Chronik

  • 13. April 2021
    An der Kaiserstraße, zwischen Eckener-Gymnasium und U-Bhf-Westphalweg wurden mehrere "III Weg" Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 12. April 2021
    In der Harzer Str. wurde an einer mobilen Toilette ein Tag von "fasho" bzw. das Kürzel AHM (Antifa-Hunter-Miliz) entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 12. April 2021
    Auf der Mierendorffinsel in Charlottenburg wurden in Briefkästen verschwörungsideologische Zettel gefunden. Auf den Zetteln wird von einem verschwörungsideologischen Influencer ein Preisgeld von 23 000 € für den Beweis versprochen, dass es den Corona-Virus wirklich gibt. Auf seinem Telegram-Kanal verbreitet er QAnon-Verschwörungsideologien. In der Vergangenheit ist dieser Influencer auch schon durch rassistische, antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche aufgefallen. Außerdem verweist der Zettel auf die Internetseite eines angeblichen Mikrobiologen, der Anhänger der antisemitischen und rechtsextremen „Universalbiologie“ der „Germanischen Neuen Medizin“ von Ryke Gerd Hamer ist. Auf seiner Webseite leugnet dieser "Mikrobiologe" auf verschwörungsideologische Weise generell die Existenz von Viren. Ähnliche Zettel sind bereits aus Moabit gemeldet worden.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 12. April 2021
    An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamiert 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2021
    Mehrere Adressat*innen aus der demokratisch engagierten Zivilgesellschaft in Tempelhof-Schöneberg erhielten erneut eine E-Mail, in der Menschen muslimischen Glaubens darauf reduziert werden, islamistische Attentäter zu sein.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 11. April 2021
    An der Laterne Ecke Atillastr./Ringstr. wurden "III Weg" Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. April 2021
    Zwei Passant*innen wurden in der Dunkelheit am Forckenbeckplatz angepöbelt, warum sie Masken trügen und als „Schwuchtel-Illuminaten“ beleidigt. Weiter drohte einer der Täter die Betroffenen mit einem Messer anzugreifen. Anschließend wurden die Betroffenen ein Stück weit verfolgt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. April 2021
    An einem Straßenschild an der Kreuzung Stolzenhagener Straße/Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug:in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. April 2021
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Hinzu kämen Schmierereien auf den Gedenktafeln, "die auf ein eindeutig LSBTI*-feindliches Motiv" schließen ließen", wie der LSVD Berlin-Brandenburg mitteilte. Die Gedenktafeln waren auf ähnliche Weise bereits zuletzt im Oktober und August 2019 beschädigt worden.
    Quelle: LSVD Berlin-Brandenburg, Queer.de vom 09.04.2021
  • 9. April 2021
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2021
    Am Weigandufer an der Ecke zur Wildenbruchstr. wurden an mehreren Stellen Graffiti von AHM entdeckt. Das Kürzel steht für Antifa-Hunter-Miliz und wurde vor allem in den letzten Monaten vermehrt vor allem an der Grenze zu Treptow-Köpenick entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. April 2021
    An den Eingang eines Wohnhauses in der Schnellerstr. wurde "Hier wohnen Parasiten" geschrieben. Das Wort 'Parasiten' wurde bereits im Nationalsozialismus benutzt, insbesondere gegen Jüd*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2021
    Auf einer Baustelle in der Kreutzigerstraße lieferte ein LKW aus dem Landkeis Oder-Spree Baumaterial an. Über die Vorderfront war ein Metallschild angebraucht, auf dem stand "Rechts von uns ist nur die Hölle" und an beiden Seiten befand sich jeweils ein "Eisernes Kreuz". Zwei Bewohner*innen der Straße haben Beauftragte des zuständigen Generalunternehmers vor Ort informiert, daß solche rechten Selbstdarstellungen im Kiez unerwünscht sind. Das Ansinnen wurde möglicher Weise verstanden, jedoch wurde auch mitgeteilt, daß die Bauleitung keinen Einfluß auf Subunternehmer hätte, was von den Mitteilenden angezweifelt wurde. Man wolle die Mitteilung aber weiter geben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. April 2021
    An einer Hauswand in der Aroser Allee 104 wurde eine SS-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Mitte
  • 8. April 2021
    Eine Schwarze Frau wurde gegen 21.30 Uhr in der Osloer Straße in Gesundbrunnen von einem ihr nachgehenden Unbekannten rassistisch und sexistisch beleidigt und bedroht. Erst als sie sich an eine Straßenbahnhaltestelle stellte, an der auch noch andere BIPoC-Personen (Black, Indigenous, People of Color) warteten, ließ der Unbekannte von ihr ab und ging weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. April 2021
    In der U-Bahn-Station Hermannstr. beobachtete eine Person ein Streitgespräch zwischen zwei Männern, wobei der eine den anderen rassistisch mit dem N-Wort beleidigt hatte.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. April 2021
    An einer Laterne an der Morsbrunner Weg, wurde einen "III Weg" Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 8. April 2021
    Beim Gindra Kiezbüro der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, wurde im März und Anfang April im Bürobriefkasten "III Weg" Aufkleber hintergelegt.
    Quelle: Kiezbüro Harald Gindra, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
  • 8. April 2021
    Bei der U6 wurden zahlreiche Aufkleber der "III Weg" entdeckt.
    Quelle: Kiezbüro Harald Gindra, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
  • 7. April 2021
    An mehreren Bäumen im Plänterwald wurden rote "Q" gesprüht. Das "Q" steht für die extrem rechte und in Teilen antisemitische Verschwörungsideologie von QAnon.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. April 2021
    Unbekannte beschädigten in der Nacht zu diesem Mittwoch eine Gedenkstele für den jüdischen Verleger, Varietéunternehmer und Kino-Pionier Karl-Wolffsohn. Die gläserne Vorder- und Rückseite der Stele, die in der Behmstraße an einem Fußgängerüberweg zum Gesundbrunnen-Einkaufszentrum steht, wurde zerstört.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.04.2021.
  • 7. April 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden kamen auch Verschwörungsideolog*innen zur Wort, welche die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als "Merkel-Diktatur" angriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. April 2021
    In der Station Hermannplatz beleidigte am Nachmittag ein Mann eine Frau und deren Kinder auf rassistische Art und Weise.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. April 2021
    Der Online-Gottesdienst der Evangelische Gemeinschaft Alt-Schöneberg ist am Ostersonntag durch unbekannt massiv gestört worden. Es seien Hakenkreuze und Geschlechtsteile gezeichnet worden und störende Musik sowie "Anti-Merkel" Videos sind abgespielt worden.
    Quelle: rbb24 7.4.21
  • 6. April 2021
    An der Ecke Eichbuschallee/ Köpenicker Landstr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. April 2021
    In Mahlsdorf wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug:in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2021
    Im Gebiet zwischen S-Bhf. Baumschulenweg und Kiefholzstr. wurden Flyer zur Corona-Pandemie der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. April 2021
    An der Bushaltestelle des Buses M76, S Priesterweg Richtung Lichtenrade, wurde auf den Sitzen vier Handgroße Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. April 2021
    Ein neu aufgehängtes Regenbogen-Banner mit der Aufschrift "Segen" wurde bei der Kirchengemeinde an der Schöneberger Hauptstraße zerstört.
    Quelle: rbb24 7.4.21
  • 5. April 2021
    An einem Fallrohr am Adlergestell wurden vier Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Darunter waren rassistische Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2021
    An der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurde ein Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt, der zudem mit "DIE ZU GRÜNEN" gelabelt ist und das Logo der Partei "Die Grünen" benutzt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2021
    Ab 13.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung unter dem Motto „Schutz unserer Grundrechte! Für Volksentscheide, damit das Volk entscheidet“ mit ca. 350 Teilnehmenden unter starker extrem rechter Beteiligung vor dem Brandenburger Tor statt. Veranstalter war die aus vor allem "Querdenken"-Gruppierungen hervorgegangene neu Partei „Die Direkte“ um den Video-Blogger Thorsten Schulte. Schulte, der auch einer der Redner war, trat unter anderem im Juni 2020 bei Pegida in Dresden auf und warnte dort vor "einem multikulturellen Europa" und vor "Masseneinwanderung unter jüdischem Einfluss“. Als ein weiteres Gründungsmitglied der neuen Partei trat Alexander Ehrlich als Redner auf. Ehrlich wurde im Zuge der Corona-Pandemie mit der Initiative „honkforhope“ bekannt, die mit organisierten Busreisen zu verschiedenen Reichsbürger- und „Querdenken“-Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet auffiel. Ein weiterer Redner war Jürgen Elsässer, der Herausgeber des rechtsextremen „Compact“-Magazins, in dem verschiedenste extrem rechte Zusammenschlüsse und Protagonisten beworben sowie flüchtlingsfeindliche und verschwörungsideologische Inhalte verbreitet werden. Compact unterstützte von Anfang an die Corona-Proteste. Zuletzt waren immer wieder führende Köpfe der Initiative „Querdenken“ als Interviewgäste bei Compact vertreten. Die Rednerin Eva Rosen fiel im vergangenen Jahr vor allem mit der sogenannten „Frauen-Bustour“ auf, bei der sie mit Unterstützer*innen in einem Reisebus durch Deutschland fuhr und verschwörungsideologische Kleinstkundgebungen an verschiedenen Orten durchführte. Sie ist Mitglied der aus dem „Querdenken“-Milieu entstandenen Partei „Die Basis“. Weiterer Redner waren der extrem rechte ehemalige baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner und Artur Helios, der in den letzten Monaten regelmäßig bundesweit als Redner bei „Querdenken“-Veranstaltungen aufgetreten ist. Anfang März sprach er auf einer Kundgebung in Hamm und äußerte dort Mordfantasien gegen politische Gegner*innen: „Die Leute, die das mit uns seit einem Jahr machen, müssen anschließend eliminiert werden“ Vor allem Elsässer und Fiechtner verbreiteten in ihren Reden antisemitische Chriffren, NS-Relativierungen, Gewaltfantasien und anderes extrem rechtes Gedankengut und bekamen dafür den meisten euphorischen Beifall. Ein weiterer Redner zeigte von der Bühne herab einen Hitlergruß.

    Diese Versammlung soll als „Montagsdemo“ verstetigt werden, wobei betont wurde, dass man auch Linke einladen wolle, wie Sahra Wagenknecht oder Anselm Lenz. Lenz von der "Koordinationsstelle Demokratischer Widerstand" war bereits als Redner angekündigt worden. Es wird also weiterhin von Rechts versucht, die Corona-Proteste zu nutzen, um Querfront-Bündnisse aufzubauen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), MBR, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 06.04.2021
  • 4. April 2021
    An einer Tramhaltestelle grölte ein betrunkener Mann die erste Strophe des Deutschlandliedes mit dem Zusatz "Wir sind das beste Land der Welt!".
    Quelle: AnDi-App
  • 4. April 2021
    Gegen 21.50 Uhr riefen Zeug*innen die Polizei zu einem Streit zwischen Nachbar*innen vor einem Mehrfamilienhaus in der Kienhorststraße. Ein 60-jähriger Mann entblößte vor den Anwesenden sein Gesäß und rief nationalsozialistische und antisemitische Parolen. Zudem hob er seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß und äußerte, dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien. Die beschwichtigende Versuche seiner Partnerin sowie das Fesseln durch die Polizei hielten den Mann nicht davon ab, weitere nationalsozialistische Parolen zu rufen. Der Mann verblieb die Nacht in Polizeigewahrsam und muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beleidigung verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 05. April 2021, RBB, Jüdische Allgemeine
  • 3. April 2021
    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße waren Plakate einer rechten Organisation angebracht, die für eine rechte Anti-Corona-Veranstaltung im Wedding mobilisieren.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. April 2021
    Ab 12.00 Uhr bis in den Abend fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung, unter dem Motto "Freiheit ist nicht verhandelbar“ gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor mit ca. 100 Teilnehmenden statt. Über das stark vertretene Reichsbürger*innen- und extrem rechte Spektrum konnten Menschen aus dem breiten Protestspektrum gegen Corona-Maßnahmen angelockt werden. Als Redner trat neben Reichsbürgern und extremen Rechten auch der rechte YouTuber Thorsten Schulte, führender Protagonist einer Querdenken-Abspaltung, auf. In einigen Reden und auf Plakaten wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So trug ein Teilnehmer eine Maske mit der Aufschrift "Impfen macht frei!."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Friedensdemo-Watch
  • 3. April 2021
    Es fanden drei Autokorsos der breiten verschwörungsideologischen Mischszene zur Straße des 17. Juni statt. Bei Abschlusskundgebungen am Großen Stern und am Brandenburger Tor wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. April 2021
    Im Mariendorf wurden ca. 25 "III Weg" Aufkleber gefunden und entfernt. Inhalt war den Aufruf zur Demonstration am 25.5.21 im Zwickau.
    Quelle: Register Tempelhof-Schönberg
  • 1. April 2021
    In der Seumestraße wurde ein Auto mit Kennzeichen aus dem Havelland entdeckt, an dessen Heckscheibe ein Aufkleber mit Werbung für ein rechtsextremes Bündnis aus dem Havelland angebracht war. Das beworbene Bündnis war in der Vergangenheit mehrfach im Stadtteil Friedrichshain aktiv.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. April 2021
    Die Ei-Skulptur im Park an der Johannisthaler Chaussee Ecke Rohrdommelweg wurde in den Farben der Reichskriegsflagge besprüht. Die Schmiererei wurde noch am selben Abend entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. April 2021
    In der Giesebrechtstr. in Charlottenburg hat nachmittags ein 41-jähriger Mann in einer Bäckerei eine Frau rassistisch beleidigt und geschlagen. Als er den Laden betrat, wurde er von der Verkäuferin aufgefordert eine Maske aufzusetzen. Er verweigerte dies und beleidigte die Frau rassistisch. Kurze Zeit später betrat er wieder den Laden und schlug und trat die schwangere Frau.
    Quelle: Tagesspiegel vom 03.04.2021
  • 1. April 2021
    Am Eingang zum Grunewald, in der Nähe des S-Bhf. Grunewald, wurde eine "Q" Sprüherei auf einer Infotafel entdeckt. Dies steht für "QAnon", eine extrem rechte Verschwörungserzählung mit antisemitischen Zügen.
    Quelle: Register CW via Signal
  • 31. März 2021
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde gegen 15.30 Uhr in einem Geschäft im Wedding von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt. Die Beleidigerin sagte unter anderem; „Ihr habt uns doch diese ganze Covid-Scheiße eingebrockt. Haut dahin ab, wo Ihr herkommt!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. März 2021
    Auf einem Fahrradständer in der Sprengelstraße Ecke Tegeler Straße in Wedding wird handgeschrieben mit NS-verharmlosenden Vergleichen für eine Anwaltskanzlei eines Verschwörungsideologen geworben. Auf der Tafel des Fahrradständers steht: "Schon wieder 1933 und Du merkst es nicht? Öffentliche Medien, Politik, Weltorganisationen, Verbände, Wirtschaft im [sic] feindlichen Händen"

    Auf der anderen Seite der Tafel wird für die Anwaltskanzlei des Verschwörungsideologen geworben. Der in der Mischszene von Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen aktive Anwalt hatte eine Sammelklage gegen den Virologen Christian Drosten versprochen und in dieser Szene dafür Geld eingesammelt, doch die Sammelklage wurde offenbar nie eingereicht.
    Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung, Tagesspiegel vom 30.03. 2021
  • 31. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als "Merkel-Diktatur" angegriffen. Außerdem wurde gegen die Black Lives Matter-Bewegung Stimmung gemacht und sich auf rassistisch abwertende Weise über anti-rassistische Kritik an anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung lustig gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. März 2021
    Während zwei Drag Queens am Potsdamer Platz im Ortsteil Mitte ein Video drehten, wurden sie von einem Mann LQBTIQ*feindlich beleidigt.
    Quelle: Jurassica Parka auf Youtube
  • 30. März 2021
    Ecke Friedenstraße / Palisadenstraße wurde ein selbstgemachter Sicker im Graffiti-Style mit dem Text "KOMMIES !!! KREMIEREN" entdeckt und entfernt. Motiv und Machart sind identisch mit vorherigen Funden z. B. am EDEKA Markt Jessener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    Im westlichen Teil der Grünberger Straße wurde ein Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt. Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    In der Grünberger Straße / Ecke Gärtnerstraße wurden zwei weitere Graffiti mit dem Text "ISLAM RAUS" entdeckt. Diese waren zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung schon von Bürger*innen weitgehend unkenntlich gemacht worden. Die Ausführung (Schwarzer Edding, Großbuchstaben) ist identisch mit den Graffitis, die z. B. im Kiez zwischen Traveplatz und Wismarplatz mehrfach entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. März 2021
    Auf dem Kaisersteg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete von einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2021
    Ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führte durch Wedding und angrenzende Ortsteile und Bezirke. Auf einer Zwischenkundgebung am Leopoldplatz im Wedding verbreitete ein Redner den Nationalsozialismus relativierende Vergleiche und solidarisierte sich mit dem Antisemiten Attila Hildmann.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. März 2021
    Im Treptower Park wurden zwei Dragqueens von mehreren Personen LGBTIQ*-feindlich beleidigt, bedroht und verfolgt.
    Quelle: Facebook Gloria Viagra
  • 29. März 2021
    Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Ca. 10 Personen beteiligten sich daran und zeigten Symbole der Verschwörungserzählung. Die Veranstaltung war nicht angemeldet und wurde, nachdem ein engagierter Bürger diese meldete, aufgelöst.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2021
    Auf dem Platz vor der Kirche in der Baumschulenstr. fand eine Veranstaltung von Anhänger*innen der extrem rechten Q-Anon Verschwörungserzählung statt. Als ein engagierter Bürger die Polizei über diese unangemeldete Kundgebung informierte und die Beamten über die Situation aufklärte, kam es aus der Gruppe der Kundgebungsteilnehmenden zu Drohungen wie "Man sieht sich immer zweimal." und "Du wohnst doch hier gleich.".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2021
    Auf der östlichen Seite der Modersohnbrücke wurden mehrere Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt. Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine üble rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. März 2021
    An der Bushaltestelle Britzer Straße / Rixdorfer Straße wurde erneut ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schönebergpelhof-Schöneberg
  • 29. März 2021
    Im Priesterweg wurde ein rechtes Graffiti mit dem Schrift "Heimat Treu" angebracht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. März 2021
    In Höhe des Sportplatzes Zachertstraße wurden mehrere Betonklötze mit dem Logo des "III. Wegs" besprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. März 2021
    Ab 16.30 Uhr kam es auf einer verschwörungsideologischen Demonstration von Demo-Teilnehmenden hinter der „Querdenken“-Bühne nah bei einem Impfzentrum in der Müllerstraße zu zwei körperlichen Angriffen gegen Journalist*innen, außerdem zu neun massiven Bedrängungen von Journalist*innen. Unter den Angreiferinnen waren auch zwei Täterinnen die bereits in der Vergangenheit Journalist*innen wiederholt bedrängt und körperlich angegriffen haben. Anwesende Polizeikräfte blieben passiv.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. März 2021
    Am Rande der verschwörungsideologischen Demonstration durch Wedding und Mitte wurden mehrere Teilnehmer mit einem T-Shirt mit aufgedruckten Judenstern und dem Wort "Ungeimpft" beobachtet. Vor dem BND-Gebäude in der Chausseestraße schimpfte einbekannter Shoah-Leugner gegen die "Rothschilds" und verbreitete antisemitische Verschwörungsmythen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Twitter #b2803
  • 28. März 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Demonstration vom Max- Josef- Metzger- Platz durch Wedding und Mitte zum Rosa-Luxemburg-Platz mit ca. 800 Teilnehmenden unter starker extrem rechter Beteiligung statt. Aufgerufen hatten vor allem die Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 30" und die Querfrontler*innen der "Koordinationsstelle Demokratischer Widerstand". Ein Redner zeigte auf der Querdenken-Bühne in der Nähe des Impfzentrums in der Müllerstraße den Hitlergruß mit dem Spruch "Heil Impfen". Anderer Redner, darunter auch Anselm Lenz von der KDW relativierten den Nationalsozialismus durch NS-verharmlosende Vergleiche und drohten indirekt mit Gewalt gegen die "faschistische Diktatur". Lenz richtete seinen indirekten Gewaltaufruf gegen den "neofaschistischen rot-rot-grünen Senat" und sprach vom strukturellen Antisemitismus gegen Coronaleugner*innen. Er bezeichnete die Proteste der Coronaleugner*innen als Konsequenz aus Auschwitz und Buchenwald und behauptete, die Fahne des VVN/BdA sei "eigentlich unsere Fahne" und reif dazu auf: ""Impfzentren mit allen Mitteln zu bekämpfen." Ein weiterer Redner rief von der Bühne den Wartenden vor dem Impfzentrum zu: „Das ist der Ort, wo die Menschenversuche stattfinden“.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Berlin rechtsaußen, Friedensdemo-Watch, Twitter #b2803
  • 28. März 2021
    Gegen 15 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Verkaufsraum eines Kiosks am U-Bahnhof Leopoldplatz im Wedding, worin sich bereits ein weiterer Gast befand. Als ihn der 33-jährige Kioskbetreiber ansprach, dass sich zurzeit wegen der Corona-Pandemie nur ein Kunde im Laden aufhalten dürfe, wurde er von dem Unbekannten rassistisch beleidigt. Daraufhin bekam der Beleidiger vom Verkäufer ein Hausverbot ausgesprochen. Bevor der Mann anschließend verschwand, drohte er dem 33-Jährigen Kioskverkäufer an, dass er ihn umbringen werde.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.03.2021, BZ vom 29.03.2021
  • 27. März 2021
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Komm zu uns ! Zur nationalistischen Jugendbewegung" (JN), "Grenzen Dicht! Stoppt den Genozid an den Völkern Europas" (JN) sowie "Traditionelle Familien fördern! Sie propagieren das abnormale" (JN)
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. März 2021
    In Lichtenberg Mitte wurden erneut Flugblätter des "III. Weg" mit dem Titel "Stoppt den linken Terror in Lichtenberg" in Briefkästen gesteckt. Sie agitierten unter anderem gegen den Lichtenberger Bürgermeister.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. März 2021
    In der Rummelsburger und Einbecker Straße wurden mit weißem und schwarzem Edding elf Hakenkreuze angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. März 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. März 2021
    Eine muslimische Frau wurde in Moabit von einer Nachbarin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. März 2021
    In der Kaskelstraße wurden Fake-CDU-Aufkleber gefunden, die europäische Funktionsträger verunglimpften.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. März 2021
    In der Einbecker Straße und Zachertstraße wurden etliche mit weißem und schwarzem Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und enfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. März 2021
    Im Rathauspark wurden mehrere Fußballsticker mit Davidsternen übermalt. Diese Art der Bemalung ist als antisemitische Feindmarkierung zu verstehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. März 2021
    In der Einbecker Straße wurde an einer Bushaltestelle ein gemalter Galgen mit dem Schriftzug "MKL" (Merkel) entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 26. März 2021
    Ein Friseurgeschäft in der Alten Schönhauser Straße wurde mit einer Schmiererei in großen weißen Buchstaben anti-russisch rassistisch markiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. März 2021
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde zwei Mal ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffamierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. März 2021
    In der Kastanienallee zeigte ein Jugendlicher bei einer Demonstration, die an ihn vorbeizog, den Hitlergruß und rief "Heil Hitler". Die Demonstration fand anlässlich der Räumung der Meuterei, einer linken Kneipe in Kreuzberg, statt.
    Quelle: Twitter
  • 25. März 2021
    In einer Online-Gruppe für Karow wurde eine Demonstration auf Rädern anlässlich der Wochen gegen Rassismus in Pankow beworben. In den Kommentaren wurden vereinzelt rassistische Klischees bedient und rassistische Kommentare getätigt. Es wurden Menschen, die nach Deutschland kommen, als "Gesox" bezeichnet und dass sie sich nicht an die Gesetze halten, andere Menschen abzocken, klauen und dem Sozialstaat nur auf der "Tasche" liegen würden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. März 2021
    In der Magdalenenstraße wurde ein linker Aufkleber mit dem Kürzel "IB" übermalt, das von der extrem rechten "Identitären Bewegung" genutzt wird.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. März 2021
    In der Zachertstraße wurde ein mit Filzstift gemaltes Hakenkreuze gefunden und entfernt. In der Einbecker Straße wurden mehrere Hakenkreuze gesprüht und gemalt sowie Aufkleber der extrem rechten Initiative "einprozent" verklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. März 2021
    In der Scheffelstraße wurden mehrere Aufkleber von "III. Weg" gemeldet und entfernt. Die mobilisieren zum 1. Mai in Zwickau und richten sich gegen politische Gegener*innen wie die Antifa.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. März 2021
    Im Blockdammweg wurden Aufkleber eines extrem rechten Online-Versands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. März 2021
    In der Weitlingstraße, Skandinavischen Straße und im Rosenfelder Ring wurden erneut Flugblätter des "III. Weg" mit dem Titel "Stoppt den linken Terror in Lichtenberg" in Briefkästen gesteckt. Sie agitierten unter anderem gegen den Lichtenberger Bürgermeister.
    Quelle: Linkspartei
  • 25. März 2021
    In der Einbecker Straße wurde an einer Bushaltestelle ein gemalter Galgen mit dem Schriftzug "MKL" (Merkel) entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 25. März 2021
    In der Woldegker Straße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" und mehrerer extrem rechter Versände gefunden und entfernt.
    Quelle: Gangway HSH
  • 25. März 2021
    Eine Schwarze Frau wurde aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus und Sexismus massiv bedroht, sexuell belästigt und körperlich angegriffen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. März 2021
    An einem Parkschild im Plänterwald wurde der Schriftzug "Q Pain comes" geschmiert. Hier wird auf die extrem rechte Verschwörungserzählung von QAnon Bezug genommen.
    Quelle: Via Twitter
  • 25. März 2021
    An der Eingangstür einer Geflüchtetenunterkunft in Marzahn-Nord wurde ein offensichtich demonstrativ angebrachter rassistischer Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. März 2021
    Vom 23.3. bis zum 26.3. fanden Protestkundgebungen an der Straße des 17. Juni und vor dem Brandenburger Tor gegen die Agrarpolitik und das Insektenschutzprogramm der Bundesregierung statt, zu denen die Organisation „Land schafft Verbindung“, das Bündnis „Freie Bauern“ und andere freie Gruppen aufgerufen hatten. Erneut waren an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht. Mit ihrer antisemitischen und personalisierend antikapitalistischen Agitation trug die "Landvolkbewegung" zum Durchbruch der Nationalsozialisten bei, die in den Hochburgen der Landvolkbewegung weit überdurchschnittliche Wahlergebnisse errangen, und viele Ihrer Protagonist*innen und Anhänger*innen schlossen sich der NSDAP an. Auch wenn dieser Zusammenhang vielen heute Demonstrierenden nicht mehr gegenwärtig sein dürfte, ist eine solche Fahne dennoch keine harmlose historische Folklore, sondern eine Verharmlosung einer NS-nahen Bewegung.

