Chronik

  • 26. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter zum Thema "Linksextremismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. November 2020
    In der Gensinger Straße wurde an mehreren Stellen, unter anderem am Eingang der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), der Spruch "Nieder mit Merkel" angebracht. An einer Stelle wurde gezielt ein Plakat übermalt, dass sich gegen rassistische Vorurteile und für Demokratie richtete.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. November 2020
    In der Hoernlestr. wurde erneut ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. November 2020
    Zwei queere Personen waren mit Hunden gegen 17.20 Uhr auf der Barfussstraße auf dem Weg zum Schillerpark im Wedding unterwegs, als ein weißer, angetrunkener Mann mit Hund, den sie vom Sehen kennen, aus einem Haus kam und hinter ihnen her lief. Der Mann, der seinen Hund mit dem Namen "Adolf" rief, begann sie an der Kreuzung Barfussstr./Edinburgher Str. zunächst als "Scheiss Punks" und "dreckige Penner" zu beleidigen. Auf ihre Antwort, sie in Ruhe zu lassen wurde er lauter und seine Beleidigungen wurden sexistisch und LGBTIQ*feindlich. Als sie weiter in der Edinburgher Str. am Schillerpark entlanggingen und erneut riefen, er solle sie in Ruhe lassen, wurde er immer lauter, lief schneller hinter ihnen her, um sie einzuholen, beleidigt sie weiter und drohte ihnen schließlich Gewalt an. Erst als sie in die Ofener Str. einbogen, hörte der Bedroher auf, sie weiter zu verfolgen und ging stattdessen weiter am Schillerpark lang, während er ihnen weiterhin laut Beleidigungen hinterherschrie. Weitere Passant*innen, welche die Bedrohung mitbekommen haben müssen, unternahmen nichts.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg Flugblätter zum Thema "Islamismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. November 2020
    Im Bruno-Bürgel-Weg wurde die Parole "FGHT Antifa" (Fight Antifa) entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2020
    Eine, dem Anschein nach etwas verwirrt wirkende, männliche Person läuft vor sich hin schimpfend auf dem Gehweg an einer Mitarbeiterin des Registers vorbei und pöbelt sie an „Juden, Juden“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. November 2020
    In der U 6 Höhe Mehringdamm wurden ausgelegte Flyer der selbsternannten rechtsoffenen "Corona-Rebellen" mit NS-verharmlosenden Inhalt entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. November 2020
    Auf eine Litfaßsäule auf der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße sowie auf die Wand im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit schwarzem Edding "Combat 18" geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde Flugblätter gegen Gender Mainstreaming einer extrem rechten Zeitung in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. November 2020
    Gegen 10 Uhr hat ein Anwohner der Waldeyer Straße die mit einer weißgrauen Substanz verschmutzten, im Gehweg eingelassenen Gedenksteine bemerkt und alarmierte die Polizei. Die Substanz wurde von der Polizei entfernt und die Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 23. November 2020
    Nahe der Admiralsbrücke wurde großflächig mit roter Farbe auf dem Gehweg ein Graffiti angebracht „Heil Corona“. Das Wort „Heil“ wurde bereits bestmöglichst entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    An der Admiralbrücke/Planufer wurde eine Mülltonne mit NS-verharmlosenden Sprüchen im Zusammenhang mit Corona entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    Eine Person, die sich "Hithelfer88" nennt und sich selbst den Anti-Antifa Germanen Berlin zuordnet, beschimpft in einer E-Mail einen Radio-Aktivisten extrem und kündigt mit konkretem Datum seine Ermordung an, wenn nicht alle Veröffentlichungen gelöscht werden.

    https://twitter.com/RedereiFM/status/1330968758073102340
    Quelle: RedereiFM
  • 23. November 2020
    Auf der Rummelsburger Straße waren drei Hakenkreuze gemeldet und wieder entfernt worden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Tierpark Flugblätter zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde an den Mülleimern an der Tram-Haltestelle "Am Friedrichshain" der Schriftzug "White Lives Matters" entdeckt. Dieser befand sich an zwei Mülleimern.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    Auf einer Abschlusskundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz wurde in Reden und auf Plakaten mehrfach das Gesetzespaket zur Eindämmung der Corona-Pandemie NS-relativierend als "Ermächtigungsgesetzt" bezeichnet. Vorher waren auf einem "Schweigemarsch" ca. 1000 Demonstrant*innen dieser Mischszene unter deutlicher Beteiligung von extrem rechten Gruppierungen einschließlich Aktivist*innen der neonazistischen NPD, aber auch von Politikern der AfD von der Bornholmer Brücke durch den Prenzlauer Berg zur Abschlusskundgebung am Alexanderplatz gezogen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg führte eine Demonstration unter dem Slogan "Schweigemarsch" durch den Prenzlauer Berg. Am Sammelpunkt S-Bahnhof Bornholmer Straße versammelten sich zu Beginn ca. 400 Teilnehmende, im Verlaufe der Zeit wuchs die Teilnehmendenzahl auf ca. 1.000 an. Die Demonstration richtete sich gegen die Maßnahmen zu Einschränkung der Pandemie. Fahnen, Schilder und Sprechchöre waren von den Veranstaltenden nicht vorgesehen. Es beteiligten sich einige Akteure aus (extrem) Rechten Szenen und Parteien, auch nahmen YouTuber teil, die für selbsternannte "Alternative Medien" berichteten und dem rechten, verschwörungsideologischen Spektrum zu zuordnen sind. Es nahmen einzelne Vertreter der "Alternative für Deutschland" (AfD), der neonazistischen Partei NPD und der neonazistischen Partei III. Weg teil. Die Veranstaltenden hatten sich weder im Vorfeld noch vor Ort von (extrem) rechter Inszenierung und Akteuren distanziert. Die Akteure der (extrem) Rechten konnten die Demonstration als Bühne nutzen, mit dem Ziel neue Mitstreiter*innen zu gewinnen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    In Hoernlestr. wurden sechs rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2020
    Im Graefekiez, an einem Gebäude nahe der Admiralsbrücke wurde ein Graffito "Heil Corona!" angebracht. Mit der Wortwahl wird bewußt der Bezug zum 3. Reich hergestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. November 2020
    An einen Stromkasten in der Dörpfeldstr. wurde zwei mal "Fuck Antifa" und ein mal "Zecken Raus" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2020
    Zwei Männer wurden im Ortsteil Mitte von einer Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden homophob beleidigt und mit Steinen beworfen. Die beiden 30- und 34-jährigen Männer waren gegen 1.50 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße in die Tram der Linie M1 mit Fahrtrichtung Kupfergraben eingestiegen. Während der Fahrt wurden sie dann von einer männlichen, mindestens sechsköpfigen Gruppe mehrfach homophob beleidigt. Nach dem zeitgleichen Aussteigen am Rosenthaler Platz wurden sie weiter von der Gruppe beleidigt. Als sie auf dem Weinbergsweg in Richtung Volkspark am Weinbergsweg fortgingen, wurde aus der Gruppe heraus mit Steinen nach ihnen geworfen, die jedoch die zwei Männer nicht trafen.
    Alarmierte Einsatzkräfte konnten noch in der Nähe zwei 14-, einen 16- und einen 18-Jährigen als Teil der Tätergruppe festnehmen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.11.2020, Queer.de vom 21.11.2020
  • 20. November 2020
    In der Fußgänger*innenunterführung am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden Plakate der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt. Hierfür wurden reguläre Werbeplakatwände missbraucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. November 2020
    In einem Wohnhaus in der Dudenstraße wurde ein rassistischer Werbeflyer der rechtsextremen Kleinstpartei der III. Weg im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Im Umkreis der Haltestelle Altglienicke Kirche wurden zwei Hakenkreuze, sowie ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. November 2020
    An der Kreuzung Revaler / Simon-Dach-Straße hielt gegen 18 Uhr ein Lieferwagen von "Durstexpress" neben mehreren Personen an und schrie laut aus dem Auto heraus etwas wie "Scheiß Ausländer! Verpisst euch!" und vermutlich weitere, aber nicht mehr verständlichen Beschimpfungen. Anschließend fuhr das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit davon.

    Bereits ca. eine Woche vorher fiel dem Zeugen die Person an einem Haus in der Boxhagener Straße, nahe Neue Bahnhofstraße, auf. Während er Getränkekisten stapelte, sagte er laut zu sich selbst "Scheiß Ausländer!" und noch etwas Unverständliches. Der Zeuge teilte mit, sich beim "Durstexpress" über den Mitarbeiter zu beschweren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee in der Nähe des Sana Klinikums wurde "Cov1933" gesprüht, womit ein relativierender Zusammenhang zwischen der Covid-19 Pandemie und dem NS hergestellt wird.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Zachertstraße wurde gegenüber vom Sportplatz eine weiße "88" auf eine Wand gesprüht und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Vulkanstraße Ecke Josef-Orlopp-Straße, in der Herzbergstraße Höhe Siegfriedstraße, in der Möllendorffstraße bis zur Frankfurter Allee wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Hauffstraße wurden mehrere Schriftzüge mit "Querdenken" in hellgrüner Farbe registriert. Sie wurden von derselben Person gesprüht, die dort sonst durch "QAnon"-Schriftzüge auffällt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. November 2020
    Zwischen Cottbusser Straße und Cottbusser Platz, entlang des Beerenpfuhlgrabens, wurden extrem rechte Schmiererein (der Zahlencode "88" und eine Triskele) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. November 2020
    An der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße wurden drei Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen mit der Aufschrift "Volksverräter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Mehrere antimuslimisch-rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber mit der Aufschrift "Festung Europa" und der Abbildung eines Kreuzritters wurden an einem Laternenpfahl und an einem Kiosk in der Thomasiusstraße Ecke Alt-Moabit entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg an Laternenpfähle entdeckt und entfernt. An mehreren Laternenpfähle befanden sich bis zu drei III. Weg Aufkleber gleichzeitig. Die Aufkleber hatten u.a. den Slogan "Kampf den Feinden an der Nation".
    Quelle: EAG
  • 18. November 2020
    Am Place Internation in Hellersdorf-Ost wurden die extrem rechten Zahlencodes "1488" und "88" auf Plakatwänden entdeckt. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2020
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. November 2020
    Am 19. November 2020 wurde in der Nähe des U-Bhf Konstanzer Str. in Wilmersdorf ein Flugblatt entdeckt, auf welchem es unter anderem NS-relativierend heißt: "Am 18.11.20 will die Bundesregierung ein neues Ermächtigungsgesetz verabschieden."
    Quelle: Register CW
  • 18. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Görschstraße Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar und verhöhnt die Opfer der Shoa und der nationalsozialistischen Herrschaft.
    Quelle: EAG
  • 18. November 2020
    An der Ecke Sewanstraße und Erieseering wurde mit schwarzem Edding "Nein zur 'Corona' Diktatur wacht endlich auf" auf eine Litfaßsäule geschmiert und wieder entfernt. In derselben Schrift wurde in der unmittelbaren Nähe ein Aufkleber mit der Aufschrift AfD platziert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand am Mittag eine unangemeldete Kundgebung von ca. 20 Neonazis und Unterstützer*innen der Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck statt, die zur Zeit erneut wegen Schoa-Leugnung vor Gericht steht. Dabei waren u.a. Vertreter*innen der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und bekannte Szenegrößen unterschiedlicher Neonazi-Gruppierungen. Der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling, der wegen Schoa-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden war, wurde des Gerichts verwiesen und von Polizeikräften aus dem Gebäude gebracht, weil er keinen gültigen Presseausweis vorweisen konnte, nur seinen selbstgebastelten Presseausweis vorgezeigt hatte und sich in seinem aggressiven Streit um Einlass zum Prozess mit der Kamera zu inszenieren versucht hatte. Auf zahlreichen extrem rechten Social-Media-Kanälen war mobilisiert worden, zur Prozessunterstützung zu kommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    Am Hermannplatz wurde ein extrem rechter Sticker an einem Straßenschild entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. November 2020
    Über die letzten Monate wurde eine Familie in Adlershof aus antiziganistischer Motivation in der Nachbarschaft massiv bedroht.

    Die Betroffene wurde mit dem Z-Wort beschimpft, mehrfach angeschrien, ihr wurde erklärt, wie sie ihr Kind zu erziehen hätte. In den Kinderwagen der Betroffenen wurde eine stinkende Substanz geschüttet, Müll neben dem Kinderwagen ausgekippt oder dieser auf den Kopf gestellt. Zudem wurde versucht das Kind der Betroffenen mit Wasser zu bekippen.

    Auf Grund der mehrmonatigen Vorfallsserie und zum Schutz der Betroffenen entspricht das Vorfallsdatum dem Meldedatum.
    Quelle: Projekt InteraXion
  • 17. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am S-Bahnhof Greifswalderstraße und an der Unterführung zu den Tramhaltestellen Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate (ca. 50) hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. November 2020
    Mehrere transfeindliche Aufkleber wurden in der Dircksenstraße im Ortsteil Mitte gefunden und entfernt. Auf der mit den Aufklebern beworbenen Website werden Transpersonen gezielt angegriffen, indem Transfrauen ihre Identität als Frau abgesprochen wird und dazu aufgerufen wird, sie aus Frauenräumen auszuschließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    In der Wustrower Straße wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (u.A. "3. Weg") gefunden, einige mit der Aufschrift "Asylflut stoppen" und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    In der Ribbecker Straße wurde ein weißes Hakenkreuz auf einen Stromkasten gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    Eine Frau wurde Nachmittags in der S-Bahn von einer unbekannten Frau angegriffen und beim Aussteigen bei der Station Hermannstr. von hinten aus der Bahn gestoßen.

    Zuvor hatte die unbekannte Frau mehrmals provoziert und sich immer wieder sehr nah an die Betroffene gesetzt und ihr unter anderem den Mittelfinger gezeigt.

    Die Betroffene hatte sichtbar versucht, sich auf ihr Deutschlernbuch zu konzentrieren.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. November 2020
    Als vor dem U-Bahnhof Seestraße im Wedding ein Schwarzes Paar mit Kinderwagen an zwei älteren weißen Männern vorbeigeht, schimpfen diese hörbar über den Kinderreichtum von Afrikaner*innen und gebrauchen dabei das N-Wort.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    Im Tiergarten werden an unterschiedlichen Stellen vier rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    In Briefkästen eines sozialen Trägers wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. November 2020
    In der Mahlsdorfer Str. bis in die Bahnhofstr. wurden ca. 20 trans-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. November 2020
    Eine kleine Gruppe von unter zehn Berliner NPD-Aktivist*innen hielt anlässlich des Volkstrauertags eine Kundgebung am Moltke-Denkmahl im Tiergarten ab, auf der geschichtsrevisionistisch die deutsche Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus verklärt wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2020
    Die neonazistische Kleinpartei "III. Weg" veranstaltete anlässlich des Volkstrauertages ein sogenanntes Heldengedenken auf dem Parkfriedhof in Marzahn. Dabei huldigten sie angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus und sangen das "Treuelied", welches in der Zeit des Nationalsoazialismus von der SS verwendet wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. November 2020
    Eine extrem rechte Kleinstpartei legte an mehreren Friedhöfen in Neukölln Kerzen sowie Propagandabilder für die gefallene Soldaten des 2. Weltkriegs nieder.

    Betroffen waren Friedhöfe in Nordneukölln, Britz und Rudow.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Einen Tag nach einer geplanten, aber nicht durchgeführten extrem rechten Kundgebung in Neukölln, wurde auf der Hermannstr. ein antimuslimisch rassistischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Buschalle wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Nafris not welcome" (Druck18.de) entdeckt und entfernt. An der Tramhaltestelle Pasedagplatz wurden Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Linker Lump zur Arbeit" entdeckt und entfernt. Ebenso wuren an der Bushaltestelle Parkstraße/ Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten online Versand (politaufkleber.de) u.a. mit dem Slogan "Gegen Merkel" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade ab Ecke Arnold-Zweig-Straße südliche Richtung mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Ausländer raus", "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Zeitarbeit abschaffen" und "Europa erwache". Ebenso wurden weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. mit dem Slogan "Freiheit für Deutschland" oder "Good night left side".
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch stellte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, Kerzen am Volkstrauertag im Friedhof der Schloßkirche auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Dieses nennen sie "Heldengedenken".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. November 2020
    In mehreren Hauseingängen, an einem Café und an einem Stromkasten gegenüber der Admiralsbrücke wurden verschiedene verschwörungsideologische Sticker, die sich gegen den poltitischen Gegner richten, angebracht. Sie stammen von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. November 2020
    Um 9.37 Uhr brüllt eine Mann in der U8 am U-Bahnhof Osloer Straße: "Scheiß Juden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 14. November 2020
    An der Fahrplan der Bushaltestelle Mengerzeile wurde zwei mal "Fuck Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2020
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Am Alexanderplatz fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit insgesamt ca. 50 Teilnehmenden statt. Eine Querdenken-Sprecherin sprach von einem "großen Plan" und forderte, man solle ein Zeichen gegen die "Finanzelite" und die "Neue Weltordnung" setzen. Mit diesen verbreiteten Codes wurden Verschwörungsmythen über Anti-Corona-Maßnahmen anschlussfähig an antisemitische Verschwörungsideologien gemacht. Weitere Redner*innen verglichen erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Nationalsozialismus verharmlosend mit der NS-Diktatur. Die Teilnehmenden riefen u.a.: „Wir sind das Volk. Wir sind die 99 Prozent.“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Auf einer verschwörungsideologischen Kundgebung gegen Anti-Corona-Maßnahmen am Alexanderplatz zeigte ein Mann den Hitlergruß und wurde daraufhin von Polizeieinsatzkräften mitgenommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Ein Briefkasten eines aktiven Gewerkschafters in Gropiusstadt wurde beschädigt. Der Betroffene fand darin einen Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei. Da außer diesem Briefkasten alle anderen unversehrt blieben, vermutet der Betroffene politische Motive, die sich gegen seine Person richten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Vinetastraße, Neumannstraße und Eschengraben knapp 30 neonazistische und weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Terrorstaat Israel", "Europa erwache", "Deutschland den Deutschen", "Kampf den Feinden von Volk und Nation", "Antifa Banden zerschlagen", "Jugend zu uns" (JN), "Asylflut stoppen" (NPD) sowie Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg.
    Quelle: NEA
  • 14. November 2020
    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. führte die JN (Jugendorganisation der NPD) eine Schulung für Interessierte und Mitglieder durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf dem Elcknerplatz fand eine Aktion der extrem rechten Identitären Bewegung gegen Impfungen statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf der Möllendorffstraße wurden 35 Sticker mit einem Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    Die Neonazi-Partei "3. Weg" hat auf der Kriegsgräberstätte in der Rummelsburger Straße am Vorabend des Volkstrauertags ein "Heldengedenken" abgehalten. Die Neonazis fotografierten sich mit Fackeln, legten Kerzen und Zweige nieder und trugen nach eigener Aussage das "Treuelied des heiligen deutschen Reiches" vor. Am selben Ort fand bereits 2018 eine solche Aktion statt. Ähnliche Aktivitäten des "3. Wegs" und der NPD fanden am Wochenende in mehreren weiteren Bezirken statt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    In der Nähe des Fennpfuhl-Sees wurde ein "Sieg Heil"-Graffiti gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurde ein "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. November 2020
    Als an einer Schule im Wedding wegen eines Corona-Verdachtsfalls in einer Klasse Quarantäne und Tests angekündigt werden, empört sich ein Vater telefonisch gegenüber anderen Eltern über diese Maßnahmen, erklärt, dass Corona harmlos wie eine Grippe sei und vergleicht schließlich Tests, das angebliche Vorgehen gegen Coronaleugner*innen und Impfgegner*innen und angeblich drohende Zwangsimpfungen mit der Judenverfolgung während des deutschen Faschismus. Auf Einwände einer der angerufenen Mütter, dies wären ungeheure verschwörungsideologische Vorwürfe, die sie für antisemitisch halte, reagiert er: "Dahinter stecken doch die Juden, hinter diesen ganzen Plänen von Gates und Anderen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. November 2020
    An einer Haustür in der Graefestraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. November 2020
    Ein Paketlieferant wurde in Borsigwalde rassistisch beleidigt. Als er an der Kreuzung Conradstraße Ecke Altenhofer Weg mit seinem Lieferfahrzeug teilweise auf dem Gehweg stand, um Pakete zu sortieren, wies ein Mann ihn darauf hin, dass er mit dem Fahrzeug den Gehweg beschädigt habe und beleidigte den Paketlieferanten rassistisch. Der Paketlieferant verständigte die Polizei und stellte Anzeige wegen Beleidigung.
    Quelle: Register Reinickendorf / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 11. November 2020
    Nachdem einen Tag zuvor die angezeigten Hakenkreuze durch die Polizei unkenntlich gemacht wurden, wurde erneut ein Hakenkreuz an den Stromkasten auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. November 2020
    Am 11. Dezember 2020 wurde auf dem TU Campus, zwischen dem Hauptgebäude und der Mensa, in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 11. November 2020
    An einen Supermarkt am Cottbusser Platz wurde der extrem rechte Zahlencode "88" gesprüht. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2020
    An der Ecke Rudower Chaussee /Franz-Ehrlich-Str. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versand mit Werbung für eine neonazistische Band entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    In der Sewanstraße wurden auf dem Gelände eines Supermarkts mehrere mit Edding geschriebene Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. November 2020
    Beim Verlassen eines Drogeriemarktes eines Einkaufszentrum am Kurt-Schumacher-Damm wurde ein 79-jähriger Mann, aufgrund eines Diebstahls, von dem Ladendetektiv sowie einem weiteren Zeugen festgehalten. Daraufhin beleidigte der Mann den Ladendetektiv rassistisch. Hinzugerufene Einsatzkräfte stellten die Personalien des Mannes fest und leiteten Strafermittlungsverfahren aufgrund des Diebstahls und der rassistischen Beleidigung ein.
    Quelle: Register Reinickendorf / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 10. November 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden am Ausgang sowie an einem Stromkasten auf dem Vorplatz jeweils ein Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Bölschestr. wurde ein anti-Schwarzer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Nähe des Drachenspielplatzes in Hellersdorf-Nord wurde ein "Lambda"-Symbol sowie die Buchstaben "IB" mit schwarzer Farbe auf den Gehweg geschmiert. Die Abkürzung "IB" steht für die extrem rechte "Identitäre Bewegung". Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der Gruppierung. Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in Hellersdorf-Nord geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    An einer Säule im Kienbergpark wurde erneut eine extrem rechte Schmiererei in Form einer eckigen Triskele entdeckt. Die Darstellung der Triskele ähnelt einem Hakenkreuz, neonazistische Kreise nutzen sie entsprechend. Die eckige Darstellung gehört zur Symbolik des verbotenen Neonazi-Netzwerkes "Blood & Honour" und darf in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Zusammenhang nicht gezeigt werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    Im Reuterkiez wurde ein Automat zerschlagen und mit einem roten Davidstern beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 10. November 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Gegen 16.30 Uhr wurde eine junge muslimische, ein Kopftuch tragende Frau am U-Bahnhof Turmstraße von einem ca. 40- bis 50-jährigen unbekannten Mann bedroht und auf antimuslimisch-rassistische Weise beschimpft. Der Unbekannte ging mit aggressiver Mimik und einer Bierdose in der Hand am Bahnsteig auf die junge Frau zu, folgte ihr zunächst, als sie sich wegstellte und beschimpfte sie. Die Betroffene fühlte sich sehr bedroht, drohte laut, die Polizei zu verständigen und ging weiter weg. Daraufhin rief der Mann ihr laut weitere rassistisch Beleidigungen hinterher, ließ aber von ihrer weiteren Verfolgung ab. Von umstehenden Passant*innen griff niemand ein.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße an einem BSR-Papierkorb die Schmiererei "Antifa=Nazis" entdeckt und entfernt.
    Quelle: VVN-BdA Pankow
  • 10. November 2020
    Pankower Parteien haben eine Mail erhalten in denen gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten Vernichtungsphantasien geäußert wurden und ein Bezug zu den Verbrechen der Nationalsozialist*innen hergestellt wurde. Der genaue Wortlaut wird nicht wiedergegeben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden fünf auf den Gehweg gesprühte "Q" gefunden und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde mit grau "Verecke du zecken element" an eine Wand geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    An einem Aufsteller mit Informationen über Stadtteilarbeit in der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze mit rotem Edding geschmiert und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. November 2020
    In der Schloßstraße/Grunewaldstraße kam es gegen 23.30, während einer Busfahrt zu einer rassistischen Beleidigung im Rahmen eines Streits zweier Männer. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.11.2020
  • 9. November 2020
    An einem Oberstufenzentrum in Gesundbrunnen bezeichnete ein Berufsschullehrer Masken im Unterricht, im Klassenchat und in selbstgemachten Youtube-Videos NS-verharmlosend als "moderne Hakenkreuze". Der Lehrer, der Corona für eine harmlose Grippe und Maske Tragen für dumm hält, wie er gegenüber seinen Schüler*innen wiederholt erklärt hat, missbrauchte den Klassenchat auch, um Schüler*innen aufzufordern, seinen Telegram-Kanal zu abonnieren, auf dem er neben den Demonstrationsankündigungen der "Querdenker" auch die Nachrichten des extrem rechten und antisemitischen Corona-Leugners Attila Hildmann, der unverhohlen zu Gewalt und Umsturz aufruft, teilte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb 24 vom 12.11.2020
  • 9. November 2020
    Nachdem es einen Tag zuvor zu einer Sachbeschädigung an der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. kam, setzte die NPD Berlin einen antisemitischen Tweet ab. In diesem verwendete sie die israelische Flagge im Zusammenhang mit einem Scheißhaufen. Zudem kommentierte ein weiterer User: "Ist die BRD erst passe' dann nähen die Antifanten nur noch Winkel!" Mit 'Winkeln' wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern gekennzeichnet.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. November 2020
    An einem Weg an der Wuhle und dessen Umfeld wurden zwischen Cecilienstraße und der Caspar-David-Friedrich Schule mehrere extrem rechte Parolen ("Nazi Kiez") und Zahlencodes u.a. auf Schilder gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in den letzten Tagen verschiedenste Aufkleber eines rechte online Versandhandels (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. rassistische Darstellungen von Schwarzen Menschen, den Slogan "Volksverräter", "Gegen Merkel" oder "Vermischt Euch nicht". Die Aufkleber befanden sich u.a. in der Langshansstraße/ Börnestraße oder in der Liebermannstraße. In der Meyerbeerstraße wurde ein Aufkleber, der auf die Reichsbürger-Internetseitseite staatenlos.de führt mit dem Slogan "Heimat ist ein Paradis", entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. November 2020
    An der Haltestelle Alte Försterei wurde auf das dortige Schild des 1. FC Union eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg trat am Abend ein Mann (25 Jahre) gegen das Fenster eines Imbisses und beleidigte die anwesenden Mitarbeiter rassistisch. Die Mitarbeiter forderten den Mann auf zu gehen, was dieser nicht tat. Daraufhin alarmierten diese die Polizei. Die eintreffende Polizei vernahm den Mann. Dieser behauptete von einen der Mitarbeiter geschlagen worden zu sein, gab jedoch nicht an von wem. Der Mann hob in Gegenwart der Polizei einen Arm zum Hitlergruß. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    Am 08. November 2020 wurden an einer Bushaltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg antifaschistische Aufkleber zerskratzt und mit einem Symbol, welches sich die extreme Rechte angeeignet hat, überklebt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. November 2020
    In der Schloßstraße/Grunewaldstraße kam es gegen 23.30, während einer Busfahrt zu einer rassistischen Beleidigung im Rahmen eines Streits zweier Männer. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    In einer bezirklichen Facebookgruppe wird gegenüber Geflüchteten in der Unterkunft in der Storkowerstraße rassistische Stimmung gemacht. Es wird ein Bescheid für die Zahlung von Sozialleistungen eine Familie, die in der Unterkunft lebt, gepostet. Es wurde die Strategie verfolgt, damit Stimmung gegen Geflüchtete zu machen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. November 2020
    Auf der Ecke Hansastraße / Darßer Straße wurde drei Sticker von "Der III. Weg" und einer der "German Sport Division" sowie ein gesprühtes "Schlepper" auf einem Werbeplakat für Spenden für die Seenotretter gemeldet. Im Hohenschönhausener Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Portrait von George Floyd und der Aufschrift "No Solidarity für N****" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden zwei "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2020
    Eine Person, die asiatisch gelesen wird und nur Englisch spricht, wurde auf dem Alexanderplatz von zwei Polizeibeamten wegen einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung angesprochen und sofort mit einem Bußgeld verwarnt.

