Chronik

  • 21. August 2017
    In der Köpenicker Grünstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Defend Europe" und einem abgebildeten Maschinengewehr entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. August 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in der Karower Chaussee und Am Lindeberger Weg geflüchtetenfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Politiker haften für ihre Flüchtlinge" und waren mit Zentralversand unterschrieben. Dieser ist ein rechter online Versand und bietet laut Eigenbeschreibung alles für den "NS'ler".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 21. August 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Sulzfelder Straße NPD Aufkleber mit dem Slogan "Sommer Sonne NPD" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bunte Kuh e.V.
  • 19. August 2017
    Im Ortsteil Pankow in der Florastraße vor einem Jugendzentrum hielt am Abend gegen 20:00 Uhr ein Auto (rot). Der Beifahrer zeigte den Hitlergruß und rief "Sieg heil". Das Auto fuhr weiter in Richtung Wollankstraße und hatte auf der hinter Seite eine "schwarze Sonne". Die "schwarze Sonne" besteht aus zwölf Sig-Runen und als Vorbild gilt das Bodenurnament in der Wewelsburg, dass von der SS entwurfen wurde.
    Quelle: EAG
  • 19. August 2017
    In der Grünberger Straße werden vereinzelt Aufkleber mit dem Slogan „NAZI KIEZ – Marzahn Hellersdorf“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. August 2017
    Im Ortsteil Pankow wurde auf der Prenzlauer Prommenade auf der Rückseite eines großen Wahlplakataufstellers der Slogan "Merkel muss weg" in schwarzer Schrift gesprüht. Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden seit 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an deren Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: NEA
  • 18. August 2017
    Im Ortsteil Weißensee zwischen den Tram Stationen Indira-Ghandi-Straße und Albertinen Straße wurden Plakate und Aufkleber entdeckt und entfernt, die zum neonazistischen "Heß"-Gedenkmarsch aufriefen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: NEA
  • 17. August 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in der Walter-Friedrich-Straße und in der Karower Chaussee Plakate mit dem Slogan "NS Area" aufgehangen. Unter den Schriftzug waren Hammer und Schwert abgebildet, dies waren Zeichen des "nationalrevolutionären" Flügels der NSDAP.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 17. August 2017
    Im Ortsteil Blankenburg wurden im Bereich des Blankenburger Dorfangers zahlreiche Wahlplakate der CDU mit Aufklebern von der Partei "Alternative für Deutschland" versehen. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: CDU. Pankow
  • 17. August 2017
    Am 17. August 2017 wurden in Charlottenburg Flugblätter verteilt, die zum neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Twitter @lutzeBerlin 17.08.17
  • 17. August 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Blümchenviertel ein Flyer entdeckt, der den Islam als eine gewaltvolle Religion darstellt. Der Flyer benennt die Verfolgung von Christen weltweit und sieht die Ursache im Islam. Auf der Rückseite werden Bilder von Enthauptungen von Menschen dargestellt. Die Bilder sollen suggerieren, dass der Islam eine gewaltvolle und -durchführende Religion ist. Die Rückseite trägt den Titel "Hier werden Christen abgeschlachtet" und es wird in gehäufterweise und in roter Schrift das Wort "Islam" abgedruckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. August 2017
    In der Schnellerstraße in Schöneweide sind etliche Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Unter anderem viele von einer "Kameradschaft Güstrow". Abgebildet ist eine brennende Israel-Fahne mit dem Zusatz "Antisemiten kann man nicht verbieten".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. August 2017
    Auf dem Kaisersteg in Schöneweide wurden mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt und entfernt. Unter anderem waren es Hakenkreuze, "Anti-Antifa"-, "Defend Europe"-, "Fuck Multikulti"- sowie "Fuck USrael"- und "White Pride"-Schmierereien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. August 2017
    Im U-Bhf. Schloßstraße werden Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern steht in arabisch und deutsch „Geht nach Hause“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2017 wurden in der Güntzelstraße in Wilmersdorf diverse rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern stehen die Parolen „Burkafreie Zone“ und „Deutschland zuerst! Kämpfe für dein Land“. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Antifa-Recherche Südwest
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2017 wurde in der Katharinenstraße in Halensee drei recihsideologische Aufkleber entdeckt, die gegen den politischen Gegner gerichtet waren.
    Quelle: Register CW
  • 16. August 2017
    Am 16. August 2016 lag in der Schloßstraße, Ecke Horstweg in Charlottenburg ein Stapel christlich-missionarischer Flugblätter. Darunter befanden sich einzelne Schriften, die darüber hinaus gehend ein Verbot der islamischen Religionsausübung in Deutschland forderten. Dabei wurde an die Vermutung der "Islamisierung Europas" angeknüpft.
    Quelle: Register CW
  • 16. August 2017
    Im Ortsteil Karow wurden Plakate die zu dem neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen entdeckt. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. August 2017
    Im Ortsteil Karow wurde eine neonazistische Schmiererei mit dem Slogan "NS-Zone" (= nationalsozialistische Zone) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. August 2017
    Am Luisenhain in Köpenick wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Defend Europe" und einem abgebildeten Maschinengewehr entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. August 2017
    Auf einem SPD-Wahlplakat zur Bundestagswahl wird ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesem wird zu einer Neonazi-Demonstration für den verstorbenen Naziverbrecher Rudolf Hess aufgerufen.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 14. August 2017
    Auf einer Friedhofsmauer in der Köllnischen Vorstadt (Köpenick) wurde eine Sprüherei mit positivem Bezug auf Rudolf Heß entdeckt. Die Sprüherei dient zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. August 2017
    Auf beiden Seiten des Kaiserstegs in Schöneweide wurden Sprühereien mit positivem Bezug auf Rudolf Heß entdeckt. Die Sprühereien dienen der Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. August 2017
    Auf der Mauer der Kita am Griechischen Park, der Eingangstür der Kirche in der Antoniuskirchstraße sowie am Rewe und Aldi in direkter Nähe in Oberschöneweide wurden Sprühereien mit positivem Bezug auf Rudolf Heß entdeckt. Die Sprühereien dienen der Mobilisierung zu einem bundesweiten Neonazi-Aufmarsch am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. August 2017
    Auf der Karl-Marx-Straße, Ecke Flughafenstraße wird eine Person, die einen Rock trägt, pejorativ als "so'n richtiger Homo" beschimpft.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 14. August 2017
    An einem Geschäft, das sich auf der Karl-Marx-Straße befindet, wird ein ins Fenster geritztes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. August 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Plakate, u.a. in der Bushaltestelle Theodor-Brugsch-Straße und Nerthusweg, entdeckt, die zu dem neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 13. August 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch und Karow wurden Wahlplakate verschiedener Parteien beschmiert und zerstört. Dies betraf u.a. Wahlplakate von DIE LINKE, SPD, CDU und FDP. Auf ein Großplakat von DIE LINKE wurde "NS" (= Nationalsozialismus) und ein Hakenkreuz geschmiert. Ein weiteres Plakat von DIE LINKE wurde mit dem Schriftzug "NPD" versehen. Weitere Plakate der genannten Parteien wurden mit schwarzer Farbe teilweise unkenntlich gemacht oder komplett zerstört. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow, CDU. Pankow, albatros gGmbH
  • 12. August 2017
    Am 12. August 2017 fanden sich auf dem U-Bahnhof Adenauerplatz in Charlottenburg Aufkleber der Alternative für Deutschland. Sie wurden entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 12. August 2017
    Im Ortsteil Pankow führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in der Breite Straße (vor dem Rathaus Center) einen Infostand im Zeitraum von 10-12:30 Uhr durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. August 2017
    Am Sterndamm in Johannisthal wurde wieder ein Aufkleber mit der Aufschrift "Mord an Rudolf Hess! Gebt die Akten frei!" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber diesen zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2017
    Auf dem Gleis der S-Bahnstation Hermannplatz macht eine ältere Frau, an einen wartenden Fahrgast gewandt, einen rassistischen Kommentar.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. August 2017
    In der Nacht zum 11. August 2017 wurden in Charlottenburg Plakate gehängt, die zum neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Twitter @lutzeBerlin 11.08.17
  • 11. August 2017
    In Lichtenrade und Tempelhof werden mehrere Aufkleber gefunden, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch für den verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß am 19.08.17 in Spandau mobilisieren.

    Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängniszelle in Spandau das Leben nahm.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. August 2017
    Im Ortsteil Karow wurden u.a. am S-Bahnhof, aber auch an verschiedenen Stellen im Ortsteil selber, Plakate der JN endteckt. Diese trugen den Slogan "Ausbildung statt Überfremdung".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. August 2017
    Am 10. August wird festgestellt, dass ein Wahlplakat Der Linken am Fehrbelliner Platz, Ecke Hohenzollerndamm (Südostseite) mit dem unter Neonazis und Neuen Rechten beliebten Wort "Linksfaschisten" beschmiert wurde.
    Quelle: Register CW
  • 10. August 2017
    Auf der Schloßstraße werden Dutzende Aufkleber der 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. August 2017
    Gegen 15.30 Uhr werden in der Fritz-Reuter-Allee, Ecke Stavenhagener Straße mehrere Plakate und Aufkleber entdeckt, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch für den verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß am 19. August in Spandau mobilisieren. Bei mindestens einem der Plakate wurde der Kleber mit Glasscherben gespickt, um eine Entfernung zu erschweren.
    Quelle: Berliner Woche 10.08.2017
  • 10. August 2017
    In der Oderstraße wurden Ausgaben des AfD-nahen „Deutschland Kuriers“ gesteckt. Die Zeitung, die ab Mitte Juli in Berlin verteilt wurde, enthält unter anderem hetzerische Artikel gegen Mitglieder der Bundesregierung, schürt Angst vor weiteren Einwanderern und bringt die „Ehe für Alle“ wahrheitswidrig mit der muslimischen Vielehe in Verbindung.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 9. August 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Parkstraße (Höhe Hausnummer 15) ein in die Fasse geritztes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 9. August 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Kastanienallee (Höhe Hausnummer 9) bei einem Theater eine rassistische Schmiererei entdeckt. An einer roten Tür war der Schriftzug "Nafri" angebracht wurden. Die Bezeichnung war ursprünglich eine Polizei interne Bezeichnung einer Gruppe von Intensivtätern. Im öffentlichen Diskurs findet seit Bekanntwerden dieser Abkürzung, durch die Verwendung dieser, eine Gleichsetzung von Menschen aus einer geographischen Region mit Straftaten statt. Diese beruht auf rassistisch, koloniale Denk- und Handlungsweisen.
    Quelle: NEA
  • 9. August 2017
    An der Kreuzung Malteserstraße/ Emmerichstraße werden Hakenkreuze und die Parole „Nazi Kiez“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2017
    Am 9. August 2017 wurden an der Kantstraße, Ecke Fasanenstraße in Charlottenburg mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt. Sie waren bei der Jüdischen Gemeinde geklebt worden. Die Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2017
    In einer öffentlichen Bibliothek in Kreuzberg kam es zu einem rassistisch motivierten Vorfall. Ein weißer Mann, der gerade dabei war sich Adolf Hitlers Buch 'Mein Kampf' auszuleihen, pöbelte am Ausleihschalter eine Schwarze Frau grundlos an. Als diese entgegnete, sie ließe sich so ein Verhalten nicht gefallen, entgegnete der Mann in Bezug auf die Frau, mit 'so etwas' wolle er nichts zu tun haben."
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. August 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei "III.Weg" entdeckt. Dieser trug den Titel "Asylflut stoppen! Auch in unserer Region".
    Quelle: albatros gGmbH
  • 8. August 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurde am Hamburger Platz eine Wahlwerbung der SPD mit antimuslimisch-rassistischer Schmiererei versehen. Diese trug den Slogan "Islam stoppen!" und das Parteizeichen der SPD wurde unkenntlich gemacht und darüber "AfD" geschmiert.
    Quelle: NEA
  • 8. August 2017
    Am Vormittag wurden an der Kreuzung Heinrich-Heine-Straße Ecke Annenstraße drei bis vier Wahlplakate der „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ (BüSo) entdeckt. Weiterhin wurde bekannt, daß Kreuzberg flächendeckend (vorallem 61) mit Wahlplakaten der Büso "versorgt" wurde. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. August 2017
    In unmittelbarer Umgebung der Alice-Salomon-Hochschule werden Dutzende neonazistische Plakate und Aufkleber entdeckt. Auf den Plakaten wird in der Aufmachung eines polizeilichen Fahndungsaufrufs die angebliche Ermordung des Nazi-Verbrechers Rudolf Hess behauptet. Die Rudolf-Hess-Plakate werden in meheren Bezirken festgestellt. Auf einigen der unterschiedlichen Aufkleber wird für den sog. Hess-Gedenkmarsch im August mobilisiert, auf anderen für eine geplante Neonazi-Demonstration ("Deutsche Kieze schaffen") in Hellersdorf.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 7. August 2017
    Im Ortsteil Karow wurden Plakate entdeckt, die zu dem neonazistischen "Heß-Gedenkmarsch" aufrufen. Sie trugen den Slogan "Mord verjährt nicht" und riefen zu der Demonstration am 19. August in Spandau auf. Der NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in der Neonazi-Szene ein Mythos, da er sich 1987 in seiner Gefängingszelle in Spandau das Leben nahm. Das Plakatieren war Teil einer berlinweiten, koordinierten Aktion, die u.a. auch in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick stattfand.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. August 2017
    Am Hermannplatz, in Höhe der Kreuzung Kottbusser Damm und Weserstraße, trägt ein etwa 50-jähriger Mann ein T-Shirt der rechten Marke Thor Steinar.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. August 2017
    Rund um den U-Bahnhof Rudow werden mehrere Plakate entdeckt und unkenntlich gemacht, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch am 19. August in Spandau mobilisieren. Die Plakate sind als polizeiliche Fahndung gestaltet und behaupten die Ermordung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß. Heß, der 1987 in einer Spandauer Gefängniszelle Suizid beging, hat in der extrem rechten Szene den Status eines Märtyrers inne.

    Die Anbringen der Rudolf-Heß-Plakate ist Teil einer berlinweiten, koordinierten Aktion, die u. a. auch in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick stattfand.
    Quelle: Galerie Olga Benario
  • 6. August 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Islam stoppen AfD wählen!" beschmiert. Ausserdem wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2017
    Im Bereich der Apfelwicklerstraße in Biesdorf werden mehere gesprühte Schriftzüge entdeckt, die an den verstorbenen Naziverbrecher Rudolf Hess erinnern. Dabei wird unter anderem auch Rache für seine angebliche Ermordung gefordert.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 6. August 2017
    Am S-Bhf. Schöneweide weist ein Schild auf das "Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit" hin. Darunter wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt, der suggeriert, das Gedenken an den Nationalsozialismus und dessen Opfer würde der BRD schädigen. Als die Melderin die Schmiererei fotografierte brach ein nahestehender betrunkener Mann in antisemitische Hasstiraden aus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2017
    Auf dem Wuhlenwanderweg in der Nähe des S-Bhf. Köpenick wurde eine Sprüherei entdeckt mit der Aufschrift "Rache für Hess" entdeckt. Die Sprüherei dient zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2017
    Am Luisenhain in Köpenick wurden fünf Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2017
    Eine Gruppe von SPDler_innen, die am Großberliner Damm in Johannisthal Wahlplakate aufgehängt haben, wurden von einem vorbeifahrenden Fahrradfahrer beschimpft mit der Äußerung: "Hier wird AfD gewählt!". Dabei zeigte er den sogenannten Hitlergruß.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2017
    An den S-Bhf. Adlershof, Grünbergallee, Altglienicke und Grünau wurden gefälschte Hinweisplakate der Polizei gefunden, die ein Bild von Rudolf Heß zeigen. Sie beinhalten einen Zeugenaufruf und sind mit „Mord in Berlin-Spandau“ betitelt. Die Plakate dienen zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Tagespresse
  • 6. August 2017
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren hauptsächlich von der JN und NPD. Darüberhinaus wurde auch ein Aufkleber mit dem Slogan "Merkel muss weg" entdeckt. In Berlin fanden seit 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an deren Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. August 2017
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden auf der Grabbealle (B96) verschiedenste Aufkleber von "Ein Prozent". "Ein Prozent" ist eine rechtspopulistische NGO. Die Aufkleber hatten u.a. geflüchtetenfeindliche oder antimuslimisch-rassistische Motive.
    Quelle: Twitter Berliner Register
  • 6. August 2017
    Am Innsbrucker Platz wird die Parole „Kill AFA“ entdeckt. „AFA“ steht für Antifaschist_innen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. August 2017
    An der U8 in Kreuzberg wurde ein Aufkleber der JN entdeckt. Dabei handelt es sich um "Die jungen Nationaldemokraten", die offizielle Jugendorganisation der rechtsextremen NPD.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. August 2017
    Im Bereich der Bushaltestelle Kaulsdorf-Nord wird ein Aufkleber entdeckt auf dem zu einer geplanten Neonazi-Demo ("Deutsche Kieze schaffen") in Hellersdorf aufgerufen wird. In den folgenden Tagen werden die gleichen Aufkleber an mehreren Orten im Bezirk festgestellt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 5. August 2017
    Die NPD hat am Samstag, den 5. August, in ihrer Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße in Köpenick, ihr Sommerfest gefeiert. Dabei standen mehrere größere Gruppen von Neonazis vor dem Haus. Reden und Sprechchöre waren auch außerhalb des Veranstaltungsorts gut zu hören.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. August 2017
    Vo dem Rewe in Spindlersfeld wurde eine rassistische Schmiererei an einem Laternenpfahl entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. August 2017
    Am 5. August führten die Identitären eine Flyeraktion im großen Einkaufzentrum Alexa am Alexanderplatz durch. Sie warfen von der oberen Etage hunderte Flyer mit u.A. folgenden Aufschriften ab: "Integration ist eine Lüge!" und "Hilf mit, den großen Austausch zu stoppen!".
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. August 2017
    Am 4. August 2017 um 22.30 Uhr machten fünf Männer im Alter von 23, 34, 35, 50 und 57 Jahren auf dem Theodor-Heuss-Platz in Westend einem Polizisten den Hitlergruß. Dazu stellten sie sich in Reihe auf und riefen "Sieg heil".
    Quelle: Polizei Berlin #1752 05.08.17
  • 4. August 2017
    Am Hermann-Ehlers-Platz werden drei und in der Düppelstraße diverse Aufkleber der 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. August 2017
    An der Kreuzung Fregestraße/Hedwigstraße wird die gesprühte Parole „Refugees Welcome“ entdeckt. An der gleichen Kreuzung wurde über einen kompletten Stromkasten weiterhin „Nazi Zone 88“ gesprüht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. August 2017
    Zwei NPD Aufkleber wurden an der Kreuzung Michael-Brückner-Straße Ecke Brückenstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2017
    Am U-Bahnhof Rathaus Neuköll zeigt ein Mann gegen 18 Uhr insgesamt drei Schilder mit antisemitischem Inhalt. Auf den Schildern ist z. B. die Formulierung "NAZI NAtionalistische ZIonisten" zu lesen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. August 2017
    Zwischen der Breite Straße und dem S-Bahnhof Pankow wurden Aufkleber entdeckt und entfernt, die Anti-Nazi-Aktivist*innen als "asozial", "nutzlos" und "arbeitsscheu" betitelten.
    Quelle: EAG
  • 3. August 2017
    In der Lea-Grundig-Straße in Marzahn wird (mindestens) eine Postkarte der rechten Gruppe "Wir für Deutschland" entdeckt auf der zu einer Demonstration am 9. September in Berlin aufgerufen wird.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 3. August 2017
    Unter den Eichen, an einem Briefkasten am Breitenbachplatz und an diversen Verteilerkästen werden Dutzende neue Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. August 2017
    Am 03.08.17 gegen 14.15 Uhr wurde ein Mann der mit seinen zwei Kindern die Viktoriastraße entlang lief, von zwei Männern von der gegenüberliegenden Straßenseite aus rassistisch beschimpft und beledigt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 2. August 2017
    In Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "... unser Signal gegen Überfremdung" (TDDZ), "Der-Dritte-Weg" (III. Weg), "Rudolf Heß Gedenkwochen" (Spreelichter) oder "Ausbildung statt Überfremdung" (JN).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. August 2017
    In Kreuzberg lief am Nachmittag gegen 16:30 Uhr ein Mann (zwischen 40 und 50 Jahre), voraussichtlich aus dem Trinkermilieu, mit einer Bierflasche in der Hand über den Oranienplatz und rief „Sieg Heil!“ und „Ausländer raus!“. Er ging weiter seinen Weg in die Oranienstraße. Keine*r die*der Passant*innen reagierte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. August 2017
    In der Nähe vom Antonplatz werden Aufkleber entdeckt und entfernt, die Anti-Nazi-Aktivist*innen als "asozial", "nutzlos" oder "arbeitsscheu" betiteln.
    Quelle: NEA
  • 2. August 2017
    In der Pannierstraße beleidigen zwei alkoholisierte Männer im Alter von 28 und 44 Jahren kurz vor Mitternacht einen unbekannten Mann rassistisch und bedrängen ihn körperlich. Als zwei Passant*innen einschreiten, lassen die beiden Männer von dem Betroffenen ab.

    Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1736, Berliner Morgenpost 3.08.2017, Tagesspiegel 3.08.2017
  • 2. August 2017
    Eine 34-Jährige und ihr gleichaltriger Begleiter beobachten kurz vor Mitternacht aus dem Auto heraus, wie zwei Männer einen anderen in der Pannierstraße rassistisch beleidigen und bedrängen. Daraufhin halten die beiden Zeug*innen an und fordern die 28 und 44 Jahre alten Männer auf, von dem Unbekannten abzulassen. Die beiden alkoholisierten Angreifer beschimpfen die Helfer*innen und fordern sie auf, sich zu entfernen. Die 34-Jährige wird gegen die Brust geschlagen, ihrem 34-jährigen Begleiter wirft einer der Angreifer eine Glasflasche gegen den Kopf. Beide Helfer*innen tragen Verletzungen davon. Durch einen weiteren Flaschenwurf wird die Heckscheibe des Autos der Helfer*innen beschädigt. Als die beiden Angreifer flüchten wollen, halten weitere Passant*innen diese bei zum Eintreffen der Polizei fest.

    Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1736, Berliner Morgenpost 3.08.2017, Tagesspiegel 3.08.2017
  • 2. August 2017
    In Zehlendorf-Mitte werden diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. August 2017
    In der Muthesiusstraße und rund um den Bahnhof Botanischer Garten werden diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung und von BärGiDa entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. August 2017
    Im Neuköllner Ortsteil Gropiusstadt werden mehrere Plakate entdeckt, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch am 19. August in Spandau mobilisieren. Unter der Überschrift "Mord verjährt nicht" ist das Konterfei des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß zu sehen. Heß, der 1987 in einer Spandauer Gefängniszelle Suizid beging, hat in der extrem rechten Szene den Status eines Märtyrers inne.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. August 2017
    Im Neuköllner Ortsteil Buckow sind mehrere Plakate angebracht, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch am 19. August in Spandau mobilisieren. Unter der Überschrift "Mord verjährt nicht" ist das Konterfei des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß zu sehen. Heß, der 1987 in einer Spandauer Gefängniszelle Suizid beging, hat in der extrem rechten Szene den Status eines Märtyrers inne.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. August 2017
    Im Neuköllner Ortsteil Britz werden mehrere Plakate entdeckt, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch am 19. August in Spandau mobilisieren. Unter der Überschrift "Mord verjährt nicht" ist das Konterfei des NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß zu sehen. Heß, der 1987 in einer Spandauer Gefängniszelle Suizid beging, hat in der extrem rechten Szene den Status eines Märtyrers inne.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. August 2017
    Am Sterndamm in Johannisthal wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Mord an Rudolf Hess! Gebt die Akten frei!" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber diesen zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. August 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurden an der Tram-Haltestelle Indira-Ghandi-Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" oder hatten den Slogan "Merkel muss weg", der auf die rechte Demonstration in Berlin-Mitte hinweißt, die seit 2016 durchgeführt wird.
    Quelle: NEA
  • 1. August 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Fehrbelliner Straße (Höhe Hausnummer 93) eine homofeindliche Schmiererei entdeckt. Diese trug den Slogan "No Homo".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Juli 2017
    Am Abend fand eine Demonstration mit ca. 25-30 Menschen von Bärgida statt.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 31. Juli 2017
    Die Lichtenberger NPD veröffentlichte auf ihrer Facebookseite etliche Artikel, die gegen andere Parteien oder Linke gerichtet waren. Vor allem die Kanzlerin war Ziel von Attacken, vor allem bezogen auf die Flüchtlingspolitik. Ein Bericht beschrieb die extrem rechte „Merkel muss weg“-Demonstration in Berlin-Mitte. In einem Kommentar wurden Arbeitslager für Linke gefordert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2017
    Die NPD-Tarnseite „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“ postete im Juli fast täglich rassistische Beiträge, die sich vorrangig gegen Flüchtlinge richtete. Dabei wurde von „Einwandererterror“, „Asylflut“ und einem „Multikulti Pulverfass“ geschrieben. Weitere Beiträge richteten sich politische Gegner_innen, wie Linke und die CDU.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Michelangelo-Straße rund um die Kreuzung Berliner Allee Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen u.a. den Slogan "Unsere Heimat, Unsere Werte".
    Quelle: NEA
  • 31. Juli 2017
    Am 31.07. wurden am Hauptbahnhof 6 Aufkleber von rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt. Inhalte waren: „Bitte flüchten Sie weiter“, „Merkel muss weg“ und Aufkleber von den Identitären.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 31. Juli 2017
    Am 31. Juli 2017 wurden in Charlottenburg in der Hardenbergstraße Sticker der rechtsextremen Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Antifa Plus 31.07.17
  • 31. Juli 2017
    Im Thannerpfad wird ein Plakat, welches für den Heß-Marsch wirbt, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Juli 2017
    In der Hüningerstraße wird ein Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Juli 2017
    In der Leichhardtstr. Ecke Boltzmannstr. wird an einer Laterne ein gesprühtes "Nazi Zone" entdeckt sowie weitere Parolen auf einem Stromkasten in der Leichhardtstr.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Juli 2017
    An der Schorlemmer Allee in Zehlendorf und in der Königin-Luise-Straße zwischen Dahlem Dorf und Eingang Botanischer Garten wird ca. ein Dutzend Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Juli 2017
    In der Schloßstraße Ecke Muthesiusstraße werden diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Juli 2017
    Hauptthema der Facebookeinträge der NPD Neukölln im Juli ist die wiederholte Unterstellung, dass Geflüchtete kriminell seien. Mit dieser These wird die Forderung der Partei nach einem Einreisestopp und Massenabschiebungen begründet. In diese Argumentation reiht sich auch ein Post zum Jahrestag des rassistischen Pogroms in Rostock-Lichtenhagen ein: In Form einer Täter-Opfer-Umkehr werden die angegriffenen Geflüchteten und Migrant*innen selbst für die Ereignisse in Rostock 1992 verantwortlich gemacht. Ein weiteres Thema ist die anstehende Bundestagswahl.Neben verbalen Angriffen in Richtung CDU/CSU und AfD geht es um die Nichtzulassung der NPD Berlin zur Bundestagswahl 2017. Für letztere sei eine behauptete "BRD-Scheindemokratie" verantwortlich. An anderer Stelle wird in ähnlich verschwörungstheoretischer Manier verbreitet, dass die "BRD-Regierung nur aus unfähigen Marionetten besteht" und die BRD nicht souverän sei. Anlässlich der G20-Proteste in Hamburg wird außerdem gegen politische Gegner*innen gehetzt.
    Quelle: Facebookseite der NPD Neukölln
  • 30. Juli 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden rund um den S-Bahnhof Eberswalder Straße verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Europa, Jugend, Reconquista" (Identitäre Bewegung), "Festung Europa macht die Grenzen dicht!" (Identitäre Bewegung), "Merkel muss weg" (regelmäßige rechte Demonstration in Berlin), etc. Darüber hinaus wurde eine Werbetafel mit einem antimuslimisch-rassistischen Zettel kommentiert. Die Werbetafel wies auf die Religionsfreiheit des Grundgesetzes Art.4 (1) & (2) hin. Der Zettel enthielt verschiedenste antimuslimisch-rassistische Passagen.
    Quelle: NEA
  • 30. Juli 2017
    Die Bushaltestelle Hasselwerderstraße wurde mit der Aufschrift "Kanacken raus" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Juli 2017
    Am S-Bahnhof Hirschgarten ist ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Juli 2017
    Nachdem eine Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern und einem anderen Mann sich aus der Bus-Linie N65 auf den Köllnischen Platz verlagert hat (die beiden Männer hätten den anderen Mann aus dem Bus gezogen) kam plötzlich ein Unbekannter Vierter dazu, schlug die beiden jüngeren Männer und beleidigte sie rassistisch. Die beiden jungen Männer mussten anschliessend wegen Verletzungen am Kopf und am Oberkörper im Krankenhaus behandelt werden. Das ganze geschah gegen 2 Uhr in der Nacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Juli 2017
    8 Aufkleber mit der Aufschrift „Die Demokraten bringen uns den Volkstod" wurden entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Juli 2017
    In Wannsee wurden 2 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. Juli 2017
    Im Süden Neuköllns werden mehrere Plakate und Aufkleber gefunden, die zu einem bundesweiten Neonaziaufmarsch für den verstorbenen NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß am 19. August in Spandau mobilisieren. Die Plakatslogans lauten beispielsweise "Mord verjährt nicht" und "Rache für Heß". Zusätzlich wird in Rudow ein Straßenschild des Pfarrer-Heß-Weges mit "Rudolf-Heß-Weg" überklebt.

    Heß, der 1987 in einer Spandauer Gefängniszelle Suizid beging, wird in der extrem rechten Szene als Märtyrer glorifiziert.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Register Neukölln
  • 28. Juli 2017
    An der Bushaltestelle Leonorenstr./Siemensstraße wurde ein Sitzplatz mit den Worten "Islam raus" beschmiert.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 28. Juli 2017
    Ein Mann hat am Abend in Grünau einen 22-Jährigen rassistisch beleidigt. Der Rassist hat den jungen Mann an einer Supermarktkasse erst angepöbelt, dann kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der beide Männer leicht verletzt wurden.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 28. Juli 2017
    In der Nähe des Rewes in Johannisthal wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Mord an Rudolf Hess! Gebt die Akten frei!" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber diesen zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Juli 2017
    In der Frege- und Stierstraße wurde die Parole „Antifanten vergasen“ entdeckt und entfernt. Es wurde außerdem ein Hakenkreuz in der Fregestraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 27. Juli 2017
    Am höchsten Punkt der Müggelberge wurde auf eine Holzabsperrung „Merkel muss weg!“ geritzt. Es wurde inzwischen unkenntlich gemacht. Bei dem Slogan "Merkel muss weg" handelt es sich nicht um eine bloße oppositionelle Haltung, sondern um den Namen von Kampagnen der extremen Rechten seit etwa 2015. Merkel steht dabei als Symbol für eine offene Gesellschaft und Willkommenshaltung gegenüber Geflüchteten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juli 2017
    In Zehlendorf wurden 12 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 27. Juli 2017
    Auf der Skalitzer Straße werden mehrere Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Juli 2017
    In der der Nacht vom 25.07. auf den 26.07.17 wurde der Infokasten der Stolpersteininitiative Friedenau in der Stierstraße großflächig antisemitisch beschmiert. Mit gelber Farbe wurde das Wort "LÜGE" auf den Infokasten geschrieben.

    In der Vergangenheit wurden in Friedenau immer wieder Stolpersteine, die an ermordete jüdische Menschen erinnern, beschmiert und zerstört. Auch eine der Aktivistinnen der Stolpersteininitiative wurde immer wieder Opfer von Bedrohung und Droh- und Hassmails.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. Juli 2017
    In den Abendstunden hängten Aktive der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" ein Transparant an ein Haus in der Immanuel-Kirch-Straße im Prenzlauer Berg. Sie thematisierten die Seenot-Rettungs-NGO - Sea-Watch. In den Argumenten von rechten und rechtsextremen Gruppierungen stellen Seenot-Rettungs-NGO's im Mittelmeer, Organisationen dar, die "Menschenhandel" betreiben. Sea-Watch steht seit längerem im Fokus der rechten Gruppierung "Identitären Bewegung".
    Quelle: moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Juli 2017
    In der Altstadt von Köpenick ist ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kamerad Wessel, wir rächen dich!" vom "NW-Berlin" entdeckt und entfernt worden. Horst Wessel war Sturmführer der SA und ist, nachdem er von der KPD ermordet worden ist, zum Märtyrer stilisiert worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juli 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Fähre in Baumschulenweg wurde mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug "Nazi-Kiez" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juli 2017
    In Johannisthal wurden mehrere extrem rechte Aufkleber (Identitäre Bewegung; Kollektiv 56) in der Nähe des Rewes am Sterndamm entdeckt und entfernt. Unter anderem waren auch Aufkleber mit der Aufschrift "Mord an Rudolf Hess! Gebt die Akten frei!" dabei. Die Aufkleber diesen zur Mobilisierung eines Bundesweiten Neonazi-Aufmarsches am 19. August in Spandau. Vor 30 Jahren hatte sich der verurteilte Kriegsverbrecher in seiner Haftanstalt im Bezirk Spandau das Leben genommen. Seitdem verbreiten Neonazis die verschwörungsideologische Behauptung, Heß sei durch die Alliierten ermordet worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juli 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Saarbrücker Straße, Prenzlauer Allee bis zur Torstraße wurden Aufkleber mit dem Slogan "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt. In Berlin fanden seit 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an deren Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: NEA
  • 24. Juli 2017
    Im Ortsteil Mitte an der Kreuzung Torstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße wurde ein Werbeplakat zerstört, auf dem ein Mann mit Dessous abgebildet war.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. Juli 2017
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde, in der Heinrichstraße und am Kaufland in der Sewanstraße wurden mehrere großflächige Schriftzüge mit Bezug auf den Todestag des Hitler-Stellvertretes Rudolf Hess festgestellt worden. Unter anderem „Rudolf Hess, gebt die Akten frei“, „Märtyrer des Friedens“, „Nazi Kiez“ und „Demokratie ist eine Lüge“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2017
    Im Vorfeld des CSDs in Berlin am 22. Juli hat die rechtsextreme Partei "Der III. Weg" eine LGBTIQ*-feindliche Flyeraktion an der Siegessäule durchgeführt. Es wurden von der Siegessäule hunderte Flyer mit Piktogrammen geworfen, die nur die heterosexuelle Ehe und Familie als richtig beschrieben. Dazu ein Schriftzug mit der Internet-Adresse der Partei. Gleichzeitig wurden Mülleimer in der Umgebung der Siegessäule mit Aufklebern und Plakaten beklebt, auf denen eine heterosexuelle Familie von einem "3. Weg"- Regenschirm vor einem Regenbogen beschützt wird. Darunter war der Schriftzug: "Gesunde Familien - statt Homo-Propaganda" zu lesen. Darüber hinaus hat die Partei am 29.7.2017 einen bundesweiten "Aktionstag gegen Homo-Propaganda" durchgeführt, zu dem die Aktion in Berlin als Auftakt dargestellt und zur Mobilisation genutzt wurde.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29367
    Quelle: Register Berlin-Mitte und Queer.de
  • 24. Juli 2017
    Am frühen Abend wurde eine Schmiererei "BERLIN BLEIBT DEUTSCH!!!" an der Bushaltestelle S-Bhf. Wilhelmshagen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Juli 2017
    Am 23. Juli 2017 fanden sich in der Katharinenstraße und der Georg-Wilhelm-Straße in Halensee rechte Aufkleber.

