfeldstraße in Biesdorf wurden mehrere neonazistische Plakate und Aukleber entdeckt. Auf den Plakaten wurde der Suizid des Naziführers Rudolf Heß im August 1987 als Mord dargestellt, auf den Aufklebern reklamieren die Neonazis den Bezirk Marzahn-Hellersdorf für sich. Außerdem war noch anhand von Klebspuren zu erkennen, dass sich offensichtlich auch an den nahegelegenen Bus-Haltestellen die o.g. Plakate befunden haben müssen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Juli 2018
    Auf der Fussgängebrücke zum S-Bahnhof Marzahn und an verschiedenen umliegenden Bushaltestellen wurden acht Aufkleber der aktionistisch orientierten völkischen Identitären Bewegung gefunden. Die meisten Aufkleber waren überklebt oder abgerissen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. Juli 2018
    In der Allee der Kosmoniaten in Marzahn wurden zahlreiche Aufkleber mit neurechten bzw. rechtsextremen Inhalten an der Fassade der bezirklichen Geschäftsstelle einer Partei entdeckt. Dazu zählen u.a. Aufkleber für die aktionistisch orientierte und rassisttische "Identitäre Bewegung ", das neurechte "Compact-Magazin" sowie Sticker mit plumpen Parolen gegen Antifaschist*innen und Migrant*innen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Juli 2018
    Zwei Aufkleber aus dem Spektrum der extremen Rechten bzw. Neuen Rechten (u.a. "einprozent"-Kampagne) wurden auf einer Tür in der Hellersdorfer Straße entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Juli 2018
    Auf der Facebookseite der NPD-Marzahn-Hellersdorf bewirbt der Landesvorsitzende der NPD gemeinsam mit zwei weiteren Personen die neue Parteikampagne "Schutzzonen schaffen". Vor einem beschrifteten Kleintransporter posieren sie mit roten Westen uniformiert am S-Bahnhof Springpfuhl und behaupten als Bürgerwehr im Bezirk und öffentlichen Personennahverkehr zu patrouillieren. Inhalt der Kampagne ist es, "Schutzzonen", ausschließlich für Deutsche, einzurichten, da die innere Sicherheit angeblich durch "importierte Kriminalität" bedroht sei.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2018
    Entlang der Nelly-Sachs-Straße wurden fünf Aufkleber der militanten "Nationalen Sozialisten" gefunden auf denen politische Gegner bedroht und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf für Nazis reklamiert wird.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2018
    Zum wiederholten Mal wurden rund um die Klandorfer Straße und die Rosenbecker Straße Dutzende Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, die sich zum einen gegen Geflüchtete richten und zum anderen eine "Law and Order"-Politik fordern.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2018
    Am Cottbusser Platz in Hellersdorf-Nord wurde auf einem Fenster ein Aufkeber entdeckt, der für eine Großveranstaltung rechtsextremer und rechtspopulistischer Gruppierungen im Oktober mobilisieren soll.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Juli 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz, zwischen dem Helle-Mitte-Center und der Hochschule, wurde auf dem Boden ein Aufkleber der sogenannten Nationalen Sozialisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Polis*
  • 30. Juni 2018
    Auf der Facebook-Seite des NPD-Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf wurde von einem Infoststand am Anger in Alt-Marzahn berichtet. Anwesend soll auch der Vorsitzende des Kreisverbands Marzahn-Hellersdorf der neonazistischen Partei gewesen sein.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Juni 2018
    Ein mit einem Messer und einer Pistole bewaffneter Mann bedrohte Bewohner*innen einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Marzahn-Nord. Am Zaun der Einrichtung stehend, bedrohte der Mann die Bewohner*innen mit seinen mitgeführten Waffen und gab außerdem rechtsextreme Parolen von sich. Dabei wurde die Security auf den Mann aufmerksam. Die verständigte Polizei konnte über das Kfz-Kennzeichen den Namen und die Anschrift des Täters ermitteln. Der Polizei wurden auch Videos des Vorfalls gezeigt, die Bewohner*innen aufgenommen hatten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Juni 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule wurde erneut ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Juni 2018
    Entlang der Klandorfer Straße wurden erneut Aufkleber der neonazistischen NPD (ungefähr ein Dutzend) entdeckt. Größtenteils wurde auf den Aufklebern die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert, auf einigen anderen Aufklebern wurde Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten gemacht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Juni 2018
