Chronik

  • 31. Dezember 2018
    An das Register, wurde von einer Person eine antisemitische E-Mail gesendet. Die Person ist dem Register bekannt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Dezember 2018
    Im Dezember ging es inhaltlich viel um den UN-Migrationspakt. In diesem Kontext teilte die AfD Steglitz-Zehlendorf ein Bild von der Kundgebung gegen den Migrationspakt Anfang Dezember auf dem mehrere Menschen ein Transparent halten auf dem steht „Migrationspakt ist Völkermord der deutschen Bevölkerung“.
    Am 6.12. veröffentlichte Andreas Wild (fraktionslos für die AfD) auf Twitter ein Bild einer CDU-Abgeordnete und kritisierte diese, weil sie eine seiner Fragen, im Rahmen eines Ausschusses, nicht zugelassen hatte. Es handelte sich hierbei um eine rassistische Anfrage, die nach einem Impfschutz der deutschen Bevölkerung vor dem „Einschleppen von Pocken (…) durch infizierte, eingewanderte (Rechtschreibfehler im Original) migrantische Bevölkerung“. Dies suggeriert einerseits, dass Migrant*innen, anders als Deutsche, vermehrt an Krankheiten leiden würden und andererseits, dass die „deutsche Bevölkerung“ vor diesen Migrant*innen geschützt werden müsse.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 31. Dezember 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 25 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 183 Interaktionen. Es beschäftigten sich kaum Beiträge mit lokalen Themen, was insbesondere mit der Werbung von Unterstützungsstimmen für den Kandidat der NPD für das EU-Parlament zu tun hat. Sieben Beiträge beschäftigen sich mit den Aktivitäten von Udo Voigt, der als ehemaliger Bezirksverordneter aktuell für die NPD im Europaparlament sitzt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Post veröffentlicht, der zur Solidarität mit dem Holocaustleugner Horst Mahler aufrief. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass Holocaustleugnung und -relativierung für die NPD zur Meinungsfreiheit gehören und der Holocaust folglich in Frage gestellt wird.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Dezember 2018
    An einer Bushaltestelle an der Allee an der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde ein rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Weniger Lohn. Weniger Rente. Mehr Flüchtlinge.-Heil Merkel" entdeckt und entfernt. Die Aufschrift ist in weißer Frakturschirft auf rotem Grund. Zudem sind Hände in der für Angela Merkel typischen Haltung auf einem weißen Kreis in Schwarz abgebildet. Das Design erinnert an eine Hakenkreuzfahne.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Dezember 2018
    In der Martha-Arendsee-Straße wurde am 31.12.18 eine Briefwurfsendung der extrem rechten Partei "Die Republikaner" entdeckt. Darin wird u.a. gegen Sinti und Roma aus Südosteuropa gehetzt, die als "Zigeuner" bezeichnet werden. Außerdem ist im Kontext von Migration aus Südosteuropa von einem "Tsunami" die Rede. Die Überschrift des Textes, dem ein Formular für einen Parteieintritt beiliegt, lautet "Da Boot ist voll".
    Quelle: Augenzeug*in
  • 31. Dezember 2018
    In der Gottschedstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden erneut gegen 12.30 Uhr sechs Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. Dezember 2018
    Am Brunnenplatz in Gesundbrunnen wurde gegen 12.30 Uhr ein flüchtlingsfeindlicher Aufkleber mit falschen, Angst schürenden Angaben gegen den UN-Migrationspakt aus dem Sortiment eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. Dezember 2018
    Im Dezember gab es auf der Facebook Seite der NPD Reinickendorf mit 13 Beiträgen vergleichsweise wenig Aktivitäten. Ein Hauptthema der Beiträge waren erneut die vermeintlich besonders kriminellen Migrant_innen. Auch wenn in den verlinkten Berichten der Boulevardmedien keinerlei Hinweise auf einen Migrationshintergrund der Tatverdächtigen genannt wurde, spekulierte die NPD Reinickendorf, es gebe einen Migrationshintergrund, der verheimlicht würde. Außerdem teilte die Reinickendorfer NPD einen Beitrag der positiv auf das im Nationalsozialismus propagierte „Julfest“ Bezug nahm.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Dezember 2018
    Die Tür eines islamischen Kulturvereines in der Waldstraße wurde mit Hundekot beschmiert, wie ein Vereinsmitglied bei der Polizei anzeigte.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Polizeimeldung Nr. 0002 vom 01.01.2019
  • 31. Dezember 2018
    Ein eingeritztes Hakenkreuz, das dort schon seit einiger Zeit vorhanden gewesen sei, in der Nähe eines islamischen Kulturverein in der Waldstraße wurde von einem Vereinsmitglied bei der Polizei gemeldet. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Polizeimeldung Nr. 0002 vom 01.01.2019
  • 31. Dezember 2018
    In mehreren Beiträgen wurde unter anderem von einem "asozialen System" gesprochen, die deutsche Politik sei in Wirklichkeit "ausländisch".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Dezember 2018
    Im Dezember 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Die Aktivitäten des Social-Media-Profils lagen größtenteils bei einem oder mehreren Postings pro Tag.
    Quelle: Register CW
  • 31. Dezember 2018
    Im Dezember 2018 veröffentlichte der Sprecher der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf auf Facebook rassistische Beiträge zum Thema Migration. Es wird behauptet, dass Merkel durch das Unterzeichnen des UN-Migrationspaktes den Untergang Deutschlands besiegelt habe. Humanitäre Organisationen, die Seenotrettung leisten, werden als Schlepper diffamiert und es wird unterstellt, dass sie den Menschenhandel angetrieben hätten. Diese Aussagen sind nicht belegbar. Des Weiteren werden Geflüchtete als „Schmarotzer“ bezeichnet. Diese einseitigen negativen Darstellungen und die Konstruktion eines Bedrohungs- und Untergangsszenarios greifen einen rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Diskurs auf, der Vorurteile und Ressentiments verstärkt.
    Quelle: Register CW
  • 30. Dezember 2018
    In der Gottschedstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden gegen 18.00 Uhr fünf Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. Dezember 2018
    Am 30. Dezember 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. Dezember 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurde am Pasedagplatz eine neonazistische Schmiererei entdeckt. An einem Briefkasten der Post befand sich der Slogan "NAZI KIEZ".
    Quelle: NEA
  • 30. Dezember 2018
    Im Pankower Norden hielten ca. 20 Neonazis ein Gedenken mit Fakeln und Fahnen ab. Veranstaltet wurde dieses Gedenken von der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Dezember 2018
    In der Schulze-Boysen-Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere Aufkleber der Identitären gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Dezember 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Kleiderspenden und andere Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").

    Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails) und es ist auf der Seite u. a. folgender Post einer Person zu finden: "Gibt´s hier obdachlose in meiner Liste? Würde gern neues Feuerzeug ausprobieren".

    Termine nach dem 23.06.18 werden hier zusammengefaßt, als ein Vorfall: 29., 22. + 15.12., 24. + 17.11., 27.10., 22.09., 26. + 18.08., 28. + 21.07.18
    Quelle: Facebook
  • 28. Dezember 2018
    In der Neuen Krugallee und an der Haltestelle Lakegrund/Köpenicker Landstraße wurden 8 rassistische Aufkleber, 2 Schmierereien "FCK AFA" (Fuck Antifa) und 2 Schierereien "FCK SLM" (Fuck Islam) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Dezember 2018
    Am 27. Dezember 2018 auf dem U-Bahnhof Mehringdamm pöbelt ein Mann eine Frau und einen Mann homophob an. Als sie um 15:15 in die Linie U7 Richtung Spandau einsteigen, ruft der Mann ihm nach: "Deine Frau sieht aus wie eine Lesbe." Kurz vor dem Losfahren ruft er vom Bahnsteig aus verächtlich in die U-Bahn: "Du bist schwul."
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Dezember 2018
    Am U-Bahnhof Schloßstraße werden diverse Aufkleber mit der Aufschrift „Ausländer stoppen! Deutschland den Deutschen“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Dezember 2018
    Zwei Männer wurden um 2.40 Uhr aus einer fünfköpfigen Gruppe heraus mit der Parole "Deutschland den Deutschen" angeschrieen und angegriffen. Einer der Angegriffenen wurde dabei geschubst und getreten. Die Täter flohen anschließend Richtung Lückstraße.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 26. Dezember 2018
    In den Straßen Plantanenweg, Dammweg und Eichbuschallee wurden 16 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Dezember 2018
    Ein 25-Jähriger war gegen 15 Uhr in Begleitung seines Freundes in der Weserstraße unterwegs, als er von drei Unbekannten LGBTIQ*-feindlich beschimpft wurde. Außerdem versuchte ein Mann aus der Dreiergruppe, den 25-Jährigen zu schlagen. Die Attacke wurde jedoch von den anderen beiden Unbekannten des Trios verhindert.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2694
  • 24. Dezember 2018
    Eine schwarze Frau aus Hellersdorf-Nord, die bereits in der Vergangenheit von Nachbarinnen und Nachbarn rassistisch angefeindet und beleidigt worden war (siehe Meldung vom 20.11.18), hat erneut rassistische Nachrichten erhalten. Am 24.12.18 fand sie einen Zettel mit einer rassistischen Ilustration in ihrem Briefkasten, die einen schwarzen Mann vor einem Haus und einem Sportwagen zeigt. Darüber steht "Warum alle nach Deutschland kommen wollen". Einen Tag später, am 25.12., entdeckte sie außerdem einen ausgedruckten Zeitungsartikel in ihrem Briefkasten, bei dem es um Deutschland als Zielland von Migrationsbewegungen geht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Dezember 2018
    Am 23. Dezember 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 22. Dezember 2018
    In Adlershof fand ein extrem rechtes Konzert der Band "Kategorie C" mit ca. 200 Besuchenden statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 22. Dezember 2018
    Auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde auf das Hinweisschild zum NS-Dokumentationszentrum Zwangsarbeit "Hohlkopfcaust" geschmiert. Dies ist einer von vielen Schriftzügen, die bereits an dieser Stelle angebracht wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Dezember 2018
    Gegen 17:40 Uhr wurde beim Verein ITAP in Friedrichshain eine Sachbeschädigung festgestellt. Schilder, die über den Verein uns seine Angebote informieren, wurden von der Tür gerissen. Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 22. Dezember 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden an der Bushaltestelle Binzstraße der Linie 255 auf der Prenzlauer Promenade Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Diese befanden sich an verschiedenen Stellen im Wartehäuschen.
    Quelle: EAG
  • 22. Dezember 2018
    Unter dem Motto "Gelbwesten Berlin - Deutschland macht dicht" fand am 14.00 Uhr eine Kundgebung mit ca. 40 Teilnehmenden überwiegend in gelben Westen am Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude statt, die, laut Ankündigung der Aufrufer, ab jetzt jeden Samstag dort stattfinden soll. Aufgerufen hatte eine Gruppe "Gelbe Westen Berlin", hinter der auch einige Personen aus extrem rechten Kreisen stehen. In Aufrufen war auch die Selbstbezeichnung als "Deutsche Patrioten" zu finden. Zur Kundgebung wurde auch von weiteren extrem rechten Gruppierungen aufgerufen. Die Kundgebung ist Teil einer bundesweiten rechten Kampagne, das Symbol der französischen Sozialproteste zu vereinnahmen für eine Kampagne gegen Flüchtende und Migrant*innen, die weitere Unzufriedene zu erreichen versucht, indem bei Aufrufen vor allem auch hohe Mineralölpreise, drohende Fahrverbote für Dieselautos und allgemein schlechte soziale Lage von "Deutschen" und dabei nur den "richtigen" Deutschen und "Patrioten", aber auch "Ausländerkriminalität" thematisiert wird: "Deutsche Patrioten" wollen so "dichtmachen" gegen alles, was ihnen als "ausländisch" und "volksfremd" erscheint. Die Teilnehmenden trugen überwiegend gelbe Westen. Auf Aufschriften und Plakaten war von "Volkstod" und "Volksverrätern" zu lesen. Auf der Kundgebung war nicht nur von "Migrationspakt stoppen" die Rede, sondern auch von "Systemsturz". An der Kundgebung nahmen auch Personen aus dem Reichsbürger*innen-Spektrum teil.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. Dezember 2018
    In Zehlendorf wurden drei Aufkleber sog. „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Islamist Not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. Dezember 2018
    Es wurde ein Instagram-Account erstellt mit dem Namen „Indoktrination an der Fichte“, der weitere Erklärungen zu den vorherigen Aktionen liefert und dabei die Schule sowie die SoR-Gruppe diffamieren soll, worauf bereits der Name hindeutet. Hierbei geht es gezielt darum politische Gegner*innen einzuschüchtern, in dem sich die Täter*innen auf eine politische Neutralität berufen, dessen Auslegung sie aber selbst bestimmen und diese auch selbst durchzusetzen versuchen (u.a. durch Transparente und Flyer, die nachts an und in der Nähe der Schule angebracht wurden).

    Ebenso wurde die E-Mail, die zuvor an den Schulleiter gesandt wurde und die rassistische Inhalte, vor allem gegenüber Muslim*innen und Geflüchtete verbreitet, veröffentlicht.

    Dies steht im Zusammenhang mit vorherigen rechten Aktionen, die die Fichtenberg-Oberschule zum Ziel hatte. Der Account ist derzeit nicht mehr verfügbar.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Dezember 2018
    Ein LKW-Fahrer ist seit längerer Zeit krank geschrieben. Dies geht auf rassistisches Mobbing und schlechte Arbeitsbedingungen zurück. Nachdem er eine erneute Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei seinem Chef eingereicht hat, schreibt dieser ihm per SMS aufs Handy: „Du bist nicht krank. Komm arbeiten! Sonst kannst du dahin zurückgehen, wo du hergekommen bist!“
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. Dezember 2018
    Im Bahnhof Lichtenberg verteilten Angehörige der Neonazipartei "Der III. Weg" Spenden an Obdachlose. Anknüpfend an die „Winterhilfe“ der Nationalsozialisten werden dabei Spenden nur an deutsche Obdachlose verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Dezember 2018
    Im Bus 118 wurde in Zehlendorf ein Aufkleber mit der Aufschrift „Heute sind wir tolerant – morgen fremd im eigenen Land“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. Dezember 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Merkel muss weg! - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen auf rassistische Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen den Beitritt der Bundesregierung zum „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. Dezember 2018
    An der Fichtenberg-Oberschule kam es erneut zu einer nächtlichen Aktion bei der ein von Schüler*innen, als Antwort auf die vorherigen Angriffe der Schule, gemaltes Plakat zerstört sowie das „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“-Schild der Schule beschädigt und umgewidmet wurde, sodass nun darauf „Schule mit Linkspopulismus“ zu lesen war. Außerdem wurden rund um die Schule ca. 40 Bekennerschreiben mit dem Schlusssatz „Heil dem antirassistischen Schulführer!“ aufgehangen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. Dezember 2018
    Im Ortsteil Karow kam es in einem Einzelhandel zu rassistischen Beleidigungen und Beschimpfungen. Ein Mann sagte zu einer Frau, die People of Colour ist, was sie denn hier in Deutschland verloren habe. Außerdem äußerte er Sprüche wie "das alle rausgeschmissen werden sollten" und "Deutschland den Deutschen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Dezember 2018
    Am 19. Dezember 2018 wurde ein Gedenk-Kranz mit dem Symbol des Vereins "Uniter", einem rechtsextremen Untergrundnetzwerk, am Breitscheidplatz in Charlottenburg abgelegt. Dies geschah im Rahmen des Gedenken an die Opfer des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 in Berlin.
    Quelle: tagesspiegel vom 21.12.2018
  • 18. Dezember 2018
    Eine junge Frau beleidigte in den Mehringhöfen in Kreuzberg eine Frau in transfeindlicher Weise und spricht ihr das Frausein ab.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. Dezember 2018
    An der Thielallee Ecke Vant-Hoff-Straße wurden drei Aufkleber der rechten Studierendenorganisation Campus Alternative entdeckt und entfernt. Die Campus Alternative ist die Hochschulorganisation der Jungen Alternativen (JA). Die Jugendorganisation der AfD (JA) verfügt über Verbindungen in neu rechte Kreise, u.a. in Form der sog. "Identitären Bewegung".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. Dezember 2018
    In einem Gebäude der Freien Universität Berlin wird über ein Plakat des Asta FU ein Aufkleber der „Campus Initiative Berlin“ mit der Aufschrift „Für mehr RECHTE an der Universität“ geklebt. Die Campus Alternative Berlin ist ein Ableger der Jungen Alternative, der Jugendorganisation der AfD.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Dezember 2018
    In der Fußgängerpassage Wartiner Straße wurden Aufkleber des neonazistischen Versands „Druck18“ (die 18 ist ein Code für „Adolf Hitler“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Dezember 2018
    Um 18.30 fand am Washington-Platz vor dem Hauptbahnhof die 205. BärGiDa-Kundgebung mit ca. 45 Teilnehmenden statt. Neben den üblichen anti-muslimischen Verschwörungsmythen und rassistischen Reden war diesmal der extrem rechte sogenannte "Volkslehrer" Nikolai N. als Hauptredner zu hören, der zum Thema: "Wie ist Deutschland noch zu retten?" sprach. Ein Volk, das wieder zu Kräften käme, das überwinde "Eindringlinge" und "Viren", so seine völkisch-rassistische Anspielung auf "Masseneinwanderung". Dafür könne jeder etwas tun, z. B. keine Jeans tragen, die nach "Levi" benannt seien.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Dezember 2018
    In den Straßen Dammweg, Plantanenweg und Eichbuschallee wurden 18 antimuslische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Am S-Bhf. Plänterwald wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Plänterwald wurde eine antimuslimische Schmiererei an einer Parkbank entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Dezember 2018
    Die AfD-Fraktion hat auf ihrer Webseite das "Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf" nach einem Eintrag über eine AfD-Publikation attackiert. In einem Rundbrief hatte die AfD zuvor gegen muslimische Frauen polemisiert und männlichen Asylsuchenden eine Neigung zu sexualisierter Gewalt unterstellt. In einem folgenden Artikel auf ihrer Webseite schreibt die AfD-Fraktion u.a.: "Ein Netzwerk von Informanten durchschnüffelt jeden Winkel unseres Bezirkes und meldet die großen und die kleinen Vorfälle. Kommt Ihnen etwas bekannt vor? Oder anders gefragt: Kommt Ihnen etwas verdächtig vor? Melden Sie, denn melden macht frei!". Der Artikel beinhaltet diffamierende Formulierungen und weist zahlreiche sachliche Fehler (Trägerschaft und Finanzierung) auf.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Dezember 2018
    Im Bus der Linie 186 in Steglitz werden wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“ entdeckt. Es handelt sich um eine andere Busnummer als bei der Meldung am Vormittag.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Dezember 2018
    Im Bus der Linie 186 in Steglitz werden Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Dezember 2018
    An einer Einrichtung für geflüchtete Menschen in Friedrichshagen wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung geklebt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. Dezember 2018
    Am 16. Dezember 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Dezember 2018
    Im Pankower Norden führte die neonazistische Partei NPD KV 8 eine interne Veranstaltung ihrer Kreisverbandes ab. Es waren Gäste aus anderen NPD Ortsverbänden vor Ort. Es wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbild.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Dezember 2018
    Am Abend riefen drei Männer in der Linie U8 in Richtung Hermannstraße im Bereich des Ortsteils Gesundbrunnen antisemitische Parolen. Sie schrien unter anderem: „Vom Opfer zum Täter – das ist Israel“, „Israeli ist Faschist! Israel ist Nazi!“ und „Free Palästina, scheiße Israel“. Der U-Bahnwagen war relativ leer. Bei den wenigen Anwesenden herrschte, der meldenden Person zufolge, eine nervöse bis angstvolle Atmosphäre und niemand reagierte auf die Rufe.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 14. Dezember 2018
    Im Ortsteil Karow kam es in einem Einzelhandelskaufhaus zu mehreren rassistischen Beleidigungen. Es wurde über Frauen, die People of Colour sind, rassistisch gespottet und sich über Körperformen beleidigend geäußert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstellen gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Dezember 2018
    Im Gerichtsgebäude in Moabit äußert sich eine Person rassistisch. Es gibt keine direkt betroffene Person.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Dezember 2018
    In der Matternstraße 5 wurden vier Stolpersteine und in der Matternstraße 9 ein Stolperstein mit rot-brauner Lackfarbe übersprüht. Die Stolpersteine wurden inzwischen von Anwohnern wieder gereinigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Dezember 2018
    Gegen 14.00 Uhr kam es zu einer Kundgebung am Platz der Republik unter dem Motto „Gegen die Erhöhung der Lebenshaltungskosten – Gegen Erhöhung von Strom- und Kraftstoffpreise – Für bezahlbaren Wohnraum“ und zu einem anschließenden Aufmarsch durch den Tiergarten zum Sitz des Bundespräsidenten und zurück zum Platz der Republik. Die Organisatoren kamen aus dem Umfeld der rechten Gruppierung "Hand in Hand". "Neben sozialpolitischen Forderungen beklagen die Organisatoren auch eine „Migration- Lüge“ (Fehler im Original). Bislang wird die Veranstaltung ausschließlich von einem neuen Account auf Facebook beworben. Dieser Account verbreitet kaum eigene Inhalte, sondern teilt überwiegend Beiträge von „Hand in Hand“. Die wenigen eigenen Postings richten sich gegen Muslime, Merkel und gegen Gleichstellungspolitik. Bei „Hand in Hand“ handelt es sich um einen flüchtlingsfeindlichen Zusammenschluss, der als Ableger der „Bärgida“-Aufmarschreihe 2016 entstand und sich zum Teil aus rechtsextremen Aktivisten zusammensetzt. In unregelmäßigen Abständen führte die Gruppe in der Vergangenheit eigene Veranstaltungen in Berlin durch, zumeist als „Großdemo“ beworben und von anderen rechtsextremen Initiativen unterstützt, letztlich aber immer mit geringer Resonanz. Zudem beteiligen sich ihre Anhänger regelmäßig auch an anderen rechtsextremen und flüchtlingsfeindlichen Aufmärschen im Bundesgebiet", teilte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr) in ihrer Einschätzung der Veranstaltung mit. Angemeldet waren Kundgebung und Demo für 200 Teilnehmende. Dem Aufruf waren jedoch nur 20 Personen gefolgt. Auf der Kundgebung waren rassistische und Verschwörungsmythen verbreitende Reden gegen Migration zu hören. Einige Teilnehmende hatten sich die Münder mit Pflastern zugeklebt und trugen Schilder, die zusammen das Wort "Volksverräter" ergaben. Außerdem trugen einige Teilnehmende gelbe Westen, um das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), Twitter #b1312
  • 13. Dezember 2018
    In der BVV wurde über einen Antrag der AfD zur Einführung von „Countdown-Ampeln“ entschieden. In der Aussprache dazu erklärte ein Verordneter der SPD, warum seine Fraktion gegen den Antrag stimmen würde. Dabei erläuterte er, dass es wichtiger wäre die bereits bestehenden Ampeln komplett mit akustischen Signalen auszustatten und Vorrangsschaltungen für den öffentlichen Personennahverkehr einzurichten. Es folgte ein Redebeitrag eines CDU-Verordneten, der sich über die AfD untypische, englische Wortwahl „Countdown-Ampeln“ wunderte. Als Reaktion darauf beschimpfte ein Verordneter der AfD den Verordneten der SPD als „sinnfrei und kleinlaut“ und ging nach seiner Rede direkt zum Verordneten der CDU. Der Vorsteher der BVV rügte daraufhin den AfD-Verordneten für seine Beleidigungen und die bedrohliche Handlung. In der Aussprache zu einem Antrag der Linken, der die Öffnung eines Schulsportplatzes für den Freizeitsport beinhaltete, unterstellte der selbe Verordnete der AfD der Linkspartei ein „komplett gestörtes Verhältnis zu Eigentum“. Dieses alte antikommunistische Vorurteil diente der Diffamierung und basierte auf Lügen, da für die angestrebte Nutzung entsprechende Nutzungsverträge angedacht sind, wie auch die zuständige Stadträtin bestätigte. Statt der Öffnung des Schulsportplatzes schlug der AfD-Verordnete die Öffnung von Sport- und Spielanlagen von Unterkünften für Geflüchtete vor. Offenbar gelten hier alle vorgebrachten Zweifel nicht mehr, was einer rassistischen Ungleichbewertung entspricht. In der Aussprache zu einem Antrag der SPD, der die Beantragung einer weiteren Partnerschaft für Demokratie für Altglienicke beinhaltete, diffamierte ein Verordneter der AfD die bereits bestehenden Partnerschaften im Bezirk als „Partnerschaften gegen Demokratie“. Diese Aussage schließt sich nahtlos an vorherige Diffamierung von Projekten der Demokratieförderung an. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Dezember 2018
    In Wannsee wurde ein Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Dezember 2018
    Im U-Bahnhof Rehberge schimpft ein Mann mittleren Alters laut vernehmbar für umstehende Passant*innen gegen 9:20 Uhr: "Scheiß Kanacken! Die müsste man alle töten."
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Dezember 2018
    In einer Oberschule in Gesundbrunnen äußerte sich eine Jugendliche behindertenfeindlich. Sie kommentierte etwas, das ihr nicht gefiel, mit dem Ausruf „Das ist doch voll behindert!“. Anwesende Lehrer*innen, die Aufsicht hatten, reagierten nicht darauf.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Dezember 2018
    In einer Oberschule im Gesundbrunnen äußerte sich ein Schüler LGBTIQ-feindlich, indem er sagte, er habe etwas gegen Homosexuelle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 12. Dezember 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese und der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Merkel muss weg! - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen auf rassistische Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen den Beitritt der Bundesregierung zum „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 12. Dezember 2018
    In der Klandorfer Straße/Ecke Märkischer Allee wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, der in sozialchauvinistischer und rassistischer Weise Nicht-Deutsche diffamiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Dezember 2018
    In einem Spätkaufgeschäft am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel beleidigte ein Kunde auf rassistische Weise den Verkäufer. Als dieser ein Hausverbot aussprach, warf der Kunde noch mit Kleingeld nach ihm.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 12. Dezember 2018
    Ein 62-jähriger Mann wird gegen 11.05 Uhr in der Kleiststraße von einem 67-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gestoßen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 11. Dezember 2018
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurden 2 Anti-Schwarze rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber werden vom extrem rechten politaufkleber.de aus Halle vertrieben.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Dezember 2018
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurden 3 rassistische und flüchtlingsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen vom extrem rechten Vertrieb politaufkleber.de aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Dezember 2018
    In Klandorfer Straße/Ecke Märkische Allee wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Dezember 2018
    Ein Paketbote, der mehrere schwere Pakete zu einem Kunden in den 2. Stock in der Kultschule bringt, macht seinem Ärger durch eine rassistische Pöbelei Luft.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. Dezember 2018
    Am Dienstag Nachmittag beleidigte und schlug ein Unbekannter eine Frau in Reinickendorf. Den Angaben der 29-Jährigen zufolge habe sie der Mann auf dem Gehweg der Auguste-Viktoria-Allee plötzlich gegen 16.30 Uhr von ihrem Fahrrad gestoßen. Anschließend soll er sie rassistisch beleidigt und mit einer Taschenlampe auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Die 29-Jährige wurde leicht verletzt und musste zunächst nicht medizinisch behandelt werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2600 vom 12. Dezember 2018
  • 11. Dezember 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Dezember 2018
    Am 10.12.2018 gegen 12.30 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Körtingstraße des M77 Richtung Waldsassener Straße eine Antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. Dezember 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 204. BärGiDa-Kundgebung statt, die an diesem Abend eher kurz war. 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungsmythen und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 10. Dezember 2018
    Die Bezirksfraktion der AfD hat auf ihrer Webseite einen Bericht ("Rundbrief Nummer 5/2018") über ihre politischen Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe wird u.a. gegen muslimische Frauen polemisiert und männlichen Asylsuchenden eine Neigung zu sexualisierter Gewalt unterstellt. So wird ein Vorschlag der SPD, Studierende und Obdachlosen gemeinsam mit Geflüchteten in Modularen Unterkünften unterzubringen als "naiv" und "verlogen" bezeichnet. So steht in dem Text, dass es Studentinnen nicht zuzumuten sei, dass sie "Tür an Tür mit jungen Männern, die teilweise noch nicht das rechte Verhältnis zu den Regeln des bei uns üblichen Zusammenlebens des Geschlechter gefunden haben", untergebracht zu werden. Im Zusammenhang mit der Wohnungsbaupolitik wird von einem Bürgerspaziergang durch das Cecilienviertel berichtet, in dem neue Wohneinheiten entstehen sollen. Hierbei wird ein Bürger zitiert, der gesagt haben soll, dass "wir hier keine Kopftücher sehen wollen". Die AfD verteidigt diese rassistische Aussage mit einem Lutherzitat. "Es ist, was es ist! Aber auf jeden Fall ist es dem Volk auf's Maul geschaut."
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Dezember 2018
    Am 10. Dezember 2018 wird am S-Bahnhof Grunewald an einem Tütenspender für Hundekotbeutel ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Dezember 2018
    Gegen 21.20 Uhr reinigte der 54-Jährige den U-Bahnhof Frankfurter Allee. Als er sich auf dem Zwischendeck befand, soll ihn ein 35-Jähriger aus einer Gruppe heraus fremdenfeindlich beleidigt haben. Der 54-Jährige ignorierte das zunächst, ging weiter seiner Arbeit nach und reinigte den Treppenaufgang zur Straße.

    Der Jüngere näherte sich ihm nun erneut und soll plötzlich laut losgeschrien haben, sodass er sich erschrak. Der 54-Jährige schrie zurück und es entstand ein Gerangel zwischen den beiden Männern. Dabei soll der Jüngere ihn mehrmals mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben.

    Durch die Schläge benommen, fiel der Angegriffene auf die Treppenstufen und soll dort liegend einen Tritt gegen seinen Kopf bekommen haben. Passanten, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, griffen ein, trennten die beiden Männer voneinander und alarmierten die Polizei.

    Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und fremdenfeindlicher Beleidigung.
    Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/reinigungskraft-54-fremdenfeindlich-beleidigt-und-verletzt
  • 10. Dezember 2018
    An den Schulleiter der Fichtenberg-Oberschule wurde eine anonyme E-Mail gesandt, die Schulleiter rassistische Inhalte, vor allem gegenüber Muslim*innen und Geflüchtete enthält.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 9. Dezember 2018
    Am 09. Dezember 2018 wird einem Pärchen, das als links und punkig zu erkennen ist, gegen 4:40 Uhr am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz beim Verlassen der U-Bahn „Sowas wie Euch hätte man früher vergast!“ hinterhergerufen.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 9. Dezember 2018
    Im Dammweg und Plantanenweg wurden 13 antimuslische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Plänterwald wurde eine antimuslische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Dezember 2018
    Im Treptower Park wurden zwei antimuslimische Schmierereien entdeckt. Es stand "Moslems raus" und "FCK Moslems" (FCK = Fuck) an zwei Schildern.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Dezember 2018
    An der Fichtenberg-Oberschule in Steglitz wurde ein Plakat angebracht mit der Aufschrift „Meinungspluralismus? - Hier wird politisch indoktriniert“ sowie eine Lichterkette zerstört. Hierbei geht es darum die Schule sowie die SoR-Gruppe zu diffamieren und gezielt politische Gegner*innen einzuschüchtern.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 9. Dezember 2018
    Am 09. Dezember 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel in Charlottenburg im Restaurant Ziko`s Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei sollte laut Ankündigung unter anderem über den beschlossenen Untergang Europas durch die UN-Vorgaben des Migrationspaktes und die Annahme, dass die Bundesrepublik nicht wirklich existiere und ein Sklaven-Staat seie, diskutiert werden.
    Quelle: Google+
  • 8. Dezember 2018
    Gegen 8.15 Uhr versuchten zwei Männer in der Panoramastraße im Ortsteil Mitte mit einem Feuerzeug die Decke eines dort auf einer Holzbank schlafenden 38 Jahre alten Obdachlosen in Höhe der Beine anzuzünden. Eine 31-jährige Passantin bemerkte dies und forderte die beiden Männer lautstark auf, dies zu unterlassen, woraufhin die Beiden in den nahe gelegenen S-Bahnhof flüchteten. Dort nahmen wenig später die Polizeieinsatzkräfte das Duo fest. Der Schlafende blieb unverletzt. Die 28 und 21 Jahre alten Männer wurden der Kriminalpolizei übergeben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2578 vom 08.12.2018
  • 8. Dezember 2018
    Am 08. Dezember 2018 hat die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, mit ca. 6 Personen einen Infostand in der Fasanenstr./ Kurfürstendamm gemacht. Dort wurden Fahnen geschwenkt, Flyer verteilt, Passant_innen ungefragt angesprochen und ein Image-Video produziert.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest, Facebook
  • 8. Dezember 2018
    Am 08. Dezember 2018 hat sich der Volkslehrer mit ca. 20 weiteren Personen um 14 Uhr nachmittags am Bahnhof Charlottenburg getroffen, um eine Kundgebung zu machen.
    Quelle: Antifa+ via Twitter
  • 8. Dezember 2018
    In der U9, in Höhe der Turmstraße, stand ein Mann mit einem Kumpel in der Nähe von zwei Frauen, wovon eine weiß und eine Schwarz war. Der Mann redete laut vor sich hin, und richtete sich dabei an die Schwarze Frau: „…das ist wie wenn Mulattinnen so hart versuchen, so zu sein wie Deutsche, so wie bei dir so…“ Dabei ging er aufgebracht hin und her. Eine Mitreisende bot der Schwarzen Frau Unterstützung an, falls Sie welche brauche, die Frau verneinte. Daraufhin stand ein Mann auf und sagte laut zu dem beleidigenden Mann: „Hör auf damit, sowas will ich hier nicht hören.“ Der erste Mann baute sich daraufhin vor dem eingreifenden Zeugen auf und begann eine aggressive Diskussion mit ihm, in dessen Verlauf er sich die Jacke auszog, wohl um Bereitschaft für eine körperliche Auseinandersetzung anzudeuten. Die Mitreisende, die zuvor der Frau Hilfe angeboten hatte, stellte sich nun zu dem eingreifenden Mann und bekräftigte, auch sie wolle so etwas nicht hören, und er solle aufhören. Der Mann fuhr sie aggressiv an “Verpiss dich wieder in deine Ecke! Du bist ein fettes Schwein!“ und wandte sich wieder dem Mann zu. In dem Moment sah er, dass der eingreifende Mann mit seiner kleinen Tochter unterwegs war, änderte seinen Ton und sagte: „Entschuldige, Mann, ich habe nicht gesehen, dass du mit deinem Kind bist“ und entschuldigte sich noch mehrmals bei dem Mann, nicht aber bei der Schwarzen Frau oder bei der eingreifenden Frau.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 7. Dezember 2018
    An einem linken Studierenden-Café der FU wurden Aufkleber der rechten Hochschulgruppe "Campus Alternative Berlin" entdeckt. Dies ist ein Versuch linke Räumlichkeiten für sich zu vereinnahmen. Die Jugendorganisation der AfD (JA) verfügt über Verbindungen in neu rechte Kreise, u.a. in Form der sog. "Identitären Bewegung".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Dezember 2018
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde hunderte Flugblätter der „Deutschen Winterhilfe“ in Briefkästen. Anknüpfend an die „Winterhilfe“ der Nationalsozialisten werden dabei Spenden nur an deutsche Obdachlose verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. Dezember 2018
    Der NPD Kreisverband Reinickendorf veranstaltete zusammen mit NPD-Mitgliedern anderer Kreisverbände, auch mit Teilnehmenden aus Mitte, eine Weihnachtsfeier im Wedding, an der nach eigenen Angaben etwa 40 Personen teilnahmen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Dezember 2018
    Ein Mann äußerte sich gegenüber eine*r Mitarbeiter*in der Registerstelle Mitte LGBTIQ*-feindlich, indem er sagte, er wäre sehr traurig, wenn seine Kinder homosexuell seien, und dass Homosexualität eine Sünde sei.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. Dezember 2018
    In der Umkleidekabine des Schwimmbads in der Finckensteinallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich unter Verwendung falscher Informationen gegen den Migrationspakt richtet.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Dezember 2018
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurde an einem Mülleimer an der Kreuzung Blankenfelder Straße Ecke Rosenthaler Weg eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Dezember 2018
    Am Ausgang des S-Bhf. Altglienicke wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Dezember 2018
    Am 06. Dezember 2018 kam es auf dem Bahnsteig am U-Bhf Sophie-Charlotte-Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, die nicht Deutsch miteinander sprachen. Daraufhin äußerte sich ein Mann, der sie vom anderen Bahnsteig aus beobachtete, gegenüber anderen Passant*innen lautstark und für alle Umstehenden verständlich in rassistischer Weise über Geflüchtete.
    Quelle: Register CW
  • 5. Dezember 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese und der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Flüchtlings- und Migrationspakt stoppen! - Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 25 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen auf rassistische Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten. Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. Dezember 2018
    Am Fachbereich Physik wurde antisemitische Propaganda in gedruckter Form sowie als CD zur Vervielfältigung entdeckt. Dabei wurden antisemitische Verschwörungstheorien sowie Stereotype benutzt. Ebenfalls wird die Shoa geleugnet und Jüd*innen die Schuld an den beiden Weltkriegen gegeben.
    Quelle: Anlaufstelle AStA FU Berlin
  • 5. Dezember 2018
    In der Bahnhofstr. wurden drei rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie klebten an einem asiatischem Nagelstudio und einem arabischem Frisör. Ein weiterer Aufkleber, der die "Schutzzonen-Aktion" der NPD bewarb, klebte an einem Mast.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Dezember 2018
    Im Kronprinzessinnenweg wurden zwei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift “Heimatliebe ist kein Verbrechen” entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Dezember 2018
    In der Nähe des Bundeskanzleramts in Tiergarten wird ein EU-feindlicher Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. Dezember 2018
    Am 04. Dezember 2018 wurde auf dem Bahnsteig am U-Bhf Adenauerplatz in Charlottenburg eine sozialchauvinistische Schmiererei auf einem Infoplakat entdeckt. Das Infoplakat der BVG informiert wohnungslose Menschen über den Kältebus.
    Quelle: Register CW
  • 4. Dezember 2018
    Am 04. Dezember 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Dezember 2018
    In der Wassersportallee und der Regattastraße wurden an Briefkästen, Haltestellen und verschiedenen Beschilderungen ca. fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten aus einen Onlinehandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Dezember 2018
    Am 04. Dezember 2018 wurden auf dem TU-Campus in Charlottenburg mehrere handgeschriebene Zettel mit Verweisen auf verschiedene rechte Internetseiten gefunden, eingesammelt und entsorgt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 4. Dezember 2018
    Im Plänterwald wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt, sowie eine antimuslimische Schmiererei auf dem Waldspielplatz.