    Erneut waren in Chatgruppen verschiedener Social-Media-Kanäle mit Aufrufen und Kommentaren zu den aktuellen Landwirte-Protesten zahlreiche den Antisemitismus und völkisch-nationalistischen Charakter der historischen "Landvolkbewegung" verharmlosende User-Kommentare zu lesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. März 2021
    Erneut verteilte eine Neonazi-Kleinstpartei Flyer im Norden Neuköllns, dieses Mal unter anderem bei der Weißen Siedlung an der Grenze zu Treptow-Köpenick.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 24. März 2021
    In der Erich-Kästner-Straße befand sich eine 33-Jährige gegen 17 Uhr mit ihren beiden Kindern auf dem Heimweg, als sie vermutlich wegen ihrer Hautfarbe von einer Frau angesprochen und fremdenfeindlich beleidigt wurde. Anschließend schlug die Unbekannte der Schwangeren ins Gesicht und gegen den Bauch. Danach entfernte sie sich unerkannt. Die 33-Jährige kam vorsorglich zur ambulanten Untersuchung in ein Krankenhaus. Zu beiden Sachverhalten hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

    Link: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.106...
    Quelle: Polizeimeldung
  • 24. März 2021
    Am Nachmittag wurde ein junger Mann von einer dreiköpfigen Gruppe homofeindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Als der Betroffene das Trio zur Rede stellen wollte, schlugen sie ihn erneut bis sie abschließend flüchteten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 24. März 2021
    An einem Mülleimer in der Tangermünder Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Als Gastredner sprach auch der AfD Bundestagsabgeordnete Harald Weyel.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. März 2021
    In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurden Aufkleber des "III. Weg" für einen Aufmarsch am 1. Mai gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. März 2021
    In der Gregoroviusstraße in Karlshorst wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands mit anti-Schwarz rassistischen Motiven und dem Spruch "Antifa nach Afrika" gefunden.
    Quelle: UJZ
  • 23. März 2021
    Eine Männer-Gruppe wurde beobachtet, wie diese vor einem Späti ein rassistisches Lied, in dem das N-Wort vorkommt, sangen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 23. März 2021
    An der Tür eines Projekthauses in der Kreutzigerstraße wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. März 2021
    In der Fürstenwalder Allee vor der Grundschule wurden fünf Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2021
    In der Eichbuschallee und an der Ecke zur Köpenicker Landstr. wurden ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels, sowie zwei Aufkleber einer Reichsbürgerplattform entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2021
    In der Hasselwerder Str. wurde ein Schild in Reichsfarben besprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2021
    Im Rosenfelder Ring hing an einem Laternenpfahl ein Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" zur Mobilisierung zum 1. Mai in Zwickau. Dieser wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. März 2021
    An einem Parkscheinautomat in der Gabriel-Max-Straße wurde ein Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: „Wenn ich mal groß bin, werde ich wegen der Maßnahmen depressive Selbstmordkandidatin“. Er ist Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. März 2021
    An der Bushaltestelle Haarlemer Straße Richtung Rathaus Steglitz wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. März 2021
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. März 2021
    In der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg wurde an einem Briefkasten ein Schriftzug angebracht, der sich gegen die politische*n Gegner*innen richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 22. März 2021
    Im Ortsteil Blankenburg wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "FCK Antifa", "No solidarity with N*[Wort]" sowie "1.Mai 2021 Zwickau Demonstration III.Weg" (III.Weg).
    Quelle: NEA
  • 22. März 2021
    Auf die Ankündigung einer Mitgliederversammlung zum Thema Rechtsextremismus reagierte der Twitter-User "Jewfree Epstein" mit einem Bild, auf dem ein Schild mit der antisemitischen Aufschrift "Fuck Kikes" abgebildet ist. "Kike" ist ein englisches antisemitisches Schimpfwort.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 22. März 2021
    In Reaktion auf eine Fotografie im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus in Hohenschönhausen wurde durch extrem rechte und rassistische Personen Kommentare unter Facebook-Beiträgen hinterlassen. Diese enthielten diffamierende Inhalte gegen das Programm und antirassistische Inhalte. An den vergangenen Tagen war ähnliches geschehen, als Antirassismus-Plakate in der Facebook-Gruppe gepostet wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. März 2021
    Ein 54-jähriger Mann hat gegen 21 Uhr zwei Männer von 28 und 39 Jahren in der Wönnichstraße rassistisch beleidigt, die sich auf türkischer Sprache unterhalten hatten. Einer sprach ihn auf die Beleidigung an. Dann habe der Täter eine Waffe gezogen und auf eine der Personen gerichtet. Danach sei er in ein Haus geflohen. Er wurde daraufhin in seiner Wohnung durch die Polizei gefunden und kurzzeitig festgenommen, weitere Schreckschusswaffen und Munition wurden beschlagnahmt.
    Quelle: BZ 23.03.2021, Polizei 23.03.2021
  • 22. März 2021
    Im Rosenfelder Ring wurden Flugblätter von der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" in Briefkästen gesteckt, die sich gegen "linken Terror" in Lichtenberg positionieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. März 2021
    Ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führte durch Wedding und angrenzende Ortsteile und Bezirke. Auf einer Zwischenkundgebung am Leopoldplatz im Wedding rief der Hauptredner zur Beteiligung an extrem rechten Reichsbürger*innen-Aufmärschen auf und relativierte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 22. März 2021
    Im Bioladen in der Boxhagener Straße 82 lag Werbematerial einer rechtspopulistischen Kleinpartei aus. Die Partei schließt inhaltlich und auch personell an Widerstand 2020 an und stellt die Demokratie in Frage.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2021
    In der Gabriel-Max-Straße am Boxhagener Platz wurden mehrere selbst produzierte Aufkleber entfernt, die sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richteten. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "S"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website. Die gleichen Aufkleber tauchten bereits am 9. März im Gebiet auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2021
    Gegen 11.30 Uhr beobachteten Zeug*innen auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof eine rassistische Polizeikontrolle. Die Zeug*innen hatten, wie ein weiterer Mann, auf dem Vorplatz auf den Pollern gesessen und gewartet. In Sichtweite standen fünf Polizist*innen. Nach etwa 10 Minuten kamen diese auf den Mann zu und fragten ihn nach Reisegrund, Ticket und Ausweis. Der meldende Zeuge und seine Begleiterin wurden nicht kontrolliert. Er vermutete, weil sie Deutsch aussehen, der Mann aber nicht. Weil der Mann keine deutschen Papiere hatte, wurde eine Personalienabfrage gemacht. Der Melder sprach dann die Polizei an und fragte, was sie da täten, und auf welcher Grundlage. Er warf den Polizist*innen eine rassistische Kontrolle vor. Nach der Behauptung, sie würden zufällig kontrollieren, und der Aussage, er könne sich ja beschweren, forderte der Melder die Dienstnummer der leitenden Polizistin an, die diese jedoch nicht heraus gab und wiederum den Melder aufforderte, sich auszuweisen.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 21. März 2021
    Auf der Höhe der Thaerstr. 24 wurde ein Sticker gegen Impfen eines rechten Onlineversands entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    In der Borgmannstr.wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere zeigte die Farben der Reichsflagge.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2021
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Kein deutsches Blut für fremde Interessen" (JN), "Wir suchen dich" (JN), "Kein deutsches Blut fpr die Kriege der USA und Israel - Kampf dem Kapital" (JN), "100% nationa, 0% Asylbetrug" (NPD) oder "Aus Anne wird Frank, das ist doch krank" (JN).
    Quelle: NEA
  • 21. März 2021
    Am Bersarinplatz wurden Flyer der Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    Ein extrem rechter Funktionär steckte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter extrem rechter Organisationen gegen den EU-Beitritt der Türkei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. März 2021
    Im Bezirk Mitte wurde eine Person aus rassistischer Motivation beleidigt und körperlich angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. März 2021
    In Mitte wurden in der Nähe des Brandenburger Tors zwei die Grünen diffamierende Aufkleber mit gefälschtem Grünen-Logo und der Aufschrift "Auch Schleuser müssen leben" entdeckt und entfernt. In der Nähe wurden außerdem sechs Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen von extrem rechten Gruppierungen gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. März 2021
    Ein Gremium im Rathaus Charlottenburg erhielt eine beleidigende Hassmail, mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus.
    Quelle: Register CW
  • 20. März 2021
    Am Nachmittag hielten sich fünf betrunkene Männer am S-Bhf. Treptower Park auf, bepöbelten Passant*innen und zeigten den Hitler-Gruß.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. März 2021
    An der Wülischstr. 45 wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. März 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden Am Steinberg und der Prenzlauer Promenade verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Männlich Weiß Deutsch" (German Sport Devision), "Sie waren die besten Soldaten der Welt" (Abbild eines Wehrmacht-Soldaten und schwarz-weiß-roter Hintergrund), "1. Mai Zwickau Demonstration III. Weg" (III. Weg), "Deutsche Jugend Voran" (III. Weg) oder "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein".
    Quelle: NEA
  • 20. März 2021
    Im Umfeld des Bahnhofs Lichtenberg und in der Irenenstraße wurden 12 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt. Sie mobilisieren u.a. zu einem Aufmarsch am 1. Mai.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. März 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde Propaganda für einen extrem rechten Aufmarsch am 20.3. am Bundestag verklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. März 2021
    In der Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der JN auf einem Straßenschild gemeldet, auf dem gefordert wird "Grenzen dicht!"
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. März 2021
    Von 7.00 bis 11.00 Uhr fand ein extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso über den Großen Stern und die Straße des 17. Juni zum Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen, darunter besonders die neue extrem rechte Partei "Freies Sachsen", zu der sich "Pro Chemnitz" mit NPD-Kadern und anderen extremen Rechten Gruppierungen in Sachsen vereinigt haben. Organisiert wurde der Autokorso von "Kaden Reisen", einem Busunternehmen aus Plauen, das in den letzten Monaten besonders aktiv war, Verschwörungsideolog*innen zu Corona-Leugner-Demos zu fahren. Der Eigner des Unternehmens ist Mitgründer von "Freies Sachsen". Auf der Kundgebung am Platz des 18. März wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte; MBR, Berlin gegen Nazis,
  • 20. März 2021
    Von 11.00 bis 13.00 Uhr fand ein weiterer extrem rechter und verschwörungsideologischer Autokorso von der Straße des 17. Juni in Tiergarten durch den Ortsteil Mitte zurück zur Straße des 17. Juni statt. Zu dem Autokorso hatten zahlreiche extrem rechte Gruppierungen aufgerufen. Auf Kundgebung am Start- und Endpunkt wurden NS-relativierende Verschwörungsideologien verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 20. März 2021
    Unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ versammelte sich kurz vor 12 Uhr vor der Botschaft der Russischen Föderation in der Straße Unter den Linden eine Gruppe von bis zu 50 Personen aus Reichsbürger*innen- und extrem rechten Gruppierungen zu einer Kundgebung, auf der NS-Verharmlosungen verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 21.03.2021
  • 20. März 2021
    Gegen 9.50 Uhr fanden sich unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Souveränität“ rund 100 Personen am Platz des 18. März zu einem Aufmarsch von Reichsbürger*innen und extremen Rechten ein. Aufgerufen hatte auch die aus dem BärGiDa-Milieu (Bärgida – Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes) hervorgegangene extrem rechten Gruppierungen "Patriotic Opposition Europe" und "Gelbe Westen Berlin" und über 20 kleinere extrem rechte und Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Unterstützung erhielten sie von der neu gegründeten extrem rechten Partei "Freies Sachsen". Der Aufmarsch setzte sich gegen 12.30 Uhr in Richtung Straße des 17. Juni in Bewegung, wo er von Polizeieinsatzkräften in Höhe des Russischen Ehrendenkmals aufgrund einer Vielzahl von Verstößen gegen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestoppt wurde. Rund 170 Teilnehmende setzten sich gegen 13.35 Uhr in Richtung Platz der Republik wieder in Bewegung. Da im weiteren Verlauf erneut zahlreiche Verstöße gegen die Corona Vorschriften festgestellt wurden und die Teilnehmenden die wiederholten Durchsagen der Polizei, sich an die geltenden Bestimmungen zu halten, missachteten, wurde die Versammlung um 14.00 Uhr aufgelöst und die Personen entfernten sich in Richtung Großer Stern. Auch die rund 150 auf dem Platz der Republik wartenden Personen wurden gegen 15.00 Uhraufgefordert sich zu entfernen. An verschiedenen Kundgebungsorten wurden NS-Verharmlosungen und auch strukturell antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Neben zahlreichen Reichs- und Reichkriegsflaggen trug ein Teilnehmer eine Fahne der NSDAP-Abspaltung der "Schwarzen Front". Ein anderer Teilnehmer wurde gegen 13.45 Uhr beobachtet, wie er am Aufmarsch der Reichsbürger*innen und extremen Rechten eine Mundschutzmaske in den Farben der israelischen Fahne mit der Aufschrift: "JDN LGN" („Juden Lügen”) trug und damit die Shoah leugnete.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, MBR, Endstation Rechts, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Belltower News vom 22.03.2021, Polizeimeldung vom 21.03.2021
  • 20. März 2021
    Gegen 17.15 standen ca. 15 Neonazis, der vom Reichsbürger*innen-Aufmarsch im Tiergarten kamen, vor dem Hauptbahnhof am Washingtonplatz in Moabit und sangen: „Du Jude, Jude, Jude“ und: „eine U-Bahn nach Auschwitz“. Erst als sie anfingen „Sieg Heil“ zu schreien, schritt die Polizei ein und eskortierte sie zu ihrer Bahn.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2003, Belltower News vom 22.03.2021
  • 20. März 2021
    Am Platz des 18. März wurden gegen 9.45 Uhr zwei Journalist*innen von extrem rechten Aufmarschteilnehmenden körperlich bedrängt und angegriffen.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 20. März 2021
    Um den Platz der Republik wurden zwei Aufkleber der NPD und ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. März 2021
    In Tiergarten wurden zwei die Grünen diffamierende Aufkleber mit gefälschtem Grünen-Logo und der Aufschrift "Auch Schleuser müssen leben" entdeckt und entfernt. In der Nähe wurden außerdem zwei Sticker, welche die strukturell antisemitische QAnon-Verschwörungsideologie verbreiteten, zwei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels sowie fünf Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen von extrem rechten Gruppierungen gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. März 2021
    Am späten Abend rief eine Gruppe von Leuten in der Nähe des S-Bhf. Treptower Park gemeinsam "Sieg Heil".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 19. März 2021
    In der Oderstraße wurde eine Frau mit schwarzem Kind als „N..fotze“ beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    Der muslimfeindliche Spruch "Islam raus" wurde wiederholt heute mit schwarzem Filzstift an Häuserwände geschmiert. Besonders aktiv war die Person in der letzten Zeit im Bereich Weserstraße / Ecke Finowstraße. So waren die Weserstraße 17 und 18 gleich mehrfach betroffen und im relativ kurzem südlichen Abschnitt der Finowstraße sind besonders die Häuser auf der östlichen Seite betroffen. Bürger*innen machen die Schmierereien immer wieder unkenntlich.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    Im Ortsteil Heinersdorf stiegen zwei Jungen (13 Jahre) an der Haltestelle Heinersdorf Kirche in die Tram-Linie M2. In der Straßenbahn wurde sie von einem ihn unbekannten Mann angesprochen und rassistisch beleidigt. Ein Junge drohte dem Mann, die Polizei zu alarmieren. Daraufhin schlug der Mann mit einer Glasflasche gegen den rechten Arm des Jungen. Die Kinder stiegen an der Haltestelle Prenzlauer Allee aus der Straßenbahn aus, der Mann fuhr weiter Richtung Alexanderplatz. Die Kinder wurden von den alarmierten Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 19.03.2021
  • 19. März 2021
    Eine Person wurde bei der Therapie rassistisch beleidigt. Der Therapeut ist mehrmals wegen rassistische Äußerungen gegenüber den Klienten aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 19. März 2021
    In der Weitlingstraße wurden 11 Aufkleber von "III. Weg" an Sraßenschildern und Wasserrohren gemeldet. Darauf steht "Kampf dem Feind von Volk und Nation" und antifaschistische und kommunistische Symbole werden durch einen Hammer darauf zerschlagen. Außerdem mobilisieren andere Sticker zum 1. Mai in Zwickau. Ein drittes Motiv warnt vor Überfremdung und erklärt "Deutschland den Deutschen". Weitere Sticker wurden in der Wönnichstraße und am Münsterlandplatz gemeldet worden. Der "III. Weg" ist eine extrem rechte Kleinstpartei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. März 2021
    In der Weitlingstraße hat die extrem rechte Kleinstpartei "III. Weg" Flyer in Briefkästen gegen "linken Terror" in Lichtenberg gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. März 2021
    In der Ribnitzer Str., Zingster Straße, Egon-Erwin-Kisch-Straße sowie Pablo-Picasso-Straße wurden zahlreiche Aufkleber vom "III. Weg", rasstische und NS-verherrlichende Aufkleber verschiedener Versände (Politaufkleber, Druck18) und Aufkleber für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess auf Laternenpfählen gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 19. März 2021
    Ein Nachbarschaftszentrum in Westend erhielt einen beleidigenden Hassbrief mit diffamierenden und rassistischen Inhalten, sowie rechten Stickern.
    Quelle: Register CW
  • 18. März 2021
    Am Bahnhof Alexanderplatz wurde ein junger Mann von fünf Polizist*innen kontrolliert. Der kontrollierte sagte einem Zeugen, die Polizist*innen hätten wortwörtlich zum ihm gesagt, dass sie ihn kontrolliert hätten, "weil er Ausländer " sei.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 18. März 2021
    An der Frankfurter Allee Ecke Weichselstraße wurde ein an ein chinesisches Restaurant gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. März 2021
    Gegen 18:40 Uhr wurden Mitarbeiter der BVG rassistisch beleidigt und angegriffen. Der 27-jährige Täter wurde in der Linie U5 kontrolliert und trug weder Mundnasenbedeckung noch hatte er einen gültigen Fahrausweis. Als BVG-Mitarbeiter ihn am U-Bhf Tierpark aufforderten, die Bahn zu verlassen, versuchte dieser einen 49-jährigen BVG-Mitarbeiter anzugreifen, was durch Einschreiten eines weiteren BVG-Mitarbeiters abgewehrt werden konnte. Als Polizeibeamte den Mann aus dem Bahnhof begleiteten, beleidigte der Täter dabei einen 24-jährigen BVG-Angestellten rassistisch.
    Quelle: Polizei 19.03.2021
  • 18. März 2021
    Mehrere Flyer zur Mobilisierung zu einer extrem rechten Demonstration am 20.03. vor dem Bundestag wurden rund um den U-Bhf. Friedrichsfelde geklebt. Dies hatte ebenfalls jemand händisch auf einen Stromkasten in der Volkradstraße mit schwarzem Edding geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. März 2021
    In mehreren Straßen im Weitlingkiez (u.a. Wönnichstraße, Eduardstraße) wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg", die in Briefkästen gesteckt wurden, gemeldet. Darin wird vor linkem Terror in Lichtenberg gewarnt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. März 2021
    Mehrere Adressat*innen aus der demokratisch engagierten Zivilgesellschaft in Tempelhof-Schöneberg erhielten eine E-Mail, in der Menschen muslimischen Glaubens darauf reduziert werden, islamistische Attentäter zu sein.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. März 2021
    In der Lohmühlenstr., Wildenbruchstr. und Heidelberger Str. sind drei Schriftzüge gegen Antifaschist*innen ("FUCK AFA") entdeckt worden. Sie stammen von einer extrem rechten Graffiti-Gruppe.

    Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Ähnliche Vorfälle gab es auch in Neukölln und Lichtenberg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. März 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurde neben einer Gedenkplakette für eine antifaschistische Widerstandskämpferin, die am 17.03.1944 in Plötzensee ermordet wurde, der Schriftzug "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 17. März 2021
    An die Außenfassade neben dem Eingang eines indischen Restaurants in der Rigaer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Als Gastredner sprach auch das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Andreas Wild, der 2017 aus der Berliner AfD-Fraktion und Anfang 2021 aus der AfD ausgeschlossen worden war und wiederholt durch die Relativierung des Nationalsozialismus aufgefallen war.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. März 2021
    Der Sicherheitsdienst der Mittelpunktbibliothek bat eine Besucherin höflich, das Haus nicht durch den Notausgang zu verlassen, sondern den regulären Ausgang zu benutzen. Daraufhin begann sie den Sicherheitsdienst sehr laut und aggressiv rassistisch zu beleidigen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 17. März 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder am Vormittag mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. März 2021
    Auf der Bank, die parallel zur Rixdorfer Straße im Volkspark Mariendorf steht, wurde ein Hankenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. März 2021
    Im U-Bahnhof Samariterstr. wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Das Stickermotiv wird bereits seit Wochen öfter im Stadtteil gesichtet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. März 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. März 2021
    Am Tierpark wurde auf eine Litfaßsäule mit schwarzem Edding ein Galgenmännchen geschmiert und darunter "MKL" geschrieben, womit Angela Merkel gemeint ist. Eine Straße weiter wurde dasselbe in brauner Farbe auf eine Plakatwand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. März 2021
    Am Lausitzer Platz, auf der Skalitzer Straße am Eingang zum Görlitzer Park am Hühnerhaus, wurde eine weiße Plakatwand mit dem Spruch "Schlachtet die Dealer" mit grüner Farbe beschmiert. Die Schmiererei wurde überklebt und die Überklebung in der darauffolgenden Nacht abgerissen, so dass die Schmiererei wieder sichtbar wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    In der Rigaer Straße und der Frankfurter Allee wurden Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entdeckt: „Wenn ich erwachsen bin bleibe ich paranoid“ und "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Sie sind Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    Ein Kassierer im Supermarkt an der Tamara-Danz-Straße wurde gegen 20 Uhr von einer Kundin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 16. März 2021
    Auf dem Bahnsteig des S-Bhf. Zoologischer Garten in Charlottenburg beobachtete eine Zeug*in, wie eine jüngere Frau eine Familie rassistisch bedrohte. Sie schüttelte ihre Haare über den Kindern aus, ging mehrfach auf sie zu und machte eine unmissverständliche Bewegung als Tritt Richtung S-Bahn vor der Familie.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 15. März 2021
    Am Lidl-Supermarkt Ecke Markgrafendamm/Persiusstr. wurde ein Sticker der „patriotischen Jugend Hoyerswerda“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. März 2021
    In einem Zug der U-Bahnlinie 9 am U-Bahnhof Hansaplatz wurde ein Fahrgast von einem Fahrkartenkontrolleur rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen. Gegen 17.45 Uhr wurde der 28-jährige Fahrgast nach seinem Fahrausweis gefragt. Auf seine Frage, weshalb nur er, jedoch die übrigen Fahrgäste nicht kontrolliert werden, wurde er vom Kontrolleur im Auftrag der BVG rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Mehrere weitere Fahrgäste schritten ein, um eine weitere Auseinandersetzung zu unterbinden, woraufhin der Schläger von seinem Kollegen aus dem Zug gezogen wurde und beide Kontrolleure in unbekannte Richtung flohen. Der 28-Jährige wies eine leichte Verletzung im Gesicht auf, eine ärztliche Behandlung lehnte er jedoch ab. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte veranlassten die Sicherung der Videoaufzeichnungen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.03.2021
  • 15. März 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde wieder mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. März 2021
    An der Bushaltestelle Wegedornstr. wurden eine Frau und ihre Tochter von einem Mann aggressiv rassistisch beleidigt und bedroht. Als ein weiterer Wartender den Beiden zur Hilfe kam, wurde diese ebenfalls rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Die Betroffenen konnten in den nächsten Bus flüchten.
    Quelle: Internationaler Bund
  • 15. März 2021
    Um 15.30 Uhr wurde zwei männlichen Personen in Wittenau, in einem Supermarkt, aus sozialchauvinistischer und rassistischer Motivation heraus, Diebstahl unterstellt: Ein Mitarbeiter versperrte ihnen den Weg und durchsuchte ihre Tasche.
    Quelle: AnDi-App
  • 14. März 2021
    Vor der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft) in der Treskowallee wurden zwei Aufkleber mit anti-Schwarz rassistischen und gegen die Antifa gerichteten Motiven von einem extrem rechten Onlineversand gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. März 2021
    Unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung" verteilte ein extrem rechter Akteur in der Ribnitzer Straße Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen, die schon auf der Titelseite antisemitische Chiffres enthielten. So wurden die Rockefellers und George Soros bezichtigt, hinter der neuen Klimabewegung zu stecken und erneuerbare Energien zu fördern.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. März 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit blauem Edding "Combat18" ("Kampftruppe Adolf Hitler"; eine militante, international agierende neonazistische Organisation ) an die Wand geschmiert. Es wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. März 2021
    Eine Schwarze Familie wurde in Gegenwart ihrer Kinder im Wedding von einem Nachbarn rassistisch beleidigt und verbal bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. März 2021
    Im Else-Ury-Bogen in Charlottenburg wurde an einem Brückenpfeiler die Schmiererei "Merkel muss weg!" entdeckt. Dies ist u.a. das Motto einer extrem rechten Aufmarschserie der Jahre 2016-2019.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. März 2021
    Ab 14.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. März 2021
    Rund 1000 Teilnehmende aus einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten nahmen an einer verschwörungsideologischen Kundgebung vor dem Gesundheitsministerium in der Friedrichstraße unter dem Motto "Es reicht" teil. Die Beteiligung von extremen Rechten war wieder besonders hoch, aber auch AfD-Politiker und -Anhänger*innen beteiligten sich. In Reden und auf Plakaten wurden vielfach NS-verharmlose Vergleiche verbreitet. Beteiligte skandierten: "Wir sind das Volk."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ,
  • 13. März 2021
    Ab 16.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Abschlusskundgebung von zwei Autokorsos durch Charlottenburg und Mitte, bzw. Pankow und Mitte am Alexanderplatz statt. Die Teilnehmenden kamen aus der ganzen Breite der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen aller Art, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten, um gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren. In Reden, mit Sprüchen von Teilnehmenden und auf Plakaten wurden vielfach NS-relativierende Vergleiche verbreitet. Eine Rednerin verbreitete auch unwidersprochen antichinesischen Rassismus. Ein anderer Redner forderte zum Umsturz und Polizist*innen zum Staatsstreich auf.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ
  • 13. März 2021
    Auf der verschwörungsideologische Kundgebung vor dem Gesundheitsministerium wurden mehrere Teilnehmer mit T-Shirts mit aufgedrucktem Judenstern und dem Schriftzug "ungeimpft" gesehen. Eine weitere Teilnehmende hatte einen gelben Stern umgehängt, auf dem "nicht geimpft" stand. Passanten, die sich bei Polizeikräften vor Ort über die antisemitischen Vergleiche beschwert hatten, wurden von Demo-Teilnehmenden angepöbelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1303
  • 13. März 2021
    Mehreren Zeug*innen fiel auf, dass gegen 16.45 Uhr auf dem S-Bahnsteig am Bahnhof Alexanderplatz gezielt Schwarze und andere POC-Personen von der Polizei nach ihren Papieren gefragt wurden. Keine der herausgesuchten Personen hatte sich in irgendeiner Weise unangemessen oder problematisch verhalten. Weiße Personen wurden in keinem Fall nach ihren Papieren gefragt, obwohl gleichzeitig am Alexanderplatz eine verschwörungsideologische Kundgebung unter hoher Beteiligung von extremen Rechten stattfand.
    Quelle: Registerstelle Mitte, AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 13. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Mann, der mit seinem Hund Gassi ging, in der Dunkerstraße Ecke Erich-Weinert-Straße rassistisch beleidigt. Ein anderer Mann fragte nach Feuer. Als der betroffene Mann keines anbieten konnte, beleidigte ihn der andere Mann mit den Worten "Du scheiß Muselmann-Kanacke, mit Deinem Drecks-Tuntenhund. Du dreckige Tunte, komm’ doch her!“. Der betroffene Mann ging weiter, sein Hund bellte den Mann hinter her. Dies steigerte wahrscheinlich die Agression des Mannes und er warf eine Flasche nach den betroffenen Mann. Die Flasche landete in weiter Entfernung von den betroffenen Mann entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. März 2021
    An einer Wand einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde wurden Hakenkreuze sowie der Schriftzug "AfD" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 13. März 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit blauem Edding "Combat18" ("Kampftruppe Adolf Hitler"; eine militante, international agierende neonazistische Organisation) an die Wand geschmiert. Es wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. März 2021
    Unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung" verteilte ein extrem rechter Akteur im Umfeld des Storchenhofs Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen, die schon auf der Titelseite antisemitische Chiffres enthielten. So wurden die Rockefellers und George Soros bezichtigt, hinter der neuen Klimabewegung zu stecken und erneuerbare Energien zu fördern.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. März 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei stammten von der Kameradschaft "Freie Kräfte Neukölln". Einer stammte von der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg und war LGBTIQ*-feindlich.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 12. März 2021
    Am S-Bahnhof Herrmannstr sowie am U-Bahnhof Hermannplatz wurden mehrere Sticker mit antimuslimischem, rassistischem und antsemitischem Inhalt gemeldet.
    Quelle: Anti-Diskriminierungs-App
  • 12. März 2021
    Gegen 21.15 Uhr urinierte ein Fahrgast in der U-Bahnlinie 6 auf Höhe des Bahnhofes Holzhauser Straße auf Sitze und den Boden der U-Bahn. Anwesende Fahrgäste, die den Vorfall bemerkten, forderten den 72-Jährigen zum Verlassen der U-Bahn an der nächsten Haltestelle, Bahnhof Borsigwerke, auf. Am U-Bahnhof beleidigte der Fahrgast die Zeug:innen antisemitisch in Anwesenheit der herbeigerufenen Polizei. Gegen den Fahrgast wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße ein Auto mit einem Aufdruck von staatenlos-info gesehen.
    Quelle: NEA
  • 12. März 2021
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte als Symbol die Schwarze Sonne und war von dem neonazistischen Online-Handel Druck18. Andere Aufkleber hatten den Slogan "George Orwell 1984 - Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung" (Politaufkleber), "A sozial, N utzlos, T ..., I ..., F eige, A rbeitsscheu", "Blonde Bestien" (Patriotische Jugend) oder "Es lebe Kaltland" (Patriotische Jugend).
    Quelle: NEA
  • 12. März 2021
    Im Ortsteil Blankenburg wurde am Ausgang des S-Bahnhofes ein Aufkleber mit anti-Schwarzem Inhalt entdeckt und entfernt. Der Slogan des Aufklebers war "No Solidarity with criminal N*[Wort]".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden ab Prenzlauer Promenade, Thulestraße und Hardangerstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "III. Weg", "Ku Klux Klan", "Stoppt Israel" mit durchgestrichenen Davidstern sowie "Refugees not welcome".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. März 2021
    An einer Parkbox eines Supermarktes in der Briegerstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Dritter Weg" entdeckt.
    Quelle: Bürger:innenmeldung
  • 12. März 2021
    An der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde und Rhinstraße wurde "Merkel muß weg!" mit einem schwarzen Edding an ein Bushaltestellenschild geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2021
    An den Zaun des Friedhofs in der Rummelsburger Straße wurden drei rassistische Aufkleber entdeckt, gemeldet und entfernt. Sie fordern Menschen auf, Abschiebehelfer zu werden, und Migrant*innen, in ihre Heimatländer zu gehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2021
    Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde am Ausgang zur Ruschestraße ein Aufkleber der "Identitären", mit einem anti-Schwarz rassistischem Motiv, geklebt, gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2021
    Auf einem Stromkasten auf der Ecke Eitel- und Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Defend the occident" gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2021
    Auf einen Post über die internationale Woche gegen Rassismus in Lichtenberg und Hohenschönhausen reagierte ein User auf Facebook mit dem Kommentar: "#wir sind viele Na und? Wir Rassisten auch." Der Kommentar wurde gelöscht und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2021
    Im Tiergarten wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. März 2021
    Im Brunnenviertel im Ortsteil Gesundbrunnen wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. März 2021
    An der Bushaltestelle Britzer Straße / Rixdorfer Straße, Richtung Kielinger Straße, wurde ein Hakenkreuz und eine rassistische Schmiererei angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. März 2021
    Im Bhf. Lichtenberg wurde mit schwarzem Edding zweimal SS und einmal SA an eine Säule geschmiert. Dies wurde gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2021
    In der Mellenseestraße kurz vorm Hönower Weg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands gemeldet und entfernt. Der Aufkleber trug ein Q, das Kürzel für QAnon, einem extrem rechten Verschwörungsmythos.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2021
    An der Ecke Archenhold- und Rummelsburger Straße wurde ein "Zeit zu gehen"-Aufklebe,r eines extrem rechten Versandes, auf einem Verkehrsschild gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit blauem Edding "Combat18" ("Kampftruppe Adolf Hitler"; eine militante, international agierende neonazistische Organisation) an die Wand geschmiert. Es wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2021
    In der Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg wurde auf einem Mülleimer ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen anitfaschistisches Engagement richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 10. März 2021
    Im Gesundbrunnen und im Wedding wurden Plakate von "Demokratie in der Mitte" entdeckt, die mit Aufklebern der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" überklebt worden waren. Die Neonazi-Sticker wurden entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Hände weg vom Wedding!
  • 10. März 2021
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden rund um den Pastor-Niemöller-Platz Aufkleber mit rassistischen Inhalt entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen den Slogan "Migrationspakt stoppen - Ganz Deutschland protestiert" (AfD).
    Quelle: NEA
  • 10. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden u.a. Seenotretter als "Schlepper" bezeichnet und Meldungen über aufgelöste Hochzeiten von Menschen mit Migrationsgeschichte und angebliche "Clan-Beerdigungen mit 750 Trauernden" aufgegriffen, um Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte für gesteigerte Covid19-Erkrankungen verantwortlich zu machen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am Fröbelpark an der Skateranlage verschiedene rassistische Sprühereien entdeckt und übermalt. Diese hatten u.a. als Slogan "Verpisst Euch N*[Wort]", "No Moslems"+Hakenkreuz, "N*[Wort] ist Abschaum", "Fuck Araber", "Araber in KZ", "N*[Wort] Scheiss" sowie zwei weitere Hakenkreuze.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. März 2021
    Im Wohngebiet um die Friedlander Str. wurden rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg verteilt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. März 2021
    Auf den Bahnhöfen der U8 Moritzplatz und Schönleinstraße wurden mehrere rassistische Sticker gefunden und abgekrazt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. März 2021
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde mit einem Edding dreimal "Combat 18" an Wände geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. März 2021
    Auf dem U-Bahnhof Pankstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. März 2021
    Auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke im Ortsteil Mitte wurden rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. März 2021
    In der Halle des S-Bhf. Köpenick wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 9. März 2021
    Bei der Bewerbung für ein WG-Zimmer wurde eine BIPoC-Person abgelehnt, weil der Vermieter nur Menschen mit europäischem Pass als Mieter haben wollte.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 9. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg sprach das Sicherheitspersonal der S-Bahn in der Ringbahnlinie (S42) an der Station Schönhauser Allee einen Mann (27 Jahre) an, da dieser seine Mund-Nasen-Bedeckung nicht trug. Der Mann weigerte sich die MNS zu tragen und gab an, ein entsprechendes Attest zu haben, ohne es vorzuzeigen. Anschließend beleidigte der Mann das Sicherheitspersonal rassistisch und drohte mit seinem Schlüsselbund und erhobenen Fäusten. Da der Fahrgast aggressiver wurde, packten ihn die drei Angestellten am Arm und begleiteten ihn auf den Bahnsteig. Sie hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 10.03.2021
  • 9. März 2021
    Rund um die Warschauer Str. 10-15 wurde der Schriftzug "Islam raus" geschmiert. Begonnen haben die Schmierereien bereits im letzten November. Es ist der gleiche Schriftstil, der auch in z. B. der Weserstraße wiederholt zu finden ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Jungstraße wurde Höhe Hausnummer 5 ein Sticker der "Freedom Parade" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Seumestraße / Ecke Grünberger wurde in einem Hauseingang ein weiteres Graffiti "ISLAM RAUS" in der bereits bekannten Ausführungsweise entdeckt. Dieses war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung bereits von Anwohner*innen durchgestrichen worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    An der Kreuzung Kreutziger / Ecke Boxhagener Straße wurde ein Sticker einer Berliner Fan-Gruppe (Sport) mit einer rassistisch konnotierten Selbstbezeichnung ("Oompa Loompa Boys") entdeckt und entfernt.

    Oompa_Loompa: Bei den "Angehhörigen eines fiktiven Pygmäenstamms" handelt es sich offensichtlich um eine üble rassistische Konstruktion.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    An der Delbrückstraße Ecke Marie-Curie-Allee wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. März 2021
    An der Tramhaltestelle am Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet, der sich diffamierend gegen Kommunismus wendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. März 2021
    In der Nähe der Kreuzung Dirschauer Straße / Simplonstraße wurde ein Sticker mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Im Umfeld der Kreuzung Seumestraße / Krossener Straße wurde ein selbst produzierter Aufkleber entfernt, der sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richtet. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "S"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website. Der gleiche Aufkleber wurde auch an der Kreuzung Simon-Dach-Straße / Wühlischstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. März 2021
    In der Bismarckstr. in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. März 2021
    An einer Wand einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde wurden Hakenkreuze, HH sowie 88 entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 8. März 2021
    Am S Bhf. Lichtenberg wurden zwei Hakenkreuze und eine SS-Rune mit schwarzem Edding auf Werbetafeln geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. März 2021
    Unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung" verteilte eine extrem rechter Akteur in Neu Hohenschönhausen antimuslimisch rassistische Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. März 2021
    Ein Sticker einer rechtsradikalen Kleinstpartei wurde an der Lipschitzallee Ecke Hugo-Heinemann-Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. März 2021
    In der Bismarckstr. in Charlottenburg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 7. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde auf dem Kissingenplatz an einer Leuchtreklame ein Zettel mit anti-muslimischen Inhalt entdeckt und entfernt. Der Zettel war scheinbar selbstausgedruckt und trug die Überschrift "Terror". Anschließend folgte eine Frage "Soll die Scharia über dem Landesgesetz stehen?" und eine Auflistung von Ländern auf den Kontinenten Afrika und Asian bei denen der Anteil muslimisch gläubiger Menschen von über 60% bis über 90% dargestellt wurde. Der Zettel suggerierte somit ein Zusammenhang von muslimischen Glauben, Scharia und Terror.
    Quelle: NEA
  • 7. März 2021
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD in der Achillesstraße, Bucher Chaussee, Matestraße und Teichbergstraße entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. folgende Slogan "Werde aktiv" (NPD/JN), "Maria statt Scharia" (NPD), "Das Boot ist voll" (NPD), "Natürlich Deutsch" (NPD), "Die Richtung stimmt" (NPD), "Weg mit §130" (JN) oder "Gedenken Dresden 13.02.2021" (Dresden Gedenken).
    Quelle: NEA
  • 7. März 2021
    Die "Freedom Parade" teilte auf einem ihrer Kommunikationskanäle einen Beitrag, in dem der Holocaust als "Lüge" bezeichnet wurde. Der Beitrag wurde gemeldet und gelöscht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. März 2021
    In der Simon-Bolivar-Straße wurde ein PKW gemeldet, der einen Aufkleber hat, auf dem Wehrmachtssoldaten als "die besten Soldaten der Welt" dargestellt werden. Im Hintergrund ist die Fahne des Dritten Reichs.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. März 2021
    In der Kaulsdorfer Str. wurde das Symbol der Identitären Bewegung an eine Werbetafel geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. März 2021
    Am U-Bahnhof Voltastraße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. März 2021
    Ab 15.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. März 2021
    In der Kinzigstraße, kurz vor Ecke Frankfurter Allee, wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. März 2021
    Unter dem Label "Freie heimatliche Bewegung" verteilte eine extrem rechter Akteur in der Zingster Straße flüchtlingsfeindliche Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. März 2021
    An einem Glascontainer in der Rhinstraße wurde ein anti-schwarz-rassistischer Aufkleber gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. März 2021
    Am 06.03. spazierten zwei Männer gegen 12 Uhr über den Spandauer Marktplatz und unterhielten sich lebhaft auf Bulgarisch. Sie lachten und wurden daraufhin von einer älteren Dame lautstark beleidigt und aufgefordert, Ruhe zu geben. Als sich die Frau weiter abwertend über die, für sie, fremde Sprache äußerte und einforderte in Deutschland Deutsch zu sprechen, versuchten die Männer sie zu ignorieren und gingen weiter. Sie meldeten den Vorfall dann bei der Mahnwache, die an diesem Tag auf dem Marktplatz stattfand.
    Quelle: Mahnwache Spandau
  • 5. März 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Bernkasteler Straße, Berliner Allee und Pistoriusstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trufen u.a. den Slogan "Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen" (Druck18) oder "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein".
    Quelle: NEA
  • 5. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße, Neumannstraße, Greta-Garbo-Straße sowie Prenzlauer Promenade verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Kniet nieder - Die Deutschen kommen" (Druck18), "Arbeit adelt" (III. Weg), "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" sowie ein Aufkleber mit einem Zitat von Carl Theodor Cörner von Druck18. Darüber hinaus wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "FCK ANTIFA" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 5. März 2021
    Ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels wurde in der Boxhagener Straße, Höhe Freudenberg Areal, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Eine ganze Serie von Stickern und A5-Plakaten wurde an der Nordseite der Frankfurter Allee zwischen den Hausnummern 15 - 41 entdeckt. Es klebten auch welche am Eingang zur Rigaer Passage. Ein Schwerpunkt war auch der Eingangsbereich der Commerzbankfiliale. Die Propaganda richtete sich gegen Migrant*innen und politische Gegener*innen. Die Motive wurden bereits am 17. Februar auf einem extrem rechten Twitterkanal verbreitet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Auf dem Boden am U-Bhf Weberwiese wurde ein muslimfeindliches A5-Plakat geklebt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. März 2021
    Im Fennpfuhl-Park wurden zahlreiche Sticker verklebt, die die Maßnahmen zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie parodieren mit dem Satz "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Diese wurden ebenfalls in der Paul-Junius-Straße und der Möllendorffstraße gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. März 2021
    Auf der Frankfurter Allee Höhe Möllendorffstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gib Gates keine Chance" gemeldet und entfernt. Weiterhin verbreitetet dieser Aufkleber die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung, durch diese Menschen ihre Freiheit verlieren würden. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur_innen im Zuge der Corona-Pandemie.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. März 2021
    An einer Rolltreppe am S-Bhf. Westkreuz in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 4. März 2021
    In der Hellen Mitte wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt, die sich gegen politische Gegner:innen richten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. März 2021
    Nahe des U-Bahnhof Cottbuser Platz, am historischen Ort "Hellwichstorp", wurden mehrere Stelen mit Runen beschmiert, die im Nationalsozialismus Verwendung fanden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. März 2021
    Rund um den Straußberger Platz wurden am frühen Morgen ca. 20 Sticker (ohne Absender) mit drei verschiedenen rassistischen Aussagen und Zeichnungen entfernt. Eins davon kann auf einen extrem rechten Youtuber zurückgeführt werden, der in einem Video im Februar dazu aufrief, sein Plakat zu verbreiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Im Segelfliegerdamm wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2021
    An einem Laternenpfahl am S-Bhf. Schöneberg wurde ein Sticker des rechten Modelabels ‘Phalanx Europa‘ entdeckt und entfernt. 

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. März 2021
    Mindestens 12 rassistische Sticker mit zwei unterschiedlichen Motiven wurden entdeckt und entfernt. Sie waren überwiegend muslimfeindlich und befanden sich mitten auf dem Boulevard zwischen den U-Bahnhof-Eingängen Frankfurter Tor und Weberwiese in Laufrichtung Innenstadt, etwa zwischen den Hausnummern Karl-Marx-Allee 129 bis 93A.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Zum Schutz des Betroffenen wird dieser Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden Aufkleber, mit der Forderung "Keine weiße Kinder" und die dazu aufrufen, dass Deutschland sich abtreibt, gesehen und gemeldet. Zusätzlich wurden mindestens 15 solcher Aufkleber vom U-Bhf. Magdalenenstraße entlang der Frankfurter Allee gemeldet, die antirassistische Themen aufgreifen und Stimmung gegen Muslime*a und Migrant*innen machen sollen. Sie wurden im Februar 2021 auch in Mecklenburg-Vorpommern als Poster ausgehängt, Ursprung ist ein rechter Youtuber.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. März 2021
    Ein 60jähriger Radfahrer wurde gegen 13 Uhr von einem Unbekannten rassistisch beleidigt, vom Rad gestoßen und ins Gesicht gespuckt. Passanten eilten zu Hilfe und alarmierten die Polizei. Der Radfahrer klagte über Schmerzen im Bein, lehnte aber eine ärztliche Behandlung zunächst ab. Sein Fahrrad wurde leicht beschädigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 3. März 2021
    Gegen 12.00 Uhr trug ein Mann in der S-Bahn S42 im Wedding in Richtung Prenzlauer Berg eine Maske mit der antimuslimisch-rassistischen Aufschrift: "Burn Islam"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. März 2021
    Zu beiden Seiten des Brandenburger Tors fand eine neonazistische NPD-Kundgebung mit 15 NPD-Aktivisten statt. Die rassistisch motivierte Kundgebung richtete sich gegen den EU-Migrationspakt unter dem Motto: "Our Europe - Stop Migration Pact!"
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Berlin rechtsaußen, Friedensdemo-Watch
  • 3. März 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam am späten Nachmittag in der Winsstraße eine betrunkene Frau einer anderen Frau, die auf ihre Kinder wartete, entgegen. Die betrunkene Frau fragte vor sich hin, ob Hitler in Afrika gewesen war und murmelte etwas weiteres. Die betrunkene Frau wiederholte mehrmals die Frage. Als die Kinder der wartende Frau kam, versucht sie die Kinder vor der betrunkenen Frau zu schützen und ignorierte das diese weiter Sachen vor sich her murmelte. Die Frau mit den Kindern, mahnte die betrunkene Frau dennoch an, Abstand zu halten wegen Corona. Nach einer Weile drehte sich die betrunkene Frau um und ging die Winsstraße runter und rief "Heil Hitler".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde eine Frau, die als (süd-) ostasiatisch gelesen werden kann, gegen 13 Uhr in der S-Bahn auf dem Weg zur Station S-Bahnhof Bornholmerstraße von einem weißen Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Die betroffene Frau wurde als "asiatische Nutte" beleidigt. Der Mann beschwerte sich darüber hinaus, dass es Merkels Schuld seie, dass soviele "Ausländer" in diesem Land seien.
    Quelle: AnDi App
  • 3. März 2021
    In der Frankfurter Allee, zwischen Finow- und Weichselstraße, wurde eine Karikatiur von "LaserLurch" entdeckt. Die Karikatur relativierte den Nationalsozialismus indem ein Zusammenhang zwischen antisemitischer NS-Hetze und demokratischer Medienöffentlichkeit unterstellt wurde. Sie richtet sich gegen die Tageszeitung Tagespiegel, die als "Tagesstürmer" bezeichnet wurde. Unter anderem ist die Person, die hinter "LaserLurch" steckt auch für die "Freedom Parade" tätig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. März 2021
    Zwischen Volkspark Friedrichshain und Ostbahnhof wurden gegen 17 Uhr mehrere frisch geklebte Flyer (genaue Zahl unbekannt) von der extrem rechten Kleinspartei "Der III. Weg" entfernt unter anderem mit folgenden Themen: „Wir brauchen eine Diktatur jetzt“ und „Corona beweist, Globalisierung tötet“.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. März 2021
    In der Vulkanstraße wurde an einen Stromkasten und an 13 weiteren Stellen "Fck AFA" (F*ck Antifaschistische Aktion) sowie einmal "NS Zone" in roter und weisser Farbe gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. März 2021
    An einem Laternenpfahl vor der Max-Taut-Schule wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gib Gates keine Chance" und anderen verschwörungstheoretischen Behauptungen verklebt, gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. März 2021
    In der Zachertstraße wurde auf eine Fensterscheibe, in der ein Gedenkposter an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau 2020 erinnert wurde, mit schwarzem Edding "Lüge" geschmiert. In der Nähe, an der Bushaltestelle Friedrichsfelde /Gensiner Straße wurde auf ein Werbeplakat für Impfungen das Wort "Mörder" mit rotem Edding geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. März 2021
    In der Dörpfeldstr. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber gegen Halal-Fleisch entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 2. März 2021
    Am Meyerinckplatz in Charlottenburg wurde ein Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. März 2021
    Wegen Lärmstörung und vermuteten Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wurden Einsatzkräfte des Abschnitts 32 gestern Nacht gegen 22.30 Uhr in die Märkische Allee in Marzahn gerufen. Bereits von der Straße konnten die Beamtinnen und Beamten vor Ort laute Musik und Geschrei vom Balkon der betroffenen Wohnung hören. In dieser hielten sich neun Personen auf. Alle Gäste wurden – nach Aufnahme ihrer Personalien – aus der Wohnung verwiesen. Nachdem sich bei der Überprüfung herausgestellt hatte, dass der Führerschein des 47-jährigen Bewohners zur Fahndung ausgeschrieben ist, forderten die Polizistinnen und Polizisten den Mann zur Herausgabe des Dokumentes auf, woraufhin dieser die Polizeikräfte attackierte. Im weiteren Verlauf versuchten seine 14 und 25 Jahre alten Söhne mehrfach, seine Festnahme zu verhindern. Nachdem ihm die Ordnungshüter Handfesseln angelegt hatten, soll der Tatverdächtige unzählige Mal rechtsextreme Rufe geäußert haben. Später wiederholte er das auf seinem Balkon. Der Mann blieb nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen in seiner Wohnung. Er muss sich nun unter anderem wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verursachung unzulässigen Lärms verantworten, die Söhne wegen versuchter Gefangenenbefreiung. Außerdem wurden mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt in diesem Fall.
    Link: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.105...
    Quelle: Polizeimeldung
  • 2. März 2021
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. März 2021
    Im Tiergarten wurde ein auf strukturell antisemitische Weise verschwörungsideologischer Aufkleber gegen "Zwangsimpfungen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 2. März 2021
    In der Sophienstraße wurde auf ein Plakat einer antirassistischen Gedenkinitiative zur Erinnerung an Hamza Kurtovic mit blauem Edding "Fickt euch!" geschmiert und das darauf abgebildete Gesicht durchgekreuzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. März 2021
    In der Ruschestraße und beim Real am Ringcenter wurde ein Aufkleber gegen geschlechtliche Selbstbestimmung von einem extrem rechten Versand geklebt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. März 2021
    In der Hansastraße in der Nähe des Hansacenters wurde ein Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "Wehr dich, es ist dein Land" gemeldet und entfernt. An der Ecke Hansastraße und Gierseestraße wurde außerdem ein Sticker des extrem rechten Versandhandels "Druck18" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg stieg eine Person am S-Bahnhof Landsberger Alle aus der S-Bahn aus. Zwei Männer (Mitte 30), die in der S-Bahn saßen, keinen Mund-Nasenschutz trugen und Bier tranken, riefen der aussteigenden Person "Scheiß Schwuchtel" hinterher.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. März 2021
    In einer S-Bahn, die durch den Prenzlauer Berg fuhr, wurde ein Zeitungsverkäufer von zwei Männern (Mitte 30) angepöbelt. Die beiden Männer trugen keinen Mund-Nasenschutz und haben Bier getrunken.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. März 2021
    In einem Youtube Video eines extrem rechten Accounts wurde persönlich gegen politische Gegner*innen aus Charlottenburg-Wilmersdorf gehetzt. Dies kann als Versuch interpretiert werden, Einzelpersonen gezielt zu schädigen, in dem ein rechtes Netzwerk auf sie aufmerksam gemacht wird, um eine Vielzahl an Hassnachrichten zu erzeugen (so genanntes „Dogpiling“). Ziel dieser Strategie ist es, politische Gegner*innen zu diskreditieren und von den Sozialen Medien zu verdrängen. In dem Video wurden außerdem eine Vielzahl an Aufklebern mit extrem rechten, rassistischen, antimuslimischen Inhalten und Gewaltaufrufen gegen politische Gegner*innen abgebildet, die teilweise vorher an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum im Bezirk gesehen und dem Register gemeldet wurden. Der Account warb unter dem Video auch für die Unterstützung und Teilnahme an den Aktionen der Gruppe.
    Quelle: Register CW
  • 1. März 2021
    Am Durchgang Kreutziger Straße zur Frankfurter Allee wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung-, Erberty- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. März 2021
    Bei dem verschwörungsideologischen Autokorso mit Startpunkt am Olympischen Platz in Westend wurde die Pressearbeit eines Journalisten massiv behindert. Um 18:37 Uhr wurde der Journalist von mehreren Teilnehmenden beleidigt und bedrängt. Um 18:53 folgt ein körperlicher Angriff: Ein Teilnehmer greift mehrfach nach der Kamera des Journalisten und packt ihn am Arm. Die Polizei soll nur die Daten des Journalisten aufgenommen haben. Die regelmäßig stattfindenden Autokorsos West mit Startpunkt Charlottenburg-Wilmersdorf gegen die Maßnhamen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie versammeln ein Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 1. März 2021
    In der Waldenser Straße in Moabit wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. März 2021
    In einem Hausdurchgang in der Colbestraße wurde eine NS-verharmlosende Hakenkreuz-Schmiererei und der Tag "Antifabanden töten" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. März 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg betrat gegen 20:00 Uhr ein Mann (42 Jahre) ein Restaurant und bestellte Essen zum Mitnehmen. Bei dem Bezahlvorgang, forderte der Mann die Servicekraft unter Androhung von Gewalt und rassistischen Äußerungen, erst die Bestellung zu erhalten, und dann würde er die Rechnung begleichen. Der Mann nahm die Ware nicht entgegen und verließ das Lokal.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 02.03.2021
  • 1. März 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße und an der Prenzlauer Promenade verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die SLogan "Kampf dem Kapitalismus" (III. Weg), "Arbeit adelt" (III. Weg), "Ku Klux Klan - White Power - Section Germany", "Ich bin stolz deutscher zu sein" oder "Refugees not welcome".
    Quelle: NEA
  • 1. März 2021
    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof, Richtung Kielinger Straße, wurden zwei Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. März 2021
    In der Wustrower Straße wurden fünf verschiedene Aufkleber gefunden, vorwiegend mit rassistischen Inhalten gegen Geflüchtete. Ein weiterer war vom "III. Weg" und einer gedachte Rudolf Heß und bezeichnet dessen Suizid als Mord.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. März 2021
    An der Tramhaltestelle Rüdickenstraße wurde auf eine Werbetafel ein großes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. März 2021
    In der Sewanstraße wurden auf ein Schild eines Supermarkts zwei Hakenkreuze geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. März 2021
    Am S-Bahnhof Wannsee wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer lautete „Jugend ohne Migrationshintergrund" .
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden von der S-Bahnstation Wollankstraße bis durch die Florastraße Plakate, die an die Opfer des rassistischen, rechten Anschlages in Hanau am 19. Februar 2020 gedachten, zerstört.
    Quelle: NEA
  • 28. Februar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an verschiedenen Stellen rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. in der Wichertstraße, Prenzlauer Allee oder Lehderstraße. Sie hatten die Slogan "Sicherheit durch Recht und Ordnung" (NPD), "Kapitalismus tötet" (JN), "Unseren Toten" (JN) oder als Motiv die schwarze Sonne.
    Quelle: NEA
  • 28. Februar 2021
    In der Lincolnstraße wurden Flyer von "III. Weg" mit einer Kritik an den Corona-Einschränkungen in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde hat jemand mit schwarzem Edding "Antifa=Nazi!" an den Hintereingang eines Gebäudes geschrieben. Außerdem wurden auf das Büdchen mit rotem Wachsmalstift Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2021
    Ab 13.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Demonstration vorwiegend von Esoterikerinnen und Impfgegnerinnen, die sich „multikultureller Frauenmarsch“ nannte, vom Pariser Platz zum Gendarmenplatz in Mitte statt, wo dann ab 15.00 Uhr eine Kundgebung stattfand. Wenn auch unter den rund 500 Teilnehmenden Esoterikerinnen und Impfgegnerinnen überwogen, so waren doch auch hier einige überwiegend Männer aus verschiedenen extrem rechten Sub-Szenen anwesend. Friedensdemo-Watch beurteilt: "Die homogen weißen Organisatorinnen und die angekündigten Redner*innen verdienen alle ihr Geld mit esoterisch-spirituellen Angeboten insbesondere für Frauen und bedienen sich dabei an anderen Kulturen, wie in einem Kolonialwarenladen. Ihr Frauenbild ist biologistisch und reduziert Frauen auf Instinkte in den Bereichen Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Die Organisatorinnen warben in der Vergangenheit für Querdenken-Veranstaltungen in Berlin und Leipzig, für „Eltern stehen auf“ und für die Basis-Partei, nahmen an diesen reaktionären und antidemokratischen Veranstaltungen selbst auch teil." Einige der Organisatorinnen teilten über Ihre Media-Kanäle auch häufig extrem rechte und rassistische Inhalte. In Reden und unter Teilnehmenden wurde ein "Schuldkult" beklagt, wurde in diesem Zusammenhang Täter-Opfer-Umkehr betrieben und wurden antisemitische Codes bedient.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch, Democ, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 28. Februar 2021
    Im Englischen Viertel im Wedding wurden in privaten Briefkästen Flyer der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden. Mit den Flyern unter dem Titel "Mietwahnsinn stoppen!" fordern die Neonazis exklusiv "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!" und versprechen einen "Deutschen Sozialismus".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Februar 2021
    Entlang vom Kiehlufer wurden mehrere extrem rechte Graffiti-Tags entdeckt. "Fasho-18" sowie "AHM" waren in den vergangenen Monaten immer wieder an der Grenze zu Treptow-Köpenick entdeckt worden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Februar 2021
    An einer Bushaltestelle am S-Bhf. Treptow wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer stammte von der extrem rechten 1%-Kampagne.

