Bürgerbewegung Pro Deutschland/Pro Berlin

Erstmals öffentlich in Erscheinung trat die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland mit ihrem regionalen Ableger Pro Berlin 2006 in Pankow. Damals unterstützte sie die Bürgerinitiative gegen den Moscheebau der Ahmadiyya-Gemeinde. Seit 2008 trat sie kaum noch in Erscheinung. 2011 versuchte sie im Rahmen der Wahlen wieder verstärkt durch Propagandaaktivitäten für sich zu werben. Dabei fokussierte sie sich auf eine antimuslimische Propaganda. So „warnte“ sie beispielsweise vor einer angeblichen Gefahr der „Islamisierung der deutschen Gesellschaft“. Weiter forderte sie die Abschiebung von „kriminellen Ausländern“ und sprach sich gegen den Bau von Moscheen aus. Bei den letzten Abgeordnetenhauswahlen 2011 kam sie in Berlin-Pankow auf 1,1 Prozent der Stimmen. 2012 trat Pro Berlin in Pankow kein einziges Mal in Erscheinung.