Chronik

  • 28. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Ich stehe zu meinem Land" (NPD), "100% National 0% Asylbetrug" (NPD), "Sommer Sonne NPD" (NPD), "Grenzen Dicht" (JN) und "Isreal vernichten - um endlichen Frieden im nahen Osten zu erreichen" (Internetseite).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt. Der Briefkasten war in der Vergangenheit schon einmal beschmiert worden (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/rassis...). Diese Schmiererei war zwischenzeitlich entfernt worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 gegen 18 Uhr wurde an der Skulptur "Großes Idol" im Eingangsbereich zum Volkspark Mariendorf an der Ecke Alt-Mariendorf / Rixdorfer Str. ein Hakenkreuz entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert und das Hakenkreuz inzwischen entfernt.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 26. Juli 2016
    Am 26.07.16 gegen 18 Uhr wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Reißeckstr./Mariendorfer Damm der Buslinien 277 und 181 antimuslimische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 25. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich in der Wollank- und Brehmerstraße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten. Darüberhinaus gab es auch Aufkleber von Bärgida. Diese stellt den Berliner Ableger der rassistischen Pegida-Bewegung dar.
    Quelle: EAG
  • 25. Juli 2016
    Auch im Juli gab es auf der Facebook-Seite "Wir in Heiligensee" wieder stark rassistische Äußerungen und Androhungen von Gewalt gegen Flüchtlinge. Beispielsweise schreibt am 25.7. ein Nutzer "Aber immer schön weiter klatschen... Nur dieses Mal ins Gesicht!", woraufhin ein anderer erwidert "Ihr wisst wo sie wohnen."
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 24. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde gegen Mittag (ca. 13:00 Uhr) ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einem Imbiss in der Achillesstraße gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juli 2016
    Ein 21-Jähriger befand sich mit seinen ein Jahr jüngeren Begleiter gegen 3:00 Uhr morgens an einem Imbiss in der Luxemburger Straße als er von einen Mann aus einer gruppe heraus angesprochen und gefragt wurde warum er schwarze Striche im Gesicht trage. Der 21-Jährige entgegnete daraufhin, dass er von einer CSD-Veranstaltung komme und ging anschließend mit dem Begleiter weiter. Das Trio folgte dann den Beiden. Zunächst soll einer aus dem Trio über das Basecap des Begleiters gestreichelt und dabei den Kopf nach unten gedrückt haben. Daraufhin schubste der 21-Jährige die Hand des jungen Mannes weg. Der Unbekannte soll den 21-Jährigen daraufhin mit der Faust und der flachen Hand mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. In der Folge soll der Attackierte nun zu Boden gegangen sein und ein Komplize des Angreifers soll ihn dann ebenfalls geschlagen haben. Der Dritte des Trios beteiligte sich offenbar nicht an den Schlägen. Anschließend flüchtete das Trio. Der 21-Jährige erlitt bei dem Angriff Arm- und Kopfverletzungen. Zur ambulanten Behandlung wurde er von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Sein Begleiter wurde nicht verletzt. Die Ermittler suchen nun nach den mutmaßlichen Angreifern wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Juli 2016
    Ein Fahrgast, der sich zwischen 17:00 und 18:00 Uhr auf dem Heimweg vom CSD befand, wurde in der S-Bahnlinie 75 auf der Höhe des Hackischen Marktes von zwei anderen Männern attackiert. Die Männer schlugen ihn weil er dem Erscheinen nach als homosexuell zu erkennen war. Das Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Verletzung am Auge und wurde durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Juli 2016
    Am Abend wird ein 22-Jähriger im Glambecker Ring von zwei Männern angegriffen. Zuvor telefonierte einer der Männer woraufhin kurz danach sechs weitere Männer im Glambecker Ring erscheinen. Aus der Personengruppe wirft dann ein Mann einen Stein gegen das Knie des 22-Jährigen. Anschließend flüchten die acht Verdächtigen in Richtung Blumberger Damm. Die Suche der alarmierten Polizisten verläuft vor Ort ohne Erfolg. Der Angegriffene klagt danach über Schmerzen am Knie. Nach einer Behandlung kann er das Krankenhaus wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Polis*
  • 22. Juli 2016
    Am 22. Juli 2016 wird ein NPD-Aufkleber mit rassistischer Aufschrift "Asylflut stoppen" am Schaukastend es alternativen Jugendklubs Schloss19 in der Charlottenburger Schloßstraße entdeckt. Er adressiert den politischen Gegner.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in den letzten Tagen mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich rund um den S-Bahnhof Pankow und in der Berliner Straße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten.
    Quelle: EAG
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch versammelten sich am Abend (ab 20:00 Uhr) ca. zehn Personen zu einer Mahnwache. Aufgerufen hatte die rassistische Facebook-Seite "Kein Asylanten-Containerdorf in Buch" in einem Posting, dass am selben Tag online gestellt wurde. Seit längerer Zeit sind die Inhalte und die Form angepasst an die Facebook-Seite von der NPD Pankow KV8, sodass davon ausgegangen werden kann, dass diese von der NPD betrieben wird. Die anwesenden Personen stellten "Schwarze Kreuze" auf. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfunden und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Auf der Mahnwache wurde so zu rechtsextremen Aktionsformen bezug genommen. Die "Schwarze Kreuze" sind von engagierten Bürger*innen im Anschluß entfernt wurden. Hintergrund der rassistischen Veranstaltung ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße 45.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Juli 2016
    Am 22.07.16 nahmen Beamten der Berliner Polizei einen 58-jährigen Mann vorläufig fest. Der Mann steht in Verdacht, vor einer Flüchtlingsunterkunft in Nähe des Breslauer Platzes mehrfach ausländerfeindliche und volksverhetzende Parolen in Richtung der Unterkunft gerufen und Symbole verfassungsfeindlicher Institutionen gezeigt zu haben.

    Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Der Tagesspiegel 23.07.2016
  • 22. Juli 2016
    Acht Rechtsextreme versuchen nachts, das Gelände einer Notunterkunft zu betreten und sich Zugang zum Haus der Unterkunft zu verschaffen. Die Security und Bewohner der Unterkunft versuchen, dies zu verhindern. Die Polizei wird gerufen, die mit einem größeren Aufgebot anrückt.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 21. Juli 2016
    In einem öffentlichen Flur im Rathaus Marzahn-Hellersdorf wird die rechtsextreme Schmiererei "S[Rune]88" entdeckt.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 21. Juli 2016
    Sieben Bewohnerinnen mit ihren Kindern, aus der Notunterkunft für Geflüchtete in der Wiesenstrasse, wurden gegen 10:30 Uhr von drei Männern daran gehindert die Strasse zu betreten. Die Männer, die auch einen Hundes mit sich führten, beleidigten die Frauen mit den Worten, "Ihr Ratten - ihr solltet in eure Heimatländer zurückkehren. Ihr habt unser Land überfüllt und alles weggenommen!" Als die Frauen ihren Weg weiter fortsetzen wollten versuchte einer der Männer eine Frau daran zu hindern indem er ihr ein Bein stellte.
    Quelle: Bürgermeldung - Vor-Ort-Büro
  • 21. Juli 2016
    Um 3 Uhr morgens brüllen mehrere junge Männer an der Ecke Treskowstraße / Brunowstraße mehrfach "Sieg Heil".
    Quelle: Register Spandau
  • 21. Juli 2016
    In der Weserstraße, Ecke Roseggerstraße gerieten gegen 19 Uhr ein Mann mit Bollerwagen und eine Frau mit Fahrrad über die Nutzung des Fahrradweges in Konflikt. Im Laufe des Streits beleidigte der Mann die Frau auf dem Fahrrad rassistisch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2016
    Am Rande einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung über die geplante Eröffnung eines "Tempohomes" wird ein*e Besucher*in von einem ortsbekannten Rechtsextremisten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zeigt ein Teilnehmer der Veranstaltung einem anderen Teilnehmer, der sich öffentlich gegen die lautstarken Parolen einiger anwesender NPD-Mitglieder wandte, den sog. "Hitlergruß". Daraufhin wird er von der Moderation des Saales verwiesen.
    Quelle: Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zu einer neu zu eröffnenden "Tempohome"-Unterkunft versuchen 6-8 Personen, die z.T. als NPD-Mitglieder indentifiziert werden können, durch permantente Zwischenrufe und völkische Aussagen die Veranstaltung zu stören. Eine Person äußert den Satz: "Bisher war Hellersdorf noch deutsch. Doch dies soll nun heimlich verändert werden." Außerdem wurde behauptet, dass Kriminalität an die "kulturelle" Herkunft eines Menschen geknüpft sei. Mehrere Personen brüllen Parolen. Einige Teilnehmer*innen fühlen sich durch das ständige lautstarke Stören eingeschüchtert.
    Quelle: Polis*
  • 20. Juli 2016
    Laut Polizeiangaben gab es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Paar und einem einzelnen Mann, nachdem der einzelne Mann den anderen Mann rassistisch beleidigt hat.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 20. Juli 2016
    Am 20.07.16 wurde gegen 17.15 Uhr auf einem Sitz an der Bushaltestelle Körtingstr. des M77 Richtung Alt-Mariendorf eine rassistische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. Juli 2016
    Gegen 22:00 Uhr wurde ein junger Mann in der U-Bahnlinie 8 durch eine Frau rassistisch beledidigt. Der schweigsame Fahrgast wurde ohne einen besonderen Anlaß spontan als "Scheiß Kanake" beschimft. Ein anderer Fahrgast wurde beim Versuch die rassistisch motivierte Frau zur Ordnung zu rufen ebenfalls beleidigt.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 18. Juli 2016
    An einem Dönerimbiss in der Sanderstraße, Ecke Kottbusser Damm wurden zwei NPD-Aufkleber mit antimuslimischer Botschaft gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Juli 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Am Montag Abend den 20. Juni fand zum sechsten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt. Zudem wurde ein anwesender Journalist von der Bühne aus angesprochen was zur Folge hatte, dass dieser von einem Kundgebungsteilnehmer mit Hund bedrängt und eingeschüchtert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedliche rassistische Inhalte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Juli 2016
    Am Samstag, den 16. Juli wurde ein Mitglied der orthodoxen Gemeinde Kahal Adass Jisroel auf dem Weg zur Synagoge von zwei Fahrradfahren angegriffen.
    Die beiden Täter (zwischen 20 – 25 Jahren) hielten an einer Fußgängerampel neben dem Betroffenen an und fragten ihn, ob er Jude sei. Der Betroffene war am frühen Abend alleine unterwegs, trug einen schwarzen Hut, wie er von vielen orthodoxen Juden getragen wird, sowie einen Anzug und eine Krawatte. Als er die Frage bejahte, antwortete einer der Täter, er sei Palästinenser. Er begann den Betroffenen zu beschimpfen, drohte mit Gewalt gegen ihn und seine Familie und spuckte ihm zweimal ins Gesicht. Schließlich hielt der Täter sein Handy in die Richtung des Betroffenen, als würde er ein Foto anfertigen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 16. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Bauzaun für eine Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße eine Aktion der NPD Pankow KV8 durchgeführt. Sie versahen den Bauzaun mit einem symbolischen Absperrband und hinterließen Schilder mit unterschiedlichen Slogans, u.a. "Hier wäre Platz für ein Jugendzentrum" oder "Hier wäre Platz für ein Altenheim". Unter den Slogan stand jeweils das NPD und JN Logo. Ähnliche Schilder wurden an den Bauzaun in der Elisabeth-Aue von der NPD angebracht. Neben den Schildern hinterließen sie auch vereinzelte Wahlkampfflyer der NPD Pankow KV8.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den letzten Tagen Aufkleber der rechtsextremen Partei "III. Weg" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylmißbrauch stoppen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 13. Juli 2016
    Unabhängig voneinander hatten 11 Männer im Alter von 36 bis 62 Jahren in sozialen Netzwerken Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt veröffentlicht. Dabei verwendeten sie auch Zeichen verfassungswidriger Organisationen. Deshalb vollstreckte die Polizei heute mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin. Dabei wurde auch eine Wohnung in Friedrichshain durchsucht.
    Quelle: Polizei
  • 13. Juli 2016
    Am 13. Juli kam es gegen 18.30 Uhr zu einem ausländerfeindlichen Zwischenfall im Kassenbereich der "Penny"-Filiale in der Turmstraße 68. Eine deutsche Staatsbürgerin syrischer Abstammung, die beim Lotsenprojekt "Die Brücke" in der Beusselstraße arbeitet (http://www.bika-mitte.de/index.php/buendnis/lotsenprojekt-die-bruecke), wollte nach Feierabend noch kurz bei dem Discounter ihrer Wahl einkaufen. Im Kassenbereich traf Sie auf eine ihr bekannte Frau aus Eritrea, die in der Nachbarschlange vor der anderen Kasse stand. In deren Einkaufswagen legte Sie vorübergehend ihre beiden Kaufprodukte ab. Als die Reihe an ihr war, nahm sie die beiden Produkte zurück und legte sie auf das Laufband der Kasse vor ihr. Daraufhin wurde sie wütend von dem deutschen Kunden in der Schlange hinter ihr angepöbelt. Er wolle sich als Deutscher nicht von Ausländern "verarschen lassen". Sie solle doch dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sei und "Deutschland verlassen". Außerdem wurde sie von dem ihr unbekannten Mann geschubst. "Er wollte mich schlagen," berichtete sie über den Vorfall. Wie die Verkäuferin Karo H. auf Nachfrage bestätigte, sagte der Mann: "Gehn Sie doch mal in ein arabisches Land und bauen Sie eine christliche Kirche". Ein Security-Mann war nicht zugegen. Was die Frau besonders betroffen machte war, dass von den rund 100 Personen im Laden - die Hälfte Deutsche, die Hälfte Ausländer - ihr niemand zur Hilfe kam. Die "Penny"-Bediensteten schritten nicht ein; auch machte der Filialleiter firmenintern keine Meldung an den zuständigen Bezirksleiter Herrn L.. Nun will die Frage Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Juli 2016
    Auf dem Platz am Kaisersteg sowie auf dem Kaisersteg wurden mehrere Aufkleber mit extrem Rechten Inhalten (u.a NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juli 2016
    Am 13.07.16 führte die Berliner Polizei Hausdurchsuchungen durch bei elf Männern im Alter zwischen 36 und 62 Jahren. Die Männer haben unabhängig voneinander Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt in sozialen Netzwerken veröffentlicht und Zeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet.

    Es wurden elf Wohnungen durchsucht, u.a. auch in Friedenau.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / rbb online 13.07.16
  • 12. Juli 2016
    Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße berichteten von regelmäßigen antiziganistischen Übergriffen durch eine Anwohnerin. Die Anwohnerin ließ u. a. ihre Hunde auf die Nachbar*innen los, warf aus ihrer Wohnung mit Eiern und schüttete Wasser auf die Nachbar*innen. Die herbeigerufene Polizei schenkte den betroffenen Nachbar*innen keinen Glauben.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V.
  • 12. Juli 2016
    Im Treptower Park wurde auf den Boden „Refugees fuck off“ gesprüht. Die rassistische Parole wurde später übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    An der Ecke Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden mehrere Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    Am 12. Juni 2016 soll, während der Public-Viewing-Übertragung des Fußballeuropameisterschaftsspiels Deutschland gegen die Ukraine, auf der Fanmeile ein bislang unbekannter Mann mehrfach den rechten Arm zum verbotenen „Deutschen Gruß“ hochgestreckt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 12. Juli 2016
    Zeugenhinweise, die nach einem von der Polizei Berlin veröffentlichten Aufruf erfolgten, führten zur Namhaftmachung eines Verdächtigen. Der 19-Jährige steht im Verdacht, am 12. Juni 2016 auf der Fanmeile zur Fußballeuropameisterschaft ein Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben. Bei einer ersten Befragung durch Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes ließ sich der Mann nicht zu den Vorwürfen ein. Die Ermittlungen dauern weiter an.
    Quelle:
  • 11. Juli 2016
    Mit einem Stand sammelt die NPD Unterschriften auf der Hellersdorfer Promenade.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 11. Juli 2016
    Am 11. Juli befuhr ein Fahrradfahrer mit seinem sechsjährigen Sohn die Köpenicker Straße in Richtung Brückenstraße. An der Michaelkirchstraße wollte er bei Grün die Fahrbahn überqueren. Jedoch versperrte ein Peugeot den Weg. Dessen Fahrer gegen fremdenfeindliche Beleidigungen gegen den Radfahrer aus und fuhr dann mit seinem Auto davon.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.496439.php
  • 11. Juli 2016
    Am 11.07.16 wurde der Schaukasten der AWO (Arbeiterwohlfahrt) in Friedenau erneut eingeschlagen, offensichtlich weges des darin befindlichen Plakats gegen Rassismus, da genau darauf gezielt wurde. Der Schaukasten wurde im Dezember 2015 schon einmal eingeschlagen (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/schauk...) und in der Vergangenheit immer wieder mit rassistischen Aufklebern beklebt. Es wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. Juli 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg fand ein Wahlkampfstand der kleinstpartei BüSo statt. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Juli 2016
    Am 10.07.2016 zog eine Demonstration für das Bleiberecht von Rom*nja, organisiert vom Bündnis "Alle bleiben!", durch Neukölln. Dabei äußerten Passant*innen wiederholt beleidigende Zurufe und zeigten den Mittelfinger. Die Demonstration endete in der Emser Straße. Während des Redebeitrags einer Romni kam eine Anwohnerin hinzu und beschimpfte die Rednerin lauthals. Die Anwohnerin führte ihre Beleidigungen auch fort, als Demonstrationsteilnehmer*innen sie zum Gehen aufforderten. Sie entfernte sich erst auf eine Intervention der Polizei hin.

    Die Anwohnerin war bereits im Vorfeld mehrfach durch antiziganistische Übergriffe auf Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße auffällig geworden.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Gegen 17 Uhr wurden mehrere Nicht-Roma-Aktivist*innen, die sich nach dem Abschluss einer Bleiberechtsdemo für Rom*nja noch in der Emser Straße aufhielten, von einem älteren weißen Herrn angesprochen. Er erklärte, vor einem Haus, das mehrere rumänische Familien bewohnen, bereits 8-10 leere Portmonees gefunden zu haben. Einmal sei er dort selbst von Rumänen überfallen worden, was seiner Meinung nach "in der Natur dieser Leute" liege. Daher verteidigte er auch das antiziganistische Verbotsschild, das eine Ladenbesitzerin in der Emser Straße Anfang Mai angebracht hatte.
    Problematisch ist in diesem Fall die pauschale Verurteilung von Roma als kriminell (Zumeist werden die Bezeichnungen Rumän*innen und Roma hierbei synonym verwendet). Gemäß dem antiziganistischen Stereotyp wird dieser Personengruppe Kriminalität sogar als Wesenszug zugeschrieben, was wiederum zur Legitimation antiziganistischer Ausgrenzung dient.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Neonazis aus Braunschweig trafen sich mit Pankower Neonazis um sich auszutauschen und eine Einschätzung über die Situation in Niedersachsen aus dem Blickwinkel von Neonazis zu bekommen. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem gegeschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Juli 2016
    Am 9. Juli gegen 18.00 Uhr stoppte die Wasserschutzpolizei ein Boot auf dem Landwehrkanal. An Bord feierten zehn Männer und zwei Frauen einen Junggesellenabschied. Dabei sollen sie - laut Zeugenaussagen - rechtsradikale Musik gehört haben, und ein Beteiligter soll sich mit Hitler-Gruss in Szene gesetzt haben. Die Verdächtigten bestritten die Vorwürfe, die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.495988.php
  • 9. Juli 2016
    Auf einer Parkbank in der Rixdorfer Straße vor dem Volkspark Mariendorf wurden am 09.07.16 zwei Hakenkreuze entdeckt. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Juli 2016
    In der Fritz-Erler-Allee, Ecke Otto-Wels-Ring wurden mehrere NPD-Aufkleber dokumentiert und überklebt.
    Quelle: Linksjugend solid R.I.F Friedrichshain Kreuzberg
  • 9. Juli 2016
    Den dritten Tag in Folge tritt die NPD mit einem Infostand in Erscheinung, diesmal im Märkischen Viertel vor dem Märkischen Zentrum. Auch in anderen Berliner Stadtteilen wirbt die NPD an diesem Tag mit Infotischen für ihr Programm.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 8. Juli 2016
    Gegen 1.20 Uhr brannte in der Allerstraße ein geparktes Auto. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Da der Autobesitzer seinen Wagen mit linken und Anti-AfD-Stickern beklebt hatte, ist eine rechte Tatmotivation wahrscheinlich.
    Quelle: Polizei Berlin, Berliner Kurier vom 8.07.16
  • 8. Juli 2016
    Gegen 22 Uhr wurde ein 34-Jähriger von einem 39-jährigen Mann vor einem Supermarkt in der Sonnenallee homophob beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung
  • 8. Juli 2016
    Erneut warb die NPD mit einem Infostand für ihr Parteiprogramm, diesmal im Ortsteil Reinickendorf in der Residenzstraße von ca. 11 - 13.00 Uhr. Die ca. 7-8 NPD-Leute betreuten einen Stand vor dem Eingang der Rewe-Kaufhalle und zeitweilig einen zweiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Ecke Amendestraße.
    Quelle: Outreach Reinickendorf-Ost
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli 2016 mittags wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Slogan "Mut zu Deutschland" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" befestigt.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli gegen 8.30 Uhr wollte ein Geflüchteter aus Syrien das LAGeSo in der Turmstraße (Moabit) aufsuchen, um seinen Gesprächstermin wahrzunehmen. Der Mann ist homosexuell. Als er das Gelände betreten wollte, sollen sich drei "Security"-Leute über ihn lustig gemacht haben: „Schau dir diese Schwuchtel an, wie der sich benimmt.“ Angeblich soll der Syrer daraufhin die Sicherheitsleute beleidigt haben. Jedenfalls kam es zu einem Handgemenge, dabei wurde der Syrer geschlagen und trug ein blaues Auge davon. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homosexueller-syrer-vor-lageso-geschlagen-taeter-soll-security-mitarbeiter-sein/13846448.html
  • 7. Juli 2016
    Die NPD veranstaltete einen Infotisch in der Fußgängerzone beim U-Bahnhof Alt-Tegel präsent und verteilte dort Flyer gegen "Masseneinwanderung".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 6. Juli 2016
    Auf dem Sitz an der Bushaltestelle U Westphalweg der Buslinie 282 Richtung U Breitenbachplatz wurde am 06.07.16 eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. Juli 2016
    Am 4. Juli veranstaltete BärGiDa vor dem Hauptbahnhof ihren 79. "Abendspaziergang"
    Quelle: https://www.facebook.com/baergidaverein
  • 4. Juli 2016
    Am Montag Abend den 20. Juni fand zum fünften Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Ein Neonazi, der als Zeitzeuge geladen wurde, erzählte den anwesenden von seinem Leben. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow führte die NPD Pankow KV8 eine Fotoaktion für Facebook durch. Hintergrund ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße. Nazis stellten sich vor den Bauzaun und fotografierten einen Flyer mit dem Slogan "Überfremdung stoppen" von der JN. Im Anschluß wurden Fotos auf die Facebook-Seite der NPD Pankow KV8 gepostet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Juli 2016
    Im Spreetunnel in Friedrichshagen wurden 3 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Juli 2016
    Am 22. Juli beim siegreichen Fußballländerspiel Deutschland - Italien zeigten auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor zwei bis drei Männer aus einer Gruppe heraus den Hitlergruss.
    Quelle: https://mobile.twitter.com/MatthiasMeisner/status/749350042293641216
  • 2. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Vormittag ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einer Einzelhandelskette auf der Piazza gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juli 2016
    Am 2. Juli 2016 fand der Qudstag-Marsch in Charlottenburg vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm, die Tauentzienstraße bis zum Wittenbergplatz statt. An der Demonstration nahmen einige hundert Personen teil. Auf dem diesjährigen Qudstag-Marsch war aufgrund der strengen Auflagen von Seiten der Redner_innen das Bemühen zu erkennen, den Antisemitismus noch stärker zu verschleiern und weniger aggressiv aufzutreten. Dass dies nicht immer gelang, belegen mehrere Aussagen des Moderators zwischen der Auftakt- und Abschlusskundgebung, vor allem aber die in arabisch vorgetragene Koran-Rezitation auf dem Wittenbergplatz, durch welche ein gewalttätiges Vorgehen gegen die „Kinder Israels“ religiös gerechtfertigt wurde. Das zentrale Anliegen des Qudstag-Marsches, das öffentliche Eintreten für die Vernichtung Israels bleibt auch bei strengeren Auflagen bestehen. Dass dies so nicht gesagt wird, sondern diverse Umwegkommunikationen für die Vermittlung der Botschaft gewählt werden, ändert an diesem Umstand nichts. Der zentrale Topos, die Dämonisierung des Zionismus, bedient immer wieder antisemitische Denkfiguren und Bildsprache. Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat in einer Kooperation mit RIAS und JFDA den Qudstag-Marsch ausführlich dokumentiert. Der Qudstag ist die größte antisemitische Demonstration in Deutschland.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) e.V.
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet am S-Bahnhof Mahlsdorf einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet an der Beilsteiner Straße einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 1. Juli 2016
    An der Bushaltestelle Veitstraße ist mit schwarzem Edding auf den Fahrplan des Buses 133 geschrieben "Multikulti = Scheiße!".
    Quelle: Register Spandau
  • 1. Juli 2016
    Zwei Männer haben auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Kaulsdorfer Straße einen Mann und eine Frau rassistisch beleidigt. Als die beiden beleidigten in ihr Auto stiegen und weg fuhren, sind sie von den beiden Männern auf Fahrrädern verfolgt worden. Einer der beiden Männer hat dann eine hintere Seitenscheibe des Autos eingeschlagen wodurch die Insassin leicht verletzt worden ist.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 1. Juli 2016
    An einem Stromkasten in Alt-Tegel, Ecke Medebacher Weg ist mit einer Sprühschablone der Spruch "Dresden 1945 Massenmord!" angebracht. Die Bombardierung Dresdens am 13.2.1945 wird seit Jahren von Neonazis instrumentalisiert, um die Deutschen als Opfer des alliierten Bombenkriegs zu stilisieren und die Verbrechen der Nationalsozialisten zu relativieren. So zählen beispielsweise die jährlichen sogenannten Trauermärsche in Dresden zu den größten Nazi-Veranstaltungen in Europa.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. Juni 2016
    Im Umfeld des Malchower Wegs wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Sie verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ wurde erneut für rassistische Stimmungsmache gegen Flüchlinge und Muslime genutzt. Oft wurde dabei ein Zusammenhang zu Kriminalität, Einbrüchen und Unsicherheit konstruiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookpräsenz auch im Juni dazu, gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer_innen zu hetzen. Auf einem geposteten Foto heißt es „Migration ist Völkermord“ in anderen Beiträgen werden „Illegale Einwanderer“ beschuldigt deutsche Frauen in die Obdachlosigkeit zu zwingen. Auch politische Gegner_innen – vermeintliche Linksextremist_innen und Akteure der lokalen und der Bundespolitik wurden angegriffen. So wurde eine Mitarbeiterin des Bezirksamts namentlich benannt und die Leser_innen aufgefordert, ihr kritische Fragen per Mail zu senden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” warb im Juni mit Bannern für die NPD und bezeichnete Flüchtlinge in ihren Beiträgen als „Asylschnorrer“, die unter anderem mit Terrorismus in Verbindung gebracht wurden. In weiteren Beiträgen wurden Flüchtlingsheime im Bezirk mit ihren Standorten und vermeintlichen Kapazitäten dargestellt und mit Fotos bebildert. Der Lichtenberger Bürgermeisterin wird in einem Beitrag Lüge im Bezug auf Flüchtlingsheime unterstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Auch im Juni bestimmte die rassistische Hetze gegen Geflüchtete den Inhalt der NPD Neukölln Facebookseite. Es wurden sieben rassistische Bilder gepostet, die u. a. Slogans wie „Migration ist Völkermord“ trugen oder „Asylantenheim? Nein danke“.

    Viele Beiträge der NPD Neukölln befassten sich, versehen mit dem Motto „Nein zum Heim“, mit Unterkünften für Geflüchtete. Die Geflüchteten wurden mehrfach als „Invasoren“, „Asylschnorrer“ oder „Kulturfremde“ beschimpft. In völkisch-nationaler Manier beschwor die NPD Neukölln eine drohende „Überfremdung“ und ein „Existenzkampf des deutschen Volkes gegen Einwanderermassen“. Mitglieder der sozialdemokratische Partei wurden als „Deutschland-Abschaffer“ diffamiert, ein dazugehöriger Kommentar fordert zu Tätlichkeiten gegen deren Wähler*innen auf.

    Weiterhin veröffentlichte die NPD Neukölln einen Beitrag zu einem deutschen Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg anlässlich der ILA Berlin Air Show, der NS-verharmlosend kommentiert wurde.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 29. Juni 2016
    Mit schwarzem Stift wurden an das Rathausgebäude in Hellersdorf Hakenkreuze und der Spruch "Adolf war hier" aufgetragen.
    Quelle: Register Lichtenberg, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Ein Mitglied der sog. "Bürgerinitiative M-H" erscheint auf einer Infoveranstaltung, auf der Bürger*innen über eine Geflüchtetenunterkunft informiert werden sollen.

    Er meldet sich mehrfach zu Wort und fotographiert im Veranstltungsraum gegen den Willen der Veranstalter und entgegen der Aufforderung der Moderation, keine Aufnahmen zu machen.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Am 29. Juni 2016 übergoss ein Mann in Charlottenburg an der Dahlmannstraße 1 mehrere Stolpersteine mit einem weißen Pulver und machte sie unkenntlich. Der Mann schrie, die Stolpersteine seien auf seinem Privatgrundstück verlegt worden. Betroffen waren die Stolpersteine für Heinz Brück, Johanna Brück, Martha Kallmann und Max Kallmann. Die Stolpersteine waren kurz zuvor von Nachbar*innen gereinigt worden. Ihnen wollte er die Reinigung verbieten und kippte dann das Pulver darüber.
    Quelle: Stolpersteine-Initiaitve Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 29. Juni 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Juni 2016
    Am Nachmittag hatte die Polizei im Ortsteil Prenzlauer Berg einen Mann festgenommen, der zuvor einen Mann rassistisch beleidigt hat und rechte Parolen rief. Der alkoholisierte Täter (32 Jahre) hatte gegen 17:15 Uhr, in der Nähe des Einkaufcenters an der Schönhauser Allee in einer Tram der Linie M1, versucht einen Mann (39 Jahre) zu schlagen, traf jedoch nicht. Dabei hatte er mehrfach rechte Parolen gebrüllt, den "Hitler Gruß" gezeigt und den Betroffenen rassistisch beleidigt. Der Täter rief u.a. "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Die Polizei konnte den Täter festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.06.2016, Tagesspiegel vom 29.06.2016
  • 28. Juni 2016
    Am 28. Juni 2016 wurde U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Gedenkveranstaltung für die verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig durch. Die Veranstaltung fand am nach Heisig benannten Platz, Emser Straße Ecke Kirchhofstraße statt.

    Heisig war 2010 mit ihrer Forderung nach einer harten Bestrafung von jugendlichen Straftäter*innen bekannt geworden. Diese Forderungen waren von rassistischen Äußerungen durchzogen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. Juni 2016
    Im Umfeld der Straße am Tierpark verteilten Aktivisten der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Flugblätter gegen „Asylwahn“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Juni 2016
    Vor einem Wohnhaus in der Hasenheide hatte ein Umzugsunternehmen Parkverbotsschilder aufgestellt. Diese hatte ein Hausbewohner übersehen und sein Auto in der Verbotszone geparkt. Sobald der Bewohner seinen Fehler am Vormittag bemerkte, parkte er das Auto um. Der Hausbewohner erkundigte sich außerdem bei dem Umzugsunternehmen, warum dieses sofort die Polizei gerufen hatte. Die Nachfrage beantworteten die Mitarbeiter des Unternehmens mit mehreren rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Reach Out
  • 27. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow wurde in den letzten Tage verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Merkle muss weg" (Wir für Deutschland), "Grenzen dicht!" (JN), "Asylbetrüger? Nein danke!" (NPD), ""Vorsicht! Gutmenschen. Asylbesoffen & Inländerfeindlich" oder "Sommer, Sonne, NPD" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Juni 2016
    An der Bushaltestelle Sterkrader Straße und am Straßenschild-Pfosten Sterkrader/Ecke Bernauer Straße sind Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni besuchte eine Gruppe deutscher und amerikanischer Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Denkmal in der Rosenstraße, an dem sich seit 1714 die erste Synagoge Berlins befand. Zwei Teilnehmende der Gruppe trugen ihre "Kippot". Kurz nachdem die Gruppe den Gedenkort betreten hatte, riefen zwei Jugendliche auf Fahrrädern, vom Hackeschen Markt kommend, auf Arabisch "Yahudi Yahudi!“ (Jude, Jude) und „Free Palestine!“.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1654100288244986
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht von Sonntag auf Montag sprühten Unbekannte "Fuck Antifa" und ein Keltenkreuz in einen Hauseingang in der Fontanestraße. Ein am Montagabend angebrachtes Antifa-Plakat, mit dem Bewohner*innen die Schmierereien verdecken wollten, wurde noch am selben Abend zerrissen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    Auf das Auto eines Neuköllner SPD-Bezirksverordneten, der sich in Rudow für Geflüchtete engagiert, wurde in der Nacht von Sonntag und zu Montag erneut ein Brandanschlag verübt. Es sollen drei Personen beim Wegrennen beobachtet worden sein. Die Fliehenden nahmen einen Weg, der nur ortskundigen Menschen vertraut ist.