    Am Abend zeigte ein Mann den sogenannten Hitlergruß. Gegen 19.10 Uhr befuhren Polizisten die Carola-Neher-Straße, als sich ein Mann an der Einmündung Etkar-Andre-Straße in ihre Richtung wandte, stehen blieb und ihnen mit seinem rechten Arm mehrfach den sogenannten Hitlergruß entgegenstreckte. Die Besatzung des Einsatzwagens stoppte, ging zu dem Mann und forderte ihn auf, seine Personalien bekanntzugeben. Da der offensichtlich Betrunkene nicht darauf reagierte, durchsuchten ihn die Polizeibeamten nach Ausweispapieren. Als er sich der Durchsuchung widersetzte, brachten sie ihn zu Boden und fesselten ihn. Hierbei rief er wiederholt antisemitische Schmähungen aus. Die Einsatzkräfte brachten ihn im Anschluss in eine Gefangenensammelstelle. Eine dort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr zwei Promille. Nach der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wurde der 58-Jährige wieder entlassen. Er muss sich nun wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung verantworten. Die Ermittlungen hierzu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Juni 2018
    In der Märkischen Allee wurde ein Aufkleber der extrem rechten DVU entdeckt. Bereits m Januar 2011 ist die DVU mit der neonazistischen NPD fusioniert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Juni 2018
    In der Bruno-Baum-Straße wurden fünf Aufkleber der aktionistisch orientierten völkischen Identitären Bewegung gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Juni 2018
    Am Helene-Weigel-Platz wurden mehrere Aufkleber der Identitären Bewegung auf mehreren Einkaufswagen eines Supermarkts gefunden.Die Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Juni 2018
    In der Allee der Kosmonauten in Marzahn wurden zwei PKW gesehen, deren Nummerschilder teilweise mit Reichskriegsflaggen überklebt waren. Die Reichskriegsflaggen überdeckten den Teil des Nummernschildes auf dem sich das EU-Symbol befindet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Juni 2018
    Erneut wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD an der Märkischen Allee/Ecke Klandorfer Straße entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Juni 2018
    An der Bushaltestelle Ahrensfelde (Linie 197) wurde mit einem roten Marker die Aufschrift "AfD-Zone" auf den Fahrplan geschrieben. Solche Gebietsmarkierungen sind sonst eher in neonazistischen Kreisen, von Kameradschaften bis hin zu den Autonomen Nationalisten, üblich, die damit versuchen einen territorialen Hegemonieanspruch im Sinne einer "national befreiten Zone" auszudrücken.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. Juni 2018
    In der Kastanienalle/Ecke Havelländer Ring in Hellersdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistisch-militanten "Autonomen Nationalisten" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. Juni 2018
    An der Tram-Haltestelle Marzahn, gegenüber dem Einkaufszentrum Eastgate, wurde ein Aufkleber der rassistischen Bürgerwehr "Soldiers of Odin" entdeckt. In Deutschland sind die "Soldiers of Odin", die in meheren Ländern Europas aktiv sind, bisher vor allem in Bayern (insbesondere in Unterfranken) in Erscheinung getreten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Juni 2018
    Auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in der Dingolfinger Straße beleidigte ein Mann, der möglicherweise unter Drogeneinfluss stand, Bewohnerinnen und Bewohner mit rassistischen Äußerungen. Der Mann war vorher über den Zaun geklettert und dann über das Gelände der Einrichtung gelaufen. Der Mann wurde später von der Polizei aufgegriffen. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: GU Dingolfinger Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Juni 2018
    Die Bushaltestelle an der Allee der Kosmonauten/Ecke Poelchaustraße (Linie 191 und 291) wurde mit einem Hakenkreuz in weißer Farbe beschmiert. Das Hakenkreuz war aber noch so frisch aufgemalt worden, dass es schnell und ohne große Probleme wieder entfernt werden konnte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Juni 2018
    Im Gebiet Havemannstraße/Eichhorsterstraße/Märkische Allee/Klandorferstraße/Schorfheidestraße/Feldstraße in Marzahn-Nord, z.T. unmittelbar an der Grenze zu Brandenburg, wurden an Laternenmasten und Straßenschildern dutzende NPD-Aufkleber entdeckt. Einer der NPD-Aufkleber war direkt auf ein Einfahrtstor einer Initiative geklebt worden, die sich im Sozialraum gegen Rassismus engagiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Juni 2018
    Am S-Bahnhof Ahrendsfelde wurde auf der Fußgängerbrücke ein mit schwarzem Edding geschmierter Schriftzug "Sieg Heil!" entdeckt; zudem an einer anderen Stelle am S-Bahnhof ein Schriftzug "BRD abschalten".
