Chronik für Register Lichtenberg-Hohenschönhausen

  • 31. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD verbreitete auf ihrer Facebookseite im Juli mehrere rassistische Beiträge. Vielfach wurde Gewalt im öffentlichen Straßenland ausschließlich Migrant_innen zugeordnet. Mehreren Straftätern, deren Vornamen über die Presse verbreitet wurden, wurde abgesprochen, dass sie Deutsche seien und ihrer Tat als Folge der „Massenzuwanderung“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte an den Welsegalerien in der Vincent-van-Gogh-Straße mit vier Neonazis eine „Schutzzonen“-Streife durch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Juli 2019
    Eine Gruppe von ca sieben Menschen sog um 23:00 Uhr durch die Delbrückstraße, Rummelsburger Straße und Weitlingstraße und riefen „macht die Zecken tot“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juli 2019
    Einer schwangeren Frau, die in einer Flüchtlingsunterkunft lebt, wurde durch einen Security-Mitarbeiter der Anruf eines Rettungsdienstes oder Taxis verweigert. Als die Frau später das Krankenhaus erreicht, wird eine Totgeburt festgestellt.
    Quelle: Flüchtlingsrat Berlin
  • 21. Juli 2019
    Ein 24- und ein 45-jähriger Mann äußerten sich in der Zwieseler Straße in Karlshorst mehrfach NS-verherrlichend und zeigten den Hitlergruß.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 17. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte im Umfeld des S-Bhf. Lichenberg, in der Weitlingstraße und bei den Volkradpassagen eine „Schutzzonen“-Aktion durch. Dabei liefen vier Neonazis mit „Schutzzone“-Shirts durch die Gegend und fotografierten sich dabei. Anlass dafür war ein Messerangriff in Lichtenberg Anfang April.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte eine „Schutzzonen“-Streife durch und lief dabei uniformiert über mehrere Lichtenberger Spielplätze.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juli 2019
    Gegen 2.20 Uhr riefen Passant_innen die Polizei, weil ein 25-jähriger Mann durch die Weitlingstraße lief, Passant_innen bedrohte, "Sieg Heil" brüllte und den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 8. Juli 2019
    An dem Schaukasten der Grünen und im Umfeld in der Münsterlandstraße wurden Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie richteten sich gegen die EU und verbreiteten die Parole „National, Revolutionär, Sozialistisch“.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 6. Juli 2019
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber eines Neonaziversands geklebt, die Migrant_innen pauschal als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichneten und schwarze Menschen mit einer rassistischen Karikatur darstellten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2019
    Auf der Facebookseite der lokalen NPD wurden mehrere Beiträge veröffentlicht, die in rassistischer Weise Migration pauschal mit Kriminalität in Verbindung brachten. Als Motto wurde „Kriminalität, Drogen, Überfremdung bekämpfen!“ ausgegeben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Juni 2019
    An der Tramhaltestelle Dingelstädter Str. (M6 Richtung Riesaer Str) ist ein BVG-Fahrplan mit einer ungefähr 40 cm großen Penis-Zeichnung beschmiert worden. Darunter stand eine muslimfeindliche Parole.