    Schon 2012 gab es einen Anschlag auf das Wohnhaus des SPD-Mitglieds. Eine rechtsextreme Motivation war damals sehr wahrscheinlich.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 27. Juni 2016
    In der Zingster Straße und Nebenstraßen wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni führten die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof ihren 78. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 27. Juni 2016
    An der Kirchenmauer direkt neben dem Polizeiabschnitt in der Schöneberger Hauptstraße wurde am 27.06.16 eine antiziganistische Parole entdeckt. Die Polizei wurde davon in Kenntnis gesetzt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Juni 2016
    Auf einem Stromkasten in der Werrastraße klebte der rassistische NPD-Sticker "Asylbetrüger? Nein danke. Wir sind nicht das Sozialamt der Welt". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    In der Roseggerstraße wurde in der Nacht zum Sonntag ein Fenster eingeworfen, in dem ein "Kein Mensch ist illegal" Banner hing.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 27. Juni 2016
    Im Bellevuepark in Köpenick wurden zwei alternativ aussehende junge Frauen von einem Fahrradfahrer bedrängt der kurze Zeit später „Heil Hitler“ rief.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht auf Sonntag wurde die Fensterscheibe eines linken Ladenlokals in der Donaustraße mit einem Glas voll Farbe eingeworfen.In dem Schaufenster hingen u. a. Plakate und Banner zur Unterstützung von Geflüchteten und räumungsbedrohten linken Projekten.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 26. Juni 2016
    Am 26. Juni, die deutsche Fußballmannschaft spielte gegen die Slowakei (3:0), zeigte ein Mann auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor den Hitler-Gruss. Wegen "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" nahm die Polizei seine Personalien auf.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/17-anzeigen-nach-deutschlandspiel-sexuelle-uebergriffe-auf-der-fanmeile-angezeigt/13796870.html
  • 26. Juni 2016
    Im Umfeld der Suermondstraße wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Juni 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 25. Juni 2016
    Am Vormittag gegen 11:00 Uhr führte die NPD eine Kundgebung im Ortsteil Französisch Buchholz auf dem Hugenottenplatz durch. Es nahmen knapp 20 Neonazis teil, die zwei Transparente mit den Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" und "Einmal Deutschland und zurück" sowie Fahnen der NPD und JN trugen. Anlass ihrer rassistischen und asylfeindlichen Kundgebung war die Bebauung der Elisabeth-Aue, auf der eine Unterkunft für Geflüchtete entsteht.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 25. Juni 2016
    In der Gegend um den Malchower Weg und die Hansastraße wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Juni 2016
    Am 24. Juni wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten Juden in der Levetzowstraße (Moabit) mit einem schwarzen Filzstift mehrfach beschmiert.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.491251.php
  • 24. Juni 2016
    Die beiden "Tagesspiegel"-Journalisten Sebastian L. und Johannes C. B. hatten eine vermeintlich großartige Idee: Sie marschierten am 24. Juni beim Länderspiel Deutschland - Nordirland (1:0) mit einer Israel-Fahne über die Fanmeile, obwohl Israel an der Europameisterschaft bekanntlich gar nicht teilnimmt. Angeblich ging es um ein Experiment, wie deutsche Fußballfans auf den Anblick der blau-weißen Fahne mit dem Davidstern reagieren würden. Das Ergebnis: Einer rief „was soll die Scheißfahne hier?“, ein anderer „mach den Schmutz da weg.“ Ein weiterer Fußballfan bezeichnete den Fahnenträger als „du Jude“. Ein anderer Sportfreund befand, Israel sei „so ein schönes Land“. Zum Schluss wurde es brenzlig, wie die Reporter in ihrem Resümee schreiben: "Als das Fußballspiel endet, ist Zeit für ein Fazit. Es gab weniger Beleidigungen als befürchtet, deutlich mehr als erhofft. Es gab Menschen, die sagten: „Schön, dass Ihr da seid“, und solche, die es schade fanden, dass Israel es nicht in die EM-Endrunde geschafft hat. Man könnte jetzt noch etwas bleiben. Wäre da nicht die Gruppe junger Männer, die herüber starren. Rund 15 sind es, sie sprechen arabisch untereinander. Dann kommen sie und bauen sich im Halbkreis auf. Ein durchtrainierter Mann mit stechend blauen Augen scheint der Anführer zu sein. Er spricht sehr aggressiv. „Was wollt ihr hier, ihr Hurensöhne?“, fragt er. Man solle bloß schnell verschwinden. Ein anderer beginnt zu rempeln , setzt einen harten Stoß in den Rücken. Dann spucken sie. Von allen Seiten. Auf die Flagge, auf die Kleidung, mehrfach ins Gesicht. Keiner der Umstehenden schreitet ein. Folgen gleich die ersten Schläge? Wir wollen es nicht so weit kommen lassen und flüchten. Sie spucken uns hinterher und drohen. Wir laufen Richtung Holocaust-Mahnmal, dort steht die Polizei." Das Experiment eines investigativen Journalismus auf "Tagesspiegel"-Niveau war somit erfolgreich.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-der-israel-fahne-auf-die-fanmeile-bespuckt-bedroht-und-beschimpft/13796492.html
  • 24. Juni 2016
    Gegen Mittag gingen Neonazis der NPD und JN im Ortsteil Französisch Buchholz vor den Bauzaun, der das Gelände für eine neue Unterkunft für Geflüchtete absperrt. An den Bauzaun hingen sie Zettel mit den Slogan "Hier wäre Platz für ein ... Jugendzentrum - Humane Flüchtlingshilfe statt ungebremste Massenzuwanderung" (NPD/ JN). Des weiteren posierten zwei Nazis mit einem Transparent mit dem Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" (NPD) für ein Foto, dass auf Facebook veröffentlicht wurde.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juni 2016
    Am Blumberger Damm werden neonazistische Parolen an eine Tramhaltestelle geschmiert. Dort steht unter anderem „Antifa Hurensöhne“.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. Juni 2016
    An der Landsberger Allee werden auf Höhe des Betriebshofes Marzahn neonazistische Parolen wie „Deutsche Zone“ und Ähnliches entdeckt, die an eine Tramhaltestelle geschmiert wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Nazi Blog werden Einsatzprotokolle der Polizei mit Personalien einiger Bewohner*innen aus der Rigaer Straße veröffentlicht. Die Protokolle beziehen sich auf eine Auseinandersetzung in der Rigaer Straße am 14. Januar 2016. Damals hatten drei Nazis Fotos von dem Haus Rigaer Straße 94 und den Menschen die ein- und ausgingen gemacht woraufhin es zu eine Auseinandersetzung kam.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 23. Juni 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße und Altenhofer Straße wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2016
    Im Juni tauchten in drei Berliner Stadtbezirken an mehreren Stellen Aufkleber mit einem verqueren Inhalt auf. Betroffen war u. a. Mitte: Mulackstraße (1. Juni), Weinsbergweg (17. Juni) und Torstraße / Schönhauser Allee (23. Juni). Zur Unterzeichnung der Aufkleber bedienten sich der oder die Autoren bei "Anonymous". Der antisemitische Botschaft blieb z. T. im Rätselhaften verborgen: "Kein jüdischer Terror - "Zum Schutz der Juden" aus GB, keine Angriffe auf Berliner Bürger (Wohnung / Straße / öffentliche Bibliothek). Keine heimlichen Blendangriffe / TMS, .... keine heimlichen Gasangriffe, nirgends keine (sic!) heimlichen Mikrowellenangriffe...."
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1659594764362205
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Werbeplakat am Hermannplatz wurde ein Zettel entdeckt, der einen kryptischen, mit antisemitischen Versatzstücken versehenen Inhalt trug und das Symbol der Gruppe „Anonymous“ aufwies.

    Weitere Zettel dieser Art wurden im Juni in Berlin-Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg dokumentiert..
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Juni 2016
    Die NPD sammelt im Rahmen eines Info-Tisches am S-Bhf. Schöneweide Unterschriften für ihre Zulassung zu den Wahlen im September. Anwesend waren unter anderem Sebastian Schmidtke, Andreas Käfer und Frank Franz.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2016
    Am Abend wurde im Ortsteil Weißensee ein Mann rassitisch beleidigt. Gegen 19:00 Uhr kam es in einem Flur eines Mehrfamilienhauses in der Hansastraße zu einem Streit zwischen drei Männern. In dem Verlauf beleidigten zwei Männer (30 und 42 Jahre) einen anderen Mann rassistisch. Dieser schlug verbal mit beleidigenden Worten zurück. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.06.2016
  • 21. Juni 2016
    In der Rigaerstraße werden in den frühen Morgenstunden Plakate der sogenannten „Reichsführung“ entdeckt. Auf ihnen wird erklärt die die Bewohner*innen der Rigaer 94 , ihre Unterstützer*innen und Aktivist*innen wären durch „die obersten Gremien und die Reichsführung“ zum Tode verurteilt worden.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 21. Juni 2016
    In der Gegend um den Tierpark wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juni 2016
    Ein Mann, ca. 50 Jahre alt, gestikulierend wild vor der Baustelle der entstehenden "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" in der Rudolf-Leonhard-Straße. Er spricht mit zwei Passant*innen. Dabei fällt der Satz "Raus mit dem Pack", während er auf die Baustelle zeigt. Die Passant*innen stimmen ihm wohlwollend zu. Drei weitere Personen, die das Geschehen zufällig beobachtet haben, sprechen den älteren Mann daraufhin an, um ihm mitzuteilen, dass sie mit seinen rassistischen Aussagen und seinem Verhalten nicht einverstanden sind. Daraufhin wird der Mann aggressiv und beleidigt diejenigen, die ihm widersprochen haben. Außerdem droht er mit körperlicher Gewalt. Weil die Bedrohten sich schnell vom Ort entfernen können, kommt der Mann nicht mehr dazu, seine Drohung in die Tat umsetzen.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 21. Juni 2016
    Ein 21-Jähriger Mann, der eine Kippa trug, wurde von drei Männern antisemitisch beleidigt und angegriffen. Der junge Mann wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Tagespresse
  • 21. Juni 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert sowie mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Im Laufe des Tages entdeckten Anwohner*innen im Ortsteil Berlin-Buch einen Flyer der NPD Pankow in ihren Briefkästen. In den Flyer wird rassistisch gegen Geflüchtete gehetzt.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 20. Juni 2016
    Gegen 21:30 Uhr wurden zwei Männer (34 und 54 Jahre) von einem anderen Mann (41 Jahre) im Ortsteil Prenzlauer Berg homophobe beleidigt. Die beiden Betroffenen standen vor einer Bar an der Kreuzung Wichertstraße Ecke Greifenhagener Straße als der Täter sie mehrfach im Vorbeigehen beleidigte. Die Betroffenen alarmierten daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen dieser versuchte der Täter zu fliehen, was ihn mißlang. Im Beisein der Polizei Beamten wiederholte er mehrfach die Beleidigungen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.06.2016
  • 20. Juni 2016
    Am 20. Juni fand der 77. "Abendspaziergang" mit Beginn am Hauptbahnhof statt.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. Juni 2016
    Am 20. Juni 2016 auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Bundesplatz in Wilmersdorf schreit ein Mann explizit gegen Geflüchtete gerichtete und andere rassistische Parolen. Menschen, die ihm widersprechen, beleidigt er und droht ihnen Schläge an. Als er einen Mann und eine Frau konkret mit Schlägen bedroht, geht ein junger Mann dazwischen, der den Drohenden zum Abzug bewegt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Antifa Recherche Südwest
  • 20. Juni 2016
    Bei einem Streit in der Rigaer Straße beleidigte ein 26 Jähriger einen 31 Jährigen aus rassistischer Motivation heraus. Dabei zeigte der den Hitlergruß und rief mehrfach „Sieg Heil“.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-friedrichshain-b...
    Quelle: Tagesspiegel
  • 20. Juni 2016
    Im Umfeld der Weitlingstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football Hate Antifa“ und NPD-Aufkleber für die Kundgebungen am 1. Mai gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 20. Juni 2016
    Im Umfeld des Prerower Platzes wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. Juni 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete an der Kreuzung Zossener Straße / Alte Hellersdorfer Straße eine Kundgebung. Ab 18:45 Uhr versammelten sich Neonazis unter Leitung des Kreisvorsitzenden Käfer gegenüber dem Supermarktparkplatz mit einer Lautsprecheranlage und zwei Transparenten. Die Veranstaltung wuchs auf knapp 25 Personen an, die mit Reichsfahne, Fahne der Bundesrepublik an der Kreuzung standen. Unterstützt wurde die Kundgebung von einem NPD Kandidaten aus Friedrichshain-Kreuzberg, der neben Käfer Redebeiträge hielt und gegen den Zuzug von Asylsuchende Position bezog und diese rassistisch diffamierte. Die Kundgebung fand bewusst in unmittelbarer Nähe zum Standort einer zukünftigen Asylunterkunft statt, die sich aktuell noch im Bau befindet. Die Neonazis versuchten mit Redebeiträgen Passanten zu agitieren und sammelten weiter Unterschriften für den Wahlantritt im September 2016 zur Wahl für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung. Gegen 20:00 Uhr wurden die Veranstaltung beendet. Aus der Versammlung heraus wurden Pressevertreter beleidigt und bedroht.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 20. Juni 2016
    Am Rande einer NPD Kundgebung an der Zossener Straße wird ein Pressevertreter von einem bekannten Neonazi bedroht und an der Arbeit gehindert. Durch das Eingreifen der Polizei konnte weiteres verhindert werden. Der Neonazi war in der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ aktiv, organisierte Aufmärsche im Bezirk und trat bereits in der Vergangenheit gewalttätig auf. Zuletzt gab er seine Kandidatur für den NPD Kreiverband für die Wahlen im September 2016 bekannt. Zwei Neonazis versuchten Fotografen an ihrer Arbeit zu hindern.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 20. Juni 2016
    Auf einer Informationsveranstaltung über eine anstehende Errichtung einer Flüchtlings- und Asylunterkunft tätigen einige Besucher*innen in der Veranstaltung wiederholt und lautstark rassistische bzw. menschenfeindliche Aussagen. Unter anderem sind Aussagen wie "Asylbetrüger" oder "Die kommen hierher, um unsere deutschen Frauen zu vergewaltigen" zu hören.
    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz M-H, Bezirksamt, Polis*
  • 20. Juni 2016
    Im Fußgänger_innentunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden vier Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Am Montag Abend den 20. Juni fand zum vierten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt und mehrere Teilnehmende trugen die extrem rechte Kleidungsmarke „Thor Steinar“. Gegen die rassistische Versammlung protestierte „Uffmucken“ mit einer Kundgebung.
    Quelle: Uffmucken
  • 20. Juni 2016
    In der S8 richtung Schönefeld wurden fünf Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Juni 2016
    In der Südendstraße Ecke Robert-Lück-Straße werden 8 Aufkleber der "Identitären Bewegung" und zwei rassistische Parolen, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richten endeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juni 2016
    An der Bushaltestelle Veitstraße wird auf einem SPD-Schaukasten der Spruch "Multikulti = Scheiße" entdeckt, der mit schwarzem Edding auf das Glas geschrieben ist. Auf dem benachbarten CDU-Schaukasten ist der Spruch "Refugees go home" angebracht.
    Quelle: Register Spandau
  • 19. Juni 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte rassistische Flyer gegen die „Asylflut“ in Mahlsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 19. Juni 2016
    Zwei Ehrenamtliche sowie zwei Bewohner_innen der Unterkunft Großberliner Damm wurden beim Gärtnern von einem jungen Mann, komplett in schwarz gekleidet mit kurzen Haaren, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Johannisthal hilft
  • 18. Juni 2016
    In der Degnerstraße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Juni 2016
    Auf dem Vorplatz des Kaisers-Marktes in der Frankfurter Allee fand ein Wahlkampfstand der „Alternative für Deutschland“ Lichtenberg statt. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Magda19
  • 18. Juni 2016
    In Rudow wurden 16 Aufkleber der NPD mit rassistischen Slogans dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 18. Juni 2016
    Am S-Bhf. Wuhlheide wurden rassistische und extrem rechte Sprühereien (I <3 Pegida usw.) entdeckt und übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juni 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg fand ein Wahlkampfstand der Partei AfD statt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juni 2016
    In Schöneweide wurde ein verblichener rassistischer Aufkleber der NPD erneuert.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 18. Juni 2016
    Im Ortsteil Weißensee steht vor der Jugendfreizeiteinrichtung "Bunte Kuh" ein ortsbekannter Neonazi und beobachtet die Einrichtung aus einem Auto heraus. Als dieser bemerkt, dass er ebenfalls beobachtet wird, fährt er weg.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow schloss die NPD am Nachmittag symbolisch das Bürgerbüro der SPD. Mit einem Absperrband sperrten sie die Tür ab und hängten ein Schild ran mit dem Slogan "Tauschen wir die Politiker aus bevor sie unser Volk austauschen" (NPD/JN). Die Aktion hatte keinerlei Ressonanz und wurde über Facebook bekannt gemacht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Juni 2016
    Am 17. Juni hatte die "Identitäre Bewegung Deutschland" bundesweit zu einer Großdemonstration nach Berlin aufgerufen. Man wollte damit an die "Widerstandstradition des 17. Juni 1953" anknüpfen. Zusammen kamen - nach Angaben von Demobeobachtern - rund 120 Teilnehmer, von denen fast jeder eine Flagge schwenkte. Mehrere Demoteilnehmer kamen aus Bayern und dem Harz. Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche bekannte Gesichter aus der Berliner BärGiDa-Bewegung. Der Aufzug führte vom Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße zum Potsdamer Platz. Circa 400 Gegendemonstranten säumten - von der Polizei auf Abstand gehalten - die Strecke.
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/paulhanewacker/sets/72157667268671743
  • 17. Juni 2016
    Zwischen 17 und 17.30h veranstalteten die Friedrichsberger Patrioten gemeinsam mit der NPD Neukölln eine Kundgebung am Rosengarten an der Karl-Marx-Allee. Insgesamt waren 3-4 Männer und eine Deutschlandfahne bei der Kundgebung anwesend. Stephan Böhlke (Friedrichsberger Patrioten) und Jens Irgang (NPD) hielten Ansprachen durch ein Megafon. Anschließend wurde ein Blumentopf verziert mit einem NPD Aufkleber auf dem Mahnmal zur Erinnerung an den Aufstand am 17. Juni 1953 abgestellt.
    Quelle: Anlaufstelle Wahlkreisbüro SPD
  • 17. Juni 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurden zwei Aufkleber der Initiative „1 Prozent“ entdeckt und entfernt. Die 1%-Initiative ist von dem extrem rechten Verleger Götz Kubitschek initiiert und will eine neue rechte Massenbewegung sein.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juni 2016
    Beim Länderspiel Deutschland-Polen (0:0) am 16. Juni kam es auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor erneut zur Demonstration nationalsozialistischer Selbstherrlichkeit. Ein angesoffener Fußballfan zeigte den "Deutschen Gruss" und gröllte dazu die Nationalhymne. Er wurde von Beamten der 11. Einsatzhundertschaft der Polizei vorübergehend festgenommen und nach Feststellung der Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.488918.php
  • 16. Juni 2016
    In der Nacht zum 16. Juni 2016 vor 10:00 Uhr morgens wurde in Wilmersdorf in der Gieselerstraße 16 von der Außenseite der Haustür ein Aushang abgehängt, der die Stolperstein-Verlegung für Irma Silberstein und Wolf Max Silberstein ankündigte. Wenige Stunden nach der Verlegung, die am 16. juni 2016 um 10:30 Uhr stattfand, wurde eine von Angehörigen am Stein niedergelegte Pfingstrose zertreten. Ein Anwohner legte umgehend eine Blume nach.
    Quelle: Register CW
  • 16. Juni 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 16. Juni 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz beleidigen drei Männer in Trikots der deutschen Nationalmannschaft ein Kind rassistisch. Als es auf einem Fahrrad vorbei fährt wird es angeschrien und ihm unterstellt, das Fahrrad wäre gestohlen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. Juni 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden gegen 17:30 Uhr auf der Berliner Allee vor einem Spätkauf zwei Männer (Mitte fünzig) gesehen von denen einer ein Sweatshirt und der andere ein Pullover der rechten Modemarke "Thor Steinar" trug. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juni 2016
    Am U-Bhf. Magdalenenstr. Wurden mehrere "FCK RFGS"-Tags gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juni 2016
    Nach eigenen Angeben führte die NPD Neukölln gemeinsam mit dem Berliner NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke und dem stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden Ronny Zasowk zwei Kundgebungen in Buckow durch. Stationen der Kundgebung waren die Kreuzung Rudower Straße, Ecke Möwenweg und der U-Bahnhof Johannistaler Chaussee. Die NPD nutzte die Gelegenheit, um ihre rassistischen Positionen zur Einwanderungs- und Asylpolitik zu verbreiten.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 14. Juni 2016
    Am 14.06.16 fand sich auf dem Sitz an der Bushaltestelle S Priesterweg des M und X76 Richtung Mariendorf eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam").
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde ein von Geflüchteten organisiertes Internetcafé in der Nacht von dem 13. auf den 14. Juni beschädigt. Die Scheiben der Eingangstür wurden mit drei Steinen stark beschädigt. Die antirassistische Begegnungsstätte LaLoKa, in der das Internetcafé besteht, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach von Neonazis bedroht.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde an einer Hauswand eine neonzistische Parole gesprüht. Dort ist zu lesen „MaHe Nazikiez“, was wahrscheinlich „Marzahn-Hellersdorf Nazikiez“ heißen soll. Bedrohungen durch Neonazis trafen kürzlich erst ein alternatives Wohnprojekt, auch in diesem Fall wurde ein „Nazikiez“ beansprucht um politische Gegner einzuschüchtern.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Juni 2016
    An einer Parkanlage zwischen der U-Bahnlinie U5 und der Mark-Twain-Straße wurden neonazistische Parolen an eine Wand gesprüht. Dort steht mir schwarzer Sprühfarbe „Ausländer raus!“, eine antisemitische Aussage und ein Hakenkreuz.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Juni 2016
    In der Hohenschönhausener Straße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juni 2016
    An der Zossener Straße fand am späten Nachmittag eine Kundgebung der NPD statt. Neben dem Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf beteiligte ich unter anderem der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Die Neonazis zeigten zwei Transparente der NPD und hielten über eine Lautsprecheranlage Redebeiträge. Insgesamt nahmen ca. 20 Personen an der Kundgebung teil.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 13. Juni 2016
    Am 13. Juni 2016 gegen 22:30 Uhr beleidigte ein Mann einen Taxifahrer während einer Fahrt rassistisch und volksverhetzend und verletzte ihn anschließend am Hals. Der Taxifahrer hatte die Fahrt am Olivaer Platz in Charlottenburg wegen rassistischen Beleidigungen abbrechen müssen.
    Quelle: Polizeimeldung 14.06.16 #1502
  • 13. Juni 2016
    In der Zechliner Straße und an der Landsberger Allee wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juni 2016
    Am Nachmittag beleidigte ein Mann einen 22-Jährigen aus homophober Motivation heraus. Der Betroffene fuhr in der S9 Richtung Pankow als ihn der Mann beleidigte und bedrohte. Der Täter griff dem Betroffenen an den Hals und schubste ihn gegen eine Trennwand. Anschließend spuckte er ihm ins Gesicht. Am Ostkreuz stieg der Täter aus, wobei er den Mann weiter bedrohte. Durch den Angriff erlitt der 22-Jährige leichte Verletzung am Oberkörper sowie einen Brechreiz durch das Anspucken.
    Quelle: Polizei
  • 12. Juni 2016
    Am 12. Juni gegen 19.00 Uhr kritzelten zwei Männer mit einem Marker ein Hakenkreuz in einem Waggon der U-Bahnlinie 8. Dies wurde von einem Fahrgast bemerkt, der die Polizei alarmierte. Die beiden Tatverdächtigen wurden in der Sanderstraße (Kreuzberg) festgenommen und nach Überprüfung der Personalien laufengelassen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.486925.php
  • 12. Juni 2016
    Am Sonntag, den 12. Juni 2016, zeigte ein Fußballfan eine halbe Stunde vor dem Beginn des Spiels Deutschland-Ukraine auf der Fanmeile am Brandenburger Tor den Hitlergruss. Der Kriminelle trug das schwarz-weiße Trikothemd der DFB-Nationalelf. Er gehörte zu einer Gruppe von zehn Neonazis. Als Pressefotografen die Gruppe fotografieren wollten, riefen diese "Lügenpresse, Lügenpresse!".
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-em-spiel-in-berlin-hitlergruss-auf-der-fanmeile/13724048.html
  • 12. Juni 2016
    In der Sewanstraße und am Tierpark wurden Postkarten und Flugblätter gegen „Asylmissbrauch“ und „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juni 2016
    Heute wurde ein Zettel mit antisemitischer Propaganda an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Lembruchstraße entdeckt. Es handelt sich dabei um Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Identische Zettel hingen bereits 2015 mehrfach in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Tempelhof-Schöneberg. Im Juni 2016 hingen sie darüber hinaus auch in Neukölln und in Mitte.
    Eine genauere Beschreibung der Zettel finden Sie hier: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/15741188562...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Medlung #89
  • 12. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 12. Juni wurde in der Parkstr.. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 12. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 12. Juni wurde in der Kottmeierstr.. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 11. Juni 2016
    Ein Muslimgegner hat am 11. Juni die salafistische As-Sahaba-Moschee in der Torfstraße / Sprengelstraße (Wedding) dreimal hintereinander angegriffen. Zur Moschee gehört ein Kulturverein im Vorderhaus, das Gebetshaus selbst befindet sich im Hinterhof. Gegen 4.25 Uhr fuhr er zunächst mit einem Leihwagen gegen die Eingangstür des Kulturvereins und flüchtete dann. Die Polizei stellte daraufhin den Wagen sicher. Gegen 10.00 Uhr kehrte der Täter an den Tatort zurück und warf eine Flasche gegen die Hausfassade und flüchtete. Um 14.00 Uhr kehrte der Täter ein weiteres Mal zurück und warf erneut eine Flasche gegen die Hauswand. Diesmal wurde er von mehreren Passanten festgehalten bis die Polizei eintraf. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Die Moschee wurde u. a. von dem bekannten Dschihadisten Reda Seyam gegründet, der zeitweise als "Bildungsminister" des "Islamischen Staates" in Mossul (Irak) agierte; sie ist ein Treffpunkt radikaler Islamisten.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.486920.php / http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/mann-29-attackiert-mehrfach-salafisten-moschee-festnahme
  • 11. Juni 2016
    Im Ortsteil Weißensee fotografiert am Nachmittag ein Ortsteil bekannter Rechter Jugendliche, die in der Jugendfreizeiteinrichtung "Bunte Kuh" gehen. Darunter befindet sich eine Gruppe von Abschiebung bedrohter Rom*nja.
    Quelle: Bunte Kuh e.V., Amaro Foro e.V.
  • 11. Juni 2016
    Die „Alternative für Deutschland“ hielt in Lichtenberg einen Infostand ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln einen Infostand zum Dorfteichfest in Buckow durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 11. Juni 2016
    In Britz-Süd wurden drei ca. 5 cm große Hakenkreuze, die mit Edding gemalt worden waren, dokumentiert und erfolgreich beseitigt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    In Rudow wurden 17 Sticker mit rechten, rassistischen und anti-linken Slogans dokumentiert und entfernt. Die Aufkleber stammten von der NPD, den Identitären und dem Freien Netz Süd, der restliche Teil ließ sich keinem Urheber zuordnen. Alle Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die AfD-Neukölln einen Infostand in Alt-Buckow durch.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 11. Juni 2016
    In Schöneweide sind acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Unter anderem waren Aufkleber von FSN-TV dabei mit der Aufschrift „Es gibt ein Recht auf Nazipropaganda“.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    In der NPD-Bundeszentrale fand ein Konzert mit dem ehemaligen Landser Sänger Lunikoff statt. Die neonazistische Band Landser wurde als kriminelle Vereinigung verboten und der Sänger Michael Regener alias Lunikoff musste für mehrere Jahre ins Gefängnis.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 10. Juni 2016
    An der Kreuzung Stendaler Straße / Quedlinburger Straße in Hellersdorf werden antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 10. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben steckte die NPD Neukölln einen parteieigenen EM-Planer in Briefkästen im Ortsteil Gropiusstadt. Auf dem EM-Planer sind alle 3 Strophen des "Deutschlandlieds" aufgeführt.

    Die erste Strophe des Liedes wurde im NS dem Horst-Wessel-Lied vorangestellt und so zum Inbegriff des nationalsozialistischen Expansionsstrebens.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 10. Juni 2016
    Am Sterndamm wurde ein neonazistischer Aufkleber von FSN-TV entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Aufdruck „A heart für Nation“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Juni 2016
    Die NPD steht mit ca. 5 Personen vor dem JobCenter an der Kreuzung, Beilsteiner Str./ Allee der Kosmonauten. Sie haben Plakate mit Parolen wie „Gegen Asylbetrug“ und verteilen Flyer.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 9. Juni 2016
    Auf die SPD-Kreisgeschäftsstelle wurde ein Farbanschlag verübt. Eine Scheibe wurde zertrümmert, Farbbeutelgeschmissen und mit schwarzer Farbe wurde folgende Parole an die Wandgeschrieben:

    "Das Maas ist voll"
    Quelle: SPD-Kreisgeschäftsstelle, Polis*
  • 9. Juni 2016
    Martin S. ist Autor bei der "Jungen Freiheit" und der Zeitschrift "Sezession". Außerdem tritt er als Referent beim so genannten "Institut für Staatspolitik" auf. Er unterhält Verbindungen zu der "Identitären Bewegung" in Wien. Am 9. Juni 2016 trat er in einem Cafe in der Nähe der Zionskirche zwecks Buchvorstellung auf. Als ,man ihn beschuldigte,, ein Rassist zu sein, verließ er das Cafe.
    Quelle: Quelle: Pankower Register
  • 9. Juni 2016
    Auf der Steglitzer Goerzallee werden acht Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Neukölln rassistische Flyer im Nordneuköllner Rixdorf.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 9. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 09. Juni wurde in der Zeppelinstr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 8. Juni 2016
    Die NPD sammelt Unterschriften vor dem Einkaufszentrum Eastgate.
    Quelle: Augenzeuge, Polis*
  • 8. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow verteielten am Nachmittag Nazis Flyer auf denen gegen Geflüchtete gehetzt wird. In der Nähe der geplanten Unterkunft hielten sie auf einer Wiese für ein Foto ein Transparent mit dem Slogan "Einmal Deutschland und zurück - Asyl ist kein Selbstbedienungsladen" hoch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Juni 2016
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ werden Fotos gepostet einer Baustelle für eine Asylunterkunft. Darunter kommentieren mehrere Personen die Meldung mit rassistischer Hetze und Gewaltaufrufen gegen Geflüchtete. So schreiben mehrere Personen unter anderem „Denkt an die Schweineköpfe !!!“, „schmeißt da tote schweine hin“, „Schweineblut verteilen!!! Alle reden keiner macht was.“

