Lichtenberg-Hohenschönhausen

Rassistische Kommentare nach Flüchtlingsheim-Besichtigung

Im Nachgang an den Tag der offenen Tür im Flüchtlingsheim in der Wartenberger Straße kam es in sozialen Netzwerken zu rassistischen Kommentaren, die sich vor allem daran festmachten, dass die Flüchtlinge einen schöneren Spielplatz hätten, als die lokalen Jugendlichen. Es wurde unter anderem geäußert, dass das „scheiß teil“ „gegenüber eine Schule“ stehe, und das „noch lustig“ würde mit „den traumatisierten“. Oft wurde angemerkt, dass „für das eigene Volk kein Geld da“ sei, und dass das keine Flüchtlinge sondern „illegale Zuwanderer“ seien.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-02-09 00:00:00

Rassistische Flugblätter in Rummelsburg

In Rummelsburg wurden Zettel in Briefkästen gesteckt, die behaupteten, dass die HOWOGE in ihren Neubauten eine Einzugsquote von 70% Muslimen hätte und dass damit in den nächsten Jahren mindestens 2000 Muslime einziehen würden. Damit sei der Bau von Moscheen und muslimischen Schulen in der Nachbarschaft verbunden. Dies hätte Einfluss auf die Wertenwicklung der umliegenden Immobilien.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-02-09 00:00:00

Rassische NPD-Flyer in Lichtenberger Briefkästen

In Lichtenberg wurden Flyer mit dem Titel „Asylflut stoppen – Das Boot ist voll“ in Briefkästen gesteckt.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-02-10 00:00:00

NPD-Flyer in der Volkradtstraße

In der Volkradtstraße verteilte die NPD Flyer („Asylflut stoppen – Das Boot ist voll“ und „Jugend packts an“) in Briefkästen.

Quelle: 
VVN-BdA Lichtenberg
Datum: 
2018-02-13 00:00:00

Neonazi-Bedrohung gegen Filmteam

Ein Filmteam dokumentierte eine Aktivistin, die in der Siegriedstraße Aufkleber der Partei „Der III. Weg“ ("Antifabanden zerschlagen", "Kriminelle Ausländer raus", "National, revolutionär, sozialistisch", "Kampf der Rotfront") entfernte. Ein Neonazi, der die Aktion beobachtete und verfolgte drohte mit Gewalt und damit die Kamera zu zerstören. Als sie ihre Aktion abbrachen und später wiederkamen, fanden sie neu geklebte Aufkleber in der Straße.

Quelle: 
Initiative "Hass vernichtet"
Datum: 
2018-02-14 00:00:00

Diskriminierende Wortmeldungen der AfD in der BVV

Die Lichtenberger AfD äußerte sich in mehreren Wortmeldungen abfällig über politische Gegner_innen und rechtfertigte die Holocaust-Mahnmal-Ausführungen Björn Höckes. Ein Verordneter bezeichnete einen Protest gegen die AfD als „Terror“, ein anderer rückte die Protestierenden in die Nähe der NS-Täter. In einem Redebeitrag wurde die nationalsozialistische Massenvernichtung einer „kleinen miesen Clique“ von Verbrechern zugeschrieben. Die nachweisliche Mittäterschaft der deutschen Bevölkerung wurde damit negiert.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-02-15 00:00:00

Rassistische Aufkleber am Betriebsbahnhof Rummelsburg

Am S-Betriebsbahnhof Rummelsburg, in der Dolgenseestr. und der Michiganseestraße wurden 15 Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Asyllobby Terrorhelfer Stoppt Sie!“ gefunden und entfernt.

Quelle: 
Berliner Register
Datum: 
2018-02-19 00:00:00

Hakenkreuz in Friedrichsfelde

In der Straße Alt-Friedrichsfelde 96 wurde ein Hakenkreuz und die Parole „Rudolf Hess das war Mord“ gefunden. Es wurde eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben, die den Schriftzug entfernte.

Quelle: 
B.Z. Berlin, Linke Lichtenberg
Datum: 
2018-02-28 00:00:00

NPD-Facebookseite mit geschichtstrevisionistischen Beiträgen

Die Facebookseite der NPD Lichtenberg wurde im Februar mehrfach für die Bewerbung eines geschichtsrevisionistischen Neonaziaufmarsches in Dresden verwendet. Weitere Beiträge richteten sich in rassistischer Weise gegen Migrant_innen.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-02-28 00:00:00

Rassistische Beiträge auf NPD-Facebookseite

Auf der NPD-Facebookseite fanden sich wieder mehrere rassistische und NS-relativierende Artikel. So wurde eine Karte geteilt, auf der alle Berliner Flüchtlingsheime sowie die Kontaktdaten von Ansprechpersonen vermerkt waren. Die Karte hat laut NPD den Zweck, dass sich Menschen über "ungebetene Gäste sich in Ihrer Nachbarschaft" und die Verantwortlichen der "Überfremdung" informieren können. Zudem wurde zu Demonstrationen zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufgerufen, seit Jahren ein zentrales geschichtsrevisionistisches Thema in der bundesweiten Neonaziszene.

Quelle: 
Lichtenberger Register
Datum: 
2018-01-31 00:00:00

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