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Juni 2018
    An einem Wartehäuschen einer Bushaltestelle der BVG in der Nähe des S-Bahnhofes Ahrensfelde wurde ein Aufkleber des rechtspopulistischen und verschwörungstheoretischen „Compact-Magazins“ entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Juni 2018
    Erneut ist es vor einem Imbiss am U-Bahnhof Cotbusser Platz, der in Vergangenheit bereits mehrfach durch neonazistische Besucher*innen aufgefallen ist, zu einem Vorfall gekommen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden etwa zwischen 2.00 und 4.00 Uhr mehrmals vor bzw. im Imbiss von mehreren Personen die verbotenen Nazigrüße „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“ gerufen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Juni 2018
    Im Rahmen einer berlinweiten Aktion versammelten sich auch in Marzahn einige AfD-Mitglieder bzw. AfD-Sympathisant*innen vor dem Bezirksrathaus, stellten dort ein Schild auf und hielten Zettel mit den Namen ermordeter Mädchen bzw. Frauen hoch, um diese Mordfälle gegen die Asylpoltik der Bundesregierung zu instrumentalisieren. Auf dem Schild stand "Deutschland retten: Merkel stoppen". Im Bericht auf der Berliner AfD-Seite schreiben sie „Grabschen, Vergewaltigen und Morden gehören anscheinend zur archaischen Kultur des meist illegal ins unser Land eingedrungenen Täter. Die Verantwortung dafür trägt allen voran Kanzlerin Merkel.“ Die berlinweite Aktion ist ein Beispiel für die Praxis der AfD Flüchtlinge pauschal als Sexualstraftäter und als Angehörige einer "archaischen Kultur" zu stigmatisieren.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Juni 2018
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn wurde ein menschenfeindlicher Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. Juni 2018
    Einen antisemitischen Monolog hielt ein älterer Gast einer Pizzeria in Marzahn-Hellersdorf am 7. Juni. Erst als er die deutliche Missbilligung eines weiteren Gastes bemerkte, beendete er seine Ausfälle und verließ wortlos das Lokal. Der Mann hatte gegen 22:30 das Lokal betreten und sich an den Tresen gestellt. Dort begann er nach einer freundlichen Begrüßung der Mitarbeiter unvermittelt, über Politik und Arbeitnehmer_innenrechte zu monologisieren. Schnell begann er, antiamerikanische Stereotype zu äußern und bezeichnete die USA u.a. als „Mörderstaat“. Die USA, gegen deren Truppenstationierungen in Deutschland er sich ebenfalls wandte, seien zum vom „Geldjudentum“ kontrolliert. Dieses würde auch die us-amerikanischen Kriege finanzieren. Der Mann redete zudem von „Verbrecherjuden“ und „Scheißjuden“. Die Mitarbeiter der Pizzeria erwiderten auf die Äußerungen des Mannes nichts, es war ihnen jedoch sichtbar unangenehm. Als der Blick des Mannes auf die ebenfalls als Gast anwesende meldende Person fiel, machte diese ihm durch ihre Mimik ihre Missbilligung sehr deutlich. Der Mann registrierte dies offenbar und verließ daraufhin die Pizzeria.
    Quelle: RIAS
  • 7. Juni 2018
    In der Eichorster Straße/Ecke Rosenbecker befand sich ein Aufkleber, der zur Teilnahme an einer bundesweiten Demonstration der extremen Rechten im Oktober dieses Jahres aufruft.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. Juni 2018
    Auf einem PKW, der auf dem Alice-Salomon-Platz geparkt war, wurde ein Aufkleber des extrem rechten Modelabels "Ansgar Aryan" festgestellt. Die Marke wirbt auf einschlägigen neonazistischen Webseiten offensiv für ihre Kleidung.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. Juni 2018
    Auf der Facebookseite des Berliner NPD-Verbandes wurde ein rassistischer Beitrag mit Bezug zu Ahrensfelde in Marzahn gepostet. Auf einem Bild wird dort ein am Boden liegender schwarzer Mensch in Ahrensfelde gezeigt. Darunter befinden sich zahlreiche extrem menschenverachtende Kommentare: Ein Besucher schrieb beispielsweise: "Kann der Linienbus wenn er kommt nicht mal einen Schlenker nach rechts machen?“. Eine weitere Person kommentierte das gleiche Bild folgendermaßen: "Sieht aus als hätten sie diesmal eine richtige Person angezündet, ganz schön schwarz".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Juni 2018
    Entlang der Märkischen Allee wurden an verschiedenen Stellen (auf der Höhe Klandorfer Straße und Flämingstraße) diverse Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. Juni 2018
    Vor einem Imbiss am U-Bahnhof Cottbusser Platz, der bereits in der Vergangenheit durch neonazistische Besucher/innen aufgefallen ist, wurde ein Mann durch zwei Neonazis bedroht. Als der Mann in der Nacht von Samstag auf Sonntag an dem Imbiss vorbeiging, hörte er wie sich zwei Imbissgäste über Hitler unterhielten und dann in seine Richtung sagten: „Wenn das der Führer wüsste, wie die Leute heute so rumlaufen.“ Sie fuhren fort, dass es sehr mutig sei um diese Uhrzeit noch allein rumzulaufen“. Die betroffene Person konnte sich glücklicherweise in Sicherheit bringen, bevor es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen konnte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Juni 2018