    Quelle: PfD Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Juni 2019
    An einem Bauzaun in der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde ein homophober Schriftzug gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juni 2019
    Fünf NPD-Aktivisten führten am Prerower Platz und in der Ribnitzer Straße eine „Schutzzonen“-Streife durch. Sie liefen dazu mit roten Warnwesten durch den Bezirksteil und fotografierten sich dabei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2019
    Fünf NPD-Aktivisten führten in der Rhinstraße eine „Schutzzonen“-Streife durch. Sie liefen dazu mit roten Warnwesten durch den Bezirksteil und fotografierten sich dabei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. Juni 2019
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein Schriftzug „Combat 18“ gefunden. Dabei handelt es sich um den militanten Arm der verbotenen Neonazigruppierung „Blood & Honour“. Die 18 steht für AH, die Anfangsbuchstaben von Adolf Hitler. Der mutmaßliche Mörder des Kasseler CDU-Regierungspräsidenten ist dieser Gruppierung zuzuordnen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Juni 2019
    In der Archibaldstraße wurden Aufkleber gefunden, die demokratische Parteien verunglimpften.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Juni 2019
    Am Freitagabend waren zufolge eine 38-Jährige und eine 37-Jährige mit ihren Kindern in der Gehrenseestraße unterwegs, als ein Hund zu ihnen gelaufen kam und die 38-Jährige anbellte. Aus Angst und zum Schutz hielt sie eine Tüte zwischen den Hund und sich. Daraufhin lief der Hund zu seiner Besitzerin zurück. Die 42-Jährige saß gemeinsam mit einer 53-Jährigen vor einem Imbiss. Als die beiden jüngeren Frauen mit den Kindern dann an den älteren Frauen vor dem Imbiss vorbeiliefen, beleidigte die 53-Jährige die 38-Jährige, die 37-Jährige und die Kinder rassistisch. Die Frauen gingen dann zu einer in der Nähe befindlichen Straßenbahnhaltestelle und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juni 2019
    Am Prerower Platz wurden an einer Tramhaltestelle Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle entdeckt, die sich gegen linke Initiativen richteten. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Juni 2019
    Die Lichtenberger AfD stellte in der Bezirksverordnetenversammlung mehrere Anträge und äußerte sich zu weiteren Anträgen anderer Parteien. In einem ihrer Anträge beschrieb sie eine Belästigung von Schulkindern durch Obdachlose, die auf ihrem Schulweg im Bahnhof Lichtenberg schliefen. Sie behauptete, dass ein Großteil der Obdachlosen EU-Ausländer seien und stellte so einen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität her. Ähnlich ging die AfD bei einem Antrag zu Kinderarmut vor. Sie behauptete, für Armut, fehlende Kita-Plätze, Ärzte-Mangel und fehlenden Wohnraum sei der Zuzug von Flüchtlingen verantwortlich.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Juni 2019
    Eine Muslima stieg um 17:30 Uhr an der Haltestelle Rhinstr./Plauener Straße in die M17. Ein Mann, der ebenfalls einstieg, stellte sich unsanft auf ihren Fuß. Während eines Gesprächs mit einem anderen Fahrgast erhöhte er den Druck auf ihren Fuß noch mehr. Als sie sich beschwerte, entfernte er sich. Die Betroffene wertete den Angriff auf ihre Herkunft und ihre Kopftuch bezogen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Juni 2019
    Ein 23-jähriger Rollerfahrer wurde am Abend in der Simon-Bolivar-Straße von zwei Brüdern, 32 und 33 Jahre alt, attackiert. Nachdem diese ihm die Vorfahrt genommen hatten, schlug der 32-Jährige mehrfach gegen den Helm des Rollerfahrers und versuchte den Helm abzureißen. Der 33-Jährige beleidigte den Betroffenen dabei rassistisch. Die von Anwohner_innen gerufene Polizei nahm die Personalien der Angreifer auf.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 8. Juni 2019
    Die „Identitären“ führten am frühen Nachmittag einen Stand am S-Bhf. Karlshorst mit sieben Personen durch. Dabei zeigten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Aus Liebe zur Heimat“ und verteilten Flyer mit dem Titel „Integration ist eine Lüge!“. In diesem wurde in rassistischer Weise über eine „ungebremste Masseneinwanderung“ und eine „zunehmend dominante Ausbreitung des Islams“ geschrieben, die die „eigene ethnokulturelle Identität“ bedrohe und „unsere Sicherheit“ und den „demokratischen Fortbestand dieses Staates“ bedrohe.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Juni 2019
    In Lichtenberg wurde in den Morgenstunden die Wohnung einer Person durchsucht, die volksverhetzende Inhalte im Internet verbreitet haben soll. Die Durchsuchung war Teil einer bundesweiten Aktion der Polizei gegen Hass im Netz. In insgesamt 13 Bundesländern wurden Wohnungen durchsucht.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 6. Juni 2019