    Sie hatte den Eindruck, dass es sich um Racial Profiling gehandelt hat, denn über den Alexanderplatz liefen zu diesem Zeitpunkt viele unterschiedliche Menschen ohne Maske, die weiß waren und lediglich von der Polizei auf die fehlende Maske angesprochen, aber nicht mit Bußgeld verwarnt worden sind.
    Quelle: Berliner Register
  • 7. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von Q-Anon entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. November 2020
    Auf den Scheiben einer Rossmann-Filiale wurden rassistische (anti-muslimischer Rassismus, z.T. Auf Arabisch) sowie Sticker gegen Merkel und die Antifa von 1 Prozent angebracht. Bei Auffinden waren sie bereits zerkratzt und mit antifaschistischen Aufklebern überklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter mit zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. November 2020
    An eine Ampel an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde ein Mann (20 Jahre) um 14:45 Uhr in der Danziger Straße von einem unbekannten erst rassistisch beleidigt und anschließend gewaltsam ins Gesicht gegriffen. Der Betroffene wartete auf das Fahrschulfahrzeug für seinen Praxisunterricht, als der Unbekannte ohne Anlass ihn rassistisch beleidigte. Anschließend nahm der Unbekannt den Betroffenen den Mund-Nasen-Schutz (MNS) ab und legte ihn die flache Hand ins Gesicht und drehte die Hand mehrmals. Danach entfernte sich der Unbekannte. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.11.2020
  • 6. November 2020
    Am Helene-Weigel-Platz und in der Allee der Kosmonauten wurden Flugblätter von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 6. November 2020
    An einem Schild am südlichen Ausgang des Ring Centers an der Frankfurter Allee wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2020
    In der Fanninger Straße wurden auf den Bürgersteig vor dem Sana-Klinikum mit Kreide Sätze geschrieben und gemeldet, die "COV-1933", "ARBEITE/GEHORCHE/AHA" und "Symtomlos ERKRANKTE? AHA!" lauten. Sie leugnen die Pandemie und stellen sie in einen relativierenden Zusammenhang mit der NS-Zeit.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 5. November 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einem Verkehrsschild drei Hakenkreuze und ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2020
    Ein Hakenkreuz und eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „Knacken Raus“ wurden an der Bushaltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181, Richtung Kielinger Straße mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. November 2020
    An der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding auf ein Werbeplakat auf einem Bauzaun gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In Rummelsburg wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gemeldet: Zwei in der Kraetkestraße auf einem Briefkasten, drei auf einem Stromkasten in der Ribbeker Straße und eins auf dem Zugangsschild zu einem Hauseingang in der Uhrigstraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In der Buchberger Straße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber ("Better red than dead", Reichsflagge, "Hier wurde ein linksextremer Aufkleber überklebt") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2020
    An einen Stromkasten am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. November 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. Redner Anselm Lenz von der Gruppierung "Demokratischer Widerstand" sprach vom "faschistischen Berliner Senat" und der "faschistischen Bundesregierung" und einem "Terrorregime"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0411
  • 4. November 2020
    An einer Wand im U-Bahnhof Kienberg wurde eine Schmiererei entdeckt, die mit roter Farbe angebracht wurde und eine rassistische Parole enthielt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    An einem Balkon in der Stendaler Straße wurde eine Reichskriegsflagge entdeckt. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    Ein Junge aus Nigeria wurde in der U8 mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beleidigt und angespuckt. Der Schwarze Teenager wollte gerade am Bahnhof Voltastraße aussteigen, als ein ca. 50-jähriger Mann ihm zurief: "Du! Raus aus Deutschland! Du hast hier nichts zu Suchen!" Daraufhin spuckte der 50-Jährige den Jungen an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Eine Person erhält seit zwei Jahren durchgehend Absagen bei der Wohnungssuche und führt das zu großten Teilen auf ihren Namen zurück.
    Quelle: Register Neukölln, AnDi
  • 4. November 2020
    Eine Verordnete der BVV Neukölln, die bei einer Sitzung aufgrund von rassistischen Äußerungen des Saals verwiesen wurde, verteilte bezugnehmend darauf eine Erklärung an alle Verordneten.

    In dieser wiederholt sie die getätigten, antimuslimisch-rassistischen Aussagen und erweitert diese sogar noch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Neumannstraße und Greta-Gabo-Straße Schmierereien mit dem Slogan "KZ", "China KZ (+Hakenkreuz)" oder nur Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Jugendantifa Prenzlauer Berg
  • 4. November 2020
    In der Rathausstraße und auf einem Werbeplakat an einem Bauzaun auf der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde jeweils ein Hakenkreuz mit rotem Edding geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Ecke Pistoriusstraße / Friesickestraße ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser hatte einen Schwarzen Menschen als Abbildung und den Slogan "You are illegal".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. November 2020
    Am 03. November 2020 wurde in der Pestalozzistr. in Charlottenburg ein extrem rechter und rassistscher Aufkleber mit der Aufschrift: "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land." entdeckt und entfernt. Dieser Slogan stammt aus dem Song einer Neonazi-Band, wurde von der NPD und später auch der AfD zitiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 3. November 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. November 2020
    Um den Schillerpark wurden "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 181 Richtung Kielinger Straße, wurde eine Islamophobe Schmiererei „No Islam" begleitet mit „AFD" mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 277, Richtung Marienfelde, wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „No Islam“ wurde an der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße des Bus 181, Richtung Kielinger Straße, mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine Frau mit Kopftuch indonesischer Herkunft wird gegen 16.30 Uhr in der S-Bahn in der Nähe des Bahnhofs Gesundbrunnen von einer weißen ca. 50 bis 60 Jahre alten Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt und beschuldigt, Asiat*innen wie sie wären doch an dem ganzen "Corona-Schlamassel" schuld.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee wurde zwischen Magdalenenstraße und Ruschestraße mit einem roten Edding ein Hakenkreuz an einen Zaun geschmiert und dazu in gleicher Farbe "Jawoll" geschrieben. Zwei weitere Hakenkreuze wurden auf der Frankfurter Allee am Stefan-Heym-Platz gemeldet. Es wurden alle drei übermalt. Außerdem wurden in der Dottisstraße mehrere Hakenkreuze an eine Hauseingangstür und auf eine Klingel geschmiert und zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden mehrere "Q" auf den Gehweg gesprüht. Dies bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    In der Osloer Straße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen wurden erneut "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    An einem Bauzaun einer Baustelle in der Burgsdorfstraße im Wedding wurden antisemitische und rassistische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Ein Junge aus Kamerun war bei einem Edeka am Alexanderplatz einkaufen. Als er die von ihm gekauften Waren an der Kasse einpackte, wurde er von der Kassiererin, die auf eine Packung mit sechs Gläsern zeigte, angeschrien: "He, junger Mann, hast Du das bezahlt?" Als er bejahte, warf sie ihm vor: "So, ein Lügner bist Du also auch noch? Hier wird heute nichts gestohlen! Auch nicht von so jemand, wie Dir!" Der Junge war durch den Vorwurf so eingeschüchtert und verwirrt, dass er die Packung mit den sechs Gläsern noch einmal bezahlte. Erst als er den Laden verlassen hatte und die Rechnungen verglich, merkte er, dass er nun die Gläser zwei mal bezahlt hatte. Als er daraufhin zur Kasse zurückging und die zwei Rechnungen vorzeigte, zahlte die Kassiererin ihm zwar mürrisch das zu viel gezahlte Geld aus, unterließ jedoch jede Entschuldigung für ihre falsche und rassistische Beschuldigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Am 02. November 2020 wurde im U-Bhf Blissestr. in Wilmersdorf eine antimuslimische Schmiererei entdeckt. In den vergangegen Monaten wurden wiederholt solche Schmierereien dort entdeckt.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 2. November 2020
    In einem Fachgeschäft für Naturprodukte befand sich in einem Aufsteller im Außenbereich verschiedenes Querfront-Infomaterial. Die Inhaber*in wurde angesprochen und teilte mit, daß sie in der Vergangenheit bereits einmal rechtes Infomaterial, was ohne ihr Wissen im Aufsteller abgelegt wurde, entfernt hat. Sie will den Aufsteller zukünftig öfter kontrollieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. November 2020
    Mit der Aussage "Sie passen hier nicht" wurde die Bewerbung des stellvertretenden Amtsarztes vom Gesundheitsstadtrat abgelehnt. Dabei zeigte der Stadtrat auf die Haut des Betroffenen und empfahl ihm seine "Außendarstellung zu ändern". Der Betroffene ist Schwarz und schwul.Das Vorfallsdatum entspricht dem Veröffentlichungsdatum des Vorfalls.
    Quelle: Tagesspiegel vom 02.11.2020
  • 2. November 2020
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. November 2020
    Ein 29 jähriger Gast wurde gegen 20.45 Uhr an einem Imbiss in der Seestraße von einem 50-Jährigen Mann bespuckt, sowie von ihm dessen 47 Jahre alten Begleiter homophob beleidigt und bedroht. Als der 29-Jährige sein Essen bestellen wollte, war er von dem 50-Jährigen von hinten über die Schulter bespuckt worden. Daraufhin wurde er von dem 50-Jährigen und seinem Begleiter homophob beleidigt bis ihm der ältere Beleidiger auch Schläge androhte. Den daraufhin alarmierten Polizeikräften gaben auch andere Gäste an, durch den 50-Jährigen beleidigt worden zu sein. Schließlich beleidigte und bedrohte der Randalierer auch noch die Polizeikräfte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 02.11.2020
  • 1. November 2020
    Am 1. November wurde ein an die Hauswand gesprühtes Hakenkreuz in der Kanalstraße entdeckt und von Nachbar*innen überklebt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 1. November 2020
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte in der Gegend um den S-Bhf. Wartenberg Flugblätter mit dem Titel „Linksextremisten in Hohenschönhausen: Raus aus unserem Bezirk“. An der Aktion waren 15 Neonazis beteiligt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. November 2020
    An dem leerstehenden Haus in der Frankfurter Allee 187 wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg riefen zwei Männer (41 & 43 Jahre) gegen 16:30 Uhr am Falkplatz einen anderen Mann (34 Jahre) rechte Parolen entgegen und zeigten den Hitlergruß. Ein Mann zeigte den Stinkefinger. Der Betroffene ging zur nächsten Polizeidienststelle. Die Polizei nahm die beiden Männer fest. Einer wurde per Haftbefehl gesucht und der Justiz übergeben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.11.2020
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Eichenstr. /Puschkinallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für das antisemitische Medienformat "KenFM" warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2020
    In der Griechischen Allee wurde fünf mal die "88" geschmiert, sowie 9 Aufkleber der NPD und des 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 31. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt 11 Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle in der Boxhagener Straße (Nähe Ostkreuz) wurden rassistische Sticker eines extrem rechten Vereins entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 30. Oktober 2020
    Auf der Haustür eines politisch links positionierten Hausprojekts in der Linienstraße im Ortsteil Mitte wurde eine von Unbekannten aufgesprühte SS-Rune entdeckt, sowie ein neben die Tür gesprühter Totenkopf.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 29. Oktober 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Demo der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Bundeskanzleramt mit ca. 20 Teilnehmenden statt. Zu der "Spontandemo" war in mehreren extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen aufgerufen worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 29. Oktober 2020
    Weitläufig um den S-Bahnhof Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden 32 Aufkleber und zwei Flugblätter von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, vom extrem rechten Compact-Magazin und der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    Im Hansaviertel wurden um den S-Bahnhof Bellevue drei verschwörungsideologische Aufkleber von Reichsbürger*innen-Gruppierungen entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der NS-Diktatur verglichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    In einem Fitness-Center hat ein Kunde in der Umkleidekabine sowie im Duschbereich sehr offensiv seine auf die Brust tätowierte Schwarze Sonne (strafbares Symbol) anderen Anwesenden präsentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Oktober 2020
    An einem Briefkasten in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein NPD-Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber propagiert ein rein binäres Geschlechterbild.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden im Schloßpark und Parkstraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 28. Oktober 2020
    Im Hauseingang der Colbestraße 22 wird der Schriftzug „Antifa sind Faschos“ entdeckt, der bereits in "Antifa sind Anti-Faschos" umgeändert wurde.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Oktober 2020
    Gegen 11:25 Uhr bepöbelte ein Mann im Wartebereich der ambulanten Aufnahme des Klinikum am Urban eine Familie in rassistischer Weise, als ihr Kind schrie. Eine Klinikumsmitarbeiterin schritt ein. Die Familie wies den Mann zurück.
    Quelle: Twitter Berliner Register
  • 28. Oktober 2020
    Rund um die Mahlower Str. und Selchower Str. wurden insgesamt 20 Sticker mit extrem rechtem Inhalt oder von extrem rechten Gruppen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Reinickendorfer Straße, der Osloer Straße und im Humboldthain wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Kottmeierstr. wurde auf Glascontainer zwei die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Oktober 2020
    Zwei junge Frauen aus Kamerun waren dabei, an einem Platz an der Beuth-Hochschule im Wedding ein Tanz-Video zu drehen, als sie von einer hinzukommenden mittelalten weißen Frau rassistisch beleidigt wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. Oktober 2020
    In der Lea-Grundig-Str. wurde ein Hakenkreuz mit weißer Farbe auf einen Gehweg gemalt. Daneben wurde zudem eine Parole gesprüht, die sich gegen die Antifa richtet.
    Quelle: Bezirksamt
  • 27. Oktober 2020
    Heute wurde ein Stapel der rechtsoffenen verschwörungsideologischen Zeitung "Demokratischer Widerstand" an der Ecke Kinzigstr. / Scharnweberstr. entdeckt. In der vorliegenden Ausgabe wird von bekannten Verschwörungsideologen u. a. gegen das vermeintliche "neue Terror-Regime" und die "verfassungsbrüchige Regierung" gehetzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Oktober 2020
    In der Pfarrstraße wurde ein auf den Boden gesprühtes „Q“ gefunden. Es bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    Erneut wurde das Portrait des Widerstandskämpfers Erwin Nöldner im S-Bhf. Nöldnerplatz gezielt beschädigt. Nöldner wurde dabei ein Hitlerbart angemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    In der Oststr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2020
    Auf einem REWE Parkplatz in der Großziethener Chaussee wurde in einem freigezogenem Einkaufswagen ein Chip in Form eines Hakenkreuzes gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Oktober 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde der Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.

    'Anti-Antifa' steht für die Bemühungen neonazistischer Gruppen, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist*innen ausgespäht, deren persönliche Daten veröffentlicht und diese zum Teil auch tätlich angegriffen werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Oktober 2020
    Wieder trafen sich Corona-Leugner*innen von "Querdenken" vor dem Kino Kosmos. Ein Aufrufer war u. a. ein gestern am Alex verhafteter Rechtsanwalt. Gegen 12 Uhr begannen 23 Personen mit einer verschwörungsideologischen Roboter-Isolationsperformance. 1 1/2 Stunden später versammelten sich vier "Querdenker*innen" und Christ*innen" vor dem Kosmos und protestieren gegen die Onlineveranstaltung des Welt-Gesundheits-Gipfels. Im weiteren Verlauf versammeln sich ca. 150 Corona-Leugner*innen, unter ihnen auch Reichsbürger, Menschen aus dem Hildmann-Umfeld und ein bekannter Nazi-Youtuber. Es trägt niemand eine Maske, Abstände werden nicht eingehalten. Das eine zu Beginn noch anwesende Polizeiauto war schon lange weg.

    Neben Selbstbejubelungen werden Maskenträger mit den Sklaven in den Südstaaten der USA verglichen und Maskenverweigerer im Umgang gleichgesetzt mit Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 26. Oktober 2020
    Unbekannte haben am U-Bahnhof Amrumer Straße in Wedding eine Säule und ein Plakat mit auf antisemitische Weise antizionistischen Schriftzügen beschmiert. Mit schwarzer Farbe war unter anderem geschrieben worden: "Wedding bleibt Problemviertel für Zionisten und Nazischweine."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 27.10.2020
  • 26. Oktober 2020
    Die aus drei Männern bestehende, uniform-ähnlich einheitlich in schwarz gekleidete "Security" der "Querdenken"-Demo, hielt sich z.T. weit entfernt vom Veranstaltungsort (Kino Kosmos) in der Nähe des U-Bahn Frankfurter Tor auf und trat auch außerhalb des zugewiesenen Versammlungsortes massivgegen kritische Beobachter*innen auf. Nach einer konfrontativen Ansprache auf öffentlichem Grund außerhalb des Veranstaltungsbereiches entfernten sich die Männer dann, wobei der "Chef" der Dreiergruppe deutlich wahrnehmbar die "White Power"-Handgeste zeigte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2020
    Bei dem Parteibüro der Neuköllner Grünen wurde ein antimuslimisch rassistischer Schriftzug entdeckt, der auf einem Hinweisschild vor dem Eingang hinterlassen worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Oktober 2020
    Im Rahmen der rechtsoffenen "Querdenken-Demo" vor dem Kino Kosmos war es Pressevertreter*innen nicht mehr möglich, ihrer Arbeit nach zu gehen. Mehrere Journalist*innen wurden beleidigt, beschimpft, bedroht und angegriffen.

    Eine Person behinderte mehrmals massiv ein Fernsehteam der Sendung ZAPP bei der Interviewführung. Ein Journalist wurde umzingelt, geschubst und mit dem Tod bedroht. Eine Spiegeljournalistin wurde erst von mehreren Demoteilnehmer*innen umringt und bei dem Versuch sich der Bedrohung zu entziehen, gegen das Bein getreten.
    Bei den Tätern handelte sich dabei nicht um offensichtliche Rechtsextreme, sondern "normale" Demoteilnehmer*innen. Mehrere Journalisten äußerten sich vor Ort und in den sozialen Medien schockiert darüber, wie sehr sich die Anhänger*innen von "Querdenken" in kurzer Zeit bundesweit bereits radikalisiert haben. Dies zeigt auch u. a. ein Vorfall in Minden vom 28.10.20 nochmals deutlich: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Minden-Lynchaufruf-gegen-die....
    Quelle: ZAPP-Medienmagazin
  • 26. Oktober 2020
    In der Altenhofer Straße Ecke Landsberger Allee wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Vulkanstraße und Bernhard-Bästlein-Straße wurden Aufkleber „gegen Islamisierung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurden Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt, die in Reichsbürger-Manier die Exisitenz der Bundesrepublik Deutschland leugneten.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In einer Straßenbahn wurde gegen 15.30 Uhr in der Nähe des Alexanderplatzes eine Schwarze Frau beim Einsteigen von einer gleichfalls zusteigenden weißen älteren Frau mit dem N-Wort beschimpft und ihr nachgerufen, sie solle doch nach Afrika verschwinden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    Vor dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Ortsteil Mitte wurde am Ständer eines Verkehrszeichens ein neonazistischer Aufkleber „Nationaler Sozialismus oder Untergang“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurde ein die Grünen diffamierende rassistisch-einwanderungsfeinlicher Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem die Grünen in den Zusammenhang von kriminellen "Schleusern" gebracht und Geflüchtete kriminalisiert werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden rechte Schmierereien erneut mit den Slogan "Fuck Antifa!" entdeckt. Auch wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Go Home Syrian Deserter" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    Die Querdenken-Demo der Corona-Leugner*innen kam über die Karl-Marx-Allee vom Alexanderplatz nach Friedrichshain. Vom Alexanderplatz sind sie ohne Genehmigung aufgebrochen und wurden von der Polizei nicht aufgehalten, obwohl alle geltenden Corona-Regeln mißachtet wurden (mehrere 100 Leute, kein Abstand, keine Masken).

    Am U-Bhf. Weberwiese haben sie Flyer u. a. gegen den angeblichen Impfzwang hinterlassen. Ebenso auf Höhe Weberwiese (Rosengarten) wurden Teilnehmer*innen des angemeldeten Gegenprotests wiederholt beleidigt, einerseits verbal durch herabwürdigende Beschimpfungen und nonverbal durch offensiv beleidigende Gesten.
    Sie versammelten sich dann vor dem Kino Kosmos (um einen WHO-Summit "zu stören", der aber gar nicht stattfand), unter ihnen auch Vertreter der AfD und einzelne Personen waren mit verschiedenen Nazi-Shirts unterwegs u. a. "Solidarität mit Ursula Haverbeck". Gegen 15:30 Uhr sprach ein Hamburger Arzt und verbreitete antisemitische verschwörungsideologische Thesen. Zudem wurde ein Journalist von einem Demoteilnehmer bedroht, der ihn "nach dem Umsturz wie alle anderen Systemjournalisten an einem Baum hängen" werde.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 25. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt fünf Sticker mit vor allem rassistischen Inhalten von extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt.

    Die Aufkleber waren bei Bushaltestellen u.a. in Alt-Rudow angebracht gewesen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. an der Ecke Liebermannstraße / Berliner Allee diese hatten u.a. den Slogan "Asylflut stoppen!" (III. Weg) oder "Antifa nach Afrika" (mit rassistischer Darstellung von einem Schwarzen Menschen). Ebenso wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "BRD ist kein Staat Art. 133" an einem Papierkorb entdeckt. Die Auffassung, dass die BRD kein souveräner Staat ist, wird in einigen rechten Milieus vertreten. Am stärksten bei dem Milieu der Reichsbürger oder Reichsverwalter.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    In Friedrichsfelde verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Oktober 2020
    In der Kaulsdorfer Str. in der Nähe des Abenteuerspielplatzes wurden fünf rassistische Aufkleber des neonazistischen Versandhandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Oktober 2020
    Am und um den Alexanderplatz wurden 32 Aufkleber und drei Flugblätter von extremen Rechten, Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger-Gruppierungen gefunden und entfernt. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 2000 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht. Bereits kurz nach Beginn der Demonstration durch Mitte in Richtung Friedrichshain eskalierte die Lage. Als der Demo-Zug zuerst nicht starten durfte, weil die Teilnehmenden keine Masken trugen, brach ein Teil der Demonstranten aus der Menge aus und ging unter starker Beteiligung von extremen Rechten aggressiv gegen die Polizei vor, durchbrach Polizeiabsperrungen und zog unbegleitet zur Karl-Marx-Allee weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2510, Tagesspiegel vom 26.10. 2020
  • 25. Oktober 2020
    Gegen 11.30 werden in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Alexanderplatz zwei Schwarze Männer von einer sehr aggressiv auftretenden größeren Gruppe, die keine Masken trugen und offenkundig zur Verschwörungsideolog*innen-Demo am Alexanderplatz unterwegs sind, bedrängt, bedroht, als sie sich beschwerten, und daraufhin mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Oktober 2020
    In der Köpenicker Landstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Oktober 2020
    In der Konrad-Wolf-Straße, Große-Leege-Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere Schriftzüge der „AHM“ („Antifa Hunter Miliz“) und das Kürzel eines ihrer Sprüher „Fasho“ gefunden.
    Quelle: AVL
  • 24. Oktober 2020
    In Wannsee wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintegrund."
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Oktober 2020
    Am 24.Oktober 2020 wird am U-Bhf Breitenbachplatz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt. U.a. wird die Gefahr der aktuellen Pandemie bezweifelt und auf einen angeblichen "Impfzwang" Bezug genommen.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 24. Oktober 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2020
    Gegen 15.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 200 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Oktober 2020
    An die Hauswand der Reichenberger Straße 86 wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 23. Oktober 2020
    Entlang der Riesaer Straße (in Höhe der Haltestelle Nossener Straße) wurden mehrere Aufkleber mit den Worten "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Oktober 2020
    An der Baustelle im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden drei Schmierereien gegen politische Gegner*innen sowie ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Oktober 2020
    Auf einem Spielplatz in der Guineastraße im Wedding wurden Hakenkreuzschmierereien gefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Oktober 2020
    Der Mitarbeiter eines Sanitätsunternehmens wurde gegen Mittag dabei beobachtet, wie er in einem Hausprojekt die Plakate beobachtete und begann, diese zu entfernen. Als er von einer_m Bewohner_in konfrontiert wurde, wurde er laut und körperlich bedrohlich. Mehrere dazukommende Personen konnten die Bedrohung beenden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 21. Oktober 2020
    An eine Hauswand in der Heidelberger Str. wurde "We kill Antifa" (Wir töten Antifa) geschmiert. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2020
    Am 21. Oktober 2020 wurden in der Tauenzienstr. in Charlottenburg Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels und der Identitären Bewegung, die sich gegen die politische*n Gegner*innen richten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. Oktober 2020
    In der Nähe der Nibelungenstraße in Wannsee wurden sechs Aufkleber der Identitären Bewegung sowie der Ein-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Oktober 2020
    An einem geparkten Auto auf der Wernsdorfer Str. stand die Aufschrift "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Zustimmung zum Verbrechen! Denkt an 1933!". Dieser Spruch bezieht sich auf die aktuellen Gesetzesbeschlüsse im Rahmen des Infektionsschutzes. Mit dem Verweis auf 1933 werden die aktuellen Gesetze mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten gleichgesetzt, was eine Relativierung des Nationalsozialismus darstellt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg zeigte gegen 22:30 Uhr in einem Imbiss in der Landsberger Allee ein Mann (43 Jahre) mehrmals den Hitler-Gruß und schrie nationalsozialistische Parolen. Die Polizei wurde alarmiert, da dieser nicht das Lokal verlassen wollte. Es wurde gegen den Mann ermittelt, gleichzeitig lag gegen der Person ein Haftbefehl vor.
    Quelle: Pressemittteilung der Polizei vom 21.10.2020
  • 20. Oktober 2020
    Ein Hilfsplakat für Geflüchtete der Nachbarschaftsinitiative Ratiborstraße 14 und Umgebung wurde mit dem rassistischen Spruch „Grenzen sind Menschenrecht“ beschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 20. Oktober 2020
    Am 20. Oktober 2020 gegen 13 Uhr beleidigte in der Eislebener Str. in Wilmersdorf ein 57-jähriger Mann eine 31-jährige Frau rassistisch. Die Frau stand in einer Parklücke, die sie freihalten wollte, und musste beiseite springen, weil der Mann mit seinem Auto in die Parklücke fuhr. Als er ausstieg beleidigte er sie rassistisch. Da die Frau ankündigte, die Polizei zu rufen, fuhr er wieder davon. Zwischenzeitlich kam ein 32-jähriger Mann hinzu, der mit dem Mann in Streit geriet, da er ebenfalls rassistisch beleidigt wurde.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2433, Tagesspiegel vom 21.10.2020
  • 20. Oktober 2020
    An der Litfassäule Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurde erneut der Schriftzug „Combat 18“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Gersdorferstr./Kaiserstr. des Bus 282 Richtung Dardanellenweg wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Hellesponst des Bus 282 Richtung Breitenbachplatz, wurden Hakenkreuze und der Spruch „Nazi Kiez“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Robert-Koch-Institut am Nordufer mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Internet-Kanälen wurde die Gesundheitspolitik zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Diktatur gleichgesetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2020
    In der Britzer Str. gegenüber dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wurde die Parole "Gangstalking = Cointelpro = Zersetzung = Holocaust" an eine Hauswand geschmiert. Cointelpro war ein geheimes Programm des FBI in den 50ziger und 60ziger Jahren, bei dem gezielt politische Gruppen, die als gefährlich eingestuft wurden, durch Unterwanderung, Desinformation, Gewalt und Verfolgung delegitimiert und zermürbt wurden. Später wurde in einer Untersuchung festgestellt, dass das Programm nicht mit den Grundsätzen der demokratischen Gesellschaft vereinbar sind. Nichtsdestotrotz stellt eine Gleichsetzung von "Gangstalking", "Cointelpro" und "Zersetzung" mit dem Holocaust eine Verharmlosung dar.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 19. Oktober 2020
    Vor dem Roten Rathaus fand eine Kundgebung einer Bürgerinitiative "Eltern stehen auf" aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen wurde behauptet, dass Kinder durch das Tragen von Masken bereits schwer erkrankt und gestorben wären. In diese Elterninitiativen mischen sich verstärkt auch extreme Rechte, die auch bei der Veranstaltung zu sehen waren, wenn sie sich hier auch unscheinbar gaben. In Interviews auf rechten Blogs von der Veranstaltung wurden dann deutlicher NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1910
  • 19. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurde in der Straße Alt-Blankenburg eine Schmiererei mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 19. Oktober 2020
    Unbekannte beschmierten das Parteibüro der SPD Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe in der Grünberger Straße u. a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2421
  • 19. Oktober 2020
    Im Kiez um die Gensinger Straße wurde die rechtspopulistische Zeitung „Epoch Times“ in Anwohner*innenbriefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    In der Weitlingstraße wurde an einer Hauswand der Schriftzug „Combat 18“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    Zwei Männer im Alter von 74 und 86 Jahren werden gegen 11.45 Uhr von einem 52-jährigen Mann in der Zadekstraße aus antiziganistischer Motivation beleidigt, mit Fäusten geschlagen und verletzt. Als der 86-Jährige stürzt, versucht der Angreifer ihn mit seinem Rollator zu schlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der S-Bahn (S2) NPD Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "JN - Hauptstadtaktivist" (Aktion-Widerstand.de) und "NPD - JN - Werde Aktiv".
    Quelle: NEA
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg an der Haltestelle Heinersdorfer Straße wurden drei rassistische Aufkleber mit den Slogan "Black Lives Dont Matter", "You are illegal" (mit Abbildung eines Kopfes von einem Schwarzen Menschen) und "Defend Europe". Dazu befand sich ein selbstgemachtes Schild mit dem Slogan "Scheiss Antifa" an einem Zaun befestigt.
    Quelle: EAG
  • 18. Oktober 2020
    Im Humboldthain wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" und ein Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Oktober 2020
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der gefälschte Wahlwerbung für die CDU, SPD, FDP und Linke enthielt. Dabei wurden rassistische Inhalte benutzt um die Parteien zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    An der Ecke Dammweg/ Erich-Lodemann-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Im Treptower Park wurden eine Bank und ein Mülleimer mit den Parolen "Alles für Deutschland" und "Der III. Weg ist der einzig wahre", sowie ein Keltenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Unter dem Titel „AfD besucht Menschenschlepper in Berlin“ veröffentlichten Peter Frühwald und die AfD Fraktion im Abgeordnetenhaus ein Video auf Youtube, indem nicht nur verschiedene Lügen verbreitet wurden. Es werden auch alle dort ansässigen Projekte massiv beschimpft und als kriminelle Straftäter dargestellt.