    Andere schreiben, dass sie sich in Reaktion auf den Zuzug der Geflüchteten bewaffnen werden und rufen andere dazu auf, dies auch zu machen: „Hab euch alle schon waffen besorgt lg an Bürger!!!“. Ein anderer Mann schreibt „Molotow ..“, was als direkt Androhung von Brandanschlägen zu werten ist.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 8. Juni 2016
    Am 8. Juni 2016 wurde gegen 10 Uhr ein Sticker der Identitären Bewegung an der Länderallee, Ecke Heerstraße in Westend entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. Juni 2016
    Mehrere geflüchtete Männer werden gegen 23:00 Uhr auf dem Weg von der Maxie-Wander-Straße Richtung Kastanienboulevard von einer Gruppe rassistisch beleidigt und bedroht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 7. Juni 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf veranstaltete eine Kundgebung an der Zossener Straße . Die ca. sieben Neonazis, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Käfer, standen mit zwei NPD-Transparenten sowie einer Deutschland-, Reichs- und einer NPD-Flagge an der Straße um gegen den Bau einer Asylunterkunft zu protestieren.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 7. Juni 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg entdeckten Mitarbeiter*innen der Jugendhilfeeinrichtung "Kinderzimmer" an einer Wandzeichnung an ihrem Gebäude ein Hakenkreuz. Einem Schwarzen Jungen, der auf dem Wandbild spielend abgebildet wurde, wurde auf die Stirn ein 8cmx8cm großes Hakenkreuz gezeichtnet. Dieses wurde nachdem Entdecken von den Mitarbeiter*innen sofort entfernt. Eine Anzeige bei der Polizei wurde erstattet.
    Quelle: Kinderzimmer
  • 7. Juni 2016
    In Buckow wurde ein rassistisches Flugblatt verteilt. Es wendet sich gegen den Bau eines Tempohomes, einer Containerunterkunft für Geflüchtete, in der Gerlinger Straße.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Bündnis Neukölln
  • 6. Juni 2016
    Am Montag Abend den 06. Juni fand zum dritten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt und Bürger_innen riefen teilweise rassistische Sprüche.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juni 2016
    Vor einer NUK werden Merkel-muss-weg-Sticker gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 6. Juni 2016
    Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf verbreiten über den twitteraccount „AN_Berlin“ Drohungen gegen ein alternatives Hausprojekt in Hellersdorf. Auf dem Facebookaccout erscheint um 12:11 Uhr ein Posting mit vier Fotos des Hauses mit der Nachricht: „#LaCasa fühlt euch nicht zu sicher. Denn #Hellersdorf ist #Nazikiez. #NSJetzt“. Das Hausprojekt ist in den vergangenen Jahren immer wieder von Neonazis angegriffen wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Am Alice-Salomon-Platz findet eine Kundgebung im Gedenken an die Opfer an Opfer rassistischer Gewalt statt. In Redebeiträgen wird die Aufarbeitung des NSU-Komplexes thematisiert und die Perspektive der Überlebenden und deren Angehöriger dargestellt wird. Als eine Brief einer Mutter eines NSU Opfers verlesen wird ruft eine Frau laut dazwischen und verhöhnt die Opfer schwer. Als sie angesprochen wird, die Veranstaltung nicht weiter zu stören wird sie aggressiv und beleidigt eine Person.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Am 6. Juni trafen sich die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof zu ihrer 75. Montagsdemonstration und marschierten zum U-Bahnhof Turmstraße (Moabit).
    Quelle: Register Mitte
  • 6. Juni 2016
    Gegen 3 Uhr morgens warfen Unbekannte aus anti-linker Motivation mit Steinen die Balkontür einer Wohnung ein. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock in der Silbersteinstraße. Die Bewohner*innen blieben unverletzt und erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Juni 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte ihre Parteizeitungen im Umfeld der Rhinstraße in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juni 2016
    In Rudow wurden 36 Aufkleber mit rassistischem und rechten Inhalt dokumentiert und entfernt. Ein Großteil der Aufkleber ging auf die NPD zurück, die restlichen waren ohne Herkunftsangabe.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 5. Juni 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in der Landsberger Allee und am Anton-Saefkow-Platz in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Juni 2016
    Im Ortsteil Blankenburg führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Eine Passantin äußerte ihren Unmut gegenüber die AfD und bespuckte Teilnehmer des Infostandes. Die Männer des Infostandes bedrängten daraufhin die Frau und hielten sie im Bahnhof fest.
    Quelle: DER TAGESSPIEGEL vom 5.6.2016
  • 4. Juni 2016
    Die AfD-Neukölln führte ab 10 Uhr einen Infostand am Einkaufszentrum "Neuköllner Tor", nahe dem S-Bahnhof Neukölln, durch. Aufgrund von Gegenprotesten entschied sich die AfD, den Infostand verfrüht abzubauen.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 4. Juni 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Stendaler Straße in Hellersdorf einen Infostand. Daran nehmen sechs Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Folglich wird eine restriktive Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland gefordert.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 4. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln in Alt-Rudow, Ecke Krokusstraße einen Infostand durch, um Unterschriften für die anstehenden Wahlen in Berlin zu sammeln.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 4. Juni 2016
    In der Dessenauer Straße beleidigte am Abend ein 47-Jähriger zwei Mädchen im Alter von 3 und 4 Jahren die im Innenhof des Mehrfamilienhauses spielten aus rassistischer Motivation heraus. Der Vater alarmierte daraufhin die Polizei.
    Quelle: Polizei
  • 3. Juni 2016
    Um ihren Kindern eine möglichst gute Schulbildung angedeihen zu lassen, vermeiden es Eltern, ihre Kinder auf eine so genannte "Brennpunktschule" zu schicken. Dies führt - angesichts des Bildungsnotstandes in der Stadt - immer wieder zu Konflikten. Diesmal ist die Grundschule am Koppenplatz betroffen. Angesichts der großen Nachfrage nach einem Schulplatz ist die Schule mit ihren insgesamt 706 Schülern mittlerweile auf drei separate Gebäudekomplexe verteilt: Koppenplatz, Bergstraße und Auguststraße. Allerdings ist der Beliebheitsgrad der verschiedenen Schulorte höchst unterschiedlich: Während die Schule am Koppenplatz sehr begehrt ist, wird der Standort Bergstraße nach Möglichkeit gemieden. Diese Konfliktlage führte nun zu Rassismus-Vorwürfen gegen die amtierende Schuldirektorin Dr. Angela T., denn während am Koppenplatz nur 22 Prozent der SchulerInnen einen Migrationshintergrund haben, sind es in der Bergstraße 78 Prozent. Die Eltern der betroffenen Kinder behaupten, dies sei kein Zufall sondern hier läge ein Fall von Rassismus vor. Sie haben sich in der Elterninitiative "Gleiches Lernen an der Grundschule am Koppenplatz" zusammengeschlossen. "Es ist in Mitte ein offenes Geheimnis, dass bei den Standorten Unterschiede gemacht werden", sagte Sandra E., eine Mutter aus Belgien. Dagegen verwehrt sich die Schulleiterin Angela T.: "Bei der Zusammensetzung der Klassen wurden die unterschiedlichen Nationalitäten, die an unserer Schule miteinander lernen, so ausgewogen wie möglich berücksichtigt. (...) Vielleicht war in der Aufbauzeit nicht von Anfang an alles perfekt, aber mittlerweile hat die Bergstraße ihr eigenes Flair." Die Sprecherin der Landesschulverwaltung, Beate St., gab sich angesichts der Vorwürfe scheinheilig: "Die Schulaufsichten vertrauen bei der Zusammensetzung der Klassen auf das Organisationsmanagement der Schulleitungen."
    Quelle: Dolif, Nicole / Backes, Julia: Schwere Rassismus-Vorwürfe gegen Berliner Grundschule, BZ, Berlin, 3. Juni 2016, S. 14, Online: http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/schwere-rassismus-vorwuerfe-gegen-berliner-grundschule
  • 3. Juni 2016
    Am Nachmittag führte die NPD Pankow KV8 einen Infostand in der Nähe der Einkaufspassage in Berlin-Buch durch. Sie verteielte Flyer, die gegen Geflüchtete hetzte, die Deutsche Stimme (Zeitung der NPD) und Material der Jungen Nationaldemokraten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Juni 2016
    Ein 27-jähriger Mann wurde gegen 22.40 Uhr vor dem S-Bahnhof Herrmannstraße von einem 44-jährigen Mann homophob und rassistisch beleidigt. Der 27-Jährige wollte sich daraufhin entfernen, wurde aber durch den Täter verfolgt. Als er seinen Verfolger offen zu filmen begann, griff der 44-Jährige Täter ihn an und würgte ihn. Zeug_innen intervenierten und die alarmierte Polizei nahm den Täter fest.
    Quelle: Reach Out
  • 3. Juni 2016
    Vor der Franz-Marc-Schule in der Treskowallee ist auf einem Papierkorb mit schwarzem Edding "Erdogan = schwul" angebracht. Dieser Slogan tauchte in der Gegend bereits öfter und in Verbindung mit anderen rassistischen Sprüchen auf.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. Juni 2016
    Mehrere Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse" und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7.2016 in Berlin bewerben werden in der Steglitzer Markelstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Juni 2016
    Die NPD betrieb von 10-14 Uhr einen Infostand am U-Bahnhof Britz-Süd. Unter den 14 anwesenden NPD-Mitgliedern befanden sich u. a. der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke und der für die BVV Neukölln kandidierende Jan Sturm.

    Es gab Gegenproteste.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 2. Juni 2016
    In der Köllnischen Straße riefen ca. 3-4 Mäner mehmals „Sieg Heil“.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 2. Juni 2016
    In der ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe wurden Plakate, die für die Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen werben, beschmiert und beschädigt. Auf einem Plakat wurden die Gesichter durchgestrichen, auf einem anderen mit einem scharfen Gegenstand die Hälse der abgebildeten Personen aufgeritzt.
    Quelle: ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.
  • 2. Juni 2016
    Ein 26-jähriger Mann wurde nachts auf der Sonnenallee von einem Unbekannten aus LGBTQI-feindlicher Motivation angegriffen.
    Quelle: Reach Out
  • 2. Juni 2016
    Ein 26-Jähriger, der schon in der vorangegangenen Nacht von einem Unbekannten angegriffen worden war, saß mit seinen 22- und 27-jährigen Begleitern vor einem Imbiss in der Sonnenallee, nahe dem S-Bahnhof Sonnenallee. Der 26-Jährige wurde gegen 13.45 Uhr von einem Mann aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt. Kurz darauf erschienen fünf weitere Männer, unter ihnen der Täter der letzten Nacht. Aus der Männergruppe heraus schlugen, traten und verletzten zwei Personen die drei am Imbiss sitzenden Männer.
    Quelle: Reach Out
  • 2. Juni 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Straße Zur Rinderauktionshalle beim Hermann-Blankenstein-Park hörten zehn Jugendliche (bis 26 Jahre) Musik der NS-Hip-Hop-Band "A3stus". Die Gruppe bepöbelte darüberhinaus immer wieder vorbei gehende Passanten. Die Polizei wird wegen Ruhestörung gerufen.
    Quelle: indymedia
  • 2. Juni 2016
    Ein junge Mann, der als Asylbewerber in Hellersdorf untergebracht ist, wird am Abend gegen 23:00 Uhr angegriffen. Als er auf dem Weg von der Schneeberger Straße in Richtung Hellersdorfer Straße ist, wird er von einer Person angeschrien und mit einem Gegenstand beworfen, die ihn am Bein trifft.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Am Institut für Sozialwissenschaften (Sowi) der Humboldtuniversität (Universitätsstr. 3b) gibt es einen Fall von antimuslimischen Rassismus. Ein Unbekannter hat einen Institutsmitarbeiter beleidigt. Konkrete Details wurden zu dem aktuellen Fall nicht mitgeteilt. Der Institutsrat hat dazu folgende Erklärung abgegeben: "Mit Entsetzen und Wut hat der Institutsrat des Instituts für Sozialwissenschaften einen rassistisch-muslimfeindlichen Übergriff auf ein Institutsmitglied zur Kenntnis genommen. Bereits in der Vergangenheit sind Berichte über weitere rassistische und antimuslimische Vorfälle innerhalb des Instituts an verschiedene Institutsmitglieder herangetragen worden. Die Professor*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik, Service und Verwaltung, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierenden des Instituts verurteilen diese Vorfälle auf das Schärfste."
    Quelle: https://www.sowi.hu-berlin.de/de/institut/mitteilungen/appellgegendiskriminierung
  • 1. Juni 2016
    Am 1. Juni gegen 14.25 Uhr geriet ein 28-jähriger Bewohner eines Wohnheims in der Adalbertstraße in Rage, weil Bauarbeiter in der Nähe arbeiteten. Mit einem Hackebeil bewaffnet stürmte er auf die Straße, dabei traf er im Treppenhaus auf einen türkischen Mitbewohner. Diesen beleidigte er zunächst mit fremdenfeindlichen Äußerungen, anschließend griff er den Nachbarn mit dem Beil an. Der Türke konnte sich nur geistesgegenwärtig retten, indem er die offenstehende Haustür zuschlug, so dass der gefährliche Angriff abgewehrt wurde. Dabei wurde die Haustür beschädigt. Zunächst verfolgte der Täter den fliehenden Türken, ließ dann aber ab und kehrte in seine Wohnung zurück. Anwohner alarmierten die Polizei, die den Täter festnahmen. Er wurde am 2. Juni dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.483288.php , http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article207637773/Mann-nach-Beilattacke-in-psychiatrischer-Behandlung.html
  • 1. Juni 2016
    Die Gedenktafel für die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“ in der Wendenschloßstraße wurde beschmiert und beschädigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Juni 2016
    Vor einem Supermarkt in der Allee der Kosmonauten werden "Nein-zum-Heim"-Aukleber gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 1. Juni 2016
    Am frühen Abend gegen 19:30 Uhr steigt ein Neonazi an der Station Friedrichsfelde-Ost die S-Bahn. Während der Fahrt beginnt er einen anderen Fahrgast zu belästigen. Der betroffene Mann verlässt an der Station Wuhletal die Bahn, woraufhin der Neonazi vor ihm den sogenannten Hitlergruß macht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Die NPD steckte rassistische Flyer in den Briefkästen der Fontanestraße.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. Mai 2016
    In der Schlossstraße in Steglitz werden 6 Aufkelber des Magazins "Blaue Narzisse" (inhaltlich der Neuen Rechten zuzuordnen) und Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. An einem Altkleidercontainer in der Hackerstraße werden weitere 6 Aufkleber der "Blauen Narzisse", zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und ca. 20 Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" (steht für "Fuck Antifa") entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Mai 2016
    Eine Ladenbesitzerin in der Emserstraße brachte ein Schild an, mit dem sie Roma den Zugang zu ihrem Geschäft verbietet. Die Begründung: Die Besitzerin bezichtigt alle Roma pauschal des Diebstahls.

    Auf kritische Einwände zeigte sich die Ladenbesitzerin uneinsichtig und war nicht bereit, das Schild abzunehmen. Dem Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung, selbst Sinto, verwehrte die Besitzerin mit Hinweis auf das Verbotsschild ebenfalls den Zutritt zu ihrem Geschäft.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., B.Z. Berlin vom 31. Mai 2016
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai pöbelte ein bislang unbekannter Mann vor einem Einkaufszentrum in der Badstraße (Gesundbrunnen) eine verschleierte Muslima an. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen der ausländerfeindlichen Beleidigung.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.483028.php
  • 31. Mai 2016
    Auch im Mai fanden sich auf der Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Postings, die sich in rassistischer Weise gegen Geflüchtete richteten. So wurden Muslime in einen Zusammenhang mit Islamismus gestellt und Migrant_innen mehrfach für einen Anstieg der Gewalt verantwortlich gemacht. Die Begriffe „Asylbetrug“ und „Asylmissbrauch“ wurden pauschalisierend und überdurchschnittlich oft in Beiträgen verwendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2016
    Das NPD-gesteuerte Facebookportal „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“ agitierte im Mai massiv gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte. Die neonazistische Ausrichtung des Portals wurde durch einen schwarz-weiß-roten Header und wiederholte Werbung für NPD-Veranstaltungen und -Verbände unterstrichen. Flüchtlinge wurden als „Wohlstandseinwanderer“, „Kulturfremde“, „Invasoren“ und Wohnungen für Flüchtlinge als „Dezentral-Asylantenheime“ bezeichnet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 31. Mai 2016
    Auf der Facebookpräsenz der Lichtenberger NPD wurden im Mai NS-relativierende Beiträge im Kontext des 8. Mai veröffentlicht und eine Kundgebung gegen die Befreiungsfeierlichkeiten im Museum Karlshorst beworben. Die meisten Beiträge beschäftigten sich in rassistischer Weise mit Flüchtlingen, aber auch gegen Politiker_innen anderer Parteien wurde gehetzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Allee der Kosmonauten einen Infostand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai 2016 wurden im Bereich der Kantstraße Aufkleber und Plakate der Identitären Bewegung entdeckt, darunter Slogans wie "Die Minderheit wird sich erheben. Deutschland, erwache" und rassistische Äußerungen.
    Quelle: Anlaufstelle Bezirksgeschäftstelle Die Linke
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai 2016 waren drei Stolpersteine in der Leibnizstraße sowie ein weiterer in der Nähe mit weißer Farbe beschmiert worden. Die Stolpersteine in Charlottenburg erinnern an Gertrud Hirschmann und Johanna Hirschmann und Osias Max Schapira. Alle vier wurden gereinigt. Stolpersteine sind kleine Denkmäler, die ins Straßenpflaster eingelassen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
    Quelle: Anlaufstelle Bezirksgeschäftstelle Die Linke
  • 31. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 31. Mai wurde in der Slabystr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet, das Feuer beschädigte auch ein Auto mit deutschem Kennzeichen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 31. Mai 2016
    Auch im Mai nutzte die NPD Neukölln ihre Facebookseite vornehmlich zur rassistischen Mobilisierung.

    So behauptet beispielsweise ein Bild einen „Asyltraum" der BRD auf Kosten deutscher Arbeitnehmer*innen. Ein weiteres Bild zeigt vor dem Hintergrund einer schwarz-weiß-roten Flagge den Spruch „Ausländerkriminalität. Schweigen heisst zustimmen! Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land: Hol es dir zurück!"

    Das Stereotyp des "kriminellen Ausländers" fand sich auch in anderen Posts. Etwa in rassistisch aufgeladenen Kommentaren anlässlich sexualisierter Übergriffe auf dem Berliner Karneval der Kulturen. Einer der Kommentierenden spickte seine anti-linken und völkisch-nationalen Aussagen sogar explizit mit NS-Vokabular.

    Als Reaktion auf ein Video, das eine tätliche Auseinandersetzung im südafrikanischen Parlament zeigte, beschimpfte ein Kommentator Schwarze und PoCs rassistisch. Weiterhin propagierte ein Beitrag über die Müllbeseitigung in Neukölln antiziganistische und antimuslimische Beleidigungen.

    Nicht zuletzt diente ein Post am Tag der Befreiung (8. Mai) der Forterzählung und Stärkung eines deutschen Opfermythos.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Mai 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt vor der Welsegalerie 2 in der Welsestraße einen Infostand ab und sammelte Unterschriften für ihren Wahlantritt.
    Quelle: Berlin Outback Antifa
  • 30. Mai 2016
    Am 30. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof zu ihrem 74. "Abendspaziergang". Anschließend marschierte man durch Moabit. An der Veranstaltung nahmen diesmal auch "Patrioten" aus Tschechien teil, die als Redner auftragten.
    Quelle: http://baergida.net/veranstaltungen/abendspaziergaenge-von-baergida/2016-2/mai/74-baergida/
  • 30. Mai 2016
    Vor dem Jobcenter Treptow-Köpenick sammelt die NPD Unterschriften für ihren Wahlantritt im Abgeordnetenhaus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Mai 2016
    An der Ecke Havemannstraße / Eichhorster Straße in Marzahn-Nord findet ein Infostand der NPD Marzahn-Hellersdorf statt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    An der Flämingstraße in Marzahn fand eine Kundgebung des NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf statt. Der Anlass war eine Anwohnerversammlung zu der Initiativen aus dem Bezirk und das Bezirksamt eingeladen hatten um mit direkten Anwohnern aus Marzahn-Nord über die geplante Asylunterkunft zu diskutieren.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    Am 30. Mai 2016 gegen 21 Uhr wurde ein Graffiti des Logos der Identitären Bewegung auf dem Fußweg der Wilmersdorfer Straße Ecke Pestalozzistraße in Charlottenburg entdeckt.
    Quelle: Twitter @Vasily_04 um 9:08 PM am Mai 30, 2016
  • 30. Mai 2016
    Ende Mai 2016 verprügelte ein Berliner Taxifahrer einen Stipendiaten aus Kenia am Stuttgarter Platz in Charlottenburg. Der Fahrgast konnte zunächst die Adresse nicht benennen und suchte diese in seinem Smartphone. Der Taxifahrer, dem dies zu lange dauerte, stieg aus und zerrte den Mann aus dem Taxi und schlug ihn. Zuschauer*innen griffen nicht ein.
    Quelle: Daily Nation 01.06.16, The Daily Vox 02.06.16, Facebook, Register Neukölln
  • 30. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 30. Mai wurde in der Straße „An der Wuhlheide“ ein Auto mit französischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 30. Mai 2016
    Im Bezirk Pankow and eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Vortragender war ein Neonazi des NPD Kreisverbandes Mittelrhein. Thema war der Paragraph §129a des StGB, den Neonazis aus dem Kreis des Vortragenden ausgesetzt waren. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD-Neukölln in Alt-Rudow anlässlich der "Rudower Frühlingsmeile" mit einem Infostand.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 29. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” verteilte in der Konrad-Wolf-Straße und Umgebung Flugblätter gegen „Asylmissbrauch“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Mai 2016
    Am Sonntag, den 29. Mai lagen den ganzen Tag über die CDs und laminierte Karikaturen verteilt im Park. Bei dem uns vorliegenden Material handelt es sich um laminierte antisemitische Karikaturen und dutzende CDs mit Bildern, Texten und Filmen. Insgesamt konnten wir sechs unterschiedliche CDs identifizieren. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten. Die CDs gleichen vom inhaltlichen Aufbau her einer Meldung aus dem vergangenen Jahr. Damals waren am 03. August im Fritz-Schloß-Park in Berlin-Moabit die CDs und laminierte Karikaturen entdeckt worden.

    Die meldende Person ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mit Unterstützung der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ wurde die volksverhetzende Hass-Propaganda zur Anzeige gebracht.

    Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    Link: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #86
  • 29. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 29. Mai wurde in der Firlstr. ein Auto mit niederländischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 28. Mai 2016
    In der Steglitzer Hackerstraße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7.2016 bewerben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Mai 2016
    Nachdem die NPD Neukölln zunächst Unterschriften für die in Berlin anstehenden Wahlen nahe dem U-Bahnhof Rudow sammelte, führte die Partei anschließend einen Infostand anlässlich des Volksfestes "Rudower Frühlingsmeile" an der Rudower Spinne durch.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt vor dem RIZ-Center in der Ribnitzer Straße einen Infostand ab und sammelte Unterschriften für ihren Wahlantritt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in der Volkradstraße ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in der Treskowstraße ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Am Nachmittag startete um 15:00 Uhr eine rechte Demonstration am Alice-Salomon-Platz. Die Veranstaltung wurde von einem rechten Mann aus dem Berliner Hooliganmilieu angemeldet und über Soziale Netzwerke im Internet beworben mit „Gegen Gewalttätige Übergriffe An Frauen Männer Kinder & Tieren“ . Am Startpunkt versammelten sich ca. 35 Personen, darunter bekannte Neonazis. Ein Mitglieder der Berliner NPD aus dem Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg hielt einen Redebeitrag. Die Teilnehmer zogen mit mehreren bemalten Bannern und musikalischer Begleitung aus einem PKW die Hellersdorfer Straße herunter in Richtung S-Bahnhof Wuhletal. Dort endete die Veranstaltung gegen 17:00 Uhr.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an am Freizeitforum in Marzahn einen Infostand. Daran nehmen fünf Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    In Rudow wurden 25 Sticker mit rassistischem und anti-muslimischen Inhalt verklebt. Ein Teil von ihnen geht auf die NPD zurück. Alle Aufkleber konnten entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 28. Mai wurde in der Treskowstr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 28. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Wahlkampfstand in der Karower Chaussee bei einem Getränkemarkt gegenüber einer Geflüchtetenunterkunft durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Mai 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden in Tram-Haltestellen mit Edding mehrere Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Kaulsdorf an der Heinrich-Grüber-Straße einen Infostand. Die Neonazis sammeln Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 und verteilen Propaganda der Partei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf verteilt in Biesdorf Infomaterialen und sammelt Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 26. Mai 2016
    Am S-Bahnhof Hermsdorf am Eingang Beckmannplatz sind zwei Kiosk-Rollläden mit Graffitis besprüht: "Fuck Antifa", "28" und "14'88". Die Zahlen sind Codes der Neonazi-Szene: Die 28 steht für den 2. und 8. Buchstaben im Alphabet und ist ein Code für das neonazistische Netzwerk Blood & Honour, das seit 2000 in Deutschland verboten. Die 88 steht für "Heil Hitler". Die "14" ist im Gegensatz zu anderen Zahlencodes nicht in Buchstaben übersetzbar, sondern steht für ein arisches Glaubensbekenntnis, die "14 Words" des US-amerikanischen Neonazis David Lane: »We must secure the existence of our people and a future for white children« (»Wir müssen die Existenz unseres Volkes und auch die Zukunft unserer weißen Kinder sichern«).
    Quelle: Fraktionsbüro Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf
  • 26. Mai 2016
    Mehrere Aufkleber der Partei pro Deutschland, einer rechtspopulistischen Kampagne, die sich gegen Angela Merkel richtet und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7. in Berlin bewerben, weden in der Baseler Straße und am Bahnhf Lichterfelde West entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Mai 2016
    In der Wohngegend oberhalb der Frankfurter Allee verteilte die NPD ihren Flyer „Sozial geht nur national“ in die Anwohner_innenbriefkästen. Sie wählte diesen Kiez, weil sich dort mehrere Flüchtlingsunterkünfte befinden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Mai 2016
    Die NPD sammelt vor dem Jobcenter Treptow-Köpenick Unterstützungsunterschriften führ die Zulassung zur Abgeordnetenhauswahl.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Mai 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Mit dabei war unter anderem der Bundesvorsitzende Frank Franz. Gegen den Wahlkampfstand protestierten spontan mehrere Jugendliche.
    Quelle: Uffmucken
  • 26. Mai 2016
    Vor dem Freizeitforum in Marzahn versammelten sich anlässlich einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Anhänger der rechtspopulistichen Partei Pro Deutschland. Pro Deutschland, die im Bezirk mit rassistischer Stimmungsmache gegen Geflüchtete versucht sich für die kommenden Wahlen im September zu positionieren, inszenierte sich mit einem eingereichten Bürgerbegehren im Bezirk als Partei, die legitime demokratische Anliegen vertritt. Mehrere Parteimitglieder, darunter der Vorsitzende Manfred Rouhs, posierten mit einem Transparent vorm Gebäude und hielten Redebeiträge vor Beginn der Sitzung.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 26. Mai 2016
    In Berlin-Wannsee wurde ein Sticker mit dem Schriftzug „Gestern beklatscht - heute begrabscht“ entfernt. Diese Parole ist seit den Ereignissen der Silvesternacht 2015/16 in Köln auf Demonstrationen von Pegida zu lesen. Sie unterstellt, dass geflüchtete Menschen per se sexuelle Übergriffe begehen würden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. Mai 2016
    Die Identitären haben im Görlitzer Park auf einem Weg mit weißer Farbe das Wort „REMIGRATION“ geschmiert. Daneben malten sie in gelber Farbe ihr Logo.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 25. Mai 2016
    Mehrere antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Please send the money" werden entdeckt und entfernt im Stadtpark Steglitz, an einer der Sitzbänke am Brunnen in der Mitte des Parks und am Munsterdamm, entlang eines Fahrrad-/Joggingpfades, der parallel zur Straße verläuft, auf der ganzen Länge zwischen Prellerweg und Kottesteig an Mülleimern, Masten von Straßenschildern e.t.c.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. Mai 2016
    Am frühen Morgen des 25. Mai wurde ein Plastikstandfuß eines Bauzauns angezündet. Der Bauzaun sichert die Baustelle für eine geplante Unterkunft für Geflüchtete, gegen die es regelmäßig Protest gibt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 25. Mai 2016
    Ein Jugendlicher wird am frühen Abend in der Tram auf Höhe Zossener Straße von einem Erwachsenen angesprochen. Der Mann spricht den Jugendlichen auf das antifaschistische T-Shirt an, dass der Jugendliche trägt und bedroht ihn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 25. Mai 2016
    Meena Kandasamy ist Schriftstellerin aus Tamil Nadu (Indien) und feministische Aktivistin (https://de.wikipedia.org/wiki/Meena_Kandasamy). Wie das Online-Magazin "Daily Vox" aus Johannesburg (Südafrikanische Republik) am 1. Juni berichtete, machte die Lyrikerin rassistische Erfahrungen bei einer Reise in die "weltoffene" Metropole Berlin. Als sie nach einer fünfstündigen Fahrt mit dem Zug am Berliner Hauptbahnhof müde ankam, wollte sie sich zunächst einmal mit einem Snack stärken, wurde aber von dem Verkäufer sogleich als Ladendiebin verdächtigt:
    "The second/third day I was in Berlin, and in the Hauptbahnof of all places, I was at a little shop on Platform 13 or 14 or somewhere thereabouts. It was around 6ish or thereabouts in the morning. I was travelling for 5 hours by train and I needed to stock up on the food. I got myself a vegan falafel (for lunch), a croissant (for the immediate breakfast), and went towards this cupboard where all the drinks are kept to get myself a coca-cola. No sooner had I turned towards this coke place that I heard the man behind the cash-counter say “Oooooooooooooooooooooooooops” (with an shriek-y intonation that I did not imagine could escape from Germans), I turned and looked at him, Coke in hand, and he said, “I thought you were gonna walk away.” I took the food, went to his counter and asked him, “So you thought I was stealing food?” He now switched to German and never spoke a word of English and was clearly embarrassed and in a hurry to get me done and over with. There it was, being the only brown person in that shop, at such a ridiculously early hour in the morning and being suspected of being a shoplifter. White people can stroll for fucking hours in a store and people will not even politely cough unless it’s closing time or something."
    Quelle: http://www.thedailyvox.co.za/european-racism-rears-ugly-head/
  • 25. Mai 2016
    Eine 29-järhige Frau wird nach 20.00 Uhr in der U1 von einem 23-jährigen Mann homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Sie verlässt die U-Bahn und fährt mit der nächsten Bahn zum Kottbusser Tor. Dort erkennt sie den Mann wieder und ruft die Polizei.
    http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/blaulicht/homophober-angriff-d102...

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=26206
    Quelle: ReachOut
  • 25. Mai 2016
    Am 25.05.2016 wurde ein Privatdozent der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in der Badenschen Str. in Schöneberg von seiner Lehrtätigkeit entbunden. Er hat sich diskriminierend, rassistisch und beleidigend über Muslime und insbesondere Muslima auf seinem Blog geäußert und auch in seinem Lehrmaterial Muslime diffamiert. Er unterrichtete seit 2011 als Lehrbeauftragter an der HWR. Studierende seiner Kurse mussten sich Lernmaterialien von seiner Website herunterladen, die er sowohl privat als auch in seiner Funktion als Dozent nutzte, da dort auch sein Blog zu finden ist. Somit konnten die Studierenden den herabwürdigenden Aussagen ihres Dozenten kaum entgehen.
    Quelle: MBR, Tagesspiegel 26.05.16, rbb online 26.05.16
  • 25. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand am Vormittag vor dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2016
    Die Bundesgeschäftsstelle der Partei "Die Linken" wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai mit dem Spruch "Nazi Polizei" beschmiert. Der Schriftzug wurde morgens gegen 7.30 Uhr in der Weydingerstraße entdeckt. Der oder die Täter entkamen unerkannt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.480721.php
  • 24. Mai 2016
    Am 24.05.2016 wurde in einem Wohnhaus am Tirschenreuther Ring im Treppenhaus ein in das Fensterbrett eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Die Hausverwaltung wurde informiert und hat die sofortige Beseitigung zugesagt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. Mai 2016
    Am S-Bhf. Köpenick führte die extrem rechte Kleinstpartei „Pro Deutschland“ einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 24. Mai 2016
    Mit Edding geschriebene Tags, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens, gegen Türk_innen und Kurd_innen richten, wurden in Zehlendorf-Mitte entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in und um den Anrimplatz wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen die Slogan "Still not loving Antifa!", "Jeder hasst die Antifa", "Islamists not welcome" (Identitäre Bewegung).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2016
    Am 23. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrer obligatorischen Montagsdemonstration vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Malmöer Straße wurden am Abend zwischen 20:00 und 24:00 Uhr zwei kleine Transparente mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal" entwendet.
    Quelle: Hausprojekt M29
  • 23. Mai 2016
    Ungefähr ein Dutzend Aufkleber der Partei Pro Deutschland werden in der Baseler Straße ab S-Bahnhof Lichterfelde entdeckt und entfernt. Auf dem Bahnsteig Lichterfeld West werden außerdem handschriftlich verfasste Parolen, die sich für die AfD und gegen "Linke Schweine"richten, entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Heinersdorf führte am Nachmittag für eine knappe Stunde die neonazistische Partei NPD einen Infostand mit ca. vier Personen durch. Es wurde u.a. die Parteizeitung "Deutsche Stimme" verteilt, aber auch rassistische Plakate u.a. mit den Slogan "Guten Heimflug" aufgestellt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2016
    In der Ribnitzer Straße und der Zingster Straße wurden etliche Aufkleber gegen Geflüchtete („Nein zum Heim“, mehrere Motive von „Pro Deutschland“ und „Der III. Weg“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Mai 2016
    Am Montag Abend den 23. Mai fand zum zweiten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 250 Personen teil, unter anderem bekannte Neonazis aus Schöneweide sowie NPD Politiker. Eine Person, die laut Medienberichten die Anlage für die Kundgebung mitgebracht hat, ist ebenfalls der neonazistischen Szene zuzurechnen. Gegen die Versammlung organisierte Uffmucken eine Kundgebung und sammelte dabei Spendengelder für die Unterstützung von Geflüchteten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 23. Mai wurde in der Parkstraße ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 22. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben führte die AfD Neukölln einen Infostand im Süden des Bezirks durch.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 22. Mai 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurden Hakenkreuze und rassistische Parolen geschmiert sowie extrem rechte Aufkleber verklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2016
    In der Nacht zum Sonntag wurde eine alternativ aussehende Frau von 3 männlichen Neonazis bepöbelt und bedroht. Unter anderen wurde „scheiße Zecke, verpiss dich!“ gesagt. Als die Frau das verneinte, sagten die Neonazis, dass sie sich schon darum kümmern würden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Auf der Baustelle für eine zukünftige Asylunterkunft in der Martha-Arendsee-Straße wurde gegen 0:20 Uhr ein Brand gelegt. Die Sicherheitsmitarbeiter hörten einen Knall und entdeckten dann ein Feuer an Baumaterialien, welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Kurz nach 8 Uhr wird ein 20-jähriger Mann in der Warschauer Straße von einem 34-jährigen Mann, der Naziparolen ruft und den Hitlergruß zeigt, rassistisch beleidigt und gegen das Brückengeländer am S-Bahnhof Warschauer Straße gedrückt. Zeug*innen greifen ein und rufen die Polizei. Die Bundespolizei nimmt den Täter fest.
    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/05/fremdenfeindlicher-ang...

    http://www.bz-berlin.de/tatort/mann-drueckt-opfer-gegen-gelaender-und-ru...

    http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/blaulicht/attacke-und-nazigr...
    Quelle: ReachOut
  • 21. Mai 2016
    Am 21. Mai 2016 wurde gegen 15 Uhr ein Aufkleber der Gruppe "Ein Prozent für unser Land" in der Fasanenstraße in Charlottenburg entdeckt. Die Gruppe ist eine Plattform für neurechte Politikansätze und wurde u.a. von den neurechten Aktivisten Götz Kubitschek, Jürgen Elsässer und Philip Stein initiiert.
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben sammelte die AfD Neukölln an einem Informationsstand am S-Bahnhof Köllnische Heide Unterschriften, um für die im September anstehenden Wahlen in Berlin zugelassen zu werden. Es gab vereinzelte Gegenproteste.
    Quelle: Homepage der AfD Neukölln
  • 21. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben war die NPD Neukölln mit einem Info-Stand Ecke Buckower Damm/Alt-Buckow präsent und verteilte Informationsmaterial. In unmittelbarer Nähe befindet sich zum einen eine Notunterkunft für Geflüchtete und zum anderen ist dort die Errichtung einer weiteren Unterkunft für Geflüchtete in Planung.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 21. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt zwei Infostände in der Weitlingstraße und am Tierpark ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Mai 2016
    Am Rande des Fests für Demokratie auf dem Michael-Brückner Platz werden zwei alternative Jugendlich von einer Gruppe von drei Neonazis bedrängt, geschubst und beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2016
    Vor dem Center-Schöneweide wird eine junge Frau durch mehrere Männer rassistisch beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2016
    Im Ortsteil Weißensee führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Mai 2016
    Am 20. Mai traten erneut Vertreter von "Pro Deutschland" am Leopoldplatz mit einem Büchertisch auf. Diesmal waren es vier bis fünf Vertreter, die allesamt in traditioneller bayerischer Tracht erschienen. Der Auftritt begann um 10.45 Uhr. Die Polizei traf gegen 11.15 Uhr ein, anscheinend um den Büchertisch zu "sichern".
    Quelle: Bürgermeldung
  • 20. Mai 2016
    Gegen 16.20 Uhr bestieg ein Mann den Bus der Linie M41 am S-Bahnhof Sonnenallee. Als der Busfahrer ihn aufforderte, in dem bereits sehr vollen Bus weiter nach hinten zu gehen um den Eingangsbereich freizumachen, begann der Mann andere Fahrgäste antimuslimisch und rassistisch zu beleidigen. Die Interventionen der Anwesenden, die ihm das Reden zu untersagen versuchten, ignorierte er. Stattdessen fuhr der Mann mit seinen Beschimpfungen fort und bezog sich dabei auch positiv auf den Nationalsozialismus. Außerdem drohte er, dass er seine Waffe erst noch bei der Polizei registrieren lassen müsse. Ein Fahrgast erstattete Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Informationsveranstaltung für Interessierte "im Herzen Neuköllns" durch. Auf der Veranstaltung referierte der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke zum Thema "Überfremdung stoppen!"

