Chronik

  • 31. Dezember 2020
    Im Dezember 2020 wurden, auf der Facebook-Seite der NPD Charlottenburg-Wilmersdorf Beiträge, mit rassistischen Inhalten und anitmuslimische Ressentiments geteilt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 31. Dezember 2020
    Auf zwei Facebook-Seiten veröffentlichte die Neuköllner AfD im Dezember mehrere rassistische Postings. Darunter befanden sich u.a. Postings mit flüchtlingsfeindlichem Inhalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. Dezember 2020
    Am 31. Dezember erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Dezember 2020
    In einer Telegramgruppe, in der sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, wurden im Dezember Inhalte extrem rechter Telegramkanäle weiterverbreitet und Verschwörungserzählungen als Text- und Sprachnachrichten sowie Videos geteilt.

    Dabei wurden in verschiedenen Nachrichten Corona-bedingte Einschränkungen mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Mit solchen Vergleichen werden NS-Verbrechen relativiert sowie nationalsozialistische Ideologien verharmlost und normalisiert.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Dezember 2020
    In der zweiten Hälfte des Kalenderjahrs postete Thorsten Weiß (MdA) auf seinem Twitteraccount mehrfach rassistische Tweets. Diese stellen geflüchtete und muslimische Menschen pauschal als gewalttätige Bedrohung dar und tragen zu Desinformation und rechtspopulistischer Stimmungsmache bei. Unter anderem wurde zudem die extrem rechte Falscherzählung einer Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Merkel reproduziert.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Dezember 2020
    In der zweiten Hälfte des Kalenderjahres kam es in der Facebookgruppe ‚Mein Reinickendorf‘ mehrfach zu rassistischen und antimuslimischen Beiträgen und Kommentaren. Diese stellen geflüchtete und muslimische Menschen pauschal als gewalttätige Bedrohung dar und tragen somit zur Desinformation und rechtspopulistischer Hetze bei.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 30. Dezember 2020
    Auf den Stromkasten auf der Ecke Rummelsburger und Ribbeker Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein anti-asiatischer Slogan gesprüht und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 30. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an einem Stromkasten in der Prenzlauer Promenade Ecke Thulestraße eine neonazistische Schmiererei entdeckt und übermalt. Der Slogan lautete "Deutschland muss Deutsch bleiben".
    Quelle: NEA
  • 30. Dezember 2020
    Im Park am Bahndamm parallel zur Wilhelm-Guddorf-Straße wurde auf einem Antifa-Sticker ein Hakenkreuz geritzt. Es wurde wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Dezember 2020
    In der Nähe des S-Bahnhofs Hohenschönhausen wurden 13 Sticker gemeldet, die Aufschriften trugen wie "NS Area", "Lügen-Presse" oder sich gegen die Antifa richten. Außerdem war dort ein "Fck AFA"-Graffito, das sich gegen antifaschistische Aktionen richtet sowie ein gesprühtes Keltenkreuz. Sie wurden alle entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 30. Dezember 2020
    Insgesamt sieben Hakenkreuze, mit Edding an Säulen, Müllcontainer, eine Parkuhr und an eine Bushaltestelle gemalt, wurden zwischen Franz-Mehring-Platz und dem S-Bhf. Ostbahnhof entdeckt und überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Dezember 2020
    Auf der AfD Steglitz-Zehlendorf Facebookseite wurden erneut rassistische Inhalte verbreitet. Dazu wurde u.a. die Willkommenskultur in Deutschland im Kontext von Silvester (und den sexistischen Übergriffen) gesetzt und tendenziöse Beiträge wie "wie rassistisch ist black friday" geteilt. Die Abschaffung des N-Wortes in einem Namen wurde von ihnen als "Luxusproblem" betitelt. Des weiteren war in anderen Beiträgen von Ökodiktatur und einem Vertrauensverlust in öffentlich-rechtliche Medien die Rede.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Dezember 2020
    Im Telegram-Channel der Freedomparade werden bereits seit geraumer Zeit antisemitische und Holocaust-relativierende Bilder geteilt. Innerhalb weniger Monate hat sich die als Musikveranstaltung getarnte Freedom-Parade mit Vertretern der extremen Rechten solidarisiert und teilt nicht nur deren Inhalte aus alternativen Filterlasen, sondern unterstützt auch ganz konkret bundesweit Veranstaltungen von "Querdenken".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Dezember 2020
    In der Roseggerstr. sowie in der Hertzbergstr. wurden jeweils mehrere selbstgebastelte aufgeklebte A4-Zettel gefunden, die sich in wirren Botschaften gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen richten. Dabei werden auch NS-Bezüge hergestellt und damit der Nationalsozialismus verharmlost.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Dezember 2020
    In der Weihnachtsausgabe des Trendmagazins ging es erneut um Heimat und Identität. Es wurde sich u.a. für ein "Europa der Völker" ausgesprochen und Trumps "heimatorientierte Politik" als positiv herausgestellt. Bereits ib der Vergangenheit ist der Herausgeber, Andreas Wild, zu Kontakten in die extreme Rechte sowie völkisch-rassistisches Gedankengut wie bspw. der "Umvolkungsidee" aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Dezember 2020
    Am 30. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Twitter-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Dezember 2020
    Ende Dezember wurde das Graffito "Islam Raus" auf einer Hauswand an der Ecke Weser / Jungstraße angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Dezember 2020
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 29. Dezember 2020
    Am Bahnhof Lichtenberg wurden auf der Rolltreppe zur U-Bahn mehrere Sticker gegen die Antifa geklebt. Sie wurden wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Dezember 2020
    Am 29. Dezember 2020 wurde am S-Bhf Halensee selbst geschriebene Aufkleber, die sich gegen die politischen Gegner*innen richteten, entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 29. Dezember 2020
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde "Combat 18" geschmiert, was sich auf eine verbotene Neonazigruppe bezieht (Kampfgruppe Adolf Hitler).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Dezember 2020
    Am Rosa-Luxemburg-Platz und in der Linienstraße wurden fünf die Corona-Pandemie leugnende verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt, die einem extrem rechten Hersteller zuzurechnen sind.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Dezember 2020
    An einem Briefkasten vor dem Rathaus Wannsee wurde ein ca. 5cm großes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. Dezember 2020
    An einen Briefkasten der Deutschen Post, Standort Britzer Straße / Rothkopfstraße, in Mariendorf wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. Dezember 2020
    Am 29. Dezember 2020 verteilte die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf 1.800 Stück der AfD-Bezirkszeitung „Blauer Bote“ sowie des Flugblattes „Corona. Ist die Politik schlimmer als die Krankheit?“ in Briefkästen von Anwohner*innen in der Heerstraße, dem Hohenzollerndamm und Ruhleben.

    In der Zeitung finden sich viele Aussagen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie richten und verschwörungsideologische Bilder reproduzieren. Das beigelegte Flugblatt enthält zudem diverse Falschinformationen über das Coronavirus. Die Zeitung enthält außerdem antiliberale, LGBTQ-feindliche und rassistische Inhalte. So wird beispielsweise gegen den Bau zweier Unterkünfte für Geflüchtete im Bezirk sowie die Black-Lives-Matter Proteste gehetzt. Darüber hinaus werden Politiker*innen der Partei Die Linke als antidemokratisch diskreditiert.

    Die Verteilaktion dieser Materialien kann bereits als Teil des Wahlkampfes eingeordnet werden, da wiederholt auf die Wahl 2021 hingewiesen wird.
    Quelle: Register CW
  • 29. Dezember 2020
    In einem Späti in der Genslerstraße wurde eine Person von einem männlichen Angestellten über einen längeren Zeitraum (zwischen April und Oktober) immer wieder unfreundlich und benachteiligend behandelt und auch rassistisch beleidigt. Dies geschah in einer Situation, in der sie zum Abholen von Paketen einen Ausweis vorzeigen sollte, diesen jedoch nur vorzeigen, nicht aushändigen wollte. Daraufhin weigerte sich der Mann, ihr das Paket auszuhändigen und unterstellte ihr, Angst davor zu haben, dass "die Deutschen" sie anstecken. Der Mann hatte bei einer anderen Begegnung außerdem einen anderen Kunden vor ihr angeschrien, der sich nicht ausweisen konnte und einen nicht-deutschen Akzent hatte.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 29. Dezember 2020
    Am 29. Dezember wurde an zahlreiche Adressat_innen eine E-Mail mit antisemitischer Propaganda verschickt, in der Jüdinnen_Juden die Verantwortung für vermeintliche Vergehen einer Person gegeben wurde.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Dezember 2020
    Rund um die Dörpfeldstr. wurden erneut ca. 8 anti-muslimische Aufkleber entdeckt und entfernt. Zudem wurden 3 Graffitis gegen Antifaschist*innen entdeckt.

    An der Ecke Pfingstberggasse/ Genossenschaftsstr. wurden zwei weitere Graffitis entdeckt. Eins richtete sich gegen Antifaschist*innen, das andere hatte einen rassistischen Inhalt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 28. Dezember 2020
    An der Ecke Grünauer Str./ Am Falkenberg wurden vier Hakenkreuze an ein Verkehrsschild gemalt. Zudem wurden vier Aufkleber mit NS-Bezügen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde vom S-Bahnhof Prenzlauer Alle bis zu Ostseestraße mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen", "Todesstraße für Kinderschänder" oder "Hauptstadtaktivist" (JN).
    Quelle: NEA
  • 28. Dezember 2020
    Am Ampelmast vor dem Kino International in der Karl-Marx-Allee im Ortsteil Mitte wurde ein die Partei Die Linke diffamierender Aufkleber mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt. Der angeblich der Linken zuzurechnende, professionell designte Aufkleber setzt eine Serie von gegen demokratische Parteien gerichtete Fake-Aufkleber fort und ist extrem rechten Herstellern und Verbreitern zuzurechnen.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 28. Dezember 2020
    Die Registerstelle Mitte und achtzehn weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Bezirk Mitte erhielten eine E-Mail mit den Nationalsozialismus verharmlosenden Vergleichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Dezember 2020
    In Rudow wurden insgesamt 11 Sticker entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Dezember 2020
    Ein extrem rechter Aufkleber, der aktuelle Pandemie u.a. mit antisemitischen Verschwörungsmythen kombiniert, wurde in der Donaustr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Dezember 2020
    Am 28. Dezember wurde an zahlreiche Adressat_innen eine E-Mail mit antisemitischer Propaganda verschickt, in der Jüdinnen_Juden die Verantwortung für vermeintliche Vergehen einer Person gegeben und die Erinnerung an die Schoa angegriffen wurde.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Dezember 2020
    Gegen 1:30 Uhr rief ein Mann auf der Stadtrandstraße NS-verherrlichende und rassistische Parolen, die er auch bei der Festnahme durch die von Zeugen alarmierte Polizei wiederholte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 28.12.2020
  • 27. Dezember 2020
    In der Rummelsdorfer Straße wurden wieder an einen Stromkasten und einen Briefkasten insgesamt sechs Hakenkreuze geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Dezember 2020
    In der Umgebung des Fennpfuhlparks wurden mehrere rassistische Sticker der NPD und von deren Jugendorganisation gemeldet. Darauf fordern sie, die Grenzen zu sicher, richten sich "gegen Islamisierung" und rufen zum "Kampf um Deutschland" auf. Sie wurden zusammen mit Stickern verklebt, die die Corona-Pandemie leugnen.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Dezember 2020
    Auf eine Litfaßsäule am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein Pappschild mit der Aufschrift "Allah ist klein" angebracht und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Dezember 2020
    Am 27. Dezember 2020 wurden entlang des Kurfürstendamms, in der Nähe Ecke Leibnitzstr. in Charlottenburg, selbst hergestellt Aufkleber, die sich gegen die politische*n Gegner*innen richten, sowie antimuslimische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. Dezember 2020
    Rund um das Tempelhofer Feld sowie in der Flughafen, Werbellinstr. und auch etwas weiter südlich in der Nogatstr. wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Dezember 2020
    Am südlichen Eingang zum S-Bahnhof Ostkreuz wurden drei rechte Sticker mit Heimatbezug entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Heinrichplatz wurden Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Gezeigt wurden Menschen mit Masken und der Schriftzug "Gehorche!". Bereits dort angebrachte Aufkleber mit z. B. dem Schriftzug "Das Problem heißt Rassismus" wurden teilweise entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Dezember 2020
    Am 27. Dezember wurde an zahlreiche Adressat_innen eine E-Mail mit antisemitischer Propaganda verschickt, in der Jüdinnen_Juden in Deutschland für die Begnadigung von Charles Schuster durch den damaligen US-Präsident Trump verantwortlich gemacht wurden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Dezember 2020
    Nach einem Gespräch, in dem sie über einen rassistischen Spruch auf einem Zaun in der Braunschweiger Str. redeten, wurden zwei Personen von hinter dem Zaun stehenden Männern bedroht. Die Betroffenen ordneten die Männer der rechten Szene zu.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 26. Dezember 2020
    In den Fahrstühlen des Betriebsbahnhofs Rummelsburg und auf einen Mülleimer in der Nähe wurden mit scharzem Edding insgesamt 11 Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Dezember 2020
    Im Bereich des S-Bhf. Friedrichshagen (Bahnsteig, Füßgängertunnel, Bäume, Bäcker) wurden insgesamt ca. 20 - 25 Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: Meldebogen Berliner Register
  • 26. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an verschiedenen Orten, verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Ein Herz für Diesel" (Schönhauser Allee/ Politaufkleber.de/ AfD), Schwarze-Sonne als Motiv ( Kastanienallee), "Europa verteidigen" (U-Bahnhof Eberswalder Straße/ Identitäre Bewegung) und "Gender? Nein Danke" (U-Bahnhof Eberswalder Straße).
    Quelle: NEA
  • 26. Dezember 2020
    Am 26. Dezember erhielten mehrere Adressat_innen aus der Zivilgesellschaft eine E-Mail mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Dezember 2020
    Am 26. Dezember erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Dezember 2020
    Auf einer verschwörungsideologischen Versammlung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie in Mitte zeigte ein Redner einen Hitlergruß in Zusammenhang mit der Parole "Heil Spritze". Zudem zog er eine Analogie zum deutschen Faschismus und beendete seine Rede mit der Aussage "Impfen macht frei".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. Dezember 2020
    Gegen 13 Uhr wird eine Antisemitische und Verschwörungsideologische Schmiererei mit Bezug zum Nationalsozialismus in der Wrangelstrasse entdeckt: "Impfgenozid".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Dezember 2020
    In der Nacht zum hat eine Person die Häuserfronten und die Eingangstür eines Gebäudekomplexes in Moabit, in dem auch jüdische Familien wohnen, weitläufig mit mehreren Davidsternen und dem Schriftzug "Israel" in weißer Farbe beschmiert.

    Neben dem Wohnumfeld der Betroffenen waren zudem ein Gymnasium, ein Theater, das Büro eines lokalen Politikers, ein Supermarkt und ein Restaurant betroffen. Dabei wurde gut sichtbar jeweils ein Davidstern oder mehrere unter anderem an die Fenster angebracht. Die Orte sind mehrere hundert Meter voneinander entfernt. Einige Betroffene der verschiedenen Orte erstatteten Anzeige. Mit derartigen antisemitischen Markierungen von vermeintlichem oder tatsächlichem jüdischem Eigentum werden Betroffene bedroht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Sundgauerstraße wurde ein Plakat mit der Aufschrift "Islamistische Gefährder abschieben" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden an einem Stromkasten (Ecke Ribbecker Str.), an der Bushaltestelle (Ecke Kraetkestr.) und einen Briefkasten insgesamt vier Hakenkreuze geschmiert. Ein weiteres wurde an der Bushaltestelle des U-Bhf. Friedrichsfelde gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Dezember 2020
    In einem Hochhaus am Prerower Platz wurden mehrere Hakenkreuze und SS-Runen in mindestens fünf Fenstern sowie rassistische Flyer, die sich gegen Geflüchtete richten, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Dezember 2020
    Am 24. Dezember 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 23. Dezember 2020
    An ein Café des Ring Centers in der Möllendorffstraße wurde mit rotem Edding ein Hakenkreuz geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden fünf Hakenkreuze auf eine Werbetafel des Sportplatzes zwischen Kraetke- und Eggersdorferstraße geschmiert und wieder entfernt.

    Auf einer Litfaßsäule in der Nähe des U-Bhf. Friedrichsfelde wurde neben das Plakat des Deutsch-Jüdischen-Theaters ein rotes Hakenkreuz gesprüht. An der Bushaltestelle in der Nähe war ebenfalls ein Hakenkreuz gesprüht. Beide wurden der Polizei gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    An die Tür eines Supermarktes an der Ecke Treptower Str./ Kiefholzstr. wurde "Tötet Antifa" gesprüht. Seit dem Sommer kommt es in dieser Ecke immer wieder zu entsprechenden Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde eine Parole gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffarmierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Prenzlauer Promenade und in der Thulestraße rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" oder "Kniet nieder die Deutschen kommen" (Druck18.de).
    Quelle: NEA
  • 23. Dezember 2020
    Die extrem rechte Kleinstpartei "3. Weg" hat im Rosenfelder Ring und in der Mellenseestraße Flyer in Briefkästen verteilt, die vor linken Terror in Lichtenberg warnen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    Entlang des Müggelheimer Damm, Alt-Müggelheim und dem Gosener Damm wurden 11 teils rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde ein Stromkasten entdeckt, der komplett mit dem Logo der neonazistischen Partei besprüht wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    Im Ortsteil Tiergarten wurden sechs Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit Aufschriften "Gegen Islamisierung", „Heimatverliebt“ und „Aus Liebe zum Eigenen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Dezember 2020
    Auf einem der Sitze der Bushaltestelle Onkel-Herse-Straße wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und der BVG gemeldet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. Dezember 2020
    Am 23. Dezember erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. Dezember 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem blauen Edding angebracht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Auf der Frankfurter Allee wurden in der Nähe der U-Bahn-Station Magdalenenstraße mit blauem Edding drei Hakenkreuze auf ein Metalltor geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Auf einen Stromkasten an der Ecke Rummelsburger und Ribbecker Straße wurden drei Hakenkreuze geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    In der Dolziger Str. 23 wurde wurde mit schwarzer Schrift ein Graffiti an die Hauswand gesprüht „TurnbeutelvergeSSer_Zwangs-Störung“, wobei SS als verbotene Rune geschrieben wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Es wurden Sticker Ecke Skalitzer Str/ Kottbusser Straße entdeckt: "Merkel hasst euch" und "facism corona". Das doppel-S wurde dabei als verbotene Rune dargestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Dezember 2020
    In der Naunynstraße wurde ein vorhandener linker Spruch in "Nazis jagen Merkel weg" abgeändert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Dezember 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurden Aufkleber der rechten Partei REP (Die Republikaner) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 22. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße wurde erneut ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße, beide Richtungen, Bus 277 wurden Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Alt-Mariendorf in der Reißeckstraße wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schönberg
  • 22. Dezember 2020
    Am 22. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. Dezember 2020
    Am 22. Dezember 2020 wurde in der Fechnerstr. in Wilmersdorf ein verschwörungsideologischer "QAnon" Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 22. Dezember 2020
    Am 22. Dezember 2020 wurden in einem Schaufenster einer Galerie in der Fechnerstr. in Wilmersdorf eine Reihe von kleinen bemalten Steinen entdeckt, die antisemitische Verschwörungsmythen mit Bezug zur Covid-19-Pandemie und zu Chemtrails reproduzierten und nahelegten, satanistische Geheimbünde wären für die Pandemie verantwortlich.
    Quelle: Register CW
  • 21. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an verschiedenen Orten Aufkleber, U-Bahnhof Eberswalder Straße und Fehrbelliner Straße, mit dem Abbild der Schwarzen Sonne entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Dezember 2020
    In der Sophienstraße wurden zwei Hakenkreuze mit blauem Edding an eine Hauseingangstür und auf das dazugehörige Klingelschild geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Dezember 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brandstraße, wurden mehrere Aufkleber der Jugendorganisation der NPD entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 21. Dezember 2020
    Rund um das Tempelhofer Feld wurden einige extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt. Es handelte sich um Aufkleber der Identitären Bewegung sowie um Sticker mit antimuslimisch-rassistischem Inhalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Dezember 2020
    An der Fensterscheibe eines Ladenbüros einer Abgeordneten der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Soldiner Straße wurden fünf Aufkleber entdeckt, die einen antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalt mit Bezug zur Corona-Pandemie hatten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. Dezember 2020
    Am 21. Dezember 2020 fand ab 19 Uhr ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, statt. Dazu wurde aus einem verschwörungsideologischen Milieu von Coronaleugner*innen aufgerufen. Seit dem Sommer fanden mehrere Autokorsos statt. Diese werden offenbar von einzelnen Personen aus dem Umfeld der „Mahnwachen für den Frieden“ organisiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. Dezember 2020
    Am 21. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Dezember 2020
    Am 21. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Dezember 2020
    Im Wedding wurde der Schriftzug „Israel verrecke“ an einem Stromkasten entdeckt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Dezember 2020
    Gegen 0.30 Uhr wird ein Fenster einer der jüdischen Gemeinde zugehörigen Wohnung in der Passauer Straße von unbekannten Täter*innen eingeworfen. Verletzt wird niemand.
    Quelle: Polizei Berlin, 07.01.2021
  • 21. Dezember 2020
    Ein Schwarzer Mann wurde im Bezirk Mitte durch 15 Polizist*innen eingeengt, diskriminiert und auf den Boden gepresst.
    Quelle: EOTO e.V.
  • 20. Dezember 2020
    Am U-Bhf. Eisenacher Straße in Schöneberg wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg gefunden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde auf den Boden und an einen Pfeiler jeweils eine 88 in gelber Schrift gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Dezember 2020
    An eine Wand an der Ecke Stienitzseestr./ Hackenbergstr. wurde die rassistische Parole "A'HOF BLEIBT DEUTSCH" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Dezember 2020
    Am 20. Dezember 2020 verteilten Mitglieder der extrem rechten Partei "III. Weg" am S-Bhf Charlottenburg und am S-Bhf Zoologischer Garten in Charlottenburg Kleider- und Essensspenden sowie Flugblätter an lediglich deutsche obdachlose Personen unter dem Motto “Hilfe für Deutsche – vom Ich zum Wir”. So versucht sich die Partei sozial zu geben und extrem rechte Propaganda zu verbreiten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 20. Dezember 2020
    Drei Personen von der extrem rechten Kleinstpartei "3. Weg" wurden in Friedrichsfelde dabei beobachtet, wie sie Flyer gegen "linken Terror in Lichtenberg" verteilt haben. Die Flyer wurden in der Nähe des Tierparks, in der Lincolnstraße und in der Einbecker Straße in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Lichtenberg hat die extrem rechte Kleinstpartei "3. Weg" Flyer an Passant*innen und Lebensmittel an Obdachlose verteilt. Diese Aktion hat im Rahmen der sogenannten “Hilfe für Deutsche-vom Ich zum Wir”-Kampagne an mehreren Orten in Berlin gleichzeitig stattgefunden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 20. Dezember 2020
    Entlang der Sonnenallee wurden mehrere Aufkleber mit antisemitischem Inhalt bzw. von einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Dezember 2020
    In der Osloer Straße und der Prinzenallee im Ortsteil Gesundbrunnen wurden zwei Anti-Antifa-Aufkleber und drei Sticker gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Dezember 2020
    In Buckow wurde ein Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Dezember 2020
    Ein "Schweigemarsch" der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen fand unter erheblicher Beteiligung von extremen Rechten, darunter dem aus der AfD ausgeschlossenen extrem rechten Berliner Abgeordneten Andreas Wildt, mit ca. 100 Teilnehmenden durch Mitte statt. Auf Plakaten und einem verteilten Flugblatt wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2012
  • 19. Dezember 2020
    In einem Hinterhof auf dem Areal des ehemaligen Stasi-Geländes wurde ein weiteres weißes Hakenkreuz auf ein Tor gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurden auf zwei Wänden einmal eine 14 und einmal 14, 88 und eine Triskele in gelber Farbe gesprüht und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Städtischen Friedhof Rudolf-Reusch-Straße wurden 12 verschwörungstheoretische Aufkleber gemeldet und entfernt. Sie trugen die Aufschrift „Gib Gates keine Chance“. Weiterhin verbreiteten sie die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung, durch diese Menschen ihre Freiheit verlieren würden. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur_innen im Zuge der Corona-Pandemie.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde "Impfen macht frei" mit Kreide auf den Boden geschrieben und wieder entfernt. Der Spruch spielt auf die zynische Parole „Arbeit macht frei“ auf vielen Toren zu Konzentrations- und Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus an.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. Dezember 2020
    Rund um die Dörpfeldstr. wurden ca. 15 Aufkleber mit teils rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt, auf einigen wurde bspw. das Verbot von Halal-Fleisch.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 19. Dezember 2020
    Im Umfeld der Bushaltestelle Schleusinger Straße und In der Ludwig-Renn-Straße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien ("Skins") entdeckt. Der Buchstabe S wurde in den Schmierereien als Siegrune geschrieben. Die doppelte Siegrune war in der Zeit des Nationalsozialismus das Emblem der Schutzstaffel (SS). Die Verwendung ist heute gesetzlich verboten.

    Zudem befanden sich teilweise Aufkleber der extrem rechten Partei "III. Weg" und Hakenkreuze direkt neben den Schmierereien.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Dezember 2020
    In der Jordanstr. wurde ein großes Graffiti entdeckt, was für die extrem rechte Verschwörungserzählung "QAnon" warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Dezember 2020
    In der vergangenen Woche verteilte die rechtsextreme Partei "der dritte Weg" an Privathaushalte in Frohnau Flugblätter. Darin wird eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Register Reinickendorf, Meldung einer Einzelperson
  • 19. Dezember 2020
    In der Freienwalder Str. im Wedding wurde ein Aufkleber der neonazistischen Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Dezember 2020
    Insgesamt fünf Sticker wurden in Rudow entdeckt und entfernt
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. Dezember 2020
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ca. 30 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Dezember 2020
    Durch antifaschistische Gegenkundgebungen ist ein Aufruf der Gruppe "Demokratischer Widerstand" weitgehend gescheitert, wieder eine Kundgebung am Rosa-Luxemburg-Platz durchzuführen. Lediglich etwa 20 Teilnehmende versammelten sich vor der Volksbühne oder standen in angrenzenden Straßen. darunter war jedoch auch der AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann, der Schoah-Leugner und selbsterklärte "Volkslehrer" Nikolai Nerling sowie drei Neonazis der NPD.
    Quelle: Registerstelle Mitte. Twitter #b1912
  • 19. Dezember 2020
    Am 19. Dezember 2020 wurde an einem Briefkasten am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Str. in Wilmersdorf ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt. An dem Briefkasten wurde in der Vergangenheit wiederholt rechte Propaganda entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 19. Dezember 2020
    In einer Telegramgruppe, in der sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, werden Personen, die sich um eine geschlechtergerechte Schreibweise bemühen, als extern betreuungswürdig eingestuft. Damit wird implizit die Lebensrealität von nicht-binären, queeren, Inter- und Trans-Personen abgewertet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 18. Dezember 2020
    Im S-Bahnhof Lichtenberg wurden mit blauem Edding zwei Hakenkreuze auf eine Werbetafel geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Dezember 2020
    In der Weitlingstraße wurde gegenüber von einem Supermarkt ein weißes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. Dezember 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, in Briefkästen entdeckt. Die Flyer trugen den Slogan "Volkserhalt statt Multikulti-Chaos".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Dezember 2020
    In einem Hinterhof auf dem Areal des ehemaligen Stasi-Geländes wurde ein weißes Hakenkreuz auf eine Fensterscheibe gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Dezember 2020
    In der Straße Am Flutgraben wurde ein Aufkleber, der für das extrem rechte Magazin Compact warb, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Dezember 2020
    Im Boxikiez wurde ein rechter Sticker mit Heimatbezug entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Dezember 2020
    In der Kiautschoustraße im Wedding wurde gegen 14 Uhr ein Mann von einem Unbekannten schwulenfeindlich beleidigt und bedroht. Als der unbekannte Täter an dem Betroffenen vorbei ging, murmelte er ihm "Schwuchtel" zu. Daraufhin vom Betroffenen angesprochen, äußerte er weitere homophobe Beleidigungen und drohte ihm körperlicher Gewalt an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Dezember 2020
    In Alt-Lankwitz feierte die NPD in einer Kneipe eine Anti-Corona-Feier.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf, Tagesspiegel
  • 18. Dezember 2020
    In der Staatsreperatur veranstaltete Andreas Wild eine "alternative" Nachrichtensendung. Dort bezeichnete er den "Lockdown als Kriegserklärung an das eigene Volk". Des Weiteren vertrat er die Idee des Bevölkerungsaustausch während er über konstante Geburten sprach, die nur durch Migrant*innen, die "von Merkel ins Land geholt" wurden, garantiert würden. Im Kontext seiner Ausführung zur Geburtenpolitik sprach er über die Opferbereitschaft der Frauen* zur Erhaltung des Staates und des Volkes. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. Dezember 2020
    Eine israelische Frau stieg am Alexanderplatz in die U2 Richtung Potsdamer Platz. Mit ihr stieg eine Frau ein, die sie schon auf dem Bahnsteig aufgrund ihres auffälligen Verhaltens bemerkt hatte. Die beiden saßen sich im Zug gegenüber, als die Frau ihre Maske abnahm und anfing zu telefonieren. Die Betroffene kommentierte dies nicht, da sie in keine Auseinandersetzung geraten wollte, sondern setzte sich auf einen Platz weiter entfernt von der Person, was ihr aufgrund der Covid-19-Pandemie sicherer erschien.