    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Eichbuschallee wurden fünf antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Dezember 2018
    In der Tannhäuser Straße in Karlshorst wurden mehrere antimuslimische und nationalistische Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Dezember 2018
    In der Nähe des S-Bahnhofs Ahrensfelde wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten (u.a. von der Identitären Bewegung) entdeckt. Darüber hinaus wurden zwei Edding-Schriftzüge gefunden, die sich u.a. gegen den Islam richteten.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 4. Dezember 2018
    In der Fichtenberg-Oberschule in Steglitz wurden drei Aufkleber mit einem Bild von Alexander Gauland und dem Spruch „Merkel jagen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Dezember 2018
    In Wittenau fand eine Veranstaltung der AfD-Fraktion Reinickendorf mit dem Titel „Der globale Migrationspakt“ statt. Die Veranstaltung richtete sich gegen den von der UN-Generalversammlung erarbeiteten „Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration“, der den Schutz der Menschenrechte von Migrant_innen sicherstellen soll. Als Gastrednerin war eine bekannte AfD-Politikerin geladen, die sich in der Vergangenheit positiv über Björn Höcke geäußert und gemeinsam mit Vertretern der Identitären Bewegung an einer Konferenz teilgenommen hatte.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 3. Dezember 2018
    Um 18.30 sammelten sich ca 25 BärGiDa-Anhäger*innen am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof zum "203. BärGiDa-Abendspaziergang" und zogen dann zum Potsdamer Platz, wo dieses Mal die Hauptkundgebung stattfand. Dort verfolgten ca. 35 Personen die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden und zogen anschließend zum U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park ab.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Dezember 2018
    An der Fichtenberg-Oberschule in Steglitz wurde in der Nacht vom 2.12. zum 3.12. eine Lichterkette zerschnitten und ein Transparent aufgehangen, auf dem die Schule als „linke Heuchler“ beschimpft wurden. Ebenso wurden rechte Aufkleber und ein Zettel mit rassistischem Inhalt, vorgefunden. Die Schule ist für ihr Engagement bekannt und diese Aktion ist demnach als Einschüchterungsversuch zu sehen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Dezember 2018
    Eine Toilette am Bhf. Lichtenberg, die für die Obdachlosen vorgesehen war, die im Kältebahnhof übernachten, wurde kurz nach Mitternacht angezündet. Die Organisator_innen gehen von einer gezielten Tat aus.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 3. Dezember 2018
    An der FU, in der Arnimallee, wurde erneut antisemitische Propaganda- CDs und laminierte Zettel- entdeckt und entfernt. Diese zeigten u.a. eine antisemitische Karikatur mit Israel-Fahne vor einem Haufen Geldmünzen und der Aufschrift: "Der 6 Millionen Zauber wirkt und keiner darf was sagen", dazu Bilder von Trump, Khashoggi, Zombis mit Davidsternen und einem langen Text. Ebenso wurde darin behauptet, dass die "gesamte Weltbevölkerung" auf das "jüdische Narrativ" umgestellt werde.
    Quelle: RIAS, Registerstelle SZ
  • 3. Dezember 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: RIAS
  • 2. Dezember 2018
    Gegen 6.30 Uhr wurde ein schwules Paar, das Händchen haltend die Kreuzung Beussel- Ecke Turmstraße überquerte, zunächst von einem 30-jährigen Mann homophob beleidigt, der unter anderem sagte: "Schwule Säue, wegen euch geht die Welt zugrunde." Nach einem kurzen Wortwechsel ging der Pöbler auf das Paar zu und schlug einem der Männer mit der Faust in das Gesicht. Im anschließenden Gerangel schlug der Angreifer auch dem anderen Mann in das Gesicht und beschädigte dessen Brille. Einer der Angegriffenen erlitt bei dem Angriff einen Nasenbeinbruch und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Begleiter erlitt eine Platzwunde im Gesicht, die ambulant behandelt wurde.
    Die alarmierte Polizei nahm den Angreifer fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2528 vom 02.12.2018, queer.de vom 02.12.2018
  • 2. Dezember 2018
    Am 02. Dezember 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Dezember 2018
    Erneut haben Unbekannte am frühen Morgen das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten beschädigt, indem sie das Sichtfenster zur Video-Installation mit schwarzer Farbe beschmiert haben.
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.
    Im Laufe der letzten Jahre war das Mahnmal mehrfach beschädigt worden, zuletzt am 6.10. 2018 und erst am 18.10. waren die beiden Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer, ebenfalls in Tiergarten, die an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, erneut beschädigt worden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2513 vom 01.12.2018, queer.de vom 02.12.2018
  • 1. Dezember 2018
    Ca. 1000 Personen demonstrierten ab 14.00 Uhr am Brandenburger Tor unter dem Motto: "Migrationspakt stoppen - Merkel muss weg". Unter den Teilnehmenden befanden sich Neofaschisten, Reichsbürger, Mitglieder „Identitären Bewegung“ sowie hochrangige Politiker*innen der AfD. In Redebeiträgen wurden rassistische Verallgemeinerungen über Migrant*innen und Verschwörungsmythen über die UN-Migrationsvereinbarung verbreitet. So war von "Austausch" und "Volkstod" die Rede und auf Schildern war zu lesen: "Invasion stoppen!" Eine Person war mit einer C18-Mütze zu sehen. C18 steht für "Combat 18" ("Kampftruppe Adolf Hitler"), dem bewaffneten Arm der verbotenen faschistischen Gruppierung "Blood & Honor".

    Zur Kundgebung hatten neben Pegida Dresden auch der Verein „Pro Mitsprache“ aus Dresden, die rassistische Initiative „Zukunft Heimat“ aus Cottbus, die flüchtlingsfeindliche Initiative „Kandel ist überall“, der „Merkel muss weg-Mittwoch“ um den Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese und das Monatsmagazin Compact aufgerufen. Ein Mobilisierungsvideo von "Zukunft Heimat" war auf Facebook über 2000 Mal verbreitet worden, u.a. auch von mehreren AfD-Verbänden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 1. Dezember 2018
    Der sachsen-anhaltinische Landtagsabgeordnete André Poggenburg zeigte sich auf der Pegida-Kundgebung am Brandenburger Tor mit einer blauen Kornblume am Mantelkragen. Blaue Kornblumen dienten zwischen 1933 und 1938 in Österreich als Erkennungszeichen der damals verbotenen Nationalsozialisten und waren bereits zuvor ein Zeichen der deutsch-nationalen und antisemitischen Schönerer-Bewegung in Österreich. Nach dem öffentlichen Skandal um den AfD-Politiker Andreas Wildt, der eine solche Blume bei der Gedenkstunde für die jüdischen Opfer der Pogromnacht getragen und sich herauszureden versucht hatte, er habe von dieser Bedeutung der Blauen Kornblume nichts gewusst, kann spätestens jetzt von einem solchen „Irrtum“ nicht mehr ausgegangen werden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), #b0112
  • 1. Dezember 2018
    In der Wilheminenhofstraße wurden 21 Orte, zum Teil Schaufenster von Läden, mit antisemitischen Parolen beschmiert. In der Firlstr. wurden ebenfalls verschiedene antisemitische Schriftzüge entdeckt: U.a. "Jude verrecke", "Jude raus" und "Stirb Jude".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 1. Dezember 2018
    Nach einer Demonstration zum Kohleausstieg laufen zwei als Linke zu erkennende Männer auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße. Es folgen ihnen 8 Neonazis auf dem Bahnsteig, die ihnen „Ey Punk, Heil Hitler!“ hinterherrufen.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 1. Dezember 2018
    In einer Zweigstelle eines großen Unternehmens ist ein Mitarbeiter afrikanischer Herkunft von einer Gruppe von Kolleg_innen seit mehreren Monate fortgesetzt rassistisch gemobbt worden. Andere Kolleg_innen bleiben passiv aus Angst, selbst von dieser Gruppe gemobbt zu werden, wie sich einige von ihnen gegenüber dem Betroffenen äußerten. Einige von diesen eingeschüchterten Kolleg_innen teilten dem Betroffenen mit, dass diese Gruppe auch vorher schon andere Kolleg_innen rassistisch gemobbt hätten, bis ihre Opfer dauerhaft krank geworden seien oder gekündigt hätten. Mehrere Beschwerden des Betroffenen bei Vorgesetzten und Bitten um Versetzung in eine andere Zweigstelle blieben bislang erfolglos.
    Genauere Angaben über den Ort, den Zeitraum, Form und Details des Mobbings sowie Zeug_innenaussagen von Kolleg_innen sind dem Berliner Register bekannt und werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
    Quelle: Register Mitte
  • 30. November 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden im Schloßpark erneut rechte Aufkleber mit dem Slogan "Das Merkel ist noch an der Macht, gebt auf Eure Töchter acht!". Der Slogan spielt auf die Zahl der aufgenommen Geflüchteten in den letzten Jahren an und das dadurch mehr sexualisierte Gewalt geschieht. Die Aufkleber können bei Politaufkleber.de bestellt werden. Hier befinden sich eine Vielzahl rassistischer und geflüchtetenfeindlicher Motive.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. November 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 12 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 86 Interaktionen. Es beschäftigten sich keine Beiträge mit lokalen Themen, was insbesondere mit der Werbung von Unterstützungsstimmen für den Kandidat der NPD für das EU-Parlament zu tun hat. Zehn Beiträge beschäftigen sich mit den Aktivitäten von Udo Voigt, der als ehemaliger Bezirksverordneter aktuell für die NPD im Europaparlament sitzt. Unter einem Beitrag zu Entwicklungshilfe zeigt sich die rassistische und menschenfeindliche Ideologie der NPD und ihrer Anhängerschaft. Dort kommentierte ein Nutzer, dass ganz Afrika dem Erdboden gleich gemacht werden und dann Europa und Amerika die Politik stellen sollten, damit die bisherigen Bewohner_innen gelernt hätten sich richtig zu verhalten. Zudem fordert er in dem Beitrag Menschen mit drei Kindern zu kastrieren.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. November 2018
    Im November bediente sich die AfD auf ihrer Facebook-Seite, im Kontext der steigenden Mieten in Berlin, der Formulierung „internationale Immobilienunternehmen "(Heuschrecken, die hohe Mieten verlangen)“. Der Vergleich von Reichen oder Kapitalist*innen, in dem Fall internationalen Immobilienunternehmen, und Heuschrecken ist umstritten, da diese und ähnliche Formulierungen seit der NS-Zeit antisemitisch besetzt sind.

    In einem weiteren Post wirft die AfD die Frage eines Ausgangsverbot für „Asylbewerber“ auf, „um die Stadt sicherer zu machen“ (vor allem für Frauen). Hier werden Asylbewerber*innen zu einem Sicherheitsrisiko gemacht und nebenbei versucht den damit verbreiteten Rassismus mit dem Schutz vor allem von Frauen in der Öffentlichkeit zu legitimieren.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. November 2018
    Der Zentralrat der Juden in Deutschland erhielt einen antisemitischen Brief.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 30. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. November 2018
    Im November veröffentlichte die NPD Reinickendorf nur 12 Beiträge auf Facebook. Ein Großteil davon (10 Beiträge) bestand jedoch aus eigenen Inhalten, mehrfach auch aus selbst erstellten Bild-Text-Collagen. Inhaltlich konzentrierten sich die Facebook-Aktivitäten der NPD Reinickendorf im November auf die rassistische Hetze gegen geplante neue Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk. In einer selbst gebastelten Collage, die größere Resonanz erhielt, verband die NPD Reinickendorf beispielsweise Fotos von einer Menge wartender Menschen mit dem Gebäude der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik und dem bunten Schriftzug „Schlaraffenland“ (2. November). Die dort geplante Zentrale Aufnahmeeinrichtung wurde als bedrohliche „Flutung von Wittenau mit Sozialtouristen“ und flüchtende Menschen als „Zivilokkupanten“, also eine Art Besatzer, bezeichnet. Die NPD Reinickendorf hetzte auch gegen den UN-Migrationspakt, indem sie ihn mit einer Einladung gieriger, verarmter Nachbarn verglich, die den eignen Kühlschrank und Geldbeutel räubern würden. Weitere Beiträge dokumentierten Aktivitäten und warben für Veranstaltungen der NPD Reinickendorf wie ein „Weihnachts-Eisbeinessen.“
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. November 2018
    Im November 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Des weiteren wird der Eindruck erweckt, sexualisierte Gewalt gegen Frauen gehe vorranig von Menschen mti Migrationshintergrund aus, was ebenfalls eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Die Aktivitäten des Social-Media-Profils stiegen im Vergleich zum Vormonat stark an und lagen größtenteils bei einem oder mehreren Postings pro Tag.
    Quelle: Register CW
  • 29. November 2018
    Die Lichtenberger NPD bezeichnete auf ihrer Facebookseite die SPD als eine linksradikale Partei. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit der Mitgliedergewinnung und Unterschriftensammlung für die Europawahl. Diese steht unter dem Motto „Festung Europa – Schutzzone Deutschland“ - angelehnt an die rassistische Bürgerwehr-Kampagne der NPD.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. November 2018
    Die AfD Lichtenberg agitierte auf ihrer Facebookseite gegen den Migrationspakt. In Beiträgen und Videos wurden dazu Behauptungen aufgestellt, wie unter anderem dass er das „aus für die nationale Souveränität“ und die „Masseneinwanderung zigtausender Afrikaner und Orientalen“ bedeute und Hilfsorganisationen als „Schleuser“ bezeichnet. In einer Pressemitteilung verband der Lichtenberger Abgeordnete Woldeit den Migrationspakt mit der Einschleusung von „unzähligen IS-Gefährdern“ und Flüchtlinge allgemein mit „Terror und Gewalt“. Weitere Beiträge berichteten von einer Kranzniederlegung von Lichtenberger AfDlern für die „Opfer des Bombenterrors“ und dem AfD-Antrag in der BVV, der „Rassismus gegen Deutsche“ verurteilen lassen wollte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. November 2018
    In der Bundestagsdebatte zum „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen bezeichnete der AfD-Abgeordnete Dr. Gottfried Curio Migration als "Unwert". Sie sei eine „Quelle von Chaos, Gewalt und Verdrängung“, die zu „Terror und Gewalt gegen Andersgläubige“ führe. In seiner Rede voller pauschaler rassistischer Vorwürfe gegen Einwanderer*innen als Kriminelle und Verschwörungstheorien stellte er den UN-Vertrag als Mittel zur „Aufrüstung der Migranten gegen den Aufnahmestaat“ hin, für die der "dumme Deutsche" zahlen müsse. Bereits jetzt genössen „hunderttausende” illegale Migranten ein „bedingungsloses Grundeinkommen”. Diese "Ausbeutung" würde durch den UN-Vertrag globalisiert und „unendlich vervielfacht”. Durch den UN-Vertrag würden sämtliche Hindernisse für illegale Migration abgeschafft und Deutschland stehe eine "Völkerwanderung" bevor.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Welt vom 29.11.2018, ntv vom 29.11.2018,
  • 29. November 2018
    In der Brückenstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Beide richteten sich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. November 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion vor der Amtsfeld Grundschule in der Pablo-Neruda-Str. durch und verteilten dabei Flyer und Taschenalarme. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. November 2018
    Zwischen dem 27.11. und dem 29.11. sind in der Bartningallee 4-5, direkt am S-Bahnhof Bellevue, im Hansa-Viertel, fünf rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber gegen den UN-Migrationspakt entdeckt und entfernt worden, die an Mülleimern, Stromkästen und Straßenlaternen angebracht worden waren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 29. November 2018
    An der Wannseebrücke wurden zwei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ mit der Parole „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. November 2018
    Rund um die Klandorfer Straße und Rosenbecker Straße wurden ca. 20 Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, die sich überwiegend gegen Geflüchtete richten.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 29. November 2018
    In der Rosenbecker-/Ecke Havemannstraße wurde ein AfD-Aufkleber entdeckt, der die Stimmungsmache von extremer Rechten und Neurechten gegen den UN-Migrationspakt aufgreift.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. November 2018
    In einem Bus der Linie 112 äußerte sich ein älterer Mann rassistisch gegenüber einem dunkelhäutigen Jugendlichen und zeigte ihm den Mittelfinger.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. November 2018
    An der Haltestelle Thunerstraße wurden zwei rassistische Parolen entdeckt und entfernt. Sie lauteten "Fuck Black" und "Refugees go Home".
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. November 2018
    Usama Z. stand am U-Bahnhof Friedrichstraße mit seinen üblichen antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schildern. Eine Frau wirft ihm im Vorbeigehen einen missbilligenden Blick zu und wird daraufhin von ihm unverständlich beschimpft.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 28. November 2018
    Im Umfeld Kottbusser Tors finden sich seit Mitte Oktober bereits vieler Orts gesprühte Hakenkreuze zum Teil an Gebäuden zum Teil auf Gehwegen, z.B. vor dem NKZ, aktuell nach wie vor (mind. seit 20. Okt.) außen an einer Mauer, die den Garten, Spielplatz und Hof des Kreuzberg Museums, Kotti e.V. ... umfasst Richtung NKZ (sogenannte Pissalley) sowie an der Wand (links von der Dresdener Straße kommend) im Durchgang von der Dresdener zum Kotti durchs NKZ.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 28. November 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese und der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Flüchtlings- und Migrationspakt stoppen! - Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen auf rassistische Weise gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 28. November 2018
    In der Normannenstraße und angrenzenden Straßen wurden Plakate angebracht, die sich gegen den Migrationspark richteten. Wahrheitswidrig wird darauf behauptet, dass „globale Eliten“ damit offene Grenzen für „244 Millionen Arbeitsmigranten“ und „freien Zugang zu den Sozialsystemen“ für alle Migranten schaffen würden. Die Plakate reiht sich ein, in die extrem rechte Kampagne gegen den Pakt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. November 2018
    Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber gegen den UN-Migrationspakt entdeckt und entfernt. Die Bildsprache des Aufklebers bedient rassistische Stereotype, wie beispielsweise der Vergleich von Geflüchteten mit Umweltkatastrophen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. November 2018
    Im Treptower Park wurden drei rassistische Aufleber entdeckt und entfernt. Zwei davon richteten sich gegen den UN-Migrationspakt und stammen aus dem neonazistischen Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. November 2018
    Am 28. November 2018 wurde ein Mann am S-Bahnhof Grunewald von einem anderen Mann antisemitisch und homophob beleidigt und körperlich angegriffen. Der Mann war nachmittags versehentlich gegen einen anderen Mann gestoßen und wurde daraufhin antisemitisch und homophob beleidigt. Als er sich auch beleidigend geäußert habe, wurde er geschlagen und ist daraufhin zu Boden gefallen. Er wurde am Knie und im Gesicht verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2493
  • 28. November 2018
    In der Wassersportallee wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen den "UN-Migrationspakt" richtete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. November 2018
    In der Neuen Krugallee wurden 6 antimuslische Aufkleber entdeckt ung entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. November 2018
    Im Ortsteil Rosenthal wurde rund um die Tram-Wendeschleife Rosenthal Nord mehrer Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 27. November 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion auf den Bahnhöfen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. November 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion am Prerower Platz durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. November 2018
    Gegen 15.30 Uhr wollte eine schwarze Frau mit Kinderwagen und einem zweiten Kind an der Hand an der Tram-Haltestelle Osloer Straße/Prinzenallee aus der Straßenbahn aussteigen. Zusteigende machten ihr keinen Platz und eine weiße Frau drängelte sich an ihr vorbei in die Straßenbahn und machte dabei laut eine rassistische Bemerkung über Schwarze, von denen hier "alles voll" sei.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. November 2018
    In der Straße Am Treptower Park wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. November 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Berliner Straße und im Schlosspark rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen alle den Slogan "Das Merkel ist noch an der Macht, gebt auf Eure Töchter acht!". Der Slogan spielt auf die Zahl der aufgenommen Geflüchteten in den letzten Jahren an und das dadurch mehr sexualisierte Gewalt geschieht. Die Aufkleber können bei Politaufkleber.de bestellt werden. Hier befinden sich eine Vielzahl rassistischer und geflüchtetenfeindlicher Motive.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. November 2018
    An der Bushaltestelle Manteuffelstraße waren zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" und "Gender mich nicht voll" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber verweisen auf die Website widerstand.info, ein extrem rechtes Versandhaus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. November 2018
    In der Klandorfer Straße/Ecke Märkische Allee wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, der die Medien diffamiert und völkische Parolen enthält.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. November 2018
    Am schwarzen Brett eines solidarischen Projekts in der Kreutzigerstraße wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Ursprung des Aufklebers ist ein rechter Online-Shop aus Halle. Der Inhalt des Aufklebers richtet sich gegen die Politik von Angela Merkel.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. November 2018
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 26. November 2018
    Im Ortsteil Karow wurden vereinzelt neonazistische Aufkleber mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. November 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 202. BärGiDa-Kundgebung statt. Etwa 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden. Einige Kundgebungsteilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten so, das Zeichen der gegenwärtigen Sozialproteste in Frankreich für sich rassistisch zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 26. November 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner_innen und Homosexuelle.

    In der Fließstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Er richtete sich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. November 2018
    Im Ortsteil Blankenburg wurde gegen 6:56 Uhr in der S-Bahn der Linie S2 ein Aufkleber mit dem Slogan "N-Wort abschieben" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. November 2018
    Bei einer Informationsveranstaltung von Senat und Bezirksamt Reinickendorf über Pläne bezüglich neuer Unterkünfte für geflüchtete und asylsuchende Menschen im Bezirk gab es rassistische und extrem rechte Wortmeldungen aus dem Publikum. Unter anderem verbreitete eine Person die extrem rechte Verschwörungstheorie einer "Umvolkung", bei der angeblich das "deutsche Volk" durch Migrant_innen ausgetauscht werden solle. Die Veranstaltung fand im Märkischen Viertel statt.
    Quelle: Gesobau Nachbarschaftsetage
  • 26. November 2018
    Der sog. Volkslehrer, der war zu Gast im Abgeordnetenbüro (Staatsreperatur) von Andreas Wild (fraktionslos für die AfD im Abgeordnetenhaus). Inhaltlich ging es bei dem Treffen, welches auf Youtube veröffentlicht wurde um das Tragen der blauen Kornblume seitens Andreas Wild im Abgeordnetenhaus. Diese Kornblume, die in der Geschichte u.a. von österreichischen Nationalsozialist*innen getragen wurde und damals als deren Erkennungszeichen stand, wird derzeit auch von Mitgliedern der rechtsextremen FPÖ in Österreich getragen, soll aber laut Wild ein neues Symbol für die AfD sein. Außerdem wurden rassistische Äußerungen getätigt, u.a. in dem Türk*innen ein Ausnutzen deutscher Sozialsysteme vorgeworfen wurde.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 26. November 2018
    Ein Mann wurde in der U-Bhf. am Bahnhof von weiteren Personen aus rassistischer Motivation bedrohlich bedrängt und gegen die Wand gedrückt. Weitere Personen kamen hinzu und ergriffen Partei gegen den Bedrängten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. November 2018
    3 Schriftzüge der Identitären Bewegung (Logo und Identitäre Bewegung) wurden an Stromkästen und auf Großplakaten in der Singerstraße / Krautstr. entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. November 2018
    An einer Hauswand in der Andreasstraße wurde ein Hakenkreuz gezeichnet. Es wurde versucht durch Überzeichnen unkenntlich zu machen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. November 2018
    Am U-Bhf Strausberger Platz wurde an einer Tür der Schriftzug "Adolf Hitler" mit Herz als i-Punkt entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. November 2018
    Sieben Neonazis der Partei „Der III. Weg“ verteilten nach eigenen Angaben mehrere tausend Flugblätter in Hohenschönhausener Briefkästen rund um die Falkenberger Chaussee. Die Flugblätter beschäftigten sich in rassistischer Weise mit Zuwanderung.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. November 2018
    In der Schnellerstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer von ihnen richtet sich gezielt gegen PoC. Sie stammen aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.

    In der Schnellerstr. und Rudower Str. wurden 26 Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen den "UN-Migratonspakt" und enthielten falsche Informationen zum Thema. Sie stammen aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.

    In der Brückenstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit Anlehnung an NS-Symbolik entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. November 2018
    Am 25. November 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2018
    In der Schnellerstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide richteten sich gegen politische Gegner_innen mit den Aufschriften "Love Animals, hate Antifa" (Liebe Tiere, hasse Antifa) und "Good Night left Side" (Gute Nacht, linke Seite).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2018
    Die NPD Reinickendorf veranstaltete eine Wanderung durch den Bezirk.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 24. November 2018
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ veranstaltete eine Aktion der „Deutschen Winterhilfe“, bei der sie unter anderem am S-Bhf. Lichtenberg Spenden ausschließlich an deutsche Obdachlose verteilte.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. November 2018
    Im Bereich Dammweg/ Plantanenweg wurden 28 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Plänterwald wurde "FCK AFA" (Fuck Antifa) und "NO ISLAM" geschmiert, sowie auf einer Fläche von 2 x 1 m "NAZI FORST" geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2018
    Gegen 9:40 Uhr wurde einer Frau, die ein Kopftuch trug, beim Überqueren der Kreuzung am S-Bahnhof Ahrensfelde von einem entgegenkommenden Mann ins Gesicht gespuckt. Die Begleiterin der Betroffenen rief dem Mann hinterher. Dieser ignorierte jedoch die Rufe und setzte seinen Weg fort. Eine Anzeige wurde nicht erstattet.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. November 2018
    An einem Supermarkt in Adlershof wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Es wurde außerdem an einer Bushaltestelle auf einem Plakat, das an Anne Frank erinnert, ein Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. November 2018
    Der Zentralrat der Juden in Deutschland erhielt einen Brief mit antisemitischer Hetze.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 24. November 2018
    Ein in Berlin bekannter Antisemit steht mit seinen Schildern mit Nazi-Definition und Ägypten zunächst vor dem KaDeWe (eine Meldung gegen 16:30), dann auf dem Weihnachtsmarkt Tauentziehnstr. 19 um 18 Uhr.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. November 2018
    Im Rodelbergpark wurden acht Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen behauptet wurde, dass Kommunist_innen/Antifaschist_innen gemeinsam mit Islamist_innen gegen die Freiheit kämpfen würden.

    An eine Packstation in der Neuen Krugallee wurden fünf antimuslimische Parolen geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. November 2018
    Am Arndtplatz wurden an mehreren Verkehrsschildern insgesamt vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. November 2018
    Am Ende eines Polizeieinsatzes in der Bastianstraße in Gesundbrunnen näherte sich gegen 23 Uhr eine 47-jährige Frau den dort anwesenden Pressevertreter*innen, beschimpfte sie lautstark, zeigte anwesenden Polizist*innen den Hitlergruß und rief nationalsozialistische Parolen. Die Polizei nahm daraufhin die alkoholisierte Frau fest.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2457 vom 24.11.2018
  • 23. November 2018
    In einer Netto-Filiale in der Regattastr. wurden an nahezu allen Einkaufswagen Aufkleber gegen den "UN-Migrationspakt" entdeckt. Die Aufkleber riefen zu Widerstand auf und enthielten falsche Informationen zum Thema. Sie stammen vermutlich aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. November 2018
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden zwei Aufkleber der völkisch-rassistischen Identitären Bewegung entdeckt. Auf den Aufklebern wurden Menschen auf Arabisch aufgefordert, Deutschland zu verlassen und in "ihre Heimat zurückzukehren". Dier Aufkleber sind später entfernt worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. November 2018
    An einen Mülleimer in der Hasselwerderstr. wurde "NAZI KIEZ" geschmiert.

    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.

    Im S-Bhf. Schöneweide wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner_innen und Homosexuelle richteten.

    In der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich in rassistischer Weise gegen den UN-Migrationspakt richtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2018
    Am Vormittag des 22.11. beleidigte ein junger Mann einen Polizisten in Hellersdorf. Gegen 10.15 Uhr wurden Beamte einer Einsatzhundertschaft zum U-Bahnhof Hellersdorf alarmiert, da ein 19-Jähriger während einer Kontrolle einen BVG-Mitarbeiter anspuckt haben soll. Als ihn die Beamten zum Polizeifahrzeug bringen und ihn durchsuchen wollten, soll er einen Polizisten fremdenfeindlich beleidigt haben. Nach Abschluss der Identitätsfeststellung konnte der junge Mann seinen Weg fortsetzen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. November 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion im Umfeld des U-Bhf. Lichtenberg durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2018
    Am S-Bahnhof Marzahn wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, der sich an Frauen richtet und diese auffordert, sich für den "Nationalismus" einzusetzen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. November 2018
    Eine berufstätige Mutter in Elternzeit mit vier Kindern (das jüngste 11 Monate alt) bezieht Leistungen durch das Jobcenter. Im August erhielt die Frau eine Kindergeldnachzahlung im vierstelligen Bereich und die Zahlungen durch das Jobcenter praktisch eingestellt, lediglich ein Anteil der Wohnkosten übernommen. Begründet wurde es damit, daß die Frau mit ihrem Einkommen die anteiligen KdU-Kosten der Unterkunft selbst bezahlen kann. Allerdings verfügte die Frau zu keinem Zeitpunkt über die nötigen finanziellen Mittel. Die Nachzahlung der Familienkasse verwendete sie zweckgebunden für Kleidung, Windeln und Versorgung der Kinder und zur Begleichung von aufgelaufenen Schulden, weil das Geld vorher fehlte.

    Die unvollständige Zahlung der KdU führte schließlich am heutigen Tag zum Rauswurf der Familie aus der Notunterkunft. Notunterkünfte erkennen keine anteiligen Zahlungskosten teils durch Kostenübernahmen des Amtes und Eigenleistungen an, schon weil die Tagessätze zu hoch sind.

    Der Rauswurf aus der Notunterkunft wurde vom Jobcenter billigend in Kauf genommen, obwohl grundsätzlich einem Verlust der Unterkunft entgegen gewirkt werden sollte.

