Ankündigung: Berliner Register dokumentieren nun auch antifeministische Vorfälle

Antifeminismus ist zwar kein neues Phänomen, aber neu ist, dass die Berliner Register ihn zusätzlich zu den bestehenden inhaltlichen Kategorien nun erfassen werden. Warum? Weil Antifeminismus überregional bei rechten Terroranschlägen, aber auch in der Kommunikation in Sozialen Netzwerken an Bedeutung zugenommen hat. Die jüngsten Beispiele sind der antisemitische Anschlag in Halle (2019) und der rassistische Anschlag in Hanau (2020). Und in den sozialen Netzwerken werden Politikerinnen, Aktivistinnen und Publizistinnen gezielt mit Hetzkampagnen, Shitstorms und Bedrohungen überzogen, um sie aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Deshalb werden ab 2021 antifeministische Vorfälle als neue Kategorie erfasst.

Was genau damit gemeint ist, wird unter folgendem Link erklärt: https://berliner-register.de/content/antifeminismus

Vorfälle können auf folgenden Wegen gemeldet werden
E-Mail: info@berliner-register.de
Social Media: @RegisterBerlin (Twitter)
Telefon: 0152 04 42 57 46 (Anruf, Signal, Telegram oder SMS)
AnDi-Antidiskriminierungs-App: Android und Apple Store und dort die Meldefunktion nutzen

Oder in jeder Anlaufstelle oder jeder bezirklichen Registerstelle.

Register: