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11/09/2022 Koordinierung der Berliner Register

Stellenausschreibung für die Koordinierung der Berliner Register


Die Abbildung zeigt ein Notizbuch und einen Kugelschreiber mit Logo der Registerstellen

Stellenausschreibung: Mitarbeiter*in (m/w/d) in der Koordinierung der Berliner Register

Wir suchen aktuell eine*n engagierte*n Projektmitarbeiter*in für die Aktivierung von Zielgruppen und Netzwerkarbeit im Projekt „Koordinierung der Berliner Register“ in Teilzeit (30 Stunden pro Woche). Die Stelle wird ausgeschrieben zum 01.02.2023 und ist bis zum 31.12.2023 befristet. Eine Entfristung der Stelle wird angestrebt, ist aber abhängig von der Projektfinanzierung.

Sie übernehmen gerne Verantwortung, interessieren sich für die Stärkung der Perspektiven von Betroffenen rassistischer, lgbtiq*-feindlicher, antisemitischer, ableistischer oder rechter Vorfälle? Dann bewerben Sie sich bei uns als Mitarbeiter*in für die Koordinierung der Berliner Register.

Die Berliner Register sind ein Netzwerk das berlinweit Vorfälle dokumentiert, die einen rassistischen, antisemitischen, extrem rechten, lgbtiq*-feindlichen, antifeministischen, ableistischen oder sozialchauvinistischen Hintergrund haben. Die Koordinierung der Berliner Register organisiert, berät und begleitet das Netzwerk der bezirklichen Berliner Registerstellen und vertritt das Netzwerk auf Berliner Ebene. Schwerpunkte der Arbeit sind Öffentlichkeitsarbeit und der Aus- und Aufbau der Vernetzung mit anderen Berliner Projektträgern und den bezirklichen Registerstellen.

Ihre Aufgaben:

  • Recherche und Dokumentation von Vorfällen, Einpflegen in die Datenbank der Berliner Register und Weiterleiten von Vorfällen an zuständige lokale Registerstellen
  • Unterstützung der Organisierung, Planung und Durchführung von monatlichen Vernetzungstreffen aller Registerstellen
  • Unterstützung der Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse aller Register
  • Öffentlichkeitsarbeit (Betreuung der Internetseite und des Social Media Auftritts der Berliner Register)
  • Teilnahme und Durchführung von Veranstaltungen, die die Registerarbeit betreffen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung von Projekten der Zivilgesellschaft und anderer demokratischer Akteur_innen
  • Vorstellung der Registerarbeit bei verschiedenen Anlässen
  • Gewinnen neuer Anlaufstellen/ Quellen auf Berliner Ebene
  • Einbeziehung der Perspektiven und Aktivierung von potenziell Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in zivilgesellschaftliche und politische Arbeit
  • Erschließung von Zielgruppen, die stark von Ausgrenzung und Gewalt betroffen sind
  • Ausbau von Anlaufstellen des Meldenetzwerks zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle in Berlin

Ihr Profil:

  • Abschluss in Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Sozialer Arbeit oder vergleichbare akademische oder berufliche Erfahrungen
  • Methodische Kenntnisse und Erfahrungen in der Netzwerkarbeit, politischen Bildungsarbeit oder Coaching, Projektmanagement, Planung und Realisierung von Veranstaltungen, Bürokommunikation, Social Media, Öffentlichkeitsarbeit
  • Umfangreiche Kenntnisse und aktuelle Kenntnisse gesellschaftlicher Entwicklungen und Diskurse zu extremen Rechten, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung
  • Kreatives und zielgruppenorientiertes Herangehen an die konzeptionelle Entwicklung des Projektes und das methodische Umsetzen von Angeboten
  • Mindestens 2 Jahre berufliche Erfahrungen oder Vorkenntnisse aus ehrenamtlichem oder freiwilligem Engagement und der Projektarbeit gegen Phänomene gesellschaftlicher Ausgrenzung

Persönliche Fähigkeiten

  • Selbstständige Arbeitsweise
  • einen reflektierten und diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch
  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • soziale und kommunikative Kompetenzen
  • Teamfähigkeit
  • Kreativität
  • Reflexionsvermögen
  • Empathie

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem kleinen multiprofessionellen Team von drei Personen
  • Fachliche Begleitung und Beratung
  • Supervision
  • Möglichkeiten zur internen und externen Weiterbildung
  • Flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit zum Home-Office
  • Vergütung auf der Grundlage der Entgeltverordnung des TV-L Berlin
  • 30 Tage Jahresurlaub
  • Betriebliche Altersvorsorge

Wir streben eine gleichmäßige Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen unter unseren Mitarbeitenden an. Bewerbungen von Queers, Menschen mit Einwanderungsgeschichte und People of Colour und Menschen mit Beeinträchtigungen begrüßen wir daher ausdrücklich.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 15.12.2022 online oder per Post an:

info@pad-berlin.de

pad gGmbH
Herr Dr. Drahs
Kastanienallee 55
12627 Berlin

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