    Ein Anwalt wurde eingeschaltet und die Soziale Wohnhilfe um Kostenübernahme gebeten. Sollte dies keinen Erfolg haben, ist die Familie gezwungen, wieder nach Rumänien zurückzukehren.
    Nachtrag:

    Das Jobcenter mußte die Kosten ab Januar 2019 in voller Höhe übernehmen, allerdings war der Verlust der Unterkunft da schon eingetreten, so dass die Mutter mit ihren Kindern auf der Straße landete. Sie konnte nur mit Mühe vorübergehend bei Bekannten unterkommen.
    Quelle: Aufwind e. V.
  • 22. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. November 2018
    Zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Friedrichsfelde wurden mehrere Neonazi-Aufkleber vom "III. Weg" und "Autonomen Nationalisten Berlin" gegen Antifa und gegen Angela Merkel gefunden und entfernt
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 21. November 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese und der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Merkel muss weg - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. November 2018
    Weil sie sich küssten, wurden zwei Männer homophob beleidigt und geschlagen. Kurz vor 23 Uhr stiegen zwei 18-Jährige am Rosenthaler Platz in eine Tram der Linie M8. Nachdem sie sich hinsetzten, tauschten sie einige Küsse. Dies sah ein direkt vor ihnen sitzender Unbekannter, drehte sich um und fasste einem der beiden Fahrgäste ins Gesicht. Anschließend beschimpfte und beleidigte er die beiden homophob. Kurz darauf erschien ein zweiter Unbekannter und unterhielt sich kurz mit dem Beleidiger. Anschließend gingen beide zu den 18-Jährigen zurück und der Pöbler schlug einem mit der Hand ins Gesicht. Nur das Dazwischentreten eines unbekannt gebliebenen Zeugen konnte weitere Attacken verhindern und die Verliebten gingen in den hinteren Teil der Tram, bis sie an der Haltestelle Allee der Kosmonauten ausstiegen und auf einer Polizeidienststelle eine Strafanzeige erstatteten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2444 vom 22.11.2018, Tagesspiegel vom vom 22.11.2018
  • 21. November 2018
    In der Brückenstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer forderte die Wiedereinführung des Großdeutschen Reiches und war von Druck 18 (1 = A(dolf), 8 =H(itler)), der andere war von der rassistischen Initiative 1 Prozent.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2018
    Im Bus M21 zwischen Märkischem Viertel und Kurt-Schuhmacher-Platz gegen 14:45 Uhr hörte eine Mitfahrerin, wie sich ein Paar im Seniorenalter in rassistischer und behindertenfeindlicher Weise beleidigend über andere Fahrgäste äußerte. Unter anderem sagten sie über Frauen mit Kopftüchern oder etwas dunkleren Typs und Kinderwägen, diese bekämen zu viele Kinder, seien zu dumm und sollten arbeiten gehen. Als eine weitere Frau mit einem Kind einstieg, das das Downsyndrom hatte, sagten sie „Mongolid! Sowas kommt dabei heraus.“ Als die Mitfahrerin sich einmischte und die beiden ansprach, wurde sie erst ignoriert und dann selbst beschimpft.
    Quelle: Integrationslotsen Reinickendorf
  • 21. November 2018
    Im Pläterwald wurden ein rassistischer Aufkleber, sowie vier Schmierereien "Freiheit statt Islam" (der Spruch entstammt einer Kampagne der extrem rechten Identitären Bewegung) entdeckt und entfernt.

    In der Straße Am Treptower Park wurden vier rassistische Aufkleber gegen "UN-Migrationspakt" entdeckt und entfernt.

    An einer Grundschule in der Wille-Sänger-Str. wurden vier antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2018
    In der U-Bahnlinie 9 in Richtung Rathaus Steglitz wird ein mit Edding geschriebener beleidigender antimuslimischer Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. November 2018
    Der stadtbekannte Antisemit Usama Z. steht mit seinen üblichen antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schildern im Umsteigebereich am U-Bahnhof Alexanderplatz.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 21. November 2018
    Usama Z. steht am U-Bahnhof Gesundbrunnen in Richtung Hermannplatz mit antisemitischen Schildern, auf denen u.a. steht: "Nazi heißt..., Zionisten verbergen sich..., Die zionistischen Staatsanwälte..." und "USA Zionisten und deutsche Zionisten mit internationalen Zionisten terrorisieren die Deutschen, die Ausländer und die ganze Welt."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 21. November 2018
    Am 21. November 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Raymond Unger stellt sein Buch „Die Wiedergutmacher – Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte“ vor. Es werden antimuslimische Ressentiments bedient und anitmoderne und pauschalisierende Aussagen getroffen. Als Ursache einer vermeintlichen Kunst- und Kulturzensur wird die Zuwanderung benannt. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antimodernen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 20. November 2018
    Eine homophobe Diffamierung durch einen AfD-Bundestagsabgeordneten überschattete die abschließende Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag. Nachdem der offen schwule SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs die AfD wegen Großspenden aus dem Ausland kritisiert hatte, entgegnete der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner mit einem homophoben Gegenschlag gegen den SPD-Redner: Der AfD-Vorsitzende des Rechtsausschusses Brandner warf der SPD die Kinderpornografie-Affären um die Ex-SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy und Jörg Tauss vor und sagte: "Kein Wort, Herr Kahrs, zu einem Herrn Tauss und einem Herrn Edathy, mit dem Sie ja wohl gewissermaßen unter einer Decke steckten." Damit setzte er Homosexualität mit Pädophilie gleich und diffamierte Kahrs schwer, der auch lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist.
    Quelle: queer.de vom 20.11.2018
  • 20. November 2018
    In der U9, Richtung Zoo, an der Station Amrumer Straße werden um ca 8:30 Uhr zwei große auf neonazistisch Weise geschriebene, anti-islamische Schriftzüge entdeckt: “Ich scheiss auf Islam” und “Ich scheiss auf Allah” war mit dickem Marker hingeschmiert worden, wobei die beiden “ss” in “scheiss” mit SS-Runenzeichen geschrieben worden waren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. November 2018
    Mehrere Neonazis der Partei „Der III. Weg“ veranstalteten ein „Heldengedenken“ für die Soldaten der Wehrmacht auf einer Kriegsgräberstätte in Lichtenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. November 2018
    Eine alleinerziehende schwarze Frau ist in ihrer Wohnung in Hellersdorf-Nord von Nachbarinnen und Nachbarn wiederholt massiv gemobbt und rassistisch angefeindet worden. Auslöser waren vermeintliche Ruhestörungen, die dem Ordnungsamt von Nachbar/innen gemeldet wurden. In ihrem Briefkasten fand die Frau im November einen Zettel ohne Absender oder Unterschrift, in dem sie u.a. als "Parasit" bezeichnet wurde. Eine andere Formulierung lautete: "Hast du schon in Deutschland gearbeitet du Schmarotzer?!!! Hartz4-Schmarotzer". Der Druck der Nachbarschaft führte schließlich zur Kündigung der Wohnung durch die Vermieterin.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. November 2018
    Ein Neonazi in der U5 trug eine Mütze mit dem Schriftzug C18. C18 steht für die neonazistisch-terroristische Organisation Combat18. Darauf angesprochen, spricht er sich für ein weißes Europa aus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. November 2018
    Antisemitische Droh-E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. November 2018
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber der NPD, "die Rechte" und des "III. Weg" gefunden und entfernt
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 19. November 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 201. BärGiDa-Kundgebung statt. 28 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 19. November 2018
    Am Rande der BärGiDa-Kundgebung gab es einen Angriff von mehreren BärGiDa-Kundgebungsteilnehmern auf Antifaschisten. Einer der Angreifer wurde von der Polizei festgenommen. Er hatte ein Bajonett mitgeführt, das von der Polizei beschlagnahmt wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 19. November 2018
    Ein 56-Jähriger soll in der vergangenen Nacht einen Taxifahrer in Biesdorf beleidigt haben. Nach einem Zahlungsstreit gegen 1 Uhr in Alt-Biesdorf forderte der 42 Jahre alte Taxifahrer den Fahrgast auf, den Wagen zu verlassen, woraufhin er den Taxifahrer fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Alarmierte Polizisten entließen den Tatverdächtigen nach einer Atemalkoholkontrolle, die einen Wert von rund 1,7 Promille erbrachte.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 19. November 2018
    An der Bushaltestelle Lichterfelde-West wurde ein flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. November 2018
    In der Wassersportalle und Regattastr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen den UN-Migrationspakt, der andere gegen Antifaschist*innen indem darauf behauptet wird, dass diese aus Beziehungen von Geschistern gezeugt wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. November 2018
    An der FU Berlin zwischen dem Henry-Ford-Bau und dem Institut für Wirtschaftswissenschaften wurden, gut sichtbar, fünf eingeschweißte Karten mit antisemitischen Motiven und Inhalten entdeckt. Diese zielten inhaltlich darauf eine jüdisch/israelische Weltverschwörung zu präsentieren, in dem u.a. ein Bild eines "blutrünstigen" Netanjahu gezeigt werden, der Trump und Putin, die beide eine Kippa mit Davidstern tragen, wie Marionetten, hält.
    Quelle: RIAS, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. November 2018
    Im Ortsteil Karow wurden Flyer der Kampagne "Schutzzone" der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Viefalt
  • 18. November 2018
    An der Ecke von Berliner und Brunostraße in Alt-Tegel wurde ein flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Jugen Alternative Berlin bemerkt und enfernt, der mittels Falschinformationen gegen den UNO-Migrationspakt hetzte. Unter anderem wurde darauf behauptet, der Pakt "gewährt ca. 250 Mio. Afrikanern den dauerhaften Zutritt nach Europa" und Zugang zu Sozialsystemen, wodurch ein unbestimmtes "wir" zur "Minderheit im eigenen Land" werde.
    Quelle: Register Spandau
  • 18. November 2018
    An der Bushaltestelle Onkel-Toms-Hütte wurde ein Aufkleber der AfD gegen den UN-Migrationspakt entdeckt und entfernt. Unterschiedliche rechte Gruppen greifen das Thema des UN-Migrationspakt und sehen es als Teil einer angeblichen „Umvolkung“ der deutschen Bevölkerung.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. November 2018
    Nahe der Wannseebrücke wurden vier Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ mit dem Slogan „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. November 2018
    Am 18. November 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 17. November 2018
    In den Straßen Dammweg und Plantanenweg wurden 17 rassistische und antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Eichbuschallee wurden vier antimuslimische Schmierereien entdeckt.

    An der Bushaltestelle Lakegrund wurde zwei mal "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. November 2018
    Die NPD Reinickendorf mobilisierte am 15. und 17. November auf Facebook zur bevorstehenden Informations-Veranstaltung von Bezirksamt und Senat über geplante Unterkünfte für Geflüchtete. Sie rief ihre Anhänger_innen auf, dort gegen die vermeintlichen „Überfremdungspläne“ der anwesenden Politiker_innen, die als „Deutschland-Abschaffer“ bzw. „verantwortliche Politik-Bonzen“ beschimpft wurden, zu protestieren.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 16. November 2018
    Der extrem rechte Verein „Pegida München e.V.“ hat eine „Dauermahnwache“ vom 16. bis 18.11.2018 am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor abgehalten. Angemeldet war die Kundgebung ab dem 16.11., ab 12.00 Uhr, beworben wurde sie ab 15.00 Uhr. Das Motto der Kundgebung lautete „Merkel muss weg – Migrationspakt – Islam, die Gefahr für unsere Demokratie“. Beworben wurde die Versammlung als „längste Mahnwache gegen den Migrationspakt“. Die Veranstaltung wurde in rechten Social-Media-Filterblasen unterstützt von der extrem rechten Gruppe „Wir für Deutschland“. Der Münchener Pegida-Ableger gilt laut der Berliner Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) als besonders rechtsextreme Version des Dresdener Vorbilds. Der Besuch der Kundgebung blieb aber durchgehend sehr gering. Zumeist verirrten sich, wenn gerade überhaupt, nur 3 - 6 Personen zur Kundgebung.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berlin gegen Nazis, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), mbr Berlin
  • 16. November 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden im Stadtteilzentrum Pankow Flyer einer Kampagne der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" aus Österreich entdeckt. Diese Flyer trugen den Slogan "Migrationspaket stoppen". Die Kampagne und die gleichnamige Internetseite wurde betrieben von einem Aktiven der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung Österreich".
    Quelle: Stadtteilzentrum Pankow
  • 16. November 2018
    Im Ortsteil Karow zogen drei Neonazis durch die Straßen. Sie trugen dabei die Warnwesten der NPD-Kampagne "Schutzzone".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. November 2018
    In der Martha-Arendsee-Straße, Poelchaustraße, Bruno-Baum-Straße und Landsberger Allee wurden Flyer in Briefkästen verteilt, die sich gegen den UN-Migrationspakt richten. Die Flyer sind Teil einer Kampagne der völkischen Identitären Bewegung. Im Umfeld der Martha-Arendsee-Straße wurden im Verlauf des Jahres des Öfteren Flyer und Aufkleber der Identitären Bewegung verteilt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. November 2018
    Der Reinickendorfer AfD-Stadtrat verharmloste auf seinem Facebook-Profil den Nationalsozialismus, indem er die nationalsozialistische Propagandamaschinerie mit der gegenwärtigen deutschen Medienlandschaft gleichsetzte. Er leugnete, dass es in Chemnitz zu rassistischen Hetzjagden gekommen sei und warf "fast" allen Medien in diesem Zusammenhang vor, sie seien "Lügner und Hetzer". Im Anschluss zog er einen Vergleich zu DDR und Nationalsozialismus: "Ein Trost bleibt uns: Weder im Dritten Reich noch in der DDR hat das systematische Belügen der Öffentlichkeit lange funktioniert."
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. November 2018
    In der BVV wurde ein Antrag der AfD auf Verkehrsuntersuchung und Entwicklung eines neues Verkehrskonzeptes für einige Straßen in Müggelheim besprochen und darüber abgestimmt. In der Rede zu dem Antrag diffamierte ein Bezirksverordneter der AfD die SPD und Die Linke, sowie Teile der Bezirksamtes und bekam hierfür eine Rüge des Vorstehers. In der Rede berichtete der Verordnete über die Diskussion im Ausschuss und dass die anderen Partei dort gegen seinen Antrag aus verschiedenen sachlichen Gründen argumentierten. Auch die eingeladenen Expert_innen des Ordnungsamtes und der Verkehrslenkung sprachen sich gegen den Antrag seiner Fraktion aus. Der Verordnete sprach daraufhin allen anderen die Fachlichkeit ab. Er konstruierte, entsprechend der Strategien der AfD, eine Opferrolle, da alle anderen nur gegen den Antrag stimmten, weil dieser von der AfD kommen würde. Er behauptete „die Macht“ liege bei den „Linkspopulisten“ von SPD und Die Linke und diese würden nur gegen „die hier lange lebenden und steuerzahlenden Bürger“ arbeiten, womit er neben der Diffamierung der Verordneten und der Aberkennung der Fachlichkeit dieser und der Mitarbeiter_innen von Ordnungsamt und Verkehrslenkung, auch eine rassistische Perspektive in die Debatte brachte, indem er neue und alte Anwohner_innen gegeneinander ausspielen wollte. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 15. November 2018
    In einem Antrag in der BVV versuchte die AfD „Rassismus gegen Deutsche“ verurteilen zu lassen. In der mündlichen Begründung verwandte der AfD-Verordnete rassistische Stereotype, malte eine hypothetische Situation, in der eine Spiegel-Autorin von Migrant_innen vergewaltigt würde, und stellte das als eine nicht „völlig untypische Straftat“ dar. In einem Redebeitrag eines weiteren AfD-Verordneten wurde behauptet, „bestimmten Migrantenfamilien“ gäbe es eine „Paralleljustiz“ aus „Mord und Totschlag“. Diese würde von Regierenden als „gelungene Integration“ bezeichnet. Menschen aus islamischen Ländern müssten nach ihrer Ankunft in Deutschland erst lernen „was gut und böse ist“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. November 2018
    Am 15. November 2018 werden am Apple Store am Kurfürstendamm in Charlottenburg Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. November 2018
    Im U-Bahnhof Schloßstraße wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. November 2018
    Auf der Steglitzer Schloßstraße wurden diverse Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. November 2018
    Am U-Bhf Frankfurter Tor wurde am Fahrstuhl der Schriftzug "White Power" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. November 2018
    Im Gerichtsgebäude in Moabit äußert sich eine Person rassistisch. Es gibt keine direkt betroffene Person.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. November 2018
    Die Registerstelle Spandau erhielt über ihre durch Flyer und Website bekannte Mailadresse eine Mail mit vor allem antisemitischer Hetze. Weitere Passagen der Mail waren rassistisch bzw. beleidigten die Mitarbeiter_innen der Registerstelle. Es wurde Strafanzeige gestellt, der Täter konnte ermittelt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 14. November 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese und der AfD Märkisch-Oderland unter dem Motto "Merkel muss weg - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 20 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. November 2018
    Gegen 18.40 wurde ein Mann afrikanischer Herkunft in der Willy-Brandt-Str. am Rande der AfD-Kundgebung vor dem Kanzleramt von Kundgebungsteilnehmenden rassistisch beleidigt. Der Beleidigte war zufällig am Rande der Kundgebung vorbei gelaufen und kurz stehengeblieben, als er von mehreren Demonstrant*innen rassistisch beschimpft wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. November 2018
    In der Elsenstr. wurde in einem Briefkasten der Post ein selbst gemalter Aufkleber mit der Aufschrift "UN-Pakt stoppen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. November 2018
    In der Wagner-Regeny-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem behauptet wurde, dass Kommunist_innen/Antifaschist_innen gemeinsam mit Islamist_innen gegen die Freiheit kämpfen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2018
    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Eichbuschallee wurden vier antimuslimische Aufkleber entdeck und entfernt.

    Im Plänterwald wurde vier Mal "FCK SLM" (Fuck Islam) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2018
    In der Nähe der Tram-Haltestelle Wuhletalstraße wurde eine Frau, die in Begleitung einer weiteren Person und ihrer Tochter auf einen Bus wartete, von einem ca. 50 Jahre alten Mann angeschrien und antiziganistisch beleidigt. Die Begleiterin versuchte dann den offenbar alkoholisierten Mann zur Rede zu stellen, dieser konnte sich aber der Situation entziehen. Das Opfer sagte später zu dem Vorfall: "Das ist normal hier in Marzahn."
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. November 2018
    An den Obst- und Gemüsestand im S-Bhf. Schöneweide wurden fünf Hakenkreuze geschmiert. In der vergangenen Zeit wurde der Stand fast täglich mit extrem rechten Aufklebern beklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2018
    Am Rathaus Steglitz werden Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt, auf denen in arabischer Schrift eine Aufforderung zur „Rückkehr in die Heimat“ stand.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2018
    Am 14. November 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Jost Bauch stellte sein Buch „Abschied von Deutschland – Eine politische Grabschrift“ vor. Er zeichnet ein durch und durch pessimistisches Bild der demographischen Entwicklung Deutschlands, da er davon ausgeht, dass die deutsche Mehrheitsgesellschaft durch die aktuelle Migration verdrängt und zu einer Minderheitengesellschaft werde. Migration wurde durchweg negativ, als Bedrohung und Sozialexperiment dargestellt, welches die Nation auflöse und ersetzte. Es wurde eine biologistische Argumentation verfolgt. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antimodernen Themen interessiert. Dieser Vortrag bedient neurechte und rechtspopulistische Diskurse. In diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 14. November 2018
    Kurz nach Mitternacht wird ein 33-jähriger Mann auf dem U-Bahnhof Boddinstraße von einem 52-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter der BVG aus rassistischer Motivation mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Drei Zeug_innen beobachten und filmen den Angriff.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin,14.11.2018, rbb24.de 14.11.2018
  • 13. November 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in Briefkästen in der Grabbeallee Flyer unter dem Titel "Masterplan Abschiebung" von einer Initiative "Bürgerrecht Direkte Demokratie" entdeckt. Der Flyer ist von der Zivilen Koalition und trägt den Untertitel "Grenzen sichern, Asylchaos beenden!". In dem Flyer wird mit Falschbehauptungen gesagt, dass es seit 2015 keine abgeschoben werden. Auch wird in verschwörungstheoretischen Gestus von einer "Asyl-Lobby" gesprochen. Es wird das Recht auf Asyl prinzipell abgesprochen und den Herkunftsländern wird vorgeworfen, dass sie "ihre" Bürger nicht mehr aufnehmen. Es wird gefordert, dass das Grundrecht auf Asyl durch ein "Gnadenrecht" ersetzt wird.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Viefalt
  • 13. November 2018
    Rund um den Hauptbahnhof wurden 4 Aufkleber entdeckt und entfernt, die rassistisch gegen den "UN-Migratonspakt" Stimmung machen. Sie stammen aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. November 2018
    Am 13. November 2018 wurde in der Hardenbergstraße in Charlottenburg, direkt vor der TU Mensa, ein Sticker von dem rechten Internetportal PI-News (Politically Incorrect) mit dem Kampagneslogen der Neuen Rechten "Merkel muss weg!" entdeckt. Der Slogan "Merkel muss weg" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin finden seit 2016 mehrere Demonstrationen unter diesem Motto statt, an welchen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnehmen.
    Quelle: hass-vernichtet.de
  • 13. November 2018
    Eine Frau mit einem JuFo-"Ich [Herzl] Israel"-Beutel stieg im Bahnhof Gesundbrunnen um. Als sie die Treppe hoch stieg, kam ihr ein Mann von ca. 35-45 Jahren in "gewollt" kaputten Klamotten entgegen, den die Betroffene tendenziell einem linken Milieu zuordnete. Dieser musterte den Beutel und die Betroffene, wobei er sein Gesicht verzog. Ursprünglich war er auf dem Weg nach unten, nahm aber ein paar Stufen wieder zurück nach oben, um in die Richtung der Betroffenen zu spucken. Diese konnte ausweichen und lief schnell zu ihrer S-Bahn.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 13. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. November 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 200. BärGiDa-Kundgebung statt. Zunächst 30, später knapp 40 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 12. November 2018
    Im Plänterwald wurde acht Mal "Freiheit statt Islam" und ein Mal "Migranten raus!" geschmiert.

    Am Spreepark wurde zwei mal "UN-PAKT STOPPEN!" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. November 2018
    In der Umgebung der Goerzallee verteilte die NPD zusammen mit den Jungen Nationalisten Flyer zum Thema Sicherheit.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 12. November 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. November 2018
    Unter dem Motto „Nein zum Migrationspakt – Sicherheit für Deutschland“ hatte die AfD-Politikerin Leyla Bilge zur flüchtlingsfeindlichen Demonstration aufgerufen. Etwa 500 Demonstrant*innen versammelten sich ab 12.00 Uhr am Washington-Platz vor dem Hauptbahnhof und zogen am Brandenburger Tor vorbei zum Kanzleramt. Die Demonstration ist Teil einer Kampagne der AfD und anderer rechten Gruppierungen gegen den „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen. Mit diesem UN-Pakt erklären die Vertragsstaaten u. a. ihre Absicht, gegen die Diskriminierung von Zuwanderer_innen kämpfen zu wollen und sich insbesondere um die Lage von Frauen und Kindern kümmern zu wollen. Überdies sollen Migrant_innen Zugang zu sozialen Sicherungssystemen bekommen.

    In zahlreichen flüchtlingsfeindlichen Reden wurde auf den Kundgebungen am Anfang und Ende der Demonstration Bilder von „apokalyptischen Einwanderungsströmen“ durch den UN-Pakt beschworen und wurden, wie schon im Aufruf, rassistisch Flüchtlinge verallgemeinernd als Bedrohung für die innerer Sicherheit Deutschlands hingestellt. So war auf einem Plakat zu lesen: „Dieser Pakt ist Völkermord!“ Ein Schild mit der Aufschrift „auch keine Lust auf Pogrome – Remigration!“, ließ sich ich auch als Gewaltandrohung verstehen. In Chören war zu hören: "Merkel hat das Land gestohlen / Gib es wieder her / Sonst geht dich der Sachse holen / Mit dem Luftgewehr".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Plattform "Berlin gegen Nazis"
  • 11. November 2018
    Auf der Demonstration gegen den UN-Migrationspakt, zu dem die AfD-Politikerin Leyla Bilge aufgerufen hatte, trägt ein Demonstrant an der Jacke eine blaue Kornblume - Zeichen der österreichischen Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1938 und davor bereits der antisemitischen Schönerer-Bewegung. Nach dem öffentlichen Skandal um den AfD-Politiker Andreas Wildt, der sich herauszureden versuchte, er habe von dieser Bedeutung der Blauen Kornblume nichts gewusst, kann spätestens jetzt von einem solchen „Irrtum“ nicht mehr ausgegangen werden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. November 2018
    Auf einem Video von der Demonstration gegen die UN-Migrationsvereinbarung durch Mitte und Tiergarten ist der Bautzener AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse zu sehen, wie er mit anderen Demonstrationsteilnehmenden singt: "Merkel hat das Land gestohlen, gib es wieder her, sonst werden dich die Sachsen holen, mit dem Luftgewehr.“ Der Staatsschutz der Berliner Polizei ermittelt nun gegen den AfD-Abgeordneten, da das Lied laut einem Göttinger Politikwissenschaftler als Aufforderung zu einer Straftat gewertet werden könne.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Sächsische Zeitung vom 13.11.2018, https://www.youtube.com/watch?v=568Yf15OYjI&feature=youtu.be,
  • 11. November 2018
    Ein 51-Jähriger Mann beleidigte auf einem Bahnsteig der U-Bahnlinie U5 zwei Fahrkartenkontrolleure volksverhetzend.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 11. November 2018
    An einer Bushaltestelle in der Potsdamer Straße wurde eine mit Edding geschriebene Parole, die „AfD No Islam“ lautete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. November 2018
    An der Kreuzung Rubensstraße/ Rembrandtstraße in Friedenau werden unterschiedliche Sprühereien entdeckt. Darunter finden sich die Parolen „Antifa töten 88“ und „Kill AFA“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. November 2018
    Am 11. November 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. November 2018
    Zwei Stolpersteine zur Erinnerung an zwei jüdische Opfer des Nationalsozialismus im Gehweg vor der Müllerstraße 126a im Wedding wurden mit roter, nur schwer zu entfernender Farbe jeweils mit "SS"-Runen-Zeichen beschmiert. Die Polizei wurde verständigt und nahm den Vorfall auf.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 10. November 2018
    Am U-Bahnhof Yorckstraße wurde der rassisitsche Sticker „Refugees Not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 10. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. November 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. November 2018
    Antisemitische E-Mail an eine jüdische Bloggerin.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. November 2018
    Bei den Stolpersteine für Emil Bab, Johanna Brüning, Hans Richard Stern und Ingeborg Krause vor den Häusern in Prenzlauer Allee 34, 35 und 36 wurden die Kerzen umgekippt, so dass Wachs auf diese lief. Der Stolperstein für Johanna Brüning wurde wahrscheinlich mit einem Feuerzeug angekokelt. Einige der Blumen wurden zerstört.
    Quelle: RIAS
  • 9. November 2018
    Am 80. Jahrestag der Pogromnacht 1938 führte die extrem rechte Organisation „Wir für Deutschland (WfD)" einen sogenannten "Trauermarsch für die Opfer von Politik" vom Washingtonplatz am Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel durch. Mit rund einer Stunde Verspätung setzten sich um 19.30 etwa 100 Rechte in Bewegung und zogen durch das Regierungsviertel in Mitte. Unter den Teilnehmenden waren Symbole der extrem rechten „Identitären Bewegung", vom neonazistischen „III. Weg“ und der NPD sowie der „Soldiers of Odin“ aus der Kameradschaftsszene zu sehen. Auf dem Fronttransparent von »Wir sind Deutschland« wurde am Freitag Abend mehreren Parteien und Organisationen – von der CDU bis zur Partei Die Linke und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) – vorgeworfen: »Sie brachten uns den Terror«. Begründet wurde dies in Wortbeiträgen mit der jeweiligen Haltung zur Flüchtlingspolitik. Rassistisch verallgemeinernd unterstellt wurde damit, dass Flüchtlinge Terror und Kriminalität nach Deutschland brächten.

    Nach Beendigung des Aufmarsches verkündete ein WfD-Vertreter, aufgrund der geringen Beteiligung keine weiteren Aufmärsche in Berlin durchführen zu wollen.

    „Wir für Deutschland“ hatte in Berlin seit 2015 regelmäßig Aufmärsche gegen die Aufnahme von Flüchtlingen veranstaltet, in deren Rahmen bereits eine Vielzahl von Straftaten begangen worden sind und immer wieder auf vielfältige Weise rassistische Positionen ausgedrückt wurden.

    Innensenator Andreas Geisel erklärte: „Die Provokation, die von dieser Demonstration in Richtung der Opfer und ihrer Nachfahren ausgeht, ist gewollt und wird bewusst eingesetzt. Hier sollen kontinuierlich die roten Linien Richtung rechts verschoben werden.“ Ein deswegen vom Berliner Senat angestrengtes Versammlungsverbot war jedoch gerichtlich von zwei Instanzen aufgehoben worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Plattform "Berlin gegen Nazis", taz vom 10.11. 2018, Junge Welt vom 12.11.2018, Blick nach Rechts/bnr.de vom 12.11.2018, Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vom 07.11.2018
  • 9. November 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert, sowie zwei NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. November 2018
    Ein Teil einer Reisegruppe der Jungen Union (JU) aus Rheingau-Taunus und Limburg, ungefähr 15 Personen, feierten lärmend und ausgelassen in der Kneipe "Zur Quelle" in Moabit. Andere Gäste, denen am Gedenktag der Pogromnacht weniger nach lautem Feiern zu Mute war, wurden auf die Gruppe aufmerksam und es war für sie unüberhörbar, dass sich in der Gruppe immer wieder laut und abfällig über "Schwuchteln" geäußert wurde. Als eine Zeugin daraufhin begann, die Gruppe zu filmen, stimmte die Gruppe als Reaktion darauf und im vollen Bewusstsein, gefilmt zu werden, das "Westerwaldlied" an, das mit der Zeile „Heute wollen wir marschiern“ beginnt, und grölten es lautstark und mehrfach. Das "Westerwaldlied" war einer der bekanntesten Lieder der deutschen Wehrmacht und wurde bei Ihren Angriffskriegen im 2. Weltkrieg viel verwendet, so auch bei Wochenschauberichten vom Einmarsch in Frankreich, Belgien und Holland.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Der Tagesspiegel vom 12.11.2018
  • 9. November 2018
    Zum Jahrestag der Reichpogromnacht wurde in Nordneukölln eine rechte Schmiererei entdeckt. Im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Sonnenallee hinterließen Unbekannte ein Keltenkreuz. Die Anwohner*innen erstatteten Anzeige und veranlassten die Entfernung des Graffito durch die Hausverwaltung.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. November 2018
    Am 09. November 2018 wurde am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf auf Höhe des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf ein tapeziertes Plakat mit SS-Runen entdeckt und teilweise entfernt. Auf dem Plakat befand sich der Schriftzug PAS (engl. Parental Alienation Syndrome), eine pseudowissenschaftlichen Theorie, die von (rechten) Vaterrechtsbewegungen vertreten wird. Das Wort "Kindesmisshandlung" wurde mit SS-Runen geschrieben.
    Quelle: Register CW
  • 9. November 2018
    Während eine Gedenkdemonstration anlässlich der Pogromnacht am 9. November 1938 durch die Gotzkowskystraße zieht, zeigt ein Mann in einem Bus, deutlich sichtbar durch die Scheibe, den Demonstrierenden den Hitlergruß.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. November 2018
    Im Rodelbergpark wurden drei antimuslimische Schmierereien und zwei Mal "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. November 2018
    Am 09.11.2018 gegen 12.45 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle S Priesterweg des M76 Richtung S Lichtenrade ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. November 2018
    Bei der Kundgebung von "Staatenlos.info", eine Gruppierung aus der Reichsbürger*innen-Szene, auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude in Tiergarten wurde mit deutlichem antisemitischem Unterton gefragt, warum Anetta Kahane Regierungssprecherin sei, (was die Mitgründerin der Amadeu-Antonio-Stiftung nicht ist und nie war.)
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. November 2018
    Der AfD-Politiker Andreas Wild trug bei der Gedenkstunde im Abgeordnetenhaus anlässlich der Pogromnacht am 9. November vor 80 Jahren, wie auch später bei der Gedenkfeier am Holocaust-Mahnmal, eine blaue Kornblume am Revers seines Jacketts. Solche Blumen dienten zwischen 1933 und 1938 in Österreich als Erkennungszeichen der damals verbotenen Nationalsozialisten und waren bereits zuvor ein Zeichen der deutsch-nationalen und antisemitischen Schönerer-Bewegung in Österreich.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Neues Deutschland von 09.11.2018,
  • 8. November 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden erneut Flyer der Kampagne "Schutzzone" der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Viefalt
  • 8. November 2018
    Am 08. November 2018 wurden in der Straße am Schoelerpark in Wilmersdorf, auf dem Bürgersteig neben dem Haus der Nachbarschafft, ein auf den Boden geschmiertes Hakenkreuz sowie der Schriftzug "Ausländ[a] raus" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. November 2018
    In der Bibliothek der Humboldt-Universität in Mitte wurden mehrere Exemplare eines Flugblatts einer us-amerikanischen neonazistisch-rechtsterroristischen Gruppe, der "Atomwaffen-Division" gefunden. Das Flugblatt ist deutschsprachig an "Deutsche Studenten!" gerichtet, die aufgefordert werden, sich dem "Weißen Widerstand" der "Atomwaffen-Division" anzuschließen, denn: "Die Weiße Rasse steht vor der Auslöschung. [...] Die Invasion wird nicht friedlich, zu einer neuen, hybriden Kultur führen, sondern im brutalsten Bürgerkrieg unserer Geschichte gipfeln. Das deutsche Volk wird überleben, wenn es diesen Krieg führt, und die Fremden zurück in die Wüsten und Dschungel treibt aus denen sie gekommen sind. Studenten bereitet euch vor auf den Bürgerkrieg!..." Außerdem enthält es Abbildungen von mit Sturmgewehren bewaffneten Maskierten in Tarnuniformen und auf der Rückseite ein Hakenkreuz. Exemplare des Flugblatts waren in verschiedenen Regalen zwischen Bücher und zwischen Buchseiten gesteckt worden.
    Die neonazistisch-rechtsterroristische "Atomwaffen-Division" ist in den USA für schwerste Straftaten und mehrerer Morde verantwortlich. Nach Informationen des Landeskriminalamt ist über Aktivitäten dieser us-amerikanischen Neonazi-Terrorgruppe in Deutschland bislang mit Ausnahme dieses Flugblatts nichts bekannt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter, http://www.spiegel.de/video/spiegel-tv-ueber-us-neonazi-gruppe-atomwaffen-division-video-99020303.html
  • 7. November 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Kundgebung der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten. Mit diesem UN-Pakt erklären die Vertragsstaaten u. a. ihre Absicht, gegen die Diskriminierung von Zuwanderer_innen kämpfen zu wollen und sich insbesondere um die Lage von Frauen und Kindern kümmern zu wollen. Überdies sollen Migrant_innen Zugang zu sozialen Sicherungssystemen bekommen.
    Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 7. November 2018
    Auf dem Kaisersteg wurde die antimuslimische Schiererei "NEIN ZUM ISLAM!" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.