    Als sie dabei an der Frau entlang ging, hörte sie, dass diese beim Telefonieren "diese Jüdin“ sagte und sich auch auf den Platzwechsel der jungen Frau bezog. Die Betroffene versuchte daraufhin ihr zuzuhören, ohne zu reagieren und nicht in die Richtung der Frau zu schauen, da sie befürchtete, die Situation könne sonst eskalieren. Die Frau sprach am Telefon weiter über sie, unter anderem sagte sie: "Wenn sie aus dem Zug rauskommt, werde ich sie ins Gesicht spucken“, was die Person mehrmals wiederholte. Ebenso sagte sie auch wieder „Jüdin. Die Betroffene machte sich Sorgen über den Verlauf der Situation, dass sich die Situation verschlimmern könnte und wie sie unbeschadet aus der U-Bahn aussteigen konnte, da sie sich bereits am Ende des Abteils befand.

    Die Frau stand schließlich an einer Station auf und stieg aus der Bahn aus, blieb jedoch neben der Tür stehen. Als sich die Türen schlossen ging diese zum Fenster gegenüber von dem Platz, an dem die Betroffene saß, schaute sie direkt an und spuckte von außen dagegen. Niemand der anderen Person im Abteil bemerkte oder adressierte die Situation.
    Die Betroffene trug keine jüdischen Symbole und war so nicht als jüdisch erkennbar, lediglich auf ihrem Telefon waren hebräische Buchstaben aufgrund der Spracheinstellung. Sie war sich deshalb nicht sicher, ob die Frau diese gesehen hatte oder „Jüdin“ unabhängig davon als Schimpfwort verwendete.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Dezember 2020
    Ein 25-jähriger Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarktes am Nollendorfplatz wird gegen 19.15 Uhr von einer 55-jährigen Kundin, die keinen Mund-Nasen-Schutz trägt, rassistisch beleidigt und angespuckt.
    Quelle: Polizei Berlin, 19.12.2020
  • 17. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Dezember 2020
    Ein Anwohner in Friedrichshagen erhielt einen rassistischen Brief in dem von "zugewanderten minderwertigen Menschenrassen" geschrieben wird, die sich "wie die Kanickel" vermehren würden.
    Quelle: Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 17. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an der Eingangstür der Geschäftsstelle der SPD in der Berliner Straße ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Europa erwache!" (Ansgar Aryan). Als Abbildung war ein Soldat und eine Schwarze Sonne zu sehen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Dezember 2020
    Nachdem der ehemalige stellvertretende Amtsarzt rassistische Äußerungen und die Ablehnung seiner Bewerbung öffentlich gemacht hat, wurde ihm nun zum 17. Dezember gekündigt. Dabei warf ihm der verantwortliche Stadtrat Arbeitsverweigerung vor und behauptet der Betroffene hat "seine Herkunft, seine Hautfarbe und seine sexuelle Identität instrumentalisiert und gezielt als Mittel eingesetzt, um damit einen persönlichen Vorteil zu erzielen.", zudem bezeichnete er die Veröffentlichung seiner Aussagen als "öffentliche Rufmordkampagne". Der Betroffene hat mittlerweile eine leitende Position als Amtsarzt im Landkreis Dahme-Spreewald. Der zuständige Landrat wurde durch die Berichtserstattung aufmerksam.
    Quelle: Tagesspiegel 21.12.2020
  • 17. Dezember 2020
    Am 17. Dezember 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 17. Dezember 2020
    Sticker der "Identitären Bewegung" wurden am Klinkeplatz in Hakenfelde entdeckt und entfernt. Darunter war ein Davidstern gemalt sowie NWO (New World Order) geschrieben, was sich auf extrem rechte Verschwörungserzählungen mit antisemitischen Inhalten bezieht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde wieder eine Triskele in gelb auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Dezember 2020
    An der Tramhaltestelle Rüdickenstraße hat die neonazistische Kleinstpartei "3. Weg" Sticker verklebt, die wieder entfernt wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Dezember 2020
    In der Nähe des Bundeskanzleramts wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift „Von Mitgranten ermordet“ und einer Opferliste sowie ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent für unser Land" gegen Bundeskanzlerin Merkel und ihre Einwanderungspolitik entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Dezember 2020
    Gegen 14 Uhr kontrollierte die Polizei zur Mittagszeit im belebten Görlitzer Park zwei Schwarze Männer, die Kaffee trinkend auf einer Bank saßen. Die Männer wurden geduzt. Die Polizei ging sehr aggressiv vor, auch gegenüber den Beobachtenden. Einer der kontrollierten Männer wurde mit Handschellen zur "abschließenden Identitätsfeststellung" abgeführt. Beim Erfragen der Dienstnummern durch die Beobachtenden, war die Polizei sehr unkooperativ und aggressiv.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Dezember 2020
    Ab 18.00 Uhr fand wieder eine Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Dezember 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf mobbte ein Junge andere Kinder rassistisch, was sogar zu körperlichen "Angriffen" führte.
    Quelle: ADAS
  • 15. Dezember 2020
    Zum wiederholten Male wurden bei der Initiative Togo Action Plus Schilder und Informationen im Eingangsbereich und vom Briefkasten abgerissen. Passiert ist dies mitten am Tag zwischen 10 und 12:45 Uhr. Der Verein hat Anzeige erstattet. In der Vergangenheit gab es bereits mehrmals derartige Sachbeschädigungen. Auch wurden Swastikas aufgemalt und Hunkekot in den Briefkasten gestopft. Auch Mitarbeiter*innen wurden bedroht. https://togoactionplus.wordpress.com/2020/12/16/sachbeschadigung-am-vereinsburo/
    Quelle: ITAP e. V.
  • 15. Dezember 2020
    Erneut, wie schon mehrmals in den zurückliegenden zwei Wochen, wurden in der Naunynstaße und Umgebung verschwörungsideologische Schriftzüge entdeckt. Sie befinden sich auf Baumaterialien und an anderen Objekten. Mehrfach wurden auch Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle verklebt. Darüber hinaus wurden immer wieder Werbeplakate von Berlin.de gegen Corona beschmiert. In Teilen wurden die Schriftzüge zwischendurch entfernt oder überklebt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 15. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schönhauser Allee die Heinz-Galinski-Gedenktafel beschmiert. Polizeibeamte entdeckten die Schmiererei. Heinz Galinski war Überlebender des Konzentrationslager Auschwitz und maßgeblich an der Wiederherrstellung des jüdischen Leben in Berlin beteiligt. Die Polizei ermittelte.
    Quelle: Tagesspiegel vom 17.12.2020, Pressemitteilung der Polizei
  • 15. Dezember 2020
    Beim Stammtisch der AFD-Reinickendorf äußerte sich der geladene Europaparlamentarier lgbtiq*-feindlich, indem er die Themen Gender(equality) als "Schwachsinnsthema" und "überflüssige Bereiche" bezeichnete.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. Dezember 2020
    In der Nähe des Brandenburger Tors im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, die gegen die Antifa, gegen die Partei Die Grünen und gegen Schwule gerichtet waren, entdeckt und entfernt. Außerdem wurde ein verschwörungsideologisches QAnon-Graffito gefunden und übermalt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Dezember 2020
    An der Karl-Marx-Straße wurde eine als transgender gelesene Person im Vorbeigehen von zwei Jugendlichen beleidigt. Außerdem wurde die hineininterpretierte sexuelle Orientierung von den Jugendlichen herabgewürdigt. Die adressierte Person nahm den verbalen Angriff wohl nicht unmittelbar wahr, doch eine Passantin rief die Jugendlichen zur Ordnung. Diese

    reagierten wiederum mit Spott.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Dezember 2020
    Eine Frau berichtete, dass sie an ihrem Berliner Arbeitsplatz anlässlich ihrer Behinderung gemobbt werde. Sie wurde dabei als "nicht zurechnungsfähig" abgewertet. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 15. Dezember 2020
    Kurz vor 20h kam es zu einer Polizeikontrolle von mehreren People of Color am Rewe-Supermarkt an der Wrangelstraße Ecke Falckensteinstraße. Ein Zeuge wollte als Beistand und Übersetzer für eine kontrollierte Person eintreten, welche dies auf Nachfrage auch gerne wahrnehmen wollte. Jedoch wurde der Beistand von den Beamten aufgefordert, die Maßnahme nicht zu stören und sich zu entfernen. Als der Zeuge sich ein wenig entfernte, seine Beistandschaft aber weiter ausüben wollte, wurde er abgeführt und in den Mannschaftswagen der Polizei geführt und ca. 20 Minuten festgehalten. In der Folge wurde ihm ein Platzverweis angedroht. Bei den von der Kontrolle betroffenen Personen wurde nichts festgestellt, sie erhielten dennoch einen mündlichen Platzverweis für drei Tage. Auf die Frage, wie sie gegen diesen nicht-schriftlichen Platzverweis vorgehen könnten, wurde ihnen gesagt, sie könnten ja die Polizei kontaktieren. Der Zeuge legte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die eingesetzten Beamt*innen ein.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Dezember 2020
    Die extrem rechte Gruppierung "Patriotische Jugend" veranstaltete im Alexa Einkaufszentrum im Ortsteil Mitte eine Propaganda-Aktion, bei der sie 160 antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Flugblätter verteilte. Ein Video der Aktion wurde auf verschiedenen Social-Media-Kanälen verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Dezember 2020
    Am 15. Dezember 2020 wurde in der U9 in Charlottenburg ein Aufkleber eines rechtsextremen Versandes aus Thüringen mit einem antisemitischen Motiv entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 15. Dezember 2020
    Im Rahmen eines Seminars an der FU verwendeten mehrere Studierende das N*-Wort. Kritik daran wurde nicht zugelassen, was zum weiteren Gebrauch von diskriminierenden Äußerungen führte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Dezember 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Bizetstraße Ecke Smetanastraße eine Schmiererei mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeck und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 14. Dezember 2020
    In der Volkradstraße wurden an ein Fenster und zwei Briefkästen Hakenkreuze in roter Farbe gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Zwischen Treskowallee/HTW und dem U-Bahnhof Tierpark wurden mehrere Sticker gegen die "Grünen" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Im U-Bahnhof Friedrichsfelde wurden mehrere Graffiti mit "SA" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz fuhr eine Person gegen 13:00 Uhr in der BVG Linie 154. Als die Person merkte, dass sie eine Bushaltestelle gerade verpasst hatte, sprach sie den Fahrer an, ob dieser nicht die Tür öffnen könnte. Der Fahrer sagte, dass ihr, dass "ihre Leute" immer Probleme machen. Als die Person sagte, dass sie die Polizei ruft, öffnete der Fahrer die Tür, schrie noch etwas hinter der Person her. Die Person verstand nur "Islamist". Die eintreffende Polizei sagte der Person, dass "Islamist" keine Diskriminierung wäre.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechstextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Dezember 2020
    Am 14. Dezember 2020 fand ab 19 Uhr ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, statt. Dazu wurde aus einem verschwörungsideologischen Milieu von Coronaleugner*innen aufgerufen. Seit dem Sommer fanden mehrere Autokorsos statt. Diese werden offenbar von einzelnen Personen aus dem Umfeld der „Mahnwachen für den Frieden“ organisiert.
    Quelle: Register CW via Youtube; Berlin gegen Nazis
  • 14. Dezember 2020
    Am 14. Dezember erhielten Adressat_innen, darunter eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Dezember 2020
    Am 14. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Dezember 2020
    Am 14. Dezember erhielt eine jüdische Institution israelfeindliche Kommentare zu einem Twitter-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Dezember 2020
    In der U6 Zwischen den U-Bahnhöfen Leopoldplatz und Wedding machten sich drei Jugendliche am Nachmittag auf abschätzige Weise über ein gehörloses Paar lustig, das sich in Gebärdensprache unterhielt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Dezember 2020
    An einem Gymnasium in Schöneberg ist nach Auskunft des ehemaligen Landesschülersprechers von einem Oberstufenschüler eine Broschüre mit rassistischem Inhalt verbreitet worden. 
Die Broschüre sei an der Schule für einen geringen Betrag verkauft worden und kursiere inzwischen auch an anderen Schulen. Darin wird eine fiktive Person mit arabischem Namen in Texten und Bildern mit Ehrenmorden, dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz und betrügerischem Bezug von Sozialleistungen in Verbindung gebracht. Für die Bebilderung seien auch Fotos von Mitschülern verwendet worden.
    Quelle: Tagesspiegel, 18.02.2020
  • 13. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße und Eschengraben verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Sligan "Braun ist bunt genug", "Körper und Geist" (III. Weg), "Gutmenschen Nein danke!" (druck18) oder "Antifa Banden zerschlagen" (III. Weg).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurden auf Steinen und Schildern an sieben Stellen mit gelber Farbe Neonazisymbole und Schriftzüge angebracht, unter anderem "88", "Nazi Kiez", "14" und die Triskele.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Dezember 2020
    Am Arkonaplatz im Ortsteil Mitte wurde ein Anti-Antifa-Aufkleber sowie zwei weitere die preußische Geschichte verklärende Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2020
    Am 13. Dezember erhielt eine jüdische Institution eine extrem rechte antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Dezember 2020
    Auf einer Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten im Ortsteil Mitte werden in Reden antisemitische Verschwörungsmythen zu dem Investor George Soros und der Hochfinanz befördert.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Dezember 2020
    Nachbar*innen mobbten in Moabit einen Nachbarn aus behindertenfeindlicher Motivation.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung von Staatenlos.Info am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Die regelmäßigen Veranstaltungen fanden seit dem 3.10. unter dem Motto "Der runde Tisch" statt und sollten die unterschiedlichen "Widerstandsgruppen" gegen die "Corona-Diktatur" zusammenführen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Dezember 2020
    Am Nachmittag wurde ein Mann von drei Männern im Treptower Park erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Dem Betroffenem wurde dabei mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Dezember 2020
    Bei einer anarchistischen Kundgebung an der belarussischen Botschaft tauchte ein ehemaliges Mitglied der NPD auf und machte Bilder von den anwesenden Teilnehmer*innen. Das ehemalige NPD-Mitglied ist dafür bekannt diese auf einem Blog zu veröffentlichen. Dieses Verhalten ist Teil der Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und eine Bedrohung der Anwesenden Demonstrat*innen. Die Polizei nahm seine Personalien auf und verwies ihn des Platzes.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Dezember 2020
    In der Elli-Voigt-Straße und Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere Sticker gegen "Islamisierung" und von einem extrem rechten Versand mit der Reichsfahne gemeldelt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Dezember 2020
    Im Umfeld des U-Bahnhof Friedrichsfelde wurden mehrere Hakenkreuze gemeldet und entfernt: zwei an einer Telefonzelle, eins an einem Infobaum der Stadtteilkoordination und drei an Briefkästen an der Ecke Rummelsburger und Kraetkestraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Dezember 2020
    Vor dem Ringcenter fand eine als "Friedenskundgebung" getarnte rechtsoffene, verschwörungsideologische Kundgebung statt. Unterstützend war auch eine bekannte Vertreterin der extrem rechten Querdenken-Gruppierung anwesend. Zudem wurde eine Person massiv bedrängt. Aufforderungen die Bedrängung zu unterlassen, wurden von der Anhängerin der "Freedom-Parade" mehrmals ignoriert. Dies wurde filmisch dokumentiert und auf Twitter veröffentlicht. Zudem gab die Person an, beschimpft und von hinten gestoßen worden zu sein.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung, Twitter
  • 12. Dezember 2020
    Nahe U-Wutzkyallee wurden insgesamt vier Aufkleber sowie ein Plakat von extrem rechten Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Dezember 2020
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt. Ca. 40 Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Dezember 2020
    Am 12. Dezember erhielt eine Organisation eine antisemitische Nachricht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. Dezember 2020
    Am 12. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einen Twitter-Beitrag. Ein_e Nutzer_in forderte u.a., Zionismus zu verbieten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden mehrere Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2020
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden zwischen der Tramhaltestelle Oberseestraße und Sportforum mehrere extrem rechte Sticker mit Bezug zu Verschwörungstheorien zu Corona gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2020
    An den Scheiben des EDEKA Markts in der Jessener Straße wurde ein augenscheinlich selbst hergestellter Sticker im "Graffiti-Fraktur-Style" gegen den politischen Gegner mit Bezug zum Nationalsozialismus angebracht und entfernt. ("KOMMIES !!! KREMIEREN")
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. Dezember 2020
    In der Boxhagener Straße,auf Höhe der BIO COMPANY, fand sich an einem Stromkasten ein verschwörungsideologischer Sticker eines extrem rechten Online-Handels aus Halle.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. Dezember 2020
    Eine schwerbehinderte Angestellte einer Behörde, die dort seit mehreren Jahrzehnten arbeitet, wird bei jedem Personalgespräch auf ihre Erkrankung hingewiesen. Sie wurde zusätzlich räumlich von ihren Arbeitskolleg*innen separiert.
    Quelle: Antidiskriminierung-App
  • 11. Dezember 2020
    Am Durchgang des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord wurden rassistische Aufkleber der extrem rechten NPD und Aufkleber der Kleinpartei "III. Weg" mit Bezug zur Corona-Pandemie entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Dezember 2020
    In der Nähe vom S-Bahnhof Lichtenberg wurde mit einem weißen Stift ein Keltenkreuz geschmiert. Es wurde zusammen mit einem Sticker der Partei "3. Weg" sowie eines Stickers von einem bekannten rechten Versand gemeldet und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 11. Dezember 2020
    In der Nähe des Brandenburger Tors im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" "Gegen Islamisierung" sowie mehrere Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen aus rechten Versandgeschäften entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Dezember 2020
    In der Wochenrundschau von Andreas Wild uns Dr. Robert Leonhardt wurde über angebliche Halbwahrheiten der öffentlich-rechtlichen gesprochen und diese als Propagandaapparat und "Feindsender" betitelt. Ebenso wurde die politische Seriösität angezweifelt. Des Weiteren wurde über Corona gesprochen und die Übersterblichkeit angezweifelt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. Dezember 2020
    Eine 26-jährige Person wird gegen 18.00 Uhr in der Isarstraße zum wiederholten Mal von einer Gruppe von Jugendlichen aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und angegriffen.
    Quelle: Reach Out
  • 10. Dezember 2020
    Am Nachmittag taucht ein aggressiver, betrunkener Mann am Zentrum für Demokratie auf. Er stellte sein Fahrrad direkt gegen die Fensterfront und zeigte auf die Mitarbeiter*innen im Raum. Als diese die Tür öffnen, wollte er zuerst nur mit dem Mann reden. Er fragte, ob sie zu einer Partei gehören und noch Mitglieder wollen. Ihm wurde verneint und die Tür wieder geschlossen. Erneut zeigte der Mann auf die anwesenden Mitarbeiter*innen. Als diese wieder die Tür öffneten, versuchte der Mann gewaltsam mit seinem Fahrrad in die Tür zu kommen, was abgewehrt werden konnte. Er rief daraufhin, dass er vom Finanzamt käme und wissen wolle wo die Gelder herkommen. Die Mitarbeiter*innen schließen die Rolläden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine Triskele mit gelber Farbe auf den Gehweg gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Dezember 2020
    In der Vulkanstraße wurden zwischen der Josef-Orlopp-Straße und der Herzbergstraße mehrere Neonaziaufkleber ("Nazi-Kiez", "Unser Kreuz braucht keinen Stimmzettel") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Dezember 2020
    Es wurden mehrere Sticker mit rechter Selbstdarstellung in der Landsberger Allee / Platz der Vereinten Nationen entdeckt und entfernt. Der Herausgeber verharmlost den Nationalsozialismus und ist Prediger mit stark antisemitischen Tendenzen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 10. Dezember 2020
    An einem Mülleimer am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Dezember 2020
    In der BVV wurde ein Antrag „Kopftuchverbot bis einschließlich Klasse 6“ eingebracht. In der Begründung wurde das Kopftuch pauschal (also nicht nur im Bezug auf Mädchen unter 12 – 13 Jahre) als „oftmals ein Ausdruck von Zwang und Unterdrückung“ dargestellt und nicht als bewusste Entscheidung für ein religiöses Symbol, was an anti-muslimische Rassismen anknüpft. Zudem wurde in der Begründung insbesondere abgestellt auf „hunderttausende junge Männer aus islamischen Ländern in unser Land geströmt sind und ihre archaischen Verhaltensweisen gegenüber Frauen importiert haben“. Diese Darstellung bedient ebenfalls anti-muslimische Rassismen und unterstützt eine rassistische Darstellung der Aufnahme von geflüchteten Menschen.
    Quelle: Drucksache - VIII/1251
  • 10. Dezember 2020
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurden dutzende Plakate mit Werbung für einen extrem rechten Rapper und für die neonazistische Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Dezember 2020
    Nahe des U-Bahnhof Cottbuser Platz, am historischen Ort "Hellwichstorp", wurden mehrere Stelen mit Runen und dem Zahlen-Code "88" mit schwarzer Farbe beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Dezember 2020
    Am 10. Dezember 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 10. Dezember 2020
    Am 10. Dezember erhielten Adressat_innen, darunter eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Dezember 2020
    In der Berlinerstraße wurde ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 10. Dezember 2020
    Ein Kind mit Behinderung sollte von einem Ausflug ausgeschlossen werden. Der Mutter wurde die Entscheidung nicht kommuniziert. Als sie die Erzieherin auf die Diskriminierung anspricht, äußert diese vor den anderen Kindern, dass das Kind ihre Arbeit behindere.
    Quelle: ADAS – Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 9. Dezember 2020
    An der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden elf mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Dezember 2020
    Einer schwerbehinderten Person wurde vom Arbeitgeber der Zusatzurlaub aufgrund der Schwerbehinderung zwei aufeinanderfolgende Jahre nicht gewährt. Nachdem die Person ihren Vorgesetzten darüber informierte, erhielt sie eine Abmahnung.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 9. Dezember 2020
    Ab 18.00 Uhr fand wieder eine Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Dezember 2020
    Am 09. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Dezember 2020
    Auf eine Plane einer Baustelle an der Weichselstr. in Nordneukölln wurde mit roter Farbe der Schriftzug "Impfen macht frei" hinterlassen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Dezember 2020
    An einer Britzer Schule wurde ein Schüler mehrfach rassistisch diskriminiert und will deswegen die Schule wechseln. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
    Quelle: NARUD e. V.
  • 8. Dezember 2020
    Auf einem Großplakat am Wismarplatz mit dem Text: "Tragt was Ihr wollt, Hauptsache Maske", wurde "Hauptsache Maske" durchgestrichen und Ken FM daneben geschmiert. Die Schmiererei wurde entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Dezember 2020
    Heute wurden in der Jungstraße, zwischen Oderstraße und Frankfurter Allee, die gleichen Sticker entdeckt und entfernt, wie gestern in der Scharnweberstraße einer gefunden wurde. Sie wurden hier in Serie geklebt. Parallel fanden sich zusätzlich Sticker, die sich gegen Coronamaßnahmen und Impfzwang richten. Es handelt sich wohl um selbstgemachte Sticker, die recht professionell wirkten. Sie wurden auf Fotopapier ausgedruckt und mit doppelseitigem Industrieklebeband befestigt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Dezember 2020
    In einem Hauseingang am Mariannenplatz wurde ein Sticker "Zwangsimpfung kommt" eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Dezember 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Dezember 2020
    Am 08. Dezember erhielten mehrere Adressat_innen, darunter eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Dezember 2020
    Am Einkaufszentrum Corso in Hellersdorf-Süd wurden erneut Aufkeber der extrem rechten Partei NPD entdeckt. Die Aufkleber propagieren ein rein binäres Geschlechterbild.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. Dezember 2020
    An der Ecke Normannenstr./ Cimbernstr. wurden zwei Hakenkreuze auf der Rückseite eines Straßenschilds entdeckt.

