Deutsche Widerstandsbewegung

Seit dem 8. Juni 2014 verübte die vermeintliche „Deutsche Widerstandsbewegung“ insgesamt neun Anschläge im Berliner Regierungsviertel. Ziele waren u. a. das Bundeskanzleramt, das Reichstagsgebäude, das Paul-Löbe-Haus mit den Ausschussräumen des Bundestages und die CDU-Zentrale. Am 8. Juli 2015 verübte die Gruppierung erneut einen Brandanschlag auf das Bundeskanzleramt: Ein Mann kletterte mithilfe einer Strickleiter über den Zaun des Bundeskanzleramtes und warf einen Brandsatz in Richtung des Gebäudedaches. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest, als er auf einem Fahrrad flüchten wollte. Wie die Polizei bekanntgab, handelte es sich um einen namentlich nicht genannten Musiklehrer aus Steglitz. Der geständige Täter beging wenige Tage später in der U-Haftanstalt Moabit Selbstmord. Nun ermittelt die Polizei, ob die imaginäre Gruppierung nur aus diesem Einzeltäter bestand. Zu größeren Bränden kam es nie, auch wurde niemand verletzt. Oft erloschen die Brandsätze von selber und hinterließen nur leichte Verrußungen der Glas- oder Betonfassaden und Beschädigungen auf dem Gehweg. (http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/07/festgenommener-gesteht-...)