    Auf der Minna-Todenhagen-Brücke wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2018
    Im Rodelbergpark wurde zwei Mal "Antifa aufs Maul" und zwei Mal "FCK SLM" (Fuck Islam) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2018
    An einer Schule in der Willi-Sänger-Str. wurden vier antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Dammweg/ Köpenicker Landstr. wurden acht antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2018
    In der Nähe des Behring-Krankenhauses wurden drei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ sowie mit der Aufschrift „Alle hassen die Antifa“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. November 2018
    Usama Z. stand mit seinen üblichen antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schildern am Fussgänger*innen-Übergang vor dem Bahnhof Friedrichstraße und schrie: „Die Zionisten zerstören unsere Welt“ „Die Zionisten... [unversändlich]." Daraufhin wurde er von einem Passanten im Weitergehen aufgefordert, sich zu entfernen und das Verbreiten solcher Verschwörungstheorien zu unterlassen. Wütend begann Usama Z. zurückzuschreien, beleidigte den schon vorbei gegangenen Betroffenen und rief "Alle Zionisten sind Lügner und Verräter". Der Betroffene reagiert, indem er sich wieder umdreht und sich vor den stadtbekannten Antisemiten stellte. Verbal versucht er, dessen Geschrei etwas zu erwidern, ohne dabei durch irgendeine seiner Handlungen einen Angriff anzudeuten. Daraufhin schlug Usama Z. mehrmals mit seinem über dem Kopf gehaltenen Holzschild auf den Kopf des Betroffenen ein. Da der Betroffene mehreren Schlägen weder ausweichen noch sich ausreichend schützen konnte, schlug er zur Abwehr einmal mit der Faust in Richtung Usama Zs., woraufhin der antisemitische Täter sich aus der Reichweite des Betroffenen entfernte.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 7. November 2018
    Der als "Volkslehrer" bekannte extrem rechte und antisemitische Agitator Nikolai N. beschmierte auf einer Litfaßsäule in Moabit das Plakat zu 100 Jahren Frauenwahlrecht: Unter die Fragestellung "Und wofür streitest Du?" auf dem Plakat schrieb er "Für das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung", klebte darunter vier Bilder der mehrfach verurteilten Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck und schrieb darunter: "Freiheit für Ursula Haverbeck" + "Bielefeld Bahnhof 10.11. 13 Uhr", wo ein Neonazi-Aufmarsch für die Altfaschistin stattfinden soll. Später stellte er ein Video von der Aktion auf YouTube.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 7. November 2018
    Am 07. November 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt.

    Alexander Schleyer, Aktivist der Identitären Bewegung, stellte sein Buch „Defend Europe – Eine Aktion an der Grenze“ vor. Im Sommer 2017 war er Kapitän eines Schiffes der Identitären Bewegung. Bei dieser Aktion sollte die Arbeit von Rettungsschiffen verschiedener NGOs, die Geflüchtete Menschen vor der lybischen Küste aus Seenot retten, kontrolliert bzw. behindert werden. Er vertritt die Aussage, dass laut seinen Recherchen die NGOs, welche auf dem Mittelmeer Seenotrettung leisten, vielfach über große Spenden einer Stiftung, die dem ungarisch-amerikanischen Millionär George Soros gehöre, finanziert und damit gesteuert werden. Damit bedient er eine antisemitische Verschwörungsideologie. Seenotrettung wird pauschal kriminalisiert, indem sie ausschließlich in den Kontext mafiöser und krimineller Organisationen gestellt wird. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 6. November 2018
    Am Zeltlinger Platz beim Bahnhof Frohnau wurden nachmittags Flugblätter der "Antiimperialistischen Plattform Deutschland" an Autos befestigt. Im Stile eines Zeitungsartikels beschreiben sie in englischer und wahrscheinlich koreanischer Sprache Feierlichkeiten zu Ehren der nordkoreanischen Diktatur. Der Autor und Gründer dieser Splittergruppe ist seit Langem im Rahmen einer Querfront-Strategie in verschiedenen neonazistischen Kontexten aktiv.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 6. November 2018
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Kaulsdorfer Str. wurde eine Frau lautstark als "Judenschlampe" und "Judendreckssau" beschimpft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2018
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden erneut ca. 3 extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels am vietnamesischen Obst- und Gemüsestand entdeckt und entfernt. Darunter wieder ein Aufkleber der Hitler glorifiziert.

    In der Schnellerst. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2018
    In den Straßen Dammweg und Plantanenweg wurden 17 rassistische und antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Eichbuschallee wurden 6 antimuslische Aufkleber und 2 Schmierereien "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt und entfernt.

    In der Neuen Krugalle und dem Dammweg wurden insgesamt 10 Schmierereien "UN-PAKT STOPPEN!" (0,5 x 0,5 m) entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2018
    Im Rodelbergpark wurden vier antimuslimische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2018
    Der Stolperstein für Kiwe Wild vor der Barfusstraße 11 in Wedding wurde mit zwei Sig-Runen beschmiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 5. November 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 199. BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 35 Personen verfolgten anti-muslimische und rassistische Reden und Verschwörungstheorien über den UN-Migrationspakt. Einer der Redner ergänzte die üblichen Verschwörungsmythen auch antisemitisch: Hinter dem UN-Migrationspakt stünden "Rockefeller, Rotschild, Soros und Chodorkowski". Die extrem rechte Gruppierung "Wir für Deutschland" hatte ebenfalls ab 19.00 Uhr zum anschließenden Aufmarsch mobilisiert. Dadurch von "Wir für Deutschland"-Anhängern verstärkt, fand wieder ein Aufmarsch statt und ca. 45 Personen zogen nach der Kundgebung in Richtung Potsdamer Platz.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. November 2018
    Im Garten des Jugendclubs Café Köpenick (HdJK) wurden ca. 15 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Der Garten ist eingezäunt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 5. November 2018
    In Briefkästen in der Fließstr. wurde ein extrem rechter Flyer gegen den sog. "UN-Migrationspakt" gesteckt. Der Flyer enthält falsche Informationen zum Thema und stammt vermutlich aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2018
    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurden erneut mehrere Hakenkreuze und „Nazi Kiez“-Schriftzüge gefunden und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2018
    In einer Rede bei der BärGiDa-Kundgebung wird geäußert, wer den UN-Migrationspakt unterzeichnen möchte, dem gehe es um die Vernichtung Deutschlands. "Man muss sich jetzt natürlich schon die Frage stellen, wer plant so etwas, wer sind die Drahtzieher dieses Vorhabens? Bereits von Anfang an hat die internationale Hochfinanz bestens mit den Kommunisten kooperiert. Der Sieg der Bolschewisten in Russland wurde nur möglich, weil die Rothschild-Bank in New York einen Credit von 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellte. Auch die Aufstände von Spartakisten in Deutschland, von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, wurden von der Rothschild-Bank in New York finanziert. Die gemeinsame Basis von internationaler Hochfinanz und den politischen Linken ist ihr Hass gegen die Nationen und die Nationalstaaten mit ihren geschichtlichen, religiösen und ethnischen Identitäten. Der Hochfinanz sind die Nationalstaaten mit ihren Gesetzen, Steuern und Traditionen ein Hindernis im grenzenlosen Profitstreben. Internationale Finanzspekulanten à la Soros arbeiten Hand in Hand mit linksgrünen Fundamentalisten. Der größte Coup gegen [unverständlich] Nationalstaat USA ist der internationaler Hochfinanz bereits am 12. Dezember 1913 mit der Gründung der Federal Reserve Bank gelungen. Die Federal Reserve Bank ist eine Privatbank, hinter der Figuren wie Rockefeller, Rothschild, Soros und Chorodowski stehen und die kontrollieren seitdem die Finanzpolitik der USA. Seit diesem Zeitpunkt hat die USA aufgehört, eine echte Demokratie zu sein, denn alle wichtigen Entscheidungen dieses Landes, einschließlich aller Kriege, werden von dieser Hochfinanz getroffen. In den USA wird diese Macht auch als der Deep State bezeichnet, als der tiefe Staat. Diesem tiefen Staat ist ein patriotischer Präsident wie Donald Trump ein Dorn im Auge. Das erklärt auch, warum die gesamte Presse, Funk und Fernsehen in den USA, alle in Besitz der Hochfinanz, Hetzpropaganda gegen den eigenen Präsidenten befördern. Der einzige Präsident der USA, John F. Kennedy, der es gewagt hatte, eine Gesetzesvorlage gegen die Federal Reserve Bank in die Wege zu leiten, hat diesen Versuch mit seinem Leben bezahlt."
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Friedensdemo-Watch
  • 5. November 2018
    In der U5 zwischen Kaulsdorf Nord und Kienberg bedroht ein weißer Mann mittleren Alters mit neonazistischer Bekleidung einen nicht-weißen Jugendlichen mit folgenden Worten: „Warte nur bis du aussteigst, dann haue ich dich.“
    Quelle: Augenzeug*inn / Register ASH
  • 5. November 2018
    Gegen 15.30 Uhr wird ein unbekannter, obdachloser Mann auf einem Bahnsteig des U-Bahnhofs Boddinstraße von einem 34-jährigen Mann, der von einem anderen Mann begleitet wird, nach Geld gefragt und dann mehrmals ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin 6.11.2018, Tagesspiegel 6.11.2018, Berliner Zeitung 6.11.2018, Berliner Morgenpost 6.11.2018
  • 4. November 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde im Ausgang des S-Bahnhof Buch der Slogan "Antifa Zecken Linken - Wir sind die Nazis" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 4. November 2018
    In einem Videobeitrag der AfD-Politikerin Leyla Bilge, der Organisatorin der flüchtlingsfeindlichen Frauenmärsche, in dem zu einer Demonstration gegen die UN-Vereinbarung "für sichere, geordnete und geregelte Migration“ am 11.11.2018 in Berlin-Mitte aufgerufen wird, werden apokalyptische Untergangsszenarien voller rassistischer Stereotypen und Verallgemeinerungen für den Fall gezeichnet, dass die Bundesregierung dieser Vereinbarung beitritt. Insbesondere schürt die AfD-Mitarbeiterin im Bundestag in diesem bei Facebook hochgeladenen Videobeitrag auf bedrohliche Weise Ängste mit den Mitteln eines Anti-Schwarzen Rassismus. So sagt sie: "Was uns hier in Europa und in Deutschland erwartet, dass könnt ihr euch in euren schlimmsten Träumen nicht ausmalen. Massenvergewaltigungen (…) wird es tagtäglich geben. Und nicht als Einzelfälle tagtäglich, sondern mehrmals am Tag werden Massenvergewaltigungen von deutschen jungen Mädchen stattfinden. Und werden nicht nur geschändet, sondern ihr werdet eure Töchter an den Bäumen hängen sehen. (…) Denn keiner dieser Männer, und auch nicht aus dem schwarzafrikanischen Kontinent wird zuhause bleiben, sie werden alle nach Deutschland kommen. Und sie haben ab dem ersten Tag Zugang in unsere Sozialsysteme. Das System wird hier komplett zusammenbrechen. Es wird hier Bürgerkrieg geben.“ Der Migrationspakt sei „der Untergang der deutschen Nation, das ist der Untergang der europäischen Kultur und Identität. Denn es werden nicht nur Männer aus dem Nahen Osten kommen, sondern vor allem auch aus dem schwarzafrikanischen Kontinent.“
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), https://www.facebook.com/leyla.bilge.737/videos/139851120313692/
  • 4. November 2018
    Am 04. November 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. November 2018
    Am 04. November 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel in Charlottenburg im Restaurant Ziko`s Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei sollte laut Ankündigung unter anderem über den beschlossenen Untergang Europas durch die UN-Vorgaben des Migrationspaktes diskutiert werden und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch Küchenmittel vorgestellt werden.
    Quelle: Google+
  • 3. November 2018
    Auf der Drakestraße wurden drei flüchtlingsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 3. November 2018
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. November 2018
    An der Bushaltestelle am Britzer Damm, Ecke Mohriner Allee, wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. November 2018
    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurden mehrere Hakenkreuze und „Nazi Kiez“-Schriftzüge gefunden und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2018
    Auf einem Sitz in der Bushaltestelle Zehlendorf Eiche wurde eine mit Edding geschriebene Parole

    („No Black - No Refugees“) entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. November 2018
    In einem italienischen Restaurant in Adlershof unterhielten sich vier Personen lautstark und gaben dabei diverse rechte Ressentiments zum Besten. So wurde beispielsweise behauptet, dass Muslime in der Zukunft die Regierung stellen würden und dann all jene Menschen töten würden, die sich heute als Linke bezeichnen.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. November 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 2. November 2018
    Am 02. November 2018 wurde ein Mann in einem Hotel in Wilmersdorf rassistisch beleidigt und geschlagen. Es soll gegen 12 Uhr zu einem Streit zwischen einem 59-jährigen Mann und einem 34-jährigen Mann gekommen sein, in welchem der 59-Jährige den 34-Jährigen rassistisch beleitigt, geschlagen und gewürgt hat. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2311
  • 2. November 2018
    In der Kitzer Str. wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandthandels eines ehemaligen Blood & Honor Mitglieds entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. November 2018
    Gegen 9:30 Uhr wurde am Hallesches Ufer 62, an der Bushaltestelle gegenüber dem U-Bahn Eingang ein NPD Sticker "Unsere Heimat Neukölln" entdeckt und entfernt. Rechtsextreme versuchen mit dieser Art Propaganda einen vermeintlichen "Gebietsanspruch, nur für Deutsche" kenntlich zu machen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. November 2018
    In der Neuen Krugallee wurden drei antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Plantanenweg wurden 13 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Eichbuschallee wurden zwei antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Dammweg wurden vier antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Plänterwald wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt, sowie drei "FCK AFA" (Fuck Antifa) Schmierereien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. November 2018
    Gegen 18.15 Uhr wurde eine Niederländerin indonesischer Herkunft am U-Bahnhof Friedrichstraße rassistisch und sexistisch beleidigt und massiv bedroht. Auf einer der Treppen am U-Bahnausgang hatte es ein leichtes Gedränge gegeben, bei der die Niederländerin von einem weißen deutschen, um die 30 Jahre alten Mann leicht geschubst worden war. Als sie sich daraufhin beschwerte, wurde sie von dem Mann und seiner etwa gleich-alten deutschen Begleiterin rassistisch und sexistisch beleidigt. Oben, vor dem U-Bahnausgang, steigerten sich die aggressiven Beleidigungen und wurden noch um flüchtlingsfeindliche Beschimpfungen ergänzt. Als die in Berlin lebende Niederländerin sich verbal wehrte, trat der Mann dicht an sie heran und bedrohte sie massiv verbal und körperlich, ließ dann jedoch von ihr ab, als der Freund der Niederländerin hinzukam. Das Täterpaar flüchtete daraufhin in die Georgenstraße.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. November 2018
    Auf Flugblättern hetzt die IB im Friedrichshainer Südkiez gegen den UNO-Vertreter Christoph Heusgen mit rassistischen Inhalten.
    Quelle: Facebook
  • 1. November 2018
    In der Nähe und vor dem Bundeskanzleramt werden vier unterschiedliche flüchtlingsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer ist von der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. November 2018
    Auf einem Stromkasten in der Nähe des Bundeskanzleramts wird eine neonazistische Schmiererei ("H H") entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. Oktober 2018
    Die Facebook-Seite der Lichtenberger NPD wurde im Oktober mit mehreren rassistischen und flüchtlingsfeindlichen Artikeln befüllt. Unter anderem wurde von „Asylwahnsinn“ gesprochen. In revisionistischer Weise wurde zudem am 3. Oktober von einer „Teilwiedervereinigung Deutschlands“ gesprochen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch gingen gestern vier Neonazis am Abend gegen 20:00 Uhr in den Warnwesten der NPD-Kampagne "Schutzzone" vom Einkaufszentrum durch Berlin-Buch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Oktober 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der Kampagne "Schutzzone" der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Viefalt
  • 31. Oktober 2018
    Auf der Hellersdorfer Promenade haben Unbekannte einen Aufkleber einer neonazistischen Organisation geklebt. Ein bekannter Neonazi wurde auf dem Aufkleber als presserechtlich verantwortliche Person angegeben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 31. Oktober 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg - Migrationspakt stoppen!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 60 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde, insbesondere gegen die Absichtserklärung der Bundesregierung, dem „Vertrag für sichere, geordnete und geregelte Migration“ der Vereinten Nationen beizutreten. Mit diesem UN-Pakt erklären die Vertragsstaaten u. a. ihre Absicht, gegen die Diskriminierung von Zuwanderer_innen kämpfen zu wollen und sich insbesondere um die Lage von Frauen und Kindern kümmern zu wollen. Überdies sollen Migrant_innen Zugang zu sozialen Sicherungssystemen bekommen.

    Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus, der auch einen der Hauptredner stellte.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. Oktober 2018
    Am 31.10.2018 gegen 22.20 Uhr wurden mehrere Gäste eines Lokals in der Motzstraße von zwei unbekannten Männern homophob beleidigt und mit Eiern beworfen.
    Quelle: Polizei Berlin 01.11.2018
  • 31. Oktober 2018
    Von einer Person, die unter mehreren Absendern, schreibt erhielt das Register 1 antisemitische E-Mails im Monat Oktober.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Oktober 2018
    Reinickendorfer NPD-Anhänger_innen verteilten nach eigenen Angaben in der Lindauer Allee und in den Kleingarten-Kolonien am Kienhorstpark Flugblätter in Briefkästen. Die Aktion richtete sich gegen die Unterkunft für Geflüchtete, die am Paracelsusbad gebaut werden soll.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Oktober 2018
    Im Oktober war die Facebookseite der NPD Neukölln bis einschließlich 24. Oktober gesperrt. In den restlichen Tagen veröffentlichte die Partei 10 Beiträge.

    Mehrere Posts enthielten rassistische Botschaften: Themen waren der UN-Migrationspakt, der Brand eines Hochhauses in Lichtenberg und die Forderung, Geflüchtete und Migrant*innen auszuweisen. Auch gegen politische Gegner*innen wurde gehetzt, u. a. gegen die Bundeskanzlerin Angela Merkel, gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und gegen die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung. Dieser Personenkreis wäre für die Facebooksperre der NPD Neukölln verantwortlich, hieß es in verschwörungstheoretischer Manier.

    Andere Beiträge bewarben parteieigene Aktionen und erinnerten an verstorbene NPD-Funktionäre. Auffällig war außerdem, dass einige Posts von den "Freien Kameraden Neukölln" mitunterzeichnet wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. Oktober 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 26 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 163 Interaktionen. Es beschäftigten sich ca. vier Beiträge mit lokalen Themen.

    Zum 3. Oktober forderte die NPD Treptow-Köpenick: „Das ganze Deutschland soll es sein!“. Gefordert wird damit eine Grenzsetzung nach dem Vorbild des Deutschen Reiches. In einem anderen Beitrag wird eine „ungleiche Verteilung“ von Unterbringungsplätzen für Geflüchtete beanstandet. In einem Kommentar zu diesem Beitrag fordert ein User: „raus mit dem Dreck….“
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Oktober 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Oktober 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch drohte ein Neonazi zwei Passanten mit den Worten "Wir gehen jetzt eure Leute abholen!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Oktober 2018
    Im Oktober veröffentlichte die NPD Reinickendorf insgesamt 24 Beiträge auf Facebook. Darunter waren deutlich mehr Posts als zuvor, deren Bild- und Text-Inhalte die NPD Reinickendorf komplett selbst erzeugte. Der Schwerpunkt dieser Beiträge lag auf der rassistischen Hetze gegen neu geplante Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk Reinickendorf und die zukünftigen Bewohner_innen. Am meisten Aufmerksamkeit erhielt ein wohlwollender Bericht der NPD Reinickendorf über eine Veranstaltung der „Bürger-Initiative gegen das MUF am Paracelusbad“, an der auch NPD-Anhänger_innen teilnahmen. Die NPD versuchte sich in diesem Zusammenhang als „einzige glaubwürdige Alternative“ zu CDU und AfD zu profilieren, (die schon seit 60 Jahren „gegen die Überfremdung unserer Heimat“ kämpfe. Die CDU hingegen sei für die „Flutung unseres Landes mit Glücksrittern, Kriminellen und Terroristen“ verantwortlich und der Stadtrat der AfD habe für den Standort gestimmt) (12. Oktober). Die neu eröffnete Geflüchteten-Unterkunft im Märkischen Viertel bezeichnete sie als „Überfremdungsschwerpunkt“. Der Neubau würde in Kürze durch die Bewohner_innen zerstört werden, da diese zu unhygienischer Lebensweise und „Vandalismus“ neigten und Eigentum nicht zu schützen wüssten (19. Oktober). Die geplante Zentrale Anlaufstelle auf dem Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik-Gelände und ihre Bewohner_innen wurden ausschließlich als Bedrohung dargestellt. Die NPD behaupte, damit gingen „Schmutz und Vermüllung“, das „Herumlungern fremdstämmiger Jugendbanden“ sowie eine Beeinträchtigung der nicht näher definierten „Lebensqualität“ der Nachbar_innen und des „Sicherheitsgefühls“ „der Frauen“ einher (19. Oktober). Drei Beiträge der NPD Reinickendorf zu diesem lokalen Thema wurden auf der Website der Berliner NPD weiterverwertet.

    Männer mit Migrationshintergrund wurden in diversen Beiträgen erneut als Gewalttäter dargestellt. Im Zusammenhang mit der so konstruierten Bedrohungslage bewarb die NPD Reinickendorf mehrfach die „Schutzzonen“-Kampagne, einen Versuch der NPD, sich als Bürgerwehr darzustellen.

    Anlässlich des Tags der deutschen Einheit teilte die NPD Reinickendorf außerdem einen revisionistischen Beitrag, der „den Anschluss Ostdeutschlands an die sogenannte BRD“ forderte.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Oktober 2018
    Im Oktober 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Die Aktivitäten des Social-Media-Profils gingen in diesem Monat stark zurück.
    Quelle: Register CW
  • 31. Oktober 2018
    Im Oktober 2018 veröffentlichte der Sprecher der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf auf Facebook rassistische Beiträge zum Thema Migration. Dabei nennt er den UN-Migrationspakt „Deutschlands Untergang“ und behauptet, illegale Migration würde legalisiert werden und die Presse gezwungen, nur positiv über das Thema Migration zu berichten. Dies entspricht nicht den Fakten. Humanitäre Organisation, die Seenotrettung leisten, werden als Schlepper diffamiert und illegalisiert. Diese einseitigen negativen Darstellungen und die Konstruktion eines Bedrohungs- und Untergangsszenarios greifen einen rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Diskurs auf, der Vorurteile und Ressentiments verstärkt.
    Quelle: Register CW
  • 30. Oktober 2018
    Auf der Steglitzer Schloßstraße bis zum Wolfensteindamm werden mehrere Dutzend Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg!“ entdeckt und entfernt. Des Weiteren waren auch flüchtlingsfeindliche Aufkleber, die sich dem Slogan „Migrationspakt stoppen“ bedient darunter.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 30. Oktober 2018
    Am 30.10.2018 wurden auf verschiedenen Parkbänken im Volkspark Mariendorf mehrere Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. Oktober 2018
    In Marzahn-Nord wurden im Umfeld der Klandorfer Straße mehrere Aufkleber der NPD gefunden. In dieser Umgebung tauchten in der Vergangenheit immer wieder verschiedene Aufkleber der neonazistischen NPD auf.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Oktober 2018
    An der Warschauer Straße wurde in der S9 Richtung Westkreuz gegen 0:40 Uhr die islamfeindliche Schmiererei "NO ISLAM" mit grünem Edding entdeckt. Daneben befand sich bereits noch lesbar mit rotem Edding der Schriftzug "AfD", der bereits mit einem antirassistischen Aufkleber überklebt war.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Oktober 2018
    In der Falkenberger Chaussee wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Sie stammen aus dem Versand eines Thüringer Neonazifunktionärs.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. Oktober 2018
    Plakate zur Gegendemonstration gegen die rechtsextreme Demo am 9.11. - "Gedenken heißt handeln/80 Jahre Reichspogromnacht/Naziaufmarsch verhindern!" in der Weserstraße wurden beschmiert: 1x "SOROS-NUTTEN", 2x "SOROS HUREN"
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. Oktober 2018
    In der Rudolf-Seiffert-Straße wurde ein „Nazi Kiez“-Schriftzug und ein Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Oktober 2018
    Ein schwules Paar stand gegen 1.30 Uhr an einer Straßenbahn-Haltestelle in der Oranienburger Straße, als drei Unbekannte auf sie zukamen und sie homophob beleidigten. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung Monbijoupark. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.2279 vom 29.10.2018
  • 29. Oktober 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 198. BärGiDa-Kundgebung statt. 18 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 29. Oktober 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Gleimviertel ein rassistischer Flyer entdeckt und entfernt. Auf dem Flyer wurden Morde an Frauen thematisisert und die Morde als "soziales Experiment von Multikulti" dargestellt. Die Morde seien nur durch "offenen Grenzen" geschehen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Oktober 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurde an einem Mülleimer an der Kreuzung Langhansstraße/ Goethestraße ein Aufkleber des extrem rechten Internetportals "PI NEWS" mit dem Slogan "Aus Lieben zum Vaterland" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 29. Oktober 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße am unabhängigen Jugendzentrum JUP e.V. ein Flyer der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" mit dem Slogan "Integration ist eine Lüge - Gegen großen Austausch - für die Vielfalt der Völker!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Oktober 2018
    Am Lauenburger Platz in Steglitz werden diverse Aufkleber, die die schwarz-weiß-rote Fahne zeigen entdeckt und entfernt. Diese Fahne steht für das deutsche Kaiserreich und wird in der rechten Szene häufig gezeigt wird.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Oktober 2018
    In der Nähe des S-Bahnhofes Nikolassee wurde eine große Schmiererei, die den Schriftzug „Merkel schafft uns ab“ zeigte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Oktober 2018
    In der Brettnacherstraße, beim Fußgängerweg zur S-Bahn-Station Sundgauer Straße, wurde ein flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber ist das, in ein Kopftuch gehüllte, Gesicht von Angela Merkel neben dem Slogan "Merkel muss weg!" zu sehen. Darunter wird mit dem Hinweis "Alles zum Thema ,Flüchtlinge'" auf das rechte Internetportal PI-News verwiesen. Der Aufkleber versucht eine flüchtlingsfeindliche und islamfeindliche Verschwörungstheorie, wonach Angela Merkels Flüchtlingspolitik zu einer Ausbreitung des Islams, die zur Verdrängung "einheimischer" Kultur führe, zu verbreiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Oktober 2018
    Im Rathaus Zehlendorf veranstaltete die AfD eine Wahlveranstaltung anlässlich der hessischen Landtagswahl. Unter den Gästen befanden sich auch Bundestagsabgeordnete der AfD, die in der Vergangenheit durch rassistische Äußerungen aufgefallen sind.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 28. Oktober 2018
    Am 28. Oktober 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Oktober 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2018
    Usama Z. steht, Passant*innen anpöbelnd, mit seinen antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schildern vor dem Brandenburger Tor. Auf den Schildern steht u.a.: "Zionists hide behind the Secret Agency...", "Die zionistischen Anwälte beteiligten sich...", "Der Führer des ägyptischen Putsches ist Zionist..."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 27. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Oktober 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Oktober 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden vereinzelt rechte Aufkleber u.a. der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung". Diese befanden sich rund um den Teutoburger Platz, Zionskirchstraße und Schönhauser Allee. Sie trugen u.a. den Slogan "Stoll not loving Antifa" oder "I love Konterrevolution".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Oktober 2018
    Im Rodelbergpark wurde "Antifa Buden besuchen" und erneut die Adresse einer Privatperson geschmiert. In den folgenden Tagen klebte ein Aufkleber, der sich gegen Antifaschist_innen richtet, an der Haustür der Adresse.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. Oktober 2018
    Auf einer Toilette der Freien Universität wurde ein linker Aufkleber, der inhaltlich umgedeutet, entdeckt und entfernt. Letzten Endes stand dort „Wir kommen wieder“, was mit einem dazu gemalten Hakenkreuz ergänzt wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2018
    Auf der Facebookseite des AfD-Bezirksverbandes Marzahn-Hellersdorf wurde ein Posting veröffentlicht, in dem im Zusammenhang mit der Partei "Die Linke" bzw. der Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf u.a. von "linken Fanatikern" die Rede ist. Die "Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung (Polis*)" wurde in dem Text als "Entourage" der Bezirksbürgermneisterin dargestellt. In den Kommentaren waren zudem mehrere beleidigende Kommentare gegenüber der Bezirksbürgermeisterin zu finden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Oktober 2018
    An der Ecke Rudower Str./ Schnellerstr. wurden ca. 10 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Oktober 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Lehderstraße zwei mal der Slogan "Jude" an die Wand geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Oktober 2018
    In der Wassersportallee wurde an einem Briefkasten ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner_innen richtet. Der Aufkleber stammt aus einem Onlineversand eines ehemalgen Blood & Honour Mitglied.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Oktober 2018
    Am Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der Anti-Schwarzen Rassismus mit Flüchtlingsfeindschaft und Sexismus verbindet. Er stammt aus dem Angebot des extrem rechten Vertriebs "Politaufkleber.de" in Halle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. Oktober 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen teils rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. Oktober 2018
    In der Kaulbachstraße in Lankwitz werden mehrere Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. Oktober 2018
    In dern Nähe des S-Bahnhofes Ahrensfelde wurden Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt. Sie richten sich gegen Zuwanderung durch Asylbewerber. Im Umfeld des Bahnhofes wurden in der Vergangenheit immer wieder NPD-Aufkleber gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Oktober 2018
    Im Rudower Frauenviertel warf die NPD Flyer mit rassistischem Inhalt in die Briefkästen der Anwohner*innen.
    Quelle: Galerie Olga Benario
  • 24. Oktober 2018
    Auf einer Toilette in der Rost- und Silberlaube der Freien Universität wurde ein Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Oktober 2018
    In der S1 wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der in altdeutscher Schrift fordert schwarze Menschen abzuschieben. In der Formulierung wurde das diskriminierende N-Wort verwendet. Die S-Bahn wurde informiert und kümmert sich um die Beseitigung.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Oktober 2018
    An einer Bushaltestelle, nahe dem S-Bahnhof Marzahn, wurden mehrere Aufkleber mit muslimfeindlichem Inhalt entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bedient sich der in rechten Kreisen gängigen Diffamierung gegen Muslime, dass diese Sodomie betrieben.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Oktober 2018
    In der Volkradstraße wurden Aufkleber gefunden, die behaupten dass historische Kommunist_innen heute AfD wählen würden. Sie sind aus einem Versand eines ehemaligen „Blood & Honour“-Aktivisten aus Halle.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Oktober 2018
    In der Neltestr. wurden an einen Flaschencontainer der NPD-Slogan "Wehrt euch" geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Oktober 2018
    In der Pohlestr. wurde ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "Treptow-Köpenick den Deutschen!" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber klebte an einen Verkehrsschild direkt vor dem Büro des Projektes BENN (BENN= Berlin entwickelt neue Nachbarschaften/ Integrationsmanagement).
    Quelle: BENN
  • 23. Oktober 2018
    An eine Bank am Spielplatz Plänterwald wurde "Freiheit statt Islam" und "Islam Nein Danke" geschmiert. Ca. 22 dazu passende rassistische Aufkleber wurden in der Orionstr. (1), im Dammweg (2), Plantanenweg (2), Köpenicker Landstr. (5), im Plänterwald (3), Galileistraße (3), Willi-Sänger-Straße (1), Eichbuschallee (4), Erwin-Bennewitz-Weg (1) An einen Briefkasten im Dammweg wurde "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert. An einen Spielzeugautomaten in der Eichbuschallee wurde "Fuck Antifa" geschmiert. Im Plänterwald wurde "Freiheit statt Islam" und "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert. Im Dammweg wurde auf den Sitz einer Bushaltestelle "FCK AFA" geschmiert. Am Pläterwald wurden SS-Runen geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2018
    An der Ecke Baumschulenstraße Ecke Neue Krugallee sowie in der Köpenicker Landstr. wurden insgesamt drei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurden ca. 10 extrem rechte Aufkleber des neonazistischen Versandhandel FSN entdeckt und entfernt. Diese rufen zum Teil zur Gewalt gegen Antifaschist_innen auf und verherrlichen Adolf Hitler.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2018
    Im Ortsteil Mitte wurde ein migrations- und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber mit schwarz-weiß-rotem Adler und der Aufschrift „Bunt genug“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 23. Oktober 2018
    Im Treptower Park wurden an zwei Bäume Lebensrunen gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde am Nachmittag um 15:50 Uhr in der S-Bahn (S2 Richtung Blankenfelde) ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "N-Wort abschieben!" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Oktober 2018
    Ein Bushaltestellensitz der Linie X83 wurde an der Haltestelle Schmidt-Ott-Str. mit einem Marker bemalt. Die Parole war "U.S.A. [Davidstern] Scheiße". Die Kombination des Wortes "USA" und eines Davidsterns deutet auf einen verschwörungstheoretischen Hintergrund hin.
    Quelle: RIAS, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 23. Oktober 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Oktober 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. Oktober 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 197. BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 22. Oktober 2018
    In der Wassermannstr. wurden ca. 13 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit teils rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Oktober 2018
    Eine 31-jährige Frau war mit ihrem Sohn um 12 Uhr mit einem Bus in der Siegfriedstraße unterwegs, als sie von einer anderen Frau rassistisch beleidigt wurde. Als die Beleidigte die Polizei rief, verließ die Pöblerin den Bus.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 21. Oktober 2018
    In der Gneisenaustraße wurde ein Briefkasten mit einem antiislamischen Schriftzug beschmiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 21. Oktober 2018
    Am 21. Oktober 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. Oktober 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei NPD KV8 Pankow einen Informationsstand durch. Es wurden rassistische und neonazistsiche Flyer verteilt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Oktober 2018
    Die NPD führte an frühen Nachmittag einen Infostand an der Ecke Seelenbinder Str./ Bahnhofstr. durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2018
    Die Lichtenberger NPD führte mit sechs Personen einen Parteistand in der Vincent-van-Gogh-Straße durch.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. Oktober 2018
    Am Bahnhof Südkreuz wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit statt Islam! Keine Kompromisse mit der Barbarei! Den Islam konsequent bekämpfen!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Oktober 2018
    Das Opfer ist eine Deutsch-Kurdin, die unterwegs zu einer Verlobungsfeier war. Ein Mann schlug Landberger Allee / Petersburger Straße vor ihre Scheibe, riss die Tür des Autos auf und beschuldigte sie, ihn mit dem Auto geschnitten zu haben. Sie konnte sich das nicht vorstellen, wollte sich aber selber davon überzeugen, dass sich die Autos nicht berührt haben, es also keine Schäden gibt, bevor sie weiter fährt, und stieg aus. Der Täter war mit einer Frau unterwegs. Zusammen beschimpften sie ihr Opfer und sagten, sie solle „zurück in ihr Land gehen„. Danach schubsten sie ihr Opfer auf den Boden und schlugen auf sie ein.

    Ein Zeuge der Auseinandersetzung ging bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizei schlichtend zwischen die beiden Seiten.
    Quelle: Journalisten-Block / Polizeimeldung Nr. 2216
  • 20. Oktober 2018
    Ein 26-jähriger Mann wird im Großen Tiergarten von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 20. Oktober 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. Oktober 2018
    In der Frankfurter Allee auf Höhe des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Anti-Antifa-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Gangway Lichtenberg
  • 19. Oktober 2018
    Am 19. Oktober 2018 wurden in Charlottenburg an einer Ampel am Kurfürstendamm Ecke Knesebeckstr. zwei rechte Aufkleber entdeckt und beseitigt. Dabei handelt es sich zum einen um einen rechtsextremen Aufkleber mit Bezug zu der Kampagne "Die Unsterblichen" von einer verbotenen völkisch-rassistischen Vereinigung mit Verbindungen zu den Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD.