    Die NPD hat gemeinsam mit ihrer Jugendorganisation JN am 2.6.2018 einen Infostand vor dem Eastgate in Marzahn durchgeführt. Hintergrund der NPD-Aktion ist wahrscheinlich, dass sich im Eastgate seit einigen Wochen verstärkt junge Menschen aus dem Bezirk, darunter auch Geflüchtete, treffen und dort ihre Zeit verbringen. Außerdem war der Infostand offenbar Teil eines berlinweiten Aktionstags der neonazistischen Partei und ihrer Jugendorganisation. Im Zusammenhang mit dem NPD-Infostand wurden zudem rund um das Eastgate bzw. den S-Bahnhof Marzahn diverse NPD-Aufkleber verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Juni 2018
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurde ein Aufkleber entdeckt, der für einen geplanten Aufmarsch der extremen Rechten in Berlin mobilisieren soll.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Mai 2018
    In der Märkischen Allee/Ecke Klandorfer Str. sowie rund um einen nahegelegenen Park an der Klandorfer Str. wurden zahlreiche Aufkleber der neonazistischen NPD sowie der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Mai 2018
    Klaus-Jürgen Dahler, der stellvertretende Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf, nutzte die BVV-Sitzung am 28.6.18 für eine persönliche Erklärung, die er auch auf Facebook veröffentlichte. Darin wendet er sich gegen das Auftreten des AfD-Bezirksverordneten Birkefeld, der ihn im Anschluss an die BVV-Sitzung am 31. Mai 2018 gegen 22;00 Uhr in der Straßenbahn als "Füchtlingsunterstützer" beschimpfte und ihn beim Verlassen der Straßenbahn wie folgt bedroht habe: "Die AfD hat jetzt schon 26 Prozent der Stimmen. Du wirst sehen, dass wir bald die Mehrheit haben und dann bist du dran." In der persönlichen Erklärung stellte Dahler klar, dass ihn solche Drohgebärden nicht davon abhalten würden, sich für Zuflucht suchende Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und soziale Gerechtigkeit für alle einzusetzen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Mai 2018
    An der Alice-Salomon-Hochschule wurde ein Plakat des antifaschistischen Bündnisses gegen den Al Quds-Marsch mit der Parole "Free Palestine!" "Israel is a fascist/racist [lesbar als beides] State!" beschmiert.
    Quelle: RIAS
  • 30. Mai 2018
    Auf dem Stadtplatz in Marzahn entdeckte ein Passant ein offensichtlich mit einer Schablone aufgemaltes großes Hakenkreuz in schwarzer Farbe. Der Stadtplatz wird auch von Kindern als Spielfläche genutzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Mai 2018
    Bei einer Jugendfreizeiteinrichtung wird auf dem Anrufbeantworter die Drohung hinterlassen vorbeizukommen und die Einrichtung mit Hakenkreuzen zu beschmieren. Telefonnummer und Name des Anrufers können nicht ermittelt werden. In der Einrichtung finden regelmäßig interkulturelle Begegnungen statt - so auch vor dem Drohanruf.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Mai 2018
    In der Flämingstraße/Ecke Havemannstraße wurden rassistische Aufkleber entdeckt, die sich gegen Geflüchtete richten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. Mai 2018
    In einem Briefkasten in der Alfred-Döblin-Straße wurde eine Ausgabe der AfD-nahen Zeitung „Deutschland Kurier“ gefunden. Es ist nicht bekannt, ob weitere Zeitungen in dem Gebiet verteilt worden sind.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Mai 2018
    Auf den Vorplatz einer Seniorenunterkunft in der Mehrower Allee wurde ein Hakenkreuz in weisser Farbe gesprüht. Das Hakenkreuz wurde später mit Farbe unkenntlich gemacht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Mai 2018
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden zwei neonazistische bzw. neurechte Aufkleber entdeckt. Ein islamfeindlicher Aufkleber der Identitären Bewegung (Parole: "Islamisierung? Nicht mit uns?") und ein Aufkleber aus dem militant-neonazistischen Spektrum (Parole: "Antifa Gruppen zerschlagen!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Mai 2018
    Ein Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn-Nord wurde beim Betreten eines Supermarkts von einer Kassiererin grundlos des Diebstahls beschuldigt. Die Angestellte teilte ihre diffamierende Unterstellung auch Kolleginnen und Kollegen mit. An der Kasse fielen dann weitere Bemerkungen, die der Geflüchtete nicht genau verstand, aber mutmaßlich im selben Zusammenhang standen. Nach Angaben des Betroffenen ist dieselbe Angestellte bereits in der Vergangenheit durch diffamierende Unterstellungen in Erscheinung getreten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Mai 2018
    An der Bushaltestelle Hänflingsteig (Linie 191) in Marzahn wurden zwei Aufkleber der neurechten "Identitären Bewegung" mit der Parole "Unsere Heimat. Unsere Werte. Junge Identitäre Bewegung" entdeckt. Die Ideologie der Identitären baut unter anderem auf ethnokulturellen Vorstellungen und völkischem Rassismus auf.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. April 2018
    An die Fensterscheibe eines psychosozialen Trägers wurde das Wort 'jüdisch' in den Staub geschrieben und daneben ein Stern gemalt. Vermutlich sollte es sich dabei um einen Davidstern handeln, allerdings hatte der aufgemalte Stern nur fünf (und nicht sechs) Zacken.