    Der Aufkleber in der Georg-Wilhelm-Straße zeigt ein Foto mit Kinderleichen, darunter der Schriftzug "Rheinwiesenlager: Der vergessene Völkermord der Alliierten an den Deutschen". Hierbei ist eine Täter-Opfer-Umkehr intendiert, die die Alliierten als wahre Täter im Gegensatz zu den Deutschen darstellen soll. Dies ist der Schuld- und Erinnerungsabwehr gegenüber den Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus zuzuordnen.

    In der Katharinentraße war ein Sticker mit dem Aufdruck "Antifa ...bezahlte Berufsdemonstranten des BRD-Regimes und der Kirchenzionisten". Der Sticker bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre und durch ein alliiertes Regime kontrolliert würde. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik. "Kirchenzionisten" ist ein antisemitisch konnotierter Begriff, der auf verschwörungsideologischen Websites verwendet wird, um ein Kartell aus eben jenem Alliiertenregime und der Kirchen, die sich mittels "Antifa" an der Macht hielten.
    Quelle: Register CW
  • 22. Juli 2017
    Am Samstag beleidigte ein Mann, der mit zwei kleinen Kindern unterwegs war, ein schwules Paar an der Tramhaltestelle am Hauptbahnhof homofeindlich. Ein Zeuge sprach den Mann darauf an, worauf es zu Handgreiflichkeiten zwischen beiden kam. Im weiteren Verlauf stieß der Unbekannte dann den Zeugen, der auf die Gleise der Tram stürzte und leichte Verletzungen davontrug.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29329&pk_campaign=WNwsl
    Quelle: Queer.de
  • 22. Juli 2017
    In Oberschöneweide wurden mehrere extrem recht Aufkleber von Junge Freiheit, "Autonome Nationalisten Berlin" und der extrem rechte "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Zudem wurde am Rathenauplatz ein Aufkleber mit der Aufschrift "Ein <3 für HTLR" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2017
    In der Köpenicker Wendenschloßstraße wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2017
    An der Litfassäule am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut „Fuck Refugees“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Magda19
  • 22. Juli 2017
    In der Nacht vom 21. auf den 22.07. werden die Glasscheiben einer Galerie auf der Marzahner Promenade mit Graffiti im Stile von "SS"-Runen beschmiert. Im Fenster der Galerie hängt ein großes Plakat, auf dem für die aktuelle Ausstellung geworben wird: "Ausstellung Entartete Kunst Eintiritt frei". In derselben Nacht werden über zwei Dutzend Scheiben von drei Wartehäuschen in Marzahn sowie eine Gartenbank eines Frauentreffs zerstört. In den letzten Fällen ist ein politischer Hintergrund nicht unmittelbar zu erkennen.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 21. Juli 2017
    Am Abend des 21.07.2017 hat ein 15-Jähriger im Laufe eines Streits zwischen mehreren Menschen gegen 20.15 Uhr einer 21-Jährigen das Kopftuch heruntergerissen und eine 17-Jährige gewürgt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1656 vom 22.07.2017
    Quelle: Berliner Polizei
  • 21. Juli 2017
    Auf der Schloßstraße wird ein Dutzend Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Juli 2017
    In Briefkästen in der Magdalenenstraße wurden Ausgaben des AfD-nahen „Deutschland Kuriers“ gesteckt. Die Zeitung enthält unter anderem hetzerische Artikel gegen Mitglieder der Bundesregierung, schürt Angst vor weiteren Einwanderern und bringt die „Ehe für Alle“ wahrheitswidrig mit der muslimischen Vielehe in Verbindung.
    Quelle: Magda19
  • 20. Juli 2017
    In Briefkästen im Umfeld des Storchenhofs wurden Ausgaben des AfD-nahen „Deutschland Kuriers“ gesteckt. Die Zeitung enthält unter anderem hetzerische Artikel gegen Mitglieder der Bundesregierung, schürt Angst vor weiteren Einwanderern und bringt die „Ehe für Alle“ wahrheitswidrig mit der muslimischen Vielehe in Verbindung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juli 2017
    Im Ortsteil Weißensee werden im Durchgang von der Große Seestraße zur Plansche am Weißen See Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 19. Juli 2017
    Auf der Schloßstraße werden diverse Aufkleber der "Identitären" entdeckt und entfernt, darunter sechs Aufkleber an einem Postkasten Deitmerstraße/Schloßstraße.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2017
    In Friedrichshain in der Grünberger Straße werden vereinzelt neonazistische Aufkleber mit dem Slogan „Mord an Rudolf Hess! Gebt die Akten frei!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. Juli 2017
    An der Altensteinstr/Königin-Luise-Straße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2017
    Am Franz-Grothe-Weg in Dahlem werden 3 Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juli 2017
    In der Schorlemerallee in Dahlem werden diverse Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juli 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg rief ein Mann (ca.42 Jahre) während seiner Ingewahrsamnahme mehrmals "Heil Hitler". Nach Angaben von Zeugen überquerte der Täter, der ein Fahrrad schob, gegen 19:30 Uhr die Wichertstraße bei Rot, woraufhin Autofahrer hupten und ihre Fahrzeuge zum Stehen bringen mussten. Daraufhin nahm dieser sein Fahrrad und schleuderte es gegen ein Auto eines Mannes (28 Jahre). Als der Täter los fahren wollte, hielten in Passant*innen auf. Dabei beleidigte und bedrohte er Anwesende. Die eintreffende Polizei wurde ebenfalls beschimpft. Da er sich immer wieder der Identitätsfeststellung entzog, wurde der Täter gefesselt und in ein Polizei-Auto gebracht. Dabei rief er mehrfach "Heil Hitler" und hob den rechten Arm zum "Hitler Gruß". Die Polizei ermittelt wegen verschiedenen Delikten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 20.07.2017
  • 19. Juli 2017
    Im Plänterwald in Treptow, wurden mehrere Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, dass es sich dabei um Neonazi-Aufkleber handelt, da "nur" die Hälfte eines Reichsadlers zu sehen ist mit der Aufschrift "Dem System einen Vogel zeigen...". Die beworbene Website gehört jedoch der Neonazi-Gruppierung "Freies Netz Süd".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Juli 2017
    In Zehlendorf wurden 9 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“, mit größtenteils antimuslimischem Inhalt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. Juli 2017
    In der Nacht zum 19. Juli 2017 gab es mehrere homophobe Schmiereien in Charlottenburg in der Schlüterstraße, in der Bleibtreustraße und in der Mommsenstraße. Das Restaurant Mondo Pazzo in der Schlüterstraße wurde mit homophoben Slogans beschmiert. Außerdem wurde das Auto des Wirts beschmiert. Auf der Fensterscheibe des Restaurants war mit schwarzer Farbe geschrieben: "Nur für heimliche Homos" und "Gay only". Auf dem Bürgersteig fand sich der Hinweis: "Nur für heimliche Homos + Kokser", ein Pfeil deutete in das Restaurant. Das Auto des Besitzers wurde auf der einen Seite mit dem abwertend gemeinten Schimpfwort "Homo", auf der anderen Seite mit dem pejorativen "Tunte" in weißer Farbe besprüht. IIn der Bleibtreustraße vor dem Kino Filmkunst 66 auf den Bürgersteig mit weißer Farbe geschmiert: "Warum sind alle Film-Kritiker gay?" In der Mommsenstraße wurden ebenfalls homophobe Slogans hinterlassen. Das Bezirksamt ging davon aus, dass es sich um eine zielgerichtete Aktion handelte. Die Taten stehen im zeitlichen Zusammenhang mit der Pride Week, die in dieser Woche stattfand. Die intendierte Wirkung richtete sich damit über das Restaurant hinaus gegen die gesamte LGBTIQ-Szene.
    Quelle: Pressemitteilung des Bzirksbürgermeisters 19.07.17, Berliner Zeitung 20.07.17, Facebook
  • 19. Juli 2017
    In der Holsteinischen Straße in Friedenau werden mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2017
    Am 19.07.17 gegen 20:50 Uhr wurde in der Fregestraße in Friedenau ein Hakenkreuz entdeckt, welches inzwischen entfernt wurde.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. Juli 2017
    Auf der Schloßstraße werden mehrere Aufkleber der 1%-Kampagne und der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. Juli 2017
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. Juli 2017
    Am 18.07. wurde am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von den Identitären mit der Aufschrift: „Re-Migration“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 17. Juli 2017
    Bei dem Erstbezug der Modularen Unterkunft für Geflüchtete in der Rudolf-Leonhard-Straße kommt es zu rassistisch motivierten Bedrohungen. Als neue Bewohner_innen der Unterkunft per Bus am Montagmorgen ankommen, werden diese von einer Gruppe von Neonazis empfangen, die mit Schildern (“Refugees not welcome“) gegen die Unterkunft protestieren. Die geflüchteten Bewohner_innen wenden sich daraufhin an die Mitarbeiter_innen des Trägers.
    Quelle: AWO Mitte / Register ASH
  • 17. Juli 2017
    Auf einem der Drehteller auf dem Spielplatz in der Bänschstrasse Nähe Pettenkoferstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Grünflächenamt des Bezirkes wurde informiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 17. Juli 2017
    Im Umfeld des Prerower Platzes wurden mehrere Aufkleber des Neonaziversands „Druck18“ mit Sprüchen gegen die Antifa gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. Juli 2017
    Gegen 21.20 Uhr wird eine 48-Jähriger von einem 61-Jährigen, der auf dem Balkon seiner Wohnung am Martin-Wagner-Ring steht, rassistisch beleidigt. Der Betroffene alarmiert die Polizei, die daraufhin die Personalien des 61-jährigen Mieters aufnimmt, Nach dem Fortgehen der Polizei öffnet der 61-Jährige sein Wohnungsfenster und beleidigt den 48-Jährigen erneut rassistisch.

    Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1612, Berliner Morgenpost 18.07.2017
  • 17. Juli 2017
    In Zehlendorf wurde ein „Merkel muss weg“ sowie 22 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. Juli 2017
    An einem Briefkasten der Deutschen Post in der Pankower Allee in Reinickendorf-Ost wurde die Schmiererei „Nazikiez“ entdeckt. Sie war bereits durchgestrichen worden. Auch in anderen Stadtteilen tauchten in letzter Zeit Schmierereien und Aufkleber mit dem Begriff "Nazikiez" auf, die aus dem Umkreis der extrem rechten "Autonomen Nationalisten" stammen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Juli 2017
    In der Georg-Schlesinger Schule, einem Oberstufenzentrum in Reinickendorf-Ost, wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Anti-Antifa“ entdeckt. Er war bereits größtenteils abgekratzt worden. Der Begriff "Anti-Antifa" stammt aus der Neonazi-Szene. Er bezeichnet Bemühungen neonazistischer Gruppen, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem vermeintliche politische Gegner_innen ausgespäht, deren persönliche Daten veröffentlicht und diese zum Teil auch tätlich angegriffen werden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Juli 2017
    Am 17. Juli 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Stuttgarter Platz durch die Wilmersdorfer Straße bis zur Goethestraße. eine Reichskriegsflagge wurde mitgeführt Die Redner "Sam", "Mario Autunno" und Enrico G. hielten hetzerische Reden. Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Dem voran ging eine Kundgebung am Hauptbahnhof.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 17.07.17, Berlin gegen Nazis
  • 16. Juli 2017
    Im Ortsteil Weißensee führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand auf dem Blumenfest in Weißensee durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Juli 2017
    In der Griechischen Alle zwischen Edisonstr. und Firlstr. wurden ca. 10 Aufkleber der Jungen Freiheit, sowie Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin" und der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juli 2017
    In der Bahnhofstraße in Köpenick wurden 3 extrem rechte Aufkleber des Phalanx-Europa-Versand entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Defend Europe" und einer abgebildeten Maschinenpistole entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juli 2017
    In der Leinestraße werden zwei Männer im Alter von 32 und 42 Jahren kurz nach 19 Uhr aus einer fünfköpfigen Jugendgruppe heraus homophob beleidigt. Der 42-Jährige wird außerdem von den Jugendlichen attackiert und geschlagen. Zeugen eines nahegelegten Imbisses intervenieren und verscheuchen die Angreifer. zunächst. Wenig später greifen zwei Jugendliche der Gruppe den 42-Jährigen erneut an und verletzen ihn leicht, bevor sich die Jugendlichen endgültig in Richtung Tempelhofer Feld zurückziehen.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1604, Berliner Morgenpost 17.07.17
  • 15. Juli 2017
    Während der Demonstration "Spaceparade", die sich für Demokratie und Vielfalt in Marzahn-Hellersdorf einsetzt, wird eine Teilnehmerin angegriffen. Die betroffene Frau trägt eine Antifa-Fahne an ihrem Rucksack. Ein Teilnehmer, der der rechtsextremen Szene zugeordnet wird, versucht der Frau gewaltsam die Fahne zu entreißen und verfolgt sie mit bedrohlichen Gebärden. Die Frau kann sich zur Polizei flüchten, welche daraufhin den Angreifer aus dem Demonstrationszug isoliert.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 15. Juli 2017
    Gegen Ende der Demonstration "Spaceparade" lassen Personen, bei denen es sich augenscheinlich um Hooligans handelt, vor den Füßen einer der Demonstrationsverantwortlichen provokativ eine Bierflasche auf den Boden fallen. Anschließend wollen sie die Frau in ein Gespräch verwickeln, was diese aber ablehnt und weiter geht. Daraufhin wirft eine Person aus der Gruppe ihr eine Bierdose hinterher.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 15. Juli 2017
    An der Tramhaltestelle am Elcknerplatz wurden drei Neonazi Aufkleber entfernt die auf verschiedene Weise zu Gewalt gegen Antifaschist_innen aufrufen. Unter anderem ein Aufkleber mit der Unterschrift:"antifa aufs maul- nicht nur labern auch mal umhauen".
    Quelle: Chili TK
  • 15. Juli 2017
    An der Litfassäule am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde „Fuck Refugees“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Magda19
  • 14. Juli 2017
    Am 14.07.17 gegen 17.20 Uhr wurde an der Bushaltestelle Körtingstr. des M77 Richtung Waldsassener Str. der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. Juli 2017
    In der Umgebung des S-Bhf. Lichtenberg wurden ca 40 Aufkleber des „3. Weg“ und der „Autonomen Nationalisten Berlin“ gefunden und entfernt. An mehreren Wänden befanden sich Schriftzüge für den inhaftierten Neonazi Horst Mahler und der Slogan „Nazi Zone“
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Juli 2017
    In Zehlendorf werden 6 Aufkleber von der sogenannten „Identitären Bewegung“ u.a. mit der Aufschrift „Wehrt Euch“ oder „Zu schön für einen Schleier“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 14. Juli 2017
    Gegen 21.30 Uhr sitzen zwei Männer auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Sonnenallee. Einer der Männer trägt ein Oberteil der rechten Kleidungsmarke Thor Steinar. Die beiden Männer hören laut Rechtsrock, u. a. von der Neonaziband Radikahl.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Juli 2017
    Am 14.7.2017, dem ersten Belegungstag der Modularen Unterkunft Rudolf-Leonhard-Str. erscheint der bekannte Neonazi René U. mit drei weiteren Personen. Im weiteren Verlauf hält René U. ein Pappschild hoch auf dem "Refugees are not welcome" zu lesen ist.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 14. Juli 2017
    In der Nacht zum 14. Juli 2017 wurden auf dem Campusglände der Technischen Universität Aufkleber der nazistischen Partei NPD verklebt. Darauf stand: "Sicher leben, Asylflut stoppen". Der Aufkleber unterstellt Flüchtenden pauschal kriminelle Absichten. "Asylflut" ist zudem ein Begriff, der das Recht auf Asyl mit einer Katastrophe verbindet.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 14. Juli 2017
    Am 14.07.17 wurden an der Haltestelle "Am Heidefriedhof" der Buslinie 181 Richtung U-Bahnhof Walter-Schreiber-Platz ein geschmiertes Hakenkreuz und eine Schmiererei die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richtet entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. Juli 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam ein Mann (39 Jahre) mit drei unbekannten Jugendlichen in der Tram M1 in einen Streit. Der Betroffene bestieg die Tram an der Haltestelle Milastraße Ecke Buchholz Straße und wurde von den Jugendlichen auf seine Kette (christliches Holzkreuz) angesprochen. Während des Wortgefechtes wurde der Betroffene von einem Jugendlichen mit der Faust ins Gesucht geschlagen und homophob beleidigt. An der Haltestelle Schönhauser Allee Ecke Bornholmer Straße verließen die Jugendlichen die Bahn.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 14.07.2017
  • 13. Juli 2017
    Am Mittag des 13.7.2017 werden drei Jugendliche, die in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge leben, an der S-Bahn-Haltestelle Marzahn von zwei Erwachsenen zunächst bedroht und dann geschlagen. Auf dem Platz vor dem Kinoeingang der S-Bahnstation unterhalten sich die Jugendlichen in ihrer Heimatsprache als sie von den zwei Erwachsenen zunächst als "Scheiß Afghanen" beschimpft und dann auch geschlagen werden.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft / PfD
  • 13. Juli 2017
    Im Umfeld der Welsestraße wurden Aufkleber des neonazistischen Versands „Druck18“ gefunden und entfernt. Als Motive wurden u.A. „Love Football – Hate antifa“, „Nafris not welcome“, „Kniet nieder, die Deutschen kommen.“ verklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 13. Juli 2017
    Die Lichtenberger AfD stellte während der BVV mehrere Anfragen und Anträge, mit denen sie sich einerseits versuchte als lokale Kümmererpartei darzustellen, andererseits AfD-Kernthemen wie die Agitation gegen „Gender Mainstreaming“ und die politischen Gegner_in. Zu diesem Zweck wurde ein Zusammenhang zwischen Aktionen gegen die lokale AfD und den Ausschreitungen während der G20-Proteste in Hamburg hergestellt und die BVV aufgefordert, sich von politischer Gewalt zu distanzieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Juli 2017
    Im Ortsteil Karow wurde auf der Piazza ein Mann mit einem Pullover der rechten Modemarke "Thor-Steinar" gesehen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Juli 2017
    Um 2.14 Uhr wird der private PKW einer SPD-Politikerin angezündet. Das Fahrzeug brennt vollständig aus. Sowohl die Betroffene selbst als auch die eingeschaltete Polizei vermuten einen extrem rechten Tathintergrund.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Morgenpost 11.07.2017, Tagesspiegel 11.07.2017
  • 11. Juli 2017
    Um 2.20 Uhr wird ein in Rudow geparkter PKW von Unbekannten in Brand gesetzt. Der Wagen, den eine Aktivistin des Aktionsbündnis Rudow gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit benutzt, wird stark beschädigt. Die Betroffene und die Polizei vermuten ein extrem rechtes Tatmotiv.

    Bereits im Juni 2016 wurde ein weiteres Auto der Aktivistin durch einen Brandanschlag zerstört.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Morgenpost 11.07.2017, Tagesspiegel 11.07.2017
  • 11. Juli 2017
    Am 11.07. wurden am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von den identitären mit der Aufschrift: „Multikulti ist Lüge“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 11. Juli 2017
    Am 11.07. wurden in Berlin-Tiergarten 26 Aufkleber von rechten Gruppierungen mit folgenden Inhalten entdeckt und entfernt: „Merkel muss weg“, „Islam gehört nicht zu Deutschland“, NPD „Grenzen dicht“, NPD „Asylflut stoppen“, Identitäre „Jugend komm zu uns“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 10. Juli 2017
    An der U-Bahnlinie U5 wird an einem Parkplatz nahe dem Alice Salomon Platz ein Stromkasten in den Farben der Reichsflagge bemalt. Der Stromkasten ist gut sichtbar für Fahrgäste der U5.
    Quelle: AStA Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 10. Juli 2017
    Am 10.07.17 wurde auf einem Stromkasten in der Hedwigstraße in Friedenau der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. In der benachbarten Fregestraße wurde des weiteren ein mit den Zeilen "Kill all Refugees" beschmierter Briefkasten entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. Juli 2017
    Unbekannte veröffentlichten den Klarnamen und die Wohnadresse eines Lichtenberger Journalisten auf einem Internetportal. Bereits in den Tagen zuvor hatte er Gewalt- und Morddrohungen erhalten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Juli 2017
    In Wannsee werden zwei rechte Aufkleber u.a. von “Bärgida“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 9. Juli 2017
    Auf der Schlossstraße wird ungefähr ein halbes Dutzend Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern steht die Parole „Aus Liebe zum Eigenen“. Im Hintergrund ist einen Hinterkopf mit langen blonden Haaren zu sehen, um den ein Kranz aus Blumen gelegt ist.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Juli 2017
    An der Kreuzung Poßweg/Wilskistraße wurde ein Mann beobachtet, der den Hitlergruß machte. Die Polizei wurde informiert und nahm den Mann fest.
    Quelle: StadtrandNachrichten
  • 9. Juli 2017
    Im Umfeld der NPD-Zentrale in Köpenick ist vermehrt extrem rechte Propaganda (Identitäre, Nationale Sozialisten, NPD etc.) entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Juli 2017
    Am 09.07.17 gegen 11 Uhr wurde an der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf der Buslinien 277 und N79 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. Juli 2017
    An der Bushaltestelle Britzer Damm/Mohriner Allee sind auf einem Mülleimer ein Hakenkreuz und das Wort "Nazikiez" geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Juli 2017
    Am 9. Juli wurde gegen 19:00 Uhr aus einer Wohnung in der Baikalstraße laut auf die Straße „Scheiß Kanacken, raus aus Deutschland, was habt ihr überhaupt hier zu suchen, das ist mein Land“ und weitere rassistische Parolen gerufen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Juli 2017
    Am 9. Juli 2017 wurden in der Katharinenstraße und der Georg-Wilhelm-Straße in Halensee rechte Aufkleber entdeckt.

    In der Katharinenstraße fand sich ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt. Er war in den Farben der Reichskriegsflagge gehalten. Im weißen Streifen war ein Krieger zu sehen mit schwarzweißrotem Schild. Im roten und schwarzen Streifen stand in Frakturschrift: "Es gibt nur ein Deutschland und da ist für die BRD kein Platz mehr !!" Aus der Symbolik geht hervor, dass mit "Deutschland" das Deutsche Reich gemeint ist. Der Sticker war selbst gebastelt.

    Ein Sticker der gleichen Machart fand sich in der Georg-Wilhelm-Straße, darauf war lediglich eine Mistgabel abgebildet. Dieses Symbol knüpft an den Song von Xavier Naidoo "Marionetten" an, der rechtspopulistische und verschwörzungsideologische Anleihen nimmt. Daran enthalten ist die Drohung an Politiker*innen, es "sorgt der wütende Bauer mit der Forke dafür, dass ihr einsichtig seid".
    Quelle: Register CW
  • 8. Juli 2017
    Nach eigenen Angaben führt Andreas Wild, Direktkandidat der Neuköllner AfD für die Bundestagswahl, einen Infostand am U-Bahnhof Lipschitzallee durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite Andreas Wild
  • 8. Juli 2017
    Vor dem Marktplatz Center in Hellersdorf Nord betreibt die rechtsextreme NPD einen Wahlstand.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 8. Juli 2017
    In der Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide sind mehrere Aufkleber aufgetaucht, auf denen Gewalt gegen Antifaschist_innen abgebildet wird.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Juli 2017
    Am 8. Juli 2017 veranstaltete die Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf einen Wahlkampfstand in der Berliner Straße, Höhe Nassausische Straße. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 7. Juli 2017
    An der Kreuzung Filandastr./ Bergstraße wird ein grünes Hakenkreuz und mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei „III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. Juli 2017
    Auf der Thorwaldenstraße werden 6 Aufkleber von „BärGiDa“ und eine ähnliche Anzahl Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss Weg" von der extrem rechten Kleinstpartei ProD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. Juli 2017
    In der Baumschulenstraße in Baumschulenweg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber (Der dritte Weg, Autonome Nationalisten Berlin etc.) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Juli 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" und mehreren Hakenkreuzen beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Juli 2017
    Auf der Hauptstraße südlich vom Innsbrucker Platz in Schöneberg werden ca. 30 Aufkleber der NPD und der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. Juli 2017
    Die Lichtenberger AfD veranstaltete auf dem „Kiezfest im Ostseeviertel“ einen Parteistand. Ihre Auswertung auf Facebook nutzte sie für persönliche Angriffe gegen Standbetreiber_innen anderer Parteien.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juli 2017
    Am Mexikoplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Die Demokraten bringen uns den Volkstod" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Juli 2017
    In der Schützallee in Zehlendorf werden 2 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Ja Europa, Nein Union“ und „Heimatverliebt“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Juli 2017
    Am 7. Juli 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Cafe "IArt Stalker" in der Kaiser-Friedrich-straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung, rassistische Invektiven gegenüber Geflüchteten und der Geflüchtetenpolitik der Regierung, klimaskeptische Thesen und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 6. Juli 2017
    Auf eine Fensterscheibe in der U-Bahnlinie 6 wurde die Parole "Araber Dreck" mit Edding geschrieben. Die BVG wurde informiert und kümmert sich um die Beseitigung.
    Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 6. Juli 2017
    In Baumschulenweg wurden Aufkleber der selbsternannten "Autonomen Nationalisten Berlin" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juli 2017
    In Oberschöneweide, zwischen Kranbahn-Park und Lidl wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber riefen zu Gewalt gegen Linke auf.
    Quelle: Chili TK
  • 6. Juli 2017
    Am Donnerstagabend wurde im Berliner Stadtteil Wedding ein lesbisches Paar homofeindlich beleidigt und bespuckt. Eine der Frauen wurde vom Täter auch am Oberschenkel angefasst und nach einem Abwehrversuch hat der Mann ihr die Hand ins Gesicht gedrückt und sie weggestoßen.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29222&pk_campaign=Nwsl
    Quelle: Queer.de
  • 5. Juli 2017
    Die neonazistische NPD steht am Nachmittag mit einem Infostand vor dem Havemann-Center in Marzahn-Nord und verteilt Propaganda der Partei an Passant_innen. Nachdem die Polizei alarmiert wird, da einer der Neonazis eine Passantin und ihr Kind rassistisch beleidigt hat, brechen die Neonazis ihren Infostand ab und entfernen sich.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. Juli 2017
    Auf dem Alice-Salomon-Platz beschmieren Neonazis in der Nacht einen Stromkasten vorm Marktcenter in Reichsfarben. Courgagierte Bürger_innen übermalen die Schmierei noch am gleichen Tag.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. Juli 2017
    Auf dem Alice-Salomon-Platz werden Dutzende rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 5. Juli 2017
    An der Tramhaltestelle Adersleber Weg in Marzahn Mitte werden Aufkleber von der NPD sowie ein weiterer rechtsextremer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: PfD
  • 5. Juli 2017
    An das Gebäude der Evangelischen Kirchengemeinde Rudow wird zum wiederholten Mal die rassistische Parole "Ausländer raus" gesprüht, gesäumt von zwei stilisierten Keltenkreuzen.

    Bereits im vergangenen Jahr hatten Unbekannte an dieses Gebäude in der Köpenicker Straße dieselbe rassistische Parole geschmiert, die daraufhin mit einem Herz übermalt wurde.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 5. Juli 2017
    Auf der Skaterbahn in der Wulheide in Köpenick sind Sprühereien mit der Aufschrift "Antifa auf's Maul!" entdeckt und übermalt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juli 2017
    Am Bahnsteig in Baumschulenweg haben sich zwei Männer zum Abschied den "Hitlergruß" gezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juli 2017
    An der Tramhaltestelle Scheffelstr./Paul-Junius-Str. wurde wiederholt der Schriftzug „Nazi Kiez“ angebracht. Er wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juli 2017
    In der Nähe der Bundeszentrale der NPD in der Köpenicker Seelenbinderstraße ist ein Aufkleber mit einem Maschinengewehr und der Aufschrift "Defend Europe" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juli 2017
    Am 05.07. wurden am Hauptbahnhof 2 Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen entdeckt und entfernt mit den Inhalten: „Bitte flüchten Sie weiter“, „Ist es nicht schön ohne Schleier“ (Identitäre)
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. Juli 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" und "Kanacken raus" beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juli 2017
    In der Grünauer Regattastraße / Wassersportallee wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juli 2017
    Am 04.07.17 gegen 17.00 Uhr wurden zwei Männer, die Hand in Hand auf der Rheinstraße liefen, aus einer Gruppe heraus angespuckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. Juli 2017
    In der Altstadt Köpenick wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2017
    In der Müggelheimer Straße in Köpenick wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2017
    Am Abend fand der 131. sogenannte Abendspaziergang der Bärgida statt. Es nahmen ca. 20 Menschen teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 3. Juli 2017
    Auf der Schlossstraße werde diverse Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Juli 2017
    Am 03.07.17 wurden an zwei Parkscheinautomaten in der Sponholzstr. in Friedenau die Schriftzüge "Sink + Kill Refugees" und "Linke Vergasen" entdeckt. In der Wielandstraße wurden noch weitere Schmierereien ("Fuck Antifa"), sowie Sticker mit dem Schriftzug "Love Football, Hate Antifa" gesehen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. Juli 2017
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde der Schriftzug „fuck off refugees“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Magda19
  • 3. Juli 2017
    Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. In einem längeren Monolog stellte sich dieser als toleranter Muslim vor und betonte die Notwendigkeit gegenseitigen Respekts. Er kam dann auf die Situation von Muslimen in Deutschland zu sprechen und sagte, der Begriff „Djihad“ werde in Deutschland absichtlich falsch verstanden, um Muslime zu diffamieren. Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Hierzu äußerte er den Verschwörungsmythos, dass die Anschläge von den USA inszeniert gewesen wären, um einen Vorwand für Kriege zu liefern. Erkennbar sei dies daran, dass am 11. September niemand mit „jüdischem Pass“ im World Trade Center gearbeitet habe. Auf diese Aussage hin meldete sich der Betroffene erstmals zu Wort. Er unterbrach den Mann und fragte, was denn ein „Jüdischer Pass“ sei. Der Mann reagierte aufbrausend, und als der Betroffene Anstalten machte sich zu erheben und zu gehen, drohte er, ihn zu schlagen und ihn in ein Brennnesselfeld zu werfen: Es sei respektlos, einfach aufzustehen und zu gehen. Der Betroffene ließ sich davon nicht beirren und ging zu seinem Fahrrad. Der betrunkene Mann stand ebenfalls auf, stieß das Fahrrad des Betroffenen um, gab ihm einen Kopfstoß und stieß ihn auf die Bank zurück. Außerdem drohte er mit weiteren Schlägen, falls er den Betroffenen noch einmal sähe. Dieser rief ein umstehendes Paar zur Hilfe, woraufhin sich der Mann entfernte.

    Im Folgenden wurde die Polizei alarmiert und Anzeige erstattet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Juli 2017
    Eine ältere Dame und ein älterer Herr kamen mittags an einen Infostand der Partei DIE LINKE vor dem Märkischen Zentrum und machten rassistische Bemerkungen über migrantische Bewohner_innen des Märkischen Viertels.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Juli 2017
    In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wird eine 36-jährige Frau in der Max-Hermann-Straße in Marzahn von einem Mann rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter versucht die Frau mit einem Gehstock zu schlagen, sie kann ihm jedoch ausweichen. Erst als ein Passant sich einmischt lässt der Täter von der Frau ab und flüchtet unerkannt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 2. Juli 2017
    An einer Bushaltestelle in der Emmichstraße in Lankwitz wird die Parole „Nazizone“ und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 2. Juli 2017
    Am 02.07. wurde in Berlin-Mitte 1 Aufkleber mit der Aufschrift: „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. Juli 2017
    Auf einem Spielplatz im Oschatzer Ring wird eine Gruppe von vier Kindern von einer 26-jährigen Frau gegen 18 Uhr rassistisch beleidigt. Die Kinder berichten zu Hause davon, woraufhin ein Elternteil Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 1. Juli 2017
    Auf der Bergstraße in Höhe des Friedhofs wurde eine Werbetafel mit antisemitischen Parolen beschmiert.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 1. Juli 2017
    Am 01.07. hat die rechte und rassistische Kleinstpartei "Deutsche Mitte" am Elcknerplatz vor dem S-Bhf. Köpenick einen Infostand gemacht und Unterschriften für die Wahl gesammelt.
    Quelle: Chili TK
  • 1. Juli 2017
    Am Rande der "Merkel muss weg!"-Demonstration wurde ein Journalist als „Scheiß Jude“ beschimpft.
    Quelle: https://rechtsaussen.berlin/2017/07/merkel-muss-weg-verliert-an-attrakti...
    Quelle: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz)
  • 1. Juli 2017
    Am 1. Juli fand die sechste "Merkel muss weg!"-Demo in Berlin-Mitte statt. Es nahmen ca. 500 Personen teil, darunter Teilnehmer_innen aus anderen Bundesländern und von folgenden Gruppierungen: Thügida, NPD, dem Bündnis Deutscher Patrioten, der German Defence League, der „Sektion Nordland“ und des “Antikapitalistisches Kollektiv Mecklenburgische Seenplatte”. Als Redner_innen traten auf: Ignaz Bearth aus der Schweiz, Amy Bianca aus Österreich, der ehemalige sächsische Landesvorsitzende von Die Rechte, Alexander Kurth, und IB-Rapper Komplott. Es überwogen rassistische, anti-Establishment, verschwörungstheoretische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Es fanden mehrere Gegendemonstrationen und -proteste statt.
    Quelle https://rechtsaussen.berlin/2017/07/merkel-muss-weg-verliert-an-attrakti...
    Quelle: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz)
  • 1. Juli 2017
    Rund um den S-Bhf. Schöneweide sind 17 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Die Aufkleber waren mehrheitlich von Bärgida sowie der NPD.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 1. Juli 2017
    Am 1. Juli 2017 werden drei Männer im Alter von 37 bis 44 Jahren gegen 0.20 Uhr auf dem Mierendorffplatz in Charlottenburg aus einer Gruppe heraus mit „Sieg Heil“-Rufen beleidigt. Ein 37-jähriger Mann wird mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Ein Mann, der ihm helfen will, wird geschlagen und ein dritter Mann wird vor die Brust gestoßen. Alle drei Männer werden verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 01.07.17
  • 30. Juni 2017
    Auf der Facebookseite von „Pro Deutschland“ wurden extrem rechte Veranstaltungen beworben (BärGIDA) und Artikel publiziert, die sich gegen Muslime und die „Ehe für alle“ richteten. Diese würde zu einem Verlust der „Eltern-Kind-Bindung“ und von „stabilen sexuellen Bindungen“ führen. Ein Kommentar forderte, Muslime zur Grünflächenpflege einzusetzen, damit sie nicht „den lieben langen Tag auf dem Teppich hocken und beten“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2017
    Die Lichtenberger NPD veröffentlichte auf Facebook hauptsächlich Beiträge, die sich gegen Flüchtlinge richteten. So wurden im Umfeld von Unterkünften NPD-Aufkleber fotografiert und gepostet. Verfolgten homosexuellen Flüchtlingen aus Tschetschenien wurde unterstellt, dass sie betrügen würden, um später ihre Familien nachholen zu können.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2017
    Auf der von der NPD betriebenen „Nein zum Heim“-Facebookseite für Falkenberg wurden etliche Neonazi-Beiträge geteilt, unter anderem die Parole „Wir lieben unser Land aber wir hassen diesen Staat“ und gerichtet an Flüchtlinge „Haut ab!“. Flüchtlingsunterstützung wurde mit dem Spruch „Willkommenskultur tötet. - Gutmenschen sind Mörder.“ kommentiert. In einem Beitrag wurde, bezogen auf den Grenzzaun in Ungarn ein Bild aus der Serie „The walking dead“ gepostet und so Flüchtlinge mit mordenden Zombies verglichen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2017
    Am 30.06, dem "Tag der offenen Tür" der Flüchtlingsunterkunft Paul-Schwenk-Str., erscheint der bekannte Neonazi René U. mit einer kleinen Personengruppe vor Ort. Es gehen keine unmittelbaren verbalen oder physischen Aggressionen von der Gruppe aus, ihr Auftreten muss gleichwohl als Provokation gesehen werden, weil es sich bei René U. um einen bekannten und aktiven Neonazi handelt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 30. Juni 2017
    Im Juni postet die NPD Neukölln mehrere Beiträge und Bilder mit rassistischem Inhalt. Geflüchtete, insbesondere muslimischen Glaubens, werden pauschal als „gewaltkriminell“, als „Terroristen“, „Vergewaltiger“ und „Asylschnorrer“ kriminalisiert. Es wird eine „laufende Überfremdung“ der „Kulturfremden“ behauptet, die es zu stoppen gelte. Weiterhin werden politische Gegner*innen, von Antifaschistinnen über in der Geflüchtetenhilfe Aktive bis hin zu Angela Merkel und Helmut Kohl, als „linke Tyrannen“ und „Vaterlandsverräter“ diffamiert. Andere Beiträge kommentieren die Auslieferung des Holocaust-Leugners Horst Mahler nach Deutschland, den Aufstand des 17. Juni 1953, die Demontage des „Tags der Deutschen Zukunft“ und den gesetzlichen Vorstoß des Bundestags, die NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung auszuschließen. Ferner werden die Staatgrenzen der BRD in geschichtsrevisionistischer Manier mokiert und in Reaktion auf die vom Bundestag beschlossene Öffnung der Ehe werden homophobe Beiträge veröffentlicht.
    Quelle: Facebookseite NPD Neukölln
  • 29. Juni 2017
    Nach eigenen Angaben führt die NPD Neukölln eine Gedenkveranstaltung für die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig durch. Die Veranstaltung findet am nach Heisig benannten Platz, Emser Straße, Ecke Kirchhofstraße statt.

