Deutsche Reichsbürgerbewegung

Die so genannte "Reichsbürgerbewegung" gründete sich in den achtziger Jahren. Sie ist in Berlin durch mehrere Kleingruppen vertreten, außerdem führte die Bewegung in der Bundeshauptstadt wiederholt „Großveranstaltungen“ durch. Die Reichsbürgerbewegung glaubt, dass das „Deutsche Reich“ fortbesteht, wobei nicht immer klar ist, ob damit das Kaiserreich oder das Dritte Reich gemeint ist. Folglich bestreitet sie der Bundesrepublik Deutschland jedwede Existenzberechtigung. Außerdem leugnet sie den Holocaust. Die verschiedenen Anhänger dieser Bewegung vertreten z. T. krude Verschwörungstheorien. Die Aktionen der Reichbürgerbewegung richten sich vorwiegend gegen den Staats- und Behördenapparat und seine Repräsentanten. Allerdings kam es in Berlin 2012 auch schon zu islamophoben Drohbriefen gegen mehrere Moscheen. Im gleichen Jahr wurde ein Mitglied der Bewegung in Neukölln wegen Sprengstoffbesitzes festgenommen.