Chronik

  • 26. November 2021
    In der Elsenstr. (9) und der Heidelberger Str. (6) wurden insgesamt 15 Schriftzüge gegen Antifaschist*innen einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2021
    Eine Frau asiatischer Herkunft wurde im Beisein ihrer Tochter in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer weißen Kundin rassistisch beschimpft und ihr wurde gesagt, sie gehörten nicht nach Deutschland und würden Krankheiten einschleppen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. November 2021
    In der Fuldastr. wurde ein Hakenkreuz gemeldet, das auf eine mobile Toilette geschmiert wurde. Es wurde von einer anderen Person bereits übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. November 2021
    Auf einem Mülleimer am Celalettin-Kesim-Platz am Kottbusser Tor wurde eine "Impfen macht frei"-Schmiererei entdeckt. Das Ordnungsamt wurde von der Person, die die Schmiererei entdeckt hatte, aufgefordert, sich um die Entfernung zu kümmern.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. November 2021
    Ein Fahrgast einer S-Bahn wurde in der vergangenen Nacht durch einen Unbekannten während der Fahrt in Moabit rassistisch beleidigt und verletzt. Ein 33-Jähriger war gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S 42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher reagierte mit rassistischen Beleidigungen und warf beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. Der Tatverdächtige verließ den Bahnhof in unbekannte Richtung.
    Quelle: Polizeimeldung vom 22.11.2021
  • 22. November 2021
    An der Ecke Oberspreestraße Bruno-Bürgel-Weg wurden fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2021
    In mehrere Briefkästen in der Bergaustr. wurden Flugblätter von verschiedenen Reichsbürger-Plattformen gesteckt. Unter anderen wurde darin die antisemitische Verschwörungserzählung vom "Great Reset" verbreitet, die aktuell insbesondere unter Corona-Leugner*innen viral geht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2021
    An der Ecke Weißenseer Weg / Konrad-Wolf-Straße wurden etliche Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    Am Roederplatz wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    An der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gemeldet, der auf einen Antifa-Sticker geklebt wurde und zusätzlich auf die Corona-Pandemie Bezug nimmt. Er befand sich auf einem Fahrradständer vor dem Eingang zum Impfzentrum im Ringcenter II.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    Eine Person berichtete, dass sie zum wiederholten Mal auf eine veröffentlichte Instagram-Story, die LGBTIQ*-freundlich war, verurteilende Kommentare erhalten hat. In einem der Kommentare hieß es, dass man Kindern nicht beibringen solle, dass LGBTIQ*-Personen "normal" seien.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 22. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen durch Security-Mitarbeiter bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. November 2021
    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" führte einen Stand vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" durch, der zur Anwerbung von Mitgliedern genutzt wurde. Zugleich verteilten sie Flugblätter in umliegenden Briefkästen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. November 2021
    Gegen Mittag fuhren drei Personen mit der U8 Richtung Wittenau. Ein fremder Mann, der seine Maske demonstrativ unterm Kinn trug, setzte sich zu ihnen. Als eine der drei Personen ihn bat seine Maske richtig aufzusetzen, begann der Mann sofort damit die Gruppe zu beleidigen. Er nannte sie "Arschlöcher" und "Dreckszecken". Die meldende Person hatte den Eindruck, der Mann sei rechtsradikal und kurz davor gewalttätig zu werden gewesen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. November 2021
    Eine Gedenktafel des Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel in der Petersallee im Wedding wurde mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beschmiert und dadurch beschädigt. Die Tafel informiert über den Kolonialverbrecher Carl Peters.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2021
    Zwischen der Weitlingstraße und der Wönnichstraße wurden gegen politische Gegner_innen gerichtete Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2021
    Am Alexanderplatz, zwischen Brunnen der Völkerfreundschaft und S-Bahnhof, beleidigte gegen 14:50 Uhr ein christlicher Missionar Teilnehmende einer Gedenkveranstaltung zum Transgender Day of Remembrance. Er behauptete, trans zu sein wäre sündhaft und er drohte ihnen mit der Strafe Gottes.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. November 2021
    In der Bushaltestelle Alt-Marzahn wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. November 2021
    Rund um den S-Bahnhiof Charlottenburg wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" mit rassistschem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. November 2021
    In Briefkästen in Johannisthal wurde ein rassistischer Flyer der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt. Der Flyer thematisierte die Mietenpolitik und enthält rassistische Forderungen und Formulierungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. November 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurden zwei Schmierereien im Anita-Berber-Park und an der Herrfurthstr. gemeldet, die einen verharmlosenden Bezug zum NS ziehen ("Impfen macht frei").
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. November 2021
    Im Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische Aufkleber und Zettel entdeckt und entfernt. Auf sieben wurde die Shoah relativiert, weitere verbreiteten auf andere Weise NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. November 2021
    In der Boxhagener Straße wurde eine Person aus homophober Motivation aus einer Gruppe junger Erwachsener heraus angegriffen. Unvermittelt wurde dem Opfer mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Das Opfer hatte Verletzungen an der Stirn und am Hinterkopf. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. November 2021
    An der Haltestelle Nipkowstr./Radicke Str. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 18. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Versammlung am Brandenburger Tor statt. Ein Reichsbürger hielt dort eine rassistische Rede. Rund 30 Teilnehmende zogen von dort durch den Tiergarten zum Großen Stern und verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 18. November 2021
    In der Schönagelstraße, nahe einer reaktivierten Unterkunft für Geflüchtete in Marzahn, wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    Am Wuhle-Wanderweg Ecke Schillerfalterstraße wurde ein Graffiti, mit positivem Bezug auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess mit schwarzer Farbe angebracht, entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    Rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager wurden erneut NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Es wurde dreimal der extrem rechte Zahlencode "88" mit lila und schwarzer Farbe an einer Wand hinterlassen. Mit der gleichen lilanen Farbe wurde ebenfalls erneut ein Phallus-Symbol an die Wand geschmiert. Bereits in den Tagen zuvor wurden LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Schmierereien sowie Phallus-Symbole mit identischer Farbgebung in der näheren Umgebung entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    In der Bergaustr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete und aus einem neonazistischem Onlineversand stammte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. November 2021
    Im Köpenicker Ableger eines Querdenken-Telegramkanals wurde ein Bild des Eingangstors des Konzentrationslagers Auschwitz geteilt, auf dem der Spruch "ARBEIT MACHT FREI" in "IMPFEN MACHT FREI" verändert wurde.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. November 2021
    In der Zechliner Straße wurden Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN und anti-muslimische Aufkleber der "Identitären" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2021
    In der Elli-Voigt-Straße wurden Aufkleber des "III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2021
    Am U-Bahnhof Wuhletal wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. November 2021
    An der Bushaltestelle Siriusstr. wurden 6 Hakenkreuze und der Schriftzug "Nazi Zone" entdeckt und der BVG zur Reinigung gemeldet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. November 2021
    An der Louis-Lewin-Straße Ecke Torgauer Straße wurden rund ein Dutzend Plakate der neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. November 2021
    Während einer öffentlichen Sitzung an einer Hochschule verwendete eine Rednerin einen rassistischen Begriff.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. November 2021
    In der Osloer Straße wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2021
    An einen Supermarkt wurde "1933 Die Geschichte wiederholt sich", mit Kreide geschrieben, entdeckt und entfernt. Dieser und ähnliche Schriftzüge tauchen seit Ende 2020 nördlich der Frankfurter Allee Nord auf und beziehen sich auf die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie. Aufgenommen wird dieser wegen eines relativierenden Bezugs zum NS.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2021
    Eine Frau mit Kopftuch wurde im Bus zwischen Wartenberg und Hohenschönhausen von zwei Frauen, die ihr gegenüber saßen, beleidigt und angepöbelt. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu rufen, hörten die beiden Frauen auf.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 17. November 2021
    Am Roederplatz wurden zwei Sticker mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt. In der Elli-Voigt-Straße hing außerdem ein Sticker mit der Aufschrift "Deutschland Hooligans. Antifa zerschlagen".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. November 2021
    In der Ahornstraße in Steglitz wurden Aufkleber der Jugendorganisation der AfD, der Jungen Alternative, entdeckt und entfernt. Sie trugen die Parole "Heimatschutz statt Mundschutz".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Im Afrikanischen Viertel in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge und der Gedenktafeln zur Kolonialgeschichte des Afrikanischen Viertels wurden drei anti-Schwarze rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Eine Frau wurde in einer Arztpraxis bei der Anmeldung nach ihren Beschwerden gefragt. Als sie antwortete, dass sie lieber mit der Ärztin in ihrer Landessprache darüber sprechen wolle, weil sie sich dann besser ausdrücken könne, wurde ihr gesagt, dass sie in Deutschland sei und Deutsch zu sprechen habe. Die behandelnde Ärztin nahm ihr Personal für dieses Verhalten in Schutz, stellte während der Behandlung eine Diagnose und forderte die betroffene Frau auf, die Praxisräume zügig zu verlassen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 16. November 2021
    Nahe des Helene-Weigel-Platzes wurde ein Aufkleber an einem Papierkorb entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. November 2021
    In der Münsterlandstraße Ecke Maximilianstraße wurde wieder ein Aufkleber der Antifa so verändert, dass nun "Faschistische BUND Aktion" darauf steht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. November 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsch" gemeldet, der dazu verschiedene Bilder aus dem NS (Nationalsozialismus) zeigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. November 2021
    Am Freiaplatz wurde an einen Aufkleber gegen die AfD ein Sticker angebracht, auf dem steht: "Bekannte Terroristen einzufliegen ist Nächstenliebe Scheiss auf den Rest".
    Quelle: Licht-Blicke
  • 15. November 2021
    In der Langhansstraße, Roelckestraße und in der Streustraße wurde die Sprüherei "AHM" mehrmals entdeckt. AHM steht für Antifa-Hunter-Miliz.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 15. November 2021
    Auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Rathaus Steglitz kam es am Nachmittag zu einer homofeindlichen Beleidigung. Zuerst rempelte der Täter den Telefonierenden an und beleidigte ihn anschließend homofeindlich, danach stieg er in eine S-Bahn und verschwand.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 15. November 2021
    In Moabit wurde eine Frau antimuslimisch-rassistisch von zwei Nachbar*innen beleidigt. Die Frau und ihre Familie wird schon seit Monaten immer wieder auf unterschiedliche Weise von diesen beiden Nachbar*innen drangsaliert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Chausseestraße in Mitte wurden zwei NS-relativierende, verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    Ein Mann afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz des Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber der JN, der Jugendorganisation der neonazistischen NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Große-Leege-Straße wurden zahlreiche Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands gemeldet und entfernt. Sie tragen die Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2021
    In der Turmstraße in Moabit wurden zwei Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. November 2021
    In der Warteschlange vor einer Pizzeria in der Herrfurthstraße beleidigte und bedrohte ein junger Mann eine Transperson, in dem er ihr den Mittelfinger zeigte und ihr sagte: "Früher hätte man Leute wie Dich vergast.".
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 14. November 2021
    Auf den Friedhof XII in Berlin-Buch führte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - ein selbstbezeichnetes "Heldengedenken" am Volkstrauertag durch. Sie stellte hierbei ein paar Kerzen mit den Slogan der Jugendorganisation auf.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. November 2021
    In der Gegend Ernst-Barlach-Straße, Rostocker Straße und Woldecker Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck you Israel" gefunden. Sie wurden in einem Neonazi-Versand bestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2021
    An der Tramhaltestelle Roederplatz wurde wieder ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. November 2021
    In einer Bar in Marzahn-Nord wurden Fans des Fußballvereins "SV Babelsberg 03" angegriffen und antisemitisch beschimpft. Nach einem Fußballspiel, das im benachbarten Ahrensfelde stattfand, besuchten die Fußballfans die nahe gelegene Bar. Nach kurzer Zeit kamen ca. 20 rechte Hooligans in die Bar, die offensichtlich Anhänger*innen eines rivalisierenden Fußballvereins waren, und bedrohten die Babelsberg-Fans. Mit Drohungen sowie Schubsen und leichten Tritten drängten sie die Babelsberg-Fans aus der Bar. Dabei riefen sie u.a. "Judenschweine Babelsberg".
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. November 2021
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurden gegen Mittag dutzende Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben ein LGBTIQ*-feindliches Statement ab.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. November 2021
    In einem Lokal im Ortsteil Mitte wurden zwei Schwarze Männer von zwei weißen Männern angepöbelt und rassistisch beleidigt. Da sie keine Unterstützung erhielten, verließen sie daraufhin schnell das Lokal.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. November 2021
    Gegen 21 Uhr wurde ein 43-jähriger Gehbehinderter unter der S-Bahnbrücke Grunerstraße angegriffen und geschlagen. Einer der drei Angreifer schlug dem auf zwei Gehhilfen laufenden Mann zunächst mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte. Nun schlugen und traten zwei unbekannte Täter des Trios auf den 43-Jährigen ein, wobei einer von beiden auch eine der Gehhilfen des Angegriffenen benutzte. Der dritte Unbekannte stand daneben und beobachtete die Tat. Anschließend flüchteten sie vom Ort und ließen den Angegriffenen verletzt liegen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.11.2021
  • 13. November 2021
    Am Fröbelplatz wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogans: "NS AREA", "Tradition bewahren" (mit schwarz-weiß-roten Rand), "Tradition ist unbezahlbar (mit schwarz-weiß-roten Hintergrund), "Deutschland erwache" (mit einem Bild eines ehemaligen Fernsehkoches), "No solidarity with criminal N*-Wort" und "Lügenfresse" (mit einem Bild von Angelika Merkel). Darüber hinaus gab es einige Aufkleber von einem rechten Online-Versandhandel sowie von einer rechten Partei.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 13. November 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden antimuslimisch rassistische Flyer ausgelegt und verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. November 2021
    Am Wuhlewanderweg, rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager, wurden LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt (u.a. "NO LGBTQ"). Bereits wenige Tage zuvor wurde in der Umgebung eine ähnliche Schmiererei mit dem Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. November 2021
    Am Platz des 18. März stand vor dem Brandenburger Tor ein extrem rechter Aktivist mit einer umgekehrten Deutschlandfahne und einem Aufsteller, mit dem verschwörungsideologische Inhalte gegen Infektionsschutzmaßnahmen verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. November 2021
    In der Rüdigerstraße wurde zweimal in schwarzer Farbe die Zahl 88 auf Postlagerkästen gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. November 2021
    Im Akazienwäldchen, nahe der Allee der Kosmonauten, wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Eines der entdeckten Motive wird von einem Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet und bezieht sich u.a. positiv auf inhaftierte Holocaustleugner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2021
    An einer Stele in der Raoul-Wallenberg-Straße Ecke Franz-Stenzer-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2021
    In der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg wurden rassistische Aufkleber entdeckt, die sich gegen die Aufnahme geflüchteter Minderjähriger richten.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 11. November 2021
    Am Zoologischen Garten in Charlottenburg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 11. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete, dass es in einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Mitte wiederholt zu rassistisch abwertendem Verhalten gegenüber Schwarzen Personen durch Sicherheitsmitarbeitende gekommen sei. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. November 2021
    Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. November 2021
    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Kaulsdorf beleidigte eine, scheinbar alkoholisierte, Frau einen Mann rassistisch. Sie lief dabei bedrohlich auf ihn zu und sagte, dass alle, die so aussehen würden wie er, Deutschland verlassen sollten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. November 2021
    In der Wilhelminenhofstraße, in der Nähe des Campus der HTW, wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die neonazistische Band "Kategorie C" bewarb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2021
    In der Anzengruberstraße sowie Weichsel- und Erkstraße wurden NS-verharmlosende Sprüche und Kürzel auf Plakaten hinterlassen, die die aktuelle Corona-Pandemie mit dem NS-Faschismus vergleichen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. November 2021
    In der Bremer Straße in Moabit wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund" und betreibt eine Webseite, auf die der Aufkleber auch hinweist. Sie sind eng verbunden mit weiteren Reichsbürgergruppierungen wie dem "Vaterländischen Hilfsdienst" oder auch mit „Bismarcks Erben“ und dem daran angeschlossenen „Preußischen Institut“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. November 2021
    In der Pistoriusstraße auf dem Parkplatz eines Einzelhandelskaufhaus wurde ein Auto mit einem QAnon Aufkleber entdeckt. QAnon ist eine extrem rechte Verschwörungsideologie.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 9. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand vor dem Paul-Löbe-Haus in Tiergarten eine Reichsbürger*innen-Kundgebung statt, organisiert von der Gruppe "Staatenlos" um einen ehemaligen NPD-Kader, auf der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet wurden. Vor ca. 20 Teilnehmenden erklärte der Anführer von Staatenlos u.a., der Jüdische Weltkongress hätte dem Deutschen Reich den Krieg erklärt und damit den 2. Weltkrieg verursacht. Bereits in den vergangenen Jahren provozierte diese Gruppierung mit ähnlichen Veranstaltungen zum 9. November.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Berlin gegen Nazis
  • 9. November 2021
    Am Stuttgarter Platz auf Höhe der Leonhardtstraße in Charlottenburg wurde gegen 21 Uhr ein Paar (29 und 21 Jahre), welches Hand haltend dort entlanglief, von einem 38-jährigen Mann homofeindlich beleidigt. Der Mann wurde von Einsatzkräften in einem nahegelegenen Lokal angetroffen. Es wurde Anzeige erstattet, woraufhin der Mann ebenso Anzeige erstattete.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2478
  • 9. November 2021
    Am Wuhlewanderweg sowie rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. In Regenbogenfarben angemalte Poller wurden mit weißer Farbe übermalt. Mit der gleichen Farbe wurden mehrere Phallus-Symbole auf den Boden geschmiert sowie der Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*). Gleichzeitig wurde zweimal der extrem rechte Zahlencode "88" auf dem Boden hinterlassen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    Eine Verkäuferin in einer Drogerie am Kottbusser Tor drängte eine Frau im Rollstuhl, mit Spracheinschränkung, respektlos dazu deutlicher zu sprechen. Dabei wurde sie immer lauter und rollte mit den Augen in Richtung der in der Schlange wartenden Kund*innen. Die Frau im Rollstuhl machte die Verkäuferin auf ihre Unfreundlichkeit aufmerksam und erhielt dabei Unterstützung durch eine weitere Kundin. Die Verkäuferin reagierte uneinsichtig.
    Quelle: AnDi-App
  • 9. November 2021
    Nahe der Kaulsdorfer Straße wurde ein Werbeschild eines Döner-Imbisses mit dem Wort "AfD" beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf postete ein Video, in dem er behauptet, dass der Bezirk in einer reaktivierten Unterkunft am Blumberger Damm "Afghanen und sonstige illegale Migranten unterbringt". Er fordert daraufhin, dass "hier diese illegale Unterbringung" beendet werden soll. Damit suggeriert er, dass eine Unterbringung von Geflüchteten in der Unterkunft nicht legal sei und sich Bewohner*innen der Unterkunft illegal in Deutschland aufhalten würden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    An eine Hauswand in Britz wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Eine jüdische Anwohnerin meldete den Vorfall und berichtete, dass sie bereits zuvor von Unbekannten mit Reizgas attackiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln, BZ Berlin 10.11.2021
  • 9. November 2021
    In der Altenhofer Straße (Ecke Landsberger Allee) wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Kriminelle Ausländer raus!" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2021
    An einer Bank beim Skaterplatz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt (3.11.). In der Wiltbergstraße wurden zwei Aufkleber (8.11.) der Jugendorganisation der neonazistischen Partei - JN - entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte ein Motiv, dass sich gegen die Partei Bündnis 90/ Die Grünen richtete, ein Aufkleber richtete sich gegen die EU und ein Aufkleber hatte ein völkisch-nationales Motiv. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber (8.11.) der neonazistischen Partei III. Weg in der Karower Chausee entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. November 2021
    In der Ludwig-Renn-Straße, Ecke Raoul-Wallenber-Straße, wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. November 2021
    In der Schönstraße an einer Bauzaun-Absperrung wurde der Spruch "Hanau ist überall" entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 8. November 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden drei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2021
    Im Umfeld des Fennpfuhl wurden Flugblätter der Neonazipartei "Der III. Weg" mit dem Titel "Kein zweites 2015" in Briefkästen gesteckt, in denen in rassistischer Weise über Flüchtlinge geschrieben wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. November 2021
    In einer Sportstätte in der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Umkleidekabine gemeldet und entfernt. Darauf steht "revolt against modern world".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2021
    In Lichtenberg Nord wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Register FK
  • 8. November 2021
    In der Elli-Voigt-Straße wurden Flyer des "III. Weg" mit rassistischem Inhalt, die dort verteilt wurden, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2021
    Unter der Brücke zwischen Buch und Karow in der Karower Chaussee wurde der Slogan "NS AREA" (=nationalsozialistisches Gebiet) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. November 2021
    Gegen 22.30 Uhr wurde ein Mann afrikanischer Herkunft vor dem S-Bahnhof Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von zwei angetrunkenen weißen Männer rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    Um den Pariser Platz herum wurden sieben verschwörungsideologische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    In der Oberspreestr. zwischen S-Bhf. Spindlersfeld und Lange Brücke wurden ca. 10 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber hatten rassistische Inhalte und stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg", die anderen kamen aus einem neonazistischen Onlinehandel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2021
    Am Roederplatz wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2021
    In der Zingster Straße verteilte ein extrem rechter Aktivist antimuslimische Flugblätter in die Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2021
    In der Roelckestraße in der Nähe eines Einzelhandelskaufhaus wurde an einem Schild der antisemitische Aufkleber, mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt. Dieser Aufkleber wurde ebenso an der Kreuzung Roelckestraße Ecke Lehderstraße entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. November 2021
    In der Kaulsdorfer Straße wurde ein Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager mit Farbe beschmiert. Auf zwei Pollern sowie dem Steinboden vor den Informationstafeln wurde der extrem rechte Zahlencode „88“ hinterlassen. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: dpa / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    Nahe des Blumberger Damms wurden rassistische Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    Vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" wurden gegen Abend hunderte Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben rassistische Statements ab.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    Gegen 10:30 Uhr wurde eine Person in dem Edeka in der Trabener Str. in Grunewald von einem Mann mittleren Alters rassistisch und sozialchauvinistisch beleidigt. Der Mann stellte sich hinter die Person, forderte sie auf Mindestabstand zu halten und beleidigte die Person und deren Begleitung mehrfach rassistisch. Er drohte, die Polizei zu rufen, damit die Person abgeschoben werden würde. Der Mann versuchte ein Foto von dem Betroffenen zu machen und verschwand dann aus dem Laden.
    Quelle: AnDi-App
  • 6. November 2021
    Eine Schwarze Person, die seit längerem von zwei Nachbar*innen rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt wird, wurde erneut von einer dieser Nachbar*innen rassistisch beleidigt und nun auch direkt bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Bei einem verschwörungsideologische Autokorso, der ab 13 Uhr in Heinersdorf gestartet war und durch den Wedding bis zum Pariser Platz führte, wurden am Abschlussort auf Plakaten NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Ein schwules Paar, das gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 einen Mann mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht hinweist, wird von diesem verfolgt, mit Gegenständen geworfen, bedrängt und homophob beleidigt.
    Quelle: queer.de, 7.11.2021
  • 6. November 2021
    In der Heidelberger Str. sowie in der Elsenstr. wurden insgesamt 4 Schriftzüge einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2021
    In der Kopernikusstrasse (zwischen Simon-Dach- und Warschauer Straße, südliche Strassenseite, angebracht ca. alle 10 bis 20 Meter) und an der Ecke Grünberger - / Gabriel-Max-Straße wurde eine weitere NS-verharmlosende Sticker-Serie entfernt. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskrimininiert und verfolgt wurden (Kauft nicht bei Juden).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. November 2021
    In der Große-Leege-Straße wurden Aufkleber des "III. Weg" und andere Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2021
    Ein Teilnehmer einer Veranstaltung in Köpenick verwendete in indirekter Rede/ Zitatform mehrere Male das N-Wort. Außerdem erwähnte er, dass er eine Anfrage an den Senat gestellt hätte, zur Umbenennung einer Straße in Adolf-Hitler-Straße. Auf Wunsch der meldenden Person wurde der Vorfall anonymisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2021
    In der Achillesstraße wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN sowie der JN-Kampagne "Schülersprecherinfo" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten einmal zum Thema, dass Grenzen geschlossen werden sollen, ein Motiv richtete sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen und ein Motiv hatte einen völkisch-nationalistischen Inhalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. November 2021
    Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde am S-Bahnhof Wedding von einer Frau rassistisch beschimpft und beschuldigt: "Wegen euch Chinesen geht das jetzt schon wieder los mit Corona. Ihr solltet verschwinden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. November 2021
    Eine Studentin berichtete, dass sie während ihres Studiums an einer Hochschule mehrfach aus rassistischer Motivation diskriminiert wurde. Sie thematisierte ihre Ungleichbehandlung bei Lehrenden und der Hochschulleitung und wurde ohne ihr Wissen nach ca. einem Jahr Studium exmatrikuliert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen zum Vorfall veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 5. November 2021
    Auf einer Parkbank am Boxhagener Platz wurden mehrere Sticker mit dem NS-relativierenden Text "Kauft nicht bei Geimpften" (Analogie zu „Kauft nicht bei Juden“) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. November 2021
    An der Ecke Dörpfeldstr./ Waldstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einer Schwarzen Sonne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2021
    Im Park am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein gesprühtes goldenes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2021
    An der Radicke- Ecke Nipkowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 4. November 2021
    Drei Fans des Fußballklubs Feyenoord Rotterdam griffen an der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße einen unbeteiligten 25-jährigen Mann an und verfolgten ihn zum U-Bahnhof Kochstraße. Dort trat einer der Fußballfans dem Mann in den Rücken, beleidigte ihn antisemitisch und zeigte den Hitlergruß. Die Polizei nahm die drei Fans fest.
    Quelle: B.Z. vom 05.11.2021
  • 4. November 2021
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit anti-Schwarz rassistischem und gegen politische Gegner*innen gerichtetem Inhalt gefunden und entfernt. Sie waren größtenteils bei einem extrem rechten Versand aus Halle bestellt worden. In der Ernst-Barlach-Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. November 2021
    Am Roederplatz wurde ein einzelner Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2021
    In der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2021
    Ein bekannter Vertreter der rechten Querdenker-Szene verklebt derzeit massiv vermutlich selbstproduzierte Sticker, u. a. in der Grünberger Straße und in der Kopernikusstrasse. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskriminiert und verfolgt wurden ("Kauft nicht bei Juden").
    Quelle: Twitter
  • 3. November 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, in der Gemeindemitglieder bedroht werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2021
    In der Zossener Straße wurde eine Gedenkplatte zerstört, die nur einen Tag zuvor im Gedenken an einen durch Neonazis getöteten Mann in der Nähe des Tatorts angebracht wurde.
    Quelle: Initiative "Niemand ist vergessen Berlin" / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. November 2021
    Eine transmännlich/nicht-binäre Person und sein*ihr Partner wurden am Vormittag von einem etwa 30-Jährigen Mann am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf LGBTIQ*feindlich beleidigt und beschimpft.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson (Andi-App)
  • 3. November 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden nach drei Wochen Pause wieder Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten. Bereits seit Jahresanfang wurden Aufkleber ein bis zweimal pro Woche an der Ladentür entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. November 2021
    An einem Stromkasten in der Wildenbruchstraße wurde eine antisemitische Schmiererei ("NWO" Abkürzung für New World Order) entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 2. November 2021
    Am Fensterrahmen des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. November 2021
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand ab 11.00 Uhr, wo ein Verschwörungsideologe einen Gerichtstermin hatte, eine Soli-Kundgebung mit sieben Teilnehmenden statt, die von einem rechten Video-Blogger gestreamt wurde. Dort verteilte ein extrem rechter Verschwörungsideologe Aufkleber mit der Aufschrift: "Ungeimpfte jetzt abschieben!" Damit wollte er auf den rassistischen Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" anspielen, nachdem im Namen der "Neuen Weltordnung" Regierungen durch Migration die Bevölkerung austauschen wollen. Zu diesem Zweck würden nun auch Impfungskampagnen betrieben. Ähnlich äußerten sich er und weitere Teilnehmende im Stream.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    An der Ecke Unter den Linden/Universitätsstraße wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    Im Bürgerpark Marzahn wurde ein rassistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. November 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall einer rassistischen Benachteiligung zuungunsten einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    In der Metastraße wurden mehrere gesprühte Hakenkreuze entdeckt und entfernt. In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good night left side" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. November 2021
    In der Walter-Friedrich-Straße Ecke Wiltbergstraße wurde an einem Pfahl ein Aufkleber mit dem Slogan "NS AREA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. November 2021
    Ein Mann sagte gegen 18.25 Uhr in der U-Bahn-Linie U8 zwischen Hermannplatz und Schönleinstraße zu einer Frau: "Arschloch number eins". Er wiederholte das mehrere Male. Er zeigte immer wieder auf sie. Und er sah sie verächtlich an. Die Frau trug ein Schutzmaske in Pridefarben. Eine Mitreisende mischte sich ein und stellte sich in die Sichtachse.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. November 2021
    Die AfD-Fraktion der BVV veröffentlicht einen Tweet in dem sie die "Kongokonferenz" in Berlin um 1885, in der es um die Aufteilung Afrikas unter den Europäischen Ländern ging, mit dem Klimagipfel in Glasgow vergleicht. Der Kolonialismus und seine Auswirkungen auf den afrikanischen Kontinent und seine Gesellschaften werden verharmlost, in dem er mit dem Ringen um die Verantwortung aller Staaten um Klimaziele gleichgesetzt wird.
    Quelle: Twitter
  • 1. November 2021
    In der Oderbergerstraße Ecke Kastanienstraße, bei der Kulturbrauerei und dem Fröbelplatz Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedliche Motive. Eine Häufung von Aufklebern (über 20) gab es am Fröbelplatz.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 1. November 2021
    Die Projekte des Campus Kiezspindel erhielten in einem Umschlag Drohflyer einer extrem rechten Verschwörungsgruppe. Es handelte sich um die QAnon-nahe SHAEF-Verschwörung. In dem Flyer werden Reichsbürgerideologien geteilt und behauptet, dass in Deutschland Militärgesetze gelten. Zudem wird auch die Corona-Pandemie geleugnet und Impfungen als "chemische Biowaffen" bezeichnet. Unter anderem heißt es in dem Flyer: "Wer hier weiterhin Zwangsmaßnahmen an Kindern durchführt, wird vor das Kriegsgericht gestellt!" und "Es werden laufend Todesurteile gefällt und vollstreckt". Da auf dem Campus Kiezspindel sowohl mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet als auch eine Schwangerschaftskonfliktberatung angeboten wird, ist dies als Drohung zu deuten. Auch der Mörder von Idar-Oberstein bezog sich in seinen Social Media Profilen u.a. auf diese Verschwörungserzählung.
    Quelle: Campus Kiezspindel
  • 1. November 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde ein schwarzer Schüler von anderen Schülern rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 1. November 2021
    Auf der Allee der Kosmonauten, Höhe Alt-Marzahn, wurden Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. November 2021
    Bei einem Bewerbungsgespräch in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde eine Person rassistisch behandelt. Trotz deutschem Abitur und einer Qualifizierung im Berufsfeld wurde die berufliche Kompetenz der Person infrage gestellt, ihre Deutschkenntnisse heruntergemacht und sich herablassend ihr gegenüber geäußert.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 1. November 2021
    In der Metastraße sowie am Spielplatz des Zamenhofparks waren drei große schwarze Hakenkreuze an zwei Mülleimer und einen Stromkasten gesprüht. Sie wurden gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2021
    Auf einem Verkehrsschild an der Ecke Bohndorfer Weg/ Cimbernstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2021
    In der Nipkowstr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Im Waldgebiet Köllnische Heide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 31. Oktober 2021
    Bei der Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde an einem Stromkasen ein AHM-Tag entdeckt. AHM steht für Antifa-Hunter-Miliz.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 31. Oktober 2021
    Nach einem Fußballspiel des BFC Dynamo Dresden kam es in der Straßenbahn M2 auf Höhe Prenzlauer Allee zu rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen von ca. sechs Anhänger:innen des Fußballvereins, adressiert u.a. an einen Mann (People of Colour) mit einem Kind (ca. 11 Jahre) und einem Kleinkind auf dem Schoß. Es wurden Äußerungen getätigt, dass alle "Kanaken" Deutschland verunreinigen, dass "Kanaken" dreckig sind und dass ihnen alles in den Arsch geschoben würde. Eine Frau aus der Täter:innengruppe sagte zu dem Kind, dass sie ihn verstoßen würde, wenn es ihr Kind wäre. Ein anderer Mann aus der Gruppe sagte zu der PoC-Person, dass der Platz auf dem er sitzt, ein "deutscher"-Platz sei. Ein weiterer Mann sagte, dass die Straßenbahn voll mit "ekelhaften Linken" sei.´Darüber hinaus wurde arabische Sprache diffamierend nachgemacht. Als die Straßenbahn am Fröbelplatz hielt und die Türen geschlossen blieben, wurde die Gruppe nervös und es gingen mehrere Mitglieder bedrohlich in der Straßenbahn auf und ab. Die Fahrgäste wurden gefragt, wer die Polizei geholt hätte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Oktober 2021
    In der Imanuel-Kirch-Straße, aber auch in anderen Straßen im Prenzlauer Berg, wurde der Slogan "Damals die Juden - heute die Ungeimpften" mehrmals an verschiedenen Stellen entdeckt. Der Slogan setzt Ungeimpfte mit den Opfern der Shoa gleich und verharmlost so den mörderischen Antisemitismus.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Oktober 2021
    Im Friedrichshainer Nordkiez / Samariterviertel wurden über 100 Flyer entfernt, die z. B. an Frontscheiben von Autos geklemmt waren. Es handelte sich um Kopien von Veröffentlichungen bekannter Coronaleugner*innen. Einer der Autoren fiel vor Kurzem erst mit der Aussage auf "...Die Juden haben das Böse gelernt".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Oktober 2021
    Eine schwarze Frau wurde in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von unbeschäftigtem Ladenpersonal nicht bedient. Als sie sich darüber beschwerte, wurde ihr gesagt, sie müsse ja nicht bei ihnen einkaufen. Sie solle keinen Ärger machen, sondern das Geschäft verlassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2021
    Am Nachmittag fand eine unter dem Motto "Genug ist Genug" angekündigte Demonstration von Verschwörungsideolog*innen in Hellersdorf statt. Startpunkt war nahe des U-Bahnhofs Hellersdorf, wo sich ca. 50 Personen versammelten und anschließend zum U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord liefen. Unter den Aufrufenden und Teilnehmenden befand sich u.a. der extrem rechte Michael Bründel ("Captain Future").
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2021
    Eine Schwarze Frau verließ mit ihren Kindern den S-Bahnhofs Rathaus Steglitz über die Treppe in Richtung des Ausgangs Kuhligkshofstr/ Albrechtstrasse. Auf der Treppe kam ihnen ein Paar entgegen. Der Mann des Paares stieß ihr mit dem Ellenbogen beim Vorübergehen in die Seite. Als die Frau fragte, was das sollte, antwortete er, dass man in Deutschland rechts zu gehen habe. Es waren keine Markierungen oder Beschriftungen auf der Treppe, die darauf hinwiesen, dass es ein Rechtshaltegebot gäbe.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. Oktober 2021
    In einer kostenlosen Lokalzeitung für den Bezirk wurde ein rassistischer Comic abgedruckt. In dem Comic wurde das antirassistische Engagement für die Umbenennung der M***-Straße relativiert und lächerlich gemacht. Zudem enthält der Comic anti-asiatische Stereotype.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Oktober 2021
    An einem Samstag im Oktober beleidigte der Schaffner eines Regionalzug eine Frau in rassistischer Weise. Er sagte zu ihr: "Kein Basar hier. Du kannst hier nicht einfach einsteigen. Kein Basar. Nicht wie zu Hause." Als sich ein anderer Fahrgast einmischte, rief der Kontrolleur: "Da ist kein Basar hier. Du mit deinem Kopftuch." Der Vorfall ereignete sich in der Linie FEX zwischen den Bahnhöfen Berlin-Ostkreuz und Flughafen BER.
    Quelle: Tagesspiegel Plus 11.11.2021
  • 29. Oktober 2021
    In der Linienstraße Ecke Weydingerstraße wurden an Hauswänden rechte verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    BVG-Kontrolleure äußerten sich gegen 7.50 Uhr in der U6 gegenüber einer Frau mit Hijab antimuslimisch-rassistisch und sexistisch. Als eine Zeugin Zivilcourage bewies und der Betroffenen riet, sich an die BVG-Beschwerdestelle zu wenden, wurde sie selbst von den Kontrolleuren rassistisch beschimpft, am U-Bahnhof Wedding zum Aussteigen gezwungen und sie hatte Mühe, von Ihnen ihren Ausweis und ihr gültiges Ticket zurückzuerhalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    Gegen mehrere kurdische Politiker*innen, darunter zwei Personen aus Berlin, wurden über Social Media Kanäle Morddrohungen verschickt.
    Quelle: Twittermeldung
  • 29. Oktober 2021
    Gegen 14 Uhr hat eine unbekannte Frau zwei Mitarbeiter*innen eines jüdischen Kindergartens in Grunewald beleidigt, sich antisemitisch geäußert und gedroht, Tabletten auf das Grundstück der Kita zu werfen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2411
  • 29. Oktober 2021
    An der Haltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Bahnhofstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit einem Slogan der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Oktober 2021
    Am Aufgang zur S-Bahn wurden am S/U-Bahnhof Wittenau rund 30 LGBTIQ*feindliche Flyer der neonazistische Kleinstpartei „Der dritte Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 29. Oktober 2021
    In einem Wohnhaus im Senftenberger Ring wurde durch eine anwohnende Person ein rassistischer Werbeflyer der extrem rechten Kleinstpartei „Der dritte Weg“ im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 28. Oktober 2021
    An eine Laterne in der Hellersdorfer Straße Höhe Forum Kienberg wurde der Slogan "Linke raus!" geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    In der Kienbergstraße wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    In Marzahn-Mitte sowie in Marzahn-Nord wurden Flugblätter von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in die Briefkästen verteilt. Darauf verbreiten sie rassistische Vorurteile.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    Eine Gruppe von zehn Reichsbürger*innen störte die Mittagsandacht im Berliner Dom in Mitte. Es kam zu volksverhetzenden Äußerungen, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die zehnköpfige Gruppe hatte an der Mittagsandacht teilgenommen und sich zunächst nicht an die geltenden Hygieneregeln gehalten. Erst nach Aufforderung kamen die Männer und Frauen im Alter von 56 bis 82 Jahren der Aufforderung nach, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nach dem Gottesdienst wandte sich eine Frau aus der Gruppe an die Predigerin und äußerte antisemitische Parolen sowie Äußerungen mit Reichsbürgerbezug. Der Dom sei seit 1918 herrenlos, da ein jüdischer Minister den König abgesetzt habe, äußerte eine 74-jährige Wortführerin. Zudem sei das Deutsche Reich nicht untergegangen und werde jetzt von Juden überflutet. Ihre Begleiter*innen äußerten sich in ähnlicher Weise. Die Dompredigerin sprach der Gruppe gegenüber ein Hausverbot aus und forderte sie auf, den Dom zu verlassen. Weil sich die Personen geschlossen weigerten, alarmierte sie die Polizei. Einsatzkräfte mussten die Gruppe aus dem Dom begleiten, wobei die Wortführerin Widerstand leistete.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.10.2021, Berliner Morgenpost vom 29.10.2021, Belltower-Presseschau vom 1.11.2021
  • 28. Oktober 2021
    Zwischern Warschauer Straße (Tramhaltestelle Grünberger) und Boxhagener Platz (Bushaltestelle) wurden mehrere Aufkleber von "Studenten stehen auf" entfernt. Die Gruppe ist Teil des rechten Querdenken-Netzwerkes.