    Heisig war 2010 mit ihrer Forderung nach einer harten Bestrafung von jugendlichen Straftäter*innen bekannt geworden. Diese Forderungen waren von rassistischen Äußerungen durchzogen.
    Quelle: Facebookseite NPD Neukölln
  • 29. Juni 2017
    Am S-Bahnhof Wannsee wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Juni 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden ein paar geflüchtetenfeindliche Aufkleber, u.a. in der Bleicheroder Straße, entdeckt und entfernt. Diese trugen keinen eindeutigen Hinweis auf den Urheber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Juni 2017
    Am 28.06.17 wurden an einem Briefkasten der deutschen Post in der Fregestraße rassistische Schmierereien ("Rascism Worldwide", "Sink+Kill Refugees") und ein NPD Sticker entdeckt. Der Briefkasten trug zuvor antirassistische Slogans, die durch die Schmierereien übermalt bzw. verändert wurden.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 28. Juni 2017
    Der Fahrgast wollte gegen 1 Uhr ein Taxi in der Revaler Straße besteigen, als ihm die Mitnahme verweigert wurde. Wütend darüber, soll der abgelehnte Fahrgast gegen die Taxitür getreten haben, woraufhin der Fahrer ihn an den Haaren zog und ihn gewürgt haben soll. Den alarmierten Polizisten gegenüber gab der Fahrgast an, er sei von dem Taxifahrer homophob beleidigt worden, weil er ein Transvestit sei. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizei Nr. 1437
  • 28. Juni 2017
    Quelle: Polizei Nr. 1443
  • 28. Juni 2017
    Am 28. Juni 2017 gegen 10.00 Uhr wurde ein 54-jähriger Mann in der U-Bahn-Linie U7 von drei Securitys anlasslos nach seinem Fahrschein gefragt. Als er seinen gültigen Fahrschein vorzeigte, wurde er bedrängt und von einem Security rassistisch beleidigt und fälschlich Straftaten verdächtigt. Am Bahnhof Mierendorffplatz wurde er aufgefordert die U-Bahn zu verlassen. Dort wurde er gegen seinen Willen unter die Arme gegriffen und aus dem U-Bahnhof geschafft. Es wurde eine Anzeige erstattet.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 27. Juni 2017
    In der Weitlingstraße, auf Höhe des S-Bahnhofs und in der Eitelstraße wurde ein halbes dutzend Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2017
    Vor der Alice Salomon Hochschule wurden Aufkleber der rechten Gruppierung „Die Identitären“ entdeckt und entfernt. Weitere Aufkleber wurden in der Einkaufspassage Helle Mitte entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 27. Juni 2017
    Am 27.06.17 wurde an einem Stromkasten an der Panke, Osloer Straße / Travemünder Straße, ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" gesichtet.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 26. Juni 2017
    Im Ortsteil Pankow wurde an der Tür des SPD-Büro ein Aufkleber der rechtsen Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Sichere Grenzen statt Asylwahn".
    Quelle: SPD Pankow
  • 26. Juni 2017
    Die Neuköllner NPD steckte im Umfeld des Flüchtlingsheims im Hagenower Ring Flugblätter mit rassistischem Inhalt. Titel des Flugblatts war „Asylflut stoppen“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Juni 2017
    Am Abend fand der 130. sogenannte Abendspaziergang der Bärgida statt. Es nahmen ca. 20 Menschen teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 26. Juni 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber entdeckt und enfernt, die den Slogan "Der Marsch 2017 - für unsere Kinder" trugen. Die Forderungen auf der dazugehörigen Internetpräsenz beinhalten rechtspopulistische und antimuslimisch-rassistische Inhalte.
    Quelle: NEA
  • 26. Juni 2017
    Am Bürgeramt in Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juni 2017
    Am 26. Juni 2017 war eine Collage an die Evangelische Kirchengemeinde am Lietzensee in der Herbartstraße in Charlottenburg angebracht worden. Sie bestand aus zwei Coverblättern der neurechten Zeitschrift "Zuerst!", die die Haltung der Evangelischen Kirche in Gleichstellungsfragen und die Haltung der Katholischen Kirche in Integrations- und Asylpolitik in Frage stellte. Daneben war ein Foto von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf dem sie im Jahr 1990 im Gespräch mit Rügener Fischern zu sehen ist. Die Collage war mit einem selbst gedruckten Aufkleber befestigt, der das Logo des Bundesamts für Verfassungsschutz in schwarzweiß abbildete.
    Quelle: Register CW
  • 25. Juni 2017
    Um den Steglitzer Kreisel werden vier Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt. Es hängen außerdem mehrere Zettel dort auf denen unterstellt wird, dass bei der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY - unbekannt“ nicht genügend Straftaten von Migrant_innen gezeigt würden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 25. Juni 2017
    Am 25.06.2017 wurde ein lesbisches Paar geschlagen, getreten und gewürgt, weil sie nicht von einem Mann angesprochen werden wollten.

    Der 45 Jahre alte Mann sprach die zwei Frauen gegen 17 Uhr in englischer Sprache an, als sie auf einer Bank am Reichstagufer Ecke Neustädtische Kirchstraße saßen. Als ihm die beiden Frauen zu verstehen gaben, dass sie kein Interesse an einem Gespräch haben, zog er zunächst von dannen. Kurz darauf trat er erneut auf die beiden zu und stellte sich direkt vor die 30-Jährige, die ihn beiseiteschob. Unvermittelt soll der Mann der 30-Jährigen ins Gesicht getreten und geschlagen haben. Als sich ihre 28 Jahre alte Partnerin einmischte, kam es zum gegenseitigen Schlagabtausch, in dessen Verlauf der Mann der 28-Jährigen eine Flasche gegen den Kopf warf und sie mit dem Unterarm würgte, bis sie zu Boden ging und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Erst zu Hilfe eilende Zeugen konnten die Frau befreien und den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festhalten. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zu einer Gefangenensammelstelle. Die Frauen konnten nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen.
    Quelle: Berliner Polizei Polizeimeldung vom 26.06.2017 Nr. 1421
  • 25. Juni 2017
    Am 25.06.17 wurden an der Haltestelle "Am Heidefriedhof" der Buslinien 181 und 277 ein geschmiertes Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazizone" entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. Juni 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden vermehrt Aufkleber des rechten und rassistischen Aufmarsches "Bärgida" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 25. Juni 2017
    Auf der privaten Facebook-Seite des Berliner MdA Tom Schreiber wurden Fotos von einer Nutzerin homophob und antisemitisch kommentiert: "Soso du willst also familien die kinder wegnehmen als erziehungsmassnahme??? Ich hab mir dein ziongesicht gemerkt... Erwarte Spucke mitten in dein SPD -face wenn Du mir begegnest!!!"; "Es nützt nix dein verräterisches Ohr zu verstecken. Du bist enttarnt!" Auf der Seite der Nutzerin finden sich weitere homophobe, antisemitische und verschwörungsideologische Inhalte.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 23. Juni 2017
    In der Ruschestraße wurden an mehreren Schildern angebrachte Keltenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juni 2017
    Gegen 9.45 Uhr beleidigt eine etwa 50-jährige Frau in der U7 fortwährend und lauthals zwei ihr gegenübersitzende Frauen antimuslimisch. Sie ruft ihnen u. a. zu "Haut ab, geht in euer Land!" Weder auf die Aufforderung der beiden betroffenen Frauen noch auf die Intervention anderer Fahrgäste hin beendet die Frau ihre Beschimpfungen. Am U-Bahnhof Kleistpark steigen die beiden beschimpften Frauen aus.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. Juni 2017
    In einem Zug der Regionalbahn 7 wird am Alexanderplatz eine Schmiererei mit dem Wortlaut „Europa, Jugend, Reconquista“ entdeckt. Die „Identitäre Bewegung“ meint mit „Reconquista“, dass sie Diskursräume zurückerobern müsse von einer "linksliberalen Hegemonie“.
    Quelle: Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 22. Juni 2017
    Am Südausgang des S-Bhf. Grünau wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2017
    Am Tierparkcenter wurde mit einem Edding der Schriftzug „Antifa boxen“ angebracht.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. Juni 2017
    In Hellersdorf-Nord führt die NPD-Marzahn-Hellersdorf einen Infostand durch. Vor Ort ist auch der Kreisvorsitzende und Direktkandidat Andreas K. In dem dazugehörigen Facebook-Post hetzt die NPD gegen eine angebliche "Islamisierung und Afrikanisierung unserer Heimat".
    Quelle: PfD
  • 22. Juni 2017
    In Zehlendorf werden 3 Aufkleber von den sogenannten „Identitären“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Juni 2017
    Am Nachmittag des 21.6. unterhalten sich zwei Busfahrer (Linie 195) lautstark in rassistischer und abfälliger Weise über Flüchtlinge. Ein Mensch mit angenommenem Migrationshintergrund wird dann nach einer Frage zur Fahrtrichtung ohne ersichtlichen Grund aus dem Bus geworfen. Einer der Busfahrer kommentiert dies mit den Worten: "Wir sprechen doch kein Suaheli! Raus mit dir!" Die anwesenden Fahrgäste reagieren nicht darauf, später meldet eine anwesende Person den Vorfall.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 21. Juni 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "No Islam" beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Juni 2017
    In der Nacht vom 21.06.17 zum 22.06.17 wurde an der Haltestelle Britzer Str./Rixdorfer Str. des Busses 181 in Richtung Alt-Mariendorf eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet und das Hakenkreuz ist inzwischen entfernt worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Juni 2017
    In der Schloßstraße auf der Höhe des U-Bahnhofes Rathaus Steglitz wird ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 20. Juni 2017
    Vor dem Rathaus Köpenick stand eine Gruppe Kinder mit ihrem Lehrer. Zwei fremde junge Männer haben versucht den Kindern Aufkleber anzudrehen, wo zu Gewalt gegen Antifaschist_innen aufgerufen wurde. Sowohl die Kinder als auch der Lehrer haben abgelehnt und die zwei Neonazis zum gehen bewegt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2017
    Gegen Mittag warf ein Mann, der mit einem Fahrrad unterwegs war, eine Bierflasche gegen die Fassade einer Flüchtlingsunterkunft in der Magdalenenstraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juni 2017
    In der Grenzallee, Ecke Naumburger Straße wird ein antilinkes Graffito auf einer Werbetafel entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 20. Juni 2017
    In der Nähe des HU-Campus in Adlershof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2017
    In Steglitz (sowie in weiteren Berliner Bezirken) gab es Durchsuchungen hauptsächlich wegen Hasspostings in sozialen Netzwerken. Der Verdacht auf Volksverhetzung wird von der Polizei geprüft. https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.601632.php
    Quelle: Polizeimeldung/ Register Steglitz-Zehlendorf
  • 19. Juni 2017
    Am 19. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 129. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 19. Juni 2017
    In Grünau wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Juni 2017
    An der Scheibenbeklebung Parteibüro der Linken in der Buggenhagenstraße wurde ein Aufkleber der „Alternative für Deutschland“ angebracht. Der Linke-Abgeordnete stellte Anzeige gegen Unbekannt.
    Quelle: Linke Lichtenberg
  • 19. Juni 2017
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße und an einer Litfassäule Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurde der Schriftzug „fuck off refugees“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juni 2017
    In Zehlendorf werden 3 Aufkleber von den sogenannten „Identitären“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. Juni 2017
    Am 18.06.17 werden an der Hauptstraße in Schöneberg ca. 50 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ mit den Aufschriften „Still not loving Antifa“ und „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. Juni 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden verschiedenste Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" im Umfeld der Mühlenstraßen entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 18. Juni 2017
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "S-Mark statt Euro-Pleite" (NPD), "Signal gegen Überfremdung" (TddZ), "Mehr Bildung weniger Zuwanderung" (Pro Deutschland), "Guten Heimflug" (NPD), "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD) sowie einige mehr. Es befanden sich auch Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" darunter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremimsus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juni 2017
    In einem Supermarkt in der Clayallee wurde eine Frau rassistisch beleidigt.
    Quelle: StadtrandNachrichten
  • 18. Juni 2017
    Der Neuköllner AfD-Direktkandidat für die anstehenden Bundestagswahlen Andreas Wild betritt in Begleitung von vier Parteimitgliedern das Rudower Demokratiefest in Alt-Rudow. Alle fünf tragen AfD-T-Shirts und führen Parteifahnen und -luftballons mit sich. Andere Besucher*innen des Demokratiefestes protestieren lautstark und verweisen die AfD-Gruppe vom Festgelände.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 18. Juni 2017
    An der alten Dorfschule bringen Unbekannte am frühen Morgen ein Transparent der Kameradschaft Neukölln mit dem Slogan "Gegen Demokraten- und Toleranzdiktatur" an. Die Dorfschule in Alt-Rudow ist an diesem Tag Veranstaltungsort des Rudower Demokratiefestes.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 18. Juni 2017
    Rund um die alte Dorfschule in Alt-Rudow, auf deren Gelände an diesem Tag das Rudower Demokratiefest stattfindet, werden drei frisch verklebte NPD-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 17. Juni 2017
    Um den Botanischen Garten herum werden ca. 20 Aufkleber der "Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Juni 2017
    Unter den Eichen/Thielallee und in Zehlendorf-Mitte werden diverse Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Juni 2017
    Im Ortsteil Pankow hielten sich am Abend zwischen 19:30 und 24:00 Uhr ca. 60 bis 70 Mitglieder und Sympatisant*innen der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (IB) vor Gaststätten in der Mühlenstraße auf. Hintergrund war eine europaweit angekündigte Demonstration der IB in Berlin-Wedding, die von Gegendemonstrant*innen blockiert wurde.
    Quelle: EAG, NEA
  • 17. Juni 2017
    Für den Samstag, den 17. Juni 2017 hatte die extrem rechte Vereinigung „Identitäre Bewegung Deutschland“ eine Demonstration durch die Berliner Innenstadt bis ins Regierungsviertel angekündigt, die am Gesundbrunnen starten sollte. Die Demo konnte jedoch nur 500 Meter weit laufen, dann wurde sie von Gegendemonstrant_innen blockiert. Nach zwei Stunden Stillstand löste der identitäre Versammlungsleiter schließlich die Versammlung auf. An der Demo der Identitären beteiligten sich neben Identitären aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem nahen europäischen Ausland (Österreich:100 Personen, Frankreich: ca. 10-15 Personen, Niederlande: ca. 10 Personen, Ungarn: unter 10 Personen, Tschechische Republik: ca. 10 Personen) auch Anhänger_innen von "Hand in Hand“, „Wir für Deutschland“, „Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BärGiDa), PEGIDA, „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa), „Bündnis Deutscher Hools", „Bürgerbündnis Havelland", "Kameradschaft Märkisch Oderland", „Netzwerk freie Kräfte" und aus den Parteien der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ JN, "Die Rechte", und „Der III. Weg", insgesamt nahmen ca. 700 Menschen teil. Als Redner_innen traten Führungspersonen der IB Orts- und europäischen Gruppen sowie von PEGIDA auf. An Gegendemonstrationen nahmen mindestens 1400 Menschen teil.
    Quellen:

    http://www.linksfraktion.berlin/uploads/media/S18-11668.pdf

    https://www.antifa-berlin.info/news/1381-identitre-bewegung-scheiterte-i...

    https://www.taz.de/Blockierte-rechtsextreme-Demo-in-Berlin/!5418661/

    https://www.morgenpost.de/berlin/article210941017/Etwa-100-Teilnehmer-be...
    Quelle: Kleine Anfrage, Antifa Berlin, Taz, Morgenpost
  • 17. Juni 2017
    Am Rande der pro-kurdischen Demonstration „Solidarität mit Rojava und Shengal“ in Moabit wurde von mehreren Passanten der sogenannte „Wolfsgruß“ in Richtung der Demonstrant_innen gezeigt.
    Quelle: Tagesspiegel 18.06.2017
  • 17. Juni 2017
    Vor der Unterkunft für Geflüchtete in Grünau wurde ein rassistischer NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Juni 2017
    Am 17. Juni fand der Köpenicker Sommer vor dem Rathaus Köpenick statt. Unter anderem war auch die AfD Treptow-Köpenick mit einem Stand vertreten. Dort konnten sie ihr zum Teil rassistisches und homophobes Material ausgeben.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 17. Juni 2017
    Am S-Bhf. Köpenick führte die NPD einen Info-Stand durch mit dem Ziel Unterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl zu sammeln.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord werden rassistische Schmiereien entdeckt. Mit schwarzen Stiften steht großflächig „FCK ISLM“ (Kürzel für „fuck islam“) an die Wände geschmiert.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. Juni 2017
    Gegen 16:45 Uhr werden in der Nähe der Bushaltestelle vor dem Ostbahnhof eine Frau mit Kopftuch und ihr Begleiter verbal und physisch angegriffen. Die Opfer werden von drei jungen Männern angeschrien, beleidigt, mit einer leeren Flasche bedroht und geschubst. Ein Mann mischt sich ein. Laut pöbelnd verzogen sich die Angreifer Richtung Bahnhofsgebäude. Ob der Vorfall mit der in Berlin stattfindenden Demo der rechten "Identitären Bewegung" in Verbindung steht, ist nicht nachvollziehbar.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 17. Juni 2017
    Am 17.06.17 gegen 11.50 Uhr grölte ein Mann auf dem unteren Bahnsteig des S-Bahnhof Schöneberg mehrmals "Sieg Heil" und reckte beide Arme mit flachen Handflächen zu einer Art doppeltem Hitlergruß. Von einem Beobachter auf den Vorfall hingewiesen, griffen zwei Sicherheitsdienstleute zögerlich ein und begleiteten den Parolenrufer in die Ringbahn Richtung Westkreuz. Ob die Polizei alarmiert wurde, ist nicht bekannt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. Juni 2017
    Am 17.06. berichtet die AfD Marzahn-Hellersdorf auf ihrer Facebookseite über ihren Besuch auf dem Tag der offenen Tür in der "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" an der Rudolf-Leonhard-Str. in Marzahn-Mitte. Hierbei macht sie Stimmung gegen die Unterkunft u.a. durch die Behauptung, dass die diese mit angeblich sehr teuren Haushaltsgeräten ausgestattet sei. Kommentiert wird dieser Post mehrfach mit menschenverachtenden Äußerungen gegen Flüchtlinge, wie z.B. " Abschieben dieses Dreckspack" oder sich übergebenden Emojis.
    Quelle: PfD / Projekt Ponte
  • 17. Juni 2017
    In Zehlendorf werden 10 Aufkleber von den sogenannten „Identitären“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 16. Juni 2017
    Unbekannte beschädigen fünf Fenster der künftigen Flüchtlingsunterkunft an der Rudolf-Leonhard-Straße. Rund zwei Wochen zuvor, am 31.5.2017, hatte die NPD-Marzahn-Hellersdorf dort eine Kundgebung abgehalten, um Stimmung gegen die Einweihung der Unterkunft zu machen.
    Quelle: Polizeimeldung / PfD
  • 16. Juni 2017
    Unter den Eichen/Tietzenweg wurden 4 Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juni 2017
    Am 16.06.17 gegen 9.00 Uhr wurde am U-Bahnhof Alt-Mariendorf ein Banner der exterm rechten "Identitären" mit dem Schriftzug "Islamisierung? Nicht mit uns!" entdeckt.

    Die Aktion der "Identitären" bezieht sich auf den Bau einer dort geplanten Moschee.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. Juni 2017
    Am Rathaus Steglitz werden Aufkleber der Burschenschaft Gothia entdeckt auf denen "Wir machen Hipstern Angst" steht. Im Hintergrund ist der Kopf eines Burschenschafters mit Mütze abgebildet.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juni 2017
    Vor dem Köpenicker Allende-Center führte die NPD einen Info-Stand durch mit dem Ziel Unterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl zu sammeln.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juni 2017
    In der Glienicker Straße in Köpenick haben 5 Neonazis den Hitlergruß gezeigt. Anwesende Jugendliche zeigten daraufhin ihren Unmut darüber.
    Quelle: Uffmucken
  • 16. Juni 2017
    Während des Tags der offenen Tür des Flüchtlingsheims Hagenower Ring erschien Jens I., der Betreiber der rassistischen Falkenberger „Nein zum Heim“-Facebookseite, und fertigte Fotos des Hauses an. Dazu platzierte er NPD-Flyer am Zaun des Objekts. Anschließend veröffentlichte er die Fotos auf der Facebookseite und kommentierte den Zuzug von Flüchtlingen nach Hohenschönhausen als „Landnahme deutschen Bodens“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Juni 2017
    Vor der Alice Salomon Hochschule werden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 16. Juni 2017
    An der Eingangstür der einer Hausverwaltung wird ein Hakenkreuz eingeritzt. Dieses wird nach der Entdeckung unkenntlich gemacht.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 15. Juni 2017
    Im Ortsteil Karow wurden Plakate der rechten Gruppierung "Identitären Bewegung" am S-Bahnhof entdeckt. Diese bewarben ihre Demonstration am 17.06.
    Quelle: Neues Deutschland vom 17.06.2017
  • 15. Juni 2017
    Im Ortsteil Blankenburg wurde eine "Reichskriegsflagge" in einer Kleingartenkolonie an einer Gartenlaube gehisst.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Cottbuser Platz werden Aufkleber der NPD sowie mit dem Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. Sie befinden sich an einer Kunstausstellung zum Thema Migration sowie an einem Sockel, auf dem die Geschichte Hellersdorfs beschrieben wird und auf Straßenschildern "Zur Carola-Neher-Straße". In dieser Straße befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft. Die Aufkleber wurden zum Teil entfernt und es wird polizeiliche Anzeige erstattet.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 15. Juni 2017
    Am 15.06.17 werden in der Friedenauer Rheinstraße ca. 100 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Juni 2017
    An der Ecke Brodowiner Str./Ringenwalder Straße stellen Passanten an einer Wand eine großflächige rechte Parole ("Warum wird nicht über deutsche Opfer gesprochen") und ein sog. eisernes Kreuz fest. In unmittelbarer Nähe wird ein weiteres eisernes Kreuz entdeckt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 15. Juni 2017
    Am 15. Juni 2017 wurde an der Bernauer Straße Ecke Brunnenstraße ein rassistischer Vorfall beobachtet. Zwei Frauen, beide Kopftuchträgerinnen, gingen mit Kinderwägen über die Bernauer Straße. Ein ihnen entgegen kommender Fahrradfahrer wurde direkt vor den Frauen kurz langsamer, zeigte ihnen den Hitlergruß, sagte etwas und fuhr schnell weiter.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. Juni 2017
    In Baumschulenweg an der Ecke Heidekampweg / Rinkartstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juni 2017
    Gegen 18.45 Uhr wird eine Frau von fünf Männern aus antimuslimischer Motivation am S-Bahnhof Treptower Park aus der S-Bahn gedrängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juni 2017
    Im U-Bf Strausberger Platz ist auf eine Tür der Schriftzug "Combat 18" geschmiert.

    Combat 18: neonazistisch-terroristische Organisation, aktiv in vielen Ländern Europas, bewaffneter Arm des Neonazinetzwerks Blood and Honour. Combat 18 steht für „Kampftruppe Adolf Hitler“. Das Netzwerk bekämpft politische Gegner auch unter Einsatz von Gewalt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. Juni 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Michelangelo Straße in Briefkästen Flyer der "Reichsbürger" gefunden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Juni 2017
    Am Fußgänger-Druchgang zwischen Schloßstraße und Düntherstraße werden 8 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Juni 2017
    Die AfD organisierte im Restaurant BonVerde in Wannsee ihren Stammtisch.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 13. Juni 2017
    Im Ortsteil Karow wurden an verschiedenen Stellen Schmierereien der Jugendorganisation der NPD, der JN, entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Juni 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch hielt die NPD eine Kundgebung von 16:00 bis 17:20 Uhr in der Wolfgang-Heinz-Straße gegenüber der neu eröffnenden Geflüchtetenunterkunft ab. Es kamen knapp 18 Nazis zu der Veranstaltung unter dem Motto "Nein zu weiteren Asylunterkünften in Buch". Hintergrund war der Tag der offenen Tür der neu entstehenden Unterkunft den über 200 Besucher*innen wahrnahmen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Juni 2017
    Am 13.06.17 gegen 17.45 Uhr wurden an zwei Briefkästen der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. Der Schriftzug war am 30.05.17 schon einmal dort entdeckt worden und wurde in der Zwischenzeit mit einem Aufkleber gegen Rechts überklebt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. Juni 2017
    In der Mühlenstraße und im Dahlemer Weg wurden 16 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2017
    Am U-Bhf. Hallesches Tor wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Die BVG hat es nach der Meldung per Twitter sofort entfernt.
    Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 13. Juni 2017
    Am Bauzaun vor der Neuen Nationalgalerie wurde ein Sticker mit dem Symbol der Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Juni 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde auf der Schönhauser Straße zwischen Milastraße und Gaudystraße ein Bauarbeiter gesehen, der in ein Bäcker hinein ging und auf seiner Wade eine "schwarze Sonne" tattowiert hatte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Juni 2017
    In Baumschulenweg an der Ecke Kiefholzstraße / Mörickestraße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juni 2017
    An der Haltestelle Paul-Schneiderstraße werden zwei Aufkleber mit der Aufschrift „Heute sind wir tolerant- Morgen fremd im eigenen Land“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2017
    Am 13. Juni 2017 wurden Aufkleber der Identitären Bewegung in der Bismarckstraße, Ecke Marie-Elisabeth-Lüders-Straße entfernt. Darauf stand die Parole "Heimatliebe ist kein Verbrechen". Die Identitäre Bewegung ist eine rassistische und extrem Rechte Organisation.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. Juni 2017
    In Marzahn Mitte am S-Bahnhof Marzahn, am Blumberger Damm und in der Nähe des Einkaufszentrums Eastgate sowie in Marzahn Nord rund um das Havemann-Center werden großflächig Plakate der Identitären Bewegung verklebt.
    Quelle: PfD / Projekt Ponte / Register ASH
  • 12. Juni 2017
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. folgende Slogan "NS Area", "Deutschland uns Deutsche" (NPD), "FCK AFA" und andere Aufkleber der JN.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Juni 2017
    Auf der Schloßstraße wurden mehr als 20 neue Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. Juni 2017
    An einem Briefkasten Altensteinstr./ Reichenberger Weg wird ein Aufkleber entdeckt auf dem zwei Bilder zu sehen sind das erste zeigt unterernährte Schwarze Kinder, das zweite Frauen mit Kopftuch die eine Flasche Wasser ereicht bekommen. Auf dem Aufkleber steht „Sorry guys, we are too busy, helping these“. Der Aufkleber suggeriert, dass Flüchtlinge, die nach Deutshcland kommen, keinen Grund dafür hätten, weil sie weder Kinder seien, noch ausgehungert. Er soll damit die Ablehnung und Ausgrenzung geflüchteter Menschen provozieren.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. Juni 2017
    In der Ehrenbergstraße, im Reichensteiner Weg, am Asta-gebäude und rings um die Freie Universität Berlin wurden 30 bis 40 Plakate der „Identitären Bewegung“ geklebt, die zu ihrer Demonstration am 17. Juni aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. Juni 2017
    In der Alten Hellersdorfer Straße/Ecke Zossener Straße in unmittelbarer Umgebung einer Flüchtlingsunterkunft wird ein neonazistisch gekleideter Mann gesehen. Er trägt einen schwarzen Kapuzenpulli und der Aufschrift: "Ich bin der Ungläubige vor dem dich Allah gewarnt hat!" gesehen. Auf dem Motiv ist ein Totenkopf abgebildet, welcher mit einem Tuch in den Farben der Reichsfahne (schwarz, weiß, rot) vermummt ist. Links und rechts davon sind jeweils Maschinenpistolen und Sigrunen abgebildet.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 12. Juni 2017
    Auf der Schloßstraße werden zwei Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 12. Juni 2017
    An der hinteren Tür des M29-Doppelstockbusses wurde auf Höhe Springerhaus ein NPD-Aufkleber mit dem Slogan "Jetzt abschieben" und einer Zeichnung von Muslim_innen, die auf einem fliegenden Teppich sitzen entdeckt. Der Aufkleber wurde teilweise von der beobachtenden Person abgeknibbelt.

    Der Busfahrer reagierte auf die Bitte, den Aufkleber zu entfernen, mit einem Verweis auf die Reinigungsfirma, die den Bus täglich säubere und auch Aufkleber entferne. Große Empörung war ihm nicht anzumerken.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. Juni 2017
    Am 12. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 128. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 12. Juni 2017
    In Oberschöneweide hat die extrem rechte "Identitäre Bewegung" in der Firlstraße, Kottmeierstraße und weiteren Straßen in der Umgebung massenhaft Plakate und Aufkleber verklebt, die ihren Aufmarsch am 17. Juni bewerben. Die gesammelte Propaganda wurde von einem selbstorganisierten Putzspaziergang kurze Zeit später entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juni 2017
    In Zehlendorf werden insgesamt 24 Aufkleber von den sogenannten „Identitären“ sowie „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. Juni 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden u.a. an der Ecke Danziger Straße und Greifswalder Straße Aufkleber der rechten Kleinstdemonstration "Bärgida" entdeckt und entfernt. Diese riefen zu den montäglichen Aufmärschen um 18:30 Uhr auf.
    Quelle: NEA
  • 11. Juni 2017
    An einem Bauzaun am Bahnhof Frohnau wurden sechs Plakate der „Identitären“ entdeckt, die zu einer rassistischen Demonstration durch Berlin-Wedding aufriefen. Die „Identitären“ sind eine kleine, extrem rechte Gruppierung, die einen völkischen Rassismus vertritt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 11. Juni 2017
    An dem Klingelschild eines Hauses in der Weserstraße wird eine antimuslimische Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Juni 2017
    In Zehlendorf werden 12 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 10. Juni 2017
    Im Ortsteil Weißensee führte die Partei "Alternative für Deutschland" einen Infostand am Antonplatz von 09:00 bis 13:00 Uhr durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: NEA
  • 10. Juni 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der rechtsoffenen Fußballfan-Gruppierung "Crimark" entdeckt und entfernt. "Crimark" hat Verbindungen zu neonazistischen Milieu in Potsdam und Brandburg und ist eine Fan-Gruppierung des 1. FC Union Berlin.
    Quelle: NEA
  • 10. Juni 2017
    Um 11 Uhr hält die NPD unter dem Motto "Deutschland zuerst" eine Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln ab. Die 24 Kundgebungsteilnehmer zeigen rassistische Transparente. Der Neuköllner Kreisvorsitzende Jens Irgang und der ehemalige Landesvorsitzende der NPD Sebastian Schmidtke halten Redebeiträge. Etwa 100 Gegendemonstrant*innen protestieren lautstark.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Juni 2017
    Ein Mann schlug gegen 2.45 Uhr an der S-Bahnbrücke an der Frankfurter Allee auf zwei schlafende Obdachlose ein. Zeugen beobachteten, dass der Angreifer, zunächst mit Fäusten auf einen 52-jährigen Schlafenden einschlug. Anschließend soll er mit Füßen einen nebenanliegenden 65-Jährigen getreten haben. Während der Prügelattacke soll der Mann wiederholt nationalsozialistische und rassistische Parolen gerufen haben. Bevor er vom Ort flüchtete, soll er noch eine Eisenstange nach vorbeilaufenden Passanten geworfen haben. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.598828.php
    Quelle: Polizei
  • 10. Juni 2017
    Vergangene Nacht wurde die Polizei wegen eines homophoben Übergriffs zum U-Bahnhof Mehringdamm gerufen. Dort gab der 20-jährige Geschädigte an, aus einer Gruppe heraus von einem 18-Jährigen aufgrund seiner Frauenkleider beleidigt und bespuckt worden zu sein. Bei der anschließenden Personalienfeststellung des Tatverdächtigen ließ dieser ein Tütchen mit Drogen fallen, die von den Beamten gesichert wurden.
    Nr. 1299
    Quelle: Polizei
  • 10. Juni 2017
    Zwischen den U-Bahnhöfen Tierpark und Friedrichsfelde und in der Sewanstraße wurden etwa 30 Plakate der „Identitären Bewegung“ gefunden und entfernt, die für eine Demonstration am 17.6. in Berlin warben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Juni 2017
    Am Schaukasten des Libezem in der Rhinstraße wurden Plakate der „Identitären Bewegung“ angebracht.
    Quelle: AWO
  • 9. Juni 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den letzten Tagen vermehrt Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. in der Karower Chaussee oder Alt-Buch (in der Nähe des Schloßparkes). Sie trugen die Slogan "Homo-Propaganda stoppen!", "Jugend zu uns!", "Asylflut stoppen" oder "Antifa-Banden zerschlagen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 9. Juni 2017
    Im Prenzlauer Berg wurden Aufkleber der rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. an Haltestellen der Tram-Linie M2. Sie hatten u.a. den Slogan "Multikulti ist eine Lüge".
    Quelle: NEA
  • 9. Juni 2017
    Auf der Schloßstraße in Richtung Feuerbachstraße werden drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf ihnen ist das Symbol der Identitären Bewegung, das Lambda zu sehen und die Aufschrift „Unser Land, unsere Werte“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Juni 2017
    Am 9.6.2017 stiegen gegen 17Uhr30 am Rosenthaler Platz vier bis fünf BVG-Sicherheitsdienstleistende (in ihrer Uniform) in eine U-Bahn Richtung Herrmannstraße ein. Ein_e Zeug_in hörte, wie einer der Sicherheitsdienstleistenden, der einen Meter entfernt von ihm_ihr stand, anfing, über eine Gruppe junger Menschen, die miteinander arabisch sprachen, zu reden. Das war erkenntlich, weil er immer wieder zur Gruppe blickte und seine Kollegin auf die Gruppe hinwies. Dann sagte er wörtlich: "Wenn ich die schon seh, könnt ich direkt reinschlagen".