    In der Wildenbruchstr., der Heidelberger Str. sowie unter der Brücke in der Puschkinallee wurden insgesamt 9 Schriftzüge einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Februar 2021
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021.
    Quelle: Twitter
  • 27. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden rund um die Neumannstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Darüber hinaus wurden rechte Aufkleber mit den Slogan "Hate Antifa" und "Good Noght Left Side" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 27. Februar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Langhansstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen ua. den Slogan "Refugees not welcome" oder "FCK ANTIFA".
    Quelle: NEA
  • 27. Februar 2021
    Am Samstag wurde erneut ein 62-jähriger Mann in der Rummelsburger Str. festgenommen, als er dort Hakenkreuze mit einem Edding anbrachte.
    Quelle: Polizei Berlin, 28.2.2021
  • 27. Februar 2021
    Ab 15.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung mit Beteiligung von weiteren extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 27. Februar 2021
    Ab 14.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung aus einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Hanne Sobek Platz, dem Vorplatz des Bahnhofs Gesundbrunnen statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 27. Februar 2021
    In der Kaskelstraße wurde ein Aufkleber gemeldet, der die CDU als "Chinesisch Demagogische Union" bezeichnet und ihr falsche Positionen zuschreibt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Februar 2021
    In der S3 schlief eine obdachlose Person. Etwas entfernt saß eine Familie mit zwei Kindern, ca. 8-11 Jahre alt. Die Eltern erklärten den Kindern, daß die Person obdachlos sei, also keine Wohnung hat. Sie hätten ja auch keine Wohnung, weil sie in ihrem eigenen Haus wohnen. Ein Kind fragte: "Ist das ein Penner?" Der Vater antwortete: "Ja, Obdachlose und Penner ist das selbe." Das Gespräch konnte Höhe Warschauer Straße mitverfolgt werden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Februar 2021
    Mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei ‘Der III. Weg‘ mit dem Schriftzug "deutsche Jugend voran" wurden am Mariendorfer Damm entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Februar 2021
    Auf der Karl-Marx-Str. wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der Identitären entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Februar 2021
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden an der Bushaltestelle Pölnitzweg verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Pro Mann&Frau" (NPD), "White Lives Matters" (NPD) oder "Wehrpflicht - Ehrensache" (NPD).
    Quelle: NEA
  • 26. Februar 2021
    Am Fahrplan der Tramhaltestelle Josef-Nawrocki-Str., Richtung Wasserwerk, wurde ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug "Fuck Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Februar 2021
    In der Gotzkowskistraße, in Alt-Moabit und angrenzenden Straßen in Moabit wurden in Briefkästen heute und in den letzten Tagen verschwörungsideologische Zettel gefunden. Auf den Zetteln wird von einem mit seiner Webseite angegebenen verschwörungsideologischen Influencer ein Preisgeld von 23 000 € für den Beweis versprochen, dass es den Corona-Virus wirklich gibt. Auf seinem Telegram-Kanal verbreitet er QAnon-Verschwörungsideologien. In der Vergangenheit ist dieser Influencer auch schon durch rassistische, antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche aufgefallen. Außerdem verweist der Zettel auf die Internetseite eines angeblichen Mikrobiologen, der Anhänger der antisemitischen und rechtsextremen „Universalbiologie“ der „Germanischen Neuen Medizin“ von Ryke Gerd Hamer ist. Auf seiner Webseite leugnet dieser "Mikrobiologe" auf verschwörungsideologische Weise generell die Existenz von Viren. Ein ähnliches Preisgeld hatte dieser in der Vergangenheit auch schon für den Nachweis des Masernvirus ausgelobt.
    Die gleichen Zettel waren bereits um den 9.2.2021 in Briefkästen in der Huttenstraße in Moabit gefunden worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Februar 2021
    In der Müllerstraße um den U-Bahnhof Rehberge und in angrenzenden Straßen des Afrikanischen Viertels wurden sechs "White Lives Matter"-Sticker der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt. Die NPD positioniert sich hiermit für weiße Suprematie und gegen die Black Lives Matter-Bewegung und gegen Schwarze Einwohner*innen und ihre Geschäfte und Lokale in diesem Viertel.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Februar 2021
    auf einer Stele in der Schleusinger Straße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei sowie der Schriftzug "Skins" entdeckt. Der Buchstabe "S" wurde im Schriftzug als Sigrune geschrieben. Die doppelte Sigrune war in der Zeit des Nationalsozialismus das Emblem der Schutzstaffel (SS). Die Verwendung ist heute gesetzlich verboten.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Februar 2021
    Auf der Marzahner Promenade wurde ein nationalistischer Aufkleber auf einer Informationstafel gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Februar 2021
    Auf der Warschauer Brücke versammelten sich Feierlustige, extreme Rechte und Verschwörungsideolog*innen zu einem Rave. Aufgerufen hatte u.a. die „Freedom Parade“, deren Anführer Michael B. schon öfter durch Beziehungen zur extremen Rechten aufgefallen war. Gegendemonstant*innen, die auf den rechten Charakter der Veranstaltung aufmerksam machten, wurden von Teilnehmer*innen des Raves bedroht, geschubst, getreten, ohne Maske angeschrien und eines ihrer Plakate wurde zerstört.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    Auf ein Werbeplakat in der Rummelsburger Straße Höhe Kratkestraße wurden mit schwarzem Edding drei Hakenkreuze geschmiert und entfernt. In der Lincolnstraße Ecke Zachertstraße wurden zwei große graue Hakenkreuze auf einen Altkleider-Container gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Februar 2021
    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber von einem extrem rechten Versand verklebt, der gegen die Antifa ist und mit einer rassistischen Darstellung versehen ist.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. Februar 2021
    Zwischen der Konrad-Wolf-Straße Hohenschönhausener Tor und Sportforum wurden mindestens 17 Aufkleber mit extrem rechten Inhalten gemeldet. Darunter befanden sich acht Aufkleber der sogenannten Identitären mit vorwiegend rassistischen Motiven ("defend europe", "Festung Europa, macht die Grenzen dicht", "Europa, Jugend Reconquista"), sowie einer vom "III. Weg" und welche mit einem Bezug zu der extrem rechten Hooligangruppe "Kategorie C".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Februar 2021
    In der Warschauer und Revaler Straße wurde eine Stickerserie der rechtsoffenen "Freedom-Parade" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    In Britz, hinter dem U-Bahnhof Britz-Süd, griffen drei junge Männer einen Obdachlosen mit Stöcken an. Das Opfer konnte verletzt flüchten.

    Die Angreifer zündeten anschließend dessen Zelt an. Zwei Stunden später zündeten sie außerdem das Zelt einer anderen Person an.
    Quelle: Register Neukölln, BZ Berlin 27.2.2021
  • 26. Februar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg fuhr der verschwörungsideologische Autokorso durch. Als drei Menschen die Ostseestraße überquerten, schwenkte ein Auto aus und hat versucht die drei Personen anzufahren. Die Personen konnten ausweichen. Sie wurden aus dem Auto heraus als "Scheiß Zecken" beschimpft.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Februar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg fuhr ein verschwörungsideologischer Autokorso durch. Auf der Ostseestraße standen ein paar Menschen auf dem Bürgersteig und protestierten gegen den Autokorso. Plötzlich lenkte ein Auto auf den Bürgersteig, wo sich die kleine Gruppe von Menschen befand. Die Menschen wichen schnell aus und das Auto rauschte an denen ca. 1m vorbei.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Februar 2021
    Eine Sacharbeiterin des Jugendamts machte wiederholt rassistische Äußerungen über einen Klienten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Februar 2021
    An einem Gymnasium im Mariendorf wurde während des digitalen Unterrichts in den Bereich geteilte Notizen mehrere Bilder von Hakenkreuzen und durchgestrichenen Regenbogenflaggen geteilt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. Februar 2021
    Am Alexanderplatz wurden zwischen S-Bahnhof und U-Bahnhof zwei "White Lives Matter"-Sticker und ein "Pro Bargeld"-Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 25. Februar 2021
    Am Hundeplatz und Parkplatz am Hönower Weg wurden zwei Aufkleber mit anti-schwarz-rassistischen Inhalten vom extrem rechten Versandhandel Politaufkleber gemeldet und entfernt. In der Eggersdorfer Straße wurde zwischen Schule und Sportplatz ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not Welcome" vom extrem rechten Versand Politaufkleber gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Februar 2021
    In der Lincolnstraße wurde ein großes grau gesprühtes Hakenkreuz an einem Stromkasten gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden im gesamten Florakiez fast alle Plakate, die an die Opfer des rassistischen, rechten Anschlages in Hanau am 19. Februar 2020 gedachten, zerstört.
    Quelle: Twitter vom 25.02.2021
  • 25. Februar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. an der Tramhaltestelle Buschallee verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einzelne Aufkleber hingen schon länger und waren vergilbt. Andere Aufkleber waren neu und hatten u.a. den Slogan "Refugees not welcome" (Ostfront Versand) oder "III. Weg". Letztere sind runde Selbstdarstellungsaufkleber der neonazistischen Partei III. Weg.
    Quelle: NEA
  • 25. Februar 2021
    Ein 36-jähriger Mann wurde gegen 20:30 Uhr von einem 39-Jährigen vor einem Supermarkt in der Sewanstraße rassistisch beleidigt, mit einem Kopfstoß und Tritten attackiert. Er erlitt Verletzungen am Kopf und Oberkörper.
    Quelle: Polizei Berlin, 26.2.2021
  • 25. Februar 2021
    An einer Rolltreppe am Bhf Zoologischer Garten wurden rassistische NPD Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 25. Februar 2021
    An der Warschauer Straße in Höhe des RAW-Geländes wurde ein Sticker der extrem rechten Freedom-Parade entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Februar 2021
    In der Sewanstraße wurden nahe einer Bäckerei mit grünem Edding mindestens drei Hakenkreuze auf ein Regenrohr geschmiert, eines davon auf einen Aufkleber der Antifa.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Februar 2021
    Auf der Sitzfläche einer Parkbank in Lichtenrade in der Hohenzollernstraße / Ecke Paetschstraße wurden die rechte Schmiererei "Nazizone" und 2 Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. Februar 2021
    Auf dem Naturlernpfad am Eichwerder Steg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. Februar 2021
    Die extrem rechte Partei "der dritte Weg" verteilte an Privathaushalte in Frohnau Postwurfsendungen. Darin wurde eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 24. Februar 2021
    Auf den Stromkasten in der Rummelsburger Str. Ecke Ribbeker Str wurden mit Wachsstift vier rote Hakenkreuze geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Februar 2021
    Im Ortsteil Mitte in der Nähe des Hauptbahnhofs wurde ein antimuslimisch-rassistischer und einwanderungsfeindlicher Aufkleber des extrem rechten Blogs "PI News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Februar 2021
    An der Ecke Ruschestraße Frankfurter Allee sprach um 13:00 Uhr eine Person zwei Männer an, die wohnungspolitische Plakate von einer Litfaßsäule abrissen. Die Person wies sie darauf hin, dass dies Sachbeschädigung sei. Daraufhin näherte sich einer der beiden Männer bedrohlich.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Prenzlauer Promenade, Vinetastraße, Neumannstraße, Eschengraben, Thulestraße und Elsa-Brändström-Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Stärke durch Einheit" (JN), "Ich hasse Zecken bis aufs Blut" (Druck 18), "Deutschland uns Deutschen" (III. Weg), "Kriminelle Ausländer raus" (III. Weg), "Asylflut stoppen" (III. Weg), "Die Wahrheit lässt sich nicht zensieren" (JN), "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" (Druck 18), "Mir stinken die Linken", "Refugees not welcome" (Druck 18) oder "National Revolutionär Sozialistisch" (III. Weg).
    Quelle: NEA
  • 24. Februar 2021
    Im Ortsteil Blankenburg wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Afrikanische Schweinepest" (+ Bild von Schwarzen Menschen, die in einem Boot sich befinden) sowie "Love your nation Hate Antifa" (Philadelphia Anti Antifa). Ebenso wurde ein Graffiti mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 24. Februar 2021
    An der Eberty-/Straßmannstr. wurde eine Schmiererei "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 30 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Februar 2021
    Am Kino Sojus wurde ein Hakenkreuz mit grüner Farbe geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. Februar 2021
    Vor einem Supermarkt wurde ein Pärchen von einer Gruppe Jugendlicher LGBTIQ*-feindlich angemacht und provoziert.
    Quelle: AnDi-App
  • 24. Februar 2021
    Eine größere Gruppe Polizist*innen kontrollierte und durchsuchte eine Gruppe Schwarzer Menschen im Schlesischen Busch. Dabei wurde der Inhalt der Rücksäcke der Kontrollierten auf den Boden gekippt und durchwühlt. Einzelne Polizisten schrien und gaben sich in ihrer Körpersprache sehr aggressiv.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Februar 2021
    In der U8 kam es zuerst zu einem Streit zwischen zwei Fahrgästen, als einer den anderen auf dessen fehlenden Mund-Nasen-Schutz ansprach.

    Der Mann, der keine Maske trug, beleidigte den anderen daraufhin rassistisch, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und trat danach noch mit dem Fuß gegen dessen Kopf.

    An der Station Leinestr. stieg der Angreifer aus und konnte sich unerkannt entfernen. Der Betroffene erlitt leichte Verletzungen.
    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung 0434 vom 25.2.
  • 23. Februar 2021
    Am Fahrstuhl des S-Bhf. Köpenick wurde ein etwa handgroßes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Februar 2021
    Am Treptower Park/ Elsenstr. wurden mehrere rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Februar 2021
    An ein Plakat am Unfallkrankenhaus in Biesdorf, das für pflegerische Berufe wirbt, wurde eine antimuslimische Parole geschmiert.
    Quelle: Augenzeug:in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Februar 2021
    Am Boulevard Kastanienallee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt, der den Staat Israel verunglimpft.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Februar 2021
    Zwischen U-Bahnhof Friedrichsfelde und Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze mit schwarzem Edding auf Laternenpfähle geschmiert und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Februar 2021
    Im Ortsteil Wilhelmsruh wurde auf dem S-Bahn Wilhelmsruh ein Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden auf dem S-Bahnhof Pankow Mitarbeitende der DB Sicherheit als "ausländische Hilfsarbeiter mit gelben Westen" rassistisch bepöbelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Februar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Tramhaltestelle Buschallee/ Hansastraße auf dem Schaukasten der Slogan "Sieg Heil" sowie zwei Hakenkreuze mit Edding beschmiert. Dies wurde entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 23. Februar 2021
    Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Februar 2021
    In Hellersdorf-Nord wurde ein neonazistisches Graffiti gemeldet, das einen SA-Führer glorifiziert.
    Quelle: Register ASH
  • 23. Februar 2021
    An der Straße Munsterdamm wurde ein Mann durch einen anderen Mann rassistisch bedroht. Der Täter machte ihm gegenüber das White-Power-Zeichen.
    Quelle: AnDI App
  • 22. Februar 2021
    Das Register Mitte erhielt um 12.30 Uhr eine NS-verharmlosende verschwörungsideologische Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Februar 2021
    Am 21.02.21 joggten zwei Männer vormittags an der Hermann-Oxfort-Promenade (Wilhelmstadt), als sich ein Radfahrer näherte. Er rief den Männern im Vorbeifahren eine Bemerkung zu und verwendete das N-Wort. Zeug*innen riefen dem Radfahrer ihren Protest gegen diesen Anti-Schwarzen-Rassismus hinterher.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Februar 2021
    Im S-Bhf. Köpenick wurden vier Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Februar 2021
    In der Gehsener Str. wurden drei Aufkleber die gefälschte Wahlwerbung für die Grünen enthielten, entdeckt und entfernt. Dabei wurden rassistische Inhalte benutzt, um die Partei zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Februar 2021
    An der Ecke Jungstraße / Scharnweber wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser - und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer ganzen Serie.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Februar 2021
    Am Eingang zur Agentur für Arbeit in der Janusz-Korczak-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Februar 2021
    Am Tierpark haben für die Bundestagswahl zwei Männer und eine Frau Unterschriften für die rechte Politsekte BüSo gesammelt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2021
    In der Normannenstraße wurde auf einen Stromkasten der Spruch "Victorias Salutis" geschrieben, der sich auf "Sieg Heil" bezieht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2021
    Am Nöldnerplatz und die Leopoldstraße entlang wurden mehrere Aufkleber von "3. Weg" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2021
    In der Nähe eines Supermarkts in der Rüdigerstraße wurde mit Kreide der Schriftzug "Die Nazis sind zurück. Heute tragen sie Maske" angebracht, der einen verharmlosenden Bezug zwischen Pandemie und der NS-Zeit herstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Prenzlauer Promenade und Umgebung Plakate der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Gesunde Familien - statt Homopropaganda".
    Quelle: NEA
  • 22. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Neumannstraße ein Graffitti mit dem Slogan "Antifa Dreck" an einer Häuserwand entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 22. Februar 2021
    Am Wesphalweg/Prühstr. in Mariendorf wurden 'III. Weg'-Aufkleber mit dem Schriftzug "Hanau das war erst den Anfang" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Februar 2021
    An der Ecke Hasselwerderstr./ Fließstr. wurde ein Hakenkreuz an einem Stromkasten entdeckt.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 21. Februar 2021
    Rund um den Germanenplatz verteilten Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg rassistische Flyer.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 21. Februar 2021
    Wieder verteilte eine Neonazi-Kleinstpartei in Nordneukölln Flyer, dieses Mal wieder im Richardkiez.

    Zeug*innen sehen die Gruppe bei S-Bahn-Hermannstr. und erkennen darunter einen der Hauptverdächtigen der Neuköllner Angriffsserie.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Februar 2021
    In der Müggelstraße, nördlich des Traveplatzes, wurde ein rechter, verschwörungsideologischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Februar 2021
    An der Lichtenberger Brücke und an der Parkaue wurden jeweils ein rassistischer Aufkleber des extrem rechten Politikers Tommy Frenck gemeldet und entfernt. In der Bürgerheimstraße wurden zwei Aufkleber mit Motiven gegen die Antifa gemeldet. Einer davon enthält eine rassistische Darstellung schwarzer Menschen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Februar 2021
    Am Eingang der HTW in der Treskowallee, an der zugehörigen Bushaltestelle und an einem Unabhängigen Jugendzentrum wurde jeweils ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit anti-Schwarz-rassistischem Motiv gemeldet und entfernt.
    Quelle: UJZ
  • 21. Februar 2021
    In Alt-Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Aktivist die geschichtsrevisionistische Zeitungen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Februar 2021
    In der Zossener Straße wurde ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Das Graffiti richtet sich gegen politische Gegner:innen. Im vergangenen Jahr wurde an der gleichen Stelle ein Graffiti der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" angebracht. Dieses wurde innerhalb kürzester Zeit von Antifaschist:innen entfernt. Mit der neuen Schmiererei werten die Neonazis politische Gegner:innen ab.
    Quelle: Register ASH
  • 21. Februar 2021
    Über einen Zeitraum von einem Jahr hinweg kommt es wiederholt zu rassistischen Übergriffen gegen eine Kinderbetreuung in Wilmersdorf durch einige deutsche Bewohner*innen des Hauses. So wurden Eltern, Kinder und Mitarbeiter*innen der Einrichtung mit rassistischen Sprüchen angegriffen, es wurde Müll vor die Türen geworfen und wiederholt Kinderwagen zerstört. Das Datum entspricht dem Datum der Meldung der Vorfälle.
    Quelle: Register CW
  • 21. Februar 2021
    An der Oranienburger Chaussee in Frohnau entwendeten Unbekannte, in der Nacht gegen 01.30 Uhr, eine Bronzefigur eines unbekleideten zwölfjährigen Jungen der Bildhauerin Dorothee Rätsch. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde von Annemarie Wolff-Richter geleitet, die 1933 von den Nazis vertrieben und 1945 in einem Konzentrationslager in Kroatien ermordet wurde. Die Figur sollte an das Kinderheim erinnern. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen schweren Diebstahls von Kunstgegenständen und sakralen Gegenständen mit antisemitischem Hintergrund.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0408 vom 21. Februar 2021, RAZ
  • 20. Februar 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine an diesem Tag erste Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 25 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung und extremen Rechten am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Es wurden Reichskriegsflaggen mitgeführt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    An einer Gendenktafel in der Brunnenstraße 41 für Minna Schwarz und das Minna-Schwarz-Heim wurde eine israelbezogene anisemitische Schmiererei entdeckt. Minna Schwarz, Mitgründerin des ersten Frauenvereins der jüdischen Loge Bnai Brith, hatte an dieser Stelle ein Mütter- und Kleinkinderheim, eine Mütterberatungsstelle und ein Altenheim eingerichtet. Ab 1940 wurde das Haus zur erzwungenen Sammelunterkunft für aus ihren Wohnungen vertriebene Berliner Jüdinnen und Juden, von dem aus über 100 Bewohner*innen von den Nationalsozialisten in die Vernichtungslager deportiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Februar 2021
    Am Abend wurde eine junge Antifaschistin am S-Bhf. Friedrichshagen von zwei jungen Männern beschimpft. Diese näherten sich ihr bedrohlich nahe und klebten neben sie Aufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa". Als sie in die Bahn stiegen, zeigte einer der Beiden den Hitlergruß. Die Betroffene wurde bereits einen Tag zuvor von denselben Personen beschimpft und bedroht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Februar 2021
    Rund um und im S-Bhf. Friedrichshagen wurden ca. 10 Hakenkreuze entdeckt.