    Außerdem klebten im Umfeld der Bushaltestelle noch weitere Aufkleber, mit denen für eine verschwörungsideologische Demo am 25.09. in Berlin geworden werden sollte. Unklar ist, ob diese schon einige Tage hingen oder trotz Ablauf des Datums neu angebracht wurden, um die rechten Inhalte zu vermitteln. Ein identischer Aufkleber wurde bereits am Traveplatz entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Oktober 2021
    Aus rassistischer Motivation drohte ein Mann in Oberschöneweide, einer Frau ins Gesicht zu spucken.
    Quelle: Via Twitter
  • 28. Oktober 2021
    In der Greifswalder Straße wurden Aufkleber des rechten Magazin "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 28. Oktober 2021
    Gegen 22:00 Uhr wurden in der Straßenbahn M10 zwischen der Haltestelle Kniprodestraße und Arnswalder Platz gegenüber People of Colour von zwei Männern (ca. 40 Jahre) anti-asiatisch-rassistische Beleidigungen getätigt. Die Situation wurde als bedrohlich wahrgenommen und löste sich erst auf, als die beiden Männer ausstiegen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Oktober 2021
    In der Greifswalder Straße wurde in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle an einem Stromkasten der Spruch "Damals die Juden heute die Ungeimpften" entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. Oktober 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2021
    Im Regine-Hildebrandt-Park in Hellersdorf wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. Oktober 2021
    Vor einem Eingang einer Schule in Britz wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mehrheitlich gegen Migrant*innen und benutzten dabei rassistische Motive von Schwarzen Menschen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Oktober 2021
    An der Ecke Weichselstr. und Weserstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der mit NS-Bezug die aktuelle Impfkampagne thematisiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Oktober 2021
    Im Ortsteil Mitte in und um die Straße Unter den Linden wurden gezielt mehrere antirassistische und gegen Nazis gerichtete Aufkleber und Plakate zerstört und mit rechten Parolen überschrieben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2021
    In der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße, Hellersdorfer Straße Ecke Zossener Straße sowie am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Plakaten werben sie u.a. für eine Demonstration am Volkstrauertag.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Oktober 2021
    Rund um die Haltestelle Radickestraße wurden fünf, teilweise rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 26. Oktober 2021
    Auf einer Kundgebung gegen Zwangsräumung in der Adalbertstraße erfolgt gegen 9:30 Uhr eine Behinderung der Pressearbeit durch einen extrem rechten Medienaktivisten. Dieser bedrängt einen Pressefotograf*in und schubst einen Teilnehmer der Kundgebung auf die Straße.

    Der Medienaktivist ist kein Unbekannter. Immer öfter taucht er auch bei nicht rechten Veranstaltungen auf, um Teilnehmer*innen abzufilmen und zu provozieren. In einigen Fällen, wie vor Kurzem in der Oranienstraße bei einer ähnlichen Veranstaltung, wurde beobachtet, dass die Polizei auf Hinweise von Teilnehmer*innen, dass sie das Abfilmen mit Verweis auf ihre Rechte am eigenen Bild nicht wünschen, nicht reagierte, sondern dem Medienaktivisten extra ein freies Sichtfeld einräumte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2021
    An einem Tor zu einer Anlage in Alt-Mariendorf, wurde erneut die antisemitische Schmiererei, "Verrecke Israel", und ein durchgestrichener Davidstern entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Oktober 2021
    Im Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors wurde ein gegen Linke gerichteter Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    An der Tür der Bezirksgeschäftsstelle der LINKEN in Steglitz wurde ein scheinbar "selbstgebastelter" Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt aufgefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Oktober 2021
    Entlang der Ursulinenstraße wurden mehrere rassistische Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Oktober 2021
    Ein Aktivist der NPD verklebte am Roederplatz Aufkleber mit mehreren NS-Propaganda-Bildern und der Aufschrift "deutsch" sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Springbornstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: via Recherche-und Informationsstelle (RIAS)
  • 25. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der Gemeindemitglieder bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    Ein 36-jähriger Mann wurde gegen 22:30 Uhr von drei bisher unbekannten Männern aufgefordert „Free Palestine!“ zu rufen. Als der 36-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, wurde er von den Männern getreten und geschlagen. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Kopfverletzungen und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Daraufhin flohen die Angreifer in unbekannte Richtung. Der Betroffene wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die Angreifer wurden Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb24)
  • 25. Oktober 2021
    Im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das mit Edding angebracht wurde.
    Quelle: twitter
  • 25. Oktober 2021
    Am Litfaßplatz in Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem auf die Webseite einer ultra-neoliberal-libertären Gruppierung verwiesen wird, mit der extremer Sozialdarwinismus, Klimaleugnung und Propaganda gegen die Grünen verbreitet wird.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Oktober 2021
    An einen Supermarkt in der Louis-Lewin-Straße wurde der extrem rechte Zahlencode "88" geschmiert. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen politische Gegner*innen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Oktober 2021
    In der Lückstraße wurde ein Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "heimatverliebt" gefunden. In der Rummelsburger Straße (zwischen Kraetke- und Eggersdorfer Straße) wurde ein Aufkleber mit einer rassistischen Darstellung von einem schwarzen Mann gemeldet und entfernt. Außerdem wurde ein Aufkleber von einem extren rechten Onlineversandhandel gemeldet und entfernt, der Angela Merkel als Trümmerfrau darstellt. In der Archibaldstraße und der Weitlingstraße wurden linke Sticker so verändert, dass "faschistische Aktion" mit dem Zusatz "Covid" zu lesen war.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Oktober 2021
    Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2021
    Nachdem Passant*innen eine Person, die einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Anhänger in der Nähe des Spreetunnels ausräumte, ansprachen, ob denn das Hakenkreuz bereits bei der Polizei angezeigt wurde, reagierte diese mit rassistischen Äußerungen. Erst bezweifelte die Person, dass die Polizei sich darum kümmern würde, dann sagte die Person, dass die Polizei ja nicht einmal aufhalten könnte "was da über die polnische Grenze rüberkommt". Gemeint sind damit auf entmenschlichende Weise Geflüchtete, die meist aus Afghanistan über Belarus nach Deutschland flüchten um hier Asyl zu beantragen.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2021
    Beinahe täglich werden rechte Sticker im Gebiet von Anwohner*innen entfernt. Auch zwei Monate nach der großen Mobilisierung zur rechten Querdenken-Demo am 1. August, werden immer noch Mobilisierungssticker verklebt. So auch heute in der Wühlischstrasse, auf halber Höhe zwischen Gärtner- und Simon-Dach-Straße. Beim Absender "Querdenken 711" handelt es sich um ein extrem rechtes Bündnis, daher werden die Sticker, wenn auch der Termin bereits verstrichen ist, als rechte Selbstdarstellung in der Chronik erfaßt.

    Auch an anderen Stellen im südlichen und nördlichen Friedrichshain tauchen diese Sticker vereinzelt auf. Die Sticker sollen vermutlich das Gebiet kennzeichnen, als "Hier ist quer-denkendes Territorium".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Oktober 2021
    In der Parkstraße, Rennbahnstraße und rund um den Weißen See wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren von der neonazistischen Partei III. Weg und einem rechte Onlineversandhandel. Es wurden Aufkleber mit den Slogan "Deutsche Zone" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 24. Oktober 2021
    Nachdem sich ein schwules Paar umarmt und geküsst hatte, wurde einer der Männer in der Nähe des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in der Kleiststraße von einem Jugendlichen aus einer Gruppe heraus mit einer Schusswaffe bedroht.
    Quelle: queer.de, 25.10.2021; rbb24.de, 25.10.2021
  • 23. Oktober 2021
    An der Ecke Adlergestell/ Dörpfeldstr. wurde eine "88" entdeckt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 23. Oktober 2021
    An der Ecke Alt-Köpenick/ Freiheit wurde ein antisemitischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) mit der Aufschrift "Israel mordet und die Welt schaut zu" entdeckt und entfernt.
    Quelle: VVN BdA Köpenick
  • 23. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Falkenberger Chaussee Flyer eines Neonazi-Webportals in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Oktober 2021
    Wieder wurde am Roederplatz ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Oktober 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Oktober 2021
    Zu einem bundesweit angekündigten Aktionstag aus dem verschwörungsideologischen Spektrum unter dem Motto "Es reicht" fand in Berlin eine Demonstration von der Torstraße zum Gendarmenmarkt mit ca. 100 Teilnehmenden statt, auf der vielfach NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 22. Oktober 2021
    An der Ecke Oberspreestr./ Bärlauchstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Oktober 2021
    Eine Gruppe von Neonazis aus dem Landkreis Märkisch-Oderland hat ein Transparent von einem Jugendclub in der Werneuchener Straße entfernt und dies auf Social Media gepostet. Auf dem Transparent stand "Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Oktober 2021
    In einem Imbiss im Rathaus-Center Pankow wurde eine schwarze Person durch eine:m Verkäufer:in rassistisch behandelt. Die betroffene Person war an der Reihe und die:der Verkäufer:in fragte "Nächster Kunde?". Die Person sagte drei Mal, dass sie dran ist. Die:der Verkäufer:in nahm eine "weiße" Person dran und mißachtete die schwarze Person.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Oktober 2021
    In der Roelckestraße Ecke Charlottenburger Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Ganz Deutschland soll es sein" und einer Abbildung des Deutschen Reiches von 1938 entdeckt und entfernt. Am Antonplatz wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 21. Oktober 2021
    An der Haltestelle Hasselwerder Str. wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 21. Oktober 2021
    An einer Ampel am Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2021
    Erneut wurden alle Flyer des Nachbarschaftszentrums, mit Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten, gestohlen. Alle anderen Flyer (bspw. der Brauerei) waren noch vorhanden. Zudem wurde ein Flyer des Bezirksamtes zu Beratungseinrichtungen für Migrant*innen im Bezirk mit einem Zettel mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht !!!" im Flyerständer gefunden.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 21. Oktober 2021
    Auf Glascontainern gegenüber einer Bushaltestelle bei der Stubenrauchstraße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Sticker entdeckt. Diese richteten sich gegen Antifaschismus und auch gegen Elfriede Brüning (deutsche Schriftstellerin und NS-Widerstandskämpferin).
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Oktober 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt. Im Umfeld wurden zahlreiche linke Aufkleber, die beispielsweise für Geflüchtete einstehen, zerkratzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Oktober 2021
    Eine Frau, die in eine Fahrkartenkontrolle in einer U-Bahn geriet, konnte ihre Fahrkarte nicht schnell genug finden. Daraufhin bat sie darum, das Bußgeld mit EC-Karte bezahlen zu können. Der Kontrolleur nahm ihre EC-Karte entgegen, kassierte sie aber nicht ab. Nachdem sie zusätzlich ihren Führerschein zur Identifikation aushändigte, wurde immer noch nicht abkassiert. Stattdessen machten sich die Kontrolleure darüber lustig, dass sie mit Akzent sprach und beleidigten sie, indem sie behaupteten, dass sie weder sprechen noch rechnen könne. Da sie nicht abkassiert wurde, sondern die Stimmung immer aggressiver wurde, rief sie selbst die Polizei. Während der Wartezeit demütigten die Kontrolleure die Frau weiter vor allen Anwesenden auf dem Bahnsteig. Als die Polizei eintraf, erhielt sie ihre Dokumente zurück. Eine Anzeige wegen Beleidigung gegen die beiden Kontrolleure wollte die Polizei nicht entgegennehmen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2021
    An einer Bushaltestelle in Mariendorf wurde ein Hakenkreuz, das mit Edding angebracht wurde, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Oktober 2021
    Am Gebäude des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (ASTA) der Technischen Universtität wurden über der Eingangstür Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistischem und nationalchauvinistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 20. Oktober 2021
    Alle Flyer des Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete wurden zerrissen und vor dem Flyerständer verteilt. Diese Sachbeschädigung reiht sich in eine Serie ein.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 20. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Hindenburgdamm am Campus der Charité wurde die rassistische Parole "kill Niggers! White Power" entdeckt, die mit Edding geschmiert wurde.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Oktober 2021
    In Marzahn-Mitte wurden verschiedene Flugblätter von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen verteilt. Darauf werben sie für ihre Partei und verbreiten rassistische Vorurteile.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamiert 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2021
    In der Straße Am Steinberg wurden ebenfalls Aufkleber mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Oktober 2021
    Einen Mann, der durch eine Lungen-Beeinträchtigung von der Maske befreit ist, wird aus behindertenfeindlichen Gründen strukturell benachteiligt und beleidigt.
    Quelle: Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof Schöneberg
  • 20. Oktober 2021
    In einen Aufzug in einem Wohnhaus in der Rudi-Dutschke-Straße Ecke Friedrichstraße wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Oktober 2021
    Im Umfeld des Roederplatzes und der Herzbergstraße wurden Neonazi-Aufkleber entdeckt, unter anderem "Zecken boxen", "Deutsche Zone" und "Kampfgeist stärken - Deutschland voran". Sie wurden von einem Anhänger der NPD dort angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    In der Wönnichstraße Ecke Irenenstraße und in der Irenenstraße wurden neue Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. Ein weiterer wurde in der Margaretenstraße gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    In Lichtenberg-Mitte wurden in den vergangenen Tagen Flugblätter des "3. Weg" gegen "Homo-Propaganda" in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall gegen eine schwarze Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Frankfurter Allee wurde an der Ringbahn ein NS-verharmlosender Sticker der NPD entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Oktober 2021
    An einen Mülleimer am Kastanienboulevard wurde der extrem rechte Zahlencode "88" entdeckt. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen antimuslimische Flugblätter in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Oktober 2021
    Die Freedom Parade teilt über Telegram einen Aufruf der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", nachts im Raum Guben Flüchtlinge an illegalen Grenzübertritten zu hindern.

    Dies ist darüber hinaus ein Aufruf zu einer illegalen Aktion, da ausschließlich die Bundespolizei für die Grenzsicherung zuständig ist.
    Quelle: Telegram
  • 18. Oktober 2021
    Eine Mann afrikanischer Herkunft wurde bei einer Behörde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Security-Mitarbeiter wollten ihn nicht zu einem Termin vorlassen und maßten sich an, seinen vereinbarten Termin in Frage zu stellen. Erst als eine weiße Begleitung einschritt, wurde er dann doch zu seinem Termin vorgelassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Oktober 2021
    In der Hönower Straße Ecke Riesaer Straße in Hellersdorf wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werben sie für eine Demonstration am Volkstrauertag.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Oktober 2021
    An einer Bushaltestelle an der Ecke Bismark- und Leibnitzstraße wurde ein Aufkleber mit extrem rechtem Motiv entdeckt, der einer gewalttätigen neonazistischen Gruppe aus Westdeutschland zuzuordnen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 17. Oktober 2021
    Ein Betroffener der rechten Angriffsserie in Neukölln erhielt zum wiederholten Mal per SMS eine Morddrohung.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Oktober 2021
    Im Schillerkiez wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtet und diese als Faschisten und nützliche Idioten (mit Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie) bezeichnet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Oktober 2021
    Im Weitlingkiez wurden an mehreren Stellen Plakate und Aufkleber von der Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt. An einem Mülleimer in der Irenenstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überfremdung stoppen. Deutschland den Deutschen" entfernt. An einem Altkleidercontainer in der Nähe eines Supermarktes in der Volkradstraße wurden sechs Plakate gemeldet, die zu einem "Heldengedenken" mobilisieren, mit dem Titel "Kampf der Rotfront". In der Eitelstraße wurde ebenfalls ein mobilisierender Aufkleber gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Große-Leege-Straße in Alt-Hohenschönhausen Flyer eines Neonazi-Webportals in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Am Abend riefen mehrere betrunkene Männer laut "Sieg Heil" vor dem Netto am Dammweg.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Oktober 2021
    In der Otto-Braun-Straße, Am Prenzlauer Berg und in der Greifswalder Straße wurden Flyer, Plakate und Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Die Plakate bewarben das neonazistische "Heldengedenken" am 13.11.2021 in Wunsiedel. Die Aufkleber hatten viele verschiedene Motive aus dem Sortiment der neonazistischen Partei.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Oktober 2021
    In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Propaganda" von einer Plattform, die extrem rechte Propaganda verteilt, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Am Skatepark Wartenberg in der Nähe des Hagenower Rings wurde in schwarzer Farbe ein Hakenkreuz und dazu "1933-1945" auf eine Fläche gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Im Rosenfelder Ring Höhe Einbecker Straße wurde ein Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Heute wurden eine große Anzahl verklebter Sticker und Poster der rechtsextremen Kleinstpartei "Der III. Weg" nördlich der Karl-Marx-Allee entfernt. Die Melderin traf später in der Tram M8 auf eine Gruppe Jugendlicher (Zustieg Büschingstr.), die Anbringer der Propaganda waren. Darauf angesprochen, dass so etwas hier nicht erwünscht sei, äußerten die Jugendlichen, dass sie hier in ihrem Land seien... Sie verließen die Tram am Rosenthaler Platz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Oktober 2021
    Erneut wurden im Nachbarschaftszentrum alle Flyer, die einen Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten haben, gestohlen. Zusätzlich wurden ebenfalls alle Flyer von TKVA, der bezirklichen Stelle gegen Antisemitismus, gestohlen.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 15. Oktober 2021
    Auf der für heute geplanten Demoroute für den Erhalt von Kulturzentren und Wagenplätzen wurden mehrere extrem rechte Plakate der Anti-Antifa entfernt. Sie befanden sich u. a. nahe des Georg-von-Rauch-Hauses auf der Bethaniendamm-Seite. Zudem filmten und fotografierten extrem rechte Medienaktivisten die Teilnehmer*innen der Demo ab.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Oktober 2021
    Am Eingang zum Tempelhofer Feld wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, auf dem "Wollt ihr die totale Plandemie" zu lesen stand.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Oktober 2021
    In einem Gespräch am Rathaus-Center Pankow fielen von einer Person NS-verharmlosende Äußerungen. Es wurde geäußert: "Die Ungeimpften sind die heutigen Juden" und "Damals 1933 hat das auch so angefangen". Darüber hinaus fielen weitere Vergleiche.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Oktober 2021
    Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt. Gleichzeitig wurden alle vorhandenen Flyer gestohlen.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 14. Oktober 2021
    Ein sich im Bezirk aufhaltender Querdenken-Aktivist beleidigte in einem Social-Media-Post den RBB-Journalisten Olaf Sundermeyer und bot gegen Bezahlung von 2,50 € dessen Handynummer an, damit dieser "täglich" telefonisch beleidigend konfrontiert werden könne.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Oktober 2021
    Eine einen Hidjab tragende Frau, die an einer Bushaltestelle am Lützowplatz wartete, wurde gegen 20.30 Uhr von einem ebenfalls dort wartenden Pärchen antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Während sie auf arabisch telefonierte, äffte der Mann ihr Arabisch nach und die Frau äußerte laut, dass sie Araberinnen hasse. Als die muslimische Frau fragte, was das solle, wurde sie direkt beschimpft und aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Als die Betroffene daraufhin drohte, die Polizei zu rufen und sie anzuzeigen, entfernte sich das Paar.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2021
    Am Balkon des GOTHIA-Hauses (Haus einer Berliner Burschenschaft) ist eine, in der sog. Alt-Right und in rechten Internetcommunitys beliebte, KEK-Flagge (des