    Der Dreh fand im Durchgang zum Mehringhof statt. Es ist nicht bekannt, ob der Eigentümer des Hauses darüber informiert war und dies geduldet hat oder ob der Dreh ohne dessen Einwilligung stattfand.
    Quelle: Twitter
  • 18. Oktober 2020
    In der Ribnitzer und Zingster Straße wurden etwa 20-30 Aufkleber verschiedener extrem rechter Organisationen und Versände (Wikingerversand, Politaufkleber, Pro Deutschland) gefunden, die sich unter anderem gegen Muslim_a, Migrant_innen, Schwarze und politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    Auf der Aussichtsplattform im Volkspark Mariendorf, Eingang Heidefriedhof, wurde ein Hakenkreuz, daneben eine Rune und ein Davidstern angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof Richtung Walther Schreiber Platz, Alt Mariendorf, 12107 Berlin, wurden Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Hauswand der Sparkasse in der Grünberger Str. / Nähe Warschauer Str. war ein Hakenkreuz gezeichnet, darunter stand "Merkel". Überdies waren auch an Wänden umliegender Häusern und an einem weiteren Hauseingang Sprüche zu finden wie "Merkel ins Gas" und "Gaskammer for Merkel". Zeitnah nach Auffinden der NS-relativierenden und antisemitischen Sprüche wurde alles mit weißer Farbe übermalt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Oktober 2020
    In einer lokalen Bucher Facebook-Gruppe wurde eine rassistische Bezeichnung für Menschen mit vietnamesischer Migrationserfahrung getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Hakenkreuze und SS-Runen in der Dietzgenstraße und Grabeallee gesprüht. Diese wurden durch die Zivilgesellschaft wieder entfernt.
    Quelle: Twitter vom 17.10.2020
  • 17. Oktober 2020
    Von 15.00 bis 19.00 Uhr fand eine Demonstration türkischer und aserbeidschanischer Nationalisten gegen "armenischen Terrorismus" vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz am Brandenburger Tor mit ca. 300 Teilnehmenden statt. Organisatorisch mitbeteiligt und in großer Zahl anwesend waren auch Faschisten der sogenannten "Grauen Wölfe", der türkischen "Idealistenvereine" (Ülkücü) und Anhänger*innen der türkisch-faschistischen Partei MHP. Es wurden vielfach "Wolfsgrüße", das Handzeichen der "Grauen Wölfe", gezeigt. In Reden wurde zum Krieg gegen Armenien mobilisiert und auch der Genozid an den Armenier*innen geleugnet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Rande einer antifaschistischen Gegendemonstration überwiegend kurdischer Organisationen am S-Bahnhof Alexanderplatz wurde den Teilnehmenden von einigen Umstehenden "Wolfsgrüße", die Handzeichen türkischer Faschisten entgegengehalten und auf Türkisch faschistische Sprüche und antikurdische rassistische Beleidigungen zugerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen folgten ca. ein Dutzend Personen, überwiegend aus extrem rechten Szenen, um ab 23.00 Uhr in der Oranienburger Straße mit Party-Machen und Freibier gegen die Sperrstunde als eine Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen rechtsoffen verschwörungsideologischer und extrem rechter Telegramm-Gruppen folgten ca. 20 Teilnehmende zu einer verabredeten Shopping-Tour ohne Masken durch Shopping Malls im Ortsteil Mitte. Dabei provozierten sie auch Handgemenge mit Sicherheitsmitarbeitern. Angeführt wurde die Aktion von einem bekannten extremen Rechten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Auf der Frankfurter Allee an der Ecke Ruschstraße wurde Combat-18 an eine Litfaßsäule geschrieben und übersprüht.

    Combat-18 ist eine Neonazi-Organisation, die im Frühjahr diesen Jahres verboten wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2020
    An der Kynastbrücke wurde ein Q-Anon Aufkleber entdeckt und ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen Merkel richtete.
    Quelle: Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 17. Oktober 2020
    Im Gebiet um die Stubenrauchstr. wurden 33 Aufkleber von verschiedenen extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt. Darunter war auch Aufkleber der neonazistischen Kameradschaft "Freie Kräfte Neukölln".
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. Oktober 2020
    Nachdem am 3. Oktober der Aufbau für eine Veranstaltung im Rahmen des Sukkot-Fest in der 'NoVilla' in der Hasselwerderstr. gestört wurde, kam es im Nachgang der Veranstaltung zu antisemitischen Schmierereien. Auf ein Plakat für die Veranstaltungen im Rahmen des Sukkot-Festes, das direkt am Veranstaltungsgelände angebracht war, wurde "Dieses Haus ist kultureller Untergang!" geschrieben.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 16. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rehberge wurden zwei Werbeträger mit großen Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 16. Oktober 2020
    In der Rudower Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wollte eine Frau, Geflüchtete aus Libyen, saß im Rollstuhl und hatte ein Kopftuch auf, und ihre Begleiterin in eine S-Bahn in der Landsberger Allee einsteigen. Als die S-Bahn einfuhr, standen beide Frauen auf Höhe des 1. Wagens und warteten darauf, dass der S-Bahn Fahrer aussteigt um zu helfen. Dies machte dieser nicht. Daraufhin klopfte die Begleiterin gegen das Fenster des S-Bahn Fahrers. Dieser reagierte nicht, die beiden Frauen waren sich sicher, dass er das Klopfen gehört hatte, aber bewusst igborierte. Die Begleiterin klopfte daruafhin lauter gegen das Fenster. Der Fahrer kam raus und äußerte sich grob und unfreundliche (aber nicht diskriminierend) und schimpfte vor sich hin. Er warf den beiden Frauen vor, dass sie nicht rechtzeitig auf sich aufmerksam gemacht hätten. Beide Frauen teielten die Einschätzung, dass der Fahrer so reagiert hatte, da sie ein Kopftuch getragen hatte.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze gefunden und entfernt. Betroffen war auch der AWO Stadtteiltreff, an dessen Fassade ebenfalls mehrere Hakenkreuze angebracht wurden.
    Quelle: AWO, Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde ein Abreißzettel mit der Aufschrift „Nimm ein [Hakenkreuz]-Kompliment und verschenke es.“ gefunden. Darunter konnten Hakenkreuze abgerissen werden. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Oktober 2020
    Eine Frau afrikanischer Herkunft wurde in den letzten drei Wochen wiederholt von unbekannten Tätern durch Anrufe, Briefe und E-Mails rassistisch und sexistisch bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Ab 17.00 Uhr fand eine Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten, darunter dem offen neonazistischen Attila Hildmannn, vor der Julius-Leber-Kaserne im Wedding mit ca. 30 Teilnehmenden statt. Zu der Kundgebung hatte die "Querdenken"-Aktivistin Joana Wolf aufgerufen. Der Aufruf war über viele extrem rechte und verschwörungsideologische Social-Media-Kanäle weiter verbreitet worden. Im Aufruf an alle "Freiheitskämpfer und Patrioten" heißt es: "Liebe Soldaten, wir brauchen Eure Hilfe! Ihr dient Deutschland, WIR sind Deutschland!" Vor Ort wurde deutlicher zum Putsch gegen die Regierung aufgerufen: „Liebe Soldaten, die Heimatfront ruft euch!“ „Ihr müsst die Regierung stürzen!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1510
  • 15. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Frau wird gegen 17.00 Uhr an einer Bushaltestelle im Wedding von einer ca. 50-jährigen weißen deutschen Frau rassistisch beschimpft und mit der Verbreitung von Corona in Verbindung gebracht. Zwei andere Wartende empören sich über die rassistischen Sprüche der Frau.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    In der Friedrichstraße und der Hannoverschen Straße sind drei Aufkleber entdeckt und entfernt worden, die auf rassistische Weise den Klimawandel mit "Überbevölkerung" in Verbindung bringen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden erneut an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 10 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 15. Oktober 2020
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde an einer Litfaßsäule ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden. Es wurde der Polizei gemeldet, die es entfernte.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 14. Oktober 2020
    Bei der Polizei Berlin gab es eine Chatgruppe, in der der Nationalsozialismus verherrlicht wurde. In anderen Nachrichten wurden der Holocaust geleugnet. Rassistische Inhalte wurden verbreitet. Daran nahmen 26 Polizistinnen und Polizisten teil. Es handelte sich um Studierende des "Gehobenen Polizeivollzugsdiensts" an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin in Friedrichsfelde. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen sieben von ihnen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Gegen einen Beschuldigten gab es den Verdacht auf Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Der Hinweis war aus den Reihen der Polizei Berlin erfolgt.
    Quelle: Polizeimeldung #2394 14.10.20, Tagesspiegel 15.10.20, B.Z. 14.10.20, Berliner Morgenpost 14.10.20
  • 14. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    In der Bartningallee und am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 6 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antikapitalismus von rechts", "Kein deutsches Blut für Kriege der USA und Israel" und "Kapitalismus tötet".
    Quelle: Twitter vom 19.10.2020
  • 14. Oktober 2020
    Ein Fahrprüfer, der die praktische Fahrprüfung einer Schwarzen Frau am Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf abnehmen soll, tut dies nicht, weil er ihr unterstellt, dass der Pass, den sie vorgelegt hat, gefälscht sein könnte. Die Frau hatte sich mit dem gleichen Ausweisdokument bereits erfolgreich zu anderen Prüfungen für den Führerschein angemeldet und die Gebühren für den Prüfungstermin bereits entrichtet. Ihr wurde weder das Geld zurückerstattet noch ein anderer Termin genannt.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Grenzen Dicht" einer rechten Gruppierung entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Oktober 2020
    In Rudow wurden vier extrem rechte Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Oktober 2020
    Gegen 4.40 Uhr wurde in Moabit ein Mann geschlagen und homofeindlich beleidigt: Der 31-jährige Mann stand an der Kreuzung Paulstraße / Lüneburger Straße vor einem dortigen Hotel. Dort fragte ihn ein Unbekannter, ob er eine Zigarette bekommen könne. Nachdem er ihm eine Zigarette gab, stieß ihm der unbekannte Mann mit dem Knie ins Gesicht und beschimpfte ihn homofeindlich. Der unbekannte Schläger flüchtete anschließend in die Lüneburger Straße und der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.10.2020, Queer.de vom 13.10.2020
  • 13. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "Zecken raus" und "FCK AFA" (dt. Scheiß Antifa) entdeckt und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 13. Oktober 2020
    Am 13. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt, der den Studentensprecher Rudi Dutschke diffamierte.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Oktober 2020
    Ein aufgrund eines überstandenen Schlaganfalls sprachlich und motorisch gehandicapter Mann wurde in einem Bekleidungsgeschäft im Ortsteil Mitte von zwei Verkäufer*innen als vermeintlich Betrunkener des Ladens verwiesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße, Kraetkestraße und in der Einbeckerstraße wurden mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2020
    Am S-Bhf. Karlshorst wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: StK Lichtenberg-Mitte
  • 13. Oktober 2020
    Im Umfeld des Hundeauslaufsplatzes nahe des S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber eines Hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: UJZ Karlshorst
  • 13. Oktober 2020
    In einem Innenhof an der Sonnenallee entdeckte ein Mieter zuerst eine brennende Mülltone. Nachdem er diese gelöscht hatte, entdeckte er an der Decke des Hausflurs ein gesprühtes Hakenkreuz.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 12. Oktober 2020
    In der Nähe des U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber mit neonazistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten von einem extrem rechten Versandhandel aus Sachsen-Anhalt und richteten sich gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2020
    Gegen 17:45 Uhr beschimpfte ein Mann am Eingang Oppelner Straße zum Görlitzer Park eine Familie, bestehend aus Eltern und zwei fast erwachsenen Töchtern, die an ihm vorüberging, mit "fickt Türken". Der Familienvater konfrontierte den Mann daraufhin. Als mehrere Zeug*innen aufmerksam wurden und nachfragten, ging die Familie weiter.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Oktober 2020
    In einem Fahrstuhl im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In der Hansastraße wurden mehrere antirassistische Aufkleber mit Neonazi-Aufklebern überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 12 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und drei Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Im Heubergerweg wurden zwei Hakenkreuze, die an Zäune geschmiert wurden, entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Oktober 2020
    Im Prenzlauer Berg wurden an der Tram Haltestelle Prenzlauer Allee vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" oder der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismsu, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Oktober 2020
    In Moabit wurde eine Familie afrikanischer Herkunft von einem Nachbarn auf anti-Schwarze-rassistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Im Ortsteil Mitte wurden entlang der Straße Unter den Linden bis zum Alexanderplatz und in Seitenstraßen 23 Aufkleber verschiedener extrem rechter, verschwörungsideologischer und esoterischer Urheber entdeckt und entfernt, die sich überwiegend gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie richten. Darunter waren zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und zwei Aufkleber des extrem rechten Compact-Magazins.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 17.00 Uhr fand eine Kundgebung, veranstaltet von verschiedenen verschwörungsideologischen "Querdenken"- Gruppen aus NRW, mit ca. 200 Teilnehmenden am Platz des 18.März vor dem Brandenburger Tor statt. Einer der Redner war der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Boeringer, der behauptete, es gäbe keine Pandemie. Ein weiterer Redner war der wegen NS-verharmlosenden Vergleichen in einer Rede auf einer Querdenken-Veranstaltung in Dortmund vom Dienst suspendierte Polizeihauptkommissar Michael Fritsch. In anderen Reden wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verharmlosend mit der NS-Diktatur gleich gesetzt. Ein weiterer Redner bediente unwidersprochen den Schuldkult-Mythos: "Ich liebe den deutschen Geist. Gebt Eure Schuldgefühle endlich auf!" Unter den Teilnehmenden waren auch viele Reichsbürger*innen, Neonazis und einige bekannte Antisemiten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Twitter #b1110
  • 11. Oktober 2020
    Auf ein Auto im Weitlingkiez wurde ein Farbanschlag verübt. Das Auto, an dem sich mehrere linke Aufkleber befanden, wurde mit einer haftenden gelben Farbe übergossen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Oktober 2020
    Rund um den Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 10. Oktober 2020
    Unbekannte schmierten an eine Hauswand am Zionskirchplatz im Ortsteil Mitte SS-Runen.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Das Namensschild einer interkulturellen bzw. kultursensiblen Pflege- und Wohneinrichtung, auf dem mehrheitlich arabische und türkische Namen stehen. wurde von einer unbekannten Person ausgetauscht und ersetzt durch selbstgemachtes Namensschild auf dem "Hitler" stand.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurden entlang des Kudamms in Charlottenburg zahlreiche verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein Aufmarsch des verschwörungsideologischen Spektrums von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten in Charlottenburg, unter dem Motto "Schweigemarsch gegen Rassismus und für unsere Menschenrechte", statt. Unter den Teilnehmer*innen waren ein sich selbst als "Volklehrer" bezeichnender extrem rechter Youtuber und A. Hildmann. Manche Teilnehmende trugen einen MNS mit der Aufschrift "I can't breathe". Damit werden die letzten Worte George Floyds, der bei einer brutalen rassistischen Polizeikontrolle in Minneapolis ermordet wurde, instrumentalisiert. Die Route führte vom Adenauerplatz, über den Kurfürstendamm und den Ernst-Reuter-Platz bis zum großen Stern.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Berliner Zeitung vom 10.10.2020
  • 10. Oktober 2020
    Im Bundestag veranstaltete die AfD eine ganztägige "2. Konferenz der Freien Medien". Unter den Gästen waren zahlreiche Blogger, Videoblogger und Influencer von verschiedenen rechtspopulistischen, verschwörungsideologischen und extrem rechten "Alternativ-Medien", darunter der wegen Volksverhetzung verurteilte Michael Stürzenberger und neurechte Medienaktivist*innen, die mit der extrem rechten "Identitären Bewegung" und dem Institut für Staatspolitik von Götz Kubitschek verbunden sind. Der Referent Thor Kunkel schrieb in der Facebook-Ankündigung seines Vortrag über "Framing" von der vermeintlichen "Steuerung der Gesellschaft" durch die Sprache der "Mainstream-Medien", von der "existenziellen Vernichtung" von Andersdenkenden. Ein Medienaktivist der Identitären Bewegung aus Österreich posierte in einem Social-Media-Bericht über die Konferenz mit einem "White Power"-Handzeichen.
    Quelle: Die Zeit vom 12.10.2020, Endstation Rechts, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei sowie der Slogan "NSR" entdeckt. Der Slogan wurde mehrfach gesprüht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurde an einem Ticketautomaten an der U3 am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube; Berlin gegen Nazis
  • 10. Oktober 2020
    Wie in der Vorwoche wurden erneut einige extrem rechte Aufkleber im Bereich der Knollstr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße, wurde einen Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    An einen Bank im Volkspark Mariendorf, parallel zur Rixdorfer Straße urde einen Hakenkreuz angebracht und AFD mit Edding geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 wurde nachmittags in der Schillerstr. in Charlottenburg eine Kundgebung des zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen jeden Antisemitismus und die extreme Rechte in Charlottenburg-Wilmersdorf vorbereitet. Ein Mann fragte, was dort aufgebaut werde. Nach der Erklärung sagte er: „Macht doch mal was gegen die Merkel-Diktatur und ihre schmutzige Flüchtlingspolitik.“, sowie „Scheiß Antifa-Zecke verpiss dich aus meinem Kiez“ Auf die Entgegnung, dass sei der Kiez aller, drohte der Mann: „Ich komme gleich zu dir.“
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 schrie ein ca. 65-jähriger Mann in der Schillerstr. in Charlottenburg, bei der Kundgebung eine zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen Antisemitismus und Neonazis im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, zwei Mal "Heil Hitler". Er wurde aufgefordert, die Kundgebung zu verlassen.
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    In der Liebenwalder Straße wurden Jubiläumsausgaben der rechtspopulistischen Zeitschrift „Epoch Times“ in Briefkästen gesteckt. Sie bezeichnete das derzeitige politische System als „sozialistisch“ und forderten eine „zweite Wende“.
    Quelle: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 fand eine Kundgebung vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann statt. Es war u.a. eine Person des NSU-Netzwerkes anwesend, während Hildmann neonazistische Anschläge relativierte und als inszeniert erklärte. Auch N. Nehring, der sich selbst als Volkslehrer bezeichnet, hielt eine Rede und solidarisierte sich mit der verurteilten Holocaustleugnerin U. Haverbeck.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 9. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand eine Kundgebung mit Michael Stürzenberger und der antimuslimisch-rassistischen und rechtspopulistischen Gruppierung "Bürgerbewegung Pax Europa" am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden Stürzenbergers wurde der Islam pauschal mit Terrorismus, Rechtsstaats- und Demokratiefeindschaft in Verbindung gebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Schülerin im Wedding wollte sich telefonisch mit einer Mitschülerin zum gemeinsamen Lernen verabreden. Die weiße deutsche Mitschülerin teilte ihr mit, sie dürfe sich nicht mehr mit ihr verabreden. Ihre Eltern hätten dies verboten, wegen Corona, weil man bei Asiat*innen „ja jetzt nicht weiß, was die so alles mit ihren Familien noch einschleppen.“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Frank Reinicke: ich wähle NPD", "Schauen Sie gefälligst hin: ich klebe hier doch nicht zum Vergnügen ..." und "Anti Antifa".
    Quelle: EAG
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober wurde an einer Wand im U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 gegen 13 Uhr standen zwei Frauen, die Kopftuch trugen, auf der Treppe am Ausgang des U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg. Ein älterer Mann beschwerte sich darüber, dass sie im Weg ständen und erwiderte auf den Hinweis, dass er sie fragen könne zur Seite zu gehen u.a.: „Die verstehen ja eh kein Deutsch.“
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 hat eine Fraktion aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine extrem rechte Drohmail erhalten. Die Fraktion hat im Vorfeld ein zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Antisemitismus und die extreme Rechte unterstützt, sowie für die Demonstration vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann in Charlottenburg aufgerufen. Dieser teilte in seinem Telegram-Channel den Aufruf zur Demonstration, den die Fraktion in ihrem Newsletter verschickt hatte. Daraufhin wurde die Fraktion per Mail bedroht.
    Quelle: Fraktion CW
  • 8. Oktober 2020
    Die Hakenkreuze in der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße, die zwischenzeitlich entfernt wurden, wurden wieder erneuert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    In der Nöldnerstraße auf Höhe des S-Bhf. Rummelsburg und anliegenden Straßen wurden verschiedene Motive des extrem rechten Versands „Politaufkleber“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Flüchtlinge, Antifaschist_innen und unterstützten Donald Trump und die QAnon-Bewegung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    Auf den Rollladen eines Friseursalons in der Wildenbruchstr. wurde in der Nacht auf den 8.10. ein großes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide wurde drei mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Oktober 2020
    Ein großes, mit roter Farbe gesprühtes Hakenkreuz wurde bei einer hinteren Seite des Rathaus Neukölln entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 7. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen eines Kameradschaftsnetzwerkes entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2020
    Ein Mann afrikanischer Herkunft wurde an seiner Arbeitsstelle im Wedding von einem Kunden rassistisch und klassistisch herabwürdigend beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In der Uferstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In die Tram 68 Richtung Alt-Schmöckwitz stieg ein Mann ohne Maske ein und setzte sich neben eine ältere Frau. Als diese ihn ansah, reagierte er mit "Was glotzt du so blöd?". Als die Frau erklärte, dass sie schaut, weil er keine Maske aufhabe, reagierte der Mann sehr aggressiv und beschimpfte sie lautstark sexistisch. Zudem schrie er mehrfach, dass er Nazi sei sowie "Heil Hitler" und drohte "Ich trete dir den Kopf weg!". Als ein junger Mann der Frau verbal zur Hilfe kam, sprang der Mann auf, ging zu ihm, bedrohte auch ihn massiv verbal und körperlich. In der Zwischenzeit hatte der Straßenbahnfahrer die Tram angehalten und die Türen geöffnet. Er kam aus seiner Kabine und forderte den aggressiven Mann, der sich mittlerweile gesetzt hatte, auf die Tram zu verlassen. Dieser reagierte erst nicht, bis der Fahrer erklärte, dass er die Fahrt nicht fortsetzen würde und die Polizei gerufen habe.
    Quelle: Online-Formular Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde auf dem Wochenmarkt in der Breite Straße T-Shirts mit einem rassistischen Slogan "Bei uns im Osten heißt es N*-[Wort]kuss" zum Verkauf angeboten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 7. Oktober 2020
    Am 07. Oktober 2020 wurden an der Ecke Schlossstr./ Zillestr. in Charlottenburg extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden am Pastor-Niemöller-Platz verschiedene neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Schwarze Sonne, SS-Runen oder Deutsche Landser als Symbole.
    Quelle: F_AJOC
  • 6. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    Auf den Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 'III. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2020
    In einer Diskussion im Sozialen Medium Twitter beleidigte ein Mann eine Frau und verharmloste dabei den Nationalsozialismus. Dabei verglich er Infektionsschutzmaßnahmen in Zeiten der Covid-19-Pandemie mit der Schutzhaft zur Zeit des Nationalsozialismus. Er hatte Sie in einer Diskussion über PCR-Tests adressiert, in der sie wissenschaftlich argumentiert hatte.
    Quelle: Twitter 06.10.20
  • 6. Oktober 2020
    Auf einem Pausenhof einer Schule im Wedding wurde einer als asiatisch gelesenen Schülerin von anderen Schüler*innen kichernd "Ching, Chang, Chong" und "Corona, Corona" hinterhergerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    In der Rosenthaler Straße wurde ein von extrem Rechten produzierter, gegen die Antifa gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wird ein Kind von einem anderen Kind immer wieder in der Schule als N*-[Wort] bezeichnet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle Alfred-Kowalke-Straße wurde ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt. An der Bushaltestelle Kraetkestraße und an mehreren Hauswänden in der Zachertstraße wurden weitere Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2020
    In einem Hauseingang in der Sonnenallee wurden rot gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt.

    Im selben Haus ist auch die Bäckerei Damaskus, die bereits mehrfach Ziel von Angriffen wurde.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 6. Oktober 2020
    Vor dem Freiherr-von Stein-Gymnasium wurden diverse Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    An der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Sportplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Oktober 2020
    Am S-Bahnhof Bellevue und in der Bartningallee wurden drei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße und im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden an einem Stromkasten mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Oktober 2020
    An den Absperrungen der Baustelle am Reformationsplatz wurden Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Auf Eiswerder wurden an diversen Straßenschildern Aufkleber neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 4. Oktober 2020
    Am 04. Oktober 2020 wurde in der Bleibtreustr. in Charlottenburg ein Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt. Darauf wird für ein Schülersprecher*innenprojekt und Kampfsport geworben.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 4. Oktober 2020
    In der Vimystr. wurden an den Schaukasten des Bürgervereins Adlershof mehrere Flyer gegen die Corona-Maßnahmen angebracht. Einer der Flyer rief dazu auf sich durch sog. 'freie Medien im Internet' zu informieren. Unter den dort vorgeschlagen Links befand sich die Internetseite eines bekannten Antisemiten, sowie eine Seite, die dem zum Teil antisemitischen und von extrem Rechten genutzten Verschwöhrungsmythos des "Tiefen Staaten" von Q-Anonon anhängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2020
    Im Orsteil Berlin-Buch hupte bei der Einfahrt in den S-Bahnhof der S-Bahnhfahrer, weile eine PoC Person näher am Gleis stand. Vor Abfahrt, nachdem alle eingestiegen und die Türen zu sind, erfolgt die Ansage durch den gesamten Zug: "Bei der Ein- und Ausfahrt des Zuges hat man hinter der weißen Linke zu stehen. Das gilt auch für Leute, die nicht von hier sind!"
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. Oktober 2020
    In der S-Bahn nach Karow wurde in der S-Bahn die anti-muslimisch rassistische Schmiererei "Moslems raus" entdeckt. Die S-Bahn wurde darüber informiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Oktober 2020
    In der Hohenschönhausener Facebook-Gruppe wurden unter mehreren Beiträgen zum Neonazi-Aufmarsch Diskussionen geführt, in denen sich Wortmeldungen positiv auf die Neonazis bezogen und diskriminierende Äußerungen gegenüber den zivilgesellschaftlichen Gegenprotesten enthielten. Dabei wurde unter anderem damit gedroht, mit dem Auto in die Proteste zu fahren. Die Protestierenden wurden als „Dreck“, „geistig behindert“, „Terror-Omas“, die man mit einem „Kärcher reinigen“ müsse, bezeichnet. Größerer inhaltlicher Widerspruch oder eine aktive Moderation war nicht festzustellen. Auf dem Portal „nebenan.de“ wurde einer Person, die für die Anti-Nazi-Proteste warb, angeküngt, dass ihr „auf die Fresse“ gehauen werde, weil die Neonazis „anständige Menschen“ seien und Protest gegen den Aufmarsch "Volksverhetzung" sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2020
    Zwischen der Fußgängerbrücke und der Rhinstraße wurden in der Straße Alt Friedrichsfelde etwa 15 Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2020
    Am 04. Oktober 2020 wurde in der Danckelmannstr. in Charlottenburg, auf der Fensterbank eines Cafés, ein Flugblatt entdeckt. Inhaltlich wurde u.a. behauptet, dass Maskentragen der physischen und psychischen Gesundheit, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, schade. Zu der Verbreitung der Flyer wurde in rechten und verschwörungsideologischen Foren und Telegram-Gruppen aufgerufen.
    Quelle: Register CW
  • 3. Oktober 2020
    Am Abend des 3. Oktober fuhren mehrere Antifaschist*innen, die zuvor gegen einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen demonstrierten, mit der S-Bahn in Richtung Berlin-Mitte. Als die Bahn durch Marzahn fuhr, kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Antifaschist*innen und zwei Neonazis, die sich ebenfalls im Bahnwaggon befanden. Im weiteren Verlauf schlugen die zwei neonazistischen Männer auf Antifaschist*innen ein. Als die Bahn am S-Springpfuhl anhielt, verließen die zwei Männer die Bahn. Dabei bedrohten und schlugen sie weiterhin die Antifaschist*innen. Nach einer Weile griff die Polizei ein und hielt die Männer fest, um sie davon abzuhalten, weiter tätlich gegen Antifaschist*innen vorzugehen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. Oktober 2020
    An ein Schild der Tram-Haltestelle Wendenschloß wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Oktober 2020
    In einem Künstler*innenzentrum der Hasselwerderstr. störte ein Mann mit aggressivem Auftreten und teils antisemitischen Rufen eine beginnende Veranstaltung im Rahmen des Sukkot-Fests. Während der Vorbereitungen für die Veranstaltung als Teil des Rahmenprogramms zum Sukkot-Fest, kam ein Mann zum Organisationsteam in die Nähe der aufgestellten Laubhütte und stellte anfänglich eine Reihe von Fragen. Dabei sagte er auch, dass er an keine Religion glaube, sondern an Odin. Innerhalb weniger Minuten wurde der Mann immer lauter, behauptete, einen Reichsbürger-Ausweis zu besitzen, und machte an Verschwörungsmythen anschlussfähige Andeutungen. Die Betroffenen forderten ihn ruhig dazu auf, seine Aussagen zu konkretisieren. Der Mann ging darauf nicht ein und wurde zunehmend aggressiver. Er wollte von den Betroffenen Antworten auf seine Fragen, da diese doch „für das Steuergeld“ arbeiten würden. Durch die Lautstärke fühlten sich auch Eltern gestört, die sich auf dem benachbarten Spielplatz aufhielten. Der Mann beschimpfte diese und verließ schließlich brüllend das Gelände. Die herbeigerufene Polizei konnte den Mann etwas später festhalten.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 3. Oktober 2020
    Am 03. Oktober 2020 gegen 16 Uhr wurde im Fürstenbrunner Weg in Westend, auf Höhe der Bushaltestelle und dem Südausgang des Friedhofs, ein an einen Elektorkasten geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 3. Oktober 2020
    Um 14 Uhr startet die sogenannte "Freedom-Parade" vom Corona-Leugner "Captain Future". Ordner war ein rechter Youtuber, der akribisch den Gegenprotest abfilmte und noch einen Tag vorher auf einer Veranstaltung der Brandenburger AfD mit Björn Höcke gesehen wurde. Außerdem wurde am Wagen eine große bunte Fahne mit der "Man-Rune" mitgeführt. Es handelt sich dabei um ein Zeichen eines im 2. Weltkrieg von der SS getragenen, staatlich geförderten Vereins mit dem Ziel Rassenhygiene und Gesundheit über die Erhöhung der Geburtenrate arischer Kinder herbeizuführen. Weiterhin wurde die Rune - Zeichen der Kraft des Volkes und der völkischen Bewegung - als Kennzeichen der NS-Frauenschaft verwendet. "Captain Future" ist darüber hinaus bereits für seinen Schulterschluß mit Attila Hildmann auffällig geworden.