    Am Alexanderplatz stiegen die Sicherheitsdienstler_innen aus.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Juni 2017
    In der Falkenberger Chaussee, im Umfeld der Warnitzer Bögen, im Umfeld der Barnim-Oberschule sowie in Malchow wurden etwa ein dutzend Plakate der „Identitären Bewegung“ gefunden und entfernt, die für eine Demonstration am 17.6. in Berlin warben.
    Quelle: Gemeinsam gegen Rassismus Hohenschönhausen
  • 9. Juni 2017
    Am 9. Juni 2017 wurde in der Georg-Friedrich-Straße in Halensee ein Aufkleber mit NS-verherrlichendem Motiv entdeckt. Er zeigte eine USA-Fahne, auf der "USA raus" geschrieben stand. Der Sticker bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik.
    Quelle: Register CW
  • 8. Juni 2017
    An einer Hauswand in der Weserstraße, Ecke Thiemannstraße sind mit Edding zwei antiziganistische Sprüche geschmiert, u. a. der Spruch "Rumänen raus".

    Aufgrund der oftmals fehlenden gesellschaftlichen Differenzierung zwischen einer Herkunft aus Rumänien und einem Roma-Hintergrund ist hier von einem antiziganistischen Motiv auszugehen.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 8. Juni 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei "III.Weg" in den Briefkästen entdeckt. Diese trugen den Titel "Berlin wehrt sich!". Es wird auf rassistischer Weise Stimmung gegenüber Fremden und Geflüchteten geleistet und von einer "Überfremdung" gesprochen.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 8. Juni 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg werden u.a. am S-Bahnhof Bornholmer Straße und in der Umgebung geflüchtetenfeindliche Aufkleber entdeckt. Diese trugen den Slogan "Refugees not welcome".
    Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 8. Juni 2017
    Ein Mann, der an einer Fußgängerampel an der Landsberger Allee steht, zeigt einer auf der gegenüberliegenden Seite wartenden, nicht weißen Person den Hitlergruß und brüllt durch den Verkehrslärm unverständliche Worte. Im Vorbeigehen sagt er zu einer anderen Person mit bunt gefärbten Haaren „Und dich hasse ich auch. Ich hoffe dir passiert etwas!"
    Quelle: Anonym / PfD
  • 8. Juni 2017
    Auf der Straße Unter den Eichen auf Höhe Asternplatz werden fünf Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Juni 2017
    An der Kreuzung Reichenberger Weg/ Altensteinstr. sind mehrere Stromkästen mit Deutschlandfahnen besprüht worden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Juni 2017
    Am 08.06.2017 wurde in der Amsterdamer Straße, am BVG-Gebäude, ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 8. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Möckernbrücke werden gegen 20 Uhr Aufkleber mit den Aufschriften „Goog Night Islamistic Pride“ und „Refugees not welcome“ entdeckt.
    Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 8. Juni 2017
    Gegen 15 Uhr steigen zwei Männer an der S-Bahnstation Sonnenallee in die Ringbahn Richtung Schöneberg. Einer der beiden Männer trägt gut sichtbar ein Tattoo mit dem rechten Zahlencode "88".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Juni 2017
    Am 7. Juni 2016 um 16:50 Uhr schubste ein Mann in einem Geschäft der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg einen 49-jährigen Mann, sodass der in ein Regal stürzte. Der Gestoßene stellte den Angreifer zur Rede. Daraufhin beleidigte dieser den Betroffenen mit rassistischen Worten.
    Quelle: Polizei Berlin #1284 08.06.17
  • 7. Juni 2017
    Am 07.06.17 gegen 13.30 Uhr wurde am Eingang zum U-Bahnhof Alt-Mariendorf ein Aufkleber mit dem Slogan "Merkel muss weg" entdeckt.
    Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an denen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 7. Juni 2017
    Unter den Eichen zwischen Patschkauer Straße und Reichensteiner Weg werden 6 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. Juni 2017
    Der Verein für Ambulante Versorgung fand in seinem Briefkasten einen Brief der „Verfassungsinitiative nach Artikel 146 GG“, einer Reichsbürgerorganisation, in der staatliche Behörden verunglimpft wurden.
    Quelle: Verein für ambulante Versorgung
  • 6. Juni 2017
    In den Kloräumen des Dönerimbisses am oberen Ausgang des S-Bhf. Frankfurter Allee waren mehrere mit Filzstift angemalte Hakenkreuze und SS-Runen (teilweise über linken Aufklebern). Sie wurden mit entsprechenden Aufklebern überklebt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 6. Juni 2017
    An der Feuerbachstr./Schlossstr. wird ein neu geklebter Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein pro Deutschland-Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein pro Deutschland-Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. Juni 2017
    An der Regenrinne der Hauptmann von Köpenick Grundschule wurden zwei Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 6. Juni 2017
    In der Weitlingstraße wurden 15 Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt. Sie sind ausschließlich über einen neonazistischen Internetversand zu beziehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Juni 2017
    Zwischen Siebenendenweg und Sophie-Charlotte-Straße werden insgesamt 12 Aufkleber der sogenannten „Identitären Bewegung“ sowie von PI-News entdeckt und entfernt.

    PI-News (PI steht für Politically Incorrect) ist ein rechtspopulistischer und islamfeindlicher Internetblog.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Juni 2017
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle Niebertstraße wurden mehrere Hakenkreuze geschmiert. Diese wurden kurze Zeit später unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juni 2017
    Schon wieder wurden an der Warschauer Brücke rechte Aufkleber entdeckt. Diese trugen den Slogan „Marzahn Hellersdorf – NAZI KIEZ“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. Juni 2017
    Zwei nichtdeutsche Frauen waren morgens um 4.50 Uhr am Ostkreuz. Sie sind in die S41 eingestiegen als ein aggressiv auftretender Mann (ca 30 jahre, 1,80 groß, schwarze Haare) herein kam. Er sagte, dass sie in der falschen Bahn seien. Die Frauen waren daraufhin verwirrt und sind ausgestiegen, um auf die Anzeige zu schauen. Als sie wieder in die Bahn hinein wollten, stellte sich der Mann in die Tür und blockierte sie. Auf ihre Frage was das soll, spuckte er die Frauen an. Danach verließ er die Bahn.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 5. Juni 2017
    Ein Mitarbeiter von Saturn im Märkischen Viertel weigerte sich, einer Roma-Familie einen Fernseher zu verkauen. Der Mitarbeiter sagte zu ihnen: "Wer kein Deutsch kann, darf hier keinen Vertrag unterschreiben." Dabei war die Familie extra in Begleitung eines deutschsprachigen Sozialarbeiters erschienen, um eine Übersetzung sicherzustellen. Dass der Verkäufer dennoch nicht zu einem Geschäftsabschluss bereit war, ist eine diskriminierende Vertragsverweigerung.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 5. Juni 2017
    Am 5. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 127. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil. Um 19:30 Uhr gab es einen zweiten Treffpunkt am S-Bahnhof Lichtenberg.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. Juni 2017
    Im Weitlingkiez wurden Flugblätter der Reichsbürgerorganisation „Verfassungsgebende Versammlung“ verteilt. Darin wird behauptet, dass die BRD eine „private Verwaltung eines Wirtschaftsgebietes“ sei und kein Staat.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juni 2017
    Der Berliner PEGIDA-Ableger BÄRGIDA hielt am frühen Abend eine einstündige Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg ab. Mit dabei waren Vertreter der Lichtenberger AfD und der Berliner NPD. In Reden wurde sich positiv auf die Wehrmacht bezogen, Regierungsmitglieder ins Arbeitslager gewünscht, die „Identitäre Bewegung“ gelobt und „Nationale Sozialisten“ als Selbstbezeichnung gewählt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juni 2017
    Den Mieterladen erreichte heute eine Mail, die noch an eine weitere Adresse gesendet wurde, in der anonym der Friedrichshainer "Berg-Partei" u. a. latenter Antisemitismus und völkische Ausdrucksweise unterstellt wird. Die Mail wurde z. K. an die Partei weitergeleitet. Vermutlich handelt es sich beim Absender um einen "verwirrten Menschen".
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. Juni 2017
    Ein 26-jähriger Mann wird gegen 22.30 Uhr im Großen Tiergarten am Rosengarten aus homofeindlicher Motivation von vier unbekannten Männern bedroht, festgehalten und beraubt.
    Quelle: ReachOut
  • 5. Juni 2017
    In Zehlendorf wird ein Aufkleber der "Widerstandsbewegung in Südbrandenburg" mit der Aufschrift „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Juni 2017
    Am 5. Juni 2017 wurde in der Georg-Friedrich-Straße in Halensee ein Aufkleber mit NS-verherrlichendem Motiv entdeckt. Er zeigte Angela Merkel und den im "Der Pate"-Stil gehaltenen Schriftzug "The Marionette", der an einem Spielkreuz hing. Diese Darstellung bedient das reichsideologische Motiv, dass Deutschland fremd bestimmt wäre. Dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass das Deutsche Reich fortbestehe, aber durch die Alliierten nach wie vor Kontrolle ausgeübt werde, die dies verdecken solle. Darin enthalten ist die Ablehnung der Bundesrepublik. Das Symbol knüpft an den Song von Xavier Naidoo "Marionetten" an, der rechtspopulistische und verschwörzungsideologische Anleihen nimmt.
    Quelle: Register CW
  • 4. Juni 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch werden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Volkstod stoppen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 4. Juni 2017
    In der Mörikestraße, Rinkartstraße und Umgebung in Baumschulenweg sind wieder ca. 20 neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Die Aufkleber waren von den sogenannten "Autonomen Nationalisten Berlin".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juni 2017
    In der Rheinstraße, der Dickhardstraße, der Fregestraße und an der Kaisereiche werden ca. 20 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juni 2017
    Am 04.06.2017 wurden an einer Werbetafel auf dem Gleis am S Hackescher Markt 3 Hakenkreuze entdeckt, die mit Edding geschmiert waren.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. Juni 2017
    Ein antirassistisches Projekt im Prenzlauer Berg erhielt eine kurze rassistische Mail.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juni 2017
    In der Feuerbachstraße werden 7 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juni 2017
    An der Haltestelle „Zingster Straße/Ribnitzer Straße“ wurden etliche Aufkleber von „Pro Deutschland“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Juni 2017
    An der Kreuzung Hubertusstraße/Düppelstraße werden zwei Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Juni 2017
    Vor dem Marktplatz Center in Hellersdorf betreibt die rechtsextreme NPD einen Infostand und sammelt Unterschriften. Auch der Kreisverbandsvorsitzende ist anwesend.
    Quelle: Ponte / Polis*
  • 3. Juni 2017
    Kurz bevor die U7 den U-Bahnhof Hermannplatz erreicht, wird eine Gruppe aus mehreren Frauen und Männern von einem stark alkoholisierten Fahrgast antimuslimisch beschimpft. Die Begleiterin des Mannes versucht seine Beschimpfung zu unterbinden, jedoch ohne Erfolg.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 2. Juni 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden Aufkleber entdeckt, die zum rechten "Tag der deutschen Zukunft" nach Karlsruhe aufriefen. Dieser Tag wird u.a. von Die Rechte und der Jugendorganisation der NPD, die JN, organisiert und richtet sich an Neonazis.
    Quelle: EAG
  • 2. Juni 2017
    In der Mörikestraße, Rinkartstraße und Umgebung in Baumschulenweg sind erneut mehrere neonazistische Aufkleber der sogenannten "Autonomen Nationalisten Berlin" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Juni 2017
    In der Düppelstraße werden mehr als 20 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Juni 2017
    Auf der Schloßstraße/ Unter den Eichen wurden 14 Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 2. Juni 2017
    Im U-Bahnhof Schlossstraße werden zwei Aufkleber der AfD und ein Aufkleber mit der Aufschrift „Rapefugees not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Juni 2017
    Im Weserkiez werden Flyer für die sogenannten Montags-Mahnwachen in Briefkästen gesteckt. Auf den seit 2014 stattfindenden Mahnwachen werden regelmäßig verschwörungstheoretische, extrem rechte und antisemitische Inhalte verbreitet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Juni 2017
    Ein 47-jähriger Mann wird gegen 17.00 Uhr in der Klopstockstraße aus

    homophober Motivation von vier bis fünf unbekannten Personen körperlich

    angegriffen
    Quelle: ReachOut
  • 2. Juni 2017
    Ein 47-jähriger Mann wird gegen 17.00 Uhr in der Klopstockstraße aus homofeindlicher Motivation von vier bis fünf unbekannten Personen körperlich angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 2. Juni 2017
    Gegen 19.45 Uhr wird ein 24-jähriger Mann in der Elsenstraße in Alt-Treptow von zwei unbekannten Männern aus homophober Motivation beleidigt und die Täter versuchen den 24-Jährigen zu treten.
    Quelle: ReachOut
  • 2. Juni 2017
    Am 2. Juni 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Cafe "Insonne" in der Windscheidstraße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung, die New-world-order-Verschwörung, klimaskeptische Thesen und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 1. Juni 2017
    An den Baustellenschildern des U-Bahnhofs Rudow sind zwei Aufkleber angebracht, die in Frakturschrift "Merkel muss weg" fordern.

    Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und extrem rechten Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Galerie Olga Benario
  • 1. Juni 2017
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein Sticker von Pro Deutschland mit anti-muslimischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 1. Juni 2017
    In der Düppelstraße werden 40 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. Juni 2017
    In der Fabeckstraße Ecke Unter den Eichen werden 6 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. Juni 2017
    In der Hubertusstraße, der Düntherstraße, der Düppelstraße und der Schlossstraße werden mehr als 100 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. Juni 2017
    Gegen 7.05 Uhr wird eine 49-jährige Frau von einem 33-jährigen Mann in einem Bus auf dem Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel rassistisch beleidigt und aus dem Bus gestoßen.
    Quelle: ReachOut
  • 1. Juni 2017
    In Zehlendorf werden insgesamt 12 Aufkleber der so genannten „Identitären Bewegung“ sowie der "Widerstandsbewegung in Südbrandenburg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. Mai 2017
    Die Facebookseite der Partei „Pro Deutschland“ wurde im Mai genutzt, um gegen Geflüchtete und Muslime zu hetzen. In mehreren Artikeln ging es um „Asylmissbrauch“, „Araberclans“ und Tötungsdelikte, die angeblich mit „unkontrollierter Zuwanderung“ zusammenhängen würden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2017
    Die Lichtenberger NPD agitierte auf ihrer Facebookseite vorrangig gegen Flüchtlinge und ihre Heim. Dazu wurden Fotos und Adressen von Lichtenberger Heimen präsentiert und Flüchtlinge pauschal als „Verwöhnasylanten“, „Asylforderer“ und die aktuelle gesellschaftliche Situation als „Multikulti-Chaos“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2017
    Die Falkenberger „Nein zum Heim“-Facebookseite warb im Mai für mehrere Veranstaltungen der NPD und anderer Neonazi-Organisationen, darunter eine NS-relativierende Kundgebung in Karlshorst. Andere Beiträge richteten sich gegen Flüchtlinge und Muslime.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2017
    Die NPD Marzahn-Hellerdorf veranstaltet eine Kundgebung mit rund 20 Teilnehmern in der Rudolf-Leonhard-Straße. Anlass ist die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in dieser Straße und ein zuvor geplanter Tag der offenen Tür der Einrichtung. Der Tag der offenen Tür wurde zwei Tage zuvor vom LAF abgesagt, da es zu Verzögerungen von Bauarbeiten kam. Die Linke und SPD haben zum Gegenprotest aufgerufen an dem rund 40 Personen teilnehmen.
    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz / Polis*
  • 31. Mai 2017
    Am 31.05.17 gegen 19.45 Uhr wurde auf der Manteuffelstraße in Tempelhof eine 25-jährige Autofahrerin von einer anderen Autofahrerin aus dem Auto heraus volksverhetzend beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 01.06.2017
  • 31. Mai 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "NAZIKIEZ" und "NS Kiez" beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Mai 2017
    In der Düppelstraße werden 22 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt. In der Schlossstraße auf Höhe des Ladens „Werken, Schenken, Spielen“ werden 20 weitere Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Mai 2017
    Im Telefonat mit einem Sozialarbeiter des Nachbarschaftsheims Neukölln äußert sich die Mitarbeiterin einer Bildungseinrichtung, die in Nordneukölln gelegen ist, antiziganistisch.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln
  • 31. Mai 2017
    Mit ca. 82 Interaktionen bei ca. 21 Beiträgen hat die Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick im Mai nur mit wenigen Artikeln viele Personen nachweislich erreicht. Weniger als die Hälfte aller Beiträge hatten einen lokalen Bezug. Die Mehrheit der Artikel behandelte Bundes- und Wahlkampfthemen. Bei den lokalen Themen war der Schwerpunkt auf die Festnahme eines mutmaßlichen Unterstützers der Terrororganisation "Jabhat al-Nusra" aus dem IB-Wohnheim für geflüchtete Menschen im Allende 2 gerichtet. Hier wurde die Festnahme genutzt um pauschal Angst vor Geflüchtete zu schüren. Im selben Zusammenhang wurde von Flyeraktionen und einer Kundgebung in direkter Nähe zum Wohnheim berichtet. Ausserdem wurde in despekti̱e̱rlicher und rassistischer Art über den Bau einer Wohnanlage in Baumschulenweg berichtet, am Standort sollen Wohnung entstehen die in den ersten Jahren für Geflüchtete zur Verfügung stehen, später dem gesamten sozialen Wohnungsmarkt. Mit quasi neutralen Berichten über Gewalttaten oder den Einsatz von Giftködern in Treptow-Köpenick versucht die NPD als lokale Helfer für Recht und Ordnung aufzutreten. Dabei hat die NPD auch über einen Fall berichtet, bei dem aus rassistischer Motivation eine Person angegriffen wurde, dabei aber das Motiv nicht erwähnt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Mai 2017
    Im Rudower Frauenviertel werden Plakate entdeckt, die zum Gedenken an den SA-Sturmführer Horst Wessel aufrufen. Die extrem rechten Plakate werden seit Februar 2017 regelmäßig im Rudower Frauenviertel angebracht.
    Quelle: Galerie Olga Benario
  • 30. Mai 2017
    Am 30.05.17 gegen 18.30 Uhr wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf neben mehreren weggekratzten Refugees Welcome Aufklebern der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. Mai 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese befanden sich in der Nähe des S-Bahnhofes und trugen u.a. die Slogan "Homo-Propaganda stoppen!", "Volkstod stoppen!", "National, Revolutionär, Sozialistisch" oder "Asylflut stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Mai 2017
    Am 30.05.2017 hat ein Mann am S-Bahnhof Friedrichsstraße in der

    Nähe des Mahnmals für die deportierten jüdischen Kinder antisemitische Inhalte geäußert. Dieselbe Person wurde dabei schon mehrmals beobachtet.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 30. Mai 2017
    In der Jägerstraße Ecke Chemnitzer Straße werden neonazistische Aufkleber von der Partei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow Köpenick / Register ASH
  • 30. Mai 2017
    Am Dienstag, den 30. Mai 2017 wurde in einer Bankfiliale am Leopoldplatz eine Gruppe Roma von einer Frau beleidigt. Ein_e Sozialarbeiter_in war mit einer Gruppe von Roma in der Bank. Eine ältere Frau rief ihnen zu: "Was nehmen sie denn hier für Pack auf?!"
    Quelle: Berliner Register
  • 30. Mai 2017
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 29. Mai 2017
    Im Umfeld des Tierparks wurden Selbstdarstellungsflyer der „Identitären Bewegung“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 29. Mai 2017
    An einem Laternenpfahl in der Werrastraße, Ecke Roseggerstraße wird ein Aufkleber der NPD mit dem Bild von Rudolf Hess gefunden und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Mai 2017
    Auf dem Spielplatz an der Roseggerstraße, Ecke Werrastraße berichtet ein kleines Mädchen seiner Mutter gegen 19 Uhr aufgeregt, dass eine andere Mutter gerade ihr Kind geschlagen habe. Das Mädchen kommentiert seine Beobachtung mit der Bemerkung "Die machen sowas, die Araber, die sind einfach bescheuert." Die Mutter des Mädchens nickt beim Hören dieses rassistischen Ausspruchs zustimmend.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Mai 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden Flyer für die rechte Demonstration "Merkel muss weg" am 01. Juli in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 29. Mai 2017
    Mehrere Personen sammeln sich in der Nacht gegen 1 Uhr vor der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel und rufen "Sieg Heil".
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 29. Mai 2017
    In Steglitz wurde ein „Merkel muss weg“- Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. Mai 2017
    Am 29. Mai 2017 befand sich in Wilmersdorf ein schwarzer Aufkleber mit dem Aufruck „Merkel muss weg“. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine einfache oppositionelle Haltung, sondern eine Parole der Neuen Rechten.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 29. Mai 2017
    Am 29. Mai 2017 wurde an der Technischen Universität im Mathematikgebäude in der Straße des 17. Juni im Fahrstuhl ein Aufkleber der Burschenschaft Gothia. Darauf stand in Frakturschrift: "Keine Mensur ist illegal". Die pflichtschlagende Verbindung steht der Neuen Rechten nahe, es gibt Bezüge zur rechtsextremen Identitären Bewegung. Die Gothia ist Mitglied in der Deutschen Burschenschaft.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 28. Mai 2017
    An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Mathildenstr. in Oberschöneweide wurde ein Aufkleben von Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2017
    Am 28. Mai 2017 weigerte sich der Vorstand des Vereins Tennis Borussia Berlin, beim Fußballspiel der Herrenoberliga eine Vereinsfahne in Regenbogenfarben im Stadion aufzuhängen. Dies hatte die Vereinsmitgliederversammlung im Vorjahr beschlossen, seitdem war der Beschluss nicht umgesetzt worden und eingefordert worden. Fans hatten das Hissen der Regenbogenfahne am 14. Mai selbst in die Hand genommen. Am 28. Mai 2017 wies der Vorstand den Ordnerdienst an, die erneut von den Fans aufgehängte Fahne wieder abzunehmen. Anhänger*innen stellten sich jedoch vor den Mast. Ein Ordner beschimpfte während der Auseinandersetzung Fans des Vereins als "linkes Zeckenpack". Am 1. Juni entschied der Vereinsvorstand, dass die Fahnen künftig hängen würden.
    Quelle: Tagesspiegel 01.06.17, Neues Deutschland 30.05.17, B.Z. 30.05.17, Fußballfans gegen Homophobie 01.06.17,der lila kanal Journal 29.05.17
  • 28. Mai 2017
    In der Nacht wird ein 45-jähriger Mann, der auf einer Parkbank im Großen Tiergarten sitzt, aus einer Gruppe von acht Personen heraus, aus homophober Motivation, mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 27. Mai 2017
    An der Tramhaltestelle am U-Bhf. Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber der JN „gegen Abtreibung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Mai 2017
    In mehreren Straßen im Weitlingkiez (Sophienstraße, Weitlingstraße) wurden Plakate mit der Aufschrift „Kriminelle Ausländer raus – Unterstützt den III. Weg“ sowie „Asylflut stoppen“ gefunden. In der Wönnichstraße wurden zusätzlich Aufkleber des gleichen Motivs entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register, Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Mai 2017
    Die Lichtenberger NPD führte auf dem Prerower Platz einen Infostand durch und sammelte Unterschriften für den Antritt zur Bundestagswahl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Mai 2017
    In der Helmholzstraße in Oberschöeneweide wurden zwei "Good Night Left Side" Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Mai 2017
    Rund um die Edisonstraße in Oberschöneweide wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Defend Europe" und einem abgebildeten Maschinengewehr entdeckt und entfernt. Die Aufkleber werden von verschiedenen einschlägig bekannten Neonazistischen Websites verkauft und rufen zur gewaltvollen "Verteidigung" Europas auf, vermutlich gegen Muslime und Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Mai 2017
    Am 27. Mai 2017 gegen 16 Uhr störte die rechtsextreme Jugendgruppe "Identitäre Bewegung" eine Podiumsdiskussion des Evangelischen Kirchentags 2017 im Citycube am Messedamm in Westend. Thema der Veranstaltung war die Einwanderungsgesellschaft. An der Veranstaltung wirkten Austen Peter Brandt, Sawsan Chebli, Tahir Della, Farhad Dilmaghani, Malu Dreyer, Sergey Lagodinsky, Sabrina N'Diaye und Mark Terkessidis mit. Fünf Mitglieder der Identitären Bewegung stürmten das Podium und entrollten ein Banner mit dem Lutherzitat: "Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln." In diesem Kontext verwendet stellten sie sich gegen eine pluralistische Gesellschaftsordnung. Das Banner wurde zudem am S-Bahnhof Messe/Süd gezeigt. Den Podiumsgästen zeigten sie ein Banner mit dem Aufdruck "Schluss mit den Lügen". Auf den Bannern war das Logo der Identitären Bewegung zu sehen. Aus dem Publikum regte sich hörbarer Widerstand gegen die Aktion der Identitären.
    Quelle: Register Spandau, GIZ, Register CW
  • 27. Mai 2017
    Die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf, sowie Polis* - bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf, erhalten jeweils eine E-Mail mit dem Betreff "Stoppt den Genozid an uns Deutschen!" Darin werden rassistische, muslimfeindliche und antisemitische Äußerungen getätigt. Dieselbe E-Mail wurde bereits zuvor berlinweit an verschiedene Personen, die sich für Demokratie engagieren, verschickt. Im Nachhinein erhalten auch verschiedene Akteure aus Marzahn-Hellersdorf diese E-Mail.
    Quelle: PfD / Polis*
  • 26. Mai 2017
    Gegen 14.50 Uhr wird ein 35-Jähriger auf dem Hermannplatz aus einer Gruppe von Frauen, Männern und Kindern heraus zunächst homophob beleidigt. Kurz darauf schlagen und treten die Männer der Gruppe den 35-Jährigen. Eine Passantin greift ein, bringt den Betroffenen in Sicherheit und ruft die Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1208, Tagesspiegel 27.05.2017
  • 26. Mai 2017
    Am 26. Mai 2017 zeigte Usama Z. Schilder antisemitischen Inhalts am Hammarskjöldplatz in Westend. Anlässlich des Evangelischen Kirchentags im Messegelände rief er dazu: "Zionisten sind die Lügner und Verräter". Zwei Besucher des Kirchentags stellten sich mit Courage vor dessen Schild. Die Polizei überredete eine Person zu gehen und erteilte der Zweiten einen Platzverweis.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 26. Mai 2017
    Am 26. Mai 2017 gab es eine antisemitisch motivierte Schmiererei in Wilmersdorf. An die Wand im Eingangsbereich eines Wohnhauses, in dem Juden wohnen und vor welchem drei Stolpersteine verlegt sind, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 26. Mai 2017
    Am 26.05. wurden am Hauptbahnhof 3 Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen entdeckt und entfernt, darunter von den Identitären und von Pi.News.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 25. Mai 2017
    Am 25.05.17 gegen 15 Uhr wurden zwei Männer im Alter von 44 und 45 Jahren auf der Dominicusstraße in Schöneberg von einem unbekannten zunächst homophob beleidigt und angespuckt. Anschließend schubste der Unbekannte sie und trat einem der Männer in den Rücken.
    Quelle: Polizei Berlin, 30.05.2017
  • 25. Mai 2017
    Etwa 10-15 Personen feierten um 21:00 Uhr im Außenbereich der „Rio“-Bar in der Rudolf-Seifert-Straße. Dabei riefen sie unter anderem Fußballparolen, „Sieg Heil“ und „Judenf****“. Die alarmierte Polizei traf die Täter nicht mehr an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Mai 2017
    In der Deulstraße in Oberschöneweide wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte unter anderem wie eine Person eine andere am Boden liegende Person tritt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2017
    Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber "Freiheit für Horst Mahler!" entdeckt und entfernt. Horst Mahler ist ein Deutschlandweit bekannter Neonazi, der bis vor kurzem auf der Flucht vor der deutschen Justiz war.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2017
    Im Ortsteil Pankow zieht eine Gruppe der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (IB) betrunken und grölend mit einer Fahne der "IB" vom U-Bhf Pankow zum U-Bhf Vinetastraße.
    Quelle: NEA
  • 24. Mai 2017
    An der Bushaltestelle Schloßplatz Köpenick wurden mehrere extrem rechte Aufkleber (u.a. "Identitäre Bewegung") entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch hielten sich am Rande einer Gedenkveranstaltung an den durch Nazis ermordeten Dieter-Eich im 2000 knapp vier Nazis in der Entfernung auf. Sie versuchten Teilnehmende abzufotografieren.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2017
    Ein Mann hat heute Morgen in Mitte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 47-Jährige gegen 7.45 Uhr in einem Backshop am S-Bahnhof Jannowitzbrücke den Hitlergruß gezeigt und dazu laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Dazu soll er einen Schwarzen rassistisch beschimpft haben, der jedoch nicht mehr am Ort war als die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest. Eine Atemalkoholkontrolle bei ihm ergab einen Wert von rund 2,7 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung vom 24.05.2017 Mitte Nr. 1186
  • 24. Mai 2017
    Auf der Schlossstraße werden drei Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. Mai 2017
    An der Ecke Riesaer Str./Jenaer Str. wird ein ein Stromkasten mit dem Schriftzug "Anti-Antifa" beschmiert.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 24. Mai 2017
    Ein 26-Jähriger in Begleitung von zwei Frauen, von denen eine ein Kopftuch trägt, wird auf dem Bahnsteig am S-Bhf. Adlershof von einem Mann aus rassistischer Motivation gestoßen und mit einer abgebrochenen Bierflasche am Hals schwer verletzt. Eine Frau leistet erste Hilfe und ein Mann ruft die Polizei.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Mai 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde am S-Bahnhof Storkower Straße ein rechter Schriftzug mit dem Slogan "Nazi Zone" und eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 23. Mai 2017
    Aufgrund einer rassistischen Beleidigung wurden Polizisten gestern Abend nach Gesundbrunnen gerufen. Den Angaben eines 29 Jahre alten Hausbewohners in der Osloer Straße zufolge habe sein 54-jähriger Nachbar ihn gegen 19.40 Uhr an der Wohnungstür beleidigt. In der Vergangenheit kam es wohl schon des Öfteren zu Streitigkeiten. Die Beamten trafen den Tatverdächtigen nicht an. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 23.05.2017 Mitte Nr. 1173
  • 23. Mai 2017
    Gegen 17:30 Uhr fuhr die kopftuchtragende Frau mit der U8 Richtung Alexanderplatz. Auf der Vierersitzgruppe auf der anderen Seite des Ganges saß ein Mann, der während der Fahrt unverwandt zu ihr herüberstarrte. Zunächst starrte sie zurück. Als der Mann weiterstarrte, traute sie sich nicht mehr hinzusehen. Als die U-Bahn in den Bahnhof Moritzplatz einfuhr, stand der Mann auf, schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht und stieg aus. Der Mann trug einen grauen Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Lonsdale". Die Frau hat bei der Polizei Anzeige erstattet.