    Ein im Vorfeld der Veranstaltung geplanter Treffpunkt für Teilnehmende am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße wurde aufgrund von Gegenprotesten abgesagt.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 20. Mai 2016
    Auf dem Kaisersteg wurden 5 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 20. Mai 2016
    In Rudow wurden 57 Aufkleber mit rassistischem, rechten und anti-linken Inhalt angebracht. Der Großteil stammt von der NPD, einige von den Identitären und weitere Sticker trugen kein Impressum.

    Alle Aufkleber konnten entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Mai 2016
    Im Süden von Britz wurden zwei rassistische Aufkleber der NPD mit dem Slogan "Asylflut stoppen" gefunden und beseitigt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 20. Mai wurde in der Keplerstraße ein Auto mit deutschem, sowie ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 19. Mai 2016
    Zwei Neonazis liefen in der Frankfurter Allee und beschimpften die vor der Flüchtlingsunterkunft spielenden Kinder als „Kanaken“. Als ein Fahrradfahrer die Männer als Nazis bezeichnete, versuchte einer der beiden, dem Fahrrad nachzurennen und drohte, den Fahrer zu verprügeln.
    Quelle: Magda19
  • 19. Mai 2016
    Am Abend wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg die indische Lyrikerin Dr. Meena Kandasamy rassistisch angefasst. Sie war zu Gast bei der "Literatur Werkstatt Berlin" um aus ihrem Gedichtband "Fräulein Militanz" vorzulesen. Bei dem anschließenden Umtrunk kam es zu einem rassistischen Angriff durch eine Zuhörerin, die der Schriftstellerin mehrfach "bewundernd" in ihr kräftiges, schwarzes Haar griff. Die Autorin berichtete auf ihrer Facebook-Seite über den Vorfall. Dieser Eintrag wurde von dem südafrikanischen Onlinemagazine "The Daily Vox" aufgegriffen.
    Quelle: The Daily Vox vom 01.06.2016
  • 18. Mai 2016
    Im Ortsteil Niederschönhausen am Pastor-Niemöller-Platz führte die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" einen Infostand durch. Sie verteilete u.a. einen Flyer mit dem rassistischen Slogan "Asylmißbrauch stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Brückenstraße“ wurde ein Aufkleber der „Autonomen Nationalisten“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 18. Mai 2016
    Die NPD veranstaltete vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn einen Infostand, an den Mitglieder des Berliner Landesverbandes und des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf teilnahmen. Daran beteiligten sich Udo Voigt (NPD-Europa-Abgeordneter), Frank Franz (NPD-Bundesvorsitzender), Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorsitzender Berlin), Ronny Zasowk (stellvertretender NPD-Parteivorsitzender), Christian Schmidt (Vorsitzender NPD Pankow) und weitere Neonazis aus Brandeburg und Treptow-Köpenick und Pankow. Dabei wurden Propagandamaterialien verteilt und Unterschriften für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus gesammelt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Mai 2016
    Nahe U-Bahnhof Onkel Toms Hütte wurde ein Aufkleber von Pro Deutschland entfernt mit der Aufschrift „Freiheit vs. Islamismus“.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 17. Mai 2016
    Ein 48-jähriger Mann sowie zwei jüngere Begleiter wurden am Nachmittag gegen 16 Uhr von einem 26-jährigen Mann in der Golliner Straße in Marzahn bedroht und beleidigt. Der 48-jährige Mann hatte den 26-jährigen Mann als Täter eines eine Woche zurück liegenden Angriffes erkannt. Als er den Täter ansprach zog dieser ein Messer und bedrohte die drei Personen damit, während er rassistische Beleidigung äußerte und den Hitlergruß zeigte. Im Anschluss setzt er seinen Weg fort, begleitet von seiner 24-jährigen Partnerin und einem Kind. Die alarmierte Polizei durchsuchte seine Wohnung und nahm den Mann fest. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 17. Mai 2016
    Am 17.05.2016 fand sich auf einem Sitz an der Bushaltestelle Körtingstraße des M77 Richtung Marienfelde / Waldsassener Str. erneut eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam"). Außerdem wurden dort Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. Mai 2016
    Am 16. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 72. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 16. Mai 2016
    Zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und Aufkleber mit der Aufschrift "Heute seid ihr tolerant, morgen fremd im eigenen Land" werden in der Steglitzer Elisenstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Mai 2016
    Am 16. April grölte eine Gruppe rechtsradikaler, junger Männer im Regionalexpress "RE 5" (Rostock - Elsterwerda) Lieder der rechten Rockband "Landser": "Breslau, Danzig und Stettin sind deutsche Städte wie Berlin." Ein Fahrgast protestierte, aber dies fand keine Beachtung und er erhielt auch keine Unterstützung. Die meldende Zeugin stieg am Bahnhof Gesundbrunnen aus, daher wurde der Vorfall dem entsprechenden Ortsteil zugeordnet.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 16. Mai 2016
    In der Berliner Bank am Michael-Brückner Platz verklebte die extrem rechte Gruppierung „Identitäre Bewegung“ Aufkleber auf Werbeplakate die in der Bank hängen. Die Aufkleber wurden durch die Bank entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Mai 2016
    Am 16. Mai 2016 wurde in der Rudolf-Mosse-Straße in Wilmersdorf ein Aufkleber “Genug jetzt- Re-Migration statt Asylwahn” von der "Identitären Bewegung" gefunden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2016
    Am 15. Mai 2016, nachts gegen 1:50 Uhr, griffen auf dem Wilmersdorfer U-Bahnhof Blissestraße vier Männer, von denen einer zuvor einen Hitlergruß gezeigt hatte, einen 59-jährigen Mann an. Einer der Täter urinierte zunächst ins Gleisbrett, worauf er vom 59-Jährigen angesprochen wurde. Der Täter drohte ihm mit einen Hitlergruß und rief "Heil Hitler", woraufhin ihm der 59-Jährige eine Schelle verpasste. Daraufhin griffen der Täter und drei weitere Männer den 59-Jährigen an. Sie schlugen und traten ihn, auch als er am Boden lag. Der Angegriffene erlitt eine Gehirnerschütterung, mehrere Knochenbrüche und eine Platzwunde.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 15.05.16 #1245, Österreich24 15.05.16
  • 15. Mai 2016
    Im Stadtpark-Steglitz wurde auf einem Spielplatz ein Hakenkreuz gefunden, welches nachträglich übermalt wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. Mai 2016
    An der Bushaltestelle „Am Berg“ wurde „No Asylanten“ geschmiert.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 15. Mai 2016
    Am 15. Mai 2016 wurden in Wilmersdorf am S-Bahnhof Bundesplatz zwei Aufkleber mit dem Schriftzug “Ausländer Stopp- Deutschland den Deutschen” enteckt. Sie waren ohne Logo.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2016
    Am frühen morgen des 15. Mai lagen nur CDs erneut nahe des Kinderspielplatzes unweit des Eingangs Dennewitzstraße. Auf den CDS befinden sich antisemitische Bilder, Texte und Filme. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #85
  • 15. Mai 2016
    Am späten Nachmittag wurde auf dem Wagenplatz „Kanal“ an sechs unterschiedlichen Stellen, u. a. in der Nähe der Wohnwägen, Feuer festgestellt. Am Vorabend des Brand­anschlages hatte es eine Informationsveranstaltung mit anschließender Party gegeben und Bewohner*innen schliefen in den Wägen. Den Bewohner*innen gelang es, die Brandstiftungs­herde zu löschen.
    Quelle: Reach Out
  • 14. Mai 2016
    Am 14. Mai veranstaltete die "Identitäre Bewegung" eine Kundgebung vor der türkischen Botschaft in der Tiergartenstraße. Die Veranstaltung trug den Titel "Kein Deal mit unserer Meinungsfreiheit - Unsere Werte, unser Land". Es gab keinen Gegenprotest.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die AfD mit einem Info-Stand in Rudow.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 14. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in Lichtenberg ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Mai 2016
    Die AfD präsentierte sich mit einem Infostand am U-Bahnhof Britz Süd.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 14. Mai 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf führte in Mahlsdorf einen Infostand durch. Die Neonazis sammelten Unterschriften für die Wahlen des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 14. Mai 2016
    In Niederschöneweide wurden sechs extrem rechte Aufkleber von diversen Organisationen entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. Mai 2016
    Am 13. Mai machten drei Vertreter der Gruppierung "Pro Deutschland", darunter Heidemarie Piachnow vom Landesvorstand, einen Infostand auf dem Leopoldplatz (Wedding). Sie wurden von Antifa-Leuten mit Ketchup und einer Flasche Salatöl beworfen. Anschließend kam die Polizei mit drei Fahrzeugen und setzte gegen das Salatöl Ölbinder ein.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Mai 2016
    Am Alice Salomon Platz werden Aufkleber der neonazistischen Gruppierung „III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 13. Mai 2016
    Am Freitag, den 13. Mai, trafen sich ca. zwanzig Anhänger der "Identitären Bewegung Berlin Brandenburg" um 18.30 Uhr am S-Bahnhof Tiergarten. Von dort gingen sie gemeinsam in den Tiergarten, um dort ein Treffen abzuhalten. Die Aktion fand unter ausgesprochenen Abschottungsmaßnahmen seitens der IB statt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 12. Mai 2016
    Am 30. April 2016 klebte gegen 22:15 Uhr in der Ringbahnlinie S42 in Höhe der Station Heidelberger Platz ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Merkel muss weg" mit einem Hinweis auf eine rechtspopulistische Demonstration am 8. Mai 2016 in Mitte. Dabei handelt es sich bnicht etwa um eine gewöhnluiche oppositionelle Haltung, sondern Kanzlerin Merkels Geflüchtetenpolitik wird aus antimuslimisch rassistischer Motiviation heraus abgelehnt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. Mai 2016
    Am Ausgang der U-Bahn-Station Franz-Neumann-Platz wird am 12.5. auf einem Poller der Spruch "Raus Türken" bemerkt. Auch zuvor wurden bereits häufiger Schmierereien festgestellt, die "Türken raus" oder "Islam raus" lauteten, wobei das S als Siegrune geschrieben war.
    Quelle: Outreach Team Reinickendorf Ost
  • 12. Mai 2016
    Im Ortsteil Weißensee wurde auf dem Sozialkulturmark ein Mann gesehen, der ein T-Shirt der rechten Modemarke "Thor Steinar" trug. Bevor er auf die Unerwünschtheit dieser Marke auf dem Fest hingewiesen werden konnte, war er bereits verschwunden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in der Rhinstraße und umliegenden Straßen Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Mai 2016
    In der Köpenicker Chaussee wurde ein Schriftzug „Islam raus“ und mehrere Aufkleber der “Identitären Bewegung” mit der Aufschrift “Wehr dich, es ist dein Land“ gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 12. Mai 2016
    Die Jugendinitiative Uffmucken führte eine Kundgebung in der Glienicker Straße durch, um für Solidarität mit Geflüchteten zu werben. Kundgebungsteilehmer_innen wurden auf dem Weg nach Hause von 8-10 Neonazis beleidigt und beschimpft.
    Quelle: Uffmucken
  • 12. Mai 2016
    Ein mit „Die Demokratie bringt uns den Volkstod“ beschrifteter Aufkleber wurde nahe der Station Onkel Toms Hütte entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Mai 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich für ca. eine Stunde eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Mai 2016
    In der Adele-Schreiber-Krieger-Straße nördlich des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses des Bundestages wird z. Zt. ein Film gedreht. Als ein Fahrradfahrer am 11. Mai gegen 17.20 Uhr am Drehort vorbeifahren wollte, wurde er von einem Mitarbeiter des Filmteams gebeten anzuhalten. Daraufhin kam es zwischen dem Radfahrer und dem 40 Jahre alten Mitarbeiter der Filmfirma zu einer verbalen Auseinandersetzung, in der der 40-Jährige den 28-Jährigen rassistisch beschimpft haben soll. Alarmierte Polizisten stellten die Personalien des Älteren fest und entließen ihn anschließend. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.477340.php
  • 11. Mai 2016
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn wurden mehrere Aufkleber für den rechtspopulistischen Aufmarsch „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    An der Zossener Straße wurden an der Tramhaltestelle Michendorfer Str. neonazistische Schriftzüge entdeckt. Mit einem Filzstift wurde auf die Haltestelle geschrieben „NS zone“ und ein durchgestriches „Antifa“.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Neu-Hohenschönhausen Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Mai 2016
    Am 11. Mai 2016 versandte ein Mann aus dem Landkreis Karlsruhe vier E-Mails antimuslimischen rassistischen, europaskeptischen und demokratiskeptischen Inhalts an den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft in Wilmersdorf. Diese waren an Politiker*innen gerichtet, erreichten aber einen großen Verteilerkreis.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 10. Mai 2016
    Am 27. Februar 1944 begann ein tagelanger Protest "arischer" Ehefrauen gegen die geplante Deportation ihrer jüdischen Ehemänner durch SS und Gestapo, die so genannte "Fabrikaktion", vor dem Gebäude der ehemaligen "Behörde für Wohlfahrtswesen und Jugendfürsorge" der Jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße 2–4. Betroffen waren rund 2.000 Männer. Durch den Widerstand der Frauen konnte die Verschleppung (vorübergehend) verhindert werden. Darüber hinaus kamen 25 Männer, die bereits ins KZ Auschwitz III eingeliefert worden waren, wieder frei. An diesen Frauenwiderstand erinnert seit 1995 das Mahnmal "Block der Frauen" der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger. Am 10. Mai 2016 wurde das Denkmal von Unbekannten beschmiert. Dies wurde durch eine selbstständige Touristenführerin und ihre Gäste bemerkt und gemeldet.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • 10. Mai 2016
    In der Schnellerstraße wurde „MERKEL MUSS WEG“ an eine Wand geschmiert. Der Spruch ist in der extremen Rechten sehr beliebt und ein häufiges Motto für Sprechchöre und Demonstrationen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Bahnstraße/Lindenstraße“ wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2016
    Ein älteres Plakat, das zur Demonstration am "8. März - Frauenkampftag" aufforderte, wurde mit den Sprüchen "Scheiss Zecken!" und "Ausländer raus!" beschmiert. Das Plakat war an der Putbusserstr. 17 (Wedding) angebracht.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 10. Mai 2016
    In der Berthelsdorfer Straße war ein rassistischer NPD-Aufkleber mit dem Aufdruck "Asylmissbrauch stoppen" hoch an der Regenrinne zwischen zwei Häusern angebracht. Der Aufkleber konnte entfernt werden.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 10. Mai 2016
    Entlang der Fischerhüttenstraße in Zehlendorf wurden, auf Laternen verteilt, sechs Aufkleber der Partei Pro Deutschland gefunden. Diese Hetzen gegen den Islam und geflüchtete Menschen.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte rund um den Malchower Weg Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Mai 2016
    Im Ortsteil Karow wurden rechte Plakate entdeckt und entfernt. Diese bezogen sich auf den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus (08.05.1945) und trugen den Slogan "BEFREIT von Heimat, Haus und Hof - BEFREIT von Recht und Würde - BEFREIT von ihrem Leben - Das feiern wir nicht! Niemals!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2016
    Am Montag Abend dem 9. Mai fand in Altglienicke eine Kundgebung mit ca. 170 Teilnehmenden statt. Aufgerufen hatte dazu die „Bürgerinitiative Bahnweg/Molchstraße“. Unter anderem wurde im Aufruf klassisches Vokabular der rechten Szene verwendet und von „Asylanten“ gesprochen. An der Kundgebung nahmen neben direkten Anwohner_innen ebenfalls stadtbekannte Neonazis teil die von anderen Orten angereist waren. Unter anderem waren dort Neonazis vertreten, die seit November in der Glienicker Straße den rassistischen Protest organisieren, sowie der NPD-Vorsitzende aus Marzahn-Hellersdorf Andreas Käfer. Als eine Rednerin von der Spendenbereitschaft für Geflüchtete berichtete wurde sie von einigen ausgebuht. Gemeinsam klatschten jedoch alle Anwesenden als ein Redner dazu aufrief notfalls die Baustelle für die geplante Unterkunft zu blockieren.

    Die Veranstaltenden haben mit dieser Kundgebung, der Ankündigung sie zu wiederholen sowie dem Aufruf zu Blockaden eine rassistische Stimmung im Stadtteil angeheizt und den anwesenden Neonazis den Raum für Gespräche mit Anwohner_innen gelassen. So konnte ein Neonazi mit „White Power“ (Weiße Vorherrschaft) T-Shirt mit Anwesenden ins Gespräch kommen ohne dabei wegen seiner Kleidung und der darin enthaltenen Hass-Botschaft kritisiert zu werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Mai 2016
    Am 9. Mai 2016 gegen 19 Uhr wurden an der Eichenallee, Ecke Altenburger Allee Sticker der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 9. Mai 2016
    Anscheinend haben die BärGiDa-Freunde am 9. Mai ihren 71. "Abendspaziergang" am Washingtoner Platz durchgeführt. Auf der offiziellen Webseite der rassistischen Bewegung finden sich dazu (erstmals) weder ein eigener Demo-Bericht noch irgendwelche Fotos. Schon seit Wochen ist zu beobachten, dass die "Berichterstattung" unter "bargida.net" nicht mehr so routiniert und intensiv wie im letzten Jahr betrieben wird.
    Quelle: Register Mitte
  • 9. Mai 2016
    Am Reichensteiner Weg in Steglitz wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Mai 2016
    Am 8. Mai demonstrierten 1.100 Teilnehmer der "Pro-Deutschland"-Bewegung gegen die Bundesregierung: "Merkel muss weg - Wir schaffen es". Die Demonstration begann gegen 15.00 Uhr und endete um 18.00 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße. Es nahmen - nach Polizeiangaben - rund 1.800 Personen teil. Gegen diese rechtsgerichtete Demo gab es zwei Aufzüge der Antifa-Szene. Die Polizei verhinderte mit 1.400 Beamten einen Zusammenstoß. Die Polizisten leiteten Strafverfahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstands, Anlegen von Vermummung und versuchter Gefangenenbefreiung ein. Insgesamt 40 Personen wurden, meist kurzfristig, festgenommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.475694.php / http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article207534867/Demos-in-Mitte-sorgen-fuer-naechsten-Grosseinsatz-der-Polizei.html
  • 8. Mai 2016
    Am 8. Mai wurden an einem Stromkasten vor dem Haus Charlottenstr. 66 (Mitte) zwei rassistische Schmierereien mit schwarzem Filzstift entdeckt: "Scheiß Araber" und "ich fick Kurden".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Mai 2016
    Laut Eigenangaben der NPD fand ein Info-Tisch für Unterstützungsunterschriften am S-Bhf. Köpenick statt. Mit dabei waren der NPD-Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke, der Bezirksverodneter Fritz Liebenow sowie der EU-Abgeordnete für die NPD Udo Voigt.
    Quelle: Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick
  • 8. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle am S-Bhf. Adlershof wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei "NPD" eine Kundgebung von 12:00 bis ca 16:00 Uhr am sowjetischen Ehrenmal durch. An der Kundgebung nahmen 15 Neonazis teil. Es wurden Transparente mit den Slogan "08.Mai - Ein Tag tiefster Trauer - wie abartig muss mann sein um Vertreibung, Mord und Vergewaltigung zu feiern? Mord verjährt nie - Kein vergeben - kein vergessen" (Freie Kräfte), "Treue um Treue - 1914 - 1918 - Im Felde unbesiegt" (ohne Kennung, roter Hintergrund) und "Nun halten wir die Wacht für Euche - Nationalistiosche Jugend Berlin" (JN Berlin).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2016
    Gegen 19.30 Uhr gerieten zwei Gruppen auf dem Neuköllner Esperantoplatz, der sich Schudomastraße/ Eche Schwarzastraße befindet, in Streit. Die Gruppen bestanden jeweils aus drei bzw. vier jungen Männern. Dabei fiel die Beschimpfung "Du Scheiß Jude" gegen einen der Beteiligten. Diese Beschimpfung ist Ausdruck einer antisemitischen Alltagskommunikation , in der die Bezeichnung „Jude“ als allgemeine Abwertung und Beleidigung des Gegenübers verstanden wird.

    Aufgrund der als aggressiv wahrgenommenen Stimmung entschied sich die meldende Person gegen eine Intervention.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Mai 2016
    Vier “Merkel muss weg” Aufkleber mit Aufforderung zur Demonstration am 07.05./30.07.zu gehen und ein Dutzend “FCK Antifa” Aufkleber wurden in der Schildornstr./Schlossstr. in Steglitz enteckt und entfernt. Desweiteren wurden zwei Aufkleber der Identitären Bewegung am Rathaus Steglitz neutralisiert.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Mai 2016
    Ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Lügenpresse Abschalten", wurde in der Albrechtstr./Presselstr. gefunden. Gezeigt wird ein umgekehrter Daumen, der auf einer Fernbedienung den Aus-Knopf betätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Mai 2016
    Etwa 14 Neonazis nahmen um 16:00 Uhr an einer NPD-Kundgebung vor dem deutsch-russischen Museum in Karlshorst teil. Anlass war die Feier zum 71. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Organisator war der Lichtenberger NPD-Funktionär Jens Irgang.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Mai 2016
    In der Cecilienstraße werden Aufkleber der "Identären" gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 8. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch fand eine interne Veranstaltung der NPD/ JN im Anschluß an ihre neonazistische Kundgebung vor dem sowjetischen Ehrenmal statt. Uwe Meenen trat als Referent auf und es wurde über die nationalistische Sichtweise über das Kriegsende berichtet. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Mai 2016
    Im Bereich zwischen Rudower Spinne, Selgenauer Weg, Köpenicher Straße und Alt-Rudow wurden 65 frisch verklebte NPD-Aufkleber dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    Am 6. Mai 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Dal Moro" am Kaiserdamm statt. Dabei ging es um Geflüchtetenpolitik, die Behauptung über eine angebliche, vornaschreitende Verdunkelung des Himmels sowie pseudomedizinische Vorschläge zur Heilung von schweren Krankheiten wie Krebs oder Parkinson durch Natronpulver. Claus P. und Volkmar F. traten als Referenten auf. Die Veranstaltung war Mitte März mit Aushängen u.a. in der Wilmersdorfer Straße beworben worden. Das Restaurant trägt einen rassistisch konnotierten Namen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der größte Teil befand sich direkt im und um den S-Bahnhof Buch. die Aufkleber hatten u.a. die Slogan "Nationaler Sozialismus" (III. Weg), "Das Boot ist voll" (NPD) oder "Mehr Bildungs statt Zuwanderung" (Pro Deutschland). Der Großteil der Aufkleber war von der neonazistischen Partei "III. Weg".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein kleines Hakenkreuz an einer Bauabsperrung entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    Am Büro eines linken Jugendverbands in der Weichselstraße wurde auf einen der Rolläden der Schriftzug "Refugees go home not welcome" geschmiert. Die Schmiererei ist vermutlich bereits drei Monate alt und wurde zwischenzeitlich zum Teil übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Mai 2016
    In Berlin-Wannsee wurde ein Pegida Aufkleber gefunden mit dem Schriftzug:"Wehrt Euch, es ist unser Land".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    In der Schlossstr. in Steglitz wurden jeweils zwei “Merkel muss weg”, “FCK Antifa” Aufkleber und ein Aufkleber der Identitären Bewegung gefunden. Sie waren alle frisch geklebt und wurden entfernt.

    Am selben Tag wurden gegen Abend am selben Standort erneut 6 Aufkleber gefunden. Diesmal warben sie für eine “Merkel muss weg-Demo”, welche am 07.05. stattfinden sollte. Auch diese wurden beseitigt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Bahnstraße/Lindenstraße“ zeigt am späten Abend ein Mann den Hitlergruß zur Verabschiedung seiner Kameraden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Mai 2016
    Am Munsterdamm in Berlin-Steglitz wurde wiederholt ein antisemitscher Aufkleber mit dem Aufdruck "Please send the money" gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Mai 2016
    Einige Mobiaufkleber die zu einem extrem rechten Aufmarsch am 07.05.2016 aufrufen, wurden auf der Schloßstr. in Steglitz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    Am 5. Mai wurden in der Luisenstraße (Mitte) drei Aufkleber der anti-muslimischen Bewegung "Pro Deutschland" und zwei "Kölle Allah - Willkommen in Köln!" entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehr als 20 Aufkleber gegen Islamismus (“Pro Deutschland”, “PI-News”), gegen Antifa und “kriminelle Ausländer” (III. Weg) und für die neonazistische “Merkel muss weg”-Demonstration gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • 4. Mai 2016
    An der U-Bahn-Station Alt-Tegel sind drei Briefkästen mit Sprüchen gegen den Islam und "Multikulti" beschmiert. Vier in der Nähe stehende Partei-Infokästen von SPD, CDU und FDP sind ebenfalls beschädigt oder beschmiert mit "Stoppt Merkel" und "Multikulti = scheiße".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 4. Mai 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich für ca. eine Stunde eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Mai 2016
    In Steglitz wurden an verschiedenen Stellen rassistische Schriftzüge an Bäumen und Wänden gefunden, u.a. in der Neuen Finlandstraße.