    Der Veranstaltungsauftakt wurde durch lauten Gegenprotest begleitet. Die "Freedom-Parade" führte durch Friedrichshain zum Brandenburger Tor.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. Oktober 2020
    Im Rahmen eines Neonaziaufmarsches am 3. Oktober 2020 wurde der S-Bahnhof Springpfuhl als Anreisetreffpunkt für eine dreistellige Anzahl organisierter Neonazis genutzt. Am Abend kehrten diese zur Abreise zum Bahnhof zurück. Eine Gruppe der Neonazis, bestehend aus mehreren dutzend Personen, verweilte während der Abreise längere Zeit auf dem Vorplatz des Bahnhofes. In diesem Rahmen pöbelten sie gegen Betreiber*innen umliegender Geschäfte aus rassistischen Motiven und bedrohten sie.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Macht die Grenzen dicht" (schwarz-weiß-roter Hintergrund), "Kampfsport statt Kiffen. Deutsche Jugend zu uns!" und andere.
    Quelle: Twitter vom 03.10.2020
  • 3. Oktober 2020
    Im Bereich der Bushaltestelle Knollstraße wurden viele Nazi-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Oktober 2020
    In der Wönnichstr., Irenenstr. und Margaretenstr wurden mehr als ein dutzend Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt. Sie warben für einen Aufmarsch am selben Tag.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Buchberger Straße wurden mehrere Neoanzi-Aufkleber (Reichskriegsfahne, „Better dead than red“, „Hier wurde linksextreme Propaganda entfernt“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    Ein 31-Jähriger wurde in der Nacht zum 3. Oktober um 3:30 Uhr in der S-Bahn rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten. Ein Mann und eine Frau hatten ihn schon beim Einsteigen auf dem S-Bhf. Lichtenberg attackiert und setzten die Attacken bis zum S-Bhf. Gehrenseestraße fort, wo sie die Bahn verließen. Der Angegriffene alarmierte die Polizei, eine Frau stellte sich als Zeugin zur Verfügung.
    Quelle: dpa, Polizei Berlin
  • 3. Oktober 2020
    Ein Journalist wurde im Umfeld des Neonazi-Aufmarsches des „3. Weg“ von einem Neonazi-Sympatisanten angegriffen und mit einem Faustschlag im Gesicht verletzt.
    Quelle: Verdi
  • 3. Oktober 2020
    Etwa 350 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Schweden, Dänemark und der Ukraine fanden sich am Samstag, dem „Tag der deutschen Einheit“ -  3. Oktober 2020, am S-Bhf. Wartenberg zu einem Aufmarsch ein. Die Partei „Der 3. Weg“ hatte unter dem Motto „Ein Volk will Zukunft! Heimat bewahren! Überfremdung stoppen! Kapitalismus zerschlagen!“ zu dem Aufmarsch aufgerufen.

    Die rassistische Stoßrichtung, die sich schon in der Mobilisierung und dem Motto des Aufmarschs artikuliert hatte, fand ihre Fortsetzung in mehreren Redebeiträgen. So stellte nicht zuletzt der Redner Wolfram Nahrath die niedrigen Geburtenzahlen in Deutschland einer „Masseneinwanderung“ gegenüber, die das deutsche Volk vernichte. Der auf Blutsrecht beruhende rassistische Volksbegriff der Partei zog sich durch alle Reden genauso wie positive Bezüge auf den NS.

    Dies zeigte sich deutlich an der Rede von „Volksverrätern der etablierten Parteien“ und der Aufgabe des „3. Wegs“, „unser Land von dem Dreck zu befreien, den es seit 75 Jahren zu beklagen hat“. Darin drückte sich eine aggressive Ablehnung demokratischer Aushandlungsprozesse und Akteure aus. In Reden wurde in Bezug auf das heutige Staatsgebiet stets in revisionistischer Weise von „West- und Mitteldeutschland“ (anstelle von Ostdeutschland) und von „deutscher Teilvereinigung“ gesprochen. Damit wurde indirekt die Annexion heute polnischer Gebiete (hier als „Ostdeutschland“ gemeint) gefordert. Ein schwedischer Gastredner drückte das am klarsten aus als er rief: „Die Geschichte kannte die Deutschen als großartiges Volk bis 1945, als sich dieses großartige Volk bereitwillig einem heldenhaften Schicksal stellte.“ In Bezug auf den „3. Weg“ (und die NSDAP) sagte er: „Eine neue nationale, sozialistische und revolutionäre Bewegung ist erschienen. Bereit den Kampf fortzuführen, den die alte Garde begann.“

    Dass Gewalt ein legitimes Mittel für den „3. Weg“ ist, zeigte sich schon öfter, nicht zuletzt bei den gewalttätigen Angriffen ihrer Aktivisten in Plauen und Siegen. Sie wurde mehrfach gegenüber den Blockierenden angekündigt und als Mittel des siegreichen Kampfes propagiert: „Der Sieg wird durch unseren Willen und Opfer gewonnen und bezahlt durch Blut.“
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    Zwei Besucher*innen eines Imbisses in der Ribnitzer Straße zeigten, als gegen 16:10 Uhr der Neonazi-Aufmarsch des „3. Wegs“ passierte, den Hitlergruß. Sie wurden von der Polizei verhaftet.
    Quelle: JFDA
  • 3. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 9 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und drei Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Ein Aufkleber war von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg und ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber stammte von der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle S Plänterwald wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support you local Anti-Antifa" entdeckt und entfernt. 'Anti-Antifa' ist ein Konzept neonazistischer Gruppen zur Einschüchterung von politischen Gegner*innen, das auf Gewalt ausgerichtet ist.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Oktober 2020
    Vor dem Einkaufszentrum Eastgate demonstrierten mehrere Neonazis mit Reichsflaggen gegen eine Versammlung der "Freien Deutschen Jugend".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Oktober 2020
    In der Umgebung der Jenaer Straße/Riesaer Straße wurden mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt. Unter anderem wurden die Worte "Anti Antifa" auf einen Stromkasten geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Oktober 2020
    Am 2.10 wurden Sticker der Identitären Bewegung im S-Bahnhof Bundesplatz am Treppenabgang zur U9 Osloer Str. in der oberen Ebene entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Templehof-Schöneberg
  • 2. Oktober 2020
    Am 02. Oktober 2020 wurde in der Wilmersdorfer Str., Ecke Sybelstr. in Charlottenburg ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. Oktober 2020
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde beim Einkaufen in einem Einkaufszentrum in der Müllerstraße im Wedding von einem anderen, ihm unbekannten Kunden auf antiziganistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Oktober 2020
    Die betroffene Person saß in der Nacht in der S 3 Richtung Erkner als am S-Bhf. Friedrichshagen zwei Jugendliche in ihr Abteil stiegen und sich zu den Person setzten. Sie begannen ein Gespräch und fragten die betroffene Person über ihr Fahrtziel und Bekannte aus. Dabei verbrannten sie während der Fahrt mehrere Kleidungsstücke und schmissen diese aus der Bahn. Die betroffene Person fühlte sich massiv bedrängt.

    Am S-Bhf. Erkner stiegen alle gemeinsam aus und die Jugendlichen hielten die betroffene Person fest und wollten sie zwingen mit ihnen zu kommen. Dabei entwendeten sie die Brille und zerstörten diese fast. Die betroffene Person konnte jedoch flüchten. Auf dem Vorplatz des Bahnhofs holten die Jugendlichen jedoch auf und schlugen der betroffenen Person ins Gesicht. Erst nachdem ein Auto und mehrere Bahnmitarbeiter auf die um Hilfe schreiende Person zukamen, flüchteten die Täter.

    Der Angriff fand in Brandenburg statt und wird daher von der Opferperspektive dokumentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Oktober 2020
    Am Treptower Park wurde auf einen Stromkasten "Antifa Hunter Miliz" geschmiert. Übersetzt heißt dies 'Antifa Jäger Miliz'. Im Zusammenhang mit diesem Tag kam es zu den letzten Monaten zu insgesamt vier Morddrohungen gegen Antifaschist*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Oktober 2020
    Bei der Polizei Berlin gab es eine rassistische Chatgruppe. Daran nahmen 25 Polizistinnen und Polizisten teil. Ein Vorgesetzter war informiert und bat bloß darum keine strafrechtlich relevanten Inhalte zu teilen. Im Chat wurden Jüd*innen, Schwarze Menschen, Muslimas, Muslime und Geflüchtete sowie politische Gegner*innen abgewertet und ausgegrenzt. Überwiegend waren die beanstandeten Posts rassistisch motiviert. Im Chat wurden Gewaltfantasien verbreitet. Die Polizei hat ein Strafverfahren und 31 Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Einsatzstelle wurde nicht bekannt.
    Quelle: WDR Monitor 01.10.2020, Berliner Morgenpost 01.10.2020 u. 05.10.2020
  • 1. Oktober 2020
    Auf einer Rolltreppe in einem Einkaufszentrum im Ortsteil Mitte wird einer als asiatisch gelesenen Frau mehrfach von einer weißen deutschen Frau auf abfällige und anklagende Weise "Corona" hinterhergerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Oktober 2020
    Am 01. Oktober 2020 wurde am U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg die Schmiererei „Fuck Antifa“ entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 1. Oktober 2020
    Am 01. Oktober 2020 wurde gegen 6:30 Uhr am U-Bhf Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg die Kleidung eines schlafenden 46-jährigen obdachlosen Mannes, von einem unbekannten Mann, angezündet. Der 46-Jährige konnte seine Kleidung selbst abstreifen und wurde mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Mordkommission ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2306, rbb vom 01.10.2020
  • 30. September 2020
    In der Rosenthaler Straße in Mitte wurden Schaufenstern von drei Läden, in denen englischsprachige Hinweise oder Plakate zu lesen waren, mit Aufklebern überklebt. Auf den professionell gestalteten Aufklebern stand: "Warum nicht auf Deutsch?". Die Aufkleber sind einer rechten sprachpolitischen Initiative zuzuordnen, die mit teilweise extrem rechten Gruppierungen vernetzt ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    Am S-Bahnhof Tegel entfernten Reinigungskräfte einen Aufkleber, der ein Hakenkreuz überdeckte. Das Hakenkreuz war in die Scheibe eingeritzt. Es wurde nicht entfernt und trat so wieder zum Vorschein.
    Quelle: Twitter 30.09.20
  • 30. September 2020
    Drei elfjährige Mädchen wurden im Bus in Neu Hohenschönhausen von einer Frau lautstark rassistisch beleidigt.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 30. September 2020
    In der Alfred-Kowalke-Straße wurde ein Hakenkreuz auf einem Briefkasten entdeckt und überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2020
    Am Oschatzer Ring wurde ein großes "Lambda"-Symbol mit gelber Farbe auf den Boden geschmiert. Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung". Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der Umgebung geschmiert, teilweise in Kombination mit direkten Bezügen zur "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. September 2020
    Im S-Bahnhof Tiergarten trug ein Mann gegen 6.20 Uhr einen Schal als Maske, der die Farben der Reichskriegsflagge und einen Reichsadler mit einem Hakenkreuz zeigte. Außerdem trug seine Jacke die Aufschrift "Ja zu Deutschland".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    Am 30. September 2020 wurde an einem Masten beim U-Bhf Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 30. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    In der Ausgabe des Trendmagazins August/September, herausgegeben von Andreas Wild werden u.a. an rechte und Verschwörungstheorien anschlussfähige Aussagen getätigt, bspw. im Bezug auf die Presse und Corona. Des Weiteren wurde Andreas Geisel in NS-Uniform auf der am Kragen Spritzen zu sehen sind, abgebildet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    Auf der Facebookseite der AfD Stegkitz-Zehlendorf werden rassistische Stereotype bedient und stets ein Zusammenhang zwischen Geflüchteten und Kriminalität hergestellt. Des Weiteren war von "Krieg in Schöneberg" die Rede, die auf "Clan-Kriminalität" in Berlin anspielt. Ebenso wurden Umvolkungsphantasien bedient und ein rassistischer Antisexismus verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. September 2020
    In der Rudower Str. am Uferpark wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechtem Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. September 2020
    In der Tunnelstraße Alt-Stralau wurden mind. 10 Sticker verklebt, die sich mit Fake-News gegen die Partei der Grünen richteten. Weiter 20 Sticker wurden in der Corinth- und Persiusstraße verklebt.
    Quelle: Twitter
  • 29. September 2020
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt nach einer Beleidigung gestern Abend in Hellersdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen wollten eine 38-jährige Frau und ihre 17-jährige Tochter gegen 17.40 Uhr die Fritz-Reuter-Straße in Höhe der Hönower Straße überqueren, als ein unbekannter Mann mit seinem Auto aus der Hönower Straße nach links in die Fritz-Reuter-Straße einbog. Die beiden Fußgängerinnen, die die Fahrbahn bereits betreten hatten, blieben vor dem herannahenden Wagen stehen. Der Kraftfahrer bremste unterdessen und hielt auf Höhe der beiden Frauen an. Aus dem Auto heraus beleidigten er und seine Beifahrerin die beiden Fußgängerinnen fremdenfeindlich, um anschließend mit dem Opel auf der Fritz-Reuter-Straße in Richtung der Straße An der Schule zu flüchten. Die Ermittlungen dauern an. Link: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.998320.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 29. September 2020
    Gegen Nachmittag wurde ein Mann, der für eine Organisation Spenden sammelte, von einer Passantin mehrfach rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 29. September 2020
    Am 29. September 2020 wurde in der Fechnerstr. ein Aufkleber von "QAnon" entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 28. September 2020
    In der Einbecker Straße, Irenenstraße und Weitlingstraße wurden mehr als 20 Aufkleber des „3. Weg“ („Kampf den Feinden von Volk & Nation“, „Überfremdung stoppen – Deutschland den Deutschen“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Linke Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 28. September 2020
    Einem Schwarzen jungen Mann wurde am Bahnhof Alexanderplatz aus rassistischer Motivation die Auskunft verweigert. Der junge Mann aus dem Kongo wusste nicht, an welchem Gleis sein Zug abfahren sollte und hatte sich deswegen Hilfe suchend an einen weißen Passanten gewandt. Der ca. 45 Jahre alte Mann entgegnete ihm barsch, wenn man die deutsche Sprache nicht beherrsche, dann solle man auch nicht nach Deutschland kommen. Damit verweigerte er jede Hilfe und ging weiter. Eine andere Passantin, die dies empört mitgehört hatte, kam daraufhin jedoch dem jungen Mann zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2020
    An der Bushaltestelle Mahlsdofer Str./ Gehsener Str. wurden fünfmal Parolen gegen politische Gegner*innen geschmiert.

    In der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2020
    In der Quedlinburger Straße wurden mehrere rassistische "Nein zum Heim"-Aufkleber auf dem Bürgersteig verstreut.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 27. September 2020
    Im Berliner Hauptbahnhof wurden auf der unteren Ebene mehrere LGBTIQ*feinliche Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. September 2020
    In der Gottschedstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. September 2020
    In mehreren Straßen des Weitlingkiezes (u.A. Eitelstraße, Rupprechtstr., Münsterlandstr., Wönnichstr.) wurden etwa 100 Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2020
    An der Ecke Heidelberger Str./ Treptower Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechtem Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. September 2020
    Am Außeneingang zur Synagoge Tifferet Israel wurde die Mesusa gezielt beschädigt. Jemand hatte die Kapsel geöffnet und auf beide Seiten der darin befindlichen Schriftrolle ein Hakenkreuz geschmiert. Laut dem Rabbiner der Synagoge muss der Vorfall zwischen Rosch haSchana (ab 11.09.) und Jom Kippur (ab 27.09.2020) passiert sein.
    Quelle: AG Gegen Rechtsextremismus
  • 27. September 2020
    Am 27. September 2020 wurde an der Friedhofsmauer des Jüdischen Friedhofs an der Heerstr. in Westend ein großes mit schwarzer Farbe geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 27. September 2020
    Am Mittag zeigte ein Mann einer vorbeifahrenden Funkstreife zwei Mal den Hitlergruß. Gegen 13.30 Uhr nahmen die Polizeikommissarin und der Polizeiobermeister zunächst den ersten verbotenen Gruß des 33-Jährigen in der Boxhagener Straße wahr. Der Tatverdächtige, der die Funkstreifenbesatzung dabei direkt angesehen haben soll, wiederholte die Geste dann noch einmal. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2274
  • 26. September 2020
    Ein Aktivist des „3. Weg“ brachte in der Heinrichsstraße Aufkleber der Neonazipartei an Regenrinnen und Stromkästen an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. September 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen anti-muslimische Flugblätter.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. September 2020
    Gegen 19:30 Uhr beobachtete ein Zeuge an der Hasenheide, wie ein Mann einen anderen Mann von hinten mit einem Regenschirm mehrmals in den Rücken pickst und ihn u. a. als „Schwuchtel“ beschimpft, weil er scheinbar beim Vorbeigehen etwas gestriffen wurde. Neben weiteren Beleidigungen griff der Mann das Opfer unvermittelt an, schlug auf das Opfer ein und schubste es mehrmals in Richtung Straße. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt. Die vom Zeugen gerufene Polizei hat das Opfer umfassend beraten und nahm einen Anzeige wegen Körperverletzung auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. September 2020
    In der Vulkanstraße, Herzbergstraße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber der NPD, des „3. Weg“, der „Identitären“ und anderer extrem rechter Organisationen gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen die Antifa und mobilisierten zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. September 2020
    In der Carola-Neher-Straße wurde eine "Odal-Rune" in weißer Farbe an einen Stromkasten geschmiert. In der gleichen Farbe wurden bereits einige Woche zuvor Runen auf den Bürgersteig geschmiert. Neben der Rune befand sich der Zahlencode "88" in roter Farbe. Die "Odal-Rune" wurde (teilweise in leicht abgewandelter Form) im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. September 2020
    Im Ortsteil Heinersdorf kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Treskowstraße zu einer rassistischen Beleidigung und anschließend zu einem Angriff. Ein Mann (25 Jahre) hielt sich in dem Gemeinschaftsraum auf, als ein weiterer Bewohner (32 Jahre) hinzukam und ihn rassistisch beleidigte. Anschließend soll der 32-jähirige einen Stuhl ergriffen und den gegen den Rücken des 25-Jährigen gestoßen haben. Zudem soll er mit einer Faust in das Gesicht des Jüngeren geschlagen haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.09.2020
  • 26. September 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    Im S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel wurde eine Kopftuch tragende Frau von zwei Frauen aus antimuslimisch-rassistischer Motivation beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    An der Bushaltestelle Kraetkestraße wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. September 2020
    Vor dem Polizeiabschnitt 47 wurden in den letzten Tagen mehrfach Sticker des Dritten Wegs angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. September 2020
    In der Müllerstraße im Wedding wurden zwei Schwarze junge Frauen auf rassistische Weise als potentielle Autodiebinnen verdächtigt. Die jungen Frauen unterhielten sich, während sie neben einem parkenden Pkw standen. Eine um die 40 Jahre alte weiße Frau trat auf sie zu und schrie sie an, sie sollten von ihrem Auto weggehen. Ihr Wagen sei neu, gesichert und deswegen sowieso nicht zu klauen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    In der Griechischen Allee wurde 12 mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. September 2020
    Am Sterndamm in der Nähe des S-Bhf. Schöneweide wurden 11 rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei '3. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurden fünf Aufkleber von der Identitären Bewegung im Tunnel zum Ausgang Nibelungenstraße sowie mehrere verschwörungstheoretische Schriftzüge, bei denen es sich um die Qanon-Verschwörung handelte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. September 2020
    In Rudow wurden drei extrem rechte Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. September 2020
    In Rudow wurden drei extrem rechte Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt erneut an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. September 2020
    An ein Schild im Park am Kaisersteg wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde ein Mann (45 Jahre) in einem Wohnheim in der Berliner Straße gegen 1:00 Uhr von einem anderen Bewohner (19 Jahre) mit Schlägen und einem Messer angegeriffen. Die Polizei ermittelt, ob es sich um eine homophobe Tat handelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 24.09.2020
  • 24. September 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. September 2020
    In der Rollbergstr. wurden zwei Frauen mehrfach homofeindlich beleidigt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Berliner Allee und Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten Onlineversandes (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antifa nach Afrika" (mit einer rassistischen Darstellung eines Schwarzen Menschen) oder "Linke Lump. Zur praktischen Arbeit".
    Quelle: NEA
  • 24. September 2020
    In der Jungstraße, Höhe Hausnr. 5 wurde ein Sticker der Partei DIE RECHTE entfernt. Text: "Nationaler Sozialist - Was denn sonst?!"
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. September 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einen Stromkasten zwei Hakenkreuze geschmiert. Zudem wurden in der Straße ca. 10 Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung wurde u.a. das Verbot der Reichs- und Reichskriegsflaggen, die zum bevorzugten Symbol extrem rechter Reichsbürger*innen geworden sind, durch das Land Bremen beklagt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. September 2020
    Am 23. September 2020 gegen 14.20 Uhr beleidigte ein 72-jähriger Fahrgast im U-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg drei BVG Sicherheitsmitarbeiter antisemitisch. Er soll nach einem gültigen Fahrausweis kontrolliert worden sein und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Der Mann beleidigte die drei Mitarbeiter antisemitisch und äußerte sich, als die hinzugerufenen Polizist*innen eintrafen, wiederholt antisemitisch.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2246
  • 23. September 2020
    In der Rummelsburger Straße wurde auf einem Briefkasten ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. September 2020
    Fünf Nazis griffen in der Köpenicker Straße zwei Menschen an und verletzten sie. Neben anderen Verletzungen trug ein Opfer eine gebrochene Hand davon. Die Nazis erkannten in ihnen vermeintliche politische Gegner*innen und auch rassistische Motive spielten eine Rolle.
    Quelle: Antifa Neumünster
  • 23. September 2020
    Am 23.09.20 bekam die Zwölf-Apostel-Kirchhof eine rassistische, NS-verhamlosend Mail, in den NS-Vernichtungsfantasien sowie antisemitische Beleidigungen angebracht worden sind.
    Quelle: Zwölf-Apostel-Kirchhöfe
  • 23. September 2020
    An einem Pfeiler vor einem Supermarkt am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein großes Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 22. September 2020
    Im Umfeld des Tram-Station Brodowiner Ring wurden mehrere Aufkleber der antisemitischen Verschwörung "QAnon" gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. September 2020
    Bei einem Informationsstand im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurde einen Mitglied der Linken von einem Mann entgegen geworfen: "Euch Kommunisten sollte man vergasen!"
    Quelle: Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Kiezbüro Marienfelde
  • 21. September 2020
    In der Bartningallee nah am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. September 2020
    In einem Park in der Nöldnerstraße wurde ein mit Edding angebraches Hakenkreuz, Keltenkreuz, eine „88“ („Heil Hitler“) und eine „14“ („14 Words“ - neonazistischer Slogan) gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    In der Frankfurter Allee wurden zwischen der Gürtelstraße und dem Rosenfelder Ring mehr als 20 Neonaziaufkleber (Reichsflagge, „Better dead than red“,...) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    In der Weitlingstraße wurden an mehreren Stellen Aufkleber des „3. Wegs“ angebracht, unter anderem an einem Restaurant.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    Erneut wurde im Ortsteil Pankow in der Lohmestraße an einer Haustür der anti-muslimisch rassistische Slogan "Moslems raus" entdeckt und entfernt. Der Slogan war mit Kreide an die Haustür gemalt wurden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde ein neonazistisches Graffiti entdeckt und entfernt, das von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" angebracht wurde. Das Graffiti wirbt für einen Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen. In einem Internetbeitrag posen 17 Anhänger der Neonazipartei vor der Schmiererei zur Machtdemonstration.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde erneut ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Zwei lokale Neonazis posieren auf einem Bild im Internet vor der Schmiererei. Kurz zuvor wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" an der gleichen Stelle angebracht. Dieses wurde innerhalb kürzester Zeit von Antifaschist*innen entfernt. Mit der neuen Schmiererei bedrohen und beleidigen die Neonazis des "III. Weg" politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    Im Springpfuhlpark wurden zwei extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehen. Die Schmierereien wurden an einer Bank und an einen Mülleimer in roter Farbe angebracht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    In der Weitlingstraße wurden an mehreren Stellen Aufkleber des „3. Wegs“ angebracht, unter anderem an einem Restaurant.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. September 2020
    Drei Frauen joggten am Abend, es war schon dunkel, durch den Viktoriapark, als sie aus einer Gruppe von ca. 25 gemischten jungen Leuten heraus auf Höhe des Nationaldenkmals für die Befreiungskriege von einer männlichen Person rassistisch Form beleidigt wurden. Die Gruppe wurde augenscheinlich von den Betroffenen als rechts eingestuft und verhielt sich aggressiv gegenüber den Entgegenkommenden. Die Frauen liefen aus Angst schnell weg.

    Eine der Frauen berichtete zudem, daß nach einem Gespräch mit Freunden über den Vorfall, diese mitteilten, daß sie bereits mehrfach am gleichen Ort von vermutlich der gleichen Gruppe rassistisch beleidigt wurden und die Nutzung des Victoriaparks ab der Abenddämmerung für nicht sicher halten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. September 2020
    In Tiergarten wurden fünf rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. September 2020
    In der Frankfurter Allee, nordöstlicher Ausgang des U-Bhf Samariterstraße, wurde ein Sticker des "Aktionsblogs" entfernt. Text: "Unsere Stadt - Unsere Regeln".
    Quelle: Berlin gegen Rechts
  • 19. September 2020
    Ab 13.00 Uhr führte der diesjährige "Marsch für das Leben" des Bundesverbands Lebensrecht mit ca. 2000 Teilnehmenden durch Mitte zum Brandenburger Tor, um für schärfere Verbote von Schwangerschaftsabbrüchen, gegen Sterbehilfe und gegen Queerpolitik zu demonstrieren. An der Demonstration beteiligten sich auch deutlich erkennbar zahlreiche extrem rechte Gruppierungen, Neonazis und AfD-Politiker*innen. Auf vielen Plakaten wurde die Schoah relativiert dadurch. dass Schwangerschaftsabbrüche mit ihr gleichgesetzt wurden. Auf T-Shirts einiger Teilnehmer wurde ein Embryo in einem verfremdeten Davidsstern dargestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ vom 21.09.2020, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. September 2020
    Zwischen Poelchaustraße und Allee der Kosmonauten wurden ca. 50 Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten vom extrem rechten Kampagnenprojekt "Ein Prozent".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Am Helene-Weigel-Platz wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie werben für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    In der Heinrichstraße, Weitlingstraße, Friedastraße und Wönnichstraße wurden Aufkleber des „3. Wegs“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter gegen „Linksextremismus“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. September 2020
    Ein gegen 19.10 Uhr am U-Bahnhof Friedrichstraße in die S-Bahn nach Schönefeld eingestiegener weißer junger Mann setzte sich dicht neben eine junge Frau, obwohl noch andere Plätze, die die Einhaltung eines Abstands geboten hätten, frei waren, rückte noch näher an die erstarrte Frau ran, nahm seine Maske, die er nur Alibi-halber am Kinn baumeln hatte, grinsend ganz ab, beugte sich ganz nah zu hier hin, flüsterte ihr etwas Unverständliches zu und pustete ihr dann ins Ohr und ins Gesicht. Als die sichtlich angewiderte Frau aufstand und sich wegsetzte, stand er auch auf und rief ihr anti-asiatisch rassistische und sexistische Beleidigungen hinterher. Als sich ein Zeuge vor den Belästiger stellte, um zu verhindern, dass er der Frau nachging, und ihn aufforderte, seine „Rassisten-Fresse“ zu halten und eine Maske aufzusetzen, beleidigter er auch den einschreitenden Zeugen u.a. als „obrigkeitshöriges Schlafschaf“ und ließ sich verschwörungsideologisch über Corona-Maßnahmen aus. Als sich auch ein weiterer Zeuge vor ihm aufbaute, folgte er schließlich den nachdrücklichen Aufforderungen der Zeugen, die Bahn zu verlassen, und stieg nach drei Stationen aus dem Waggon aus.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2020
    In der Griechischen Allee wurde 17 mal die "88" und ein mal das Kürzel der verbotenen neonazistischen Organisation 'Combat 18' (C18) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 18. September 2020
    Nach einem polizeilichen Einsatz am Tempelhofer Ufer wurde ein Mann, der sich aggressiv gegen seine Lebensgefährtin und gegen die gerufene Polizei verhielt festgenommen.