    Darunter wurde ein rassistischer Aufkleber mit "refugees not welcome" geklebt.
    Quelle: Register CW
  • 19. Oktober 2018
    Am 19. Oktober 2018 wurde am Kurfürstendamm Ecke Knesebeckstraße in Charlottenburg ein Aufkleber der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 19. Oktober 2018
    Am 19. Oktober 2018 wurden in der Emser Straße in Wilmersdorf zwei rechte Aufkleber entdeckt. Einer der beiden ist von der neurechten Kampagne "Ein Prozent".
    Quelle: Register CW
  • 19. Oktober 2018
    Gegen 3.30 Uhr wird ein 26-jähriger Mann in der Wartenberger Straße in Alt-Hohenschönhausen von einem 21-jährigen Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 18. Oktober 2018
    Die beiden Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer, die an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Augen von Anita Augspurg und Karl Heinrich Ulrichs wurden ausgekratzt. Die gleichen Beschädigungen fanden zuletzt im Sommer 2017 statt. Außerhalb des Bildbereiches gibt es weitere Beschädigungen auf der Oberfläche der Tafeln.
    Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt.
    Quelle: LSVD Berlin-Brandenburg
  • 18. Oktober 2018
    Gegen 19.00 Uhr wurde eine afro-peruanische Frau in einem Einkaufszentrum im Ortsteil Mitte von einer anderen Kundin, einer weißen, ca. 50-jährigen Frau, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. Oktober 2018
    Am Breitenbachplatz wurden zwei rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Weniger Lohn. Weniger Rente. Mehr Flüchtlinge.-Heil Merkel" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Oktober 2018
    In der S 3 wurde ein gemaltes Hakenkreuz auf einem Sitz entdeckt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 18. Oktober 2018
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Anti-Antifa-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Gangway Lichtenberg
  • 18. Oktober 2018
    Am S-Bhf. Wilhelmshagen wurde ein extrem rechter Flyer gegen den sog. "UN-Migrationspakt" gefunden. Der Flyer enthält falsche Informationen zum Thema und stammt vermutlich aus dem extrem rechten Versandhandel eines ehemaligen Blood & Honour Mitglieds.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einem RIAS-Posting auf Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Oktober 2018
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 17. Oktober 2018
    Am frühen Morgen wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" in der Rosenthaler Straße, Höhe Rosenhöfe, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Oktober 2018
    Am späten Abend bewegten sich acht Neonazis mit „Schutzzonen“-Westen durch das Victoria-Center in Rummelsburg. Sie wirkten auf Umstehende bedrohlich. Inhalt der Kampagne ist es, „Schutzzonen“ ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2018
    Um den S-Bhf. Adlershof wurden ca. 5 antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Oktober 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Oktober 2018
    Die AfD stellte eine mündliche Anfrage zu geförderten Jugendklubs und Spielhallen und Wettbüros im Bezirk. Die Frage nach der Nationalität der Inhaber von Gewerben ist ihrem Grunde nach rassistisch.
    Quelle: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/450810361047779978/1047779978/00301285/85.pdf
  • 16. Oktober 2018
    In einem Supermarkt in der Residenzstraße wurde eine Transperson gegen 18 Uhr angegriffen. Wie die betroffene Person berichtete, stand ein etwa 40-jähriger Mann hinter ihr in der Schlange an der Kasse und bedrängte sie. Nachdem sie ihm bestimmt, aber höflich gesagt hatte, dass sie ohne Bedrängnis ihren Einkauf auf das Band legen wolle, schubste er sie von hinten so stark, dass ihr Einkaufswagen auch die Person vor ihr in Mitleidenschaft zog. Der Täter drohte ihr mit den Worten „Schnauze, sonst schlag ich dir eine rein“ und nannte sie eine „scheiß Kampflesbe“. Die betroffene Person reagierte darauf nicht mehr, die Kassiererin schaute sie unterstützend an. Hinter der Kasse wartete der Täter noch am Ausgang auf die betroffene Person, entfernte sich aber nach einer Weile.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 16. Oktober 2018
    An einen Stromkasten in der Baumschulenstr. wurde "FCK AFA" (Fuck Antifa) gemalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Oktober 2018
    An der Bushaltestelle S-Bhf. Köpenick wurde ein Aufkleber der Autonomen Nationalisten entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen politische Gegner_innen aufruft.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. Oktober 2018
    In der Regattastr. wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversand eines ehemaligen Blood & Honour Mitglied entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner_innen oder hatten rassistische Inhalte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Oktober 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion an einer Unterkunft für Geflüchtete im Allende Viertel durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. Oktober 2018
    Mehrere Schmierereien des "Jugendwiderstand" in einem Treppenhaus, darunter auch "9mm für Zionisten" (plus Hammer und Sichel) und "ANTIDEUTSCHE TOTSCHLAGEN" (plus Hammer und Sichel)
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Oktober 2018
    In der Moritzstraße wurde eine 15-Jährige, die mit einer Gruppe unterwegs war, gegen 11:30 Uhr von einem Unbekannten antimuslimisch beleidigt und gestoßen.
    Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 15. Oktober 2018
    Am Morgen wurde ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ am U-Bahnhofausgang Weinmeisterstraße auf der Rosenthaler Straße gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Oktober 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 196. BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden. Zum "Abendspaziergang" hatte BäGiDa nicht mehr aufgerufen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 15. Oktober 2018
    In der Edisonstr. saß ein Mann vor einem Imbiss und sang neonazistische Lieder und zeigte den Hitlergruß. Passant_innen riefen die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 15. Oktober 2018
    Am Kaisersteg wurden 4 neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich zum Teil gegen Antifaschist_innen, zum anderen Teil hatten sie rassistische Inhalte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Oktober 2018
    Ein Lichtenberger SPD-Funktionär bekam eine Mail, in der er als „Stück Dreck“ bezeichnet wurde und angekündigt wurde, das ein „Viehwagon“ „Richtung Osten, zum Duschen“ auf in warte, ein direkter Bezug auf die Deportation und Vernichtung von Jüdinnen_Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 15. Oktober 2018
    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstraße/Sportplatz wurde "Kanacken raus" sowie 2 mal "FCK AFA" (Fuck Antifa) auf mehrere Sitze geschmiert.

    Im Rodelberg Park sowie im Rodelbergweg wurden ca. 7 rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.

    An der Haltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde auf 2 Sitze "FCK AFA" (Fuck Antifa) und auf einen weiteren "Ausländerpack raus" sowie "Linke Idioten stoppen" geschmiert.

    An einen Mülleimer an der Bushaltestelle Neue Krugallee/Baumschulenstraße wurde "Nazi Kiez" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Oktober 2018
    An einen Mülleimer an der Bushaltestelle Neue Krugallee/Baumschulenstraße wurde "Nazi Kiez" geschmiert. Auf die Sitze der Bushaltestelle Neue Krugalle/Dammweg wurde 4 mal "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert. Im Plänterwald wurden 2 Symbole der Identitären Bewegung sowie 5 Lebensrunen geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Oktober 2018
    In Zehlendorf wurde ein ca. 15 cm großes, rotes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 15. Oktober 2018
    Am 15. Oktober 2018 wurde in der Hardenbergstaße in Charlottenburg ein Obdachloser körperlich angegriffen. Drei junge Männer haben offenbar versucht, einen obdachlosen Mann auszurauben. Sie haben ihn durchsucht, aufgefordert, sein Bargeld herauszugeben, geschlagen, getreten und ihm den Mund zugehalten als er um Hilfe rief. Der Mann wurde im Gesicht und an den Händen leicht verletzt. Dieser sozialchauvinistische Vorfall zeigt die Gewalt und Erfahrungen von Ausgrenzung und Abwertung im öffentlichen Raum, die Obdachlose täglich erleben.
    Quelle: Tagesspiegel vom 15.10.2018
  • 15. Oktober 2018
    An der Bushaltestelle Fischerhüttenstraße wurden drei Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie zeigten zwei Mal den Schriftzug „AfD“ sowie „Kanacken Raus“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 15. Oktober 2018
    Anschließend an die Große Anfrage „Parteipolitische Neutralität von Jugendfreizeiteinrichtungen“ reichte die AfD-Fraktion einen Antrag zum Thema ein. In der Begründung führte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende aus, dass sie Fotos einer im Bereich der politischen Bildungsarbeit tätigen Person hätten, die auf einer linken Demonstration ein Banner hielt. Abschließend regte er den Bezirksbürgermeister an darüber nachzudenken, ob er diese Person beim Verfassungsschutz anzeigt. Diese Aussagen der AfD zeigen, was es heißt im „Fokus“ der Partei zu stehen. Die Mitarbeit in unliebsamen Projekten nahm die AfD zum Anlass Persönlichkeitsrechte außer Acht zu lassen. Diese Strategie ähnelt in Teilen der Anti-Antifa-Strategie von Neonazis. Zudem zeigen sie, dass für die AfD bereits die Teilnahme an einer linken Demonstration reicht, um Personen als verfassungsfeindlich darzustellen. Im Zuge einer Großen Anfrage „Antisemitischer Vorfall in Treptow-Köpenick“ versuchte die AfD Antisemitismus als Problem von muslimischen Menschen darzustellen. Dabei wurde behauptet, dass jüdische Menschen vor 2015 in Deutschland keine Anfeindungen erlebt haben und dies nun durch die Anwesenheit geflüchteter Menschen anders sei. Damit folgt sie ihrer Strategie und versucht von eigenen Problemen abzulenken. Die sich unter anderem in einem Wortbeitrag eines Fraktionsmitglieds zeigten: „Auch ich bin erstaunt wie diese Debatte hier geführt wird von relativ jungen Menschen, die in der Geschichte umher kramen und behaupten, dass es schon immer ein Problem mit Antisemitismus gab. Woher sie diese Weisheit haben, weiß ich nicht. Aber […] sich zu beschränken auf den Antisemitismus, wie er 1933 begonnen hat, ist an der Stelle relativ billig. Ja? Antisemitismus gibt‘s wirklich ganz ganz viel“. In dieser Aussage zeigt sich der sehr verkürzte Antisemitismus-Begriff des Verordneten. Eine kurze Beschreibung von Antisemitismus findet sich hier. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 15. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Oktober 2018
    Am Nachmittag des 14.10.2018 wird ein 50-jähriger Mann im Volkspark Mariendorf von einer unbekannten Hundehalterin rassistisch beleidigt und im Vorbeigehen gestoßen.
    Quelle: Reach Out / Tagesspiegel 14.10.2018
  • 14. Oktober 2018
    Am 14. Oktober 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Oktober 2018
    Auf der internationalen Erotikmesse Venus, die zwischen dem 11. und 14. Oktober 2018 in den Messehallen unterm Funkturm Berlin in Westend stattfand, zeigte eines der offiziellen Gesichter der Messe ihr Hakenkreuz und SS-Runen Tattoo öffentlich.
    Quelle: t-online vom 13.10.2018
  • 13. Oktober 2018
    Im U-Bhf. Schloßstraße wird folgende rassistische Parole entdeckt „Fuck N….n Go Home".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. Oktober 2018
    Im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Oktober 2018
    Ein Aufkleber der neo-faschistischen NPD wurde im Ortsteil Mitte entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Oktober 2018
    Am 13. Oktober 2018 veranstaltete die extrem rechte "Identitäre Bewegung" einen Fashmob in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße (auf Höhe des U-Bahnhofs) in Charlottenburg. Dabei liefen ca. 20 Personen mit einem Transparent ("Heimat statt Migrationsexperiment") und Fahnen durch die Fußgängerzone und brüllten rechte und rassitische Parolen.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 13. Oktober 2018
    Im Berliner Lustgarten und vor dem Alten Museum an der Museumsinsel führte die extrem rechte Gruppierung "Identitäre Bewegung" migrations- und flüchtlingsfeindliche Flashmobs mit ca. 30 Beteiligten durch. Dabei führten sie ein Transparent mit der Aufschrift "Heimat statt Migrationsexperiment" mit und brüllten rechte und rassistische Parolen. Ein weiterer Flashmob der "Identitären Bewegung" fand etwas später am selben Tag in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg statt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Youtube
  • 13. Oktober 2018
    Usama Z. zeigte seine Schilder, welche die Lüge von der jüdischen Weltverschwörung verbreiten und die Schoa leugnen ("Deutsche Geschichte lügt") am Rand der Auftaktveranstaltung am Alexanderplatz zur Demonstration "Solidarität statt Ausgrenzung" und schreit pöbelnd heraus: "Juden saugen Deutschland aus. Darauf gehen Demonstrationsteilnehmende zu ihm hin, um ihn von der Demo zu verweisen. Doch neben dem stadtbekannten Antisemiten Usama Z. steht ein Mann, der mit leichtem Grinsen erklärt, der Typ sei sein Freund und sage einfach mal die Wahrheit. Neben den beiden schreit eine Frau noch wild herum und bezichtigt Israel aller Verbrechen, die ihr einfallen. Reaktionen anderer Mitdemonstrierender bleiben aus. Die anwesende Polizei wird informiert, greift jedoch mit dem Hinweis nicht ein, dass der Mann dort schon seit Jahren mit seinen Schildern stehe.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 12. Oktober 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt. Diese waren u.a. von der neonazistischen Partei NPD und trugen den Slogan "Asylflut stoppen" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Oktober 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden rund um den Teutoburger Platz vereinzelt Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Dies trugen u.a. den Slogan "Defend Europe" (IB).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Oktober 2018
    In einem Supermarkt in Lichterfelde wurde ein Mann erst von einem anderen Mann rassistisch beleidigt sowie wenig später bedroht, in dem er ihm in einen Gang mit einer Flasche folgte und diese zum Schlag bereithielt. Durch das Eingreifen eines Zeugen konnte der Angreifer daran gehindert werden.
    Quelle: StadtrandNachrichten vom 15.10.
  • 12. Oktober 2018
    Auf zwei Steinsäulen, die auf dem Theaterplatz in Hellersdorf-Nord stehen, wurde mit Farbe das Logo der sogenannten Identitären Bewegung gemalt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2018
    Im Rodelbergpark wurde der Schriftzug "Antifabuden räumen" in Verbindung mit einer Adresse geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Oktober 2018
    Drei Menschen, von denen zwei eine Kippa trugen, saßen auf einer Bank in einer Einkaufsstraße in Mitte, als ein Mann sie ansprach und beleidigte. So machte er die Betroffenen für israelische Politik und die Situation der Palästinenser_innen verantwortlich und fragte, wer am meisten Geld habe und von der Schoa „profitiere“. Ein Passant kam den Betroffenen zur Hilfe und entgegnete, dass der Mann ruhig sein und sich verziehen solle. Dieser reagierte darauf aggressiv und drohte dem Intervenierenden an, ihm die Beine zu brechen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs sprach der Mann über das „wahre Deutschsein“ und behauptete, dass Jüd*innen niemals Deutsche sein könnten, sie wären „nicht bereit für Deutschland zu sterben“. Auch wäre es eine Provokation, wenn Juden in der Öffentlichkeit Kippot tragen. Auf die Erzählung eines der Betroffenen, dass er Enkel eines Schoa-Überlebenden sei, reagierte er mit weiteren Leugnungen, da die Schoa angeblich nicht technisch durchführbar gewesen sei, - ein verbreitetes Motiv gerade in der rechtsextremen Szene. Die Betroffenen entschieden sich im Gespräch mit dem Intervenierenden gegen eine Anzeige, da es Schabbat war und sie die Situation als nicht lebensbedrohlich einschätzten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 12. Oktober 2018
    Gegen 23.45 Uhr wird ein 16-Jähriger in der Rosenthaler Straße von einer unbekannten Person rassistisch beleidigt und mit Pfefferspray angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 12. Oktober 2018
    Die flüchtlingsfeindliche, AfD-nahe „Bürgerinitiative gegen das MUF am Paracelsusbad“ veranstaltete ab 14 Uhr eine Kundgebung gegen den Neubau einer Unterkunft für Geflüchtete. Nachdem die Bäder-Betriebe gegen die Veranstaltung im Restaurant im Paracelsusbad interveniert hatten, versammelten sich etwa 100 bis 150 überwiegend ältere Teilnehmende vor dem Schwimmbad. Es sprachen unter anderem ein Vertreter der CDU sowie mehre Reinickendorfer AfD-Politiker, darunter Thorsten Weiß, der Kontakte zur Identiären Bewegung pflegt. Nach eigenen Angaben nahmen auch NPD-Anhänger_innen an der Versammlung teil. In der Diskussion warfen mehrere Teilnehmer_innen Geflüchteten vor, sie würden Müll verursachen, die Sicherheit bedrohen und ein ungerechtfertigtes „Anspruchsdenken“ haben.
    Quelle: Reinickendorfer Allgemeine Zeitung vom 29. Oktober 2018, eigene Recherchen
  • 11. Oktober 2018
    An der Ecke Altheiderstr./ Silberbergerstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Oktober 2018
    An der Tram-Haltestelle Hellersdorf wird eine Person LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Kurz darauf spuckt der Mann der betroffenen Person vor die Füße.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Oktober 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Naumannstraße Ecke Thulestraße Aufkleber des neonazistischen online Senders "Frei-Sozial-National" (FSN) entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Oktober 2018
    Um ein Gymnasium in Lichterfelde herum wurden Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Sie tragen die Aufschrift „0 % Rassismus 100 % Identitär“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Oktober 2018
    An der Bushaltestellte der Linie 170 Altmarkstraße wurde mit rotem Stift die Parole „No Islam“ über den Fahrplan geschrieben.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Oktober 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg und des rechten Vereins "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, mit denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 10. Oktober 2018
    An der Haltestelle Wassersportallee wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem Onlineversand eines ehemalgen Blood & Honour Mitglied und arbeiten mit rassistischen Stereotypen aus den 1930ziger Jahren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Oktober 2018
    Auf einer Social-Media-Plattform wurden am 10. Oktober Fotos der AfD- Politikerin Jessica Bießmann aus Marzahn-Hellersdorf veröffentlicht, auf denen sie selbst abgebildet ist, im Hintergrund sind Weinflaschen mit Hitler-Etikett zu erkennen. Die Fotos hatte Frau Bießmann vor mehreren Jahren selbst auf einer Social-Media-Plattform gepostet. Mit den Vorwürfen konfrontiert, gab Frau Bießmann an, dass es sich um zehn Jahre alte Aufnahme handele, die in der Wohnung eines Freundes in Chemnitz entstanden seien. Die sogenannten Führerweine habe sie nicht bemerkt. Am 7. November wurde Frau Bießmann von der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ausgeschlossen. Nach derzeitigen Informationen ist Frau Bießmann allerdings Ende des Jahres 2018 weiterhin Mitglied der Partei.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. Oktober 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurden zwei rassistische Aufkleber des neonazistischen Versandhandel FSN entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Oktober 2018
    Am Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber mit rassistischem und flüchtlingsfeindlichem Inhalt entdeckt und entfernt. Er stammt aus dem Angebot des extrem rechten Vertriebs "Politaufkleber.de" in Halle, der früher "Propaganda-Kontor" hieß.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Oktober 2018
    In der Wassersportallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu einem Boykott der "Lügenpresse" aufruft. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Online-Shop.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Oktober 2018
    An einer Fahrstuhltür im S-Bahnhof Lichterfelde West wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Oktober 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden an dem Büro der SPD Kreisgeschäftsstelle rassistische Aufkleber entdeckt. Diese trugen auf arabisch und deutsch die Botschaft, dass Menschen Deutschland verlassen sollen.
    Quelle: SPD Kreisgeschäftsstelle
  • 8. Oktober 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die 195. BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden. Zum "Abendspaziergang" hatte BäGiDa nicht mehr aufgerufen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 8. Oktober 2018
    Am U-Bahnhof Rehberge wurde am frühen Abend eine anti-schwarze rassistische Schmiererei entdeckt und überzeichnet. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Info-Stele Afrikanisches Viertel, auf der über die Geschichte des Afrikanisches Viertels, des deutschen Kolonialismus und des afrikanischen antikolonialen Widerstands aufgeklärt wird.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Oktober 2018
    Bei einer von Schüler*innen organisierten Filmvorführung, an einer Schule, zum Thema Geflüchtete kam es zu rassistischen Äußerungen seitens eines älteren Mannes. Dieser behauptete, dass weiße Menschen, rechtmäßigerweise, privilegierter sind als schwarze Menschen. Daraus leitete er auch die koloniale Expansion von Europäer*innen ab. Einer Aufforderung zu gehen, folgte er nicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Oktober 2018
    An RIAS, die FU Berlin, einen Politikwissenschaftler und weitere Adressaten wurde eine Email gesendet mit dem Betreff: "Illegaler Waffenhandel ... zur Wiederbewaffnung Deutschlands" mit dem Absender: "Wehrmacht, Sieg Heil und Heil Hitler!".

    Verwiesen wird auf Server im Ausland mit einer Hakenkreuzfahne als Logo. Geworben wird mit zwei dezentralen Onlineshops. Dort heißt es:

    "Bei uns könnt ihr nicht nur mit Waffen handeln, sondern z.B. auch Bilder und Adressen von Polizisten, Politikern, Richtern, Unternehmern etc. veröffentlichen, ein Kopfgeld für deren Ermordung bekannt geben und vieles mehr. Und das Alles wird dezentral gespeichert, d.h. es kann nichts beschlagnahmt werden. Bietet in unserem Namen eure Dienstleistungen und Waren an und werdet von Käufern in Bitcoin oder Monero bezahlt. Bei uns dürft ihr eure kriminelle Kreativität frei entfalten!"
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Oktober 2018
    Am 07. Oktober 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Oktober 2018
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten wurde von Unbekannten beschädigt. In die Steinplatte vor dem Sichtfenster des Denkmals wurde „HIV“ eingebrannt.
    Der Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg hat Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet.
    Quelle: LSVD Berlin-Brandenburg
  • 6. Oktober 2018
    Eine Familie, der Vater Deutscher, die Mutter Afrikanerin, der Sohn der Mutter ebenfalls afrikanischer Herkunft, sind gegen Mittag beim Einkaufen in Moabit, als der 9-jährige Sohn im Vorübergehen mit dem "N"-Wort beschimpft wird. Die Täter waren drei der Familie völlig unbekannte Jugendliche im Alter von ca. 15-16 Jahren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. Oktober 2018
    Gestern Nachmittag kam es zu einer Beleidigung und einer Bedrohung in Marzahn. Zeugenaussagen zufolge saß ein 45-Jähriger gegen 17.30 Uhr auf einer Bank eines Spielplatzes im Belziger Ring und soll mehrere Familien, die sich dort befanden und miteinander auf Russisch unterhielten, fremdenfeindlich beschimpft haben. Darüber hinaus beobachtete er zwei sieben und acht Jahre alte, spielende Jungen. Diese soll er mit einer Geste bedroht und auch anschließend auf sexueller Grundlage beleidigt haben. Alarmierte Polizisten nahmen die Personalien des augenscheinlich alkoholisierten Mannes auf und verwiesen ihn des Platzes. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 6. Oktober 2018
    In der Nacht zogen mehrere Personen durch die Dörpfeldstr. und brüllten Parolen. Darunter "Anti-Antifa" und "Wir kämpfen für Deutschland".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 6. Oktober 2018
    Am 06. Oktober gegen 11:15 Uhr wurden auf dem S-Bahnsteig Heidelberger Platz in Wilmersdorf wiederholt Hitlergrüße in Richtung mit der Ringbahn ankommender Fahrgäste gezeigt. Eine Gruppe Jugendlicher zwischen 12-15 Jahren stand mit zwei Betreuer_innen am S-Bahnsteig und zeigten mehrmals Hitlergrüße in Richtung der ankommenden Fahrgäste. Die Betreuer gaben auf Nachfrage, warum sie nicht intervenierten, an sie ließen die Kinder gewähren da es nur Kinder seien und diese Spaß machten. Weiter sagten sie der Person, die sie ansprach, sie solle sich nicht aufregen da nichts passiert sei.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 6. Oktober 2018
    Am U-Bhf. Schloßstraße am Ausgang Richtung Boulevard wurden diverse Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Pro-Deutschland“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. Oktober 2018
    An der Ecke Rudower Str./ Köllnischer Platz wurde ein Anti-EU-Aufkleber einer rechten Facebook-Seite entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2018
    In der Schnellerstr. am Baumarkt wurden neun antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2018
    An der Bushaltestelle Trützschlerstraße wurde auf einen Sitz "Nazi Kiez" geschmiert.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 6. Oktober 2018
    Ein 40-jähriger Mann wird gegen 5.30 Uhr in der Scharnweberstraße von einem 59-jährigen Mann rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 6. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Oktober 2018
    An der Haltestelle Sowjetisches Ehrenmal wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Oktober 2018
    An der Köpenicker Landstr. wurden ca. 10 antimuslimische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Oktober 2018
    In der Mercedes-Benz-World wurde beim Spiel der Eisbären gegen Mannheim im Block 411 von einer Gruppe von etwa 8 Personen schwulenfeindliche Gesänge in Richtung der Mannheimer Fans angestimmt - sowohl im zweiten als auch im wiederholt im dritten Drittel. Auf Widerspruch aus Reihen der Eisbärfans reagierte die Gruppe aggressiv.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 5. Oktober 2018
    In der Gegend um den Hauptbahnhof wurden erneut zwei Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. Oktober 2018
    Auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden 7 Aufkleber mit unterschiedlichen faschistischen Inhalten entdeckt und entfernt, u.a. mit „Antifa zerschlagen“ und „Defend Cottbus“ und weiteren Aufklebern aus den Angeboten der extrem rechten Vertriebe "Politaufkleber.de", der früher "Propaganda-Kontor" hieß, und "Nationales Versandhaus", beide mit Sitz in Halle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Oktober 2018
    In einem Supermarkt in der Sterkrader Straße in Tegel-Süd legten Unbekannte LGBTIQ-feindliche Werbeflyer für die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit aus. Darin wurde der Begriff "Gender Mainstreaming", der die systematische Gleichstellung von Frauen und Männern meint, fälschlich mit der Aufklärung über die Vielfalt von Geschlechteridentitäten und sexuellen Orientierungen gleichgesetzt. Gender Mainstreaming wurde als Umerziehungsprogramm von Kindern dargestellt, das durch "schwul-lesbische Lobby-Gruppen" vorangetrieben würde.
    Quelle: Register Spandau
  • 4. Oktober 2018
    Pegida-München hatte von 12.00 bis 23.59 Uhr einen Stand am Potsdamer Platz angemeldet, stand dort mit ca. 10 Personen und forderte: "Merkel muss weg, Islam - Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung". Auf Bannern wurden gegen einen angeblichen "Bevölkerungsaustausch" gewettert, wobei neben diesem Schriftzug eine Abbildung des afrikanischen Kontinents zu sehen war. Über Video wurden Ausschnitte aus AfD-Reden im Bundestag abgespielt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte via Twitter
  • 4. Oktober 2018
    Auf einem Schulspielplatz im Hüttenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und durch die Schule entfernt. Das LKA ermittelt.
    Quelle: StadtrandNachrichten
  • 4. Oktober 2018
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber der NPD gegen Flüchtlinge gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. Oktober 2018
    Im Rahmen der NPD Kampagne "Schutzzonen" wurden am Morgen vor der Hauptmann von Köpenick Grundschule in der Borgmannstr. Flyer und Taschalarme verteilt. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.“
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2018
    In der Gegend um den Hauptbahnhof wurden erneut vier Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Oktober 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es an der Ecke Schönhauser Allee Stargarder Straße zu einer rassistischen Beschimpfung. Als eine Person, bei rot über die Ampel lieg, kam ein Auto vorbei, hupte und die Person, die bei rot über die Ampel ging, rief "Halt die Klappe. Heute ist Deutschlandtag. Scheiß Kanackenfresse."
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Oktober 2018
    Unter dem Motto „Tag der Nation“ folgten über 1000, nach Meldungen der Polizei und einiger Medien bis zu 2000 Rechte dem Aufruf der extrem rechten Organisation „Wir für Deutschland“. Die Aufmarschroute verlief vom Europaplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo sich die ersten Teilnehmer*innen ab 12.00 Uhr versammelten, via Invalidenstraße, Ackerstraße, Torstraße, Novalisstraße, Tieckstraße, Chausseestraße, Invalidenstraße zurück zum Europaplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

    Neonazis, Rechtsradikale und Hooligans mischten sich dabei mit äußerlich unauffälligen Teilnehmer*innen. Es wurden organisierte Rechtsextreme aus Kameradschaften, der NPD, der neonazistischen Partei „Der III. Weg“, der „Bürgerwehr“-Gruppe „Soldiers of Odin“, der „Identitären Bewegung“, Personen aus dem Reichsbürger-Spektrum, rechte Hooligans, Anhänger_innen rechter Splittergruppen und islam- sowie flüchtlingsfeindlicher Initiativen gesichtet. Der Bundesorganisationsleiter der NPD hatte zur Teilnahme aufgerufen.

    Rechtsextremisten und Hooligans trugen Symbole wie in der rechten Szene beliebte Kleidermarken, Zahlencodes und Bilder, die dem Nationalsozialismus huldigen, oder Kleidung mit neonazistischen, rassistischen und antimuslimischen Aufdrucken. Ebenso waren rassistische und antimuslimische Transparente und Fahnen des Deutschen Reiches zu sehen. Auf einem großen Plakat stand „N.S Havelland“. Die Menge rief Slogans wie „Festung Europa, Grenzen dicht“, „Merkel muss weg“, „Lügenpresse“, "Frei, sozial und national" und „Wer Deutschland nicht liebt, muss Deutschland verlassen“.
    Obwohl sich die AfD-Führung im Vorfeld der Veranstaltung vom „Tag der Nation“ distanziert hatte, waren auch viele Plakate und Fahnen der AfD zu sehen.
    In den Redebeiträgen auf der Abschlusskundgebung wurden rassistische, antimuslimische und antisemitische Verschwörungsideologien und antisemitische Andeutungen verbreitet. So machte Myriam Kern vom Protestbündnis „Kandel ist überall“ „U-Boote, die nach der Agenda von diesen Globalisten und dieser Finanzelite“ handelten, für die „Abschaffung“ der Deutschen verantwortlich und sagte: „Wir akzeptieren nicht Kahane und Soros, die uns unser Land wegnehmen wollen.“
    Vom Rand des Aufmarsches gingen vielfach Provokationen und Beleidigungen gegen Anwohner*innen und Gegendemonstrant*nnen aus.
    „Wir für Deutschland“ hatte für den Abend einen zweiten Aufmarsch durch Mitte und Friedrichshain vom Alexanderplatz zur Warschauer Straße angemeldet, sagte diesen jedoch am späten Nachmittag ab.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0310, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), RBB vom 03.10.2018, Tagesspiegel vom 04.10.2018, Berliner Zeitung vom 04.10.2018
  • 3. Oktober 2018
    Auf dem Aufmarsch der extrem rechten Organisation „Wir für Deutschland“ waren mehrfach Hitlergrüße und verfassungsfeindliche neonazistische Symbole zu sehen. Bislang hat auch die Polizei gegen einen Mann wegen Zeigens des Hitlergrußes Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0310, RBB vom 03.10.2018, Tagesspiegel vom 04.10.2018
  • 3. Oktober 2018
    Ein Teilnehmer rief am Rande des "Wir für Deutschland"-Aufmarsches Gegendemonstrant*innen entgegen: „Komm mal her Zecke, rein in die Gaskammer!“
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 3. Oktober 2018
    Etwas nach 15 Uhr liefen mehrere Neonazis am Rande des Gegenprotests. Als sie von einem Gegendemonstranten auffordert wurden, in den Nazi-Aufmarsch zurück zu gehen, kam einer drohend auf den Gegendemonstranten zu und stoppte ca. 10 cm vor seinem Gesicht. Als der Gegendemonstrant seine Aufforderung wiederholte, holte der Neonzi in Richtung des Kopfes des Antifaschisten aus und schlug ihm seine Mütze vom Kopf. Dabei ließ er sein Bier fallen, was zerbrach und für die Aufmerksamkeit der Umstehenden sorgte. Danach entfernte er sich unter weiteren Beleidigungen gegen die Gegendemonstranten in den "Wir für Deutschland"-Aufmarsch.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 3. Oktober 2018
    Am Rande des Aufmarschs der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" durch Mitte kam es wiederholt zu Beleidigungen und Bedrohungen von Journalist*innen durch rechtsextreme Demonstrationsteilnehmer.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Twitter #0310
  • 3. Oktober 2018
    Am Alexanderplatz wurden gegen Morgen zwei hingeschmierte Hakenkreuze entdeckt und überzeichnet.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 3. Oktober 2018
    In der Oranien- / Lindenstraße wurde ein extrem rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. Oktober 2018
    An der Bushaltestelle der Linie 187 "Planetarium" in Südende wurden mehrere Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Parole "Revolte gegen den großen Austausch" entdeckt und entfernt. Zudem stand auf den Sitzen: "AfD- Islam stoppen", "No Islam- AfD", "Ausländer raus" und "AfD- Islamisten stoppen".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Oktober 2018
    In der Gegend um den Hauptbahnhof wurden vier Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Oktober 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Kundgebung der AfD Brandenburg und des rechten Vereins "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca.50 Kundgebungsteilnehmende folgten Reden, mit denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Oktober 2018
    Ein Aufkleber der JA (Junge Alternative - Jugendorgansiation der AfD) "Köln ist überall" wurde in Friedrichshain entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 3. Oktober 2018
    Die Flüchtlingskirche am Wassertorplatz wurde in den letzten Wochen bereits 3 mal mit Steinen beworfen.
    Quelle: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. Oktober 2018
    Usama Z., der seine antisemitischen Schilder regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen zeigt, steht mit NS-relativierenden und antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schildern auf dem Pariser Platz. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Außerdem zeigte er ein zwar Schild mit der Aufschrift: "Der Führer des ägyptischen Putsches ist Zionist. Seine Mutter ist marokkanische Jüdin und sein Vater Muslim."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 3. Oktober 2018
    Gegen 19.10 Uhr wird ein 42-jähriger Mann in der Französischen Straße von einer unbekannten Person rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 2. Oktober 2018
    In der Nähe des Pläterwald wurden ca. 10 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Zudem wurden im Plänterwald fünf Bäume mit aufgesprühten Lebensrunen entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Oktober 2018
    Gegen 12:20 Uhr wurde eine Person die im U-Bahnhof Frankfurter Allee (U5) verschiedene Menschen um Geld bat, rassistisch vollgepöbelt. Eine Familie mit drei Kindern wollte am Fahrscheinautomaten Tickets kaufen als der Vater die bettelnde Person zweimal anschrie: “Verpiss dich!”. Danach drehte er sich zur Familie und sagt laut für alle in der Umgebung hörbar: “Scheiß Zigeunerfotze” und fügte hinzu “Der kauft sich bestimmt ein Eis davon.” Die Mutter kommentierte die Aussagen mit zartem Gelächter.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 2. Oktober 2018
    Am 02. Oktober lud die AfD Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem Bürgerdialog zum Thema "Ist der Islam ein Integrationhindernis?" in das Rathaus Charlottenburg in Charlottenburg ein. Beworben wurde die Veranstaltung u.A. von Akteuren des rechten Spektrums, wie einer Organisatorin antimuslimischer Veranstaltungen in Friedrichshain-Kreuzberg.
    Quelle: Register CW
  • 2. Oktober 2018
    An einem Fallrohr des Bürgeramtes wurde "Nazi Zone" geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Oktober 2018
    Am 02. Oktober 2018 wurde in der Dillenburger Straße in der Nähe des Breitenbachplatzes ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Lieber Kernkraft als Flüchtlingstrom!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 2. Oktober 2018
    In der Regattastr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zur Solidarität mit den rassistischen und extrem rechten Aufmärschen in Chemnitz aufrief.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Oktober 2018
    An der Kasse eines Penny-Geschäfts an der Seestraße gegen 17:30 Uhr stellte sich ein Mann in einer unübersichtlichen Kassenschlange vor eine Frau. Die Frau stöhnte daraufhin laut auf und sagte laut und abfällig "Diese [Zi-Wort] haben keine Manieren!". Eine andere Kundin in der Schlange beschwerte sich über ihren rassistischen Ausruf. Daraufhin grummelte die Frau unverständliche Worte vor sich hin.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. Oktober 2018
    Bei Rossmann im Zentrum Schöneweide wurde ein schwarze Person nicht bedient. Erst nachdem sie alle weißen Menschen vorgelassen hatte und als einzige an der Kasse stand, wurde sie bedient.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 1. Oktober 2018
    Die Auftaktkundgebung zum "194. BärGiDa-Abendspaziergang" fand dieses mal nicht um 18.30 Uhr am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof statt, sondern um 19.15 Uhr am Hackeschen Markt. Ca. 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden und zogen anschließend zum Alexanderplatz.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 1. Oktober 2018
    Zum Herbst ist die zweite Ausgabe der Einwurfzeitung „Der kleine Populist“ erschienen, die von den AfD-Bezirksverbänden von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf gemeinsam herausgebracht wird. In der aktuellen Ausgabe (September/Oktober 2018) ist in einem Artikel über die Ereignisse von Chemnitz von "Messermigrationsmorden" die Rede. In einem anderen Beitrag über Migration von Afrika nach Europa wird in der Überschrift von einer "Invasion" gesprochen. Die verwendeten Begriffe schüren Ängste und sind menschenverachtend.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Oktober 2018
    An der Ecke Müggelheimer Str./ Amtsstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete wendet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Oktober 2018
    Zum Herbst ist die zweite Ausgabe der Einwurfzeitung „Der kleine Populist“ erschienen, die von den AfD-Bezirksverbänden von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf gemeinsam herausgebracht wird. In der aktuellen Ausgabe (September/Oktober 2018) ist in einem Artikel über die Ereignisse von Chemnitz von "Messermigrationsmorden" die Rede. In einem anderen Beitrag über Migration von Afrika nach Europa wird in der Überschrift von einer "Invasion" gesprochen. Die verwendeten Begriffe schüren Ängste und sind menschenverachtend.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Oktober 2018
    Einem schwarzem Studenten, der seine Universitätsarbeit in einem Karlshorster Copyshop ausdrucken wollte, wurde eine Dienstleistung verweigert. Als der Student auf dem Auftrag beharrte, wurde der Mitarbeiter laut und aggressiv.
    Quelle: Register Mitte
  • 1. Oktober 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. September 2018
    In der Hermann-Dorner-Allee wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. September 2018
    Gegen 18:10 Uhr wurde eine rassistische Schmiererei an der Bushaltestelle der Buslinie 120, Station Gerichtsstraße, auf der Seite des Jobcenters Mitte, Müllerstr. / Gerichtstr., entdeckt. Dort stand: "Ausländer raus" in blauer Farbe auf einem der Sitze an der Bushaltestelle.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. September 2018
    Gegen 18:10 Uhr ist eine Hakenkreuz-Schmiererei und "Nazi Kiez" in roter Farbe auf einem Sitz an der Bushaltestelle der Buslinie 120, Station Gerichtstraße, auf der Seite des Jobcenters Mitte, Müllerstr. / Gerichtstr., entdeckt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. September 2018
    Auf ihrer Facebookseite der Lichtenberger NPD wurden mehrere Artikel veröffentlicht, die in rassistischer Weise von „Ausländerattacken“, „überfremdeten Berlin“ und „gewalttätigen Syrern“ sprachen. Dazu kamen mehrere Berichte über sog. „Schutzzonen“-Streifen, die ebenfalls ein Bild von „kriminellen Ausländern“ zeichneten und zu Bürgerwehr-ähnlichen Aktionen aufriefen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2018
    Von einer Person, die unter mehreren Absendern, schreibt erhielt das Register 1 antisemitische E-Mails im Monat September, trotz mehrfacher Aufforderung die Zusendungen zu unterlassen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. September 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 27 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 112 Interaktionen. Es beschäftigten sich ca. zehn Beiträge mit lokalen Themen.