    Zudem wurden zwei NPD Sticker in der Lauenburgerstraße in Steglitz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Mai 2016
    Im östlichen Bereich des Stadtpark Steglitz wurden zwei antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Please send the money" gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Mai 2016
    In der Hackerstraße in Steglitz wurden vier weitere Sticker entdeckt, die zu einem rechten Aufmarsch am 07.05.2016 aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Mai 2016
    Die "Aktion Für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!" hat an die "werten Mitarbeiter und irregeleiteten Helfer" von 27 Berliner Hilfsorganisationen mal wieder eine neue/alte Hassmail geschickt: "Ihre Organisation hilft und unterstützt sogenannte "Flüchtlinge" und angebliche "Asylbewerber" (mit wenigen Ausnahmen aus beträchtlichen, veruntreuten Steuergeldern). Sind Sie eigentlich noch ganz bei Trost?"
    Quelle: Bürgermeldung
  • 3. Mai 2016
    Nahe der Volksbank in Berlin-Zehlendorf wurde ein islamfeindlicher Schriftzug mit den Worten"Islamisierung in Berlin stoppen!" entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 3. Mai 2016
    In der Köpenicker Chaussee wurden mehrere Aufkleber der “Identitären Bewegung” mit der Aufschrift “Wehr dich, es ist dein Land“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 2. Mai 2016
    Im Harry-Breslau-Park und der Schildhornstraße werden sechs Aufkleber endeckt und entfernt, die für eine extrem rechte Demontration am 7. Mai 2016 in Berlin aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Mai 2016
    Auf der Baustelle der zukünftigen Asylunterkunft an der Rudolf-Leonard-Straße wurde am Abend gegen 23:30 Uhr ein Brand gelegt. Mitarbeiter der bereits bestehenden Asylunterkunft auf dem Nachbargelände bemerkten das Feuer an Baumaterialien und konnten den Brand löschen, bevor ein großer Schaden entstand.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 2. Mai 2016
    Am 2. Mai führten die BärGiDa-Anhänger ihren 70. "Abendspaziergang" durch. Ausgangspunkt war - wie immer - der Washingtonplatz auf der Südseite des Hauptbahnhofs.
    Quelle: Register Mitte
  • 2. Mai 2016
    Die NPD hat einen neuen Aufkleber herausgebracht: Unter einer Karikatur der Bundeskanzlerin heißt es: "Stoppt die "Schlepper-Merkel" - Unser Volk zuerst". Der Aufkleber wurde am 3. Mai an einem Fahrradständer am U-Bahnhof Friedrichstraße entdeckt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 2. Mai 2016
    Am 2. Mai wurde am Helgoländer Ufer (Moabit) ein Aufkleber mit der Aufschrift "Der Holocaust ist nicht bewiesen" gefunden und entfernt. Mit diesem Sticker war zugleich ein Antifa-Sticker überklebt worden. In der letzten Zeit wurden am Helgoländer Ufer wiederholt rechtsradikale Schmierereien entdeckt, die der "Identitären Bewegung" zugeschrieben wurden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 2. Mai 2016
    Auf einem Werbeplakat für die Rammsteinkonzerte an der Holzmarktstraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Pankow
  • 2. Mai 2016
    Zwei mit dem Schriftzug "Please send the money" betitelte Aufkleber wurden an der Worpsweder Str. und auf einer Parkbank Munsterdamm/ Prellerweg in Steglitz gefunden. Die auf dem Aufkleber abgebildete Karrikatur bedient antisemitische Sereotype.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Mai 2016
    Auf dem Schlossplatz Tegel vor dem C&A-Gebäude ruft ein Mann zwei Frauen, die aufgrund ihrer Verschleierung als Musliminnen zu erkennen sind, rassistische Beleidigungen hinterher. Eine Passantin widerspricht dem Mann lautstark. Diese meldet den Vorfall anschließend auch beim Register. Sie datiert den Vorfall auf den 2. oder 3. Mai.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Mai 2016
    Am Vormittag startete eine NPD Kundgebungstour im Ortsteil Weißensee. Gegen 10:00 Uhr versammelten sich knapp 40 Neonazis am Antonplatz um an der Kundgebung teilzunehmen. Als Redner trat u.a. Sebastian Schmidtke auf. Während der Veranstaltung kam es zu einem Wortgefecht zwischen Christian Schmidt (NPD Pankow KV8) und der Polizei, woraufhin anschließend Fabian K. (NPD Pankow KV8/ JN) versuchte Polizeibeamte zu attackieren. Dieser wurde daraufhin von der Polizei festgenommen. An Gegenprotesten beteiligten sich ca. 200 Menschen. Die NPD Kundgebungstour ging anschließend nach Hohenschönhausen und nach Schöneweide.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Mai 2016
    Die NPD führte am 1.Mai eine Kundgebungstour durch Ost-Berlin durch. Die letzte Station der Kundgebung war der S-Bhf. Schöneweide. Dort versammelten sich ca. 40 Neonazis um den selben Reden wie bei den vorherigen Kundgebungen zu lauschen. Gegenüber demonstrierten ca. 400 Personen gegen Rassismus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    Am Vormittag, kurz nach Beendigung der Proteste gegen die Kundgebung der NPD am Antonplatz im Ortsteil Weißensee, wurden Anti-Nazi-Protestler*innen von einem älteren Mann als "rote SA" und "Idioten" beschimpft.
    Quelle: Berliner Bündnis gegen Rechts
  • 1. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilt ihre Parteizeitung in Kaulsdorf und Mahlsdorf.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 1. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Flugblätter mit dem Slogan "Asylbetrug macht uns arm" an Bürger*innen und in Briefkästen in Gropiusstadt.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 1. Mai 2016
    An der Haltestelle „Gelnitzstraße“ wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der 3.Weg“ entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Landkarte der Bundesrepublik abgebildet mit Standorten von Unterkünften für Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    Die Berliner NPD hielt, im Rahmen einer Kundgebungstour durch Berlin, auch eine Kundgebung am Prerower Platz ab. Es waren 40 Neonazis anwesend. Als Redner_innen traten Manuela Tönhardt, Sebastian Schmidtke und Aileen Rokohl auf. Ein Neonazi wurde festgenommen, weil er einem Polizisten eine Brille entwendet hatte. Die Kundgebung dauerte von 12:00 bis 13:00 Uhr. An den Gegenprotesten nahmen mehr als 200 Menschen teil.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2016
    Nachdem die NPD ihre Kundgebungstour durch Ost-Berlin durchgeführt hat, versammelten sie sich in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße für eine kleine Feier.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    In den frühen Morgenstunden des 01. Mai wurden in einem orangenen Plastikbeutel etwa 30 CDs und die gleiche Anzahl laminierter Karikaturen nahe eines Kinderspielplatzes unweit des Eingangs Dennewitzstraße ausgelegt. Bei dem uns vorliegenden Material handelt es sich um laminierte antisemitische Karikaturen und dutzende CDs mit Bildern, Texten und Filmen. Insgesamt konnten wir sechs unterschiedliche CDs identifizieren. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #84
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der AfD Lichtenberg postet auf der Facebookseite im April Meldungen über die Aufstellung der Parteikandidaten und die Vorbereitungen auf die anstehenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung. In anderen Meldungen wurde versucht sich in Abgrenzung zur Politik der Bundesregierung zu profilieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2016
    Auf der Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” wurde im April vielfach die Unterbringung von Asylsuchenden im Bezirk Lichtenberg aufgegriffen. Dabei wurden Geflüchtete rassistisch diffamiert und der angebliche Asylmissbrauch kritisiert. Mehrfach wurden Fotos von vermeintlichen Notunterkünften veröffentlicht und in Kommentaren zur „Meldung“ von Asylunterkünften aufgerufen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband Lichtenberg der NPD nahm in auf der Facebookseite im April stark Bezug auf die anstehenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und BVV im September. In Postings wurden Parteikandidaten beworben und andere politische Parteien diffamiert.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der rechtspopulistischen Partei “Pro Deutschland” Lichtenberg postet auf der Facebookseite im April vor allem Wahlkampfthemen, wie die Verteilung von Propaganda im Bezirk. Die Propagandatouren der Partei wurden als „gelungener“ Start in den Wahlkampf dargestellt. Weiter wurde auf der Internetseite des Kreisverbandes eine Liste der Kandidaten für die Wahlen der Bezirksverordnetenversammlung veröffentlicht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wuden am Abend gegen 23:00 Uhr in einem Lokal in der Wichertstraße Besucher*innen erst beleidigt, wo es auch zu antisemitischen Äußerungen gekommen ist. Anschließend hat der 29-jährige, stark alkoholosierte Mann, den "Hitler Gruß" gezeigt und eine Flasche in Richtung der Gäste geworfen. Niemand wurde getroffen. Die Polizei nahm den Täter in Gewahrsam.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.05.2016
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Alt-Marzahn einen Infostand. Drei Neonazis der Partei sammelten Unterschriften zur Zulassung zu den kommenden Wahlen im September 2016 für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 30. April 2016
    Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, darunter der Kader und Versammlungsanmelder R. Uttke, besuchen den Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kaulsdorf. Im Nachgang veröffentlicht ein rechter Twitteraccount ein Foto, auf dem Uttke mit Sozialsenator Czaja (CDU) abgebildet ist. Als Bildunterschrift steht weiter: „#Czaja #Skandal! #Senator von #Berlin heute erneut in harmonischem Gespräch mit einem #Nazi aus #MaHe in #Kaulsdorf“.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 30. April 2016
    Die NPD Neukölln veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite im April mehrere rassistische Bilder und Kommentare. Zwei gepostete Bilder trugen die Slogans "Geld für die Tanten statt für Schein-Asylanten" und "Deutsche Schulen für deutsche Schüler". Mit rassistisch-völkischer Rhetorik wurde für eine rassistische Demonstration in Hellersdorf am 2. April mobilisiert. Weitere Beiträge forderten zur Aktivität gegen Unterkünfte für Geflüchtete im Allgemeinen und gegen eine in Britz geplante Unterkunft im Besonderen auf. In einem mittlerweile wieder gelöschten Artikel vom 4. April wurden Asylsuchende pauschal als Vergewaltiger kriminalisiert, deren Sterilisation und Abschiebung einer der Kommentierenden forderte. Durch diverse andere Beiträge zogen sich völkisch-rassistische Schlagwörter wie "Überfremdung", "Entwurzelung unserer Landsleute", "Einwanderungslobby", "Schmach unseres Kulturverlustes" und die Diffamierung der SPD als "rote Volksverräter".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. April 2016
    In Tegel-Süd war die NPD am Wochenende 30.4./1.5. mit einem Infostand präsent, um Infomaterial gegen ein "Containerdorf für Asylschmarotzer" (Zitat der Facebook-Seite NPD Reinickendorf) zu verbreiten und Unterschriften für ihren Wahlantritt bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zu sammeln.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Falkenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. April 2016
    Im Ortsteil Wilhelmsruh wurde am Vormittag in der Nähe des S-Bahnhofes Wilhelmsruh ein Banner mit dem Slogan "Islamisierung stoppen!" entdeckt. Die Polizei wurde informiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. April 2016
    Am 20. April 2016 war das Logo der Identitären Bewegung auf den Gehweg in Charlottenburg, an der Leibnizstraße, Ecke Schillerstraße gesprüht.
    Quelle: Register CW
  • 29. April 2016
    In der Nacht vom 29. auf den 30. April wurde ein 38-Jähriger Mann im Weißenseer Weg in Fennpfuhl aus rassistischen Motiven heraus angegriffen und verletzt. Er wurde von hinten unvermittelt angegriffen, mit einer Flasche auf den Hinterkopf geschlagen und ging zu Boden, woraufhin er noch rassistisch beleidigt wurde. Passanten kamen ihm zu Hilfe und alarmierten die Polizei. Ein 52-Jähriger steht unter Tatverdacht und wurde festgenommen.
    Quelle: Polizei
  • 29. April 2016
    Laut Polizeiangaben hat ein Mann gegen 19 Uhr eine leere Bierflasche auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Altglienicke geworfen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 29. April 2016
    Gäste des „Bistro Bahn“ am S-Bhf. Schöneweide riefen „Sieg Heil“ als sie eine alternativ aussehende Frau sahen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. April 2016
    An der Kreuzung Plantagenstraße/ Südendstraße werden zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. April 2016
    Am 29. April 2016 klebte in der Charlottenburger Cauerstraße an der Bushaltestelle Guerickestraße der Buslinie 101 in Richtung Moabit ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Der Holocaust ist nicht bewiesen". Dies Behauptung verharmlost den Nationalsozialismus.
    Quelle: Register CW
  • 28. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete. Auf der anderen Straßenseite versammelten sich Aktivist_innen von Uffmucken sowie Anwohner_innen der Unterkunft um gemeinsam gegen Rassismus zu demonstrieren.
    Quelle: Uffmucken
  • 28. April 2016
    Nach eigenen Angaben steckte die NPD Neukölln im westlichen Bereich von Gropiusstadt, zwischen U-Bahnhof Zwickauer Damm und U-Bahnhof Wutzkyallee, Flyer in die dortigen Briefkästen. Auf den Flyern prangte der Slogan "Asylbetrug macht uns arm".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. April 2016
    Am 28. April 2016 klebten sieben Aufkleber der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg und solche mit der Aufschrift „Wie viele ist zu viele“ und „Wir wollen das gar nicht schaffen“ im Bereich der Schlüterstraße, Ecke Kurfürstendamm bis hin zum Olivaer Platz. Sie wurden entfernt. Die Aufkleber mit den Slogans richteten sich in rassistischer Weise gegen Geflüchtete Menschen in der Anlehnung an die Das-Boot-ist-voll-Metapher der 1990er Jahre.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. April 2016
    Zwei Aufkleber des extrem rechten Internetportals "PI-News" wurden in Berlin-Zehlendorf gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte in Marzahn-Nord und Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. April 2016
    Eine Frau saß im Nachtbus in der Nähe des S-Bhf. Köpenick. Auf ihrem Nebensitz lag ihr Beutel mit einem antirassistischen Aufdruck. Kurze Zeit später stiegen drei Männer in den Bus, wegen ihrer Kleidung klar als Neonazis zu erkennen. Die Neonazis bepöbelten die Frau und stießen mehrmals mit dem Fuß gegen ihren Sitz. Als die Frau aussteigen wollte, wurde ihr nur widerwillig Platz gemacht und letztendlich noch ans Bein getreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2016
    Laut eigenangaben der NPD verteilte diese Mobilisierungsflyer für ihre Kundgebungstour am 1.Mai.
    Quelle: Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick
  • 27. April 2016
    Am 27. April 2015 bedroht ein Mann aus rassistischer Motivation einen anderen Mann am U-Bahnhof Güntzelstraße in Wilmersdorf und würgt ihn mit einer Silberkette. Zeug*innen greifen ein und bringen den Angegriffenen aus der gefährlichen Situation.
    Quelle: ReachOut Berlin, Jusos CW
  • 26. April 2016
    Am Morgen werden in der Steglitzer Bergstraße und der Filandastraße mehrere Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. In der Bergstraße werden am Nachmittag weitere drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Nähe einer Unterkunft für Geflüchtete entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. April 2016
    In der Zehlendorfer Limonenstraße werden am Nachmittag zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Unser Land, unsere Grenzen, unsere Regeln" in den Farben Schwarz, Rot und Gold entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antife Recherche Südwest
  • 26. April 2016
    Am späten Nachmittag gegen 18:15 Uhr wurde im Ortsteil Pankow ein Mädchen (neun Jahre) von einem Mann rassistisch beleidigt und anschließend versuchte der Täter das Mädchen zu bespucken, was jedoch misslang. Der tatort war die Tiroler Straße Ecke Brixener Straße am Andreas-Hofer-Platz. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.04.2016
  • 26. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der NPD veranstaltete seine "Jahreshauptversammlung KV". Auf der Veranstaltung wurde der Vorstand des Kreisverbandes wieder gewählt, Andreas Käfer bleibt Vorsitzender.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 26. April 2016
    In ein antifaschistischen Sticker wurde ein Hakenkreuz geritzt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 26. April 2016
    Am 20, 23. und 26. April 2016 versandte ein Mann aus dem Landkreis Karlsruhe vier E-Mails mit antimuslimischen rassistischen Inhalt an den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft in Wilmersdorf. Diese waren an Politiker*innen gerichtet, erreichten aber einen großen Verteilerkreis. Dabei zitierte er unter anderem den neurechten Autor Felix Strüning.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 25. April 2016
    An einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber an einem Schild angebracht. Darauf steht "refugees not welcome".
    Quelle: Register Lichtenberg / Register ASH
  • 25. April 2016
    Dieter Dehm ist Mitglied des Bundestages in Berlin-Mitte für die Partei DIE LINKE. In der Vergangenheit machte der ehemalige Musikproduzent, SPD-Funktionär und Stasi-Zuträger (Decknamen: "DIETER" und "WILLY") u. a. dadurch von sich reden, dass er sich an den Montagsdemonstrationen der rechten Szene (Stichwort: "Querfront-Strategie") beteiligte. Diesbezüglich war er von der Öko-Politikerin Jutta Ditfurth wiederholt kritisiert worden. Nach der Anti-TTIP-Demonstration in Hannover am 23. April 2016 postete er auf seiner Facebook-Seite eine rhetorische, antisemitische Frage, mit der er sich gegenüber Ditfurth revanchierte: "Und ob die Mossad-Dickwurz wieder was von Nazi-Demo postet?"
    Quelle: BZ, 26. April 2016, S. 14
  • 25. April 2016
    Am 25. April führte BärGiDa ihren 69. "Abendspaziergang" durch. Mehr teilten die Veranstalter auf ihrer Webseite nicht mit.
    Quelle: http://baergida.net/veranstaltungen/abendspaziergaenge-von-baergida/2016-2/april/69-baergida/
  • 25. April 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde „Islam Raus“ geschmiert und ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ verklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2016
    Am Abend gegen 21:30 hr in der Tram M4 Richtung Hohenschönhausen, etwa zischen Antonplatz und Buschallee, kam es zu lesbenfeindliche Äußerungen. Zwei auf dem Heimweg sich befindende Frauen waren auf dem Heimweg. Sie saßen in einem 2er-Sitz-nebeneinander, hatten sich aneinander gekuschelt und hielten sich an den Händen. Die eine Partnerin hatte bei der anderen ihre Beine über die der anderen gelegt. Eine ältere Frau forderte sie unvermittelt auf, die Beine von einander zu nehmen und sich "ordentlich hinzusetzen, so wie alle anderen". Wütend sagte die ältere Frau, dass sich nicht wie in einem Bordell benehmen sollen und das die Tram doch keine Peepshow ist. Die beiden angesprochenen veruschten die ältere Frau zu beruhigen und wiesen sie darauf hin, dass sie noch voll bekleidet sind (inkl. Winterjacke). Diese ließ die beiden nicht ausreden und sagte ständig "Seien Sie still", "Setzen Sie sich ordnetlich hin" und "Gehen Sie!". Daraufhin wiesen die beiden Sitzenden die ältere Frau hin, dass sie niemanden schaden würden. Daraufhin erwiederte die ältere Dame: "Und was, wenn hier Kinder wären, die Sie sehen würden?!". Allmählich verstummte die ältere Frau und als die beiden Sitzenden Ausstiegen, wiesen die Frau daraufhin, dass es für Kinder nichts Schlimmes sei, wenn zwei Menschen einvernehmlich kuscheln. Sie wies dies zurück und sagte nur "Gehen Sie einfach, gehen Sie!".
    Quelle: Berliner Register
  • 25. April 2016
    Eine junge Frau wurde am Abend an der U-Bahnstation Cottbusser Platz von mehreren Neonazis angegangen. Einer der Neonazis pinkelte sie an.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2016
    Am S-Bahnhof Schöneberg wurde am 24.04.16 ein in englischer Sprache verfasster Zettel mit antimuslimischem Inhalt gefunden. Darauf wird ein Zusammenhang zwischen Muslima_en und Terrorismus hergestellt. Am Ende steht die Forderung "Stop Islam".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. April 2016
    In der Nacht von Samstag auf Sonntag betreten sechs Personen das Grundstück einer Unterkunft. Mit einem Steinwurf greifen sie ein Bewohnerzimmer an. Die Scheibe geht zu Bruch. Der Pflasterstein verfehlt nur knapp einen Bewohner, der unter dem Fenster schläft. Hätte er nicht gelegen, sondern auf dem Bett gesessen, hätte ihn der Stein voll getroffen. Mit Glück sind alle Bewohner des Zimmers unverletzt.

    Danach beleidigten die sechs Personen weitere Heimbewohner.
    Quelle: NU Glambecker Ring/ Polis*/ RBB Online
  • 24. April 2016
    In der Nacht zum Sonntag wurden in einem Wohnhaus in Alt-Treptow mehrere Briefkästen mit rassistischen Sprüchen beschmiert. Zuvor hatten die Briefkästen von den Besitzer_innen Aufkleber mit Slogans wie „Refugges Welcome“ oder „Keine Post von Nazis“. Diese Aufkleber wurden abgerissen oder so verändert, dass sie Sprüche mit rassistischen bzw. neonazistischem Gedankengut abbildeten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2016
    Zwei Dutzend Aufkleber die zu einer rechten Demonstration am 07.05. in Berlin aufrufen, fünf Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" und sechs Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse", die einen Adler zeigen, werden rund um den Harry-Bresslau-Park und Nebenstraßen der Hackerstr in Steglitz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. April 2016
    Neonazis der Lichtenberger NPD steckten in der Gegend um den S-Bahnhof Hohenschönhausen Flugblätter. Darin wurde für die neonazistische Partei geworben und zu Kundgebungen am 1. Mai 2016 aufgerufen, unter anderem am Prerower Platz.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. April 2016
    Am U-Bahnhof Schlossstraße werden 2 Aufkleber des Berlin Pegida-Ablegers "Bärgida" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Fennpfuhl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. April 2016
    Am S-Bhf. Niederschöneweide wurden sieben Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2016
    Ein Exemplar des NPD-Aufklebers "Asylflut stoppen" wurde im Ortsteil Rudow dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. April 2016
    In der Umgebung vom S-Bhf. Schöneweide sind mehrere Aufkleber der NPD sowie der extrem rechten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 22. April 2016
    An der S-Bahnlinie 47 zwischen Schöneweide und Oberspree klebt ein Aufkleber an einem Gas-Mast mit der Aufschrift „Gute Heimreise, keine Einreise“
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    An einem Straßenschild an der Hartriegelstraße wurde ein rassistischer Aufkleber von „Pro Deutschland“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    In der Edisonstraße wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „ Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    Am Bundesplatz in Wilmersdorf wurden am 22.04.16 Aufkleber der extrem rechten Partei "Bürgerbewegung Pro Deutschland" mit der Aufschrift "Heute lieben Linke Flüchtlinge. Früher haben sie sie erschießen lassen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. April 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet in Marzahn-Mitte einen Infostand. Mehrere Neonazis verteilen Propaganda an Passant_innen und sammelten Unterschriften für die Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. April 2016
    Am 22. April 2016 wurden in Berlin-Charlottenburg drei Aufkleber der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg entfernt.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 22. April 2016
    Am 22. April 2016 fanden sich am Wilmersdorfer Hohenzollernplatz vier Aufkleber von Pegida.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 22. April 2016
    In der U-3 wurde ein frisch geklebter Aufkleber von "Compact" mit dem Schriftzug "Ami go home" gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 22. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte am Brodowiner Ring in Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 21. April 2016
    Am 21. April wurden bundesweit mehrere Universitäten durch ein oder mehrere Hacker angegriffen: Plötzlich speiten die usurpierten Online-Druckern antisemitische Pamphlete aus. In Berlin war die Technische Universität (TU) in der "Straße des 17. Juni" betroffen. Hier wurden fünf Ausdrucke ferngesteuert erstellt. Weitere Vorfälle wurden von den Universitäten in Bonn, Bremen, Darmstadt (?), Erlangen-Nürnberg, Münster und Tübingen vermeldet. In Fall Tübingen hieß es, die Hacker säßen im Ausland, möglicherweise in den USA.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/hackerangriff-uni-drucker-spucken-antisemitische-pamphlete-aus/13486598.html
  • 21. April 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: albatros gGmbH
  • 21. April 2016
    Am Ernst-Ruska Ufer wurden rassistische Schmierereien entdeckt und entfernt. Unter anderem standen dort Slogans wie „Flüchtlinge vergasen“ oder „Burn Refugees“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2016
    Ein Busfahrer der Linie X83 wird in der Leonorenstraße am S-Bahnhof Lankwitz von zwei Fahrgästen (44 und 49 Jahre alt) rassistisch beleidigt und angegriffen. Nachdem die beiden Männer den Busfahrer rassistisch beleidigen, fordert er sie auf, den Bus zu verlassen. Die Männer greiffen ihn daraufhin an und schubsen ihn gegen die Frontscheibe. Sie beleidgen auch andere Fahrgäste und rufen zudem "Sieg Heil". Andere Fahrgäste greifen ein und alarmieren die Polizei. gegen die beiden Täter wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
    Quelle: Polizeipressemeldung vom 22.04.2016
  • 21. April 2016
    Gegen 1.15 Uhr wurde eine 33-jährige Frau in der Sonnenallee von zwei alkoholisierten Männern zunächst rassistisch beleidigt. Anschließend schubste einer der Männer die Frau in ein Gebüsch und tritt sie. Als ein Autofahrer das Geschehen scheinbar bemerkte und daraufhin hupte, flüchteten die alkoholisierten Täter. Die betroffene Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung
  • 21. April 2016
    Am Nachmittag fand an der Landsberger Allee eine antifaschistische Kundgebung am ersten befreiten Haus statt. Jährlich wird dort die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert und dem antifaschistischen Kampf der Roten Armee gedacht. Auch in diesem Jahr versuchten Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ die Gedenkkundgebung zu stören. Eine Gruppe von etwa 8 Personen versammelte sich zunächst am Brodowiner Ring. Von dort aus bewegten sie sich dann unter den Augen der Polizei direkt zur Kundgebung um dort die Teilnehmer der Kundgebung durch ihre Präsenz einzuschüchtern.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 21. April 2016
    Am S-Bahnhof Lichterfelde werden mit Kugelschreiber geschriebene Parolen entdeckt, die sich gegen Geflüchtete, gegen Linke und gegen die PKK richten. Befürwortet werden u.a. die AFD und die Grauen Wölfe.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen am Lindencenter in der Falkenberger Chaussee.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. April 2016
    Vor dem Einkaufscenter am S-Bahnhof Neukölln hielten sich gegen 14 Uhr zwei männliche Mitglieder der NPD auf. Sie sprachen vorbeigehende Passant*innen an, um für die NPD zu werben.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 21. April 2016
    Auf einem Umleitungsschild in Berlin Wannsee wurde ein Aufkleber entdeckt. Dieser zeigt ein Schwein, dass über einem brennenden Koran einen aufgespießten Mohamedaner dreht.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. April 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Bushaltestelle Kniprodestraße/ Storkower Straße eine Schmiererei auf den Sitzen gefunden mit dem Slogan "No Asylanten".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. April 2016
    Die Jusos, Jugendorganisation der SPD, in der Müllerstraße (Berlin-Wedding) bekamen Post von einem Unbekannten. Jemand schickte Ihnen ein Päckchen mit seinen gesammelten Erkenntnisse über die jüdische Bankiersfamilie Rothschild. Darin waren "eine Menge Verschwörungstheorien und antisemitische Ausfälle" enthalten, berichteten die Jungsozialisten.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 20. April 2016
    Gegen 23:45 Uhr wird in der Bergstr./Ecke Bismarckstr. in Steglitz ein junger Mann von vier anderen jungen Männern mit Rufen wie "Scheiße Zecke" durch die Straße gejagt. Die Person kann den Verfolgern entkommen. Die vier Verfolger klebten vorher Sticker der Identitären Bewegung in der Bergstraße.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Friedrichsfelde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. April 2016
    An der Haltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181 Richtung Britz wurde am 19.04.16 an einem Mülleimer der BSR ein Hakenkreuz entdeckt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. April 2016
    In der Fabeckstraße um die Freie Universiät herum werden 6 Aufkleber und zwei geklebte Handzettel der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. April 2016
    Am 19. April 2016 wurde am S-Bahnhof Pichelsberg ein Graffiti entdeckt mit dem Schriftzug "Rote Ratten raus". Außerdem fand sich dort ein Graffiti mit dem Schriftzug "Not welcome", was sich auf die nahe gelegene Geflüchtetenunterkunft bezieht.
    Quelle: Register CW
  • 19. April 2016
    Am 19. April 2016 wurde morgens ein Graffiti mit dem Logo der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg auf dem Boden vor dem Schillergymnasium in der Charlottenburger Schillerstraße entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 19. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. April 2016
    Auf die Kieztafel im Salvador-Allende Viertel wurde ein „Nein-zum-Heim“ Aufkleber angebracht und verdeckte damit das Salvador-Allende Haus
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. April 2016
    Eine junge Frau wird am S-Bahnhof Ostkreuz von einem Mann aus rassistischer Motivation heraus beleidigt.
    Quelle: Antirassistisches Register an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 18. April 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Kreuzstraße rechte Aufkleber entdeckt. Sie trugen die Slogan "Willkommensdiktatur" und "Kölle Allah - willkommen in Köln".
    Quelle: EAG
  • 18. April 2016
    Die "Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg" besuchte heute die "Antonio-Amadeu-Stiftung" in Berlin-Mitte unter klebte ein Flugblatt an die Eingangstür, in dem die Mitarbeiter der Stiftung als "Systemlinge und Opportunisten" beschimpft wurden. Sie hätten eine "antideutsche Grundhaltung" und dientem einem "totalitären Treiben" im Auftrag des Bundesjustizministers. Der verschrobene Text beinhaltete folgenden Zirkelschluss: "Ihre Bereitschaft auch außerhalb grundgesetzlicher Bestimmungen zu agieren, beweisen die Protagonisten dieser linksextremen NGO durch die Weigerung, sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu unterwerfen." Was für ein argumentativer Fauxpas!
    Quelle: Bürgermeldung
  • 18. April 2016
    In der Berliner Bank am Michael-Brückner Platz verklebte die extrem rechte Gruppierung „Identitäre Bewegung“ Aufkleber auf Werbeplakate die in der Bank hängen. Die Aufkleber wurden am Tag später durch die Bank entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2016
    Am Kiezbüro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurde ein Außenplakat abgerissen und gegen die Fensterscheibe gespuckt.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 18. April 2016
    Am 18. April versammelte sich BärGiDa zu ihrem 68. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 18. April 2016
    Am 18. April 2016 wurde eine Frau gegen 9.45 Uhr auf dem U-Bahnhof Kurfürstendamm in Charlottenburg von einem unbekannten Mann aus rassistischer Motivation angespuckt. Zeug*innen greifen nicht ein.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 18. April 2016
    An der Köpenicker Chaussee wurden auf Höhe des Kraftwerks Aufkleber der rechten Grupperierung „Die Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 18. April 2016
    Ein Schüler wird an der Schule am Schillerpark aufgrund seiner ethnischen Herkunft wiederholt von seinem Klassenlehrer beleidigt und als "Kameltreiber" betitelt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 18. April 2016
    Gegen 1.00 Uhr wird das Taxi eines 35-jähriger Taxifahrers, das vor dem Ostbahnhof steht, aus einer Gruppe heraus mit einem gefüllten Pappbecher beworfen. Als der Taxifahrer aussteigt, wird er auch beworfen und verletzt. Der 35-Jährige wird von einem 28-jährigen Mann rassistisch beleidigt.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/polizeireport-taxifahrer-f...
    Quelle: ReachOut
  • 18. April 2016
    Es wurden drei Aufkleber von Pro Deutschland mit dem Aufdruck "Halt! Asylbetrüger Raus!" in Berlin-Zehlendorf gefunden.