    Fantasiestaates Kekistan) entdeckt worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Oktober 2021
    In der Breite Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat der Amadeu-Antonio-Stiftung zur Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus an einer Litfaßsäule vor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit "Fuck" beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2021
    In der Müggelheimerstr. in der Nähe der Wendenschloßstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihm war eine Schwarze Sonne abgebildet und der Spruch "auch ohne Sonne braun".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Oktober 2021
    Eine Person, die durch das Tragen einer Kippa als jüdisch erkennbar ist, wurde am Zoologischen Garten in Charlottenburg aus antisemitischer Motivation angespuckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Oktober 2021
    In der Peter-Weiss-Gasse in Hellersdorf wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werben sie für eine Demonstration am Volkstrauertag. In der neonazistischen Szene wird zum Volkstrauertag im November traditionell ein "Heldengedenken" für die gefallenen Deutschen durchgeführt. Sie versuchen dabei ein geschichtsrevisionistisches Bild vom Nationalsozialismus zu vermitteln.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Oktober 2021
    Eine Frau wurde im Bahnhof Spandau gegen 17:00 Uhr von einem vorbeigehenden Jugendlichen mit den Worten: "Ieh! Schwul!" LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die Frau trug eine medizinische Maske in Regenbogenfarben.
    Quelle: Register Spandau
  • 13. Oktober 2021
    Am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Str. wurden an einem Briefkasten Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 13. Oktober 2021
    Auf dem Parkplatz am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich Deutsch" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des Allee-Centers in der Landsberger Allee rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2021
    Auf einem Fensterbrett des Schaufensters einer Ladenwohnung in der Gubener Straße wurde eine laminierte A4 Propaganda (scheinbar ein aufwendig erstelltes Einzelstück) entfernt. Darauf sind die Sonnenblumen von Bündnis90 / Die Grünen abgebildet und eine antifaschistische Zeichentrickperson, die von einem lüsternen Affen von hinten genommen wird. Ein Absender ist nicht bekannt. Möglicher Weise soll die Darstellung zur Provokation dienen, da sie aber auch unhaltbare Sterotype des antischwarzen Rassismus bedient, wurde der Vorfall in die Chronik aufgenommen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Oktober 2021
    Im Restaurant „Alte Fasanerie“ im Ortsteil Lübars lag der Speisekarte ein Schreiben mit NS-verharmlosenden und Holocaust-relativierenden Inhalt bei. In dem Schreiben verglich der Betreiber des Restaurants die in Berlin geltende 2G- oder 3G-Regel mit dem Holocaust.
    Quelle: Tagesspiegel Checkpoint
  • 12. Oktober 2021
    Auf dem Helene-Weigel-Platz wurden NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei anti-schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten möchten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2021
    Auf dem Helene-Weigel-Platz wurde der Aufruf "Wählt Nazis" hinterlassen. Zuvor wurde ein anderer Slogan mit Sprühkreide angebracht, der sich gegen die Wahl von Neonazis aussprach. Dieser wurde absichtlich derart verfremdet, dass nur noch der Aufruf "Wählt Nazis" zu lesen war.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2021
    Eine Person, die sich seit Langem zivilgesellschaftlich und bei den Grünen engagiert, fand auf ihrem Schwerbehindertenparkschild einen rassistischen Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Die Betroffene war in den letzten Jahren mehrfach von verbalen Übergriffen, einer Sachbeschädigung an ihrem Auto und Einschüchterungen betroffen. Durch das gezielte Anbringen des Aufklebers an ihrem Parkschild stellt diese Handlung eine persönliche Bedrohung dar. In diesem Fall verbinden sich verschiedene Inhalte. Es handelte sich um einen anti-asiatischen Aufkleber, die Einschüchterung einer politischen Gegnerin und durch den Ort des Aufklebers lässt sich ebenfalls von einer behindertenfeindlichen Motivation ausgehen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Oktober 2021
    Auf der Hermannstr. wurde ein Plakat des VVN-BdA beschädigt und besprüht, so dass nur noch "Nazis und Rassist*innen in die Parlamente" lesbar darauf stand. Davor war der Wortlaut "Keine Nazis und Rassist*innen in die Parlamente". Unweit davon wurden ebenfalls auf der Hermannstr. mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen die aktuellen Corona-Pandemie-Maßnahmen richteten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Oktober 2021
    An einem Mietshaus in der Lenbachstraße wurde ein NS-verharmlosender Sticker des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Landsberger Allee und am Fennpfuhl antimuslimische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Oktober 2021
    An der Haltestelle Radickestr./ Nipkowstr. wurden vier rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    An einer Ampel am S-Bhf. Adlershof wurde ein weiterer rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 10. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Wartenberg rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Oktober 2021
    Ein 26-jähriger und ein 27-jähriger Mann warteten gegen 1:00 Uhr an einer Bushaltestelle in der Moritzstraße Ecke Altstädter Ring, als sie von zwei Männern im Alter von 26 und 47 Jahren rassistisch beleidigt wurden. Als diese sich drohend vor einer weiteren Fußgängerin aufbauten, ging der zuvor beleidigte 26-Jährige dazwischen, wurde dann aber von den Angreifern in den Schwitzkasten genommen und zu Boden gestoßen. Als die Polizei kam, beleidigte der 47-jährige einen Polizisten antisemitisch. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.
    Quelle: Tagesspiegel Spandau vom 10.10.2021
  • 10. Oktober 2021
    Unter einem Video von TKVA (Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus) mit Max Czollek und Gregor Gysi zu Chanukka wurde ein antisemitischer Kommentar gepostet. In dem Kommentar wurde auf verhöhnende Weise der Holocaust geleugnet.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 9. Oktober 2021
    Am Peter-Weiss-Platz sowie am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Oktober 2021
    An der Haltestelle Fährallee in Rauchfangswerder wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. Oktober 2021
    Ein rassistischer Sticker wurde in der Thomasstraße nahe der Hermannstraße entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber befand sich ein Stoppschild, betitelt mit "Kein 2015".
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Straße Am Berl in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen politische Gegner*innen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    In einer Regionalbahn äußerte sich gegen 15:30 Uhr ein Mann kurz vor dem Bahnhof Karow rassistisch und völkisch-nationalistisch. Der Mann sprach von "früher" und das damals die "Deutschen" noch "deutsch" waren. Ebenso sagte der Mann, dass Menschen, die er mit dem N-Wort bezeichnete, zu Hause geblieben sind. Niemand hat sich zu den Äußerungen verhalten.
    Quelle: [moskito] Fach und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Oktober 2021
    In der U-Bahnstation Frankfurter Allee schubste und beleidigte ein älterer Mann einen kleinen Jungen mit Schulranzen rassistisch. Eine Passantin schritt ein und forderte ihn auf, das Kind in Ruhe zu lassen, woraufhin der Mann schrie "der versteht mich eh nicht" und Affenlaute von sich gab.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    In einem Teil der Bornitzstraße bis zum Loeperplatz wurden sieben Aufkleber gemeldet, die die Aufschriften "Anti-Antifa", "Heimat schützen" und "Deutsche Zone" trugen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    Am Abend wurde ein 29-Jähriger vor dem S-Bahnhof Nöldnerplatz laut Polizeiangaben erst auf seinen Glauben angesprochen (vermutlich weil er einen Pullover der israelischen Streitkräfte trug), sofort mit Reizgas im Gesicht attackiert und zu Boden gestoßen. Der oder die Täter*innen konnten unerkannt flüchten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    Ein Mann, der vor einer Moschee in Tiergarten einparkte, wurde von einem anderen, dort kurz haltenden Autofahrer antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2021
    An der Ecke Müggelheimer Str./ Pohlestr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2021
    An der Alice-Salomon-Hochschule wurde ein rassistisches Plakat von außen angeklebt. Auf dem Plakat werden rassistische Vorurteile gegenüber Angehörigen muslimischen Glaubens verbreitet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. Oktober 2021
    Gegen 13.30 Uhr reagierte ein 43-jährigen Fahrgast in der U-Bahn der Linie 6 im Wedding auf eine Fahrkartenkontrolle mit rassistischen Beleidigungen und versuchte, einen Kontrolleur zu schlagen. Da der Fahrgast weder einen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte noch eine Mund-Nase-Bedeckung trug, baten ihn Mitarbeitende der BVG, am U-Bahnhof Afrikanische Straße mit ihnen auszusteigen. Hier soll er einen 56-Jährigen Kontrolleur mehrfach rassistisch beleidigt und versucht haben, ihn mit der Faust zu schlagen, was ein 55-jährige Kollege des bedrohten Kontrolleurs verhinderte. In der Folge soll der 43-Jährige nun alle BVG-Mitarbeitenden bedroht und fortwährend vor Passanten beleidigt haben. Alarmierte Polizeikräfte stellten die Personalien des Angreifers fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Beförderungserschleichung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung ein. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.10.2021
  • 7. Oktober 2021
    Am Parkplatz vor einem Supermarkt in der Nähe des Roederplatzes wurde wieder ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Oktober 2021
    Bei einem Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau werden lautstark rassistische Kommentare gemacht. Es macht außerdem den Anschein, dass sie mit ihren Aussagen umstehende Personen provozieren möchten.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson (Andi-App)
  • 6. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Altglienicke Kirche wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 6. Oktober 2021
    An einer Wand in der Simon-Dach-Straße wurde eine Schmierei entdeckt, welche die 2G-Regelung zur Covid-Eindämmung mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt („Stop 2G", daneben stand ein Hakenkreuz).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Oktober 2021
    Nachdem am 29.09.2021 auf dem Spielplatz ein Neonazi-Angriff erfolgte, hängten Anwohner*innen laminierte Plakate auf, um auf das Geschehene aufmerksam zu machen. Sämtliche Plakate wurden nun beschädigt: Das Wort „Nazi“ wurde an zwei Stellen ausgeschnitten, sodass der extrem rechte Hintergrund der Tat unklar wird.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Oktober 2021
    IN den Straßen Am Steinberg, Roelckestraße, Pistoriusstraße und in der Langhansstraße wurden antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern werden Jüd:innen als das "Übel der Welt" bezeichnet und als Feinde markiert. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit der Darstellung eines rechten und verschwörungsideologischen Koch mit dem Slogan "Deutschland erwache!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. Oktober 2021
    An der Thomasstr. zur Altenbraker Str. wurde ein Aufkleber auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Oktober 2021
    In der Jebensstraße gegenüber der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten wurde ein Hakenkreuz auf einen Straßenlaternenmast entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 6. Oktober 2021
    Die „FreieLinke“, Teil des extrem rechten Netzwerkes "Querdenken", demonstrierte gegen 20:30 Uhr vor dem Club Berghain bei dessen Wiedereröffnung mit eigener Musik und Bannern gegen die Corona-Maßnahmen. U. a. stand auf einem Banner das Wort „Impfapartheid“.

    Apartheid (wörtlich „Getrenntheit“) bezeichnet die Vorherrschaft der „weißen“, europäischstämmigen Bevölkerungsgruppe über alle anderen. Apartheid war eine geschichtliche Periode der staatlich festgelegten und organisierten sogenannten Rassentrennung in Südafrika und Südwestafrika. Daher ist die Veranstaltung als rassistisch einzustufen.
    Quelle: Twitter
  • 6. Oktober 2021
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße wurde ein "Refugees not welcome"-Aufkleber gemeldet und entfernt. In der Nähe befand sich ein weiterer Sticker der extremen Rechten mit Bezug zum Volksaufstand" in Ostdeutschland.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2021
    Am Roederplatz wurde an der Tramhaltestelle ein Aufkleber der NPD gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2021
    Mehrere rechte Querdenken-Sticker wurden in der Proskauer und Rigaer Straße entfernt, u. a. von "Berlin steht auf" mit dem Inhalt "Sei quer, sei Denker, sei Berlin" und von der rechten Gruppe "Studenten stehen auf".

    Außerdem wurde in der Wühlischstraße ein Sticker vom Corona-Ausschuss entfernt und vor einem Frisör in der Proskauer Straße ein Sticker des Dark-Techno-Labels "Ragnarök", welches in der rechten Szene beliebt ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Oktober 2021
    Am Nelly-Sachs-Park wurde ein antisemitischer Aufkleber eines bekannten extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber tragt die Aufschrift "FCK NWO" trug. NWO steht für die antisemitische Verschwörungserzählung einer "Neuen Weltordnung". Sie gehen davon aus, dass es die "Neue Weltordnung" gibt, was antisemitisch ist, lehnen sie aber ab.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Oktober 2021
    Flyer der extrem rechten Partei III. Weg wurden in der Vorwoche zur Bundestagswahl in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. Oktober 2021
    An der Tram-Station Helene-Weigel-Platz wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Wegedornstr./ Semmelweisstr. wurden mehrere Hakenkreuze auf den Sitzen entdeckt. Diese wurden von einer engagierten Person an die BVG gemeldet, die sie entfernen ließ.
    Quelle: Via Twitter Register Treptow-Köpenick
  • 5. Oktober 2021
    Bei einem Spiel der Eisbären Berlin gegen den HC Lugano wurden aus dem Publikum heraus Hitlergrüße gezeigt. Polizei und Security griffen nicht dagegen ein.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. Oktober 2021
    Am Häuschen der Wasserrettungsstation Grunewaldturm in Grunewald, sowie auf Müllsäcken, wurden zahlreiche Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei III.Weg entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 4. Oktober 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden vier rassistische Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2021
    Auf dem Alice-Salomon-Platz sowie in der Kastanienallee wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Oktober 2021
    In der Gegend rund um den Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße in Wilmersdorf sind zum wiederholten Mal Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aufgetaucht. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 4. Oktober 2021
    In der Pistoriusstraße wurden erneut Aufkleber mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 4. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Oktober 2021
    Auf einem Parkplatz am Roederplatz wurden mehrere Aufkleber der NPD ("Kriminalität bekämpfen, Grenzen sichern", "Schächten ist geistesgestört", "Natürlich deutsch") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2021
    An der Mehrower Allee wurden antisemitische Sticker entdeckt, auf denen ein durchgestrichener Davidstern und eine Parole gegen den Staat Israel gedruckt ist.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Oktober 2021
    Zwei Sticker rechter Gruppen wurden an der Tramhaltestelle Krankenhaus Friedrichshain entfernt. Einer hatte einen verschwörungsideologischen Inhalt von "Ärzte für Aufklärung", der andere von "Nicht ohne uns" machte Werbung für das extrem rechte Bündnis "Demokratischer Widerstand".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Oktober 2021
    Auch heute wurden wieder Sticker der rechten Bewegung "Studenten stehen auf" in der Gründberger Straße, Simon-Dach- und Gabriel-Max-Strasse entfernt und ein Sticker am Boxhagener Platz, der für eine verschwörungsideologische Demo bereits Ende September warb. "Studenten stehen auf" ist Teil des extrem rechten Querdenken-Netzwerkes.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle An der Werderlake in der Rudower Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Oktober 2021
    In den Straßen Am Steinberg, Langhansstraße, Jacobsonstraße und am Hamburger Platz wurden Aufkleber, mit dem Bild eines rechten und verschwörungsideologischen Kochs und dem Slogan "Deutschland erwache!", entdeckt und entfernt. Ebenso wurden Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler, die mit einem antisemitischen Spruch versehen wurden, entdeckt und entfernt. Bereits am 1.10.2021 wurde in der Heinersdorfer Straße der antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Es wurde darüber hinaus ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen als das "Übel der Welt" bezeichnet und sie als Feinde markiert.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 2. Oktober 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße im Bereich des Ortsteils Mitte wurde ein Hakenkreuz geschmiert und das S von SPD durch ein N wie NPD ersetzt. Bereits am 26.9.2021 wurde ganz in der Nähe ein SPD-Wahlplakat mit einer Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Oktober 2021
    Auf die Sitze der Bushaltestelle der Station Naumburgerstr. wurden geschmierte Hakenkreuze sowie der Spruch "NS-Zone" entdeckt und an BVG bzw. Polizei gemeldet.
    Quelle: RIAS
  • 2. Oktober 2021
    An einem Parkscheinautomaten Ecke Wühlisch- / Simon-Dach-Straße wurden Aufkleber der rechten Organisation "Querdenken 711" entfernt. Text: "FRIEDEN FREIHEIT LIEBE WAHRHEIT", Querdenken 711 und ein QR Code. Auch ein Aufkleber der rechten Gruppe "Studenten stehen auf" wurde vom Automaten entfernt. Ein weiteres Exemplar von diesem Aufkleber befand sich an der Ecke Simon-Dach- / Krossener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Oktober 2021
    Die Neonazi-Partei "Der III. Weg" verteilte Flugblätter gegen "kriminelle Ausländer" im Umfeld des S-Bahnhofs Wartenberg und verklebte Aufkleber der Partei in der Gegend.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    In der Weitlingstraße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. In der Wönnichstraße und Friedastraße fanden sich mehrere Hakenkreuze an Mülleimern.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Karlshorst Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    Um 1 Uhr wurde am S-Bhf. Wartenberg ein 21-Jähriger von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und mit einer Schusswaffe bedroht. Er zielte mit der Waffe auf den Betroffenen. Dabei fiel ihm jedoch das Magazin aus der Waffe. Anschließend verletzte der Angreifer den Betroffenen mit einem Kopfstoß gegen die Nase. Der blutende Mann rief die Polizei, während sich der Täter Richtung Ribnitzer Straße entfernte. Die Polizei konnte den Täter nicht festnehmen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 1. Oktober 2021
    Ein Teilnehmer eines Autokorsos von Verschwörungsideolog*innen und Impfgegner*innen zeigt am S-Bahnhof Gesundbrunnen einen Hitlergruß.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 1. Oktober 2021
    Am Fehrbelliner Platz Ecke Westfälische Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gäbe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert.
    Quelle: Register CW
  • 1. Oktober 2021
    Am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, mit antisemitischem Motiv, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 1. Oktober 2021
    Auf der Ostseestraße Ecke Goethestraße wurden antisemitische Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler entdeckt und entfernt. Der Slogan beinhaltete antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien. Darüber hinaus wurden in der Ostseestraße Höhe eines Einzelhandelskaufhauses ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen für das "Übel der Welt" verantwortlich macht und sie als Feinde markiert.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. Oktober 2021
    Im Bezirk Pankow wurde ein LGBTIQ*-Aufkleber mit einem rechten Aufkleber überklebt. Die Meldung kam über die AnDi-App. Die genaue Straße wurde leider nicht angegeben.
    Quelle: AnDi-App
  • 30. September 2021
    In der Nipkowstr. wurden drei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    In der Anna-Seghers-Str. wurde drei teils rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    In der Radickestr. wurden ebenfalss zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 30. September 2021
    Am Rudolfplatz wurde eine Schmierei entdeckt, welche die 2G-Regelung zur Covid-Eindämmung sowie Gesundheitsminister Jens Spahn mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt. Dazu war ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Zu Beginn des Spiels wurden im Block 13 Fans von Maccabi Haifa rassistisch als „Eselficker“ und homofeindlich als „schwul“ beleidigt. Ein Mann mit einem Maccabi-Fanschal wurde mit „Scheiß Jude“ und „Verpiss dich du Scheiß Jude“ angepöbelt. Als der Betroffene einen Ordner darauf ansprach, empfahl dieser ihm, den Fanbeautragten zu benachrichtigen. Der Betroffene verwies darauf, dass der Ordner dafür sorgen müsste, diese Personen aus dem Block zu verweisen.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Nach dem Spiel wurden die Maccabi-Unterstützer*innen um das Stadion geleitet. Von der anderen Seite der Abtrennung riefen einzelne Heimfans von Union Berlin den Maccabi-Unterstützer*innen sexistische Sprüche wie „verpisst Euch ihr Scheißhurensöhne“ zu. In mindestens einem Fall wurde dabei „Judensöhne“ gesagt. Ein Mann aus dieser Gruppe fragte seine Begleiter*innen, „Ei Jungs, hat einer von euch noch ein wenig 74-90-8 in der Tasche?“ Dabei grinste er die Maccabi-Fans an. Die genannten Zahlen bilden die CAS-Registrierungsnummer für Cyanwasserstoff, Wirkstoff des Giftgases Zyklon B.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Ein Union-Fan versuchte während der zweiten Halbzeit, eine kleine Israel-Fahne aus Papier, die Auswärtsfans an einem Sitz befestigt hatten, anzuzünden. Die Fahne fing kein Feuer. Weitere Union-Fans intervenierten. Die kleine Gruppe von Maccabi-Unterstützer*innen entschied sich aus Sicherheitsbedenken, ebenfalls den Oberrang zu verlassen. Ein Zivilpolizist beobachtete die Szene und erbat eine Zeugenaussage.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. In der 33. Minute, kurz nach dem ersten Berliner Tor, sollen Union-Fans, eine mit Maccabi sympathisierende Gruppe, mit Bierbechern und Zigarettenstummeln beworfen haben. Es soll zur antisemitischen Beleidigung „Scheiß-Jude“ gekommen sein. Ein Betroffener berichtete, dass einzelne Berliner Fans dazwischen gegangen wären, die Gruppe sich aber dazu entschlossen habe, den Block zu wechseln und den Rest des Spiels mit den Maccabi- Fans im Gästerang zu verbringen.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Die Gedenkplatte für den Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Herrschaft wurde mit türkiser Farbe übersprüht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. September 2021
    Auf einem Supermarktparkplatz in Kaulsdorf wurde eine Person von einem Autofahrer behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. September 2021
    In der Seelenbinder Str. wurde ein Sozialarbeiter, der in Begleitung von zwei Kindern war, von vier Union-Fans als "Judensau", "weinrote Schwuchtel" und "Kinderficker" beleidigt. Nachdem er die Kinder in den Jugendclub schickte, wurde er nur kurze Zeit später von den vier Männern angegriffen. Der Angriff ist auf eine Fan-Feindschaft zwischen dem 1. FC Union und dem BFC Dynamo zurückzuführen, worauf u.a. die Bezeichnung als "weinrot" (Vereinsfarbe des BFC) hindeutet.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 30. September 2021
    Eine Hidjab-tragende Frau wurde in der U6 am U-Bahnhof Turmstraße von einer an ihr vorbeidrängenden Frau rassistisch beleidigt. Die sie drängelnde Frau zischte ihr leise zu: "Verwinde, Araberhure!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. September 2021
    An der Haltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurden mehrere antisemitische Aufkleber mit dem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" sowie "Wieder soweit" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. September 2021
    Ein Kind und seine Mutter wurden vor dem KaDeWe von einer Frau antimisemitisch beleidigt. Die Frau hatte ihnen gegenüber geäußert: "Das Kind Israels ist das Problem. Ihr werdet schon sehen, dass ihr das Problem seid"
    Quelle: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.)
  • 29. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Dies war die letzte Kundgebung dieser "Merkel muss weg"- Veranstaltungsreihe an jedem Mittwoch. Der Brandenburger AfD-Veranstalter führte in seiner Rede den Wählerverlust der Berliner AfD bei der Abgeordnetenhauswahl von 14,3 auf 8,0 Prozent auf das "eindeutige Scheitern" der Berliner "Meuterei-Linie" unter dem als "gemäßigt" geltenden früheren Berliner AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Pazderski zurück. Als vorbildlich bezeichnete er hingegen den extrem rechten politischen Kurs und das Bundestagswahlergebnis der AfD in Thüringen und Sachsen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2021
    In der Müggelheimer Str. bei Aldi wurden drei Aufkleber, mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2021
    In der Bahnhofstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2021
    An einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurden drei Hakenkreuze mit der Überschrift "es ist an der zeit macht euch bereit" entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 28. September 2021
    Ein betrunkener Neonazi rief „Heil Hitler!“ und andere extrem rechte sowie antisemitische Parolen auf einem Spielplatz und bewarf Spielplatzbesucher*innen mit Schmutz. Als ein junger Vater einschreiten wollte, wurde er von dem Neonazi mit einer Bratpfanne angegriffen und am Kopf verletzt.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 28. September 2021
    Auf der Fußgänger*innen-/Fahrradbrücke im Friedrichshainer Teil der Elsenbrücke wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der das Impfen mit „Eugenik“ gleichsetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. September 2021
    An der Ecke Hermannstraße und Thomasstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. September 2021
    In den letzten Tagen wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Am Pasedagplatz (25.09.2021) wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Stärke durch Einheit" entdeckt und entfernt. Am Steinberg wurde an verschiedenen Tagen ein Aufkleber mit dem Gesicht eines rechten Koches mit dem Slogan "Deutschland erwache" entdeckt und entfernt. Am Steinberg (27.09.2021) wurden Aufkleber mit der Darstellung von Wehrmachtssoldaten und dem Slogan "Es waren die besten Soldaten der Welt" entdeckt und entfernt. Ebenso gab es Aufkleber mit dem Slogan "Identität bewahren" und schwarz-weiß-roter Farbgebung sowie Aufkleber mit dem Slogan "Ich hasse Zecken bis aufs Blut", "Defend Europe" und Aufkleber des rechten Magazins "Compact", die sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen wendeten und auf Analena Baerbock bezogen, und Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Jugend voran" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 27. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt.

    An der Ecke Rudower Chaussee/ Gottfried-Leibnitz-Str. wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 27. September 2021
    In der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze, die mit schwarzem Edding an einem Stromkasten geschmiert wurden, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2021
    Am Supermarktparkplatz am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD gemeldet, der sich gegen die derzeitige Asylpolitik richtet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2021
    An der Bushaltestelle Denkmarsteig wurde auf einem Sitz ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 27. September 2021
    In der Brückenstr. wurden ein antimuslimischer und ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 27. September 2021
    Ein Mann, der am Heinrich-Heine-Platz auf Türkisch telefonierte, wurde gegen 19.00 Uhr von einem Mann mittleren Alters barsch auf Deutsch angesprochen: "Das ist Deutschland! Warum sprichst Du nicht Deutsch?"
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 27. September 2021
    In der Straße Unter den Linden und um den Pariser Platz wurden vier Fake-Aufkleber (sehen wie von der jeweiligen Partei aus, sind aber gegen sie gerichtet) entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD an der Kreuzung Annenstraße, Ecke Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurde ein handgemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2021
    In der Kissingstraße (Nähe Rosa-Luxemburg-Gymnasium), Neumannstraße und in der Binzstraße wurden verschiedene Aufkleber mit unterschiedlichen Motiven eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. September 2021
    Nahe des Brodowiner Rings wurden NPD-Wahlkampfflyer in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. September 2021
    Unter den Eichen (Lichterfelde) wurden diverse Wahlplakate demokratischer Parteien mit der Parole "Islamisierung mit uns ja gerne" überklebt.
    Quelle: Register S/Z
  • 26. September 2021
    Ein 31-Jähriger wird von der Berliner Staatsanwaltschaft dringend verdächtigt, einen brennenden Molotow-Cocktail auf ein in der Skalitzer Straße stehendes, von zwei Menschen bewohntes Zelt geworfen zu haben. Die Betroffenen konnten das Zelt rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
    Quelle: Staatsanwaltschaft Berlin
  • 25. September 2021
    In der Semliner Str. und Umgebung wurden Flyer der NPD an Autoscheiben geklemmt. Es handelt sich um Wahlkampfwerbung mit Bezug zum Autofahren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2021
    In der Schloßstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten "1% Prozent"-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 25. September 2021
    Die Polizei nahm in der Nacht einen Mann fest, der in Marzahn volksverhetzende Musik abgespielt hatte. Mehrere Anwohnende der Pöhlbergstraße hatten gegen 23.30 Uhr dem Notruf eine Person gemeldet, die in einem Auto sitzend die laute Musik hörte. Zudem sei der Mann ausgestiegen, habe rechte Parolen gegrölt und Glasflaschen auf dem Gehweg zerschmettert. Die Einsatzkräfte konnten den 27-Jährigen in der Nähe festnehmen. Bei einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchung des Fahrzeugs beschlagnahmten sie ein Mobiltelefon, auf welchem die Musik gespeichert war. Der Festgenommene musste sich in einem Polizeigewahrsam einer Blutentnahme unterziehen und sich nun wegen Volksverhetzung verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen hierzu übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 25. September 2021
    In der Fanningerstraße wurde auf ein Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen ein Sticker mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" geklebt, gemeldet und entfernt worden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 25. September 2021
    In der Weitlingstraße bei einem Supermarkt wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Covid Aktion" gemeldet und entfernt. Das Gleiche wurde in der Haufstraße im Kaskelkiez gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. September 2021
    Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 24. September 2021
    Am Vormittag führte die NPD eine Wahlkampfkundgebung in der Schönefelder Chaussee durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. September 2021
    Am Nachmittag führte die NPD eine Wahlkampfkundgebung gegenüber dem Rathaus Köpenick durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. September 2021
    Zum wiederholten Male wurde in der Eisenzahnstraße in Wilmersdorf ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Dieser Aufkleber verbreitete anti-israelischen Antisemitismus.
    Quelle: Register CW
  • 24. September 2021
    An der Kreuzung Edisonstr./ Wilhelminenhofstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und überklebt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 24. September 2021
    In der Wilmersdorfer Str. Ecke Giesebrechtstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" entdeckt. "AFA" steht für Antifaschistische Aktion.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 24. September 2021
    Gegen 21:56 h haben zwei Personen in einer vollen U-Bahn am U-Bhf. Spichernstr. abwechselnd den Hitlergruß gezeigt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 24. September 2021
    Mehrere Männer haben am Freitag Nachmittag eine Transfrau zuerst beleidigt, bedroht und dann angegriffen. Einer der Täter riss ein mobiles Straßenschild aus der Verankerung bedrohte die Frau damit. Die Frau flüchtete und wurde von einem Mann weiter verfolgt. Als die Frau stürzte bildete sich eine Traube von Schaulustigen, bis ein Zeuge dazwischen ging. Die alarmierte Polizei konnte keinen der Täter mehr auffinden, die Frau erlitt Hautabschürfungen.
    Quelle: Register Neukölln, Berliner Zeitung, 25.9.2021
  • 24. September 2021
    Eine Transfrau wurde an der Pannierstr. von einem unbekannten Mann beleidigt und bedroht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2021
    Im Bereich rund um die Köpenicker Str. wurden mehrere geschmierte Keltenkreuze sowie Schriftzüge von ANB (Autonome Nationalisten Berlin) und auch ein Sticker des III. Wegs entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2021
    In der Thomas-Müntzer-Str. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 24. September 2021
    In der Simon-Bolivar-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Rock against Antifa" von einem ungarischen, extrem rechten Onlineversandhandel auf ein Plakat der Linkspartei geklebt, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. September 2021
    In der Kaulsdorfer Straße wurden NPD-Wahlkampfflyer verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. September 2021
    In der Nacht zeigte ein Mann an der Haltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. den sog. Hitlergruß gegen eine Person, die mit einem Lastenfahrrad der Grünen unterwegs war.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 23. September 2021
    Rund um den S-Bahnhof Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße wurden erneut mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.
    Quelle: Register CW
  • 23. September 2021
    Am Schaukasten des Amtshauses Buchholz wurden sieben Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels geklebt. Diese wurden am Morgen entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. September 2021
    In der Nähe vom Antonplatz wurden mehere "AHM" (Antifa-Hunter-Miliz) Sprühereien entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. September 2021
    In der Grabbeallee wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 23. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 23. September 2021
    In der Nähe des Kottbusser Tors tauchten aufwändig gestaltete Geldscheine mit coronaleugnerischen Bezügen auf, auf denen u.a. auch der Nationalsozialismus relativiert wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. September 2021
    Im Ausgang des U-Bhf. Magdalenenstraße wurde mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden die sich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. September 2021
    An der Bushaltestelle Landsberger Allee / Zossener Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Versandes “Politaufkleber“ verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. September 2021
    An der Landsberger Allee wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen "die Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. September 2021
    In der Gürtelstraße wurden Flyer für zwei unangemeldete und „geheime“ Versammlungenen gegen angeblich geplanten Betrug bei der Bundestagswahl gefunden und entfernt. Auf den Flyern wurde auf eine Homepage mit extrem rechten Reichsbürger*innen-Inhalten verwiesen. Die Versammlungen fanden nicht statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. September 2021
    Auf einem Plakat der Grünen wurde ein Sticker der Identitäteren Bewegung mit dem Schriftzug "Heimatschutz statt Mundschutz" entdeckt und überklebt
    Quelle: Instagram
  • 23. September 2021
    An der Bushaltestelle Heidefriedhof in der Reißeckstraße wurde eine rassistische Schmiererei "Knacken Raus", die neben dem Kürzel "AFD" mit Edding angebracht worden war, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 23. September 2021
    Ein Wahlplakat des für die SPD kandidierenden Orkan Özdemir wurde mit "Kanake" beschmiert.
    Quelle: rbb24, 23.09.2021
  • 22. September 2021
    An der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn wurde ein NPD-Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber bezieht sich auf eine rechte Debatte um vermeintlichen Denkmalschutz, welche im Zuge der "Black Lives matter"-Bewegung im Jahr 2020 geführt wurde.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. September 2021
    In der Nacht kam es in der Dörpfeldstr. zwischen zwei Falschparkern und zwei Fußgängern zu einem Streit. Nachdem die beiden Fußgänger den Fahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht hatten, gerieten diese in Streit. Die Fußgänger entfernten sich daraufhin. Der Autofahrer folgte ihnen und beide Männer stiegen auf einem Parkplatz aus und beleidigten die Fußgänger homofeindlich. Danach schlug der Fahrer dem jugendlichen Fußgänger ins Gesicht.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 22. September 2021
    In der Eisenzahnstraße wurde erneut ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie Geflüchtete richtet.
    Quelle: Register CW
  • 22. September 2021
    Mehrmals wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins COMPACT in der Volkshochschule in Weißensee ausgelegt. Dies geschah bereits am 2. und 3. September sowie in der Woche vom 13.-19.09.2021. Die ausgelegten Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 22. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 22. September 2021
    Ein Sicherheitsmitarbeiter kontrollierte den Rucksack eines Ladenbesuchers nachdem eine Zeugin einen Diebstahl beobachtete. Er fand darin gestohlene Ware und verständigte die Polizei. Im nicht öffentlichen Bereich beleidigte der Dieb einen weiteren Sicherheitsmitarbeiter rassistisch. Die Polizei stellte außerdem ein Messer bei dem Dieb sicher.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2113, BZ
  • 22. September 2021
    An der Karl-Marx-Str. an der Ecke zum Karl-Marx-Platz wurde ein Aufkleber auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. September 2021
    Wie die betroffene Person mitteilte, wurde sie im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg von einer Sachbearbeiterin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. September 2021
    In der Hofjägerallee Ecke Tiergartenstraße in Tiergarten wurden drei Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Entlang der Straße des 17. Juni und in angrenzenden Straßen und Fahrradwegen im Tiergarten wurden zahlreiche Plakate und Aufkleber mit der Aufschrift: "Söder muss weg!" entdeckt.

