Chronik für Register Lichtenberg-Hohenschönhausen

  • 30. April 2019
    Auf der Facebookseite der Lichtenberger NPD wurde vor allem über den anlaufenden Europawahlkampf berichtet, der von rassistischen Plakaten z.B. mit der Aufschrift „Migration tötet“ geprägt ist. Weitere Artikel versuchten vor allem einen Zusammenhang zwischen Migrant_innen und Kriminalität herzustellen. Im Bezug mit Flüchtlingszuzug war von einem „gesteuerten Asyl-Tsunami“ die Rede.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. April 2019
    In der Hirschberger Straße Ecke Marktstraße wurde ein Keltenkreuz an eine Hauswand gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2019
    In der Oderbruchstraße wurden gegen 22.40 Uhr zwei Frauen antimuslimisch beschimpft. Die zwei Täter nahmen die Vollverschleierung der Frauen zum Anlass für ihre rassistische Aktion.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 27. April 2019
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete mittags einen Stand in der Vincent-van-Gogh-Straße.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. April 2019
    In der Kaskelstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. April 2019
    Ein Banner am „Bürgertreff Cooperative Mensch“ in der Schöneicher Straße in Hohenschönhausen wurde mit einem NPD-Aufkleber überklebt. Er klebte über dem Bild einer schwarzen Person.
    Quelle: Bürgertreff Cooperative Mensch
  • 23. April 2019
    In der Gegend um den S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „3. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 21. April 2019
    An einem Pfeiler im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde mit Edding ein Hakenkreuz angebracht. Es wurde von der BVG entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. April 2019
    In der Nacht auf den 20. April hing die Neonazipartei „Der III. Weg“ Wahlplakate mit rassistischen Inhalten in Friedrichsfelde auf. Parallel dazu verklebten die Neonazis etliche Aufkleber in der Gegend. In der Kleingartenanlage „Märkische Aue“, am U-Bhf. Friedrichsfelde, am Tierpark und im Umfeld wurden Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. April 2019
    Gegen 15:00 Uhr stiegen drei Männer in die M8 am Roedernplatz und äußerten, nachdem sie eine Frau sexistisch belästigt hatten, rassistische Gewaltdrohungen. Nach der Ankündigung, jetzt Lust auf „K******* klatschen“ zu haben, äußerte einer, diese bei den Osterfeuern verbrennen zu wollen. Am S-Bhf. Landsberger Allee stiegen die Männer aus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. April 2019
    Im Weitlingkiez wurden mehrere Aufkleber mit dem SA-Führer Horst Wessel und rassistische Motive gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 16. April 2019
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ verklebte in der Fanninger Straße Aufkleber mit der Aufschrift „Wir sind konsequent für Deutschland“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. April 2019
    In der Storkower Straße zwischen S-Bhf. und Möllendorffstraße wurden Plakate des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Multikulti tötet“ an Flaschencontainer plakatiert. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Pankower Register
  • 13. April 2019
    In der Türrschmidtstraße wurden Plakate, die für eine antirassistische Demonstration warben, mit antimuslimischen und rassistischen Aufklebern überklebt. Weiterhin wurden Wahlplakate der „Grünen“ mit den selben Aufklebern beklebt. Diese stammten aus einem Neonazi-Versandshop.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. April 2019
    Der Vorfall wurde auf Wunsch der/des Betroffenen nicht öffentlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. April 2019
    In der Weitlingstraße und am Nöldnerplatz wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (Freies Netz Süd, 3. Weg) sowie ein „Ausländer raus“-Schriftzug gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 8. April 2019
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Islamisierung tötet“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 7. April 2019
    In der Eitelstraße, Heinrichstraße, Sophienstraße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt. Sie wurden zur selben Zeit geklebt, in der die Wahlplakate der Partei angebracht wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. April 2019