    In der Folge beleidigte er Polizist*innen als Nationalsozialisten und zeigte ihnen den "Hitlergruß".
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2215
  • 18. September 2020
    Im Gebiet zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz wurden mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 18. September 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße, Richtung Kielinger Straße wurde eine Rassistische Schmiererei "Ausländer Raus" begleitet mit "AfD" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. September 2020
    Eine Gruppe von vier jungen Afrikanern wurde am Alexanderplatz rassistisch beleidig. Die jungen Männer waren dabei, zu fotografieren, als eine Gruppe von sechs weißen, ca. 55 bis 60 Jahre alten Männer dazu kam, die laut lachend Affenlaute imitierten und die jungen Afrikaner als "kleine Affen" beleidigten. Die jungen Männer riefen daraufhin die Polizei an, um die rassistische Beleidigung anzuzeigen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die rassistische Männergruppe jedoch schon geflüchtet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2020
    In Marzahn soll ein 18-Jähriger am Freitagnachmittag zwei 13- und 14-jährige Jungen bedroht haben. Er habe sich durch ihre Musik gestört gefühlt, hieß es. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, ging der 18-Jährige gegen 17.45 Uhr auf die kleine Gruppe zu, die in einer Grünanlage in der Trusetaler Straße Musik hörte. Mit rassistischen Worten forderte er sie auf, die Musik auszustellen, dabei zeigte er auf eine Schusswaffe im Hosenbund. Die Gruppe machte die Musikbox aus, verletzt wurde niemand. Laut Polizei handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.
    Quelle: Tagesspiegel Newsletter Marzahn-Hellersdorf / Register ASH
  • 18. September 2020
    Rund um "das Schloss" in Steglitz wurden diverse IB-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. September 2020
    Insgesamt vier Aufkleber von extrem rechten Gruppierungen wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. September 2020
    Am 16. September 2020 wurden in Westend zwei Frauen rassistisch beleidigt. Gegen 8.40 Uhr soll in einer Supermarktkette in der Reichsstr. ein 29-Jähriger eine 52-jährige Kassiererin rassistisch beleidigt und gegen den Kassentresen getreten haben. Nach dem Verlassen des Geschäfts soll er eine 20-jährige Passantin ebenfalls rassistisch beleidigt haben. Der 29-Jährige wurde festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2179
  • 17. September 2020
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden 5 Parolen gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffarmierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2020
    Am Abend brüllte ein Mann vor einer Unterkunft für Geflüchtete rassistische Parolen. Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden erneut Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben eine Demonstration am 03.10. in Hohenschönhausen.
    Quelle: NEA
  • 17. September 2020
    Ein Unbekannter griff am Abend zwei Frauen an, die gegen 19:20 Uhr auf einer Bank am Strausberger Platz saßen und sich küssten. Erst pöbelte der Täter die Frauen an, dann sprühte er Pfefferspray in ihre Richtung, verfehlte sie jedoch. Danach warf er noch mehrere Glasflaschen auf das Pärchen. Die beiden Frauen blieben unverletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2195
  • 17. September 2020
    An der Packstation Packstation 416 (bei Aldi) Alt Mariendorf 16, 12107 wurden antisemitische Schmierereien angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. September 2020
    An einem Haus in der Altenbraker Str. wurden auf dem Klingelschild Schmierereien entdeckt, die Bewohner*innen einer Wohnung auf rassistische und sozialchauvinistische Art in Verbindung mit Corona beleidigten. Bewohner*innen des Hauses hatten über einen Aushang ihre Quarantäne bekannt gegeben und um Unterstützung gebeten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Berliner Allee Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten eine Demonstration am 03. Oktober 2020 in Hohenschönhausen beworben.
    Quelle: NEA
  • 16. September 2020
    In der Vogelbeerstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    In der Moosstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    Wie RBB 24 in einem Beitrag zeigte, wurde eine Sachbeschädigung zu Lasten Wohnungsloser am Landwehrkanal ausgeübt. Von einer Person wurde ein Zelt zerrissen und eine Matratze in Brand gesteckt. Das Feuer konnte gelöscht werden.
    Quelle: RBB24-Reportage
  • 16. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung sprach auch ein Mitarbeiter des von einem früheren NPD-Kader gegründeten rechten Video-Bloggs "Team Heimat" und und ein Verschwörungsideologe aus der Bewegung gegen Corona-Maßnahmen. Außerdem wurde auf rassistische Weise Flucht und Migration mit Kriminalität in Verbindung gebracht und Bundeskanzlerin Merkel für die angeblich mangelnde Abschiebepraxis verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. September 2020
    Im Umfeld der Haltestelle Zingster Straße/ Ribnitzer Straße wurden verschiedene rassistische Aufklebermotive gefunden und entfernt. Sie stammten unter anderem aus einem extrem rechten Onlineversand aus Halle.
    Quelle: Platte machen
  • 16. September 2020
    Ein 37-jähriger Paketzusteller war im Falkenhagener Feld mit seinem Auto unterwegs, als auf Höhe Pionierstraße/ Ecke Wasserwerkstraße ein 38-jähriger Mann und eine unbekannte Begleiterin auf die Scheibe des Fahrzeuges spuckten und schlugen. Als der Paketzusteller daraufhin ausstieg, wurde er vom 38-Jährigen rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Das Paar fuhr danach in einem Auto Richtung Falkenhagener Platz. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 17.09.20
  • 16. September 2020
    Ein Tattoostudio aus der Frankfurter Allee wirbt auf Facebook mit einem Rückentattoo, auf dem verbotene Symbole zu sehen sind und Angehörige der SS idealisiert werden. Das LKA ermittelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. September 2020
    In der Hasselwerderstr. vor der Novilla wurde ein Hakenkreuz entdeckt und die Polizei informiert.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an einer Hauswand in der Fritschestr. in Charlottenburg der Schriftzug "Refugees not welcome" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an der Kantstr. Ecke Kaiser-Friedrichstr. ein Artikel aus dem neurechten Magazin Compact ausgehangen. Dabei ging es inhaltlich um die sogenannte "Coronadiktatur", einem Narrativ, welches "Coronaleugner*innen" nutzen, um jegliche Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie zu diskreditieren. Zudem wurde in dem Artikel ein positiver Bezug zu Lukaschenko und damit verbunden eine starke Kritik am Westen geübt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 14. September 2020
    An der Bushaltestelle Landfliegerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.

    Im Umfeld der Springbornstr. wurden ca. 12 NS-verherrlichende Aufkleber der 'Freien Kräfte Neukölln' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2020
    Im Wedding wurde ein Schwarzer Mann von einem Nachbarn rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    Ein körperlich gehandicapter Mann wurde bei seinem Ausstieg aus der S-Bahn am Bahnhof Friedrichstraße von zwei einsteigenden jungen Männern behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    In der Wiener Straße (zwischen Liegnitzer und Glogauer Straße) wurde eine rassistische Schmiererei bemerkt. Unter einem Fenster war der Schriftzug "Drogen Dealer verbrennen" gesprüht. Das Wort verbrennen wurde bereits übersprüht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 14. September 2020
    Zwischen den S-Bahnhöfen Kaulsdorf und Mahlsdorf wurden neonazistische Aufkleber, u.a. von der Neonazipartei NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 14. September 2020
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße wurde an einem Stromkasten ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2020
    In der Dierhagener Straße wurden Flugblätter des „3. Wegs“ in Briefkästen gesteckt. An Stromkästen in der Zingster Straße und der Crivitzer Straße wurden Aufkleber der Neonazipartei gefunden. Sie warben für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: JFE Fullhouse
  • 14. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Lohmestraße an einer Haustür der anti-muslimisch rassistische Slogan "Moslems raus" entdeckt und entfernt. Der Slogan war mit Kreide an die Haustür gemalt wurden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. September 2020
    An der Packstation Alt Mariendorf 17, 12107 Berlin, wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. September 2020
    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2020
    In der Frankfurter Allee, Höhe Hausnummer 78, wurde an einem Sperrmüll-Schrank ein mit dünnem Filzstift gezeichnetes Hakenkreuzi entdeckt. Es war bereits mit Sprühlack größtenteils übermalt worden.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 13. September 2020
    Eine Person beleidigte in der Siegfriedstraße mehrere Menschen rassistisch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2020
    Am 13. September 17 Uhr wurden die TN*innen eine antifaschistische Radtour, zur Erinnerung an das Konzentrationslager Sachsenhausen in Marienfelde "800 Jahre Marienfelde", am Friedhof Marienfelde, von einem Mann behindertenfeindlich angepöbelt.
    Quelle: Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Marienfelde
  • 13. September 2020
    Im Kronprinzessinenweg wurden mehrere Aufkleber mit der Parole "Antifaterror verbieten", der Jungen Freiheit sowie selbstgemachte rechte Aufkleber, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. September 2020
    An der Bushaltestelle Lindenthalerallee wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. September 2020
    Am Fensterrahmen einer Gastronomie wurde ein Sticker mit verschwörungsideologischem Inhalt eines rechtsoffenen Versandhandels aus Lübeck entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in der Bahnhofstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Umvolkung stoppen" oder "Anti-Antifa". Darüber hinaus wurden Aufkleber von der rechten Partei DIE RECHTE entfernt.
    Quelle: NEA
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. September 2020
    Vor einem Einkaufzentrum in der Müllerstraße wurde gegen 17.30 Uhr eine aus Rumänien stammende Familie von einem weißen deutschen Paar antiziganistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. September 2020
    Um und auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde 23 mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 12. September 2020
    Ein Aufkleber einer extrem rechten Partei wurde in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. September 2020
    Vor einem Café in der Turmstraße in Moabit beklagte sich ein weißer Mann gegenüber dem ihm gegenübersitzenden weißen Bekannten besonders laut und deutlich betont, dass diese „Bimbos“ immer so laut seien, während drei Schwarze Männer am Nebentisch saßen. Sein weißer Bekannter lachte daraufhin über die Beleidigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. September 2020
    Im Umfeld der Lichtenberger Brücke wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Sie waren größtenteils flüchtlingsfeindlich und antimuslimisch motiviert. Einzelne nahmen offen Bezug auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2020
    Auf ein Auto, auf das in der Vorwoche bereits ein rassistischer Aufkleber geklebt worden war, wurde nur wenige Tage später erneut ein rassistischer Sticker angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. September 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden Aufkleber gefunden, die für eine Reichsbürger-Demonstration in Hamburg warben. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. September 2020
    In der Gegend Elli-Voigt-Straße/Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Migration.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. September 2020
    Im Ortsteil Staaken wurde eine 16-jährige Schülerin auf ihrem Weg zur Schule im Bus M32 von einem Mann rassistisch beleidigt. Er äußerte laut, sie käme aus einem anderen Land und hätte in Deutschland nichts zu suchen. Erst als er drohte, ihr Kopftuch herunterzureißen, kamen zwei Mitfahrerinnen der Schülerin zu Hilfe und protestierten lautstark. Sie stieg trotzdem an der nächsten Haltestelle aus und lief den restlichen Schulweg zu Fuß, so dass sie zu spät zum Unterricht kam.
    Quelle: Register Spandau
  • 10. September 2020
    An einem Laternenpfahl in der Onkel-Bräsig-Straße wurde zum wiederholten Mal ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Das Motiv "Merkel. Länger an der Macht als Hitler...und kein Stauffenberg in Sicht" stammt aus einem extrem rechten Onlineshop.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. September 2020
    Die Registerstelle Mitte erhielt eine antisemitische und LGBTIQ*feindliche Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. Sie mobilisieren zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 9. September 2020
    Im Regierungsviertel vor dem Reichstag demonstrierten am Nachmittag ca. 20 Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen mit einer rechtsoffenen sogenannten „Freedom Parade“. Mit dabei war auch der inzwischen offen neonazistische Attila Hildmann, der vor Ort ein RTL-Interview gab, in dem er antisemitische Verschwörungsideologien von einer von "Rothschilds" gesteuerten "Neuen Weltordnung" verbreitete. Antisemitische Codes wurden auf der Kundgebung auch von anderen Teilnehmenden bedient.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2020
    Auf dem Platz an der Katharina-Boll-Dornberger-Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das in eine Bank geritzt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von FSN. Dieses ist ein extrem rechtes, neonazistisches Medienportal. Darüber hinaus wurden Aufkleber von der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Diese warben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10. Und es wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Jeder hasst die Antifa - Still not loving Antifa", von den rechten Onlineshop Politaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. September 2020
    Wiederholt wurden Aufkleber eines Techno-Musikers auf der die Siegrune abgebildet ist, im Boxikiez entfernt. Die Aufkleber wurden in der Sonntagstraße entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    In der Sonntagstraße wirkte auf Passant*innen ein Pizza-Auslieferungsfahrzeug bedrohlich, da sich daran ein Graffiti einer rechten Hooligan-Gruppe befand.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    Eine 38jährige Frau und ein 28jähriger Mann schliefen in einem Zelt im Görlitzer Park nahe des Einganges Liegnitzer Straße, als gegen 1.30 Uhr ein 31jähriger Mann der Frau von außen, durch die Zeltplane hindurch, mehrfach gegen den Oberkörper trat und an den Haaren zog. Unterlassungsaufforderungen der Opfer blieben erfolglos. Stattdessen zündete der Täter das Zelt im Eingangsbereichs an, während sich das Paar noch darin befand. Der Brand konnte von den Opfern gelöscht werden und der Täter wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2118
  • 9. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Zur Großdemo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft ab 12.00Uhr vom Roten Rathaus durch das Regierungsviertel zur Kundgebung um 15.00 Uhr am Brandenburger Tor hatten auch zahlreiche extrem rechte und verschwörungsideologische Gruppierungen und Blogger aufgerufen. An einem Aktionsblock aus diesen Gruppierungen, der sich schnell wieder in Kleingruppen auflöste, nahmen aber nur ca. 50 Personen teil, so dass dieser Instrumentalisierungsversuch auf der Straße erfolglos blieb.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Mehrere extrem rechte Videoblogger*innen brachten Video-Streams von der Demo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft mit denen sie durch Kommentare und Interviwes mit zum Teil unter die Demo gemischten rechten Akteur*innen versuchten, diese Demo für die verschwörungsideologische Querfront-Bewegung gegen Corona-Maßnahmen zu vereinnahmen. Solche Vereinnahmungsversuche auf denen durch Vergleiche der Nationalsozialismus verharmlost.wurde, gab es auf den Kanälen des extrem rechts orientierten AfDlers Stefan Bauer, der Influencerin Carolin Matthie, die ebenfalls AfD-Mitglied ist, des Kommunalparlamentskandidaten der extrem rechten "Pro Chemnitz"-Liste und des russischen Propagandamagazin Sputnik Deutschland, das oft extrem rechte Akteur*innen und Positionen zu Wort kommen lässt. Alle diese Kanäle haben hohe Abonennten- und Zugriffszahlen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    In der Fanningerstraße wurden Flugblätter in Briefkästen verteilt, die diffamierend über eine Solidaritätskundgebung für das „Morgen wird besser“ berichteten. Das Flugblatt schrieb über die Kundgebung und die Redebeiträge von „purem Hass“ von „Volksvertretern“ (in Anführungszeichen), von "Rufmord", "Hetzjagd", "menschenverachtenden Sprüchen", "marodierendem Mob" und beschwor einen Kiez, der zusammenhält gegen „Antifa-Gewalttäter“. Ähnliche Flugblätter wurden in Lichtenberg öfter schon von Neonazi-Organisationen verteilt.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 9. September 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    Ein obdachloser Mann im Alter von 39 Jahren schlief am Eingang zum Geschichtspark in der Invalidenstraße, als ihn gegen 2.50 Uhr ein 38-Jähriger mit einem Messer angegriffen hat und anschließend flüchtete. Ein Passant bemerkte den Schwerverletzten und alarmierte Rettungskräfte. Diese brachten den durch mehrere Stichverletzungen verwundeten 39-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb. Den Tatverdächtigen nahmen Bundespolizeikräfte im Nahbereich des Tatorts fest.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020
  • 8. September 2020
    Im Kosmosviertel wurden ca. 15 extrem rechte, rassistische und NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt. Viele der Aufkleber stammten von der JN (Jugendorganisation der NPD) und der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Im Umfeld des Boulevard Kastanienallee wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit den Aufklebern soll zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen mobilisiert werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. September 2020
    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung des LGBTIQ*feindlichen Bündnisses "Demo für alle" (DfA)vor dem Roten Rathaus statt. Der "Buss der Meinungsfreiheit" zog auf seinem zweiten Tour-Stopp jedoch nur ca 15 Personen an, die den Ausführungen des Teams rund um Organisatorin Hedwig von Beverfoerde zuhörten. Unter den Kundgebungsteilnehmenden waren auch die AfD-Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Tommy Tabor und Thorsten Weiß. Die Kundgebung wurde jedoch von mehreren rechten Video-Bloggern live gestreamt und erreichte schnell fünfstellige Aufrufzahlen.
    Als "aktuellen" Anlass der Tour nutzt Beverfoerde den in den letzten Jahren bekannt gewordenen Skandal um den 2008 verstorbenen Sexualpädagogen Helmut Kentler, auf dessen Betreiben Jugendämter Kinder und Jugendliche an pädophile Pflegeväter gaben. Beverfoerde instrumentalisierte diese Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfälle und forderte, dass die angeblich mit Kentler "untrennbar verwobene Sexualpädagogik konsequent aus Lehr- und Bildungsplänen, Unterrichtsmaterialien, Studiengängen und Ausbildungen entfernt" werde solle. Mit dieser instrumentellen Verknüpfung des Skandals mit dem gewohnten Skandalisierungsversuch von angeblicher "Frühsexualisierung" und "Gender-Ideologie", stellt die DfA ihre Kritiker*innen und Homosexuelle als Befürworter*innen von Pädophilie dar und verschärft die Hetze gegen alles, was sie mit ihrem Feindbild "Gender-Ideologie" in Verbindung bringt.
    Quelle: Queer.de vom 9.9.2020
  • 8. September 2020
    In der Dörpfeldstr. wurden an einem Tram-Schild zwei Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Ein queerer Gegendemonstrant, der auf der LGBTIQ*feindlichen Kundgebung am Roten Rathaus dem Team der "Demo für alle"-Bus-Tour eine Frage stellte, wurde von einem Team-Mitarbeiter brutal mit Schwung geschubst. Da der kritische Fragesteller Abstand gehalten hatte, musste sich der Angreifer dafür extra auf ihn zubewegen, was er mit Schwung tat.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Radio QueerLive
  • 8. September 2020
    Ein am Kottbusser Tor / Kottbusser Damm angebrachtes Hakenkreuz wurde überstickert.
    Quelle: via Twitter
  • 8. September 2020
    Auf der Straße des 17. Juni im Tiergarten hing an einer Laterne mehrere Meter hoch ein großes Holzschild mit der Aufschrift "SORO$ + GATES NOT ELECTED" in roten und weißen Lettern, den Farben der Reichfahne und der Reichsbürger*innenbewegung. Diese Nahmen sind in dieser Form verschwörungsideologisch und antisemitische codiert. Das Schild wurde am 8.9. entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    In der Kurzen Straße wurden Flugblätter des „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2020
    Im Hönower Weg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit unterschiedlichen Motiven geklebt.
    Quelle: UJZ
  • 8. September 2020
    Ein Mitarbeiter auf einer Baustelle in der Marktstraße zeigte offen eine Hakenkreuz-Tätowierung am Unterschenkel. Die Baufirma, darauf angesprochen, stritt das ab.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2020
    Gegen 16.00 Uhr wurde ein Schwarzer junger Mann im U-Bahnhof Osloer Straße auf rassistisch Weise von einer älteren weißen Frau angeschrien. Der junge Mann war zur U-Bahn gerannt, in letzter Minute in die abfahrende U 8 in Richtung Osloer Straße eingestiegen und hatte sich erst in der U-Bahn seine Maske aus seiner Tasche gekramt und aufgesetzt. Er wurde jedoch sofort von der älteren Mitfahrerin angeschrien: "Wieso hast du kein Maske auf? Ihr Ausländer müsst Euch endlich an die Regeln halten. Wir sind hier in Deutschland." Von den weiteren Mitfahrenden reagierte niemand auf das rassistisch ausgrenzende Geschrei.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. September 2020
    Eine Schwarze Frau wurde in der S-Bahn aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus angespuckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 7. September 2020
    Gegen 19.15 Uhr wurde an der Kreuzung Beusselstraße Ecke Zwinglistraße ein 22-jähriger Mann homophob beleidigt und geschlagen. Ein 39-jähriger Nachbar war dem 22-Jährigen gefolgt und hatte ihn homophob beleidigt. Anschließend schlug der Angreifer dem 22-Jährigen mit flacher und bespuckter Hand auf den Rücken, wischte seine seine Spucke auf dessen Jacke ab und flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020, Queer.de vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Am Kaisersteg wurden drei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2020
    Am 09. September 2020 gab ein Mann vor der israelischen Botschaft in Grunewald israelfeindliche und den Holocaust leugnende Äußerungen von sich. Zudem hatte der Mann gegen 16.50 Uhr in der Auguste-Viktoria-Straße zwei Plakate mit ebenfalls antisemitischen Aufschriften dabei. Er leugnete wiederholt und laut hörbar den Holocaust, rief dies wiederholt in Richtung der Botschaft und des Wachpersonals. Der Mann wurde zwischenzeitlich festgenommen, Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2105, BZ vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Auf dem Bürgersteig der Louis-Lewin-Straße nahe des U-Bahnhofes wurden mehrere "Lambda"-Symbole mit schwarzer sowie gelber Farbe geschmiert. Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung". Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der Umgebung der Louis-Lewin-Straße geschmiert, teilweise in Kombination mit direkten Bezügen zur "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. September 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. September 2020
    In einem Café in Nordneukölln, dessen Toiletten bereits im August mit Hakenkreuzen beschmiert worden waren, fanden Mitarbeiter*innen erneut geschmierte Hakenkreuze dort vor.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. September 2020
    In der Hönower Straße und Sangesallee wurden linke Aufkleber gegen Rassismus so übersprüht, dass nur noch „Für Rassismus“ zu lesen war.
    Quelle: UJZ
  • 7. September 2020
    In mehreren Straßen des Weitlingkiezes wurden Aufkleber mit dem Konterfei Angela Merkels und dem Spruch „Gegen Merkel“ geklebt. Einer dieser Aufkleber wurde gezielt auf das Schild des Bürgerbüros der Lichtenberger Grünen geklebt.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 6. September 2020
    In der Fennstr. wurde an ein Schild ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. September 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße beide Richtungen wurden zwei rechte Aufkleber ("white lives matter" und "Jugendwiderstand" ) entdeckt und Hakenkreuze wurden auf den Sitzbänke angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 6. September 2020
    An der Lichtenberger Brücke wurde ein Transparent angebracht, das Werbung für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen machte.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 6. September 2020
    In extrem rechter Aktivist verteilte Flugblätter gegen „Linksextremismus“ in der Hohenschönhauser Straße Ecke Weißenseer Weg in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. September 2020
    In der Ahrenshooper Straße und Wustrower Straße wurden Plakate und Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt. Sie warben für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. September 2020
    In der Straße Alt Friedrichsfelde, sowie in der Marie-Curie-Allee und Nebenstraßen wurden Aufkleber für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess, Aufkleber des „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen und andere Neonazi-Aufkleber gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa-Terror verbieten" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. September 2020
    Auf der südwestlichen Seite des Alice-Salomon-Platzes demonstrierten fünf Neonazis mit Reichsflaggen und einem Transparent gegen das jährliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    In der Ortolfstr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten vom neonazistischen Versandhandel 'Druck18' (18 = AH = Adolf Hitler).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf filmte Teilnehmende und Standbetreiber*innen der Veranstaltung "Schöner leben ohne Nazis" am 5.9.20 wiederholt gegen ihren ausdrücklichen Willen. Anschließend diffamierte er die Organisator*innen des gut besuchten Festes in einem Video im Internet. Er behauptete zusammen mit einer weiteren AfD-Abgeordneten in dem Video, die Veranstaltung sei nicht von Demokrat*innen ausgerichtet worden. Dabei bezeichneten sie die Organisator*innen mit abwertenden Worten. Zudem schürte der AfD-Abgeordnete Stimmung gegen das Fest, indem er falsche Tatsachen verbreitet. So behauptete er, man hätte ihm den "Sicherheitsdienst auf den Hals gehetzt", nachdem er und weitere AfD-Mitglieder auf der Veranstaltung gesehen wurden. Entgegen dieser Aussage durften die AfD-Mitglieder an dem Fest teilnehmen und taten dies nachweislich auch. Der Abgeordnete wurde allerdings mehrmals gebeten, das Filmen von politischen Gegner*innen zu unterlassen. Da er dies nicht akzeptierte, haben die Veranstalter*innen von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und den AfD-Abgeordneten der Veranstaltung verwiesen. Nachdem er drei Aufforderungen, die Veranstaltung zu verlassen, nicht nachkam, schritt der Sicherheitsdienst ein und entfernte ihn vom Veranstaltungsort. Im Nachgang veröffentlichten der AfD-Abgeordnete und der Bezirksverband Beiträge in den sozialen Medien sowie auf ihrer Webseite, die die Ereignisse politisch instrumentalisierten und verzerrt darstellten.
    Quelle: Register ASH / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    Zwei Männer wurden Zeugen, als gegen 18.30 Uhr in einem Zug der U8 ein Mann eine Transperson mehrfach beleidigte. Die Zeugen forderten den Mann auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Darauf hin wurden sie aus einer Gruppe von 5-6 Jugendlichen heraus mit Fausschlägen attackiert. Als einer der Zeugen zu Boden ging, traten ihm die Angreifer mehrfach gegen den Kopf und er mußte im Krankenhaus behandelt werden.

    Nachdem die Angegriffenen die Notbremse des Zuges betätigten, stiegen die Angreifer am U-Bahnhof Moritzplatz aus und flüchteten. Die Transperson hatte sich vor Eintreffen der Polizei ebenfalls entfernt. Ein Angreifer konnte in der Oranienstraße festgenommen werden.
    Quelle: queer.de, Polizeimeldung Nr. 2087
  • 5. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. September 2020
    An dem Altkleidercontainer in der Zachertstraße wurde erneut ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere „Nazi Kiez“-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2020
    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden Flugblätter der Neonazipartei „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 5. September 2020
    In Rudow wurden insgesamt 22 Aufkleber, der Großteil von einer Neonazi-Kleinstpartei, sowie ein Keltenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. September 2020
    In der Talberger Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem rechtsextremen Online-Versand auf ein dort abgestelltes Auto geklebt. Auf dem Auto war zuvor ein antirassistischer Aufkleber, der teilweise abgekratzt worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. September 2020
    Am 05. September 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Verteilt wurde u.a. die Zeitschrift „Demokratischer Widerstand“. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 4. September 2020
    Über Social Media und per Telefon wird das Strandbad Plötzensee derzeit mit extrem rechten Hass-Mails und Anrufen mit rassistischen und anti-muslimisch rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen überzogen. Nachdem der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling dort einen Mitarbeiter rassistisch beleidigt und die Schoah geleugnet hatte, hatte das Strandbad von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling des Strandbads verwiesen. In seinem Video-Blogg-Beitrag vom gestrigen Tag hatte Nerling einmal wieder sich der Täter-Opfer-Umkehr bedient und den Unmut seiner Anhängerschaft geschürt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 4. September 2020
    In der Residenzstraße Nr. 114 in Reinickendorf-Ost wurden an einer Hauswand neben dem Parkplatz eines Supermarkts Neonazi-Schmierereien bemerkt. Unter anderem brachten Unbekannte die Abkürzung "88", die in Neonazi-Kreisen für "Heil Hitler" steht, sowie den Schriftzug der Neonazi-Organisation Combat 18 an.
    Quelle: Gangway e.V.
  • 4. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg am S-Bahnhhof wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es waren verschiedene Motive. Ein Motiv hatte den Slogan "Korruption stoppen - NPD" (NPD).
    Quelle: EAG
  • 4. September 2020
    In der Bergaustr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2020
    An der Tramstation "Freizeitforum Marzahn" wurden Aufkleber der NPD sowie ihrer Jugendorganisation entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein Verein afrikanischer Muslime im Wedding erhielt eine anti-Schwarze rassistische Hass-Mail. In Ihr heißt es nach einer Aufforderung, Deutschland "umgehend" zu verlassen: "Jeder weitere [N-Wort] der in diesem Land geboren wird stellt eine Gefahr für deutsches Leben dar! Eure Männer sind eine Gefahr für unsere Frauen und Mädchen!"
    Quelle: AMK e.V.
  • 3. September 2020
    In der Edisonstr. wurden an mehreren Hauseingängen insgesamt sieben mal "88" (Heil Hitler) und ein mal "C18" (Kürzel der verbotenen neonazistischen Vereinigung 'Combat 18') entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurden extrem rechte Aufkleber an der Bismarckstr. Ecke Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen die politische*n Gegner*innen, andere bewarben eine von einem Reichsbürger initiierte Internetseite.
    Quelle: Register CW
  • 3. September 2020
    An einem Fallrohr eines Getränkemarktes im Sterndamm wurden 7 Aufkleber eines neonazistischen Netzwerkes entdeckt und entfernt, auf denen unter anderem der "Nationale Sozialismus" gefordert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2020
    In der Richardstr. wurde ein Pamphlet mit antisemitischem und NS-relativierendem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurde eine antisemitische Sachbeschädigung an der Fußballroute am Mommsenstadion in Westend entdeckt. Auf einer Infotafel wurde das Gesicht von Hans Rosenthal zerkratzt und beschädigt. Die Infotafel informiert über die „Hans-Rosenthal-Elf“, eine Freizeit/ Prominentenmannschaft, die mit ihren Einnahmen aus Benefizspielen eine von Hans Rosenthal initiierte Stiftung unterstützte.
    Quelle: Anlaufstelle Partnerschaft für Demokratie CW
  • 3. September 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer Telegram-Gruppe wurde die amerikanische Verschwörungserzählung "QAnon" verbreitet, bei der behauptet wird, es gäbe einen Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten, die weltweit Kinder entführen würden. Weiterhin wurde die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung verbreitet, durch die die Menschen ihre Grundrechte verlieren würden.
    Quelle: Register ASH
  • 3. September 2020
    Vor der Sparkasse auf dem Alice-Salomon-Platz wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppe entdeckt, die für das sogenannte „Heldengedenken“ wirbt. Dabei huldigen die Neonazis angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde, als er sich bei einer Hausverwaltung im Ortsteil Mitte nach einer freien Mietwohnung erkundigte, gefragt, ob er Roma sei. Als er zurückfragte, warum die Mitarbeiterin der Hausverwaltung dies wissen wolle, dies finde er diskriminierend, schließlich habe er einen Arbeitsvertrag in Berlin mit festem Einkommen vorzuweisen, was komme es da auf seine Herkunft an, wurde ihm geantwortet, für ihn gäbe es bei ihnen keine Wohnung. Er solle gehen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. September 2020
    An der Frankfurter Allee / Ecke Jessner Straße und in der Boxhagener Straße wurden ein Aufkleber eines Berliner Techno-Musikers entfernt. Auf der Werbung für die Website wurde im Titel die verbotene Sigrune verwendet, bzw. eine zum verwechseln ähnliche Rune (§ 86a Abs. 2).
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. September 2020
    An der Ecke Dolziger / Voigstraße wurde ein selbstgemachtes A4-Plakat entfernt, das zur aktuellen rechtsoffenen Demo am Brandenburger Tor aufrief. Das Plakat hatte kein Impressum, aber den "Querdenken"-Schriftzug.