    Die Kampagne "Söder muss weg" vereint extreme Rechte, AfD-Anhänger*innen, Rechtspopulist*innen und Teile der verschwörungsideologischen Mischszene gegen Infektionsschutzmaßnahmen. Die Initiatoren kommen überwiegend aus den extrem rechten Gruppierungen, die sich relativ erfolgreich in letzter Zeit in dieser verschwörungsideologischen Mischszene getummelt haben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. September 2021
    Am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz in Charlottenburg-Nord wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gebe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. Zusätzlich wurden in der Nähe Aufkleber gefunden, auf denen für neurechte Publikationen geworben wird.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • 21. September 2021
    In der Nacht kam es in der Michael-Brückner-Str. zu einem Streit zwischen einem privaten Fahrdienstanbieter und seinem Gast. In dessen Zuge beleidigte der Fahrer den Gast homosexuellen feindlich und schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 21. September 2021
    In mehreren Fahrradkörben auf dem Elcknerplatz wurden Flyer aus der Reichsbürger-Bewegung entdeckt und entsorgt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. September 2021
    In der Münsterlandstraße, Münsterland Ecke Archibald-Straße, Eitelstraße und Münsterland Ecke Giselastraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Antifaschistische Aktion" so geändert, dass darauf "Faschistische Covid Aktion" stand. Sie wurden gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2021
    In der Albert-Hößler-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gefunden, auf denen die "Verteidigung Europas" gefordert wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2021
    Gegen 11 Uhr fuhr ein älterer Mann auf einem Fahrrad an der Gemeinschaftsunterkunft Wollenberger Straße vorbei und rief in Richtung der Unterkunft "Abschieben".
    Quelle: GU Wollenberger Straße
  • 21. September 2021
    In einer Spandauer Einrichtung kam es bei der Verabschiedung einer Kollegin zu einer homophoben Bemerkung. Nachdem ihr vom Kollegium Blumen überreicht wurden und sie herzlich von allen umarmt wurde, rief eine andere Kollegin scherzhaft: „Oh, seid mal nicht so schwul!“ Mit dieser Bemerkung schien sie die Situation auflockern zu wollen und ihren Wunsch auszudrücken, die Verabschiedung möge weniger sentimental ausfallen. Die schwulenfeindliche Bemerkung blieb vom Kollegium unkommentiert.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 20. September 2021
    Auf und rund um den Fröbelplatz wurden fast 15 Aufkleber mit Slogan "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt. Darüberhinaus wurden mehr als zehn weitere Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. In der Schliemannstraße Ecke Danzigerstraße wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber mit dem verschwörungsideologischen und Kolonialismus-verharlosenden Spruch "Make (Impf-)Apartheid Great Again!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. September 2021
    In der Stavengerstraße wurden Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. September 2021
    In der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek beschimpft ein Besucher einen anderen mit den Worten, dass er "vergast" werden soll. Der Täter wurde der Bibliothek verwiesen. Es wurde keine Anzeige von der betroffenen Person gestellt.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. September 2021
    In der Zachertstraße wurden mehrere Wahlplakate der SPD und CDU mit Hitlerbärtchen und Hakenkreuzen versehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. September 2021
    Ein Mann rief lauthals rassistische und antisemitische Parolen nahe dem U-Bahnhof Schönleinstraße. Gegen 2.45 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei zum Kottbusser Damm Ecke Schinkestraße. Am Ort teilte sie mit, dass der später festgestellte 34-jährige Tatverdächtige vor dem Ausgang des U-Bahnhofes Schönleinstraße mehrfach lautstark rassistische und antisemitische Parolen gerufen hatte. Als einer der Polizeibeamten ihm die Maßnahme zur Feststellung der Person erläuterte, spuckte ihn der 34-Jährige an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2092
  • 19. September 2021
    Entlang des Kurfürstendamms in Charlottenburg wurden extrem rechte Sticker mit der Aufschrift „Stop. Kein 2015“ verklebt. Mit der Chiffre "2015" werden geflüchtetenfeindliche und rassistische Ressentiments bedient.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. September 2021
    Die Grünen-Kandidatin Jette Nietzard ereilte ein antifeministisch motivierter Shitstorms auf Twitter. Im Nachgang eines ihrer Tweets vom 16.9.2021, in dem sie den Besuch einer Schuldiskussion beschrieb, wurde der Tweet in rechten Netzwerken herumgereicht und vielfach abwertend kommentiert, unter anderem auch von einem Autor des Focus.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 19. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße und in der Ribnitzer Straße revisionistische Zeitungen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Am Roederplatz wurde an der Tramhaltestelle ein Aufkleber der NPD mit rassistischen Inhalten auf einem Mülleimer gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Ein Aktivist der NPD hat ein Plakat von Bündnis 90/Die Grünen mit Parolen beschmiert und mit verschiedenen Aufklebern versehen, die sich gegen die Grünen als politische Gegner*in wenden und diese diffamiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Erneut wurden in dem kleinen Park auf der Insel zwischen Wühlischstraße, Gabriel-Max-Straße und Simplonstraße den Nationalsozialismus relativierende, coronaleugnerische Plakate verklebt. Auf ihnen wurde u.a. Maskenpflicht und Adolf Hitler gleichgesetzt. Die Plakate wurden seit August wiederholt geklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2021
    Am Lausitzer Platz wurde ein muslimfeindliches Plakat entdeckt und entfernt. Auf dem Plakat wurde, unter dem Slogan "Weiße Frau integrier Dich", unterstellt, es fände eine vermeintliche "Islamisierung" Deutschlands statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2021
    Beim 'Fest für Demokratie und Toleranz' kam es an den Eingängen und am Rand zu NS-verharmlosenden Pöbeleien. Bei der Durchsetzung der 3G-Regeln wurden die Mitarbeiter*innen der Sicherheitsfirma sowie Ehrenamtliche zum Teil massiv angefeindet und persönlich beleidigt. Dabei kam es auch zu NS-verharmlosenden Aussagen, wie: "Das ist ja wie im 3. Reich hier!"
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Etwas über 100 Verschwörungsideolog*innen zogen in einer unangemeldeten Demonstration über die Müllerstraße im Wedding, um gegen Infektionsmaßnahmen zu protestieren. Dabei wurden auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, t-online.de vom 19.9.2021
  • 18. September 2021
    Vor dem Allende-Center führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Auf dem Schloßplatz führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Am Bhf. Rummelsburg wurde Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden, die sich gegen Linke richteten. Am Dolgenseecenter wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Schluss mit der Corona-Show" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. September 2021
    In der Straße Alt Friedrichsfelde Höhe Rosenfelder Straße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gegen Linke geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. September 2021
    Das Schaufenster der Bezirksgeschäftsstelle der Linken in Steglitz-Zehlendorf wurde mit großflächigen Aufklebern (Islamisierung? Mit uns gerne!) beklebt:
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. September 2021
    In der Emser Str. in Wilmersdorf fand die „Spiritualität & Heilen Messe 2021“ statt. Dort wurden verschiedenste pseudomedizinische Ansätze und Verschwörungsmythen vertreten, Vorträge zu Themen wie „UFOs, Kornkreise und die Rückkehr der Meister der Weisheit“, oder „5G-Strahlungen“ gehalten. Es gab Bücher von antisemitischen Holocaustleugnern zu kaufen, in welchen beispielsweise „Echsenmenschen“ als Chiffre für Jüd*innen benutzt wird und eine „Rothschild-Zionist“ Weltverschwörung mit dem Ziel eines dritten Weltkrieges behauptet wird.
    Quelle: Belltower.news vom 20.09.2021
  • 17. September 2021
    Eine Person meldete, dass sie wiederholt rassistisch motivierte Taschenkontrollen bei einem Bio-Supermarkt auf der Sonnenallee erlebt. Die betroffene Person berichtete, dass der Mitarbeiter behauptete, er würde jeden Kunden ohne Korb überprüfen, was allerdings nicht der Wahrheit entspräche, da dort viele Kunden nicht derartig kontrolliert wurden.
    Quelle: AnDi App
  • 17. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Friedrichsfelde Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. September 2021
    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift von "Good night left side" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. September 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam zur Zeit einer Freitagsgebetsveranstaltung eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der die Moscheebesucher*innen mit einem lobenden Hinweis auf den Anschlag in Christchurch massiv mit dem Tod bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. September 2021
    An der Argentinischen Allee (zwischen U Krumme Lanke und U Onkel-Toms-Hütte) wurde die Rückseite eines Standwahlplakates großflächig mit dem Satz "Schwule sterben aus" besprüht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. September 2021
    In den letzten Tagen wurde immer wieder die Sprüherei "AHM" (=Antifa-Hunter-Miliz) entdeckt: am 2.09. an der Straßenbahn Haltestelle Behaimstraße; am 5.09. in der Streustraße, an einer Hauswand direkt bei der Straßenbahnhaltestelle Friesickestraße, und an einem Stromkasten in der Friesickestraße; am 9.09. in der Streustraße an einer Hauswand und an der Ecke Streustraße/ Behaimstraße an einem Stromkasten; am 10.09. in der Bizetstraße zwischen Herbert-Baum-Straße und Lindenalle an einem Stromkasten; am 16.09. an zwei Rollläden an der Ecke Streustraße Ecke Goethestraße.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. September 2021
    Auf ein Werbebanner eines Döner Imbisses in der Straße An der Wuhlheide wurde groß "AFD" geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2021
    Eine Person wird auf dem Vorplatz der Mittelpunktbibliothek in Schöneberg in der Hauptstraße homofeindlich beleidigt und bedroht.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. September 2021
    Am Steinberg befand sich auf einem Wahlplakat ein Aufkleber mit antisemitischen Inhalt. Dieselben Aufkleber wurden an einem Verkehrsschild Streustraße Ecke Gustav-Adolf-Straße sowie an einem Stromkasten Gustav-Adolf-Straße Ecke Lehderstraße entdeckt. Ebenfalls auf einem Verkehrsschild Am Steinberg, an der Ecke Wigandstaler Ecke Holzkircher Straße sowie auf der Gutsav-Adolf-Straße zwischen Wigandstaler Straße und Hamburger Platz sowie in der Hosemannstraße. Ebenso an einem Laternenmast in der Heinersdorfer Straße. Auf dem Aufkleber wurden Jüd:innen und Zionist:innen als das "Übel der Welt" tituliert und als Feind markiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. September 2021
    Ein Mann beschädigte in Neukölln ein Auto und trat gegen mehrere Fahrräder auf dem Lohmühlenplatz. In der Lohmühlenstr. rief er dann mehrfach NS-verherrlichende Parolen und zeigte den Hitlergruß. Zeug*innen riefen die Polizei, die den Täter stellen konnte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 16. September 2021
    Am Steinberg wurden Aufkleber mit dem Slogan "Right is right" entdeckt und enfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. September 2021
    An einem Bahnhof beleidigte ein Mann einen bettelnden Mann auf obdachlosenfeindliche Art und Weise.
    Quelle: AnDi App
  • 16. September 2021
    In der Altenbraker Str. wurden zwei Wahlplakate der Linken beschädigt und mit "AFD" beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. September 2021
    Am Mittag um 11:40 Uhr wurde im Rathauspark in der Möllendorffstraße ein Obdachloser von einer Gruppe aus vier oder fünf Personen mutmaßlich lebensgefährlich verletzt. Eine Passantin war darauf aufmerksam geworden, dass die Gruppe um einen am Boden liegenden Mann stand und rief die Polizei. Die Gruppe entfernte sich auf ihren Zuruf hin, dass sie die Polizei gerufen habe. Der Betroffene wurde mit Hirnblutungen, Hämatomen und Knochenbrüchen im Gesicht und am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Zwei Personen wurden am selben Tag festgenommen.
    Quelle: Polizei 17.09.2021
  • 16. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Karlshorst Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. September 2021
    An der Ecke Gudrunstraße/Guntherstraße wurde ein schwarz-weiß-roter Aufkleber mit der Aufschrift "Souveränität gibt es nur in diesen Farben. 1871" gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 16. September 2021
    Ein Hakenkreuz, das auf einem Mülleimer in der Lincolnstraße Ecke Einbecker Straße geschmiert worden war, wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. September 2021
    Im Wrangelkiez tauchten Flyer für zwei unangemeldete und „geheime“ Versammlungen gegen angeblich geplanten Betrug bei der Bundestagswahl auf. Auf den Flyern wurde auf eine Homepage mit extrem rechten Reichsbürger*innen-Inhalten verwiesen. Die Versammlungen fanden nicht statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. September 2021
    An der Bushaltesstelle Friedhof Mariendorf in der Rixdorfer Straße wurde die antimuslimische Schmiererei "Islam Stoppen" neben dem Slogan "AFD Wählen", die mit Edding angebracht worden sind, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. September 2021
    Zwischen dem 25. August und dem 16. September wurden in mindestens sechs verschiedenen Straßen in Tegel, Reinickendorf, Wittenau und Waidmannslust Wahlplakate der extrem rechten Partei NPD gemeldet. Einige davon trugen einen antifeministischen Slogan. Darin wurde behauptet, dass es nur biologische und keine sozial konstruierten Geschlechter gibt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. September 2021
    In der Kassenschlange eines Geschäfts in Tiergarten-Süd wurde eine Hidjab-tragende Frau von einer älteren Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt, nachdem die Betroffene sich darüber beschwert hatte, dass sich die ältere Frau vorzudrängeln versucht hatte. Weder Geschäftsmitarbeiter*innen noch andere Wartende unterstützten die Betroffene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. September 2021
    Eine schwarze Person wird anlasslos vom Sicherheitsdienst der BVG beim Nach-Hause-Gehen kontrolliert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App (AnDi)
  • 15. September 2021
    An der Bushaltestelle Sella-Hasse-Strasse in Marzahn wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker, der sich gegen vermeintlich "antideutsche Propaganda" richtete, war mitten auf ein Plakat eines Online-Portals geklebt worden, das mit einem schwulen Paar warb.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 15. September 2021
    Auf zwei Großwahlplakaten von SPD und LINKE in der Oberspreestr. wurden auf die Gesichter der Kandidat*innen extrem rechte Aufkleber geklebt. Die Aufkleber sind in Reichsfarben und haben die Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in Frakturschrift.
    Quelle: SPD Treptow-Köpenick
  • 15. September 2021
    In der Muskauer - Ecke Pücklerstraße wurde ein muslimfeindliches Plakat entdeckt. Auf dem Plakat wurde, unter dem Slogan "Weiße Frau integrier Dich", unterstellt, es fände eine vermeintliche "Islamisierung" Deutschlands statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. September 2021
    In der Prenzlauer Allee in der Nähe des Zeiss-Planetariums wurde ein Groß-Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen mit einem NS-verharmlosenden Slogan versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 15. September 2021
    In der Guerickestr. Ecke Galvanistr. in Charlottenburg wurde auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen eine NS-Verharmlosende Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • 15. September 2021
    Im Halemweg in Charlottenburg-Nord wurde auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen ein Fake-Parteiaufkleber gegen die Grünen entdeckt. Inhaltlich werden rassistische und migrationsfeindliche Ressentiments bedient. Solche Aufkleber tauchen seit ca. zwei Jahren auf und richten sich gegen alle demokratischen Parteien.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 15. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen Corona-Masken hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    An der Ecke Arendsweg Landsberger Allee wurden mindestens vier Plakate vom "III. Weg" mit der Aufschrift "Kommunisten töten!" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    Am Weißenseer Weg Ecke Konrad-Wolf-Straße wurde ein Aufkleber mit den drei Farben der Reichskriegsfahne gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    Erneut wurden in der Zentralbibliothek Bücher, die sich kritisch mit extrem rechten gesellschaftlichen Tendenzen auseinandersetzen, zerstört.
    Quelle: Tagesspiegel vom 15.09.2021
  • 15. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 9 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2021
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2021
    An der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei Aufkleber mit einer Schwarzen Sonne und dem Spruch "Schön braun" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2021
    An der Ecke Hasselwerder Str./ Schnellerstr. wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der durch die Unterstellung von "Apartheid" sowohl ein delegitimierendes als auch durch die Unterstellung von "Pinkwashing" ein klassisches Element des Antisemitismus vereint.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 14. September 2021
    In der Mathildenstr. wurde ein Aufkleber mit anti-asiatischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 14. September 2021
    Am 14. September fand sich im Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße ein Briefumschalg mit Werbeflyern und Stickern von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“. Inhalt dieser waren u.a. die Forderung der "Streichung staatlicher Förderung linker und linskextremer Organisationen" sowie die Warnung vor "offenen Grenzen" und "fremdländischen Straftätern". Die Bürger*innen werden dazu aufgerufen, die Partei zu unterstützen und "die Zukunft und Sicherheit" des "Volkes" zu sichern.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • 14. September 2021
    Zwei Frauen wurden von einer ihnen unbekannten Frau rassistisch beleidigt. Die beiden Frauen hatten gerade ihre Kinder aus der Kita abgeholt. Die beiden Frauen fühlten sich bedroht und riefen daraufhin die Polizei.
    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung Nr. 2065
  • 14. September 2021
    In einer Kneipe in der Prenzlauer Allee wurde der Slogan "Wir sind alle Antifa" in "Wir sind Anti-Antifa" abgeändert.
    Quelle: NEA (Antifa-Norost)
  • 14. September 2021
    Am Nachmittag warben drei Mitglieder des Kreisverbandes Treptow-Köpenick von Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wahlkampfstand an der Ecke An der Wuhlheide/ Edisonstr. für ihre Partei. Eine Person auf einem Fahrrad fuhr langsam und nah über den Gehweg am Stand vorbei und sagte dabei an die Wahlkämpfer*innen gewandt: „Euch sollte man alle an die Wand stellen.“ Danach entfernte er sich über die Ampel über An der Wuhlheide.
    Quelle: Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen Treptow-Köpenick
  • 14. September 2021
    Erneut wurde am Hohenzollerndamm Ecke Eisenzahnstraße ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register CW
  • 14. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der Grünen gegen Rassismus wurde ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2021
    An der Frankfurter Allee Höhe Rosenfelder Ring wurden ein Aufkleber des Neonazi-Versands "Ansgar Aryan" ("Europa Erwache") und einer des Neonazi-Kanals "FSN-TV" mit der Aufschrift "Es gibt ein Recht auf Nazi-Propaganda" sowie mehrere andere Neonazimotive gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2021
    In einem Krankenhaus in Marzahn wurden heimlich Bilder einer schwerverletzten trans Frau aufgenommen, die kurz darauf an den Folgen ihrer Verletzungen verstarb. Die Frau verbrannte sich zuvor öffentlich auf dem Alexanderplatz und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus eingeliefert. In übereinstimmenden Presseberichten hieß es, die Bilder, auf denen Gesicht und Unterleib der Betroffenen zu sehen waren, seien von einem Personalcomputer abfotografiert worden. Dass die Bilder von einem klinikeigenen Computer stammten, bestätigte auch das Krankenhaus via Social Media. Die Bilder seien anschließend in WhatsApp-Gruppen von Mitarbeiter*innen und sozialen Netzwerken veröffentlicht worden. Das Ablichten und das Teilen der Bilder in WhatsApp-Gruppen nahm der verstorbenen Frau ihre Menschenwürde. Die Tat ist darüber hinaus geeignet, andere transPersonen in hohem Maß zu verunsichern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Quelle: Bundesverband Trans* (BVT*) / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. September 2021
    An einer Bushaltestelle am Heidefriedhof in der Reißeckstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt, dass mit Edding angebracht worden war.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. September 2021
    Während einer Veranstaltung im JugendKulturBunker kam es durch eine Person mehrfach zu rassistischen Pöbeleien und Störungen. Die Beleidigungen setzten sich auch vor dem Gebäude fort, bis die Person das Gelände verließ.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. September 2021
    Eine muslimisch wahrgenommene Familie wurde bei der Wohnungssuche rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2021
    An einer Schule ereignete sich ein Vorfall von antischwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht und das angegebene Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 13. September 2021
    Die Mitarbeiter*innen des Willkommen-in-Arbeit-Büros in der Jüdenstraße fanden einen Umschlag, gefüllt mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“, vor der Eingangstür und meldeten dies dem Register Spandau. Die Partei, die eine extrem rechte Mobilisierung besonders vor den Bundestagswahlen 2021 anstrebt, warnt auf den Flyern u.a. vor der vermeintlichen Gefahr durch „offene Grenzen für Kriminelle“ aus Osteuropa und fordert mit LGBTIQ*-feindlichen Aussagen „Homopropaganda“ zu stoppen.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • 13. September 2021
    Erneut wurden den Nationalsozialismus relativierende, coronaleugnerische Plakate verklebt. Auf ihnen wurde u.a. Maskenpflicht und Adolf Hitler gleichgesetzt. Der Urheber hatte die Gestaltung der Plakate verändert, nachdem er Ende August von einem Passanten aufgefordert worden war, die Verbreitung zu unterlassen. Die NS-relativierenden Vergleiche und Passagen waren auf den neuen Plakaten weiterhin enthalten. Die Plakate befanden sich im Bereich Simplon-, Wühlisch- und Gabriel-Max-Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ in der Pettenkofer-/Dolziger Str. wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Lina E. Ins KZ“, in der Rigaer Straße Sticker mit „Todesstrafe für Lina E.“ entdeckt. Lina E. ist eine momentan in Dresden vor Gericht stehende Antifaschistin.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. September 2021
    An der Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Panmow wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Deutschland uns Deutsche" entdeckt und entfernt. In der Kissingstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Stoppt die Schlepper-Merkel" sowie mehrere Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 13. September 2021
    An der Front des Rewe-Supermarktes an der Warschauer Str. wurde ein Keltenkreuz-Graffito entdeckt. Das Keltenkreuz ist ein in Deutschland verbotenes Symbol der extrem rechten White Power-Bewegung.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 13. September 2021
    An der Ruth-Cohn-Schule in der Bismarckstr. in Charlottenburg wurden Schüler*innen im Rahmen einer Impfaktion eingeschüchtert und angepöbelt. Es formierte sich ein Gegenprotest von Imfpgegner*innen und bekannten Querdenker*innen rund um den bekannten Verschwörungsideologen „Captain Future“. Es wurden Schilder mit Aufschriften wie „Nein zur Impfapardheid. Nie wieder Faschismus. Hände weg von den Kindern.“ und „Selbstbestimmung statt Impfzwang“ hochgehalten und Rufe wie „Faschisten“ und „Sklaven der Merkel-Diktatur“ skandiert, wodurch der Nationalsozialismus sowie Rassismus relativiert werden. Der Bundespräsident besuchte die Schule und wurde von den Protestierenden mit „Volksverräter“-Rufen begleitet. Anwesende berichteten von „Pöbeleien, Einschüchterungen und übelster Hetze“.
    Quelle: Tagesspiegel vom 17.09.2021, Youtube
  • 13. September 2021
    Vor einer Veranstaltung der Initiative "Rudow empört sich" zum Thema Rechter Terror in Neukölln, die in der Ev. Kirchengemeinde Rudow stattfand, verteilten einige Neonazis der Kleinstpartei III. Weg vor eben dieser Veranstaltung Flyer.
    Quelle: Register Neukölln, mbr
  • 13. September 2021
    In der Alfred-Kowalke-Straße vor einem Supermarkt wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Politiker am Galgen" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Über einen linken Aufkleber wurde mit Filzstift das Kürzel "IB" geschrieben. Es steht für die extrem rechten "Identitären".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich deutsch" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    In der Große-Leege-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einem Wehrmachtssoldaten und der Aufschrift "Sie waren die besten Soldaten der Welt" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Vor dem Familienplanungszentrum im Mauritiuskirchcenter verteilten Abtreibungsgegner*innen Flugblätter und belästigten laut Augenzeug*innen Beratungssuchende.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 13. September 2021
    Ein schwarzer Schüler wurde aufgrund von antischwarzem Rassismus von einem weißen Schüler in der Schule körperlich angegriffen. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht und das angegebene Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 12. September 2021
    An dem U-Bahnhof Schönhauser Allee hat ein Mann (ca. 40 Jahre) einen Hitlergruß gemacht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 12. September 2021
    In der Zossener Straße wurde eine "Fuck Antifa"-Schmiererei auf einem Mülleimer der BSR entdeckt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. September 2021
    Gegen 13.40 Uhr warf ein Mann in Tiergarten mit mehreren Steinen auf das Reichstagsgebäude und beschädigte die nördliche Eingangstür. Beamte des Deutschen Bundestages nahmen den 47 Jahre alten alkoholisierten Mann am Platz der Republik fest. Laut Zeugenaussagen gegenüber dem Register Mitte ist der Mann dem rechten verschwörungsideologischen Milieu zuzurechnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 13.09.2021
  • 12. September 2021
    Während eines Spiels des BFC Dynamo im Hohenschönhausener Sportforum wurde ein schwarzer Spieler der Gastmannschaft mit Affenlauten aus dem BFC-Block beleidigt. Der Trainer der Gastmannschaft wurde laut Zeitungsberichten mit den Worten "deine Sippe gehört vergast" beschimpft. Der Verein veröffentlichte im Anschluss ein Statement, in dem Rassismus verurteilt wurde und ein Täter der Polizei zugeführt wurde.
    Quelle: Berliner Register, RBB, MDR, BFC Dynamo
  • 11. September 2021
    Eine Frau afrikanischer Herkunft äußerte sich gegenüber Bekannten lm Vorübergehen laut kritisch zu einem AFD-Wahlkampfstand am Nauener Platz im Wedding. Als sie später erneut an dem Stand vorbeiging, wurde sie von AfD-Securities mit den Worten bedroht: "Wechsel die Straßenseite, wir wollen dich hier nicht!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 11. September 2021
    Auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße attackierte eine Gruppe, bestehend aus fünf Männern,, kurz vor Mitternacht eine Person (55-Jahre). Sie fingen an die Person zu bespucken, mit Bier zu übergießen und besprühten die Person anschließend mit Reizgas. Die Gruppe entkam. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 12.09.2021, RBB vom 12.09.2021
  • 11. September 2021
    Ein älterer Mann und eine ältere Dame warteten auf dem Spandauer Marktplatz vor einem Café. Als eine scheinbar befreundete Dame gegen 11:30 Uhr dazu kam, begrüßte der ältere Mann sie herzlich mit den Worten: „Ach, endlich mal eine Deutsche! Man sieht ja nur Ausländer heute!“. Daraufhin nickten und lachten alle und sie setzten sich gemeinsam an einen Tisch. Diese diskriminierende Äußerung blieb unkommentiert von Tischnachbar*innen und Passant*innen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 11. September 2021
    Ein 19-jähriger Schüler eines Oberstufenzentrums in Wittenau wurde in seinem Klassenraum von einem Mitschüler und einer Mitschülerin aus LGBTIQ*feindlicher Motivation bedroht. Gegen 11:20 Uhr schlug der Mitschüler dem Betroffenen zunächst gegen den Oberkörper. Anschließend bedrohten die beiden 17-Jährigen ihn mit dem Tod. Anwesende Lehrkräfte informierten die Schulleitung, die wiederum die Polizei verständigte. Die beiden Jugendlichen wurden zur Feststellung ihrer Identität kurzzeitig festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen Bedrohung und Körperverletzung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2034 vom 11.09.2021
  • 11. September 2021
    In der Streitstraße wurden mehrere Wahlplakate des Schwarzen CDU Bundestagskandidaten Joe Chialo gesehen, die mit der rassistischen Aufschrift "Satan!" beschmiert waren. Die Gleichsetzung eines Schwarzen Kandidaten mit dem Teufel und die Tatsache, dass die Plakate seiner CDU-Kolleg*innen nicht beschmiert wurden, legt den Schluss nahe, dass es sich hier um einen Fall von Anti-Schwarzem-Rassismus handelt.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. September 2021
    In der NPD Bundeszentrale in der Seelenbinder Straße in der Köpenicker Dammvorstadt fand ein Wahlkampf-Fest statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. September 2021
    In der Staatsreparatur gab es einen Interviewtermin zwischen dem AfD-nahen Christian-Wolff-Bildungswerk und Andreas Kalbitz. Dieser wurde aus der AfD Brandenburg ausgeschlossen. Er hat nachgewiesen Kontakte in die extreme Rechte. Inhaltlich ging es in dem Gespräch u.a. um die Unterschiede der Ost- und West-AfD. Das Interview ist online einsehbar.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. September 2021
    In der Leopoldstraße wurde ein Aufkleber von "III. Weg" mit Corona-Thematik gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Zingster Straße und des S-Bhf. Wartenberg Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2021
    Ein Mann griff in Kreuzberg eine Transfrau mit Fäusten an, entriss ihr die Jacke und versuchte, sie mit einem Gürtel zu würgen. Das Opfer konnte entkommen, Mitarbeiter*innen einer nahe gelegenen Bibliothek verhinderten laut Medienbericht einen weiteren Übergriff. Der Täter konnte fliehen.
    Quelle: RBB24.de
  • 11. September 2021
    Gegen 13.00 Uhr wurde ein 60-jähriger Mann in der Sprengelstraße von einem 25-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und mit dem Tod bedroht.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 12.09.2021
  • 10. September 2021
    An der nördlichen Uferbegrenzung der Spree in Mitte, zwischen Weidendammer Brücke und Ebertbrücke, wurde ein antimuslimisch-rassistisches Banner entdeckt, das dort aufgehängt worden war. In Form von Fotos wird das Banner schon länger in extrem rechten und rassistischen Social-Media-Kanälen verbreitet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Correctiv
  • 10. September 2021
    Auf der Achillesstraße wurde ein Lineal eines*r Schüler*in gefunden, auf dem mehr als zehn Hakenkreuze gemalt waren und der Name "Adolf Hitler" geschrieben war.
    Quelle: [moksito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2021
    Im Regine-Hildebrandt-Park sowie im angrenzenden Kurt-Julius-Goldstein-Park wurden 10-15 Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2021
    In der Berliner Allee gegenüber vom Kulturzentrum Peter-Edel-Haus wurde ein Wahlplakat von der Klimaliste mit einem Compact Plakat mit dem Slogan "kein Bock auf Baerbock" überklebt. Das "Compact Magazin – Magazin für Souveränität" ist eines der am meisten verkauften rechten Periodika.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 10. September 2021
    In der Nähe des Schloss Charlottenburg wurden zwei große Wahlplakataufsteller von Bündnis 90/ Die Grünen mit dem NS-verharmlosenden Slogen "Impfen macht frei" beschrieben. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 10. September 2021
    In einem Park zwischen Paul-Junius-Straße und Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich Deutsch" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. September 2021
    An der Baerwaldbrückewurde auf einem Wahlplakat der Partei „DKP“ die NS-relativierende Schmiererei „Marx=Hitler“ entdeckt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 9. September 2021
    Iim Briefkasten eines Spandauer Selbsthilfetreffpunktes wurde ein unbeschrifteter Umschlag gefunden. Beim Öffnen stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Brief mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" handelte. Mit typischen Kampfbegriffen der Neuen Rechten, wie „volkstreu, heimatliebend, naturverbunden" wirbt die Partei für ihre "Gemeinschaft" und nutzt diese Flyer gezielt zur rechten Selbstdarstellung. Dabei verwendet sie massiv diskriminierende Sprache und äußert u.a. LGBTIQ*-feindliche Forderungen: „Homopropaganda stoppen!". Die Tatsache, dass dieses Werbematerial den Selbsthilfetreffpunkt erreicht, in dem Menschen in Krisensituationen Beratung und Anschluss suchen, ist kein Zufall.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 8. September 2021
    Am Müggelseedamm/ Bölschestr wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2021
    Bei einem Putzspaziergang durch die Grünauer und Köpenicker Straße, die Germanenstraße, den Lianenweg und den Keltensteig wurden ca. 15 Hakenkreuze entdeckt und entfernt, sowie über 50 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der Identitären Bewegung, von Freien Kameradschaften und einem neonazistischem Onlinehandel.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 8. September 2021
    In der Stromstraße wurde ein Schwarzer Mann am späten Nachmittag von einem ihm unbekannten, vorbeigehenden, weißen Mann rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der U-Bahnlinie 8, kurz vor dem U-Bahnhof Voltastraße, wurde eine einen Hidjab tragende Frau gegen 10.30 Uhr von einer weißen, älteren Frau aus antimuslimischem Rassismus beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der Hasselwerder Str. wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der durch die Unterstellung von "Apartheid" sowohl ein delegitimierendes als auch durch die Unterstellung von "Pinkwashing" ein klassisches Element des Antisemitismus vereint.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 8. September 2021
    In der Nähe des U-Bhf Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber gemeldet, der sich gegen "linke Propaganda" wendet und von dem extrem rechten Netzwerk "Ein Prozent" stammt. Er wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2021
    Am leerstehenden "Haus der Gesundheit" in Hellersdorf wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. September 2021
    An einem Haus in der John-Heartfield-Straße wurde der extrem rechte Zahlencode "1488" mit gelber Farbe geschmiert. Der Zahlencode "14" steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. September 2021
    In der Kleiststraße im Regenbogenkiez wurden gegen 23.45 Uhr rund vierzig, vor einem Nachtlokal feiernde Menschen aus einem Auto heraus schwulenfeindlich beleidigt und mit Eiern attackiert. Ein 38-jähriger Mann wurde am Bein von einem Ei getroffen
    Quelle: queer.de, Polizeimeldung vom 09.09.2021
  • 8. September 2021
    Gegen 17.00 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Alexanderplatz von einem 58-jährigen Mann rassistisch beleidigt, mit einem mit Nieten besetzten Handschuh sowie einem Armband geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 09.09.2021
  • 8. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. September 2021
    An der Ecke Alfredstraße / Fanningerstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen die Antifa gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. September 2021
    In einem Hausdurchgang in der Carola-Neher-Straße wurden mehrere "Lebensrunen" mit schwarzer Farbe geschmiert. Die "Lebensrune" wurde im Nationalsozialismus als Lebensborn-Zeichen verwendet. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet. Ähnliche Schmierereien wurden bereits in der Vergangenheit in diesem Umfeld gesichtet und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. September 2021
    An einem Aufsteller der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Schwedenhaus in Tegel wurde ein extrem rechter Schriftzug gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 7. September 2021
    Eine Passantin beobachtete, wie ein Mann vorsätzlich Müll auf zwei Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der Shoa warf und anschließend auf die Stolpersteine spuckte. Als sie ihn darauf ansprach und aufforderte, dies zu unterlassen, beleidigte er sie sexistisch und ging weg.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. September 2021
    In Tiergarten wurde ein von extremen Rechten stammender, gegen die Partei Die Linke gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    In der Brauhausstraße wurde an einem Stromkasten der Slogan "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. September 2021
    In der Breite Straße in Pankow wurde auf einem Groß-Wahlplakat der CDU, der Shoa-relativierende Slogan "Impfen macht frei" gesprüht. Ebenso wurden in der Straße Auf dem Anger Zettel gefunden, die verschwörungsideologische Inhalte hatten und den Nationalsozialismus (NS) relativierten.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. September 2021
    An der Ecke Oberspreestr./ Ostritzer Str. rief der Fahrer eines Transporters einer Schwarzen Frau, die mit zwei Kindern auf dem Bürgersteig ging, "Geh nach Hause mit deinem fetten N***arsch" zu.
    Quelle: Meldebogen Berliner Register
  • 6. September 2021
    An einer Bushaltestelle in der Straße Alt-Moabit wurden verschiedene Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Linken. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    Vor der Beuth Hochschule in der Limburger Straße wurden zwei afrikanische Studenten von einem weißen Autofahrer rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt, weil er sich von ihnen beim Einparken gestört fühlte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    Vier Arbeitskolleginnen, von denen drei als Menschen mit Migrationsgeschichte wahrgenommen werden, sind gegen 14 Uhr in einem Bus der Linie M46 in Marienfelde unterwegs. Sie sitzen am Ende des Busses in einer Sitzgruppe und unterhalten sich in gewöhnlicher Lautstärke. Daraufhin weist eine ältere Frau, die ebenfalls im Bus sitzt, sie zurecht, dass sie sich nicht so laut unterhalten sollten. Eine der angesprochenen Frauen, die die Lautstärke als angemessen empfand, geht daraufhin zu der älteren Frau und sagt ihr, dass sie den Eindruck hat, dass die ältere Frau aus rassistischer Motivation gehandelt hat. Diese bejaht den Eindruck der Frau und sagt, dass sie AfD-Wählerin sei.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. September 2021
    In einer U-Bahn der Linie 5, die am Alexanderplatz stand, wurde ein LGBTIQ*-feindliches Graffiti entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. September 2021
    Anwohner*innen der Pichelsdorfer Straße riefen gegen 17:45 Uhr die Polizei, nachdem ein alkoholisierter Mann die Straße entlang gelaufen war und lautstark Musik aus der extrem rechten Szene hörte und dazu grölte. Die Einsatzkräfte trafen ihn in einer Nebenstraße an und fanden bei seiner Durchsuchung mehrere Messer, Handschuhe, Betäubungsmittel und einen Aufnäher u.a. mit strafrechtlich verbotenen Zeichen. Währenddessen bekundete der Mann offen seine extrem rechte Einstellung und beleidigte die Beamt*innen. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 1,51 Promille festgestellt. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann zunächst zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in Polizeigewahrsam und entließen ihn nach Beendigung der Maßnahmen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie der Beleidigung von Beamt*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.09.2021
  • 6. September 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit einem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" und "Wieder soweit?" gefunden. Er stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und verharmlost mit seinem Vergleich die systematische Verfolgung und Tötung der Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. September 2021
    Im Sachsendamm wurden zwei große Plakate des extrem rechten Magazins COMPACT, die sich gegen die Grünen richten, aufgehängt.
    Quelle: AnDi-App
  • 6. September 2021
    Auf der Webseite der AfD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf wurde ein Artikel gepostet, in dem dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Alice-Salomon-Hochschule unterstellt wird, nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen. Vorausgegangen war eine Kritik des Allgemeinen Studierendenausschusses an der Einladung eines AfD-Abgeordneten zu einem Podium. Mit den Worten "Jetzt zeigt der ASTA der Alice-Salomon-Hochschule wieder, dass er nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht, die Normen unseres Grundgesetzes nicht anerkennt. Es stellen sich viele Fragen: Vertritt der ASTA wirklich die Mehrheit der Studierenden oder eine Minderheitsmeinung von Extremisten und Schreihälsen?" wird der Eindruck erweckt, die Positionierung der studentischen Vertretung sei antidemokratisch.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2021
    In der Bushaltestelle Rathaus Weißensee hingen verschiedene rechte Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels. Diese richteten sich hauptsächlich gegen Antifaschist*innen und diffarmierten diese. Die Aufkleber trugen u.a. die Slogan "Antifa nach Afrika" oder "Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 5. September 2021
    Ind er Tschaikowskiestraße und am Pastor-Niemöller-Platz wurden Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen DIE LINKE. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 5. September 2021
    Um den Nordbahnhof wurden drei Graffitis mit dem Slogan "FCK Antifa" entdeckt und übermalt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. September 2021
    An einem Mülleimer in der Belziger Straße wurde eine "NAZIKIEZ"-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 5. September 2021
    Am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Str. wurden Aufkleber, u.a. eines extrem rechten Versandhandels, die sich gegen wissenschaftliche Fakten und Impfungen richten, sowie verschwörungsideologische Erzählungen bedienen, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 5. September 2021
    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße zwischen den Bahnhöfen Hohenschönhausen und Wartenberg wurden etwa 30 Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Thüringen mit rassistischen, LGBTIQ*-feindlichen und gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiven gefunden. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2021
    In der Nikolsburger Straße wurde eine Person gegen 19 Uhr aus rassistischer Motivation angepöbelt. Die betroffene Person stand an einer Straße, als aus einer Bar heraus ein Mann anfing, die Person anzupöbeln, Fotos von ihr zu machen und damit zu drohen, sie bei der Polizei anzuzeigen.
    Quelle: Register CW
  • 4. September 2021
    Asiatische Tourist*innen wurden in einem Restaurant in Mitte bei der Bestellung immer wieder 'übersehen' und als sie sich beschwerten, rassistisch beschimpft, so dass sie das Lokal verließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. September 2021
    Auf einen Wahlkampfaufsteller der Grünen in der Straße An der Wuhlheide wurde die Parole "NAZI VOTZE" gesprüht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 4. September 2021
    In einem Park an der Hufeisensiedlung wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der sich gegen Geflüchtete richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. September 2021
    Im Landschaftspark Herzberge wurde ein Aufkleber, mit der Aufschrift "Die beste Truppe der Welt - Unsere Soldaten sind keine Verbrecher" mit einem Foto der Wehrmacht, gefunden und entfernt.
    Quelle: Register FK
  • 4. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Storchenhof Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Fennpfuhl Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. September 2021
    Am Rande eines Fests der Kleinstpartei "dieBasis" wurden Journalist*innen angepöbelt. Die Journalist*innen wurden als politische Gegner*innen und "Grüne" bezeichnet. Einzelne Teilnehmer*innen fertigten dabei Nahaufnahmen von den Journalist*innen an und bedrängten sie mit ihren Smartphones. Die Journalist*innen mussten daraufhin ihre Arbeit einstellen, Polizeikräfte waren nicht vor Ort.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. September 2021
    In der Neuen Bahnhofstraße wurde ein Sticker eines Dark-Techno-Musikers entfernt, der in seiner Eigenwerbung im Wort "Darkness" die S-Buchstaben als "Sig"-Rune darstellt. Diese Sticker waren bereits mehrfach im September 2020 im Gebiet aufgetaucht und zuletzt im Juni in der Jessnerstraße.