    In der Einbeckerstraße wurden in Briefkästen Flugblätter der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mit dem Motto „Berlin retten – ab in den Widerstand“ gefunden. In der Münsterlandstraße wurde der Infokasten der „Grünen“-Geschäftsstelle geöffnet und mit III.Weg-Flyern bestückt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. April 2019
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte in der Einbeckerstraße rassistische Flugblätter in die Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. April 2019
    In der Türrschmidtstraße wurden rassistische Aukleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden. Sie zeigen einen stilisierten Migranten, der eine Person tötet mit der Bildunterschrift „Welcome to germany“ und unterstellen so verallgemeinernd Migrant_innen Gewalttätigkeit.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. April 2019
    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurden Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Traditionelle deutsche Familien fördern ! (((Sie))) propagieren das abnormale“ geklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 2. April 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde am Dienstag ein Obdachloser von drei Neonazis zusammengeschlagen. Eine Passantin sprach den verletzten Mann an, der jedoch Hilfe ablehnte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. März 2019
    Am U-Bhf. Tierpark wurde eine Studentin in der letzten Woche von einem Passanten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2019
    In einem Supermarkt in der Sewanstraße wurden zwei Kinder rassistisch beleidigt. Die wurden als Tiere bezeichnet, die hier verschwinden sollten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2019
    In der Sophienstraße beschimpfte vor wenigen Tagen ein älterer Mann die Fahrer_innen eines Autos in rassistischer Weise.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. März 2019
    Eine Frau wurde beim Einsteigen in die Tram beim Einsteigen an der Hohenschönhausener Straße Ecke Weißenseer Weg von einem Mann geschubst. Als sie sich beschwerte beleidigte der Mann sie rassistisch.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. März 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße und Taßdorfer Straße wurden rassistische Aufkleber eine rechten Versands und Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2019
    An einer Informationsfläche des Lichtenberger Museums an der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde der Eddingschriftzug „Sieg Heil“ hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2019
    An einem Mülleimer an der Tramhaltestelle „Prerower Platz“ stadteinwärts wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 6. März 2019
    Gegen 17:00 Uhr äußerte sich ein Mann im Ring-Center lautstark rassistisch gegenüber Migrant_innen. Als eine Passant_in sich dies verbat, wurde sie selber diskriminierend beleidigt und bedroht. Umstehende Menschen mischten sich nicht ein.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Februar 2019
    Die NPD sprach in mehreren Facebook-Beiträgen im Februar in rassistischer Weise unter anderem von „millionenfachem Asylmissbrauch“. In weiteren Artikeln wurde eine geschichtsrevisionistische Neonazi-Demonstration in Dresden beworben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Februar 2019
    Zwei Frauen mit Kleinkind wurden am Nachmittag in der Vincent-van-Gogh-Straße von einem Mann rassistisch beleidigt und der Kinderwagen bespuckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2019
    Ein AfD-Verordneter bezeichnet während der BVV-Sitzung in einem Redebeitrag die „Bündnis90/Grünen“ als „Päderasten-Partei“. Er wird dafür vom BVV-Vorsteher gerügt.
    Quelle: VdK Berlin
  • 20. Februar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden, die den Staat Israel in antisemitischer Weise dämonisierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Februar 2019
    Auf dem S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein auf dem Boden gesprühtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Februar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Neonaziaufkleber für den Hitlerstellvertreter Rudolf Hess und Aufkleber gegen die Antifa gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 15. Februar 2019
    Ein 14-jähriges Mädchen wurde von einem 32-jährigen Mann in der Eitelstraße rassistisch beleidigt und in die Rippen geschlagen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizei Berlin, B.Z.