    An der Ecke Salierstr./ Germanenstr. wurde ein Hakenkreuz auf dem Pfahl eines Straßenschilds entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Dezember 2020
    An einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt am Elcknerplatz wurden mehrere Schilder mit Reichskriegsflaggen und Eisernen Kreuzen, teils mit Aufschriften wie "Deutsches Schutzgebiet" und "Deutsches Reichsgebiet - Betreten verboten" zum Verkauf angeboten. Bereits im letzten Jahr wurde dieses Sortiment an der selben Stelle angeboten.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 7. Dezember 2020
    In der Wendenschloßstr. und der Salvador-Allende-Str. wurden insgesamt vier rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Friedrichstraße wurden mehrere antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen eine Comic-Zeichnung von einem Schaf in Bündnis 90/Die Grünen-T-Shirt abgebildet ist, ergänzt mit einer Webseitenadresse, auf der ein Video zu sehen ist, dass mit apokalyptischen Tönen vor Islamisierung warnt: "Wenn in der Demographie, also Einwanderungspolitik keine Kehrtwende erreicht wird, werden spätestens Eure Enkeltöchter nicht ohne Kopftuch das Haus verlassen. Deswegen brauchen wir eine Obergrenze der Einwanderung aus islamischen Ländern von Null und eine Absenkung der Sozialleistungen von Nicht-Deutschen auf Überlebensniveau, auszuzahlen in Sachleistungen." Die Webseite enthält außerdem einen Link zu einer weiteren Webseite mit weiteren Links zu Webseiten eines unter dem Pseudonym "Schlomo Finkelstein" auftretenden Videoproduzenten und Internetaktivisten, der zahlreiche Hass-Webseiten gegen Islam, "Political Correctness" und Feminismus betreibt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Dezember 2020
    Eine Integrationslotsin hat beim Telefonat mit der AOK eine rassistische Äußerung der Mitarbeiter*in in Bezug auf den Fall ihrer Klientin bekommen.
    Quelle: Integrationslotsen von NUSZ
  • 7. Dezember 2020
    In der Scharnweberstraße wurde ein Karikaturen-Aufkleber entfernt, der in NS-relativierender Weise die Tageszeitung Tagesspiegel in Beziehung zu einer antisemitischen Wochenzeitung der Nationalsozialisten setzte. Bei dem Karikaturisten handelt es sich um einen der rechten verschwörungsideologischen Szene nahestehende Person.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Dezember 2020
    Am 07. Dezember 2020 fand ab 19 Uhr ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, statt. Dazu wurde aus einem verschwörungsideologischen Milieu von Coronaleugner*innen aufgerufen. Seit dem Sommer fanden mehrere Autokorsos statt. Diese werden offenbar von einzelnen Personen aus dem Umfeld der „Mahnwachen für den Frieden“ organisiert. Es wurden 40 Personen, sowie eine Route druch die City-West angemeldet.
    Quelle: Morgenpost vom 08.12.20, Berlin gegen Nazis
  • 7. Dezember 2020
    Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurden Flugblätter der Partei AfD verteilt. Die Flugblätter richten sich mit diffamierendem und verzerrtem Inhalt gegen politische Bildungsprojekte und politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. Dezember 2020
    Am 07. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Dezember 2020
    Am 07. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Dezember 2020
    Thorsten Weiß (MdA) bezeichnet auf seinem Twitteraccount eine Rede vom Faschisten Björn Höcke als „hervorragende Rede“. Höcke reproduziert in seiner Rede in hohem Maße antisemitische Verschwörungserzählungen und völkischen Rassismus.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 6. Dezember 2020
    In den Briefkästen im Allende-Viertel 1 wurden rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt. Zudem wurden ca. 10 rassistische u.a. Aufkleber der Partei im Kiez entdeckt und entfernt, bspw. an der Baustelle der neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Dezember 2020
    Ein Mitarbeiter entdeckte in einem Bundestagsgebäude, dem Jakob-Kaiser-Haus in der Dorotheenstraße im Ortsteil Mitte, ein Hakenkreuz. Es war in einen Aufzug geritzt. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Diese machte das Zeichen unkenntlich und ermittelt wegen der Verbreitung verbotener Symbole.
    Quelle: Die Welt vom 06.12.2020, Berliner Zeitung vom 07.12.2020
  • 6. Dezember 2020
    Im Englischen Viertel im Wedding wurden in frei zugänglichen Briefkästen Postkarten der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" verteilt. Die Postkarten verweisen eindeutig in Schrift und Bild auf die völkische und neonazistische Orientierung der Kleinpartei.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 6. Dezember 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Falkenberg antimuslimische Flugblätter in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Dezember 2020
    Eine Zeugin berichtete, daß gegen 16 Uhr ein Neonazi (mit Dritter Weg-Button) mit seinem ca. 7-jährigen Sohn in die S7 am Alexanderplatz einstieg. Er fühlte sich in der Folge von der lauten Musik von Jugendlichen, die an der Jannowitzbrücke eingestiegen sind, provoziert und drohte ihnen verbal bzw. baute sich körperlich vor Ihnen auf. Es kam zu Rangeleien. Als die Jugendlichen an der Warschauer Straße ausstiegen, schrie er ihnen "Scheiß Kanaken" hinterher. Sein Sohn tat es ihm gleich. Im Nachgang echauffierte sich der Neonazi, dass es schlimm sei, dass diese Jugendlichen überhaupt nach Deutschland gelassen wurden und sich niemand in der Bahn mit ihm gegen sie verbündete und er pöbelte weiter. Ein weiterer Fahrgast warf dem Neonazi rassistisches Verhalten vor, was ebenfalls eine Drohung durch diesen nach sich zog.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 6. Dezember 2020
    Am 06. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Dezember 2020
    Am Platz des 18.März vor dem Brandenburger Tor fand eine Klein-Kundgebung der NPD mit 6 Neonazis teil. Auf großen Plakaten wurde gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert und dies rassistisch mit der Erhaltung angeblich bedrohter deutscher Kultur, für die Öffnung der Weihnachtsmärkte und gegen Islamismus begründet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 5. Dezember 2020
    Auf dem Marktplatz Adlershof führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Dezember 2020
    In der Seelenbinderstr. wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für die Reichsbürgerbewegung warben.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 5. Dezember 2020
    Ab 15 Uhr fand eine Weiterführung der "Kulturveranstaltung - Bevor hier die Lichter ausgehen" vom 04.12.20 auf dem RAW-Gelände statt, organisiert von einem bekannten Synchronsprecher. Bereits in der Ankündigung wurden zwischen Kulturschaffenden und demokratiefeindlichen Ärzten und Heilpraktikern Fake-Prallelen hergestellt und gegen die Demokratie gehetzt.
    Quelle: Twitter
  • 5. Dezember 2020
    Auf einer Kundgebung der Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" ab 14. 00 Uhr am Alexanderplatz wurden in Reden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie mit NS-verharmlosenden Vergleichen verteufelt, Politiker*innen und Journalist*innen als "Faschisten" bezeichnet und sich selbst mit NS-Opfern verglichen. Ca. 60Teilnehmende einer Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten hatten sich versammelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0512
  • 5. Dezember 2020
    Am 05. Dezember erhielten Adressat_innen, darunter eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Dezember 2020
    Am 05. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Dezember 2020
    Am 05. Dezember 2020 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg statt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 5. Dezember 2020
    Im Bezirk Mitte fühlte sich eine jüdische Person auf einem Amt diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: ADNB
  • 4. Dezember 2020
    In der Nähe der Bushaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde eine Hakenkreuz auf den Gehweg gesprüht. Dies wurde inzwischen entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2020
    In der Mosischstr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Dezember 2020
    An mehreren Schildern und einem Lichtmast in der Besenbinderstr., Werderstr., Grünauer Str. und an der Haltestelle Altglienicke Kirche wurden insgesamt vier Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Register App des Registers Mitte
  • 4. Dezember 2020
    In der Lückstraße am Eingang zum Blockpark wurde "Antifahurensöhne" mit schwarzem Edding auf eine Stange geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Dezember 2020
    Am Weg entlang der Wuhle auf Höhe der Caspar-David-Friedrich-Schule sowie im Umfeld des U-Bahnhofes Cottbusser Platz wurden erneut extrem rechte Zahlencodes, Runen und der Schriftzug "Nazikiez" gesprüht. Ähnliche Schmierereien wurden bereits in der Vergangenheit in diesem Umfeld gesichtet und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2020
    In der Wochenrundschau aus der Staatsreparatur mit Andreas Wild und Dr. Robert Leonhardt wurde u.a. über den AfD-Parteitag und die Verfassungskonformität der AfD im Kontext der Auseinandersetzung mit der Rede von Jörg Meuthen gesprochen. Ebenso wurden die Querdenken-Demos diskutiert und auch die Frage der Teilnahme, woraufhin Andreas Wild von seiner letzten Teilnahme berichtete. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Dezember 2020
    Heute fand eine "Kulturveranstaltung - Bevor hier die Lichter ausgehen" auf dem RAW-Gelände statt, wie von Nutzer*innen des Geländes mitgeteilt wurde. Organisiert wurde die Veranstaltung von einem bekannten Synchronsprecher. Bereits in der Ankündigung wurden zwischen Kulturschaffenden und demokratiefeindlichen Ärzten und Heilpraktikern Fake-Prallelen hergestellt und gegen die Demokratie gehetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. Dezember 2020
    Im Amtsgerichts Tiergarten leugnete der extrem rechte Aktivist Reza Begi die Schoah, kurz bevor dort das Urteil im Prozess gegen die notorische Schoah-Leugnerin Ursula Haverbeck, ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung, verkündet wurde.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • 4. Dezember 2020
    Am 4. Dezember erhielt eine in Berlin ansässige zivilgesellschaftliche Institution eine antisemitische E-Mail. Darin wurde denjenigen, die Antisemitismus kritisieren, implizit vorgeworfen, sie würden Jüdinnen_Juden "und Israel" als "Nabel der Welt" behandeln.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Dezember 2020
    Am 04. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Dezember 2020
    Am 04. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Dezember 2020
    Am 04. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Dezember 2020
    In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für die Reichsbürgerbewegung warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Dezember 2020
    An der Haltestelle Keltensteig wurden an einem Mülleimer einer Hakenkreuz sowie die Schmiererei "Antifa entsorgen!" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Homopropaganda stoppen", "Mir stinken die Linken", "Achtung! Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt", "Antifa Banden zerschlagen", "Kriminelle Ausländer raus" u.a.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Dezember 2020
    In der Eitelstraße wurden an etlichen Stellen Aufkleber des "III. Wegs" mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk & Nation" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Dezember 2020
    An einem Bahnhof in Berlin-Mitte wurde eine Gruppe von Personen von drei Beamten der Polizei aufgehalten, weil eine Person aus dieser Gruppe keine Maske trug. Bei einer Person aus dieser Gruppe, die eine Maske trug, wurden die Jackentaschen kontrolliert. Auf Nachfrage, wo der Zusammenhang zur Maskenkontrolle sei, wurde der Person gesagt, dass sie ein Messer hätte bei sich tragen können. Die Person hatte deshalb den Eindruck, dass sie aufgrund rassistischer Zuschreibungen besonders kontrolliert wurde.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 3. Dezember 2020
    In Zehlendorf wurde ein Fake Aufkleber, der sich gegen die SPD richtete entdeckt. Schon in der Vergangenheit gab es aus der extremen Rechten solche Druckerzeugnisse.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Dezember 2020
    Am 03. Dezember 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 3. Dezember 2020
    An einer Berliner Schule mobbten Schüler*innen einen Mitschüler, dessen Mutter aus Asien kommt. Sie beschimpften ihn in rassistischer Weise und grenzten ihn aus. Die Schule versuchte einerseits ihm die Schuld zuzuschieben und andererseits ignorierten sie das Problem des rassistischen Mobbings und der Ausgrenzung und die Beschwerden der Mutter.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 2. Dezember 2020
    Auf einer Baustellen-Absperrung an der Karl-Marx-Str. wurden zwei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Dezember 2020
    Am Hackeschen Markt wurden sechs Plakate entdeckt und entfernt, welche den Nationalsozialismus verharmlosen. Auf dem an sechs Orten am Hackeschen Markt angebrachten Plakat stand u.a.: "Die Faschisten in der Regierung wollen unsere Freiheit zerstören. ... Stoppt das Ermächtigungsgesetz!" Damit wurden gegenwärtige Infektionsschutzgesetze mit dem Ermächtigungsgesetz vom März 1933 gleichgesetzt, mit dem eine Mehrheit im Reichstag die diktatorische Macht an die Nationalsozialisten übergab.
    Quelle: Jugendantifa Prenzlauer Berg
  • 2. Dezember 2020
    In der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge im Wedding wurde ein LGBTIQ*feindlicher Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße, Prenzlauer Promenade und Hardanger Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen" (III. Weg), "Gutmenschen nein Danke" (druck18) oder "Kniet nieder die Deutschen kommen" (druck18).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an einer Bushaltestelle in der Hermann-Hesse-Straße eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Slogan lautete "BVG sind dumme Juden!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Dezember 2020
    Im Umfeld der Erich-Kurz-Straße wurden weitere Schriftzüge "Nieder mit Merkel" gefunden. Die Parole ist Teil der extrem rechten Mobilisierungen gegen die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Dezember 2020
    In der S-Bahn Linie 3 Richtung Köpenick stieg am Ostkreuz ein über 40-jähriger Mann ein und beleidigte andere Fahrgäste. Dabei beleidigte er eine Familie rassistisch und drohte ihnen Gewalt an, unter anderem, sie erschießen zu wollen. Anschließend zeigte er einen Hitlergruß, bevor er am Betriebsbahnhof Rummelsburg ausstieg und während er noch am Bahnsteig stand.
    Quelle: Köpenicker Register
  • 2. Dezember 2020
    In der Naunynstraße wurden verschiedene Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen und leugneten Corona.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Dezember 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brandstraße, wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem, antimuslimischem und lgbtiq*-feindlichem Inhalt entdeckt. Die Aufkleber sind von einem extrem rechten Kleidungslabel und Onlineversand sowie der Jugendorganisation der NPD.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Dezember 2020
    Eine Person äußerte sich gegenüber einem Bekannten mehrfach rassistisch in Bezug auf asiatisch gelesene Menschen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 2. Dezember 2020
    Auf einem „Medienmarsch“ zogen rund 150 selbsternannte "Querdenker" und Verschwörungsideolog*innen an neun Redaktionen im Ortsteil Mitte vorbei, um gegen die „Manipulation“ in der Berichterstattung über die Coronapandemie zu protestieren. Obwohl die Beteiligung von Reichsbürger*innen und extremen Rechten gegenüber den meisten anderen Berliner Verschwörungsideolog*innen-Demos vergleichsweise sehr gering war und die Veranstalter*innen sich formal gegen rechts abgegrenzt hatten, wurde in Reden und auf Plakaten unwidersprochen in antisemitischer Täter-Opfer-Umkehr ein "Schuldkult" beklagt. Eine Demonstrantin hatte sich zwei Sterne mit der Aufschrift "zu hoher IQ" angeheftet, welche die Assoziation mit "Judensternen" und einer judenverfolgungsähnlicher Opferrolle aufrief.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), taz vom 02.12.2020
  • 2. Dezember 2020
    Während der Sitzung am 2.12. fiel in einem Redebeitrag das Z-Wort.
    Quelle: Register Neukölln, MBR
  • 2. Dezember 2020
    In einem Seminar an der FU kam es zur Reproduktion rassistischer Vorstellungen. Während im Seminar insgesamt versucht wurde zu differenzieren (bspw. durch gendern), traf dies nicht auf Migrant*innen zu und ihnen wurden bspw. kulturelle Eigenschaften zu geschrieben. Kritik daran wurde damit gekontert, dass man „bald Nichts mehr sagen dürfe". Nicht nur die fehlende Aufnahme von Kritik an diesen Umständen sowie der Vorstellung einer homogenen Masse gegenüberzustehen, währenddessen andere Gruppen differenziert betrachtet wurden, ist eine Form der Entpersonalisierung auf Grundlage rassistischer Stereotype. Ebenso die Vorstellung, dass einem durch die Regierung, „Political-Correctness", die versucht mit diskriminierender Sprache zu sprechen, aufgezwungen würde oder gar „die Migrant*innen" selbst dafür verantwortlich wären, dass man angeblich nichts mehr sagen dürfe ist problematisch und wird häufig als Argumentationsmuster von (extremen) Rechten genutzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Dezember 2020
    Auf der Homepage einer extrem rechten Kleinstpartei veröffentlicht diese Fotos von einer Verteilaktion von rassistischen Flyern in Gropiusstadt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Dezember 2020
    An der Scheibe einer bereits bekannten rechten Kneipe im Sterndamm wurde vom Wirt ein rassistischer Flyer angebracht. Auf diesem klagt er Angela Merkel wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dessen Würde", "Verbrechen gegen das deutsche Volk" und "Hochverrat" an. Dies begründet er in rassistischer Weise mit den angeblichen "Opfer(n) ihrer wahnwitzigen Willkommenskultur" und den Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Dezember 2020
    In der S-Bahn Richtung Spandau entdeckte ein Fahrgast in Adlershof ein Werbeplakat, auf dem den abgebildeten Personen ein Hitlerbart gemalt wurde sowie eine auf das Plakat gemalte SS-Rune.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde auf der Prenzlauer Promenade ein Flyer der neonazistischen Partei III. Weg auf dem Gehweg entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Smetanastraße eine Schmiererei mit dem Slogan "Refugees not welcome" an einer Hauswand entdeckt und übermalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Dezember 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße und der Elli-Voigt-Straße wurden mehrere Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden, die den "Kampf um Deutschland" propagierten.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Dezember 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Ostkreuz wurden Sticker mit Corona-Bezug eines extrerm rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 1. Dezember 2020
    Am Columbiadamm wurde der rassistische Spruch "Ausländer Raus" mit Edding geschrieben.
    Quelle: Irmela
  • 1. Dezember 2020
    Eine Frau rief die Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin an. Sie äußerte sich mehrfach rassistisch und benannte nicht, trotz Nachfrage, welche Art der Diskriminierung sie denn eigentlich melden wolle.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 1. Dezember 2020
    In der Nähe der Museumsinsel wurde ein Plakat der "Antikapitalistischen Linken" von rechten Gegner*innen teilweise abgerissen und beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Dezember 2020
    Am 01. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. Dezember 2020
    Am 01. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. Dezember 2020
    Am 01. Dezember erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. November 2020
    Am Nordufer fand auf der dem Robert-Koch-Institut gegenüberliegenden Straßenseite zwischen 12.00 und 14.00 Uhr eine Kleinkundgebung von Verschwörungsideolog*innen mit ca. acht Personen statt. Auf Plakaten und in gestreamten Interviews bei der Veranstaltung wurden NS-verharmlosende Vergleiche gezogen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. November 2020
    An der Ecke Brückenstr./ Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warb. Auf dem Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. November 2020
    Ein Transparent bei einem Sportplatz an der Sonnenallee wurde mit "Scheiß Antifa" beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. November 2020
    Gegen 16 Uhr wurde eine 49-jährige Frau auf dem Bahnsteig der U 5 am U-Bahnhof Alexanderplatz von einer Polizeistreife auf die Tragepflicht des Infektionsschutzes hingewiesen und beleidigte daraufhin einen Polizeimeister mehrfach rassistisch. Nach Hinweisen auf die Tragepflicht des Infektionsschutzes und auf die Beleidigungsanzeige hatte die Frau dann mit einem Schal zum Schutz vor dem Mund und der Nase ihren Weg fortsetzen können. In der U-Bahn der U 5 in Richtung Hönow zog sie sich schließlich den Schal wieder runter und äußerte sich lautstark negativ über den Maskenzwang. Als das Polizeieinsatzteam nun den schon zuvor angedrohten Platzverweis zum Schutz der Bevölkerung vor dem erhöhten Infektionsrisiko durchsetzen wollte, leistete die Frau Widerstand und gab auch weiterhin rassistische Beleidigungen von sich, als sie von Polizeikräften aus dem U-Bahnhof geleitet wurde. Eingeleitet wurden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und zwei Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstandes und der rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.12.2020
  • 30. November 2020
    Nachdem der ehemalige stellvertretende Amtsarzt von Treptow-Köpenick rassistische Äußerungen des Stadtrates für Gesundheit und die damit vermutlich damit verbundene Ablehnung seiner Bewerbung öffentlich gemacht hat, wurde er nun von seinen Aufgaben entbunden und von seiner Leitungsposition herabgestuft.
    Quelle: Tagesspiegel vom 30.11.2020
  • 30. November 2020
    Am Einkaufszentrum Corso in Hellersdorf-Süd wurden Aufkleber der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. November 2020
    Im November 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Facebook-Seite, um antimuslimisch rassistische Beiträge zu verbreiten, setzte NS-verharmlosend die Gesetzgebung im Zuge der Coronapandemie mit den Ermächtigungsgesetzen gleich und verfolgte das Narrativ, Antifaschist*innen seien vom Staat bezahlt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 30. November 2020
    Wie heute gemeldet wurde, wurden in den letzten Monaten immer wieder rund um das Kottbusser Tor Plakte der Berliner Corona-Werbekampagne. "Wir halten die Corona-Regeln ein" wurde durchgestrichen und z. B. ersetzt durch "Wir haben Angst vor der Seele". Teilweise wurden weitere rechte Erkennungszeiten auf den Plakaten hinterlassen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Weitlingkiez Flugblätter zum Thema "Linksextremismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. November 2020
    Auf dem Youtube-Channel der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee aus Berlin-Moabit beleidigte ein Kommentator die Initiatorin Seyran Ateş in rassistischer Weise.
    Quelle: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
  • 30. November 2020
    Am 30.11.2020 fand gegen 19:30 Uhr die Auftaktkundgebung eines rechtsoffenen Autokorsos mit dem Motto "Coronapanik stoppen, Mittelstand schützen" an der Messe Nord in Westend statt. Angemeldet waren 30 Personen, die Route sollte u.a. durch die Schillerstr. und wieder zurück zur Messe führen.
    Quelle: Register CW via Facebook, Berlin gegen Nazis
  • 30. November 2020
    Auf der Facebookseite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurde ein tendenziöser Beitrag zu George Soros geteilt. Soros wird von Antisemit*innen weltweit als Feindbild genutzt. Des Weiteren gab es einen anti-muslimischen Beitrag von Gottfried Curio, der geteilt wurde. Außerdem gab es weitere rassistische Posts.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. November 2020
    Auf zwei Facebook-Seiten veröffentlichte die Neuköllner AfD im November mehrere rassistische Postings. Darunter befinden sich Postings mit flüchtlingsfeindlichem Inhalt aber auch Artikel die geteilt wurden, die den Anstieg der LGBTIQ*feindlichen Angriffe im Bezirk auf eine bestimmte Gruppe bzw. deren Religion zurückführen. Außerdem wurde in Postings über schulischen Erfolg als Bedingung für Bleiberechtsperspektiven fantasiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. November 2020
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 30. November 2020
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 30. November 2020
    Am 30. November erhielt eine zivilgesellschaftliche Einrichtung eine E-Mail mit antisemitischen Verschwörungsmythen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. November 2020
    Am 30. November erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. November 2020
    Ein Grundschüler wurde von einem Jungen in einem Jugendclub mit dem N-Wort rassistisch beleidigt.

    Zum Schutz der betroffenen Minderjährigen werden keine genauen Ortsangaben veröffentlicht.
    Quelle: ADAS Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 30. November 2020
    In einer Telegramgruppe, in der sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, wurden im November Inhalte extrem rechter Telegramkanäle weiterverbreitet und Verschwörungserzählungen geteilt. Dabei wurden in verschiedenen Nachrichten Corona-bedingte Einschränkungen mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Beispielsweise wird der Entwurf des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 verglichen. Mit solchen Vergleichen werden NS-Verbrechen relativiert sowie nationalsozialistische Ideologien verharmlost und normalisiert.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 29. November 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. November 2020
    In den Briefkästen des Allende-Viertels 2 wurden extrem rechte Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. November 2020
    In der Vulkanstraße, im Weißenseer Weg wurden verschiedene Aufkleber der NPD gefunden. Sie richteten sich vor allem gegen "Gender Mainstreaming" und "Genderwahnsinn".
    Quelle: Berliner Register
  • 29. November 2020
    An der Mareschstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. November 2020
    Ein "Fuck NWO"-Graffiti wurde in der Voigtstraße entdeckt. Die Sprüherei wird dem derzeitigen extrem rechten Diskurs zugeordnet, dass eine verborgene Elite ("New World Order") die Corona-Krise als Mittel benutze, die Menschen global zu versklaven. Diese Erzählung trägt stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. November 2020
    Auf dem Außengelände der Waldschule am Teufelssee trafen sich AnhängerInnen der völkisch, rassistischen Anastasia-Bewegung. Der Betreiber der Schule wußte nichts von dem Treffen.
    Quelle: Tagesspiegel vom 03.12.2020
  • 29. November 2020
    Am 29. November 2020, gegen 21:45 Uhr, äußert sich ein Fahrgast im RE6 auf dem Weg zum Gesundbrunnen wiederholt lautstark Anti-Schwarz rassistisch und beleidigt Fahrgäste, die ihn darauf hinweisen, dies zu unterlassen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 29. November 2020
    Im Ortsteil Karow wurden an den öffentlichen Weihnachtsbaum selbstgebastelte Zeichen der JN angebracht. Die JN ist die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. November 2020
    In der Fischerstraße Ecke Schlichtallee wurden mehrere Aufkleber gegen die "Grünen" richteten und sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung "QAnon" beziehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. November 2020
    Der Zoom-Gottesdienst der Evangelischen Kirche Tempelhof-Schöneberg wurde, durch Drohungen und das Zeigen verfassungswidriger Kennzeichen, gestört.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 29. November 2020
    In der Rigaer Straße wurden acht extrem rechte Sticker mit Bezug zu Verschwörungstheorien zu Corona entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 29. November 2020
    In der Straße am Beelitzhof ca. 10 an Laternenpfählen angebrachte rassistische Sticker von "Politaufkleber" entdeckt und entfernt. Motiv war durchgehend antimuslimischer Rassismus, wahrscheinlich als Kommentar auf die gegenüberliegende Gemeinschaftsunterkunft.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. November 2020
    Am 29. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. November 2020
    Am 29. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. November 2020
    Am 29. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. November 2020
    Am 29. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische und geschichtsrevisionistische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. November 2020
    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III.Weg" verteilt bei einer Aktion Flyer in verschiedenen Straßen in Kladow und in der Wilhelmstadt. "Das System" wird als tödlicher als das "Corona-Virus" bezeichnet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 28. November 2020
    In der Volkradstraße verteile ein extrem rechter Funktionär Flugblätter gegen "Flüchtlingskriminalität" in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. November 2020
    Insgesamt acht Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien wurden in Rudow im Bereich der Lipschitzallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. November 2020
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. November 2020
    Am 28. November 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. November 2020
    Rund um den Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße wurden Flugblätter von der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" mit Bezug zur Corona-Pandemie verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 28. November 2020
    Als ein Mann anlässlich des 9. November zwei Stolpersteine für Elsa Veronika Fischl und ihre Tochter Ilse Friederike Fischl im Mädewalder Weg 37 säuberte, kommentierten dies zwei ältere Frauen. Sie bestritten, dass Elsa Veronika Fischl und Ilse Friederike Fischl jemals in dem Haus gelebt hätten und machten sich über Putzaktion des Mannes verächtlich. Beim Verlassen der Szenerie riefen sie dem Mann Holocaust-Relativierungen hinterher.
    Quelle: RIAS
  • 28. November 2020
    Am 28. November erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. November 2020
    Am 28. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video. In den Kommentaren wurde Jüdinnen_Juden die Schuld am Antisemitismus gegeben und die Schoa geleugnet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. November 2020
    Am Anton-Saefkow-Platz verteilte ein extrem rechter Funktionär gegen "Linksextremismus".
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. November 2020
    Entfernt wurde ein Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle, gerichtet gegen poltitische Gegener*innen, an der Ecke Simplon / Lenbachstraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. November 2020
    Am 27. November 2020 erhielt eine Person einen Drohbrief mit rassitsichem und antisemitschem Inhalt.
    Quelle: Register CW
  • 27. November 2020
    Am 27. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare mit verschwörungsideologischen Inhalten zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. November 2020
    In der Gensinger Straße wurde an mehreren Stellen, unter anderem am Eingang der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), der Spruch "Nieder mit Merkel" angebracht. An einer Stelle wurde gezielt ein Plakat übermalt, dass sich gegen rassistische Vorurteile und für Demokratie richtete.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter zum Thema "Linksextremismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. November 2020
    An der Hauswand Jungstraße 2 wurde bei einem vorhandenen Graffiti „Love Antifa“ das Wort Antifa versucht zu entfernen und mit „AfD“ überschrieben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. November 2020
    In mehreren Briefkästen in Nordneukölln wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.