    Diese suggerieren, dass Flüchtlinge als "Asylbetrüger" zu sehen seien und sollen Flüchtlingsfeindlichkeit und Rassismus fördern.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 17. April 2016
    Eine Gruppe junger Geflüchteter und nicht-Geflüchteter wurde von Rassist_innen an der Straßenbahnhaltestelle Bahnhofstraße Ecke Lindenstraße beleidigt, bedroht und angegriffen. Auf einen 15-Jährigen wurde durch die Rassist_innen weiter eingeschlagen als er schon am Boden lag. Die Rassist_innen waren durch ihre Kleidung klar als Union-Fans zu identifizieren.
    Quelle: AG Flucht und Menschenrechte
  • 17. April 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Neukölln in unmittelbarer Umgebung einer geplanten Unterkunft für Geflüchtete in Britz Flugblätter mit dem Slogan "Asylflut stoppen - Das Boot ist voll".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 17. April 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Neukölln in Buckow Exemplare der parteieigenen Zeitung "Deutsche Stimme".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 17. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilt ihre Parteizeitung in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 17. April 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet am Helene-Weigel-Platz in Marzahn einen Infostand. Mehrere Neonazis verteilen Propaganda an Passant_innen und sammeln Unterschriften für die Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 17. April 2016
    Auf einem Altkleidercontainer im Wasgensteig werden Aufkleber entdeckt und entfernt, die folgende Aufschriften tragen: "Wir wollen das gar nicht schaffen!" (weiße Schrift auf blauem Grund), "Unser Land, unsere Regeln, unsere Grenzen" (in schwarz, rot, gelb), "Unser Land, unsere Regeln" (schwarzer Hintergrund, rot, gelbe Schrift). Diese Aufkleber beziehen sich auf den Satz von Angela Merkel, den sie zur Aufnahme Geflüchteter in Deutschland im Sommer 2015 gesagt hat ("Wir schaffen das!"). Außerdem unterstellen die Aufkleber, dass Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, Regeln nicht anerkennen würden. Welche Reglen gemeint sind, geht aus den Aufklebern nicht hervor.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. April 2016
    Am Wochenende des 16. und 17. Aprils 2016 wurden vor der Hildegard-Wegscheider-Oberschule in der Lassenstraße im Grunewald zwei Gedenktafeln entwendet, die an jüdische Schülerinnen erinnern, die zur Zeit des Nationalsozialismus der Schule verwiesen wurden.
    Quelle: RIAS Berlin, Polizeimeldung vom 20.04.2016 #1013, Jüdische Allgemeine 20.04.2016, Twitter @RBB24 00:14, 20.04.16
  • 17. April 2016
    Am 17. April 2016 waren an der Kantstraße, Ecke Schlüterstraße mehrere Sticker der Idenitären bewegung Berlin-Brandenburg sowie solche mit dem Slogan "Unser Land, unsere Werte - wehrt euch" verklebt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. April 2016
    Über den Tag verteilt wurde im Ortsteil Karow zwei Männer mit Pullover der rechten Modemarke "Thor Steinar" gesehen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. April 2016
    Am 16. April wurden ca. 10 Sticker der "Identitären Bewegung" im Bereich der S-Bahnstation Bornholmer Straße entdeckt. Die Aufkleber waren in ca. 3 Meter Höhe angeklebt und ließen sich nur mit Mühe entfernen. Gleichzeitig waren Sticker der Willkommensgruppen mit dem Schriftzug "Refugees Welcome" zerkratzt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 16. April 2016
    Laut Eigenangaben der NPD verteilte diese rassistische Flyer in Bohnsdorf.
    Quelle: Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick
  • 16. April 2016
    Im Harry-Breslau-Park und der Umgebung werden Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse", Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" und Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. April 2016
    Im Stadtpark Steglitz, nahe der Brücke über den Ententeichen werden drei Aufkleber mit einer antisemitischen Karrikatur und der Aufschrift "Please send the money" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. April 2016
    In Lichtenberg wurden rechte und mehrere rassistische Schmierereien entdeckt. Die Schriftzüge wurden zwischen Stefan-Heym-Platz und Rathauspark, an der Frankfurter Allee und in der Rathausstraße angebracht, darunter "antifa fuck Off" und Parolen die sich gegen politisch Andersdenkende weden. Die Schriftzüge wurden durch aufmerksame Personen entfernt.
    Quelle: Anwohner_in
  • 16. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen in Falkenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. April 2016
    An einer Unterkunft für Geflüchtete in der Ruschestraße wurde "refugees are not welcome" geschmiert. Die rassistische Parole wurde entfernt.
    Quelle: Anwohner_in
  • 15. April 2016
    Auf dem Parkdeck von Kaufland in der Friedrichshagener Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 15. April 2016
    An einer Haltestelle im Wasgensteig werden zwei Aufkleber der NPD und der sogenannten extrem rechten Partei Bürgerbewegung Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. April 2016
    Gegen 2.00 Uhr wird eine Person am Halleschen Ufer von einer Gruppe von 4-5 Männern transphob beleidigt und geschlagen. Als ein Zeuge eingreift, fliehen die Täter unerkannt.
    Quelle: ReachOut
  • 15. April 2016
    In Rudow wurden 15 Aufkleber, die größtenteils von der NPD und den Identitären stammten, dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 15. April 2016
    Der Kiezgarten Fischerstraße erhielt an seine Mailadresse eine Nachricht, in der Flüchtlinge als "Armutszuwanderer, Asylbetrüger, Deserteure und Terroristen" bezeichnet werden. Als Absender gibt sich ein „AH-Magazin Aktion Für die deutsche Volksgemeinschaft“ zu erkennen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelten sich 14 Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete. Dabei zeigte ein Anwesender Neonazi einem Journalisten ein Hakenkreuz-Tattoo. Gegen die rechte Kundgebung organisierte Uffmucken eine Gegenveranstaltung mit ca. 70 Teilnehmenden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. April 2016
    In der Ebersstraße in Schöneberg wurde am 14.04.16 an einer Hauswand eine antiziganistische Parole entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in der Gegend um die Louis-Lewin-Straße. Daran beteiligt sich auch ein Mitglied des Kreisverbandes Lichtenberg.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 14. April 2016
    Ein Kreuzberger Projekt meldete sich heute beim Berliner Register, da es ebenfalls eine rassistische E-Mail von Thor Hammer und dem AH – Magazin bekommen hat. Diese E-Mail ist identisch mit jener die bereits im März an Friedrichshain hilft versendet wurde. Darin wird die Flucht vieler Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen als gezielte Waffe zur Zerstörung des „deutschen Volkes und der abendländischen Kultur“ bezeichnet. Geflüchtete werden als Betrüger und Schmarotzer beleidigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. April 2016
    Am 14. April 2016 verabschiedete die Partei Alternative für Deutschland in Charlottenburg-Wilmersdorf ihr Bezirkswahlprogramm für die Berlinwahlen 2016. In dem Programm werden Ordungsmaßnahmen für Orte gefordert, an denen sich viele Menschen mit Migrationsgeschichte aufhalten. Insbesondere geht es dabei um den Preußenpark und den Volkspark Wilmersdorf. Beim Volkspark wird dies damit begründet, dass sich in der Nähe Lageunterkünfte für Geflüchtete befänden. Dies wird im Stile des kulturalistischen Rassismus' begründet. Ferner wird die Geflüchtetenpolitik der Bundesregierung als "Rechtsbruch" diffamiert, die Nutzung von Turnhallen als Notunterkünfte als "Beihilfe" des Bezirksamt. Damit werden Geflüchtetenpolitik sowie humanitäre Maßnahmen in den Kontext von Straftaten gestellt. Ferner vertritt der AfD-Bezirksverband eine Ideologie der Ungleichheit, was in der Ablehnung des BVV-Ausschusses für Gender Mainstreaming oder die Ablehnung von Unisextoiletten betrifft. Es soll im Wahlkampf verteilt werden.
    Quelle: Register CW
  • 14. April 2016
    Drei Mitglieder des Kreisverbandes der AfD Marzahn-Hellersdorf sammelten an der Havemannstrasse Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 13. April 2016
    An einer Litfasssäule Landsberger Allee/Allee der Kosmonauten tauchen mehrere Aufkleber für die rechtsextreme Großdemonstration "Merkel muss weg" geplant anfang Mai in Berlin Mitte.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 13. April 2016
    in mehreren Briefkästen im Nordkiez steckten rassistische Flyer der NPD. Auf der Vorderseite findet sich unter der Überschrift "Asylbetrug macht uns arm" u. a. der Aufruf "Unterstützt die Proteste. Auf die Straße!"
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. April 2016
    Am 13. April 2016 war in Westend am Messedamm, Höhe Jafféstraße an die AVUS-Tribüne gesprüht: "Merkel muß weg". Dies ist eine Parole, die von der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg zurzeit verbreitet wird und sich über eine gewöhnliche oppositionelle Haltung hinausgehend gegen die Aufnahme Geflüchteter in Deutschland richtet.
    Quelle: Register CW
  • 13. April 2016
    Vor einer Kneipe am S-Bahnhof Sonnenallee sprachen mehrere Männer zwei Frauen an und verwickelten sie in ein Gespräch über Geflüchtete. Dabei äußerten die Männer sich rassistisch über Geflüchtete und beleidigten diese pauschalisierend. Einer der Männer, der sich besonders aggressiv artikulierte, behauptete in einem Sicherheitsunternehmen zu arbeiten und in Geflüchtetenunterkünften eingesetzt zu werden. Die beiden Frauen wurden, nachdem sie die gehörten rassistischen Aussagen kritisierten, von der Männergruppe ebenfalls beleidigt.
    Quelle: Antirassistisches Register der Alice Salomon Hochschule
  • 13. April 2016
    An der U-Bahnstation Kaulsdorf-Nord sammelte die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ Unterschriften für die anstehenden Berliner Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 13. April 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf veranstaltet eine sogenannte Klausurtagung anlässlich der anstehenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die BVV im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 13. April 2016
    Im Wiesenweg werden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Islamists not welcome" im Stil der "Refugees Welcome" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber suggeriert, dass unter den Menschen, die Schutz in Deutschland suchen, eine erhebliche Anzahl Islamist_innen sei.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. April 2016
    In der Lückstraße werden nahe dem Nöldnerplatz mehrere neonazistische Aufkleber gefunden. Auf den Aufkleber wird dem Nationalsozialisten Rudolf Hess gedacht.
    Quelle: Anwohner_in
  • 13. April 2016
    Nahe des Rathauses wurde ein Aufkleber von Pro Deutschland entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 12. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelten sich 15 Neonazis und Rassist_innen für eine kurze Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2016
    Auf dem Kaisersteg wurden 4 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2016
    Ein Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse" auf dem der Kopf eines Adlers abgebildet ist, hing in der Schlossstraße an einem Wegweiserschild vor einem Einkaufszentrum.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. April 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den Briefkästen eine Zeitung von der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" entdeckt.
    Quelle: Die Linke. Pankow
  • 12. April 2016
    Im Bahnhof der S-Bahn-Station Sonnenallee rief eine Frau mit schriller Stimme rassistische Beschimpfungen. Unter anderem schrie sie "Die Ausländer sind an allem schuld" und "Scheiß Ausländer".
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 12. April 2016
    Die NPD Neukölln teilte auf ihrer Facebookseite ein von der parteieigenen Zeitschrift "Deutsche Stimme" produziertes Video zum Islam. In dem Video, das zu einem Großteil in Neukölln gedreht wurde und sich mit "Islamisierung als besondere Gefahr" beschäftigt, unternehmen die Mitglieder des NPD-Parteivorstands Frank Franz und Ronny Zasowk einen "Spaziergang durch Berlin". Stationen des Videos sind die Neuköllner Al-Nur Moschee, die Sonnenallee, die DITIP Sehitlik Moschee am Columbiadamm und die türkische Botschaft am Tiergarten. Laut Franz gehöre der Islam weder zu Deutschland noch zu Europa und sei mit deutschen Werten und Traditionen unvereinbar. Über die Sonnenallee behauptet Zasowk: „An kaum einem anderen Ort in Berlin wird die Herausbildung islamischer Parallelgesellschaften so deutlich wie in der Neuköllner Sonnenallee. Hier erleben wir Überfremdung in geballter Form. Für Einheimische, gerade für deutsche Frauen, werden diese Straßenzüge immer mehr zur No-Go-Area. Deutsches ist hier kaum noch erkennbar.“ Weiterhin wird u. a. ein Minarettverbot gefordert, die Beibehaltung der Visumspflicht für türkische Staatsbürger*innen, ein sofortiger Stopp "illegaler Einwanderung" und die "konsequente Abschiebung potentieller Terroristen".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 12. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen an der Märkischen Allee, in Springfuhl und an der Allee der Kosmonauten
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle Stendaler Straße / Zossener Straße wurden neonazistische Parolen gesprüht. Mit schwarzer Sprühfarbe wurde an die Haltestelle „Anti Antifa Wir finden Euch Antifaschisten“ und „Wir finden euch Antifa Fotzen“ gemalt. Auch an deren Orten im Bezirk wurden zeitgleich Drohungen gegen antifaschistische Menschen angebracht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle „Betriebshof Marzahn“ mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt. Mit schwarzer Sprühfarbe wurde an eine Glasscheibe der Haltestelle „Wir finden EUCH Antifa“ und andere Drohungen gegen politische Gegner_innen der Neonazis gemalt. Auch per Handschrift beschriebene Aufkleber mit „Antifa Hurensöhne“, „Fuck Antifa“„ob ost ob West nieder mit der Roten Pest“ und „wir kriegen euch scheiss Antifa“. Auch eine Sitzbank wurde mit Filzstift beschmiert. Rund um die Haltetstelle herum waren diverse rechte Aufkleber von „Pro Deutschland“, der NPD und mit „Nein zum Heim“ gefunden. An eine Informationstafel war außerdem mit blauer Sprühfarbe „HEIL HITLER“ gesprüht wurden.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    Auf einem Gehweg nahe der Besarinbrücke wurden auf dem Boden Tags hinterlassen. Die zeitnahe Anbringung lässt auf Neonazis schließen, die gesprühten Kürzel „AA“ stehen für „Anti Antifa“, eine Bezeichnung für die gezielte Bedrohung von politischen Gegner_innen der Neonazis.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    Gegen 23.00 Uhr kam es in der Innenstadt zu einer fremdenfeindlichen Vorfall: Als drei Männer auf dem Weg von der S-Bahnstation Hackescher Markt zum Monbijoupark gingen, wurden sie von drei anderen Männern fremdenfeindlich angepöbelt. Gleichzeitig sollen die Männer „Heil Hitler“ gerufen haben. Als einer der Angegriffenen die Angreifer zur Rede stellte wollte, versuchten diese ihn zu schlagen, jedoch konnte er den Fausthieben ausweichen und einen der Angreifer per Fußtritt "außer Gefecht setzen", wie es im Polizeibericht heißt. Daraufhin hat ihn ein weiterer Angreifer mit einem Messer bedroht. Auch diesen zweiten Angreifer konnte er ausschalten, in dem er ihm einen Fausthieb versetzte, so dass der Angreifer zu Boden ging. Daraufhin ergriff der Angegriffene die Flucht und alarmierte die Polizei, die jedoch keinen der Angreifer ausfindig machen konnte. Der Verteidiger hat sich bei seinem Fausthieb selbst leicht verletzt und musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.467203.php
  • 11. April 2016
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle Hanielweg des M77 Richtung U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden am 11.04.16 gegen 15.30 Uhr mehrere antimuslimische Schmierereien ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. April 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden mehrere NPD-Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Das Boot ist voll" entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 11. April 2016
    Am 11. April veranstaltete BärGiDa ihren 67. Abendspaziergang, der diesmal vom Hauptbahnhof zum LAGeSo in der Turmstraße (Moabit) führte. Die Redner schlugen vor, die Partei "Patrioten" zum Dachverband für rechte Spittergruppen aufzubauen, um gemeinsam die 5-Prozent-Hürde bei Parlamentswahlen zu überspringen. Außerdem forderten sie den Rücktritt des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, weil dieser die Präsenz von Dschihadisten unter den Flüchtlingen monatelang verharmlost hatte.
    Quelle: http://baergida.net/veranstaltungen/abendspaziergaenge-von-baergida/2016-2/april/67-baergida/
  • 11. April 2016
    Am 11. April 2016 wurde eine 17-jährige Frau auf dem Hardenbergplatz in Charlottenburg von zwei Männern und einer Frau rassistisch beleidigt. Einer der Männer trat sie gegen die Hüfte und verletzte sie.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 12.04.2016 #0942, B.Z. 12.04.16, Berliner Morgenpost 13.04.16
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle am U-Bahnhof Hellersdorf wurden neonazistische Aufkleber der NPD („Asylflut stoppen“, „Das Boot ist voll“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. April 2016
    Im Stadtteilpark Hellersdorf werden neonazistische Parolen auf einen Gehweg gesprüht. Mit weißer Sprühfarbe werden zwei so genannte "SS"-Runen gesprüht.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 11. April 2016
    Im Hünensteig wird ein Aufkleber mit einer knieenden antisemtischen Karrikatur entdeckt und entfernt auf dem "Please sent the money" steht.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. April 2016
    In Zehlendorf wurde ein islamfeindlicher Aufkleber gefunden des extrem rechten Internetportals "pi-news", der sich gegen den Islam und Allah richtet entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 10. April 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde am Nachmittag ein Plakat der Neuen Rechten Organisation "Identitäre Bewegung" an einem Baugerüst in der Hans-Eisler-Straße Ecke Thomas-Mann-Straße entdeckt. Als Slogan trug es den Spruch "Wach auf! Europa". Darüberhinaus wurde auf der Thomas-Mann-Straße der Slogan "Identitäre Bewegung" auf den Straßenbelag gesprüht.
    Quelle: Gangway e.V., EAG, [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. April 2016
    Die NPD Neukölln verteilte nach eigenen Angaben Flyer auf dem "Britzer Baumblütenfest" des Gutsparks Britz und steckte anschließend noch Flyer in Briefkästen entlang der Parchimer Allee.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 10. April 2016
    Im Ortsteil Weißensee sammelte die NPD am Nachmittag an einem Infostand für ihren Wahlantritt zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen Unterschriften.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Alt-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. April 2016
    Am 9. oder 10. April 2016 sprühte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg ihr Logo und die Slogans "Stoppt den großen Austausch" und "Merkel muss weg" auf den Campus der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni vor dem Allgemeinen Studierendaustausch, der Mensa und dem Studierendencafé Planwirtschaft sowie in Toilettenräume der Universität. Weitere Graffitis fanden sich in der Fasanenstraße, Ecke Hertzallee und vor einem Studierendenwohnheim in der Umgebung sowie vor dem Schillergymnasium. Sie verteilten außerdem Flyer und verklebten Plakate. Sie verbreiteten dabei die verschörungsideologische Behauptung des "großen Austauschs". Sie gehen dabei davon aus, es bestünde ein gesteuerter Plan zum Austausch der deutschen Bevölkerung durch die Integration von menschen muslimischen Glaubens. Die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg zählt zur Neuen Rechten und vertritt extrem rechte und antimuslimisch rassitische Positionen.
    Quelle: AStA TU
  • 9. April 2016
    Im Harry-Bresslau-Park und in der Hackerstraße werden mehrere Aufkleber mit rechten Inhalten entdeckt. Zwei Motive bewerben einen Online-Versands (phalanx-europa.com), der der "Identitären Bewegung" Nahe steht. Auf einem der Sticker sind vier Köpfe von extrem rechten oder rechtspopulistischen Politiker_innen abgebildet, u.a. Björn Höcke oder Viktor Orban. Darüber steht "Join the patriotic". Auf dem zweiten Aufkleber des rechten Online-Shops steht "Grenzen dicht".

    Auf einem weiteren Aufkleber ist der Kopf eines Adlers zu sehen und die Worte "Einigkeit Recht Freiheit". Bei diesem Aufkleber handelt es sich um Werbung für eine Zeitschrift der Neuen Rechten, die "Blaue Narzisse".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. April 2016
    An der Stendaler Straße veranstaltete der Kreisverband der NPD einen Infostand vorm Marktcenter. Die 6 Neonazis, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Käfer, sammelten Unterschriften für die anstehenden Wahlen im September 2016 und verteilten Propagandamaterialien.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 9. April 2016
    Die NPD sammelt im Rahmen eines Info-Tisches in Adlershof Unterschriften für ihre Zulassung zu den Wahlen im September. Anwesend waren 3-4 Neonazis.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2016
    In Baumschulenweg klang aus einer Wohnung so laut Musik des neonazistischen Liedermachers Frank Rennicke, dass mehrere Passant_innen sich davon gestört fühlten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2016
    Am 9. April wurde ein Sticker der "Autonomen Nationalisten" in der Bellermannstraße zwischen Grüntaler und Euler Straße entdeckt. Die Urheber hatten sich alle Mühe gegeben: Der Sticker prangte an einer Regenrinne in etwa drei Meter Höhe.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 9. April 2016
    Fünf Neonazis der NPD vom Kreisverband Lichtenberg sammeln vor einem Einkaufszentrum in der Ribnitzer Straße Unterschriften für die Berliner Wahlen im September 2016. Darunter befindet sich Manuela Tönhardt, Abgeordnete in der BVV Lichtenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. April 2016
    Unmittelbar vor dem Eingang einer Notunterkunft in Friedrichshagen wurde eine Flüssigkeit ausgekippt, die einen schrecklichen Geruch erzeugt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2016
    In Niederschöneweide wurden vier extrem rechte Aufkleber unter anderem von PI-News sowie der Partei „Pro Deutschland“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2016
    Am 9. April 2016 veranstaltete der Bezirksverband der Alternative für Deutschland drei Infostände in Charlottenburg, u.a. am Kurfürstendamm. Sie warb an den Ständen für Unterstützung um mit ihrem Bezirkswahlprogramm anzutreten, dass Bezüge zu Argumentationen des kulturalistischen Rassismus aufweist. Teile des AfD-Bezirksverbands stehen der Neuen Rechten nahe.
    Quelle: Register CW
  • 9. April 2016
    Mitglieder des Kreisverbandes der AfD Marzahn-Hellersdorf sammelten an der Marzahner Promenade Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 9. April 2016
    In der Umgebung vom S-Bhf. Schöneweide sind mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 8. April 2016
    Auf einem Stoppschild auf dem Parkplatz des Reichelt in Alt-Rudow 72 wurde gut sichtbar ein NPD-Sticker verklebt. Er trägt den Aufdruck: "Asylbetrüger? - Nein Danke! Wir sind nicht das Sozialamt der Welt". Nur wenig weiter, Alt-Rudow/ Ecke Groß-Ziethener Chaussee wurde ein weiterer NPD-Sticker mit dem Slogan "Asylflut stoppen" an einem Laternenpfahl befestigt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. April 2016
    In der Steglitzer Albrechtstraße wurden zwei antisemtische Aufkleber mit der Aufschrift "please send the money" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. April 2016
    In der U-Bahnlinie U5 pöbelt eine Frau einen Mann rassistisch an. Dieser erwidert selbstbewusst, dass die Frau still seien sollte. Die Rassistin belässt es dabei noch einmal zu ihrer Begleiterin sich über den Mann zu beschweren und verlässt dann die Bahn. Keiner der zahlreichen anderen Fahrgäste mischte sich ein, obwohl der Konflikt nicht zu überhören war.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. April 2016
    Ein Briefkasten am U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz wird wiederholt mit Edding mit dem Spruch "Islam raus" beschmiert.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 8. April 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden zwei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2016
    Auf dem Kaisersteg und Umgebung wurden 8 Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt. Fünf davon waren JN, drei NPD.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. April 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde im Schlosspark auf einer Parkbank mittig im Park ein eingeriztes Hakenkreuz (6-7cm) und eine doppel Sieg Rune entdeckt und durchgestrichen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. April 2016
    Mehrere Parkbänke an der Flaniermeile entlang der Rummelsburgerbucht wurden mit rassistischen Parolen beschmiert. Dort war unter anderem zu lesen „ISLAM MUSS RAUS BANDITEN“ (sic) und andere rassistische Aussagen.
    Quelle: Anwohner_in
  • 7. April 2016
    Gegen Mittag (ca. 13:00) wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Nähe des U-Bahnhofes Senefelder Platz mit einem Pullover der rechten Modemarke "Thor Steinar" gesehen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. April 2016
    Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden mit Kugelschreiber an eine Wand an der Plakate hängen, verschiedene Parolen geschrieben, die sich gegen die Flüchtlingspolitik, gegen Angela Merkel und "Linke" richten. Neben Sätzen wie "Märkel ist ganz allein in Europa - nur die Scheiß Deutschen wollen Flüchtlinge" steht dort auch, dass Flühtlinge "nach Hause" zurückkehren sollen, "Linke" werden beleidigt und es steht dort "AFD".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. April 2016
    Am 7. April 2016 stieß ein 55-jähriger Mitarbeiter des Ordnungsamts einen 40-jährigen Mann in der Uhlandstraße in Wilmersdorf mit Ellbogen und Schulter in einem Handgemenge und beleidigte ihn rassistisch.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei vom 08.04.16 #0917
  • 7. April 2016
    im Laufe des späten Nachmittags oder während des Abends wurde der Campus Rütli mit zwei, mehreren Metern großen, rassistischen Parolen beschmiert: "Das war mal eine deutsche Schule, Moslems raus" und "Deutsche wehrt euch".

    Direkt nach dem Auffinden der Schmierereien am Freitagmorgen erstattete die auf dem Gelände befindliche Schule Anzeige und lies die rassistischen Schriftzüge übermalen.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 7. April 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Verteilaktion von Flyern im Nordkiez durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 7. April 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz wird eine Mann am Bahngleis rassistisch beleidigt und bedroht. Er wurde unvermittelt von einem anderen Mann beleidigt, dabei fielen Äußerungen wie „Geh zurück in dein Land“. Der Rassist ging so weit dem Mann Gewalt anzudrohen und deutete Schläge an. Als sich der Betroffene entfernte rief er ihm „Deutschland den Deutschen!“ hinterher.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 7. April 2016
    Am Alice-Salomon-Platz zeigen fünf Neonazis am Donnerstag Nachmittag gegen 16:00 Uhr gemeinsam den Hitlergruß in Richtung des Haupteingangs der Alice Salomon Hochschule. Ihr Verhalten ist als klare Drohung gegen die Angehörigen der Hochschule zu verstehen. Die Hochschule und ihre Angehörigen sind bereits in Vergangenheit mehrfach Ziel von Angriffen, Bedrohungen und Sachbeschädigungen geworden durch die lokale Neonaziszene.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 7. April 2016
    Hakenkreuzschmierereien und andere NS- bzw. neonazistische Symbole wie "SS" oder "88" werden an einem Stromhäuschen entdeckt.
    Quelle: Ordnungsamt
  • 6. April 2016
    Am Morgen gegen 08:00 Uhr beleidigte ein Mann (53 Jahre), der alkoholisiert war, im Ortsteil Niederschönhausen eine Frau rassistisch und tätigte rechtsextreme Äußerungen. Der Vorfall ereignete sich an der Tramhaltestelle Schillerstraße Ecke Waldemarstraße. Der Täter pöbelte die Frau an und laut Polizei war die Bezeichnung "Kopftuchtussi" noch das nettes, was dieser gesagt hatte. Nachdem er weitere Äußerungen tätigte, zeigte er anschließend den "Hitler Gruß". Der Täter flüchtete erst, die von der Frau alamierte Polizei könnte den Täter festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 06.04.2016, Der Tagesspiegel vom 07.04.2016
  • 6. April 2016
    Eine Abgeordnete der Partei SPD sowie die Kreisgeschäftstelle der Linken bekamen eine Postkarte der neonazistischen Partei „Der III. Weg“. Die Postkarte wurde an diverse Personen und Vereine in Berlin und Brandenburg versendet, die von den Neonazis angefeindet werden auf Grund ihrer politischen Haltung. Die Partei „Der III. Weg“ fordert die Empfänger*innen auf Deutschland zu verlassen und wirft ihnen die Unterstützung einer „volksfeindlichen Politik“ vor.
    Quelle: Anlaufstelle Kiezbüro Becker MdA; Anlaufstelle Bezirksgeschäftstelle Die Linke
  • 6. April 2016
    Es wurden fünf Aufkleber mit einer antisemitischen Karrikatur und mit der Aufschrift "Please send money" in der Bismarckstraße an Pollern und Laternen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. April 2016
    Am Schäfersee wird ein 47-jähriger Mann gegen 18.00 Uhr von zwei jüngeren Männern beleidigt und bedrängt, da er "Frauenkleider" trage. Nachdem eine Passantin die Situation deeskalierte und die beiden Angreifer sich entfernten, schlägt ihm plötzlich ein dritter Angreifer mit der Faust ins Gesicht, wodurch der Mann schwere Gesichtsverletzungen erleidet.
    Quelle: Tagesspiegel 7.4.2016
  • 6. April 2016
    Die Berliner Polizei führte Hausdurchsuchungen durch gegen Personen die sich im Internet rassistisch, antisemitisch oder anders volksverhetzend geäußert hatte. Von den zehn durchsuchten Durchsuchungen fanden zwei im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt. Auf der neonazistischen „Nein zum Heim“ Facebookseite werden die Durchsuchungen im Nachgang als Eingriff in die Meinungsfreiheit thematisiert.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 6. April 2016
    Ein schwarzer Mann wurde am 6. April am Bahnhof Gesundbrunnen von der Polizei einer Personenkontrolle unterzogen. Während weiße Menschen lediglich ihre Papiere vorzeigen mussten, sollte er sich auf dem Bahnsteig ausziehen und um durchsucht zu werden. Seine Bitte, die Durchsuchung in einem ungestörten diskret Bereich durchzuführen, lehnte die Polizei ab. Der Betroffene schilderte, dass er wie ein Krimineller behandelt wurde und von anderen PassantInnen auch so betrachtet wurde.
    Quelle: Place4Refugee
  • 6. April 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde“Ausländer raus“ geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. April 2016
    Am frühen Abend des 6. April 2016 wurde einer jüdischen Studentin bei der Platzsuche in der S-Bahnlinie 5 in Westend (Pichelsberg) von zwei jungen Frauen der Sitzplatz verweigert, nachdem sie einen Davidstern an ihrer Halskette bemerkt hatten. Eine der beiden Frauen stellte ihre Handtasche demonstrativ auf dem freien Platz neben sich, als die Betroffene im Begriff war sich dort hinzusetzen. Die Zweite lachte und klatschte sich daraufhin jauchzend auf den Oberschenkel, wurde dann wieder ernst und tat es ihrer Freundin gleich. Erschrocken von diesem Verhalten lief die Betroffene an das andere Ende des Waggons. Die beiden Täterinnen beobachteten sie dabei und kommentierten ihr Weggehen mit Häme. In unmittelbarer Nähe sitzende Fahrgäste ignorierten das Geschehen, schauten auf den Boden oder aus dem Fenster.
    Quelle: RIAS Berlin #77
  • 6. April 2016
    Am 06.04.2016 führte die Berliner Polizei Hausdurchsuchungen durch bei Personen, die sich im Internet rassistisch, antisemitisch oder anders volksverhetzend geäußert hatten.

    Die Beamten durchsuchten 10 Wohnungen, u.a. auch in Tempelhof.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 6. April 2016
    Der Kreisverband der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hielt eine nicht-öffentliche Veranstaltung ab. Thema war unter anderem die Agitation von russisch-sprachigen Bürger_innen aus dem Bezirk für die kommenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 5. April 2016
    Auf der Straße Unter den Eichen, ungefähr auf Höhe der Fabeckstraße und in der Fabeckstraße werden 8 Aufkleber der "Identitären Bewegung" auf denen Angela Merkel mit Kopftuch abgebildet ist und ein Aufkleber des rechten Internetportals PI-News entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. April 2016
    In der Altstadt Köpenick wurde ein nationalistischer Aufkleber der neonazistischen Homepage „fsn-tv.de“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. April 2016
    In der Hauptstraße in Schöneberg auf dem Parkplatz eines Supermarktes wurde am 05.04.16 ein romafeindlicher Schriftzug endeckt. Der Schriftzug wurde inzwischen entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. April 2016
    Am Nöldnerplatz werden in der Lückstraße mehrere neonazistische Aufkleber gefunden und entfernt. Die Aufkleber werben für das nationalsozialistische Gedenken an Rudolf Heß. Außerdem werden rassistische Aufkleber mit „Heim zum Heim“ gefunden.
    Quelle: Anwohner_in
  • 5. April 2016
    In der Alice Salomon Hochschule wird ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und daraufhin entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Registe ASH
  • 4. April 2016
    Im Ortsteil Alt-Pankow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Nationaler Freiheitskampf" (widerstand.info), "Refugees not welcome", "Die BRD vernichtet meine Zukunft" (FN SA) oder "Asylbetrüger abschieben" (Pro Deutschland).
    Quelle: www.hassvernichtet.de, Berliner Register
  • 4. April 2016
    Mehrere soziale Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf sowie eine Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ bekamen eine Postkarte der neonazistischen Partei „III.Weg". Die Postkarte wurde an diverse Personen und Vereine in Berlin und Brandenburg versendet die von den Neonazis angefeindet werden auf Grund ihrer antirassistischen Positionierung. Die Partei „Die Rechte“ fordert die Empfänger_innen auf Deutschland zu verlassen und ihnen die Unterstützung einer „volksfeindliche Politik“ vorgeworfen. Unter den Einrichtungen im Bezirk waren ein alternativer Jugendtreff und ein Verein der sich für Geflüchtete einsetzt.
    Quelle: Neues Deutschland vom 6.4.16 / Register ASH
  • 4. April 2016
    Am 4.4. traf sich BärGiDa zu ihrem 66. "Abendspaziergang". Nach einer Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof fuhr die - nach Angaben des Veranstalters - 120 Teilnehmer mit dem ÖfNV zum Alexanderplatz. Von dort marschierte man zurück zum Gendarmenmarkt.
    Quelle: Register Mitte
  • 4. April 2016
    Am Montag, den 4. April, wurden in der Grunerstraße in Mitte ungefähr ein Dutzend Aufkleber mit Aufschriften wie „Willkommensdiktatur“ oder „Unser Land, unsere Grenzen, unsere Regeln“ gefunden und entfernt. Einige Stunden zuvor war der 66. BärGiDa-"Abendspaziergang" durch die Grunerstraße durchmarschiert.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. April 2016
    Das Büro der Partei „Die Linke“ erhielt von der neonazistischen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ eine Postkarte mit der sowohl rassistische Vorurteile geschürt werden als auch die sogenannten „Unterstützer der volksfeindlichen Politik der Bundesregierung [...]“ zur Ausreise in „Nahen Osten und Afrika“ gebeten werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2016
    In einer Geflüchtetenunterkunft werden große Hakenkreuzschmierereien auf Duschcontainern entdeckt.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 3. April 2016
    Neonazis feiern im Internet erfolgte Angriffe auf Gegendemonstranten beim Aufmarsch in Hellersdorf und Marzahn am 2. April. Auf Facebook postet die Neonaziseite „NKA Nationales Kollektiv Anhalt“ ein Foto eines verletzten Gegendemonstranten und kommentiert mit „war geil :-)“. Andere Neonazis kommentieren darunter „NKA Justiz“ und „Auf jeden Fall alles oder nichts“.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 3. April 2016
    In der Grunewaldstraße wurde ein Aufkleber entdeckt auf dem ein Strichmännchen gemalt wurde. Über dem Männchen steht "Mohammed". Der Aufkleber enthält sonst keine Informationen. Man kann annehmen, dass es sich um eine Darstellung Mohammeds handelt, von der sich Muslime_a beleidigt fühlen sollen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. April 2016
    In der Rothenburger Straße, in der Nähe der Fichtenbergschule wurden drei handgeschriebene Zettel gefunden. Auf einem wird Medien, Meinungsforschungsinstituten und Parteien unterstellt, durchweg zu lügen. Am Ende steht die Forderung "Merkel muß weg!" (Original). Auf einem zweiten Zettel wird Frau Merkel als "krank" bezeichnet, weil sie den U.N. gegenüber Zusagen über die weitere Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen in der Bundesrepublik gemacht hat. Auf einem dritten Zettel erwähnt der Autor, dass der Senat Unterkünfte für Geflüchtete in Berliner Parks errichten lassen will, beispielsweise im Steglitzer Stadtpark oder der Düppelstraße. Er schlägt vor stattdessen eine Unterkunft auf dem Steglitzer Markusplatz zu errichten.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. April 2016
    In einem Restaurant in Heiligensee beleidigt ein wütender Gast einen Kellner mit Sprüchen wie "Scheißaraber" und droht ihm Schläge an. Als einzelne Gäste protestieren, bedroht und beleidigt der Mann auch diese und wirft einen Stuhl nach ihnen.
    Quelle: Tagesspiegel 4.4.2016, Focus Online 6.4.2016
  • 3. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Fennpfuhl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. April 2016
    Eine Frau, die im Hochpaterre einer Wohnung in der Fontanestraße lebt, wird durch das offenes Fenster ihrer Wohnung von einer älteren Frau angesprochen. Die ältere Frau möchte vor einem Einbruch warnen. Sie habe beobachtet, wie eine Person versucht habe, durch ein Fenster in die Wohnung zu steigen. Die besagte Person habe sich in Begleitung eines "Zigeunerjungen" befunden.

    Problematisch ist hier zum einen das Benutzen der abwertenden Bezeichnung “Zigeuner” für Angehörige der Roma und Sinti. Weiterhin wird einem Jungen, von dem nichts bekannt ist außer seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem Einbruchsversuch, eine Roma- bzw. Sintiidentität zugeschrieben. Grund ist offenbar das antiziganistische Stereotyp der Kriminalität.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 2. April 2016
    Ein Neonazi mischt sich zwischen antifaschistische Gegendemonstranten. Dann beginnt er diese zu beschimpfen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    Eine Nutzerin Facebookgruppe „Wir Hellersdorfer“ kommentiert ein Foto von Gegendemonstranten gegen den Naziaufmarsch mit einem Gewaltauruf. So schreibt sie zu dem Foto der Kreuzung Stendaler Ecke Tagermünder Straße „Gib's Punkte für jeden Antifanten den man erwischt?“
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Rechte Anwohner fotografieren vermeintliche Gegendemonstrant_innen im Umfeld des Naziaufmarsches in Hellersdorf, bedrohen und beleidigen sie. Die Fotos tauchen im Nachgang teilweise auf neonazistischen Facebookseiten auf mit diffamierenden Beschreibungen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    An der Ecke Stendaler Straße / Janus Korzak Straße findet ab 11:00 Uhr eine Kundgebung von ca. 40 Personen statt. Daran nehmen Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Gruppe „Freie Pommern“ aus Mecklenburg-Vorpommern teil, die eigenes Transparent zeigen. Die Teilnehmer veranstalten die Kundgebung bis ca. 14:00 Uhr um sich dann dem Naziaufmarsch am Alice-Salomon-Platz anzuschließen.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    Ein Teilnehmer des Neonaziaufmarsches zeigt am Alice-Salomon-Platz den so genannten Hitlergruß. Ein Fotograf veröffentlichte ein Foto davon auf Facebook.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Ein Teilnehmer des Neonaziaufmarsches zeigt im Verlauf der Versammlung den so genannten Hitlergruß. Eine Fotografin dokumentiert dies auf einem Foto, das im Internet veröffentlicht wurde. Bei der Person handelt es sich um den Kreisvorsitzenden der NPD.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule, Fotografie Ney Sommerfeld / Register ASH
  • 2. April 2016
    Aus dem Naziaufmarsch der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ erfolgte ein Angriff von ca. 20 Versammlungsteilnehmer aus der Demo heraus. Daran beteiligten sich auch Ordner des Naziaufmarsches. Die Gruppe stürmt abgesprochen los und greift Menschen am Rande der Route an. Da die Polizei den Aufmarsch nicht ausreichend absichert können die Neonazis frei agieren. Eine unbekannte Anzahl von Menschen wird durch Schläge und Tritte verletzt.

    Nachdem die Polizei dazwischen geht können die Angreifer sich wieder in die Demonstration einreihen . Ein Neonazi wird festgenommen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht, Fotografie Theo Schneider / Register ASH
  • 2. April 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz werden sehr viele rechte Aufkleber gefunden. Dabei handelt es sich um Aufkleber der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf“ auf denen rassistische Parolen stehen. Passant_innen beobachten eine Gruppe von Neonazis die sich zur selben Zeit in einer Kneipe nahe der Station an der Hellersdorfer Straße versammelt, darunter bekannte Mitglieder der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Neonazigruppe „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine Gedenktafel für die Rote Armee am ersten Befreiten Haus an der Landsberger Allee in Marzahn erneut von Neonazis beschmiert. Die Täter benutzen dabei eine bitumenartige Masse.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule, Tagesspiegel / Register ASH
  • 2. April 2016
    Am 2. April tauchten am Arkonaplatz mehrere Neonazis auf, die schon durch ihre Bekleidung auf ihre Gesinnung aufmerksam machen wollten: Thor-Steinar-T-Shirt und Thor-Hammer als Halskettenanhänger. Sie bestellten einen Kaffee mit Milch mit der Bemerkung "weiß wie die Rasse".
    Quelle: Bürgermeldung / moskito - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • 2. April 2016
    Am Samstag fand in Hellersdorf ein Naziaufmarsch unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ am Alice-Salomon-Platz statt. Zu der Veranstaltung hatten Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ über die rechte Facebookseite „Nein zum Heim“ aufgerufen. Einer der Organisatoren ist langjähriger Kameradschaftsaktivist und kandidiert für die NPD Marzahn-Hellerdorf die die Abgeordnetenhauswahlen in Berlin 2016. Weiter riefen andere Neonazigruppen wie der Landesverband der NPD und Freie Kräfte zu dem Aufmarsch auf.