    Am Münsterlandplatz wurden mehrere Aufkleber gefunden, die sich diffamierend gegen Antifaschist_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juni 2019
    Am Nachmittag liefen zwei Männer durch das Olympiaviertel in Hohenschönhausen und grölten nationalistische Parolen. Einer der Männer zeigte dabei offen ein tätowiertes Hakenkreuz auf seiner Brust.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Im Umfeld des Freyaplatz wurden vermehrt Sprühereien mit dem Zahlenzode „88“ (steht für „Heil Hitler“) festgestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Die Lichtenberger NPD war im Mai vor allem mit dem Europawahlkampf ihrer Partei beschäftigt, sie postete auf Facebook mehrere Beiträge, die sich in rassistischer Weise mit ihrer Wahlparole „Migration tötet“ auseinandersetzten. Ein geteilter Beitrag eines „Nationalen Liedermachers“ beinhaltete neben rassistischen auch LGBTIQ*-feindliche Aussagen. Er begründete die Unwählbarkeit der AfD u.A. damit, dass „eine Lesbin“ an deren Spitze stände. In einem weiteren Beitrag wurden Transparente gezeigt, auf dene NS-Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Volkstod stoppen“ zu lesen waren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Die Lichtenberger AfD veröffentlichte am 14. Mai einen Strafanzeige gegen Angela Merkel. Der Anzeigensteller schrieb im von der AfD geteilten Text, dass die US-Regierung einen geheimen Plan verfolge, „Zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse (...) Europa Jahr für Jahr mit 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika“ zu „fluten“. Zeil sei die „Auslöschung“ der weißen „Rasse“. Die Hauptquelle der Strafanzeige ist ein verschwörungstheoretisches Buch, in dessen Rezension sich die Autoren auf Adolf Hitler bezieht. In weiteren Beiträgen im Mai sprach die Lichtenberger AfD von einer „Gehirnwäsche der Altparteien“ (7. Mai), bezeichnete Bundesländer, in denen die Grünen starke Wahlergebnisse hatte als „Kalifat Deutschland“ (27. Mai). In einem Kommentar wurde die Bundestagsvizepräsidentin als „Geisteskranke Roth“ bezeichnet, die „ihr gottloses Maul“ (18. Mai) halten solle.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    In den vergangenen Monaten wurde eine Familie in Hohenschönhausen mehrfach von Nachbar_innen rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: Opferhilfe
  • 30. Mai 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße wurden in diesem Monat mehrfach rassistische Aufklebermotive und Motive der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Mai 2019
    In einer Kneipe in der Schottstraße wurden während einer Fußballübertragung mehrfach antisemitische und NS-verherrlichende Parolen gerufen. Etwa ein halbes dutzend Gäste riefen in Bezug auf die Mannschaft und die Fans des gegnerischen Fußballklubs unter anderem "Alle einpacken und nach Sachsenhausen" und „Judensau“. Die Kneipenbetreiber_innen schritten nicht ein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2019
    Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien nutzten den Europa-Wahlkampf, um in Form von Plakaten teils rassistische und antidemokratische Inhalte zu verbreiten. Mit der AfD, sowie den Neonaziparteien NPD und „Der III. Weg“ konkurrierten im Wahlkampf drei Akteure um Wählerstimmen. Wählbar war darüber hinaus auch „Die Rechte“, die keinen Wahlkampf in Berlin betrieb.

    Die vier Parteien konnten zusammen 14,8% (16.270 Stimmen) auf sich vereinen. Bei der vorigen Europawahl waren es noch 11,1% (8.641 Menschen, inkl. Republikaner und Pro NRW). Das bedeutet fast eine Verdoppelung der abgegebenen Stimmen am rechten Rand. Während die Neonazi-Parteien versuchten, mit Skandal-Aktionen und offenem Rassismus Öffentlichkeit zu bekommen, konzentrierte sich die AfD auf eine Positionierung als Anti-Brüssel-Partei.

    Ein Plakatmotiv der AfD, auf dem ein antiker Sklavenmarkt abgebildet wurde, bediente antimuslimische Klischees und sorgte für internationale Resonanz. Höhepunkt der AfD-Anfeindungen gegen andere Parteien war ein geteilter Artikel einer Strafanzeige gegen Angela Merkel, deren angebliches Ziel es sei, dass "zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse soll Europa Jahr für Jahr mit 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika geflutet werden". Verhindern wollte der, von der Lichtenberger AfD geteilte, Kläger die "Auslöschung seiner Rasse".

    Die NPD verschickte personalisierte Wahlbriefe an Erstwähler_innen im Bezirk, aber auch vereinzelt an Bezirkspolitiker_innen anderer Parteien und Bewohner_innen von Lichtenberger Flüchtlingsunterkünften. Diese waren gespickt mit rassistischen Parolen.

    "Der III. Weg" fiel im Wahlkampf mit gezielten Provokationen auf, wie z.B. Wahlplakaten mit der Aufschrift „Reserviert für Volksverräter“ an Laternen, die an zentralen Plätzen und vor dem Lichtenberger Rathaus angebracht wurden.