    Am S-Bhf. Friedrichshagen wurde in der S-Bahn ein Aufkleber, der den Ku-Klux-Klan bewarb, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Februar 2021
    In der Rupprecht und Eitelstraße, sowie in der Wönnichstraße wurden mehr als zehn Aufkleber von "3. Weg" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2021
    In der Sandinostraße wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Nein zur Zwangsimpfung" gemeldet und entfernt. In der Konrad-Wolf-Straße auf der Höhe des Hohenschönhausener Tors wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhändlers mit einem Antifa-feindlichen Motiv über einen Aufkleber geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2021
    An ein Fallrohr in der Margaretenstraße wurde mit schwarzem Edding ein Hakenkreuz geschmiert. Ein weiteres wurde auf einem Zaunpfosten am Sportplatz in der Rummelsburger Straße gemeldet. Beide wurden wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2021
    Ein bekannter extrem rechter Aktivist verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen Geflüchtete und Migrant*innen in Deutschland.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2021
    In der Kaskelstraße wurde an eine Hauseingangstür ein Q mit weissem Edding geschmiert. Es bezieht sich auf die strukturell antisemitische Verschwörungstheorie QAnon.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Prenzlauer Promenade und Thulestraße verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Arbeit adelt", "Deutschland uns Deutschen", "National revolutionär sozialistisch" und "Volkstod stoppen". Darüber hinaus wurden andere rechte Aufkleber u.a. mit den Slogan "Freiheit für Deutschland" oder "Kein Verbot für Schwarz weiß rot" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 20. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Ossietzkystraße und Wolfshagener Straße selbstbeschriebene Aufkleber mit den Slogan "Kommies kremieren" oder "Blonde Bestien" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 20. Februar 2021
    Ein extrem rechter Aufkleber wurde bei Alt-Rudow entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. Februar 2021
    In einem Hausdurchgang in der Carola-Neher-Straße wurde eine Rune geschmiert, die im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen wurde.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Februar 2021
    Mehrere Personen, die am Kastanienboulevard mit mehrsprachigen Plakaten für einen Volksentscheid warben, wurden von zwei Männern rassistisch angepöbelt. Dabei wurde den Plakatierer:innen gesagt, dass es schon "genügend Ausländer" gäbe und man, sinngemäß, nicht in anderen Sprachen plakatieren solle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Februar 2021
    Beim verschwörungsideologischen Schweigemarsch wurden Journalist*innen massiv beleidigt, z.T. auch sexistisch. Ein bekannter Rechtsextremist kündigte eine*r Journalist*in an, ihr einen Hausbesuch abzustatten.
    Quelle: Meldung über Twitter, Register Mitte
  • 20. Februar 2021
    Zwei antisemitische und verschwörungsideologische Sticker wurden am Sahara-Imbiss am S-Bhf Schöneberg entdeckt. Die Sticker stammen von dem neonazistischen Versand ‚Druck18'.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Februar 2021
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Februar 2021
    Erneut verteilten Neonazis im Norden Neuköllns Flyer. Dabei hinterließen sie auch rassistische Propaganda am Kanal, wo sie die Namen der Ermordeten von Hanau übermalten und stattdessen antimuslimisch-rassistische Parolen schmierten. Gesichtet wurden sie ebenfalls bei einer Foto-Aktion wo sie sich mit Transparent bei einem Spielplatz aufstellten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Februar 2021
    In der Turmstraße und angrenzenden Straßen in Moabit wurden mindestens sieben Plakate zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlag in Hanau abgerissen oder eingerissen und zerstört.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Februar 2021
    Gegen 1.10 Uhr wurde ein 62-jähriger Mann von Polizeieinsatzkräften dabei beobachtet, wie er an den Rathauspassagen in der Rathausstraße ein Werbeschild an einem Bauzaun mit einem Hakenkreuz beschmierte. Am Eingangsbereich stellten die Beamt*innen vier weitere Hakenkreuze fest. Ein weiteres Hakenkreuz wurde auf einem Tisch einer Eisdiele in der Gontardstraße entdeckt, wo der Mann zuvor längere Zeit gesessen hatte.
    Der 62-Jährige war bereits mehrfach Tatverdächtiger in Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.02.2021
  • 19. Februar 2021
    Der wegen Shoah-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassenen extrem rechte sogenannte "Volkslehrer" und Videoblogger Nikolai Nerling spazierte durch Moabit an Migrantifa-Plakaten vorbei, ließ sich dabei filmen und verbreitete auf seinem Media-Kanal eine Kampfansage und Drohung gegen die Migrantifa: "Es wird keine friedliche Lösung geben. Die Kommunisten haben sich zum Ziel gesetzt, uns Deutsche auszurotten. Es wird zu einem blutigen unangenehmen Höhepunkt noch kommen."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 19. Februar 2021
    Der wegen Shoah-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassenen extrem rechte sogenannte "Volkslehrer" und Videoblogger Nikolai Nerling filmte am Leopoldplatz im Wedding Teilnehmende einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Februar 2021
    Erneut wurden von einer Neonazi-Kleinstpartei in Nordneukölln Flyer verteilt. Dieses Mal waren Häuser in der Sonnenallee betroffen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Februar 2021
    An einem Stromkasten vor der Neuen Nationalgalerie in der Potsdamer Straße im Ortsteil Tiergarten wurde ein sexistischer Anti-Antifa-Aufkleber von "Ansgar Aryan" entdeckt und entfernt. "Ansgar Aryan" ist ein von Neonazis mit engen Verbindungen zur NPD betriebener Versandhandel mit eigener Modemarke für einschlägige Szenekleidung aus Thüringen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Februar 2021
    Am Abend wurde am Elcknerplatz eine junge Antifaschistin aufgrund des Motivs auf ihrem Pullover von sieben jungen Männern beschimpft, mit Gewalt bedroht und verfolgt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Februar 2021
    Im S-Bhf. Lichtenberg wurde ein Hakenkreuz mit schwarzem Edding auf ein Schild geschmiert und wieder entfernt. An ein Fallrohr in der Magaretenstraße wurden zwei Hakenkreuze mit schwarzem Edding geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Februar 2021
    An ein Eingangstorgitter an der Frankfurter Allee in der Nähe zum U-Bhf. Magdalenenstraße wurden sechs Hakenkreuze mit schwarzem und braunem Edding angebracht und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Februar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Stargarder Straße eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und kreativ verfremdet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Februar 2021
    An der Ecke Donaustr. wurde ein Sticker mit antisemitischem Inhalt entdeckt. Er stammte von einer Neonazi-Kleinstpartei, die seit mehreren Wochen verstärkt auch im Norden Neuköllns Flyer verteilten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Februar 2021
    Auf der Fischerinsel im Ortsteil Mitte wurde erneut ein Anti-Antifa-Graffiti entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Februar 2021
    In der Zehdenicker Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat zur Erinnerung an die Opfer des extrem rechten Attentats in Hanau abgerissen. Außerdem wurde ein antifaschistischer Sticker mit der Aufschrift "Den Nazis keine Mitte" durch das Ausreißen des "k" in Nazipropaganda verwandelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Februar 2021
    An einen Discounter in der Wildenbruchstr. wurden die Schriftzüge "FICK AFA"; "AHM" und "FASHO" gesprüht.

    Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.

    Auch im angrenzenden Neukölln und Lichtenberg gab es die selben Schriftzüge.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Februar 2021
    Um 0.05 Uhr beobachtete eine Passantin, wie etwa neun Securitys eine Person of Colour aus dem Ausgang Markgrafendamm brachten. Sie unterstellten ihm Straftaten (Randalieren, Beleidigen) und behandelten ihn grob. Ein Security schubste den Mann gegen die Glasscheibe der Bushaltestelle, die etwa einen Meter entfernt war. Die Passantin erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Februar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 18. Februar 2021
    In einem Briefkasten in der Skalitzer Straße, nahe Kottbusser Tor, wurden Flyer der IB entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Eine Anwohnerin entdeckte und entfernte an einem Geldautomaten in der Mainzer Straße ein geschmiertes Hakenkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Am Südausgang des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden 5 Hakenkreuze an dem Büdchen gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Februar 2021
    In der Wallensteinstraße wurde ein Aufkleber des "3. Weg" auf einem Verkehrsschild gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Februar 2021
    In der Sitzung der Lichtenberger BVV sprach ein AfD-Abgeordneter zum Antrag zur Rekommunalisierung der Schulreinigung über zusätzliche Mittel in Millionenhöhe für "nichtfunktionierende Integration" und "Unterstützung von Schlepperbanden", anstatt dass diese in Schulreinigung investiert würden. Damit wird absichtlich ein flüchtlingsfeindlicher Zusammenhang konstruiert.
    Quelle: Moblie Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 18. Februar 2021
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene rechte Aufkleber und Sprühereien entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Fuck Antifa", "Gedenken Dresden", "Für Verein und Vaterland" (JN) oder "Kampfsport statt Kiffen" (NPD)
    Quelle: NEA
  • 18. Februar 2021
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg und NPD sowie deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Kampf den Feinden von Volk und Nation" (III. Weg), "Wir suchen dich" (JN) oder "Wir halten Kurs" (NPD).
    Quelle: NEA
  • 18. Februar 2021
    Ein älterer Schwarzer, US-Amerikanischer Kunde eines Rewe-Supermarktes wurde, weil er sich kurz im Laden hinsetzte, von den Supermarkt-Securities obdachlosenfeindlich angegangen und grob aus dem Laden gebracht. Er konnte seinen Einkauf nicht tätigen und die Securities riefen die Polizei ohne ihn anzuhören. Fünf Polizeibeamte brachten daraufhin den Bertroffenen in einen separaten Raum und misshandelten ihn. Sie führten dem Betroffenen u.a. einen Splitterbruch am Bein bei. Eine Unterstützerin machte den Fall öffentlich und startete einen Spendenaufruf für die entstandenen Behandlungskosten im Krankenhaus – die Kosten warten bereits nach wenigen Tagen gedeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Erneut entdeckten Bewohner*innen in Nord-Neukölln Flyer von einer Neonazi-Kleinstpartei in Briefkästen. Dieses Mal waren wieder Straßen in der Nähe von S-Bahn Sonnenallee betroffen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 20 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In einer Rede wurde ein syrisch-stämmiger Grünen-Politiker angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Februar 2021
    Gegen 17 Uhr kontrollierten mehrere Polizist*innen Personen, die ihren Treffpunkt im Görlitzer Park haben. Sie gaben ihnen Papier, worauf sie ihren Naman schreiben sollten. Dann sollten sie sich mit dem Papier in eine Reihe stellen und die Polizei fotografierte das. Eine betroffene Person fotografierte die Nummernschilder und Dienstnummern der Polizei. Daraufhin sollte er sich die Schuhe ausziehen, obwohl der Boden sehr matschig war. Als er sich nach unten beugte, riss ihm ein Polizist die Arme nach hinten, um ihm Handschellen anzulegen. Der Mann fiel nach vorne über auf eine Steinmauer und verletzt sich. Die Polzist*innen lachten. Als der Mann aufstehen wollte, fiel er erneut und verletzte sich wieder. Die Polizei half nicht und ließ ihn im Schlamm liegen. Ein Freund musste ihm helfen, sich auf die Bank zu legen und insestierte, einen Krankenwagen zu rufen. Der Mann wurd ins Krankenhaus gebracht. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Februar 2021
    Erneut wurde von einer Neonazi-Kleinstpartei geflyert. Dieses Mal waren Häuser rund um den Hermannplatz und das Reuterkiez bzw. auch viele Seitenstraßen der Sonnenallee und der Karl-Marx-Str. betroffen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Februar 2021
    Bei einem verschwörungsideologischen, rechten Autocorso auf der Frankfurter Allee ließ ein Teilnehmer des Corsos bewusst einen protestierenden Fahrradfahrer auf seinen Autoanhänger auffahren und riskierte damit die (schwere) Verletzung des Fahrradfahrers. Im Vorfeld hatte ein Journalist berichtet, dass Presse von einem Teilnehmenden an ihrer Arbeit gehindert wurde. Während des Autocorsos relativierten Redner*innen den Holocaust.
    Quelle: Twitter
  • 17. Februar 2021
    In der Nöldnerstraße wurde an einer Baustelle ein extrem rechter "Politaufkleber" gegen "Lügenpresse" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Februar 2021
    Im Tierparkcenter wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not Welcome" vom extrem rechten Versandhandel Politaufkleber gemeldet und entfernt. In der Nähe hatte außerdem jemand einen Galgen gezeichnet und dazu "MRKL" geschrieben, was sich gegen Angela Merkel als politische Gegnerin richtet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Februar 2021
    Im Umfeld des Storchenhofs wurde das Auto einer Schwarzen Familie mit einem Aufkleber ("Go back [N-Wort]") beklebt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Februar 2021
    Im Ortsteil Blankenburg wurden zwischen S-Bahnhof Blankenburg und Krugstege mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "N*[Wort] back to Africa" (selbstgemacht), "Go Back N*[Wort]" (selbstgemacht), "FCK Antifa" sowie die Sprüherei "Scheiß Antifa".
    Quelle: NEA
  • 17. Februar 2021
    An die Fensterscheiben eines Ladens am Mexikoplatz wurden "Judensterne" gemalt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 16. Februar 2021
    An einer Haltestelle in der Bahnhofstr. gegenüber dem Einkaufszentrum wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Februar 2021
    In der Pestalozzistraße in Charlottenburg wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt. In unmittelbarer Nähe dazu befanden sich auch "Querdenken" Aufkleber.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 16. Februar 2021
    Am U-Bahnhof Karl-Marx-Str. wurden dort per Stencil angebrachte Gesichter der Ermorderten des Anschlags in Hanau durchgestrichen.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 16. Februar 2021
    Erneut wurde von einer Neonazi-Kleinstpartei in Nordneukölln geflyert. Betroffen waren dieses Mal Straßen rund um das Schillerkiez und Richtung Leinestr. und Emser Str.

    Neben Flyern zu angeblichem Linksterrorismus waren auch Verschwörungsmythen zur aktuellen Pandemie beigelegt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. Februar 2021
    Anwohner*innen entdeckten und entfernten mehrere antisemitische Plakate zu Bill Gates in Alt-Stralau und am Ostkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Februar 2021
    Auf einer Werbetafel mit dem Hinweis des Landes Berlin, Maske zu tragen, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Februar 2021
    In der Rummelsburger Straße, Lincolnstraße, Wönnichstraße und Volkradstraße wurden 30 gemalte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Februar 2021
    In der Fischerstraße, gegenüber des Oberstufenzentrums, wurde ein flüchtlingsfeindlicher Aufkleber ("Es wird Zeit zu gehen") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Februar 2021
    Auf eine Werbetafel in der Alten Hellersdorfer Straße wurde Werbung für extrem rechte und verschwörungsideologische Medien mit schwarzem Edding geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Februar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde eine Streetart auf der Bösebrücke antsemitisch umgestaltet. Ein gemaltes Mädchen wurde mit weißer Farbe ein Davidstern auf dem Kopf und eine Spritze auf den Unterarm gemalt.
    Quelle: RIAS
  • 15. Februar 2021
    Im Studierendenwohnheim in der Fraunhoferstraße in Charlottenburg wurde erneut ein Hakenkreuz entdeckt, das in den Fahrstuhl geritzt wurde. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
    Quelle: Register CW
  • 15. Februar 2021
    Eine Neonazi-Kleinstpartei verteilte erneut in Nordneukölln Flyer, dieses Mal in mehreren Häusern im Richardkiez und rund um den Böhmischen Platz.

    Sie klingelten und gaben sich als Paketdienste aus und hinterließen die Flyer in den Briefkästen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Februar 2021
    In der Kreutziger Ecke Boxhagener Straße sowie an der Bushaltestelle Boxhagener Platz wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entdeckt und entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. Februar 2021
    Im U-Bahnhof ft wurde ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.
    Quelle:
  • 14. Februar 2021
    Auf dem Parkplatz der Netto in der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Auf diesem wurden Grenzkontrollen gefordert und in rassistischer Weise ein Ende der "Überfremdung" gefordert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Februar 2021
    Auf der Fischerinsel im Ortsteil Mitte wurden zwei Anti-Antifa-Graffitis entdeckt.
    Quelle: Register Charlottenburg/Wilmersdorf
  • 14. Februar 2021
    Im Neuen Feldweg wurden mehrere Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" "gegen Überfremdung" gefunden und entfernt.
    Quelle: UJZ
  • 14. Februar 2021
    Im S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurde ein antimuslimischer Aufkleber des extrem rechten "Politaufkleber"-Versands gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2021
    Ein ehemaliger Funktionär von "Pro Deutschland" verteilte in der Zingster Straße Flugblätter eines extrem rechten Internetportals.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Februar 2021
    Im Ortsteil Blankenburg wurde in der Bahnhofstraße ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "N*[Wort] back to Africa" (selbstgemacht) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 14. Februar 2021
    Im Ortsteil Pankow war auf der Rückseite eines Busses der Linie 255 in Richtung Weißensee ein Hakenkreuz in den Schnee gemacht wurden. Dieses wurde von weitem beim vorbei Fahren entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 13. Februar 2021
    Am Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf wurde im U-Bahnhof ein rassistisches Plakat entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine an diesem Tag zweite Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 45 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Es wurden Reichskriegsflaggen mitgeführt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Februar 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine an diesem Tag erste Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Februar 2021
    Gegen 9.50 Uhr wurde eine 35-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter in der in der Oudenarder Straße von einem unbekannten Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Zudem versuchte der Mann, sie zu bespucken. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.02.2021
  • 13. Februar 2021
    Als letzter Redner auf einem von AfD-nahen Kreisen organisierten verschwörungsideologischen Aufmarsch trat ein als Merkel verkleideter Teilnehmer auf, der die Fahne Israels auf der Mütze trug und die antisemitische Verschwörungserzählung verbreitete, die Kanzlerin sei jüdisch oder mindestens Instrument von Zionisten.
    Quelle: Friedensdemo-Watch, Twitter #1302
  • 13. Februar 2021
    Ab 13.00 Uhr fand ein von AfD-nahen Aktivist*innen und AfD-Politiker*innen, wie der AFD-Mitarbeiterin Leyla Bilge, organisierter verschwörungsideologischer Aufmarsch vom Neptunbrunnen am Alexanderplatz durch Mitte statt, der zu Spitzenzeiten etwa 150 Teilnehmende mobilisieren konnte. Im Kreis der Teilnehmenden mischen sich AfD- und "Querdenken"-Anhänger*innen, darunter viele AfD-Abgeordnete aus Berlin und Brandenburg, aber auch bekannte NPD-Kader, Reichbürger*innen und BärGiDa-Aktivisten. Der Kreis der Organisator*innen hatte 2018 bereits drei rassistische Aufmärsche - zwei "Frauenmärsche" und einen gegen den UN-Migrationspakt - organisiert. Als der Aufmarsch am Holocaust-Mahnmal vorbeizog, wurde das Lied "Märkische Heide" gespielt, in dem die Zeile "Heil Dir, mein Brandenburger Land" gesungen wird. Das Lied ist völkische Tradition und wurde bei SS, Wehrmacht, HJ und SA gesungen. Am Steuer des Wagens mit der Lautsprecheranlage saß Andreas Wild, früheres Mitglied der Berliner AFD-Fraktion. Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe nannte in Ihrer Rede Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie "diktatorisch" und setzte sie mit dem Nationalsozialismus gleich.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Friedensdemo-Watch, Twitter #b1302
  • 13. Februar 2021
    Am Rande des verschwörungsideologischen AfD-Aufmarschs fanden acht Übergriffe von Teilnehmenden gegen Journalist*innen statt, die körperlich bedrängt, bedroht, beleidigt und in einem Fall massiv mit körperlicher Gewalt bedroht wurden.
    Quelle: Verdi
  • 13. Februar 2021
    Eine extrem rechte Gruppierung tauschte ein Werbeplakat aus und ersetze es durch eine gefälschte Kampagne.

    Das originale Plakatmotiv thematisiert LGTBIQ*-feindliche Vorfälle. Das gefälschte Plakat ersetzte den Inhalt durch rassistische Botschaften.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 13. Februar 2021
    In der Liststraße Ecke Marksburgstraße wurden Aufkleber gegen "Lügenpresse" des extrem rechten Politaufkleber-Versands gefunden.
    Quelle: UJZ
  • 13. Februar 2021
    An einen Tagestreff für Obdachlose in der Nähe des S-Bhf. Lichtenberg wurden 7 Hakenkreuze geschmiert. Ein weiteres Hakenkreuz wurde mit schwarzem Edding vor dem Aufzug des U-Bhf Lichtenberg an eine Kachel geschmiert.
    Quelle: Register Kreuzberg-Friedrichshain
  • 13. Februar 2021
    In der Moldaustraße wurde auf ein Trafohäuschen mit schwarzer Schrift das Graffitto "Rache für Hess" angebracht und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Februar 2021
    Ein ehemaliger Funktionär von "Pro Deutschland" verteilte in Alt-Hohenschönhausen extrem rechte Zeitungen in Anwohner*innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Februar 2021
    Zwischen Hubertusstraße und Ruschestraße wurden mehr als 25 Aufkleber mit extrem rechten Inhalten gemeldet, die gezielt über Aufkleber der Antifa ("Antifaschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen", "Mir stinken die Linken") geklebt worden sind. Inhaltlich waren dies Aufkleber mit rassistischen, transfeindlichen und gegen die Antifa gerichteten Inhalten vom extrem rechten Versand Politaufkleber und weiteren Stickern vom Ostfront Versand sowie "1 Prozent".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Februar 2021
    Am Monimboplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Februar 2021
    Im Ortsteil Weißensee in der Straße Am Steinberg Ecke Prenzlauer Promenade wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan " Corona beweist: Globalisierung tötet!" (III. Weg), "Freiheit für Deutschland", "Refugees not welcome", "Kommunismus ist keien Meinung, sondern ein Verbrechen" (Druck 18).
    Quelle: NEA
  • 12. Februar 2021
    Etliche Autos im Korso waren nach Zeug*innenberichten mit verschwörungsideologischer, antisemtischer und sonstiger Neonazipropaganda beklebt. Wie Dokumentationen von Teilnehmer*innen auf verschiedenen Internetseiten und -plattformen zu entnehmen war, hielt der Anmelder des rechten, verschwörungsideologischen "Autocorso Ost" auf der Abschlußkundgebung am Straußberger Platz eine Ansprache, in der er der Politik unterstellte, der Lockdown wäre vorsätzlich und eine Straftat und er sprach die Drohung aus, mit den Verantwortlichen werde am Ende noch abgerechnet. Außerdem wurde sich dafür bedankt, daß einige Polizist*innen gerne den Autocorso schützend begleiten und man sich schon auf ein Wiedersehen bei den nächsten geplanten Demos in Berlin freue.

    Der Endpunkt Strausberger Platz ist seit Anfang Februar strategisch gewählt. Man möchte dahin, wo der meiste Protest vermutet wird. In Livestreams hieß es in Interviews immer wieder, dass hier ja die Linken und die "Chaoten in der Rigaer" wohnen. Man möchte mögliche Straftaten der "Schlafschafe und Impfverseuchten" aufdecken.

    Der "Ostcorso" wurde schnell beliebter als der "Westkorso". Er zog auch mehr extreme Rechte an, da dieser auch von der AfD beworben und durch die Teilnahme von Andreas Wild unterstützt wurde.
    Quelle: Youtube u. a.
  • 12. Februar 2021
    Im S-Bhf. Lichtenberg wurde ein Aufkleber vom "3. Weg" auf ein Schild geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Februar 2021
    Im Umfeld des S-Bhf. Betriebsbahnhof Rummelsburg, in der Dolgenseestraße und in der Münsterlandstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber des "Politaufkleber"-Versands ("Festung Europa", "Antifa nach Afrika", "Flüchten sie bitte weiter", "Es wird Zeit zu gehen", "Werde Abschiebehelfer", "Kein Geld für Wirtschaftsflüchtlinge") gefunden und entfernt. Zudem wurden mehrere Hakenkreuze entfernt. Weitere Hakenkreuze in der Rummelsburger Straße Ecke Volkradstraße (3), Zachertstraße (4) und Weitlingstraße (9) wurden beseitigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Februar 2021
    Im Stadtpark Lichtenberg sowie in der Nähe (Normannenstraße Ecke Ruschestraße) wurde jeweils ein Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Februar 2021
    An der Bushaltestelle vor dem Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der NPD und ein mit Edding geschriebener Schriftzug "Corona-Lüge" entdeckt.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 11. Februar 2021
    Am Busbahnhof Schöneweide wurden an einem Haltestellenschild zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere gegen ein Verbot der Reichsflagge.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Februar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 11. Februar 2021
    In der Wühlischstraße wurde ein „Q-Anon“ Sticker von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Februar 2021
    Auch am 11.2. fanden Bewohner*innen in Nordneukölln Propaganda-Flyer einer Neonazi-Kleinstpartei in ihren Briefkästen. Betroffen waren Häuser nahe Sonnenallee und im Körner Kiez.

    Inhaltlich richteten sich die Flyer gegen angeblichen Linksterrorismus.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Februar 2021
    In der Ohlauer / Ecke Reichenberger Straße wurde an einer Bushaltestelle ein, von einer extrem rechten Jugendgruppe umgestaltetes, Plakat mit der Aufschrift „Zeig Migrantengewalt an“ gemeldet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Februar 2021
    Im U-Bahnhof Lichtenberg in Richtung Weitlingstraße wurde an die Treppe zum U5-Gleis ein Sticker des Versands Druck18 verklebt, der die Existenz von zwei Geschlechtern als Naturgesetz darstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Februar 2021
    In der Leopoldstraße ist ein Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "3. Weg" an ein Regenrohr geklebt, auf dem vor Überfremdung gewarnt und "Deutschland den Deutschen" gefordert wird.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Februar 2021
    In der Magaretenstraße (Ecke Wönnichstr.) wurde auf eine Fensterscheibe mit schwarzem Edding zwei Hakenkreuze und auf ein Regenrohr ein weiteres Hakenkreuz geschmiert. Drei weitere Hakenkreuze wurden an der selben Ecke gemeldet. Zusätzlich wurden mehrere Hakenkreuze an der Ecke Wönnich- und Friedastraße auf einem Schild gemeldet. Ein weiteres Hakenkreuz wurde auf einem Stromkasten an der Ecke Weitlingstraße/Margartenenstraße gemeldet sowie eines in der Weitlingstraße. Auch in der Sewanstraße wurden an ein Regenrohr in der Nähe einer Bäckerei mit schwarzem Edding zwei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Potsdamer Platz in der Nähe der Mauerreste im Ortsteil Mitte mit ca. 30 Personen statt. Einige Mitorganisator*innen und Teilnehmende waren Teil der extrem rechten Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Februar 2021
    Ab 12.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Pariser Platz mit ca. 20 Personen statt. Die meisten Mitorganisator*innen und Teilnehmende kamen aus der extrem rechten Szene. Es wurden von einem Redner NS-verharmlosende Vergleiche geäußert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Februar 2021
    Zwei Personen wurden am Abend von einer Gruppe Männer vor einem Imbiss auf der Marzahner Promenade massiv bedroht. Die Betroffenen wurden von einem Mann aus der Gruppe als "Zecken" beschimpft und ihnen mit Gewalt gedroht. Die übrigen Gruppenangehörigen johlten dazu. Die Betroffenen entfernten sich umgehen von dem Ort.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Februar 2021
    Erneut wurden in Nordneukölln, dieses Mal im Körner-Kiez, Flyer einer Neonazi-Kleinstpartei verteilt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Februar 2021
    Als eine Person antirassistische Plakate im Körner Kiez abfotografierte, wurde sie von zwei Personen verfolgt und bedroht.

    Diese versuchten der Person die Kamera abzunehmen bzw. sie zu fotografieren. Die betroffene Person vermutete diese nach deren Auftreten als Anhänger des rechten Spektrums.