    An der Demo beteiligten sich u. a. der "Querdenken"-Sprecher / Reichsbürger, der Anmelder des "Querdenken"-Camp, ein rechter Youtuber und ein AfD-Medienaktivist.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. September 2020
    In der Straße Am Tierpark Höhe Alfred-Kowalke-Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins „Compact“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2020
    Eine Frau wurde gegen Nachmittag im Bus Höhe S-Bhf. Hohenschönhausen von zwei Frauen rassistisch beleidigt.
    Quelle: SPIK e.V.
  • 3. September 2020
    Eine Gruppe Jugendlicher beleidigte am Gelände der Geflüchtetenunterkunft im Hagenower Ring mehrere Menschen rassistisch. Unter anderem wurden die Kinder als Tiere bezeichnet. Eine Sozialarbeiterin intervenierte und wurde selber beleidigt.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 2. September 2020
    An einem Schild auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Am Marktplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Bölschestr./ Schmaler Weg wurde ein extrem rechter und nationalistischer Aufkleber eines neonazistischen Netzwerk entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Zwei indische Touristen wurden gegen 0.30 Uhr im Aufzug eines Hotels am Alexanderplatz von zwei weiteren Hotelgästen, britischen Staatsbürgern im Alter von 25 und 27 Jahren, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2020
  • 2. September 2020
    Der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling, der wegen Leugnung der Schoah aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden ist, beleidigte, laut Weddingweiser, am Abend im Strandbad Plötzensee auf rassistische Weise einen Mitarbeiter des Strandbads, den er als Moslem erkannt haben wollte. Im weiteren Verlauf des Disputs mit Mitarbeitern des Strandbads leugnete er zudem erneut die Schoah. Daraufhin wurde vom Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling wurde des Strandbads verwiesen.
    Quelle: Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 2. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in Schlosspark verschiedene Aufkleber entdeckt und entfernt. Es gab rassistische Aufkleber mit dem Slogan "No solidarity with criminal N*-[Wort]". Andere Aufkleber hatten verschwörungsideologische Motive. Bei diesen war der Slogan "George Orwell 1984 - Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung" (Politaufkleber.de).
    Quelle: EAG
  • 2. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe unter Beteiligung von Brandenburger AfD-Politikern vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2020
    In der Möckernstr. / Wartenburgstr. wurde ein rechter AfD-naher Sticker "Onkel Gauland braucht Dich für Deine Heimat" überklebt.
    Quelle: via Twitter
  • 2. September 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. September 2020
    In sozialen Netzwerken wurde ein Flyer verbreitet, der angeblich im Umfeld des durch einen Brandanschlag zerstörten Cafés verteilt wurde. Er bezeichnete die Teilnehmer_innen und Wortmeldungen der Solidaritätskundgebung als "puren Hass", "Rufmord", "Hetzjagd", "menschenverachtende Sprüche", "marodierender Mob" und „Antifa-Gewalttäter“. Die Wortwahl und der Inhalt des Flugblattes legt nahe, dass es von extrem rechten Akteuren produziert wurde, um die Solidaritätsaktion, an der unter anderem der Bezirksbürgermeister teilnahm, zu diskreditieren. Ähnliche Flugblätter hatte früher auch das Neonazinetzwerk „NW Berlin“ in Lichtenberg verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register, STZ Lichtenberg Nord, Licht-Blicke
  • 2. September 2020
    Zwei Personen wurden in der Sewanstraße von einem Mann unvermittelt als „linkes Pack“ beschimpft. Der Mann trug Kleidung mit rechten Szenecodes.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. September 2020
    An der Tramhaltestelle 'Freizeit- und Erholungszentrum' wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde ein "Deutscher Sozialismus" gefordert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 wurden am Campus der TU Berlin entlang der Straße des 17. Juni in Charlottenburg 4 extrem rechte und rassistische Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 1. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Es handelt sich dabei erneut um Mobilisierungen zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 und dem darauf folgenden Tag wurden entlang der Bundesallee Höhe Lietzenburgerstr. in Wilmersdorf selbstgeschriebene Zettel entdeckt, die sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" beziehen. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 1. September 2020
    Drei rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurden in der Invalidenstraße und der Chaussestraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Eine regelmäßige Melderin des Berliner Registers, die gerade in Tiergarten extrem rechte Aufkleber dokumentierte und entfernte, wurde in der Nähe des Brandenburger Tors von einem Mann beschimpft, verfolgt und bedroht. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu verständigen, ließ der unbekannte Bedroher von ihr ab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am U-Bhf Spichernstr. in Wilmersdorf eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" sowie der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. August 2020
    In der Gehsener Str. wurden 7 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der NPD, entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. sowie an einem Spielplatz in der Birnbaumer Str. wurden zwei Reichsfahnen (Schwarz-Weiß-Rot) gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "FCK Antifa", "3. Oktober 2020 - Berlin Demonstration - 14 Uhr Hohenschönhausen" (III. Weg) oder "Wir schaffen Schutzzonen" (NPD).
    Quelle: NEA
  • 31. August 2020
    Ein schwarzer Mann wurde von der Polizei im Görlitzer Park kontrolliert, nachdem er in den Büschen austreten war. Weiße austretende Männer wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 31. August 2020
    In der Boxhagener Straße wurden zwei verschwörungsideologische Plakate (dünner schwarzer Filzstift auf braunem Karton, handschriftlich, ca. 20 x 20 cm), die inhaltlich Reichsbürgern zuzuordnen sind und sich gegen das Grundgesetz richteten, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein selbstgeschriebener Aufkleber entdeckt, der sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" bezieht. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2020
    Eine Gruppe zog Ende August abends lärmend durch den Hagenower Weg. Eine Frau löste sich auf Höhe der Geflüchtetenunterkunft aus der Gruppe und schrie in Richtung der Bewohner_innen rassistische Sprüche. Ihre Begleiter_innen und die Securities versuchten sie davon abzubringen. Nach einer Weile zog sie weiter.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 31. August 2020
    Zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor in Tiergarten wurden 93 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle und von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch viele Anti-Antifa- und einige "Merkel muss weg"-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Im Ortsteil Pankow kam es vor dem unabhängigen Jugendzentrum JUP zu einer Beleidigung und Bedrohung durch zwei Männer. Gegen 23 Uhr urinierte ein alkoholisierter Mann (Mitte 50er Jahre) vor das Haus. Der Mann wurde daraufhin angesprochen, worauf dieser anfing die Person rassistisch zu beleidigen. Er bekundete, dass er Sozialdemokrat wäre und wünschte nur Sekunden später, dass das JUP geräumt und gesäubert werde von den „Asozialen“, die darin wirkten. Am Ende forderte er, alle im JUP zu erschiessen und auszuräuchern. Nach ca. 4-5 Minuten zogen die beiden Männer Richtung Wollankstraße von dannen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2020
    An die Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2020
    Im Bereich der Rudower Spinne wurden insgesamt 12 Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. August 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2020
    Gegen 3:30 Uhr fiel Polizisten an der Revaler Straße ein Mann auf, der laut herum schrie. Als dieser den Einsatzwagen bemerkte, zeigte er den Polizisten den Hitlergruß und rief dazu nationalsozialistische Parolen. Der Polizeiliche Staatsschutz führt gegen den 29-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2046
  • 30. August 2020
    Auf der AfD Facebookseite wurden rassistische Stereotype verbreitet, u.a. in dem stets ein Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität hergestellt wurde, mitunter unter dem im letzten Jahr bereits benutzten Schlagwort "Multi-Kulti-Reallife".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. August 2020
    Zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude in Tiergarten wurden 25 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von Reichsbürger*innen-Gruppierungen und von antisemitischen Q-Anon- Verschwörungsanhänger*innen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch zwei Anti-Antifa-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Ein Flugzeug mit Bannerschlepp kreiste gegen 14.00 Uhr über der Berliner Innenstadt. Das Schleppbanner war in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gehalten. Darauf standen die Worte "Für Recht und Freiheit". Das Flugzeug war aus weiten Teilen der Stadt zu sehen.
    Quelle: Twitter 29.08.20
  • 29. August 2020
    Zwei Schwarze Frauen wurden gegen 15.15 Uhr in der Friedrichstraße in Mitte von vier Teilnehmern die von einer rechtsoffenen Veranstaltung kamen und teilweise durch szenetypische Kleidung als extreme Rechte erkennbar waren, auf rassistische Weise angepöbelt und beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde in der Luisenstraße im Ortsteil Mitte von einer Gruppe umringt, die erkennbar von einer der verschwörungsideologischen Veranstaltungen kam, von mehreren Personen aus der Gruppe heftig rassistisch beleidigt und schließlich massiv bedroht, weil sie eine Maske trug. Mit dem Fingerzeig auf die Spree.wurde ihr angedroht: "Du gehst baden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In der S-Bahn der Linie 41 im Wedding wurde eine Schwarze Familie von mehreren Mitfahrer*innen ohne Maske angepöbelt und heftig rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Ein Schwarzer Mann wurde in Moabit aus einer Gruppe heraus rassistisch u.a. mit dem N.-Wort beleidigt und bedroht. Die Gruppe kam erkennbar von einer verschwörungsideologischen Kundgebung. Zwei der Beleidiger trugen szenetypische Bekleidung der extrem rechten Hooligan-Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In einem Restaurant in der Köpenicker Altstadt fand am Abend das Sommerfest des sog. "Dienstagsgespräch" statt. Das Dienstagsgespräch wird von einem Netzwerker der extremen Rechten mit engen Verbindungen zur NPD organisiert. An diesem Abend trat der extrem rechte Liedermacher Frank Rennicke auf. Er ist bekannt für seine antisemitischen, rassistischen und NS-verherrlichenden Texte. Die Veranstaltung wurde von ca. 15 - 20 Personen, unter anderem aus der NPD, besucht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. August 2020
    Ein junges Schwarzes Paar mit einem Kleinkind wurde gegen 10.00 Uhr in der S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof in einem vollbesetzten Waggon, in dem die meisten Menschen ohne Maske unterwegs waren, umringt, von mehreren Personen rassistisch beleidigt und von einer Person angespuckt. Erst als eine Zeugin laut drohte, die Polizei anzurufen, ließen die Angreifer von der jungen BPoC-Familie ab und stiegen am Bahnhof Friedrichstraße aus. Außer dieser Zeugin kam niemand den Angegriffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Am 29. August 2020 fand ein Gedenk-Spaziergang für Günther Schwannecke in Charlottenburg statt. Er war ein Berliner Künstler und ist ein Todesopfer rechter Gewalt. Am 29. August 1992 wurde er von Neonazis zusammengeschlagen und verstarb am 5. September 1992. Am Stuttgarter Platz in Charlottenburg wurde der Gedenkspaziergang von einer Passantin rassistisch angepöbelt.
    Quelle: Gedenkinitiative Günther Schwannecke
  • 29. August 2020
    Ein Mann befand sich gegen 5 Uhr in der Oranienstraße in Begleitung zwei weiterer Zeugen, als er von einem entgegenkommenden Paar homophob beleidigt wurde. Unvermittelt aus dem folgenden Streitgespräch wurde das 39jährige Opfer von dem Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Platzwunde. Das Päärchen flüchtete Richtung Kottbusser Tor.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2040
  • 29. August 2020
    Am 29. August 2020 gegen 22.00 Uhr wird eine 27-jährige Frau, die mit ihrem Säugling auf dem U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg steht, von einer 35-jährigen Frau rassistisch motiviert angeschrien. Ein 52-jähriger Mann greift ein und wird von der 35-Jährigen rassistisch beleidigt, mit einer Flasche geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2043
  • 29. August 2020
    In Tiergarten wurden 58 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von Reichsbürger*innen-Gruppierungen und von antisemitischen Q-Anon- Verschwörungsanhänger*innen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden und auf antisemitische Verschwörungsmythen angespielt wurde. Darunter waren aber auch mehrere Anti-Antifa- und "Merkel muss Weg"-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2020
    Eine Frau wurde im Wedding von einem Polizisten respektlos und demütigend behandelt und von Gästen einer Kneipe rassistisch beleidigt und bedroht. Die Frau war ein kurzes Stück auf einem Fußweg mit dem Fahrrad gefahren und wurde von einem Polizisten daraufhin laut und ausführlich auf diesen Fehler hingewiesen. Gäste einer Kneipe mischten sich in den Monolog des Polizisten ein und beschimpften die Frau, dass sie den Mund halten und sich "verpissen" solle. Als die Frau darauf hinwies, dass diese Beleidigungen in direkter Anwesenheit der Polizei erfolgen würden, meldete der Polizist zurück, dass er keine Beleidigung gehört haben wolle. Als die Polizei den Ort verließ, wurden die Gäste der Kneipe aggressiver, drohten der Frau Gewalt und die Beschädigung des Fahrrads an, wenn sie sich nicht "in ihr Land" verziehen würde. Die Frau rief daraufhin erneut die Polizei, die auch nach einer Stunde noch nicht kam und ihr nach mehrmaligem Anrufen mitteilte, dass sie nicht so "sensibel" sein solle. Als sie weiterhin auf die Schlichtung der Situation durch die Polizei bestand, kam ein Streifenwagen mit dem gleichen Beamten, der sie zuvor in respektloser und demütigender Art behandelt hatte. Ihr wurde von den Polizisten mitgeteilt, dass es sich nicht um eine Beleidigung oder Bedrohung handeln würde und dass sie, wenn sie weiterhin auf eine Anzeige bestehen würde, Probleme wegen falscher Verdächtigungen bekommen könnte. Ein anderer Polizist bestätigte der Frau zumindest, dass die Gäste der Kneipe sich durch den Kommentar des Kollegen, keine Beleidigung gehört zu haben, angefeurt gefühlt haben könnten.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. August 2020
    An der Bushaltestelle Rebhuhnweg wurden Aufkleber des extrem rechten Modelabels "Ansgar Aryan" mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus festgestellt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. August 2020
    Auf einer Postbox in der Ottostraße Ecke Turmstraße ist ein NS-verharmlosendes, verschwörungsideologisches Hetz-Plakat entdeckt und entfernt worden. Auf dem Plakat wird Bill Gates für einen angeblich bevorstehenden "Genozid" verantwortlich gemacht. Über die "Pandemielüge" heißt es: "Der Maskenzwang wird solange erhalten bleiben, bis die Zwangsimpfungen bereitstehen und die Bevölkerung auf ein Minimum reduziert und weggeimpft wurde" und: "1933 - 1945 ist heute!" Des weiteren wird die Bundesregierung mit dem NS-Regime gleichgesetzt und das Tragen einer Maske mit dem Tragen eines Hakenkreuzes gleichgestellt, mit dem man seine Unterwürfigkeit und "Opferbereitschaft" gegenüber der Regierung beweisen würde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2020
    In der Kienitzstr. wurden drei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. August 2020
    Am 28. August 2020 versammelten sich in der Schillerstr. in Charlottenburg Menschen in und vor dem Restaurant eines bekannten Verschwörungstheoretikers. Sie bepöbelten Menschen auf der Kundgebung gegenüber des Restaurants und schwenkten zahlreiche Reichsflaggen. Anwohner*innen, Gewerbetreibende und Zivilgesellschaft veranstalteten an diesem Tag eine Kundgebung unter dem Motto: „Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez!“.
    Quelle: Register CW
  • 28. August 2020
    In der Bartningallee, nah beim S-Bahnhof Bellevue, ist ein die CDU diffamierender, gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gerichteter Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Der Aufkleber ist extrem rechten Verschwörungsideologen zuzuordnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2020
    In einem Bus der Linie M32 wurde ein 17-Jähriger von einem Mann rassistisch beleidigt und anschließend zusammen mit drei Zeuginnen an der Haltestelle "Brunsbütteler Damm" aus dem Bus gedrängt. Als der Minderjährige zu fliehen versuchte, wurde er vom Täter ins Gebüsch gestoßen und mit einer Bierflasche beworfen. Der 17-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 29.08.20
  • 28. August 2020
    Sieben Frauen im Alter von 15 bis 71 Jahren und ein 24-jähriger Mann werden gegen 15.00 Uhr in der Straße Am Grünen Weg in Britz von einer 45-jährigen Frau antimuslimisch beleidigt und mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 27. August 2020
    In der Sella-Hasse-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. August 2020
    An das Schild einer Einrichtung für geflüchtete Menschen im Bezirk wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung geklebt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. August 2020
    Am 27. August 2020 fand ab ca. 17 Uhr eine KDW ("Kommunikatinsstelle Demokratischer Widerstand") Kundgebung unter dem Motto "Verlin invites Europe! - Berlin lädt Europa ein" mit bis zu 250 Teilnehmer*innen auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg statt. Dabei handelte es sich um zwei Veranstaltugsorte, die sich dann zu einer Versammlung zusammenschlossen. Es handelte sich um eine verschwörungsideologische Versammlungen, die im Vorfeld der großen Querfrontdemonstration der Corona-Leugner*innen am Wochenende in Berlin stattfand. Auf den "Hygienedemos" vereinen sich Menschen verschiedener Spektren, wie Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen, Reichsbürger*innen, extrem Rechte sowie gewaltbereite Neonazis.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. August 2020
    Eine fraktionslose Verordnete der BVV Neukölln beleidigte in einem Redebeitrag anwesende Gäste aufgrund deren Kopftuch rassistisch und wurde daraufhin von der Sitzung ausgeschlossen.
    Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel 28.08.20
  • 27. August 2020
    Am 27. August 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen die politische*n Gegner*innen und einer hatte einen NS-verharmlosenden Bezug.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. August 2020
    Dem Jobcenter Marzahn-Hellersdorf wurde ein Brief zugesendet, welcher einen kommentierten Zeitungsartikel enthält. Der Zeitungsartikel informiert über Unterstützungsangebote für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Der bzw. die Verfasser*in der Kommentare diffamiert insbesondere muslimische Menschen in rassistischer Weise pauschal des Sozialbetrugs. Ferner werden Beleidigungen gegen „den Direktor“ des Jobcenters und das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ geäußert.
    Quelle: Bezirkamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. August 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Deutsche wehrt Euch" (Deutsche Stimme).
    Quelle: NEA
  • 26. August 2020
    In einem Supermarkt im Dammweg wurde eine Frau von einem Mann rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 26. August 2020
    Die Integrationsbeauftrgate des Bezirks Tempelhof-Schöneberg erhielt eine E-Mail in der verschiedene antimuslimische und rassistische Vorurteile und Beleidigungen enthalten waren.
    Quelle: Bezirkamt Tempelhof-Schöneberg
  • 26. August 2020
    Aufkleber gegen den politischen Gegner von einem extrem rechten Onlinehandel in Halle wurden am Helsingforcer Platz (Revaler / Marchlewskistr.) entfernt und ein verschwörungsideologischer Aufkleber eines rechten Magazins wurde in der Warschauer Straße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, der Brandenburger AfD und des Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurden mit Edding Runen an den Wänden angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2020
    Im Briefkasten der Partnerschaften für Demokratie wurde ein Zettel ohne Impressum oder Absender gefunden, der gegen die Corona-Maßnahmen Stimmung macht und dabei Verschwörungserzählungen und eine antisemitische Chiffre aufgreift. Der oder die Urheberin des Textes verwendet den Begriff „globale Geldelite“, der antisemitisch geprägt ist und diffamiert anerkannte Wissenschaftler*innen. Darüber hinaus wird auf das Magazin Rubikon verweisen, bei dem es sich um eine wichtige Plattform für Corona-Verschwörungserzählungen handelt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. August 2020
    Fünf antimuslimisch-rassistische Aufkleber wurden am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren von der extrem rechten "Identitären Bewegung", von dem antimuslimisch-rassistischen Online-Magazin "PI-News" und von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. August 2020
    In der Sonnenalle wurden in einem Hausflur an zwei Briefkästen Hakenkreuze und an einem Briefkasten die Parole "Heil Hitler" geschmiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. August 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. August 2020
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurden erneut Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber wurden in mindestens zwei Meter Höhe aufgeklebt. Die Neonazis werben darauf für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. August 2020
    Auf einer Bank, gegenüber dem Hockeyplatz am Volkspark Mariendorf, wurden Hakenkreuze angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. August 2020
    Am 24. August 2020 wurde bekannt, dass Anwohner*innen in der Eichkampsiedlung in Grunewald einen anonymen Drohbrief erhielten. Der Verfasser beschwerte sich über spielende Kinder. Er drohte die Kinder zu vergiften und entführen zu wollen und beleidigte die Mutter rassistisch. Anwohner*innen reagierten mit einer Unterschriftensammlung für das Familienleben im Kiez.
    Quelle: Tagesspiegel vom 24.08.20
  • 24. August 2020
    Ein Mann beleidigte zuerst von seinem Balkon aus in der Neckarstr. spielende Kinder rassistisch und bewarf diese mit Gegenständen. Er soll dabei einen waffenähnlichen Gegenstand in der Halt gehalten haben. Anschließend trat der Mann vor die Haustür und rannte schreiend auf die Kinder zu.

    Polizei entdeckte bei einer Hausdurchsuchung eine Schreckschusswaffe sowie mehrere Messer.
    Quelle: BZ, 25.8.2020, Register Neukölln
  • 24. August 2020
    In einem Haus in der Fritz-Erler-Allee wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. August 2020
    In einem Hauseingang in der Braunschweiger Str. in Nordneukölln wurde ein Pamphlet entdeckt und entfernt, welches den Holocaust relativiert und mit aktuellen Corona-Gesetzgebungen gleichsetzt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. August 2020
    Auf einem öffentlich zur Mitnahme ausgelegten BVG-Heft waren mit Kugelschreiber die Twitter-Adresse von Q-Anon geschrieben bzw. andere, die Bezug zu Q-Anon haben. Dabei handelt es sich um eine aus den USA stammenden Verschwörungserzählung mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 23. August 2020
    Ein ehemaliger Funktionär von „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen rassistische Flugblätter in Anwohnerbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern mobilisiert die Neonazipartei zu einem Aufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. August 2020
    An einem Baum im Grunelwald, nahe des Hüttenwegs wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. August 2020
    Am 21. und 22. August wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" in der Neuen Grottkauer Straße und an der Alice-Salomon-Hochschule entdeckt und entfernt. Auf den Stickern mobilisieren sie zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. August 2020
    In der Hagenstraße wurden im Umfeld der Kneipe „Morgen wird besser“ mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie werben für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 22. August 2020
    In der Siegfriedstraße Ecke Hagenstraße beleidigte ein Mann eine Person mit den Worten „Was guckst du so, scheiß Zecke“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. August 2020
    In einem Café in Nordneukölln wurden in den Toiletten rassistische Schmierereien, Hakenkreuze und NS-verharmlosende Sprüche entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln, via Instagram
  • 22. August 2020
    Auch der selbsternannte "Captain Future" beteiligt sich mit weiteren Personen an einem rechtsoffenem, verschwörungsideologischem Autocorso durch Berlin. Ein längerer Beitrag wird auf Youtube gestellt. Zirka zur Hälfte des Beitrags fährt das Auto, aus dem gefilmt wird, am Kottbusser Tor vorbei. Die Insassen führten eine Unterhaltung, in der sie es als lächerlich empfanden, daß antiziganistische Schimpfwörter in der Deutschen Sprache nicht mehr verwendet werden sollen.
    Quelle: Youtube
  • 22. August 2020
    An der Ersatzhaltestelle der U1 Schlesisches Tor (Richtung Warschauer) wurde eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt, die sich gegen die Polizei richtete.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. August 2020
    Am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden Aufkleber der „Identitären Bewegung“ und des Versands „Politaufkleber“ geklebt. Sie hatten zum Teil flüchtlingsfeindliche Inhalte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2020
    In der Siegfriedstraße wurden linke Aufkleber entfernt und in die Reste Hakenkreuze eingeritzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2020
    In der Straße Alt Friedrichsfelde wurden Aufkleber mit dem Konterfei des NS-Führeres Rudolf Hess gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2020
    Ein Mann wurde in der Fanninger Straße Ecke Wotanstraße von einem äußerlich als Neonazi erkennbaren Mann bedroht. Dieser baute sich vor ihm auf und pöbelte „Wir schlagen euch alle kaputt“. Der Betroffene konnte sich der für ihn bedrohlichen Situation entziehen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. August 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt. Im Eingangsbereich befand sich darüber hinaus ein Sticker mit der Aufschrift "White Power".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. August 2020
    Anhänger_innen der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg verteilten nach eigenen Angaben in mehreren Ortsteilen Reinickendorfs Flugblätter. Unabhängige Bestätigungen gibt es dafür bisher nicht. Auf Fotos sind rassistische Flugblätter zu sehen, die im Zusammenhang mit den Themen Wohnungsnot und Einbruchskriminalität Feindschaft gegen Geflüchtete und andere Migrant_innen schüren.
    Quelle: MBR
  • 20. August 2020
    In der Lincolnstraße Ecke Zachertstraße wurde an einem Kleiderspendencontainer ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurden mit Edding Runen an den Wänden angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch unterhalten sich vier Personen am Nachmittag in der Einkaufspassage. Eine Person sagt, dass "die scheiß Kanacken doch alles bekommen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nein zur Islamisierung Europas - Nein zum EU-Beitritt der Türkei!".
    Quelle: NEA
  • 19. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Stickern mobilisieren sie zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. August 2020
    Auf der Dathepromenade standen gegen 15:20 Uhr zwei Männer mittleren Alters. Einer Passantin rief einer von ihnen zu: "Ach, du Scheiße! Ist das dies neue Divers?". Sie starrten sie noch eine weitere Minute lang an. Dann rief einer in effiminierter Stimme, die vermeintlich schwule Männer imitieren sollte, zu: "huhu".
    Quelle: Berliner Register
  • 19. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein mit Edding angebrachter Schriftzug für die verbotene Organisation „Combat 18“ gemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. August 2020
    Am Morgen stand eine Gruppe von Schüler*innen mit ihrer Lehrerin an einer Tramhaltestelle in Grünau. Als zwei Männer die Gruppe passierten, rämpelte einer mehrere Kinder an. Als er anhielt, beleidigte er einen 11-Jährigen Schüler rassistisch und schubste ihn. Danach beleidigte er ebenfalls die Lehrerin. In der Tram brüllte der Mann wieder das selbe Kind an und beleidigte es rassistisch.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 19. August 2020
    Insgesamt zehn Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei wurden zwischen Wutzkyallee und Fritz-Erler-Alee entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. August 2020
    Rund um die Lipschitzallee wurden mehrere Schriftzüge mit "NS-Area" sowie Keltenkreuze entdeckt und entfernt.

    Insgesamt wurden auch 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. August 2020
    An der Ecke Elsenstr./ Karl-Kunger-Str. wurde zwei mal "FiCK AFA" (AFA = Antifa) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. August 2020
    Im Rahmen eines Streits wegen einer Ruhestörung am Nachmittag im Wedding beleidigte ein 42-jähriger Mann seinen 44-jährigen Kontrahenten auf rassistische Weise.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2020
  • 18. August 2020
    Im Umfeld der Solidaritätskundgebung für das bei einem Brandanschlag zerstörte Lokal in der Hagenstraße hielten sich mehrere Neonazis auf, beobachteten die anreisenden Kundgebungsteilnehmer_innen und fertigten Fotos an.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 18. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Choriner Straße beleidigt ein Mann (ca.60 Jahre) Jugendlichen rassistisch. Vier Jugendliche unterhalten sich auf der Straße, teilweise auf arabisch, hauptsächlich auf deutsch. Ein Mann geht an ihnen vorbei und sagt zu ihnen, dass sie wohl diese "Kulturbereicherer" wären. Die Äußerung wurde von den Jugendlichen als rassistisch gewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. August 2020
    Drei Aufkleber verschiedener extrem rechter Gruppierungen wurden am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. August 2020
    GLADT e.V., eine Selbstorganisation und Beratungsstelle von und für Schwarze und of Color LGBTIQ*Menschen in Berlin, erhielt zwei LGBTIQ*feindliche, rassistische und sexistische Drohbriefe. In beiden Briefen wurden sowohl ihre Organisation, als auch die deutschen Journalist*innen Hengameh Yaghoobifarah and Mohamed Amjahid auf wüste LGBTIQ*feindliche, rassistische und sexistische Weise von Unbekannten bedroht. Die Texte wurden mit Bildern von einer Waffe, einem Totenkopf und Zeichen weißer Suprematisten illustriert.
    Quelle: GLADT e.V.
  • 17. August 2020
    An einem Bauzaun am Bettina-von-Arnim-Ufer im Ortsteil Tiergarten wurde heute und in den letzten Tagen immer wieder antimuslimisch-rassistische, rassistisch-flüchtlingsfeindliche und andere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und der ihnen nahestehenden Kampagne "1 Prozent" entdeckt und entfernt, z. B. "Refugees not welcome", "It's okay to be deutsch" und "Good night islamistic pride."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2020
    Auf einer Infotafel am Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten wurden in den letzten Tagen immer wieder antimuslimisch-rassistische und rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber verschiedener extrem rechter Gruppierungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2020
    An einem Strand am Flughafensee in Tegel äußerten sich Badegäst rassistisch über eine Gruppe von Jugendlichen. Gegen 16 Uhr hielten sich dort viele Menschen auf. Im Wasser badeten drei Jugendliche. Einer von ihnen benutzte viele Schimpfwörter. Daraufhin entstand unter einer Gruppe von Personen am Ufer eine Diskussion darüber, dass "die Araber" ja immer so viele Schimpfwörter benutzen würden. Sie unterhielten sich lautstark weiter darüber, welche anderen Laster "die Araber" und "diese Araberjungen" angeblich hätten. Viele weitere Menschen waren anwesend, ohne einzuschreiten.
    Quelle: Register Mitte
  • 16. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an der S-Bahnstation Prenulauer Allee Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Geld für Oma statt für Sinti und Roma".
    Quelle: NEA
  • 16. August 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch schrie am Abend ein Mann auf dem S-Bahnhof Berlin-Buch "Scheiß Juden S-Bahn" und beschwerte sich lautstark über die "scheiß Maskenpflicht".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. August 2020
    Ein 37-jähriger Gastwirt wurde von seinem 40-jährigen Gast rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als er ihn um 7:00 Uhr früh bat, die Gaststätte zu verlassen. Außerdem warf der alkoholisierte Gast eine Flasche nach dem Wirt und versuchte, ihn ins Auge zu stechen. Nach Verlassen der Gaststätte rief der Mann extrem rechte Parolen und zeigte den Hitlergruß. Der Täter wurde festgenommen, es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 16.08.20
  • 16. August 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 fuhren in der Nacht mehrere Fußballfans des Berliner Fußball Club Dynamo mit, die entsprechende Fangesänge gröhlten. Als die Bahn in Höhe Cottbuser Platz fuhr, zeigte eine Person aus der Gruppe heraus den Hitlergruß.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. August 2020
    Im Umfeld des Obersees und des Orankesees wurden Aufkleber eines extrem rechten Internetportals geklebt, die die Situation der Deutschen mit der Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner_innen verglich.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 16. August 2020
    Gegen 17:30 Uhr wurde eine schwarze Frau mit einem Kleinkind in der Naunynstraße von einem Mann "Heil Hitler" zugeraunt und der deutsche Gruß gegen sie gerichtet. Die Mutter wollte zwar die Polizei rufen, tat es aber aus Angst, daß der Mann sie und ihr Kind angreift, nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. August 2020
    An einen geschlossenen Kiosk am Müggelsee wurden großflächig die Parolen "Adolf Hitler war ein guter Mann", "Wir wollen keine Asylantenheime", "Bullen ficken Kühe!" und "Die Linken die stinken!" geschmiert.
    Quelle: Online-Formular Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. August 2020
    Im Prenzlauer Berg wurden zwei Männer in der Nacht im Mauerpark von einer kleinen Gruppe aus erst rassistisch beleidigt und anschließend wurden zwei Hunde auf sie gehetzt. Einer der Betroffenen erlitt Bißwunden.
    Quelle: Lower Class Magazin vom 24.08.2020
  • 16. August 2020
    Am 16. September 2020 wurde in der Sächsische Str. nahe des Hohenzollerndamms in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber einer nationalpazifistischen Friedensinitative, die sich im Umfeld des rechts-offenen, antiamerikanischen Flügel der deutschen Friedensbewegung und Querfront verorten lässt und deren Initiatior auf verschiedensten verschwörungsideologischen Kanälen auftritt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 15. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. an der Bushaltestelle Gustav-Adolf Straße /Langhansstraße. Die Aufkleber trugen u.a. den Slogan "Werde aktiv".
    Quelle: NEA
  • 15. August 2020
    Nach einer Auseinandersetzung in einer Kneipe im Renatenweg soll sich ein Gast volksverhetzend geäußert und danach den Hitlergruß gezeigt haben. Der Täter wurde auch gegenüber anderen Gästen handgreiflich.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 15. August 2020
    In einem Haus in der Gropiusstadt wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. August 2020
    Auf mehreren Schildern im U-Bahnhof Cottbuser Platz wurden Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Versandhandel.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. August 2020
    In einem Mehrfamilienwohnhaus in der Huttenstraße in Moabit sind in den letzten Wochen am Haus und im Hausflur gegen Schwarze gerichtete rassistische Schmierereien entdeckt worden. In dem Wohnhaus leben Schwarze und andere von Rassismus betroffene Familien.