    Darüber hinaus wurden weitere Sticker aus dem rechten verschwörungsideolgischen Bereich im Umfeld des Bahnhof Ostkreuz entdeckt und entfernt:

    In der Simplonstraße, Höhe Annemirl-Bauer-Platz, wurden an den Fahrradständern Sticker entdeckt, auf denen für sieben verschiedene verschwörungsideologische Webseiten / Medien (Corona Ausschuss, Reitschuster, Rubikon etc.) geworben wurde. Ebenfalls dort gefunden wurden Sticker mit dem Text: "GELBE WESTEN Berlin für Souveränität".

    In der Neuen Bahnhofstraße wurden weitere "NO FEAR"-Sticker gefunden, mit denen ein SPD Wahlplakat verunstaltet worden war. Kurze Zeit vorher war dort bereits ein ähnlich verunstaltetes GRÜNEN-Plakat bemerkt worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. September 2021
    Am Eingang einer Veranstaltung im Ortsteil Spandau wurden LGBTIQ*-feindliche Aussagen getätigt. Als zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen am Eingang 3-G-Nachweise (Geimpft/Genesen/Getestet) überprüft wurden und ein Mann die Daten nicht auf seinem Smartphone abrufen konnte, machte er seiner Frustration Luft und beschimpfte den Vorgang mehrfach mit „schwule Scheiße“. Daraufhin verschwand er und wurde im späteren Tagesverlauf nicht mehr gesichtet. Thematisch befasste sich die Veranstaltung mit Demokratie, Gemeinschaft und aktuellen gesellschaftlichen Bedrohungslagen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 3. September 2021
    Ein 20-jähriger, betrunkener Mann zeigte gegen 21:50 Uhr am Zeltinger Platz in Frohnau mehrfach den sogenannten Hitlergruß. Er bedrohte mehrere Passant*innen, schlug um sich und verletzte dabei mehrere Menschen leicht. Eine Streife des Ordnungsamtes nahm ihn fest, wobei die Beamten von einem 19-jährigen unbeteiligten Mann angegriffen wurden. Dieser wurde ebenfalls festgenommen. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1973 vom 04.09.2021
  • 3. September 2021
    Gegen 16h wurde vor einem Spätkauf in der Kinzig-/ Scharnweberstraße aus einer ca. 10 Personen umfassenden Personengruppe heraus laut ein rassistisches Schimpfwort geäußert, das sich gegen Menschen polnischer Herkunft richtete.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. September 2021
    In der Sandinostraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nafris (Abk.: Nordafrikanischer Intensivtäter)? Not welcome!" aus einem Neonazi-Versand aus Thüringen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Straße Alt-Friedrichsfelde wurde ein LKW abgestellt, der auf der Seitenfläche ein Plakat des extrem rechten "Compact"-Magazins hatte. Dieses diffamierte die Grünen im Kontext des Wahlkampfs.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Rupprechtstraße wurde der Schriftzug "NS Kiez" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße und am S-Bhf. Wartenberg wurden etliche Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle zum Thema Impfen gefunden, sowie Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Thüringen gegen politische Gegner*innen und mit der Aufschrift "NS Zone" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    An der Haltestelle Allee des Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurden ein Dutzend neonazistische Aufkleber entdeckt. Es handelt sich u.a. um Aufkleber aus dem sogenannten "Reichsbürger"-Spektrum.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. September 2021
    In der Seestraße wurde ein Schwarzer Mann von einem unbekannten weißen Passanten mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2021
    An der Ecke Hauptstraße / Karlshorster Straße wurde ein Plakat des extrem rechten "Compact"-Magazins, mit diffamierenden Inhalten bezüglich der Grünen im Kontext des Wahlkampfs, entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. September 2021
    In der Wernerstraße Ecke Kraetkestraße wurden die Worte "NS-Zone" gesprüht. "NS" bezieht sich auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. September 2021
    Um 16 Uhr begann die Pressekonferenz am Oranienplatz, wo eine bekannte Aktivistin für Geflüchtete seit einigen Tagen zusammen mit einem weiteren Menschen einen Baum besetzt hatte, um auf die untragbaren Zustände in Afghanistan aufmerksam zu machen. Ein bekannter Neonazi filmte und fotografierte die Teilnehmer*innen ab und zeigt den Wolfsgruß. Er wurde von der Polizei festgenommen.
    Quelle: Web Demo Ticker
  • 1. September 2021
    Das Denkmal "Züge in das Leben – Züge in den Tod; trains to death – trains to life 1938–1939" in der Georgenstraße vor dem Bahnhof Friedrichstraße ist von Unbekannten mit einer öligen Flüssigkeit übergossen und beschmutzt worden. Das Denkmal stellt zwei farblich unterschiedliche Kindergruppen, zerbrochene Koffer und ein Gleis dar, welches die Abfahrten der Kinder in das Leben sowie in den Tod symbolisiert. Es erinnert nicht nur an jene Kinder, die mit den Kindertransporten, ohne Eltern, vorwiegend nach Großbritannien ausreisen und so überleben konnten, sondern auch an alle Kinder, die in Verstecken dem deutschen Faschismus entgehen konnten, sowie an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder als auch alle anderen Kinder, die im Nationalsozialismus ermordet wurden..
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 1. September 2021
    Ein 58-jähriger Mann sprach gegen 12.15 Uhr in der Leipziger Straße eine 54-jährige Frau an, beleidigte sie sofort rassistisch und bedroht sie. Mehrere Passanten hörten die rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 1. September 2021
    In der Nähe des S- und U-Bahnhofs Wittenau schob eine ältere Frau den Werbeaufsteller einer Corona-Teststelle zur Seite, wobei sie sich antimuslimisch äußerte. Die Aufforderung einer Passantin zur Diskussion ignorierte sie und ging weiter. Die Passantin ließ die Frau wissen, dass die Äußerung rassistisch war und sie diese melden würde.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. September 2021
    In der Florastraße, Berliner Straße und Breite Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen verschiedene rassistische Slogan, u.a. "Our country - our rules", "Jugend ohne Migrationshintergrund" oder "Deutschland uns Deutschen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Ossietzkystraße sowie im Bürgerpark am Julius-Fučik-Denkmal wurden Graffitis mit dem Slogan "FCK Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Florastraße wurden Plakate der SPD und CDU mit dem Slogan "Impfnazis" sowie mit SS-Runen versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde ein Wahlplakat der SPD mit SS-Runen versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Langhansstraße an einem Gebäudekomplex wurde zwei Mal der Slogan "AHM" entdeckt. "AHM" steht für Antifa-Hunter-Miliz.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Franz-Schmidt-Straße wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in Briefkästen entdeckt. Auf dem Flyer gibt es rassistische Äußerungen gegenüber Menschen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. September 2021
    Die Fensterscheibe des Wahlkreisbüros von der Politikerin Hendrikje Klein (Die Linke) in der Alfred-Kowalke-Straße wurde beschädigt. Eine Anzeige wurde gestellt.
    Quelle: Die Linke Lichtenberg
  • 1. September 2021
    Neben dem Satre-Gymnasium wurde eine Tafel mit den Worten "Hate Antifa" und einem gleichschenkligen Keltenkreuz beschmiert. Das gleichschenklige Keltenkreuz ist u.a. das Zeichen der neonazistischen "White Power"-Bewegung sowie der "Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. September 2021
    Am Tegeler See wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Gib Gates keine Chance" gesichtet. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur*innen und Verschwörungsideolog*innen im Zuge der Corona-Pandemie. An einer nahe gelegenen Laterne war zudem ein Flyer mit dem Slogan "Resist the New World Order" befestigt. Die Erzählung einer vermeintlich drohenden neuen Weltordnung ist ein extrem rechter Verschwörungsmythos mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auch der Teilnehmer, der bei dieser Kundgebung am 4.8. den Holocaust relativiert und schließlich geleugnet hatte, war wieder mit seinem den Holocaust relativierenden Plakat um des Hals dabei und hielt wieder gleichzeitig das AfD-Banner mit der Aufschrift: "Merkel muss weg!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2021
    An der Ecke Schnellerstr./ Oberspreestr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2021
    In der Neumannstraße und Umgebung wurden in Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. August 2021
    An einem Imbiss in der Nähe des S-Bhf. Grünau wurde eine Person mit den Worten "Du schwule Sau und alle Lesben, Ausländer und Juden gehören vergast." beleidigt und bedroht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. August 2021
    Das extrem rechte Compact-Magazin verunglimpfte die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ auf Großplakaten an verschiedenen Standorten, u.a. in der Boxhagener Str., Warschauer Str., Eldenaer/Thaerstr., Hauptstr., Pettenkofer/Schreinerstraße sowie an den U-Bahnhöfen Moritzplatz und Heinrich-Heine-Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2021
    In der Straße Hasenheide wurde ein Transporter mit großer Plakatwerbung für das extrem rechte Compact-Magazin gesichtet. Auf dem Plakat wurde die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ verunglimpft.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2021
    Das Magazin Compact, eine extrem rechte, verschwörungsideologische Zeitschrift, hat am S-Bahnhof Südkreuz plakatiert.
    Quelle: Twitter
  • 31. August 2021
    Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in Höhe Zossener Straße / Kastanienallee wurde ein homofeindlicher Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. August 2021
    Weiträumig im gesamten Südkiez von der Frankfurter Allee bis zur Revaler Straße wurden Sticker mit Werbung für den sogenannten "Corona-Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Anwältin und Designerin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Corona-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2021
    Auf einer Bank an der Greenwichpromenade ist, neben anderen Schmierereien, die sich kritisch auf die Corona-Maßnahmen beziehen, der Schriftzug "stoppt medizinische Apartheid" gesichtet worden. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden hier mit dem rassistischen Apartheidsregime Südafrikas gleichgesetzt, wodurch dieses verharmlost wird.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 31. August 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. August 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Lauterstraße in Friedenau wurde dem Kandidaten Olaf Scholz ein Hitlerbart angemalt. Es handelt sich dabei um eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, weil er dadurch mit Politikern im NS gleichgesetzt wird.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. August 2021
    In der Straße Alt-Blankenburg wurde ein Stromkasen mit dem Slogan "Fuck Antifa" besprüht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 30. August 2021
    In der Gleimstraße war ein Wahlplakat von DIE LINKE mit dem Slogan "Linksfaschisten" besprüht worden. Ebenso wurde in der Straße ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2021
    In der Invalidenstraße und Lehrter Straße in Moabit wurden verschiedene Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Grünen und die Linken. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. August 2021
    Am Thielplatz wurde ein Hakenkreuz, eingeritzt in eine Parkbank, entdeckt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. August 2021
    Am Wuhlewanderweg wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. August 2021
    Neben einem schon zuvor gemeldeten "Fuck Antifa"-Schriftzug an einer Laterne in der Gorkistraße ist die Parole "Kill Antifa" aufgetaucht. Beides wurde überklebt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 30. August 2021
    In der U-Bahn-Station Altstadt Spandau wurde an einer Rolltreppe zum Ausgang Carl-Schurz-Straße ein Fake-Parteiaufkleber gegen die FDP entdeckt. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Register Spandau
  • 29. August 2021
    In der Friedenstraße tauchte ein in ein Wahlkampfplakat geritztes Hakenkeuz auf. Auf dem Wahlplakat war außerdem ein verschwörungsideologischer Sticker gegen den Rundfunkbeitrag angebracht worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. August 2021
    Im Rahmen mehrerer (verbotener) Demonstrationen von Querdenken-Gruppierungen zeigten Demonstrationsteilnehmer*innen ein Transparent mit der Aufschrift „Großer Austausch, great reset, stoppt den Globalistendreck“. Dies ist eine Auflistung gängiger antisemitischer Chiffren, die ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“ behaupten.
    Quelle: Twitter
  • 29. August 2021
    An der Bushaltestelle Lohmestraße wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren von zwei rechten Onlinversandhandel und hatten u.a. die Slogan "Kniet nieder die Deutschen kommen" oder "Werde Abschiebehelfer". Ebenso wurde ein Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 29. August 2021
    Am Humboldthain übernahmen Protestteilnehmende, die sich über verschwörungsideologische und extrem rechte Social Media Kanäle dazu verabredet hatten, eine angemeldete Versammlung zum Thema „Gegen Leinenzwang für Hunde in Parks und Wäldern“. Als die Versammlungsleitung ihre Kundgebung daraufhin absagte, befanden sich bereits mehr als 100 Personen aus dem breiten Spektrum der verschwörungsideologischen Mischszene im Park, darunter viele erkennbar extreme Rechte. Weitere versuchten, in den Park zu gelangen, wurden daran aber von der Polizei gehindert. In Slogans wurden NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2021
    Auf die Außenjalousie des Büros von Bündnis 90/Die Grünen in der Münsterlandstraße wurde "NS Kiez" geschmiert. Deswegen wurde Anzeige erstattet. Auch auf eine weitere Wand in der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstraße war der Schriftzug "NS Kiez" mit roter Farbe gesprüht, der gemeldet und entfernt wurde.
    Quelle: Die Grünen Lichtenberg; Lichtenberger Register
  • 29. August 2021
    In der Huttenstraße und der Sickingenstraße in Moabit wurden Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" mit rassistischen Slogans gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2021
    In der Warschauer Straße fiel eine Person durch das Tragen eines den Nationalsozialismus relativierenden, antisemitischen „Ungeimpft“-Aufnähers in Form eines „Judensterns“ auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. August 2021
    An der Bushaltestelle Britzer Straße/ Rixdorfer Straße, in Fahrtrichtung Kielinger Straße, wurde die antimuslimische Schmiererei "Islam Stoppen", neben den Schriftzügen "AFD" und "Linke Stoppen", die mit einem Edding angebracht worden waren, entdeckt..
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 29. August 2021
    Ein Fahrgeschäft auf dem zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm bildet rassistische Darstellungen von Native Americans, also Indigenen Nordamerikas, ab.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 28. August 2021
    Am S-Bhf. Treptower Park wurde ein Mitarbeiter eins Wahlkampfstandes mit den Worten "Ich bin Nazi und sie können froh sein, dass wir noch keine Waffen dabei haben." bedroht.
    Quelle: SPD Treptow-Köpenick
  • 28. August 2021
    In der Greifswalder Straße in der Nähe des Tählmann-Denkmales wurde ein Plakat der MLPD mit einem Hakenkreuz besprüht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. August 2021
    In der „Zeitung“ Demokratischer Widerstand Nr. 59 wurden zu den verschwörungsideologischen Demos am selben Tag drei Redaktionen und zwei Medientechnikunternehmen im Bezirk Mitte als „Sehenswürdigkeiten des Corona-Regimes“ markiert. Die Redaktionen standen unter Polizeischutz.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. August 2021
    Bei verschwörungsideologischen Protesten wurde am Alexanderplatz ein TV-Team beschimpft, körperlich bedrängt und massiv bedroht.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. August 2021
    Teilnehmende an einer verschwörungsidologischen Demonstration bedrängten und beschimpften am Leipziger Platz zunächst zwei TV-Teams und weitere Journalist*innen. Einzelne Teilnehmende griffen schließlich aus der Menge heraus fünf Journalist*innen auch körperlich an.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 28. August 2021
    In der Invalidenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat der Grünen mit einem antifeministischen Spruch beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2021
    Am U-Bahnhof Schönhauser Allee wurde auf einem Plakat der SPD der Slogan "ImpfnaziSS" geschrieben. Die letzten beiden S waren im Stil der SS-Rune.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 28. August 2021
    Auf Twitter kommentierte der Stadtrat ein Posting einer Aktivistin, im Kontext einer Videoaufnahme einer sexuellen Massenbelästigung aus Pakistan, mit den Worten "Was sind das für Affen“.