    Beschämend: Die U-Bahn war gut besetzt, aber kein Fahrgast reagierte.
    Quelle: Register Spandau
  • 23. Mai 2017
    Auf der Schlossstraße werden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rapefugees not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. Mai 2017
    In Zehlendorf wird ein Aufkleber von den Identitären mit der Aufschrift „Wehr Dich“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Mai 2017
    Am 23.05. wurden Berlin-Mitte 3 Aufkleber von den Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2017
    Gegen 8:30 Uhr drängelt in der U7 ein weißer Mann einen schwarzen Mann übertrieben bei Einfahrt der U-Bahn. Mitreisende kritisieren den Drängler. Daraufhin ruft dieser beim Ausstieg, "der war ein Kanacke".
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 22. Mai 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der rechten Partei "III. Weg" u.a. in der Bruno-Apitz-Straße entdeckt und entfernt. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Antifa-Banden zerschlagen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 22. Mai 2017
    Am 22.05.2017 wurde ein großes "AfD" Graffiti in der neuen Promenade am Hackeschen

    Markt entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2017
    In der Muthesiusstraße werden drei Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. Mai 2017
    Am 22.5. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 125. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2017
    Am 22.05.17 erhielt ein Quartiersbüro in Marienfelde eine rassistische Email. Darin wird das Quartiersbüro wegen des Engagements für Migranten beschimpft.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Mai 2017
    Am 21.05.2017 gegen 4.30 Uhr wurde ein 25-jähriger Mann, der vor einer Bar in der Motzstraße stand, zunächst von einer Frau homophob beleidigt und angerempelt und anschließend von dem Begleiter der Frau ins Gesicht geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin, 21.05.2017
  • 21. Mai 2017
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte im Rosenfelder Ring und in der Rhinstraße Flugblätter für ihre Aktion „Brot für Berlin“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Mai 2017
    In der Bahnhofstr. gegenüber dem Form Köpenick klebte ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! -nicht labern sondern umhauen- Aktion sauberes Köpenick." entdeckt und entfernt. Er klebte ebenfalls über einem Aufkleber, der sich für Vielfalt und gegen Rassismus einsetzt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2017
    In der Baumschulenstraße ecke Frauenlobstraße wurde ein Neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich aus Nationalsozialistischer Perspektive gegen Drogen und Antifaschist_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2017
    In der Wuhlheide in Köpenick wurden mehrere rassistische und neonazistische Sprühereien entdeckt. Nachdem diese von Antifaschist_innen übermalt worden sind, wurde nach kurzer Zeit wieder welche gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2017
    Am Ausgang des U-Bahnhofes Pankstraße fanden sich NPD-Aufkleber mit dem Slogan „Dexit jetzt!“. Diese wurden, soweit entdeckt, entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2017
    Am Mittag des 21.05.2017 wurde ein Mann in Mitte mit Fäusten in den Rücken geschlagen. Den Angaben des 46 Jahre alten Opfers und seines 26-jährigen Lebensgefährten zufolge seien beide Hand in Hand gegen 13 Uhr die Münzstraße entlang gegangen. Ein Mann lief plötzlich dicht hinter ihnen. An der Ecke Neue Schönhauser Straße habe der 46-Jährige ihn angesprochen, er solle nicht so dicht hinter ihnen laufen. Dieser habe sein Tun aber weiter fortgesetzt und dem 46-Jährigen außerdem mit den Fäusten in den Rücken geschlagen. Alarmierten Polizisten sagte der 45-Jährige dann später, ihm habe es nicht gepasst, dass das Paar Hand in Hand gelaufen sei. Geschlagen habe er ihn allerdings nicht, so seine Aussage. Der 46-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Die Polizisten brachten den vorläufig Festgenommenen zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er seinen Weg fortsetzen durfte.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • 21. Mai 2017
    Am 21. Mai 2017 gegen 18.55 Uhr wird ein 17-jähriger Mann auf dem Hardenbergplatz in Charlottenburg von einer 21-jährigen Frau rassistisch beleidigt, bespuckt und mit einer Bierflasche, die ihn am Hinterkopf trifft, beworfen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 23.06.17
  • 20. Mai 2017
    Nachdem am 20. Mai das 13. "Fest für Demokratie und Toleranz - Gegen Angsträume" in der Schnellerstraße erfolgreich stattfand wurden Anwesende beim Abbau massiv bedroht. Eine Gruppe von vier Rockern (erkennbar an der Kleidung) überquerte die Spreestraße und zeigte dabei in die Richtung der Abbauenden den Hitlergruß. Eine Person sprach die Gruppe an, woraufhin einer der Rocker auf ihn zu lief. Der Neonazi-Rocker baute sich vor ihm auf und zeigte nochmals den Hitlergruß. Daraufhin intervenierte ein Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie und teilte dem Neonazi-Rocker mit, dass er jetzt die Polizei rufen würde. Daraufhin kam der Neonazi-Rocker auf den Mitarbeiter zu und sagte: "Ich zeig dir noch was ganz anderes". Während er das sagte griff er mit seiner rechten Hand in die linke Innenseite seiner Jacke. Es ist davon ausgegangen worden, dass der Neonazi-Rocker eine Waffe zieht. Um die Person auf Abstand zu halten, warf der Mitarbeiter eine Flasche vor die Füße des Neonazi-Rockers und schrie ihn an, dass er weg bleiben sollte. Daraufhin zog sich der Neonazi-Rocker mit dem Rest seiner Gruppe in die Kneipe "Ballaballa" in der Spreestraße zurück. Die eintreffenden Polizeibeamten schätzten die Bedrohungssituation ähnlich wie der Mitarbeiter des Zentrums für Demokratie ein und forderten Verstärkung an, bis schließlich ca. 50 Beamte vor Ort waren. Um die Tatverdächtigen zu ermitteln kontrollierte die Polizei die Gäste der Kneipe, die Täter waren jedoch nicht mehr anzutreffen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Mai 2017
    Am 20. Mai veranstaltete die AfD Treptow-Köpenick ein sogenanntes „Fest für Demokratie und Meinungsfreiheit“. Das Fest war in Konkurrenz zum alljährlichen „Fest für Demokratie und Toleranz – gegen Angsträume“.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 20. Mai 2017
    Die Lichtenberger NPD führte einen Infostand in der Volkradtstraße durch und sammelte dort Unterschriften für die Bundestagswahl. Sie verteilte darüber hinaus Flugblätter und Aufkleber mit flüchtlingsfeindlichen Parolen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. Mai 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde am Nachmittag ein Mann ein Betroffener einer gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und rassistischer Beleidigung. Der 45-Jährige sprach Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft, die zur Betreuung eines Fußballspiels im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark eingesetzt waren, an und schilderte diesen Folgendes: Er war auf seinem Fahrrad kurz vor 16 Uhr in der Eberswalder Straße in Richtung Mauerpark unterwegs und soll von zwei Männern angehalten worden sein. Der Kleidung nach könnte es sich bei den beiden Männern offenbar um Fußballfans gehandelt haben. Nachdem der Radfahrer die Männer gefragt hatte, warum sie ihn gestoppt hätten, sollen ihn beide rassistisch beleidigt haben. Zudem soll einer der beiden Männer ihn bespuckt und ihm eine Getränkedose an den Kopf geworfen haben. Dann sollen die beiden Männer gemeinsam gegen das zwischenzeitlich auf den Gehweg abgelegte Fahrrad des 45-Jährigen und den darauf befindlichen Rucksack getreten haben. Anschließend soll das Duo dann noch auf den Rucksack gespuckt haben, bevor es dann in Richtung Schönhauser Allee weg ging. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 42 und 46 Jahren an der Cantian- Ecke Milastraße vorläufig festnehmen. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Jüngeren einen Wert von etwa 2,7 Promille und bei seinem Begleiter einen Wert von rund 0,9 Promille. Beide wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Nach Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen wieder entlassen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.05.2017
  • 20. Mai 2017
    Am Nachmittag des 20.05.2017 wurde ein Mann im Großen Tiergarten von einem unbekannten Mann aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt. Anschließend hat ihn derselbe Mann zu Boden gestoßen und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Mann hat sich dann das Funktelefon und die Geldbörse des Angegriffenen genommen. Anschließend flüchtete er zusammen mit den drei anderen Männern, die sich an dem Angriff nicht beteiligt haben sollen. Der Angegriffene erlitt leichte Kopfverletzungen. Er sprach nach dem Angriff ein Paar an, das im Park joggen war, und erzählte ihnen was ihm passiert war. Das Paar rief daraufhin die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • 20. Mai 2017
    In der Brandenburgischen Straße in Steglitz wird ein Hakenkreuz an einer Straßenlaterne entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2017
    Auf der Schloßstraße wurden zwei Sticker der Identitären Bewegung mit antimuslimischem Text entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2017
    Am Kastanienboulevard werden an einem Kiosk mehrere Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register ASH
  • 20. Mai 2017
    Auf der Schloßstraße wird ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Islamisierung nicht mit uns" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2017
    Am 20. Mai 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen Gruppierung "Hand in Hand" statt Sie liefen vom Hardenbergplatz, die Joachimsthaler Straße, den Kurfürstendamm und Tauentzien, den Wittenbergplatz, die Bayreuther Straße, die Kurfürstenstraße, Landgrafenstraße, das Lützowufer, die Budapester Straße, die Hardenbergstraße zum Hardenbergplatz. Rassistische Beleidigungen wie "Salamifresser" Wurden über das Hauptmikrofon verbreitet. Hauptredner war Enrico G. Es wurde eine Reichskriegsfahne mitgeführt. Die Gruppe Hand in Hand stammt aus dem Havelland und ist rassistisch und rechtspopulistisch ausgerichtet.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 20.06.17, Berlin gegen Nazis
  • 19. Mai 2017
    An einer Bushaltestelle in Altglienicke wurde auf einen Sitz "Nazikiez" und ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Mai 2017
    Am U-Bahnhof Schlossstraße und in der Nähe des Ladens „Werken, Schenken, Spielen“ werden 5 Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Mai 2017
    Am 19.5. versuchten ca. 50 Mitglieder der Identitären, das Dach des Justizministeriums in der (rassistisch benannten) Mohrenstraße zu besteigen. Die Polizei verhinderte die Aktion. Unter den Identitären trugen einige NVA-Uniformen. Es nahmen auch Vertreter der Identitären aus anderen Bundesländern teil, darunter Vertreter von Kontrakultur Halle und Identitäre aus Mecklenburg-Vorpommern (z.B. Regionalleiter der IB MV, Vorsitzender von Heimwärts e.V., eines regionalen Identitären-Tarnvereins). Die Polizei ermittelt nach der Aktion gegen den Landesvorstand der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, der auch bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl für die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf für die AfD kandidierte.
    Quelle: http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/05/21/nach-identitaeren-aktion-...
    Quelle: zeit.de
  • 19. Mai 2017
    Am Löpernplatz wurde mit Sprühfarbe die Parole „Freiheit für H. Mahler“, für den inhaftierten Holocaustleugner Horst Mahler gefunden.
    Quelle: JFE Arche
  • 19. Mai 2017
    Am 19.05. wurden am Hauptbahnhof 4 neue Aufkleber mit der Aufschrift „Islamist NOT Welcome“ von den Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 18. Mai 2017
    Am 18.05.2017 wurde ein 16-Jähriger am S-Bahnhof Schichauweg in Marienfelde aus einer Gruppe Unbekannter heraus geschubst und rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, 19.05.2017
  • 18. Mai 2017
    In einem Café in der Nähe des U-Louis-Lewin-Straße äußert sich eine Frau laut rassistisch über Geflüchtete. Sie spricht diesen pauschal ab Gründe für Asyl zu haben, diffamiert sie als Belastungen und potenzielle Terroristen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Mai 2017
    Am 18. Mai stellt die AfD-Fraktion bei der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einen Antrag unter dem Titel „Integrationshemmnis für Flüchtlinge beseitigen“. Darin fordert die AfD-Fraktion, dass das Bezirksamt bei den zuständigen Behörden Informationen einholen solle, ob sich unter den Flüchtlingen in Marzahn-Hellersdorf „Gefährderinnen und Gefährder, Taliban, Salafisten und Gewaltverbrecher anderer Art befinden und falls ja, die Bevölkerung umfassend über den Wohnort dieser Personen zu informieren“. In dieser Forderung drückt sich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aus, da pauschal eine (ethnisch definierte) Gruppe unter Verdacht gestellt wird. Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt und von einem Vertreter BVV als grundgestzwidrig bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberg Marzahn+ / PFD
  • 18. Mai 2017
    Am 18.05. wurden am Hauptbahnhof 3 Aufkleber von den identitären mit der Aufschrift: „Islamist NOT Welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 17. Mai 2017
    Der Stolperstein vor dem Haus Attilastr. 73 wird mutwillig beschädigt.
    Quelle:
  • 17. Mai 2017
    In der Düppelstraße werden diverse Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle:
  • 17. Mai 2017
    Am 17. Mai 2017 wurde in Wilmersdorf in einer wohltätigen Einrichtung die Angabe eines Wohnungslosen diskutiert, er hätte wegen seiner Davidstern-Tätöwierung in den meisten Wohungslosenunterkünften mit Gewalt seitens etwaiger antisemitisch eingestellter muslimischer Bewohner zu rechnen. Ein Mitarbeiter äußerte die Vermutung, der Wohnungslose würde seine Tätöwierung als "Joker" einsetzen um eine priviligierte Behandlung zu erhalten.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 17. Mai 2017
    Der Bürgerdeputierte berichtete im Migrations-Ausschuß, seinen Kontakt zu einigen Dealern zu nutzen, um ihnen in Gesprächen Alternativen zum kriminellen Gelderwerb aufzuzeigen.

    Nach Ende der Ausschußsitzung spricht die AfD Bezirksverordnete Schmidt den Bürgerdeputierten nicht deutscher Herkunft an und unterstellte ihm auf englisch mit den Dealern im Görlitzer Park gemeinsame Sache zu machen. Sie droht ihm dazu auch mit den Worten „I will kill You“ und wiederholt diese Drohung noch ein weiteres Mal.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 17. Mai 2017
    In der Düppelstraße werden diverse Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Mai 2017
    Am 16.05.17 gegen 09.40 Uhr wurden an einem Laternenpfahl an der Autobahnausfahrt Alboinstraße der A100 mehrere "Merkel muss weg" Aufkleber entdeckt.

    Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt an denen Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen teilnahmen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. Mai 2017
    Im Salvador-Allende Viertel in Köpenick wurden mehrere rassistische Aufkleber verklebt. Die Aufkleber beschuldigten die CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP schuld an terroristischen Anschlägen zu sein.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Mai 2017
    Direkt vor der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete führt die NPD eine Kundgebung unter dem Motto "Multikulti-Terror Stoppen" durch. An der Kundgebung nehmen ca 8 Neonazis teil, unter anderem der Landesvorsitzender der NPD, Uwe Meenen. Einige Bewohner_innen der Unterkunft reagieren verängstigt. Trotzdem führen Bewohner_innen der Unterkunft sowie Jugendliche aus Kundgebung eine spontane Kundgebung gegen die Neonazis durch.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 16. Mai 2017
    An der Ecke Grünstraße/Kietzerstraße wurde in einer Baulücke ein Hakenkreuz geschmiert mit einem Durchmesser von ca. 50 cm.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Mai 2017
    Wiederholt wird ein schwarzer Junge in der Schule und im Hort von Mitschülern und Erzieher*innen regelmäßig beleidigt und beschimpft. Die Pädagog_innen griffen nicht ein.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Mai 2017
    In einer 9. Klasse bespricht der Lehrer das Thema Islam, bezieht sich aber nur auf „kritische“, aus Sicht der muslimischen Schüler „einseitig negative“ Darstellungen. Andere Meinungen und positive Beiträge zum Islam oder eine differenziertere Betrachtung wurde nicht zugelassen. Die Schüler_innen fühlten sich sehr machtlos, abgewertet und verließen nach dem Unterricht teilweise wütend die Klasse.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 15. Mai 2017
    Am 15.5. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 124. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 15. Mai 2017
    Ein Mitte zwanzig jähriger Mann, nur bekleidet in kurzer Hose, rief um 17:30 Uhr in der Nähe des Übergangwohnheims Alfred-Randt Straße "Heil Hitler". Als zwei Mitarbeiter*innen des Wohnheims daraufhin auf ihn zu liefen, versuchte er sich zu verstecken.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Mai 2017
    Eine 32-jährige Frau wird gegen 19.40 Uhr in der Bansiner Straße aus LGBTIQ-feindlicher Motivation mit einem Messer bedroht und beraubt.
    Quelle: ReachOut / PfD
  • 14. Mai 2017
    „Pro Deutschland“ steckte Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ in der Ribnitzer Straße in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Mai 2017
    Im Bereich der Zachertstraße und Lincolnstraße wurden Aufkleber der „Identitären Bewegung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Mai 2017
    Am 14. Mai 2017 zeigte Usama Z. an der Xantener Straße, Ecke Brandenburgische Straße in Wilmersdorf Schilder mit antisemitischem Inhalt. Er versuchte sich dabei der Demonstration "Jewish Parade für Toleranz und Vielfalt" zu nähern. Er wurde von der Polizei weggedrängt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 13. Mai 2017
    Am 13.05.17 gegen 03.50 Uhr wurden ein 29-Jähriger und ein 28-Jähriger im Kreuzungsbereich Maaßenstr./Nollendorfstr. aus einer Gruppe heraus homophob beleidigt, mit Glasflaschen beworfen und geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 13.05.2017
  • 13. Mai 2017
    Am 13. Mai fand das Bölschefest in Freidrichshagen statt. Unter anderem war auch die AfD Treptow-Köpenick mit einem Stand vertreten. Dort konnten sie ihr zum Teil rassistisches und homophobes Material ausgeben.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Mai 2017
    Zwei Personen verlassen die Billardkneipe in der Weitlingstraße. Dabei zeigen sie den Hitlergruß und rufen laut „Sieg Heil“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Mai 2017
    Die Lichtenberger NPD führte mit fünf Personen einen Infostand am Storchenhof in Hohenschönhausen durch. Und sammelte Unterschriften für einen Wahlantritt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Mai 2017
    In der Umgebung Bauschulenstraße/Kiefholzstraße/Mörikestraße wurden ca. 10 Neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber riefen zu Gewalt gegen Antifaschist_innen auf oder verehrten den SA-Führer Horst Wessel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Mai 2017
    Zwei Mütter unterhielten sich in Anwesenheit ihrer kleinen Kinder an der Bushaltestelle Filehner Str. als ein junges Paar an ihnen vorbei lief und ihnen aus rassistischen Motiven vor die Füße spuckte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Mai 2017
    Im Bereich der Wutzkyallee werden 36 Aufkleber mit rechtem und rassistischem Inhalt dokumentiert, die von NPD, PI-News und AfD stammen. Weil die Aufkleber sehr hoch angebracht sind, ist ihre Entfernung nur zum Teil möglich.

    An anderen Stellen des Neuköllner Ortsteils Rudow werden einige weitere Aufkleber ohne V.i.S.d.P. sowie von AfD und NPD gefunden.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 12. Mai 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am späten Nachmittag in der Kopenhagener Straße zwei Frauen homophob und volksverhetzend beschimpft. Gegen 18 Uhr befanden die Betroffenen im Außenbereich eines Cafés und küssten sich, als ein Radfahrer anhielt und beide Frauen homophob und volksverhetzend beschimpfte. Der unbekannte Radfahrer setzte im Anschluss seine Fahrt fort.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.05.2017
  • 12. Mai 2017
    Im Ortsteil Pankow wurde an Stromkästen in der Kissingstraße und umliegenden Seitenstraßen der Hakenkreis der "Identitären Bewegung" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 12. Mai 2017
    Am 12. Mai sammelte die NPD vor dem Allende-Center in Köpenick Unterschriften zur Wahlzulassung zur Bundestagswahl. Mit dabei waren unter anderem der Europa-Abgeordnete Udo Voigt und der Berliner Landesvorsitzende Uwe Meenen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Mai 2017
    An der Haltestelle Bahnhofstraße/Lindenstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Mai 2017
    Eine Frau wird in einem Supermarkt an der Neuen Grottkauer Straße grundlos von einer Mitarbeiterin gestoppt und des Diebstahls bezichtigt. Aufgrund rassistischer Zuschreibungen wird ihr unterstellt Waren geklaut zu haben, ohne dass ein Grund für diese Vermutung genannt wird. Die Frau wird im weiteren Verlauf von einer Mitarbeiterin des Supermarktes in einen Hinterraum geleitet und muss sich einer erniedrigenden Durchsuchung unterziehen. Nachdem bei dieser Durchsuchung nichts gefunden wird, darf sie das Geschäft verlassen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. Mai 2017
    In der Umgebung Bauschulenstraße/Kiefholzstraße/Mörikestraße wurden ca. 50 Neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber drückten Feindschaft gegen Antifaschist_innen sowie Neonazistische Selbstinszenierung aus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Mai 2017
    Bis zum 11. Mai 2017 ging der Botschaft des Staates Israel in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Postkarte zu. Diese enthielt antisemitische Dämonisierungen ("und jeden Tag Schießbefehl und Zerstörung und Vertreibung"), den Vorwurf der Schuld am Antisemitismus und der Ausnutzung des Themas ("Hier das Gejammere über wachsenden Antisemitismus") und den Vorwurf, Juden würden sich für die "'Gerechten unter den Völkern" halten.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 11. Mai 2017
    Bis zum 11. Mai 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt antisemitische Invektiven: Das schreiben war adressiert an die "Botschaft des Mörder Staates Israel": Ein beiliegender Zeitungsartikel über Israel-Tourismus war versehen mit einer Anmerkung, wonach Israel ein "Faschistenstaat" wäre, wohin "[e]in Mensch mit Vestand" nicht einmal in Gedanken verreisen würde.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 11. Mai 2017
    Eine Moschee in der Richardstraße, die bereits am Tag zuvor einen Brief mit antimuslimischen Inhalt erhielt, bekommt in Reaktion auf das türkische Verfassungsreferendum im April 2017 einen weiteren antimuslimischen Hetzbrief.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 10. Mai 2017
    In der Buslinie 197 entdeckt ein Augenzeuge zufällig einen Aufkleber auf dem "Tötet die Antifa" steht. Weitere Hintergründe zu den Tätern liegen derzeit nicht vor.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 10. Mai 2017
    Zwei syrische Mädchen wurden gegen 12:00 Uhr am Anton-Saefkow-Platz von einem offensichtlich betrunkenen Mann beleidigt. Der Mann entfernte sich anschließend mit der Straßenbahn.
    Quelle: AWO
  • 10. Mai 2017
    Die Berliner JN verteilte im Umfeld des im Bau befindlichen Flüchtlingsheims im Hagenower Ring Flugblätter mit dem Titel "Volkserhalt statt Multikulti-Chaos!" in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. Mai 2017
    Eine Moschee in der Richardstraße bekommt in Reaktion auf das türkische Verfassungsreferendum im April 2017 einen antimuslimischen Hetzbrief.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 9. Mai 2017
    Ein 49-jähriger Mann stellt einen anderen Mann, der in Berlin regelmäßig Schilder mit antisemitischen und verschwörungstheoretischen Botschaften zeigt, wegen der präsentierten Plakate zur Rede. Daraufhin beginnt der zur Rede Gestellte den 49-Jährigen anzuschreien und zu schlagen.

    Der Betroffene hat Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Berliner Morgenpost 17.05.2017, ReachOut Berlin
  • 9. Mai 2017
    Drei Frauen werden in der U-Bahnlinie U5 von einem Mann rassistisch beleidigt. Neben den rassistischen Beleidigungen fallen den Frauen gegenüber sexistische Bemerkungen. Obwohl dies nicht zu überhören ist unternimmt keiner der anderen Fahrgäste etwas gegen die Beleidigungen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. Mai 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die NPD von 17-18 Uhr eine Kundgebung mit ca. 15 Nazis in der Wiltbergstraße durch. Hintergrund stellte eine Gedenkkundgebung zur Befreiung vom Nationalsozialismus an der sich 80 Menschen beteiligten. Die NPD führte auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Gegenkundgebung durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2017
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und ihrer Jugendorganisation - JN - statt. Als Redner trat Berliner Landesvorsitzender Uwe M. auf. Hintergrund war der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, der von der NPD und Nazis nicht als Tag der Befreiung gesehen wird. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbild.
    Quelle: moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2017
    Am späten Abend des 8.5.2017 beleidigten zwei Unbekannte einen Mann in Moabit homo-feindlich. Zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser machen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homo-feindlich beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 8. Mai 2017
    Am 8. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 123. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Berlin
  • 8. Mai 2017
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete eine NS-verharmlosende Kundgebung gegen die Befreiungsfeierlichkeiten des Deutsch-russischen Museums Karlshorst. An der Kundgebung, die der Vorsitzende der Neuköllner NPD Jens Irgang angemeldet hatte, nahmen 14 Neonazis teil.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Mai 2017
    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Friedrichsfelde wurden etwa 30 Schnipsel mit der Aufschrift „Ja zu Deutschland“ verteilt. Sie wurden unverzüglich entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Mai 2017
    Gegen 18 Uhr wurden mehrere Bettler_innen am S-Bhf. Schöneweide auf sozialchauvinistische Art und Weise angepöbelt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2017
    Am 08.05. wurde am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von Pro Deutschland „Merkel muss weg!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 7. Mai 2017
    Um die Mittagszeit befanden sich mehrere Besucher*innen des Zentrum für Demokratie vor dem Eingang an der Miachel-Brückner-Str., als ein Auto auffällig langsam heran fuhr und mehrfach hupte. Beim Vorbeifahren zeigte der Fahrer den Hitlergruß.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Mai 2017
    In der Ellricher Straße, Ecke Friedrichsbrunner Straße werden drei selbstgeschriebene Aufkleber, die gegen Geflüchtete hetzen, entdeckt. Mit diesen rassistischen Aufklebern wurden andere Aufkleber, die sich gegen Nazis richten, überklebt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 7. Mai 2017
    Gegen 7.00 Uhr werden zwei 25-jährige Männer auf dem Wilhelmsruher Damm in Wittenau aus homophober Motivation von einem 29-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Mai 2017
    Ein Mann wurde gestern Abend in Grünau vorläufig festgenommen, nachdem er verfassungsfeindliche Parolen gerufen hat. Gegen 20.30 Uhr ist der 48-Jährige nach vorangegangenen Streitigkeiten in der Dahmestraße hinter zwei Kindern hinterhergelaufen und hat „Heil Hitler“ gerufen. Als eine 51-jährige Zeugin einschritt, hat es zwischen ihr und dem Alkoholisierten ein Handgemenge gegeben. Zudem hat er die Frau auch noch beleidigt. Weiteres konnte durch mehrere einschreitende Zeugen verhindert werden.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 5. Mai 2017
    Am 05.05.17 gegen 14.00 Uhr wurde auf den Sitzen der Bushaltestelle Großbeerenstr./ Daimlerstr. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. Mai 2017
    Mitglieder der AfD/ Jungen Alternativen sowie der sogenannten "Identitären Bewegung" feierten gemeinsam auf dem Gelände der Burschenschaft Gothia in Zehlendorf ein Gartenfest.
    Die Organisation "Junge Alternative" ist die Jugendorganisation der rechten "Alternativen für Deutschland".

    Die Burschenschaft Gothia gehört zum rechten Rand der Burschenschaften und fällt immer wieder mit Äußerungen sowie der Nähe zu rechtsextremen Gruppierungen auf.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 5. Mai 2017
    Am 5. Mai 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Plaza" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung und pseudomedizinische Esoterik. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P. Es nahmen circa 15 Personen teil, darunter Mitglieder der reichsideologischen Gruppe Staatenlos-Info.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 4. Mai 2017
    Am 4. Mai entdeckte ein antifaschistischer ehemaliger Bezirkspolitiker, dass an seinem Auto die Radmuttern des Vorderrads gelockert wurden. Er selbst ist häufig Ziel von Angriffen, auch sein Auto wurde schon zwei Mal von Neonazis angezündet. Es ist daher davon auszugehen, dass Neonazis die Täter waren, die mit der Aktion schwere Verletzungen bis hin zum Tod des Antifaschisten in Kauf genommen haben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Mai 2017
    In der Märkischen Allee/Ecke Klansdorfer Straße werden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 4. Mai 2017
    Am Morgen stieg an der Haltestelle Michiganseestraße ein Mann aus dem Bus 194 mit den Worten „ Du blöde Ausländerf****, kannst du deinen Kinderwagen nicht anders hinstellen!?“ Er hatte sich beim Aussteigen etwas an dem Kinderwagen vorbei schlängeln müssen.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. Mai 2017
    Bereits im Frühjahr 2017 wurde ein Kampagne gegen Monika Herrmann, Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, vom sog. "Patriotischen Orden" gestartet (s. 06.01.17). Für die Bürgermeisterin haben eine oder mehrere unbekannte Personen in der Folgezeit auf ihren Namen Buchbestellungen beim rechtsextremen Kopp Verlag vorgenommen und in ihrem Namen wurde die rechts Monatszeitschrift Compact für sie abboniert. Das Rechtsamt wurde eingeschaltet und dem Spuk ein Ende gesetzt.
    Der Kopp Verlag (Geschäftsinhaber ist Jochen Kopp) ist ein deutscher Medienverlag und Medien- und Warenversand mit Sitz in Rottenburg am Neckar. Er führt eigene und fremdverlegte u. a. rechtsesoterische, pseudowissenschaftliche, verschwörungstheoretische sowie rechtspopulistische und rechtsextreme Bücher.
    Die Zeitschrift COMPACT (seit 2013 mit dem Zusatz: - Magazin für Souveränität) erscheint seit 2010 monatlich. Mitbegründer und seither Chefredakteur ist Jürgen Elsässer*1, Geschäftsführer ist der Verleger Kai Homilius. Die Zeitschrift hat keine Verbindungen zum Kampagnennetzwerk Campact sowie zum Compact Verlag mit Sitz in München.

    Wissenschaftler und Journalisten bewerten die Zeitschrift als Querfront-Magazin und ordnen sie dem Rechtspopulismus zu. Seit 2015 präsentiert sich das Magazin als Sprachrohr der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der islamfeindlichen Pegida-Bewegung.
    *1 Jürgen Elsässer war von 1975 bis 2008 als linker Redakteur und/ oder Mitherausgeber verschiedener linksgerichteter Printmedien bekannt (z. B. Jungle World, junge Welt, konkret oder Neues Deutschland). Er vertrat nach der Jahrtausendwende sogar antiimperialistische Positionen der radikalen Linken. Immer mehr wandte er sich dem Rechtspopulismus und Rechtsextremismus zu. 2010 war er Mitbegründer des rechtsgerichteten Compact Verlages und ist seither Chefredakteur der Compact-Zeitschrift. Seit 2014 sah man ihn auch bei Demos der Dresdener Pegida und der Leipziger Legida. 2016 positionierte sich das Magazin als Wahlkampforgand der rechtsnahen Partei Alternative für Deutschland. Elsässer selbst vertritt homophobe und rassistische Positionen, die teils auch antisemitisch daher kommen, die er mit einer Querfront möglichst breit verbreiten will. (wikipedia)
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. Mai 2017
    Am 4. Mai 2017 wurde eine Frau in der Nähe des S+U-Bahnhofs Friedrichstraße angegriffen, nachdem sie eine Person kritisierte, die Plakate mit antisemitischen Inhalten präsentierte und diese auch lautstark skandierte. Nachdem die Frau gegen 16:45 Uhr dem ihr unbekannten Mann sagte, er solle es lassen, da es Antisemitismus sei, schlug dieser ihr mit dem Schild auf den Kopf und mit der Faust ins Gesicht. Als die Frau zu Boden fiel, trat er ihr gegen die Rippen, wobei er deutlich gegen ihren Kopf zielte. In diesem Augenblick griffen Passant_innen ein, was der Betroffenen zur Flucht verhalf. Die Betroffene erlitt mehrere Verletzungen durch den Angriff, welche ohne ihre Schutzhaltung und die Hilfe der Passant_innen weitaus schlimmer hätten ausfallen können.