    Zudem waren an mehreren Briefkästen "Keine Post von Nazis!"-Aufkleber abgerissen worden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße Ecke Trelleborger Straße zwei SS-Runen auf dem Gehweg entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Neumannstraße, Thulestraße und Elsa-Brändströmstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Jugend zu uns", "Feinde von Volk und Nation", "Kriminelle Ausländer raus", u.v.m. Es waren knapp 15 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. November 2020
    Am 26. November 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 26. November 2020
    In einem Regionalzug aus Nauen wurde um 17:00 Uhr an der Rückenlehne eines Sitzes ein Aufkleber entdeckt, der eine Israel-Flagge zeigte, an deren beiden blauen Streifen rote Farbe herunter zu tropfen schien. Darunter stand der Schriftzug "Terrorstaat Israel". Verwiesen wurde auf eine Internetadresse vom "III. Weg". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 25. November 2020
    In der Hoernlestr. wurde erneut ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. November 2020
    Zwei queere Personen waren mit Hunden gegen 17.20 Uhr auf der Barfussstraße auf dem Weg zum Schillerpark im Wedding unterwegs, als ein weißer, angetrunkener Mann mit Hund, den sie vom Sehen kennen, aus einem Haus kam und hinter ihnen her lief. Der Mann, der seinen Hund mit dem Namen "Adolf" rief, begann sie an der Kreuzung Barfussstr./Edinburgher Str. zunächst als "Scheiss Punks" und "dreckige Penner" zu beleidigen. Auf ihre Antwort, sie in Ruhe zu lassen wurde er lauter und seine Beleidigungen wurden sexistisch und LGBTIQ*feindlich. Als sie weiter in der Edinburgher Str. am Schillerpark entlanggingen und erneut riefen, er solle sie in Ruhe lassen, wurde er immer lauter, lief schneller hinter ihnen her, um sie einzuholen, beleidigt sie weiter und drohte ihnen schließlich Gewalt an. Erst als sie in die Ofener Str. einbogen, hörte der Bedroher auf, sie weiter zu verfolgen und ging stattdessen weiter am Schillerpark lang, während er ihnen weiterhin laut Beleidigungen hinterherschrie. Weitere Passant*innen, welche die Bedrohung mitbekommen haben müssen, unternahmen nichts.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg Flugblätter zum Thema "Islamismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. November 2020
    Zwischen der Moltkebrücke und der Willy-Brandt-Straße wurden drei Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und ein Sticker des antimuslimisch-rassistischen und extrem rechten Blogs "Pi News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2020
    Am 25. November 2020 wurde in der Johann-Georg-Straße in Halensee eine antisemitische Schmiererei auf einer Litfaßsäule entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 25. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Binzstraße, Arnold-Zweig-Straße, Neumannstra0e, Max-Linger-Straße und Greta-Garbo-Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Es waren weit über 30 Aufkleber. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen", "Kriminelle Ausländer raus", "Rudi Dutschke wäre heute einer von uns", "Kampf den Feinden von Volk und Nation", "Deutschland uns Deutschen", "Jugend zu uns" u.v.a.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. November 2020
    In der vergangenen Woche verteilte die rechtsextreme Partei "der dritte Weg" an Privathaushalte in Tegel Flugblätter. Darin wird eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. November 2020
    Im Bereich der Potsdamer Chaussee / Lissabonallee / Lindenthaler Allee wurden Flyer der extrem Rechten "Identitären Bewegung" in die Briefkästen verteilt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 25. November 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat ein Video mit rassistischem Inhalt im Bezug auf die Arbeit des lokalen Ablegers des Senatsprojekts BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) online gestellt. In seinem Video erklärt er die Aufgabengebiete des BENN-Projektes mit einer verzerrten Darstellung, indem er behauptet, dass sich ihre Arbeit nur an Geflüchtete richten würde. Zudem behauptet er, man verschwende mit den Angeboten von BENN Steuergelder, da sie sich auch an Geflüchtete richten. Zugleich spricht er den Geflüchteten, an die sich u.a. die Angebote richten, jede längere Bleibeperspektive ab. Damit impliziert er, dass nur ein Marzahn-Hellersdorf ohne Geflüchtete lebenswert wäre.
    Quelle: Register ASH
  • 25. November 2020
    Am 25. November wurde eine jüdische Frau in einem Tweet an sie als "Nazistin" beschimpft.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. November 2020
    Am 25. November erhielt eine in Berlin ansässige zivilgesellschaftliche Institution eine antisemitische E-Mail. U.a. wurde darin Jüdinnen_Juden implizit die Verantwortung für Antisemitismus gegeben.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. November 2020
    Am 25. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. November 2020
    Am 25. November erhielt eine jüdische Institution antiisraelischen Kommentare zu einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. November 2020
    Am 25. November erhielt eine jüdische Institution verschwörungsideologische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. November 2020
    Während der Sitzung der BVV am 25.11. kam es in mehreren Redebeiträgen zu rassistischen Äußerungen von AfD- bzw. nunmehr fraktionslosen Verordneten.

    Unter anderem wurde von den positiven Seiten des Kolonialismus gesprochen und gewissen Gruppen zugeschrieben, dass dort Gewalt gegen Frauen Alltag sei.
    Quelle: Register Neukölln, MBR
  • 24. November 2020
    Im Bruno-Bürgel-Weg wurde die Parole "FGHT Antifa" (Fight Antifa) entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2020
    Eine, dem Anschein nach etwas verwirrt wirkende, männliche Person läuft vor sich hin schimpfend auf dem Gehweg an einer Mitarbeiterin des Registers vorbei und pöbelt sie an „Juden, Juden“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. November 2020
    In der U 6 Höhe Mehringdamm wurden ausgelegte Flyer der selbsternannten rechtsoffenen "Corona-Rebellen" mit NS-verharmlosenden Inhalt entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. November 2020
    Auf eine Litfaßsäule auf der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße sowie auf die Wand im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit schwarzem Edding "Combat 18" geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde Flugblätter gegen Gender Mainstreaming einer extrem rechten Zeitung in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. November 2020
    Mehrere Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle wurden im Gebiet rund um den Traveplatz und Holteistraße entfernt. Sie befanden sich in Kinzigstr, Scharnweberstr., Weichselstr., Müggelstr. und Holteistraße. Inhaltlich war es eine bunte Mischung. Sie richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen, unterstützten die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen und machten antisemitische Werbung für Q-Anon.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. November 2020
    Am 24. November 2020 wurden in der Schillerstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 24. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden am Julius Fucik Denkmal eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Diese trug den Slogan "Fickt Euch" und "Juden Knechte".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. November 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. November 2020
    Am S Bahnhof Karlshorst hat eine Person Unterschriften für die Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) gesammelt und Flyer verteilt. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. November 2020
    Entlang der John-Heartfield-Straße sowie der Carola-Neher-Straße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien mit gelber Farbe an einem Gebäude sowie auf dem Gehweg entdeckt. Es handelt sich hierbei um den Zahlencode "88", eine Triskele sowie die Aufschriften "Nazi Kiez" und "Nazi Area".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. November 2020
    Nach einer Online-Lehrveranstaltung an der Humboldt-Uni äußerte sich eine Teilnehmer gegenüber einer Mitstudentin in einem Telefongespräch auf rassistische Weise abfällig über afrikanische Menschen und geschichtsrevisionistisch verharmlosend über den deutschen Kolonialismus.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. November 2020
    Eine unbekannte Person ritzte in einem Regionalzug eine "88", "USA" und einen Davidstern, wobei die letzten beiden mehrfach durchgestrichen waren, sowie zwei Hakenkreuze in den blauen Lack. Die meldende Person machte darauf aufmerksam, dass sich die Beschädigung bereits seit vier Monaten dort befinde und trotz mehrfacher Meldungen bei der Bundespolizei nicht entfernt worden seien.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 24. November 2020
    Am 24. November wurde eine jüdische Frau in einem Tweet markiert, in dem NS-Verbrechen relativiert wurden und der Betroffenen NS-Gesinnung unterstellt wurde.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November wurde eine jüdische Frau in einem Tweet markiert, in dem hinterfragt wurde, ob Jüdinnen_Juden auch Deutsche sein können.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November erhielt ein Mitglied des Bundestags eine antisemitische E-Mail. Darin wurde der Staat Israel als Apartheid delegitimiert, zudem setzte die verfassende Person mehrmals proisraelische jüdische Personen und Nazis gleich.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November wurde eine jüdische Frau bei mehreren antisemitischen Tweets adressiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November erhielten mehrere Adressat_innen aus der Zivilgesellschaft eine E-Mail mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. November 2020
    Am 24. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar auf Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. November 2020
    Gegen 10 Uhr hat ein Anwohner der Waldeyer Straße die mit einer weißgrauen Substanz verschmutzten, im Gehweg eingelassenen Gedenksteine bemerkt und alarmierte die Polizei. Die Substanz wurde von der Polizei entfernt und die Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 23. November 2020
    Nahe der Admiralsbrücke wurde großflächig mit roter Farbe auf dem Gehweg ein Graffiti angebracht „Heil Corona“. Das Wort „Heil“ wurde bereits bestmöglichst entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    An der Admiralbrücke/Planufer wurde eine Mülltonne mit NS-verharmlosenden Sprüchen im Zusammenhang mit Corona entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    Eine Person, die sich "Hithelfer88" nennt und sich selbst den Anti-Antifa Germanen Berlin zuordnet, beschimpft in einer E-Mail einen Radio-Aktivisten extrem und kündigt mit konkretem Datum seine Ermordung an, wenn nicht alle Veröffentlichungen gelöscht werden.

    https://twitter.com/RedereiFM/status/1330968758073102340
    Quelle: RedereiFM
  • 23. November 2020
    Auf der Rummelsburger Straße waren drei Hakenkreuze gemeldet und wieder entfernt worden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Tierpark Flugblätter zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. November 2020
    Ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurde an der Kreutzung Weser- /Jessener Straße entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Am 23. November 2020 wurden in der Pestalozzistr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde an den Mülleimern an der Tram-Haltestelle "Am Friedrichshain" der Schriftzug "White Lives Matters" entdeckt. Dieser befand sich an zwei Mülleimern.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    Auf einer Abschlusskundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz wurde in Reden und auf Plakaten mehrfach das Gesetzespaket zur Eindämmung der Corona-Pandemie NS-relativierend als "Ermächtigungsgesetzt" bezeichnet. Vorher waren auf einem "Schweigemarsch" ca. 1000 Demonstrant*innen dieser Mischszene unter deutlicher Beteiligung von extrem rechten Gruppierungen einschließlich Aktivist*innen der neonazistischen NPD, aber auch von Politikern der AfD von der Bornholmer Brücke durch den Prenzlauer Berg zur Abschlusskundgebung am Alexanderplatz gezogen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg führte eine Demonstration unter dem Slogan "Schweigemarsch" durch den Prenzlauer Berg. Am Sammelpunkt S-Bahnhof Bornholmer Straße versammelten sich zu Beginn ca. 400 Teilnehmende, im Verlaufe der Zeit wuchs die Teilnehmendenzahl auf ca. 1.000 an. Die Demonstration richtete sich gegen die Maßnahmen zu Einschränkung der Pandemie. Fahnen, Schilder und Sprechchöre waren von den Veranstaltenden nicht vorgesehen. Es beteiligten sich einige Akteure aus (extrem) Rechten Szenen und Parteien, auch nahmen YouTuber teil, die für selbsternannte "Alternative Medien" berichteten und dem rechten, verschwörungsideologischen Spektrum zu zuordnen sind. Es nahmen einzelne Vertreter der "Alternative für Deutschland" (AfD), der neonazistischen Partei NPD und der neonazistischen Partei III. Weg teil. Die Veranstaltenden hatten sich weder im Vorfeld noch vor Ort von (extrem) rechter Inszenierung und Akteuren distanziert. Die Akteure der (extrem) Rechten konnten die Demonstration als Bühne nutzen, mit dem Ziel neue Mitstreiter*innen zu gewinnen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    In Hoernlestr. wurden sechs rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2020
    Am 22. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. November 2020
    Am 22. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. November 2020
    Im Graefekiez, an einem Gebäude nahe der Admiralsbrücke wurde ein Graffito "Heil Corona!" angebracht. Mit der Wortwahl wird bewußt der Bezug zum 3. Reich hergestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. November 2020
    An einen Stromkasten in der Dörpfeldstr. wurde zwei mal "Fuck Antifa" und ein mal "Zecken Raus" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2020
    Zwei Männer wurden im Ortsteil Mitte von einer Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden homophob beleidigt und mit Steinen beworfen. Die beiden 30- und 34-jährigen Männer waren gegen 1.50 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße in die Tram der Linie M1 mit Fahrtrichtung Kupfergraben eingestiegen. Während der Fahrt wurden sie dann von einer männlichen, mindestens sechsköpfigen Gruppe mehrfach homophob beleidigt. Nach dem zeitgleichen Aussteigen am Rosenthaler Platz wurden sie weiter von der Gruppe beleidigt. Als sie auf dem Weinbergsweg in Richtung Volkspark am Weinbergsweg fortgingen, wurde aus der Gruppe heraus mit Steinen nach ihnen geworfen, die jedoch die zwei Männer nicht trafen.
    Alarmierte Einsatzkräfte konnten noch in der Nähe zwei 14-, einen 16- und einen 18-Jährigen als Teil der Tätergruppe festnehmen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.11.2020, Queer.de vom 21.11.2020
  • 21. November 2020
    In Rudow wurden 24 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. November 2020
    An einer Mauer an der Wasserseite im Spreebogenpark nahe der Heinemannbrücke in Tiergarten wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. November 2020
    Gegen 10:20 Uhr wurde am Ostkreuz in der S8 Richtung Grünau auf einem Sitz ein A4-Ausdruck mit einer Gegenüberstellung von "Echte Pandemie" und "Fake Pandemie" entfernt. Die Covid-19-Pandemie wurde als nicht existent mit verschwörungsidologischen Argumenten, die von der extrem rechten Szene verwendet werden, in Frage gestellt. Der Ausdruck hatte kein V.i.S.d.P.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. November 2020
    Gegen 20 Uhr wurden drei schwarze Männer als einzige auf einer belebten Strasse von Polizist*innen kontrolliert. Die Männer wurden geduzt, ihnen wurden die Telefone abgenommen und sie wurden sehr lange festgehalten. Beobachter*innen wurden aggressiv angegangen. Alle kontrollierten Männer erhielten ohne konkreten Anhaltspunkt Platzverweise.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. November 2020
    Am 21. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. November 2020
    Am 21.11. beleidigte ein Mann in der U7 zuerst eine Gruppe von Jugendlichen, die sich auf türkisch miteinander unterhielten, auf rassistische Art und Weise. Als eine Mitfahrerin ihn daraufhin konfrontierte zückte er ein Messer und bedrohte bzw. beleidigte auch sie, inklusive NS-verherrlichenden Aussagen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. November 2020
    Zwei Männer und eine Frau wurden am Abend auf der Straße Alt-Mahlsdorf von einem 57-jährigen Mann aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 21. November 2020
    An einer Laterne am Marktplatz Spandau wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und überklebt, der sich gegen eine Unterkunft für Geflüchtete richtete.
    Quelle: Register Spandau
  • 20. November 2020
    In der Fußgänger*innenunterführung am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden Plakate der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt. Hierfür wurden reguläre Werbeplakatwände missbraucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. November 2020
    In einem Wohnhaus in der Dudenstraße wurde ein rassistischer Werbeflyer der rechtsextremen Kleinstpartei der III. Weg im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Im Umkreis der Haltestelle Altglienicke Kirche wurden zwei Hakenkreuze, sowie ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. November 2020
    An der Kreuzung Revaler / Simon-Dach-Straße hielt gegen 18 Uhr ein Lieferwagen von "Durstexpress" neben mehreren Personen an und schrie laut aus dem Auto heraus etwas wie "Scheiß Ausländer! Verpisst euch!" und vermutlich weitere, aber nicht mehr verständlichen Beschimpfungen. Anschließend fuhr das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit davon.

    Bereits ca. eine Woche vorher fiel dem Zeugen die Person an einem Haus in der Boxhagener Straße, nahe Neue Bahnhofstraße, auf. Während er Getränkekisten stapelte, sagte er laut zu sich selbst "Scheiß Ausländer!" und noch etwas Unverständliches. Der Zeuge teilte mit, sich beim "Durstexpress" über den Mitarbeiter zu beschweren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee in der Nähe des Sana Klinikums wurde "Cov1933" gesprüht, womit ein relativierender Zusammenhang zwischen der Covid-19 Pandemie und dem NS hergestellt wird.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Zachertstraße wurde gegenüber vom Sportplatz eine weiße "88" auf eine Wand gesprüht und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Vulkanstraße Ecke Josef-Orlopp-Straße, in der Herzbergstraße Höhe Siegfriedstraße, in der Möllendorffstraße bis zur Frankfurter Allee wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Hauffstraße wurden mehrere Schriftzüge mit "Querdenken" in hellgrüner Farbe registriert. Sie wurden von derselben Person gesprüht, die dort sonst durch "QAnon"-Schriftzüge auffällt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    In der Umgegend des Reichstagsgebäudes in Tiergarten wurden sechs Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle gefunden, die sich mit Bezug auf Infektionsschutzmaßnahmen gegen die demokratischen Parteien richten. Außerdem wurde ein von Unbekannten aus Reichsbürger*innen-Gruppierungen mit Schablone gesprühter Schriftzug "Gegen die Sklaverei" entdeckt und verfremdet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2020
    Vor der Anlage Rixdorfer Straße 165 wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. November 2020
    Am 20. November 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 20. November 2020
    Am 20. November 2020 wurde in der Düsseldorfer Str./ Emser Str. in Wilmersdorf ein Graffiti, welches sich gegen politische Gegner*innen richtet, entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 19. November 2020
    Zwischen Cottbusser Straße und Cottbusser Platz, entlang des Beerenpfuhlgrabens, wurden extrem rechte Schmierereien mit gelber Farbe (der Zahlencode "88", eine Lebensrune und eine Triskele) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf / Register ASH
  • 19. November 2020
    An der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße wurden drei Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen mit der Aufschrift "Volksverräter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Mehrere antimuslimisch-rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber mit der Aufschrift "Festung Europa" und der Abbildung eines Kreuzritters wurden an einem Laternenpfahl und an einem Kiosk in der Thomasiusstraße Ecke Alt-Moabit entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg an Laternenpfähle entdeckt und entfernt. An mehreren Laternenpfähle befanden sich bis zu drei III. Weg Aufkleber gleichzeitig. Die Aufkleber hatten u.a. den Slogan "Kampf den Feinden an der Nation".
    Quelle: EAG
  • 19. November 2020
    An der Ecke Graefe- / Urbanstraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. November 2020
    Eine Berliner Arbeitsstelle brach das Bewerbungsgespräch mit einer Frau ab, als sie angab eine Behinderung zu haben. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 19. November 2020
    Am 19. November 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 19. November 2020
    Am 19. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. November 2020
    Am 19. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Antwort auf einem Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. November 2020
    Am 19. November erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. November 2020
    Am 19. November erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. November 2020
    Am Place Internation in Hellersdorf-Ost wurden die extrem rechten Zahlencodes "1488" und "88" auf Plakatwänden entdeckt. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2020
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. November 2020
    Am 19. November 2020 wurde in der Nähe des U-Bhf Konstanzer Str. in Wilmersdorf ein Flugblatt entdeckt, auf welchem es unter anderem NS-relativierend heißt: "Am 18.11.20 will die Bundesregierung ein neues Ermächtigungsgesetz verabschieden."
    Quelle: Register CW
  • 18. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Görschstraße Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar und verhöhnt die Opfer der Shoa und der nationalsozialistischen Herrschaft.
    Quelle: EAG
  • 18. November 2020
    An der Ecke Sewanstraße und Erieseering wurde mit schwarzem Edding "Nein zur 'Corona' Diktatur wacht endlich auf" auf eine Litfaßsäule geschmiert und wieder entfernt. In derselben Schrift wurde in der unmittelbaren Nähe ein Aufkleber mit der Aufschrift AfD platziert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2020
    Zwischen Hermannplatz und Herrfurthstr wurden zwei Sticker mit rechten und einer mit coronaleugnerischen Inhalten gemeldet und entfernt
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. November 2020
    Am 18.11.2020 (ca. 17.30 Uhr) wurden zwei Frauen in der Nähe vom Aldi Parkplatz in der Hoeppnerstraße Richtung U-Bahnhof Tempelhof aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beschimpft. Der Mann (ca. Anfang/Mitte 50 Jahre) wirkte stark alkoholisiert und behauptete, dass sich die Frauen durch ihre (vermeintlichen) Sexualpraktiken zu 80-90 % mit dem Corona-Virus infizieren und sterben würden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2020
    Im Rahmen einer Bildungsmaßnahme eines staatlich anerkannten Bildungsträgers kam es zu einem LGBTIQ-feindlichen Vorfall. Der Dozent verkündete im Rahmen des Unterrichts zur Anatomie des menschlichen Körpers, „dass Homosexualität ein Gendefekt“ sei. Eine teilnehmende Person der Bildungsmaßnahme suchte im Anschluss sowohl das Gespräch mit dem Träger als auch mit dem Dozenten. Die Leiterin des Trägers wies darauf hin, dass die gemachte Äußerung „im Kontext zu betrachten sei“ und wies auf den Wissensschatz des Dozenten bezüglich der Lehrinhalte hin. Im Gespräch mit dem Dozenten berief sich dieser auf die „Meinungsfreiheit“, legitimierte seine Haltung durch Evolutionstheorien und zeigte sich hinsichtlich der Diskriminierungsvorwürfe nicht einsichtig. In der Folge entschloss sich die teilnehmende Person, die Bildungsmaßnahme nicht weiter zu besuchen und zu kündigen. Kurz darauf erreichte die Person ein Ausschlussschreiben vom Bildungsträger, mit dem Hinweis, dass sie aufgrund von "Störungen" von der Maßnahme ausgeschlossen werde.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. November 2020
    Bei einer Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen am Brandenburger Tor haben sich Personen Schilder angeheftet. Darauf ein sogenannter "Judenstern" mit der Aussage "Merkel Maulkorb" und "1933-2020". Am Brandenburger Tor trug eine Person ein Schild mit sich, auf dem verschwörungsidelogische antisemitische Inhalte transportiert werden. Auf der Marschallbrücke wurden Schilder gegen den "Maulkorb" gezeigt, darauf Davidsterne mit der Inschrift "mündig" und "gesund + frei". Auf einer auf der Demo beworbenen Hompage wurde ein Vergleich zu antisemitischer Markierungspraxis im NS gezogen. Eine Teilnehmerin hatte sich eine Armbinde mit einem sogenannten "Judenstern" angelegt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Twitter #b1811
  • 18. November 2020
    Am 18. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar auf Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. November 2020
    In einem Seminar an der FU kam es zur Reproduktion rassistischer Stereotype. Die Studierenden wurden aufgefordert sich Kulturen zuzuordnen. Bereits die Vorstellung man könne sich in eine Kultur einordnen, ist einer gewissen Vorstellung des „Otherings" unterlegen, die einen Unterschied zwischen "wir" (der „deutschen" Kultur") und „die" aufmacht. Vernachlässigt wird hierbei, dass es auch innerhalb eines Landes wie Deutschland verschiedene Kulturen gibt und man nicht von einer Homogenität (sog. „deutschen Leitkultur") ausgehen kann.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. November 2020
    Im Regierungsviertel fanden vier ineinander übergehende verschwörungsideologische Kundgebungen und Demonstrationen gegen das Infektionsschutzgesetz statt. Aus einer Mischszene von von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*inne, extremen Rechten und Neonazis versammelten sich insgesamt ca. 9000 Teilnehmende. Unter den extrem rechten Gruppierungen, die auch an den Teilnehmenden erkennbar zu den Versammlungen mobilisiert hatten, waren die NPD, die Patriotic Opposition Europe, die "Identitäre Bewegung", das Nordkreuz-Netzwerk und weitere Neonazi-Kameradschaften. Es nahmen aber an diesem Tag auch besonders viele AfD-Anhänger*innen teil. In mehreren Reden u.a. auch von zwei AfD-Bundestagsabgeordneten wurde das Infektionsschutzgesetz mit dem "Ermächtigungsgesetz" von 1933 gleichgesetzt, mit dem die Macht an die Nationalsozialisten übergeben worden war. Ein anderer Redner verglich sich mit zu während des NS zur Flucht gezwungenen Juden. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es drei schwerverletzte Polizisten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1811, Abgeordnetenhaus Berlin Drucksache 18 / 25 708
  • 17. November 2020
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand am Mittag eine unangemeldete Kundgebung von ca. 20 Neonazis und Unterstützer*innen der Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck statt, die zur Zeit erneut wegen Schoa-Leugnung vor Gericht steht. Dabei waren u.a. Vertreter*innen der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und bekannte Szenegrößen unterschiedlicher Neonazi-Gruppierungen. Der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling, der wegen Schoa-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden war, wurde des Gerichts verwiesen und von Polizeikräften aus dem Gebäude gebracht, weil er keinen gültigen Presseausweis vorweisen konnte, nur seinen selbstgebastelten Presseausweis vorgezeigt hatte und sich in seinem aggressiven Streit um Einlass zum Prozess mit der Kamera zu inszenieren versucht hatte. Auf zahlreichen extrem rechten Social-Media-Kanälen war mobilisiert worden, zur Prozessunterstützung zu kommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    Am Hermannplatz wurde ein extrem rechter Sticker an einem Straßenschild entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. November 2020
    Über die letzten Monate wurde eine Familie in Adlershof aus antiziganistischer Motivation in der Nachbarschaft massiv bedroht.

    Die Betroffene wurde mit dem Z-Wort beschimpft, mehrfach angeschrien, ihr wurde erklärt, wie sie ihr Kind zu erziehen hätte. In den Kinderwagen der Betroffenen wurde eine stinkende Substanz geschüttet, Müll neben dem Kinderwagen ausgekippt oder dieser auf den Kopf gestellt. Zudem wurde versucht das Kind der Betroffenen mit Wasser zu bekippen.

    Auf Grund der mehrmonatigen Vorfallsserie und zum Schutz der Betroffenen entspricht das Vorfallsdatum dem Meldedatum.
    Quelle: Projekt InteraXion
  • 17. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am S-Bahnhof Greifswalderstraße und an der Unterführung zu den Tramhaltestellen Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate (ca. 50) hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. November 2020
    Mehrere transfeindliche Aufkleber wurden in der Dircksenstraße im Ortsteil Mitte gefunden und entfernt. Auf der mit den Aufklebern beworbenen Website werden Transpersonen gezielt angegriffen, indem Transfrauen ihre Identität als Frau abgesprochen wird und dazu aufgerufen wird, sie aus Frauenräumen auszuschließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    In der Wustrower Straße wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (u.A. "3. Weg") gefunden, einige mit der Aufschrift "Asylflut stoppen" und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    In der Ribbecker Straße wurde ein weißes Hakenkreuz auf einen Stromkasten gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    Eine Frau wurde Nachmittags in der S-Bahn von einer unbekannten Frau angegriffen und beim Aussteigen bei der Station Hermannstr. von hinten aus der Bahn gestoßen.

    Zuvor hatte die unbekannte Frau mehrmals provoziert und sich immer wieder sehr nah an die Betroffene gesetzt und ihr unter anderem den Mittelfinger gezeigt.

    Die Betroffene hatte sichtbar versucht, sich auf ihr Deutschlernbuch zu konzentrieren.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. November 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat ein Video mit rassistischem Inhalt im Bezug auf eine Geflüchtetenunterkunft am Blumberger Damm in Marzahn online gestellt.

    Darin behauptet er indirekt, dass die Bewohnenden kein Aufenthaltsrecht bekommen würden und die Unterkunft nicht mehr nötig sei, wenn sie abgeschoben würden. Zudem spricht er den Menschen in der Unterkunft ihren rechtmäßigen Platz im Stadtteil ab und behauptet, dass das Gelände allein den "Bürgern" im Bezirk zur Verfügung stellen solle.
    Quelle: Register ASH
  • 17. November 2020
    Auf und um den Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden dutzende Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Daneben wurden von ihnen rund um den U-Hellersdorf Flugblätter mit rassistischem Inhalt verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. November 2020
    Am 17. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag. In diesen wird u.a. ein Schlussstrich gefordert und behauptet, Jüdinnen_Juden würden aus der Schoa profitieren.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. November 2020
    Als vor dem U-Bahnhof Seestraße im Wedding ein Schwarzes Paar mit Kinderwagen an zwei älteren weißen Männern vorbeigeht, schimpfen diese hörbar über den Kinderreichtum von Afrikaner*innen und gebrauchen dabei das N-Wort.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    Im Tiergarten werden an unterschiedlichen Stellen vier rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    In Briefkästen eines sozialen Trägers wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. November 2020
    In der Mahlsdorfer Str. bis in die Bahnhofstr. wurden ca. 20 trans-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. November 2020
    Am Parteibüro der Linkspartei im Bezirk wurde eine Drohung mit der Aufschrift "SPD KPD DKP ANTIFA SOLID GRÜNE DIE LINKE (SED 2.0) Wir kriegen euch alle" geklebt. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 16. November 2020
    Ein Berliner Arbeitgeber teilte einem Mann mit, er solle in einer Behindertenwerkstatt arbeiten. Der Mann konnte 11 Jahre Berufserfahrung für die bezeichnete Stelle vorweisen. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 16. November 2020
    In der Staatsreparatur fand eine Veranstaltung, organisiert von Andreas Wild, zum Thema "Kriminalisierte Maskenlosigkeit - AfD zwischen Staatstreue und beschnittenen Bürgerrechten" statt. Unter den Teilnehmenden waren u.a. Sibylle Schmidt und Gunnar Lindemann. Die Veranstaltung wurde live gestreamt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 16. November 2020
    Auf einem Videoportal wurde ein Propaganda-Video des selbsternannten "Volkslehrers" und extrem rechte Vloggers Nikolai Nerling verbreitet, dass ihn bei einem Spaziergang mit einem extrem rechten Musiker in Marzahn-Hellersdorf zeigt. Sie mobilisieren darin zu autoritären Demonstrationen der sogenannten "Querdenken"-Bewegung.
    Quelle: Register ASH
  • 16. November 2020
    Am 16. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. November 2020
    Es fand eine antisemitische Beleidigung statt, die nicht veröffentlicht werden soll.
    Quelle: RIAS
  • 16. November 2020
    Ein 55-jähriger Mann, der gegen 13.10 Uhr auf einer Bank am S-Bahnhof Ostkreuz sitzt, wird von einem 48-jährigen Mann aus rassistischer und LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und ins Gesicht gespuckt.
    Quelle: Polizei Berlin, 14.01.2021
  • 15. November 2020
    Eine kleine Gruppe von unter zehn Berliner NPD-Aktivist*innen hielt anlässlich des Volkstrauertags eine Kundgebung am Moltke-Denkmahl im Tiergarten ab, auf der geschichtsrevisionistisch die deutsche Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus verklärt wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2020
    Die neonazistische Kleinpartei "III. Weg" veranstaltete anlässlich des Volkstrauertages ein sogenanntes Heldengedenken auf dem Parkfriedhof in Marzahn. Dabei huldigten sie angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus und sangen das "Treuelied", welches in der Zeit des Nationalsoazialismus von der SS verwendet wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. November 2020
    Eine extrem rechte Kleinstpartei legte an mehreren Friedhöfen in Neukölln Kerzen sowie Propagandabilder für die gefallene Soldaten des 2. Weltkriegs nieder.