    Insgesamt zehn Beiträge beschäftigen sich mit dem Thema Kriminalität. Dabei wurden nur Beispiele ausgesucht bei denen die Beschreibungen Täter_innen mit nicht deutscher „Herkunft“ beinhalten. Bei einigen Berichten über Straftaten, wo keine entsprechende Beschreibung vorliegt, wurde suggeriert, dass es sich um Vertuschung handeln würde. Diese klar rassistische motivierte Auswahl passt gut zur Propaganda für die sogenannte „Schutzzonen“-Kampagne. Dieser widmeten sich fünf Beiträge. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. September 2018
    Im September wurde eine Reihe von Posts auf der AfD-Facebookseite unter dem Titel „Multikulti Reallife“ veröffentlicht. Hierbei wurden rassistische Inhalte verbreitet, u.a. bei dem Thema „Mulitkuliti Reallife: Heute die Kosten für die Behandlung eingeschleppter Krankheiten.“ (16.9.) oder „Multikulti Reallife: Heute Hexenaustreibung in Nigeria. Wenn der erste Fall in Deutschland wird, ist dann der Teufel los?“ (12.9.). Inhaltlich werden rassistische Stereotype bedient, die Geflüchtete bzw. nicht-weiße Menschen als minderwertig, Ursache von Krankheiten und im Fall vom 12.9. als nicht zivilisiert darstellen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2018
    Am 30. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. September 2018
    Im September war die NPD mit nur 12, vor allem rassistischen, Beiträgen wenig aktiv auf Facebook präsent. Das Feindbild des vermeintlich „kriminellen Ausländers“ wurde erneut dadurch bedient, dass die NPD bei Berichten über Straftaten auch dann einen Migrationshintergrund der Tatverdächtigen unterstellte, wenn es darauf in den verlinkten Zeitungsberichten keinen Hinweis gab. Außerdem hetzte die Reinickendorfer NPD gegen die am Paracelsusbad geplante Unterkunft für Geflüchtete, indem sie einen Beitrag der Berliner NPD teilte. Darin wurden Geflüchtete als „Bereicherer“ abgewertet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. September 2018
    Im September 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration, deren angeblichen Gefahren und einer drohenden Islamisierung. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Die Aktivitäten des Social-Media-Profils lagen größtenteils bei einem oder mehreren Postings pro Tag.
    Quelle: Register CW
  • 30. September 2018
    Im September 2018 veröffentlichte der Sprecher der AfD Charlottenburg-Wilmersdorf auf Facebook einen rassistische Beitrag über „Merkels Terrorherrschaft“. Dabei werden Migrant*innen verallgemeinert als Täter*innen im Kontext von Terror und Gewalt genannt, unter welchen Europa leide. Durch das Wort „Asylherrschaft“ wird eine übermächtige Bedrohung konstruiert. Diese einseitigen negativen Darstellungen greifen einen rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Diskurs auf, der Vorurteile und Ressentiments verstärkt.
    Quelle: Register CW
  • 29. September 2018
    An der Ecke Schnellerstr./ Köllnische Str. wurden drei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Um den S-Bhf. Schöneweide wurden weitere 8 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, insbesondere mit rassistischen Inhalten.

    An der Bushaltestelle wurde an eine Scheibe "Kanacken raus" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. September 2018
    Am Vormittag wurde ein 31-jähriger Mann in Mitte durch zwei Unbekannte angegriffen und verletzt. Nach Angaben des 31-Jährigen Betroffenen sprachen ihn gegen 9.10 Uhr zwei Männer am Rosenthaler Platz an und fragten ihn sinngemäß auf Englisch, ob er jüdischer Herkunft sei. Als er daraufhin die beiden fragte, warum sie das wissen möchten, begann das Duo ihn zu schlagen und zu treten. Anschließend stiegen die Angreifer in ein Taxi und verließen den Platz in unbekannte Richtung. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2035 vom 29.09.2018
  • 29. September 2018
    Die Lichtenberger NPD hielt mittags mit sieben Personen einen Stand in der Weitlingstraße und einen in der Volkradstraße ab.
    Quelle: Lichtenberger Register, VVN-BdA Lichtenberg
  • 28. September 2018
    Im Ortsteil Französisch Buchholz vom Hugenottenplatz, Navarraplatz bis zur Französisch Buchholz Kirche wurden immer wieder Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Love borders", "Der große Austausch", "Festung Europa macht die Grenzen dicht", "Islamisierung nicht mit uns", "Multikulti ist eine Lüge", "Heimat Liebe ist kein Verbrechen" u.v.m.
    Quelle: NEA
  • 27. September 2018
    Gegen 23 Uhr fuhr eine Polizeistreife an einem 35 Jahre alten Mann, der auf dem Gehweg der Karl-Liebknecht-Straße stand, vorbei. Sogleich drehte er sich zu den Beamten um und zeigte mehrfach den „Hitlergruß“. Die Polizisten nahmen den 35-Jährigen fest und brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2018 vom 28.09.2018
  • 27. September 2018
    An der Ecke Lohmühlenstr./ Heidelberger Str. wurden zwei antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. September 2018
    In der Bezirksverordnetensammlung verunglimpft die AfD-Fraktion das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" als "volksverhetzendes, linksversifftes Pack". Bei dieser Aussage bezieht sich die Fraktion auf das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis". Ursprünglich geht es um einen Antrag zum Volkstrauertag, für den der zuständige Ausschuss eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis vorschlägt. Der Antrag wird angenommen.

    In einem zweiten Antrag unterstellt die AfD-Fraktion eine vermeintliche "Freihaltung von Schulplätzen für Asylantenkinder". Mitglieder des Bezirksamtes und Bezirksverordnete verurteilen in ihren Wortbeiträgen den abwertenden Sprachgebrauch, im Speziellen der Bezug auf "Asylantantenkinder" und "Asylanten", und dessen Bedeutung.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. September 2018
    Die NPD führte auf dem S-Bhf. Rummelsburg eine sog. „Schutzzonen“-Streife durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2018
    An einem Schaukasten am Steglitzer Kreisel wird die mit schwarzem Edding geschriebene Parole „Flüchtligen Raus“ (Fehler im Original) entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 27. September 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine weitere „Schutzzone“-Aktion in der S 3 durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. September 2018
    Im Rahmen der Nachfragen zur Großen Anfrage „Parteipolitische Neutralität von Jugendfreizeiteinrichtungen“ legte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD die aktuelle Situation in den Jugendfreizeiteinrichtungen unter anderem mit der zur Zeit des Nationalsozialismus nahe, indem er behauptete die AfD sei bestrebt die „freiheitliche demokratische Grundordnung gegen totalitäre Tendenzen und Ideologien und gegen staatliche Indoktrination von Kindern und Jugendlichen zu verteidigen. Das hatten wir nämlich schon zwei mal in Deutschland und solche Zustände wollen wir nie wieder“. Damit wird nicht nur die Arbeit der Jugendfreizeiteinrichtung des Bezirkes massiv diffamiert, sondern auch die Situation im oder kurz vor dem Nationalsozialismus stark relativiert. Zudem inszeniert sich die AfD hier als Opfer, was ihrer allgemeinen Strategie entspricht. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. September 2018
    In der Umgebung des Botanischen Gartens verteilte die NPD zusammen mit den Jungen Nationalisten Flyer zum Thema Sicherheit.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 27. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. September 2018
    Eine 34-jährige Frau wir gegen 15.00 Uhr auf dem Buckower Damm von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen.

    Polizei Berlin, 12.12.2018
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 26. September 2018
    In der Nacht vom 25.09. zum 26.09.2018 wurde ein 26-jähriger Mann in Alt-Tempelhof von einem 30-jährigen Mann aus rassistischer Motivation beleidigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin 26.09.2018
  • 26. September 2018
    Die KMA (Kreuzberger Musikalische Aktion e.V.) wurde Opfer eines antisemitischen Angriffs. In der Nacht vom 25. auf den 26.09.18 wurden Fenster eingeschlagen und Wände und Türen mit beleidigenden Worten gegen Juden beschmiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Integrationsbeauftragte des Bezirkes
  • 26. September 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 40 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. September 2018
    Ein 20-Jähriger wurde gegen 15 Uhr von einer Männergruppe LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der Vorfall ereignete sich vor der Wohnung des Betroffenen, in der Nähe des S-Bahnhofs Neukölln. Nachdem der 20-jährige Mann in seine Wohnung ging, wurde ein Fenster seiner Wohnung mit einem Stein eingeworfen. Der Betroffene blieb unverletzt.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2014
  • 26. September 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. September 2018
    Antisemitischer Kommentar unter einer RIAS-Vorfallmeldung auf Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. September 2018
    Im Rahmen eines Workshops der Europäischen Senioren-Akademie mit Auszubildenden der Altenpflege im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit sagte eine Teilnehmerin leise, als die Biografie einer jüdischen Zwangsarbeiterin vorgestellt wird: "Scheißjuden". Niemand reagierte darauf. Die Schule wurde über den Vorfall informiert.
    Quelle: RIAS
  • 25. September 2018
    An dem Schaukasten eines Parteibüros in der Wipperstraße wurde erneut ein Aufkleber entdeckt. Der wieder zielgerichtet angebrachte Aufkleber stammte von der Gruppe Autonome Nationalisten und trug die Botschaft "Linksfaschisten haben Namen und Adressen. Gemeinsam holen wir uns unsere Stadt zurück". Der gleiche Vorfall ereignete sich bereits am 23.09.2018.

    Die Betroffenen haben Anzeige erstattet.
    Quelle: Die Linke Bezirksverband Neukölln
  • 25. September 2018
    An einer Hauswand in der Gerichtsstraße 14 wurde morgens die Parole “CCC Ülkücü CCC Türk Intikam Tugayi" in einer Größe von ungefähr 5 - 8 Metern entdeckt. Die drei Halbmonde “CCC” sind das Zeichen der türkischen faschistischen Gruppierung “Graue Wölfe", die sich auch als "Idealisten" ("Ülkücü")-Bewegung bezeichnen. "Türk Intikam Tugayi" bedeutet "Nationale Türkische Rachebrigade”.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. September 2018
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 25. September 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurden drei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und ein Aufkleber des neonazistischen Versandhandel FSN, der zu Gewalt gegen Antifaschist_innen aufruft, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2018
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der Anti-Schwarzen Rassismus mit Flüchtlingsfeindschaft und Sexismus verbindet. Er stammt aus dem Angebot des extrem rechten Vertriebs "Politaufkleber.de" in Halle, der früher "Propaganda-Kontor" hieß.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. September 2018
    Am 25. September 2018 wurde in Charlottenburg an der Ecke Nehringstraße Knobeldorffstraße ein antisemistisches Graffiti an einer Hauswand entdeckt und übermalt.
    Quelle: Antifa+ via Twitter
  • 24. September 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Kundgebung zum "193. BärGiDa-Abendspaziergang" statt. 22 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden. Der "Abendspaziergang" fiel jedoch anschließend diesmal aus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 24. September 2018
    Am 24. September wurde am U-Bahnhof Berliner Straße ein rassistischer Aufkleber mit Bezug auf die extrem rechten und rassitischen Ausschreitungen in Chemnitz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. September 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Tram-Haltestelle Masurenstraße auf einen Sitz ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. September 2018
    Gegen 9:30 Uhr wurde ein junger Schwarzer vor dem S-Bahnhof Friedrichstraße von einem weißen Mann rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. September 2018
    An der Ecke Schnellerstr./ Rudower Str. wurden ca. 12 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. September 2018
    In der Ribnitzer Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Chemnitz ist überall! Templin wach auf!!!“ gefunden und entfernt. Sie beziehen sich auf die flüchtlingsfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 24. September 2018
    Eine Person postet einen antisemitschen Vorfall, der sich im Stadtteil Schöneberg ereignete. Er erhält vom Profil "Boycott jewish Racism" eine antisemitische Antwort.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. September 2018
    An dem Schaukasten eines Parteibüros in der Wipperstraße wurde ein Aufkleber entdeckt. Der zielgerichtet angebrachte Aufkleber stammte von der Gruppe Autonome Nationalisten und trug die Botschaft "Linksfaschisten haben Namen und Adressen. Gemeinsam holen wir uns unsere Stadt zurück".

    Die Betroffenen haben Anzeige erstattet.
    Quelle: Die Linke Bezirksverband Neukölln
  • 23. September 2018
    Drei Frauen wurden in der Nacht auf dem Heimweg vom Konzert "Bands für bunt" in der Seelenbinderstr. von einem Balkon mit den Worten "Ihr Antifa-Fotzen, verpisst euch!" bepöbelt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 23. September 2018
    In der Gegend um den U-Bhf. Tierpark wurden Selbstdarstellungsflugblätter der Neonazipartei „Der III. Weg“ in die Briefkästen gesteckt. Teilweise platzierten die Neonazis ihre Flugblätter auch in den Infokästen in den Häusern, so dass sie vom Hausmeister entfernt werden mussten.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 23. September 2018
    In Zehlendorf-Mitte wurden zwei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ mit der Parole “Unser Land – unsere Werte“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. September 2018
    Am 23. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. September 2018
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere antimuslimische Aufkleber und Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. September 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg beleidigte gegen 3 Uhr ein Mann (23 Jahre) Mitarbeiter eines Imbisses in der Schönhauser Allee rassistisch. Ausgangspunkt war aller Voraussicht ein Streit über die Zahlung gewesen. Nachdem dieser die Mitarbeiter rassistisch beleidigt hatte, soll einer der Mitarbeiter, den 23-Jährigen mit einem Dönermesser am Kopf verletzt haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.09.2018
  • 22. September 2018
    Beim Ausstieg aus der Straßenbahn der Linie M 10 am Hauptbahnhof ist ein Mann am Morgen von einem Unbekannten antisemitisch beleidigt worden. Der unbekannte Beleidiger verschwand anschließend in Richtung Lehrter Straße. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1977 vom 22.09.2018
  • 22. September 2018
    Entlang der Schnellerstr. wurden sieben Aufkleber mit rassistischen und neonazistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. September 2018
    Zwei Sicherheitsmitarbeiter der S-Bahn verletzten gegen 21 Uhr am Bahnhof Ahrensfelde einen 34-jährigen Mann aus Polen. Zunächst weckten sie den schlafenden Wohnungslosen, dann schlug einer der zwei Mitarbeiter dem Mann offenbar ins Gesicht und der andere Mitarbeiter stieß ihn zu Boden, wobei der 34-Jährige Verletzungen im Gesicht und am Knie erlitt. Ein Zeuge filmte die Tat und rief die Bundespolizei. Die alarmierten Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden deutschen Sicherheitsmitarbeiter ein.
    Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. September 2018
    Am Abend lief eine Gruppe von sechs jungen Männern durch den Dammweg und die angrenzende Wohnsiedlung. Die Männer hatten alle kurzgeschorene Haare, trugen Sportklamotten und waren mit Quarzsandhandschuhen bewaffnet. Sie liefen durch die Siedlung und riefen mehrfach laut „Ausländer raus! - Wir sind Hooligans“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. September 2018
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ („Asylflut stoppen“, gegen Antifa) gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 22. September 2018
    Ein Teilnehmer einer Demonstration gegen Rassismus, Hass und für Zivilcourage wurde vor dem Ringcenter an der Frankfurter Allee von einem Nazi beleidigt und geschubst. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.
    Quelle: Initiative Togo Action Plus
  • 22. September 2018
    In der Dörpfeldstr. wurden ca. 12 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 22. September 2018
    Am 22. September 2018 wird ein Mann in der Flatowallee in Westend, vor dem Olympiastadion, weil er einen Pullover mit der Aufschrift „Berliner Sportclub gegen Rechts“ trägt, von Fußballfans aus Gladbach antisemitisch beleidigt, bedroht und angegriffen. Er wird als "Du Jude" beschimpft, gegen den Kopf geschlagen und gegen den Oberkörper geboxt.
    Quelle: Reach Out Berlin, Berliner Register
  • 22. September 2018
    Neonazis der Partei „Der III. Weg“ führten eine „Bürgerstreife“ in Lichtenberg durch. Sie pratrouillierten dabei im Umfeld der Straße Alt Friedrichsfelde und „observierten etliche Straßenzüge“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. September 2018
    Gegen 9.30 Uhr beschimpfte ein Mann in der Boddinstraße eine Frau NS-verherrlichend und rassistisch.

    Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. September 2018
    Im Parkhaus des Zenters Schöneweide, sowie an der Archenhold Oberschule wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Am Betriebsbahnhof Schöneweide wurde eine große antimuslimische Sprüherei entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. September 2018
    In der Straßenbahn M10 Höhe Warschauer Straße werden gegen 9:45 Uhr Fahrscheine kontrolliert. In einer Diskussion zwischen einer BVG-Kundin und Konktrolleuren über die Gültigkeit eines Berlin-Tickets bei abgelaufenem Berlin-Pass, äußern sich die Kontrolleure rassistisch. Sie sagen der Frau, dass sie verschwinden solle und dass sie mit „Schwarzen und Afrikanern“ nicht sprechen.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. September 2018
    Die NPD führte in den vergangenen Nächten sog. „Schutzzonen“-Streifen unter anderem am S-Bhf. Lichtenberg durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2018
    Ein Taxifahrer wurde gestern Mittag von einem Unbekannten in Friedrichshain fremdenfeindlich beleidigt. An einem Taxistand am Wismarplatz wollte der „Pöbler“ gegen 13 Uhr in das Fahrzeug des 40-jährigen Fahrers einsteigen. Aufgrund seiner stark verschmutzten Baukleidung verwehrte der 40-Jährige die Fahrt, woraufhin ihn der Unbekannte beleidigte und sich anschließend entfernte. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verdachts der rassistischen Beleidigung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1973
  • 21. September 2018
    Mehrere Kinder, Schwarze und weiße, im Alter von 9-10 Jahren essen in der Schulpause im Wedding zusammen saure Bonbons. Drei Kinder rufen laut "Junge, ist das sauer!!". Zwei Kinder, zufälligerweise die zwei Schwarzen Kinder in der Gruppe, finden die Bonbons nicht so sauer. Daraufhin sagt ein weißer Junge: "Vielleicht liegt das daran, dass ihr so dunkel seid".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. September 2018
    Am 21. September 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen von Mitgliedern der Gruppe Blauer Himmel Berlin in dem Restaurant Ach Niko Ach am Kurfürstendamm in Charlottenburg statt.
    Quelle: Register CW
  • 20. September 2018
    Rund um den Plänterwald wurden ca. 13 rassistische Aufkleber, zum Teil von der Identitären Bewegung, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2018
    An der Ecke Minna-Todenhagen-Brücke/ Köpenicker Landstr. wurden drei antimuslimische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2018
    Am Müggelbergplatz wurde der Gedenkstein für Werner Sylten mit zähflüssiger, übelriechender, blauer Farbe beschmiert. Werner Sylten war evangelischer Pfarrer mit jüdischen Wurzel und verhalf über Tausend "nicht-arischen" Christen zur Flucht.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 20. September 2018
    Auf dem Katzengrabensteg wurden ca. 20 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2018
    Während einer Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg in Gedenken an einen Mann, der in einem nahegelegenen Supermarkt aus rassistischen Motiven so schwer verletzt wurde, dass er starb, kam ein Mann auf die Rednerin zu und behauptete aggressiv, dass das Opfer selber schuld an seinem Tod gewesen wäre, weil er provoziert hätte. Der Mann hielt sich noch weiter im Umfeld der Kundgebung auf.
    Quelle: Magda19
  • 20. September 2018
    Während der selben Kundgebung beleidigte ein 50-jähriger Mann einen weiteren Redner. Er unterbrach mehrfach eine Rede über Gewalt gegen Obdachlose unter anderem mit den Worten „Du spinnst ja!“. Trotz mehrfacher Aufforderung verließ er den Kundgebungsort nicht.
    Quelle: Magda19
  • 20. September 2018
    Ein etwa 20-jähriger Neonazi fertigte von den Redner_innen und Teilnehmer_innen der Gedenkkundgebung am S-Bhf. Lichtenberg Fotos an.
    Quelle: Magda19
  • 20. September 2018
    In der Brückenstr. wurden ca. 13 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter waren Aufkleber der Autonomen Nationalisten und der Identitären Bewegung.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 20. September 2018
    Schoa relativierender Tweet an RIAS
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. September 2018
    Der rechtsradikale Aktivist Nikolai N., der den Youtube-Kanal "Der Volkslehrer" betreibt, erschien mit einer Handvoll Fans am "Tag der Zivilcourage" auf dem Leopoldplatz und ließ sich dabei von einem Mitstreiter filmen, um rechte Selbstdarstellung zu betreiben und mit Protest gegen die angebliche Diskriminierung der Minderheit der "aufrechten Deutschen" zu provozieren. Nachdem die Veranstalter von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht hatten und ihn des Platzes verwiesen hatten, wurde er von der Polizei vom Platz geführt und stand dann eine Weile mit seinen Anhängern am Rande des Platzes. Etwas später kehrte er mit einem Schild an den Rand des Plaztes zurück, auf dem u.a. stand: "In der BRD wird eine Minderheit extrem diskriminiert. Ihre Gegner nennen sie "Nazis"." Im Video seiner Aktion, die auf seinem Kanal "Der Volkslehrer" veröffentlicht wurde, um sich selbst als diskriminiert zu inszenieren, kommentiert er selbst diese Aufschrift mit den Worten: "Wir wissen natürlich, dass mit der Bezeichnung "Nazis" die aufrechten Deutschen gemeint sind, die noch Deutsche sein möchten." Die anwesende Polizei verhinderte sein Wiederbetreten der Veranstaltung, kassierte das Schild ein und führte Nikolai N. schließlich ab.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. September 2018
    Im U-Bahnhof Leopoldplatz wurde auf einer nicht genutzten Werbetafel zwischen den Bahngleisen ein großes rassistisches Graffiti entdeckt, welches das N-Wort verwendet.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. September 2018
    Die 11. Klasse erhält in Deutsch die Aufgabe, eine Rede einer AfD Abgeordneten im Hinblick auf Rhetorik zu analysieren. Die hetzenden Passagen darin müssen durch alle Kinder wieder und wieder gelesen werden. Durch die Präsentation des Zitats wird bei den Jugendlichen durch die Lehrkraft der Eindruck vermittelt, Rassismus gut zu heißen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. September 2018
    An der Ecke Oberspreestr./ Spindlersfelder Str. wurden ca. 5 Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. September 2018
    Ein junger Mann afrikanischer Herkunft wurde an einer Berliner Hochschule in Mitte rassistisch beleidigt. Eine Sekretärin sagte zu ihm: "Wenn du hier nicht zufrieden bist, dann kannst du immer in deinen Dschungel zurück."
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. September 2018
    An einem Mülleimer am Helene-Weigel-Platz wurde ein Blatt Papier befestigt auf dem unter anderem ein buntes Hakenkreuz abgebildet ist. Daneben befand sich eine Darstellung, die vermutlich für eine Moschee steht, die ein christliches Kreuz überlagert bzw. aus diesem hervorgeht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 19. September 2018
    In der Kaiser-Wilhelm-Straße wurde ein Mann von zwei weiteren Männern aus rassistischen Gründen erst beleidigt und dann körperlich angegriffen. Durch das Eingreifen eines Passanten konnten die Männer gestoppt werden. Das LKA hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: StadtrandNachrichten vom 20.9.
  • 19. September 2018
    An der Ecke Neue Krugallee/ Am Plänterwald wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. September 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. September 2018
    Ein Schwarzer Junge wird auf dem Schulhof einer Weddinger Schule rassistisch mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. September 2018
    Ein "FCK Antifa"-Aufkleber am Zaun der Alice Salomon Hochschule wurde entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. September 2018
    Am Großen Tiergarten wird eine junge schwarze Frau gegen 16 Uhr von einer Gruppe weißer Jugendlicher, bestehend aus drei Jungen und einem Mädchen, rassistisch beleidigt und bedroht. Passant_innen greifen ein, als einer der Jungen die junge Frau schlagen will und verhindern dies.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. September 2018
    In der Regattastr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. September 2018
    Im Ortsteil Pankow kam es in einem Café bei einem Jugendzentrum zu einer Körperverletzung und rassistischen Beschimpfungen. Als die Betreiber des Café um 22 Uhr das Lokal abschließen wollten, ging ein Gast nicht. Dieser drängte die Betreiber hinter den Tresen und schlug die Jugendlichen dann mehrmals ins Gesicht. Beim Verlassen bewarf er diese mit Stühlen. Im Restaurant gegenüber bedrohte er Gäste rassistisch und tätigte Ausrufe wie "Ich bin Deutscher in Deutschland". Die Polizei verhaftete den Täter und ermittelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. September 2018
    Am 18. September 2018 wurden in der Fasanenstraße (nördlich des Kurfürstendamms) in Charlottenburg SS-Runen auf einem auf einen Stromkasten tapezierten Plakat entdeckt, angezeigt und später teilweise entfernt. Auf dem Plakat befand sich der Schriftzug PAS (engl. Parental Alienation Syndrome), eine pseudowissenschaftlichen Theorie, die von (rechten) Vaterrechtsbewegungen vertreten wird, und das Wort "Kindesmisshandlung" wurde mit SS-Runen geschrieben.
    Quelle: Register CW
  • 18. September 2018
    Nahe des S-Bahnhofes Zehlendorf wurde ein Aufkleber des extrem rechten Internetportals Pi-News mit dem Slogan „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. September 2018
    Gegen 8.20 Uhr wird eine 18-jährige Frau auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof von einem 65-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und mehrmals bespuckt.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 17. September 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 192. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 25 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. September 2018
    An der Ecke Schnellerstr./ Rudower Str. wurden 10 extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden gegen Mitternacht eine Person (19 Jahre) von einem Türsteher zu erst als Idiot bezeichnet und anschließend rassistisch beleidigt. Es wurde Anzeige gegen den Türsteher (37 Jahre) gestellt. Dieser stellte gegen den Betroffenen Anzeige wegen Verleumdung.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 18.09.2018
  • 17. September 2018
    Auf dem Mauerradweg Höhe Dankmarsteig wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu einer rassistischen Internetaktion der Identitären Bewegung aufruft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2018
    Antisemitische Bedrohung per E-Mail an den Besitzer eines israelischen Restaurants.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. September 2018
    An der Bushaltestelle am S-Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2018
    Am Ostkreuz wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan „Revolte für die Heimat“ (NPD) oder „Ein (Herz) für HTLR“ (=Hitler).
    Quelle: Berliner Bündnis gegen Rechts
  • 16. September 2018
    Gegen 21:00 Uhr wurde ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. in einem Park vor der Einrichtung von drei unbekannten Männern angesprochen und gefragt, ob er in der Unterkunft wohne. Nachdem er das bejaht hatte, fragten sie, ob er auch eine Schwester habe und ob sie Chinesen seien. Der Mann verneinte dies und setzte seinen Weg in Richtung der Unterkunft fort. Daraufhin fing einer der Männer an den Bewohner der Unterkunft anzuschreien und bewarf ihn mit einer Bierflasche, die ihn an der Schulter traf. Dem Bewohner gelang es in die benachbarte Gemeinschaftsunterkunft zu fliehen und dort den Sicherheitsdienst zu alarmieren. Der Angreifer und die anderen Männer verließen dann unerkannt den Tatort.
    Quelle: GU Maxie-Wander-Str. / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. September 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Blechenstraße, Parkstraße und am Weißen See mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" mit dem Slogan "Multikulti ist eine Lüge". Und von der rechtspopulistischen bis (extrem) rechten Internetplattform "PI-News" mit dem Slogan "Allah ist nicht Gott und Mohammed nicht sein Prophet".
    Quelle: NEA
  • 16. September 2018
    An der Haltestelle Mittelstraße in Zehlendorf wurde eine Schmiererei mit dem Slogan „Ausländer Raus“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 16. September 2018
    In Zehlendorf wurden an einer Haltestellte in Richtung Zehlendorf-Eiche drei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ sowie mehrere Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie zeigten drei Mal den Schriftzug „AfD“ sowie die Parolen „Islam stoppen“, „Islamisten Raus“ und „Nazi-Kiez“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 16. September 2018
    An der Haltestelle Fischerhüttenstraße wurde eine Edding-Schmiererei mit der Parole „Islam Raus“ sowie zwei Aufkleber mit der Parole „Grenzen sicher“ von der NPD sowie der sog. „Identitären Bewegung“, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 16. September 2018
    Am 16. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. September 2018
    Nach einem Filmdreh in Lichtenberg erhält ein Filmemacher eine Morddrohung. Dem voraus ging eine aggressive Fakten verdrehende Veröffentlichung eines AfD Politikers in den sozialen Netzwerken.
    http://www.schleckysilberstein.com/2018/09/ein-hauch-von-33-und-plotzlic...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. September 2018
    Am 16. September wurden antisemitismuskritische Demonstrierende gegen den Vortrag der für antisemitische und terrorverherrlichende Äußerungen bekannten antiisraelischen Aktivistin Manal Tamimi im Biergarten "Jockel" von Aktivist_innen und Sympathisant_innen des "Jugendwiderstands" bedroht und angegriffen. Schon bald nach Beginn der Kundgebung waren zwischen 30 und 40 Personen vor Ort, die die antisemitismuskritische Demonstration anpöbelten und bedrohten, darunter ca. 20 agressive Anhänger_innen des "Jugendwiderstands". Die Demonstrierenden wurden von Beginn an beschimpft. Eine Frau warf eine benutzte Windel auf die antisemitismuskritische Gruppe.
    Die zu diesem Zeitpunkt mit nur zwei Beamten anwesende Polizei forderte Verstärkung an. Während des Gesprächs mit der Polizei schoben sich Anhänger_innen des "Jugendwiderstands" zwischen die Demonstrierenden geschoben und schafften es so, sie in zwei Gruppen zu teilen. Sie beschimpften die Demonstrierenden als Faschisten. Eine Frau wurde namentlich angesprochen und als "Zionistenfotze" beleidigt. Sie wurde von mehreren gefragt, was ihre Großeltern gemacht hätten. Zudem hieß es, dass sie jetzt genauso Faschistin sei wie sie.
    Eine kleine Gruppe hatte sich von der Demonstration entfernt und wurde von drei bis vier Personen verfolgt und weiterhin aus nächster Nähe bedroht. Ein bekannter Aktivist des "Jugendwiderstands" presste seine Stirn gegen die des Betroffenen und kündigte ihm an, wenn er sich noch einmal "hier hin trauen" würde, hätte er Kiefer- und Knochenbrüche zu erwarten. Der Betroffene könne ja nicht immer in Gruppe und mit der Polizei unterwegs sein.
    Die Situation entspannte sich erst, als die von der Polizei angeforderte Verstärkung eintraf. Von diesem Zeitpunkt an ließen Anhänger_innen des "Jugendwiderstands" von Personen aus der antisemitismuskritischen Demo ab, skandierte aber von der anderen Straßenseite die zur Gewalt gegen jüdische Israelis aufrufenden Parolen "Intifada bis zum Sieg" und "Intifada bis zum Sozialismus". Nach einer etwa 15-minütigen Kundgebung gingen die Demonstrierenden in Polizeibegleitung.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. September 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. September 2018
    Antisemitische Bedrohung per E-Mail an den Besitzer eines israelischen Restaurants.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. September 2018
    Antisemitische Bedrohung per E-Mail an den Besitzer eines israelischen Restaurants.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. September 2018
    In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Scheibe eines Lokals in der Wildenbruchstraße eingeworfen. Glücklicherweise kam niemand der Anwesenden zu Schaden. Das angegriffene Lokal positioniert sich nach außen erkennbar als migrantisch und antifaschistisch. Weniger Stunden zuvor war bereits eine Personengruppe, die sich vor dem Lokal aufhielt, mit Gegenständen beworfen worden.
    Quelle: Facebookseite der Berlin Migrant Strikers
  • 15. September 2018
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden rund um den Pastor-Niemöller-Platz mehrere Aufkleber mit den rechten Slogan "Chemtrails Nein danke" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 15. September 2018
    Im Ortsteil Karow wurde eine Frau in einem Supermarkt, die Flaschen in einem Leergutautomaten steckte und dabei auf spanisch ihre Flaschen zählte, von einer älteren Kassiererin rassistisch beleidigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. September 2018
    Am Luisenhain wurden ca. 15 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. September 2018
    An einem Fußweg nah der Buchberger Straße am S-Bhf. Nöldnerplatz wurden mehrere Runen-Schriftzüge mit den Buchstaben „NS“ und der Zahlenkombination 88 („Heil Hitler“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2018
    In Wannsee wurde ein Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ mit dem Slogan „Festung Europa“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 15. September 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. September 2018
    An der Tramhaltestelle Grüntaler Straße wurde ein "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen.
    Quelle: Demokratie in der Mitte
  • 14. September 2018
    An der Ecke Landjägerstr./ Wendenschloßstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Geflüchtete aus Afrika richtete.