    Der Wahlkampf war in Lichtenberg weniger als bei den letzten beiden Wahlen geprägt von Beschädigungen und Zerstörungen von Wahlplakaten. Während der Wahlen 2016 und 2017 wurden etliche Großplakate und ganze Straßenzüge von Wahlplakaten mit neonazistischen Parolen übersprüht. In diesem Wahlkampf beschränkten sich die Zerstörungen von Wahlplakaten und die Sachbeschädigung mit Aufklebern und Schriftzügen auf Teile des Weitlingkiezes, Victoriakiezes und der Frankfurter Allee Süd. Vereinzelt kam es zu Bedrohungen durch Neonazis an Parteiinfoständen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2019
    Im Hönower Weg wurden mehrere Plakate der Linken mit Hakenkreuzen übersprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Mai 2019
    Die Lichtenberger NPD steckte Wahlflugblätter mit der Aufschrift „Migration tötet“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Mai 2019
    In der Hauffstraße im Victoriakiez wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Stoppt die NGO-Mafia – Keine Taxis nach Europa“ gefunden und entfernt. Sie stammen aus dem Versandhandel eines ehemaligen Blood&Honour-Aktivisten.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 23. Mai 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Flugblätter der Neonazipartei „Der III. Weg“ in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Mai 2019
    In der Fanninger Straße, Hagenstraße und Siegfriedstraße wurden Aufkleber des III. Weg gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Mai 2019
    In der Spittastraße wurden Wahlplakate der Grünen und der Linken mit Aufklebern aus einem Neonaziversand beklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2019
    In der Archenholdstraße, S-Bhf. Lichtenberg, Kraetkestraße und im Agnes-Kraus-Weg wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Wir sind konsequent … für Deutschland. Wählt deutsch!“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Mai 2019
    Ein Verordneter der BVV bekam eine personalisierte Wahlwerbung der NPD an seine Privatadresse geschickt. Er fasste diese persönliche Adressierung als eine Bedrohung auf. Weitere personalisierte Briefe der NPD wurden an Erstwähler_innen im Bezirk verschickt.
    Quelle: Linke Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 20. Mai 2019
    In der Ruschestraße wurden Flugblätter der NPD mit der Aufschrift „Migration tötet“ als Wahlwerbung zur Europawahl gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Mai 2019
    An der HTW wurde der Schriftzug "Schwule sterben aus" gesprüht.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Mai 2019
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber des III. Weg gefunden, mit der Aufschrift „Europa verteidigen“.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 16. Mai 2019
    Einen AfD-Antrag gegen geschlechtergerechte Sprache („Vorrang von Lesbarkeit und Verständlichkeit bei öffentlichen Texten des Bezirksamts“) begründet der Verordnete Uwe Dinda in der BVV u.a. damit, dass es in Deutschland eigentlich kein Problem mit der Gleichberechtigung gebe. Stattdessen lokalisierte er aktuelle Probleme auf Seiten von Eingewanderten aus Ländern mit islamischer Staatsreligion. Er sagte dazu: „Allein das Wort Islam bedeutet Unterwerfung.“ Klassisch wurden dabei Frauenrechte instrumentalisiert, um die üblichen rassistischen Bilder gegen Muslime zu produzieren.
    Quelle: VdK Berlin
  • 15. Mai 2019
    In der Sewanstraße wurden NPD-Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt.
    Quelle: STK Lichtenberg Mitte
  • 15. Mai 2019
    An der Kreuzung Frankfurter Allee / Möllendorffstraße wurden gefälschte CDU-Aufkleber mit der Aufschrift „Unser Messerstecher-Import-Programm: Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben. CDC“ geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Mai 2019
    Passant_innen bemerkten am Morgen, dass das Gebinde des Bezirksamts, das an den Gedenkstelen für das „Arbeitserziehungslager Wuhlheide“ am 8. Mai niedergelegt wurde, von Unbekannten entwendet worden war.
    Quelle: VVn-BdA Lichtenberg
  • 12. Mai 2019
    Im Umfeld der Gürtelstraße wurden Schriftzüge gemeldet, die die Verschwörungstheorie verbreiten, dass die Erde flach sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Mai 2019
    Gegen 21:30 zeigte ein Mann auf dem S-Bhf. Karlshorst den Hitlergruß und versuchte mehrere Personen, die sich in der S-Bahn befanden anzugreifen. Dabei bewarf er einen Mann mit einer Flasche. Dieser erlitt dadurch mehrere Verletzungen im Gesicht. Die beteiligten Personen waren schon vorher in Friedrichshagen in Streit geraten.