  • 15. Februar 2019
    Die NPD führte am S-Bhf. Rummelsburg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Dabei zogen mindestens drei Neonazis mit roten Westen über den Bahnhof.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Februar 2019
    In der Gürtelstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ mit der Aufschrift „Deutschland: Kein Platz für Invasoren“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Im Kiez um die Kaskelstraße wurden etliche Aufkleber des Neonazi-Versands „Druck18“ geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2019
    Zwei junge Frauen wurden gegen 16:45 Uhr in einer Straßenbahn von zwei Männern homophob beleidigt. Sie stiegen an der Haltestelle Landsberger Allee in die Straßenbahn ein und wurden kurz danach bedrohlich beleidigt. Mehrere Fahrgäste mischten sich schützend ein und drängten die beiden Täter an der Haltestelle Judith-Auer-Straße aus der Bahn.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 12. Februar 2019
    In der Vorhalle des Bahnhof Lichtenberg beleidigte ein Mann einen Passanten lautstark rassistisch. Der Security-Mitarbeiter des lokalen Supermarkts verwies daraufhin den Pöbler des Gebäudes.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Februar 2019
    An der Postfiliale in der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ gefunden, der Flüchtlinge dazu aufforderte, in ihre Länder zurückzukehren. Da der Aufkleber zwischen den Logos der Postbank angebracht war, wirkte er auf Passant_innen wie eine offizielle Aufforderung.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 5. Februar 2019
    Im Umfeld der Schulze-Boysen-Straße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Schluss mit Multi-Kulti“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2019
    An der Ecke Landsberger Allee Siegfriedstraße wurden Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2019
    Eine Lichtenbergerin wurde für mehrere rassistische Facebook-Beiträge zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie hatte Flüchtlinge mit Tieren verglichen und zu deren Vertreibung bzw. Tötung aufgerufen. Es war ihre zweite Verurteilung dieser Art.
    Quelle: Morgenpost
  • 2. Februar 2019
    Kurz nach Mitternacht beleidigte ein 27-Jähriger zunächst zwei junge Männer am S-Bhf. Lichtenberg rassistisch. Dann schlugen er und sein 54-jähriger Vater auf die 22- und 24-jährigen Afghanen ein. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung U-Bahnhof.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 31. Januar 2019
    An der Tramhaltestelle Genslerstraße wurden ein Hakenkreuz und eine Schwarze Sonne geschmiert. Beides sind nationalsozialistische Symbole.
    Quelle: Berliner Register
  • 31. Januar 2019
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im Januar dazu genutzt, um für die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne zu werben und sich von der AfD abzugrenzen, weil die ihre Hardliner ausschließe. In dem Beitrag wurde sich positiv auf den NS-Begriff „Volksgemeinschaft“ bezogen und in als Gegensatz zur „wurzellosen Multikulti-Gesellschaft“ gesetzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2019
    Mehrere NPD-Funktionäre führen in Lichtenberg eine „Schutzzonen“-Streife durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Januar 2019
    In der Diskussion um eine Broschüre der „Amadeu Antonio Stiftung“ äußerte ein AfD-Verordneter, dass die Broschüre von Menschen erstellt wurde, „die in böser Absicht handeln“. Mit Blick auf die Stiftung sagte er: „Da steckt ein ganzes Netzwerk von Tätern dahinter!“. Der Redebeitrag reiht sich ein, in die Versuche der AfD, die zivilgesellschaftliche Arbeit der Stiftung zu deligitimieren.
    Quelle: VdK Berlin
  • 21. Januar 2019
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“ (NPD, 3. Weg) und ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift „Wir müssen leider draußen bleiben“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Januar 2019
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere rassistische Aufkleber („Rapefugees“, „Wir müssen leider draußen bleiben“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2019
    Eine Frau wurde in der Tram M17 von drei Jugendlichen rassistisch beleidigt. Sie versuchten außerdem, die Betroffene anzuspucken.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Januar 2019
    Gegen 22:15 beleidigte ein Mann während eines Streits mit seinem Nachbarn in der Baikalstraße diesen antisemitisch. Auch als die Polizei eintraf äußerte er sich weiter antisemitisch.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 8. Januar 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Tierpark wurden Aufkleber der extrem rechten Band "Kategorie C" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Lichtenberg durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2019
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am S-Bhf. Friedrichsfelde durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Januar 2019
    In der Weitlingstraße Höhe Sophienstraße unterhielten sich drei ältere Menschen. Ein Mann äußerte sich rassistisch über Migrant_innen und bemerkte, dass diese, wenn sie Straftaten begehen sofort erschossen werden sollten. Ein Passant, der das als rassistisch bezeichnete wurde als „Dreckschwein“ bezeichnet. Der Mann bezeichnete sich stolz als Rassist.
    Quelle: Berliner Register
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