    Quelle: RIAS
  • 25. April 2018
    Ein 50-jähriger Mann wurde gegen 17.50 Uhr auf der Marzahner Promenade von einem 25-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Außerdem versuchte der Täter, dem 50-Jährigen mit einer Flasche auf den Kopf zu schlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 24. April 2018
    In der Pekrunstraße (Ecke Allee der Kosmonuaten) entdeckte eine Passantin islamfeindliche und rassistische Aufkleber. Auf dem ersten Aufkleber des neurechten islamlamfeinlichen Blogs "Politically Incorrect" stand "FÜR DEN MENSCHEN GEGEN DEN ISLAM". Auf dem zweiten Aufkleber "THANK YOU FOR NOT MIXING". Eine Zeichnung zeigte eine rot durchgestrichene schwarze und eine weiße Person sowie zwei kleine Personen (mutmaßlich die Kinder der schwarzen und weißen Person). Die sich darin ausdrückende Ablehung interkultureller Ehen offenbart den rassistischen Charakter der Urheber des Aufklebers. Weiterhin wurden im unmittelbaren Umfeld noch diverse Aufkleber der neonazistischen NPD gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. April 2018
    Erneut wurden erneut mehrere Dutzend Aufkleber der neonazistischen NPD in der Klandorfer Straße und Umgebung verklebt. Die NPD-Aufkleber zeigten folgende Parolen: "Todesstrafe für Kinderschänder", "Grenzen sichern", "Asylflut stoppen!", "Keine Macht den Islamisten". Zudem wurden an zwei Stellen in der Klandorfer Straße neue "88er"-Sprühereien entdeckt. Auf einem Laternenmast vor einer benachbarten Jugendfreizeiteinrichtung wurde außerdem der Schriftzug "Adolf ist da" sowie ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. April 2018
    Bei der Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung des ersten Hauses in Berlin am 21.4.1945 schrie ein Mann "Die Zionisten sind hier an der Macht" aus der Menge. Außerdem rief er etwas von einer angeblichen "jüdischen Weltverschwörung".
    Quelle: RIAS
  • 18. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurde auf einem Mülleimer ein weißer Aufkleber gefunden, der handschriftlich mit den schwarzen Lettern "ANB" und "Revier" beschrieben war. "ANB" ist ein gängiges Kürzel für "Autonome Nationalisten Berlin".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. April 2018
    Am S-Bhf. Ahrensfelde wurde ein Aufkleber der neonazistischen partei "Der III. Weg" für einen Neonazi-Aufmarsch am 1.Mai gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Im Bereich Havemannstrasse/Eichhorster Straße wurden mehrere neonazistische Aufkleber (Aufschrift: "1.Mai 2018 Arbeiterkampftag.info Kapitalismus zerschlagen! Für Familie, Heimat, Tradition!") verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Im Bereich Märkische Allee/Klandorfer Straße entdeckte ein Passant einen Aufkleber der neonazistischen NPD (Aufschrift: "Sommer, Sonne, NPD!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. April 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden erneut mehrere NPD- bzw. JN-Aufkleber gefunden. Ein Aufkleber der sog. Jungen Nationalisten (Text: "Widerstand") und einer der NPD (Parole: "Asyllobby=Terrorhelfer"). Ein dritter Aufkleber war nicht mehr leserlich.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2018
    Auf einem Verkehrsschild in der Klausdorfer Straße / Ecke Zossener Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt. Er zeigt die Zeichnung eines bis auf die Augen vermummten Mannes. Darunter steht in Großbuchstaben: "NATIONALE FREIRÄUME: ERKÄMPFEN & VERTEIDIGEN! DAS IST UNSER VIERTEL!" Die Gestaltung des Aufklebers orientiert sich an den häufig in autonomen bzw. linksmilitanten Kreisen verbreiteten Stil. Zudem drückt sich in der martialischen Audrucksweise die Bereitschaft zu Gewaltanwendung aus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz, direkt gegenüber der Alice Salomon Hochschule, wurde auf einem Straßenschild erneut ein NPD-Aufkleber (Parole: "Nationale Solidarität") entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. April 2018
    Auf dem Cecilienplatz in Hellersdorf wurden verschiedene Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Die Aufkleber zeigen zum einen die Parole "Deutschland meine Heimat" (mit Reichsadler vor dem Hintergrund der Farben der Reichsflagge) und zum anderen "Die "Deutschen kommen" mit der Angabe eines Print- bzw. Textilanbieters der extremen Rechten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. März 2018
    Am S-Bahnhof Wuhletal wurde eine Frau von zwei Männern mit "Scheiß Ausländer" und "Scheiß Frauen" beschimpft. Sie folgten der Frau in die S-Bahn, setzten sich zu ihr und belästigten sie weiter.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. März 2018
    Auf einer Straßenlaterne wurden ein Aufkleber einer Webseite der extremen Rechten sowie ein "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. März 2018
    Im Eingangsbereich eines Einkaufscenters in der Stendaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt auf dem für eine bundesweite Demonstration von Neonazis in Chemnitz geworben wird.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. März 2018
    In einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Ahrensfelde entdeckte eine Passantin verschiedene neonazistische und islamfeindliche Schriftzüge und Symbole. Dazu zählten mit Edding geschriebene Schriftzüge „SS“, „88er“ und „Nazis only". In einer anderen Bushaltestelle in unmittelbarer Umgebung entdeckte die Passantin weiterhin einmal den handgeschrieben Schriftzug "Islam Raus", ein 10 cm großes Hakenkreuz sowie sieben Aufkleber der neonazistischen "Jungen Nationalisten" mit verschiedenen Parolen. Darüber hinaus wurden zwei Aufkleber mit neonazistischen bzw. neurechten Parolen gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. März 2018
    Sonntagnachmittag warf ein Unbekannter am S-Bahnhof Springpfuhl von Bahnsteig aus eine Bierflasche in eine S-Bahn und verletzte dadurch einen 44-Jährigen am Kopf. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen. Kurz nach 15 Uhr befand sich eine S-Bahn der Linie S75 gerade am S-Bahnhof Springpfuhl, als ein unbekannter Mann vom Bahnsteig aus eine Glasflasche in den stehenden Zug warf. Der Unbekannte zielte dabei auf das spätere Opfer und traf es am Kopf. Bei dem Verletzten handelt es sich um 44-jährigen Wohnungslosen. Der russische Staatsangehörige erlitt eine stark blutende Platzwunde am linken Auge und musste zur notärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Täter flüchtete vom Bahnhof aus mit einem Fahrrad ins öffentliche Straßenland und entkam unerkannt. Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Bundespolizei verlief ergebnislos. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und ist nun auf der Suche nach dem Täter. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat oder dem unbekannten Angreifer geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. März 2018
    Am 23. März wurden am U-Bahnhof Hellersdorf erneut mehrere NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderschänder" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderstrafe" gefunden. Einen Tag zuvor, am 19.3.18, wurden an der gleichen Stelle bereits fünf NPD-Aufkleber mit unterschiedlichen Parolen ("Sommer, Sonne, Nationalismus", "Keine Meinung ist illegal" sowie "Todesstrafe für Kinderschänder") entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. März 2018
    Am Wateweg am Wuhlesee wurde auf einem leerstehenden Grundstück ein gesprühter Schriftzug mit islamfeindlicher Aussage ("FCK ISLM", Schreibweise wie im Original) gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. März 2018
    An einem Haus in der Wernerstraße, in der Nähe eines Spielplatzes, wurde eine Reichskriegsflagge aus einem Fenster gehangen. Die Reichskriegsflagge wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistischen Spektrums verwendet, da die Verbreitung und Darstellung der im Nationalsozialismus gebräuchlichen Version der Kriegsflagge (mit Hakenkreuz) strafbar ist.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. März 2018
    Bezirksübergreifend erhielten mehrere Haushalte in Marzahn-Hellersdorf per Wurfsendung das rechtspopulistische Infoblatt "Signal für Deutschland". Herausgeber des Infoblatts ist Manfred Rouhs, der früher sowohl Mitglied der NPD als auch der Republikaner war, bevor er Bundesvorsitzender der "Bürgerbewegung pro Deutschland" wurde. Diese Funktion hatte er bis zu deren Auflösung im Jahr 2017 inne.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. März 2018
    Auf dem Cecilienplatz wurden zwei Aufkleber gefunden, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Ein Aufkleber, der sich an einem Pfahl befand, zeigt die Parole "Merkel muss weg". In unmittelbarer Nähe wurde zudem auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit dem Schriftzug "ASYLBETRÜGER NICHT WILLKOMMEN" entdeckt:
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" (Parole: "Revolte gegen den großen Bevölkerungsaustausch") entdeckt. In unmittelbarer Nähe wurde außerdem ein NPD-Schriftzug gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. März 2018