    Quelle: Bundespolizei
  • 12. Mai 2019
    Am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Falken Lichtenberg
  • 11. Mai 2019
    Vier NPD-Funktionäre hielten vor der Eisschnelllaufhalle in Hohenschönhausen eine kurze Kundgebung ab. Sie zeigten dabei ein Transparent mit der Aufschrift „Migration tötet“. Sie bezogen sich dabei auf den Mord an der Hohenschönhausenerin Keira G. Und verbreiteten weiter die Lüge, sie sei von einem Migranten getötet worden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. Mai 2019
    In der Rüdigerstraße und in Seitenstraßen wurden Aufkleber eines extrem rechten Bündnisses aus Kandel mit der Aufschrift „Dumm Dümmer Antifa“ gefunden und enfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Mai 2019
    Am U-Bhf. Frankfurter Allee näherte sich ein Mann einem Infostand der Linkspartei und zeigte den Hitlergruß.
    Quelle: Linke Lichtenberg
  • 6. Mai 2019
    In der Weitlingstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ und Aufkleber des III. Weg („Gegen Kinderschänder“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 6. Mai 2019
    In der Walkürenstraße wurde ein Graffiti mit dem Schriftzug „Judenkinder“ übersprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Mai 2019
    In der Kaskelstraße und weiteren Straßen in der Umgebung wurden mehrere Wahlplakate der Grünen und Linken gezielt mit Aufklebern eines Neonazi-Versands überklebt. Die Aufkleber richteten sich teilweise gegen die Parteien direkt („Die Stasi“), waren gegen den politischen Gegner gerichtet („Dumm Dümmer Antifa“) oder waren flüchtlingsfeindlich motiviert („Stoppt die NGO Schlepper Mafia – Keine Taxis nach Europa“).
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Mai 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße, der Wilhelm-Guddorf-Straße und weiteren Straßen in der Umgebung wurden mehrere Wahlplakate der Grünen und Linken gezielt mit Aufklebern eines Neonazi-Versands überklebt. Die Aufkleber richteten sich teilweise gegen die Parteien direkt („Die Stasi“), waren gegen den politischen Gegner gerichtet („Dumm Dümmer Antifa“) oder waren flüchtlingsfeindlich motiviert („Stoppt die NGO Schlepper Mafia – Keine Taxis nach Europa“).
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Mai 2019
    Zwischen der Buchberger Straße und dem Nöldnerplatz wurden mehrere Plakate der Linkspartei und der Grünen zerstört.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2019
    Ein 20-jähriger Mann wird gegen 23.20 Uhr in einem Geschäft am Heinrich-Dathe-Platz in Friedrichsfelde von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Der Unbekannte versucht den 20-Jährigen ins Gesicht zu schlagen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 1. Mai 2019
    An der Lichtenberger Brücke wurde in der vergangenen Nacht ein Transparent mit der Aufschrift „Nationaler Sozialismus jetzt – NS Berlin“ angebracht. An der Brücke Alt Friedrichsfelde fand sich ein Transparent mit dem Spruch „Volkstod stoppen – NS Berlin“. Sie wurden von Anwohner_innen entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2019
    In der Egmondstraße wurden NS-verherrlichende und rassistische Sprüche mit Sprühfarbe an Häuserwände gesprüht. Unter anderem „1. Mai seit 33 arbeitsfrei danke mein Führer“, „Unnützes Pack“ sowie eine Bombendrohung gegen die Bewohner_innen eines Hauses. Die Parolen wurden entfernt. Weitere „1. Mai 33“- Parolen wurden auf der Brücke Alt Friedrichsfelde, am Ärztehaus im Rosenfelder Ring, entlang der S-Bahntrasse und in der Rhinstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register, Bezirksamt Lichtenberg
  • 1. Mai 2019
    In der Heinrichstraße wurde eine „88“ an die Hauswand gesprüht. Die 88 ist ein Zahlencode für „Heil Hitler“.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 30. April 2019
    Auf der Facebookseite der Lichtenberger NPD wurde vor allem über den anlaufenden Europawahlkampf berichtet, der von rassistischen Plakaten z.B. mit der Aufschrift „Migration tötet“ geprägt ist. Weitere Artikel versuchten vor allem einen Zusammenhang zwischen Migrant_innen und Kriminalität herzustellen. Im Bezug mit Flüchtlingszuzug war von einem „gesteuerten Asyl-Tsunami“ die Rede.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. April 2019
    In der Hirschberger Straße Ecke Marktstraße wurde ein Keltenkreuz an eine Hauswand gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2019
    Am Abend wurde ein Mann am U-Bhf. Frankfurter Allee aus rassistischen Gründen von zwei Männern attackiert und getreten. Er brach aufgrund der Tritte zusammen.