    Betroffen waren Friedhöfe in Nordneukölln, Britz und Rudow.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Einen Tag nach einer geplanten, aber nicht durchgeführten extrem rechten Kundgebung in Neukölln, wurde auf der Hermannstr. ein antimuslimisch rassistischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Buschalle wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Nafris not welcome" (Druck18.de) entdeckt und entfernt. An der Tramhaltestelle Pasedagplatz wurden Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Linker Lump zur Arbeit" entdeckt und entfernt. Ebenso wuren an der Bushaltestelle Parkstraße/ Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten online Versand (politaufkleber.de) u.a. mit dem Slogan "Gegen Merkel" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade ab Ecke Arnold-Zweig-Straße südliche Richtung mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Ausländer raus", "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Zeitarbeit abschaffen" und "Europa erwache". Ebenso wurden weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. mit dem Slogan "Freiheit für Deutschland" oder "Good night left side".
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch stellte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, Kerzen am Volkstrauertag im Friedhof der Schloßkirche auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Dieses nennen sie "Heldengedenken".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. November 2020
    In mehreren Hauseingängen, an einem Café und an einem Stromkasten gegenüber der Admiralsbrücke wurden verschiedene verschwörungsideologische Sticker, die sich gegen den poltitischen Gegner richten, angebracht. Sie stammen von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. November 2020
    Auf der Friedhof an der Rudower Str. wurden mehrere Gestecke gefunden, die den "gefallenen Helden" des 1. und 2. Weltkrieges gewidmet waren. Darunter auch ein Kranz mit einem Spruchband mit der Aufschrift "Ruhm und Ehre den deutschen Helden". Im Zuge des Volkstrauertags fanden in mehreren Bezirken sog. "Heldengedenken" von neonazistischen Gruppen statt.
    Quelle: VVN-BdA Köpenick
  • 15. November 2020
    Beim Verein ITAP wurde eine Swastika an den Briefkasten geschmiert und zusätzlich der Schriftzug "Friedrichshain bleibt deutsch".
    Quelle: ITAP e. V.
  • 15. November 2020
    Am Mariannenplatz wurden mehrere große Werbeplakate der Stadt Berlin zum Thema Corona mit rechten, verschwörungsideologischen Slogans beschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. November 2020
    Gegen 17.00 Uhr werden eine 37-jährige Frau und ihre drei Kinder, während sie in die U-Bahnlinie U6 im U-Bahnhof Alt-Tegel einsteigen, von einer 55-jährigen Frau rassistisch beleidigt. Ein Kind wird von der 55-Jährigen getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 15. November 2020
    Die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - "junge Nationalisten" -, stellte am Volkstrauertag an der Kriegsgräberstätte Reinickendorf Kerzen auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Das sogenannte 'Heldengedenken' geht üblicherweise mit einer geschichtsrevisionistischen Verklärung der deutschen Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus einher.
    Quelle: Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus RIAS
  • 15. November 2020
    Am 15. November wurde ein Nutzer, der auf Instagram ein Bild aus Israel geteilt hatte, in einer Privatnachricht antisemitisch angefeindet. Dabei bezeichnete der Verfasser der Nachricht Jüdinnen_Juden als "Hakennasen Sippschaft", "geldgeile Wichser" und "ungebetenes Ungeziefer". Zudem wünschte er dem Betroffenen, er würde "beim nächsten Besuch meines Landes dem falschen Araber über den Weg" laufen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. November 2020
    Erneut instrumentalisierte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" am Volkstrauertag das Kriegerdenkmal im Stabholzgarten zu einem auch im Internet dokumentierten "Heldengedenken", für das sie auch Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 15. November 2020
    Einige Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" instrumentalisierten am Volkstrauertag das Denkmal für die Gefallenen der Siemenswerke für ihre Propaganda, indem sie Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten und Blumen niederlegten. Diese Aktion wurde im Internet dokumentiert.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 14. November 2020
    Um 9.37 Uhr brüllt eine Mann in der U8 am U-Bahnhof Osloer Straße: "Scheiß Juden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 14. November 2020
    An der Fahrplan der Bushaltestelle Mengerzeile wurde zwei mal "Fuck Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2020
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Am Alexanderplatz fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit insgesamt ca. 50 Teilnehmenden statt. Eine Querdenken-Sprecherin sprach von einem "großen Plan" und forderte, man solle ein Zeichen gegen die "Finanzelite" und die "Neue Weltordnung" setzen. Mit diesen verbreiteten Codes wurden Verschwörungsmythen über Anti-Corona-Maßnahmen anschlussfähig an antisemitische Verschwörungsideologien gemacht. Weitere Redner*innen verglichen erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Nationalsozialismus verharmlosend mit der NS-Diktatur. Die Teilnehmenden riefen u.a.: „Wir sind das Volk. Wir sind die 99 Prozent.“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Auf einer verschwörungsideologischen Kundgebung gegen Anti-Corona-Maßnahmen am Alexanderplatz zeigte ein Mann den Hitlergruß und wurde daraufhin von Polizeieinsatzkräften mitgenommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Ein Briefkasten eines aktiven Gewerkschafters in Gropiusstadt wurde beschädigt. Der Betroffene fand darin einen Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei. Da außer diesem Briefkasten alle anderen unversehrt blieben, vermutet der Betroffene politische Motive, die sich gegen seine Person richten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Vinetastraße, Neumannstraße und Eschengraben knapp 30 neonazistische und weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Terrorstaat Israel", "Europa erwache", "Deutschland den Deutschen", "Kampf den Feinden von Volk und Nation", "Antifa Banden zerschlagen", "Jugend zu uns" (JN), "Asylflut stoppen" (NPD) sowie Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg.
    Quelle: NEA
  • 14. November 2020
    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. führte die JN (Jugendorganisation der NPD) eine Schulung für Interessierte und Mitglieder durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf dem Elcknerplatz fand eine Aktion der extrem rechten Identitären Bewegung gegen Impfungen statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf der Möllendorffstraße wurden 35 Sticker mit einem Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    Die Neonazi-Partei "3. Weg" hat auf der Kriegsgräberstätte in der Rummelsburger Straße am Vorabend des Volkstrauertags ein "Heldengedenken" abgehalten. Die Neonazis fotografierten sich mit Fackeln, legten Kerzen und Zweige nieder und trugen nach eigener Aussage das "Treuelied des heiligen deutschen Reiches" vor. Am selben Ort fand bereits 2018 eine solche Aktion statt. Ähnliche Aktivitäten des "3. Wegs" und der NPD fanden am Wochenende in mehreren weiteren Bezirken statt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    In der Nähe des Fennpfuhl-Sees wurde ein "Sieg Heil"-Graffiti gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    In Rudow wurden insgesamt 58 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 14. November 2020
    Am 14. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2020
    Am 14. November erhielten diverse Adressat_innen, darunter eine jüdische Institution, eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2020
    Am 14. November erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mails mit antijudaistischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2020
    Am 14. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2020
    Am 14. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare auf Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. November 2020
    Es fand ein antisemitischer Angriff statt, der nicht veröffentlicht werden soll.
    Quelle: RIAS
  • 14. November 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurde ein "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. November 2020
    Eine Person meldet, dass in einer Zeitarbeitsfirma in der vorwiegend geflüchtete Männer mit wenig Deutschkenntnissen beschäftigt werden, die Rechte der Mitarbeitenden nicht beachtet werden. Sie werden trotz Corona-Pandemie bis zu 60 Minuten in voll besetzten Kleinbussen an ihre Arbeitsplätze transportiert. Sie sollen bei Krankheitssymptomen, keinen Arzt aufuschen, sondern einen Tag später zur Arbeit erscheinen. Personen, die sich krank melden erhalten Abmahnungen. Wer öfter krank wird, wird gekündigt. Hinzu kommen Dienstpläne, die am Tag ihrer Gültigkeit verändert werden und freie Tage an denen gearbeitet werden muss.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 13. November 2020
    Am 13. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. November 2020
    Am 13. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. November 2020
    Am 13. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. November 2020
    Es fand ein antisemitischer Angriff statt, der nicht veröffentlicht werden soll.
    Quelle: RIAS
  • 13. November 2020
    Eine Familie ist stark von Rassismus betroffen. Zum Schutz der Personen wird der Vorfall auch nicht in anonymisierter Form veröffentlicht.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 13. November 2020
    Ein 36-jähriger Mann wurde gegen 11.20 Uhr in der Türrschmidtstraße in Rummelsburg von einem 49-jährigen Mann aus rassistischer Motivation mit einer brennenden Zigarette beworfen und beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 14.11.2020
  • 13. November 2020
    Eine Schwarze Person erfährt am 13.11. vom Hausmeister rassistische Beleidigungen und Diskriminierung.
    Quelle: Each One Teach One (EOTO) e.V.
  • 13. November 2020
    An einer Laterne vor dem Rathaus Spandau wurde ein Sticker entdeckt, der unterstellt, dass eine politische Positionierung ein Versuch sei, "das Volk zu spalten". Er wird über einen Internethandel vertrieben, der NS-verherrlichende und rassistische Sticker vertreibt.
    Quelle: Register Spandau
  • 12. November 2020
    Als an einer Schule im Wedding wegen eines Corona-Verdachtsfalls in einer Klasse Quarantäne und Tests angekündigt werden, empört sich ein Vater telefonisch gegenüber anderen Eltern über diese Maßnahmen, erklärt, dass Corona harmlos wie eine Grippe sei und vergleicht schließlich Tests, das angebliche Vorgehen gegen Coronaleugner*innen und Impfgegner*innen und angeblich drohende Zwangsimpfungen mit der Judenverfolgung während des deutschen Faschismus. Auf Einwände einer der angerufenen Mütter, dies wären ungeheure verschwörungsideologische Vorwürfe, die sie für antisemitisch halte, reagiert er: "Dahinter stecken doch die Juden, hinter diesen ganzen Plänen von Gates und Anderen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. November 2020
    An einer Haustür in der Graefestraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. November 2020
    Ein Paketlieferant wurde in Borsigwalde rassistisch beleidigt. Als er an der Kreuzung Conradstraße Ecke Altenhofer Weg mit seinem Lieferfahrzeug teilweise auf dem Gehweg stand, um Pakete zu sortieren, wies ein Mann ihn darauf hin, dass er mit dem Fahrzeug den Gehweg beschädigt habe und beleidigte den Paketlieferanten rassistisch. Der Paketlieferant verständigte die Polizei und stellte Anzeige wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2596 vom 12. November 2020 / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 12. November 2020
    Im Hausflur im Umfeld der Evangelischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg wurde ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 12. November 2020
    Am 12. November 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 12. November 2020
    Eine Person wird aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • 11. November 2020
    Nachdem einen Tag zuvor die angezeigten Hakenkreuze durch die Polizei unkenntlich gemacht wurden, wurde erneut ein Hakenkreuz an den Stromkasten auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. November 2020
    Am 11. Dezember 2020 wurde auf dem TU Campus, zwischen dem Hauptgebäude und der Mensa, in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 11. November 2020
    An einen Supermarkt am Cottbusser Platz wurde der extrem rechte Zahlencode "88" gesprüht. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2020
    An der Ecke Rudower Chaussee /Franz-Ehrlich-Str. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versand mit Werbung für eine neonazistische Band entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    In der Sewanstraße wurden auf dem Gelände eines Supermarkts mehrere mit Edding geschriebene Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. November 2020
    Beim Verlassen eines Drogeriemarktes eines Einkaufszentrum am Kurt-Schumacher-Damm wurde ein 79-jähriger Mann, aufgrund eines Diebstahls, von dem Ladendetektiv sowie einem weiteren Zeugen festgehalten. Daraufhin beleidigte der Mann den Ladendetektiv rassistisch. Hinzugerufene Einsatzkräfte stellten die Personalien des Mannes fest und leiteten Strafermittlungsverfahren aufgrund des Diebstahls und der rassistischen Beleidigung ein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2599 vom 12. November 2020 / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 11. November 2020
    In der Bohagener Straße, Höhe Tram-Haltestelle Freudenberg-Areal, wurden Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Inhaltich waren sie Migrant*innen-feindlich und antisemsitsch - Werbung für "Q-Anon.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. November 2020
    Am 11. November 2020 wurden zahlreiche rassistische und NS-verharmlosende Schmierereien aus einem Wohnhaus in Wilmersdorf gemeldet. Dabei handelt es sich um Anti-Schwarze rassistische Schmierereien, sowie Symbole und Codes, wie „Heil Hitler“ oder „1488“, die im inneren des Hauses an die Wände geschmiert oder geritzt wurden. Es wurden regelmäßig wöchentlich neue Schmierereien dort entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. November 2020
    Im Zuge einer Wohnungsbesichtigung bat die GeWoBag - eine Wohnbaugesellschaft - im Online Bewerbungsformular um die Herkunfstangabe der Bewerber*Innen (Staatsangehörigkeit & Geburtsland).
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 11. November 2020
    Nach einem Zeitungsbericht über die Ausstattung der Modularen Geflüchtetenunterkunft Murtzaner Ring kam es auf Facebook, u.a. von der Berliner AfD, zu zahlreichen diskriminierenden und grob herabwürdigen Kommentaren gegen Geflüchtete.
    Quelle: Register ASH
  • 11. November 2020
    Am 11. November erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. November 2020
    Am 11. November erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mail mit geschichtsrevisionistischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. November 2020
    Am 11. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. November 2020
    An einer Berliner Schule machte eine Lehrerin Vorwürfe gegenüber einer Schülerin, weil sie ein Kopftuch trug.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 10. November 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden am Ausgang sowie an einem Stromkasten auf dem Vorplatz jeweils ein Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Bölschestr. wurde ein anti-Schwarzer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Nähe des Drachenspielplatzes in Hellersdorf-Nord wurde ein "Lambda"-Symbol sowie die Buchstaben "IB" mit schwarzer Farbe auf den Gehweg geschmiert. Die Abkürzung "IB" steht für die extrem rechte "Identitäre Bewegung". Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der Gruppierung. Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in Hellersdorf-Nord geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    An einer Säule im Kienbergpark wurde erneut eine extrem rechte Schmiererei in Form einer eckigen Triskele entdeckt. Die Darstellung der Triskele ähnelt einem Hakenkreuz, neonazistische Kreise nutzen sie entsprechend. Die eckige Darstellung gehört zur Symbolik des verbotenen Neonazi-Netzwerkes "Blood & Honour" und darf in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Zusammenhang nicht gezeigt werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    Im Reuterkiez wurde ein Automat zerschlagen und mit einem roten Davidstern beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 10. November 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Gegen 16.30 Uhr wurde eine junge muslimische, ein Kopftuch tragende Frau am U-Bahnhof Turmstraße von einem ca. 40- bis 50-jährigen unbekannten Mann bedroht und auf antimuslimisch-rassistische Weise beschimpft. Der Unbekannte ging mit aggressiver Mimik und einer Bierdose in der Hand am Bahnsteig auf die junge Frau zu, folgte ihr zunächst, als sie sich wegstellte und beschimpfte sie. Die Betroffene fühlte sich sehr bedroht, drohte laut, die Polizei zu verständigen und ging weiter weg. Daraufhin rief der Mann ihr laut weitere rassistisch Beleidigungen hinterher, ließ aber von ihrer weiteren Verfolgung ab. Von umstehenden Passant*innen griff niemand ein.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße an einem BSR-Papierkorb die Schmiererei "Antifa=Nazis" entdeckt und entfernt.
    Quelle: VVN-BdA Pankow
  • 10. November 2020
    Pankower Parteien haben eine Mail erhalten in denen gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten Vernichtungsphantasien geäußert wurden und ein Bezug zu den Verbrechen der Nationalsozialist*innen hergestellt wurde. Der genaue Wortlaut wird nicht wiedergegeben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden fünf auf den Gehweg gesprühte "Q" gefunden und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde mit grau "Verecke du zecken element" an eine Wand geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    An einem Aufsteller mit Informationen über Stadtteilarbeit in der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze mit rotem Edding geschmiert und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    An der Ecke Schwertlilienweg/Trollblumenweg wurden an einem Laternenpfahl drei Sticker von extrem rechten Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. November 2020
    In einem Online-Format veranstaltete Andreas Wild eine Veranstaltung zum Thema "Japan - Selbsterhaltung im Sturm von Demographie und Wanderungsdruck" mit einem. Referenten waren Dr. Robert Leonhardt und Ichiro Fukuda. Auch hier kam es zur Verbreitung rassistischer Stereotype u.a. in Bezug auf eine vermeintliche illegale Migration in das deutsche Sozialsystem. Die Veranstaltung wurde live aus der Staatsreparatur gestreamt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. November 2020
    Der Stolperstein für Manfred Stargardter in der Schillerpromenade wurde mit einer zähflüssigen Substanz beschmutzt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 10. November 2020
    Am 10. November erhielten mehrere Adressat_innen aus der Zivilgesellschaft eine E-Mail mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. November 2020
    Am 10. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. November 2020
    An einer Sekundarschule im Bezirk Mitte, in der über 90% der Schüler*innen People of Color sind, äußerte sich eine Fachbereichsleiterin abschätzig und rassistisch über Kolleg*innen türkischer Herkunft: "Wir wollen uns nicht die ganzen Türken mit der schlechten Arbeitsmoral hereinholen!". Dies sei aber nur die Spitze des Eisbergs, äußerte sich eine Person als Zeug*in. Sie beobachte seit längerem, dass eine Clique im Kollegium Lehrer*innen mit migrantischer Familiengeschichte fortwährend herabwürdigend kritisierten.
    Quelle: ADAS
  • 10. November 2020
    Zwei Personen wurden rassistisch beleidigt und angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • 9. November 2020
    An einem Oberstufenzentrum in Gesundbrunnen bezeichnete ein Berufsschullehrer Masken im Unterricht, im Klassenchat und in selbstgemachten Youtube-Videos NS-verharmlosend als "moderne Hakenkreuze". Der Lehrer, der Corona für eine harmlose Grippe und Maske Tragen für dumm hält, wie er gegenüber seinen Schüler*innen wiederholt erklärt hat, missbrauchte den Klassenchat auch, um Schüler*innen aufzufordern, seinen Telegram-Kanal zu abonnieren, auf dem er neben den Demonstrationsankündigungen der "Querdenker" auch die Nachrichten des extrem rechten und antisemitischen Corona-Leugners Attila Hildmann, der unverhohlen zu Gewalt und Umsturz aufruft, teilte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb 24 vom 12.11.2020
  • 9. November 2020
    Nachdem es einen Tag zuvor zu einer Sachbeschädigung an der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. kam, setzte die NPD Berlin einen antisemitischen Tweet ab. In diesem verwendete sie die israelische Flagge im Zusammenhang mit einem Scheißhaufen. Zudem kommentierte ein weiterer User: "Ist die BRD erst passe' dann nähen die Antifanten nur noch Winkel!" Mit 'Winkeln' wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern gekennzeichnet.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. November 2020
    An einem Weg an der Wuhle und dessen Umfeld wurden zwischen Cecilienstraße und der Caspar-David-Friedrich Schule mehrere extrem rechte Parolen ("Nazi Kiez") und Zahlencodes u.a. auf Schilder gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in den letzten Tagen verschiedenste Aufkleber eines rechte online Versandhandels (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. rassistische Darstellungen von Schwarzen Menschen, den Slogan "Volksverräter", "Gegen Merkel" oder "Vermischt Euch nicht". Die Aufkleber befanden sich u.a. in der Langshansstraße/ Börnestraße oder in der Liebermannstraße. In der Meyerbeerstraße wurde ein Aufkleber, der auf die Reichsbürger-Internetseitseite staatenlos.de führt mit dem Slogan "Heimat ist ein Paradis", entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. November 2020
    An der Haltestelle Alte Försterei wurde auf das dortige Schild des 1. FC Union eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. November 2020
    Am U-Bahnhof Wittenbergplatz hat ein Mann den Hitler-Gruß gerufen und seinem rechten Arm dabei ausgestreckt.
    Quelle: DIE LINKE
  • 9. November 2020
    Am 11. November erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2020
    Am 09. November erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch eine jüdische Institution, eine antisemitische E-Mails mit verschwörungsideologischen Inhalten zur COVID-19 Pandemie.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2020
    Am 09. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2020
    Am 09. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Nachricht bei Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2020
    Am 09. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag. In den Kommentaren wird Jüdinnen_Juden die Schuld am Antisemitismus gegeben.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2020
    Ein Schüler der 3. Klasse ist Schwarz und wird immer wieder von anderen Schüler*innen rassistisch diskriminiert. Er wandte sich an eine Lehrerin.

    Zum Schutz der betroffenen Minderjährigen werden keine genauen Ortsangaben veröffentlicht.
    Quelle: ADAS Anlaufstelle Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 9. November 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung von Staatenlos.Info am Platz der Republik mit ca. 50 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt. Die Veranstaltungen von Staatenlos.Info fanden seit diesem 3.10. unter dem Motto "Der runde Tisch" statt und sollten die unterschiedlichen "Widerstandsgruppen" gegen die "Corona-Diktatur" zusammenführen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg trat am Abend ein Mann (25 Jahre) gegen das Fenster eines Imbisses und beleidigte die anwesenden Mitarbeiter rassistisch. Die Mitarbeiter forderten den Mann auf zu gehen, was dieser nicht tat. Daraufhin alarmierten diese die Polizei. Die eintreffende Polizei vernahm den Mann. Dieser behauptete von einen der Mitarbeiter geschlagen worden zu sein, gab jedoch nicht an von wem. Der Mann hob in Gegenwart der Polizei einen Arm zum Hitlergruß. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    Am 08. November 2020 wurden an einer Bushaltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg antifaschistische Aufkleber zerskratzt und mit einem Symbol, welches sich die extreme Rechte angeeignet hat, überklebt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. November 2020
    In der Schloßstraße/Grunewaldstraße kam es gegen 23.30, während einer Busfahrt zu einer rassistischen Beleidigung im Rahmen eines Streits zweier Männer. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    In einer bezirklichen Facebookgruppe wird gegenüber Geflüchteten in der Unterkunft in der Storkowerstraße rassistische Stimmung gemacht. Es wird ein Bescheid für die Zahlung von Sozialleistungen eine Familie, die in der Unterkunft lebt, gepostet. Es wurde die Strategie verfolgt, damit Stimmung gegen Geflüchtete zu machen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. November 2020
    Auf der Ecke Hansastraße / Darßer Straße wurde drei Sticker von "Der III. Weg" und einer der "German Sport Division" sowie ein gesprühtes "Schlepper" auf einem Werbeplakat für Spenden für die Seenotretter gemeldet. Im Hohenschönhausener Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Portrait von George Floyd und der Aufschrift "No Solidarity für N****" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden zwei "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2020
    Am 08. November erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Nachricht bei Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. November 2020
    Am 08. November erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. November 2020
    Am 08. November erhielt eine jüdische Organisation israelfeindliche Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. November 2020
    Eine Person, die asiatisch gelesen wird und nur Englisch spricht, wurde auf dem Alexanderplatz von zwei Polizeibeamten wegen einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung angesprochen und sofort mit einem Bußgeld verwarnt.