    Die Neonazis versammelten sich ab 13:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz, wo der Demonstrationszug um 14:30 Uhr mit ca. 150 Personen startete. Der Aufmarsch lief über die Hellersdorfer Straße Richtung Eisenacher Straße, über den Blumberger Damm und Allee der Kosmonauten in Richtung S-Bahnhof Marzahn. Im Verlauf der Demonstration kam es zu diversen Vorfällen wie Angriffen und dem Zeigen von Hitlergrüßen, es werden rassistische und antisemitische Parolen gerufen, Politischer Gegner_innen beleidigt und bedroht. Weiter trugen Versammlungsteilnehmer Waffen wie so genannte Quarzhandschuhe und sammelten am Rand Wurfmaterialien aus dem Gleisbett der Tram in Marzahn.

    Die Teilnehmer setzen sich aus Anhängern der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, der NPD, der Partei „Die Rechte“ und des „III. Wegs“, „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Marzahn-Hellersdorf e.V.“ und vom Berliner „PEGIDA“-Ableger „BÄRGIDA“. Dazu waren Neonazis verschiedener Freier Kräfte und Kameradschaften angereist die als „Autonome Nationalisten“ auftraten wie die „AG Nord Ost“, „Freies Pommern“, „Freie Kräfte Wittstock/Dosse“, „Müritzfunken“, „Nationales Kollektiv Anhalt“ oder die „AN Berlin“.

    An der Spitze des Demonstrationszuges liefen Neonazis des „III. Wegs“ mit einem Transparent auf dem zu Gewalt gegen politische Gegner_innen aufgerufen wurde. Dort stand unter anderem „Linksfaschisten haben Namen und Adressen.

    Als Redner_innen traten unter anderem der Berliner NPD Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, Marcel R. von NPD Marzahn-Hellersdorf und „Bürgerbewegung“, Matthias Fischer „Gebietsverbandsleiter Mitte“ III. Weg, und Holger Niemann von „Die Rechte“ Niedersachsen auf.

    Am S-Bahnhof Marzahn wurde der Aufmarsch kurz vor 17:00 Uhr beendet.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    Am Rande des Neonaziaufmarsches zeigt ein Anwohner vom Balkon gegen 13:15 Uhr den so genannten Hitlergruß.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Bei der Kundgebung der Neonazis der „Bürgerbewegung“ an der Ecke Stendaler Straße/ Janusz Korczak Straße in Hellersdorf hetzt einer der Teilnehmer gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen. Daraufhin greift die Polizei ein, beschlagnahmt das Megaphon und zeigt den Neonazi wegen des Verdachts auf Volksverhetzung an.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. April 2016
    Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und andere die zuvor an dem Aufmarsch teilgenommen hatten versammeln sich am Abend in Hellersdorf. Im Internet wird nachher diese Veranstaltung als „Grillfeier“ beschrieben.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    10 Neonazis versammeln sich am Samstag morgens vor dem Denkmal am ersten befreiten Haus an der Landsberger Allee in Marzahn. Die Neonazis gehören der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ an, darunter René Uttke und Patrick Krüger, stellvertretender Vorsitzende der Nazipartei „Die Rechte“ in Berlin. Die Neonazis posieren mit zwei Transparenten und veröffentlichen ein Foto im Internet. Das Denkmal wurde kurz zuvor zweimal von Neonazis beschädigt und beschmiert. Das Haus erinnert an die Befreiung Marzahns vom Nationalsozialismus am 21. April 1945. Es istdas erste von sowjetischen Soldat_innen eingenommene Haus Berlins.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf
  • 2. April 2016
    An der Elisabethstr./Blumberger Damm werden zwei Aufkleber der flüchtlingsfeindlichen Kampagne „Einprozent“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register, Polis*
  • 2. April 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden vor dem unabhängigen Jugendzentrum JUP "Sieg Heil" Rufe und anderen Parolen wie z.Bsp. "88" gebrüllt. Außerdem wurden Jugendliche von den Nazis bedroht und rassistisch beleidigt.
    Quelle: EAG
  • 2. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Friedrichsfelde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. April 2016
    Eine Gruppe von 25 vermummten Neonazis greift in der S-Bahn Richtung Marzahn Antifaschist_innen an um 11:32 Uhr. Die Neonazis brüsten sich auf twitter mit dem Angriff, so postet der Account „NKA Nationales Kollektiv Anhalt“ „die erste Bahn in Berlin wurde bereinigt & wieder mal zeigt sich: die Antifa ist mehr als feige.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv Marzahn-Hellersdorf
  • 2. April 2016
    In Rudow wurden 43 Aufkleber mit rechtem und rassistischen Inhalt dokumentiert und entfernt. Die Aufkleber stammten von den Identitären, dem Freien Netz, der NPD und dem III. Weg. Einige weitere trugen kein Impressum.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 2. April 2016
    Am Vormittag hielt sich am S-Bahnhof Frankfurter Allee ein Mann auf, der ein Thor Steinar T-Shirt trug.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. April 2016
    Ein Kippa tragender Berlin-Besucher wurde am 2. April zunächst am U-Bahnhof Alexanderplatz und später am U-Bahnhof Hermannplatz aus einer Gruppe heraus angefeindet und bedroht.
    Noch vor der eigentlichen Konfrontation nahm der Betroffene vor dem S-Bahnhof Alexanderplatz einen Mann wahr, der eine Jacke der bei rechtsextremen beliebten Marke "Thor Steinar" trug. Von diesem Anblick eingeschüchtert, bewegte sich der Betroffene weiter Richtung U-Bahnhof. Unmittelbar danach wurde er beim Betreten des Bahnsteiges der U-Bahlinie 8 von einer Gruppe aus 7-12 Männern wahrgenommen. Einzelne aus der Gruppe zeigten auf ihn und er hörte Wörter wie "Israel" "Yehudit" (Jude) und "Hinzin" (Schwein). Die Gruppe stieg in den gleichen Waggon,

    woraufhin der Betroffene noch kurz vor der Abfahrt den Wagen wechselte, um weiteren Beschimpfungen zu entgehen. Als die Gruppe am U-Bahnhof Hermannplatz ausstieg, schlugen und spuckten die Männer gegen die Scheibe hinter welcher der Betroffene saß. Mehrere Personen aus der Gruppe machten Gesten in denen sie andeuteten seine Kehle durchtrennen zu wollen und riefen erneut antisemitische Parolen. Die anwesenden Personen im Waggon reagierten nicht auf diese Gewaltandrohung und ignorierten das Geschehen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 1. April 2016
    Am ersten befreiten Haus, Landsberger Allee, befindet sich eine Schmiererei mit blauer Schrift (3mX3m) mit den Worten „Ausländer raus, Antifas boxen".
    Quelle: Polzei, Bezirksamt, eine soziale Einrichtung, Polis*
  • 1. April 2016
    Im Bezirk werden Plakate aufgehängt die für den Naziaufmarsch am 2. April werben. Unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ werben die Neonazis der „Bürgerbewegung Marazhn-Hellersdorf für ihre Veranstaltung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 1. April 2016
    In der S-Bahn S7 werden auf der Strecke von Ahrensfelde Richtung Innenstadt von einer Gruppe betrunkener Neonazis laut Parolen gerufen. Keiner der anwesenden Fahrgäste reagiert darauf, vielmehr scheint es akzeptiert zu werden, niemand greift ein oder alarmiert die Bahnsicherheit oder Polizei.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. April 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die NPD Pankow KV8 am Nachmittag einen Informationsstand mit fünf Neonazis durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. April 2016
    Auf der Sitzbank am höchsten Punkt der Müggelberge wurden ein Herz mit SS-Symbol, ein Hakenkreuz und die Worte „Antifa raus!“ in das Holz geritzt. Inzwischen wurden diese Symbole „überritzt“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. April 2016
    Im gesamten Bezirk Pankow erhielten Einrichtungen und Einzelpersonen der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" Postkarten mit dem Slogan "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen". Alle "Unterstützer der volksfeindlichen Politik der Bundesregierung" wurden aufgefordert das Land zu verlassen. Die Postkarte wurde an JFE's, an die Geschäftsstelle der SPD Pankow, den Bürgermeister Mathias Köhne und das Bürgerbüro der Abgeordneten Sandra Scheeres (SPD) sowie an die Geschäftsstelle von Bündnis 90/ Die Grünen Pankow geschickt.
    Quelle: Bunte Kuh e.V., JUP e.V., SPD Pankow, Bündnis 90/ Die Grünen
  • 1. April 2016
    Der Bezirksbürgermeister erhält eine Postkarte der rechtsextremen Partei "III. Weg". Darauf wird der Adressat aufgefordert auszureisen. Auf der Karte steht die Parole geschrieben "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen". Auf der Rückseite ist in einem Text von einer angeblich "volksfeindlichen Politik der Bundesregierung, die einen sysstematischen Austausch unseres Volkes mit art- und kulturfremden Ausländern" vorantreibe, die Rede. Danach folgt der Aufruf "verlassen Sie die ungeliebte Heimat".
    Quelle: Bezirksamt
  • 1. April 2016
    Am 1. April 2016 stand auf den Fußweg auf dem Volksparksteig in Wilmersdorf gesprüht "Widerstand Merkel raus!", versehen mit dem Symbol der neurechten Identitären Bewegung. Dies bezieht sich auf die Geflüchtetenpolitik der Bundeskanzlerin Merkel, die aus rassistischen Motiven abgelehnt wird, wobei das Bild einer vermeintlichen Islamisierung Europas bedient wird.
    Quelle: Twitter @JudithBrandner 01.04.16
  • 1. April 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde“Islam raus“ geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. April 2016
    An einer Baustelle am Helgoländer Ufer entlang der Spree (Moabit) wurden große Metallrohre verlegt. Fast täglich finden sich dort neue Nazitags mit schwarzem Filzstift oder entsprechende Aufkleber: „Merkel muss weg“, „Refugees not Welcome“, „Free Germany“ etc.. Seit Anfang April auch Zeichen von der Aktion "EinProzent" der „Identitären“. Wiederholt wurden die rechten Aufkleber und Sprüche überklebt oder abgerissen; jedoch wurden diese immer wieder durch neue ersetzt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 1. April 2016
    In Oktober 2015 wurden die Flüchtlinge in Berlin mit einem Armband ausgestattet, damit sie zwischen ihrer Notunterkunft und dem LAGeSo kostenlos den Öffentlichen Nahverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nutzen konnten. Dagegen hetzte im Internet das "Deutsche Forum": Neben einem Hitlerporträt und Hakenkreuz wurde dort gegen Juden, Asylbewerber, die BVG und die Lokalzeitung "Tagesspiegel", dem "wohl versifftesten Judenblatt Berlins", wie es im Text hieß, gehetzt. Und: „Flüchtlinge dürfen in Berlin ab jetzt straffrei schwarzfahren – bald auch in ganz Deutschland?“ Beim Surfen im Internet stieß ein BVG-Mitarbeiter zufällig auf diesen Blog und meldete dies seiner Unternehmensleitung. Daraufhin erstattete die BVG mit Firmensitz in der Holzmarktstr. 15 (Mitte) im April 2019 Strafanzeige.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/freifahrten-fuer-fluechtlinge-in-berlin-bvgerstattet-anzeige-wegen-rechter-hetze/13466026.html
  • 1. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Marzahn-Mitte.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H
  • 1. April 2016
    Am 1. April 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Dal Moro" am Kaiserdamm statt. Dabei ging es um Geflüchtetenpolitik sowie pseudomedizinische Vorschläge zur Heilung von schweren Krankheiten wie Krebs oder Parkinson durch Natronpulver. Claus P. und Volkmar F. traten als Referenten auf.
    Quelle: Register CW, Google Plus
  • 1. April 2016
    Ein Mitglied des Kreisverbandes der AfD Lichtenberg postet auf Facebook einen so genannten „Anti-Antifa“ Steckbrief. Darauf werden mehrere Pressevertreter_innen diffamiert. Der Steckbrief war bereits 2014 von Berliner Neonazis veröffentlicht wurden und ist als gezielter Gewaltandrohung gegen Pressevertreter_innen zu verstehen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. April 2016
    In der Simon-Bolivar-Straße wurden etwa 20 flüchtlingsfeindliche Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. April 2016
    In Berlin-Zehlendorf wurden zwei Aufkleber der AfD und von Pro Deutschland entdeckt. Der Pro Deutschland Aufkleber sprach sich gegen Islamisierung aus.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. April 2016
    Mit Kugelschreiber angefertigte Graffitis werden auf dem Bahnsteig Steglitz gefunden. Es sind Hassparolen verschiedenster Art, sowie Propaganda: "Euer Gott-Eure Mutter is fucking the Terrorist","Was wollt Ihr CSU SPD Kacke-schwach, Grüne Linke?", mehrfach trat die Parolen "AfD-Power" auf und "Islam-Terror-Schweine von Brüssel Belgien- fuck of Islam-Terror".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. April 2016
    In Marzahn sind gehäuft Exemplare einer Pro Deutschland-Zeitung in Briefkästen gefunden worden. Die Publikation enthält gehäuft islamfeindliche Inhalte und diffamiert Medien als "Lügenpresse".
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 31. März 2016
    Am S-Bahnhof Südende und am S-Bahnhof Lankwitz wurde auf je einer Werbetafel großflächig ein Plakat der "Identitären Bewegung" angebracht. Auf dem Bild sind die Farben Schwarz, Rot und Gelb wie auf einer Fahne abgebildet. Die schwarze Fläche, auf der arabische Schrift zu sehen ist, verläuft in die Rote. Am unteren Ende des roten Teils steht "Deutschland bleib stark!". Der untere Teil des Bildes ist ein gelber Streifen auf dem zu lesen ist "Stoppt den großen Austausch - Identitäre Bewegung". Das Plakat, das verfremdet wurde, ist Teil einer Plakatkampagne von "Gesichtzeigen!".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. März 2016
    Vor dem Krankenhaus Neukölln wurde eine Gedenktafel der "Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B." mutwillig durch Steinwürfe beschädigt. Die erst vor wenigen Tagen angebrachte Tafel erinnert an die Ermordung von Burak Bektaş, der 2012 von einem Unbekannten wortlos erschossen worden ist. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Ein rassistischer Tathintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.

    Die Initiative hat bereits eine neue Gedenktafel in Auftrag gegeben.
    Quelle: Facebookseite der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak
  • 31. März 2016
    In der Nacht kam es zu einem Vorfall, bei dem sieben vermutlich rechtsmotivierte Personen Parolen grölten und laute Musik spielten. Die Personen befanden sich vor dem Gelände einer Flüchtlings- und Asylunterkunft.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 31. März 2016
    In den Abendstunden wird ein Unterkunftbewohner angepöbelt und beleidigt. Er entschließt sich nach diesem Vorfall dazu, die Flüchtlings- und Asylunterkunft zu verlassen, weil er sich in der Region nicht mehr sicher fühlt.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 31. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Friedrichsfelde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 31. März 2016
    Der Kreisverband Lichtenberg der NPD war im März auf seiner Facebookpräsenz vor allem durch das Teilen von anderen Beiträgen aktiv. Dabei ging es in mehreren Beiträgen um die Wahlen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Das Abschneiden der NPD bei diesen Wahlen wurde als Erfolg dargestellt und in Hinblick auf die kommenden Wahlen in Berlin Werbung gemacht. Angebliche „Überfremdung“ durch Geflüchtete und das NPD-Verbotsverfahren waren Thema. Des weiteren wurde ein Naziaufmarsch Anfang April in Hellersdorf beworben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” teilte im März vielfach Beiträge von anderen Facebookpräsenzen. Darunter auch Propaganda der NPD und der neonazistischen „Nein zum Heim“ Gruppierung aus Marzahn-Hellersdorf. Außerdem wurden Beiträge verfasst in denen es um die Errichtung neuer Asylunterkünfte im Bezirk ging. Dabei wurden Briefe von Wohnungsgesellschaften gezeigt, in denen Anwohner_innen über neue Unterkünfte informiert wurden, was jedoch von den Neonazis falsch dargestellt wurde. Weitere Beiträge befassten sich mit dem rassistischen Mythos der „Ausländerkriminalität“ in der DDR.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2016
    Auf der Facebookpräsenz der AfD Bezirksverband Lichtenberg stand im März das Ergebnis Partei bei den Wahlen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an erster Stelle. Daran anschließend wurde sich über die vermeintlich „unfaire“ Behandlung der Rechtspopulisten in der medialen Berichterstattung empört.

    In einem Video auf der Internetseite des Bezirksverbandes wurde die Landesvorsitzende Beatrix von Storch gezeigt, wobei sie restriktive Forderunge nach mehr Polizei für mehr „Sicherheit“ propagierte.

    Auf der Internetseite der Partei wurden außerdem die Ergebnisse der Kandidatenwahl zur Wahl für die Bezirksverordnetenversammlung bekannt gegeben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2016
    Auf der Facebookseite des Kreisverbandes der rechtspopulistischen Partei “Pro Deutschland” waren im März die Hauptthemen die angeblich zunehmende Kriminalität im Bezirk, die anstehenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und BVV im September und die Ablehnung von Geflüchteten. Vielfach wurden eigene Propagandaaktionen wie Verteilungen von Partei und Flugblättern. Dabei präsentiert sich die Partei selbst als einzige Partei, die durch restriktive staatliche Maßnahmen wieder für „Ordnung“ auf den Straßen sorgen könnte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2016
    Auf Twitter wird anonym von Neonazis ein so genannter Anti-Antifa Steckbrief gepostet. 20 vermeintliche Fotografen werden als „Antifa Fotografen“ denunziert. Der Steckbrief wurde bereits 2015 mehrfach im Internet von Neonazis verbreitet. Damit verbunden waren auch immer wieder Gewaltaufrufe gegen die als „Lügenpresse“ diffamierten Pressevertreter_innen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 31. März 2016
    An der Stirner Str./Bismarckstraße wurde ein Aufkleber entdeckt auf dem ein Strichmännchen gemalt wurde. Über dem Männchen steht "Mohammed". Der Aufkleber enthält sonst keine Informationen. Man kann annehmen, dass es sich um eine Darstellung Mohammeds handelt, von der sich Muslime_a beleidigt fühlen sollen.

    An der Kreuzung Kuhligkhofstraße/ Albrechtstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 31. März 2016
    Im März 2016 postete die NPD Neukölln auf ihrer Facebookpräsenz mehrere rassistische Fotos und Titelbilder. Sie trugen u. a. die Slogans "Minirock statt Minarett", "Ist der Ali kriminell, in die Heimat aber schnell" und "Asylflut stoppen! Heimat muss Heimat bleiben". Ein Foto wurde in Reaktion auf die terroristischen Anschläge in Brüssel mit "Toleranz kann tödlich sein" überschrieben.

    Das Motiv des "kriminellen Ausländers" blieb auch weiterhin Thema. Zum Beispiel wird auf einem Bild vor den Fahnen der Deutschlandflagge behauptet: "Seit Beginn der Masseneinwanderung wurden mehr als 7500 Deutsche durch kriminelle Ausländer ermordet." Außerdem wurd "die verstärkte Seßhaftmachung von Ausländern in Neukölln", denen die NPD eine "unterdurchschnittliche Bildung" attestiert, durch Mittel des Quartiersmanagements moniert. Ebenso kritisierte ein Artikel den "Überfremdungswahnsinn hierzulande".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 31. März 2016
    Gegen 13:10 Uhr wird ein 24-jähriger Mann in einer Sparkasse von einem 34-jährigen Mann rassistisch beleidigt, angerempelt und gestoßen.
    Quelle: ReachOut - Opferberatung
  • 31. März 2016
    Auch im März wurden rassistische, beleidigende und bedrohende Aussagen auf der Facebook-Seite „Wir in Heiligensee“ gepostet. Zum Beispiel verunglimpft ein Nutzer am 1.3. muslimische Einwanderer als „Ficki Ficki Muselmanen“. Der Inhaber der Seite droht am 3.3. an: „Wir bleiben – Bis zur letzten Kugel!!!“
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. März 2016
    Am 31. März 2016 waren um den Hohenzollernplatz in Wilmersdorf zwölf Aufkleber verteilt, vor allem von Pegida. Sie richteten sich in rassistischer Weise gegen Zuwanderung mit den Aufschriften „Wilkommensdiktatur“, „Unser Land – unsere Regeln – unsere Grenzen“, „Kölle Allah….“. Auf einem Compact-Aufkleber wurde Kanzlerin mit Kopftuch dargestellt. Ein Aufkleber rief in nationalchauvinistischer Weise zur Reaktion auf: „Wehrt Euch, es ist unser Land“.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 31. März 2016
    Ein Mitglied der AfD Neukölln stellte eine Einwohner*innenanfrage an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln. Inhaltlich ging es um die Gefährdung durch Salafisten und Syrien-Rückkehrer in Neukölln und die aus diesem Grund eingeleiteten Überwachungsmaßnahmen. In der Anfrage wurde Neukölln als "deutschlandweiter Brennpunkt" bezeichnet, das sich von "einem einfachen Einwandererviertel hin zu einem Zentrum des Islamismus" entwickelt hätte.

    Die Anfrage wurde aus formalen Gründen von der BVV abgelehnt.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 31. März 2016
    Aufkleber mit dem Schriftzug:"Die Demokraten bringen uns den Volkstod" wurden wiederholt im U-Bhf Onkel Toms Hütte in Berlin Zehlendorf gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 31. März 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz werden sehr viele rechte Aufkleber gefunden. Dabei handelt es sich um Aufkleber der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf“ auf denen rassistische Parolen stehen. Passant_innen beobachten eine Gruppe von Neonazis die sich zur selben Zeit in einer Kneipe nahe der Station an der Hellersdorfer Straße versammelt, darunter bekannte Mitglieder der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Neonazigruppe „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 30. März 2016
    Ein Mann, der bereits am 23.3. um 7:30 Uhr von einem Unbekannten in der Bismarckstraße rassistisch beleidigt wurde, wurde am 30.03. vom gleichen Unbekannten gegen 7:30 Uhr in der Bismarckstraße mit einem Fahrradschloss ins Gesicht geschlagen. Der Betroffene konnte dem Angreifer das Fahrradschloss entreißen. Der Angreifer floh daraufhin. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizeipressemeldung vom 31.03.2016
  • 30. März 2016
    Am Abend werden in der Südendstraße zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. März 2016
    Auf der Hertabrücke, welche die S-Bahn-Trasse zwischen dem Bahnhof Neukölln und dem Bahnhof Hermannstraße überbrückt, wurd eine rechte Schmiererei gefunden und entfernt. Das Graffito zeigte gleich einer Wahlaufforderung ein durchgestrichenes Kreuz und daneben die Initialen der rechten Partei "Alternative für Deutschland".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. März 2016
    Die NPD hat in Altglienicke Flyer gegen eine evtl. zu bauende Notunterkunft für Geflüchtete verteilt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. März 2016
    In der Residenzstraße sind vom U-Bahnhof Osloer Straße bis zur Ecke Markstraße Pro Deutschland-Aufkleber an die Laternenmasten geklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. März 2016
    An der Baumschulenstraße/Kiefholzstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und Anzeige erstattet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. März 2016
    In der Hauptstraße in Schöneberg auf der Höhe eines Supermarktes wurde am 30.03.16 eine an eine Wand gesprühte Parole, die sich gegen Roma richtet, entdeckt
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 30. März 2016
    In der Wexstraße Ecke Erfurter Straße in Schöneberg wurde am 30.03.16 an einem Altglascontainer ein romafeindliches Graffiti entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. März 2016
    Am 30. März 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg an der Tür der Kreisgeschäftsstelle der SPD das Schild "Kampf gegen Rechts seit 150 Jahren" durchgestrichen.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 30. März 2016
    Ein Mann der das Abgeordnetenbüro von Tom Schreiber passiert, Anwesende im Büro sieht und versucht gegen die große Fensterfront zu spucken. Sein Speichel verfehlt die Scheibe knapp. Ein Mitarbeiter öffnet die Eingangstür zum Büro und fragt den Mann, was das soll. Darauf setzt der Mann zum Sprint auf den Mitarbeiter an und droht diesem Schläge an. („Du kriegst auf die Fresse.“) Der Mitarbeiter schließt die Tür und verriegelt diese.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 29. März 2016
    An der Kreuzung Steinstraße Ecke Lauenburger Straße wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Das Boot ist voll" entdeckt und entfernt, in der Südendstraße Ecke Elisenstraße ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heute tolerant morgen fremd im eigenen Land" und ebenfalls in der Südendstraße drei Aufkleber der "Identitären Bewegung".
    Quelle: Berliner Register
  • 29. März 2016
    Auch am Ostermontag, den 28. März, veranstaltete BärGiDa ihren obligatorischen "Abendspaziergang" (Nr. 65) am Hauptbahnhof. Wieviele Teilnehmer sich dazu einfanden, wurde nicht mitgeteilt. Von dort marschierte man zum Potsdamer Platz.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” sammelte Unterschriften für die kommenden Wahlen in Berlin in Lichtenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in der Gegend um den U-Bahnhof Friedrichsfelde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. März 2016
    In einer Kneipe an der Märkischen Allee griff ein Neonazi aus einer rassistischen Motivation heraus in der Nacht 2 Männer an. Der Mann war als Gast der Kneipe unvermittelt auf die 2 anderen Gäste zugegangen, hatte ihnen Sieg Heil entgegen gerufen und einen der beiden geschlagen. Die 2 Männer konnten sich jedoch zur Wehr setzen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 29. März 2016
    Am einem Kleidercontainer in direkter Nähe zur Notunterkunft Schwalbenweg wurde ein Kleidercontainer mit Anti-Syrischen Parolen beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2016
    Im Ortsteil Rosenthal wurden Flyer der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" mit dem Slogan "Aslypolitik und die Fehler der Bundesregierung" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: Willkommensnetzwerk "Pankow hilft!"
  • 29. März 2016
    Auf der Facebook-Seite von „Nein zum Heim in Köpenick“ wurde unter einem Spendenaufruf für Geflüchtete, der von den SeitenbetreiberInnen dokumentiert wurde, „Ich hab was zu spenden. Vom Opa eine Handgranate“ kommentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. März 2016
    Der türkisch-stämmige Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu (Bündnis 90/Die Grünen) hat nach einem von ihm in der Berliner Lokalzeitung "Tagesspiegel" veröffentlichten Artikel, in dem er für mehr Demokratieerziehung an Schulen plädierte (http://www.tagesspiegel.de/politik/demokratieerziehung-mit-mehr-politiku...), Morddrohungen erhalten. Wie der Abgeordnete am 28. März bekanntgab, wurden auf seiner "Facebook"-Seite folgende Kommentare gepostet: "Öczan Mutlu du gehörst umgelegt du Ratte" (Rechtschreibung wie im Original), "Grüner Türken-Nazi" und "Türke, verpiss Dich". Daraufhin erstattete der Abgeordnete am 29. März Strafanzeige gegen Unbekannt. Allerdings waren in der Vergangenheit schon mehrere ähnliche Strafanzeigen des Bundestagsmitgliedes von der Justiz ergebnislos bzw. vorsätzlich eingestellt worden. In einem Fall begründete die Staatsanwaltschaft ihre Entscheidung damit, dass die an sich volksverhetzende Äußerung per Email, also nicht öffentlich, gemacht wurde, daher wäre der Straftatbestand einer "Volksverhetzung" gar nicht erfüllt.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/hass-mails-an-politiker-nach-morddrohungen-oezcan-mutlu-will-strafanzeige-erstatten/13372912.html
  • 28. März 2016
    Am Hindenburgdamm Ecke Schlosstraße werden mehrere Schmierereien mit der Parole "Fuck Arabs" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. März 2016
    Im Wohngebiet zwischen Baselerstraße und Weddingenweg werden ca. 30 Aufkleber der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. März 2016
    In der Walsroder Straße, der Worpsweder Straße und auf dem Steglitzer Damm werden fünf antisemtische Aufkleber mit der Aufschirft "Please send the money" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. März 2016
    Rund um den S-Bhf. Baumschulenweg sind verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Unter anderem von der Zeitschrift Compact sowie dem „Freien Netz“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. März 2016
    Am Uferweg an der Rummelsburger Bucht wurde Nahe der Höhe Georg-Löwenstein-Straße auf eine Parkbank rassistische Parolen geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 27. März 2016
    In der gesamten Birkbuschstraße und am Steglitzer Kreisel werden Aufkleber der "Identäten Bewegung" und einer von "PI-News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 27. März 2016
    In der Steglitzer Siemensstraße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Es wurde außerdem die Parole "Islam stoppen" gesprüht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 27. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen-Nord.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. März 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Malmöer Straße wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Transparent mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal" abgeschnitten und entwendet.
    Quelle: Hausprojekt M29
  • 27. März 2016
    Die Neuköllner NPD berichtete auf ihrer Facebookseite von einer Verteilaktion der NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme" zu Ostern "bei Bauer Mendler" in Rudow. Mit dabei war NPD-Funktionär Jens Irgang, der laut NPD für die Bezirksverordnetenversammlung in Neukölln kandidieren werde.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 27. März 2016
    Am 27.03.16 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post am U-Bahnhof Alt-Mariendorf beim Ausgang zur Bushaltestelle des M76 Richtung Walther-Schreiber-Platz eine rassistische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. März 2016
    In der Südendstraße Ecke Elisenstraße werden neue Aufkleber der "Unabhängigen Nachrichten" in der Nähe einer Unterkunft für geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Am Steglitzer Damm werden mehrere Aufkleber des rechten Internetportals "PI-News" gefunden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. März 2016
    An einer Hauswand wird mit Edding die Parole "Fuck" geschrieben und daneben ein Davidstern gemalt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. März 2016
    Im Bezirk werden Plakate aufgehängt die für den Naziaufmarsch am 2. April werben. Unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ werben die Neonazis der „Bürgerbewegung Marazhn-Hellersdorf für ihre Veranstaltung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 26. März 2016
    In der Umgebung Sterndamm/Stubenrauchstraße wurden 3 Hakenkreuze, mehrere Aufkleber der extrem rechten Gruppe „Identitäre Bewegung“ sowie Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. März 2016
    Gegen Mittag (ca. 12:00 Uhr) wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg in der S-Bahn S41 zwischen Landsberger Allee und Storkowerstraße ein Mann mit einem schwarzen Kapuzenpulli mit der der Aufschrift "Thor Steinar" auf der rechten Brust gesehen. Die Modemarke "Thor Steinar" ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. März 2016
    Im Bereich Selgenauer Weg und Zwickauer Damm wurden 44 Aufkleber gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammten von der NPD, P.i. News, Widerstand.info und den Identitären. Einige weitere Aufkleber enthielten keine Herkunftsbezeichnung.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. März 2016
    Ein junger Mann wird gegen 22.00 Uhr aus einer Gruppe von rechten Personen heraus aus rassistischer Motivation mit Pfefferspray besprüht.
    Quelle: ReachOut
  • 26. März 2016
    Am 26. März 2016 veranstaltete der Bezirksverband der Alternative für Deutschland Infostände in Charlottenburg und Schmargendorf. Dabei trat sie mit den Slogan "Einwanderung braucht klare Regeln" auf, der zum Zwekce der Einschränkung des Asyl- und Flüchtlingsrechts suggeriert, dass es noch keine klare Regeln gebe (entgegen Genfer Konvention, Art. 16a Grundgesetz oder Aufenthaltsgesetz). Sie warb an den Ständen für Unterstützung um mit ihrem Bezirkswahlprogramm anzutreten, dass Bezüge zu Argumentationen des kulturalistischen Rassismus aufweist. Teile des AfD-Bezirksverbands stehen der Neuen Rechten nahe.
    Quelle: Register CW
  • 25. März 2016
    In der Rothenburger Straße, in der Nähe der Fichtenbergschule wurden handgemalte Zettel gefunden, die unterstellen, dass Angela Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik und die "Willkommenskultur" für die Selbstmordanschläge in Brüssel verantwortlich seien. Sie hätten den "Terror" nach Europa gebracht. Problematisch an dieser Position ist die Unterstellung, dass geflüchtete Menschen potentielle Terroristen seien.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. März 2016
    Auf der Bismarckstraße in Höhe des Friedhofs zwischen Selerweg und Bergstraße werden sechs Aufkleber mit einer antisemitischen Karikatur und der Aufschrift "Please send the money" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” sammelte Unterschriften für die kommenden Wahlen in Berlin am Tierpark, an der Landsberger Allee, im Weitlingkiez und am Anton-Saefkow-Platz.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. März 2016
    Drei Mitarbeiter des Wachschutzes der Geflüchtetenunterkunft am Glambecker Ring werden gegen 2.55 Uhr von unbekannten Personen, die rassistische Parolen rufen, mit Steinen beworfen.
    Quelle: ReachOut
  • 24. März 2016
    In der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Grunewald und Nikolassee wird eine Frau von einem 33-Jährigen rassistisch beleidigt und mit einem Messer bedroht. Die Betroffene verlässt die Bahn am S-Bahnhof Nikolassee, der Täter wird am S-Bahnhof Wannsee von der Polizei festgenommen.
    Quelle: Polizei Pressestelle
  • 24. März 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der NPD sammelte am an der Allee der Kosmonauten Ecke Beilsteiner Straße Unterschriften für die kommenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und BVV im September 2016.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 24. März 2016
    Die NPD führte eine Kundgebungstour im Bezirk Pankow durch und hielt am Antonplatz (Weißensee), Hauptstraße/Garibaldistraße (Wilhelmsruh) und Bucher Chaussee/Achillesstraße (Karow). Vor Ort führte sie jeweils knapp 30min eine Kundgebung durch. Es nahmen knapp zehn Nazis teil. Als Redner traten u.a. Sebastian Schmidtke (NPD Berlin) auf.
    Quelle: Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. März 2016
    In der Glienicker Straße versammelten sich ca. 15 Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt. Sie trufen u.a. die Slogan "Zuerst unser Volk, dann die Welt" (NPD), "Jetzt Abschieben" (NPD), "Antifa-Banden zerschlagen" (III. Weg), "Härtere Strafen für Kinderschänder" (III. Weg) oder "Heimreise statt einreise" (NPD).
    Quelle: www.hassvernichtet.de; [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. März 2016
    Ein Täter, der bereits zuvor Menschen aus rassistischen Gründen bedrohte, ging kurz darauf einen weiteren Geflüchteten los, direkt vor der Asylunterkunft Glambecker Ring. Der 26-Jährige konnte ich retten indem er in die Asylunterkunft floh. Der Täter wurde nicht gefasst.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 23. März 2016
    Ein Unbekannter Täter bedrohte gegen 12:50 Uhr zwei Geflüchtete mit einer Schusswaffe an der Kreuzung Blumberger Damm / Glambecker Ring. Die zwei konnten flüchten und alarmierten in der Notunterkunft Glambecker Ring die Polizei.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 23. März 2016
    In der Steglitzer Lepsiusstraße werden ca. 15 Aufkleber mit den Aufschriften "Merkel ist die Rache der DDR" und "Der Gutmensch ist der neue Nazi" entdeckt und entfernt. Vermutlich gleiche Urheberschaft haben handschriftliche Texte und Parolen, die rings um die Fichtebergschule geschrieben werden. Dabei nimmt die Anzahl und die Häufigkeit der Parolen weiter zu und der Ton wird immer rauher.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. März 2016
    Im Dahlemer Weg werden drei Aufkleber des rechten Internetportals "PI-News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. März 2016
    In der Steglitzer Lessingstraße werden direkt an der Unterkunft für Geflüchtete Menschen Aufkleber der NPD und einer Internetseite für Burschenschaften entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. März 2016
    In der Kantstraße Ecke Wuthenowstraße werden drei Aufkleber mit der Aufschrift "Heute sind wir tolerant morgen fremd im eigenen Land!" des Internetportals "unabhängige Nachrichten" entdeckt und entfernt. Zwei weitere Aufkleber der gleichen Art sind an der Kantstraße Ecke Lessingstraße geklebt worden. In der Elisenstraße und der Südendstraße werden zudem dutzende Aufkleber der "Identitären Bewegung" aufgefunden und entfernt. Sie klebten in der Nähe einer Unterkunft für geflüchtete Menschen. Die Aufkleber der "Unabhängigen Nachrichten" und der "Identitären Bewegung" gehen in der Filandastraße Ecke Südendstraße ineinander über.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. März 2016
    In der Bismarckstraße wird ein Mann gegen 7:30 Uhr von einem anderen Mann in einen Streit verwickelt und rassistisch beleidigt. Der Täter entfernt sich unerkannt.
    Quelle: Polizeipressemeldung vom 31.03.2016
  • 23. März 2016
    Ein 15-jähriger Geflüchteter wurde am Nachmnittag gegen 15:00 auf einem Spielplatz an der Rhinstraße angegriffen. Der unbekannte Täter beleidigte ihn rassistisch und schlug ihm dann mehrfach ins Gesicht, wodurch der Jugendliche verletzt wurde. Der Täter konnte mit einem Begleiter flüchten.
    Quelle: Polizei
  • 23. März 2016
    Am S-Bhf. Adlershof wurde eine Schmiererei entdeckt mit der Aufschrift „Nazis ins Parlament!“
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2016
    In der Nacht griff ein 25-Jähriger einen 54-jährigen obdachlosen Rollstuhlfahrer im Treppenflur eines Parkhauses am Hermannplatz an. Gegen 2.45 Uhr hatte der Täter sein Opfer zunächst mit einem Messer bedroht und aus dem Rollstuhl geworfen. Anschließend durchsuchte er die Bekleidung und den Rollstuhl. Zum Schluss trat und stach er mehrfach auf den älteren Mann ein wodurch dieser neben den Stichverletzungen eine Fraktur des Schädels erlitt.
    http://www.maz-online.de/Home/Polizei/Rollstuhlfahrer-beinahe-zu-Tode-ma...