    Quelle: Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte
  • 27. April 2019
    In der Oderbruchstraße wurden gegen 22.40 Uhr zwei Frauen antimuslimisch beschimpft. Die zwei Täter nahmen die Vollverschleierung der Frauen zum Anlass für ihre rassistische Aktion.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 27. April 2019
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete mittags einen Stand in der Vincent-van-Gogh-Straße.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. April 2019
    In der Kaskelstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. April 2019
    Ein Banner am „Bürgertreff Cooperative Mensch“ in der Schöneicher Straße in Hohenschönhausen wurde mit einem NPD-Aufkleber überklebt. Er klebte über dem Bild einer schwarzen Person.
    Quelle: Bürgertreff Cooperative Mensch
  • 23. April 2019
    In der Gegend um den S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „3. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 21. April 2019
    An einem Pfeiler im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde mit Edding ein Hakenkreuz angebracht. Es wurde von der BVG entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. April 2019
    Gegen 15:00 Uhr stiegen drei Männer in die M8 am Roedernplatz und äußerten, nachdem sie eine Frau sexistisch belästigt hatten, rassistische Gewaltdrohungen. Nach der Ankündigung, jetzt Lust auf „K******* klatschen“ zu haben, äußerte einer, diese bei den Osterfeuern verbrennen zu wollen. Am S-Bhf. Landsberger Allee stiegen die Männer aus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. April 2019
    In der Nacht auf den 20. April hing die Neonazipartei „Der III. Weg“ Wahlplakate mit rassistischen Inhalten in Friedrichsfelde auf. Parallel dazu verklebten die Neonazis etliche Aufkleber in der Gegend. In der Kleingartenanlage „Märkische Aue“, am U-Bhf. Friedrichsfelde, am Tierpark und im Umfeld wurden Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. April 2019
    Im Weitlingkiez wurden mehrere Aufkleber mit dem SA-Führer Horst Wessel und rassistische Motive gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 17. April 2019
    Eine Frau wurde aufgrund ihrer Behinderung am Arbeitsplatz diskriminiert.
    Quelle: Beratungsstelle Alter und Behinderung
  • 16. April 2019
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ verklebte in der Fanninger Straße Aufkleber mit der Aufschrift „Wir sind konsequent für Deutschland“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. April 2019
    In der Storkower Straße zwischen S-Bhf. und Möllendorffstraße wurden Plakate des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Multikulti tötet“ an Flaschencontainer plakatiert. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Pankower Register
  • 15. April 2019
    Ein wohnungsloser Mann wurde in Lichtenberg Mitte aus rassistischen Gründen von einem Mitarbeiter einer Lebensmittelausgabe beschimpft und der Räume verwiesen. In der Vergangenheit war er bereits mehrfach handgreiflich gegenüber dem Mann geworden. Ein Klärungsversuch mit Vorgesetzten des Mannes erzielte keinen Erfolg.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. April 2019
    In der Türrschmidtstraße wurden Plakate, die für eine antirassistische Demonstration warben, mit antimuslimischen und rassistischen Aufklebern überklebt. Weiterhin wurden Wahlplakate der „Grünen“ mit den selben Aufklebern beklebt. Diese stammten aus einem Neonazi-Versandshop.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. April 2019
    Der Vorfall wurde auf Wunsch der/des Betroffenen nicht öffentlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. April 2019
    In der Weitlingstraße und am Nöldnerplatz wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (Freies Netz Süd, 3. Weg) sowie ein „Ausländer raus“-Schriftzug gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 8. April 2019
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Islamisierung tötet“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 7. April 2019
    In der Einbeckerstraße wurden in Briefkästen Flugblätter der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mit dem Motto „Berlin retten – ab in den Widerstand“ gefunden. In der Münsterlandstraße wurde der Infokasten der „Grünen“-Geschäftsstelle geöffnet und mit III.Weg-Flyern bestückt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. April 2019
    In der Eitelstraße, Heinrichstraße, Sophienstraße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt. Sie wurden zur selben Zeit geklebt, in der die Wahlplakate der Partei angebracht wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. April 2019