    Als diese den Rassismus dieser Nachricht kommentierte, antwortete der Stadtrat: „Vielleicht braucht diese Person mal ein vergleichbares Erlebnis, um zu begreifen, WO das Problem liegt.“ Damit spielte er auf die, im Ursprungsvideo dargestellte, sexuelle Massenbelästigung an, die er selber als „widerwärtigstes Sexualdelikt“ von „Vergewaltigern“ bezeichnet hatte.
    Quelle: Register Neukölln, Der Tagesspiegel 30.08.2021
  • 28. August 2021
    Bei einer Kneipe in Nord-Neukölln wurde ein Zettel an der Tür entdeckt, auf den ein Hakenkreuz geschmiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. August 2021
    Ein bekannter Neonazi-Aktivist hat eine antifaschistische Demonstration provoziert. Er zeigte mehrfach am Rand der Demonstration eine Reichsfahne.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. August 2021
    Nahe des Hellersdorfer Theaterplatzes wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. August 2021
    Nachdem mehrere für heute geplante verschwörungsideologische rechte Versammlungen verboten wurden, gab es bundesweite Mobilisierungen in den sozialen Medien für eine Ersatzveranstaltung um 11h an der Weberwiese. Mehrere 100 Menschen aus Berlin und u. a. aus NRW und aus dem Südwesten Deutschlands nahmen teil. Auch bekannte Rechtsextremisten beteiligten sich (u. a. Stephan B.). Nach Ansprache durch die Polizei bewegten diese sich dann zunächst in größeren Gruppen westwärts. Auf kritische Nachfragen durch Anwohner*innen und deren Unterstützer*innen reagierten die Teilnehmenden mit Beleidigungen und Pöbeleien. Ein Teilnehmer trug eine Jacke mit mehreren Runen, u. a. auch die verbotene Odal-Rune. Im Anschluß an die Demonstration wurden im Umfeld des U-Bahnhofs Weberwiese mehrere Sticker, mit Bezug zur Kritik an den Pandemie-Maßnahmen, antisemitischen Verschwörungsideologien und von "Studenten stehen auf", entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. August 2021
    Auf dem Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 120 Teilnehmenden statt, auf der NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet und von einem "Umsturz" fantasiert wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 27. August 2021
    Auf dem Marktplatz führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. August 2021
    Am S-Bahnhof Mehrower Allee wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richten und "nationale Kieze" propagieren. Im Umfeld der Schmierereien wurden zudem Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. August 2021
    An der Ecke Nietzke- und Archenholdstraße wurden mehrere Wahlplakate beschmiert. Der Kandidat der CDU wurde mit einem Hitlerbart versehen und das Wort "Faschist" auf das Plakat geschrieben, auf ein weiteres desselben Kandidaten wurde "Hure" und "Komunist" geschrieben. Daneben wurde auch das Plakat einer Politikerin der Linken beschmiert, mit der Aufschrift "Freiheit für Ungeimpfte".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. August 2021
    Am Hohenzollerndamm Ecke Eisenzahnstraße wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten, entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 26. August 2021
    Ein 35-jähriger Mann verwehrte zwei unbekannt gebliebenen Frauen gegen 14.45 Uhr am U-Bahnhof Gesundbrunnen den Zutritt zum Aufzug und beleidigte sie rassistisch mit den Worten: "Kanaken kommen hier nicht rein." Daraufhin bat eine 32-Jährige den Mann im Lift, seine noch andauernden, rassistischen Äußerungen zu unterlassen. Der 35-Jährige drohte ihr daraufhin Gewalt an, spuckte ihr mehrfach ins Gesicht und verletzte sie anschließend mit seiner Gehhilfe an der Lippe. Nach Öffnen der Aufzugtüren trennten Unbeteiligte das nun rangelnde Duo und verständigten die Polizei, gegenüber der der Täter behauptete, zuerst angegriffen worden zu sein. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun gegen beide Beteiligte wegen Körperverletzungsdelikten, gegen den Mann darüber hinaus wegen Beleidigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 27.08.2021
  • 26. August 2021
    Im Volkspark Rehberge wurden über 20 verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt, die gegen einen angeblichen "Impfzwang" zu mobilisieren versuchten. Viele der Aufkleber verwiesen auf extrem rechte, rechtspopulistische und Querfront-orientierte Webseiten von einschlägigen Verbreitern verschwörungsideologischer Inhalte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. August 2021
    Ein zivilgesellschaftliches Projekt in Prenzlauer Berg, das sich auch gegen Rassismus engagiert, erhält ein Fax, in dem anti-muslimisch rassistische Äußerungen getätigt werden. Muslime werden u.a. als kriminell dargestellt, die nicht nach Deutschland kommen sollen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. August 2021
    Im S-Bahn Tunnel Mehrower Allee wurden mehrere Schmierereien angebracht, die sich gegen politische Gegner*innen richten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. August 2021
    In Marzahn-Nord fand ein verschwörungsideologischer Autokorso statt, in dessen Rahmen eine Journalistin über die Lautsprecher angefeindet wurde. Anschließend wurde sie von Teilnehmer*innen der Versammlung bedrängt sowie mit sexistischen Worten herabgewürdigt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. August 2021
    Bei einem verschwörungsideologischen Autokorso in Marzahn-Nord wurden geschichtsrevisionistische Reden gehalten. Unter anderem wurde dabei die "Fridays For Future"-Bewegung als neue Hitlerjugend bezeichnet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. August 2021
    In der Hohenwalder Straße bepöbelte ein Mann mehrfach eine antifaschistische Versammlung. Er schrie u.a.: "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. August 2021
    Rechte Sticker (Junge Alternative und "1% Prozent"-Kampagne) am Teltower Damm/Kirchstr entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. August 2021
    In der Müggelheimer Strasse wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "NAZIKIEZ" entdeckt und entfernt. In der Wendenschloßstrasse wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. August 2021
    Ein Mann (Mitte 20, klein und mit Glatze) fuhr am Frankfurter Tor mit dem Fahrrad auf eine Person zu, zeigte ihr gegenüber den "Hitlergruß" und rief "Sieg Heil".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. August 2021
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde eine Person trans- und frauenfeindlich verspottet und belästigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2021
    In der Pasewalkstraße wurde an einem Laternenpfahl ein kleines Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Twitter vom 25.08.2021
  • 25. August 2021
    Rund um die Blaschkoallee wurden an Mülleimern und Altglascontainern mehrere Keltenkreuze und "ANB"-Tags (Autonome Nationalisten Berlin) entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. August 2021
    An einer Laterne auf dem Waidmannsluster Damm wurden zwei antimuslimische Aufkleber gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. August 2021
    Einer Schwarzen Frau wurde in der Marienburger Straße der rassistische Spruch "Ausländer - pfui" hinterhergerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. August 2021
    Vor der Geflüchtetenunterkunft in der Storkower Straße wurde einer Schwarzen Frau von einem Mann "Ausländer muss raus" hinterhergerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. August 2021
    Auf einen Mülleimer an der Ecke Haupt- und Karlshorster Straße wurde "Antifa sind Nazis" mit schwarzem Edding geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. August 2021
    Am Tag der Räumung einer Buchhandlung fand vor dem Haus eine mietenpolitische Kundgebung statt. Ein bekannter Neonazi filmte vermummt die Kundgebung ab und verstieß damit gegen das Vermummungsverbot. Er wurde von der Kundgebungsleitung mehrmals aufgefordert, die Veranstaltung zu verlassen und nicht gegen das Vermummungsverbot zu verstoßen. In der Folge filmte die Polizei dauerhaft zur "Beweissicherung" ebenfalls die Kundgebung ab. Als Grund wurde die Situation mit dem Nazi-Fotografen angegeben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. August 2021
    Weiträumig wurden von einer Person, die sich selbst als "Straßenkünstler" bezeichnet und durch Plakate wie "Jesus Matrix" oder "Bibelcode entschlüsselt" seit Jahren bekannt ist, flächendeckend NS-relativierende A3-Plakate verklebt. Auf ihnen wurde u. a. das Corona-Virus mit Maskenpflicht und Adolf Hitler gleichgesetzt, wodurch eine relativierende Beziehung zwischen den Verbrechen des NS-Regimes und den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hergestellt wird. Darüber hinaus wird auf das "Herr der Ringe"-Epos Bezug genommen und behauptet, es handle sich beim Corona-Virus um so etwas wie "Saurons Ring, ein Ring sie zu knechten". Der Anbringer wurde von einem Passanten aufgefordert, die Verbreitung von NS-relativierenden Inhalten und verschwörungsideologischer Narrative zu unterlassen. Die Plakate befanden sich im Bereich Simplon-, Wühlisch-, Gabriel-Max-, Revaler und Dirschauer Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. August 2021
    In der Wühlisch- und in der Revaler Straße wurden Sticker des "Corona-Ausschuss" entfernt. Dabei handelt es sich um die Website einer Anwältin und Designerin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt. Sticker der rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" wurden ebenfalls in der Wühlischstrasse / Ecke Libauer Straße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. August 2021
    Um den Lützowplatz im Ortsteil Tiergarten wurden verschiedene rassistische und gegen die Antifa gerichtete Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. August 2021
    Eine Frau wurde von Passant*innen gefilmt und konfrontiert, nachdem sie ein Kind gestoßen hatte und die Familie und andere Fahrgäste anschließend rassistisch beleidigte.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 24. August 2021
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf postete ein Bild auf seinem Facebook-Profil, das in der Bildsprache suggeriert, dass die aus Afghanistan aufgenommenen Ortskräfte der Taliban angehören würden.
    Quelle: Register ASH
  • 23. August 2021
    Vor dem Rathauscenter Pankow befand sich ein Wahlkampfstand einer demokratischen Partei. Hinter dem Wahlkampfstand befanden sich zwei Personen. Eine Person (männlich) näherte sich dem Wahlkampfstand und fing an die zwei Personen hinter dem Wahlkampfstand zu beleidigen und zu beschimpfen. Der Mann bezeichnete die Personen u.a. als "Impfnazis" und als er ging, sagte der Mann "Heil Hitler".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. August 2021
    Ein Jugendlicher war vom S-Bahnhof Buch auf dem Weg zur Schule. Drei ihm unbekannte, männliche Jugendliche zerschlugen eine Glasflasche und attackierten den Jugendlichen damit von hinten und verletzten ihn an der Schläfe, sodass der Jugendliche blutete. Der Jugendliche ist People of Colour und geht von einer rassistischen Tat aus. Eine Anzeige gegen unbekannt wurde bei der Polizei gestellt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. August 2021
    In der Lückstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimatliebe ist kein Verbrechen" gemeldet und entfernt. In der Weitlingstraße, auf Höhe des Bahnhofs, wurde ein Aufkleber "Antifaschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. August 2021
    Am Münsterlandplatz wurde auf eine Litfaßsäule in roter Schrift ein großes Q geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. August 2021
    An einem Gebäude, in dem sich ein Discounter und ein Sportstudio befinden, wurde ein Sticker, mit Werbung für eine Website einer Anwältin und Designerin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Corona-Leugnung in Erscheinung tritt, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. August 2021
    Ein Wahlplakat einer Kandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen wurde verändert. Statt "...ins Abgeordnetenhaus" wurde das Wort "Abgeordneten" gestrichen und "Zuchthaus" daraus gemacht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 23. August 2021
    In der Nacht wurden in Neukölln zahlreiche Wahlplakate, insbesondere der von Rassismus betroffenen Kandidierenden, entfernt. Das gleiche wurde auch aus den Bezirken Wedding und Kreuzberg gemeldet.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 23. August 2021
    Sieben Bücher wurden in der Zentralbibliothek des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg zerstört. Dabei handelt es sich um Titel, die sich kritisch mit extrem rechten gesellschaftlichen Tendenzen auseinandersetzen, und Biografien aus der Geschichte des Sozialismus. Die Bücher wurden zerschnitten.
    Quelle: Bibliothek Tempelhof-Schöneberg via twitter, Tagesspiegel
  • 23. August 2021
    An der Ecke Nietzke- und Archenholdstraße wurden mehrere Wahlplakate beschmiert. Der Kandidat der CDU wurde mit einem Hitlerbart versehen und das Wort "Faschist" auf das Plakate geschrieben, auf ein weiteres desselben Kandidaten wurde "Hure" und "Komunist" geschrieben. Daneben wurde auch das Plakat einer Politikerin der Linken beschmiert mit der Aufschrift "Freiheit für Ungeimpfte".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. August 2021
    In der Schönblicker Str. in der Nähe des S-Bhf. Wilhelmshagen wurden an ca. 40 Wahlplakaten von Grünen, SPD und Die Linke Flugblätter aus der Reichsbürger-Bewegung geklebt. Engagierte entfernten die Propaganda.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. August 2021
    Auf der Rückseite eines Wahlkampfaufstellers an der B1 in Biesdorf wurde ein schwulenfeindliches Graffiti entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. August 2021
    In der Mühlenstraße wurde in der Nähe der Geflüchtetenunterkunft ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war selbstgemacht und listet Morde, die angeblich von Menschen mit Fluchthintergrund oder Migrationsgeschichte getätigt wurden. Solche Aufkleber bedienen einen rassistisches Diskurs von der kriminellen "Ausländer*in", "Migrant*in" oder "Geflüchteten" und stellen diese Menschen unter Pauschalverdacht.
    Quelle: Twitter vom 22.08.2021
  • 22. August 2021
    In der Berliner Straße und Ossietzkystraße wurden "FCK Antifa"-Sprühereien entdeckt.
    Quelle: Twitter vom 22.08.2021
  • 22. August 2021
    Ein Mann (28 Jahre) verließ gegen 4:45 Uhr eine Bar in der Eberswalder Straße. Zwei Männer (ca. 18 Jahre) bedrängten diesen und beleidigten ihn homophob. Anschließend schlugen sie auf den Mann ein und besprühten ihn mit Pfefferspray. Die Angreifenden versuchten dem Mann die Handtasche zu stehlen, was ihnen nicht gelang. Sie stahlen ihm das Handy aus der Handtasche. Eine Passantin beobachtete den Vorfall und rannte zur nächsten Polizeiwache. Die Täter konnten vor Ort festgenommen werden.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.08.2021
  • 22. August 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 22. August 2021
    In Mitte wurde auf einer U-Bahn-Tür ein hingeschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: AnDi-App
  • 22. August 2021
    In der Damerowstraße, Würtzstraße sowie Hadlichstraße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von einem rechten Onlineversandhandel mit unterschiedlichen Motiven sowie von der neonazistischen Partei NPD. Die Aufkleber der NPD hatten die Slogan "Maria statt Scharia" sowie "Geld für Oma statt für Sinti und Roma".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 21. August 2021
    Zwei Männer (35 Jahre und 42 Jahre) wurden gegen 2:45 Uhr in der U-Bahn Höhe U-Bahnhof Eberswalder Straße rassistisch beleidigt. Der Begleiter des Täters und der 42-jährige Mann versuchten, diesen zu beruhigen. Der Täter zückte daraufhin ein Messer und verletzte den 42-Jährigen am Oberarm. Am U-Bahnhof Schönhauser Allee verließ der Täter und sein Begleiter die U-Bahn. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Pressemitteilung der Poliezi vom 21.08.2021
  • 21. August 2021
    Erneut wurde auf dem Großplakat der CDU am U-Bahnhof Friedrichsfelde der Schriftzug "Volksverräter" hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2021
    In der Landsberger Allee wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhändlers, mit der Aufschrift "Schluss mit der Corona-Show", gemeldet. Er wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2021
    In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gemeldet, der auf einen Antifa-Sticker geklebt wurde. Ein weiterer wurde in der Ruschestraße (Lichtenberg-Nord) gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Falkenberger Chaussee in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen den EU-Beitritt der Türkei in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2021
    Während einer Veranstaltung des Bezirks für die afghanische Community in Neu-Hohenschönhausen, die im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel (Ribnitzer Straße) stattfand, wurden mehrere Male gezielt Böller geworfen. Die Böllerwürfe verstärkten sich noch als das Musikprogramm der Veranstaltung begann.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 21. August 2021
    Auf ein Wahlplakat der SPD am Müggelheimer Damm in Müggelheim wurde zwischen die Gesichter der beiden Kandidaten das Wort "Spasten" mit Edding geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. August 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 21. August 2021
    Vor dem Eingang zum queeren Sommerfest des Bezirks Lichtenberg an der Trabrennbahn in Karlshorst, das durch LesLeFam, die bezirkliche Queer- und Diversity-Beauftragte und die bezirkliche AG Queer organisiert wurde, ließ die AfD ein Großplakat aufstellen mit der Aufschrift "Ich bin Mutter. Kein "gebärendes Elternteil"". Dazu steht auf dem Plakat "Berlin. Aber normal" und "Gender Gaga". Durch diese Formulierungen werden die Bedarfe von queeren Menschen auf gendergerechte Sprache reduziert und als unberechtigt dargestellt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 21. August 2021
    In der Elsa-Brandström-Straße, Arnold-Zweig-Straße und der Binzstraße Ecke Prenzlauer Promenade wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Fuck Antifa", "Kategorie C" oder waren von der neonazistischen Partei "III. Weg". In der Nähe des S-Bahnhof Pankow wurden Aufkleber mit einem durchgestrichenen Antifa-Logo sowie der Diffamierung von Antifaschismus sowie Aufkleber von einem rechten Onlineversandhandel entdeckt und entfernt. In der Masurenstraße wurde ein Wahlplakat von DIE LINKE mit einem Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 21. August 2021
    In der Nähe des S-Bahnhof Blankenburg wurde in einem Garten an einem Fahnenmast die Reichsflagge (ohne Hakenkreuz mit Reichsadler) gehiesst.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. August 2021
    Die Neonazi-Kleinstpartei der III. Weg verteilt bei mehreren Häusern in Rudow Flyer in die Briefkästen. Ebenfalls entdeckt wurde an der Kanalstraße ein Plakat der Gruppe mit der Aufschrift "Kommunisten töten".
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. August 2021
    In der Knobelsdorffstraße wurde auf einem Wahlplakat der Partei Bündnis 90/Die Grünen ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen "Linke" richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. August 2021
    In der Nacht sind im Bereich Brucknerstraße, am S-Bahnhof Lankwitz und an der Kaulbachstraße entlang rechte Aufkleber und schwarz-weiß-rote (die Reichsfarben) Farbbänder an Laternen angebracht worden. Zusätzlich wurden Wahlplakate der Grünen zerstört.
    Quelle: Nebenan.de
  • 21. August 2021
    Gegen 0:30 warteten zwei Personen am S-Bahnhof Westkreuz auf die Ringbahn. Ein laut schimpfender, weißer Mann näherte sich kurz vor der Einfahrt der Ringbahn von hinten, belästigte die Personen und beschimpfte eine u.a. mit "Schlampe" und "Scheiss-Lesbe". Unmittelbar bei Eintreffen des Zuges stürmte er direkt auf eine der Personen zu und spuckte ihr von hinten auf den Kopf.
    Quelle: AnDi-App
  • 20. August 2021
    In der Bornitzstraße wurden Aufkleber gefunden, die die Corona-Infektionsschutz-Maßnahmen der Regierung mit der Machtergreifung der Nazis verglichen ("Notstandsgesetze führten 1933 zum Faschismus"). In der Frankfurter Allee wurde ein rassistischer Aufkleber der "Identitären" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2021
    Im Glienicker Weg bei Netto wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 20. August 2021
    An einer Bushaltestelle in der Mollstraße auf Höhe Otto-Braun-Straße wurde eine rassistische, antisemitische Schmiererei entdeckt. „Ohne Bargeld gehts nach Auschwitz“ stellt durch den Bezug auf die Deportierung von Menschen in Konzentrationslager NS-Verharmlosung dar.
    Quelle: AnDi-App
  • 20. August 2021
    In der Kissingstraße Ecke Granitzstraße wurde ein Plakat von "Aufstehen gegen Rassismus", das den Titel trägt "Nie wieder" mit Kugelschreiber verändert. Es wurde das "Nie" durchgestrichen und der Slogan "Es wird wieder Zeit" aus dem ursprünglichen Text gemacht. Darüber wurde geschrieben "Hoffentlich". Das ursprüngliche Plakat ist eine Positionierung gegen Nationalsozialismus und das sich dies nicht wiederholen darf.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. August 2021
    In einem Gymnasium im Ortsteil Tegel wurde im Deutschunterricht der 8. Klasse ein rassistischer Text gelesen, in dem diskriminierende Begriffe und Beschreibungen vorkamen. Der Text stammte aus dem regulären Deutschbuch der Klasse. Am gleichen Tag wurde in der Geografiestunde von einer anderen Lehrkraft das Thema Sklaverei besprochen. Die Lehrerin verwendete dabei in ihrer eigenen Wortwahl ebenfalls rassistische Begriffe.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 19. August 2021
    An einem Laternenpfahl in der Hellersdorfer Straße/Ecke Cecilienstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Zum einen ein Sticker der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" auf dem für einen extrem rechten Aufmarsch geworben wurde, zum anderen ein Sticker der NPD mit muslimfeindlichem Inhalt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 19. August 2021
    In der Brüsseler Straße im Wedding wurden zwei Wahlplakate der Linken mit rassistischen und gegen die Antifa gerichteten Sprüchen beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. August 2021
    Am Nachmittag zeigte ein Jugendlicher an der Haltestelle Parkstraße den sogenannten Hitlergruß.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. August 2021
    Eine 39-Jährige wollte gegen 15:15 Uhr im U-Bahnhof Haselhorst mit ihrem Fahrrad den Aufzug betreten. Ein Mann mit Fahrrad drängelte sich vorbei und stieß dabei mehrfach mit dem Rad gegen ihr Bein. Nach Verlassen des Aufzugs schlug der Mann ihr plötzlich gegen Kopf und Oberkörper, riss ihr Kopftuch herunter und äußerte rassistische Beleidigungen. Als die Frau zu fliehen versuchte, warf der Täter ihr sein Fahrrad hinterher, woraufhin sie zu Boden stürzte. Er schlug weiter auf sie ein und zerstörte dabei auch das Handy der Frau. Anschließend flüchtete er. Die Frau kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, der antimuslimisch-rassistische Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 20.08.2021
  • 19. August 2021
    Auf dem Gehweg in der Bernkasteler Straße wurde vor dem KUBIZ (Kultur- und Bildungszentrum Raoul Wallenberg) gegen 21:00 Uhr der Schriftzug "Antifa-Faschos" und "Antifa-SA", mit Kreide geschrieben, entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. August 2021
    Während der Bezirksverordnetenversammlung nutzte ein Vertreter der AfD eine Aussprache zu Neubebauungen in Lichtenberg, um die Diskussion um Wohnungsknappheit rassistisch aufzuladen. Für diese seien vor allem Menschen verantwortlich, "die aus aller Welt zu uns kommen". Nach dem selben Prinzip wurde auch das Thema "Tuberkulosezentrum in Lichtenberg" mit den Geflüchteten in Verbindung gebracht.
    Quelle: MbR Berlin
  • 19. August 2021
    In der Frankfurter Allee Ecke Buchberger Straße wurden mehrere Aufkleber der "Identitären", mit der Aufschrift "Wehr dich! Es ist dein Land!", gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. August 2021
    Eine Schwarze Person teilte sich mit vier weiteren Personen ein Mehrbettzimmer in einem Hostel in der Stresemannstraße. In der Nacht feierten die vier Personen im Zimmer eine Party. Als die Feiernden das Zimmer bereits verlassen hatten, wurde die unbeteitligte Person von der Hostelmanagerin aufgefordert, das Hostel zu verlassen. Der Melder vermutete, dass die Managerin aus rassistischen Motivation versuchte, Gründe für seinen Rausschmiss zu finden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. August 2021
    An der Frankfurter Allee Höhe Mainzer Straße wurde ein Sticker der rechten Bewegung "Studenten stehen auf" entfernt. Weiterhin befand sich ein Sticker mit einem Corona-Verschwörungs-Motiv an einem Haus in der Jungstraße. Dieser Sticker stammt von "Laser-Lurch". Diese Person ist auch für die rechtsextreme "Freedom Parade" tätig. Auch im Nordkiez, überwiegend Rigaer Straße, wurden mehrere Sticker von "Studenten stehen auf" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. August 2021
    In der Berliner Straße wurde die Sprüherei mit dem Slogan "Fuck Antifa" an einer Hauswand entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 19. August 2021
    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof wurde ein mit einem Edding angebrachtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 19. August 2021
    Gegen 16:00 Uhr wurde am U-Bhf Bismarkstr. in der U7 ein Mann anti-Schwarz rassistisch beleidigt. Er saß in der Bahn und wurde von einem einsteigenden Mann anti-Schwarz rassistisch beleidigt, woraufhin er aufstand und zu einer anderen Stelle in der Bahn wechselte. Daraufhin rief der Mann ihm nochmals eine Beleidigung hinterher.
    Quelle: RegisterMitte/NARUD-Webseite
  • 19. August 2021
    Eine Frau bedrohte gegen 15:20 Uhr eine Familie im Bus am Prerower Platz. Sie zog am Kopftuch der Mutter, rief "Taliban, Taliban" und zeigte eine Kopf-ab-Geste. Eine junge Frau, die die Auseinandersetzung mitbekam, ging dazwischen und begann eine Diskussion mit der Angreiferin. Diese versuchte daraufhin mehrfach die junge Frau zu ohrfeigen.
    Quelle: AnDi-App
  • 18. August 2021
    In der Kreuzstraße wurde an einem Laternenpfahl eine Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 18. August 2021
    In der Pistoriusstraße wurde ein Plakat, auf dem die Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen abgebildet war, mit einem antifeministischen Spruch versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 18. August 2021
    In der Florastraße wurde ein Wahlplakat der SPD mit dem Spruch "Nürnberg 2.0 kommt" versehen. Der Slogan stellt eine Anlehnung an die Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) dar. In Nürnberg wurde Enver Şimşek am 9. September 2000 in einer Parkbucht, wo er seinen mobilen Blumenstand aufgebaut hatte, erschossen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 18. August 2021
    Am Sachsendamm  wurde ein großes Plakat der Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD) mit dem Schriftzug "Die Welt retten? Ich fange erstmal mit Deutschland an" entdeckt.
    Quelle: Havel-Antifa
  • 18. August 2021
    Auf dem Gelände des Mellowpark wurden 3 gesprühte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. August 2021
    Auf dem Gehweg in der Bernkasteler Straße vor dem KUBIZ wurde gegen 18:00 Uhr erneut mit Kreide der Schriftzug "Antifa Faschos" geschrieben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. August 2021
    Die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke ist zusammen mit der Linksfraktion im Bundestag über Twitter bedroht und beleidigt worden. In zwei Posts stehen einmal das beleidigende Worte "Bastards" und die Person schreibt, beide vor Gericht bringen und danach umbringen zu wollen.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. August 2021
    Eine Wahlkämpferin der Grünen wurde gegen 18:30 Uhr am Ring-Center in der Frankfurter Allee von hinten so gestoßen, dass sie blaue Flecke an den Beinen davontrug.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 18. August 2021
    In der Normannenstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Gegen LGBT" gemeldet und entfernt. In der Nähe, in der Ruschestraße, hing ein weiterer Sticker mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" in den Farben der verbotenen Reichskriegsflagge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. August 2021
    In der Oberseestraße wurde auf den Mülleimer der Haltestelle der M5 "AHM" in schwarzer Schrift gesprüht. Diese Tags wurden weitere viermal in der Große-Leege-Straße zwischen Bahnhofstraße und Gärtnerstraße auf Stromkästen und einem Wahlplakat der SPD gemeldet. AHM steht für "Antifa Hunter Miliz".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. August 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße ist zweimal "Combat 18" an die Wand geschmiert worden. Es wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. August 2021
    Auf einem Großplakat der CDU am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde das Wort "Volksverräter" hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. August 2021
    Auf den Plakaten eines „Künstlers“ wurde u. a. das Corona-Virus sowie die Maskenpflicht mit Adolf Hitler gleichgesetzt und die Frage „Wollt ihr die totale Spritze?“ gestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. August 2021
    In Marzahn wurde eine Gedenktafel zerstört, die im Gedenken an einen ermordeten Mann aus Vietnam in der Nähe des Tatorts angebracht wurde.
    Quelle: Register ASH
  • 18. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2021
    Ein neunjähriges Kind wurde in Rudow von einer Frau sowohl rassistisch beleidigt als auch mehrmals gegen die Beine getreten. Die Frau drohte dem Jungen ebenfalls, ihn am nächsten Tag wieder treten zu wollen. Die unbekannte Frau flüchtete in einem dunklen Auto.
    Quelle: Register Neukölln, BZ 18.8.2021
  • 17. August 2021
    In der Konrad-Wolf-Straße und ihren Nebenstraße wurden mehrere dutzend Schriftzüge der Neonazi-Sprühercrew "Antifa Hunter Miliz" (AHM) bzw. "Fasho" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. August 2021
    Auf einem Mülleimer in der Nähe der Köllnischen Heide wurden Graffiti von "AHM" (Antifa Hunter Miliz) sowie das Kürzel "fasho" entdeckt. An einem anderen Mülleimer wurde außerdem ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. August 2021
    An einer Spandauer Schule ereignete sich gegen 9 Uhr ein anti-muslimisches Mobbing und ein anti-muslimischer Angriff auf eine Schülerin durch einen Lehrer. Zunächst äußerte sich der Lehrer der Schülerin gegenüber abfällig über ihr Kopftuch, fragte, warum sie dieses trage und behauptete, dass dies nicht in Ordnung und verboten sei. Dies allein ist bereits ein Verstoß gegen die Religions- und Persönlichkeitsfreiheit. Doch danach riss der Lehrer der Schülerin das Kopftuch vom Kopf. Die Schülerin kam schwer traumatisiert und weinend nach Hause. Ein Gespräch mit der Schulleitung am 18.08.2021 blieb ergebnislos, da diese sehr unfreundlich und abweisend reagierte und mitteilte, keine Zeit zu haben. Die Schülerin ist seit längerer Zeit Opfer von Mobbing, weshalb die Mutter bereits versucht hatte, ein Gespräch mit der Schulleiterin zwecks eines möglichen Schulwechsels oder Klassenwechsel zu führen. Auch hier wurde sie wiederholt abgewiesen. Die Familie hat den Vorfall beim Schulamt gemeldet.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 17. August 2021
    Ein flüchtlingsfeindlicher, rassistischer Sticker wurde am Brunowplatz in Tegel entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. August 2021
    An der Haltestelle Neumannstraße/ Elsa-Brandström-Straße wurden verschiedene Aufkleber eines rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. August 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde eine afro-deutsche Schülerin anhaltend von Mitschüler*innen aus Anti-Schwarzem Rassismus drangsaliert und gemobbt und von Lehrkräften nicht in Schutz genommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. August 2021
    In der und um die Lütticher Straße im Wedding sind Wahlplakate der SPD, der Linken und der MLPD mit extrem rechten, verschwörungsideologischen und "Pro Trump"-Sprüchen beschmiert worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. August 2021
    An der Bushaltestelle Mahlsdorfer Straße/ Gehsener Straße wurde ein Hakenkreuz auf den Fahrplan geschmiert, sowie ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. August 2021
    An den Briefkasten am Einkaufszentrum Schöneweide wurden NS-relativierende Parolen angebracht. Dabei wurde Deutschland als "KZ Folter BRD" bezeichnet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. August 2021
    Auf die Rückseite eines Wahlaufstellers an der Köpenicker Str./ Güldenhofer Ufer wurde die Parole "Schwule sterben aus" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. August 2021
    Ein Poster für ein jüdisches Filmfestival in einem Schaukasten am U-Bahnhof Bernauer Straße wurde in weißer Sprühfarbe mit "666 KZ" beschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 16. August 2021
    An der Ecke Zinsgutstr./ Glienicker Weg wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 16. August 2021
    Rund um den U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere großformatige Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. August 2021
    In der Genter Straße im Wedding wurde das Wahlplakat einer Kandidierenden der Grünen mit einem Davidstern und den Worten „Pädophile Kommunisten“ beschmiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. August 2021
    Ein unbekannt gebliebener Mann bedrohte gegen 15.30 Uhr eine 21-Jährige in der Linie S9, vom Alexanderplatz aus kommend in Richtung Hackescher Markt. Der Unbekannte formte mit einer Hand eine Pistole in Richtung der jungen Frau und führte eine Schussbewegung aus. Als die Bedrohte am Bahnhof Hackescher Markt ausstieg, beleidigte der Tatverdächtige sie homophob und trat nach ihr. Durch Zurückweichen vermied die 21-Jährige jedoch getroffen zu werden. Daraufhin spuckte der Angreifer auch noch in ihre Richtung. Der Tatverdächtige fuhr anschließend mit der Bahn weiter und entkam unerkannt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.08.2021
  • 15. August 2021
    In der Brunnenstraße in Gesundbrunnen wurden gegen 20.30 Uhr zwei sich auf Kurdisch unterhaltende Männer von zwei ihnen entgegenkommenden Männern auf Türkisch antikurdisch rassistisch beleidigt und verbal bedroht. Einer der Beleidiger zeigte außerdem mit der Hand den „Wolfsgruß“, ein Zeichen türkischer faschistischer Organisationen der „Grauen Wölfe“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. August 2021
    In der Nacht wurden beim Schloßpark und in der Ossietzkystraße Wahlplakate von SPD, DIE GRÜNEN und DIE LINKE übersprüht und teilweise mit Hakenkreuzen beschmiert. Darüber hinaus gab es Hakenkreuz-Sprühereien im Schlosspark und in der Ossietzkystraße.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. August 2021
    In der Nacht wurde eine Schwarze und queere Person aus einem Club in der Schnellerstraße in Niederschöneweide ausgeschlossen. Bereits während der Situation, die zum Ausschluss führte, kam es zu bewussten, sprachlichen Ausschlüssen der betroffenen Person. Nachdem die Person vor die Tür gesetzt wurde, verweigerte ihr eine Person des Personals ihre persönlichen Gegenstände (Kleidung, Ausweis, Geld, Handy usw.) mitzunehmen, wodurch die Person einem massiven Risiko für Übergriffe ausgesetzt wurde, da sie so als queer erkennbar war. Erst eine weitere Person des Personals ermöglichte später der betroffenen Person sich ihre persönlichen Gegenstände zu holen. Der Ortsteil Niederschöneweide war in der Vergangenheit ein Hotspot von organisierten Neonazis. Diese Geschichte wirkt bis heute weiter. Im Ortsteil werden seit Jahren regelmäßig die meisten dokumentierten Übergriffe im Bezirk erfasst.
