Anlaufstellen

Die einzelnen bezirklichen Register bestehen aus einer zentralen Koordinierungsstelle sowie aus Anlaufstellen. Die Koordinierungsstelle rechechiert, analysiert und publiziert rechte und diskriminierende Vorfälle und leistet Öffentlichkeitsarbeit. Anlaufstellen sind dezentrale Einrichtungen, an die diskriminierende Beobachtungen und Erfahrungen gemeldet werden können. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit den Anlaufstellen zusammen und fasst deren Meldungen zusammen.

Register haben das Ziel, eine möglichst genaue Chronologie über rechtsextreme und diskriminierende Vorfälle zu führen. Hierbei unterstützen Anlaufstellen sie. Register sensibilisieren Anwohner*innen und Akteur*innen für rechtsextreme und diskriminierende Vorfälle und Propaganda und regen zum Engagement für Demokratie und Gleichberechtigung an. Anlaufstellen nehmen hierbei eine Multiplikationsfunktion ein.

Es gibt zwei Arten von Anlaufstellen: interne und öffentliche.

  • Interne Anlaufstellen werden nicht veröffentlicht und nehmen nur Meldungen von Ihren Nutzer*innen, Besucher*innen oder Mitgliedern auf.
  • Öffentliche Anlaufstellen werden in den Öffentlichkeitsmaterialien der Register mit Kontaktdaten genannt und Zeug*innen sowie Betroffene können bei ihnen Vorfälle melden.

Kiezbüros, Vereine, Projekte und Initiativen können eine Anlaufstelle werden.