    An der Haltestelle Schloßplatz wurde ein Aufkleber des neonazistischen Versandhandel FSN entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2018
    Mehrere Personen wurden in der Wildenbruchstraße von einer unbekannten Person mit Gegenständen beworfen. Die Gegenstände verfehlten nur knapp ein Kind. Die attackierten Personen hielten sich vor einem Lokal auf, das sich nach außen erkennbar als migrantisch und antifaschistisch positioniert.
    Quelle: Facebookseite der Berlin Migrant Strikers
  • 14. September 2018
    Auf den Gehweg in der Nähe des Karpfenteiches wurde "SS" und "HH" gesprücht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2018
    Im Ortsteil Pankow kam es in der Florastraße in einem Jugendzentrum zu rassistischen Beleidigungen. Auf einer Party in dem Café des Jugendzentrums kam es zu rassistischen und sexistischen Äußerungen. Es wurde das Hausverbot ausgesprochen, das die Person nicht annahm. Zwei weitere Personen bedrohten zusätzlich die Partyveranstaltenden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. September 2018
    Israel und Judentum delegitimierender Tweet an RIAS.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. September 2018
    Die flüchtlingsfeindliche Bürgerinitiative "Kein MUF am Paracelsusbad" verteilte im September in der Gegend des Schwimmbads in Reinickendorf-Ost Flugblätter an Anwohner_innen.
    Quelle: Berliner Morgenpost vom 27. September 2018
  • 13. September 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Nähe der Grundschule Wolkenstein in der Neumannstraße zwei antimuslimisch-rassistische Schmierereien entdeckt. Diese waren mit Kreide auf dem Boden geschmiert und trugen den Slogan "Muslims go Home".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. September 2018
    In der Rudower Chaussee wurden ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2018
    In der Köpenicker Landstr. und dem Dammweg wurden 12 rassistische Aufkleber u.a. der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Zudem wurde an einen Briefkasten an der Ecke Baumschulenstr./ Neue Krugallee "Nazikiez" an einen Briefkasten geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2018
    Am Rande des Ausbildungstages wurde eine Mitarbeiterin eines ausstellenden Unternehmens antisemitisch beschimpft. Die Frau ist jüdischen Glaubens und hat dies durch Davidstern verdeutlicht. Aus einer Gruppe Jugendlicher wurde beim Vorbeigehen hinterhergerufen: „Dich werden wir auch noch vergasen!“
    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • 13. September 2018
    In der Zossener Straße (Höhe Kastanienallee) wurde ein Aufkleber des neurechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent" entdeckt. In deutscher und arabischer Sprache werden darauf nach Deutschland geflüchtete Menschen zynisch aufgegefordert, Deutschland zu verlassen, weil "ihre Heimat" sie brauche.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 13. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. September 2018
    Eine 30-jährige Frau wird gegen 9.55 Uhr auf dem Europaplatz vor dem Hauptbahnhof von einem 28-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gegen das Bein getreten.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 12. September 2018
    Im Ortsteil Alt-Stralau werden rassistische Aufkleber entdeckt, die im Internet bestellt werden können.
    Das Register sieht einen Unterschied darin, ob jemand bei einem rechtenTreffen Aufkleber in die Hand gedrückt bekommt und diese verklebt oder ob jemand Aufkleber in Internet bestellt, weil er möglicher Weise keine gewachsene organisatorische Anbindung an rechte Strukturen hat.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 12. September 2018
    Im Bürgeramt auf der Frankfurter Allee wird ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 12. September 2018
    An der Ecke Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde am Abend aus einem fahrenden Auto heraus "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus." gebrüllt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2018
    Auf der Marzahner Promenade/Ecke Kiebitzgrund wurde ein Briefkasten mit dem Schriftzug "Nazikiez" in schwarzer Farbe beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 12. September 2018
    An der Ecke Schnellerstr. / Rudower Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2018
    Ein SPD-Verordneter bekam einen Brief zugeschickt, in dem Flüchtlinge als „Gelumpe“ bezeichnet wurden und gefordert wurde, diese in Kellerverließe zu sperren und Nahrung vorzuenthalten.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 12. September 2018
    Auf einem Plakat am S-Bahnhof Lichterfelde Süd wurde mit Edding ein Davidstern sowie die Worte "Morde" und "Schweinefolter" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 12. September 2018
    An einem Müllheimer an der Haltestelle Schloßplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2018
    Auf einem Fahrplan in einem S-Bahnhof der Linie S1 in Schöneberg wurde eine antimuslimische Schmiererei ("Moslem raus aus Berlin!") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. September 2018
    Ab 18.00 Uhr fand eine Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 25 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 12. September 2018
    Usama Z. wird mit seinen üblichen antisemitisch-verschwörungstmythologischen Schildern am S-Bahnhof Friedrichstraße am Gleis Richtung Westen gesehen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 12. September 2018
    Friedrichshain, Dolziger Ecke Voigt, Werbeplakat des Babylons für den Lanzmann Film "Shoah", Mädchen aus Auschwitz auf dem Plakat wurde ein Hakenkreuz auf die Stirn gemalt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. September 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. September 2018
    In der Facebook-Gruppe „Mein Reinickendorf“ wurde ein Flugblatt-Entwurf der „Bürgerinitiative Kein MUF am Paracelsusbad“ veröffentlicht, die sich gegen den Neubau einer Unterkunft für Geflüchtete neben dem Schwimmbad richtet. Der Bau der Unterkunft wurde in dem Text als Bedrohung der „Reinickendorfer Heimat“ und „unserer Kinder, unserer Lebens-, Wohn- und Freizeitqualität“ dargestellt. Im Text wurden zahlreiche Argumente gegen den Neubau speziell an diesem Standort vorgebracht (Denkmalschutz, alte Bäume, ungerechte Verteilung im Bezirk). Gleichzeitig wurden Geflüchtete aber generell mit „Vermüllung, Diebstahls-, Einbruchs- und Drogenkriminalität“ in Verbindung gebracht und pauschal bezichtigt, in der Zukunft eine „gravierende“ Verschlechterung der „Sicherheitslage“ im Kiez hervorzurufen. Ihre schiere Anwesenheit im Kiez wurde als Belastung für verschiedene Personengruppen, von Badegästen des Schwimmbads über Joger_innen bis zu Anwohner_innen und Kleingarten-Besitzer_innen, dargestellt. Das Flugblatt macht deutlich, dass es der Bürgerinitiative nicht um Lösungen für einzelne Sachargumente geht, sondern dass sie im Kern flüchtlingsfeindlich motiviert ist.

    Der Text sollte als Diskussionsgrundlage für ein Treffen der Initiative am 13. September dienen. Die Bürgerinitiative wurde vom Autor des Flugblatts erstmals am 9. September auf Facebook erwähnt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 11. September 2018
    An einer Rolltreppe am U-Bahnhof Nollendorfplatz wird ein Aufkleber des sogenannten Nationalen Widerstands Berlin entdeckt auf dem „Horst Wessel - wir rächen Dich“ steht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. September 2018
    Am Nachmittag fuhr ein Auto mit geöffneten Fenstern durch Niederschöneweide und beschallte dabei die Nachbarschaft mit neonazistischer Musik und der darin enthaltenen NPD-Werbung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. September 2018
    Der sich selbst als „Nazi“ bezeichnende Nikolai N., der wegen Rechtsextremismus aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden ist, rief bei NARUD e.V. an, und äußerte sich in dem Telefonat respektlos und ablehnend gegen geflüchtete Menschen und gegen Zuwanderung nach Deutschland. Insbesondere rühmte er sich, auf dem Kirchentag eine Schweigeminute für die ertrunkenen Menschen im Mittelmeer gestört zu haben. Des Weiteren bezeichnete er „Nazis“ als eine diskriminierte Minderheit in Deutschland, weswegen er sich zum von NARUD e.V. mitorganisierten "Tag der Zivilcourage" anmelden wolle, um gegen diese "Diskriminierung" Zivilcourage zu zeigen. Dieses Ersuchen wurde von NARUD e.V. abgelehnt.
    Ohne den Mitarbeiter_innen von NARUD darüber Bescheid zu geben und ihre Erlaubnis einzuholen, nahm er das gesamte Telefongespräch widerrechtlich auf und veröffentlichte es in einem Video in seinem Youtube-Kanal „Der Volkslehrer“. Im Video ist zu hören, wie er nach der Beendigung des Telefonats sagt, er wisse den Namen des Mitarbeiters nicht, mit dem er gesprochen habe, und das sei vielleicht ja auch besser so. Das ist als indirekte Drohung zu verstehen und wurde von seinen Followern auch so aufgenommen. Des Weiteren rief er dazu auf, zum Tag der Zivilcourage am 19.09. 2018 auf dem Leopoldplatz im Wedding zu kommen. Dieser Aufruf richtet sich an die größtenteils rechten und rechtsradikalen Follower seines Youtube-Kanals und wurde in den Kommentaren zum Video von vielen weiteren Youtube-Nutzer_innen wiederholt und vervielfältigt. In vielen Hass-Kommentaren erfolgten weitere Drohungen gegen den Mitarbeiter und NARUD e.V. im Allgemeinen.
    Dieser Vorfall zeigt exemplarisch, wie sich Rechtsradikale in der Haltung der „verfolgenden Unschuld“ als Verfolgte und Diskriminierte inszenieren, um für die Erhaltung und den Ausbau von menschenfeindlichen Diskriminierungen einzutreten.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, NARUD e.V.
  • 11. September 2018
    Auf der Busstrecke des M11 zwischen Zwickauer Damm und Johannisthaler Chaussee wurden an mehrere Hauswände und Stromkästen großflächige Hakenkreuze gesprayt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. September 2018
    An der Bushaltestelle Fischerhüttenstraße in Richtung Zehlendorf wurden drei Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie zeigten die Schriftzüge „AfD“, „gegen Linke“ und „Gegen Islamisierung“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. September 2018
    Gegen 0.40 Uhr wird im Kinder- und Jugendhilfezentrum im Girlitzweg in Buckow der Vorhang in dem Zimmer eines 15-jährigen, geflüchteten Jugendlichen in Brand gesteckt. Einige Stunden vorher wurde der 15-Jährige rassistisch beleidigt und attackiert.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin, 16.10.2018
  • 10. September 2018
    An der Kreuzung Wegedornstraße/Semmelweißstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Ihr werdet erleben, wie sie unser Land verschachern, um ihre erbärmliche Macht zu sichern.“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. September 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 191. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 10. September 2018
    Ein Jahr nach der homo- und transfeindlichen Bus-Tour unter dem Motto "Ehe bleibt Ehe. Jungs sind Jungs. Mädchen sind Mädchen" zur Bundestagswahl 2017 sind das LGBTIQ-feindliche Bündnis "Demo für alle" von Hedwig von Beverfoerde und das europaweite Petitionsportal "CitizenGo" ab Samstag erneut auf Bustour durch einige deutsche Städte. Am 3. Tag der Tour hielt der Bus am Nachmittag am Potsdamer Platz in Berlin, wo drei Stunden lang gegen "Gender-Ideologie" und angebliche "Frühsexualisierung" agitiert und antidiskriminierende Bildungsarbeit und deren Träger diffamiert wurden. In der die Bustour begleitenden Petition von "Demo für alle" und "CitizenGo" heißt es vielsagend als Vorwurf: "LSBTIQ-Gruppen wollen ihre Lebensweisen vor Kindern 'sichtbar' machen und als gleichwertig mit heterosexuellen Lebensweisen darstellen und akzeptiert wissen." Die Petition und Veröffentlichungen aus dem Kreis der Träger der Bustour diffamieren LGBTIQ-Bildungsarbeit an Schulen, die ihren Schwerpunkt in der Antidiskriminierung hat, als Beiträge zu einer angeblichen "Frühsexualisierung" und stellen Ansätze zu einer "Pädagogik der Vielfalt" als "pädophil kompromittiert" dar.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Queer.de vom 07.09.2018
  • 10. September 2018
    Von der Fassade eines Gebäudes in Alt-Marzahn, in dem sich mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurde ein "Refugees welcome"-Aufkleber abgekratzt. Wenige Tage zuvor war dort bereits ein "Refugees welcome"-Aufkleber entfernt und ein Aufkleber des rechtspopulistischen "Compact"-Magazins angebracht worden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, die sich zum einen gegen die Antifa und zum anderen gegen die Bundeskanzlerin richteten. An einer Ampel vor dem Bahnhof wurde zudem ein muslimfeindlicher Aufkleber festgestellt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    An einer Buhaltestelle auf der Höhe Zossener Straße/Ecke Alte Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der rechten Kleidermarke "Erik & Sons" gefunden. Der zur Haltestelle gehörende Stadtplan war zudem mit der Parole "Islamisten raus! AfD" beschmiert. Der Buchstabe "S" war dabei jeweils im Stil einer Siegrune geschrieben worden. Das Verwenden von Siegrunen ist nach Paragraph 86a StGB strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2018
    Am Abend fand eine Kundgebung der Bürgerinitiative Bohnsdorfer Weg gegen den Bau einer Unterkunft für Geflüchtete statt. Ca. 120 Menschen besuchten diese. Als Redner_innen traten zwei Personen der BI, ein Abgeordneter der AfD, ein Vertreter einer alten rassistischen Bürgerinitive aus Altglienick und ein Nachbar auf. Im Publikum waren auch mehrere Vertreter der lokalen AfD. In einer der Reden wurde gefordert, dass die Nachbar_innen die Nationalität, den Aufenthaltsstatus, sowie die Vorstrafen, der Menschen wissen müssen, die dort einziehen sollen. Es wurde erklärt, dass diese Informationen den Nachbar_innen zustehen, womit rassistische Doppelstandarts für Mensch, die in Unterkünften leben müssen und Mensch die in regulären Wohnungen leben dürfen aufgemacht wurden. Zudem wurde gefordert, dass "ganz normale" Familien und Studierende in Altglienicke leben sollen und nicht "diese Leute". Der Vertreter der alten Bürgerinitiative behauptete, dass in Unterkünften Steuergelder zerstört werden und führte als Beispiel gespendete Fahrräder und alte Matratzen, die entsorgt wurden auf. Zudem behauptete der Redner, dass der Bezirksbürgermeister nach Bohnsdorf gezogen ist, damit sein Kind nicht mit Geflüchteten in einer Klasse sein muss.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. September 2018
    In der Münsterlandstraße wurden Plakate, die für eine zivilgesellschaftliche Fahrradtour warben, mit NS-Schriftzügen übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. September 2018
    In der Lea-Grundig-Straße wurden Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in die Breifkästen der Anwohner*innen geworfen. Der Flyer ruft zum "Widerstand" auf.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. September 2018
    Ein 15-jähriger Jugendlicher, der in Begleitung von zwei Freunden ist, wird gegen 19.10 Uhr in der Rudower Straße in Buckow von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und ihm wird eine Bierflasche in den Rücken geworfen.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin, 16.10.2018
  • 9. September 2018
    In der Altstadt Köpenick wurden vier extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2018
    In einem Beitrag auf der Website der NPD Berlin wurde rasssistisch gegen die geplante Unterkunft für Geflüchtete am Paracelsus Bad in Reinickendorf-Ost gehetzt. Die NPD führt zunächst eine fehlende Bürgerbeteiligung und den Denkmalschutz ins Feld. Die rassistische Stoßrichtung des Beitrags wurde jedoch sowohl im Text als auch in einer Fotomontage deutlich. Durch Apostrophierung als "sog. ,Flüchtlinge'" wurde Geflüchteten unterstellt, sie hätten keinen Grund zur Flucht. Außerdem wurde behauptet, die zukünftigen Bewohner_innen würden "die Lebens- und Wohnqualität sowie die Sicherheit der Anwohner und Gewerbetreibenden drastisch verringern" und einer "Überfremdung unserer Heimat" Vorschub leisten.

    Die NPD Reinickendorf hatte das Foto einer Gruppe gestikulierender junger schwarzer Männer vor den Hintergrund des Paracelsus Bads montiert. Die hinzugefügten schwarzen Balken vor den Augen der Männer suggerierten, es handele sich um Straftäter. Durch einen ergänzten Spruch wurden die Abgebildeten mit Gift in Verbindung gebracht.
    Quelle: Integrationsbüro des Bezirksamts Reinickendorf
  • 9. September 2018
    In der S-Bahn von Zehlendorf Richtung Yorkstraße werden ein Mann und eine Frau von vier Fahrgästen mehrfach rassistisch beleidigt. Auslöser ist ein Mann mit Fahrrad, der sich trotz mehreren freien Abstellgelegeheiten darüber beschwert, dass vermeintliche Migrant*innen sich in Deutschland an Regeln halten müssten und der Mann und die Frau daher ihre Sitzplätze räumen sollten. Drei weitere Personen beschimpften die beiden Personen dann ebenfalls aggressiv rassistisch. Als einer der Männer sich vor den beiden sitzenden Personen aufbaut, schreiten andere Fahräste ein und solidarisieren sich mit den Betroffenen. Sie fordern die Personen, die sich rassistisch äußern auf, dies zu unterlassen und die Personen in Ruhe zu lassen. Bei den Personen, die die anderen Beleidigten handelt es sich um zwei Männer, einer ca. 40, der andere ca. 60 Jahre alt und zwei Frauen, die auf Mitte 50 geschätzt werden. Nachdem die beiden betroffenen Personen aussteigen, bestätigen ihnen zwei weitere Fahrgäste, dass sie die Situation ebenfalls als rasssistisch und bedrohlich wahrgenommen haben. Es wurde keine Anzeige erstattet.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. September 2018
    Am 09. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2018
    Die NPD Reinickendorf veranstaltete am Sonntag nachmittag im Bezirk Reinickendorf einen Vortrag mit Günter Deckert zum Thema „Mogelpackung AfD. NPD- die einzige echte Alternative“. Daran nahmen mindestens 18 Personen, fast ausschließlich Männer, teil.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 8. September 2018
    In der Haltestelle Köpenicker Str. /Schule wurden ca. 10 extrem rechte Aufkleber gefunden. Darauf abgebildet waren unter anderem Hitler und ein Junge in Hitlerjugend-Kleidung, zudem hatte einer die Aufschrift "Antifa Untermenschen" sowie ein weiterer "Antifa heißt Opfer sein" mit der Darstellung einer erschossenen Person.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2018
    In einem Fall von homophober Hasskriminalität in Mitte hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Ein 35-Jähriger rief gegen 18.50 Uhr die Polizei zur Tramhaltestelle in der Karl-Liebknecht-Straße, nachdem er von einem 52-jährigen Mann homophob beschimpft worden ist. Als der Beschimpfte den Täter ansprach, um ihn nach seinen Personalien zu fragen, wurde er von dem Beschimpfer mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Angegriffene erlitt leichte Gesichtsverletzungen. Der Täter stieg dann in eine Straßenbahn der Linie M4, woraufhin ihm der Geschlagene folgte. An der Haltestelle in der Straße Am Friedrichshain verließen die beiden Männer die Tram. Dort trafen die hinzugerufenen Polizisten den 35-Jährigen und den Tatverdächtigen an und nahmen die Personalien auf.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1876 vom 09.09.2018, Queer.de vom 09.09.2018
  • 8. September 2018
    Am Nachmittag wurde eine Familie an der großen Badestelle neben der Straße zur Krampenburg aus rassistischer Motivation von mehreren Männern bedroht und beleidigt. Erst durch das Eintreffen der Polizei konnten die Männer gestoppt werden..
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2018
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne eine Aktion beim Alt-Marzahner Erntedankfest durchgeführt. Mindestens fünf NPD-Mitglieder waren mit bedruckten roten oder schwazen T-Shirts bzw. Westen mit "Schutzzonen"-Aufdruck vor Ort. Im Zuge der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne hatte die NPD bereits Patrouillen in S-Bahnen angekündigt und teilweise auch durchgeführt. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stellt die Aktion beim Erntedankfest bereits den dritten bekannt gewordenen Vorfall dieser Art dar.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. September 2018
    Am frühen Nachmittag kam es im Märkischen Viertel zu einer Körperverletzung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund. Ein 30-jähriger Bewohner eines Hauses in der Quickborner Straße zeigte an, dass sein Nachbar ihn gegen 14 Uhr im Hausflur rassistisch beschimpft und ihm mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben soll. Dabei erlitt der Angegriffene leichte Kopfverletzungen. Alarmierte Polizist_innenen stellten die Identität des alkoholisierten Nachbarn fest. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1875 vom 9. September 2018
  • 8. September 2018
    Am 08. September 2018 wurde in der Wilmersdorferstraße in Charlottenburg rassistische Propaganda an einem AfD Stand verteilt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Twitter
  • 8. September 2018
    Eine 67-Jährige wurde gegen 11:30 Uhr am Kladower Damm beim Aussteigen aus dem Bus der Linie 134 von einer 53-Jährigen rassistisch beleidigt und geschlagen. Die Frau floh auf die andere Straßenseite, wo sie von Zeug_innen unterstützt wurde.
    Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin, 08.09.2018
  • 7. September 2018
    An der Bushaltestelle am S-Bhf. Treptow wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Gegen Islamisierung".
    Quelle: EAG
  • 7. September 2018
    Im Ortsteil Karow verteielten vier Menschen (zwei Frauen, zwei Männer) Flyer der "Schutzzonen"-Kampagne der neonazistischen Partei NPD. Sie verteielten die Flyer vor der Grundschule Panketal und dem Robert-Havemann-Gymnasium. Die beiden Männer trugen hierbei die Warnwesten der "Schutzzonen"-Kampagne.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. September 2018
    Auf dem Fußboden des S-Bhf. Rummelsburg wurde ein rassistischer Edding-Schriftzug gefunden und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. September 2018
    Bei der Durchsetzung eines Hausverbots unterstützten Polizisten gestern Abend in der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain den Ordnungsdienst und mussten wegen des Verhaltens zweier Männer Strafverfahren wegen Beleidigung und des Zeigens des „Hitlergrußes“ einleiten. Gegen 20.45 Uhr soll der Ordnungsdienst die Polizisten um Unterstützung bei der Durchsetzung eines Hausverbots gebeten haben. Betroffen waren zwei Männer im Alter von 25 und 41 Jahren. Während der 25-Jährige die Polizisten im weiteren Verlauf mehrfach beleidigt haben soll, drehte sich sein Begleiter im Kreuzungsbereich Hedwig-Wachenheim-Straße Ecke Wanda-Kallenbach-Straße zu den Beamten, soll die Hacken zusammengeschlagen und den rechten Arm zum sogenannten „Hitlergruß“ gezeigt haben. Darüber hinaus soll der 41-Jährige laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Nach Beendigung der Personalienfeststellung durften die beiden Männer den Bereich verlassen, wobei der 41-Jährige den Beamten sein nacktes ausgestrecktes Gesäß gezeigt haben soll.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1867
  • 7. September 2018
    Ein 62-jähriger Mann wird gegen 11.05 Uhr in der Kleiststraße von einem 67-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gestoßen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 6. September 2018
    Erneut wurden ca. 5 extrem rechte Aufkleber im S-Bhf. Schöneweide entdeckt und entfernt, darunter wieder Gewaltaufrufe gegen Antifaschist_innen und die Glorifizierung von Adolf Hitler.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. September 2018
    An der Ersatzbushaltestelle Heiligenseestraße/Hennigsdorferstraße in Heiligensee wurde eine etwa 20 cm großes Hakenkreuz-Schmiererei und ein islamfeindlicher Spruch entdeckt und später überklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 6. September 2018
    Gegen 15.20 Uhr zeigte ein 41-jähriger Mann an der Richardstraße, Ecke Schöneweider Straße, den Hitlergruß. Vor Ort anwesende Polizeibeamte nahmen den Mann fest.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1854
  • 5. September 2018
    In der Klandorfer Straße wurden rund um eine Grünfläche mindestens 20 NPD-Aufkleber verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 5. September 2018
    In Plänterwald (Plänterwald, Eichbuschallee, Neue Krugallee) wurden ca. 15 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Es waren zum Teil Aufkleber der Identiären Bewegung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde am Garbaty-Denkmal vor dem S-Bahnhof Pankow der Schriftzug mit dem Slogan "Türken raus" geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremimsus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. September 2018
    An der Bushaltestelle des S-Bhf. Grünbergallee wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Unter anderem waren Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (HaKeNKReuZ) und ein Aufkleber mit einem Bild von Adolf Hitler mit der Aufschrift "Wir wissen wer der Babo ist" geklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2018
    Im Park an der Kreuzung Grunewaldstraße/ Rothenburgstraße wird ein Aufkleber entdeckt der zu einer extrem rechten Demonstration am 3. Oktober in Berlin aufruft.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. September 2018
    Am U-Bahnhof Schlossstraße werden an einer Rolltreppe zwei Aufkleber der NPD entdeckt auf denen „Asylanten stoppen“ steht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. September 2018
    Gegen 20 Uhr betrat ein 47-jähriger Mann ein Lokal in der Okerstraße, stellte sich als Polizeibeamter vor und verlangte die Ausweise der Anwesenden. Als die Anwesenden ihre Ausweise nicht vorzeigten, rief der angebliche Polizist extrem rechte Parolen und zeigte den Hitlergruß. Er versuchte außerdem, zwei Gäste des Lokals mit der Faust zu schlagen.

    Die alarmierte Polizei nahm den Angreifer fest und übergab die Ermittlungen an den Polizeilichen Staatsschutz.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1853
  • 5. September 2018
    An einem Kinderwagen in einem Wohnhaus in Niederschöneweide wurde die Fußstütze so stark beschädigt, dass der Kinderwagen unbrauchbar ist. In dem Wohnhaus stehen weitere 5 Kinderwagen anderer Mietparteien. Der am 23. und 28.8. verschmutzte und nun beschädigte Kinderwagen gehört einer kürzlich ins Haus gezogenen schwarzen Frau. Der Vorfall wurde als Sachbeschädigung angezeigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. September 2018
    Die NPD führte eine sog. „Schutzzonen“-Streife im Freiapark durch. Anwesend waren drei Lichtenberger NPD-Aktivisten, die „Schutzzonen“-Shirts trugen. Die Aktion wurde mit einem Angriff von Migrant_innen am Vortag begründet. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 25 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. September 2018
    Ein Mann wird im Hausflur von einer Nachbarin rassistisch beleidigt, mit Pfefferspray angegriffen und verletzt.
    Quelle: ReachOut
  • 4. September 2018
    Am vietnamesischen Obst- und Gemüsestand klebte wieder ein extrem rechter Aufkleber. Auf diesem steht: "Antifa heißt Opfer sein..." Darunter wird eine tote Person mit mehreren Schußwunden, die bluten, dargestellt.

    In der Schnellerstr., Hasselwerderstr. und Rudower Str. wurden insgesamt 15 extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Am Kiezbüro der Grünen in der Schnellstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2018
    An fünf verschiedenen Bäumen im Plänterwald wurden Lebensrunen entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2018
    Gegen Mittag äußerte sich ein Mann in der Brüsseler Straße feindlich gegenüber den Personengruppen der Homo- und Bisexuellen. Nebst der Äußerung, dass Homosexualität eine freie Entscheidung der jeweiligen Personen wäre, sei Bisexualität als krankhaft zu bezeichnen. Ferner verglich er homosexuelle mit pädophilen und sodomitischen Handlungen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. September 2018
    Am 04. September 2018 fand um 19:30 Uhr ein Dienstagsgespräch im Brauhaus Lemke in Charlottenburg statt. Es referierte ein Mitarbeiter eines NPD-Abgeordneten im EU-Parlament. Es nahmen weitere bekannte Neonazis der NPD Berlin teil, sowie Teile der Berliner AfD und der Identitären Bewegung. Organisator der Veranstaltungsreihe ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Antifa Westberlin, Twitter
  • 4. September 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden erneut am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße, Choriner Straße, Schwedter Straße und Zionskirchstraße mehrere Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung" oder "Still Not Loving Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. September 2018
    Im Ortsteil Mitte wurden erneut zwischen Zionskirchplatz und Arkonaplatz mehrere Aufkleber der rechtsradikalen Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese waren mit den Slogans bedruckt: "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung", "Still Not Loving Antifa" und "Prinz Eugen Leonidas - Karl Kartell do it again".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. September 2018
    Am 04. September 2018 wurde eine 32-jährige Frau gegen 13 Uhr auf der Bismarckstr. Ecke Schloßstr. in Charlottenburg aus rassistischer Motivation körperlich angegriffen. Die Frau war mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter auf der Bismarckstr. unterwegs, als unvermittelt eine Frau an sie herantrat und ihr mit der Faust gegen den Hals schlug, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt. Die angreifende Frau sagte, dies gemacht zu haben "Weil ihr Ausländer seid!". Dies zeigt deutlich ihre rassistische Motivation.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1843, Tagesspiegel 04.09.2018, Berliner Morgenpost 04.09.2018
  • 4. September 2018
    In der Siegfriedstraße wurden Aufkleber der JN gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. September 2018
    Im Umkreis der Wannseebrücke wurden 10 Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ gegen „Islamisierung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. September 2018
    In der Schnellerstr wurden 9 extrem rechte Aufkleber, meist mit rassistischen Aufdrucken, entdeckt und entfernt.