    Auf dem Heimweg von einer Grundschule in eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wurde eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern vor einem Imbiss von einem Mann mit einer Bierflasche in der Hand beschimpft und bedroht. Zuerst beleidigte er die Gruppe mit Ausdrücken wie „Scheiß Syrien“ und bedroht sie. Als eine Schülerin aus der Gruppe dem Mann widersprach, beschimpfte dieser die Schülerin auf üble Art und Weise. Als der Mann ihr dann Schläge androhte, ergriff die Schülerin die Flucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Februar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Februar 2018
    Dutzende Aufleber der rechtsextremen NPD wurden an verschiedenen Orten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entdeckt. In Marzahn-Nord von der Klandorfer Straße, Rosenbecker Straße, Eichhorster Straße, Schorfheidestrasse bis zur Stadtgrenze. Außerdem in Hellersdorf-Nord, ausgehend von der Tramhaltestelle Zossener Straße/Alte Hellersdorfer bis zur Haltestelle Landsberger Alle/Zossener Straße, durchgehend an den Hauseingängen. Zudem wurden Aufkleber der neurechten Identitären Bewegung entlang der Seitenstraßen in der Hellersdorfer Promenade/Naumburger Ring gefunden.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Februar 2018
    An der Außenwand des Jugendamts in der Märkischen Allee sowie am S-Bahnhof Ahrensfelde an einem Wartehäuschen der S7 wurden Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde stellte ein Passant eine Hakenkreuz-Schmiererei, die Buchstaben "HH" sowie die Ziffern "88" fest. Die Buchstaben "HH" und die Zahl "88" sind in der extremen Rechten weit verbreitete Kürzel für "Heil Hitler".
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    Am U- Bahnhof Cottbusser Platz wurde auf einem Werbekasten ein Aufkleber mit dem Schriftzug "EU EUROPAS UNTERGANG" gefunden. Der blaue Aufkleber erinnert an die Fahne der Europäischen Union. Allerdings werden auf dem Aufkleber die Sterne -welche die zwölf Gründungssmitglieder der Europäischen Union symbolisieren- durch Totenkopfschädel ersetzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    Auf einem Stromkasten am Theaterplatz (Richtung Schkeuditzer Str.) wurde der Schriftzug "Juden Kramer" in blauer Farbe entdeckt. Die Parole bezieht sich mutmaßlich auf Stephan Kramer, den früheren Generalsekretär des Zentralrats der Juden und heutigen Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    In der Alten Hellersdorfer Straße entdeckte ein Passant in der Nähe einer Bibliothek drei Aufkleber der neonazistischen NPD mit verschiedenen Parolen ("DEXIT", "kein scheinasylant ist legal" und"kein asylbetrüger ist legal"). Bereits zwei Tage zuvor waren in unmittelbarer Nähe weitere NPD-Aufkleber gefunden worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    An der Märkische Allee/Ecke Klandorfer Straße wurden verschiedene neonazistischen Aufkleber von der NPD, DVU, den Jugen Nationaldemokraten sowie der neurechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    Auf einem Fenster eines Gebäudes, das sich direkt am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord befindet, wurden zwei Aufkleber der "Bürgerbewegung Pro Deutschland" (Parole:"Parole: Altiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!") entdeckt. Die sog. Bürgerbewegung Pro Deutschland war bis zu ihrer Selbstauflösung Ende 2017 der extremen Rechten zuzurechnen. Auf dem gleichen Fenster wurde außerdem ein Aufkleber der neurechten und aktionistisch orientierten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (Parole: Revolte gegen den großeen Austausch") gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    Beim Verlassen der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Maxie-Wander-Straße wurde ein Sozialarbeiter von einem Radfahrer leicht touchiert. Nach dem Kontakt fuhr der Radfahrer weiter, drehte sich aber kurz zum Sozialarbeiter um und schrie: "Scheiß Kanacken!“ Danach bog der Radfahrer um die Ecke der Kreuzung und verschwand. Weil der Sozialarbeiter sich nach eigener Aussage vor dem leichten Zusammenstoß nicht bewegt hatte, ist davon auszugehen, dass der Radfahrer diesen Zusammenstoß mutwillig herbeigeführt hat.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    In der Hellersdorfer Straße wurde auf einem Glaskasten eine sog. Wirmer-Flagge entdeckt. Die Wirmer-Flagge besteht aus einem schwarz-goldenen Kreuz auf rotem Grund. Neben der Reichskriegsflagge wird sie bei Veranstaltungen der rechten Szene (z.B. BärGiDa) präsentiert. Info zur Wirmer-Flagge: http://www.berliner-register.de/content/wirmer-flagge