    Der Angreifer, Usama Z. ist dem Register und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) bekannt, er stellt seine Schilder mit antisemitischen Texten häufig an vielfrequentierten Orten zur Schau.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Mai 2017
    Das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf erhielt eine rassistische E-Mail, welche sich sowohl anti-muslimisch, als auch antisemitisch äußert.
    Quelle: Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf
  • 3. Mai 2017
    In der Nacht zu Mittwoch, gegen 2.10 Uhr, wird ein PKW in Britz in Brand gesetzt und brennt komplett aus. Die herbeigerufene Feuerwehr kann ein Übergreifen der Flammen auf ein nahegelegenes Wohnhaus verhindern. Die Besitzerin des Autos engagiert sich in der Unterstützung von Geflüchteten und gegen Rechtsextremismus, sodass von einer extrem rechten Tatmotivation auszugehen ist.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, rbb 3.05.2017, Berliner Morgenpost 3.05.2017
  • 3. Mai 2017
    Gegen 18.20 Uhr stand der 39-Jährige BVG-Mitarbeiter außerhalb seines Busses an der Endhaltestelle Puschkinallee. Unvermittelt ist ein unbekannter Mann an ihn herangetreten, hat ihn rassistisch beleidigt und bespuckt und sich anschließend entfernt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 3. Mai 2017
    Gegen 8.10 Uhr wurde ein Neunjähriger am Ausgang des U-Bahnhofs Birkenstraße in Moabit von fünf ihm unbekannten Jugendlichen angegriffen. Nach Aussage des Jungen hätten ihn die etwa 14-Jährigen umringt und einer von ihnen habe ihm mehrmals mit der Hand auf die linke Wange geschlagen. Ein weiterer Jugendlicher aus der Gruppe habe ihn dann rassistisch beleidigt. Anschließend soll sich die Gruppe in Richtung Stromstraße entfernt haben. Der Junge blieb unverletzt. Die Mutter zeigte den Sachverhalt bei der Polizei an.
    Quelle: Berliner Polizei
  • 3. Mai 2017
    Am 03.05.2017 wurden 7 Aufkleber der Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Mitte
  • 3. Mai 2017
    An der Klausdorfer Straße/Ecke Zossener Straße werden gegenüber einer Flüchtlingsunterkunft neonazistische Aufkleber entdeckt, zusätzlich ein Graffiti "NS" (Abkürzung für "Nationaler Sozialismus") auf einem Glascontainer erkannt. Das Graffiti ist bereits wieder übermalt gewesen.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 3. Mai 2017
    Am 3. Mai veröffentlichte die Berliner JN Fotos mehrerer Transparente, die unter dem Label „NS Berlin“ an verschiedenen Orten in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf angebracht worden waren. An der Lichtenberger Brücke hing ein Transparent mit der Aufschrift „Nationaler Sozialismus jetzt – NS Berlin“, an der Autobahnbrücke in Friedrichsfelde war „Kapitalismus zerschlagen – NS Berlin“ zu lesen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Mai 2017
    Am 03.05. wurde in Berlin-Mitte, nahe des S-Bahnhofs Bellevue an Rohren einer Baustelle, mehrere rechte Graffitti und Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. Mai 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Finnländischen und Norwegischen Straße Aufkleber der rechtsextremen "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 2. Mai 2017
    In der Dudenstraße sammelt ein Nachbar Unterschriften (teils vergeblich) gegen angeblichen Lärm einer zugezogenen Familie mit einem vierjährigen Sohn. Darüber hinaus wird ständig das Namensschild an der Klingel abgerissen und auf dem Briefkasten wurde ein Aufkleber der NPD „Heimreise statt Einreise“ angebracht.
    Quelle: Demokratie in der Mitte, Vorortbüro Wedding/ Moabit
  • 2. Mai 2017
    In der Parisiusstraße / Kiekebuschstraße in Köpenick wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleberbeschriftung lautete: "Antifa aufs Maul!!! -nicht labern sondern umhauen- Aktion sauberes Köpenick.". Die Aufkleber wurden größtenteils über Aufkleber die sich für Vielfalt und gegen Rassismus einsetzen geklebt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 2. Mai 2017
    Vor der Alice Salomon Hochschule werden neonazistische Plakate entdeckt und entfernt, die zu einem neonazistischen Aufmarsch am 1. Mai in Halle aufrufen.
    Quelle: AStA Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 2. Mai 2017
    Ein 53-Jähriger wird auf dem Oranienplatz gegen 0.45 Uhr aus einer Gruppe von drei Männern heraus rassistisch beleidigt und getreten. Er fällt zu Boden und bekommt einen weiteren Tritt. Die Täter entfernen sich. Er erstattet Anzeige.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 1. Mai 2017
    Im Ortsteil Pankow hielt die Alternative für Deutschland (AfD) ein Fest im Schloßpark Pankow ab. Knapp 60 Anhänger*innen und Sympathisant*innen der Partei versammelten sich auf dem Gelände, das weitestgehend leer blieb. Hintergrund war ein reger Protest an dem sich weit über 600 Menschen beteiligten. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Berliner Bündnis gegen Rechts
  • 1. Mai 2017
    Am 1.Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder der rechtspopulistischen Bärgida am Washingtonplatz zur 122. Kundgebung. Anschließen fuhren sie zum Savignyplatz und starteten eine Demo durch Wilmersdorf.
    Quelle: Register Mitte
  • 1. Mai 2017
    Am Fennpfuhl verteilte „Pro Deutschland“ Postkarten für ein Kopftuchverbot.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Mai 2017
    Während des „Bunte Platte“-Festes in Hohenschönhausen besuchen Vertreter_innen der AfD mehrmals den Stand der Lichtenberger VVN-BdA. Vertreter_innen der Partei redeten aggressiv auf die Standbetreiberin ein. Dabei fiel unter anderem die Aussage „Ihr seid die Nazis“ in Richtung der VVN-Vertreterin.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 1. Mai 2017
    Am 1. Mai 2017 beleidigte am Nachmittag ein BVG-Mitarbeiter zwei Künstler*innen am U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg rassistisch und zerriss eine Zeichnung von ihnen.
    Quelle: Polizei Berlin #1008 02.05.17, Berliner Zeitung 02.05.17, Berliner Morgenpost 02.05.17, tag24 02.05.17
  • 1. Mai 2017
    Am 1. Mai 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Savignyplatz, über die Niebuhrstraße, Bleibtreustraße, den Kurfürstendamm und Tauentzien bis zum Breitscheidplatz. Dem voran ging eine Kundgebung am Hauptbahnhof.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 30. April 2017
    Nachmittags gegen 16 Uhr hebt ein Mann, der in der Nähe der Hasenschenke in der Hasenheide vorbeiläuft, mehrfach den rechten Arm zum Hitlergruß.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. April 2017
    Am 30.4.2017 trug eine Frau auf der angemeldeten Kundgebung „Für die Deutsch-Israelische Freundschaft“ auf dem Pariser Platz eine Israelfahne um die Schultern. Ein Zeuge bemerkte, wie ein Unbekannter mit einem Feuerzeug versuchte, die Fahne anzuzünden. Dieses Vorhaben konnte der junge Mann verhindern, der unbekannte Täter entfernte sich. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 30. April 2017
    Die „Nein zum Heim“- Facebookseite aus Falkenberg wurde auch im April genutzt, um gegen Flüchtlinge zu hetzten. So wurde behauptet, die Kinderarmut steige aufgrund der Zuwanderung. Es wurde ein Zitat des Ungarischen Präsidenten geteilt, wonach Einwanderung das trojanische Pferd des Terrorismus sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2017
    Die dominierenden Themen auf der Facebook-Seite von „Pro Deutschland“ waren „Asylmissbrauch“ und „Kopftuchverbot“. Betreiber von Flüchtlingsheimen wurden als „Asylmafia“ bezeichnet. In Beträgen wurden Islam und Islamismus vermengt und die Einwanderung für den Terrorismus verantwortlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2017
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookseite für Agitation gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützung. Über den Bau eines Heimes in Hohenschönhausen wurde ausführlich berichtet, Flüchtlinge generell als „Asylforderer“ bezeichnet und Flugblattaktionen gegen das Heim dokumentiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2017
    Mit nur wenigen Interaktionen bei insgesamt ca. 23 Artikeln hat die Facebook-Seite der NPD im April wenig Aufmerksamkeit erlangt. Die Mehrheit der Artikel behandelte Bundes- und Landesthemen. Nur ca. 8 Artikel befassten sich mit dezidiert lokalen Themen. Bei den lokalen Themen gab es zwei Schwerpunkte: Zum einen wurde immer wieder in verschiedener Form dazu aufgerufen die NPD beim Wahlkampf zu unterstützen, ob durch Unterschriften oder mit Info-Ständen und Material. Der zweite Schwerpunkt war die Inszenierung als Law & Order Partei. Dabei wurden entweder Körperverletzungen und andere Straftaten so beschrieben, dass ein rassistischer Rückschluss intendiert war oder es wurde genereller versucht Angst vor Kriminalität zu schüren. Auch wurde versucht, eine Gefahr durch einen "staatlich finanzierten Linksextremismus" herzustellen. Den Beweis für den Zusammenhang zwischen zwei brennenden Lieferwagen auf dem Gelände des FEZ und staatlicher Finanzierung sind sie jedoch schuldig geblieben.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. April 2017
    Die AfD Treptow-Köpenick hat im April nur vier Artikel auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Davon hatte nur einer einen lokalen Bezug: Die Verleihung der Bürgermedaille an einen lokalen Antifaschisten, der in der DDR für die Stasi gearbeitet hat. Dabei wurde, wie in den Artikeln davor ebenfalls, nicht darauf eingegangen, was er für den Bezirk in den letzten Zehn Jahren geleistet hat sonder die Diskreditierung stand im Vordergrund.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. April 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch veranstaltete die NPD vor einer Einzelhandelsfiliale gegen 11 Uhr in der Bruno-Apitz-Straße eine Kundgebung unter dem Motto "Jugend braucht Perspektive - keine Zuwanderung". Es kamen knapp 25 Neonazis aus Pankow, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Königs Wusterhausen. Die Veranstaltung dauerte weniger als eine Stunde.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. April 2017
    In der Hasenheide entbrennt zwischen einer etwa 40-jährigen Frau und einem ungefähr 70-jährigen Mann ein Streit um eine Sitzbank. Im Verlauf des Wortgefechts beleidigt die Frau den Mann mehrfach rassistisch und entfernt sich wenig später.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. April 2017
    Im Umfeld des Obersees in Hohenschönhausen verteilte „Pro Deutschland“ Flugblätter für ihre Kampagne „Brot für Berlin“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. April 2017
    Im U-Bhf. Schlossstraße werden mehrere Aufkleber der AfD und Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. April 2017
    Neun rassistische und rechte Aufkleber der NPD und der Identitären Bewegung werden in Rudow gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. April 2017
    In der Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide wurden an einem Hauseingang zwei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. April 2017
    Im Siegfriedstraße wurde ein dutzend Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am ersten Mai in Gera gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 28. April 2017
    Am 28. April 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt eine antisemitisch motivierte Täter-Opfer-Umkehr: Die Adressierten haben "aus Ihrer eigenen Geschichte lernen sollen, andere Menschen mit Anstand zu behandeln". Diese Behauptung lässt sich so deuten, dass es der Shoa bedurft habe um Jüd*innen zu einer höheren Moral zu führen. Im selben Schreiben wird behauptet, die Besetzung des Rheinlands habe zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges geführt. Dabei handelt es sich um eine geschichtrevisionistische Schuldabwehr. Dass der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vom Deutschen Reich geplant und beabsichtigt war, ist die vorherrschende Forschungserkenntis der Neuesten Geschichte.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 28. April 2017
    Die AfD Bezirksverordnete Schmidt schreibt einen Bericht über Ihre Sichtweise des Jugendhilfeausschusses vom 25.04.17 an Bezirksverordnete und Bundestagskandidaten über ihre Wahrnehmung von Entscheidungsprozesse im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

    U. a. reagiert die Fraktion der FDP des Bezirkes und lehnt die Zusendung von Emails mit Kommentaren mit rassistischen, fremdenfeindlichen, homophoben und im allgemeinen menschenfeindlichen Inhalten ab, die sich zu Hauf in der Zusendung fanden. Außerdem wird aufgrund von Sprachduktus und Ton gegenüber anderen Menschen ein Aufbaukurs in gutem Benehmen empfohlen, um deutsche Tugenden wie Höflichkeit und Anstand zu verinnerlichen.

    Am gleichen Tag wird auch das Büro der Integrationsbeauftragten des Bezirkes von ihr mit einer fremdenfeindlichen Mail bedacht. Es gibt darüber hinaus Vorschläge für Inhalte des nächsten BVV-Integrationsausschusses mit ebenfalls fremdenfeindlichen Inhalten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. April 2017
    Vor dem Jobcenter in der Allee der Kosmonauten haben Mitglieder der NPD einen Infostand aufgestellt an dem sie Unterschriften sammeln. Damit soll erreicht werden, dass die Partei zur Bundestagswahl antreten darf.
    Quelle: Caritas / Polis*
  • 27. April 2017
    Auf einem Parkplatz in der Nähe einer Jugendfreizeiteinrichtung in der Märkischen Allee werden hinter den Scheibenwischern mehrerer Autos laminierte Zettel mit nationalistischem Inhalt entdeckt. Auf der Vorderseite steht ein Auszug aus der "Deutschen Nationalhymne - Lied der Deutschen" auf der Rückseite ist die Parole "Deutschland den Deutschen!" zu lesen.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 27. April 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch entfernten Neonazis der Jugendorganisation der NPD - Junge Nationaldemokraten (JN) - Flyer der SPD, die zum 01. Mai Fest aufriefen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. April 2017
    Am Abend des 27.4.2017 wurde in der Nazarethkirchstraße an der geschlossenen Markise im Erdgeschoss eine rechte Parole entdeckt. Dort

    steht "C4 FOR REDS", eine Parole die schon im Jahr 2009/2010 an vielen Orten gesprüht wurde, hauptsächlich auf Häuser, in denen linke Gruppen und Vereine aktiv waren. Diese für Uneingeweihte kryptisch erscheinende Parole wird seit Jahren von Neonazis verwandt. "C4" ist ein Sprengstoff und "reds" steht für alle politisch linken Einstellungen, Gruppen und Personen.
    Quelle: Register Mitte
  • 27. April 2017
    Am Fennpfuhl verteilte „Pro Deutschland“ Postkarten für Tierrechte.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. April 2017
    Die Lichtenberger AfD reichte bei der monatlichen BVV drei Anträge ein. In einem wurde nach der Unterbringung und Finanzierung von Hilfen für Obdachlose gefragt, mit dem Versuch einer Trennung zwischen deutschen Obdachlosen und Menschen anderer Herkunft. Ein anderer Antrag für einen Familienpreis in Lichtenberg benutzte die Wortwahl „Willkommenskultur für Kinder“ in suggestiver Abgrenzung zur „Willkommenskultur für Flüchtlinge“. Ein dritter Antrag forderte von der BVV ein geschlossenes Bekenntnis gegen „politisch motivierte Kriminalität und jeden Extremismus.“
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. April 2017
    Im Umfeld des Ringcenters wurden „Pro Deutschland“-Postkarten für ein Kopftuchverbot in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. April 2017
    Am 26. April 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt die eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr: "Unbeschadet der Verbrechen unserer 'Väter' kann man vor Menschenrechtsverletzungen und absurden verstößen gegen Völkerrecht [...] die Augen nicht verschließen."
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 26. April 2017
    Am 26. April 2017 präsentierte Usama Z.am Hardenbergplatz in Charlottenburg Schilder mit antisemitischem Inhalt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 26. April 2017
    Eine Schülerin der 8. Klasse wurde vom Direktor aufgrund ihrer ethnischen Herkunft abwertend angesprochen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 25. April 2017
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogans "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD), "Asylflut stoppen" (NPD), "Sozial geht nur national" (NPD) oder "NS AREA" (FN Hessen).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. April 2017
    Neue Aufkleber der rechtsextremen, antisemitischen Chemtrail-Verschwörungstheoretiker mit dem Slogan "Wetter-Kontrolle?" wurden in der Scharnweberstraße in Friedrichshain entfernt oder unkenntlich gemacht. Es war nicht die erste Klebeaktion in der Straße.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 25. April 2017
    Auf dem S-Bhf. Köpenick wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! -nicht labern sondern umhauen- Aktion sauberes Köpenick." entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2017
    Am 25. April postete die Facebook-Gruppe „Cöpenicker Patrioten“ ein antisemitisches Video in dem erklärte wurde, dass Juden und Jüdinnen die Welt regieren. In Holocaust-relativierender Manier wird in dem Video erklärt, dass Hitler die Juden vernichtet hat, weil sie Kommunist_innen gewesen seien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2017
    Am U-Bhf. Schlossstraße werden die Parolen „FCK ISLM“ und „No more Mosques!“ entdeckt. Die BVG wurde informiert.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. April 2017
    Am Rande einer antirassistischen Gedenkkundgebung versuchen Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn“ zu stören. Die Neonazis stehen am Rande der Veranstaltung und verhöhnen mit Lachen und Pöbeleien das Gedenken an einen jungen Mann, an dessen gewaltsamen Mord aus rassistischen Motiven vor 25 Jahren gedacht wird.

    Im Anschluss an die Kundgebung verfolgt die Gruppe von ca. 8 Neonazis antirassistische Teilnehmer_innen und bedroht diese. Bevor es zu einem Angriff kommt können sich die Betroffenen entfernen. Die Polizei beobachtet die Neonazis, greift jedoch nicht ein.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2017
    An einer Jugendfreizeiteinrichtung am Prötzeler Ring in Marzahn werden rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Eine Parole und mehrere sogenannte „Eiserne Kreuze“ werden an Scheiben und an eine Wand im Vorgarten der Einrichtung gesprüht. Die Schmierereien stellen den Versuch einer Einschüchterung von antirassistischen Aktivist_innen dar, die am 24. April eine Podiumsdiskussion in der Jugendfreizeiteinrichtung organisierten.

    Auch am Brodowiner Ring, wo am Nachmittag eine Kundgebung im Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt stattfindet, wird an der Ecke zur Ringenwalder Straße auf einen Container eine großflächige rassistische Parole entdeckt.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2017
    Am 24.4. werden an verschiedenen Stellen des S-Bahnhofs Mehrower Allee diverse Nazischmierereien festgestellt. Die Schmierereien richten sich gegen Geflüchtete und Antifaschisten und zeigen rassistische und in Neonazi-Kreisen verbreitete Schriftzüge und Symbole wie z.B. "White Power-Area" und das sogenannte Keltenkreuz.
    Quelle: Polis* / PfD
  • 24. April 2017
    Am U-Bhf. Elsterwerdaer Platz werden fünf rechte Aufkleber entdeckt. Zwei richten sich gegen die Bundeskanzlerin und drei gegen die Antifa. Die Aufkleber werden zeitnah entfernt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 24. April 2017
    Gegen 6.50 Uhr wird ein 22-jähriger Mann in der Ecke Fulda-/Weserstraße aus homophober Motivation von acht Personen umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Bereits zuvor wurde der Betroffene gegen 6 Uhr an der Ecke Ilse-/Schierker Straße und kurz darauf an der Ecke Fuldastraße/Sonnenallee von jeweils zwei Unbekannten homophob beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 963, ReachOut
  • 24. April 2017
    Am S-Bhf Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2017
    Am Abend des 24.4. 2017 veranstaltete Bärgida ihren 121. sogenannten "Abendspaziergang" mit Kundgebung am Washingtonplatz. Redner_innen u.A. aus Tschechien und unter Teilnahme von US-Amerikaner_innen in Berlin. Gemeinsames Singen des Lieds der Deutschen mit allen Strophen. Ca. 50 Personen haben teilgenommen.
    Quelle: Register Mitte
  • 24. April 2017
    Am 24. April ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 121. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Berlin
  • 24. April 2017
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden zwei dutzend Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am ersten Mai in Gera sowie weitere gegen Israel gerichtete Aufkleber gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 24. April 2017
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden zwei dutzend Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am ersten Mai in Gera sowie weitere gegen Israel gerichtete Aufkleber gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 24. April 2017
    An der Kreuzung Schlossstraße/ Ahornstraße werden zwei große Aufkleber der AfD entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. April 2017
    Am S-Bahnhof Schöneweide wurde der Wegweiser beschmiert, der zum "Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit" führt. Mit der Schmiererei wurde der Rentenanspruch von ehemaligen Zwangsarbeiter_innen kritisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2017
    „Am 24. April wurden auf einem Stromkasten in Berlin Dahlem antisemitische Schmierereien mit einem rechtsextremen Hintergrund entdeckt. Auf dem Kasten an der Ecke Breisacher Straße/ Leichhardtstraße wurde der Schriftzug „Antifa“ sowie ein Anarchie-Zeichen durchgestrichen und daneben die Wörter „Anti-Antifa“, „NS-Zone“ mit Keltenkreuz sowie ein an einem Galgen hängender Davidstern angebracht.“
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus – RIAS
  • 23. April 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "NAZIKIEZ" sowie mit mehreren Neonazi-Aufklebern beschmiert. Alle Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2017
    An der Bushaltestelle "Schloßplatz Köpenick" wurde ein Aufkleber entdeckt mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! -nicht labern sondern umhauen- Aktion sauberes Köpenick..". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2017
    Im Umfeld des Malchower Wegs wurden Postkarten für ein Kopftuchverbot in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. April 2017
    Höhe Friedenstraße / Wiesenweg wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Re-Migration statt Asylwahn" der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Bereits im Vorfeld wurden im Umfeld Sticker angebracht und entfernt oder unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. April 2017
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein Schriftzug "Fuck off Refugees NSU" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. April 2017
    In einem Park in Altglienicke wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2017
    Am Abend wird ein Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft auf der Neue Grottkauer Straße Ecke Erich-Kästner-Straße von einer Gruppe aus drei bis vier Personen rassistisch beleidigt. Als dieser die Polizei verständigen will wird er mit einem Faustschlag ins Gesicht angegriffen. Durch den Schlag zu Boden gegangen, wird der Mann weiterhin mit Tritten attackiert. Anschließend entfernt sich die Gruppe unerkannt.
    Quelle: Polizei / Polis*
  • 22. April 2017
    Vor dem Allende-Center in Köpenick sammelte die NPD Unterschriften für den Wahlantritt zur Bundestagswahl.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2017
    Die Neonazipartei „Der III. Weg“ hielt morgens eine Kundgebung „gegen Kapitalismus“ am S-Bhf. Lichtenberg ab. Daran nahmen 22 Neonazis aus Brandenburg und Berlin teil. Die Veranstaltung war eine Mobilisierungsaktion für einen Aufmarsch der Partei am 1. Mai in Gera.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. April 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ steckte Flugblätter „gegen Kriminalität“ nördlich des S-Bhf. Wartenberg in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. April 2017
    15 rassistische und antilinke Sticker sind in Rudow verklebt worden. Teils stammen die Sticker von der NPD, teils sind sie ohne Impressum. Alle Aufkleber können restlos entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 21. April 2017
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und ihrer Jugendorganisation - JN - statt. Als Gastredner trat Maik M. aus Dresden auf. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbild.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. April 2017
    Am Rathaus Lichtenberg und in der Normannenstraße steckte „Pro Deutschland“ Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. April 2017
    Am 21. April 2017 verteilte ein Aktivist des „Jugendwiderstands“ am Nettelbeckplatz in Wedding Flyer der Gruppe. Als eine Passantin es ablehnte, einen davon zu nehmen und sich Antisemitismus-kritisch auf den „Jugendwiderstand“ bezog, beschimpfte der Aktivist sie als „Zionistenfotze“ und „blöde Schlampe“ und versuchte die Frau anzuspucken. Anschließend drohte er ihr mit den Worten: „Du hast gerade Glück, dass ich dich nicht die Straße hinunter trete.“ Die Passantin reagierte schlagfertig mit den Worten: „Ich esse Sexisten wie dich zum Frühstück.“
    In den vergangenen zwei Jahren sind Aktivist_innen des „Jugendwiderstands“ mehrmals durch Beschimpfungen, Gewaltandrohungen und physische Attacken auf politische Gegner_innen aufgefallen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. April 2017
    In Zehlendorf wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. April 2017
    Vor dem Jobcenter in Johannisthal sammelte die NPD, am 20. April (Geburtstag von Adolf Hitler) Unterschriften für den Wahlantritt zur Bundestagswahl.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. April 2017
    In Friedrichsfelde wurden Zeitungen und Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. April 2017
    Wegen des Verdachts des fremdenfeindlichen Übergriffs auf einen Mann in der vergangenen Nacht in Friedrichshain führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten gegen 22.30 Uhr die Polizei zum Vorplatz des U-Bahnhofs Warschauer Straße, nachdem ein 30-jähriger indischer Staatsbürger von einem Mann mit einem Messer attackiert worden sei. Der 30-Jährige soll die Attacken mit seinen Händen abgewehrt und hierbei Schnittverletzungen erlitten haben. Alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 51 nahmen den 38-jährigen Angreifer kurz darauf am Warschauer Platz Ecke Rother Straße fest. Er verletzte sich bei dem Angriff ebenfalls an der Hand. Nach Angaben des 30-Jährigen soll der Tatverdächtige ihn zunächst nach seiner Herkunft befragt und anschließend angegriffen haben. Der Angegriffene musste wegen seiner erlittenen Handverletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der bereits wegen fremdenfeindlicher Beleidigungen in Erscheinung getretene Tatverdächtige wurde dem Landeskriminalamt überstellt.
    https://meldungen.polizei-news.berlin/2017/04/21/mann-vor-u-bahnhof-mit-messer-attackiert-polizeilicher-staatsschutz-ermittelt/
    Quelle: Polizei
  • 19. April 2017
    Am 7. April werden an mehreren Orten in Marzahn-Nord und Marzahn-Mitte Stromkästen entdeckt, die Unbekannte mit den Farben der sogenannten Reichskriegsflagge beschmiert haben. In Marzahn-Nord werden die Schmierereien rund um den Barnimplatz, in Marzahn-Mitte an der Kreuzung Mehrower Alle/Schleusinger Straße und gegenüber dem S-Bahnhof Mehrower Allee festgestellt. Dies kann als Fortsetzung und Ausweitung einer Serie vom März diesen Jahres gedeutet werden als im Bereich Mehrower Allee/Blumberger Damm in Marzahn-Mitte das gleiche Motiv auf zahlreichen Glascontainern und Stromkästen gefunden worden ist.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 19. April 2017
    In Neu-Hohenschönhausen steckten Aktivist_innen von „Pro Deutschland“ Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. April 2017
    Am 19. April 2017 wird am Heidelberger Platz in Wilmersdorf ein Zettel mit verschwörungsideologischen Inhalten am Heidelberger Platz gefunden. Unter anderem wird dazu aufgefordert, Begriffe wie "Ernst Zündel", "Protokolle der Weisen von Zion" oder "6000000" in die Google- und YouTube-Suchen einzugeben, wohl mit dem Wissen, dass auf diese Weise antisemitische verschwörungsideologische und Shoa leugnende Inhalte gefunden werden.
    Quelle: RIAS Berlin, Antifa-Recherche Südwest
  • 18. April 2017
    Über die Osterfeiertage wurden mehrere Aufkleber vom außen hängenden Infobrett der Geschäftsstelle des Registers entfernt. Es handelt sich um zwei Aufkleber gegen die AfD "Keine Stimme für Rechtspopulisten" / "Mut zur Wahrheit" und einen Aufkleber der Initiative gegen Rechts Friedrichshain.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 18. April 2017
    In der Parrisiusstraße in Köpenick wurde ein homophober Aufkleber der Neonazi-Website FSN-TV.de entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 18. April 2017
    In der Magaretenstraße wurden Flugblätter der Neonazipartei „Der III. Weg“ für einen Aufmarsch am 1. Mai in Gera in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: AWO Stadtteilzentrum Lichtenberg Mitte
  • 18. April 2017
    Im Umfeld der Vincent-van-Gogh-Straße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. April 2017
    In der Magaretenstraße und Weitlingstraße wurden Plakate für einen Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Gera plakatiert.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. April 2017
    Am 18.04.17 gegen 13.30 Uhr beleidigen zwei Männer, die vor einem Friseurgeschäft auf der Rheinstraße zwischen Breslauer Platz und Kaisereiche sitzen, eine Trans*Frau als "Schwuchtel".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. April 2017
    An der Parisiusstraße ecke Kiekebuschstraße in Köpenick wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber war von der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung". Der andere Aufkleber war von dem neonazistischen Online-Projekt fsn-tv.de. Auf dem wird eine durchgestrichene Regenbogenfahne abgebildet mit der Aufschrift "Wir sind normal - Wir sind immun".
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 17. April 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ steckte Postkarten „für Tierrechte“ in Briefkästen in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. April 2017
    Der Rechtsextremist Jörg Krautheim (https://thueringenrechtsaussen.wordpress.com/2014/06/12/die-rechte-in-th...) beehrte den Verband für interkulturelle Arbeit mit einer Propaganda-Mail gegen den Haftbefehl gegen den Nazi Horst Mahler. Der Link zum angegebenen Youtube-Clip der Hassrede von Mahler wurde bereits gelöscht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 17. April 2017
    Am Abend des 17. Aprils fand die 120. Kundgebung und "Abendspaziergang" von Bärgida statt. Ca. 20 Teilnehmer_innen.
    Quelle: Register Mitte
  • 16. April 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "NAZIKIEZ" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. April 2017
    Am Weißenseer Weg wurden Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. April 2017
    Am U-Bahnhof Schloßstraße hängt ein Aufkleber, der wie ein historisches Straßenschild gestaltet ist und auf dem groß „Merkel muss weg“ und darunter „Wer als Kriegsflüchtling aus einem EU-Mitgliedsstaat oder einem asylrechtlich gesicherten Drittstaat (Türkei) einreist, kann sich nicht auf das Asylrecht berufen.- Artikel 16a, Grundgesetz, BRD

    Merkel handelt verfassungswidrig- Merkel handelt kriminell- Merkel muss weg“ steht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. April 2017
    Vor einer Geflüchtetenunterkunft in der Carola-Neher-Straße ruft ein Mann gegen 22:30 Uhr laut „Sieg Heil“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. April 2017
    In der Ahrenshooper Straße wurden Postkarten gegen „Asyl-Missbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. April 2017
    Am Osterwochenende kam es in der Nacht von Samstag zu Sonntag auf dem Sterndamm in der Nähe des Johannisthaler Parks zu einem rassistischen Angriff auf zwei junge Geflüchtete. Gegen Mitternacht wurde die beiden minderjährigen Jungen von drei, offensichtlich angetrunkenen Personen angerempelt und angemacht mit der Erklärung: „das hier ist Deutschland“. Nachdem einer der beiden Betroffenen zurück fragte was denn los sei wurde dieser von zwei der Angreifer festgehalten und geschlagen. Als sich ein Streifenwagen näherte wurde dieser von der zweiten Betroffenen Person gestoppt. Einer der Täter ist in der Vergangenheit schon durch das zeigen des Hitlergruß aufgefallen.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 15. April 2017
    Mitte April hingen in der Katharinenstraße, Ecke Heilbronner Straße in Halensee mehrere Aufkleber. Auf ihnen war eine als Emoji stilisierte Burka abgebildet, darüber stand: "You are not welcome". Die Darstellung wendet sich in rassistischer Weise gegen Muslim*innen.
    Quelle: Register CW
  • 14. April 2017
    In der Nacht auf Samstag werden drei Männer im Alter von 21, 22 und 27 Jahren in der S-Bahn und auf dem S-Bahnhof Blankenburg von einer Gruppe aus LBGTIQ-feindlicher Motivation angegriffen und verletzt. Der 21-Jährige wird beraubt.
    Quelle: ReachOut
  • 14. April 2017
    Die „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ verteilte Postkarten für ein Kopftuchverbot in Neu-Hohenschönhausen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. April 2017
    In Rudow werden zwei rassistische NPD-Aufkleber, die gegen Geflüchtete hetzen, gefunden und beseitigt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. April 2017
    Ein Sticker der Autonomen Nationalisten Berlin wurde Ecke Scharnweber/Colbestraße gefunden.
    Als Autonome Nationalisten bezeichnen sich zumeist jugendliche Neonazis aus den Reihen der freien Kameradschaften.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. April 2017
    Eine Frau wird am U-Bahnhof Hellersdorf beim Entfernen eines rechten Aufklebers von einem Neonazis angepöbelt und sexistisch beleidigt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. April 2017
    Am Prerower Platz wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. April 2017
    Bei der Nummernvergabe im Rathaus Reinickendorf machte eine Mitarbeiterin eine rassistische Bemerkung über eine Frau, die in Begleitung einer Sprachmittlerin erschienen war. Daraufhin machte auch ein wartender Mann rassistische Bemerkungen über Geflüchtete, die an einen deutschsprachigen Begleiter eines ebenfalls wartenden Syrers gerichtet waren.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. April 2017
    Am Abend wurde ein Mann im Berliner Ostbahnhof zunächst mit einer Flasche beworfen und anschließend antisemitisch beschimpft. Der 32-Jährige betrat gegen 20:25 Uhr die Haupthalle des Berliner Ostbahnhofs. Unmittelbar darauf traf ihn eine Glasflasche am Bein, welche aus einer Gruppe von vier Personen geworfen wurde. Als der Mann die Gruppe daraufhin ansprach, beschimpfte ihn eine 38-Jährige mehrfach lautstark mit den Worten "Scheiß Jude". Bundespolizisten schritten ein und eröffneten entsprechende Ermittlungsverfahren. Der 32-Jährige blieb körperlich unverletzt. Die Beamten verbrachten die alkoholisierte 38-Jährige (2,6 Promille) zunächst in die Diensträume der Bundespolizei und erteilten ihr nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einen Platzverweis.
    https://meldungen.polizei-news.berlin/2017/04/13/mit-falsche-beworfen-und-antisemitisch-beschimpft/
    Quelle: Polizei
  • 12. April 2017
    Am 12. April 2017 wurden am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße in der U-Bahn zwei Romnija von einem Fahrkartenkontrolleur kontrolliert. Da sie kein Ticket haben, fordert er sie unfreundlich auf, ihren Ausweis zu zeigen und nutzt dann den begriff "Dokumente", weil er den Frauen unterstellt, sie würden kein Deutsch verstehen. Zwei weiße Frauen sagen über die Romnija, die nicht kooperieren, "Die sind aber frech". Der Kontrolleur fühlt sich dadurch bestätigt und sagt "Wir sollten wie die schwarze Garde mit Tasern ausgestattet werden und denen in den Rücken schießen können." Ein Zeuge fordert den Kontrolleur auf, mit ihm den Wagen zu verlassen, und ruft die Polizei.
    Quelle: Register Berlin-Reinickendorf
  • 11. April 2017
    Im Gebiet um die Riesaer Straße werden über 100 Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin" und der rechtsextremen Partei "III. Weg" gefunden und teilweise entfernt. Zudem werden Plakate entdeckt, welche für eine rechtsextreme Veranstaltung werben.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 11. April 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in Briefkästen Flyer der Jungen Nationaldemokraten (JN), der Jugendorganisation der NPD, entdeckt. Diese trugen den Slogan "Wieviel noch? 3.000 Asylanten in Buch-Karow".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. April 2017
    Am 11. April 2017 war im Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg ein Aufkleber der NPD mit dem Aufdruckt „Dexit“. Diese Wortneuschöpfung ist ein Kofferwort aus „D“ für Deutschland und „Exit“ in englischer Sprache für „Ausgang“. Dies ist eine Forderung nach dem Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union. Diese wird von der NPD aus nationalistischer Haltung heraus abgelehnt.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 10. April 2017
    Am 10.04.17 wurde gegen 10.00 Uhr an einer Einfahrt in der Viktoriastraße in Tempelhof ein NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. April 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurden am Abend gegen 20:00 Uhr zu einem Mann, aus einem vorbeifahrenden Auto, die Worte "Heil Hitler, du blöder Jude" gerufen. Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz einer Einzelhandelskette auf der Pistoriusstraße.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. April 2017
    Im S-Bhf. Schöneweide, am Aufgang zu den Regionalzügen, wurde "No Islam" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. April 2017
    Der 119. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 20 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 10. April 2017
    Auf dem Alice Salomon Platz vor der Hochschule werden neonazistische Plakate entdeckt und entfernt. Die Plakate werben für den neonazistischen Aufmarsch am 1. Mai 2017 in Halle.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 10. April 2017
    Auf dem Schild, welches am Eingang des Grundstücks der Gutsmuths-Grundschule in der Singerstraße angebracht ist, ist folgende Schmiererei in roter Farbe zu lesen: "Islamfreie Zone". Einige Wochen vorher war eine ebenfalls islambezogene Schmiererei entfernt worden.
    Quelle: Email an Registerstelle am 12.04.2017
  • 10. April 2017
    Am 10.04.17 gegen 12.15 Uhr wurde eine 17-jährige Frau von zwei Männern und einer Frau aus antimuslimischer Motivation auf dem Tempelhofer Damm beleidigt, geschlagen und verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 10.04.2017
  • 10. April 2017
    Eine 17-jährige geflüchtete Frau wird gegen 12.15 Uhr in der Graefestraße von unbekannten Tätern rassistisch beleidigt, am Hals gepackt, ins Gesicht geschlagen und verletzt. Als die 17-Jährige am Boden liegt, wird sie getreten.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 10. April 2017
    Am 10. April 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen vom Savignyplatz, die Grolmanstraße, die Uhlandstraße, die Lietzenburger Straße, die Fasanenstraße, die Schaperstraße, die Meineckestraße und über den Kurfürstendamm zum Kranzler-Eck. Sie waren unter 30 Teilnehmende und mussten teils den Fußweg nutzen. Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Die Demonstration schloss sich an eine Kundgebung am Hauptbahnhof an.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 10.04.17, Berlin gegen Nazis
  • 9. April 2017
    Gegen 18 Uhr wird in der Aronstraße eine 17-Jährige, die am 6. April bereits angegriffen wurde, erneut antiziganistisch beleidigt. Zwei Jugendliche vermummen sich mit Sturmhauben, beschimpfen die 17-Jährige und entfernen sich, bevor die alamierte Polizei eintrifft.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 843, Berliner Morgenpost 10.04.17, ReachOut Berlin
  • 9. April 2017
    Am 9. April werden neonazistische Aufkleber in der Gegend um den U-Bahnhof Cottbusser Platz und dem Kastanienboulevard entdeckt und entfernt. Bereits am 7. April war Anwohner_innen eine Gruppe von Neonazis aufgefallen, die sich am Kastanienboulevard trafen und vermutlich für die Aufkleber verantwortlich sind.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. April 2017
    Auf dem Kaisersteg wurden 3 Aufkleber der NPD und JN entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2017
    Auf der Facebookgruppenseite der Hellersdorfer Promenade wird ein Artikel über freie WLAN-Standorte im Bezirk geteilt. Ein User kommentiert darunter: "Kostenloses W-lan ist Mist. Damit können die Flüchtlingsratten gratis ins Netz. Sowas muss sofort unterbunden werden."
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 8. April 2017
    Vor dem Allende-Center in Köpenick sammelte die NPD Unterschriften für den Wahlantritt zur Bundestagswahl. Anwesend war unter anderem der Abgeordnete aus dem Europaparlament Udo Voigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2017
    An mehreren Bauplanen am S-Bhf. Karlshorst wurden rechte Parolen angebracht (u.a. FCK RFGS, Berlin bleibt deutsch, Islamists noch welcome, FCK AFA).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. April 2017
    Im Umfeld des geplanten Flüchtlingsheims im Hagenower Ring wurden Flugblätter gegen „Asyl-Missbrauch“ und „Asyl-Wahn“ von „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. April 2017
    Am Rewe in der Bahnhofstraße Köpenick wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber fordert eine "Remigration", die typisch "Identitäre" Verklausulierung von Abschiebungen und Grenzschließung.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 8. April 2017
    In Rudow sind 15 Aufkleber verklebt worden, die rechte, rassistische und antilinke Botschaften transportieren. Die Aufkleber sind zum Teil der NPD und der AfD zuzuordnen, der Rest trägt kein Impressum. Alle Aufkleber können restlos entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 7. April 2017
    Am 07.04.17 gegen 8.50 Uhr wurden in der Fregestraße zwei mit silberner Farbe besprühte Stolpersteine entdeckt.