    Erneut wurde der vietnamesische Obst- und Gemüseladen im S-Bhf. Schöneweide mit extrem rechter Propaganda beklebt. Ein Gespräch mit dem Betreiber ergab, dass dieser täglich entsprechende Aufkleber von seiner Ladenfläche entfernen muss.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2018
    An der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden zwei Hakenkreuze, sowie zwei mal die Parole "Kanacken raus" entdeckt und angezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 190. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 30 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden und zogen dann durch Mitte in Richtung Alexanderplatz.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 3. September 2018
    Laut Zeugenaussagen lief gegen 17.45 Uhr ein 35-jähriger Mann auf dem Dorothea-Schlegel-Platz hin und her, schrie und zeigte dabei den sogenannten Hitlergruß. Die zum Ort gerufenen Beamten nahmen den Rufer fest und überprüften seine Personalien. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und dem Aussprechen eines Platzverweises wurde der Mann wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun gegen den 35-Jährigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1838 vom 04.09.2018
  • 3. September 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde an der Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow in der Berliner Straße der Slogan "Chemnitz ist überall" geschmiert.
    Quelle: SPD Pankow
  • 3. September 2018
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurde an der Straße Rosenthaler Weg bei einem Drogeriegeschäft eine Hakenkreuz-Schmiererei an einem Fahrradständer entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. September 2018
    Am 03. September 2018 wurden auf dem Campus der TU Berlin in Charlottenburg und in dessen unmittelbarer Umgebung mehr als 50 rechte und rassistische Aufkleber der rechtsextremen Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 3. September 2018
    Am 03. September wurden auf dem Campus der TU Berlin in Charlottenburg mehrere DIN A4 große Zettel mit rechten und rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt. Diese "mobilen Gedenktafeln" greifen die rassistischen Inhalte der "120 dz" Kampagne der Identitären Bewegung auf und fordern die Leser_innen auf, diese Zettel weiter zu verbreiten.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 3. September 2018
    An der Bushaltestelle Hubertusbrücke wurde am Fahrplan der Schriftzug „AfD“ entdeckt und entfernt. Daneben wurden in der Nähe an einem Wartehäuschen ein „Merkel-muss-weg“-Graffiti mit Hakenkreuz sowie ein weiteres Graffiti mit der Parole “Köln 1.1.2016 – never forget“ entdeckt und entfernt. Die Geschehnisse am Silvesterabend in Köln hatten Deutschlandweit eine Welle der Empörung ausgelöst, die sich schnell in anti-muslimischen Rassismus umkehrte und jeglichen Sexismus sowie sexuelle Übergriffe als importiertes Problem bezeichnet wurden. Die Opfer der sexuellen Übergriffe wurden hierbei als Projektionsfläche für Rassismus und Flüchtlingsfeindlichkeit benutzt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. September 2018
    Auf der Internetseite einer jüdischen Bloggerin werden Muslimen pauschal rückschrittliche und frauenfeindliche Verhaltensweisen unterstellt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 3. September 2018
    Drei junge Frauen unterhielten sich laut über einen (abwesenden) Mitschüler. Sie äußerten sich abwertend über sein Aussehen und fügen abschließend hinzu: "Igitt, der sieht ja aus wie ein Zigeunger.“
    Quelle: Register Spandau
  • 3. September 2018
    Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin: rechtsextremer Verschwörungsmythos, Hitler sei ein britischer Agent gewesen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. September 2018
    Ein 53-jähriger Mann wird gegen 19.30 Uhr vor seinem Wohnhaus in der Potsdamer Straße aus einer Personengruppe heraus aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt. Der 53-Jährige wird von einer Person mit der Hand ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 16.10.2018
  • 3. September 2018
    Israel dämonisierender Kommentar unter einem Blogartikel einer jüdischen Bloggerin
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 2. September 2018
    Gegen 11.45 Uhr zeigte ein 47-Jährige Mann unmittelbar an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz den Hitlergruß und huldigte durch lautes Rufen einer rassistischen Bewegung. Polizeibeamten fiel der Rufer auf, sie nahmen den Rufer fest und überprüften seine Personalien. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und dem Aussprechen eines Platzverweises wurde der Mann wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun gegen den 47-Jährigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1821 vom 03.09.2018
  • 2. September 2018
    Auf den Bänken rund um den Eingang des Friedhofs in der Steglitzer Bergstraße werden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze entdeckt. Auf einem Mülleimer wurde zusätzlich „AfD Zone“ geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. September 2018
    In der Einbecker Straße wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden, die sich dämonisierend gegen Israel richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. September 2018
    In Lichterfelde verteilten die Jungen Nationalisten Flyer ihrer Aktion „Jugend packt an“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. September 2018
    Am 02. September 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. September 2018
    Der stadtbekannte Antisemit Usama Z. zeigt seine antisemitisch-verschwörungsmythologischen Schilder am Brandenburger Tor, in der Nähe der Demo "Seebrücke". Darunter ist ein neues Schild: "Der Führer des ägyptischen Putsches ist Zionist. Seine Mutter ist marrokanische Jüdin und sein Vater Muslim."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
  • 1. September 2018
    Ein Funktionär der Berliner NPD wurde am Samstag, den 01.09.18, in der Nähe der U-Bahnstation Cottbusser Platz mit einem T-Shirt gesehen, auf dem der verstorbene Naziverbrecher Rudolf Hess abgebildet ist. In unmittelbarer Nähe fand am gleichen Tag das bezirkliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" statt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 1. September 2018
    Am frühen Morgen des 01.09.2018 wurde ein 32-jähriger Mann am Nollendorfplatz in Schöneberg aus einer Gruppe von Männern heraus rassistisch beschmipft, geschlagen und bestohlen.
    Quelle: Polizei Berlin 01.09.2018
  • 1. September 2018
    Gegen 14 Uhr hörte ein Jugendlicher in der Tram M10 sehr laut Musik mit rassistischen, sexistischen und allgemein menschenverachtenden Texten. Der Fahrer wurde durch die Zeugin informiert und, mit dem Hintergrund weder sich noch die Zeugin in Gefahr zu bringen, gebeten, eine Durchsage zu machen, daß die Musik ausgeschaltet werden soll. Der Fahrer suchte den Jugendlichen auf und sprach auch die Zeugin an. Die darauf hin von der Zeugin angesprochenen Fahrgäste schien es nicht zu stören, daß Frauen gef...., Kinder abgeschlachtet und Asylanten der Kopf zu Matsch gehauen werden soll. Der Jugendliche reagierte auf die Ansage des Fahrers mit Unverständnis und machte die Musik nur geringfügig leiser, worauf sich der Fahrer wieder entfernte. Er schien mit der Siutaion sehr überfordert zu sein bzw. hatte vermutlich auch kein großes Interesse weiter tätig zu werden. Ein Fahrgast unterstützte darauf hin die Zeugin, eine weitere ältere Fahrgästin flüsterte: "Sie haben ja recht, aber ich habe Angst, wenn ich etwas sage, nach dem Aussteigen ein Messer in den Rücken zu bekommen." Die Situation löste sich auf, da es nur noch eine Station bis zur Endhaltestelle war.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 1. September 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schivelbeiner Straße eine Mitarbeiterin einer Bäckererei von einem Mann (48 Jahre) erst beschimpft und anschließend rief er laut "Sieg Heil".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.09.2018
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde an der Tür der selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse in Schöneberg extrem rechte Propaganda der Nationalen Sozialisten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber fordert die Schaffung eines nationalen Jugendzentrums.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde auf den Sitzen der Bushaltestelle Skutaristraße des Bus 277 Richtung Hermannplatz eine Schmiererei mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde an der Bushaltestelle Dardanellenweg (Endhaltestelle) des Bus 282 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. September 2018
    Gegen 12 Uhr Mittag, während der Aufbauarbeiten für das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" in Hellersdorf, trat eine unbekannte Frau an einen Bühnentechniker heran und drohte ihm sinngemäß: "Wir kommen nachher alle vorbei und bringen unsere Baseballschläger mit, damit wir Spaß haben können. Es ist schade, dass die anderen alle in Chemnitz sind." Das Fest verlief in der Folge störungsfrei.
    Quelle: Polizei / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. September 2018
    Auf dem Boden der Haltestelle Rathaus Köpenick wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2018
    Zwei Männer im Alter von 55 und 56 Jahren werden gegen 4.30 Uhr in einem Lokal in der Rathausstraße von einem 19- und einem 20-jährigen Mann geschlagen, als sie sich gegen Beleidigungen aus LGBTIQ-feindlicher Motivation aussprechen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 1. September 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. August 2018
    An dem Obst- und Gemüsestand im S-Bhf. Schöneweide wurden 3 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Unter anderem befand sich dort ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (HaKeNKReuZ).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2018
    In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Im Müggelschlößchenweg wurde ein Telefonkasten in Schwarz-Weiß-Rot entdeckt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 31. August 2018
    Im Ortsteil Karow wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der Rechtsrock-Band "Noie Werte". Die extrem rechte Band ist eine der ältesten rechten Bands. Ihre Lieder wurden teilweise von dem Nationalsozialistischen Untergrund als musikalische Unterlegung ihrer Bekennervideos benutzt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. August 2018
    Am U-Bahnhof Möckernbrücke wird an einer Werbetafel eine komplexe antisemitische Zeichnung entdeckt. In der Zeichnung sind ein Hakenkreuz und ein Davidstern enthalten.
    Obskure Schmiererei mit antisemitischem verschwörungstheoretischen Charakter. Vermutlich okkultes Bild von flacher Erde, oben Davidstern, von dem an die Seiten Linien zu 666 und 999 links und rechts der Erdscheibe stehen. Von der Sonne und dem Mond gehen Linien zu einem stilisierten Hakenkreuz unter der Erdscheibe. Unter dieser Zeichnung in drei Sechsecken nebeneinander: "Erde", "Asgard", "Liberia".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. August 2018
    Von einer Person, die unter mehreren Absendern, schreibt erhielt das Register 3 antisemitische E-Mails im Monat August. Nach einer Aufforderung im Mai, die Zusendung der Mails zu unterlassen, sind in den Monaten Juni und Juli keine Mails angekommen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. August 2018
    Auf dem Gleis des U-Bahnhofs Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West schimpfte ein Mann mittleren Alters gegen 9:30 Uhr rassistisch vor sich hin. Auch verschiedene Personen mit Migrationshintergrund, die in der Nähe waren, konnten es hören. Unter anderem sagte er in etwa: "Es gibt bald in Deutschland keine Deutschen mehr. Ich hasse die alle."
    Quelle: Integrationslotsen Reinickendorf
  • 31. August 2018
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden in der Akazienallee und der Nordendstraße rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren u.a. selbstgemacht und beleidigten den Politischen Gegner. Zum anderen trugen die Aufkleber die Slogan "Schlepper - NGO's stoppen" (Identitäre Bewegung).
    Quelle: NEA
  • 31. August 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden erneut am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße, Choriner Straße, Schwedter Straße und Zionskirchstraße mehrere Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung" oder "Still Not Loving Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. August 2018
    Im Ortsteil Mitte wurden erneut zwischen Zionskirchplatz und Arkonaplatz mehrere Aufkleber der rechtsradikalen Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese waren mit den Slogans bedruckt: "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung", "Still Not Loving Antifa" und "Prinz Eugen Leonidas - Karl Kartell do it again".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. August 2018
    Am Busbahnhof am S-Bahnhof Schöneweide bedrohte ein Rassist mit zwei aggressiven Hunden einen Mann und beschimpfte ihn laut mit den Worten: „Du scheiß Kanake! Was willst du hier? Geh zurück, wo du herkommst!“. Anschließend verfolgte der Neonazi den Mann den Sterndamm hinunter.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 11 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 62 Interaktionen. Es beschäftigten sich nur ein Beitrag mit lokalen Themen. Die nur wenigen Beiträge in diesem Monat enthalten vor allem klassische Parteiwerbung, aber auch die Kampagne „Schutzzonen“ wurde weiter vorangetrieben. So beschäftigten sich drei Beiträge mit diesem Thema. In einem Video des parteieigenen Deutsche Stimme Verlags werden Berliner Bahnhöfe als „No-Go-Areas“ bezeichnet und „Asylunterkünfte“ als einer der Gründe für die Notwendigkeit der ‚Schutzzonen‘ genannt. Diese Verklärung der Situation zeigt erneut die rassistische Motivation hinter der Kampagne. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. August 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. August 2018
    Am 21. August wurde in einer Antwort an das American Jewish Comittee unterstellt, Jüdinnen_Juden in Deutschland würden Antisemitismus nur kritisieren, weil "Israel wieder Geld" brauche. Jüdinnen_Juden wurde eine Charakterlosigkeit unterstellt und weitere zusammenhangslose Äußerungen, u.a. fiel das Wort "Zahngold".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. August 2018
    Im August teilte die NPD Reinickendorf auf Facebook insgesamt nur zwei Beiträge (29. August). Darin wurde Werbung für die rassistische Bürgerwehr-Kampagne der NPD („Schutzzonen) gemacht und die rassistischen Übergriffe in Chemnitz verharmlost.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. August 2018
    Im August 2018 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Im Kontext der Debatte um die Forderungen nach einer vollen Übernahme der Verantwortung für den Völkermord an den Herero und Nama, durch die deutsche Bundesregierung wird von einem "angeblichen" Völkermord gesprochen. Die Aktivitäten des Social-Media-Profils lagen größtenteils bei einem oder mehreren Postings pro Tag.
    Quelle: Register CW
  • 30. August 2018
    An einem Mülleimer Hasselwerderstr./ Schnellerstr. wurde ein antziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Des weiteren wurde vor dem Einkaufszentrum Schöneweide ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2018
    In der Erich-Lodemann-Str. wurden ca. 10 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2018
    An der Tür eines Oberstufenzentrums in Hellersdorf-Nord ist ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt worden. In der Umgebung der Schule sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder ähnliche Auflkleber festgestellt worden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. August 2018
    Die NPD-Berlin hat im Rahmen ihrer "Schutzzonen"-Kampagne direkt vor einer Schule in Hellersdorf-Nord eine Aktion durchgeführt. Mindestens vier NPD-Mitglieder, unter ihnen auch der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz, waren dafür mit roten Westen uniformiert vor Ort und haben Flyer sowie "Taschenalarme" verteilt. Im Zuge der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne hatte die NPD bereits Patrouillen in S-Bahnen angekündigt und teilweise auch durchgeführt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. August 2018
    Am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden NPD-Aufkleber mit der antiziganistischen Aufschrift „Mehr Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 30. August 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde an einem Büro der CDU in der Berliner Straße eine rechte Klebeaktion durchgeführt. Es wurde ein A4-Blatt mit dem Slogan "Chemnitz ist überall" geklebt. An den Rollläden wurde mit einem Stift die Slogan "Wendet euch ab von dieser Egomanin und Linksfaschistin" sowie "Wanted A.Merkel wegen Mord Belohnung 1 Million" geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurde auf einem Dach des alten Güterbahnhofes ein großes Hakenkreuz sowie der Slogan "Sieg Heil" geschmiert.
    Quelle: BZ Berlin vom 30.08.2018
  • 30. August 2018
    Auf einer Wand in der Zionskirchstrasse auf der Seite des Ortsteils Mitte des Bezirk Mitte wurden Schmierereien entdeckt, welche mit falschen Vergleichen die SS und den neonazistischen, terroristischen NSU verharmlosen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. August 2018
    In seiner Rede zur roten Beleuchtung des Lichtenberger Rathauses bei der „Nacht der Politik“ verglich der AfD-Verordnete Heribert Eisenhardt den Nationalsozialismus mit der DDR als „die beiden zentralen Diktaturen des 20. Jahrhunderts“ und die SA mit dem „Schwarzen Block“. Er suggerierte dabei, dass der „Schwarze Block“ vom Familienministerium finanziert sei. Diese Statements sowie das Vorzeigen der Hakenkreuz- und der SED-Fahne wurde als NS-verharmlosend empfunden. Verordnete anderer Parteien ordneten die Rede als „vulgäre Totalitarismustheorie“ ein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. August 2018
    Antisemitische Anfeindung von Justizsenat, RIAS, AAS, JFDA und GenStA Berlin auf Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. August 2018
    Am und im Umfeld des S-Bhf. Schöneweide wurden ca. 60 extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Darunter war Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (HaKeNKReuZ), "Antifa Untermenschen", "Antifa heißt Opfer sein" mit der Darstellung einer erschossenen Person und "Wir wissen wer der Babo ist" mit einem Bild von Adolf Hitler.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. August 2018
    An der Bushaltestelle am Alice-Salomon-Platz (Linie 195) wurde ein Aufkleber der aktionistisch orientierten und völkischen Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    Der Fahrplan der Bushaltestelle Naumburger Ringe wurde mit dem Schriftzug "NO ISLAM" in grüner Farbe (mit Edding) beschmiert.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    Am Naumburger Ring wurden mehrere neonazistische Aufkleber ("Anti-Antifa", "Nazi-Kiez" oder Aufruf zur Hess-Demonstration) entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    In der Nähe der S-Bahnhofs Marzahn wurde an einer Straßenlaterne ein schon teilweise entfernter Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. August 2018
    Im Ortsteil Pankow in der Neumannstraße wurde ein Ankündigungsplakat der SPD für ein Fest mit dem Slogan "Mörder, ihr tötet unser Deutschland" beschmiert.
    Quelle: SPD Pankow
  • 29. August 2018
    In der Wilhelminenhofstr. wurden sieben rassistische Aufkleber, die sich gegen Geflüchtete richteten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. August 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden vor Haustüren in der Binzstraße israelische Papierflaggen an Zahnstocher in Hundehaufen gesteckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. August 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 25 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 29. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. August 2018
    Bewertung des Jüdischen Museums Berlin auf Tripadvisor, Titel: "Hitler", Inhalt: "Hitler hat definitiv zu wenig juden getötet da wäre mehr drin gewesen.trotzdem eintritt zu teuer also jüdische preise so wieman es erwartet hätte in diesem sinne 88"
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. August 2018
    Auf einer Sitzbank am Helene-Weigel-Platz wurden extrem rechte Schmiereien entdeckt. Zum einen die Parole "Asyl=Hass", zum anderen ein Hakenkreuz.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. August 2018
    An der Fassade eines Gebäudes in Alt-Marzahn, in dem sich mehrere soziale Einrichtungen befinden, wurden zwei Aufkleber des rechtspopulistischen "Compact-Magazins" entdeckt. Zuvor war ein dort angebrachter "Refugees welcome"-Aufkleber entfernt worden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. August 2018
    Auf der Höhe der Flüchtlingsunterkunft Blumberger Damm schrie gegen acht Uhr morgens eine Person aus einem vorbeifahrenden Auto heraus laut "Ausländer raus!". Der Vorfall wurde der Bereitschaftspolizei gemeldet.
    Quelle: GU Blumberger Damm / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. August 2018
    Unter einem Plakat, das auf dem Alice-Salomon-Platz für das bezirkliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" wirbt, wurden mehere handschriftlich beschriebene Zettel gefunden. Auf einem der Zettel beleidigte der Verfasser bzw. die Verfasserin die Bundeskamzlerin Merkel und bedient sich dabei verschwörungsideologischer und muslimfeindlicher Denkfiguren.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. August 2018
    Am Einkaufszentrum Schöneweide (S-Bhf. Schöneweide) wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. August 2018
    Auf einem Telekomkasten an der Ecke Alt-Moabit/Stromstraße ist ein Aufkleber mit der Beschriftung „Merkel muss weg“ entdeckt und entfern worden. Der Aufkleber ist der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen.

    Am selben Telekomkasten ist offiziell ein Plakat des Bündnis "Zusammen gegen Rassismus in Wedding & Moabit" angebracht, das teilweise beschmiert wurde. Ebenso wurde ein weiteres Schild von "Demokratie in der Mitte. Partnerschaften für Demokratie in Wedding & Moabit" beschmiert, wobei die Schriftzüge durchgestrichen wurden.
    Quelle: Demokratie in der Mitte/Zusammen gegen Rassismus
  • 28. August 2018
    Am 28. August 2018 wurde in der Niebuhrstr. 55 (Ecke Wilmersdorferstr.) in Charlottenburg ein großes Graffiti mit dem Schriftzug "Fuck Antifa" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 28. August 2018
    In einem Kinderwagen in einem Wohnhaus in Niederschöneweide wurden Hundekot und Sand entdeckt. In dem Wohnhaus stehen weitere 5 Kinderwagen anderer Mietparteien. Der verschmutze Kinderwagen gehört einer kürzlich ins Haus gezogenen schwarzen Frau, deren Wagen bereits am 23.8. verschmutzt wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. August 2018
    Ein 27-jähriger Angestellter eines Lokals wird gegen 22.50 Uhr von einem 59-jährigen Mann, der vor dem Lokal extrem rechte Parolen ruft, rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin vom 16.10.2018, ReachOut
  • 28. August 2018
    Die Fraktion der AfD-Reinickendorf veranstaltete einen „Bürgerdialog“, bei dem auch Beatrix von Storch sprach, die sich in der Vergangenheit mehrfach durch rassistische Ausfälle hervorgetan hatte. Bei der Veranstaltung trugen mehrere Teilnehmer_innen eine blaue Kornblume. Die Blume war vor dem Zweiten Weltkrieg ein Erkennungszeichen der damals verbotenen österreichischen Nationalsozialist_innen und zuvor ein Zeichen der deutsch-nationalen und antisemitischen Schönerer-Bewegung in Österreich.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 28. August 2018
    Gegen 18.05 Uhr wird ein 46-jähriger Mann in einer Seitenstraße der Senefelder Straße von einem 53-jährigen Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 27. August 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 189. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 20 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 27. August 2018
    Auf einer Parkbank am Weigandufer, Ecke Fuldastraße wurde eine rassistische Schmiererei dokumentiert und beseitigt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. August 2018
    An einen Mülleimer in der Hasselwerderstr. wurde "Nazi Kiez" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. August 2018
    Am Abend beleidigte ein Hundebesitzer in der Florian-Geyer-Str. einen Familienvater, der mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern unterwegs war, rassistisch. Zudem hetzte er seinen Hund auf den Betroffenen, der zum Glück nicht biss. Darauf kam der Rassist mit geballten Fäusten auf den Betroffenen zu. Zu diesem Zeitpunkt schritt ein Passant in das Geschehen ein woraufhin der Rassist flüchtete.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 26. August 2018
    Am 26. August 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. August 2018
    Eine Frau wurde in der Sewanstraße von mehreren Personen bedroht und beleidigt. Dabei identifizierten sich die Täter als Neonazis und drohten damit, dass sie sich bald nicht mehr sicher im Kiez bewegen könnte. Die Täter waren sehr aggressiv und bedrohten anschließend auch Migrant_innen rassistisch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2018
    In der S7 Richtung Ahrensfelde ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag (zwischen 01:00 und 02:00 Uhr) zu rassistisch motivierten Beleidungen und Angriffen gegen mehrere Personen gekommen. Ein offenbar alkoholisierter Mann mittleren Alters randalierte in der S7 zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg und beleidigte zwei Personen rassistisch. Als die zwei Personen am Bahnhof Lichtenberg die S-Bahn verließen, richtete der Mann seine Wut auf einen anderen Mann und beschimpfte auch diesen rassistisch. Schließlich trat er sogar mehrfach nach dem jungen Mann. Daraufhin kamen zwei couragierte Miitfahrer dem jungen Mann zur Hilfe und gingen dazwischen.In der Folge wurde die Polizei verständigt, die den Täter am S-Bahnhof Springpfuhl festnahm. Das Opfer hat offenbar keine Verletzungen davongetragen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. August 2018
    Auf einem Stromkasten am Columbiadamm, Ecke Hermannstraße wurde ein Sticker der Nationalen Sozialisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. August 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurde eine Frau auf dem Dorffest Heinersdorf antimuslismisch-rassistisch beleidigt. Ein Mann (zwischen 50-60 Jahren) frage die Frau, ob sie mit ihrem Kopftuch dusche oder schläft. Ebenfalls fragte er sie herablassend und beleidigend über ihr Intim- und Sexualleben.
    Quelle: Zukunftswerkstatt Heinersdorf
  • 25. August 2018
    In einem Supermarkt in der Nähe der Borsigwerke in Tegel legten Unbekannte einen flüchtlingsfeindlichen Werbeflyer für die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit aus. Darin wurden die Zuwanderung von Geflüchteten als "Selbstaufgabe Deutschlands" bezeichnet, männliche Geflüchtete pauschal als Gewalttäter und insbesondere muslimische Migrant_innen als integrationsunwillig dargestellt. Außerdem wurde die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl und "ausnahmslose Abschiebungen" gefordert, d.h. auch von Personen, denen Folter und Tod droht.
    Quelle: Register Spandau
  • 24. August 2018
    An der Ecke Michael-Brückner-Str./ Sterndamm wurden 2 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. August 2018
    Am 24.08.18 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. August 2018
    Ein sichtbar betrunkener Mann beschimpfte um 1 Uhr nachts zwei Männer in der S-Bahn rassistisch. Sie entzogen sich am S-Bhf. Lichtenberg der Situation. Der Mann wurde nach weiteren Beschimpfungen, Angriffen und Sachbeschädigungen in der Bahn von der Polizei in Springpfuhl festgenommen.
    Quelle: polis*
  • 24. August 2018
    Im Ortsteil Pankow fährt in der Florastraße ein Auto an einem Jugendzentrum vorbei und bepöbelt Jugendliche als "Zeckenpack".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. August 2018
    Am 24. August 2018 wurde im Volkspark Wilmersdorf im Bereich der Straße am Schoelerpark antisemitische, geschichtsrevisionistische und holocaustleugnende Propaganda gefunden. Auf jeder zweiten Parkbank wurden Flugblätter in deutscher und englischer Sprache ausgelegt, die wie Briefe aussahen. Das Existenzrecht Israels wird angezweifelt und der Mythos einer zionistisch jüdischen Weltverschwörung propagiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisbüro
  • 24. August 2018
    Am 24. August 2018 wurde im Volkspark Wilmersdorf im Bereich der Straße am Schoelerpark antisemitische, geschichtsrevisionistische und holocaustleugnende Propaganda gefunden. Auf jeder zweiten Parkbank wurden Flugblätter in deutscher und englischer Sprache ausgelegt, die wie Briefe aussahen. Es wurden antisemitische Verschwörungstheorien mit geschichtsrevisionistischen Inhalten propagiert, der Holocaust geleugnet und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung aufgegriffen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisbüro
  • 23. August 2018
    In der Tabbertstr. wurden 2 rassistische Aufkleber der JN (Junge Nationalisten - NPD-Jugendorganisation) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. August 2018
    Auf die Rückseite einer Informationstafel wurde "Moslems raus" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. August 2018
    In Baumschulenweg, insbesondere am Rodelbergpark, wurden insgesamt 7 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Neue Krugallee wurde "Kanacken raus" und "AfD" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. August 2018
    Am Mühlengrund wurden Aufkleber der „Identitären Bewegung“ gegen den „Großen Austausch“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 23. August 2018
    In einem Kinderwagen in einem Wohnhaus in Niederschöneweide wurden Krümel und Sand entdeckt. In dem Wohnhaus stehen weitere 5 Kinderwagen anderer Mietparteien. Der verschmutze Kinderwagen gehört einer kürzlich ins Haus gezogenen schwarzen Frau. Weil am 28.8. und 5.9. weitere Verschmutzungen und Beschädigungen am Kinderwagen erfolgen, wird ein rassistischer Hintergrund angenommen.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. August 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. August 2018
    Die AfD Reinickendorf hetzte im August mehrfach auf Facebook gegen Geflüchtete. Sie teilte einen Bild-Artikel über Angriffe mittels Messern und machte dafür pauschal Zuwanderer_innen verantwortlich, indem sie kommentierte: „Masseneinwanderung ist MESSEREINWANDERUNG“ (23. August). Der von der AfD-Bundestagsfraktion erfundene demagogische Begriff „Messereinwanderung“ entmenschlicht Zuwanderer_innen, indem er sie durch Gegenstände ersetzt, und schürt Hass auf sie, indem sie schon im Begriff mit Messerangriffen verbunden werden. Geflüchteten, die in einer Sporthalle in Wittenau untergebracht waren, unterstelle die AfD Reinickendorf pauschal, sie seien Betrüger_innen und hätten keine echten Fluchtgründe (17. August). Geflüchtete wurden einem scheinbar homogenen „uns“ gegenübergestellt: „Wer sich als Flüchtling ausgibt, für den werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, doch wo es um unsere Kinder geht, da macht man keinen Finger krumm.“ Der Beitrag wurde mit einem Foto des Reinickendorfer AGH-Abgeordneten Thorsten Weiß bebildert.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 23. August 2018
    Am 23. August 2018 wurde im Volkspark Wilmersdorf im Bereich der Straße am Schoelerpark antisemitische, geschichtsrevisionistische und holocaustleugnende Propaganda gefunden. Auf jeder zweiten Parkbank wurden Flugblätter in deutscher und englischer Sprache ausgelegt, die wie Briefe aussahen. Das Existenzrecht Israels wird angezweifelt und der Mythos einer zionistisch jüdischen Weltverschwörung propagiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisbüro
  • 23. August 2018
    Am 23. August 2018 wurde im Volkspark Wilmersdorf im Bereich der Straße am Schoelerpark antisemitische, geschichtsrevisionistische und holocaustleugnende Propaganda gefunden. Auf jeder zweiten Parkbank wurden Flugblätter in deutscher und englischer Sprache ausgelegt, die wie Briefe aussahen. Es wurden antisemitische Verschwörungstheorien mit geschichtsrevisionistischen Inhalten propagiert, der Holocaust geleugnet und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung aufgegriffen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisbüro
  • 22. August 2018
    Auf der Märkischen Allee (Höhe Flämingstrasse) entdeckte ein Passant zwei Aufkleber der extrem rechten DVU.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. August 2018
    Vor einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Zossener Straße sowie in der Zossener Straße/Ecke Landsberger Allee wurden mehrere NPD-Aufkleber mit muslimfeindlichen Parolen entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. August 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in der Nähe des Bucher Bürgerhauses Aufkleber mit dem Slogan "Widerstand gegen Volksverräter" (heimatverbunden.net) entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. August 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Florastraße bei dem Jugendzentrum JUP e.V. Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: JUP e.V.
  • 22. August 2018
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Demonstration der AfD Brandenburg unter dem Motto "Merkel muss weg!" vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten statt. Ca. 30 Demonstrationsteilnehmende folgten Reden, in denen rassistisch und aggressiv gegen die Flüchtlings- und Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht wurde. Beteiligt war auch der rechte Verein "Zukunft Heimat e.V." aus Cottbus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. August 2018
    Schoa relativierender und Israel delegitimierender Tweet an Berlin gegen Nazis
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. August 2018
    Auf dem Kaisersteg wurden 2 rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. August 2018
    Am Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber mit der Beschriftung „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist der extrem rechten Organisation "Wir für Deutschland" zuzurechnen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. August 2018
    Gegen 21.45 Uhr wurden zwei Männer, 25 und 26 Jahre alt, in der Hertastraße von zwei Unbekannten LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der 25-Jährige wurde geschlagen und getreten. Als der Betroffene auf dem Boden lag, bewarfen ihn die beiden unbekannten Männer mit Pflastersteinen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1728
  • 21. August 2018
    Ein Schwarzer Junge wird auf dem Schulhof einer Weddinger Schule rassistisch mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. August 2018
    Am Vormittag wurde ein Hakenkreuz und SS Ruhnen an einem Spielplatz an der Modersohnstraße entdeckt, außerdem auch in zwei Höfen in der Modersohnstraße und der Corintstraße. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 20. August 2018
    Um 18.30 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof die Auftaktveranstaltung zum 188. BärGiDa-Abendspaziergang statt. Ungefähr 15 Personen verfolgten die anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Aktionsbündnis #NoBärgida
  • 20. August 2018
    Auf dem Gelände des Krankenhauses Herzberge wurde ein Dutzend Aufkleber mit der Aufschrift „FCK NTF“ („Fuck Antifa“) gefunden. Sie sind über den Versand eines Hallenser Neonazis zu beziehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2018
    In der Lincolnstraße wurden Flugblätter der Neonazipartei „Der III. Weg“ in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt.
    Quelle: pad Berlin
  • 20. August 2018
    Im Ortsteil Niederschönhausen liefen gegen 20:00 Uhr in der Blankenburger Straße zwei junge Männer. Es fuhr ein Auto vorbei, mit weiteren Männern, die die Fußgänger offensichtlich kannten. Aus dem Auto wurde mit „Sieg Heil“ gegrüßt. Die Fußgänger zeigten als Erwiderung den Hitlergruß.
    Quelle: EAG
  • 20. August 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden erneut am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße, Choriner Straße, Schwedter Straße und Zionskirchstraße mehrere Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung" oder "Still Not Loving Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. August 2018
    Im Ortsteil Mitte wurden erneut zwischen Zionskirchplatz und Arkonaplatz mehrere Aufkleber der rechtsradikalen Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese waren mit den Slogans bedruckt: "Defend Europe", "Aus Liebe zum Eigenen", "Identitäre Bewegung", "Still Not Loving Antifa" und "Prinz Eugen Leonidas - Karl Kartell do it again".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. August 2018
    Am ersten Schultag der Oberstufe (11. Klasse) werden die 5 Schwarzen Kinder der Klasse gefragt welchen "Hintergrund" sie haben. Ein Mädchen wird zusätzlich gefragt, warum sie dann so hell sei. Der Lehrer behauptet er sei ein großer Kulturexperte und kenne sich gut mit "fremden" Kulturen aus.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 20. August 2018
    In Wannsee wurden zwei Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ gegen „Islamisierung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. August 2018
    In Zehlendorf-Mitte wurden zwei Aufkleber mit dem Slogan „Keine Mensur ist illegal“ entdeckt und entfernt. Diese Aufkleber werden von der Identitären Bewegung Bayern vertrieben.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. August 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine „Schutzzonen“-Aktion am Berliner Hauptbahnhof durch. Inhalt der aktuellen NPD-Kampagne ist es, „Schutzzonen“ ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei. Die faschistische Partei will sich mit diesen gefilmten Aktionen von "auf Streife" gehenden NPD-Aktivisten in roten "Schutzzonen"-Westen als Ordnungspartei gegen "Ausländerkriminalität" profilieren.

    In Berlin-Mitte seien Roma oder dafür gehaltene Menschen durch NPD-Aktivisten in roten "Schutzzonen"-Westen vertrieben worden, teilte die NPD auf Facebook und auf ihrer Homepage mit. Einige der Betroffenen waren offenbar minderjährig; sie wurden fotografiert und gefilmt und die Fotos und ein Film wurden ohne ihr Einverständnis im Internet veröffentlicht. Auf ihrer Homepage behauptet die NPD, „Betrüger und Zigeuner“ seien „des Platzes verbannt“ worden. Im entsprechenden Facebook-Post heißt es: „Die meist minderjährigen Jungs und Mädchen aus vornehmlich Osteuropa sind täglich in Touristen-Zentren unterwegs, um gutgläubige Deutsche und andere Gäste um ihr Bargeld zu erleichtern.“ Dabei ist auf dem Foto lediglich ein Teil des Gesichts der Betroffenen durch einen schwarzen Balken verborgen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Amaro Foro
  • 20. August 2018
    Mehrere Neonazis der Berliner NPD führten eine „Schutzzonen“-Aktion im Tiergarten durch. Inhalt der aktuellen NPD-Kampagne ist es, „Schutzzonen“ ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.

    Im Tiergarten versuchten NPD-Aktivisten in roten "Schutzzonen"-Westen Roma oder dafür gehaltene Menschen zu vertreiben. Einige der Betroffenen, auch offenbar Minderjährige, wurden dabei gefilmt und ein Film wurden ohne ihr Einverständnis im Internet auf den Homepages der NPD veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Amaro Foro
  • 20. August 2018
    Zum Schutz der Betroffenen wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. August 2018
    Antisemitische E-Mail an den Zentralrat der Juden in Deutschland
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. August 2018
    Ausgang Görlitzer Park / Oppelner Straße urinierte ein Mann von außen an die Parkmauer. Dies wurde von einem anderen Mann bemerkt, der sofort begann, den Urinierenden schwulenfeindlich zu beschimpfen. U. a. schrie er: "Wem gehört der Park? Wem gehört der Park? Der Park gehört afrikanischen Kindersoldaten" und Gewaltandrohungen wie: "Dich sollte man nackt durch die Straße treiben, da wirst du sehen was passiert", "man sollte dich in den A... ficken" u. ä. Offenbar sah er die zugeschriebene Homosexualität als Affront für afrikanische Männer im Park, zu denen er selbst nicht gehörte. Der Beschimpfte reagierte deeskalierend und ging weg. Eine Zeugin rief irgendwann: "Es reicht."
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. August 2018
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber der „Autonomen Nationalisten“ und des „III. Wegs“ entfernt. Sie richteten sich gegen die Antifa.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 19. August 2018
    An der Kreuzung Rheinstraße/ Schmiljanstraße wird auf einem Kasten die mit Edding geschriebene Parole „Refugees not welcome“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. August 2018
    Gegen 23 Uhr beleidigte und bedrohte ein Mann eine Frau in der Isarstraße LGBTIQ*-feindlich. Der Mann äußerte Todesdrohungen gegen die Betroffene. Anwesende Passant*innen griffen nicht ein.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. August 2018
    Auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Rathaus Neukölln wurde eine Frau gegen 15 Uhr aus einer Personengruppe heraus transfeindlich beleidigt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. August 2018
    Am 19. August 2018 wurden am S-Bahnhof Grunewald rechte Aufkleber mit den Aufschriften „Sag auch Du Nein zur Lügenpresse“, „Merkel muss weg“ und „Gutmenschen? Nein Danke.“ entdeckt. Diese Aufkleber werden dort wöchentlich vorgefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. August 2018
    Israel delegitimierender Tweet an Berlin gegen Nazis
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. August 2018
    Am 19. August wurde an einem Bauzaun an der Warschauer Straße zwei durchgestrichene Davidsterne entdeckt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. August 2018