    Unbekannte haben am Abend in diesem Haus drei Kinderwagen in einem Treppenflur angezündet. Gegen 20.50 Uhr wurden drei unter einem Treppenaufgang abgestellte Kinderwagen in einem Wohnhaus in der Huttenstraße in Brand gesteckt, woraufhin die Flammen auch auf das Treppengeländer übergriffen. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Rettungswagens bemerkte das Feuer und begann zunächst mit einem auf dem Fahrzeug befindlichen Feuerlöscher und mit Unterstützung eines Anwohners, den Brand zu löschen. Weitere zur Unterstützung herbeigerufene Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten letztlich das Feuer in dem Mehrfamilienhaus. Insgesamt 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses, darunter auch Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie Erwachsene im Alter zwischen 20 und 61 Jahren, wurden verletzt. Während sechs Personen mit Rauchgasvergiftungen am Ort behandelt werden konnten, mussten neun Personen in Krankenhäuser gebracht und dort behandelt werden. Glücklicherweise erlitt kein Anwohnender lebensgefährliche Verletzungen. Aufgrund der früher aufgefundenen anti-Schwarzen rassistischen Schmierereien vermuten einige Betroffene eine Anti-Schwarze rassistische Motivation der Brandstiftung, für die es bislang jedoch keine weiteren Belege gibt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 16.08.2020, Morgenpost vom 16.08.2020, B.Z. vom 16.08.2020, Tagesspiegel vom 16.08.2020
  • 15. August 2020
    Die neonazistische Partei "Der III. Weg" hat in Hakenfelde (Ruppiner-See-Straße) sowie vor der Zitadelle Spandau (Ortsteil Spandau) ein Foto-Shooting mit Flyern der Partei veranstaltet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 15. August 2020
    In der Frankfurter Allee zwischen Löwenberger Straße und der Lichtenberger Brücke wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. August 2020
    An der Ecke Semmelweisstr./ Wegedornstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. August 2020
    An einem Informationsstand der Partei AfD posierte ein Mitglied der bezirklichen BVV-Fraktion mit einem T-Shirt der extrem rechten "Identitären Bewegung". Als "Identitäre Bewegung" bezeichnen sich Anhänger*innen völkischer Gruppen, die sich vor allem durch öffentlichkeitswirksame Aktionen versuchen zu inszenieren. Mit ihren Aktionen treten sie für einen ethnisch homogenen Staat ein.
    Quelle: Register ASH
  • 15. August 2020
    Ein 71-jähriger Mann wird gegen 22.00 Uhr am Sterndamm in Johannisthal von einem 41-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und mit einem Kopfstoß verletzt.
    Quelle: ReachOut
  • 14. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Mann in der Oderberger Straße von einem anderen Mann als "Schwuchtel" bezeichnet. Der Betroffene reagierte auf die Äußerung woraufhin er eine aggressive Reaktion bekam und er wurde mit einer Bierflasche bedroht. Der Begleiter des Angreifers hielt ihn zurück. Ein wenig später traf der Betroffene wieder auf die beiden Männer. Der Begleiter entschuldigte sich bei den Betroffenen, der Täter kam zurück und rannte fast in den Betroffenen rein, wurde aber von den Begleiter zurück gehalten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2020
    Rund um das Einkaufscenter "Corso" wurden mehrere Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" und der NPD entdeckt. Sie richteten sich unter anderen gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 14. August 2020
    An den Rolltreppen der Zugänge zur U-Bahn-Station "Altstadt Spandau" wurden Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt. Überklebungen mit antirassistischen Stickern wurden in den Tagen danach wiederholt entfernt, so dass der Schriftzug "Identitären Bewegung" wieder erkennbar war.
    Quelle: Register Spandau
  • 14. August 2020
    In der Nacht zum Freitag wurde in einer Kneipe in der Hagenstraße eingebrochen und gezielt Feuer gelegt. Der Besitzer, der als Jude bekannt ist, wurde in der Vergangenheit mehrfach von Neonazis bedroht. An der verrußten Tür wurde ein Davidstern und das Zahlenkürzel „28“ hinterlassen, das als Chiffre für die verbotene Neonaziorganisation „Blood & Honour“ genutzt wird.
    Quelle: Licht-Blicke, JFDA, Polizei Berlin
  • 14. August 2020
    In Rudow wurde ein mit Edding geschmiertes Keltenkreuz sowie sechs Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 14. August 2020
    In der Mahlsdorfer Str. am S-Bhf. Köpenick wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die zum Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Heß aufrufen. Beide Aufkleber stammten aus einem Netz von neonazistischen Kameradschaften.

    Zudem wurde an der Haltestelle Semliner Str. ein Werbe-Aufkleber der JN/NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. August 2020
    Am 14. August 2020 wurde eine Person gegen späten Nachmittag in der Württembergischen Str. in Wilmersdorf von zwei Personen rassistisch beleidigt. Sie stellten sich der betroffenen Person in den Weg, wollten nach ihrem Fahrrad greifen und bepöbelten sie, während sie ihr ein Stück folgten.
    Quelle: Register ASH
  • 13. August 2020
    Am 13. August 2020 wurde in der Fechnerstr. Ecke Pfalzburger Str. ein Aufkleber von QAnon entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 13. August 2020
    Am Vormittag beleidigte ein Mann lautstark eine Frau mit Kopftuch rassistisch in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Wuhlheide und Köpenick. Dabei deutete er ebenfalls mit Gesten an, wie er die Frau erschießt. Daraufhin kam der Frau ein Schwarzer Mann zur Hilfe. Nun wurden die rassistischen Äußerungen noch schlimmer. Beide Betroffenen stiegen am S-Bhf. Köpenick aus. Der Täter pöbelte daraufhin weiter im Zug gegen Geflüchtete und insbesondere gegen Schwarze Menschen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. August 2020
    Am 13. August 2020 wurde im Park am Fennsee südlich der Mannheimer Straße in Wilmersdorf an einer Parkbank in Wilmersdorf ein Aufkleber von QAnon entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 13. August 2020
    Mehrere Männer und Frauen saßen auf den Stufen vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, als gegen 0.15 Uhr ein Mann mit einem Fahrrad vorbeikam, die Gruppe bepöbelte und dabei einen 20 Jahre alten Mann homophob beleidigte. Der Unbekannte entfernte sich zunächst kurz, kam dann aber etwa eine viertel Stunde später zurück und versprühte Reizstoff auf die Gruppe. Zwei Männer, 21 und 33 Jahre alt, erlitten dabei Augen- und Atemwegsreizungen. Der Angreifer flüchtete.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.08.2020
  • 13. August 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 wurde eine extrem rechte Schmierei mit den Worten "Sieg Heil" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 12. August 2020
    In der Leipziger Straße Ecke Wilhelmsstraße ist ein Aufkleber entdeckt und entfernt worden, der auf rassistische Weise den Klimawandel mit "Überbevölkerung" in Verbindung bringt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. August 2020
    Gegen 17.30 Uhr zeigte ein Mann in der Chausseestraße im Ortsteil Mitte den Hitlergruß. Zuvor war er auf seine sichtbaren Nazitätowierungen, darunter ein Hakenkreuz, angesprochen worden, die er auf seinem freien Oberkörper zur Schau stellte. Passant*innen benachrichtigten die Polizei, die eine Anzeige aufnahm.
    Quelle: Berliner Register, North East Antifa Berlin
  • 12. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Rosenfelder Ring wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. August 2020
    Am Morgen wurde entdeckt, daß ein Spruch am Getränkeautomat im U-Bhf. Frankfurter Allee von "Thank you for not beeing racist" in "Thank you for being racist" geändert wurde.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 12. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    In der und um die Ebertstraße und die Leipziger Starße im Ortsteil Mitte sind in den letzten Tagen zahlreiche Aufkleber von "Querdenken", aber auch von offen extrem Rechten entdeckt und entfernt worden, die für eine rechtsoffene Demo gegen Corona-Maßnahmen werben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    Eine 44-jährige Frau wurde in einem Bus der Linie X21 gegen 14:10 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Nach Angaben der Betroffenen trat sie der Mann in Höhe des Kurt-Schumacher-Platzes wegen ihrer Kleidung in den Unterleib und beleidigte sie rassistisch. Die Frau war durch Kopftuch und langes Kleid als Muslima zu erkennen. Der Angreifer floh anschließend. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1890 vom 12. August 2020; Informationen der Pressestelle der Polizei
  • 11. August 2020
    Am U-Bahnhof Kaulsdorf Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei III. Weg mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk & Nation" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. August 2020
    Ein Mann wurde in dem Parkgebiet am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg von mehreren Männern angesprochen, ob er Deutscher wäre. Als er das bejahte, sagten sie ihm drohend, dass sie ihn sonst verprügelt hätten.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 11. August 2020
    Zwei Männer werden in der Ribnitzer Straße von anderen Männern als „Scheiß Kanacken“ rassistisch beleidigt, die deutsch lernen sollten.
    Quelle: Platte machen
  • 11. August 2020
    Am Holzaufbau der Rutsche des Spielplatzes Rudolfkiez wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Kein Platz für Kanacken und Niggas" angebracht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. August 2020
    Im Strandbad Grünau fiel ein Mann mit Tätowierungen wie "Blut und Boden", "Keine Gnade" und der verbotenen Odalrune auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    Gegen 10:30 Uhr unterhielten sich in der S3 zwischen Ostbhf. und Ostkreuz zwei junge weiße Erwachsene über ihre Arbeit. Einer meinte zum anderen im Verlauf des Gesprächs: “Ich arbeite jetzt bei so einem scheiß Kanaken“.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. August 2020
    Weiterhin wird der Kiez derzeit von verschiedenen Sprayern zugetagt. In den Tags wird das S und immer öfter auch das Ausrufezeichen als Runde geschrieben. Die S-Rune ist als Erkennungszeichen des Bund Freier Mädels aus dem 3. Reich bekannt. Gefunden und teils entfernt wurden die Tags: Weichsel Ecke Oderstr., Rückseite Verkehrsschild Gabriel Max Ecke Wühlischstraße, Hauswand Grünberger Ecke Wismarplatz und am unteren Ende der Gabriel-Max-Straße, Litfaßsäule Wismarplatz, Stromkasten am unteren Ende der Boxhagener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. August 2020
    An einer Telefonsäule am Kienberg wurde ein Sticker einer neonazistischen Kleinpartei entdeckt, der für eine extrem rechte Demonstration im Oktober wirbt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg nahe des Corso wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Stickern wird zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen mobilisiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. August 2020
    Eine Schwarze Frau wurde in der Brunnenstraße in der Nähe des U-Bahneingangs Rosenthaler Platz von fünf Männern aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus ohne Vorwarnung von hinten brutal zu Boden gestoßen, am Boden liegend getreten, verletzt und rassistisch beleidigt. Einer der Angreifer sagte zu ihr: "Du befindest Dich auf dem falschen Territorium. Geh zurück nach Afri-caca!"
    Quelle: ReachOut, Berliner Zeitung vom 21.9.2020
  • 9. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. August 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ gefunden. Sie stammen aus dem extrem rechten „Politaufkleber“-Versand.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. August 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei Flugblätter, die sich gegen Geflüchtete richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. August 2020
    Am 09. August 2020 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei ging es laut Ankündigung um das Corona-Virus als bewusst eingesetztese Mittel, um Menschen gefügig zu machen, sowie verschwörungstheoretische Auslegungen von 5 G Emissionsdioden und WLAN. Es wurden pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Alzheimer vorgestellt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 9. August 2020
    Immer öfter sind verschiedene Sprayer im Kiez unterwegs, die mittlerweile in ihren Tags ein S als Rune schreiben. Die "S"-Runde wurde u. a. vom Bund Deutscher Mädel verwendet. Teilweise wird die Rune mit Zusätzen versehen, womit möglicher Weise der direkte Bezug verschleiert werden soll. (Weichselstr. 8 | Stromkasten Halbinsel Stralau | Alt Stralau Höhe Jollenseglerstraße | Weichselstr. 22 Ecke Weserstr. | Wühlischplatz). Von den meisten dieser Sprayer ist bisher kein rechter Hintergrund bekannt. Eine Ausnahme bildet ein Sprayer, der mit seinen Graffities die extrem rechte Identitäre Bewegung unterstützt. Seine Tags sind überwiegend um das Supermarktgelände der Revaler Straße zu finden und das Kürzel "NDS" (Neuer Deutscher Standard - Musiklabel dessen Inhaber einen klaren Bezug zur rechten Szene hat) wurde an der Ecke zur Modersohnbrücke entdeckt, das Kürzel "KIKE" an der DHL-Packstation steht für ein in den USA geprägtes antisemitisches Schimpfwort.

    Es wurde Kontakt zu einigen aus der Sprayerszene aufgenommen und um Erklärung gebeten. Eine Stellungnahme ist bisher nicht erfolgt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße bis zur Rhinstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    In der Maximilianstr. wurden Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Kampf den Feinden von Volk und Nation“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    In Rummelsburg wurden mehrere dutzen Aufkleber des extrem rechten „Politaufkleber“-Versands gefunden, die die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“ verbreiteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    Auf der Bergmannstraße, gegenüber der Marheinekehalle, befand sich ein Infotisch vom "Demokratischen Widerstand". Ausgelegt waren u. a. eine Zeitung, in der z. T. verschwörungsideologische rechte Fake-News verbreitet wurden und ein Flyer, der Corona leugnet.
    Quelle: via Twitter
  • 8. August 2020
    Ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. August 2020
    In der Bergaustr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. August 2020
    Am 08. August 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 8. August 2020
    Am 22. August 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 8. August 2020
    Ein 38-jähriger Mann wird gegen 18.30 Uhr am Müggelseedamm von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Dem Schlag mit einem Fahrradschloss kann der 38-Jährige ausweichen.
    Quelle: ReachOut
  • 7. August 2020
    In einem Geschäft in der Albrechtstraße wurden drei Jugendliche people of colour von einer Mitarbeiterin aus rassistischer Motivation bedrängt. Die Jugendlichen waren dabei sich an dem Wasserspender je ein Glas Wasser zu nehmen als die Mitarbeiterin begann sie zu bedrängen und u.a. mit den Worten anging, dass "Deutschland kein Sozialstaat sei". Die rassistische Motivation ist wahrscheinlich, da diese Aussage falsch ist und stark verwandt mit dem rassistischen Vorurteil, dass alle nicht-biodeutsch aussehenden Menschen "Ausländer" sowie "Sozialschmarotzer" seien.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. August 2020
    An der Kreuzzung Brentano/Rückertstraße in Steglitz soll ein 19-jähriger nachts rassistisch beleidigt und bedroht worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 7. August 2020
    Mehrere A1 Ost+Front Plakate mit frakturähnlicher Schrift "Dein Helfer in der Not" wurden von verschiedenen Melder*innen entdeckt und entfernt, da ein rechter Bezug angenommen wurde (mehrmals Boxhagener Str bis zur Grenze nach Lichtenberg, Wismarplatz, Sonntag/Holteistr und Mittelstreifen zw. U-Frankfurter Tor und Boxi).

    Die Band Ost+Front, wirbt mit den Plakaten für eine musikalische Neuveröffentlichung. Die Band selbst distanziert sich zwar von der rechten Szene, ihre Texte haben jedoch eine andere Aussage. Es stand bereits ein (frauenfeindlichen) Titel auf dem Index, finden sich in den Texten auch klare rechte Bezüge: "nicht ganz koscher", "nicht ganz halal", es wird Gewalt gegen "Verräterschweine" zelebriert und es werden Texte verwendet, die sich an Adressaten aus der rechten Szene richten und dort auch verstanden werden: "...auch die Deinen / sollen nicht weinen / Sie sind bereit / für die gute alte Zeit".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde im Rathaus Weißensee ein Aufsteller der Kampagne "Pankow bekennt Farbe. Gegen Rassismus. Für Menschenrechte" komplett zerstört.
    Quelle: Bezirksamt Pankow
  • 7. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wird ein Mann (33 Jahre) gegen 2:50 Uhr in einem Park an der Berliner Allee aus einer Personengruppe heraus erst LGBTIQ*-feindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 6. August 2020
    Am 06. August 2020 wurde in der Kantstraße Ecke Savignyplatz ein rassistischer Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 6. August 2020
    Auf einem Stromkasten auf der Handjerystrasse/Ecke Niedstrasse wurde eine Neongrüne Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 6. August 2020
    An der Bushaltestelle Wolzgenstraße wurde auf einen der Sitze ein Hakenkreuz sowie die Buchstaben "NSDAP", die für "Nationalsozialistische Partei Deutschlands" stehen, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. August 2020
    In der Dolgenseestraße wurden mehrere dutzend Aufkleber des extrem rechten „Politaufkleber“-Versands gefunden, die die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“ verbreiteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. August 2020
    In der Konrad Wolf Straße, Große Leege Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere dutzend Schriftzüge der „Antifa Hunter Hunter Miliz“ (AHM) gefunden. Teilweise wurden sie mit dem Sprühernamen „Fasho“ unterschrieben. Dabei handelt es sich um Neonazis, die bisher in Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf ähnliche Schriftzüge hinterlassen haben, teils mit Bedrohungen gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. August 2020
    Im Ortsteil Gropiusstadt an der Lipschitzallee wurde ein Aufkleber der Kleinstpartei III. Weg mit der Aufschrift "Überfremdung stoppen! Deutschland den Deutschen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese, der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. August 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der mit NS-verharmlosenden Vergleichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als Diktatur anprangert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. August 2020
    Im Frauenviertel in Rudow-Neukölln kam es zu einer Briefkasten-Verteilaktion einer extrem rechten Kleinstpartei.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. August 2020
    Im Ortsteil Pankow in der Florastraße wurde an einem Hauseingang eine SS-Rune entdeckt und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 3. August 2020
    Auf einer Baustelle an der Leipziger Straße, Ecke Jerusalemer Straße zeigte ein Mann gegen 13.20 Uhr seine unbedeckte, deutlich zu sehende Hakenkreuztätowierung am Bein.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2020
    Am 03. August 2020 wurde am U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg ein rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. August 2020
    In der Teupitzer Str. wurde ein Graffiti mit "Antifa töten" entdeckt, das mit "ahm" und "fasho" signiert wurde. Gleiche Tags wurden auch im Sinsheimer Weg gefunden.

    Bereits am 15. Juli wurde fast wortgleich ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln beschmiert, aus dessen Fenster ein antirassistisches Transparent hing.

    Zudem wurde in diesem Zeitraum entlang der Heidelberger Str. und auch in anderen Straßen in Treptow-Köpenick das gleiche Kürzel geschmiert.

    Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. August 2020
    Am südlichen Ende der Lehmbruckstraße wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen. Ansprechbare Anwohner*innen wurden vor Ort informiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    In der Semeustraße wurde ein Graffiti gegen politische Gegner*innen (Antifa) entdeckt. Da Schrift und Stift bereits bekannt sind, war es vermutlich die selbe Person, deren Schmierereien mit ähnlichen Aussagen bereits am 28.07. in der Colbestraße und nahe Wismarplatz entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    An einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Kreuzberg wurden Informationen von Unbekannten während der Schließzeit der Einrichtung von außen ans Fenster gehängt. Es wurde zur Teilnahme an der Demo am 1. August aufgerufen (durchaus sinnvolle Fragen wurden im Text bereits mit erfundenen "Fake-News" beantwortet) und es wurde auf diverse Webseiten als Informationsquelle hingewiesen, deren Inhalt verschwörungsideologisch, antisemitisch und zu Fake-News verbreitenden sogenannten "alternativen" Medien und Publizisten gehören. Die Betreiber*innen der Einrichtung haben sich umgehend nach Kenntnisnahme von der angebrachten Propaganda distanziert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    Auf einem der Sitze der Haltestelle "Zehlendorf Eiche" wurden ein Hakenkreuz sowie die Parole "Ausländer raus" mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    In der Nacht auf den 3. August beleidigte ein 36-jähriger Nachbar in Wittenau den Sohn seiner Nachbarin rassistisch und bedrohte anschließend die 45-Nachbarin mit dem Tode. Gegen 2 Uhr soll er seiner Nachbarin in der Schlitzer Straße, die von Einfamilienhäusern geprägt ist, gedroht haben, sie umzubringen. Der 21-jährige Sohn der Frau gab an, dass er kurz zuvor von dem 36-Jährigen rassistisch beleidigt worden war. Während des Einsatzes äußerte sich der Nachbar gegenüber den Polizeikräften wiederholt in herabwürdigender Weise über den Sohn und dessen Mutter. Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Der Polizeilichen Staatsschutzes ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1818 vom 3. August 2020, Informationen der Pressestelle der Polizei
  • 3. August 2020
    Auf dem Spielplatz im Münsinger Park malte das Kind einer Schwarzen Frau etwas im Sandkasten. Ein anderes Kind kam dazu und fing an, das Bild zu zerstören. Als die Schwarze Mutter es bat, damit aufzuhören, wurde sie sofort von der Mutter dieses Kindes rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Die Polizei wurde gerufen und Anzeige erstattet. Es gab zahlreiche Zeug*innen des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 3. August 2020
    Zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden zehn verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die zum Teil mit NS-verharmlosenden Vergleichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als Diktatur anprangerten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2020
    Ein Betroffener der rechten Anschlagsserie in Neukölln erhielt insgesamt sechs Droh-SMS, die anonym über ein Online-Portal verschickt wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. August 2020
    In der Oberspreestr. wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und zu Boden gestoßen. Der Betroffene flüchtete und ließ sein Fahrrad zurück. Nachdem er die Polizei gerufen hatte, kehrte er zum Tatort zurück. Sein Fahrrad war gestohlen. Als die Polizei den Täter stellte, hatte dieser das Fahrrad und erklärte, dass er davon ausgegangen war, dass dieses gestohlen wäre.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 2. August 2020
    Am 02. Juli 2020 wurde auf der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg ein mit Edding an eine Wand geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. August 2020
    Der SPD-Politiker Aziz Bozkurt erhielt auf Twitter einen rassistisch motivierten Shitstorm. Zunächst hatte Bozkurt anlässlich der Corona-Demo am 1. August 2020 getwittert: "Einfach raus aus meinem Land". Daraufhin wurde er teilweise beschimpft, dies wäre "nicht sein Land". Twitter-User "T123Patriot" drohte: "Nein, nicht dein Land, warte ab (sic!) wir (Zwei-Augen-Emoticon) dich..... Und Helden sind schon geboren". Twitter-User "Uwe64664206" schrieb: "(W)enn wieder Rechtstaatliche (sic!) Verhältnisse herrschen packen Sie als erster Ihren Koffer."
    Quelle: Twitter 01.08.20
  • 2. August 2020
    Am Bahnhof Warschauer Straße wurde gegen 19:40 Uhr in der S7 nach Ahrensfelde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt und fotographiert. Der Vandalismusmeldungs-Service wurde benachrichtigt und wollte die Info an die S Bahn weiterleiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. August 2020
    Zahlreiche Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurden entfernt.