    In Friedenau wurden in der Vergangenheit immer wieder Stolpersteine, die an ermordete jüdische Menschen erinnern sollen, beschmiert und zerstört.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 07.04.17 / Tagesspiegel Online 09.04.17
  • 7. April 2017
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support national activists" und einer Gruppe vermummter DemonstrantInnen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. April 2017
    Wiederholt wurden Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt, dieses Mal "Multikulti ist eine Lüge" am Maybachufer in Kreuzberg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 7. April 2017
    Oberhalb der Landsberger Allee wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. April 2017
    Am 7. April 2017 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "La Plaza" in der Krumme Straße in Charlottenburg statt. Dabei ging es um die verschwörungsideologische Chemtrailverschwörung und pseudomedizinische Esoterik. Weitere Themen waren der Syrische Bürgerkrieg und die vermeintliche Geheimaktivitäten des Militärs im BER-Flughafen. Es wurde behauptet, der Giftgaseinsatz vom 4. April 2017 in Chan Shaychun wäre eine False-flag-Aktion der USA gewesen. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 6. April 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden zwischen Elsa-Brandströmstraße und Thulestraße NPD-Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Natürlich deutsch" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. April 2017
    Eine 17-Jährige Frau, die in einem Mietshaus in der Aronsstraße wohnt, wird von einer Gruppe von Jugendlichen aus der Nachbarschaft antiziganistisch beleidigt, mit einem Stein beworfen und verletzt. Bereits in der Vergangenheit wurde die Frau wiederholt von den Jugendlichen beleidigt und angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 843, Berliner Morgenpost 10.04.17, ReachOut Berlin
  • 6. April 2017
    In den Straßen um den Rotkamp in Hohenschönhausen wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. April 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein rechtes Graffiti an der Autobahnunterführung (A10) in der Karower Chaussee entdeckt. Dieses trug den Slogan "NS Zone".
    Quelle: NEA
  • 5. April 2017
    In der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2017
    Mehrere rassistische Sticker der "Identitären Bewegung" wurden in der Straße „Weidenweg“ in Friedrichshain entdeckt und entfernt.
    Quelle: Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ in Treptow-Köpenick
  • 5. April 2017
    Im Umfeld des geplanten Flüchtlingsheims im Hagenower Ring verteilten Neonazis der Berliner „Jungen Nationaldemokraten“ Flugblätter mit dem Titel „Überfremdung stoppen“ in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. April 2017
    Gegen 21 Uhr kam es am S-Bhf. Karlshorst zu einem Angriff von zwei männlichen Fußballfans und einem Afghanen. Dabei griffen die Täter den Mann mit Schlägen und Tritten an und beleidigten ihn rassistisch. Ein weiterer Mann, ein nicht im Dienst befindlicher Polizist, war ebenfalls an der Aktion gegen den Afghanen beteiligt. Gegen ihn laufen nun disziplinarische Maßnahmen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 5. April 2017
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ veranstaltet in ihrem Parteibüro in der „Pyramide“ in Marzahn ein öffentliches Treffen. Zu dem Treffen haben der Landesverband sowie mehrere Bezirksverbände eingeladen. Titel der Veranstaltung ist „mit dem Titel „Was tun gegen Salafisten und Migrationspopulisten?“
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 5. April 2017
    Nach eigenen Angaben verteilt Andreas Wild, Direktkandidat der AfD-Neukölln für die anstehende Bundestagswahl, 400 Flyer unter den Anwohner*innen der Wissmannstraße.
    Quelle: Facebookseite Andreas Wild
  • 4. April 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei (0,8m x 0,8m) auf einem Spielplatz (Grüner Hering) in der Tassostraße entdeckt und zur Anzeige gebracht. Das Hakenkreuz befand sich an einem Holzfass auf dem Spielplatzgelände.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. April 2017
    Seit Oktober 2016 (siehe 13.01.17) sind regelmäßige rechte, rassistische und antimuslimische Sprüche im U-Bhf Strausberger Platz und in dessen Umfeld entdeckt worden. Zusätzlich zu den Schmierereien sind nun auch Plakate und Aufkleber der "Identitären Bewegung" im Großraum Strausberger Platz (U-Bhf., Lichtenberger Straße, Andreasstraße, Neue Blumenstraße, Lebuser Straße, Holzmartstraße/Jannowitzbrücke) geklebt worden. Aktuell sind es nur wenige und sie werden entfernt. Unklar ist, ob es sich bei der Quelle der rechten Propaganda um eine oder mehrere Personen handelt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. April 2017
    Am Treptower Park wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für den sexistischen und rassistischen "Marsch für das Leben" in Berlin warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. April 2017
    In der Siegfriedstraße werden mehrere Aufkleber der NPD, des „III. Wegs“ und der Identitären sowie ein Eddingschriftzug „Nazi Kiez“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. April 2017
    Am 4. April 2017 äußerte sich eine Mitarbeiterin des Jobcenters am Goslarer Ufer rassistisch gegenüber einer Klientin. Sie teilte "gute" in "schlechte" Migrant*innen ein, wobei letztere Gruppe sie dazu verleitete, "alle über einen Kamm scheren" zu wollen. Sie behauptete, seit dem Beginn der Geflüchtetenpolitikkrise sei die Kriminalität in Charlottenburg angestiegen. Die dem Sachthema des Termins inhaltsfremden Äußerungen schüchterten die Klientin ein und sie befürchtete infolgedessen eine Schlechterbehandlung wegen ihrer Herkunft.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. April 2017
    Vor dem Jobcenter in der Allee der Kosmonauten wirbt die NPD mit einem Infostand für neue Mitglieder.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 3. April 2017
    In der "Kleinen Anfrage KA-0065/VIII" (erledigt am 03.04.) hat die AfD-Pankow den Bezirk aufgefordert, sämtliche Geldleistungen aufzulisten, die Asylbewerbern vom Staat gezahlt würden und diese den Einnahmen aus dieser Gruppe gegenüberzustellen. Das Ziel der AfD, das sie mit solchen Anträgen verfolgt, ist die gesellschaftliche Spaltung zwischen Migrant*innen (die viel kosten) und Einheimischen (die das Geld viel dringender bräuchten) voranzutreiben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. April 2017
    In den Straßen nahe des S-Bhf. Storkower Straße wurden Zeitungen von „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. April 2017
    An der Straßenkreuzung Paul-Junius-Straße/ Weißenseer Weg wurden gut drei Dutzend rechte Aufkleber gefunden. Diese trugen Parolen wie „Lichtenberg-Hohenschönhausen: Nazi Kiez“ sowie „I Love NS“.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 3. April 2017
    Am 3. April ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 119. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 3. April 2017
    Der Neuköllner AfD-Direktkandidat für die Bundestagswahlen Andreas Wild führt am U-Bahnhof Britz-Süd einen Informationsstand durch.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 3. April 2017
    Am 03.04. wurden Berlin an der Baustelle beim S-Bhanhof Bellevue rechtsextreme Graffitti und Schmierereien entdeckt: 2 Edding-Schriftzüge jeweils über „Refugees welcome“ ein schwarzes „Not“ und „I love (Herz) Hitler“. Das „Not“ wurde gegen ein „FOR“ ausgetauscht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. April 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die Partei "Alternative für Deutschland" einen Infostand an der Kreuzung Wiltbergstraße Ecke Walter-Friedrich-Straße durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. April 2017
    Beim jährlichen Berliner „Al-Quds“ Marsch hielt Jürgen Grassmann, der Veranstalter, auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere antisemitische Codes zurückgriff. Zitat: "Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.“
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
  • 1. April 2017
    Am S-Bhf. Köpenick wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer war mit rassistischem Inhalt, der andere gegen Antifaschist_innen gerichtet.
    Quelle: Chili [tk]
  • 1. April 2017
    In der Hohenschönhausener Hauptstraße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ und Zeitungen von „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. April 2017
    Am Anton-Saefkow-Platz wurden etliche Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt (I love NS, Fuck ISIS).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. April 2017
    Am 1. April 2017 hing in Charlottenburg in der Rönnestraße der Sticker "Nazi-Kiez".
    Quelle: Register CW
  • 1. April 2017
    In Rudow werden 20 Sticker mit rechten und rassistischen Slogans entdeckt und entfernt. Die Sticker stammen von NPD und AfD.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. April 2017
    5 Aufkleber mit der Aufschrift "Es ist Dein Land – hol es Dir zurück“ in Zehlendorf werden entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 1. April 2017
    In Zehlendorf wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. März 2017
    Auf der Facebookseite von „Pro Deutschland“ wurden etliche Artikel und Verteilberichte veröffentlicht, in denen von „Asylmissbrauch“ geschrieben und Kriminalität mit Flüchtlingen in Verbindung und Islam mit Islamismus gleichgesetzt wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2017
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookseite um in etlichen Beiträgen gegen Flüchtlinge und demokratische Parteien zu polemisieren. Eine geschichtsrevisionistisch Veranstaltung der Berliner NPD wurde dokumentiert und die Herstellung von Kopftüchern durch eine Modefirma als Beweis für die „Islamisierung Europas“ angeführt. In einem Beitrag schieb sie „ich vermisse den Rassismus, die Entgleisung und überhaupt“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2017
    Die „Nein zum Heim“- Facebookseite aus Falkenberg teilte unter anderem Beiträge von vermummten Neonazis aus Rostock und NPD-Postings. Außerdem wurden in Beiträgen Wörter wie „Zivilokkupanten“ und „Asylschnorrer“ für Flüchtlinge benutzt und politische Gegner_innen als „linke Dreckviecher“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2017
    Um 20.05 Uhr schreit ein BMW-Fahrer einem anderen Autofahrer drei Mal "Sieg Heil" zu. Kurz zuvor haben sich beide Autofahrer angeschrien, weil sie fast einen Unfall miteinander provoziert haben. Der Vorfall hat sich in der Nazarethkirchstrasse ereignet. Der Mann war zwischen 20 und 30 Jahren.
    Quelle: Register Mitte
  • 31. März 2017
    In der Zingster Straße wurden „Brot für Berlin“-Flyer der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 31. März 2017
    Auf der Facebook-Seite des bezirklichen Nachrichtenprotal "Pankow live" wurden rassistische Kommentare abgegeben. Nach einem Beitrag zu dem Richtfest für eine neue Unterkunft in Berlin-Buch in der Wolfgang-Heinz-Straße 45a-g wurden rassistische Kommentare getätigt. Es wurden rassistische Vorurteile bedient, in dem unwidersprochen behauptet wird, dass Geflüchtete alles bekommen, dass "unseren" Kindern den "Kinderehen beführwortern" (Fehler im Original Anmerk. Pankower Register) "serviert [wird]", es wird Menschen ihre Fluchthintergründe abgesprochen und vom "Untergang der deutschen Kultur" geredet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2017
    Mehrere "Nazi Kiez"-Aufkleber wurden entdeckt und entfernt, darunter "Refugees not Welcome"- Aufkleber, abgeänderte linke Aufkleber (aus "kein Raum für Nazis" wurde das kein entfernt), sowie der Schriftzug "NS-Zone" auf einem Sitz an einer Tramhaltestelle wurden rund um den Forckenbeckplatz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. März 2017
    In der "Kleinen Anfrage KA-0066/VIII" (erldeigt am 07.03.) hat die AfD-Pankow den Baulichen Zustand der Geflüchtetenunterkunft in der Sieverstorpstraße in Karow thematisiert. Die Veränderung im Zaun wurde zum Anlass genommen, zu fragen, ob sich dadurch die örtliche Sicherheitslage verändert. Es wird somit auf rassistischer Weise Geflüchteten unterstellt, dass sie dadurch kriminelle Handlungen unternehmen.

    In der "Kleinen Anfrage KA-0064/VIII" (erledigt am 21.03.) wurde gefragt, welche Pojekte, die sie als Politischen Gegener ausmachen, Sach- oder Geldleistungen vom Bezirksamt Pankow erhalten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2017
    Die Facebook-Seite der AfD Treptow-Köpenick widmete sich im März wenigen Themen, der größte Teil davon mit lokalem Bezug. Zwei Beiträge widmeten sich einem Gelände, auf dem eine Unterkunft für Geflüchtete errichtet werden soll. Diese Informationen waren laut der AfD der Allgemeinheit zu dem Zeitpunkt nicht zugänglich. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass wenn Bebauungsorte von Unterkünften bekannt geworden sind, diese häufig Ziel von Brandanschlägen oder anderen Angriffen wurden. Außerdem thematisierten sie wiederholt die Wahl der Bürgerdeputieren, bei denen einige Kandidat_innen wegen rassistischer oder extrem rechter Kommentare/Aktivitäten on- und offline nicht gewählt wurden. Eine Plakat-Aktion, bei denen Orte rechter Gewalt mit Plakaten markiert wurden, nahm die AfD zum Anlass sich darüber zu beschweren, dass diese Plakate angeblich ohne Genehmigung aufgehangen wurden. Eine Thematisierung des Inhalts, dass rassistische Politik auch zu rassistischer Gewalt führt beispielsweise, haben sie tunlichst vermieden. Zum Abschluss des Monats wurde noch darauf hingewiesen, dass Martin Trefzer zum Bundestagskandidat der AfD für Treptow-Köpenick gewählt wurde.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. März 2017
    Im März veröffentlichte die Facebook-Seite der NPD Treptow-Köpenick insgesamt 26 Artikel, wovon acht einen lokalen Bezug hatten. Die lokalen Themen waren zum größten Teil unpolitische Straftaten, die im Bezirk stattgefunden haben. Diese nutzte die NPD um wahlweise den Täter_innen einen Migrationshintergrund anzudichten und das Thema dann rassistisch aufzuladen, sich als lokale "Kümmerer" zu inszenieren oder generell einen autoritären Staat zu fordern. Ähnlich wie die AfD thematisierte auch die NPD die Plakat-Aktion an Orten rassistischer Gewalt, entpolitisierte die Vorfälle und beschwerte sich nur über die angebliche Illegalität der Aktion sowie vermeintliche Schäden an Bäumen. Bei der Thematisierung der Berliner Themen wurden die Berliner Register als "linksextrem" diffamiert, bundesweit war ein Video der NPD-eigenen Deutsche-Stimme-TV scheinbar so beliebt, dass sie es innerhalb kürzester Zeit zwei Mal teilten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. März 2017
    In Zehlendorf werden 6 rechte Aufkleber u.a. von Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. März 2017
    In Falkenberg wurden Flyer gegen „Kriminalität“ gesteckt, wobei diese in einen direkten Zusammenhang mit der Zuwanderung von Menschen aus Osteuropa gebracht wurde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. März 2017
    An den Bus-Haltestellen Filehner Str. wurden zwei "Nein zum Heim"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. März 2017
    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick stellte am 30. März eine rassistische Forderung. Beim Thema "Mehr Integrationslots_innen für Treptow-Köpenick" forderte Herr Henkel im NPD-Jargon "Rückführungslotsen" statt mehr Integrationslots_innen. Die AfD-Fraktion verdeutlicht damit ihr rassistisches Weltbild, bei dem die Integration und der Schutz von Menschen die nach Deutschland fliehen, als unwichtig und verkehrt dargestellt wird.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. März 2017
    In den gestrigen Abendstunden beleidigten zwei Unbekannte in einem Fitness-Center in Kreuzberg einen Mann. Ermittlungen zufolge trainierte der 20-Jährige gegen 21.15 Uhr in einem Sportstudio am Kottbusser Damm und soll von zwei dort ebenfalls trainierenden Männern in arabischer Sprache aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden sein. Dabei sollen die unbekannten Männer sehr laut gesprochen haben, so dass auch andere Mitglieder des Sportstudios die Beschimpfungen hören konnten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen zu der Beleidigung mit homophobem Hintergrund.
    https://meldungen.polizei-news.berlin/2017/03/31/beleidigung-mit-homophobem-hintergrund/
    Quelle: Polizei
  • 29. März 2017
    Im Wedding wurde auf einem Schild ein Schriftzug " NAZIKIEZ" entdeckt. Das Wort "NAZI" wurde durch einen Sticker "refugees-welcome" überklebt, sodass dort jetzt "Refugee-Welcome-Kiez" zu lesen ist.
    Quelle: Twitter Meldung
  • 29. März 2017
    An den Rolladen eines Büros am Weichselplatz verkleben Unbekannte mehrere anti-linke Aufkleber der Identitären.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. März 2017
    In der Nähe der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße werden zwei Geflüchtete Männer von einem Passanten beleidigt und mit eindeutigen Gesten bedroht. Die beiden Männer suchen daraufhin in der Unterkunft Schutz.
    Quelle: GU Wittenberger Straße / Polis*
  • 29. März 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Tram-Haltestelle Husemannstraße an dem Fahrplan eine Schmiererei mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 29. März 2017
    An einem Kleidercontainer in Wedding wurde mit Edding die Parole „Nazikiez“ geschrieben. Die Parole wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 28. März 2017
    Am 28.3. wird am U-Bahnhof Hellersdorf gegen 16:30 Uhr ein Mann mit einem T-Shirt der Bremer Rechtsrock-Band "Nahkampf" gesehen, die dem in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerk Blood & Honour nahesteht. "Nahkampf" ist auch mit einem Lied auf einer Version der NPD-Schulhof-CD vertreten (Quelle: Netze gegen Nazis).
    Quelle: Anonym / PfD
  • 28. März 2017
    Die Lichtenberger NPD verteilte im Umfeld der im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft Flugblätter „Asylflut stoppen“ in Briefkästen und fertigte Fotos von der Baustelle an.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. März 2017
    In den Nachmittagsstunden des 28.3.2017 beleidigte eine Radfahrerin einen Taxifahrer in Wedding rassistisch. Zeugenaussagen zufolge sei es kurz nach 14 Uhr zu einem den Straßenverkehr betreffenden Streitgespräch zwischen der 41-jährigen Radfahrerin und dem 42 Jahre alten Taxifahrer in der Max- Ecke Schulstraße gekommen. In diesem beleidigte die Radlerin den Autofahrer rassistisch. Gegen die Frau ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 28. März 2017
    An den Tram-Haltestellen Gelnitzstr. wurden ca. 10 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung Identitäre Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. März 2017
    Am Einkaufszentrum "Neuköllner Tor", nahe dem S-Bahnhof Neukölln, führt die AfD einen Infostand durch. Mit dabei ist Andreas Wild, Kandidat der AfD für die anstehende Bundestagswahl. Nach 30 min muss der Stand abgebaut werden, weil keine Genehmigung für den Ort vorliegt.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. März 2017
    Am 27. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 117. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 27. März 2017
    Ein 40-jähriger Mann wird gegen 7.50 Uhr in der Gehsener Straße in Köpenick von einem 52-jährigen Mann rassistisch beleidigt, vor die Füße gespuckt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 27. März 2017
    Am 27. März 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie liefen von der Schlüterstraße über die Niebuhrstraße, die Wilmersdorfer Straße, die Giesebrechtstraße, die Sybelstraße, die Leibnizstraße, die Niebuhrstraße, die Mommsenstraße, Knesebeckstraße zum Savignyplatz. Auf der Zwischenkundgebung am Hindemithplatz, Ecke Wilmersdorfer Straße. Dabei äußerte ein Redner rassistische Invektiven gegen Muslim*as. Vom Lautsprecherwagen wurde während der Demonstration behauptet: "Deutsche gehen arbeiten, damit Flüchtlinge studieren". Bei der Abschlusskundgebung sagte Redner "Mario Autunno" zu Bildungspolitik: "Zum Ausgleich werden Gender-lehrstühle, Kampf-gegen-Rechts-Lehrstühle und sonstiger volksverblödender Mist finanziert. Geld gibt es massenhaft und vorzugsweise für Stolpersteinvereine, für (etwa: Flucht-, Exil- und) Verfolgungsvereine, die ausschließlich ihren geschichtlichen Nektar aus den zwölf Jahren ziehen." Er rief zu neuen Gegendemonstrationen: "Da drüben stehen die neuen Nazis. Sie heißen heute internationale Sozialisten." Es gab spontanen lautstarken Gegenprotest. Die Demonstration schloss sich an eine Kundgebung am Hauptbahnhof an.
    Quelle: Register CW, Twitter @nopegida_berlin 27.03.17, Berlin gegen Nazis
  • 26. März 2017
    Gegen 17.20 Uhr wird ein Sticker mit rechtem Inhalt am Boddinplatz entdeckt. Auf dem Sticker, der kein V.i.S.d.P. aufwies, ist eine stilisierte Merkel-Raute gemeinsam mit dem Slogan "Lock her up" zu sehen.

    Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und extrem rechten Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass der Aufkleber in diesen Kontext zählt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 26. März 2017
    Bernd Stahlberg, Bezirksverodneter der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick, verglich auf seiner Facebook-Seite eine Protestaktion von Kneipenbesitzer_innen in Köln mit dem Handeln der NSDAP und dem Boykott jüdischer Geschäfte. Darunter kommentierten mehrere seiner Anhänger_innen in holocaustrelaltivierender und NS-Verharmlosender Manier.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. März 2017
    Gegen 4.50 Uhr wird eine 24-jährige Frau in der Panoramastraße von einem unbekannten Mann, der von einer Frau und einem Mann begleitet wird, aus LBGTIQ-feindlicher Motivation angegriffen und schwer verletzt. Quelle: ReachOut
    Quelle: ReachOut
  • 26. März 2017
    Ein 46-jähriger, gehörloser Mann, der gegen 16.00 Uhr im S-Bahnhof Wittenau auf einer Bank sitzt, wird von zwei unbekannten Tätern aus behindertenfeindlicher Motivation beleidigt, bespuckt, in den Bauch getreten, mit Zigarettenkippen beworfen und mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 25. März 2017
    In Lichterfelde, an der Bushaltestelle "Feldstraße" der Linie M 85, Richtung Hauptbahnhof, standen sechs Personen afghanischer Herkunft. Diese Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe der Flüchtlingsunterkunft Ostpreußendamm. Der Bus näherte sich, verlangsamte sein Tempo, beschleunigte dann wieder und fuhr weg, ohne anzuhalten und und die wartenden Menschen aufzunehmen. Nach dem Eindruck der Wartenden wollte der Busfahrer diese Gruppe wegen ihres "fremdländischen" Aussehens und seiner Zuordnung der Menschen zu der Flüchtlingsunterkunft nicht mitnehmen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 25. März 2017
    Am 25.03.17 gegen 14.45 Uhr wurde eine 55-jährige Frau am U-Bahnhof Nollendorfplatz von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt, geschubst und getreten.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 26.03.2017
  • 25. März 2017
    Die AfD Treptow-Köpenick wählte im Rathaus Köpenick Martin Trefzer zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2017
    Unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht Fenster und Türen des Parteibüros der Partie "Die Linke" in der Malplaquetstraße. Ein Fenster wurde mit Farbe besprüht und eine Tür beschädigt. Diese wurde mit einer klebrigen Masse beworfen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0685
    Quelle: Polizeimeldung
  • 24. März 2017
    Auf dem Alice-Salomon-Platz werden an einer Plakatwand zwei Aufkleber mit Motiven („Marzahn Hellersdorf Nazikiez“ und „FCK AFA“) neonazistischer Gruppen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 24. März 2017
    An einer Friedenauer Schule wurde ein 14-jähriger Schüler von Mitschülern wiederholt antisemitisch beschimpft und schließlich körperlich angegriffen. Um weiteren Angriffen zu entgehen, verließ er die Schule.
    Quelle: The Jewish Chronicle Online 24.03.17 / Tagesspiegel Online 01.04.17
  • 24. März 2017
    Der Neonazi Graziani postet auf seiner Facebookseite mehrere Fotos vor einer Baustelle einer zukünftigen Geflüchtetenunterkunft in der Albert- Kuntz- Straße in Hellersdorf. Zuvor hatte Graziani am 20.03.2017 in einem Video auf Facebook rechte Demonstrationen in Hellersdorf angekündigt. In einem 34-minütigen Video sprach er über die kommenden Veranstaltungen, die er mit Unterstützung des „POGIDA“ Organisator und zigfach vorbestraften Neonazi Christian Müller plant: „So, wie gesagt, wir sagen Bescheid (…) wir bauen eine Internetseite auf, wir sind gerade dabei, wichtige Personen werden mit euch den Kontakt schließen, und einmal im Monat, ab 100 oder 150 Mann, kommt nach Berlin und veranstaltet hier eine Demo, mit unser gemeinsamen Ausrüstung die für euch bereit steht.“

    Graziani tritt bei unterschiedlichen neonazistischen Aufmärschen wie BÄRGIDA, aber auch in anderen Bundesländern als Redner auf und verbreitet rassistische Hetze und Verschwörungstheorien über die angebliche Bedrohung durch Geflüchtete.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. März 2017
    Auf der Facebookseite der NPD Marzahn-Hellersdorf wird in einem Posting rassistisch gegen eine Kampagne einer großen Wohnungsbaugesellschaft gehetzt. Diese hat in einer aktuellen Werbekampagne unter anderem eine schwarze Person auf einem Plakat abgebildet. In dem rassistischen Posting der NPD wird ein Foto eines solchen Plakates mit „Wohnungsneubau für Nafris“ kommentiert.
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 24. März 2017
    Eine Reinickendorfer Kita wollte einen neuen Mitarbeiter einstellen. Bei einem Elternabend erwähnt die Kita-Leiterin, dass der Neue schwul ist. Ein Teil der Eltern drohte daraufhin damit, Unterschriften gegen die Einstellung des schwulen Erziehers zu sammeln. Auf Druck der Geschäftsleiterin verließen die homosexuellenfeindlichen Eltern samt Kindern die Kita.
    Quelle: Tagesspiegel 27.3.17
  • 24. März 2017
    Im Ortsteil Weißensee kam es am Antonplatz zu einer rassistischen Beleidigung. Gegen 18 Uhr wurde ein junger Mensch von einem Mann (ca. 65 Jahre) in dunkler, normaler Kleidung und Aktentasche mit den Worten "Scheiß drecks N*" beleidigt. Der Täter ging weiter Richtung Biomarkt. Eine Person, die dies beobachtete, unterhielt sich mit der Betroffenen Person und brachte den Vorgang später zur Anzeige.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. März 2017
    Ein Sozialarbeiter in Begleitung eines jugendlichen Geflüchteten wird in einem Supermarkt am S-Bhf. Köpenick rassistisch beleidigt, bedroht und mit einem Einkaufswagen angefahren. Niemand greift ein. Die Angegriffenen werden von einer Person aufgefordert, den Supermarkt zu verlassen. Zwei andere Jugendliche berichten, dass derselbe Mann vor etwa einem Monat auch sie beleidigt und genötigt hat. Anzeige wird erstattet.
    Quelle: ReachOut
  • 23. März 2017
    Nach eigenen Angaben führt die NPD Neukölln eine mehrtägige Aktion durch, während der sie in Rudow und Gropiusstadt Flyer in Briefkästen steckt. Die Flyer mit den Titel "Sicherheit" und "Asylflut stoppen" propagieren rechte und rassistische Inhalte.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 23. März 2017
    In der Jägerstraße in Mitte wird am 23.3.2017 ein Aufkleber des extrem rechten Medienportals FSN mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein“ entdeckt. Abgebildet ist zusätzlich eine stilisierte Person, der mehrfach in den Bauch geschossen wurde.
    Quelle: Register Mitte (Twitter)
  • 23. März 2017
    Am 20. März 2017 fand eine Demonstration der rechtspopulistischen und rassistischen Gruppe Bärgida in Charlottenburg statt. Sie marschierten vom Stuttgarter Platz über die Kantstraße, Leibnizstraße, Goethestraße zum Steinplatz. Unter anderem wurde eine Preußenfahne und Wirmerflaggen mitgeführt. Bei der Abschlussrede am Steinplatz verharmloste ein Redner den Nationalsozialismus. (Denn er behauptete, Preußen wäre eine Schutzmacht gegen die NSDAP geworden. Tatsächlich erzielte die NSDAP bereits 1932 die relative Mehrheit bei den Landtagswahlen.) Er behauptete, er habe die preußische Staatsbürgerschaft, was eine reichsideologische Anspielung ist. Er nutzte die Rede auch für antiliberale und antikommunistische Invektiven. Die Demonstration folgte der Bärgidakundgebung am Hauptbahnhof am selben Tag. Es handelte sich um die erste Bärgidademonstration in Charlottenburg.
    Quelle: Twitter @nopegida_berlin 20.03.17, Berlin gegen Nazis
  • 22. März 2017
    Der monatliche Stammtisch der „Alternative für Deutschland“ fand in einer Lichtenberger Kneipe statt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. März 2017
    An einem Imbiss in der Volkradstraße wurden antimuslimische Schriftzüge („FCK ISLM“ und „No more mosques“) gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 22. März 2017
    Am 22.03.17 gegen 16.00 Uhr wurde auf einer Häuserwand im Geschichtsquartier Südkreuz ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. März 2017
    Am S-Bhf. Schöneweide stand ein berlinweit bekannter Antisemit und hielt Schilder in die Höhe auf denen er vor der Gefahr einer halluzinierten jüdischen Weltverschwörung warnte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. März 2017
    Am 22. März 2017 fand sich an der Technischen Universität, Mathematikgebäude in der Straße des 17. Juni in Charlottenburg ein Graffiti der extrem rechten Grauen Wölfe. Auf einer Tür war in schwarzer Farbe geschrieben worden, zu deutsch: "Hurensöhne PKK, Hurensöhne YPG, Hurensohn Öcalan, Hurensöhne Kobane, Hurensöhne Kurdistan, auch bekannt als Scheißistan" ("Oç PKK, oç YPF, oç APO, oç Kobane, oç Kurdistan aka Bokistan"). Dies war mit 24 kleinen Drei-Halbmond-Zeichen, einem Symbol der Grauen Wölfe vierseitig umrahmt. In der Mitte der Tür war ein großes, etwa 50 Zentimeter breites Drei-Halbmond-Zeichen gemalt. Darunter stand in großen Buchstaben, zu deutsch: "Türkei Osmanen" ("TR Osmanlı"). Das steht für eine nationalistische und antirepublikanische Ausrichtung der Türkei. ("TR" wird hierbei in Abgrenzung zur TC/Türkiye Cumhuriyeti verwendet. Zugleich ist TR das gängige Länderkürzel.) Das Graffiti der Grauen Wölfe richtete sich in nationalchauvinistischer und rassistischer Weise gegen die kurdische Bevölkerung und in antikommunistischer Weise gegen linksgerichtete kurdische Gruppierungen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU, Register CW
  • 21. März 2017
    In der Märkischen Allee nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde werden Aufkleber der Partei "III. Weg" (Aufschrift: "National. Revolutionär. Sozialistisch") und der NPD (Aufschrift: "Härtere Strafen für Kinderschänder! Finger weg von unseren Kindern! NPD - Die Volksunion!") entdeckt.
    Quelle: Ponte / Polis*
  • 21. März 2017
    An die Scheiben des Stadtteilzentrums Lichtenberg-Mitte wurden Aufkleber mit der Aufschrift „FCK AFA“ („Fuck Antifa“) geklebt.
    Quelle: STZ Lichtenberg-Mitte
  • 21. März 2017
    Direkt vor der Tür des Zentrums für Demokratie wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. März 2017
    Bei einem Polizeieinsatz wegen einer nicht angemeldeten Versammlung wurden am Montagnachmittag zwei Polizisten verletzt. Gegen 16.20 Uhr hatten Zeugen die Polizei über zehn Personen informiert, die in der Torstraße in Mitte mit einem Sarg entlang laufen und lautstark "Merkel ist tot" skandieren. Am Rosa-Luxemburg-Platz wurden die Personalien der Teilnehmer durch die Beamten festgestellt. Eine 33-Jährige gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen und beendete die nicht angemeldete Demonstration schließlich. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen einen 37-jährigen Teilnehmer der Versammlung mehrere offene Haftbefehle bestanden. Als die Polizisten den Mann daraufhin festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand, indem er um sich trat und schlug. Als die Beamten ihn daraufhin zu Boden brachten, stürmten vier ehemalige Versammlungsteilnehmer, darunter auch die 33-Jährige, auf sie zu. Nach Zeugenaussagen traten und schlugen sie auf die Beamten ein und ermöglichten dem Festgenommenen so die Flucht. Die drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren und die Frau, konnten festgenommen werden.