    Sie hatte den Eindruck, dass es sich um Racial Profiling gehandelt hat, denn über den Alexanderplatz liefen zu diesem Zeitpunkt viele unterschiedliche Menschen ohne Maske, die weiß waren und lediglich von der Polizei auf die fehlende Maske angesprochen, aber nicht mit Bußgeld verwarnt worden sind.
    Quelle: Berliner Register
  • 7. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von Q-Anon entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. November 2020
    Auf den Scheiben einer Rossmann-Filiale wurden rassistische (anti-muslimischer Rassismus, z.T. Auf Arabisch) sowie Sticker gegen Merkel und die Antifa von 1 Prozent angebracht. Bei Auffinden waren sie bereits zerkratzt und mit antifaschistischen Aufklebern überklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter mit zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. November 2020
    An eine Ampel an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2020
    Um den S-Bhf. Schöneweide wurden fünf extrem rechte Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt. Inhaltlich beschäftigten sich sich mit dem neonazistischen Mythos des "Volkstod".
    Quelle: Hass vernichtet
  • 7. November 2020
    In Rudow wurden insgesamt 42 Aufkleber von überwiegend extrem rechten Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. November 2020
    Gegen 17.00 Uhr wird ein unbekannter Mann im Görlitzer Park von einem 49-jährigen Mann aus rassistischer Motivation mit einem Baseballschläger gegen den Kopf geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 14.01.2021
  • 7. November 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2020
    Am Alexanderplatz fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit insgesamt ca. 150 Teilnehmenden statt. Redner*innen verglichen erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Nationalsozialismus verharmlosend mit der NS-Diktatur.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde ein Mann (20 Jahre) um 14:45 Uhr in der Danziger Straße von einem unbekannten erst rassistisch beleidigt und anschließend gewaltsam ins Gesicht gegriffen. Der Betroffene wartete auf das Fahrschulfahrzeug für seinen Praxisunterricht, als der Unbekannte ohne Anlass ihn rassistisch beleidigte. Anschließend nahm der Unbekannt den Betroffenen den Mund-Nasen-Schutz (MNS) ab und legte ihn die flache Hand ins Gesicht und drehte die Hand mehrmals. Danach entfernte sich der Unbekannte. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.11.2020
  • 6. November 2020
    Am Helene-Weigel-Platz und in der Allee der Kosmonauten wurden Flugblätter von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 6. November 2020
    An einem Schild am südlichen Ausgang des Ring Centers an der Frankfurter Allee wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2020
    In der Fanninger Straße wurden auf den Bürgersteig vor dem Sana-Klinikum mit Kreide Sätze geschrieben und gemeldet, die "COV-1933", "ARBEITE/GEHORCHE/AHA" und "Symtomlos ERKRANKTE? AHA!" lauten. Sie leugnen die Pandemie und stellen sie in einen relativierenden Zusammenhang mit der NS-Zeit.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 6. November 2020
    In der Friedrichstraße auf Höhe des U-Bahnhofs Oranienburger Tor wurde ein rechter verschwörungsideologischer Aufkleber, der sich antisemitischer Codes bedient, auf einem Straßenschild entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2020
    Im Umfeld des Bahnhofs Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle/Saale gefunden sowie ein Aufkleber gegen die Antifa.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 6. November 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brand-Straße, wurde ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt. Der Aufkleber ist von einem extrem rechten Kleidungslabel und Onlineversand.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 6. November 2020
    Nachbar*innen mobbten eine Nachbarin anlässlich ihrer Behinderung. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 6. November 2020
    In der Nacht auf den 06. November lernten sich zwei Männer vor einem Supermarkt im Prenzlauer Berg kennen und der Betroffene lud den Täter in seine Wohnung ein. Während sich die beiden berauschten, erzählte der Betroffene seinem Gast, dass er Jude sei. An diesem Zeitpunkt wurde der Gast aggressiv und fing an, seinen Gastgeber antisemitisch zu beschimpfen und zu bedrohen. Der Betroffene forderte ihn darauf mehrmals auf, die Wohnung zu verlassen. Dem kam der Täter nicht nach, weshalb der Betroffene die Polizei alarmierte. Daraufhin stieß der Täter den Betroffenen gegen den Oberkörper und mit einem Ellenbogen ins Gesicht, zudem bedrohte er ihn erneut mit dem Tode. Der Betroffene wehrte sich. Die beiden Männer wurden von der eingetroffenen Polizei getrennt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: RIAS
  • 5. November 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einem Verkehrsschild drei Hakenkreuze und ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2020
    Ein Hakenkreuz und eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „Knacken Raus“ wurden an der Bushaltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181, Richtung Kielinger Straße mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. November 2020
    An der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding auf ein Werbeplakat auf einem Bauzaun gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In Rummelsburg wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gemeldet: Zwei in der Kraetkestraße auf einem Briefkasten, drei auf einem Stromkasten in der Ribbeker Straße und eins auf dem Zugangsschild zu einem Hauseingang in der Uhrigstraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In der Buchberger Straße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber ("Better red than dead", Reichsflagge, "Hier wurde ein linksextremer Aufkleber überklebt") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    Am 5.11.2020 äußert sich ein Twitter-Nutzer antisemitisch und bedrohlich: "Eine Jude mit Kippa würde am Bahnhof in Köln kaum 50 Meter weit kommen ohne...". Dazu hat der Nutzer ein Foto hochgeladen, auf dem vermeintliche Juden-Puppen aufgehängt werden. Der Tweet richtete sich gegen ein Konzert der Evangelischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 5. November 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. November 2020
    Am 05.November 2020 fand an der Ecke Wilmersdorfer Str./ Goethestr. in Charlottenburg ein Infostand des „Nachbarschaftsdialoges Charlottenburg“ statt. In den verteilten Zeitschriften wurden u.a. NS-verharmlosende und verschwörungsideologische Aussagen gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 5. November 2020
    Am 05. November erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch jüdische Institutionen, eine antisemitische E-Mails mit verschwörungsideologischen Inhalten zur COVID-19 Pandemie.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. November 2020
    Am 05. November erhielt eine jüdische Institution israelfeindliche Antworten auf Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. November 2020
    Im Ortsteil Mitte fand am Nachmittag eine Aufmarsch von Reichsbürger*innen statt, zu dem aber nur ca. 15 Teilnehmende mobilisiert werden konnten. Es wurden Reichskriegsflaggen mitgeführt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0511
  • 5. November 2020
    Am Pariser Platz trafen sich ab 18.00 Uhr ca. 25 Teilnehmende überwiegend aus extrem rechten Szenen zum "Millionen Mask Marsh", zu dem vor allem auch aus extrem rechten Szenen aufgerufen worden war.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0511
  • 5. November 2020
    Ab 17.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Kundgebung am Alex statt, zu der u.a. der antisemitische Neonazi Attila Hildmann aufgerufen hatte. Die ca. 25 Teilnehmenden kamen überwiegend aus extrem rechten Szenen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    An einen Stromkasten am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. November 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. Redner Anselm Lenz von der Gruppierung "Demokratischer Widerstand" sprach den Faschismus verharmlosend vom "faschistischen Berliner Senat" und der "faschistischen Bundesregierung" und einem "Terrorregime"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0411
  • 4. November 2020
    An einer Wand im U-Bahnhof Kienberg wurde eine Schmiererei entdeckt, die mit roter Farbe angebracht wurde und eine rassistische Parole enthielt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    An einem Balkon in der Stendaler Straße wurde eine Reichskriegsflagge entdeckt. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    Ein Junge aus Nigeria wurde in der U8 mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beleidigt und angespuckt. Der Schwarze Teenager wollte gerade am Bahnhof Voltastraße aussteigen, als ein ca. 50-jähriger Mann ihm zurief: "Du! Raus aus Deutschland! Du hast hier nichts zu Suchen!" Daraufhin spuckte der 50-Jährige den Jungen an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Eine Person erhält seit zwei Jahren durchgehend Absagen bei der Wohnungssuche und führt das zu großten Teilen auf ihren Namen zurück.
    Quelle: Register Neukölln, AnDi
  • 4. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Neumannstraße und Greta-Gabo-Straße Schmierereien mit dem Slogan "KZ", "China KZ (+Hakenkreuz)" oder nur Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Jugendantifa Prenzlauer Berg
  • 4. November 2020
    In der Rathausstraße und auf einem Werbeplakat an einem Bauzaun auf der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde jeweils ein Hakenkreuz mit rotem Edding geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2020
    Gegen 17.45 Uhr wird ein 11-jähriger Junge in der Waldsassener Straße von einem 42-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der 42-Jährige versucht, den Jungen mit der Faust zu schlagen. Seine 30-jährige Begleiterin greift ein. Eine 43-jährige Zeugin ruft die Polizei.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 05.11.2020
  • 3. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Ecke Pistoriusstraße / Friesickestraße ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser hatte einen Schwarzen Menschen als Abbildung und den Slogan "You are illegal".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. November 2020
    Am 03. November 2020 wurde in der Pestalozzistr. in Charlottenburg ein extrem rechter und rassistscher Aufkleber mit der Aufschrift: "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land." entdeckt und entfernt. Dieser Slogan stammt aus dem Song einer Neonazi-Band, wurde von der NPD und später auch der AfD zitiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 3. November 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. November 2020
    Um den Schillerpark wurden "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 181 Richtung Kielinger Straße, wurde eine Islamophobe Schmiererei „No Islam" begleitet mit „AFD" mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 277, Richtung Marienfelde, wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „No Islam“ wurde an der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße des Bus 181, Richtung Kielinger Straße, mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine Verordnete der BVV Neukölln, die bei einer Sitzung aufgrund von rassistischen Äußerungen des Saals verwiesen wurde, verteilte bezugnehmend darauf eine Erklärung an alle Verordneten.

    In dieser wiederholt sie die getätigten, antimuslimisch-rassistischen Aussagen und erweitert diese sogar noch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. November 2020
    Eine Frau mit Kopftuch indonesischer Herkunft wird gegen 16.30 Uhr in der S-Bahn in der Nähe des Bahnhofs Gesundbrunnen von einer weißen ca. 50 bis 60 Jahre alten Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt und beschuldigt, Asiat*innen wie sie wären doch an dem ganzen "Corona-Schlamassel" schuld.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee wurde zwischen Magdalenenstraße und Ruschestraße mit einem roten Edding ein Hakenkreuz an einen Zaun geschmiert und dazu in gleicher Farbe "Jawoll" geschrieben. Zwei weitere Hakenkreuze wurden auf der Frankfurter Allee am Stefan-Heym-Platz gemeldet. Es wurden alle drei übermalt. Außerdem wurden in der Dottisstraße mehrere Hakenkreuze an eine Hauseingangstür und auf eine Klingel geschmiert und zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden mehrere "Q" auf den Gehweg gesprüht. Dies bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Auf dem S-Bahnhof Tempelhof wurde eine Familie mit den Worten "Raus aus Europa ihr Terroristen!" angeschrien. Als ein Passant die Familie verteidigte wurde die Person mit "Du Islamist gehörst auch raus!" angeschrien.
    Quelle: Meldung über Twitter
  • 3. November 2020
    An einer Wand am Strausberger Platz 10 wurde sraßenseitig "Islam Raus" geschmiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. November 2020
    In Mitte kommt es zu einem antisemitischen Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. November 2020
    In der Grußdorfstraße wurde ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt der rechtsextremen Gruppierung 'Identitäre Bewegung' entdeckt und entfernt. Die identitäre Bewegung wird der sogenannten 'neuen Rechten' zugeordnet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. November 2020
    In der Osloer Straße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen wurden erneut "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    An einem Bauzaun einer Baustelle in der Burgsdorfstraße im Wedding wurden antisemitische und rassistische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Ein Junge aus Kamerun war bei einem Edeka am Alexanderplatz einkaufen. Als er die von ihm gekauften Waren an der Kasse einpackte, wurde er von der Kassiererin, die auf eine Packung mit sechs Gläsern zeigte, angeschrien: "He, junger Mann, hast Du das bezahlt?" Als er bejahte, warf sie ihm vor: "So, ein Lügner bist Du also auch noch? Hier wird heute nichts gestohlen! Auch nicht von so jemand, wie Dir!" Der Junge war durch den Vorwurf so eingeschüchtert und verwirrt, dass er die Packung mit den sechs Gläsern noch einmal bezahlte. Erst als er den Laden verlassen hatte und die Rechnungen verglich, merkte er, dass er nun die Gläser zwei mal bezahlt hatte. Als er daraufhin zur Kasse zurückging und die zwei Rechnungen vorzeigte, zahlte die Kassiererin ihm zwar mürrisch das zu viel gezahlte Geld aus, unterließ jedoch jede Entschuldigung für ihre falsche und rassistische Beschuldigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Am 02. November 2020 wurde im U-Bhf Blissestr. in Wilmersdorf eine antimuslimische Schmiererei entdeckt. In den vergangegen Monaten wurden wiederholt solche Schmierereien dort entdeckt.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 2. November 2020
    Wiederholt wird in einem Fachgeschäft für Naturprodukte in einem Aufsteller im Außenbereich verschiedenes Querfront-Infomaterial entdeckt. Die Inhaber*in wurde wiederholt angesprochen und teilte mit, daß sie in der Vergangenheit bereits einmal rechtes Infomaterial, was ohne ihr Wissen im Aufsteller abgelegt wurde, entfernt hat. Sie will den Aufsteller zukünftig öfter kontrollieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. November 2020
    Nach einer Auseinandersetzung über dienstliche Entscheidungen empfahl der Gesundheitsstadtrat dem stellvertretendem Amtsartz in einem persönlichem Gespräch, seine  "Außendarstellung zu ändern". Der Betroffene ist Schwarz und schwul.Das Vorfallsdatum entspricht dem Veröffentlichungsdatum des Vorfalls.
    Quelle: Tagesspiegel vom 02.11.2020
  • 2. November 2020
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    Unbekannte schrieben einen antiziganistischen Schriftzug an eine Hauseingangstür. Des Weiteren waren drei Namensschilder am Klingeltableau und die Außenseite der Wohnungstür der Geschädigten mit Farbe beschmiert.
    Quelle: LKA / Schriftliche Anfrage im Abgeordentenhaus Drucksache 18/25 891
  • 2. November 2020
    Ein Mitarbeiter einer Berliner Firma mobbte einen Kollegen am Arbeitsplatz an Hand von dessen Behinderung. Der Arbeitgeber wusste davon und unternahm nichts. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 2. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber, der sich gegen Migrant*innen richtete entdeckt und entfernt
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. November 2020
    Am 02. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. November 2020
    Ein 29 jähriger Gast wurde gegen 20.45 Uhr an einem Imbiss in der Seestraße von einem 50-Jährigen Mann bespuckt, sowie von ihm dessen 47 Jahre alten Begleiter homophob beleidigt und bedroht. Als der 29-Jährige sein Essen bestellen wollte, war er von dem 50-Jährigen von hinten über die Schulter bespuckt worden. Daraufhin wurde er von dem 50-Jährigen und seinem Begleiter homophob beleidigt bis ihm der ältere Beleidiger auch Schläge androhte. Den daraufhin alarmierten Polizeikräften gaben auch andere Gäste an, durch den 50-Jährigen beleidigt worden zu sein. Schließlich beleidigte und bedrohte der Randalierer auch noch die Polizeikräfte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 02.11.2020
  • 1. November 2020
    Am 1. November wurde ein an die Hauswand gesprühtes Hakenkreuz in der Kanalstraße entdeckt und von Nachbar*innen überklebt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 1. November 2020
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte in der Gegend um den S-Bhf. Wartenberg Flugblätter mit dem Titel „Linksextremisten in Hohenschönhausen: Raus aus unserem Bezirk“. An der Aktion waren 15 Neonazis beteiligt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. November 2020
    An dem leerstehenden Haus in der Frankfurter Allee 187 wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. November 2020
    Am Alexanderplatz wurden diverse Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt. Auf einigen wurden Gesetzesvorlagen zum Infektionsschutz NS-Verharmlosend mit dem "Ermächtigungsgesetz" gleichgesetzt, mit dem im März 1933 eine Mehrheit im Reichstag die Macht mit diktatorischen Vollmachten an die NSDAP übergab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. November 2020
    Am 01. November erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. November 2020
    Gegen 20.15 Uhr wurde eine Person von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation auf den Kopf geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin, 14.01.2021
  • 1. November 2020
    Am Pariser Platz fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden statt, die überwiegend aus der Reichsbürger*innen-Szene kamen. Ein Redner rief zum Umsturz und zur autoritären Neuordnung des politischen und Rechtssystems auf. Ein anderer Teilnehmer trug eine Hitler verherrlichende Maske und relativierte die Shoah.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0111
  • 31. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg riefen zwei Männer (41 & 43 Jahre) gegen 16:30 Uhr am Falkplatz einen anderen Mann (34 Jahre) rechte Parolen entgegen und zeigten den Hitlergruß. Ein Mann zeigte den Stinkefinger. Der Betroffene ging zur nächsten Polizeidienststelle. Die Polizei nahm die beiden Männer fest. Einer wurde per Haftbefehl gesucht und der Justiz übergeben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.11.2020
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Eichenstr. /Puschkinallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für das antisemitische Medienformat "KenFM" warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2020
    In der Griechischen Allee wurde fünf mal die "88" geschmiert, sowie 9 Aufkleber der NPD und des 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 31. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt 11 Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle in der Boxhagener Straße (Nähe Ostkreuz) wurden rassistische Sticker eines extrem rechten Vereins entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 31. Oktober 2020
    In der Sewanstraße wurden an einem Geschäft mehrere Hakenkreuze gefunden. Die Getreiber_innen des Geschäfts wurden um Entfernung gebeten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2020
    Im Oktober 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Facebook-Seite unter anderem dazu, rassistische Beiträge zu verbreiten.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 31. Oktober 2020
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht die AfD Neukölln im Oktober mehrere rassistische Postings. Der Großteil davon hat antimuslimisch-rassistischen Inhalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. Oktober 2020
    Im Mitte fand eine Verschwörungsideolog*innen-Versammlung von "Querdenken" gegen Corona-Maßnahmen unter starker extrem rechter Beteiligung statt. Ein Redner zeigte auf der Bühne mehrfach den Hitlergruß. Durch einen Livestream wurde von vor Ort Teilnehmenden der Veranstaltung eine Bühne für antisemitische Inhalte geboten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Oktober 2020
    In einem Lokal im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Kreuzberg in der Nähe des Jüdischen Museums befindet sich ein im Aufbau begriffenes Ladenlokal, in dem eine israelische Flagge sichtbar im Fenster ausgebreitet lag. Bei einem ersten Angriff auf das Lokal Mitte Oktober wurde die Scheibe des Lokals beschädigt. In der Nacht des 31. Oktober bewarfen Jugendliche die Ladenfront mit Eiern und beschmierten diese mit Spucke. Später kamen sie noch einmal zurück und schlugen mit einem draussen stehenden Gartentisch und Stühlen massiv gegen die Scheibe und beschädigten diese weiter. Danach kam es zu keinen weiteren Beschädigungen oder Angriffen auf das Lokal - allerdings entfernte der Inhaber auch die Israelflagge.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitsmus
  • 31. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 31. Oktober 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2020
    Auf der Haustür eines politisch links positionierten Hausprojekts in der Linienstraße im Ortsteil Mitte wurde eine von Unbekannten aufgesprühte SS-Rune entdeckt, sowie ein neben die Tür gesprühter Totenkopf.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 30. Oktober 2020
    Ein Ehepaar, das in Mitte lebt, hat über mehrere Jahre Auseinandersetzungen mit der Hausverwaltung ihrer Mietwohnung. Es wird angenommen, dass das Verhalten der Hausverwaltung rassistisch motiviert war, weil das Paar nicht weiß ist und Englisch spricht. Beschwerden wurden nicht ernst genommen, stattdessen wurde dem Ehepaar unterstellt, die Probleme selbst hervorzurufen. Es kam zu Einbruchsversuchen, Lärmbelästigungen durch Nachbar*innen, mehrmals verfärbtes Trinkwasser und Unterstellungen, das Haus und die Umgebung mit Resten von Zigaretten zu verschmutzen. Nach fünf Jahren erfolgloser Auseinandersetzung hat das Paar die Wohnung gekündigt.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. Oktober 2020
    Der Youtube-Channel der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Moabit erhielt einen homosexuelle Menschen beleidigenden Kommentar.
    Quelle: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
  • 30. Oktober 2020
    In der Oktoberausgabe des Trendmagazins war ein zentrales Thema Identität. Diese war allerdings völkisch konnotiert da sie stets in Zusammenhang u.a. mit Religion und Ethnie diskutiert wurde. Des Weiteren war Antikommunismus ein Thema. Der Herausgeber, Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Oktober 2020
    Am 30. Oktober wurden einer jüdischen Institutionen mehrere antisemitische E-Mail mit verschwörungsideologischen Inhalten weitergeleitet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Oktober 2020
    Am 30. Oktober erhielten mehrere Adressat_innen, darunter auch jüdische und zivilgesellschaftliche Institutionen, zwei antisemitische E-Mails mit verschwörungsideologischen Inhalten wie zur Covid-19 Pandemie.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Oktober 2020
    Am 30. Oktober erhielt eine jüdische Institution Kommentare zu einem Tweet, in denen die Erinnerung an die Schoa abgewehrt wird.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Oktober 2020
    Am 30. Oktober erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Oktober 2020
    Am 30. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Oktober 2020
    Nach mehreren islamistischen Anschlägen in Frankreich protestierten rund 150 Personen aus überwiegend islamistischen Szenen nahe der Französischen Botschaft im Ortsteil Mitte gegen "die Schmähung des Propheten Mohammad". Zu dem Protest hatte ein "Verband der palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin" aufgerufen. Auf der Kundgebung äußerten Redner und Teilnehmende auch antisemitische Slogans.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ
  • 29. Oktober 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Demo der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Bundeskanzleramt mit ca. 20 Teilnehmenden statt. Zu der "Spontandemo" war in mehreren extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen aufgerufen worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 29. Oktober 2020
    Weitläufig um den S-Bahnhof Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden 32 Aufkleber und zwei Flugblätter von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, vom extrem rechten Compact-Magazin und der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    Im Hansaviertel wurden um den S-Bahnhof Bellevue drei verschwörungsideologische Aufkleber von Reichsbürger*innen-Gruppierungen entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der NS-Diktatur verglichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    In einem Fitness-Center hat ein Kunde in der Umkleidekabine sowie im Duschbereich sehr offensiv seine auf die Brust tätowierte Schwarze Sonne (strafbares Symbol) anderen Anwesenden präsentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Oktober 2020
    Einer 28-jährige Frau wurde auf dem U-Bahnhof Haselhorst aus antimuslimischer Motivation von einem unbekannten Täter das Kopftuch von hinten heruntergerissen.
    Quelle: ReachOut
  • 29. Oktober 2020
    Am 29. Oktober erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Oktober 2020
    An einem Briefkasten in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein NPD-Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber propagiert ein rein binäres Geschlechterbild.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden im Schloßpark und Parkstraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 28. Oktober 2020
    Im Hauseingang der Colbestraße 22 wird der Schriftzug „Antifa sind Faschos“ entdeckt, der bereits in "Antifa sind Anti-Faschos" umgeändert wurde.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Oktober 2020
    Gegen 11:25 Uhr bepöbelte ein Mann im Wartebereich der ambulanten Aufnahme des Klinikum am Urban eine Familie in rassistischer Weise, als ihr Kind schrie. Eine Klinikumsmitarbeiterin schritt ein. Die Familie wies den Mann zurück.
    Quelle: Twitter Berliner Register
  • 28. Oktober 2020
    Rund um die Mahlower Str. und Selchower Str. wurden insgesamt 20 Sticker mit extrem rechtem Inhalt oder von extrem rechten Gruppen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Reinickendorfer Straße, der Osloer Straße und im Humboldthain wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Kottmeierstr. wurde auf Glascontainer zwei die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Oktober 2020
    Zwei junge Frauen aus Kamerun waren dabei, an einem Platz an der Beuth-Hochschule im Wedding ein Tanz-Video zu drehen, als sie von einer hinzukommenden mittelalten weißen Frau rassistisch beleidigt wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    Eine Romni wird bei einem Beratungstermin bei einer Botschaft eines südosteuropäischen Landes antiziganistisch diskriminiert.
    Quelle: DOSTA - Dokumentationsstelle Antiziganismus, Amaro Foro e.V.
  • 28. Oktober 2020
    Am 28. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Nachricht bei Facebook.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Oktober 2020
    Ab 20.00 Uhr fand eine Demo der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Bundeskanzleramt mit ca. 20 Teilnehmenden statt. Zu der "Spontandemo" war in mehreren extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen aufgerufen worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. Oktober 2020
    In der Lea-Grundig-Str. wurde ein Hakenkreuz mit weißer Farbe auf einen Gehweg gemalt. Daneben wurde zudem eine Parole gesprüht, die sich gegen die Antifa richtet.
    Quelle: Bezirksamt
  • 27. Oktober 2020
    Heute wurde ein Stapel der rechtsoffenen verschwörungsideologischen Zeitung "Demokratischer Widerstand" an der Ecke Kinzigstr. / Scharnweberstr. entdeckt. In der vorliegenden Ausgabe wird von bekannten Verschwörungsideologen u. a. gegen das vermeintliche "neue Terror-Regime" und die "verfassungsbrüchige Regierung" gehetzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Oktober 2020
    In der Pfarrstraße wurde ein auf den Boden gesprühtes „Q“ gefunden. Es bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    Erneut wurde das Portrait des Widerstandskämpfers Erwin Nöldner im S-Bhf. Nöldnerplatz gezielt beschädigt. Nöldner wurde dabei ein Hitlerbart angemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    In der Oststr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2020
    Auf einem REWE Parkplatz in der Großziethener Chaussee wurde in einem freigezogenem Einkaufswagen ein Chip in Form eines Hakenkreuzes gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Oktober 2020
    In der Nacht auf den 27.10. wurden zwei geschmierte Keltenkreuze in der Hobrechtstraße entdeckt. Das Keltenkreuz dient in der Neonazi-Szene als Symbol für die Vormachtstellung der "weißen Rassen".
    Quelle: Neukölln Watch
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober erhielt eine jüdische Institution antisemitische Antworten auf Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober erhielt eine jüdische Institution israelfeindliche Antworten auf Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober erhielt eine jüdische Institution israelfeindliche Antworten auf Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Oktober 2020
    Im Gespräch mit einer Beraterin vermutet die zuständige Person der Behörde, dass es sich bei zwei Personen in Wirklichkeit um eine Person handelt, die zwei Mal Leistungen beantragen würde. Hinweise darauf zieht sie aufgrund des gleichen Nachnamens und dass die Personen früher eine ähnliche Adresse hatten.
    Quelle: DOSTA
  • 27. Oktober 2020
    An einer Berliner Schule mobbten Schüler*innen eine Mitschülerin aus rassistischen Gründen. Die Mutter des Kinds wurde an der Schule abgewiesen und vom Schulpersonal nicht Ernst genommen.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 26. Oktober 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde der Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.

    'Anti-Antifa' steht für die Bemühungen neonazistischer Gruppen, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist*innen ausgespäht, deren persönliche Daten veröffentlicht und diese zum Teil auch tätlich angegriffen werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Oktober 2020
    Wieder trafen sich Corona-Leugner*innen von "Querdenken" vor dem Kino Kosmos. Ein Aufrufer war u. a. ein gestern am Alex verhafteter Rechtsanwalt. Gegen 12 Uhr begannen 23 Personen mit einer verschwörungsideologischen Roboter-Isolationsperformance. 1 1/2 Stunden später versammelten sich vier "Querdenker*innen" und Christ*innen" vor dem Kosmos und protestieren gegen die Onlineveranstaltung des Welt-Gesundheits-Gipfels. Im weiteren Verlauf versammeln sich ca. 150 Corona-Leugner*innen, unter ihnen auch Reichsbürger, Menschen aus dem Hildmann-Umfeld und ein bekannter Nazi-Youtuber. Es trägt niemand eine Maske, Abstände werden nicht eingehalten. Das eine zu Beginn noch anwesende Polizeiauto war schon lange weg.

    Neben Selbstbejubelungen werden Maskenträger mit den Sklaven in den Südstaaten der USA verglichen und Maskenverweigerer im Umgang gleichgesetzt mit Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 26. Oktober 2020
    Unbekannte haben am U-Bahnhof Amrumer Straße in Wedding eine Säule und ein Plakat mit auf antisemitische Weise antizionistischen Schriftzügen beschmiert. Mit schwarzer Farbe war unter anderem geschrieben worden: "Wedding bleibt Problemviertel für Zionisten und Nazischweine."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 27.10.2020
  • 26. Oktober 2020
    Die aus drei Männern bestehende, uniform-ähnlich einheitlich in schwarz gekleidete "Security" der "Querdenken"-Demo, hielt sich z.T. weit entfernt vom Veranstaltungsort (Kino Kosmos) in der Nähe des U-Bahn Frankfurter Tor auf und trat auch außerhalb des zugewiesenen Versammlungsortes massivgegen kritische Beobachter*innen auf. Nach einer konfrontativen Ansprache auf öffentlichem Grund außerhalb des Veranstaltungsbereiches entfernten sich die Männer dann, wobei der "Chef" der Dreiergruppe deutlich wahrnehmbar die "White Power"-Handgeste zeigte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2020
    Bei dem Parteibüro der Neuköllner Grünen wurde ein antimuslimisch rassistischer Schriftzug entdeckt, der auf einem Hinweisschild vor dem Eingang hinterlassen worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Oktober 2020
    Im Rahmen der rechtsoffenen "Querdenken-Demo" vor dem Kino Kosmos war es Pressevertreter*innen nicht mehr möglich, ihrer Arbeit nach zu gehen. Mehrere Journalist*innen wurden beleidigt, beschimpft, bedroht und angegriffen.

    Eine Person behinderte mehrmals massiv ein Fernsehteam der Sendung ZAPP bei der Interviewführung. Ein Journalist wurde umzingelt, geschubst und mit dem Tod bedroht. Eine Spiegeljournalistin wurde erst von mehreren Demoteilnehmer*innen umringt und bei dem Versuch sich der Bedrohung zu entziehen, gegen das Bein getreten.
    Bei den Tätern handelte sich dabei nicht um offensichtliche Rechtsextreme, sondern bereits radikalisierte Demoteilnehmer*innen. Mehrere Journalisten äußerten sich vor Ort und in den sozialen Medien schockiert darüber, wie sehr sich die Anhänger*innen von "Querdenken" in kurzer Zeit bundesweit bereits radikalisiert haben. Dies zeigt auch u. a. ein Vorfall in Minden vom 28.10.20 nochmals deutlich: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Minden-Lynchaufruf-gegen-die....
    Quelle: ZAPP-Medienmagazin
  • 26. Oktober 2020
    In der Altenhofer Straße Ecke Landsberger Allee wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Vulkanstraße und Bernhard-Bästlein-Straße wurden Aufkleber „gegen Islamisierung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurden Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt, die in Reichsbürger-Manier die Exisitenz der Bundesrepublik Deutschland leugneten.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In einer Straßenbahn wurde gegen 15.30 Uhr in der Nähe des Alexanderplatzes eine Schwarze Frau beim Einsteigen von einer gleichfalls zusteigenden weißen älteren Frau mit dem N-Wort beschimpft und ihr nachgerufen, sie solle doch nach Afrika verschwinden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    Vor dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Ortsteil Mitte wurde am Ständer eines Verkehrszeichens ein neonazistischer Aufkleber „Nationaler Sozialismus oder Untergang“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurde ein die Grünen diffamierende rassistisch-einwanderungsfeinlicher Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem die Grünen in den Zusammenhang von kriminellen "Schleusern" gebracht und Geflüchtete kriminalisiert werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In der Grünberger Straße (zwischen Warschauer und Kadiner - nördliche Straßenseite) wurden mehrere Aufkleber des neurechten Magazins "COMPACT" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2020
    Zum wiederholten Mal erhielt eine Reinickendorfer SPD-Politikerin eine antisemitische E-Mail. Neben Anspielungen auf ein vermeintlich illegitimes Rechts- und Regierungssystem enthält die E-Mail eine Reihung von antisemitischen Erzählungen. Einige Äußerungen der E-Mail werden durch Links auf eine Webseite mit verschiedenen Verschwörungserzählungen vorgebracht.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 26. Oktober 2020
    Am 26. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Oktober 2020
    Am 26. Oktober erhielt eine jüdische Institution antisemitische Kommentare zu einem Facebook-Beitrag. In diesem wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie mit der Politik im Nationalsozialismus verglichen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Oktober 2020
    Am 26. Oktober erhielt eine Berliner Politikerin eine E-Mail mit zahlreichen antisemitischen Erzählungen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden rechte Schmierereien erneut mit den Slogan "Fuck Antifa!" entdeckt. Auch wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Go Home Syrian Deserter" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    Die Querdenken-Demo der Corona-Leugner*innen kam über die Karl-Marx-Allee vom Alexanderplatz nach Friedrichshain. Vom Alexanderplatz sind sie ohne Genehmigung aufgebrochen und wurden von der Polizei nicht aufgehalten, obwohl alle geltenden Corona-Regeln mißachtet wurden (mehrere 100 Leute, kein Abstand, keine Masken).