    Zur gleichen Zeit meldeten viele Menschen aus umliegenden Straßen, dass Neonazis Flyer in ihre Briefkasten geworfen hatten.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 10. Februar 2021
    In der Buddestraße wurde ein antifaschistischer Aufkleber übermalt und mit 'Fuck Antifa' beschrieben.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 10. Februar 2021
    In der Rostocker Straße wurden mehrere rassistische Aufkleber der NPD, der Organisation "Reconquista Germania" und des Versands "Politaufkleber", sowie etliche Aufkleber mit der Aufschrift "Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    In der Fanninger Straße wurden etwa 20 Aufkleber von der NPD für Abschiebungen und gegen den Doppelpass geklebt und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    Auf den Stromkasten in der Rummelsburger Str. Ecke Ribbeker Straße wurden drei Hakenkreuze mit schwarzem Edding geschmiert und entfernt. Ein weiteres Hakenkreuz wurde an der Tramhaltestelle Tierpark/Alfred Kowalke Str. gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    An der Paketstation in der Massower Straße wurden drei Aufkleber von "einProzent" sowie vier große Aufkleber von "3. Weg" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    Zwischen Monimboplatz über die Skandinavische Straße bis zur U-Bahnstation Lichtenberg wurden vier Aufkleber mit rassistischen Motiven und ein weiterer mit Verweis auf die vermeintlich natürliche Zweigeschlechtlichkeit gemeldet. Sie stammen vor allem von zwei extrem rechten Veränden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Februar 2021
    Eine Schwarze Person schaute sich Sachen in der 'Zu-Verschenken-Box' des Wagenplatz Lohmühle an, als zwei weiße Männer von hinten kamen und die Person zu Boden warfen. Erst nachdem die Männer gefragt wurden, gaben sie an, dass sie Zivil-Polizei seien.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 9. Februar 2021
    Im Stellingdamm wurden fünf rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Februar 2021
    In der Huttenstraße in Moabit wurden in Briefkästen verschwörungsideologische Zettel gefunden. Auf den Zetteln wird von einem mit seiner Webseite angegebenen verschwörungsideologischen Influencer ein Preisgeld von 23 000 € für den Beweis versprochen, dass es den Corona-Virus wirklich gibt. Auf seinem Telegram-Kanal verbreitet er QAnon-Verschwörungsideologien. In der Vergangenheit ist dieser Influencer auch schon durch rassistische, antisemitische und NS-verharmlosende Vergleiche aufgefallen. Außerdem verweist der Zettel auf die Internetseite eines angeblichen Mikrobiologen, der Anhänger der antisemitischen und rechtsextremen „Universalbiologie“ der „Germanischen Neuen Medizin“ von Ryke Gerd Hamer ist. Auf seiner Webseite leugnet dieser "Mikrobiologe" auf verschwörungsideologische Weise generell die Existenz von Viren. Ein ähnliches Preisgeld hatte dieser in der Vergangenheit auch schon für den Nachweis des Masernvirus ausgelobt
    Quelle: Register Charlottenburg/Wilmersdorf
  • 9. Februar 2021
    Zwei Männer standen gegen 16:30 Uhr am Eingang Oppelner Straße im Görlitzer Park und unterhielten sich. Der Park war gut besucht, viele Familien mit Kindern fuhren Schlitten. Außerhalb des Parks hielt ein Polizeiauto und sechs Beamt*innen kamen gezielt zu den beiden Männern und führten sie für eine Personenkontrolle aus dem Park. Weiß gelesene Menschen wurden nicht kontrolliert. Die Männer mussten sich mit Händen an eine Mauer stellen, wurden durchsucht und dabei verbal eingeschüchtert. Zeug*innen erkannten hier diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Februar 2021
    Am Tierparkcenter wurde ein anti-Schwarz rassistischer Aufkleber von "Politaufkleber" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Februar 2021
    Am Rathaus Zehlendorf wurde Werbung für einen extrem rechten Bekleidungsladen sowie ein Aufkleber mit Coronabezug entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet.de
  • 8. Februar 2021
    An der Haltestelle Hirte Str./ Janitzkystr. wurden insgesamt 10 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf davon stammten von der Identitären Bewegung und hatten rassistische Inhalte, der Rest richtete sich gegen Antifaschist*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Februar 2021
    Eine Schwarze Person wurde im Wedding rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Februar 2021
    An der Fassade eines Hauses in der Frankfurter Allee 36B wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) mit schwarzem Stift geschmiert. Ebenso in der Frankfurter Allee 34 am Durchgang zur Kreutziger Straße, dort wurde das Keltenkreuz um dem Schfritzug „Occident“ ergänzt, wahrscheinlich gemeint als vermeintlicher Gegenpart zu „Orient“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Februar 2021
    Am Eingang eines Hostels in der Kreutzigerstraße wurden Plakate mit rechten Schmierereien versehen, u.a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Februar 2021
    In der Münsterlandstraße wurden am Büro der Grünen mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden. In der Zachertstraße und Sophienstraße wurden weitere "III. Weg"-Aufkleber gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Februar 2021
    An einem Briefkasten in der Rummelsburger Straße wurden vier Hakenkreuze mit schwarzem Edding gemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Februar 2021
    In der Lisztstraße wurden anti-Schwarz rassistische Aufkleber von "Politaufkleber" gefunden und entfernt.
    Quelle: UJZ
  • 8. Februar 2021
    In der Fritz-Lang-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. Februar 2021
    Wie in den Tagen zuvor, fanden wieder einige Menschen in Nordneukölln, Flyer einer Neonazi-Kleinstpartei in ihren Briefkästen. Diesmal im Bereich S-Bahn Sonnenallee.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Februar 2021
    An einem Informationsschalter des Berliner Hauptbahnhof verhielt sich eine Bahnmitarbeiterin rassistisch gegenüber einer Reisenden. Nachdem diese die Bahnmitarbeiterin in flüssigem Deutsch nach Reiseinformationen gefragt hatte, wurde die betroffene Person von der Mitarbeiterin angeschrien und beleidigt. Eine andere Kundin am Schalter nebenan, die anders als die betroffene Person weiß war, wurde respektvoll behandelt. Auch diese nahm das rassistische Verhalten wahr.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 7. Februar 2021
    Wie der Tagesspiegel berichtete, wurde am Ostkreuz ein Mann in Gewahrsam genommen, nachdem er Beamt*innen beleidigte und "Sieg Heil" gerufen hatte.
    Quelle: Tagesspiegel vom 07.02.21
  • 7. Februar 2021
    Gegen 16 Uhr äußerte ein Mann extrem rechte und rassistische Sprüche gegen ein Päärchen, daß unter der S-Bahn-Brücke Getränke an Obdachlose verteilte. Als die Opfer die Polizei allarmierten, schlug der Mann mit einer Glasflasche auf den Arm des Opfers und zerbrach seine Brille. Der Lebensgefährtin und einem weiteren Zeugen drohte er mit der Flasche.
    Quelle: Polizei Nr. 0309, Berliner Zeitung
  • 7. Februar 2021
    In der Küstriner Straße Ecke Simon Bolivar Straße wurde ein "Politaufkleber" gegen "Lügenpresse" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Februar 2021
    An einem Stromkasten in Marzahn-Mitte wurde das Logo der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 6. Februar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen angegriffen. Außerdem träumte ein Redner vom gewaltsamen Umsturz in Deutschland. Ca. 30 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Februar 2021
    Von 15.00-17.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 25 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Februar 2021
    Eine als Großdemo angekündigte Veranstaltung mit Auftaktkundgebung am Pariser Platz und Abschlusskundgebung am Großen Stern mobilisierte nur ca. 30 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten. Unter den Teilnehmenden waren auch Mitglieder der AfD, darunter ein Abgeordneter. In Reden wurden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Februar 2021
    Aus dem Schillerkiez wurde von mehreren Häusern gemeldet, dass in den Briefkasten Flyer einer Neonazi-Kleinstpartei entdeckt wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Februar 2021
    In der Gudrunstraße wurden mehrere Aufkleber der NPD gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Februar 2021
    In der Werneuchener Straße Ecke Küstriner Straße wurden Schriftzüge der Neonazi-Sprühercrew "Antifa Hunter Miliz" (AHM) gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Februar 2021
    In der Nähe des S-Bahnhofs Wannsee wurden drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Februar 2021
    In der vergangenen Nacht wurde ein junger Mann in Hellersdorf rassistisch beleidigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten ein 21-Jähriger und mehrere Jugendliche gegen 0.30 Uhr in einem U-Bahnzug der Linie 5 am U-Bahnhof Kienberg-Gärten der Welt in eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf kam ein 36-Jähriger hinzu, der den 21-jährigen rassistisch beleidigt haben soll. Zeugen alarmierten die Polizei. Bei der Sachverhaltsaufnahme äußerte der 36-Jährige weitere fremdenfeindliche Beleidigungen. Der 21-Jährige hatte die Beleidigungen selbst nicht gehört, Zeugen teilten dies der Polizei jedoch mit. Bis zur Klärung des Sachverhalts musste der Zugverkehr bis 0.50 Uhr unterbrochen werden. Nach einer Identitätsfeststellung wurde der 36-Jährige wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

    Link: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1049495.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 5. Februar 2021
    Eine Person aus Wilmersdorf erhielt wiederholt rechte online Drohungen. Auf Twitter und per Email wurde die Person rassistisch beleidigt und massiv persönlich bedroht.
    Quelle: Register CW
  • 5. Februar 2021
    In mehreren Häusern in der Braunschweiger Str. wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. Februar 2021
    Ein antisemitischer Sticker von einer extrem rechten Kleinstpartei wurde in der Lichtenrader Str. entdeckt.

    In den vergangenen Tagen hatte diese Gruppe dort verstärkt Flyer in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 5. Februar 2021
    Im Hönower Weg, am Betriebshof Rummelsburg und am Tierpark wurden Hakenkreuze, anti-Schwarz rassistische und flüchtlingsfeindliche Aufkleber von "Politaufkleber" sowie ein gemalter Galgen mit der Aufschrift "Merkel" und ein schwarz-weiß-rot bemaltes Plakat gefunden.
    Quelle: AVL; Register Treptow-Köpenick
  • 5. Februar 2021
    In den Straßen Elli-Voigt-Str., Vulkanstr., Bernhard-Bästlein-Str. und im Weissenseer Weg wurden verschiedene Aufkleber der NPD gegen die Antifa und LGBTIQ* gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Februar 2021
    Eine Schwarze Frau wurde in der Hasenheide von einem Mann und dessen Schäferhund zuerst verfolgt und anschließend bedroht und beleidigt.

    Bevor der Mann abließ und in die andere Richtung ging, rief er noch "Sieg Heil".
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. Februar 2021
    EIn Mann, der auf einen Freund wartete und dabei einen Tee trank, wurde von der Polizei kontrolliert und beschuldigt illegalerweise Zigaretten zu verkaufen.

    Als der Mann erzählte, dass er lediglich auf einen Freund wartete, wurde auf die angeblich fehlende Maske angesprochen. Seine Antwort, dass er diese nur zum trinken abgenommen hatte, zählte nicht.

    Der Betroffene konfrontierte die Beamten, dass die Annahme, dass er diese Zigaretten verkauft nur weil er "asiatisch aussieht", rassistisch ist. Daneben standen auch andere Personen die ohne Maske Zigaretten rauchten. Auf die Nachfrage, warum diese nicht kontrolliert würden, lachten die Beamten ihn aus und zeigten ihn aufgrund der Nicht-Einhaltung der Maßnahmen an.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. Februar 2021
    Gegen 14:45h fragte ein BVG-Kontrolleur in der U9 in Richtung Osloer Straße einen Schwarzen Fahrgast nach dem Fahrschein. Dieser zeigt ihm einen Fahrschein. Der Kontrolleur behauptet, der Fahrschein sei nicht gültig und forderte en Fahrgast dazu auf, auszusteigen. Als sich dieser weigerte, drohte der Kontrolleur umgehend damit, die Polizei zu verständigen und rief seinen Kollegen dazu. Dieser redet daraufhin mit dem Fahrgast. Einige Minuten vergehen, während der Kontrolleur immer wieder Drohungen gegen den Schwarzen Fahrgast aussprach. Als der Bedrohte am U-Bahnhof Hansaplatz ausstieg, wurde er von der Gruppe der sich am Hansaplatz befindenden fünf bis sieben Kontrolleure umzingelt und an den Fahrkartenautomaten gedrängt. Ein Zeuge, der den Übergriff beobachtete, berichtete dem Register Mitte, dass nun ein Kontrolleur den Schwarzen Fahrgast an den Kopf schlug und ihn in einen Schwitzkasten nahm. Der Zeuge forderte daraufhin die Kollegen des gewalttätigen Kontrolleurs auf, ihn davon abzuhalten, was keiner von ihnen tat. Als der Kontrolleur daraufhin die Polizei rief, schlug er den Fahrgast überdies noch mit der Hand ins Gesicht.

    Während der Beweisaufnahme durch die verständigten Polizeibeamten, sprach der Kontrolleur ein Hausverbot gegen den Fahrgast aus. Dann griff ein Polizeibeamter den Betroffenen am Handgelenk und zerrte ihn von der Bank, auf der er sich gesetzt hatte. Daraufhin fragte der Betroffene den Polizeibeamten, ob er Rassist sei, worauf dieser mit „Ja“ antwortete. Als der Betroffene sich darüber aufregte, leugnete der Polizeibeamte nun jedoch, diese Äußerung getätigt zu haben, ebenso seine zwei Kolleg*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Februar 2021
    Am Alexanderplatz fand eine geschichtsrevisionistische Propaganda-Aktion der Neonazis der Kleinpartei "Der III. Weg" statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Februar 2021
    Ca. 100 AfD-Anhänger*innen folgten dem Aufruf der Berliner AfD zu einer Kundgebung um 19:30 Uhr beim Abgeordnetenbüro Beatrix von Storchs in der Nähe der Zionskirche im Ortsteil Mitte, um gegen “linken Hass” und für “Freiheit und Sicherheit” zu demonstriert. Die Kundgebung richtete sich gegen eine ungefähr zeitgleiche, wesentlich besser besuchte Protestdemonstration gegen Verschwörungsideologien und Rechtspoulismus im angrenzenden Bezirk Prenzlauer Berg. Auf der AfD-Kundgebung sprach als Rednerin auch die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe, die seit April 2020 an vielen Kundgebungen der Mischszene von Verschwörungsideolog*innen, Impfgegner*innen, Esoteriker*innen, Reichsbürger*innen und extremen Rechten teilgenommen hat und dort auch selbst Verschwörungsideologien und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet hat.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0402
  • 4. Februar 2021
    In der Unterführung am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden Plakate der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und inzwischen entfernt. Mit den Plakaten soll auf das "Dresden-Gedenken" aufmerksam gemacht werden. Die Luftangriffe auf Dresden vom 13.-15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert um die Verbrechen des NS zu relativieren.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Februar 2021
    Wieder verteilte eine Neonazi-Kleinstpartei in vielen Wohnhäusern Propaganda-Fyler. Diese wurden wieder in Briefkästen hinterlassen, wo teilweise auch Sticker abgekratzt wurden, die sich gegen Rechts positionierten. Betroffen waren diesmal vor allem Häuser im Richardkiez.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. Februar 2021
    Im Studierendenwohnheim in der Fraunhoferstraße in Charlottenburg wurde erneut ein an die Wand geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 4. Februar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 4. Februar 2021
    In der Sewanstraße, Otto-Schmirgal-Straße und im Erieseering wurden mehrere anti-Schwarz rassistische "Politaufkleber" und Aufkleber von "einProzent" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Februar 2021
    Auf ihrer Berliner Facebookseite veröffentlichte die NPD einen Beitrag zum ehemaligen Amtsarzt in Treptow-Köpenick. Dieser fordert vor dem Arbeitsgericht einer Entschädigung von seinem früheren Arbeitgeber (Bezirksamt Treptow-Köpenick). Die NPD bezeichnet dies als "Geschäftsmodell Rassismus" und unterstellt dem Betroffenem damit, dass dieser aus seinen Rassismus-Erfahrungen Geld schlagen will und erkennt dem Betroffenem gleichzeitig sein Recht ab vor dem Arbeitsgericht zu klagen.

    Zudem kommentierte eine Userin in rassistischer Weise, dass der Betroffene in 'seine Heimat zurück gehen solle'.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 3. Februar 2021
    An der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer stammte von der NPD, der andere von der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Februar 2021
    An der Haltestelle Lohmühlenstr./ Heidelberger Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Lohmühlenstr./ Harzer Str. wurden zwei antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Februar 2021
    Unter Stencil an einer Hauswand in der Genter Straße im Wedding mit dem Schriftzug, "Moira brennt immer noch", hat ein Unbekannter "schön" geschmiert. Die Schmiererei unter dem Stencil ist inzwischen übersprüht worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Februar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In einer Rede wurden Geflüchtete für die Verbreitung des Corona-Virus verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Februar 2021
    Wie am Tag zuvor kam es wieder zu einer größeren Verteilaktion einer Neonazi-Kleinstpartei, vor allem rund um das Schillerkiez.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Februar 2021
    In einem Wohnhaus in Halensee wurde um 19 Uhr beim entleeren des Briefkastens eine Broschüre der extrem rechten Identitären Bewegung mit anti-muslimisch rassistischen Inhalten entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 3. Februar 2021
    In der Küstriner Straße wurden anti-Schwarz rassistische Aufkleber des extrem rechten Versands "Politaufkleber" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Februar 2021
    An einem Mauerstück in der Hans-Schomburgk-Promenade direkt am Plötzensee wurde ein Graffiti mit der Schrift "Q - trust the Plan" von einem QAnon-Anhänger entdeckt.
    Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung
  • 2. Februar 2021
    An einer Parkbank in der Fritschstr. Ecke Zillestr. in Charlottenburg wurde auf einem Aufkleber mit der Aufschrift "Kein Platz für Antisemitismus" das Wort "kein" teilweise weggekratzt.
    Quelle: Register CW
  • 2. Februar 2021
    Im Schillerkiez und im Reuterkiez verteilte eine extrem rechte Kleinstpartei unzählige Flyer. Sie klingelten und gaben sich als Paketdienste aus, um in die Häuser zu gelangen und verteilten die Flyer an Briefkästen. Vereinzelt wurden auch Aufkleber angebracht bzw. linke und antirassistische Aufkleber entfernt.

    Inhaltlich richteten sich die Flyer vor allem gegen angeblichen Linksterrorismus in Neukölln.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Februar 2021
    Bei einer Verteilaktion im Schillerkiez und Reuterkiez entfernen Mitglieder einer Neonazi-Kleinstpartei Namensschilder von Briefkästen, wohl auch als Einschüchterung von linken und engagierten Leuten im Viertel.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Februar 2021
    Ein Weißer, älterer Mann stieg in eine Tram im Ortsteil Mitte ein, schrie immer wieder "Heil, Sieg, Heil", ging dann auf die einzige PoC-Person in der Tram zu und sagte, dass er ihr eine schöne Beerdigung wünsche.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 2. Februar 2021
    An eienm Hauseingang in der Finowstraße wurde ein Graffito „Zecken jagen“ angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Februar 2021
    An der Haltestelle Bürgerpark Marzahn wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt, die sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehen.
    Quelle: Augenzeug:in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Februar 2021
    In der Rummelsburger Straße wurden 18 gemalte Hakenkreuze gefunden und entfernt. Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde an einem Kiosk "Antifa und Sozis töten" geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Februar 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "Deutschland, steh auf!" sowie Aufkleber mit homofeindlichen Motiven gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Februar 2021
    Im Mariendorf wurden rechtsextreme Aufkleber mit Rasierklingen unterlegt, um Menschen zu verletzen, die diese entfernen.
    Quelle: Tagesspiegel 2.2.21
  • 2. Februar 2021
    Auf dem Heidefriedhof beobachtete eine Passantin wie zwei Männer und eine Frau, im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, am Großen Kreuz der Gedenkstätte für Kriegsopfer, den Hitlergruß machten.
    Quelle: Tagesspiegel 2.2.21
  • 2. Februar 2021
    Ein Betrunkener zerstörte am Eingang des U-Bahnhofs Nollendorfplatz einen Kondolenzkranz. Dieser war am 27. Januar an der Gedenktafel angebracht worden, um an die während der Nazizeit verfolgten und ermordeten Homosexuellen zu erinnern.
    Quelle: Tagesspiegel 2.2.21
  • 1. Februar 2021
    An einem Haus im Grenzweg wurde eine Plakette mit der Aufschrift "Deutsche Reichsgrenze" angebracht. Die Reichsbürgerbewegung kommt aus dem verschwörungsideologischen, extrem rechten Spektrum.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Februar 2021
    Gegen 18.00 Uhr begann die Auftaktkundgebung eines Aufzuges vor dem Brandenburger Tor mit ca. 600 Personen aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen unter deutlicher Beteiligung vieler extremer Rechter. Anschließend zogen die Demonstrant*innen zu einer Kundgebung am Großen Stern, wo sie auf die ankommenden eines Autokorsos mit dem antisemitischen Neonazi Attila Hildmann trafen und die Menge auf ca. 1100 Personen anwuchs. In Reden und auf Plakaten wurden auf beiden Kundgebungen viele NS-verharmlosende gezogen. So wurden Gesetzpakete zur Eindämmung der Corona-Pandemie mehrfach als "Ermächtigungsgesetz" bezeichnet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Friedensdemo-Watch, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 01.02.2021
  • 1. Februar 2021
    In der Puschkinallee wurden zwei Hakenkreuze an einem Briefkasten entdeckt und unkenntlich gemacht. Zudem wurde eine Schmiererei entdeckt, die Angela Merkel als "Mörderin" diffamiert, sowie eine Schmiererei auf einem Grünanlagenschild, welche im Ergebnis die Aussage "Leinenzwang für alle BRD-Hunde Politkasper" enthielt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Februar 2021
    An einem Mülleimer an der Busstation Kaiser-Friedrich-Str./ Kantstr. in Charlottenburg wurden antisemitische Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 1. Februar 2021
    An der Grenze zu Treptow-Köpenick, in der Harzer Str. sowie in der Treptower Str. wurden mehrere Graffiti-Tags mit dem Kürzel AHM ("Antifa-Hunter-Miliz") sowie dem Kürzel Fasho entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Februar 2021
    Die Jugendorganisation der NPD (Junge Nationalisten) warb in einem U-Bahnhof für eine extrem rechte Gedenkveranstaltung in Dresden: Das Gedenken an den 13. Februar 1945 erinnert an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945. Extreme Rechte nutzen diesen Tag um sich positiv auf den Nationalsozialismus zu beziehen und sich als Opfer zu inszenieren. Dabei kommt es zu NS-Verherrlichungen und Holocaustrelativierungen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Februar 2021
    An einer Telefonsäule auf dem Vorplatz des S-Bhf. Lichtenberg und in der Leopoldstraße wurden fünf Aufkleber des "3. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"; Lichtenberger Register
  • 1. Februar 2021
    In Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors wurden sieben verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt, Auf einigen wurden Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona mit der NS-Diktatur gleichgesetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Februar 2021
    In der U-Bahnlinie 5 Richtung Hellersdorf wurde eine Person von einem Neonazi angegriffen. Dieser stieg ohne Mund-Nasen-Schutz mit einem ebenfalls rechts gesinnten Begleiter am U-Bahnhof Wuhletal ein. Zunächst bepöbelte und beleidigte er die betroffene Person. Der Angreifer zeigte zwei mal den Hitlergruß in der Tür der Bahn. Anschließend schlug er der betroffenen Person ins Gesicht. Sein Begleiter wies ihn darauf hin, dass er aufgrund der Kameraüberwachung niemanden in der Bahn verprügeln könne. Als der Angreifer mit seinem Begleiter ausstieg, drohte er der betroffenen Person an, sie zu verprügeln, wenn er ihr noch einmal begegne.

    Zum Schutz der betroffenen Person wurde das Datum des Vorfalls anonymisiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. Januar 2021
    Eine Kopftuch tragende Frau wurde gegen 13.45 Uhr in der Müllerstraße Ecke Luxemburger Straße von einer ihr unbekannten weißen deutschen Frau aus antimuslimisch-rassistischer Motivation beleidigt und angegriffen. Die Angreiferin rannte plötzlich auf die Betroffene zu, beleidigte sie dabei aggressiv und versuchte, sie mit der Faust zu schlagen, wobei die Betroffene nur knapp ausweichen konnte, und brüllte und beleidigte sie rassistisch auch nach dem körperlichen Angriffsversuch weiterhin. Passant*innen auf der Straße und an einer nahe gelegenen Bushaltestelle rannten während des Angriffs weg oder entfernten sich, statt zu helfen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Januar 2021
    Eine Rednerin bagatellisierte auf der Kundgebung von Verschwörungsideolog*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Großen Stern vor 800 Demonstrierenden die antisemitische. Markierungspraxis im NS mit folgender Aussage: "Manchmal habe ich den Eindruck, man müsste sich hier den gelben Stern umhängen".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Januar 2021
    Ab 18 Uhr versammelten sich am Brandenburger Tor rund 600 Menschen, um gegen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, die anschließend mit einem Marsch über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule zogen. Dort trafen sie auf rund 200 weitere Demonstrant*innen, die zuvor mit einem Autokorso zur Siegessäule gefahren waren. Die Versammlung fand unter dem Motto "Merkel muss weg" statt, wie eine extreme rechte Aufmarschserie der Jahre 2016-2019 und eine wöchentliche Kundgebung der AfD Brandenburg, Auf Plakaten und in Redebeiträgen wurden Politiker*innen und Wissenschaftler*innen verächtlich gemacht und vielfach NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Bei der Abschlusskundgebung an der Siegessäule traten auch extreme Rechte und Reichsbürger als Redner auf. Eine Rednerin behauptete, in den Impfdosen wären "Föten" enthalten, "kleine Babys". Auch unter den Demonstrant*innen waren extreme Rechte und Reichbürger*innen stark vertreten, darunter auch bekannte Schoah-Leugner.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ, Berlin gegen Nazis, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Friedensdemo-Watch, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Januar 2021
    In der Semmelweisstr. wurde ein antisemitischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2021
    Gegen 4.50 Uhr alarmierten Zeug*innen die Polizei zu einer Körperverletzung in einer S-Bahn am S-Bahnhof Alexanderplatz. Dort hatte sich eine 29-Jährige in ihrem Rollstuhl sitzend durch eine S-Bahn der Linie S4 bewegt und die übrigen Fahrgäste um Kleingeld gebeten. Dabei traf sie auf einen 33-Jährigen, der sich über sie aufregte und gegen ihren Rollstuhl trat, sodass die Frau mit ihrem Rollstuhl umkippte und herausfiel. Als sich dabei zudem die Türen des Zuges öffneten, rollte der Stuhl auf den Bahnsteig hinaus. Ein weiterer Fahrgast, ein 24-Jähriger, eilte der Rollstuhlfahrerin zur Hilfe, wobei es mit dem Tatverdächtigen zu einem Gerangel kam, bei dem dieser dem couragierten Helfer gegen den Kopf trat. Die alarmierten Polizeikräfte nahmen den Tatverdächtigen, der zu flüchten versuchte und Widerstand leistete, auf dem Bahnsteig fest.
    Quelle: Polizeimeldung vom 31.01.2021
  • 31. Januar 2021
    Gegen 2:30 Uhr in der Nacht wurden zwei wohnungslose Menschen im Schlaf körperlich angegriffen und verletzt. Der Täter warf einen E-Scooter auf einen schlafenden Mann, und trat anschließend mehrfach auf einen weiteren ein. Dabei soll sich der Täter herablassend über die Wohnungslosen geäußert haben. Ein Zeuge intervenierte und drohte damit, die Polizei zu rufen, woraufhin der Täter floh. Die Verletzten wurden von Rettungskräften behandelt. Dieser sozialchauvinistische Vorfall zeigt die Gewalt und Abwertung, die wohnungslose Menschen im öffentlichen Raum täglich erleben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0240
  • 31. Januar 2021
    An einer Tramhaltestelle in Friedrichsfelde wurde ein mit Edding gemalter Grabstein mit der Aufschrift "Black Power" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2021
    In der Frankfurter Allee und der Hubertusstraße wurden mehrere Hakenkreuze mit rotem Edding gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2021
    In der Tramhaltestelle Zechliner Straße wurden Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Ausbildungsplätze zuerst für die deutsche Jugend" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2021
    In der Schulze-Boysen-Straße wurde der Schriftzug "Ganz Berlin hasst die Antifa" sowie ein "Q" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2021
    Nahe des S-Bahnhof Wannsees wurde ein Aufkleber der extrem Rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. Januar 2021
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde in der Tschaikowskistraße ein rechter Aufkleber mit dem Slogan "Love Football, hate Antifa!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 31. Januar 2021
    Im Januar, das Datum war nicht mehr gekannt, wurden auf der Mittelinsel Warschauer/ Ecke Kopernikusstraße drei mit Edding geschmierte Hakenkreuze auf Plakaten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ein Redner sagte: "Und das, was diese Regierung vorhat, stellt selbst das in den Schatten, was 33 bis 45 abgegangen ist." Es folgten in den Reden weitere NS-Analogien.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz trug eine Person einen Jutebeutel bei sich, auf dem u.a. die Schlagwörter standen: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang, Multikulti". Die "Schuldkult"- Bezeichnung ist Teil von antisemitischen Codes der Täter-Opfer-Umkehr.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Januar 2021
    Insgesamt neun Aufkleber wurden in Rudow zwischen Alt-Rudow und Lipschitzallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Januar 2021
    In der Fanninger Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa nach Afrika" und einer rassistischen Grafik gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Januar 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde, in der Rummelsburger Straße, dem Betriebsbhf. Rummelsburg, dem S-Bhf. Lichtenberg und der Zachertstraße wurden mehrere Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Januar 2021
    Am Horst-Caspar-Steig wurden Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Januar 2021
    In Wannsee wurden zwei Aufkleber der extrem Rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Januar 2021
    Bei einer Polizeikontrolle wegen einer unerlaubten Party beim rechten Verschwörungsideologen und Corona-Leugner "Captain Future" kam es neben einer Anzeige und Platzverweisen gegen die Gäst*innen von diesen zu NS-relativierenden Aussagen gegenüber der Polizei.
    Quelle: BZ, Tagesspiegel vom 31.01.2021
  • 30. Januar 2021
    Im Tiergarten wurde ein Aufkleber mit Bezug auf Corona-Maßnahmen entdeckt, der wie ein angeblicher CDU-Aufkleber gestaltet war und mit dem die CDU diffamiert wird. Seit zwei Jahren tauchen immer wieder solche professionell gestalteten, gegen die demokratischen Parteien, besonders die Grünen, gerichtete Fake-Aufkleber an verschiedenen Berliner Orten auf. Urheber und Verbreiter dieser Serie sind im extrem rechten Milieu zu vermuten.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. Januar 2021
    Am Müggelsee haben sich ca. 25 ReichsbürgerInnen des "Vaterländischen Hilfsdienst" getroffen. Nach eigenen Angaben fand dort ein Treffen des "III. Armeekorpsbezirk" bei dem neue Mitglieder aufgenommen wurden und sich ausgetauscht wurde.