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte in der Einbeckerstraße rassistische Flugblätter in die Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. April 2019
    In der Türrschmidtstraße wurden rassistische Aukleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden. Sie zeigen einen stilisierten Migranten, der eine Person tötet mit der Bildunterschrift „Welcome to germany“ und unterstellen so verallgemeinernd Migrant_innen Gewalttätigkeit.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. April 2019
    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurden Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Traditionelle deutsche Familien fördern ! (((Sie))) propagieren das abnormale“ geklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 2. April 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde am Dienstag ein Obdachloser von drei Neonazis zusammengeschlagen. Eine Passantin sprach den verletzten Mann an, der jedoch Hilfe ablehnte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. März 2019
    Am U-Bhf. Tierpark wurde eine Studentin in der letzten Woche von einem Passanten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2019
    In einem Supermarkt in der Sewanstraße wurden zwei Kinder rassistisch beleidigt. Sie wurden als Tiere bezeichnet, die hier verschwinden sollten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2019
    In der Sophienstraße beschimpfte vor wenigen Tagen ein älterer Mann die Fahrer_innen eines Autos in rassistischer Weise.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. März 2019
    Eine Frau wurde beim Einsteigen in die Tram beim Einsteigen an der Hohenschönhausener Straße Ecke Weißenseer Weg von einem Mann geschubst. Als sie sich beschwerte beleidigte der Mann sie rassistisch.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. März 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße und Taßdorfer Straße wurden rassistische Aufkleber eine rechten Versands und Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2019
    An einer Informationsfläche des Lichtenberger Museums an der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde der Eddingschriftzug „Sieg Heil“ hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2019
    An einem Mülleimer an der Tramhaltestelle „Prerower Platz“ stadteinwärts wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 6. März 2019
    Gegen 17:00 Uhr äußerte sich ein Mann im Ring-Center lautstark rassistisch gegenüber Migrant_innen. Als eine Passant_in sich dies verbat, wurde sie selber diskriminierend beleidigt und bedroht. Umstehende Menschen mischten sich nicht ein.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. März 2019
    Die Mitarbeiterin eines Demokratieprojekts erhielt einen Brief, der als „Kriegsgefangenenpost“ gekennzeichnet war und sie als „geisteskrank“, „behindert“ bezeichnete und sie „Verbrechen gegen unsere Kinder“ beschuldigte.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 28. Februar 2019
    Die NPD sprach in mehreren Facebook-Beiträgen im Februar in rassistischer Weise unter anderem von „millionenfachem Asylmissbrauch“. In weiteren Artikeln wurde eine geschichtsrevisionistische Neonazi-Demonstration in Dresden beworben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Februar 2019
    Zwei Frauen mit Kleinkind wurden am Nachmittag in der Vincent-van-Gogh-Straße von einem Mann rassistisch beleidigt und der Kinderwagen bespuckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2019
    Ein AfD-Verordneter bezeichnet während der BVV-Sitzung in einem Redebeitrag die „Bündnis90/Grünen“ als „Päderasten-Partei“. Er wird dafür vom BVV-Vorsteher gerügt.
    Quelle: VdK Berlin
  • 20. Februar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden, die den Staat Israel in antisemitischer Weise dämonisierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Februar 2019
    Auf dem S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein auf dem Boden gesprühtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Februar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Neonaziaufkleber für den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess und Aufkleber gegen die Antifa gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 15. Februar 2019
    Die NPD führte am S-Bhf. Rummelsburg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Dabei zogen mindestens drei Neonazis mit roten Westen über den Bahnhof.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. Februar 2019
    Ein 14-jähriges Mädchen wurde von einem 32-jährigen Mann in der Eitelstraße rassistisch beleidigt und in die Rippen geschlagen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizei Berlin, B.Z.