    Am U-Bhf. Weberwiese haben sie Flyer u. a. gegen den angeblichen Impfzwang hinterlassen. Ebenso auf Höhe Weberwiese (Rosengarten) wurden Teilnehmer*innen des angemeldeten Gegenprotests wiederholt beleidigt, einerseits verbal durch herabwürdigende Beschimpfungen und nonverbal durch offensiv beleidigende Gesten.
    Sie versammelten sich dann vor dem Kino Kosmos (um einen WHO-Summit "zu stören", der aber gar nicht stattfand), unter ihnen auch Vertreter der AfD und einzelne Personen waren mit verschiedenen Nazi-Shirts unterwegs u. a. "Solidarität mit Ursula Haverbeck". Gegen 15:30 Uhr sprach ein Hamburger Arzt und verbreitete antisemitische verschwörungsideologische Thesen. Zudem wurde ein Journalist von einem Demoteilnehmer bedroht, der ihn "nach dem Umsturz wie alle anderen Systemjournalisten an einem Baum hängen" werde.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 25. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt fünf Sticker mit vor allem rassistischen Inhalten von extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt.

    Die Aufkleber waren bei Bushaltestellen u.a. in Alt-Rudow angebracht gewesen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. an der Ecke Liebermannstraße / Berliner Allee diese hatten u.a. den Slogan "Asylflut stoppen!" (III. Weg) oder "Antifa nach Afrika" (mit rassistischer Darstellung von einem Schwarzen Menschen). Ebenso wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "BRD ist kein Staat Art. 133" an einem Papierkorb entdeckt. Die Auffassung, dass die BRD kein souveräner Staat ist, wird in einigen rechten Milieus vertreten. Am stärksten bei dem Milieu der Reichsbürger oder Reichsverwalter.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    In Friedrichsfelde verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Oktober 2020
    In der Kaulsdorfer Str. in der Nähe des Abenteuerspielplatzes wurden fünf rassistische Aufkleber des neonazistischen Versandhandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Oktober 2020
    Am und um den Alexanderplatz wurden 32 Aufkleber und drei Flugblätter von extremen Rechten, Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger-Gruppierungen gefunden und entfernt. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 2000 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht. Bereits kurz nach Beginn der Demonstration durch Mitte in Richtung Friedrichshain eskalierte die Lage. Als der Demo-Zug zuerst nicht starten durfte, weil die Teilnehmenden keine Masken trugen, brach ein Teil der Demonstranten aus der Menge aus und ging unter starker Beteiligung von extremen Rechten aggressiv gegen die Polizei vor, durchbrach Polizeiabsperrungen und zog unbegleitet zur Karl-Marx-Allee weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2510, Tagesspiegel vom 26.10. 2020
  • 25. Oktober 2020
    Gegen 11.30 werden in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Alexanderplatz zwei Schwarze Männer von einer sehr aggressiv auftretenden größeren Gruppe, die keine Masken trugen und offenkundig zur Verschwörungsideolog*innen-Demo am Alexanderplatz unterwegs sind, bedrängt, bedroht, als sie sich beschwerten, und daraufhin mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Am 25. Oktober wurde in einer Toreinfahrt der Lausitzer Straße eine Schmiererei entdeckt, die auf antisemitische Verschwörungsmythen rund um den jüdisch-amerikanisch-ungarischen Milliardär und Philanthropen George Soros anspielte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Oktober 2020
    In einer Kleingartenanlage in Wittenau wurde am Nachmittag eine Reichskriegsflagge in einem Schrebergarten gesichtet. Aufgrund mangelnden Windes war nicht eindeutig zu erkennen, ob darauf verfassungswidrige Symbole abgebildet waren. Mit der Bitte um Überprüfung der Flagge wurde sich an die Polizei gewandt. Eine Beamtin der Polizeidirektion Reinickendorf verweigerte die Überprüfung der Verfassungswidrigkeit der Flagge mit der Aussage, dass sie nicht glaube, dass die Symbole wegen des ausbleibenden Windes nicht eindeutig zu erkennen waren. Als daraufhin mit dem Hinweis, dass andere Direktionen ein anderes Vorgehen hätten, um den Namen und die Dienstnummer der Polizistin gebeten wurde, legte diese auf. Bei einem zweiten Anruf an die Polizeidirektion meldete sich ein anderer Beamter, der seine Kollegin in Schutz nahm und sagte, dass er eine Ortsüberprüfung veranlassen würde. Nach späteren Angaben der Polizei handele es sich nicht um eine verfassungswidrige Flagge.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. Oktober 2020
    Am 25. Oktober erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Oktober 2020
    In der Köpenicker Landstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Oktober 2020
    In der Konrad-Wolf-Straße, Große-Leege-Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere Schriftzüge der „AHM“ („Antifa Hunter Miliz“) und das Kürzel eines ihrer Sprüher „Fasho“ gefunden.
    Quelle: AVL
  • 24. Oktober 2020
    In Wannsee wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintegrund."
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Oktober 2020
    Am 24.Oktober 2020 wird am U-Bhf Breitenbachplatz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt. U.a. wird die Gefahr der aktuellen Pandemie bezweifelt und auf einen angeblichen "Impfzwang" Bezug genommen.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 24. Oktober 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2020
    Gegen 15.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 200 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Oktober 2020
    Gegen 22.20 Uhr wurde eine 49-jährige Frau, die von einem 26-jährigen Mann begleitet wurde, auf der Lichtenberger Brücke von einem 35-jährigen Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Der 26-Jährige wurde von dem 35-Jährigen mit einem Stechwerkzeug an der Schläfe verletzt.
    Quelle: Reach Out; Polizei Berlin 11.11.2020
  • 24. Oktober 2020
    Am 24. Oktober 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Telegram
  • 24. Oktober 2020
    Am 24. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Oktober 2020
    Am 24. Oktober erhielten mehrere Adressat_innen aus der Zivilgesellschaft eine E-Mail mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Oktober 2020
    Am 24. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der S-Bahn eine Shoa bagatellisierende Schmiererei entdeckt.
    Quelle: RIAS
  • 24. Oktober 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Oktober 2020
    An die Hauswand der Reichenberger Straße 86 wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 23. Oktober 2020
    Entlang der Riesaer Straße (in Höhe der Haltestelle Nossener Straße wurden mehrere Aufkleber mit den Worten "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Oktober 2020
    An der Baustelle im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden drei Schmierereien gegen politische Gegner*innen sowie ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Oktober 2020
    Eine armenische Familie im Wedding fand in ihrem Hausbriefkasten einen Drohbrief, in dem sie mit dem Tod bedroht werden und es heißt: "Die Grauen Wölfe werden Euch kriegen! Ihr dreckigen Kinder Armeniens, wir werden euch alle finden und eure Kinder werden an euren Gräbern stehen bevor sie in ihr eigenes Grab fallen. Wir stehen zu unseren Brüdern aus Aserbaidschan und wir werden nicht zulassen, dass ungläubige Hunde Armeniens in Deutschland in Frieden leben. Wir kennen euch, wir wissen, wo eure Kinder sind, Tag und Nacht.“

    Die "Grauen Wölfe" oder "Idealisten"-Vereine sind gewaltbereite ultranationalistische und faschistische Vereinigungen aus der Türkei, die auch in Deutschland und Berlin aktiv sind. Gleichlautende Drohbriefe wurden auch in Hamburg, Osnabrück und Hanau gefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Oktober 2020
    Auf einem Spielplatz in der Guineastraße im Wedding wurden Hakenkreuzschmierereien gefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Oktober 2020
    Der Mitarbeiter eines Sanitätsunternehmens wurde gegen Mittag dabei beobachtet, wie er in einem Hausprojekt die Plakate beobachtete und begann, diese zu entfernen. Als er von einer_m Bewohner_in konfrontiert wurde, wurde er laut und körperlich bedrohlich. Mehrere dazukommende Personen konnten die Bedrohung beenden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 21. Oktober 2020
    An eine Hauswand in der Heidelberger Str. wurde "We kill Antifa" (Wir töten Antifa) geschmiert. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2020
    Am 21. Oktober 2020 wurden in der Tauenzienstr. in Charlottenburg Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels und der Identitären Bewegung, die sich gegen die politische*n Gegner*innen richten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. Oktober 2020
    In der Nähe der Nibelungenstraße in Wannsee wurden sechs Aufkleber der Identitären Bewegung sowie der Ein-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Oktober 2020
    An einem geparkten Auto auf der Wernsdorfer Str. stand die Aufschrift "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Zustimmung zum Verbrechen! Denkt an 1933!". Dieser Spruch bezieht sich auf die aktuellen Gesetzesbeschlüsse im Rahmen des Infektionsschutzes. Mit dem Verweis auf 1933 werden die aktuellen Gesetze mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten gleichgesetzt, was eine Relativierung des Nationalsozialismus darstellt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2020
    Am 21. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Oktober 2020
    Gegen 16:00 Uhr fuhr ein Fahrradfahrer an einer Frau mit Kinderwagen vorbei und brüllte ihr rassistische Beleidigungen hinterher.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg zeigte gegen 22:30 Uhr in einem Imbiss in der Landsberger Allee ein Mann (43 Jahre) mehrmals den Hitler-Gruß und schrie nationalsozialistische Parolen. Die Polizei wurde alarmiert, da dieser nicht das Lokal verlassen wollte. Es wurde gegen den Mann ermittelt, gleichzeitig lag gegen der Person ein Haftbefehl vor.
    Quelle: Pressemittteilung der Polizei vom 21.10.2020
  • 20. Oktober 2020
    Ein Hilfsplakat für Geflüchtete der Nachbarschaftsinitiative Ratiborstraße 14 und Umgebung wurde mit dem rassistischen Spruch „Grenzen sind Menschenrecht“ beschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 20. Oktober 2020
    Am 20. Oktober 2020 gegen 13.05 Uhr wurde eine 31-jährige Frau auf einem Parkplatz in der Eislebener Straße von einem 57-jährigen Autofahrer rassistisch beleidigt. Die 31-Jährige konnte sich durch einem Sprung zur Seite davor bewahren, von dem PKW angefahren zu werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2433, Tagesspiegel vom 21.10.2020, Reach Out Berlin
  • 20. Oktober 2020
    An der Litfassäule Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurde erneut der Schriftzug „Combat 18“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Gersdorferstr./Kaiserstr. des Bus 282 Richtung Dardanellenweg wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Hellesponst des Bus 282 Richtung Breitenbachplatz, wurden Hakenkreuze und der Spruch „Nazi Kiez“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden zwei Jugendliche (13 und 14 Jahre) gegen 16:00 Uhr auf einem Spielplatz im Obernburger Weg aus einer Gruppe von drei Personen LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die Jugendlichen wurden von der Gruppe verfolgt und einer von ihnen wurde mit einem Gegenstand geschlagen. Zeug*innen greifen ein und verhindern so, dass die Jugendlichen mit Baseballschläger geschlagen werden.
    Quelle: ReachOut
  • 20. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Oktober 2020
    Am 20. Oktober 2020 wurde im Jeanne-Mammen-Bogen in Charlottenburg ein rechter Aufkleber mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt. Dieser wird von einem Label vertrieben, dessen Künstler u.a. durch seine Teilnahme an Querfront Demonstrationen aufgefallen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 20. Oktober 2020
    In der sog. Staatsreparatur gab es einen Blauen Dialog zum Thema"100 Jahre Groß-Berlin" mit Matthias Bath. Bei dieser Veranstaltung wurden u.a. rassistische Ideen gegenüber Araber*innen, Türk*innen und Geflüchtete verbreitet. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Robert-Koch-Institut am Nordufer mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Internet-Kanälen wurde die Gesundheitspolitik zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Diktatur gleichgesetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2020
    In der Britzer Str. gegenüber dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wurde die Parole "Gangstalking = Cointelpro = Zersetzung = Holocaust" an eine Hauswand geschmiert. Cointelpro war ein geheimes Programm des FBI in den 50ziger und 60ziger Jahren, bei dem gezielt politische Gruppen, die als gefährlich eingestuft wurden, durch Unterwanderung, Desinformation, Gewalt und Verfolgung delegitimiert und zermürbt wurden. Später wurde in einer Untersuchung festgestellt, dass das Programm nicht mit den Grundsätzen der demokratischen Gesellschaft vereinbar sind. Nichtsdestotrotz stellt eine Gleichsetzung von "Gangstalking", "Cointelpro" und "Zersetzung" mit dem Holocaust eine Verharmlosung dar.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 19. Oktober 2020
    Vor dem Roten Rathaus fand eine Kundgebung einer Bürgerinitiative "Eltern stehen auf" aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen wurde behauptet, dass Kinder durch das Tragen von Masken bereits schwer erkrankt und gestorben wären. In diese Elterninitiativen mischen sich verstärkt auch extreme Rechte, die auch bei der Veranstaltung zu sehen waren, wenn sie sich hier auch unscheinbar gaben. In Interviews auf rechten Blogs von der Veranstaltung wurden dann deutlicher NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1910
  • 19. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurde in der Straße Alt-Blankenburg eine Schmiererei mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 19. Oktober 2020
    Unbekannte beschmierten das Parteibüro der SPD Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe in der Grünberger Straße u. a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2421
  • 19. Oktober 2020
    Im Kiez um die Gensinger Straße wurde die rechtspopulistische Zeitung „Epoch Times“ in Anwohner*innenbriefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    In der Weitlingstraße wurde an einer Hauswand der Schriftzug „Combat 18“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    Zwei Männer im Alter von 74 und 86 Jahren werden gegen 11.45 Uhr von einem 52-jährigen Mann in der Zadekstraße aus antiziganistischer Motivation beleidigt, mit Fäusten geschlagen und verletzt. Als der 86-Jährige stürzt, versucht der Angreifer ihn mit seinem Rollator zu schlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 19. Oktober 2020
    Eine armenische Institution im Wedding erhielt einen Telefonanruf, in dem sie beleidigt und bedroht wurden. Der Anrufer gab sich als Mitglied oder Anhänger der gewaltbereiten faschistischen türkischen "Grauen Wölfe" zu erkennen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2020
    Am 19. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. Oktober 2020
    Es findet ein antisemitischer Vorfall statt. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus RIAS
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der S-Bahn (S2) NPD Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "JN - Hauptstadtaktivist" (Aktion-Widerstand.de) und "NPD - JN - Werde Aktiv".
    Quelle: NEA
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg an der Haltestelle Heinersdorfer Straße wurden drei rassistische Aufkleber mit den Slogan "Black Lives Dont Matter", "You are illegal" (mit Abbildung eines Kopfes von einem Schwarzen Menschen) und "Defend Europe". Dazu befand sich ein selbstgemachtes Schild mit dem Slogan "Scheiss Antifa" an einem Zaun befestigt.
    Quelle: EAG
  • 18. Oktober 2020
    Im Humboldthain wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" und ein Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Oktober 2020
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der gefälschte Wahlwerbung für die CDU, SPD, FDP und Linke enthielt. Dabei wurden rassistische Inhalte benutzt um die Parteien zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    An der Ecke Dammweg/ Erich-Lodemann-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Im Treptower Park wurden eine Bank und ein Mülleimer mit den Parolen "Alles für Deutschland" und "Der III. Weg ist der einzig wahre", sowie ein Keltenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Unter dem Titel „AfD besucht Menschenschlepper in Berlin“ veröffentlichten Peter Frühwald und die AfD Fraktion im Abgeordnetenhaus ein Video auf Youtube, indem nicht nur verschiedene Lügen verbreitet wurden. Es werden auch alle dort ansässigen Projekte massiv beschimpft und als kriminelle Straftäter dargestellt.

    Der Dreh fand im Durchgang zum Mehringhof statt. Es ist nicht bekannt, ob der Eigentümer des Hauses darüber informiert war und dies geduldet hat oder ob der Dreh ohne dessen Einwilligung stattfand.
    Quelle: Twitter
  • 18. Oktober 2020
    In der Ribnitzer und Zingster Straße wurden etwa 20-30 Aufkleber verschiedener extrem rechter Organisationen und Versände (Wikingerversand, Politaufkleber, Pro Deutschland) gefunden, die sich unter anderem gegen Muslim_a, Migrant_innen, Schwarze und politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    Auf der Aussichtsplattform im Volkspark Mariendorf, Eingang Heidefriedhof, wurde ein Hakenkreuz, daneben eine Rune und ein Davidstern angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof Richtung Walther Schreiber Platz, Alt Mariendorf, 12107 Berlin, wurden Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Hauswand der Sparkasse in der Grünberger Str. / Nähe Warschauer Str. war ein Hakenkreuz gezeichnet, darunter stand "Merkel". Überdies waren auch an Wänden umliegender Häusern und an einem weiteren Hauseingang Sprüche zu finden wie "Merkel ins Gas" und "Gaskammer for Merkel". Zeitnah nach Auffinden der NS-relativierenden und antisemitischen Sprüche wurde alles mit weißer Farbe übermalt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Oktober 2020
    Am 18. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Oktober 2020
    Am 18. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Oktober 2020
    Am 18. Oktober erhielt eine jüdische Institution israelfeindliche Antworten bei Twitter.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Oktober 2020
    Am Platz der Republik fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit ca. 50 Teilnehmenden unter starker extrem rechter Beteiligung statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Oktober 2020
    In einer lokalen Bucher Facebook-Gruppe wurde eine rassistische Bezeichnung für Menschen mit vietnamesischer Migrationserfahrung getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Hakenkreuze und SS-Runen in der Dietzgenstraße und Grabeallee gesprüht. Diese wurden durch die Zivilgesellschaft wieder entfernt.
    Quelle: Twitter vom 17.10.2020
  • 17. Oktober 2020
    Von 15.00 bis 19.00 Uhr fand eine Demonstration türkischer und aserbeidschanischer Nationalisten gegen "armenischen Terrorismus" vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz am Brandenburger Tor mit ca. 300 Teilnehmenden statt. Organisatorisch mitbeteiligt und in großer Zahl anwesend waren auch Faschisten der sogenannten "Grauen Wölfe", der türkischen "Idealistenvereine" (Ülkücü) und Anhänger*innen der türkisch-faschistischen Partei MHP. Es wurden vielfach "Wolfsgrüße", das Handzeichen der "Grauen Wölfe", gezeigt. In Reden wurde zum Krieg gegen Armenien mobilisiert und auch der Genozid an den Armenier*innen geleugnet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Rande einer antifaschistischen Gegendemonstration überwiegend kurdischer Organisationen am S-Bahnhof Alexanderplatz wurde den Teilnehmenden von einigen Umstehenden "Wolfsgrüße", die Handzeichen türkischer Faschisten entgegengehalten und auf Türkisch faschistische Sprüche und antikurdische rassistische Beleidigungen zugerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen folgten ca. ein Dutzend Personen, überwiegend aus extrem rechten Szenen, um ab 23.00 Uhr in der Oranienburger Straße mit Party-Machen und Freibier gegen die Sperrstunde als eine Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen rechtsoffen verschwörungsideologischer und extrem rechter Telegramm-Gruppen folgten ca. 20 Teilnehmende zu einer verabredeten Shopping-Tour ohne Masken durch Shopping Malls im Ortsteil Mitte. Dabei provozierten sie auch Handgemenge mit Sicherheitsmitarbeitern. Angeführt wurde die Aktion von einem bekannten extremen Rechten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Auf der Frankfurter Allee an der Ecke Ruschstraße wurde Combat-18 an eine Litfaßsäule geschrieben und übersprüht.

    Combat-18 ist eine Neonazi-Organisation, die im Frühjahr diesen Jahres verboten wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2020
    An der Kynastbrücke wurde ein Q-Anon Aufkleber entdeckt und ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen Merkel richtete.
    Quelle: Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 17. Oktober 2020
    Im Gebiet um die Stubenrauchstr. wurden 33 Aufkleber von verschiedenen extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt. Darunter waren auch Aufkleber der neonazistischen Kameradschaft "Freie Kräfte Neukölln".
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. Oktober 2020
    Nachdem am 3. Oktober der Aufbau für eine Veranstaltung im Rahmen des Sukkot-Fest in der 'NoVilla' in der Hasselwerderstr. gestört wurde, kam es im Nachgang der Veranstaltung zu antisemitischen Schmierereien. Auf ein Plakat für die Veranstaltungen im Rahmen des Sukkot-Festes, das direkt am Veranstaltungsgelände angebracht war, wurde "Dieses Haus ist kultureller Untergang!" geschrieben.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 17. Oktober 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 30 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rehberge wurden zwei Werbeträger mit großen Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 16. Oktober 2020
    In der Rudower Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wollte eine Frau, Geflüchtete aus Libyen, saß im Rollstuhl und hatte ein Kopftuch auf, und ihre Begleiterin in eine S-Bahn in der Landsberger Allee einsteigen. Als die S-Bahn einfuhr, standen beide Frauen auf Höhe des 1. Wagens und warteten darauf, dass der S-Bahn Fahrer aussteigt um zu helfen. Dies machte dieser nicht. Daraufhin klopfte die Begleiterin gegen das Fenster des S-Bahn Fahrers. Dieser reagierte nicht, die beiden Frauen waren sich sicher, dass er das Klopfen gehört hatte, aber bewusst igborierte. Die Begleiterin klopfte daruafhin lauter gegen das Fenster. Der Fahrer kam raus und äußerte sich grob und unfreundliche (aber nicht diskriminierend) und schimpfte vor sich hin. Er warf den beiden Frauen vor, dass sie nicht rechtzeitig auf sich aufmerksam gemacht hätten. Beide Frauen teielten die Einschätzung, dass der Fahrer so reagiert hatte, da sie ein Kopftuch getragen hatte.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze gefunden und entfernt. Betroffen war auch der AWO Stadtteiltreff, an dessen Fassade ebenfalls mehrere Hakenkreuze angebracht wurden.
    Quelle: AWO, Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde ein Abreißzettel mit der Aufschrift „Nimm ein [Hakenkreuz]-Kompliment und verschenke es.“ gefunden. Darunter konnten Hakenkreuze abgerissen werden. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2020
    Gegen 0.30 Uhr wird eine 41-jährige Transperson in der Bülow- Ecke Frobenstraße aus einem Auto heraus, das mit vier Personen besetzt ist, mit einem Abschlepphaken beworfen. Die Transperson wird außerdem mit einem Pflasterstein beworfen und am Rücken getroffen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin, 16.10.2020 queer.de, 16.10.2020
  • 16. Oktober 2020
    Am 16. Oktober erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Oktober 2020
    Am 16. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Antworten auf einen Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Oktober 2020
    Am 16. Oktober erhielt eine jüdische Organisation eine antisemitische Karikatur als Antwort auf einen Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Oktober 2020
    Am 16. Oktober erhielt eine jüdische Organisation eine verschwörungsideologische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Oktober 2020
    Am 16. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. Oktober 2020
    Eine Frau afrikanischer Herkunft wurde in den letzten drei Wochen wiederholt von unbekannten Tätern durch Anrufe, Briefe und E-Mails rassistisch und sexistisch bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Ab 17.00 Uhr fand eine Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten, darunter dem offen neonazistischen Attila Hildmannn, vor der Julius-Leber-Kaserne im Wedding mit ca. 30 Teilnehmenden statt. Zu der Kundgebung hatte die "Querdenken"-Aktivistin Joana Wolf aufgerufen. Der Aufruf war über viele extrem rechte und verschwörungsideologische Social-Media-Kanäle weiter verbreitet worden. Im Aufruf an alle "Freiheitskämpfer und Patrioten" heißt es: "Liebe Soldaten, wir brauchen Eure Hilfe! Ihr dient Deutschland, WIR sind Deutschland!" Vor Ort wurde deutlicher zum Putsch gegen die Regierung aufgerufen: „Liebe Soldaten, die Heimatfront ruft euch!“ „Ihr müsst die Regierung stürzen!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1510
  • 15. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Frau wurde gegen 17.00 Uhr an einer Bushaltestelle im Wedding von einer ca. 50-jährigen weißen deutschen Frau rassistisch beschimpft und mit der Verbreitung von Corona in Verbindung gebracht. Zwei andere Wartende empörten sich über die rassistischen Sprüche der Frau.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    In der Friedrichstraße und der Hannoverschen Straße sind drei Aufkleber entdeckt und entfernt worden, die auf rassistische Weise den Klimawandel mit "Überbevölkerung" in Verbindung bringen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden erneut an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 10 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 15. Oktober 2020
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde an einer Litfaßsäule ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden. Es wurde der Polizei gemeldet, die es entfernte.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 15. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. Oktober 2020
    Am 15. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. Oktober 2020
    Am 15. Oktober erhielt eine jüdische Organisation antisemitische Kommentare zu einem Facebookbeitrag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. Oktober 2020
    In Tegel wurde in der Grußdorfstraße ein Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 15. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 23 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und fünf Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    Bei der Polizei Berlin gab es eine Chatgruppe, in der der Nationalsozialismus verherrlicht wurde. In anderen Nachrichten wurden der Holocaust geleugnet. Rassistische Inhalte wurden verbreitet. Daran nahmen 26 Polizistinnen und Polizisten teil. Es handelte sich um Studierende des "Gehobenen Polizeivollzugsdiensts" an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin in Friedrichsfelde. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen sieben von ihnen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Gegen einen Beschuldigten gab es den Verdacht auf Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Der Hinweis war aus den Reihen der Polizei Berlin erfolgt.
    Quelle: Polizeimeldung #2394 14.10.20, Tagesspiegel 15.10.20, B.Z. 14.10.20, Berliner Morgenpost 14.10.20
  • 14. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    In der Bartningallee und am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 6 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antikapitalismus von rechts", "Kein deutsches Blut für Kriege der USA und Israel" und "Kapitalismus tötet".
    Quelle: Twitter vom 19.10.2020
  • 14. Oktober 2020
    Ein Fahrprüfer, der die praktische Fahrprüfung einer Schwarzen Frau am Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf abnehmen soll, tut dies nicht, weil er ihr unterstellt, dass der Pass, den sie vorgelegt hat, gefälscht sein könnte. Die Frau hatte sich mit dem gleichen Ausweisdokument bereits erfolgreich zu anderen Prüfungen für den Führerschein angemeldet und die Gebühren für den Prüfungstermin bereits entrichtet. Ihr wurde weder das Geld zurückerstattet noch ein anderer Termin genannt.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Grenzen Dicht" einer rechten Gruppierung entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Oktober 2020
    In Rudow wurden vier extrem rechte Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 14. Oktober 2020
    Wie am 14. Oktober bekannt wurde, teilten Mitglieder einer Whatsapp-Gruppe von 26 Studienanfänger*innen der Polizei Berlin menschenverachtende Inhalte. Sieben der Chatmitglieder verharmlosten dabei die Schoa, verwendeten Hakenkreuze und tätigten rassistische Aussagen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Oktober 2020
    Eine Chatgruppe, der 26 Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Polizei Berlin angehörten, wurde angezeigt, da einige Mitglieder NS-verherrlichende und rassistische Inhalte teilten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 14.10.2020
  • 13. Oktober 2020
    Gegen 4.40 Uhr wurde in Moabit ein Mann geschlagen und homofeindlich beleidigt: Der 31-jährige Mann stand an der Kreuzung Paulstraße / Lüneburger Straße vor einem dortigen Hotel. Dort fragte ihn ein Unbekannter, ob er eine Zigarette bekommen könne. Nachdem er ihm eine Zigarette gab, stieß ihm der unbekannte Mann mit dem Knie ins Gesicht und beschimpfte ihn homofeindlich. Der unbekannte Schläger flüchtete anschließend in die Lüneburger Straße und der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.10.2020, Queer.de vom 13.10.2020
  • 13. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "Zecken raus" und "FCK AFA" (dt. Scheiß Antifa) entdeckt und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 13. Oktober 2020
    Am 13. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt, der den Studentensprecher Rudi Dutschke diffamierte.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Oktober 2020
    Ein aufgrund eines überstandenen Schlaganfalls sprachlich und motorisch gehandicapter Mann wurde in einem Bekleidungsgeschäft im Ortsteil Mitte von zwei Verkäufer*innen als vermeintlich Betrunkener des Ladens verwiesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße, Kraetkestraße und in der Einbeckerstraße wurden mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2020
    Am S-Bhf. Karlshorst wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: StK Lichtenberg-Mitte
  • 13. Oktober 2020
    Im Umfeld des Hundeauslaufsplatzes nahe des S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber eines Hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: UJZ Karlshorst
  • 13. Oktober 2020
    In einem Innenhof an der Sonnenallee entdeckte ein Mieter zuerst eine brennende Mülltone. Nachdem er diese gelöscht hatte, entdeckte er an der Decke des Hausflurs ein gesprühtes Hakenkreuz.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 13. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Oktober 2020
    Es wurde ein rassistischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Oktober 2020
    Gegen 17 Uhr wurde beobachtet, das vor dem Schwimmbad Spreewaldplatz ein Schwarzer Mann plötzlich von der Polizei gejagt und zu Fall gebracht wurde. Er wurde mit zwei anderen Schwarzen Männern an die Wand gestellt und durchsucht und da nichts gefunden wurde, nach längerer Zeit wieder frei gelassen. Möglicher Weise rannte der Mann nur weg, um der Kontrolle zu entgehen. Die Polizisten waren sehr aggressiv. Eltern mit Kindern beschwerten sich über das brutale Vorgehen der Polizei.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Oktober 2020
    Eine Arbeitsstelle lud eine Frau nicht zum Bewerbungsgespräch ein, wobei sie ihre Behinderung bekannt machte. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 13. Oktober 2020
    Am 13. Oktober erhielten mehrere zivilgesellschaftliche Initiativen eine E-Mail mit antisemitischen Verschwörungsmythen und Schoa-Relativierungen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Oktober 2020
    Am 13. Oktober erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. Oktober 2020
    In der Nähe des U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber mit neonazistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten von einem extrem rechten Versandhandel aus Sachsen-Anhalt und richteten sich gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2020
    Gegen 17:45 Uhr beschimpfte ein Mann am Eingang Oppelner Straße zum Görlitzer Park eine Familie, bestehend aus Eltern und zwei fast erwachsenen Töchtern, die an ihm vorüberging, mit "fickt Türken". Der Familienvater konfrontierte den Mann daraufhin. Als mehrere Zeug*innen aufmerksam wurden und nachfragten, ging die Familie weiter.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Oktober 2020
    In einem Fahrstuhl im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In der Hansastraße wurden mehrere antirassistische Aufkleber mit Neonazi-Aufklebern überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 12 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und drei Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Oktober 2020
    Gegen 11:15 Uhr zeigen eine weibliche und eine männliche Person, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, einem Mitarbeiter von ITAP vor der Geschäftsstelle in der Colbestraße den eine Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger.