    Es handelt sich um einen Zusammenschluss hunderter ReichsbürgerInnen in Deutschland, die in sog. Armeekorps aufgegliedert sind. Sie glauben in Deutschland befände sich im Kriegszustand und es würden die Gesetze aus der Kaiserzeit gelten, die sie bei Bedarf auch mit Gewalt wieder einführen wollen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Januar 2021
    Gegen ca. 16 Uhr wurde von Spaziergänger*innen am Ausgangs Lausitzer Platz eine Polizeikontrolle von sechs Männern in einigen Metern Abstand beobachtet. Auch die Beobachter*innen wurden daraufhin kontrolliert. Die vorher kontrollierten Personen erhielten ohne Grund Platzverweise, die weiß gelesenen Beobachter*innen nicht. Wie später bekannt wurde, wurde mindestens eine weitere Person grundlos kontrolliert und ein Platzverweis erteilt. Die Beobachter*innen empfanden das Vorgehen als diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Zeug*innen haben am U-Bahn-Ausgang Kottbusser Tor beobachtet, wie eine festgenommene Person of Colour von mehreren Polizist*innen in zivil und Uniform zum Einsatzwagen verbracht wurde. Die Person wurde mit dem Gesicht gegen das Fahrzeug gedrückt und war von sechs Beamt*innen umgeben, von denen einer keine Maske und einer sie nur unter der Nase trug. Als einer der Zeug*innen die festgenommene Person fragte, ob sie Unterstützung bräuchte, wurde sie mehrmals sehr stark von zwei Polizisten gestoßen, besonders von dem ohne Maske. Auch die zweite Zeugin wurde weggestoßen. Die Zeug*innen beriefen sich auf ihr Recht, in gebürendem Abstand zu beobachten und forderten die Polizisten auf, die Mund-Nasen-Bedeckung vorschriftsmäßig zu tragen, da sie die Gesundheit der festgenommenen Person gefährdeten. Unter Murren setzten sie die Masken ordentlich auf. Die festgenommene Person wurde in Handschellen zu einem anderen Einsatzwagen verbracht und abtransportiert. Der Festgenommene war die ganze Zeit über sehr ruhig und kooperativ.

    Die Zeug*innen gingen von Racial Profiling aus, da davon auszugehen war, das das unverhältnismäßige Vorgehen bei einer weiß gelesenen Person so wohl nicht stattgefunden hätte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    In der Einbecker Straße wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten "einprozent"-Initiative gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Januar 2021
    Im Reiche-Kiez werden durch Bewohner*innen in einem geschützten Raum, Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder wegen Sprachproblemen Hilfe z. B. beim Ausfüllen von Formularen benötigen, unterstützt. Eine Bewohnerin hat scheinbar damit nun Probleme und äußerte, daß die "Hungersozialarbeit auf dem Hof aufzuhören hat".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Januar 2021
    In der Kurt-Weill-Gasse wurde ein nationalistischer Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2021
    An der Marzahner Promenade Ecke Franz-Stenzer-Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Sachsen-Anhalt entdeckt. Der Aufkleber richtet sich gegen geflüchtete Menschen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2021
    An einem Schild im Bürgerpark Marzahn wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung gefunden. Darüber befand sich ein antimuslimischer Aufkleber.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2021
    Im Ortsteil Mitte wurden drei Aufkleber extrem rechter Akteur*innen entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber diffamierte die Partei Bündnis90/Die Grünen, ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle war gegen die "Lügenpresse" gerichtet und ein weiterer warb für den extrem rechten Telegram-Kanal, auf dem Politiker*innen im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen und Einwanderungspolitik angegriffen werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Januar 2021
    An der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Januar 2021
    Bei einer Überprüfung im Rahmen der aktuellen Hygieneregelungen in der Siriusstr. wurde ein Polizist rassistisch beleidigt und bedroht.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 29. Januar 2021
    Im Gebiet Köllnische Str./ Rudower Str./ Britzer Str. und Grimaustr. wurden dutzende Aufkleber gegen Angela Merkel entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurde ihr unterstellt, einen "Sturm" auf Deutschland zu planen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Januar 2021
    Im Hönower Weg wurden rassistische Aufkleber gegen "Asylanten" geklebt, sowie Aufkleber eines extrem rechten "Politaufkleber"-Versands.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Januar 2021
    Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ verteilte in Friedrichshain-Kreuzberg nach eigenen Angaben Flyer zu ihrer aktuellen Kampagne in Briefkästen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Januar 2021
    Ein extrem rechter Twitter Account hetzte in einem Tweet persönlich gegen politische Gegner*innen aus Charlottenburg-Wilmersdorf, deren Accounts verlinkt wurden. Dies kann als Versuch interpretiert werden, Einzelpersonen gezielt zu schädigen, in dem ein rechtes Netzwerk auf sie aufmerksam gemacht wird, um eine Vielzahl an Hassnachrichten zu erzeugen (so genanntes „Dogpiling“). Ziel dieser Strategie ist es, politische Gegner*innen zu diskreditieren und von den Sozialen Medien zu verdrängen.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Januar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 28. Januar 2021
    Im S-Bhf Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein rassitischer Aufkleber der NPD über der Rolltreppe entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Januar 2021
    Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden Neonazi-Aufkleber gefunden, auf denen die Wehrmacht-Soldaten als Helden bezeichnet wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Januar 2021
    In der Sewanstraße wurden mehrere mit rotem Edding angebrachte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 28. Januar 2021
    In der Nähe des Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee wurde ein Aufkleber mit dem Text: "Commies kremieren" [frei übersetzt: Kommunisten verbrennen] entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 27. Januar 2021
    Im Stellingdamm wurden insgesamt neun Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten rassistische Inhalte oder richteten sich gegen Linke.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Januar 2021
    Während im Bundestag das Gedenken an die Opfer des NS stattfand, stand eine Person am Seiteneingang des Bundestagsgebäudes mit einer NS-relativierenden Installation an seinem Fahrrad und setzte die Infektionsschutzmaßnahmen mit der Schoah gleich.
    Quelle: Friedensdemo-Watch
  • 27. Januar 2021
    Bei einer Demo im Ortsteil Mitte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, zu der die Organisation "Land schafft Verbindung e.V." aufgerufen hatte, waren erneut an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht.

    Zudem war auch wieder an einem Traktor ein Galgen mit einer daran gehängten Puppe in grüner Kleidung angebracht.
    In Chatgruppen verschiedener Social-Media-Kanäle mit Aufrufen und Kommentaren zu den aktuellen Landwirte-Protesten fanden sich zahlreiche den Antisemitismus und völkisch-nationalistischen Charakter der historischen "Landvolkbewegung" verharmlosende User-Kommentare. Außerdem wurde in Kommentaren häufig die Corona-Pandemie verharmlost, in einigen mit NS-verharmlosenden Vergleichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2702
  • 27. Januar 2021
    Im Fenster des Hauses Eldenaer Straße 45 wurde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Januar 2021
    Im Ortsteil Tiergarten wurden 13 antimuslimisch-rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber der "Identitären Bewegung" sowie gegen Corona-Maßnahmen gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Januar 2021
    Am Prerower Platz wurden Fake-Aufkleber im CDU-Layout mit dem Spruch "Grundrechte schützen? Ist mir sowas von Merkel?" geklebt. Bereits im letzten Wahlkampf wurden ähnliche Fake-Aufkleber aller demokratischen Parteien entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Januar 2021
    Am Tag des Gedenkens entdeckte eine Person ein mit schwarzem Stift geschmiertes Hakenkreuz an der Außenwand der Evangelischen Schule in Neukölln.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Januar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Damerowstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten den Slogan "Defend Europe" (ansagararyan) oder "Kapitalismus zerschlagen - Natur und Heimat schützen" (JN).
    Quelle: NEA
  • 27. Januar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schönhauser Allee gegenüber der Kulturbrauerei ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Die Indianer konnten die Einwanderer nicht stoppen, jetzt leben sie in Reservaten - refugeenotwelcome" (Druck 18) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 26. Januar 2021
    An eine Garagenwand in der Stienitzseestr. wurde die Parole "Zecken boxen" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Januar 2021
    Bei einer Demo zur Kundgebung vor dem Berliner Amtssitz des Bundeslandwirtschaftsministeriums gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, zu der die Organisation "Land schafft Verbindung e.V." aufgerufen hatte, waren an sehr vielen Traktoren Fahnen der nationalistisch-völkischen und antisemitischen norddeutschen "Landvolkbewegung" vom Ende der zwanziger Jahre angebracht. Mit ihrer antisemitischen und personalisierend antikapitalistischen Agitation trug die "Landvolkbewegung" zum Durchbruch der Nationalsozialisten bei, die in den Hochburgen der Landvolkbewegung weit überdurchschnittliche Wahlergebnisse errangen, und viele Ihrer Protagonist*innen und Anhänger*innen schlossen sich der NSDAP an. Auch wenn dieser Zusammenhang vielen heute Demonstrierenden nicht mehr gegenwärtig sein dürfte, ist eine solche Fahne dennoch keine harmlose historische Folklore, sondern eine Verharmlosung einer NS-nahen Bewegung.
    Zudem war an einem Traktor ein Galgen mit einer daran gehängten Puppe in grüner Kleidung angebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2601, Die Zeit vom 13.01.2021
  • 26. Januar 2021
    In der Nähe des Traveplatz wurde ein selbstgefertigter Sticker „Kommies kremieren“ entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    Am Ausgang Weitlingstraße des U-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des "III. Wegs" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Januar 2021
    In der Großen-Leege-Straße, an der Haltestelle "Bahnhofstraße" wurden Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin" mit der Aufschrift "Linksfaschisten haben Namen und Adressen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Januar 2021
    In der Rosenfelder Straße wurde ein Aufkleber des "Nationalen Widerstand Niedersachsen" gefunden, auf dem unter dem Slogan "Abhängen gegen rechts" ein erhängter Waschbär mit linken Symbolen abgebildet war.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Januar 2021
    In der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurden Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Für Verein und Vaterland" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Januar 2021
    An einer Litfaßsäule an der Ecke Robert-Uhrig-Straße/ Einbecker Straße wurden zwei Hakenkreuze gefunden, sowie darüber geschrieben, "Hitler wird vermisst".
    Quelle: Licht-Blicke
  • 26. Januar 2021
    In der Finowstraße Nr. 13, 24, 28 und weiteren und in der Oderstraße wurde mehrmals "Islam raus“ an Hauswände geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    An der Ecke Finow- /Oderstraße wurde ein Graffito "Sieg Heil" angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Finow- und Scharnweberstraße wurde eine Stickerserie gegen politische Gegner*innen entfernt. Es handelte sich um "Anti-Antifa Sticker" mit dem Logo der "Autonomen Nationalisten", welches schon länger nicht mehr öffentlich auftauchte. Das neuerliche Auftauchen der Sticker, ist ein Zeichen der versuchten Raumnahme durch mindestens eine extrem rechte Person.

    Als ein Sammelbecken führender Autonomer Nationalisten hat sich seit ca. 2012 die von Worch gegründete Kleinstpartei "Die Rechte" etabliert. Nach dem Verbot der Vereinigung "Nationaler Widerstand Dortmund" organisierten sich führende Neonazi-Kader der Kameradschaftsszene wie Siegfried Borchardt oder Dennis Giemsch darin neu.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In Zehlendorf erhielt eine Seniorin an ihre Privatadresse einen Brief mit antisemtischen Beleidigungen. Es soll sich sogar ein "Reisegutschein nach Ausschwitz" im Brief befunden haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 26. Januar 2021
    Im Salzufer in Charlottenburg wurde ein parkender PKW gesehen, auf dem sich etliche rechte Symboliken fanden. Auf der Rückscheibe sind die Sprüche "Merkelmussweg" sowie "Deutschland Meine Heimat - Klagt nicht, kämfpt!" in Frakturschrift angebracht, außerdem das Eiserne Kreuz und ein Reichsadler. In der Frontscheibe des Wagens hängt zusätzlich eine Fahne der AfD.
    Quelle: Register CW
  • 25. Januar 2021
    Acht Anhänger*innen von "Querdenken" begaben sich um 18 Uhr auf einen "Kerzenmarsch" durch den Friedrichshainer Nordkiez. Sie starteten an der Samariterkirche, zogen durch die Bänschstraße und über den Forckenbeckplatz. In der Nähe des Platzes bedrohten zwei "Spaziergänger" eine Person mit Pfefferspray. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Bedrohung auf.
    Quelle: Twitter
  • 25. Januar 2021
    Eine Person erhielt in ihrer Privatwohnung in Wilmersdorf einen anonymen Drohbrief. Darin wurde sie massiv rassistisch beleidigt und bedroht, sowie als linksextremistisch diskreditiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 25. Januar 2021
    Ein Dozent an einer Hochschule im Ortsteil Mitte beschwerte sich über das Gendern und meinte, dass das generische Maskulinum auch Frauen und nicht-binäre Menschen mit meine. Damit verteidigte er jedoch die sprachliche Ausgrenzung von Frauen und nicht-binären Menschen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 25. Januar 2021
    In der Luckenwalder Straße wurden Aufkleber der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ entdeckt, die politische Gegner*innen diffamieren.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 25. Januar 2021
    In der Straße Hinter dem Gießhaus im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen, der extremen Rechten zuzurechnen ist, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Januar 2021
    In der Sandinostraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Hier wurde linke Propaganda überkleber. Antideutsche Vereinsstrukturen trockenlegen" verklebt. Sie stammen aus dem extrem rechten "Politaufkleber"-Versand.
    Quelle: AVL
  • 25. Januar 2021
    In der Ruschestraße wurde ein antifaschistischer Aufkleber mit einem Davidstern bemalt. In der Möllendorffstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gefunden ("Refugees not welcome", "Antifaschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen").
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Januar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden verschiedene rechte Aufkleber auf der Prenzlauer Promenade entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. als Slogan "Ich hasse Zecken bis aufs Blut" (Durck 18), "Sie waren die besten Soldaten der Welt" (Druck 18), "Männlich Weiß Deutsch" (German Sport Division), "Deutschland Deutschland über alles" (Druck 18) oder "Gegen Ramelow DDR 2.0 verhindern".
    Quelle: NEA
  • 24. Januar 2021
    In der Leopoldstraße, Giselastraße, Lückstraße und am S-Bhf. Nöldnerplatz wurden 25-30 Aufkleber des "III. Weg" ("Familie, Heimat, Tradition") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Januar 2021
    An Fenstern der Max-Taut-Schule in der Fischerstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" aus dem extrem rechten "Politaufkleber"-Versand angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Januar 2021
    An der Haltestelle Unter den Birken wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg, sowie ein EU-feindlicher Aufkleber des extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Januar 2021
    Ab 17 Uhr fand eine weitere rechtsoffene, verschwörungsideologische "Kulturveranstaltung" (zwei gab es bereits im Dezember 2020), organisiert von Synchronsprecher Marco Sven R., an der Warschauer Brücke statt. Bereits in der Ankündigung wurden zwischen Kulturschaffenden und demokratiefeindlichen Ärzten und Heilpraktikern Fake-Prallelen hergestellt und gegen die Demokratie gehetzt.

    Unterstützt wurde die Veranstaltung im weiteren Verlauf durch Anhänger*innen der "Freedom-Parade / Querdenken", die nach einer Kundgebung auf dem Alexanderplatz mit einer Hand voll Personen dazustieß. Am Alex wurde für die Veranstaltung in Friedrichhain geworben.

    Redner auf der Bühne waren Michael B., Oliver B. und der Veranstalter selbst. Es wurden apokalyptische Szenen ausgemalt und religiöse Motive aufgegriffen.

    Bis auf die Protagonisten und eine Handvoll mitgebrachte Anhänger*innen hatte die Veranstaltung praktisch kein Publikum.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Januar 2021
    In der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber der JN geklebt. Sie wurden gezielt über linken Aufklebern angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Januar 2021
    In der Ribnitzer Straße, Zingster Straße und Falkenberger Chaussee wurden verschiedene Motive des extrem rechten "Politaufkleber"-Versands verklebt, unter anderem "Ich hasse Zecken bis aufs Blut", "Gegen Ramelow", "Antifa-Terror-Organisationen verbieten" und "Männlich weiß deutsch", sowie Aufkleber des "III. Weg".
    Quelle: AVL
  • 23. Januar 2021
    An einer Wand am Kiehlufer in Nordneukölln wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt und übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. Januar 2021
    Nahe des S-Bahnhof Wannsees wurde mehrere Aufkleber der extrem Rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Sie lauteten "Wehr Dich", "Heimtatliebe" sowie eine anti-muslimische Parole.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Januar 2021
    An der Ecke Gehsener Str./ Filehner Str. wurden zwei rassistische Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Januar 2021
    An eine Bushaltestelle am S-Bhf. Treptower Park wurde "FCK R2G", "Fuck off ELKE Breitenbach" sowie "gegen links geht immer" geschmiert. Die Abkürzung "R2G" steht für Rot-Rot-Grün. Elke Breitenbach ist seit 2016 Senatorin für Integration, Soziales und Arbeit und gehört der Links-Partei an.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Januar 2021
    Am Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor fand eine von Querdenken-Berlin veranstaltete Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten statt. Ein Redner setzte die Kontrolle von Attesten und einen möglichen Platzverweis mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus gleich und verglich sich mit "Juden in den 30er Jahren", weil er einen Platzverweis bekommen habe.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Friedensdemo-Watch, Twitter #b2201
  • 22. Januar 2021
    Zwei Journalist*innen wurden auf einer Verschwörungsideolog*innen-Demo zur Kundgebung am Platz des 18. März von Teilnehmenden körperlich bedrängt und verbal und körperlich bedroht. Die Polizei erteilte an die Haupttäterin keinen Platzverweis, sondern bat sie, zu gehen. Die Täterin demonstrierte weiter.
    Quelle: Verdi
  • 22. Januar 2021
    In der Nacht auf Freitag gab es einen Farbanschlag auf das Denkmal von Burak Bektas in Buckow.

    Unbekannte haben laut Polizei die Gedenktafel der Skulptur mit weißer Farbe übergossen. Ein Eimer und Einweghandschuhe seien sichergestellt worden, der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. Januar 2021
    Im Ortsteil Tiergarten wurden sieben rassistisch-flüchtlingsfeindliche sowie gegen Corona-Maßnahmen gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Januar 2021
    In der Zachertstraße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" (mit den Themen Familie, Heimat, Tradition) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Januar 2021
    In Zehlendorf wurden drei extrem Rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon war von dem extrem Rechten Versandhandel "Division Odin", der in im Bezirk ansässig ist.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Januar 2021
    In der BVV-Sitzung am 22.1. wurde während eines Redebeitrages über die geplante Bebauung eines Friedhofs auf rassistische Art und Weise Bezug auf die Bezirkspolitik genommen.
    Quelle: Register Neukölln, MBR
  • 22. Januar 2021
    In seiner wöchentlichen "Nachrichtensendung" begrüßte Andreas Wild die Zuschauer:innen mit "Neues aus der Diktatur". Die Vorstellung, dass in Deutschland eine Diktatur herrschen würde, wird häufig von extrem Rechten Akteur:innen genutzt. Des Weiteren sprach er sich für Andreas Kalbitz aus, der aufgrund extrem Rechter Äußerungen aus der AfD ausgeschlossen wurde. Außerdem äußerte Wild sich mehrfach rassistisch und bezeichnete den Vorschlag von "Migrantenquote" als Deutschen-Diskriminierung. Migrationshintergründe sowie Mehrsprachigkeit stellt er als Nachteil dar und unterstellt mehrsprachigen Amtsträger:innen Beeinflussung beim Behördengang bis hin zur Korruption. Zusätzlich äußerte er sich frauenfeindlich, da er Frauen (wie auch Menschen mit Migrationshintergrund) Kompetenz und Effizienz beim Ausführen ihrer Tätigkeit abspricht. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen auf, wie das Tragen einer blauen Kornblume, einem alten Erkennungssymbol der Nazis in den 1930er Jahren.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 21. Januar 2021
    Im Landschaftspark Johannisthal wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Januar 2021
    In der Bahnhofstr. gegenüber des Einkaufszentrums wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Januar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 21. Januar 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde mit schwarzem Edding "Combat 18" an die Wand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Januar 2021
    In der Sophienstraße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk und Nation" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Januar 2021
    In Wannsee wurden zwei extrem Rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer war von der Kampagne "1%" und der andere lautete "Merkel muss weg".
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Januar 2021
    Am Abend wurde eine Person in Wilmersdorf anti-Schwarz rassistisch beleidigt. Ein Mann rief aus einem Wohnhaus heraus der betroffenen Person, die sich auf einem Balkon auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand, zu, Ausländer würde Deutschland verschmutzen und die Person solle "zurück nach Accra" gehen.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 21. Januar 2021
    Im Ortsteil Heinersdorf am S-Bahnhof Heinersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "No Solidarity with criminal N*[Wort]" entdeckt und enfernt.
    Quelle: NEA
  • 20. Januar 2021
    In einen Schaukasten am S-Bhf. Köpenick wurde ein Hakenkreuz geritzt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2021
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde zwei Mal eine Parole gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffamierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2021
    An einer Schallschutzmauer am S-Bhf. Friedrichshagen wurde ein Hakenkreuz, eine homofeindliche Parole sowie eine "88" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2021
    Ein 18-Jähriger wurde an der Tramhaltestelle Wuhletalstraße von der Polizei beobachtet, wie er ein Hakenkreuz an das Haltestellenschild schmierte. Sie nahmen den Jugendlichen fest. Bei einer anschließenden und freiwillig gestatteten Durchsuchung des Zimmers des 18-Jährigen in der Wohnung der Eltern, wurden neben Waffen, ein Handtuch mit SS-Runen und Fahnen mit entsprechenden Symbolen festgestellt. Der Jugendliche muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Das Hakenkreuz am Haltestellenschild wurde durch die Polizei unkenntlich gemacht.

    https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1043146.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 20. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Januar 2021
    In der Rummelsburger Straße wurden mehrere Hakenkreuze an einen Stromkasten und in der Nähe der U-Bahnhaltestelle Friedrichsfelde weitere Hakenkreuze an einen Infobaum, einer Telefonzelle, einem Kiosk und einem Mülleimer mit schwarzem Edding geschmiert, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Januar 2021
    Im S-Bahnhof Lichtenberg wurde auf eine Rolltreppe zum S-Bahngleis ein israelfeindlicher Sticker von der Kleinstpartei "3. Weg" angebracht, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Januar 2021
    In der Eggersdorfer Straße wurde ein Sticker von der Kleinstpartei "3. Weg" mit Symbolen gegen die Antifa und Kommunismus auf einem Mülleimer angebracht, gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Januar 2021
    Im Ortsteil Karow wurden in der Achillesstraße und Bucher Chaussee verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Grenzen dicht!" (JN), "Halten Kurs für Volk und Heimat" (NPD), "Sei dagegen" (JN), "Refugees not welcome", "100% National 0% Asylbetrug" (NPD), "NAZI KIEZ", "JN", Stärke durch Einheit" (JN).
    Quelle: NEA
  • 19. Januar 2021
    In der Mahlsdorfer Str. wurden 3 u.a. rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2021
    In einem Kiosk in der Bahnhofstr. wurde ein Flyer entdeckt und entfernt, der für einen verschwörungsideologischen Autokorso in Charlottenburg-Wilmersdorf warb.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 19. Januar 2021
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber befanden sich u.a. in der Achillesstraße und Bucher Chaussee. Sie trugen u.a. die Slogan "Grenzen dicht" (JN), "Wir halten Kurs - Für Volk und Heimat" (NPD), "Sei dagegen" (JN), "Refugees not welcome", "Stärke durch Einheit" (JN) oder "NAZI KIEZ".
    Quelle: NEA
  • 19. Januar 2021
    Im nördlichen und südlichen Trave-Kiez wurde eine Stickerserie eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle gemeldet. Die Sticker wurden entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen, Bill Gates und Greta und leugneten Corona.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Januar 2021
    In der Eitelstraße wurde eine Person im Vorbeigehen von einem etwa 40 Jährigen Mann mit Glatze und Tattoos am Unterarm von einem Balkon aus angeschrien, mit dem Satz "Da ist die Dreckszecke wieder".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Januar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Lindenberger Straße eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 18. Januar 2021
    Gegen 16:30 Uhr beleidigte eine Person den Inhaber der "Asia Food & Sushi Bar" am Mehringdamm rassistisch. Als dieser darüber hinaus geforderte Papiere (Aufenthalts- und Standerlaubnis) nicht vorzeigte, nahm die Person eine Kunststoffflasche vom Tresen und warf sie in den Imbiß. Der Inhalt der Flasche übergoß auch das Gesicht und die Kleidung des Standbetreibers.

    Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Bezirksverordneten der CDU aus Tempelhof-Schöneberg, der sein Amt als Ausschussvorsitzender für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten daraufhin niederlegte.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0124, Tagesspiegel vom 19.01.2021
  • 18. Januar 2021
    Bei einem U-Bahn-Aufgang wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen richten. Einer davon zieht Vergleiche zu Adolf Hitler und verharmlost damit den Nationalsozialismus.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 18. Januar 2021
    Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde am Südausgang ein Hakenkreuz gemeldet und entfernt. In der Nähe, an der Bushaltestelle, klebte außerdem ein Aufkleber der NPD. An den AWO Margaretentreff wurden wieder mit schwarzem Edding Hakenkreuze geschmiert, insgesamt vier, eines auf die Fassade sowie drei auf den Fensterrahmen. Diese wurden gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Januar 2021
    In der Frankfurter Allee wurde ein Mann festgenommen, der an die Fensterscheibe eines Einkaufszentrums ein Hakenkreuz geschmiert hatte.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 18. Januar 2021
    In der Parkaue wurde ein Aufkleber der NPD an einem Mülleimer gemeldet und wieder entfernt. Er war neben einem Aufkleber der Antifa angebracht worden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Januar 2021
    Zwei Aufkleber, darunter einer von einer extrem rechten Kleinstpartei, wurden in Alt-Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Januar 2021
    Am Friedhof Rudow wurde bei einem Grab von Wehrmachtssoldaten, die im zweiten Weltkrieg gefallen waren, eine Kerze entdeckt, die mit Widmung an die "deutschen Soldaten" dort abgestellt wurde. Derartige Gedenkaktionen sind immer wieder Teil der Aktionsformen von extrem rechten Gruppierungen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Januar 2021
    In der Zachertstraße auf der Höhe des Sportplatzes wurden insgesamt fünf Hakenkreuze gemeldet, eins an einer Werbetafel und vier am Glascontainer. Sie wurden gemeldet und entfernt. Im S-Bahnhof Lichtenberg nahe am Eingang Weitlingstraße wurde auf ein Plakat, das zum Tragen von Alltagsmasken aufruft, ein Hakenkreuz mit schwarzem Edding geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Januar 2021
    Im Käutzchensteig wurde ein Aufkleber des extrem Rechten Versandhandels Politaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Januar 2021
    In einem U-Bahnwagen wurde ein Schriftzug entdeckt, der sich positiv auf den Nationalsozialismus bezieht und ein Hakenkreuz enthält.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. Januar 2021
    Am Imbisswagen 'Habiba', der bereits in der Vergangenheit mehrfach angegriffen wurde, klebte ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete wendete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schönhauser Allee die Heinz-Galinski-Gedenktafel erneut beschmiert. Passanten entdeckten die Schmiererei. Heinz Galinski war Überlebender des Konzentrationslager Auschwitz und maßgeblich an der Wiederherrstellung des jüdischen Leben in Berlin beteiligt.
    Quelle: NEA
  • 16. Januar 2021
    Entlang des Kurfürstendamms in Charlottenburg wurden wieder selbstgeschriebene Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 16. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Unter den ca. 80 Teilnehmenden waren auch Neonazis der NPD und ein bekannter Schoah-Leugner.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1601
  • 16. Januar 2021
    Bei einer Kundgebung der Gelbe Westen Berlin"-Abspaltung "Widerstand für die Freiheit" am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sprach vor ca. 30 Teilnehmenden auch ein bekannter Schoah-Leugner. In Reden wurden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Januar 2021
    Im Kienbergpark wurden erneut extrem rechte Zahlencodes und Runen mit gelber Farbe geschmiert. Ähnliche Schmierereien wurden bereits in der Vergangenheit in diesem Umfeld gesichtet und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Januar 2021
    In der Margaretenstraße wurde mit schwarzem Edding auf ein Klingelschild eines Wohnhauses geschrieben "Das Haus ist Judenfrei". Es wurde gemeldet und wieder entfernt. An ein weiteres Haus in der Straße wurde das Wort "Jude" geschrieben. Nebenan ein Hakenkreuz angebracht. In der Weitlingstraße und am Bahnhof Lichtenberg fanden sich weitere Hakenkreuze und der Schriftzug "Affe" auf ein Plakat mit einer schwarzen Person geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Januar 2021
    In der Huronseestraße wurde ein Aufkleber angebracht und gemeldet, der einen Mann mit einem Knüppel in der Hand abbildet und dazu aufruft, für "dein Land" zum "Abschiebehelfer" zu werden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Januar 2021
    Im Umfeld des Tierparks hat die extrem rechte Kleinstpartei "3. Weg" Flyer in Briefkästen gesteckt, die sich gegen "linken Terror" in Lichtenberg richten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Januar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Menschen, die rechte Aufkleber abgemacht haben, von einem Mann als "Antifa H*rensöhne, verpisst Euch" beschmimpft. Eine Kreuzung weiter versuchte der Mann die Menschen zu fotografieren und verfolgte diese weiter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Januar 2021
    In der Seestraße im Wedding ist ein gegen die Antifa gerichtetes Graffiti entdeckt worden. Außerdem wurden in der Nähe mehrere Antifa-Aufkleber und andere Sticker, die für zivilgesellschaftliches und linkes Engagement warben, beschmiert und dadurch unlesbar gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Januar 2021
    Bei einem Spiel des 1. FC Union gegen Leverkusen wurde ein Spieler der Gastmannschaft rassistisch beleidigt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird den Vorfall untersuchen, nachdem es dazu unterschiedliche Äußerungen gab.
    Quelle: RBB 24 vom 16.01.21
  • 15. Januar 2021
    Gegen 22 Uhr wurde beobachtet, wie eine Gruppe von acht Männern eines Sicherheitsdienstes des ÖPNV einen obdachlosen Mann beschimpften und sich über ihn lustig machten. Dabei wurden demütigende Witze über den Zustand der betroffenen Person gemacht. Vermutlich kam es zu keinen weiteren Auseinandersetzungen, weil der Betroffene, so tat, als würde er dies nicht mitbekommen.
    Quelle: AnDi-App
  • 15. Januar 2021
    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurden auf eine Säule auf dem Vorplatz auf der Seite der Weitlingstraße mit grünem Edding zwei Hakenkreuze geschmiert. Diese wurden gemeldet und mit schwarzem Edding durchgestrichen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Januar 2021
    Per Twitter suchte eine Person Nachmieter*innen für eine Wohnung in der Grünbergallee. In dem Tweet stand: "Leider möchte die Hausverwaltung keine arabische Familie, da bereits eine im Aufgang wohnt und nur eine pro Aufgang sein darf." Durch die Presse darauf angesprochen, distanzierte sich die Hausverwaltung und verwies auf das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Allerdings bietet dieses, Vermieter*innen verschiedene Schlupflöcher, welche regelmäßig eine rassistische Benachteiligung von Interessent*innen ermöglicht.
    Quelle: Twitter, Tagesspiegel
  • 15. Januar 2021
    Auf der Ecke Margaretenstraße Wönnichstraße wurde mit schwarzem Stift "Antifa nein danke" an eine Hauswand geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Januar 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde an den Kiosk ein Hakenkreuz geschmiert, zwei weitere an die nahe gelegene Telefonzelle. Sie wurden gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Januar 2021
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein Sticker gemeldet, der sich an "Jugend ohne Migrationshintergrund" richtet und auf eine mit der NPD-Jugendorganisation verbundene Homepage verweist.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2021
    Ein Lehrer einer Kreuzberger Schule wurde anonym während des Online-Unterrichts mehrfach homophob beleidigt und beschimpft. Der Vorfall wurde der Schulleitung mitgeteilt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Januar 2021
    Im Jeanne-Mammen-Bogen in Charlottenburg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen die politische*n Gegner*innen richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 14. Januar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg fand in einer Bar in der Kollwitzstraße eine Zusammenkunft von 28 Menschen statt, die eine Partei gründen wollten. Eine Teilnehmerin kam aus der Bar heraus und betitelte draußen stehende Journalist*innen als "Antifa, Antifa". Von eine*n Journalist*in wollte die Teilnehmerin den Presseausweis sehen. Eine*n weitere*n Journalist*in fotografierte dieses Geschehen, woraufhin die Teilnehmerin "Antifa, Antifa" schrie und der*n Journalist*in, die*der fotografierte, auf die Kamera schlug, sodass die Kamera gegen Auge und Kopf prallte. Die umstehende Polizei nahm die angreifende Person fest. Eine Anzeige wurde von Amtswegen von der Polizei eingeleitet.
    Quelle: Tagesspiegel vom 16.01.2021, Pressemitteilung der Polizei vom 15.01.2021
  • 14. Januar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 14. Januar 2021
    In der Eitelstraße um 11:20 Uhr wurde eine Person, die einen Sticker von "3. Weg" von einem Straßenschild entfernen wollte, von einem Balkon aus von zwei Männern angepöbelt, sie solle den Sticker hängen lassen, und mit "Pfui"-Rufen versehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2021
    In der Weitlingstraße wurden mehrere selbstausgedruckte Zettel mit Aufschriften wie "If you ever wondered if you would have complied during 1930s Germany, now you know" ausgehängt. Sie vergleichen auf eine relativierende Weise die Corona-Pandemie mit dem NS. Einen Tag zuvor wurden in der Nähe, in der Münsterlandstraße, Aufrufe an Geschäfte ausgehängt, wieder zu öffnen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2021
    In der U5-Unterführung des Radweges, die vom Tierpark in Richtung U Biesdorf führt, wurden ein Hakenkreuz, ein "Q" und mehrere Tags "kein linker Terror" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2021
    Im U-Bahnhof Lichtenberg wurde mit grünem Edding ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Januar 2021
    In der Vulkanstraße wurden vier "Fck AFA"-Graffiti gemeldet, die in Chrom, schwarzer und roter Farbe angebracht wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Januar 2021
    Ab der Soldiner Brücke sind im Ortsteil Gesundbrunnen die Panke entlang Richtung Pankow zahlreiche rote Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole an Geländern, Spielplätzen, Pfosten und Bänken angeschmiert worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 13. Januar 2021
    Im Wedding sind den gesamten Fußweg entlang der Panke zwischen Soldinerstraße und Nordbahnstraße über 50 Schmierereien mit Hakenkreuzen, SS-Symbolen und faschistischen und antisemitischen Parolen, wie "Juden raus" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Januar 2021
    An der Ecke Hoernle Str./ Kaulsdorfer Str. wurden ein Aufkleber der NPD, sowie ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Januar 2021
    An einer Bushaltestelle Dammweg/ Neue Krugallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warb. Auf dem Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche, die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Januar 2021
    In der Weitlingstraße und den Nebenstraßen wurde mindestens 15 Sticker von der extrem rechten Kleinstpartei "3. Weg" gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Januar 2021
    Auf eine Parkbank in der Mellenseestraße Ecke Hönower Weg wurde "Islam tötet" in schwarz gesprüht. Der Schriftzug wurde gemeldet und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Januar 2021
    Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Briefkasten mit fünf Hakenkreuzen beschmiert und mit dem Schriftzug "Infect now".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Januar 2021
    In der Bernhard-Bästlein-Straße und in der Vulkanstraße wurden rassistische Sticker der NPD und ihrer Jugendorganisation gefunden, gemeldet und wieder entfernt
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Januar 2021
    In Steglitz wurden 21 extrem Rechte Aufkleber, u.a. mit der Parole "Merkel muss weg", entdeckt und entfernt. Des Weiteren gab es an der Bushaltestelle am S-Bahnhof Rathaus Steglitz ein Hakenkreuz auf einem der Sitze.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Januar 2021
    Am S-Bhf. Plänterwald wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warben. Auf den Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche, die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Januar 2021
    Auf dem Marktplatz wurde ein Graffiti "Fuck Antifa, Zecken raus" entdeckt.

    In der Dörpfeldstr. wurden zwei antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Januar 2021
    In der Wönnichstraße wurden in einer Bushaltestelle und in der Nähe eines Hausprojekts mehrere rassistische Aufkleber (u.A. "Antifa nach Afrika") eines extrem rechten Versandhandels gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Januar 2021
    Im S-Bahnhof Lichtenberg wurden zwei Männer bei der Rolltreppe zur S-Bahn dabei beobachtet, wie sie Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "3. Weg" verklebten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Januar 2021
    In der Elli-Voigt-Straße wurden Flyer, die von Reichsbürgern in Briefkästen gesteckt wurden, gemeldet.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Januar 2021
    In der Nedlitzerstraße in Halensee wurde eine Person erneut aus rassitischem Motivation angegriffen. Ein Mann trat der betroffenen Person in die Kniekehle und sagte "hol die Polizei und ich hole die Zeugen irgendwann musst Du es doch lernen". Der Vorfall ordnet sich in eine Reihe rassistischer Beleidigungen und Angriffe gegen die betroffene Person in ihrer Wohngegend in den vergangenen Jahren ein.
    Quelle: Register CW
  • 11. Januar 2021
    Im Ortsteil Karow wurden in der Achillesstraße verschiedene Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Jugend ohne Migrationshintergrund" (JN), "Wir suchen dich! Für Deutschlands größte nationale Jugendbewegung" (JN) und "Identität" (JN). Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 11. Januar 2021
    In der Friedelstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, welche eindeutige Bezüge zur QAnon-Verschwörungstheorie aufweist.
    Quelle: Register App
  • 11. Januar 2021
    Am Hönower Weg rund um den Parkplatz auf der Höhe des Neuen Feldwegs wurden mindestens elf Graffiti mit roter und schwarzer Sprühfarbe an Wänden, auf Gehwegen und Bänken und eine Schmiererei mit Edding gemeldet und wieder entfernt. Zwei weitere Schriftzüge gegen Islam und Muslime wurden auf den Fenstern eines PKW angebracht. Diese richteten sich größtenteils gegen Muslime und den Islam, zwei verherrlichten den NS. Hier wurden außerdem Aufkleber von den Identitären sowie von einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Mehrere engagierte Anwohner*innen haben die Graffiti schnell entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Januar 2021
    An der Rückseite der Turnhalle des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums in der Römerstraße wurden an die Wände mehrere extrem rechte Parolen geschmiert, die sich diffamierend gegen Muslime, den Islam und Migrant*innen richten sowie gegen Linke und die Antifa.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Januar 2021
    In der Nähe des BSR-Hofes in der Fischerstraße wurde ein Sticker der "Identitären" geklebt, der entfernt wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Januar 2021
    Im Gebiet zwischen Landschaftspark, Gerhard-Sedlmar-Straße und Wagner-Régeny-Allee wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten u.a. antisemitische und homofeindliche Inhalte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Januar 2021
    Ein antirassistischer Sticker wurde mit einem scheinbar selbstproduzierten Sticker „Fuck Antifa“ überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Januar 2021
    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde mehrere Sticker mit extrem rechtem und rassistischen Inhalten gemeldet und entfernt. Sie stammen von den Identitären und einem extrem rechten Versand.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Januar 2021
    Am Anton-Saefkow-Platz, in der Bernhard-Bästlein-Straße und im Weißenseer Weg wurden verschiedene extrem rechte Sticker gemeldet: sie verherrlichen Wehrmachtssoldaten, warnen vor "Genderwahnsinn", sind von der NPD oder wenden sich rassistisch gegen Geflüchtete.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Januar 2021
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde eine Person gegen 18:30 Uhr an der Kasse eines Supermarktes von hinten von vier Personen mit den Worten "Was hast du gegen Nazis? Wir haben nur was gegen Zecken" bepöbelt. Die betroffene Person hatte den Schriftzug "FCK NZS" auf dem Rucksack stehen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Januar 2021
    Unter ein buntes Black-Lives-Matter-Graffito an der Havelpromenade, Ecke Zernseestraße, wurde ein rassistischer Kommentar gesprüht.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 9. Januar 2021
    An der Bushaltestelle Britzer Straße/ Rixdorfer Straße, Bus 181, wurden in beiden Richtungen mehrere Hakenkreuze, begleitet mit AFD-Schmierereien, mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung mit Rave der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ca. 120 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt. Es wurde vielfach ohne Masken getanzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 9. Januar 2021
    Heute wurde gemeldet, daß bereits über mehrere Wochen im Gebiet Scharnweberstraße / Jungstraße geklebte Sticker entfernt wurden, die Corona leugneten und die Tageszeitung Tagesspiegel als "Tagesstürmer" diffamierten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Januar 2021
    Rund um den Bahnhof S-Frohnau wurden mehrere Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen gesehen und entfernt. Es fanden sich u.a. Sticker der rechtsextremen Akteuer:innen 'Der dritte Weg', 'Die Rechte', '1 Prozent für unser Land' sowie der NPD.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 8. Januar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Berliner Allee Aufkleber aus verschiedenen rechten Onlineversänden entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Braun ist bunt genug", "Mir stinken die Linken", "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", "Gutmenschen nein danke", " I [Herz] HTLR" oder "Flat Earth". Darüber hinaus wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" mit dem Slogan "Kampf den Feinden von Volk und Nation" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 8. Januar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße, Neumannstraße und im Eschengraben verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "White lives matters", "Braun ist bunt genug", "Refugees not welcome" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund) und "hier wurde antideutsche Propaganda überklebt".
    Quelle: NEA
  • 8. Januar 2021
    Nach einer öffentlichen Ausschreibung erhielt die Koordinierungs- und Fachstelle der bezirklichen Partnerschaften für Demokratie in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Nachricht mit grob beleidigendem Inhalt. Der anonyme Verfasser verwendet darin u.a. frauenfeindliche Begriffe gegen die Projektmitarbeiter:innen. Die Polizei wurde über die Mail informiert.
    Quelle: Partnerschaften für Demokratie / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Januar 2021
    Ein scheinbar selbstproduzierter Sicker mit der Aufschrift „RAPE RFGS are not welcome“ wurde am Schlesischen Tor entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Januar 2021
    Zwischen Tierpark, Otto-Schmirgel-Straße und Erieseering wurden Aufkleber gegen die Antifa, mit einer rassistischen Darstellung drauf, verklebt. Außerdem befanden sich dort drei Sticker, die die Corona-Pandemie leugnen und die staatlichen Medien kritisieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2021
    In der Küstriner Straße wurde ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Januar 2021
    In der Sonnenallee wurde in einem Hausflur ein Hakenkreuz entdeckt, das dort auf die Wand geschmiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Januar 2021
    Am Mittag beleidigte ein Autofahrer während einer Ansprache durch das Ordnungsamt am Groß-Berliner Damm zwei Passanten rassistisch.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 7. Januar 2021
    Im U-Bahnhof Seestraße wurde gegen 8.20 Uhr ein Mann von einem alkoholisierten Mann mehrfach homophob beleidigt und bedroht. Der Betrunkene lief dem Betroffenen, während er ihn beleidigte, hinterher, drohte ihm Schläge an und schrie minutenlang, dass sei seine U-Bahn-Station, "Schwuchteln" hätten hier nichts zu suchen. Von zahlreichen anwesenden Passant*innen griff niemand ein, kam auch verbal niemand dem Betroffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 7. Januar 2021
    In Höhe des Theodor-Loos-Wegs wurden mehrere Sticker des 'Dritten Wegs' auf Straßenschildern entdeckt. Weitere Sticker und Flyer in Briefkästen wurden ebenfalls mehrfach in der Umgebung gesichtet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Januar 2021
    An einer Ladentür in der Waldstraße in Moabit wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Januar 2021
    An der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg fand ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 7. Januar 2021
    In der Fischerstraße wurden mehrere rassistische Motive des extrem rechten Versands "Politaufkleber", sowie Aufkleber der "Identitären" gefunden und entfernt. Außerdem wurde auf einem Mülleimer ein NS-verherrlichender Schriftzug angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Januar 2021
    Eine Frau bemerkte am Abend wie ein Mann in der Fennstraße den Außenspiegel eines geparkten Autos beschädigte und sprach diesen daraufhin an. Der Mann beleidigte die Frau und rief anschließend rechte Parolen. Die alarmierte Polizei konnte den Täter aufspüren.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 6. Januar 2021
    An der Ecke Kopernikus-/ Simon-Dach-Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Freedom-Parade entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. Januar 2021
    Als eine Person auf der Höhe des Hertzbergplatz' in ihr neues Zuhause zieht, ruft ein weißer Mann wiederholt eindeutig rassistische Parolen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Januar 2021
    An der Station Onkel-Herse-Straße wurde erneut ein Hakenkreuz entdeckt, das auf die Sitze geschmiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Januar 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Januar 2021
    An der Scheibe des AWO Magaretentreffs und am DRK-Gebäude am S-Bhf. Lichtenberg in Lichtenberg Mitte wurden gesprühte Hakenkreuze gefunden. Eines der Hakenkreuze befand sich neben einem Plakat der "Aktion Noteingang".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Januar 2021
    Am Treptower Park wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Geflüchtete richtete und im Hintergrund sowohl die Reichsfarben als auch eine Schwarze Sonne enthielt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Januar 2021
    An der Grenze zu Treptow-Köpenick wurden zwischen der Harzer Str. und der Elsenstr. über 20 "fasho" Tags entdeckt. Bereits vor einigen Monaten wurden dort die gleichen Tags auch im Zusammenhang mit AHM ("Antifa Hunter Miliz") gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. Januar 2021
    In der Louis-Lewin-Straße wurden Schmierereien der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt, die mit gelber Farbe geschmiert wurden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 5. Januar 2021
    Ein junger Mann wurde um 22:50 Uhr in der Konrad-Wolf-Straße erst von einem Mann dabei beobachtet, wie er extrem rechte Sticker entfernte. Nachdem dieser dann zweimal an ihm vorbei lief, bedrohte er ihn lautstark, dass er "auf dem Bordstein" liegen würde, wenn er noch einen Antifa-Sticker hier sehe. Danach folgte er ihm noch im Schritttempo, verschwand jedoch in einem Hauseingang.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Januar 2021
    An der Bundesstraße 96a in der Nähe des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der Antifaschist*innen als "Untermenschen" bezeichnet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2021
    Im Ortsteil Pankow wurden in den letzten Tagen vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Unsere Stadt - unsere Heimat" (Florastraße), "Stoppt die Schlepper Merkel" (Lohmestraße) oder "Dumm Dümmer Antifa" (Breitestraße / Politaufkleber.de).
    Quelle: NEA
  • 4. Januar 2021
    In Britz wurden entlang der Blaschkoallee zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt. Eines auf einer Bushaltestelle, das andere an einem Briefkasten.
    Quelle: Berliner Woche, 4.1.2021
  • 4. Januar 2021
    An der Bushaltestelle Heidelberger Str./ Lohmühlenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2021
    An einem Postkasten vor dem Bürgeramt Neukölln und an einer hundert Meter entfernten Bushaltestelle wurden Hakenkreuze an die jeweiligen Objekte geschmiert.
    Quelle: Berliner Woche
  • 4. Januar 2021
    In der Birkbuschstraße kam es im Rahmen von Streitigkeiten zwischen zwei Männern zunächst zu einer antisemitischen Beleidigung. Daraufhin kehrte der Täter zurück und soll den Mann mit einem Messer angegriffen haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 3. Januar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Bernkasteler Straße eine Schmiererei mit dem Slogan "Helden gedenken Deutschland" entdeckt und entfernt. In der neonazistischen Szene wird zum Totensonntag im November traditionell ein Heldengedenken für die gefallenen Deutschen durchgeführt.
    Quelle: NEA
  • 3. Januar 2021
    Im Eingang der U-Bahn Magdalenenstraße wurde zweimal "Combat18" geschrieben und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Januar 2021
    Es kam zu einer rassistischen Bedrohung. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Details veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Januar 2021
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Grosseseestraße, Berliner Allee und Rennbahnstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Motive der Aufkleber gehören zum großen Teil in den Bestand von dem Onlineversand Politaufkleber.de. Dieser wird von einem Neonazi aus Sachsen-Anhalt betrieben. Die Aufkleber hatten folgende Motive: "Refugees not welcome", "Antifaschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen", "FCK ANTIFA", "White lives matters" und "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt".
    Quelle: NEA
  • 2. Januar 2021
    An der Ecke Groß-Berliner Damm/ Igo-Etrich-Str. wurden 5 teils rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Januar 2021
    An einem Uferweg, unweit der Sehenswürdigkeit "Dicke Marie", wurden mehrere transfeindliche Sticker gefunden und entfernt. Die Sticker zweifeln die Identität von Trans*Personen an und stellen sie als Bedrohung dar.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Januar 2021
    Bei einem Online-Versandhandel aus dem Bezirk Mitte wurde ein Ring mit einem Hakenkreuz abgebildet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Januar 2021
    In der Stuttgarter Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 2. Januar 2021
    Auf einer Kundgebung mit Rave der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken 30" aus Berlin ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ca. 60 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen und Impfgegner*innen hatten sich versammelt und tanzten überwiegend ohne Masken und als Polonaise eng beisammen. Reichsbürger*innen und extreme Rechte waren diesmal eher vereinzelt unter den Teilnehmenden. Der extrem rechte Michael Bründel ("Captain Future") war jedoch unter den Redner*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0201
  • 2. Januar 2021
    An einem Spielplatz in der Nähe des Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde auf einen Mülleimer "Anti Antifa" geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Januar 2021
    An ein Schild der Hochschule für Technik und Wirtschaft in der Treskowallee wurde mit schwarz-rot-gelber Farbe "Ausländer raus" geschrieben. Es wurde schnell wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Januar 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 2. Januar 2021
    Insgesamt fünf Aufkleber von extrem rechten Kleinstparteien wurden in Rudow rund um Zwickauer Damm und Wutzkyallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. Januar 2021
    Insgesamt 15 extrem rechte Aufkleber wurden in Britz nahe der Hufeisensiedlung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. Januar 2021
    Auf einem Mülleimer in Alt-Tegel wurde der Schrifzug 'Fuck Antifa' entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. Januar 2021
    In der Kaulsdorfer Str. nähe Bahrendorfer Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2021
    In der Dörpfeldstr. zwischen Bhf. Friedrichshagen und Marktplatz wurden ca. 20 Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2021
    In der Nacht zum 1.1.2021 wurde ein Mensch im Gebiet um die Eitelstraße Ecke Eduardstraße von mehreren männlichen Jugendlichen als "Zecke" beschimpft, verfolgt und bedroht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Januar 2021
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden zwei Edding-Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen richteten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
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