    Quelle: Tagesspiegel, Erfahrungsbericht
  • 15. August 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Prerower Platz in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen den EU-Beitritt der Türkei in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. August 2021
    Ein demokratiefeindlicher Sticker von "Laser-Lurch" wurde am Wismarplatz entfernt. Die Person, die als "Laser-Lurch" Karikaturen verbreitet, ist fester Bestandteil der neurechten Szene. Er ist ein wichtiger Dienstleister der rechtsextremen Querdenker-bewegung und aktiv in Chats und bei Demonstrationen. Seine Karikaturen orientieren sich an antisemitischen, verschwörungsideologischen Klischees.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. August 2021
    Zwei Frauen waren gerade auf dem Nachhauseweg, als sie von einem Unbekannten angegriffen wurden. Zuerst beleidigte er beide, dann attackierte er eine von ihnen. Die Frauen besuchten ein Café in der Köpenicker Straße, in dem sich auch der Angreifer aufhielt. Auf dem Heimweg beleidigte der Angreifer die beiden Frauen rassistisch, schlug einer Frau ins Gesicht und biss ihr in den Arm. Die Frauen wehrten sich. Der Mann erlitt ebenfalls Verletzungen. Alle Beteiligten lehnten eine ärztliche Versorgung ab.
    Quelle: Berliner Zeitung vom 16.08.2021
  • 15. August 2021
    An der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße ist ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. August 2021
    Gegen 19.00 Uhr wurde in der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen ein Schwarzer Mann von zwei mittelalten weißen Unbekannten rassistisch u.a. mit dem N-Wort beleidigt, während die Unbekannten an ihm vorübergingen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. August 2021
    Gegen 20 Uhr hielt sich eine 34-jährige Mutter mit ihren vier Kindern gemeinsam mit einer 24-jährigen Freundin und deren zwei Kindern am Alexanderplatz in der Nähe des Neptunbrunnens auf. Plötzlich kam ein alkoholisierter 69-jähriger Mann auf die Gruppe zu, beleidigte sie rassistisch, spritzte den Rest aus einer Bierdose auf die Gruppe und warf seine leere Dose in Richtung der 34-Jährigen, die an der Schulter getroffen wurde. Die Personalien des 69-Jährigen wurden vor Ort von Polizeikräften aufgenommen. Gegen ihn wird nun durch den Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt wegen des Verdachts der fremdenfeindlichen Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 15.08.2021
  • 14. August 2021
    An der Bösebrücke führte die neonazistische Partei NPD eine Kundgebung mit knapp 35 Neonazis durch. Inhaltlich wurde sich auf den Tag der Errichtung der Berliner Mauer bezogen und die nationalistische Einheit Deutschlands beschworen. Es wurde gegen diese Kundgebung protestiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2021
    In der Czarnikauer Straße und Bornholmer Straße wurden fast 20 Plakate der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2021
    Eine queere Person wurde um 1 Uhr nachts auf der Warschauer Straße von einer Frau aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation bespuckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. August 2021
    Ein Mann zeigte über die Internetwache eine gefährliche Körperverletzung und Beleidigung in Hellersdorf an. Nach Angaben des 55-Jährigen sei er gegen 11.50 Uhr auf dem Gehweg der Boizenburger Straße unterwegs gewesen und unvermittelt von einem ihm unbekannten Radfahrer rassistisch beleidigt worden, weil er dessen Fahrradklingel nicht gehört habe. Der Unbekannte soll dann nach Angaben des 55-Jährigen vom Rad gestiegen sein und ihn mit einem mitgeführten Fahrradkettenschloss gegen den Rücken geschlagen haben. Der Betroffene gab an, hierdurch leichte Verletzungen erlitten zu haben. Der Unbekannte soll in Begleitung eines Kindes gewesen sein, das ebenfalls auf einem Rad fuhr und aufgrund des Verhaltens des Mannes zu weinen begann. Daraufhin soll dieser von dem Fußgänger abgelassen haben und zusammen mit dem Kind davongefahren sein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 14. August 2021
    Ein Mann wurde in der Gotlindestraße von einem äußerlich als Neonazi erkennbaren Mann unvermittelt in die Seite geschlagen. Der Mann entfernte sich anschließend.
    Quelle: Die Linke
  • 14. August 2021
    Das esoterische "Sein-Magazin" liegt überwiegend in Bio- und Naturkostläden kostenfrei aus. In der aktuellen Ausgabe fand gleich in mehreren Artikeln der Schulterschluss mit der rechten Querdenkerbewegung statt. Über den Inhalt informiert, hat ein Geschäft in der Frankfurter Allee die Magazine aus der Auslage entfernt und den Auslageort beim Magazin gekündigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. August 2021
    Zwei Personen von einem AfD-Wahlstand in der Landsberger Allee beleidigten Anwesende, die auf den rassistischen Charakter der Partei aufmerksam machen wollten, als Linksfaschisten, Ökofaschisten und Arschlöcher.
    Quelle: Aufstehen gegen Rassismus
  • 14. August 2021
    In Prenzlauer Berg tätigt eine Frau auf einem Spielplatz gegenüber einem Schwarzen Kind eine rassistische Äußerung.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2021
    In Müggelheim wurden ca. 50 Plakate der Partei 'Die Linke' durch mehrere Personen zerstört. Es betraf ausschließlich diese Partei.
    Quelle: Die Linke Treptow-Köpenick
  • 14. August 2021
    In einer Marzahn-Hellersdorfer-Facebookgruppe wurden mehrere feindliche Kommentare gegen ein Demokratiefest gepostet, da sich die Veranstalter*innen gegen Neonazis positionieren.
    Quelle: Register ASH
  • 13. August 2021
    In der Karl-Marx-Allee im Ortsteil Mitte wurde ein Wahlplakat der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. August 2021
    In der S-Bahn, die ab Hauptbahnhof in Richtung Spandau fuhr, zeigte auf Höhe des Reichstags ein ca. 20-jähriger Mann, aus einer Gruppe von drei Männern mit szenetypischen Kleidern und extrem rechten Aufnähern heraus, kurz vor 17 Uhr den sogenannten Hitlergruß.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. August 2021
    Der III. Weg klebte viele Plakate, sowie vereinzelt auch Sticker in Neukölln-Süd. Entdeckt und entfernt wurden Plakate auch in den darauffolgenden Tagen. Gemeldet wurden vor allem Plakate in Britz, Buckow und Rudow (allein etwa 30 Stück im Frauenviertel in Rudow). Inhaltlich richteten sich die Plakate gegen Geflüchtete, aber auch gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. August 2021
    An der Kiefholzstr./ Eichbuschallee wurden 9 Plakate der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Die Plakate thematisierten auf anti-kommunistische Weise das Gedenken an den Mauerbau.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. August 2021
    Im Sommerbad Wuhlheide in Oberschöneweide trug ein Badegast ein ca. 30 x 30 cm großes Hakenkreuz auf der Brust. Als ein anderer Badegast die Schwimmaufsicht und die Polizei informierte, stellte sich raus, dass es sich um eine Swastika mit Punkten handelte, die im Buddhismus genutzt wird. Der tätowierte Mann war bekennender Buddhist. Nachdem ihm erklärt wurde welche Wirkung seine Tätowierung auf andere Menschen, insbesondere in Deutschland und auf Jüd*innen hat, zog er sich selbstständig ein Shirt über.
    Quelle: RIAS
  • 13. August 2021
    Im Stadtteil Wedding wurden auf drei Wahlplakaten antisemitische Schmierereien entdeckt. Die Wahlplakate eines SPD-Kandidaten für das Abgeordnetenhaus und eines Kandidaten der LINKEN für den Bundestag, die im gleichen Viertel hingen, wurden alle auf dieselbe Weise beschmiert: Den Kandidat*innen wurde ein sogenanntes Hitlerbärtchen aufgemalt und eine Sprechblase, mit dem Ausspruch „I ♥ Zion“ und einem Davidstern, hinzugefügt. Damit wurden die Kandidaten als jüdisch, oder von einer vermeintlichen jüdischen Verschwörung gelenkt, markiert. Durch das Hitlerbärtchen wird zudem „Zion“, als Stichwort für Israel oder eine vermeintliche jüdische Verschwörung, mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt und eine revisionistische Täter-Opfer-Umkehr vollzogen. Die Plakate wurden später ersetzt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. August 2021
    Im Ortsteil Mitte an der Grenze zu Kreuzberg fand eine Kundgebung des extrem rechten Berliner AfD-Abgeordneten Andreas Wild und der AfD-Brandenburg zum "Mauerbau 13. August 1961 und seinen Folgen" mit ca. 20 Beteiligten statt.
    Wild war am 18. Juli 2017 aus der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus ausgeschlossen worden. Ab 2018 lief gegen Wild ein Parteiausschlussverfahren, welches im Februar 2021 mit seinem Ausschluss endete. Im November 2018 war Wild bei der Gedenkstunde im Abgeordnetenhaus zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht und im Anschluss am Holocaust-Mahnmal mit einer blauen Kornblume am Revers seines Jacketts erschienen. Die blaue Kornblume wurde auch von der antisemitischen Schönerer-Bewegung verwendet und war in den 1930er Jahren ein Erkennungsmerkmal der in Österreich verbotenen NSDAP.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. August 2021
    An einer Grundschule im Bezirk Mitte wurden zwei Schwarze Schüler rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und entspricht das verzeichnete Datum nicht dem Datum der Vorfälle.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 12. August 2021
    In der Winsstraße unterhielt sich eine Schwarze Frau am Nachmittag mit ihrer Nachbarin. Die Kinder der Frau spielten vor dem Eingang. Es lag ein Fahrrad auf dem Gehweg. Ein weiterer Nachbar kam vorbei, grüßte nicht, murmelte etwas vor sich hin und war unhöflich. Die Frau versuchte den Weg vollkommen frei zu machen, was dem Nachbarn aber nicht reichte und er weiter vor sich her redete. Er sagte anschließend "Allein sein". Das Benehmen des Nachbarn wurde von der betroffenen Person als rassistisches Verhalten gewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. August 2021
    Ein Großplakat der CDU in der Zachertstraße Ecke Rummelsburger Straße wurde mit der Parole "Volksverräter" besprüht. Mehrere Plakate der MLPD im Umfeld wurden mit der selben Farbe besprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. August 2021
    Wiederholt wurde ein Sticker "REX 88" in der Colbestraße gegenüber eines linken Hausprojekts entfernt. Die 88 ist ein Code für den 8. Buchstaben im Alphabet und bedeutet "Heil Hitler". Dass Sticker wiederholt im Umfeld des Hausprojektes angebracht werden, in dem sich auch ein Verein schwarzer Menschen befindet, ist kein Zufall.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. August 2021
    Auf dem Hinweisschild zur Hasselwerder Villa wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 11. August 2021
    An der Ecke Grünauer Str./ Strohblumenweg wurden zwei Hakenkreuze an einem Verkehrsschild entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "D-Mark statt Euro-Pleite" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. August 2021
    In der Mittelstraße Ecke Sandinostraße wurde die Parole "Homos jagen" gesprüht. In der Sandinostraße wurden weitere Schriftzüge der Neonazi-Sprühercrew AHM gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. August 2021
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden auf eine Steinkante mehrere Odal-Runen mit Edding gemalt. Sie sind von Neonazis oft benutzte Symbole. In der Metastraße wurden vier Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Koordinierungsstelle Marzahn-Hellersdorf
  • 11. August 2021
    An der Ecke Krossener -/ Gabriel-Max-Straße wurde ein Sticker des rechten Webshops "Grundgesetz 2020" entfernt. Er befand sich auf einem Schild, das Besucher*innen des Platzes zum Tragen einer Maske aufforderte. Die Website ist derzeit nicht mehr online. Zwischen Simplon- und Revaler Straße, in der Mainzer Straße und im Rudolfkiez wurden darüber hinaus Sticker vom "Zentrum für Menschenrechte" entfernt. Das ZfM sieht sich in aufklärerischer Funktion, kennt keine Corona-Pandemie und strebt eine "Systemveränderung" an.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. August 2021
    Am Spandauer Damm wurde ein Anti-Grünen-Wahlplakat entdeckt. Unter dem Slogan "Grüner Mist" wurde vor dem vermeintlichen Eintreten von „Masseneinwanderung“, „Arbeitslosigkeit“ und „Klimasozialismus“ gewarnt, sollten die Grünen an der Regierungsbildung beteiligt sein. Das Plakat ist Teil einer bundesweiten rechten Schmähkampagne gegen die Grünen, hinter der Medienberichten zufolge eine AfD-nahe Werbeagentur aus Hamburg zu stecken scheint. Ähnliche Plakate wurden ebenso in anderen Berliner Bezirken gesichtet.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 11. August 2021
    Am Spandauer Damm wurde eine Stickerserie vom "Demokratischen Widerstand“ gesichtet, auf der die Star Wars Figur „Prinzessin Leia“ abgebildet war. Darunter fand sich der Link zu einer Homepage, auf der unter der auf den NS-anspielenden Überschrift „Bis zum umfassenden Sieg!“ zum Protest gegen den so g. „Corona-Putsch“ und die „Impf-Apartheid“ aufgerufen wird. Letztere ist als Verharmlosung von Rassismus einzuordnen. Des Weiteren werden auf der Homepage Veranstaltungen verlinkt, die eine Vernetzung in klar rechte Kreise nahe legen. Die Wahl von „Prinzessin Leia“ als Identifikationsfigur lässt vermuten, dass die Herausgeber des Mediums sich als Kämpfer gegen ein faschistisches System verstehen und einen verharmlosenden Vergleich zwischen dem Umgang mit Gegnern der Corona-Maßnahmen und den Inhaftierungen und Ermordungen von Gegnern in faschistischen Systemen ziehen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 11. August 2021
    Entlang des Spandauer Damms in Charlottenburg und Westend wurde eine Stickerserie des "Demokratischen Widerstand" mit dem Verweis auf eine Homepage entdeckt. Auf der Homepage finden sich verschiedene Anspielungen auf den Nationalsozialismus. Es wird zum Protest gegen eine sogenannte "Impf-Apartheid" aufgerufen, wodurch Rassismus verharmlost wird.
    Quelle: Register CW
  • 11. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auch der Teilnehmer, der bei dieser Kundgebung am 4.8. den Holocaust relativierte und schließlich leugnete, war wieder mit seinem den Holocaust relativierenden Plakat um des Hals dabei und hielt wieder das AfD-Banner mit der Aufschrift: "Merkel muss weg!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. August 2021
    An einer Bushaltestelle am Köllnischen Platz wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. August 2021
    Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der Thielallee wurde die queerfeindliche Parole "Schwule sterben aus" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. August 2021
    Am Hindenburgdamm wurde ein gefälschtes Wahlplakat der Grünen mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. August 2021
    Zwei jugendliche Geflüchtete wurden gegen 13.40 Uhr im Malchower Weg von einer Frau antimuslimisch beleidigt. Sie sang, an die beiden adressiert, "Deutschland, Deutschland, über alles" und rief "Ausländer haben hier nichts zu suchen. Und Islam auch nicht". Beim Einsteigen in den Bus zeigt sie den beiden den Mittelfinger. Die Geflüchteten steigen nicht mit ein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. August 2021
    Die Frau, die kurz vorher schon zwei Geflüchtete antimuslimisch beleidigt hatte, wurde am Prerower Platz dabei beobachtet, wie sie eine Frau mit Kopftuch verächtlich ansah und "Was für eine Unverschämtheit" rief.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. August 2021
    Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. August 2021
    Eine Wahlkämpferin der Grünen wurde gegen 9 Uhr bedroht. Sie wurde aufgefordert sich zu entfernen. Da sie alleine war, entzog sie sich der Situation und brach ihre Wahlkampf-Aktivität ab.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 10. August 2021
    In der Frankfurter Allee Höhe Buchberger Straße wurden vier Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "Wehr dich! Es ist dein Land!" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. August 2021
    Im Schillerpark ist eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt worden.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte via Twitter
  • 9. August 2021
    Ein Wahlkampfteam der Grünen wurde von einem Mann mehrfach queerfeindlich und sexistisch beleidigt.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte via Twitter
  • 9. August 2021
    An einem Mülleimer am S-Bahnhof Hohenzollerndamm in Halensee wurde ein Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 9. August 2021
    In der Rudower Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu einer "verfassungsgebenden Versammlung für die Wiedergeburt des Deutschen Reiches" warb und mit dutzenden Hakenkreuzen versehen war.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. August 2021
    Bei einem Einsatz wurde ein Polizist in der Straße Am Treptower Park rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 9. August 2021
    An der Kreuzung Mark-Twain-Straße/Risaer Straße wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien an einem Stromkasten entdeckt.
    Quelle: Augenzeug:in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. August 2021
    In der Bernhard-Beyer-Straße wurde gegen 22.30 Uhr ein 58-jähriger Busfahrer von einem unbekannten Fahrgast erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen.
    Quelle: kiezreport
  • 9. August 2021
    Im Görlitzer Park wurden bei einer Polizeimaßnahme alle auf den Bänken sitzenden, schwarze Menschen kontrolliert. Auf den Bänken sitzende, weiße Menschen wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. August 2021
    Dem Bezirksamt Pankow wurde ein anonymer Hassbrief geschickt. Der Brief war handgeschrieben und enthielt antimuslimisch-rassistische Äußerungen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. August 2021
    In der Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit der Aufschrift "Remigration jetzt" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Kreuzberg/Friedrichshain
  • 9. August 2021
    Ein Mann wurde am 9. August gegen 23.30 Uhr in der Vincent-van-Gogh-Straße aus rassistischer Motivation angegriffen. Er war mit seinem Rad unterwegs als er an zwei Männern vorbeifuhr. Dabei beleidigte ihn einer der Männer rassistisch und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Begleiter versuchte, die beiden zu trennen. Als die Schwester des Angegriffenen dazukam und sagte, dass sie die Polizei gerufen habe, flohen der Angreifer und sein Begleiter.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 9. August 2021
    In der Nähe des Moritzplatz wurde eine Sticker der rechtsextremen Identitären Bewegung entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. August 2021
    In einer Sekundarschule im Ortsteil Reinickendorf kam es zu einem transfeindlichen Vorfall. In einem vertraulichen Gespräch mit der Schulleitung berichteten ein Klassenlehrer und eine Sozialarbeiterin von der Namensänderung eines Schülers, der sich als trans geoutet hatte. Der Klassenlehrer und die Sozialarbeiterin erwarteten, dass es kein Problem sei, den Namen in den Schüler*innenlisten zu verändern. Darauf entgegnete die Schulleitung, dass eine solche Praxis an der Schule nicht üblich wäre. Sie gab an, dass es nur zwei Geschlechter gäbe und die Schule eine bürokratische Anstalt sei, in der man nicht einfach „wild“ die Namen ändern oder Toilettenregelungen anpassen könne. Es ist anzumerken, dass sich die Schulleitung nach dem Gespräch informierte und ihre Äußerungen am nächsten Tag etwas zurücknahm. Der betroffene Schüler hat nichts davon mitbekommen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. August 2021
    An der Alice-Salomon-Hochschule wurden mehrere Aufkleber der rechten Gruppierung "Pro Deutschland", u.a. mit rassistischem Inhalt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. August 2021
    Zwischen U-Bahnhof Rehberge, Friedhof und Schillerpark im Wedding sind an Mauern, Bäumen und Plakaten zahlreiche antimuslimisch-rassistische Schmierereien entdeckt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. August 2021
    An zwei Tafeln der Außenausstellung des NS-Dokumentationszentrums in der Britzer Str. in Niederschöneweide wurde "Sieg Heil" geschmiert.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 8. August 2021
    An gleich mehreren Straßen im Süden Neuköllns, vor allem in Buckow, wurden extrem rechte Schmierereien und Aufkleber entdeckt. Betroffen waren Straßen entlang der Blaschkoallee, der Fritz-Reuter-Allee sowie der Rudower Straße. Entdeckt wurden sowohl Keltenkreuze als auch Schriftzüge von ANB (Autonome Nationalisten Berlin) sowie ein Sticker des III. Wegs.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. August 2021
    Ein NPDler lief an der Mahnwache gegen Transfeindlichkeit in der Herzbergstraße vorbei. Er rief "Halt die Klappe" in Richtung des Lichtenberger Bürgermeisters, der gerade eine Rede hielt. Anschließend versuchte er in die Kundgebung zu gelangen, um Aufnahmen der Teilnehmer*innen zu machen. Er wurde schließlich von der Polizei aufgefordert den Platz zu verlassen.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 8. August 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen den EU-Beitritt der Türkei in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2021
    In einem Studierendenwohnheim in Charlottenburg kam es in der Nacht vom 07. auf den 08. August bei einer Party zu einem rassistischen Vorfall. Als eine Person die Musik wechseln wollte, wurde sie von einem Studierendenvertreter mit dem N-Wort anti-Schwarz rassistisch beleidigt. Auf die Konfrontation mit diesem rassistischen Wort hin wurde er ausfallend, schrie und beleidigte Personen.
    Quelle: Register CW
  • 8. August 2021
    Gegen 3:40 Uhr beleidigte ein Mann einen 15-Jährigen homophob. Ein 18-Jähriger stellte sich schützend vor den Jüngeren und wurde vom Angreifer mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und am Kopf verletzt. Der Täter flüchtete mit einer zweiten Person. Die Polizei konnte die beiden, 16- und 20-jährig, festnehmen.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1759
  • 8. August 2021
    An einem Briefkasten in der Oranienburger Chaussee in Frohnau wurde ein rassistischer Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 8. August 2021
    Am 8. August kam es vorm Staaken-Center in der Obstsallee gegen 19 Uhr zu rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Beleidigungen sowie einer Attacke gegen Wahlkampfhelfer der Partei die LINKE durch einen bisher unbekannten Passanten. Als zunächst einer der beiden Wahlkampfhelfer ein Wahlplakat an einer Laterne anbringen wollte, wurde dieser aggressiv von einem unbekanntem Mann angepöbelt, an der Schulter gefasst und lautstark mit den Worten "Transgender-Schwuchteln" und „Linke Zecken!" beleidigt. Der zweite Wahlkampfhelfer eilte dem anderen zur Hilfe und versuchte, die zunehmend bedrohlich werdende Situation durch ein Gespräch zu entschärfen. Der Mann äußerte sich jedoch weiter rassistisch über Migrant*innen und beschuldigte sie, in seinem Umfeld Vergewaltigungen begangen zu haben. Er machte deutlich, dass er AfD wähle. Dann attackierte er den zweiten Wahlkämpfer und riss ein Wahlplakat der Linken ab. Im Beisein der Wahlkampfhelfers rief der Mann seine Bekannten übers Telefon an, um diese aufzufordern, dazu zu kommen und „Zecken zu klatschen". Er verschwand dann aber in ein Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die von den Wahlkampfhelfern gerufene Polizei traf erst 20 Minuten nach dem getätigten Notruf ein und hinterließ bei den Betroffenen den Eindruck allgemeinen Desinteresses am Vorfall. Als die Einsatzkräfte den Unbekannten schließlich im Restaurant aufsuchen wollten, war dieser bereits verschwunden und konnte nicht mehr gestellt werden.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 7. August 2021
    In der Anklamer Straße wurden vier NPD-Aufkleber mit dem Slogan "Organisierte Ausbeutung ... Früher gab's Räuber nur im Wald" mit einem Bild aus dem Bundestag und dem Partei-Logo der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Pankow
  • 7. August 2021
    Während eine antirassistische Demonstration durch die Glienicker Str. zog, zeigte ein Mopedfahrer in der Rudower Str. den Hitlergruß in Richtung der Teilnehmenden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 7. August 2021
    Auf dem S-Bhf. Baumschulenweg bedrohte und beleidigte eine Frau mehrere Menschen of Colour rassistisch. Dabei sagte sie unter anderen: „Nix deutsch verstehen?“, „die Fotze …“, „der Wichser …“, „ich bring euch um“. Sie behauptete von einem betroffenem Jugendlichem angespuckt worden zu sein. Eine hinzueilende Passantin sprach mit den Betroffenen, die die Situation nicht verstanden. Dabei stellte sich heraus, dass sie sehr in Eile waren und es möglich wäre, dass der Jugendliche mit der Frau leicht zusammengestoßen wäre. Da die Betroffenen es eilig hatten, nahmen sie die nächste Bahn. Die Frau filmte die Betroffenen daraufhin und kommentierte dies mit den Worten „Ich sorge dafür, dass ihr nie wieder einreisen könnt“.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 7. August 2021
    In der Borgmannstr. wurden ca. 200 kleine Zettel der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Auf den Zetteln waren LGBTIQ*-feindliche und extrem rechte Inhalte abgedruckt. Die Aktion sollte vermutlich eine Gegenaktion zu einer antirassistischen Demonstration sein, die jedoch dort in einer anderen Straße verlief.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 7. August 2021
    Am Abend des „HellD – Festival für Kultur“ im Bürgergarten Helle Oase beschimpfte eine Gruppe von rund 20 mutmaßlichen Neonazis die Organisator*innen und Besucher*innen des Festes, weil sie diese als politische Gegner*innen einstuften. Beim anschließenden Abbau des Festivals kam es zu einer Konfrontation zwischen den Helfer*innen und den Pöbelnden. Hierbei wurde eine Helferin geschubst. Umstehende Helfer*innen beruhigten daraufhin die Situation. Bis zum Eintreffen der Polizei entfernten sich die mutmaßlichen Neonazis vom Tatort.
    Quelle: Kids & Co g.e.V. / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. August 2021
    Ein Wahlhelfer der Grünen wurde am Abend von zwei Personen angegriffen. Er hatte zerstörte Grünen-Plakate bemerkt und die zwei Männer, die neben den Plakaten standen, angesprochen. Die versetzten ihm unvermittelt Schläge ins Gesicht, durch die er an der Lippe verletzt wurde.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 7. August 2021
    An einem Mülleimer wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. August 2021
    Am Nachmittag fand eine als "Trauermarsch" angekündigte Demonstration von "Querdenken" durch Kreuzberg und Mitte statt. Startpunkt war das Technikmuseum in Kreuzberg, wo sich ca. 200 Personen versammelten. Unter den Teilnehmer*innen waren nicht nur Verschwörungsideolog*innen sondern auch bekannte Neonazis. Auffällig war, dass "Die Basis" sehr präsent war. "Getrauert" wurde bundesweit um einen Mann, den die Szene zu einem Märtyrer hochstilisiert, und der am 1. August 2021 nach einer Querdenken-Demo, nachdem er Hilfe abgelehnt hatte, im Krankenhaus verstarb.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. August 2021
    In der 31. Kalenderwoche wurde in der Berliner Straße in Tegel ein großes Plakat gesichtet, das zunächst wie ein Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen wirkt, die Partei aber im Sinne des Negative Campaigning (eine Art des „schmutzigen“ Wahlkampfes) verunglimpfen soll. Ähnliche Plakate tauchten im Vorfeld der Bundestagswahl in vielen deutschen Großstädten auf.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 6. August 2021
    In der Frankurter Allee wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Schluss mit der Corona-Show" eines Neonazi-Versands entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. August 2021
    In der Einbecker Straße wurde auf einem Mülleimer ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. August 2021
    In der Gartenstraße beim Nordbahnhof wurde an einer Wand ein Graffiti mit dem Slogan "Waffen SS" entdeckt. Links und rechts waren in weiß auf rotem Hintergrund Hände zum "Wolfsgruß" aufgemalt. Der "Wolfsgruß" ist ein Zeichen türkischer Faschisten, der sogenannten "Grauen Wölfe".
    Quelle: Register Pankow
  • 5. August 2021
    An der Gedenkstätte Berliner Mauer wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Europa für Europäer - Antifa nach Nordkorea" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Pankow
  • 5. August 2021
    Eine Person trägt antisemitische Symbole auf ihrer Kleidung.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. August 2021
    In der Revaler Straße ist in Höhe zwischen Haasestraße und Niemannstraße wieder ein Sticker des verschwörungsideologischen Netzwerkes "The White Rose" entdeckt und entfernt worden.
    Außerdem wurden Sticker an der Ecke Revaler / Döringstraße entfernt, die zur verbotenen Demonstration des rechtsextremen Netzwerkes Querdenken am 1. August aufriefen. Sie fanden sich auch in der Jung- und Kopernikusstraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. August 2021
    Im Ahrensweg Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Identität - Wir sind Europa" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. August 2021
    In der Konrad-Wolf-Straße und ihren Nebenstraße wurden mehrere Dutzend Schriftzüge der Neonazi-Sprühercrew "Antifa Hunter Miliz" (AHM) bzw. "Fasho" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. August 2021
    Eine Schwarze Frau ging am späten Nachmittag in der Berliner Straße in Pankow an einem Spätkauf vorbei, vor dem mehrere weiße Männer saßen. Sie wurde von einem der Männer mit dem N-Wort angesprochen, während die anderen sich darüber amüsierten.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 5. August 2021
    Eine Gedenktafel, an jüdische Persönlichkeiten in Marienfelde, wurde mit Farbe besprüht.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 4. August 2021
    Am Abend bedrohte im Ortsteil Mitte ein Mann eine Rollstuhlfahrerin mit einem Messer und äußerte sich behindertenfeindlich. Eine 27-jährige Rollstuhlfahrerin war in Begleitung ihrer Tochter in einem Parkhaus an der Grunerstraße auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug. Dort angekommen stellte sie fest, dass ein anderes Auto so abgestellt worden war, dass sie ihren Wagen nicht benutzen konnte. Kurz darauf erschien der Fahrer des anderen Fahrzeuges, den sie verärgert auf seine Parkweise ansprach. Dieser schrie sie lautstark behindertenfeindlich an, stieg in sein Auto, doch parkte dieses nicht um. Aus Verärgerung darüber schlug die 27-Jährige mit der flachen Hand gegen das Blech des Fahrzeugs. Der Mann stieg daraufhin wieder aus dem Fahrzeug aus, kam der Frau sehr nahe, schrie sie an und wiederholte seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Tochter der 27-Jährigen alarmierte unterdessen die Polizei. Der Mann bedrohte die 27-Jährige dann mit einem Messer. Gegenüber den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamt*innen wiederholte der 47-Jährige seine behindertenfeindlichen Äußerungen. Die Einsatzkräfte stellten die Identität des Mannes fest und beschlagnahmten das Messer, worüber er sich beschwerte. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung aus Hasskriminalität verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 05.08.2021
  • 4. August 2021
    Eine Person, die am Hermannplatz einen Kaffee getrunken hat, wird mit der Begründung sich länger am Hermannplatz aufgehalten zu haben, von fünf Polizeibeamt*Innen festgehalten, drangsaliert und kontrolliert. Die Person hat bei der Polizei Beschwerde eingelegt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. August 2021
    An der Harzer Straße wurde auf eine Baustellenabtrennung eine antisemitische Parole geschmiert.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 4. August 2021
    In der Schulze-Boysen-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Union Fans gegen Kommunismus" gemeldet und entfernt. Mehrere davon wurden auch in der Sandinostraße und der Simon-Bolivar-Straße gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. August 2021
    In der Große-Leege-Straße Ecke Freienwalder Straße wurden mehrere "Fasho"- und "FCK AFA"-Tags (AFA = Antifaschistische Aktion) entdeckt und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. August 2021
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurde um 19:20 Uhr eine Person transfeindlich beleidigt. Als sie sich erkundigte, was das Problem sei, sagte der Täter, der in Begleitung einer Frau war, dass er ihr in den Kopf schießen werde und zog eine Schusswaffe. Die betroffene Person rannte weg und brachte sich so in Sicherheit.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. August 2021
    In der Otto-Franke-Str. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 4. August 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 25 Kundgebungsteilnehmenden statt. Wie üblich wurde von einigen Teilnehmenden ein AfD-Banner mit der Aufschrift "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Als eine junge Passantin aus einer zufällig anwesenden Schüler*innengruppe einen der Kundgebungsteilnehmenden, der das AfD-Banner mit hielt und außerdem ein Plakat mit u.a. einem KZ-Bild um den Hals trug, fragte, was dies bedeute, wurde ihr von ihm und von einem anderen Kundgebungsteilnehmenden geantwortet: "Am Auschwitz-Tor stand 'Arbeit macht frei' und heute heißt es 'Impfen macht frei'."-"Genau, das ist dasselbe", bekräftigte eine weitere, das AfD-Banner mit haltende Demonstrantin, viele weitere stimmten zu. Der, mit dem Plakat um den Hals, äußerte sich dann: "Man kann einfach nicht über die Wahrheit sprechen, auch nicht vor Gericht, und Jesus stand auch vor Gericht." Als die Passantin nachfragte, was dies mit Auschwitz zu tun habe, antwortete er: "Auschwitz, mit Holocaust, ich muss wegen Holocaust vor Gericht." Als die junge Passantin nachfragt: "Was haben sie den gemacht?", antwortete er: "Ich habe Probleme mit dem Holocaust. Es gibt andere Meinungen, aber das Problem ist, man kann gar nicht darüber reden."- "Ach so, weil sie das leugnen", folgerte die Schülerin von ihm unwidersprochen. Dem Holocaustleugner wurde sonst jedoch von niemandem der Kundgebungsteilnehmenden und AfD-Veranstaltenden widersprochen, auch nicht nachträglich im Stream und auf der Webseite der "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe. Er durfte weiter das AfD-Banner halten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2021
    Gegen 1:30 Uhr in der Nacht wurden ein 17-Jähriger und ein 22-Jähriger in der Budapester Straße homofeindlich beleidigt und angegriffen. Beide erlitten leichte Verletzungen. Ein Täter fuhr dem 22-Jährigen mit dem Fahrrad in die Hacken und beleidigte ihn homofeindlich, danach soll er auf ihn eingeschlagen und ihn am Hinterkopf getroffen haben. Ein weiterer Täter soll mehrfach gegen den Kopf des 17-Jährigen geschlagen haben, so dass dieser stürzte, sich auf ihn gesetzt und gewürgt haben. Die mutmaßlichen Täter konnten kurz darauf festgenommen werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1709
  • 3. August 2021
    In der Großen Seestraße wurden Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 3. August 2021
    Am Lützowplatz in Tiergarten wurde ein antichinesisch-rassistisches Graffiti an einer Hauswand entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. August 2021
    Ein Mann pöbelte in der Sewanstraße gegen 15:10 Uhr in Richtung eines Balkons, an dem eine Regenbogen-Fahne hing, "Wir brauchen keine schwulen Schweine in Berlin!".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. August 2021
    Der an einem Herzinfarkt am Wochenende nach einer verbotenen rechtsextremen Querdenker-Demo im Krankenhaus Verstorbene, wurde von Anhänger*innen in Kreuzberg mit einer öffentlichen Kranzniederlegung als Märtyrer und angebliches erstes "Mordopfer" der Bewegung gedacht.