    Eine Polizeibeamtin erlitt durch die Tritte und Schläge Verletzungen an den Armen und Beinen, blieb aber im Dienst. Ein Polizeibeamter erlitt neben diversen Platzwunden unter anderem einen Kieferbruch und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0649; http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-mitte-demonstranten-verletzen-polizisten-schwer/19547202.html
  • 20. März 2017
    In der Treskowallee wurde an einer Hauswand der Schriftzug „Identität bewahren“ gefunden. Der Spruch ist die Hauptparole der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 20. März 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit mehreren Hakenkreuzen sowie Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. März 2017
    In Köpenicker Straße am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wird eine rassistische Parole entdeckt. Mit einem Stift wurde „FCK ISLM“ (Abkürzung für „FUCK ISLAM“) in eine Bushaltestelle geschrieben.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 20. März 2017
    Am 20. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 116. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 19. März 2017
    In Mitte ist ein Mann Opfer einer rassistischen Attacke geworden. Der 30-Jährige war gegen 23.15 Uhr in der Müllerstraße in Wedding unterwegs, als er aus einer Gruppe von sechs bis sieben Personen heraus zunächst rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, zu dem ein weiterer Unbekannter hinzugekommen und dem Beleidigten mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben soll. Als er daraufhin zu Boden ging, soll ihm einer gegen den Kopf getreten haben. Anschließend flüchtete die Gruppe. Der Verletzte wurde noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt. Die Gruppe konnte flüchten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0629; http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article209979689/Mann-in-Wedding-rassistisch-beleidigt-und-angegriffen.html
  • 19. März 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit "Nazi-Kiez" Aufklebern und "NS-Zone" Schriftzügen beschmiert. Die Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. März 2017
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg führte am Vormittag die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand am Mühlenberg-Center an der Greifswalderstraße durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. März 2017
    In Alt-Hohenschönhausen wurden Zeitungen und Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. März 2017
    Die Angestellten und der Besitzer einer Kneipe in der Hagenstraße wurden von drei Gästen antisemitisch und rassistisch beleidigt. Der Besitzer verwies die Personen des Lokals.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. März 2017
    Um den Prerower Platz wurden ein halbes Dutzend Plakate des Querfront-Aktivisten Michael Koth gefunden, die unter anderem die „Antisemitismus-Verschwörung“ zum Thema hatten. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. März 2017
    Am. März 2017 zeigten Fans des 1. FC Köln im Olympiastadion in Westend das Banner "HB 98: Eure Väter sind ganz froh über die Jungs vom Bahnhof Zoo". Das Transparent wurde von einer Kölner Ultràgruppe gezeigt beim Fußballspiel der Herrenmannschaften von Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Köln. Der Code "HB 98" bezieht sich auf die Berliner Fangruppe "Harlekin Berlin 98", die ihrerseits mit einem homophoben Plakat im Kölner Stadion aufgetreten waren. Die Anspielung "Ju8ngs vom Bahnhof Zoo" bezieht sich auf Sexarbeiter in Berlin, deren Kunden Männer, die Sex mit Männern haben, sind. Der gesamte Spruch ist als homophobe Abwertung zu verstehen.
    Quelle: queer.de 19.03.17
  • 17. März 2017
    Am 17.03. um 10 Uhr wurde ein Mann am U-Bahnhof Siemensdamm gesehen, der eine Kapuzenjacke der rechten Modemarke "Thor Steinar" trug mit Aufnähern, die auf rechte Symbole Bezug nehmen.
    Quelle: GIZ e.V.
  • 17. März 2017
    Aus einer Gruppe heraus wird vor der Flüchtlingsunterkunft in der Zossener Straße mehrmals "Sieg Heil" und "Ausländer raus" gerufen. Die Sicherheitsmitarbeiter der Unterkunft rufen daraufhin die Polizei, welche zwei junge Männer festnimmt. Bei der Festnahme wird eine verbotene Waffe, ein so gennanter Schlagring, gefunden und beschlagnahmt.
    Quelle: Polizei, Tagesspiegel MaHe-Newsletter / Polis* / Register ASH
  • 17. März 2017
    In der vergangenen Nacht wurde an einer Werbetafel in der Rüdigerstraße der Spruch „Nazi-Kiez“ gesprüht. Im Rosenfelder Ring wurde der Schriftzug „Kommunismus = 100.000.000 Tote!“ gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 17. März 2017
    Im Umfeld der Große-Leege-Straße wurden Flugblätter gegen „Asyl-Wahn“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. März 2017
    Die Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" hat in Adlershof Flyer in Briefkästen verteilt. Der Flyer propagiert rassistische Lügen über Geflüchtete, die Zahl der Asylanträge in Deutschland sowie die Situation der Unterbringung von Geflüchteten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. März 2017
    In Rudow werden 4 NPD-Aufkleber mit rassistischen Aussagen gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 17. März 2017
    Gegen 12.45 klopft eine Frau an ein Büro am Weichselplatz. Sie gibt diverse verschwörungstheoretische Behauptungen von sich, etwa, dass die Deutschen staatenlos seien, der Faschismus in der BRD im Geheimen weitergeführt werde und die BRD nicht souverän, sondern immer noch im Krieg sei. Die Frau verteilt außerdem kleine Zettel. Auf diesen wird Werbung für eine Website gemacht, die dem Spektrum der Reichsbürger*innen zuzuordnen ist.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 17. März 2017
    Eine 27-jährige Frau, die in Begleitung ihrer Kinder ist, wird gegen 17.35 Uhr in der U 6 durch einen unbekannten Mann rassistisch beleidigt und mit einer Flasche bedroht. Andere Fahrgäste greifen ein und drängen den Mann am Bahnhof Reinickendorfer Straße aus der U-Bahn.
    Quelle: ReachOut
  • 16. März 2017
    Am 16.3.2017 wurde eine rechtsradikale Hassbotschaft auf einem Werbeplakat von Kentucky Fried Chicken Plakat am Bahnhof Alexanderplatz (Gleis 1 bei den Regionalzügen) entdeckt. Die Aufschrift lautet: "Islamfreie Zone! FREIHEIT!".
    Quelle: Meldung per E-Mail mit Foto
  • 16. März 2017
    Am 16. März 2017 präsentierte die neurechte Identitäre Bewegung auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg ein Banner mit der Aufschrift "Defend Berlin" und ihrem Logo. "Defend" bezieht sich dabei auf eine von ihnen behauptete "Islamisierung Europas" und ist rassistisch konnotiert.
    Quelle: Pankower Register
  • 16. März 2017
    Sechs Anträge reichte die Lichtenberger AfD für die BVV-Sitzung ein. Es wurde darin – in Abgrenzung zur „Flüchtlings-Willkommenskultur“ - eine „Willkommenskultur für Kinder“ gefordert. Ein Antrag wollte die Kosten für die „Asylindustrie“ im Bezirk erfahren. In dem Antrag wurden Obdachlose gegen Flüchlinge ausgespielt. In der Begründung sprach Marius Radtke (AfD) davon, dass durch den Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland ein „Identitätsbruch bis hin zum Identitätsverlust“ zu befürchten sei. Auf den Einwand, dass nach 1945 deutlich mehr Flüchtlinge in Deutschland versorgt wurden, rief Uwe Dinda „Aber das waren Deutsche!“. Während der Diskussion zu einem Antrag für „Sondermittel für Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. (LAG)“ warf der AfDler Falk Rodig der Lichtenberger VVN-BdA und dem „Lichtenberger Bündnis für Demokratie“ vor, Fäkalien in die Briekästen von AfD-Verordneten zu schmieren. In einem weiteren Redebeitrag behauptete der AfD-Verordnete Kossler, im Demokratiebündnis seien „Gewalt tolerierende Gruppen“, begründet diese Behauptung allerdings nicht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. März 2017
    Im Wohngebiet Mörikestraße sowie Rinkartstraße in Baumschulenweg sind ca. 30 Horst Wessel und NS-Verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Nach der Entfernung sind nach kurzer Zeit wieder ähnliche Aufkleber aufgetaucht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. März 2017
    Gegen 22.10 Uhr wird ein 20-jähriger Mann von einem 31-jährigen Mann an der Ecke Schönhauser Allee Gleimstraße rassistisch beleidigt. Als der 20-Jährige, der in Begleitung einer Frau ist, sich entfernen will, wird er von dem 31-Jährigen verfolgt und mit drei Pflastersteinen beworfen, die aber nicht treffen. Eine Zeugin ruft die Polizei.
    Quelle: ReachOut
  • 16. März 2017
    Gegen 8.45 Uhr werden in zwei Waggons der Ringbahn, auf Höhe S-Bahnhof Sonnenallee, mehrere Papierzettel entdeckt. Die Zettel enthalten verschwörungstheoretische Behauptungen und den Hinweis auf eine Website, die dem Spektrum der Reichsbürger*innen zuzuordnen ist,
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. März 2017
    Eine 31-jährige Frau wird gegen 14.40 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße von einem unbekannten Mann, der in Begleitung einer Frau ist, rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 15. März 2017
    In der Edisonstraße wurde ein Aufkleber von FKBN (Freie Kräfte Berlin Neukölln) entdeckt und entfernt. In der öffentlichen Berichterstattung über die Brandanschläge in Neukölln werden diese mit der Gruppe FKBN in Zusammenhang gebracht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. März 2017
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Straße "An der Industriebahn" eine rechte Schmiererei an einer Mülltonne entdeckt. Diese trug den Slogan "Sieg Heil 88".
    Quelle: NEA
  • 15. März 2017
    Ein schwarzer Junge wird im Hort seiner Grundschule regelmäßig von Kindern und Erzieher*innen rassistisch beleidigt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. März 2017
    Am 15.03. wurden in Berlin-Tiergarten rechtsextreme Graffitti entdeckt. 3 größere ( von ca. 50 bis 1.50 cm) blaue Graffitis auf einem großen Telecom-Kasten mit der Aufschrift: „Islam stoppen“

    sowie ein 1 Edding-Graffito: „Gegen Neonazis mit Migrationshintergrund“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 14. März 2017
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Berliner Straße und um den S-Bahnhof Pankow herum mehrere rassistische, geflüchtetenfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Rapefugees not welcome" und waren von der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland".
    Quelle: EAG
  • 14. März 2017
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde ein veralteter Flyer der NPD Pankow KV8 zu Geflüchtetenunterkünfte im Bezirk Pankow in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. März 2017
    An der Tram-Haltestelle Grüntaler Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi-Kiez“ verklebt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 14. März 2017
    Auf einer Infotafel an der Mellenseestraße 5 wurde die Scheibe mit „NS-Zone“ beschmiert.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 14. März 2017
    In Alt-Hohenschönhausen wurden Zeitungen und Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. März 2017
    Am Abend des 14. März, lief ein Mann mit Weste, auf der ein Rechsadler mit "SS"-Runen aufgenäht war, mehrfach durch die Brückenstr.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. März 2017
    Am Wuhleweg Höhe Birnbaumer Str. klebte an einer Bank ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg". Dieser bezieht sich auf eine extrem rechte Demonstrationsreihe, bei der zuletzt am 4.3. ca. 900 Neonazis und Rassist*innen durch Berlin-Mitte marschierten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. März 2017
    Ein Mann, der im Umfeld der Unterkunft für Geflüchtete Aufkleber mit rassistischem Inhalt ("Rapefugies not welcome", "Das Boot ist voll") entdeckt und gerade entfernt hatte, wurde von einem dazu kommenden Mann angesprochen. Er wurde bedroht für den Fall, dass er die Aufkleber "noch einmal anfasse", als "Gutmensch" beleidigt und geschlagen. Das Opfer rief die Polizei und erstattete Anzeige.
    Quelle: GIZ e.V.
  • 13. März 2017
    In der Mertensstraße, in der sich auch eine Unterkunft für Geflüchtete befindet, wurden Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt. Sie wurden entfernt.
    Quelle: GIZ e.V.
  • 13. März 2017
    Gegen 9:40 Uhr wurde ein 15-Jähriger gegen in der Straße Alt-Friedrichsfelde von einem Unbekannten, der alkoholisiert gewesen sein soll, angesprochen und rassistisch beleidigt. Der Mann soll den Jugendlichen dann gegriffen und zu sich gezogen haben. Aus dem Griff konnte sich der 15-Jährige lösen und sich unverletzt in eine Straßenbahn flüchten.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. März 2017
    In der Rupprechtstraße wurde an einem Mülleimer mit Filzstift ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. März 2017
    Im Umfeld der Landsberger Allee auf Höhe des Allee-Centers wurden Zeitungen und Postkarten „gegen Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. März 2017
    An der Tramhaltesteße „Scheffelstr./Paul-Junius-Str.“ wurde ein mit Edding angebrachter Schriftzug „NS-Zone“ und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 13. März 2017
    Am 13. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 115. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 15 Personen Teil. Inhalte waren u.A. Plakate "Stoppt Erdogan" und "Make America Great Again" sowie USA-Flaggen.
    Quelle: Register Mitte
  • 13. März 2017
    Eine Skateanlage auf dem Grundstück des Jugendklubs „Die Arche“ wurde am vergangenen Wochenende mit einem großen Hakenkreuz besprüht.
    Quelle: JFE Arche
  • 12. März 2017
    An der Kreuzung Mehrower Allee/Blumberger Damm entdeckt ein Passant einen in den Farben der Reichsflagge beschmierten Stromkasten. In der Folge werden weitere Stromkästen und Glascontainer, die ebenfalls in den Farben der Reichsflagge beschmiert wurden, entdeckt.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 12. März 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ steckte Postkarten „für Tierrechte“ in Briefkästen in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. März 2017
    Am Nachmittag wurden Ermittlungen gegen einen Passanten eingeleitet, der seinen Arm in Kreuzberg zum Gruß nach oben gestreckt hatte. Gegen 15.45 Uhr waren Beamte einer Einsatzhundertschaft mit einem Wagen im Kottbusser Damm unterwegs und bemerkten den 48-Jährigen, wie dieser in gleicher Richtung laufend den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß hob und dabei die Polizisten anschaute. Die Einsatzkräfte stoppten ihr Fahrzeug und überprüften den Passanten. Anschließend brachten sie ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Gefangenensammelstelle und entließen ihn dann. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    https://meldungen.polizei-news.berlin/2017/03/13/polizeilicher-staatsschutz-ermittelt-3/
    Quelle: Polizei
  • 12. März 2017
    Am 12. März 2017 fand eine Kundgebung der Gruppe "Boykott, Desinvestition, Sanktionen" (BDS Berlin) vor dem Messeeingang in der Jafféstraße in Westend statt. BDS Berlin demonstrierte anlässlich der Internationalen Tourismusbörse gegen israelische Aussteller. Auf einem Transparent stand:"Holidays in the Shadow of the Apartheid-Wall". Die Aktion war Teil der Kampagne "Israeli Apartheid Week". Das Abstreiten des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen, ist eine Form des israel-bezogenen Antisemitismus.
    Quelle: Register CW
  • 11. März 2017
    In der Freienwalder Straße und umliegenden Straßen wurden Flugblätter und Zeitungen „gegen Asylmissbrauch“ von „Pro Deutschland“ gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. März 2017
    Ein Friedrichshainer Projekt wurde mit einer Werbemail der "Reichsbürger" für eine Verfassungsgebende Versammlung beglückt, in der unser Rechtsstaat für nichtig erklärt und das Grundgesetz aufgehoben wird.

    Die Reichsbürgerbewegung umfasst mehrere uneinheitliche, sektenartige Gruppierungen von Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen in Deutschland, die sich selbst als „Reichsbürger“, „Reichsregierung“, „Staatsangehörige des Freistaates Preußen“ oder „Natürliche Personen“ bezeichnen. Sie entstand in den 1980er Jahren und tritt seit 2010 verstärkt in Erscheinung.

    Zu ihrer Ideologie gehört die Ablehnung der Demokratie und häufig die Leugnung des Holocaust. Ihre Anhänger behaupten, das Deutsche Reich bestehe fort, aber – entgegen ständiger Rechtsprechung und herrschender Lehre – nicht in Form der Bundesrepublik Deutschland. Vielmehr werde das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 (oder den Grenzen von 1914, je nach Gruppe) durch eine „kommissarische Reichsregierung“ (KRR) oder Ähnliches vertreten, welche verschiedene, nicht-homogene Gruppen für sich beanspruchen. Die Reichsbürgerbewegung wird daher auch als „KRR-Szene“ oder „Reichsideologenszene“ bezeichnet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 11. März 2017
    Am 11. März 2017 gegen 17.30 Uhr wurde ein neun Jahre altes Mädchen, das mit ihrem Bruder auf einem Spielplatz am Reichweindamm spielte, von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt, mit einem gefüllten Stoffbeutel mehrfach gegen den Oberkörper geschlagen und verletzt. Infolgedessen musste das Mädchen wegen Schmerzen ärztliche Hilfe aufsuchen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizeimeldung #0566 12.03.2017, Tagesspiegel 12.03.2017, Berliner Morgenpost 12.03.17
  • 11. März 2017
    Zwei 16-jährige Mädchen wurden gegen 20.45 Uhr am Alexanderplatz von einem 17-Jährigen rassistisch beleidigt und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 10. März 2017
    Eine muslimische Frau, die Kopftuch trägt, ging gegen 16:30 die Carl-Schurz-Str. entlang und wurde von einer Frau, die neben ihr lief, mit einem rassistischen Kommentar beleidigt.
    Quelle: GIZ e.V.
  • 10. März 2017
    Ein Stellenangebot im Internet im Bereich Pädagogische Assistenz/ Arbeit mit Geflüchteten wurde mit einer Mail mit rassistischem Inhalt beantwortet. Geflüchtete und alle, die Geflüchtete unterstützen, wurden als Terroristen bezeichnet.
    Quelle: GIZ e.V.
  • 10. März 2017
    In der Zwischenebene S/U-Bahn am Bahnhof Steglitz wurden vier Aufkleber (Pro Deutschland „Freiheit“ und das Wort „Islamismus" ist ausgestrichen,

    Pro deutschland „Halt Asylbetrüger abschieben“, Pro Deutschland „Rap Refugees not welcome“) entdeckt und entfernt sowie Edding-Graffito: „F... alle Moslems“ ebenfalls entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 10. März 2017
    Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA); Polizei Berlin
  • 10. März 2017
    In der Schreinerstr. wird ein Antifa-Graffito durchgestrichen und mit einem stilisierten eisernen Kreuz versehen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. März 2017
    Ein 14-jähriger Junge wird gegen 12.00 Uhr in der Rubensstraße aus antisemitischer Motivation von zwei 15-jährigen Jungen in den Schwitzkasten genommen und mit einer Spielzeugpistole bedroht und beschossen.
    Quelle: ReachOut
  • 10. März 2017
    Ein Mann platziert sich vormittags mit drei Plakaten, die antisemitische und verschwörungstheoretische Botschaften tragen, auf dem Bahngleis der S-Bahnstation Neukölln.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. März 2017
    An den DRK-Altkleidercontainern im Bereich Nikolaistr./Gluckweg wurden mehrere schlecht entfernbare NPD-Aufkleber entdeckt.
    Die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)" ist eine rechtsextreme und neonazistische Partei.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 9. März 2017
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Schönholzer Heide eine Hakenkreuz-Schmiererei an einem Baum entdeckt. Diese war ca. 0,5 x 0,5m groß.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. März 2017
    An der S- und U-Bahnstation Wuhletal wird eine rassistische Schmiererei auf einer Wand entdeckt. Dort steht „Fuck Islam“. Die Verkehrsbetriebe wurden informiert und aufgefordert die Schmiererei zu entfernen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 9. März 2017
    In der Eichhorster Straße wird ein Aufkleber (Motiv: „Merkel muss weg!“) der extrem rechten Gruppierung "Wir für Deutschland!" entdeckt, der für die "Großdemo" am 4.3.2017 in Berlin wirbt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 9. März 2017
    Auf einer Parkbank unterhalb der Ritterburg bzw. des Balancier-Parcours in der Nähe der Marcana-Grundschule und der Geflüchtetenunterkunft in der Wittenberger Straße wurde ein Herz mit dem Inhalt "Pegida + AfD" aufgemalt. In einer anderen Farbe wurde auch noch die "NPD" hinzugefügt. 
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 9. März 2017
    In der Seelenbinderstraße, zwischen Bahnhofstraße und Gelnitzstraße (in direkter Umgebung zur NPD-Zentrale), wurden ca. 20 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Sie warben für einen "Dexit", angelegt an die Kampange zum EU-Austritt in Großbritanien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. März 2017
    Am Taxistand am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. März 2017
    Im Ortsteil Weißensee traf sich der AfD-Bezirksstammtisch in einer Gaststätte in der Romain-Rolland-Straße. Der Zugang zur Gaststätte wurde durch eine Gedenkkundgebung für einige Zeit blockiert.
    Quelle: VVN-BdA Pankow
  • 8. März 2017
    Um das Schloss-Einkaufszentrum in Steglitz wurden mehrere Aufkleber von "Pro Deutschland" entdeckt und entfernt.
    Die sog. "Bürgerbewegung Pro Deutschland" ist eine rechtspopulistische Kleinpartei. Von mehreren ExpertInnen wird sie auch als rechtsextrem eingestuft.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. März 2017
    Ein Mann platziert sich gegen 17.30 Uhr mit drei antisemitischen und verschwörungstheoretischen Plakaten am Hermannplatz, am Rande einer Demonstration zum Internationalen Frauenkampftag.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. März 2017
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 7. März 2017
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den letzten Tagen rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Nein zum Heim" oder "FCK AFA" (=Fuck Antifa). Auch waren die Aufkleber teilweise von der NPD.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 7. März 2017
    Zwischen dem S-Bahnhof Springpfuhl und dem Helene-Weigel-Platz werden mehrere Aufkleber der "Patriotischen Aktion" und der "Bürgerbewegung pro Deutschland" mit der Aufschrift "www.stoppt-erdogan.de" entdeckt
    Quelle: Ponte / Polis*
  • 6. März 2017
    Eine Frau beschwert sich im Flur des Bezirksamt lautstark darüber, dass "den Ausländern alles Geld in den Hintern geschoben wird, obwohl sie nur faul rumsitzen." Für Deutsche hingegen wird, ihrer Meinung nach, kein Pfennig ausgegeben.
    Quelle: Polis*
  • 6. März 2017
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "D-Mark statt Euro-Pleite" (NPD), "FCK AFA" (= Fuck Antifa), "Stoppt die Schlepper-Merkel" (NPD), "Touristen willkommen - kriminelle Ausländer raus" (NPD) oder "NS AREA" (FN Hessen).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. März 2017
    Am 06.03. wurden in Berlin-Mitte 2 Aufkleber gesichtet:

    > Identitäre „Jugend komm zu uns“

    > „Merkel muss weg“ (aus Bayern)
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 6. März 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ verteilte Postkarten mit dem Slogan „Stoppt Erdogan“ im Umfeld der Konrad-Wolf-Straße.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. März 2017
    In der Baumschulenstraße wurden mehrere Aufkleber mit Horst Wessel Verehrendem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. März 2017
    Am 6. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 114. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 15 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 5. März 2017
    Ein Mann hat einem 16-Jährigen ein Werbeschild in den Rücken geworfen, weil dieser angegeben hat, schwul zu sein. Der Angreifer wollte den Jugendlichen erneut attackieren und konnte nur von Passanten davon abgehalten werden. Eine Zeugin rief die Polizei.

    (Polizeimeldung Nr. 0506 vom 6.3.2017)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 5. März 2017
    Gegen 19:40 Uhr grölt mind. eine Person auf Höhe der Kreuzung Grünberger Straße/ Simon-Dach-Straße und ruft dazwischen immer wieder „Sieg Heil“.
    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • 5. März 2017
    Auf einem Konzertplakat im U-Bahnhof Thielplatz in Zehlendorf wurde eine etwa 10 cm große sog. "SS-Rune" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. März 2017
    Im Bereich des U-Bahnhofs Onkel Toms Hütte in Zehlendorf wurde ein Aufkleber „Schweigen heißt zustimmen! Es ist Dein Land, hol es Dir zurück!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. März 2017
    05.03 An der Müllerstr/Ecke Fennstr. wurde ein "Merkel muss Weg"- Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. März 2017
    In einem Cafe in Spindlersfeld haben sich zwei ältere Frauen unterhalten und dabei mehrfach rassistische Äußerungen getätigt. Dabei war die Unterhaltung in einer Lautstärke, dass sich andere Cafe-Gäste davon gestört fühlten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. März 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Aufschrift "Nazi-Kiez" sowie "Islam raus" Schriftzügen beschmiert
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2017
    In der Straßenbahn der Linie M10 wurde ein Mann, der mit seinem Lebensgefährten unterwegs war, angesprochen, ob er schwul sei. Als er bejahte, wurde er homofeindlich beschimpft und ins Gesicht geschlagen. Die drei Angreifer_innen schlugen ihm anschließend eine Flasche auf den Kopf und flüchteten. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt.

    (Polizeimeldung Nr. 0486 vom 4.2.2016)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. März 2017
    Am 04.03. wurden im Bereich Berlin-Mitte 3 Aufkleber der Identitären gesichtet: „Wehr Dich“, „Jugend komm zu uns“ und „Bewegung Europa“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. März 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ verteilte Postkarten mit dem Slogan „Stoppt Erdogan“ am Anton-Saefkow-Platz.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 4. März 2017
    In Friedrichshain wurden in der Jungstraße verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren selbstgemacht und trugen u.a. die Slogan „Antifa aufs Maul“ oder „Refugees fuck off“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. März 2017
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz am Übergang zu den Bussen 283 und 170 wurde eine muslimfeindliche Schmiererei entdeckt. Der Text wurde bereits zum Teil weggestrichen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 3. März 2017
    Im Ortsteil Weißensee kam es am Antonplatz zu einer rassistischen Beleidigung. Menschen verteielten Flugblätter und machten mit einem Megaphone auf einer Ende Januar stattgefunden rassistischen Bedrohung aufmerksam. Ein vorbeigehender Mann kommentierte die damalige Bedrohung mit den Worten, "Das war bestimmt ein ... [N-Wort], dem das geschehen ist."
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. März 2017
    Im Ortsteil Weißensee kam es am Antonplatz zu einem rassistischen Kommentar. Menschen verteielten Flugblätter und machten mit einem Megaphone auf einer Ende Januar stattgefunden rassistischen Bedrohung aufmerksam. Eine verbeigehende Frau kam mit der betroffenen Person ins Gespräch und fragte sie, was diese denn getan hätte, dass der Mann sie rassistisch bedroht hatte. Es fand so eine Täter-Opfer-Umkehrung statt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. März 2017
    Ein BVV-Mitglied der CDU-Fraktion äußert sich in einem Facebook-Post herabsetzend und pauschalisierend gegenüber muslimischen Menschen. Nach einem Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft bezeichnet er die Töchter eines tschetschenischen Ehepaars wahrheitswidrig als „Kopftuchmädchen“. Unter den Beitrag postet eine andere Person: „So sind wohl die Meisten. Nehmen ist seliger als geben. Das ist die Maxime der Muslime.“ Die CDU Marzahn-Hellersdorf distanziert sich umgehend von dem Beitrag und löscht ihn zeitnah von ihrer Facebookseite.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 3. März 2017
    In Rudow werden rechte Aufkleber von der NPD, den Identitären und ohne Angabe des V. i. S. d. P. gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 3. März 2017
    Beamte der 14. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht einen alkoholisierten Mann auf dem U-Bahnhof Strausberger Platz vorübergehend festgenommen, der zuvor lautstark „Heil Hitler“ gebrüllt und den „Hitlergruß“ gezeigt hatte. Gegen 23.45 Uhr alarmierte ein Fahrgast die Polizei, nachdem er den 40-jährigen Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig hat herumbrüllen hören. Ein Atemalkoholtest bei dem Pöbler ergab einen Wert von 1,59 Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz bei Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von verfassungsfeindlichen Symbolen.
    https://meldungen.polizei-news.berlin/2017/03/03/alkoholisierter-mann-zeigt-hitlergru%c3%9f/
    Quelle: Polizei
  • 3. März 2017
    Am 3. März 2017 hingen in Wilmersdorf 8 Aufkleber. Auf einem stand: „Gestern tolerant – heute fremd im eigenen Land“. Weitere Aufkleber stammten von der NPD mit den Aufdrucken: „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ und „Asylflut stoppen“. Diese Parolen richten sich in rassistischer Weise gegen Migrant*innen.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 3. März 2017
    Am 3. März 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt den israel-bezogenen antisemitische Vorwurf, dass die Politik der israelischen Regierung Ausdruck einer archaischen Kultur sei.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 2. März 2017
    In der Amsterdamer Str wurde das Symbol 88 und ein Hakenkreuz gesprüht, anschließend übersprüht (mehrere Tage vorher). Daraufhin wurde noch einmal eine 88 gesprüht, die

    wiederum überdeckt wurde.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. März 2017
    An der Straßenecke Amsterdamer Straße/ Müllerstraße wurde ein Hakenkreuz sowie der Zahlencode „88“ geschmiert.

    Bereits vorher wurde dort „SS“ angebracht, was allerdings wieder übermalt wurde.
    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • 2. März 2017
    Ein Unbekannter soll am Abend des 2. März 2017 in der Osloer Straße einen Geflüchteten geschlagen und bedroht haben. Der 30-Jährige zeigte an, dass er zunächst gegen 17.30 Uhr angerempelt worden sei. Als der junge Mann auf Befragen des Unbekannten angab, ein Geflüchteter zu sein, soll dieser ihm mit der Hand ins Gesicht geschlagen und ihn anschließend mit einem Messer bedroht haben.
    Quelle: www.berliner-zeitung.de
  • 2. März 2017
    Die Partei „Pro Deutschland“ verteilte Postkarten mit dem Slogan „Stoppt Erdogan“ in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Friedenstr. / Großbeerenstr. des M77 Richtung Marienfelde eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Alt-Mariendorf des Bus 181 Richtung Britz Kielingerstr. verschiedene rassistische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. März 2017
    Am S-Bahnhof Marzahn werden rassistische Aufkleber ( Motive „Freiheit statt Islamismus“ (Pro Deutschland) und „Refugees not welcome!“ (Pro Patria)) gefunden. Ein weiterer Aufkleber zeigt ein neonazistisches Motiv („Damals wie heute! Nationaler Freiheitskampf!“ Horst Wessel Motiv (Kollektiv 56 und Autonome Nationalisten Berlin).
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 1. März 2017
    Nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde in der Klandorfer Straße Ecke Märkische Allee werden rassistische Aufkleber entdeckt ( Motive „Freiheit statt Islamismus“ (Pro Deutschland) und „Refugees not welcome!“ (Pro Patria), „Millionen Fremde kosten uns Milliarden! Ausländer in ihre Heimat zurückführen!“ (NPD)).
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurden auf den Sitzen des U-Bahnhofs Rosenthaler Platz der U8 Richtung Weinmeistertraße rassistische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not Welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. März 2017
    Im Gebiet zwischen Wilhelminenhofstraße/ Klarastraße/ Kottmeierstraße und Rathenowstraße wurden erneut 20 Aufkleber der AN Berlin (Autonome Nationalisten Berlin) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. März 2017
    Im Rudower Frauenviertel werden Plakate entdeckt, die zum Gedenken an den SA-Sturmführer Horst Wessel aufrufen. Die extrem rechten Plakate werden seit Februar 2017 regelmäßig im Rudower Frauenviertel angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. März 2017
    Im Rudower Frauenviertel werden Plakate entdeckt, die zum Gedenken an den SA-Sturmführer Horst Wessel aufrufen. Die extrem rechten Plakate werden seit Februar 2017 regelmäßig im Rudower Frauenviertel angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Februar 2017
    Die Falkenberger „Nein zum Heim“-Facebookseite veröffentlichte mehrere rassistische Beiträge. So wurden alle in Deutschland stattfindenden Einbrüche „Ausländern“ zugeordnet und behauptet, Berlin werde mit „Asylschnorrern geflutet“. Auf Bilder war zu lesen „Demokratie ist eine Lüge“, „Multikulti zerschlagen“ oder „Angela Merkel ist geisteskrank“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2017
    Auf der Facebookseite von „Pro Deutschland“ wurden im Februar etliche Beiträge veröffentlicht, die sich gegen Flüchtlinge und ihre politischen Unterstützer_innen richteten. So wurde die Partei „Die Grünen“ in einem Beitrag als „antideutsch, rassistisch und menschenverachtend“ bezeichnet. Ein Kommentar ergänzte, die Grünen ständen für „das Schächten, den Volkstod und Linksterror“. In einem anderen Beitrag wurde grundgesetzwidrig „Kein Wahlrecht für Migranten“ gefordert. Ein in Hohenschönhausen angesiedeltes Geschäft, das auch „Halal“-Fleisch verkauft, wurde als Beweis der Islamisierung des Bezirks bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2017
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookseite um mehrfach einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen, Kriminalität und Terrorismus herzustellen. Das verband sie mehrfach mit dem Hinweis auf lokale Flüchtlingsheime. Auch eine geschichtsrevisionistische Kundgebung der NPD am 13. Februar wurde dokumentiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2017
    Am Rosenfelder Ring und in der Rhinstraße wurden „Pro Deutschland“-Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Februar 2017
    In der Grünberger Straße sowie Kreutziger Straße wurden wieder etwas über 10 verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Motiv bildete Rudolf Hess ab und trug den Slogan „Ein Toter ruft zur Tat“. Andere Aufkleber waren selbstgemacht und trugen u.a. die Slogan „ZCKN KILLER“ (=Zecken Killer) oder „Refugees fuck off“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Februar 2017
    An der Haltestelle Bus 240 am Wismarplatz Richtung Ostbahnhof wurde ein Anti-Antifa Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Februar 2017
    Im Bereich des U-Bahnhofes Onkel Toms Hütte in Zehlendorf wurden insgesamt vier Auzfkleber entdeckt und entfernt. Inhalt: „Die Demokraten bringen uns den Volkstod" „Schweigen heißt zustimmen! Es ist Dein Land – hol es Dir zurück" und (selbst gemachter) „Flüchtlinge nach Guantanamo“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Februar 2017
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurden zwei Schriftzüge entdeckt: "Fuck Islam" und "Refugees not welcome".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2017
    Die Facebook-Seite der AfD Treptow-Köpenick widmete sich im Februar größtenteils lokalen Themen. Für große Aufregung sorgte dabei die nicht-wahl von ihren aufgestellten Bürgerdeputierten. Grund dafür waren Recherchen zu den Kandidat_innen, wobei mehrere durch rassistische und extrem rechte Kommentare online aufgefallen waren. Auch versuchte die Partei mit mehreren Bildern von Versammlungen ihre Bürgernähe unter Beweis zu stellen. Berlinweit war vor allem das Urteil im sogenannten "Kopftuch-Prozess" Grund für die AfD rassistische Ressentiments zu schüren, in dem sie das Kopftuch generell als politisches Symbol abstempelte und damit die Religionsfreiheit und die Selbstbestimmung von Frauen angriff. Außerdem wurde der sogenannte "Extremismus-Kongress" beworben. Der Kongress wurde von AfD-Landtagsfraktionen veranstaltet und versuchte mit Hilfe der umstrittenen Extremismustheorie das eigene Klientel als gemäßigte Mitte darzustellen, frei von sogenannten extremistischen Ideologien wie Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2017
    Die Facebook-Seite der NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte im Februar insgesamt 23 Artikel, wovon nur fünf einen lokalen Bezug hatten. In allen lokalen Beiträgen versuchten sie sich als Hüter von Recht und Ordnung darzustellen: Es wurde die Vergewaltigung eines Köpenicker Fahrlehrers an seiner Tochter thematisiert, wobei nicht angesprochen wurde, dass dieser noch vor einigen Jahren mit der NPD gemeinsame Aktionen besucht hat. Auch der Fall des Manns, der einen Hund aus dem Fenster warf, nutzte die NPD um sich als Tierschützer-Partei zu inszenieren. Ein Brandanschlag auf eine Polizeiwache in Treptow sowie der Einbruch bei einem Juwelier nutzte die NPD für die Forderungen nach einem stärkeren Staat. Um die Zahl der lokalen Themen nicht zu gering werden zu lassen, wurde schlussendlich noch ein Video aus dem letzten Jahr zum zweiten Mal veröffentlicht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2017
    Am 28. Februar 2017 ging der Botschaft des Staates Israels in der Auguste-Viktoria-Straße in Schmargendorf eine Schrift zu. Diese enthielt Äußerungen, die dem israel-bezogenen Antisemitismus zuzuordnen sind. Die israelische Politik wurde nämlich mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt: "Begeben sich israelische Soldaten auf das Niveau dieser Barbaren?" Zudem wurde der Vorwurf geäußert, für die Zunahme der "Ressentiments gegen 'die Juden'" sei die Politik Israels verantwortlich. Mit der Anmerkung, die hebräische Bibel sei kein Grundbuch, wurde impliziert die israelische Politik sei Ausdruck einer archaischen Religion.
    Quelle: RIAS Berlin, Botschaft des Staates Israel in Berlin
  • 27. Februar 2017
    In der Jungstraße / Ecke Scharnweberstraße und am U-Bhf. Samariterstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt.

    "Refugees fuck off" und "refugees go home" und das Logo des Buches waren darauf abgebildet. Vermutlich handelt es sich um Eigenproduktionen, da sie einen minderwertigen Eindruck machten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. Februar 2017