  • 14. Februar 2019
    In der Gürtelstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ mit der Aufschrift „Deutschland: Kein Platz für Invasoren“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Im Kiez um die Kaskelstraße wurden etliche Aufkleber des Neonazi-Versands „Druck18“ geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Zwei junge Frauen wurden gegen 16:45 Uhr in einer Straßenbahn von zwei Männern homophob beleidigt. Sie stiegen an der Haltestelle Landsberger Allee in die Straßenbahn ein und wurden kurz danach bedrohlich beleidigt. Mehrere Fahrgäste mischten sich schützend ein und drängten die beiden Täter an der Haltestelle Judith-Auer-Straße aus der Bahn.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 12. Februar 2019
    In der Vorhalle des Bahnhof Lichtenberg beleidigte ein Mann einen Passanten lautstark rassistisch. Der Security-Mitarbeiter des lokalen Supermarkts verwies daraufhin den Pöbler des Gebäudes.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Februar 2019
    An der Postfiliale in der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ gefunden, der Flüchtlinge dazu aufforderte, in ihre Länder zurückzukehren. Da der Aufkleber zwischen den Logos der Postbank angebracht war, wirkte er auf Passant_innen wie eine offizielle Aufforderung.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 5. Februar 2019
    Im Umfeld der Schulze-Boysen-Straße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Schluss mit Multi-Kulti“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2019
    An der Ecke Landsberger Allee Siegfriedstraße wurden Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2019
    Eine Lichtenbergerin wurde für mehrere rassistische Facebook-Beiträge zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie hatte Flüchtlinge mit Tieren verglichen und zu deren Vertreibung bzw. Tötung aufgerufen. Es war ihre zweite Verurteilung dieser Art.
    Quelle: Morgenpost
  • 2. Februar 2019
    Kurz nach Mitternacht beleidigte ein 27-Jähriger zunächst zwei junge Männer am S-Bhf. Lichtenberg rassistisch. Dann schlugen er und sein 54-jähriger Vater auf die 22- und 24-jährigen Afghanen ein. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung U-Bahnhof.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 31. Januar 2019
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im Januar dazu genutzt, um für die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne zu werben und sich von der AfD abzugrenzen, weil die ihre Hardliner ausschließe. In dem Beitrag wurde sich positiv auf den NS-Begriff „Volksgemeinschaft“ bezogen und in als Gegensatz zur „wurzellosen Multikulti-Gesellschaft“ gesetzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2019
    An der Tramhaltestelle Genslerstraße wurden ein Hakenkreuz und eine Schwarze Sonne geschmiert. Beides sind nationalsozialistische Symbole.
    Quelle: Berliner Register
  • 31. Januar 2019
    Mehrere NPD-Funktionäre führen in Lichtenberg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Januar 2019
    In der Diskussion um eine Broschüre der „Amadeu Antonio Stiftung“ äußerte ein AfD-Verordneter, dass die Broschüre von Menschen erstellt wurde, „die in böser Absicht handeln“. Mit Blick auf die Stiftung sagte er: „Da steckt ein ganzes Netzwerk von Tätern dahinter!“. Der Redebeitrag reiht sich ein, in die Versuche der AfD, die zivilgesellschaftliche Arbeit der Stiftung zu deligitimieren.
    Quelle: VdK Berlin
  • 21. Januar 2019
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“ (NPD, 3. Weg) und ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift „Wir müssen leider draußen bleiben“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Januar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere rassistische Aufkleber („Rapefugees“, „Wir müssen leider draußen bleiben“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2019
    Eine Frau wurde in der Tram M17 von drei Jugendlichen rassistisch beleidigt. Sie versuchten außerdem, die Betroffene anzuspucken.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Januar 2019
    Gegen 17.10 Uhr wird ein 24-jähriger Mann auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Volkradstraße von einem 54-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der 54-Jährige versucht den 24-Jährigen mit einem Regenschirm zu schlagen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 9. Januar 2019
    Gegen 22:15 beleidigte ein Mann während eines Streits mit seinem Nachbarn in der Baikalstraße diesen antisemitisch. Auch als die Polizei eintraf äußerte er sich weiter antisemitisch.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 8. Januar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Tierpark wurden Aufkleber der extrem rechten Band "Kategorie C" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Lichtenberg durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Friedrichsfelde durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Januar 2019
    In der Weitlingstraße Höhe Sophienstraße unterhielten sich drei ältere Menschen. Ein Mann äußerte sich rassistisch über Migrant_innen und bemerkte, dass diese, wenn sie Straftaten begehen sofort erschossen werden sollten. Ein Passant, der das als rassistisch bezeichnete wurde als „Dreckschwein“ bezeichnet. Der Mann bezeichnete sich stolz als Rassist.
    Quelle: Berliner Register
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