    Dies wurde vom Opfer als Bedrohung aufgefaßt, da der Verein in der Vergangenheit immer wieder von Vandalismus und Anfeindungen betroffen war.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 12. Oktober 2020
    Am 12. Oktober erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. Oktober 2020
    Am 12. Oktober erhielt eine jüdische Institution einen antisemitischen Kommentar zu einem Video.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. Oktober 2020
    Eine Berliner Lehrerin kriminalisierte einen 8-jährigen Schüler und dessen Vater auf rassistische Weise.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 11. Oktober 2020
    Im Heubergerweg wurden zwei Hakenkreuze, die an Zäune geschmiert wurden, entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Oktober 2020
    Im Prenzlauer Berg wurden an der Tram Haltestelle Prenzlauer Allee vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" oder der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismsu, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Oktober 2020
    In Moabit wurde eine Familie afrikanischer Herkunft von einem Nachbarn auf anti-Schwarze-rassistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Im Ortsteil Mitte wurden entlang der Straße Unter den Linden bis zum Alexanderplatz und in Seitenstraßen 23 Aufkleber verschiedener extrem rechter, verschwörungsideologischer und esoterischer Urheber entdeckt und entfernt, die sich überwiegend gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie richten. Darunter waren zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und zwei Aufkleber des extrem rechten Compact-Magazins.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 17.00 Uhr fand eine Kundgebung, veranstaltet von verschiedenen verschwörungsideologischen "Querdenken"- Gruppen aus NRW, mit ca. 200 Teilnehmenden am Platz des 18.März vor dem Brandenburger Tor statt. Einer der Redner war der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Boeringer, der behauptete, es gäbe keine Pandemie. Ein weiterer Redner war der wegen NS-verharmlosenden Vergleichen in einer Rede auf einer Querdenken-Veranstaltung in Dortmund vom Dienst suspendierte Polizeihauptkommissar Michael Fritsch. In anderen Reden wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verharmlosend mit der NS-Diktatur gleich gesetzt. Ein weiterer Redner bediente unwidersprochen den Schuldkult-Mythos: "Ich liebe den deutschen Geist. Gebt Eure Schuldgefühle endlich auf!" Unter den Teilnehmenden waren auch viele Reichsbürger*innen, Neonazis und einige bekannte Antisemiten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Twitter #b1110
  • 11. Oktober 2020
    Auf ein Auto im Weitlingkiez wurde ein Farbanschlag verübt. Das Auto, an dem sich mehrere linke Aufkleber befanden, wurde mit einer haftenden gelben Farbe übergossen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Oktober 2020
    Rund um den Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 11. Oktober 2020
    In der Facebookgruppe ‚Mein Reinickendorf‘ kam es zu zwei gewaltverherrlichenden Kommentaren, die die Tötung von politischen Gegner:innen in den Raum stellen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 11. Oktober 2020
    Auf einer Kundgebung am "Querdenken"-Camp im Tiergarten sprach ein Redner vom deutschen "Schuldkult" und betrieb antisemitische Täter-Opfer-Umkehr. Andere Redner stellten NS-verharmlosende Vergleiche an. Des weiteren sprachen auch Unterstützer aus dem engeren Umfeld des extrem rechten, offen antisemitischen Attila Hildmann.
    Das "Querdenken"-Protestcamp im Tiergarten bestand bis zum 14.10.2020. Beteiligt waren auch einige extreme Rechte und Reichsbürger*innen. In diesem Zeitraum wurde das Camp mit regelmäßigen Kundgebungen immer wieder zum Treffpunkt der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten. Es konnte bei vielen Teilnehmenden und regelmäßigen Besucher*innen rasche Radikalisierungen zu immer extremeren rechten Positionen beobachtet werden, so auch bei einigen, die im Frühling noch bei dem sich selbst als links verortenden Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ mitgemacht hatten und während des Camps zur festen Gefolgschaft des inzwischen offen antisemitischen Neonazis Attila Hildmann stießen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Oktober 2020
    Unbekannte schmierten an eine Hauswand am Zionskirchplatz im Ortsteil Mitte SS-Runen.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Das Namensschild einer interkulturellen bzw. kultursensiblen Pflege- und Wohneinrichtung, auf dem mehrheitlich arabische und türkische Namen stehen. wurde von einer unbekannten Person ausgetauscht und ersetzt durch selbstgemachtes Namensschild auf dem "Hitler" stand.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurden entlang des Kudamms in Charlottenburg zahlreiche verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein Aufmarsch des verschwörungsideologischen Spektrums von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten in Charlottenburg, unter dem Motto "Schweigemarsch gegen Rassismus und für unsere Menschenrechte", statt. Unter den Teilnehmer*innen waren ein sich selbst als "Volklehrer" bezeichnender extrem rechter Youtuber und A. Hildmann. Manche Teilnehmende trugen einen MNS mit der Aufschrift "I can't breathe". Damit werden die letzten Worte George Floyds, der bei einer brutalen rassistischen Polizeikontrolle in Minneapolis ermordet wurde, instrumentalisiert. Die Route führte vom Adenauerplatz, über den Kurfürstendamm und den Ernst-Reuter-Platz bis zum großen Stern.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Berliner Zeitung vom 10.10.2020
  • 10. Oktober 2020
    Im Bundestag veranstaltete die AfD eine ganztägige "2. Konferenz der Freien Medien". Unter den Gästen waren zahlreiche Blogger, Videoblogger und Influencer von verschiedenen rechtspopulistischen, verschwörungsideologischen und extrem rechten "Alternativ-Medien", darunter der wegen Volksverhetzung verurteilte Michael Stürzenberger und neurechte Medienaktivist*innen, die mit der extrem rechten "Identitären Bewegung" und dem Institut für Staatspolitik von Götz Kubitschek verbunden sind. Der Referent Thor Kunkel schrieb in der Facebook-Ankündigung seines Vortrag über "Framing" von der vermeintlichen "Steuerung der Gesellschaft" durch die Sprache der "Mainstream-Medien", von der "existenziellen Vernichtung" von Andersdenkenden. Ein Medienaktivist der Identitären Bewegung aus Österreich posierte in einem Social-Media-Bericht über die Konferenz mit einem "White Power"-Handzeichen.
    Quelle: Die Zeit vom 12.10.2020, Endstation Rechts, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei sowie der Slogan "NSR" entdeckt. Der Slogan wurde mehrfach gesprüht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurde an einem Ticketautomaten an der U3 am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube; Berlin gegen Nazis
  • 10. Oktober 2020
    Wie in der Vorwoche wurden erneut einige extrem rechte Aufkleber im Bereich der Knollstr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Oktober 2020
    Eine jüdische Institution in Mitte erhielt ein verschwörungsideologisches und rassistisches Fax.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Oktober 2020
    Gegen 11.30 Uhr wurde eine 22-jährige Frau, die mit zwei Kindern an einer Tramhaltestelle am Anton-Saefkow-Platz stand, von einem unbekannten Täter rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Reach Out
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober erhielt RIAS antisemitische Kommentare bei Twitter als Reaktion auf einen Tweet zum neuen Mahnmal für Opfer und Betroffene des rechtsextremen Anschlags in Halle. In einem Kommentar wurden Jüdinnen_Juden als "Nasen" bezeichnete, die versuchen würden, "maximale Aufmerksamkeit auf dem Opferticket zu bekommen."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Oktober 2020
    Am Rathaus Steglitz wurde eine Qanon-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Oktober 2020
    Ab 11.00 Uhr fand eine Reichsbürger*innen-Kundgebung am Platz der Republik mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden wurden NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Oktober 2020
    Ein verschwörungsideologischer "Schweigemarsch" durch Prenzlauer Berg mit Abschluss in der Alexanderstraße in Mitte mündete ein in eine "Querdenken"-Kundgebung am Alexanderplatz. Rund 150 Teilnehmende aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen unter großer Beteiligung von extremen Rechten, darunter z.B. der sogenannte "Volkslehrer" Nikolei Nerling und Attila Hildmann, konnten zu beiden Veranstaltungen mobilisiert werden. In Reden auf der Kundgebung am Alex wurde die "Corona-Diktatur" NS-verharmlosend mit dem deutschen Faschismus gleichgesetzt. Es wurden unter anderem Material der NPD und das extrem rechte Magazin "Epoche Time" verteilt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße, wurde einen Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    An einen Bank im Volkspark Mariendorf, parallel zur Rixdorfer Straße urde einen Hakenkreuz angebracht und AFD mit Edding geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 wurde nachmittags in der Schillerstr. in Charlottenburg eine Kundgebung des zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen jeden Antisemitismus und die extreme Rechte in Charlottenburg-Wilmersdorf vorbereitet. Ein Mann fragte, was dort aufgebaut werde. Nach der Erklärung sagte er: „Macht doch mal was gegen die Merkel-Diktatur und ihre schmutzige Flüchtlingspolitik.“, sowie „Scheiß Antifa-Zecke verpiss dich aus meinem Kiez“ Auf die Entgegnung, dass sei der Kiez aller, drohte der Mann: „Ich komme gleich zu dir.“
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 schrie ein ca. 65-jähriger Mann in der Schillerstr. in Charlottenburg, bei der Kundgebung eine zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen Antisemitismus und Neonazis im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, zwei Mal "Heil Hitler". Er wurde aufgefordert, die Kundgebung zu verlassen.
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    In der Liebenwalder Straße wurden Jubiläumsausgaben der rechtspopulistischen Zeitschrift „Epoch Times“ in Briefkästen gesteckt. Sie bezeichnete das derzeitige politische System als „sozialistisch“ und forderten eine „zweite Wende“.
    Quelle: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 fand eine Kundgebung vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann statt. Es war u.a. eine Person des NSU-Netzwerkes anwesend, während Hildmann neonazistische Anschläge relativierte und als inszeniert erklärte. Auch N. Nehring, der sich selbst als Volkslehrer bezeichnet, hielt eine Rede und solidarisierte sich mit der verurteilten Holocaustleugnerin U. Haverbeck.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 9. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand eine Kundgebung mit Michael Stürzenberger und der antimuslimisch-rassistischen und rechtspopulistischen Gruppierung "Bürgerbewegung Pax Europa" am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden Stürzenbergers wurde der Islam pauschal mit Terrorismus, Rechtsstaats- und Demokratiefeindschaft in Verbindung gebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Oktober 2020
    Eine Kindergruppe wurde gegen 16.40 Uhr in der Mahlower Straße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Ein Kind wurde von dem Unbekannten mit einem Fahrrad angefahren, mit dem er die Gruppe verfolgte.
    Quelle: ReachOut
  • 9. Oktober 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Oktober 2020
    Auf einem Plakat am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden drei Hakenkreuze mit schwarzem Edding geschmiert. Und teilweise mit Stickern überklebt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 9. Oktober 2020
    Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Moabit erhielt auf ihrem Instagram-Profil einen homosexuelle Menschen beleidigenden Kommentar.
    Quelle: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
  • 8. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Schülerin im Wedding wollte sich telefonisch mit einer Mitschülerin zum gemeinsamen Lernen verabreden. Die weiße deutsche Mitschülerin teilte ihr mit, sie dürfe sich nicht mehr mit ihr verabreden. Ihre Eltern hätten dies verboten, wegen Corona, weil man bei Asiat*innen „ja jetzt nicht weiß, was die so alles mit ihren Familien noch einschleppen.“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Frank Reinicke: ich wähle NPD", "Schauen Sie gefälligst hin: ich klebe hier doch nicht zum Vergnügen ..." und "Anti Antifa".
    Quelle: EAG
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober wurde an einer Wand im U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 gegen 13 Uhr standen zwei Frauen, die Kopftuch trugen, auf der Treppe am Ausgang des U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg. Ein älterer Mann beschwerte sich darüber, dass sie im Weg ständen und erwiderte auf den Hinweis, dass er sie fragen könne zur Seite zu gehen u.a.: „Die verstehen ja eh kein Deutsch.“
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 hat eine Fraktion aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine extrem rechte Drohmail erhalten. Die Fraktion hat im Vorfeld ein zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Antisemitismus und die extreme Rechte unterstützt, sowie für die Demonstration vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann in Charlottenburg aufgerufen. Dieser teilte in seinem Telegram-Channel den Aufruf zur Demonstration, den die Fraktion in ihrem Newsletter verschickt hatte. Daraufhin wurde die Fraktion per Mail bedroht.
    Quelle: Fraktion CW
  • 8. Oktober 2020
    Die Hakenkreuze in der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße, die zwischenzeitlich entfernt wurden, wurden wieder erneuert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    In der Nöldnerstraße auf Höhe des S-Bhf. Rummelsburg und anliegenden Straßen wurden verschiedene Motive des extrem rechten Versands „Politaufkleber“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Flüchtlinge, Antifaschist_innen und unterstützten Donald Trump und die QAnon-Bewegung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    Auf den Rollladen eines Friseursalons in der Wildenbruchstr. wurde in der Nacht auf den 8.10. ein großes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide wurde drei mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Oktober 2020
    Ein großes, mit roter Farbe gesprühtes Hakenkreuz wurde bei einer hinteren Seite des Rathaus Neukölln entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 8. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Oktober 2020
    Einer Frau wurde eine Dienstleistung anlässlich ihrer Behinderung verweigert. Dabei ging es um Kinderbetreuung. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin
  • 8. Oktober 2020
    Eine Mitarbeiterin der Familienkasse Berlin-Brandenburg hatte zunächst viele unnötige Unterlagen angefordert. Sie unterstellte der Familie anlasslos ärztliche Dokumente gefälscht zu haben. Sie behauptete gegenüber der Familie, zahlreiche Antragssteller*innen würden Sozialleistungen auf betrügerische Weise beantragen. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: DOSTA - Dokumentationsstelle Antiziganismus / Amaro Foro
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober erhielt eine jüdische Institution mehrere antisemitische Antworten auf einen Tweet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen eines Kameradschaftsnetzwerkes entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2020
    Ein Mann afrikanischer Herkunft wurde an seiner Arbeitsstelle im Wedding von einem Kunden rassistisch und klassistisch herabwürdigend beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In der Uferstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In die Tram 68 Richtung Alt-Schmöckwitz stieg ein Mann ohne Maske ein und setzte sich neben eine ältere Frau. Als diese ihn ansah, reagierte er mit "Was glotzt du so blöd?". Als die Frau erklärte, dass sie schaut, weil er keine Maske aufhabe, reagierte der Mann sehr aggressiv und beschimpfte sie lautstark sexistisch. Zudem schrie er mehrfach, dass er Nazi sei sowie "Heil Hitler" und drohte "Ich trete dir den Kopf weg!". Als ein junger Mann der Frau verbal zur Hilfe kam, sprang der Mann auf, ging zu ihm, bedrohte auch ihn massiv verbal und körperlich. In der Zwischenzeit hatte der Straßenbahnfahrer die Tram angehalten und die Türen geöffnet. Er kam aus seiner Kabine und forderte den aggressiven Mann, der sich mittlerweile gesetzt hatte, auf die Tram zu verlassen. Dieser reagierte erst nicht, bis der Fahrer erklärte, dass er die Fahrt nicht fortsetzen würde und die Polizei gerufen habe.
    Quelle: Online-Formular Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde auf dem Wochenmarkt in der Breite Straße T-Shirts mit einem rassistischen Slogan "Bei uns im Osten heißt es N*-[Wort]kuss" zum Verkauf angeboten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 7. Oktober 2020
    Am 07. Oktober 2020 wurden an der Ecke Schlossstr./ Zillestr. in Charlottenburg extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden am Pastor-Niemöller-Platz verschiedene neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Schwarze Sonne, SS-Runen oder Deutsche Landser als Symbole.
    Quelle: F_AJOC
  • 7. Oktober 2020
    Eine 29-jährige Frau wurde gegen 11.25 Uhr vor einem Supermarkt in der Allee der Kosmonauten von einer 63-jährigen Frau aus antimuslimischer Motivation beleidigt und am Hinterkopf gepackt. Die 63-Jährige griff der 29-Jährigen ins Gesicht, kratzte sie und versuchte ihr das Kopftuch herunterzureißen.
    Quelle: ReachOut
  • 7. Oktober 2020
    Die Familienkasse Berlin-Brandenburg verweigerte die Annahme eines Antrags und forderte unnötige Unterlagen ein, was die Betroffenen auf Grund ihrer Herkunft als antiziganistischen Rassismus werteten. Das Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls, sondern dem Datum der Meldung.
    Quelle: DOSTA - Dokumentationsstelle Antiziganismus / Amaro Foro
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wird ein Klient von einer Beratungsstelle zu einer anderen verwiesen. Der Berater vor Ort lehnt die Beratung ab, da der Fall ihm zu kompliziert ist. Die Ablehnung bergründet er damit, dass es auch gut möglich sei, dass auch bei Betreuern schnell rassistische Ressentiments hochkommen und dann das Engageement schnell nachlässt.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 7. Oktober 2020
    Am 07. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Oktober 2020
    Am 07. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Oktober 2020
    An einer Berliner Schule wurde in einer Schulaufgabe rassistisches Vokabular verwendet.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 7. Oktober 2020
    Ein Junge beleidigte eine schwarze Mitschülerin rassistisch. Bei einem Zusammentreffen der beiden Kinder mit ihren Eltern äußert die Lehrerin relativierende Kommentare.
    Quelle: ADAS
  • 6. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    Auf den Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 'III. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2020
    In einer Diskussion im Sozialen Medium Twitter beleidigte ein Mann eine Frau und verharmloste dabei den Nationalsozialismus. Dabei verglich er Infektionsschutzmaßnahmen in Zeiten der Covid-19-Pandemie mit der Schutzhaft zur Zeit des Nationalsozialismus. Er hatte Sie in einer Diskussion über PCR-Tests adressiert, in der sie wissenschaftlich argumentiert hatte.
    Quelle: Twitter 06.10.20
  • 6. Oktober 2020
    Auf einem Pausenhof einer Schule im Wedding wurde einer als asiatisch gelesenen Schülerin von anderen Schüler*innen kichernd "Ching, Chang, Chong" und "Corona, Corona" hinterhergerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    In der Rosenthaler Straße wurde ein von extrem Rechten produzierter, gegen die Antifa gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wird ein Kind von einem anderen Kind immer wieder in der Schule als N*-[Wort] bezeichnet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle Alfred-Kowalke-Straße wurde ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt. An der Bushaltestelle Kraetkestraße und an mehreren Hauswänden in der Zachertstraße wurden weitere Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2020
    In einem Hauseingang in der Sonnenallee wurden rot gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt.

    Im selben Haus ist auch die Bäckerei Damaskus, die bereits mehrfach Ziel von Angriffen wurde.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 6. Oktober 2020
    Vor dem Freiherr-von Stein-Gymnasium wurden diverse Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 6. Oktober 2020
    In der sog. Staatsreparatur fand erneut ein Blauer Dialog statt. Das Thema war Gesundheit und es wurde von Carsten Ubbelohde (MdA) referiert. Der Titel war "Arzttermine, Klinken, Pflege, Zwangsimpfungen, Arzneimittelengpässe". Der Veranstalter, Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel, in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. Oktober 2020
    Am 06. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Oktober 2020
    Am 06. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Oktober 2020
    Am 06. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Oktober 2020
    Am 06. Oktober erhielt eine jüdische Institution eine antisemitische Zuschrift.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Oktober 2020
    Berliner Schüler*innen hänselten einen Mitschüler. Sie beschimpften ihn mit dem rassistischen N-Wort.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • 6. Oktober 2020
    In Tegel wurde ein Aufkleber eines rechtsextremen Onlineversands entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagandiert Falschinformationen rund um die Covid-19 Pandemie.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 5. Oktober 2020
    An der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Sportplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Oktober 2020
    Am S-Bahnhof Bellevue und in der Bartningallee wurden drei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße und im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden an einem Stromkasten mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Oktober 2020
    An den Absperrungen der Baustelle am Reformationsplatz wurden Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Auf Eiswerder wurden an diversen Straßenschildern Aufkleber neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Anfang Oktober wurde beim Verein ITAP Hundekot im Briefkasten vorgefunden und eine aufgemalte Swastika.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 5. Oktober 2020
    Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Moabit erhielt auf ihrem Instagram-Profil einen homosexuelle Menschen beleidigenden Kommentar.
    Quelle: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
  • 5. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg sprach ein Anrufer auf einen Anrufbeantworter einer zivilgesellschaftlichen Initiative eine antisemitische Nachricht. Der Anrufer behauptet, Merkel sei Jüdin, die sich im Auftragt von anderen Juden dabei sei, "60 Millionen Deutsche abzuschlachten" und "eine negroide eurasische Mischrasse entsehen" zu lassen.
    Quelle: RIAS
  • 5. Oktober 2020
    Gegen 12.10 Uhr wurde eine Frau, die auf der Wildenbruchstraße mit dem Fahrrad unterwegs ist, von einem Jugendlichen rassistisch beleidigt, bespuckt, vom Fahrrad gestoßen und auf dem Boden liegend in den Bauch getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 5. Oktober 2020
    Schwarzer Schüler wird in der Schule, als auch Online, gemobbt (teilweise mit rassistischen Äußerungen) und auch körperlich misshandelt.
    Quelle: ADAS
  • 5. Oktober 2020
    Es fanden verschiedene Kundgebungen am "Querdenken"-Protestcamp im Tiergarten statt. In einigen Reden am Abend wurde eine mögliche Rückkehr zum „deutschen Reich“ erwogen und sich positiv auf den Antisemiten und Neonazi Attila Hildmann bezogen.
    Das "Querdenken"-Protestcamp im Tiergarten bestand bis zum 14.10.2020.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Oktober 2020
    Am 04. Oktober 2020 wurde in der Bleibtreustr. in Charlottenburg ein Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt. Darauf wird für ein Schülersprecher*innenprojekt und Kampfsport geworben.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 4. Oktober 2020
    In der Vimystr. wurden an den Schaukasten des Bürgervereins Adlershof mehrere Flyer gegen die Corona-Maßnahmen angebracht. Einer der Flyer rief dazu auf sich durch sog. 'freie Medien im Internet' zu informieren. Unter den dort vorgeschlagen Links befand sich die Internetseite eines bekannten Antisemiten, sowie eine Seite, die dem zum Teil antisemitischen und von extrem Rechten genutzten Verschwöhrungsmythos des "Tiefen Staaten" von Q-Anonon anhängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2020
    Im Orsteil Berlin-Buch hupte bei der Einfahrt in den S-Bahnhof der S-Bahnhfahrer, weile eine PoC Person näher am Gleis stand. Vor Abfahrt, nachdem alle eingestiegen und die Türen zu sind, erfolgt die Ansage durch den gesamten Zug: "Bei der Ein- und Ausfahrt des Zuges hat man hinter der weißen Linke zu stehen. Das gilt auch für Leute, die nicht von hier sind!"
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. Oktober 2020
    In der S-Bahn nach Karow wurde in der S-Bahn die anti-muslimisch rassistische Schmiererei "Moslems raus" entdeckt. Die S-Bahn wurde darüber informiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Oktober 2020
    In der Hohenschönhausener Facebook-Gruppe wurden unter mehreren Beiträgen zum Neonazi-Aufmarsch Diskussionen geführt, in denen sich Wortmeldungen positiv auf die Neonazis bezogen und diskriminierende Äußerungen gegenüber den zivilgesellschaftlichen Gegenprotesten enthielten. Dabei wurde unter anderem damit gedroht, mit dem Auto in die Proteste zu fahren. Die Protestierenden wurden als „Dreck“, „geistig behindert“, „Terror-Omas“, die man mit einem „Kärcher reinigen“ müsse, bezeichnet. Größerer inhaltlicher Widerspruch oder eine aktive Moderation war nicht festzustellen. Auf dem Portal „nebenan.de“ wurde einer Person, die für die Anti-Nazi-Proteste warb, angeküngt, dass ihr „auf die Fresse“ gehauen werde, weil die Neonazis „anständige Menschen“ seien und Protest gegen den Aufmarsch "Volksverhetzung" sei.
    Quelle: Lichtenberger Register