    Diese Instrumentalisierung geht selbst einigen Querdenkern zu weit. Eine Teilnehmerin lobte den Toten und sprach davon, dieser werde jetzt "sicher im Himmel weiterkämpfen".

    Im Vorfeld hatte der Mann am Sonntag einen Polizisten verletzt, als er eine Sperrkette durchbrach. Nach der Festnahme klagte er über Schmerzen in der Schulter, lehnte aber eine ärtzliche Behandlung ab. Nach dem Transport zur Identitätsfeststellung klagt er wiederholt über Schmerzen, worauf ein Rettungswagen angefordert wurde. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte kollabierte der Mann. Er verstarb am Abend auf der Intensivstation der Charité nach erfolglosen Reanimationsversuchen. Hinweise auf todesursächliche äußere Gewalteinwirkungen durch die Festnahme lagen nach der Obduktion nicht vor. Der Mann war Gründungsmitglied der Querdenker- nahen Partei "Die Basis", wie die Partei am Montag bekannt gab.
    Quelle: Tagesspiegel, Partei "Die Basis", Telegram, Twitter
  • 3. August 2021
    In der alten Turnhalle Wühlischstraße / Holteistraße befindet sich ein Corona-Testzentrum. Zwei große Werbebanner, die Personen mit Mundschutz abbilden, sind am umlaufenden Zaun angebracht. Beide Banner wurden durch scharfe Schnitte beschädigt. Die Schnitte erfolgten auf Höhe der Köpfe / Gesichter der abgebildeten Personen und auf Höhe des Halses. Das Wort "Corona-Testzentrum" wurde mit schwarzem Edding durchgestrichen und außerdem wurden mehrere Sticker für die sogenannte "Freiheitsbewegung" angebracht. Die "Freiheitsbewegung" ist Teil der überall aufploppenden Splittergruppen der rechtsextremen Querdenker*innen und Anhänger*innen antisemitischer Verschwörungsideologien.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. August 2021
    In der Bahnunterführung Boxhagener Straße/ Kynaststr. wurde auf ein Werbeplakat großflächig der NS-relativierende Spruch „Impfen macht frei“ geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. August 2021
    Am Savignyplatz wurde ein Aufkleber mit extrem rechtem Motiv entdeckt, der einer gewalttätigen neonazistischen Gruppe aus Westdeutschland zuzuordnen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. August 2021
    Ein 54-jähriger Radfahrer beleidigte gegen 21.15 Uhr in der Straße Unter den Linden Polizeibeamte antisemitisch und rassistisch, als diese ihn wegen verschiedenen Verkehrsvergehen und anschließendem Fluchtversuch festnahmen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 03.08.2021
  • 2. August 2021
    An der Sonnenallee in Höhe Dammweg wurden rechtsextreme Sticker entdeckt, welche NS-verharmlosende Motive und White Supremacy Motive abbilden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. August 2021
    In einem Bus der Linie M49 fand gegen 13:00 Uhr eine Fahrkartenkontrolle statt. Ein 44-jähriger Fahrgast soll sich geweigert haben, seine Fahrkarte zu zeigen. Er soll stattdessen einem 43-jährigen Kontrolleur mehrfach gegen die Brust geschlagen und ihn rassistisch beleidigt haben. Die Polizei wurde zur Bushaltestelle "Pichelswerder" an der Heerstraße/ Ecke Brandensteinweg gerufen, der Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 03.08.2021
  • 2. August 2021
    Ein schwarzer Mann wurde in der Straße Alt-Friedrichsfelde von einem Autofahrer beleidigt und bedroht. Der Mann beschuldigte den Betroffenen dabei falsch einer Sachbeschädigung und bedrohte ihn mit einem großen Ast. Zeug*innen schritten in der Situation nicht ein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. August 2021
    An einem Testzentrum im Wedding, in dem eine asiatisch wahrgenommene Mitarbeiterin arbeitet, wurden antiasiatisch-rassistische und verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt. Außerdem wurden an der Eingangstür Spuren von Vandalismus oder des versuchten Einbruchs entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. August 2021
    Objektschützer vor der Synagoge in der Oranienburger Straße bemerkten gegen 1.45 Uhr zwei Fußgänger, wovon einer der beiden Passanten plötzlich eine gefüllte Bierflasche in Richtung der Synagoge warf. Die Flasche zerbrach an einer Säule des Gebäudes, ohne diese zu beschädigen. Der 24-jährige Werfer und sein 23 Jahre alter Begleiter wurden durch die Objektschützer festgehalten und der alarmierten Polizeistreife übergeben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.08.2021, Jüdische Allgemeine vom 02.08.2021
  • 1. August 2021
    Im Glienicker Weg auf dem Parkplatz des Netto wurden 10 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. August 2021
    Zwei (ehemalige) Teilnehmer der unangemeldeten Querdenken-Demonstration riefen am Bahnhof der U1 einem unbeteiligten Fahrgast „Heil Hitler!“ hinterher.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. August 2021
    Eine Gruppe Männer rief auf den U-Bahnhöfen Kottbusser Tor, Görlitzer Bahnhof und Warschauer Straße immer wieder „Sieg Heil“ und pöbelte andere Fahrgäste als „Zecken“ an. Die Männer waren mutmaßlich Teilnehmer der verbotenen Querdenken-Demonstration am selben Tag.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. August 2021
    Der Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalisten- und Journalistinnenunion in Verdi wurde bei einer verbotenen Querdenken-Demonstration in der Köthener Ecke Bernburger Str. von Demonstrationsteilnehmer*innen vom Fahrrad gezerrt, geschlagen und getreten. Die Angreifer*innen versuchten, ihm das Handy zu entreißen, mit dem er Fotos von der Demonstration gemacht hatte. Erst nachdem Passant*innen eingeschritten waren, ließen die Täter*innen vom Opfer ab. Der Betroffene musste mit Verletzungen an der Schulter und den Beinen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
    Quelle: taz, Tagesspiegel
  • 1. August 2021
    Ein Sticker, mit Aufruf zur verbotenen Querdenken-Demonstration am selben Tag, wurde in der Fidicinstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. August 2021
    In der Brunnenstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde gegen 19.15 Uhr ein Schwarzer Jugendlicher von einem ca. 60-jährigen weißen deutschen Mann rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. August 2021
    Am Hohenzollernplatz wurde ein Aufkleber mit transfeindlichem Motiv entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 1. August 2021
    Im Rahmen der unangemeldeten "Querdenken"-Demonstrationen in Westend kam es zu antisemitischen Pöbeleien. Als eine verbotene Versammlung in der Bayernallee in Westend aufgehalten wurde, erkannten Teilnehmer*innen einen bekannten Journalisten, der daraufhin als "Juden-Arsch" und "Judas" beleidigt wurde. Es folgten "Lügenpresse"-Rufe.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. August 2021
    Im Rahmen der verbotenen "Querdenken"-Demonstration kam es gegen 12:15 Uhr in der Nähe des Fürstenplatzes in Westend zu einem Angriff gegen eine Mitarbeiterin des Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA). Hunderte Demonstrant*innen hatten zu dieser Zeit die Polizeiketten durchbrochen und versucht, sich ihren Weg durch Seitenstraßen abseits der durch die Polizei gesperrten Reichsstraße zu bahnen. Pressevertreter*innen wurden aggressiv angegangen, die durch ihre Arbeit und zudem durch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in das Visier der Demonstrationsteilnehmer:innen gerieten. In diesem Zuge wurde eine Feldbeobachterin des JFDA von einem Demo-Teilnehmer ins Gesicht gespuckt. Dies ist während der Covid-19-Pandemie als besonders gefährlich zu werten.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
  • 1. August 2021
    In der Straße Unter den Eichen wurde ein Aufkleber, der in "Rapefugees not welcome" umgewidmet worden war, entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 1. August 2021
    In einer sozialen Einrichtung in Marzahn wurde ein Jugendlicher durch einen offen auftretenden Neonazi bedroht. Der Neonazi beschimpfte den betroffenen Jugendlichen mehrfach aufgrund der Annahme, dass er ein politischer Gegner sein könnte. Der Neonazi wurde anschließend von den Mitarbeiter*innen der Einrichtung des Geländes verwiesen. Zum Schutz der betroffenen Person wurde das Datum des Vorfalls anonymisiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. Juli 2021
    Am Wochenende vom 31.07.2021 und 01.08.2021 fanden verschiedene verschwörungsideologische Veranstaltungen in Berlin statt. Im Prenzlauer Berg wurden in den letzten Tagen vom S-Bahnhof Bornholmer Straße bis zur Schönhauser Straße, aber auch in der Erich-Weinert-Straße, Sültstraße, Danziger Straße Ecke Greifswalder, am Thälmann-Park und Kniprodestraße Ecke Danziger, immer wieder Aufkleber oder Zettel entdeckt und entfernt. Diese bewarben u.a eine verschöwrungsideologische Demonstration am Sonntag, den 01. August 2021.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Juli 2021
    Am S-Bhf. Adlershof wurde ein rassistischer Aufkleber eines sächsischen Neonazis entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Juli 2021
    Mehrere Sticker der rechten, Querdenken-nahen Bürgerinitiative „Eltern stehen auf“ wurden entdeckt und teilweise entfernt. "Eltern stehen auf" ist eine sich im Internet und auf Veranstaltungen radikalisierende Vereinigung.
    Quelle: Twitter
  • 31. Juli 2021
    Auf dem Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 100 Teilnehmenden statt, auf der NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet und von einem "Umsturz" fantasiert wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 31. Juli 2021
    Im Juli 2021 veröffentlichte der Kreisverband NPD Spandau insgesamt 58 Beiträge. Inhaltlich beschäftigten sich diese mit rassistischen, antimuslimischen und antifeministischen Themen. In einem antifeministischen Beitrag, der in diesem Monat mehrfach gepostet wurde, fordert die Ortsgruppe, Familien zu fördern, statt „Randgruppenpolitik“ zu betreiben. Der Beitrag propagierte das klassische Familienbild als alleiniges Lebensmodell, das es zu fördern und über das es zu berichten gelte. Der Anstieg der Alleinerziehenden in Deutschland sei Ausdruck einer Gesellschaft voller „partnerschaftlicher Beliebigkeit“ und „Bindungsunfähigkeit“ wegen „eigener unsicherer Bindungen im Kindesalter“. Letzteres Argument ist als Seitenhieb auf den Besuch von Kindertagesstätten und die Berufstätigkeit von Frauen einzuordnen. Auch der Post vom Vormonat mit dem Slogan „Gut integriert bis etwas passiert“, bei dem vor der vermeintlichen Gefahr durch Menschen mit Migrationshintergrund gewarnt wurde, wurde diesen Monat mehrfach neu veröffentlicht. Insgesamt erzielten die Beiträge dieses Monats einige Reaktionen und wurden vereinzelt geliked oder kommentiert. Auffällig ist, dass sich mit Näherrücken der Bundestagswahl im September 2021 ein deutlicher Anstieg an Postings verzeichnen lässt.
    Quelle: Register Spandau
  • 31. Juli 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Juli 2021
    Um den Bahnhof Gesundbrunnen und in der Pankstraße wurden zahlreiche Aufkleber und Zettel entdeckt und entfernt, mit denen für verschwörungsideologische Veranstaltungen am 31.07.2021 und 01.08.2021 geworben wurde. Einige dieser Aufkleber waren auch extrem rechten Gruppierungen zuzuordnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juli 2021
    An der Prierosser Straße wurde an einer Hauwand ein den Nationalsozialismus verherrlichendes Graffiti entdeckt sowie Plakate einer rechtsextremen Kleinstpartei.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Juli 2021
    Ein betrunkener, weißer Mann hat auf der Warschauer Straße Plakate abgerissen, auf denen ein schwarzer Mann in femininer Kleidung abgebildet war. Andere Plakate wurden hängen gelassen.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. Juli 2021
    Ein 39-jähriger Mann saß auf dem Hof eines Mehrfamilienhauses, an der Straße der Pariser Kommune, als drei unbekannte Männer ihn homophob beleidigten. Einer der Männer trat ihm gegen den Brustkorb, worauf das Opfer erst nach hinten fiel und dann in seine Wohnung flüchten konnte. Die Männer folgten ihm und traten die Tür ein. Das Opfer informierte die Polizei, die Täter flohen.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1673
  • 29. Juli 2021
    Um den U-Bahnhof Rehberge wurden drei Aufkleber der neonazistischen Jugendorganisation der NPD - JN - entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogans "Frisch auf, mein Volk" (JN) und "Werde aktiv" (JN),
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juli 2021
    Am Lustgarten auf der Museumsinsel wurde ein Aufkleber von "Queers for a free Palestine" mit einem Slogan, der das Existenzrecht Israels negiert, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juli 2021
    Eine 32-jährige Frau wurde gegen 17 Uhr an der Bushaltestelle in der Straße Am Festplatz rassistisch beleidigt. Der Fahrer des Autos eines Beförderungsunternehmens hatte kurz an der Haltestelle angehalten, um sie und ihr Kind aussteigen zu lassen. Während der 43-jährige Fahrer ihr half, den Kinderwagen auszuladen, kam ein Bus der Linie X21 hinter ihnen an der Haltestelle an. Der Fahrer des Busses hatte zunächst gehupt und der 32-Jährigen einen Mittelfinger gezeigt. Dann beleidigte der unbekannt gebliebene Fahrer die Frau mit rassistischen Äußerungen, bevor er in Richtung Kurt-Schumacher-Platz seine Fahrt fortsetzte.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.07.2021
  • 28. Juli 2021
    An der Ecke Ritterspornweg Mimosenweg wurden LGBTIQ*-feindliche Plakate einer rechtsextremen Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Juli 2021
    Neben den Sonnenblumen-Hochhäusern an der Zossener Straße wurde ein Hakenkreuz auf eine Gehwegplatte geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Juli 2021
    In der Frankfurter Allee Ecke Colbestraße wurde ein Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona-Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Anwältin und Designerin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Juli 2021
    Bei einem Qualifikationsspiel zum AOK-Landespokal äußerten sich Spieler des RFC Liberta und andere vereinsnahe Personen rassistisch gegenüber Spielern des FC Polonia. Der FC Polonia verließ daraufhin das Spielfeld.
    Quelle: fupa.net
  • 26. Juli 2021
    An der Ecke Grünauer Str./ Schönerlinder Str. wurde ein rassistischer Aufkleber einer Kampagne der Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD) entdeckt und entfernt. Der Aufkleber spielt auf vermeintlichen Rassismus gegen weiße Menschen an. Diese Erzählung wird in rechten Kreisen benutzt, um tatsächlich existierenden Rassismus zu verharmlosen oder zu leugnen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. Juli 2021
    In der Semmelweisstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz) sowie ein Aufkleber der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufruft, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juli 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich deutsch" gefunden und entfernt. In der Nähe wurde ein Aufkleber gegen Nazis so abgekratzt, dass nur noch das Wort "Nazis!" zu lesen war.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Juli 2021
    In der Kopernikus- und Jungstraße wurden mehrere Aufkleber entfernt, die zur verschwörungsideologischen Demo des rechten Querdenken-Netzwerkes am 1. August in Berlin aufriefen. ("Aufzug für Frieden und Freiheit", "Sommer der Wahrheit", "Sommer der Freiheit")
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Juli 2021
    Eine große Anzahl Sticker, die zur verschwörungsideologischen Demo des rechten Querdenken-Netzwerkes am 1. August aufrief, wurden in einem Aufsteller eines Magazins vor einem Esotherischen Naturladen in einer Passage der Frankfurter Allee entdeckt. Hier fand sich bereits in den letzten Monaten immer wieder verschiedenes Infomaterial rechter Splittergruppen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Juli 2021
    Eine, ein Kopftuch tragende, Frau wurde gegen 17.30 Uhr am S-Bahnhof Tiergarten von einem unbekannten Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juli 2021
    In der Stromstraße und der Turmstraße in Moabit wurden drei kleine Werbeplakate des extrem rechten Compact-Magazins gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juli 2021
    An der Bushaltestelle Am Hellespont wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi-Kiez", die mit Edding angebracht worden waren, entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Juli 2021
    Zwei Berliner Polizisten machten während einer Dienstfahrt rassistische Äußerungen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelte.
    Quelle: Tagesspiegel 26.07.21, rbb 26.07.21, Polizeimeldung #1624 26.07.21
  • 26. Juli 2021
    Ein Berliner Polizist hatte Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet. Das Landeskriminalamt ermittelte.
    Quelle: Tagesspiegel 26.07.21, rbb 26.07.21, Polizeimeldung #1624 26.07.21
  • 26. Juli 2021
    Ein Berliner Polizist hatte Racial Profiling bei seiner Arbeit eingesetzt. Das Landeskriminalamt ermittelte.
    Quelle: Tagesspiegel 26.07.21, rbb 26.07.21, Polizeimeldung #1624 26.07.21
  • 25. Juli 2021
    In der Stienitzseestr. wurde vier mal die "88", sowie einmal 'White Power" und einmal "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juli 2021
    Ein 21-jähriger CSD-Besucher wurde gegen 0.20 Uhr von Unbekannten ohne Vorwarnung aus Homophobie angegriffen. Der 21-Jährige war mit drei Freunden am Hackeschen Markt unterwegs. Aus seinem Rucksack ragte eine Regenbogenflagge mit SPD-Logo. Im Bereich der Unterführung der Burgstraße am Henriette-Herz-Platz trat ein Unbekannter ihm unvermittelt von hinten in den Hüftbereich. Als der Getretene den Angreifer daraufhin zur Rede stellen wollte, kam ein weiterer Mann hinzu und schlug dem 21-Jährigen ins Gesicht. Darüber hinaus rissen die beiden Unbekannten eine Regenbogenfahne aus dem Rucksack des jungen Mannes und zerbrachen deren Holzstiel. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr versorgten den Verletzten vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus, wo ein doppelter Kieferbruch festgestellt wurde. Zeugen bestätigten die Angaben des 21-Jährigen und teilten mit, dass die beiden Angreifer in einer größeren Gruppe unterwegs gewesen sein sollen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 25.07.2021, Queer.de vom 25.07.2021, Tagesspiegel vom 26.07.2021
  • 25. Juli 2021
    An der Haltestelle Hoernlestr. wurden zwei Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamiert 'Linke' als 'Stasi' oder 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juli 2021
    Gegen 10:20 Uhr wurde am Bahnhof Ostkreuz in der S8 nach Grünau eine Hass-Schmiererei entdeckt, die sich gegen Politiker*innen richtete: "Helge Braun auf den Scheiterhaufen und anzünden Jagd diese verlogenen Politiker Tot der A. Merkel" (Schreibweise übernommen). Darunter wurde eine verbotene Sig-Rune angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Juli 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Breiten Luch in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen den EU-Beitritt der Türkei in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2021
    In der Freiheit wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für ein extrem rechtes Magazin warben.

    In der Freiheit wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für das Deutsche Reich warben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juli 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Alt-Hohenschönhausen Zeitungen, die sich gegen die Klimabewegung richteten in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2021
    In der Wönnichstraße wurde auf einem Stromkasten der Schriftzug "Scheiss Antifa" mit schwarzem Edding gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2021
    In der Zachert- Ecke Marie-Curie-Straße wurde ein Hakenkreuz mit weißem Edding auf einen Mülleimer geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2021
    Die AfD-BVV-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte einen Tweet, in dem sie "99% aller Afghanen" zu "Taliban" erklärte. Die pauschale Zuschreibung, dass fast alle Afghan*innen Terroristen seien, ist eine rassistische Abwertung.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2021
    Es wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gendern wird nix ändern" in der Weitlingstraße gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2021
    Eine genderqueere Person wurde in ihrer Wohnung im Kiez Askanischer Platz von der Straße aus LGBTIQ*-feindlich beschimpft und bedroht. Zuvor hat der Täter eine am Fenster angebrachte Regenbogenfahne gegen 4:30 Uhr mit Gewalt abgerissen, wovon die in der Wohnung schlafende Person wach wurde. Der Täter rannte erst weg, kam dann aber zurück, um auch die verbliebenen Reste der Fahne zu entfernen. Als die betroffene Person das Fenster aufriss und fragte, was das soll, wurde sie extrem beleidigt und der Täter versuchte, ihr durch das geöffnete Fenster ins Gesicht zu schlagen. Sie konnte in letzter Sekunde das Fenster schließen. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des CSD.
    Quelle: AnDi-App
  • 24. Juli 2021
    Die Neonazi-Kleinstpartei der III. Weg hatte in der Gropiusstadt zwei Info-Stände aufgebaut und dort extrem rechte Propaganda verteilt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. Juli 2021
    Eine 26-Jährige war gegen 23:20 Uhr in der Niederneuendorfer Allee unterwegs, als sie von einem 31-jährigen Mann aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses heraus rassistisch beleidigt und mit einer Flasche, die sie nur knapp verfehlte, beworfen wurde. Der Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 25.07.2021
  • 24. Juli 2021
    In der Straßenbahn M4 zwischen der Haltestelle Antonplatz zum Weißer See tätigte ein angetrunkener Mann gegenüber einen anderen Mann rassistische Äußerungen und Beleidigungen. Der Betroffene telefonierte nicht gerade leise in nicht deutscher Sprache. Zu Beginn beschwerte sich der angetrunkene über die Lautstärke nach nur wenigen Sätzen, wurden rassistische, geflüchtetenfeindliche Äußerungen getätigt. Daraufhin sprach ein weiterer Mitfahrender den angetrunkenen Mann an, dass der Angetrunkene mit den rassistischen Beleidigungen aufhören solle. Der Angetrunkene stieg aus der Bahn aus, ebenso die Person, die eingeschritten ist. An der Haltestelle sprach der angetrunkene Mann die zweite Person an und beschimpfte diese ebenfalls rassistisch.
    Quelle: AnDi-App
  • 23. Juli 2021
    In der Nähe vom S-Bahnhof Pankow saß eine Gruppe von jungen Menschen (ca. zehn) gegen 23:45 Uhr bei einem Imbiss. Die Jugendlichen waren alkoholisiert und es wurde mehrfach der Hitlergruß gemacht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Juli 2021
    In der Berliner Allee wurde eine Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 23. Juli 2021
    Die Gedenktafeln am Berliner Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die in der Nähe des Bundeskanzleramts an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, wurden erneut beschädigt. Die Gesichter von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) wurden durch Ausbrennung unkenntlich gemacht. Die Gedenktafeln waren bereits häufig auf ähnliche Weise beschädigt worden, zuletzt am 27.05. und am 09.04. dieses Jahres.
    Quelle: Polizeimeldung vom 24.07.2021, Queer.de vom 24.07.2021
  • 23. Juli 2021
    Ein schwules Paar wurde in einem Wagen der U1 von einem Unbekannten zunächst angesprochen, bedroht und schwulenfeindlich beleidigt. An der Station Görlitzer Park schlug der Angreifer einen der beiden Betroffenen dann mehrfach mit der Faust. Andere Fahrgäste konnten ihn von seinem Opfer wegziehen. Am Bahnhof Schlesisches Tor verließ der Angreifer die U-Bahn, er konnte von der Polizei gefasst werden. Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld der CSD-Paraden (Christopher Street Day) am 24.7.
    Quelle: queer.de
  • 23. Juli 2021
    In der Metastraße wurden drei mit weißem Edding angebrachte Hakenkreuze gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juli 2021
    In der Treskowallee wurden zwei Hakenkreuze und der Schriftzug "Sieg heil" mit rotem Edding auf einer Ampel gegenüber der HTW gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juli 2021
    In der Reinickendorfer Straße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein Aufkleber, mit dem auf anti-Schwarze rassistische Weise Schwarze Fußballer abgewertet werden, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Juli 2021
    In der Freiheit wurde an die Wand eines Durchgangs der Schriftzug "1939 begann die Auferstehung des deutschen Reichs" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2021
    Auf dem Rundweg bei den Ahrensfelder Bergen wurden antisemitische und gegen Impfungen gerichtete Aufkleber an Sitzbänken und Laternen entdeckt und entfernt. Zum Teil stammen diese von einem extrem rechten Versandhandel aus Sachsen-Anhalt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Juli 2021
    An einem Stromkasten neben einer Bushaltestelle am U-Bahnhof wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 22. Juli 2021
    In der Gounodstraße Richtung Lichtenberg wurden einige Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 22. Juli 2021
    Eine trans Frau wurde am S-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg von Sicherheitspersonal der S-Bahn angepöbelt. Die Betroffene wurde im Vorbeigehen an einer Gruppe von ca. zehn Mitarbeitern ausgelacht und als sie diese daraufhin konfrontierte, wurde sie bedroht: "Geh weiter, sonst zieh ich dir den Rock hoch."
    Quelle: Register CW
  • 22. Juli 2021
    An der Ecke Landsberger Allee Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber der Jungen Nationalisten mit LGBTIQ*-feindlichen Inhalt gemeldet und entfernt. Es stellt außerdem einen verhöhnenden Zusammenhang zum Schicksal von Anne Frank her.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Juli 2021
    Am frühen Morgen wurde ein 22-Jähriger vor einer Bar unter der S-Bahnunterführung an der Rathausstraße von einem Unbekannten, der sich ihm am Eingang zur Bar in den Weg stellte, rassistisch beleidigt. Im Verlauf eines deshalb entstandenen Streits zerschlug der unbekannte Täter eine Bierflasche, griff den 22-Jährigen damit an und verletzte ihn an einer Hand.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2021
  • 21. Juli 2021
    In der Rudower Chaussee wurden drei Aufkleber gegen Klimaaktivist*innen entdeckt und entfernt, auf denen diese als 'Terroristen' diffamiert wurden. An der Ecke Rudower Chaussee/ Newtonstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, auf dem diese als Faschist*innen diffamiert wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber, mit dem auf anti-Schwarze rassistische Weise Schwarze Fußballer abgewertet werden, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein gegen die Partei die Linke und gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Linken entdeckt und entfernt. Außerdem wurden in unmittelbarer Nähe weitere verschwörungsideologische Aufkleber sowie ein Sticker der aus der verschwörungsideologischen Mischszene hervorgegangenen Partei die Basis gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juli 2021
    Es kam zu einer Pöbel am Rande einer Kundgebung anlässlich des CSDs vor dem Rathaus Zehlendorf. Zwei vorbeifahrende Männer auf Fahrrädern riefen "Alle in den Knast".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 21. Juli 2021
    Am Fenster eines Ladenlokals auf dem Kastanienboulevard in Hellersdorf-Ost wurde ein Zettel mit einem handschriftlich geschriebenen Kommentar entdeckt, der den rassistischen Terroranschlag in Hanau am 19. Februar 2020 relativiert und verharmlost. Im Fenster hingen Gedenk-Plakate mit Abbildungen der neun Opfer des rassistischen Terroranschlags. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Juli 2021
    An einer Bushaltestelle am Agathe-Lasch-Platz in Halensee klebte ein Aufkleber einer jüdischen Organisation, der sich gegen Nazis richtete. Abgebildet war ein zerschlagenes Hakenkreuz. Dieser wurde mit einem Aufkleber mit dem Aufdruck "Hier wurde freiheitsfeindliche Propaganda überklebt! Gesunder Menschenverstand statt totalitäre Systeme!" überklebt. Er richtet sich somit gegen Antifaschismus und bezieht sich positiv auf extrem Rechte Postionen und Inhalte.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. Juli 2021
    Ein E-Scooter-Fahrer wurde am Jakob-Kaiser-Platz um 15:55 Uhr im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle von Polizist*innen gestoppt und darauf angesprochen, dass der E-Scooter die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h überschreiten könne und daher beschlagnahmt werde. Der Fahrer zeigte sich kooperativ. Er bat mehrfach darum, ihm seine Tasche auszuhändigen, die auf dem E-Scooter befestigt war. Daraufhin versetzte ihm einer der Polizisten einen Kehlkopfschlag. Der Fahrer, der Asthmatiker ist, bekam Luftnot und bat, einen Krankenwagen zu rufen. Dies wurde ihm verweigert mit dem Hinweis, das könne er selbst tun. Der Mann tat dies auch und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt werden musste. Ein Mann hatte den Vorfall beobachtet und stellte sich als Zeuge zur Verfügung. Der Betroffene stellte Strafanzeige.
    Quelle: Register Spandau
  • 21. Juli 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juli 2021
    An einem Hauseingang in der Kreutzigerstraße wurde ein Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Designerin und Anwältin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Juli 2021
    Erneut wurden entlang des Kurfürstendamms in Charlottenburg mehrere selbstgemachte Aufkleber mit extrem rechten Inhalten gefunden. Darauf standen Sprüche, die der extrem rassistischen Ideologie der white supremacy (englisch: weiße Vorherrschaft) zuzuordnen sind; sowie sich in bedrohlicher Weise gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 20. Juli 2021
    Am Kurfürstendamm in Charlottenburg wurde auf zwei Werbetafeln das Graffiti "Heil Hansa" geschmiert. Auf diese Weise wird der Nationalsozialismus verharmlost bzw. verherrlicht.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 20. Juli 2021
    Um den Pariser Platz und der Straße Unter den Linden wurden vier gegen die Grünen gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Grünen entdeckt und entfernt. Inhaltlich richteten sich der Aufkleber auf rassistisch-einwanderungsfeindliche Weise gegen menschenrechtliche Einwanderungspolitik und waren ergänzt um zusätzliche Beklebungen gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Ebenso wurde dort sieben Aufkleber von verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppierungen gefunden und beseitigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juli 2021
    In der und um die Müllerstraße zwischen Leopoldplatz und dem S-Bahnhof Wedding wurden fünf rassistische Sticker sowie sechs Aufkleber verschiedener verschwörungsideologischer und extrem rechter Gruppierungen neben vier Aufklebern der aus der verschwörungsideologischen Mischszene hervorgegangenen Partei "die Basis" entdeckt und entfernt. Zudem wurde in der Müllerstraße zwischen dem S-Bahnhof Wedding und dem U-Bahnhof Leopoldplatz Werbung für die aus der gemischten Protestszene gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgegangene Partei "die Basis" auf den Boden gesprüht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juli 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein gegen die Grünen gerichteter Aufkleber im gefälschten Layout der Grünen entdeckt und entfernt. Inhaltlich richtete sich der Aufkleber auf rassistisch-einwanderungsfeindliche Weise gegen menschenrechtliche Einwanderungspolitik und war ergänzt um zusätzliche Beklebungen gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juli 2021
    In der Lückstraße wurden mehrere linke Aufkleber mit Neonazi-Motiven überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2021
    An einem Hauseingang in der Colbestraße wurde ein Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Designerin und Anwältin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juli 2021
    Ein Berufsschullehrer an einem Oberstufenzentrum im Ortsteil Gesundbrunnen diffamierte auf seinem Youtube-Kanal die Bundesregierung als "Diktatur" und erklärt Regierungspolitiker zu "Neo-Faschisten". Nachdem die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) angekündigt hatte, Schüler*innen an Oberschulen ein Impfangebot zu machen, stellte der Impfgegner und Verschwörungsideologe ein Video mit einer Fotomontage ins Netz. In Anlehnung an die Nazi-Formulierung "Arbeit macht frei" hieß es dort "Impfung macht frei". Der Lehrer war bereits abgemahnt worden, weil er im Unterricht Schutzmasken als "moderne Hakenkreuze" bezeichnet hatte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb vom 10. und 11.08.2021, Tagesspiegel vom 11.08.2021, BZ vom 9.10.2021
  • 19. Juli 2021
    Der "III. Weg" führte am Mittag einen Stand vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" durch, der zur Anwerbung von Mitgliedern genutzt wurde.
    Quelle: Register ASH