    Simplon / Ecke Lehnbachstraße: antisemitische Verschwörungsideologie (Q Anon)

    Neue Bahnhofstraße: Verschwörungsideologie (Bill Gates, "Zwangsimpfung")

    Markt / Ecke Kynaststraße: gegen politische Gegner*innen (Antifa)

    Auf der Kynastbrücke: gegen Gender Mainstreaming
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße bis zur Rhinstraße wurden mehrere Aufkleber der NPD gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. August 2020
    Der nordirische Sänger einer Punkband, der am Hut ein kleines durchgestrichenes Hakenkreuz trug, wurde in der Mainzer Straße erst von einer Person als "Antifa-Abschaum" beleidigt und dann von vier weiteren Personen angegriffen und durch einen Schlagring so stark am Kopf verletzt, daß er bewußtlos wurde. Die gerufene Polizei verweigerte eine Anzeigenaufnahme.

    https://subcultz.com/punk-rocker-attacked-in-berlin/?fbclid=IwAR2NlcXwRk...
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. August 2020
    Vor dem Kaufland Victoriastadt sagte ein Mann gut hörbar „Heil Hitler“. Als er von einem Passanten deswegen konfrontiert wurde, meinte er, ihn würden „die da“ nerven – gemeint waren bettelnde migrantische Frauen. Was das mit Hitler zu tun hätte, wollte er nicht beantworten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. August 2020
    Ein 48-jähriger Mann beleidigte um 12 Uhr in einer Bank am Prerower Platz einen Security rassistisch. Er wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 1. August 2020
    Während einer verschwörungsideologischen Anti-Corona-Maßnahmen-Demo wurde ein Journalist von einem an der Demo teilnehmenden Fotografen eines extrem rechten Internet-Mediums gestoßen und mit der Kamera geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Twitter
  • 1. August 2020
    An der Ecke Wolfgartenstr./ Stellingdamm wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Twitter Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2020
    An seinem Arbeitsplatz bei einer Firma in Mitte wurde ein Mann in den letzten zwei Wochen von zwei weißen Kollegen von Anti-Schwarzem Rassismus motiviert massiv gemobbt. So wurden in seiner Anwesenheit wiederholt rassistische Witze erzählt und ihm notwendige Informationen zur Erledigung seiner Arbeitstätigkeit vorenthalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Juli 2020
    Am 31. Juli 2020 wurde gegen 2.15 Uhr am Hardenbergplatz in Charlottenburg eine Person rassistisch beleidigt. In der Nähe eines Imbissstandes hielten sich zwei Gruppen auf. Aus der einen Gruppe heraus soll ein 25-jähriger Mann einen 18-jährigen Mann rassistisch beleidigt und eine 16-jährige Frau sexistisch beleidigt haben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.1799
  • 31. Juli 2020
    Am U-Bhf. Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz entfernt.
    Quelle: via Twitter
  • 30. Juli 2020
    Beim U-Bahnhof Wutzkyallee wurden an zwei Türen rassistische Schriftzüge hineingekratzt.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 30. Juli 2020
    Ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juli 2020
    In der direkten Umgebung des S-Bhf. Ostkreuz wurden drei Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich gegen Gender, Antifa und hatten verschwörungsideologischen Inhalt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. Juli 2020
    Eine Person wurde an der Ampel Tempelhofer Damm/ Ecke Albrechtstraße von einem Pärchen auf der gegenüberliegenden Seite angestarrt und als „Fidschi" beleidigt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Juli 2020
    Am 30. Juli 2020 wurde in der Uhlandstr. in Wilmersdorf an einem Briefkasten ein rechter Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 29. Juli 2020
    An der Ecke Morusstr. und Kienitzerstr. wurden drei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Juli 2020
    An der Bushaltestelle Britzer Garten wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort zusammen mit einer rassistischen Parole hingeschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Juli 2020
    Die RedereiFM hat aufgrund einer Veröffentlichung auf Youtube (eine Zusammenstellung von 150 Clips mit Auszügen aus Reden von 76 AfD-Politiker*innen) eine Drohmail erhalten, die sie auf Twitter veröffentlicht hat. Es wurde Anzeige erstattet.

    https://twitter.com/RedereiFM/status/1288424981106495489

    (https://www.facebook.com/829270367093947/posts/3287500597937566/)
    Quelle: RedereiFM
  • 29. Juli 2020
    Gegen 20:45 Uhr wurde eine Transfrau in der Friedrichstraße aus einer Gruppe junger Männer heraus aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beschimpft. Anschließend warf eine Person aus der Gruppe einen Stein in ihre Richtung, dem sie ausweichen konnte. Als die Männer bemerkten, dass die 29-Jährige die Polizei alarmierte, ergriffen sie die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1790
  • 29. Juli 2020
    An den Eingang eines internationalen Studierendenwohnheims in Niederschöneweide wurde ein Fadenkreuz geschmiert. Bereits in der Vergangenheit gab es hier rassistische Parolen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Juli 2020
    Nahe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz wurde eine Schmiererei mit den Worten "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juli 2020
    Vor dem "Mix Markt" in der Jan-Petersen-Straße wurden von AfD-Mitgliedern und -Abgeordneten Zeitungen mit diskriminierenden Inhalt verteilt. Sie wurden mit dem Untertitel "Informationen von der AfD Marzahn-Hellersdorf" herausgegeben. In den Zeitungen wird u.a. behauptet, Angela Merkel und die CDU erschaffen eine "Parallelwelt", die überwiegend muslimisch geprägt sei. Indem diese als nicht kompatibel mit "unserer (...) Kultur" dargestellt wird, erfolgt eine Konstruktion von Andersartigkeit, die mit der impliziten Abwertung und Ausgrenzung entsprechender Lebensweisen einhergeht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juli 2020
    Zwischen 19.15 und 19.30 wurde in der S-Bahn zwischen dem Bahnhof Gesundbrunnen und dem S-Bahnhof Beusselstraße eine Schwarze Frau rassistisch und sexistisch belästigt. Bereits vor der Einfahrt am S-Bahnhof Gesundbrunnen hatte sich ein weißer, ca. 35 bis 45-jähriger Mann sehr nah neben eine Schwarze Frau gesetzt, die sich schon dort sichtlich nicht wohl fühlte, und quatscht sie voll. Am Bahnhof stieg die Frau in die Ringbahn um. Der Mann folgte ihr, setzte sich erneut sehr nah neben sie und redet weiter auf sie ein, streichelt dann unaufgefordert ihre Wange, nahm die Hand der sichtlich unwilligen Frau und griff ihr ins Haar. Die Frau wendete sich mehrmals von Ihm ab und wies die übergriffige Annäherung gestisch deutlich zurück. Ein weiterer weißer Mann saß der Frau gegenüber, schritt jedoch nicht ein, sondern fand es sichtbar witzig, wie der Belästiger mit der Frau umging und unterhielt sich sogar, dadurch seine Zustimmung signalisierend, mit dem Täter. Ein weiterer Mann, der die Situation beobachtet hatte, bewies jedoch Zivilcourage, kam dazu und fragt die Frau, ob sie "das möchte, was der Typ da mit ihr macht?" Sie schüttelte den Kopf. Darauf kam auch eine andere Frau zur Hilfe und bot der bedrängten Frau an, sich mit ihr auf einen anderen Platz in der S-Bahn zu setzten. Die bedrängte Frau nahm das Angebot an und setzte sich mit der hilfsbereiten Frau auf einen anderen Sitzplatz, wo die sichtlich aufgewühlte BPOC-Frau zu weinen begann. Der übergriffige Belästiger stritt sich während dessen mit dem couragierten Mitfahrer. Die bedrängte Frau erzählte, dass sie am Bahnhof Beusselstraße von einem Freund abgeholt werde. Am Bahnhof Beusselstraße hielt der couragierte Mitfahrer den Täter auf, der sie weiter zu verfolgen versuchte, und ermöglichte ihr ein sicheres Aussteigen ohne Verfolgung
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juli 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca.15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde antimuslimisch-rassistisch pauschalisiert und wurden Einwanderer aus muslimischen Ländern auf rassistische Weise für Kriminalität verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juli 2020
    An einem Mast an der Tramhaltestelle auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide wurde zwei mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Juli 2020
    Am 28. Juli 2020 wurde in der Bleibtreustraße in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Migranten sind die Armee des Kaptials!", einem Slogan der NPD, entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Juli 2020
    An der Ecke Schnellerstr./ Brückenstr. wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Juli 2020
    In Colbestraße, fast Ecke Scharnweberstraße, wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen angebracht, eine weitere an einer Hauswand nahe Wismarplatz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Juli 2020
    In der Großbeerenstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 28. Juli 2020
    An der Frankfurter Allee wurde ein sich gegen Gender richtender Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Juli 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Juli 2020
    Gegen 15:30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf einem Bahnsteig eine schreiende Person. Der 46-Jährige rief mehrmals verfassungsfeindliche Parolen, zeigte den "Deutschen Gruß" und beleidigte eine Person rassistisch. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein. Die weiteren Ermittlungen gegen den einschlägig polizeibekannten Mann führt der Staatsschutz der Berliner Polizei.
    Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin
  • 26. Juli 2020
    Am Nachmittag wurde ein Busfahrer am Treptower Park von einem Arbeitskollegen rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 25. Juli 2020
    Gegen 2.30 Uhr wurden zwei 22 und 26 Jahre alte Männer in der Brunnenstraße von zwei Männern im Alter von 24 und 28 Jahren mehrfach homophob beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 25.07.2020
  • 25. Juli 2020
    Auf dem Mauerradweg auf der Höhe Hänselstr. wurde ein rot gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Juli 2020
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Im Großen Tiergarten wurde ein rassistischer Aufkleber extrem rechter Reichbürger entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Nahe S-Sonnenallee wurde eine mit Kugelschreiber geschmierte Parole mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    Zwei Aufkleber von extrem rechten Gruppen wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    An die Wand eines Wohnhauses in der Kiefholzstr. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juli 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Aufkleber der rechten Gruppierung "EinProzent" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt"
    Quelle: NEA
  • 25. Juli 2020
    Gegen 19.50 Uhr wird ein 36-jähriger Teilnehmer der Demonstration „Sexuelle und gesellschaftliche Diversität“ in der Sonnenallee von einem 23-jährigen Zuschauer aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und gegen die Brust gestoßen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 24. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Gegen 23:00 Uhr rief ein Mann in der M13 auf Höhe der Station „Landsberger Allee / Weißenseer Weg“ extrem rechte Parolen und beleidigte Menschen rassistisch. Andere Mitfahrende schritten ein und solidarisierten sich mit den Betroffenen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Im Prenzlauer Berg rief gegen 9:30 Uhr in der Greifswalder Straße auf der Höhe Am Friedrichshain ein Mann "Sieg Heil du Mutterficker" zu jemand anderem im Straßenverkehr.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juli 2020
    Ein Fahrzeug einer Gerüstbaufirma aus dem Landkreis Oberhavel stand vor der Katzbachstr. 5 in Kreuzberg. Auf der Tür des LKWs ist in Frakturschrift angebracht "Führerhaus, Fahrer spricht deutsch". Der Mitarbeiter antwortete mit dem „Hitler-Gruß“, als er nach der Leitung des Unternehmens gefragt wurde. Die Polizei wurde informiert.

    Am gleichen Tag wurde der LKW noch in einer anderen Straße, die nicht näher benannt war, abgestellt.
    Quelle: via Twitter
  • 24. Juli 2020
    In der Wühlischstraße wurden zahlreiche Sticker entfernt, die mit rechtsoffenen verschwörungsideologischen Inhalten zu einer Großdemo mobilisierten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2020
    An einem Stromkasten in der Baslerstraße Ecke Finckensteinallee wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 wurde auf Höhe des U-Elsterwerdaer Platz eine Person rassistisch angepöbelt. Eine Frau ist daraufhin aufgestanden und stellte sich dem Pöbler in den Weg. Der Pöbler warf der Frau daraufhin vor, dass sie "ja wohl keine richtige Deutsche" sei. Anschließend beschimpfte er die Frau herablassend aufgrund ihres Geschlechts. Kurz darauf sagte er laut, er habe "keine Angst vor Arabern". Als der Mann die Bahn am U-Bahnhof Wuhletal verließ, pöbelte er die Frau erneut beim Aussteigen mit rassistischen Worten an.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. Juli 2020
    Die Fraktion der AfD im Abgeordnetenhaus Berlin veröffentlichte auf Facebook ein Video, in dem sie sich gegen politische Gegner*innen richtet.
    Quelle: Facebook
  • 23. Juli 2020
    Wieder wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie befanden sich Holteistraße/Ecke Wühlischstraße sowie am nördlichen Ende der Weichselstraße und richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen und Gender-Mainstreaming.

    Im Bereich der Kreuzung Holtei / Boxhagener Straße bis Höhe Traveplatz wurden ebenfalls zahlreiche Sticker entfernt, die mit rechtsoffenen verschwörungsideologischen Inhalten zu einer Großdemo mobilisierten. Einen konkreten Absender hatten diese Sticker nicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juli 2020
    An der Hausfassade der Revaler Straße 15 wurde gegen 16 Uhr eine weitere, mit roter Sprühfarbe auf hellgrünem Untergrund angebrachte "S"-Rune entdeckt. Sie ist wie bei einem ähnlichen Vorfall, vor kurzem in der Simon-Dach-Straße, teil eines Graffiti-Namenszuges (K A O S). Die einfache "S"-Runde wurde vom Bund Deutscher Mädel verwendet. Eine zufällig in der Nähe anwesende Polzeistreife des lokalen Abschnitts wurde über beide Vorfälle informiert. Die Beamten sagten zu, den Sachverhalt umgehend zu überprüfen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juli 2020
    An der Bushaltestelle Rebhuhnweg wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juli 2020
    Eine kleine Gruppe Berliner NPD-Aktivisten veranstalteten erneut eine Aktion am Bismarck-Denkmal im Tiergarten. Dabei versuchten sie, am Denkmal angesprühte "Decolonize"-Schriftzüge zu entfernen und verbanden dies mit rassistischer Agitation gegen Black Lives Matter und Dekolonisierung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Juli 2020
    An der Haltestelle Wassermannstr.wartete ein Mann mit einer tätowierten SS-Rune auf dem Unterarm, der mit seinem Handy beschäftigt war, auf dem ein Hakenkreuz zu sehen war.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Juli 2020
    Auf dem Bahnsteig sowie auf der Treppe des S-Bhf. Schöneweide zeigte ein Mann mehrfach den Hitlergruß und rief "Sieg Heil". Nachdem er von einer Passantin angesprochen wurde, entfernte er sich.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Juli 2020
    In der Tram 61 von Oberschöneweide bis Friedrichshagen kam es zu rassistischen Pöbeleien und zur Bedrohung widersprechender Personen.

    In der Tram saß ein Mann der rassistische Äußerungen machte. Dem widersprach ein älterer Herr. Als der Täter diesen begann zu bedrohen, setzte sich eine Frau dazu. Nun begann der Mann auch die Frau zu bedrohen. Dabei kam es bis zu Vergewaltigungs- und Morddrohungen. Der Täter stand zwischendurch auf und zeigte den Hitlergruß und sagte "Sieg Heil", außerdem äußerte er sich mehrfach rassistisch. Abschließend stand der Täter auf und baute sich drohend vor der Frau auf, wobei er eine leere Bierflasche drohend in die Höhe hob. Anschließend spuckte er der Frau auf den Arm und ging.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2020
    In Karlshorst wurden mehrere auf den Boden gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juli 2020
    Im Kosmosviertel wurden großflächig rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Quartiersbüro Kosmosviertel
  • 22. Juli 2020
    In der Spreestr. wurde eine Aufkleber, der den Hitler-Stellvertreter Heß verherrlicht, entdeckt und entfernt.

    An einem Werbeschild in der Fließstr. wurden ein Keltenkreuz und eine Lebensrune entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2020
    Am 22. Juli 2020 zwischen 8 und 9 Uhr zeigte eine Person in der U7 Richtung U Adenauerplatz in Wilmersdorf wiederholt den Hitlergruß. Die Person sprach in aggressivem, lauten Ton, ging in der U-Bahn auf und ab, zeigte wiederholt den Hitlergruß und sagte unter anderem "Ich bin der neue Adolf". An der nächsten Station stieg der Mann aus und belästigte auf dem Bahnsteig eine weitere Person, wobei diese direkt in eine andere U-Bahn stieg.
    Quelle: Register CW
  • 22. Juli 2020
    Mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle wurden an der Tramhaltstelle Holtei/Boxhagner Straße und in unmittelbarer Umgebung sowie am nördlichen Ende der Weichselstraße entfernt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen und waren teilweise verschwörungsideologisch motiviert. Anwohner*innen wurden vor Ort über die Problematik informiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juli 2020
    In der Colbestraße ist Passant*innen mehrfach ein geparktes Auto aufgefallen, auf dem verschiedene Aufkleber drappiert sind, die teils klar der extrem rechten Szene zugeordnet werden können und teils verunsichernd und bedrohlich wirken. Auf dem Auto befinden sich u. a. Aufkleber der Böhsen Onkelz, in Frakturschrift "Oldschool Hooligans", ein "Sensenmann" mit dem Text "So viele Arschlöcher und nur eine Sense" oder ein Aufkleber zeigt einen Totenkopf und zwei gekreuzte Gewehre mit dem verstörenden Text "Du bist lustig... dich töte ich zuletzt" und einige weitere Aufkleber.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juli 2020
    Am 22. Juli 2020 wird an einem Briefkasten in der Uhlandstr. in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 22. Juli 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 25 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden Einwanderer aus muslimischen Ländern auf rassistische Weise für Kriminalität verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2020
    In der Nacht gegen 3 Uhr ging eine Gruppe von vier jungen Männern außen am Zaun der Unterkunft für Geflüchtete in der Chris-Gueffroy-Allee entlang und schrie rassistische Sprüche wie: "Na ihr Ausländer, gehts euch gut bei uns?". Die Sicherheitsleute der Unterkunft sprachen die Gruppe an und forderten sie auf sich zu entfernen. Dem kam die Gruppe nach.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 21. Juli 2020
    Eine ältere Frau bepöbelte in Höhe des S-Bhf. Karlshorst eine Frau transfeindlich. Sie forderte die Frau auf, ihre Geschlechtsmerkmale zu zeigen, weil sie aufgrund der Nase-Mund-Maske das Geschlecht der Frau nicht erkennen könne.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Gegen 21.30 Uhr wurde vor dem Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei eine Frau von einer Gruppe Jugendlicher mit Steinen beworfen und sozialchauvinistisch beschimpft. Niemand griff ein. Die Frau entkam aus eigener Kraft.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli wurde gegen 18:30 ein Hakenkreuz neben der Treppe entdeckt, die von der Bushaltestelle zum Rathausvorplatz führt. Neben dem Hakenkreuz befand sich eine Beschimpfung, die Cem Özedemir (MdB für Bündnis 90/Die Grünen) als politischen Gegner fokussierte.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte eine massiv bedrohliche E-Mail an Josef Schuster, den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesspiegel 02.08.2020
  • 21. Juli 2020
    Im Steinhellenweg in Mariendorf wurde gegen 15.30 Uhr eine Passantin auf einen Mann aufmerksam, der auf dem Gehweg an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Als sich die 34-Jährige entfernte, äußerte er sich ihr gegenüber volksverhetzend. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Der 50-Jährige, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,3 Promille gemessen wurde, musste sich im Polizeigewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme unterziehen und sieht nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung und exhibitionistischer Handlungen entgegen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2020, Nr. 1720
  • 20. Juli 2020
    Ein 52-jähriger Mann streckte gegen 14.30 Uhr in einer Grünanlage an der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte den rechten Arm zum "Hitlergruß" aus und rief einer Familie aus rassistischer Motivation „Heil Hitler“ zu.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2020, Tagesspiegel vom 21.07.2020
  • 20. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei mit der Aufschrift „Antifa-Banden zerschlagen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juli 2020
    Am 20. Juli 2020 gegen 16.45 Uhr wurde in einem Bus der Linie X10 ein 30-jähriger Mann von einem 49-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der Busfahrer alarmierte die Polizei zur Haltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1721
  • 20. Juli 2020
    In der Waldstr. wurden ca. 80 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juli 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden auf dem Panke Platz Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Juli 2020
    An der Bushaltestelle am Bahnhof Priesterweg wurden 2 Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2020
    An einer Ampel an der Kreuzung Johannisthaler Chaussee/Fritz-Erler-Allee wurde ein rassistischer Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Juli 2020
    In der Chris-Gueffroy-Allee wurde ein Mann, der neben seinem Auto ohne Kennzeichen stand, von einem anderen Mann rassistisch beleidigt. U. a. beschimpfte der Mann den Betroffenen als "Hurensohn" und "scheiß Ausländer" und „Du Arschloch darfst in meinem Land nicht ohne Kennzeichen hier stehen“.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 19. Juli 2020
    An der Ecke Vulkanstraße / Elli-Voigt-Straße wurde ein Mann gesehen, wie er in der Öffentlichtkeit den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    In der Markstraße und Nöldnerstraße wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle/Saale gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    Am 19. Juli 2020 wurde an einer Bushaltestelle am Savignyplatz in Charlottenburg ein verschwörungsideologischer Aufkleber gegen das Tragen eines Mundschutzes mit rassistischem Motiv entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. Juli 2020
    Auf einem Stromkasten an der Stadtbibliothek Haselhorst wurde ein Aufkleber mit einem Verweis auf "Q-Anon“ gefunden und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine aus den USA stammende Verschwörungserzählung mit antisemitischen Inhalten. Solche und ähnliche Aufkleber wurden auch an mehreren Stellen im öffentlichen Straßenraum auf Eiswerder gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. Juli 2020
    Ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen Gender richtete, wurde in der Weserstraße entfernt
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juli 2020
    Mehrere Sticker der rechtsoffenen Freedom-Parade gegen Maskenpflicht wurden Warschauer / Revaler Straße verklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen wurde eine rassistische Schmiererei ("No Islam") Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen, eine rechtsextreme Parole Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Goldenes Horn Süd wurde eine rassistische Schmiererei ("Ausländer Raus") und ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    In der Stromstraße in Moabit riefen gegen 18.45 Uhr zwei weiße Männer einer Gruppe von jungen Leuten, unter denen auch Schwarze waren und von denen eine Person ein Shirt mit "Black Lives Matter"-Aufschrift trug, rassistische Beleidigungen zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Juli 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch fand ein Fußball-Tunier der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD, JN, statt. Es nahmen knapp 30 Neonazis aus ganz Deutschland teil. Das Tunier fand voraussichtlich im Zeitraum von 10:00 bis 17:00 Uhr statt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juli 2020
    Zwei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei wurden in Rudow entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. Juli 2020
    Die Demo forderte die sofortige Öffnung aller Klubs und richtete sich gegen Maskenzwang, Impfpflicht und mehrere andere Themen, die von rechten Verschwörungsideologen immer mehr in den öffentlichen Raum getragen werden. Von den Teilnehmer*innen wurden Gegendemonstrant*innen teils massiv beschimpft und bepöbelt (z. B. "Ihr seid doch in Wirklichkeit die wahren Nazis" oder "Scheiß-Antifa-Terroristen"). Nachdem sich anfänglich die Teilnehmenden eher als kleine selbstdarstellerische "Techno-Truppe" mit esoterisch-coronaskeptischen Inhalten (selbstgebastelte Plakate etc.) präsentierte, gewann die Demo auf der Warschauer Straße erheblich an Zulauf. Höhe U-Bhf. mischten sich auch Akteure anderer Milieus darunter, die der rechtsoffenen Szene augenscheinlich zugeordnet werden könnten. Nach einem eigenen Post auf der Facebook-Seite wurde eine teilnehmende Person wegen Volksverhetzung am Ende der Veranstaltung festgenommen. Außerdem wurde mehrmals die Demo am 1. August in Berlin beworben, die von der extrem rechten Szene bundesweit beworben wird. Corona-Abstandsregeln wurden auf der gesamten Demo nicht eingehalten, keine/r Teilnehmer*in trug eine Maske. Mehrmals im Verlauf der Demo von verschiedenen Personen darauf angesprochen, reagierte die Polizei nicht, löste die Versammlung aber vorzeitig am Hermannplatz auf.

    Auf der Facebookseite der „Freedom-Parade“ finden sich im Kontext ebenso Parallelen. Es wird vor der Durchsetzung einer vermeintlichen „New World Order“ gewarnt und gegen vermeintliche „Kulturmarxisten“ (Kampfbegriff aus dem rechten Jargon) und verschiedene Einzelpersonen aus antisemitischen Hintergründen, z. B. Bill Gates oder George Soros, gehetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 18. Juli 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat die Teilnehmenden einer LGBTIQ*-Parade am Viktor-Klemperer-Platz gefilmt und anschließend in einem Video im Internet diffamiert. Er behauptet in dem Video, die Teilnehmenden kämen zu großen Teilen von außerhalb und würden "Unruhe stiften" und "Krawall machen". Weiterhin behauptet er, die Russlanddeutsche Community in Berlin lebe per se nach einem wertkonservativen Weltbild, weshalb die Parade einer vermeintlichen "Umerziehung" dienen würde. Weiterhin behauptet er, dies sei das Ziel von "Rot-Rot-Grün". Mit seinen Aussagen spricht der AfD-Abgeordnete dem russland-deutschen Leben in Berlin die Vereinbarkeit mit diversen Lebensweisen ab und schürt gleichzeitig Feindlichkeit gegen diese, indem er behauptet, diese würden der "Umerziehung" anderer dienen.
    Quelle: Register ASH
  • 18. Juli 2020
    Am 18. Juli 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit einer Anfangskundgebung am Olympiastadion in Westend, statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen. A. Hildmann hielt die Rede auf der Auftaktkundgebung, in welcher er demokratische Politiker*innen verleumdete.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Kabarettistin İdil Baydar. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020, Welt Online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    In der Pannierstr. wurde ein rassistischer Sticker mit antimuslimischerm Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juli 2020
    Ein Mann ging auf der Karl-Marx-Straße, Ecke Boddinstraße an einer Frau vorbei. Er sagt leise im Vorbeigehen zu ihr: "Luti" (arabisch luti - pejorativ für Schwuler Mann).
    Quelle: Berliner Registe
  • 17. Juli 2020
    An der Ecke Frankfurter Allee / WaldeyerstraßeSticker wurde ein Sticker mit Werbung für einen rechtes Modelabel in Weißensee entfernt. Das Modelabel hat Kontakte zur Cottbusser Nazi-Szene.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juli 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat LGBTIQ*-feindliche Äußerungen gegen eine Versammlung mit dem Namen "Pride-Parade" in Marzahn verbreitet. In seinen Beiträgen im Social Media behauptet er, die LGBTIQ*-Parade, die von einem russischsprachigen Verein organisiert wird, sei "antirussischer Rassismus". Daneben bezeichnet er die Parade als "linksgrünes Umerziehungsprogramm". Mit seinen Aussagen schürt er Feindlichkeit gegen diverse Lebensweisen, indem er behauptet, diese würden der "Umerziehung" anderer dienen.
    Quelle: Register ASH
  • 17. Juli 2020
    Im Gebiet um den Traveplatz und darüber hinaus werden auffällig nur linke Aufkleber mit einem Aufkleber "Felix Bernhardt" flächendeckend überklebt. Dabei handelt es sich um einen Rapper. In einem seiner Tanzvideos ist ein Graffiti "88 is back" zu sehen. Auf konkrete Anfrage äußerte sich der Musiker dazu nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. Juli 2020
    Im S-Bhf. Köpenick wurden zwei Hakenkreuze auf ein Werbeplakat geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juli 2020
    Am 16. Juli 2020 wurde Pariser Str. Ecke Emser Str. ein Aufkleber der JA entdeckt und entfernt. Darauf ist ein Bild eines Vertreters des sogenannten "Orientalismus" abgebildet, mit der Aufschrift „Damit aus Europa kein „Eurabien“ wird!“. Dieser Aufkleber bedient antimuslimische Klischees.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 16. Juli 2020
    Ein Fake-Sticker, der einen Aufkleber der Partei Die Linke imitiert, wurde am Stromkasten in der Charlottenstraße, unweit der Breiten Straße, entdeckt und entfernt. Darin wurde die Partei Die Linke als Verbrecher bezeichnet. Es wurde ein Bezug von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu Reise-, Demonstrations- und Berufsverboten in der DDR hergestellt.
    Quelle: Register Spandau
  • 16. Juli 2020
    An der Hauswand der Simon Dach Straße 25 wurde eine "S"-Runde entdeckt. Sie ist Teil einer über die ganze Hausfront platzierten Graffitis K - A - O - S. Die einfache "S"-Rune wurde vom Bund Deutscher Mädel verwendet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juli 2020
    In der Station der Schönleinstr. wurde ein Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    In der Sanderstr. wurden zwei Sticker eines extrem rechten Portals entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Maybrit Illner. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Hengameh Yaghoobifarah. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „3. Wegs“ und der Neonazi-Internet-Gruppierung „Reconquista Germanica“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Neues Deutschland 15.07.20
  • 15. Juli 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juli 2020
    Ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln wurde mit "AHM Fasho AHM tötet Antifa" beschmiert.

    Aus einem Fenster des Hauses hing ein antirassistisches Transparent.

    Unter dem Kürzel AHM, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    In der Wühlischstraße wurde ein Sticker "BRD Folterstaat" entfernt. Der Herausgeber ist der rechtsoffenen Verschwörungsideologie - Szene zuzuordnen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juli 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Juli 2020
    In den Ortsteilen Berlin-Buch, Karow und Französisch Buchholz wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Juli 2020
    Am 14. Juli 2020 wurde zwischen Adenauerplatz und U-Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg ein Aufkleber mit der Aufschrift "gender mich nicht voll" eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 14. Juli 2020
    Im und am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Sie bezogen sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus. Daneben befanden sich ebenfalls Motive der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" am U-Bahnhof.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 13. Juli 2020
    In mehreren Ortsteilen wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Juli 2020
    In mehreren Ortsteilen wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Juli 2020
    An einen Mast an der Tramhaltestelle S-Bhf. Schöneweide wurde eine "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2020
    Am Nachmittag beleidigte eine Mutter ein sechsjähriges Mädchen rassistisch auf einem Spielplatz in der Anna-Seghers-Straße.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 12. Juli 2020
    Auf der lokalen Facebook-Seite "Nein zum Heim Buch, Karow & Umgebung" wurde eine Beitrag veröffentlicht mit dem rassistische Stimmung erzeugt werden soll. Ein Artikel von 2016 diente hierbei als Grundlage. Es wurde der Zusammenhang erzeugt, dass Straftaten von Geflüchteten systematisch von der Polizei nicht verfolgt würden. Der vier Jahre alte Artikel wirkte in der Aufmachung, wie ein aktueller Artikel. Der Beitrag wird als rassistische Stimmungsmache zu bewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Juli 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei Flugblätter, die sich gegen eine gender-bewusste Kindererziehung richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    An einem Kleiderspendencontainer in der Straße am Berl wurde ein Lambda, das Symbol der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    Insgesamt acht extrem rechte Sticker wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Juli 2020
    In Hakenfelde wurde ein Aufkleber mit Bezug zu Q-Anon entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine in den USA entstandene Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. Juli 2020
    An einer Bushaltestelle am Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Juli 2020
    Anhänger_innen der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg posierten mit rassistischen Plakaten und Flugblättern in Reinickendorf für Fotos. Die Fotografien wurden vor dem U-Bahnhof Otisstraße im Ortsteil Reinickendorf und vor dem Märkischen Zentrum im Märkischen Viertel. Nach eigenen Angaben verteilten sie außerdem flüchtlingsfeindliche Flugblätter in Tegel-Süd, Reinickendorf und im Märkischen Viertel.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechts
  • 11. Juli 2020
    In der Ribnitzer Straße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juli 2020
    In der Wühlisch- und in der Revaler Straße wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich gegen den politischen Gegner ("Rot-Grün") und "Gender".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juli 2020
    In der Toilette eines Restaurants in der Simon-Dach-Straße wurde ein Aufkleber eines rechten Magazins entfernt, der Naidoo verherrlicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 10. Juli 2020
    Das entdeckten Graffito "Free Tommy" bezieht sich auf die Freilassung eines bereits mehrfach verurteilten Rechsextremisten. Der Brite Tommy Robinson war u. a. Gründer und Leiter der rechtspopulistisch bis rechtsextremen und islamfeindlichen English Defence Leage und Vizevorsitzender der rechtsextremen und islamfeindlichen British Freedom Party. Er unterstützt außerdem seit vielen Jahren die Pegida-Bewegung über den rechten Flügel der AfD in Deutschland und beteiligt sich an der Organisation des britischen Ablegers. Außerdem hält Robinson Kontakt zur "Atomwaffendivision" in den USA, eine antisemitische Nazitruppe, die zu Morden aufruft und Morde durchführt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juli 2020
    Am Wuhletal-Wanderweg in Höhe des Kienbergs wurde eine "Lebens-Rune" in weißer Schrift geschmiert. Das Erscheinungsbild der Rune sowie die Schriftfarbe glich den Runen auf dem Bürgersteig in der Carola-Neher-Straße vom 30. Juni 2020. Die "Lebens-Rune" wurde teilweise in leicht abgewandelter Form im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Juli 2020
    An der Zossener Straße wurde eine neonazistische Schmiererei in schwarzer Farbe entdeckt. Geschmiert wurde das Symbol von "Reconquista Germanica", einem extrem rechten Netzwerk, welches (verdeckt) im Internet operierte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Juli 2020
    In einem Droh-Schreiben, welches mit NSU 2.0. unterzeichnet wurde, ist auch ein Betroffener der Neuköllner Anschlagsserie und dessen Anschrift, wo es bereits in der Vergangenheit zu einem Anschlag kam, benannt worden. In dem Schreiben wurde zu neuerlichen Angriffen gegen den Betroffenen aufgerufen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Juli 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen interkulturelle Beziehungen richtet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2020
    Ein Mann lief auf dem Gehweg im Umfeld des S-Bhf. Hohenschönhausen als ein Mann wütend auf ihn zukam und ihn antischwarz rassistisch beleidigte. Er nannte ihn einen „Affen“ und sprach ihm das Recht ab, in Deutschland zu sein.