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. Februar 2018
    Der Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf der "Alternative für Deutschland" (AfD) verbreitete am 3.2.2018 einen vökisch-rassistischen Beitrag des Vorsitzenden der "Jungen Alternative Berlin" (Jugendorganisation der AfD) im Internet. Der AfD-Funktionär, der auch Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses ist, hatte zuvor gepostet : "2050 soll es kein erkennbares deutsches Volk mehr geben: Regierung plant den Volkstod!".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Januar 2018
    In der Nähe einer Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf wurde ein Mann unvermittelt als "Scheiß Ausländer" und ähnlichem beschimpft. Als drei Jugendsozialarbeiter und drei Kinder der Unterkunft vorbeikammen, erkundigten sich die Sozialarbeiter was los sei und wurden anschließend selbst zum Ziel der Beschimpfungen. Sie schickten die verängstigten Kinder auf die andere Straßenseite, um diese vor den Attacken zu schützen. Der Pöbelnde schrie flüchtlingsfeindliche Parolen, täuschte vor ein Messer bei sich zu tragen und drohte den Mitarbeitern mit Prügel und sowie damit sie mit dem Messer abzustechen. Diese wollten sich mit den Kindern entfernen, wurden jedoch von dem Mann die Straße entlang verfolgt. Als ein couragierter Anwohner sein Fenster öffnete und den Mann aufforderte die Gruppe in Ruhe zu lassen, wurde auch der Anwohner beschimpft. Daraufhin konnte die Gruppe mit den Kindern die Situation verlassen. Der Vorfall zog sich über etwa 10 Minuten hin.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2018
    Auf seinem Weg von der S-Bahnhof Station Raoul-Wallenberg-Straße in die Flüchtlingsunterkunft wurde ein Bewohner von einer Gruppe Männern unter anderem mit den Ausdrücken "Scheiß-Ausländer" und "Scheiß-Flüchtling" beschimpft. Als der Bewohner in die Unterkunft rannte, wurde er von einem der Männer verfolgt und am Rucksack festgehalten. Der Bewohner konnte sich aus dem Griff lösen und rettete sich in die Unterkunft, in die ihn der Angreifer ihm nicht weiter folgte.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Bitterfelder Str. 11 / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Januar 2018
    In einer Praxis in Biesdorf wurde einem Bewohner einer Unterkunft für Flüchtlinge die Vereinbarung eines Behandlungstermins verweigert. In der Begündng wurden pauschal diskriminierende Aussagen über Flüchtlinge getätigt und als Legitimation der Termin- und Behandlungsvervweigerung herangezogen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Januar 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf beschimpfte gegen 14:30 Uhr ein Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes aus der der U5 ausstieg, ihm entgegenkommende Menschen als "Scheiß Ausländer". Danach pöbelte er lautstark weiter, dass "die Ausländer sich gefälligst anpassen" sollen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Januar 2018
    Ein alkoholisierter 34-jähriger Mann wurde am Sonnabend kurz vor Mitternacht vor der Rettungsstelle eines Krankenhauses von der Polizei verhaftet nachdem er über sein Handy und eine Lautsprecherbox Neonazi-Lieder abgespielt hatte. Dabei soll er auch seinen Arm gehoben und "Heil Hitler" gerufen haben. Der 34-Jährige ist wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Januar 2018
    Im Briefkasten eines politisch engagierten Bürgers wurden mehrere Platzpatronen (9 mm) gefunden. Auf dem Briefkasten des Bürgers steht seit längerer Zeit gut sichtbar „Keine Werbung von Rassis*innen“. Die Polizei ist über den Vorfall informiert und ermittelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Januar 2018
    Die Inschrift am "Haus der Befreiung" an der Landsberger Allee, die an die Befreiung Berlins vom Nationalsozialismus erinnert, wurde von Unbekannten mit roter und schwarzer Farbe beschmiert und so unkenntlich gemacht. Die Beschmierungen wurden später wieder entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Januar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule und auf dem Alice-Salomon-Platz wurden zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt, die sich gegen Einwanderung richten und einen "Austausch" der Bevölkerung behaupten. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Januar 2018
    Am Eingang eines Hauses auf der Hellersdorfer Promenade wurde ein mit einem Edding auf einen Aufkleber gemaltes Hakenkreuz entdeckt und anschließend entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
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