    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/03/mordversuch-an-rollstu...
    Quelle: Polizei
  • 22. März 2016
    In Hellersdorf-Ost werden in der Riesaer Straße rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. R. Uttke, einer der Kader der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ ist als Verantwortlicher im V.i.s.d.p. angegeben.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. März 2016
    In der Martha-Arendsee-Straße in Marzahn werden rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. R. Uttke, einer der Kader der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ ist als Verantwortlicher im V.i.s.d.p. angegeben.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” sammelte Unterschriften am Linden-Center für die kommenden Wahlen in Berlin.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. März 2016
    Am Montag, den 21. März, veranstaltete BärGiDa vor dem Hauptbahnhof ihren 64. "Abendspaziergang". Nach Angaben des Veranstalters nahmen daran 130 Teilnehmer teil. Die Demonstration führte vom Hauptbahnhof zur Wohnung von Angela Merkel am Kupfergraben und weiter zur U-Bahnstation Friedrichstraße.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. März 2016
    Am 20. März 2016 wurden an der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni in Charlottenburg rassistische Graffitis angebracht. An einem Schaukasten des Allgemeinen Studierendenausschusses, in dem um WG-Zimmer für geflüchtete Studierende geworben wurde, sowie an einer Toilettentür stand mit Filzmarker geschrieben "Merkel muss weg". Auf dem Schaukasten war über dem Zimmergesuch ein durchstreichendes Kreuz angebracht worden. Dies bezieht sich auf die Geflüchtetenpolitik der Bundeskanzlerin Merkel, die mit einem pragmatischen Ansatz Geflüchtete zunächst aufnehmen lässt. Das Graffito "Merkel muss weg" ist in diesem Kontext nicht nur eine oppositionelle Haltung, sondern es bezieht sich aus einer kulturalistischen Perspektive auf eine vermeintliche Islamisierung Europas, die durch die Geflüchteten angeblich vorgenommen würde. Das Banner richtet sich also nur in erster Linie gegen Angela Merkel. Der Kontext ist dem antimuslimischen Rassismus zuzuordnen.
    Quelle: AStA TU
  • 20. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen in Alt-Hohenschönhausen.
    Quelle: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten Hohenschönhausen
  • 20. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen in Karlshorst
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt. Sie trugen u.a. die Slogan "Die EU und BRD - der langsame Tod Deutschlands" (Recht und Wahrheit), "Antifa-Banden zerschlagen" (III. Weg), "Kriminelle Ausländer raus" (III. Weg), "Für Recht und Wahrheit" (Recht und Wahrheit) oder "Asylflut stoppen" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. März 2016
    Am Rütli-Campus in der Pflügerstraße fand sich ein weiteres rechtes Graffito. Mit schwarzer Farbe wurde der Slogan "Merkel muss weg" gesprüht.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 20. März 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Nähe des S-Bahnhofes Pankow mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 19. März 2016
    In der Wrangelstraße, der Lepsiusstraße, der Schmidt-Ott-Straße und der Rothenburgstraße werden ca. 20 selbstgebastelte Aufkleber und Schmiereren entdeckt, die sich gegen Menschen aus dem arabischen Raum und Albanien richten. Unter anderem sind die Parolen "Fuck Arabs," "Arabs get löst" und "Geh doch nach Albanien Scumback" zu finden. An einer weiteren Stelle wurde der Spruch "Gutmenschen sind die wahren Faschisten" geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. März 2016
    Ein 16-Jähriger wurde am Samstag Abend von einem Neonazi an der Tramhaltestelle Niemegker Straße in Marzahn aus rassistischen Motiven angegriffen. Ein Unbekannter hatte den Jugendlichen gegen 18 Uhr an der Haltestelle mit Wodka überschüttet, ihn beleidigt und angespuckt. Dann zeigte er gegen den Jugendlichen den Hitlergruß. Die Polizei wurde alarmiert, der Täter jedoch floh.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 19. März 2016
    Am Samstag veranstaltete ein rechter Hooligan eine Demonstration von der U-Bahnstation Cottbusser Platz bis zur Neuen Grottkauer Straße. Die Veranstaltung wurde unter dem Motto „Gegen Gewalttätige Übergriffe An Frauen Männer Kinder & Tieren“ beworben und war als angeblich unpolitische Versammlung angekündigt. Die Versammlung mit ca. 40 Personen verlief ruhig mit Teilnahme vieler Hooligans, auf Durchsagen oder Parolen wurde verzichtet. Die Route verlief die Hellersdorfer Straße herunter bis zur U5 Station „Kaulsdorf-Nord“.

    Teilnehmer trugen vereinzelt Schilder und ein Fronttransparent mit der Aufschrift „STOPT MISSBRAUCH GEWALT.FREI 2016“. Mehrere Teilnehmer trugen einheitliche Kapuzenpullover, die zuvor über Facebook vom Veranstalter beworben wurden. Darauf war zu lesen „Support Germany DIE FAUST DES OSTENS Ladn/Kid's“. Der Organisator Steven K. ist ein Fußballhooligan beim BFC Dynamo und Neonazi, der bereits im November 2014 eine „HoGeSa“ Demonstration in Berlin veranstalten wollte, was damals jedoch scheiterte.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 19. März 2016
    An einer Kneipe an der Ubahnstation Cottbusser Platz (U5) am Ausgang Hellersdorfer Straße versammelten sich am Samstagnachmittag Neonazis. Die neonazistischen Gäste der Kneipe postierten sich gegen 18:00 Uhr vor der Kneipe. Von dort aus beobachteten sie eine Demonstration von rechten Hooligans die zeitgleich auf der anderen Straßenseite stattfand. Immer wieder bedrohen sie Pressevertreter_innen und vermeintliche Antifaschist_innen. Anwesend war auch der Kreisvorsitzende der NPD Andreas Käfer sowie Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und sogenannte „Autonome Nationalisten“ die unter dem Label „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“ auftreten.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 19. März 2016
    Bekannte Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf versuchen eine Kundgebung für Demokratie und Toleranz am Alice-Salomon-Platz zu stören. Noch vor Beginn der Kundgebung taucht ein Neonazi der für die NPD kandidiert und der „Bürgerbewegung Hellersdorf“ zuzurechnen ist auf dem Platz auf und fotografiert die Bühne. Die Neonazis versuchen zudem Pressevertreter an der Arbeit zu hindern, was durch die Polizei unterbunden werden kann. Die Neonazis sitzen am Rande der Kundgebung, machen provozierende Gesten und versuchen durch ihr bedrohliches Auftreten die Kundgebungsteilnehmer einzuschüchtern.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 19. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen am Mühlengrund in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. März 2016
    Am Morgen gegen 10 Uhr wurde eine 36 Jähriger Mann am U-Bahnhof Moritzplatz von einem anderen Mann aus rassistischen Motiven zunächst beleidigt und dann angegriffen. Der Täter trat mehrfach auf sein Opfer ein und sprühte Pfefferspray in dessen Gesicht. Eine Frau die auf das Geschehen aufmerksam geworden war, hatte Polizei und Feuerwehr alarmiert. Unmittelbar nach der Attacke flüchtete der Angreifer unerkannt. Der Betroffene musste mit Augenreizungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
    Quelle: Polizei
  • 18. März 2016
    In der Weserstraße, Ecke Tellstraße, wurde mit schwarzer Farbe "Multikulti tötet" an eine Hauswand geschrieben. Eine Straße weiter, in der Jansastraße/ Ecke Weserstraße, fanden sich zwei weitere Graffiti in derselben Farbe und Schrift an zwei Hauswänden: "Multikulti heißt Verfall" und "Merkel muss weg".

    Der letzte Slogan wird seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" aufgenommen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und extrem rechten Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 18. März 2016
    An der Kreuzung Landsberger Chaussee/ Alte Hellersdorfer Sraße veranstalten 10 Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf „von 10:00 bis 12:00 Uhr eine kleine Kundgebung durch. Sie stehen von 14:00 bis 15:00 Uhr an der Ecke Karl-Holtz-Str./R.-Leonhardt-Str. mit einem Transparent und verteilen Flugblätter. Damit mobilisieren sie für einen Aufmarsch in Hellersdorf unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ am 2. April.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 18. März 2016
    Am frühen Morgen wurde die Fassade und ein Fenster eines Bürgerbüros der SPD in der Pflügerstraße in schwarzer Farbe mit dem Slogan "Volksverräter" beschmiert. Darunter war ebenfalls in schwarzer Farbe ein Galgen gesprüht. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Berliner Zeitung, Onlinebeitrag vom 19.03.16, Polizeimeldung vom 19.03.16
  • 18. März 2016
    An der Station Kaulsdorf-Nord steigen in die volle U-Bahn gegen 17:00 mehrere Männer ein, die sich auf Arabisch unterhalten. Eine weiße Frau starrt die Männer erst an ohne etwas zu sagen. Nachdem die Männer an der Station Cottbusser Platz ausgestiegen sind wendet sie sich an ihre Begleiterin. Sie drückt laut aus, dass die wegen „denen“ ja jetzt immer ein Pfefferspray mit sich tragen würde, womit unmissverständlich die arabisch sprechenden Männer gemeint sind. Da sie es sehr laut sagte hörten weitere Fahrgäste ihre Aussage, jedoch widerspricht niemand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurden vereinzelt Flugblätter der NPD mit dem Slogan "Asylmißbrauch nicht mit uns" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. März 2016
    In der Nähe einer Unterkunft pöbeln Jugendliche Geflüchtete an und rufen Parolen wie "Ausländer raus".
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 17. März 2016
    In der Lauenburger Straße in Steglitz werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung", der "Jungen Nationalen" und Aufkleber einer Internetseite, die Burschenschaften bewerben mit der Aufschrift "Ehre Freiheit Vaterland" aufgefunden und entfernt.

    Auf der Bismarckstraße zwischen Selerweg und Bergstraße werden zusätzlich ca. 20 Aufkleber mit einer antisemitischen Karikatur und der Aufschrift "Please send the money" entdeckt und entfernt.

    In der Bergstraße und der Wuthenowstraße werden in der Nähe einer Unterkunft für geflüchtete Menschen sechs Aufkleber mit der Aufschrift "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land" gesehen und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. März 2016
    Am 17.3. um 11.30 Uhr werden in der Treskowstraße die Sprüche "Islam = Frieden???" und "Islam = Terror" entdeckt, die mit Edding auf Mülleimer geschrieben sind.
    Quelle: Register Spandau
  • 17. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” sammelte Unterschriften am Linden-Center und in Falkenberg für die kommenden Wahlen in Berlin.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in der Umgebung um eine Grundschule in „Am Breiten Luch“ in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in der Gegend um die Moldaustraße und Volkradstraße in Friedrichsfelde und im Weitlingkiez.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. März 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. März 2016
    Am 17.03.16 wurden an der Rolltreppe zwischen U-Bahnhof und S-Bahnhof Bundesplatz mehrere Aufkleber von Bärgida entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. März 2016
    Ein Mann skandiert vor dem Abgeordnetenbüro von Tom Schreiber „Scheiß SPD!“. Das Abgeordneten Büro ist häufig Angriffsziel von extrem Rechten Pöbeleien, Bedrohungen und Angriffen.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 17. März 2016
    Im Haus des Wahlkreisbüros von Tom Schreiber wohnt ein Neonazi. Wegen eines Streits bzgl. Hausmüll wird der Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von dem Neonazi aufgrund seiner demokratischen Einstellung beleidigt.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 16. März 2016
    Die NPD Reinickendorf postet auf ihrer Facebook-Seite ein Foto von NPD-Plakaten mit rassistischem Inhalt, die an einen Laternenmast geklebt sind. Im Hintergrund sind die Hochhäuser des Märkischen Viertels sichtbar.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 16. März 2016
    Seit Frühjahr 2015 wird im Schöneberger Rathaus (John-F.-Kennedy-Platz) die Dauerausstellung "Wir waren Nachbarn" (http://www.wirwarennachbarn.de/) mit den Biographien von 152 jüdischen Zeitzeugen aus der Zeit des "Dritten Reiches" präsentiert. Ein Schild in der Ellen-Epstein-Straße (Moabit), das auf die Deportation der Juden ("Von hier fuhren Züge ins Gas") und die Ausstellung hinwies, wurde seitdem sechsmal mit antisemitischen Sprüchen beschmiert (23.6.15, 19.7., 30.8., 9.11. und 2.2. sowie 6.3.16) und am 16. März 2016 komplett zerstört. Die Inititative plant nun, ein robusteres Schild aufzustellen. Die Ausstellung ist Sa bis Do 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. März 2016
    Eine rassistische und antisemitische Hassemail wurde an diverse Willkommensinitiativen und antirassistische Gruppen geschickt. Als Absender der Email ist „AH-Magazin Aktion Für die deutsche Volksgemeinschaft“ angegeben. In der Email wird Unterstützern von geflüchteten Menschen vorgeworfen eine Invasion von Zuwanderern zu forcieren, wodurch das „deutsche Volk und die abendländische Kultur“ bedroht werde. Dies wird als Verschwörung antisemitisch gedeutet und dazu aufgerufen, eine Strafanzeige gegen die Kanzlerin der Bundesrepublik zu stellen und auf rechte Internetseiten verwiesen.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 16. März 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde „No Islam“ geschmiert sowie mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. März 2016
    49 Organisationen und Bündnisse, darunter das Bündnis Neukölln und das Interkulturelle Beratungs- und Begegnungs-Centrum, erhielten eine rassistische Hassmail. In der Mail wurden die Organisationen aufgefordert, ihr Engagement für Geflüchtete zu stoppen. Geflüchtete wurden als "unqualifizierte Armutszuwanderer", "Asylbetrüger", "Deserteure" und "Terroristen" bezeichnet. Auch der rechte Slogan "Wehrt euch Deutsche" war enthalten. Das Schreiben endete mit "Aktion für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!". Absender war ein fiktives "AH-Magazin".
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 16. März 2016
    Die Willkommensinitiative „Friedrichshain hilft“ die sich in Friedrichshain unter anderem um die in zwei Turnhallen untergebrachten Geflüchteten kümmert, erhielt heute eine E-Mail mit einem rassistischen Inhalt. Darin wird die Flucht vieler Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen als gezielte Waffe zur Zerstörung des „deutschen Volkes und der abendländischen Kultur“ bezeichnet. Geflüchtete werden als Betrüger und Schmarotzer denunziert.

    Absender ist ein gewisser Thor Hammer vom AH-Magazin. Diese E-Mail grassiert schon seit einer geraumen Weile im Netz und wird in Massenverschickungen an diverse Initiativen und Einzelpersonen verschickt, die sich in der Geflüchtetenhilfe einbringen.
    Quelle: Friedrichshain hilft
  • 16. März 2016
    Es wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Für Bildung und gegen Islamisierung" von Pro Deutschland in Berlin-Zehlendorf gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 15. März 2016
    Am S-Bahnhof Bundesplatz werden am 15.03.16 mehrere Aufkleber der Bürgerbewegung "Pro Deutschland" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. März 2016
    Am 15. März wurden in der Luisenstraße (Mitte) mehrere Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Die Aufkleber wurden vermutlich anlässlich der rechten Großdemonstration am 12. März angebracht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. März 2016
    Ein Bewohner der Notunterkunft für Geflüchtete in Marzahn wird angegriffen und verletzt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. März 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde „No Islam“ an eine Bushaltestelle geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. März 2016
    Am Vormittag gegen 10:00 Uhr wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg an der S-Bahnstation Greifswalderstraße ein Mann gesehen, der einen Pullover der Modemarke "Thor-Steinar" trägt. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. März 2016
    Eine Gruppe von Geflüchteten wird an einer Bushaltestelle rassistisch beleidigt und danach bespuckt. Die Angegriffenen müssen fliehen.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 14. März 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Nähe des S-Bahnhofes Greifswalderstraße verschiedene rechte Aufkleber in den letzten Tagen entdeckt. Sie hatten u.a. die Slogan "Nein zum Asylantenheim" (Widerstand.info), "Asylmißbraucher abschieben" (Pro Deutschland), "Globalisierung tötet. Nur die Nation kann der kapitalistischen Globalisierung Grenzen setzen", "Mehr Bildung. Weniger Zuwanderung" (Pro Deutschland), "Nationale Sozialisten, Bundesweite Aktion" (Widerstand.info).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. den Slogan "Stoppt die Schlepper Merkel" (NPD), "Jetzt Abschieben" (NPD), "Asylflut stoppen", "Linksfaschisten haben Namen und Adressen" (AN_Berlin) oder "Vorsicht! Gutmenschen. Asylbesoffen & Inländerfeindlich".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. März 2016
    Am 14.03.16 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. März 2016
    Am 14. März machte BärGiDa ihren 63. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 14. März 2016
    An eine Straßenlaterne in der Trusetaler Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Es wurde nach der Entdeckung übergemalt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. März 2016
    Am 14. März 2016 wurden zwei rassistisch motivierte Aufkleber an der Technischen Universität in der Straße des 17. Juni in Charlottenburg verklebt. Sie trugen die Aufschrift: "Wie viele sind zuviel?!" Der eine wurde auf ein Wandgemälde "Kein Mensch ist illegal" geklebt, der andere klebte auf eine Tür. Sie beziehen sich auf die Zuwanderung Geflüchteter und stehen im Kontext der Diskussion um Aufnahmeobergrenzen. Obergrenzen wären ein Verstoß gegen die Genfer Konvention, worauf diese Forderung abzielt.
    Quelle: AStA TU
  • 14. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen-Süd.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. März 2016
    Spätestens Mitte März wurden ca. 20 Sticker der Gruppierung "Pro Deutschland" zwischen S-Bahnhof Bornholmer Straße und Jülicher Straße angeklebt. Hinzu kamen weitere Aufkleber in der Jülicher Straße, die die Flüchtlinge zum Verlassen Deutschlands aufforderten.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 14. März 2016
    In der Trusentaler Straße und Wuhlestraße werden an Straßenlaternen 25 rechte Aufkleber angebracht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. März 2016
    Am 13. März versammelten sich circa zehn Mitglieder der "Identitären" vor der Ungarischen Botschaft (Unter den Linden Nr. 76), um ihre "Solidarität" mit dem autoritären, flüchtlingsfeindlichen Regime von Viktor Orbán in der Magyaren-Republik zu demonstrieren. Auf Transparenten hieß es: "Stoppt den großen Austausch" und "Festung Europa". Der Aufzug dauerte fast drei Stunden.
    Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1153330781352844&set=a.1153330718019517.1073742573.100000277988812&type=3&theater
  • 13. März 2016
    Laut Eigenangaben von „Nein zum Heim in Köpenick“ haben sie am Sonntag-Abend Flyer für einen großen rassistischen Aufmarsch in Hellersdorf beworben.
    Quelle: Facebookseite von "Nein zum in Köpenick"
  • 13. März 2016
    Ein 48-Jähriger Mann wurde am Sonntagnachmittag in Hellersdorf rassistisch beleidigt und angespuckt. Der Mann war gegen 16 Uhr in einem Einkaufszentrum an der Stendaler Straße unterwegs als ihn mehrere Personen ansprachen, beleidigten und einer der Männer ihn dann anspuckte.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 13. März 2016
    Auf einem handgeschriebenen Zettel, der am Steglitzer Damm geklebt wurde, steht die These, dass eine Integration von Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland nicht möglich sei, weil sie die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht anerkennen würden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. März 2016
    Am Sonntag wurde eine 16-Jährige am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf von zwei homophoben Männern attackiert. Die zwei Männer hatten zuvor rassistische Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ angebracht.

    Die 16-Jährige griff couragiert ein und wollte die rassistische Propaganda entfernen. Daraufhin wurde sie und eine Begleiterin von den Männern homophob beleidigt und im weiteren Verlauf zu Boden gebracht und verletzt. Auch ein weiterer 18-Jähriger wurde angegriffen beim Versuch zu helfen. Sie wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt nun wegen wegen Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 13. März 2016
    Am Sonntagmorgen veranstaltete der Landesverband der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ihren Landesparteitag in einem Hotel an der Genslerstraße in Hohenschönhausen. Die Veranstaltung fand unter quasi Ausschluss der Öffentlichkeit statt, PresseverteterInnen war nur vereinzelt zugelassen. Insgesamt nahmen laut Parteiangaben 192 Mitglieder anwesend. Auf dem Parteitag wurde das Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl 2016 beschlossen.

    In mehreren Beiträgen wurden der rechtspopulistische, rassistische und revisionistische Charakter der Partei deutlich. So wurde in einem Beitrag laut Protokoll die Schaffung des Bundeslandes „Preußen“ gefordert, in dem Berlin und Brandenburg zusammengelegt werden sollten, was jedoch abgelehnt wurde. Anderer Beiträge forderten das „Verbot der Antifa“. Verabschiedet wurde ein generelles „Kopftuchverbot“ an Schulen und Hochschulen sowie die Ablehnung des Adoptionsrecht für Homosexuelle. Gegen 17:30 Uhr wurde der Parteitag beendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. März 2016
    Am Samstag, den 12. März, marschierten fast 3.000 Personen aus der rechten Szene durch das Regierungsviertel bis zum Brandenburger Tor. Die Demonstration war von  „Wir-für-Deutschland“ angemeldet worden, vertreten war das gesamte Spektrum von BärGiDa bis "Kameradschaften". Bei der Auftakt- bzw. Schlusskundgebung redeten u. . Kathrin Oertel, Ex-Pressesprecherin von PEGIDA und Aktivistin von EnDgAmE (Engagierten Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas), der Münchener "Friedensaktivist" Hendra Kremzow, dessen Rede zweifelsohne als antisemitisch verstanden werden konnte und Curd Schumacher von der PEGIDA in Hannover.
    Die Antifa führte mehrere Gegendemonstrationen durch. Die Polizei war mit fast 1.300 Beamten im Einsatz und setzte Tränengas ein. In der offiziellen Polizeimeldung hieß es: "Ein weiteres Einschreiten der Beamten war bei einer kurzfristig angemeldeten Gegendemonstration kurz vor 15 Uhr im Bereich der Friedrichstraße notwendig, als ein Großteil der Teilnehmer sich vermummte und in Richtung der anderen Versammlungsteilnehmer rannte. Ein Aufeinandertreffen der beiden kontrahierenden Lager konnten nur durch ein konsequentes Einschreiten der Polizeibeamten verhindert werden." Zwei Kameraleute wurden von den Rechten tätlich angegriffen.
    "Spiegel Online" berichtete über die Ambitionen der Demoteilnehmer und die Reaktion des Staatsapparates: " Vor den Messingschildern mit der Aufschrift "Deutscher Bundestag" an den Bürogebäuden versammelten sich immer wieder kleine Demonstrantengrüppchen für Selfies. Den linken Gegendemonstranten hinter den Absperrgittern der Polizei riefen die jungen Männer zwischendurch "Wir kriegen euch" und "Wir bringen euch um" zu. (...) Und der Berliner Verfassungsschutz hatte ebenso wie Innensenator Henkel Teilnehmerzahlen im unteren dreistelligen Bereich erwartet. Verfassungsschutzchef Bernd Palenda stand am Samstagnachmittag als unauffälliger Spaziergänger an der Spree und beobachtete die an ihm vorbeilaufenden Demonstranten. Ja, gab er zu, von der Größe des Aufmarsches sei er tatsächlich überrascht."
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.458093.php / http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsextreme-ueberrumpeln-berliner-senat-mit-massenaufmarsch-a-1082065.html
  • 12. März 2016
    Am 12. März fand am Hauptbahnhof eine große extrem rechte Demonstration statt. Am S-Bahnhof Schöneweide trafen sich zur gemeinsamen Anreise ca. Acht Neonazis und verklebten mehrere Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ vor der Abreise.
    Quelle: Runder Tisch Johannisthal
  • 12. März 2016
    Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde auf ein Plakat auf dem eine schwarze Frau abgebildet ist, der Spruch "Last die Frauen in Ruhe" (Fehler im Original) geschrieben. An anderer Stelle steht "Merkel ist allein in Europa Linke Schweine". In der Lepsiusstraße, der Schmidt-ott-Straße und der Rothenburger Straße wurden ca. ein Dutzend Aufkleber und weitere Schmierereien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. März 2016
    In Berlin-Zehlendorf wurden drei Aufkleber gefunden "Bitte flüchten sie weiter" und "Für Bildung und gegen Islamisierung " (von Pro Deutschland) gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. März 2016
    Am 11. März wurde in der Rathenower Str. 14 (Moabit) entdeckt, dass auf einem Verkehrswegweiser zweimal der Schriftzug "PEGIDA" angebracht war. Allerdings waren beide Aufschriften bereits übermalt bzw. überklebt worden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 11. März 2016
    Am 10. März 2016 wurde in der Schuhmannstraße (Mitte) ein neuartiger Aufkleber entdeckt (und entfernt). Dieser trug den Schriftzug "Rapefugees not welcome", eine Verballhornung des Willkommensgrusses "Refugees welcome".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. März 2016
    Am 10. März 2015 klebte am Briefkasten am Kläre-Bloch-Platz an der Schlossstraße, Ecke Knobelsdorffstraße ein Aufkleber der Identitären Bewegung mit der Aufschrift "Europa, Jugend, Reconquista", was der rechten Selbstdarstellung diente.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 10. März 2016
    Am 10. März 2016 kleben in der Budapester Straße fünf Aufkleber, die das rechtspopulistische Blog PI News ("Political Incorrect") bewerben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. März 2016
    Für eine kurze Zeit versammelten sich mehrere Personen für eine rassistische Kundgebung in der Glienicker Straße.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. März 2016
    Im Salvador-Allende Viertel wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Online-TV-Senders „FSN-TV“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren unter anderem mit homophobem Inhalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. März 2016
    In der Maxie-Wander-Straße werden in der Nachbarschaft um die Asylunterkunft rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. Der Organisator des Aufmarsches ist der Bürgerbewegung zu zurechnen.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 10. März 2016
    Am 10.03.16 wurden gegen 13.00 Uhr auf einem Sitz an der Bushaltestelle Hanielweg des M77 Richtung Alt Mariendorf rassistische Sprüche ("NPD wählen", "Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. März 2016
    Im Fußgänger_innentunnel am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber von FSN-TV entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bildete eine durchlöcherte blutende Figur ab mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. März 2016
    An der Ecke Weichselstraße/ Ossastraße wurden zwei linke Graffiti übersprüht. Daneben haben Unbekannte den Slogan "Lieber tot, als rot!" angebracht.
    Quelle: Antifaschistisches Presse- und Bildungsarchiv e. V. (apabiz)
  • 9. März 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Globalisierung tötet. Nur die Nation kann der kapitalistischen Globalisierung Grenzen setzen", "Gender mich nicht voll", "Refugees not Welcome" oder "Nein! Zum Asylantenheim". Die Aufkleber wurden z.T. mit einem Link zu einer rechtsextremen Internetseite versehen und sie befanden sich u.a. in der Nähe der S-Bahnstation Greifswalderstraße oder an Bushaltestellen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. März 2016
    Am Vormittag gegen 09:00 Uhr wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg ein Mann gesehen, der einen Pullover der Modemarke "Thor-Steinar" trägt. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. März 2016
    Am 9. März wurde vor dem Nordbahnhof ein neuartiger Sticker entdeckt und entfernt. Er zeigte eine Hand in den Nationalfarben und den Schriftzug "#Widerstand". Welche Organisation den Aufkleber herausgegeben hat, ist hier nicht bekannt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 9. März 2016
    Am 9. März 2016 beleidigten in der Julius-Hirsch-Sportanlage im Westend Fans des Mariendorfer SV im Pokalspiel den Charlottenburger Verein TuS Makkabi. Sie riefen zum Spielende, zu dem noch zwei Tore für Makkabi fielen: "Ihr [Z-Wort]", eine antiziganistische rassistische Beleidigung.
    Quelle: Register CW
  • 9. März 2016
    Zwei Männer stiegen gegen 17:00 Uhr an der U-Bahnstation Hellersdorf in die U5 in Richtung Alexanderplatz. Die beiden Männer begannen sich laut zu unterhalten, wobei sie sehr gewalttätige frauenverachtende Äußerungen tätigten. Weiter schrien die beiden Männer laut „Sieg Heil“. Trotz der vollen U-Bahn schritt niemand der anderen Fahrgäste ein.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. März 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der rechtsextremen Partei "III. Weg" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: albatros gGmbH
  • 8. März 2016
    Rund um den S-Bahnhof Köpenick sowie der Seelenbinderstraße (NPD-Bundeszentrale) wurden mehrere Aufkleber von FSN-TV mit der Aufschrift „HKNKRZ“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. März 2016
    Der NPD Kreisverband sammelt an der Allee der Kosmonauten Unterschriften für die kommenden Wahlen. Daran beteiligen sich mindestens 4 Neonazis, die an der Straße gegenüber eines Hotels stehen. Dieses wurde in der Vergangenheit mehrfach Zielscheibe rassistischer Agitation, da es angeblich Geflüchtete und Migranten beherbergen würde
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 8. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen-Süd.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. März 2016
    Am 7. März gegen 14.00 Uhr entdeckten Mitarbeiter des "Schwulen Museums" in der Lützowstr. 73 (Tiergarten), mehrere Einschusslöcher in einer Scheibe. Es fand sich eine Metallkugel. Womit geschossen worden war, wird von der Polizei ermittelt; man vermutet, es habe sich um ein Lufdruckgewehr gehandelt.
    Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/schuesse-auf-schwules-museum-in-berlin-tiergarten-23683574
  • 7. März 2016
    Am 7. März versammelten sich angeblich 220 BärGiDa-Anhänger zu ihrem 62. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof. Man marschierte zum Schloss Bellevue und zurück. In den Reden wurde zu einem Generalstreik aufgerufen.
    Quelle: Register Mitte
  • 7. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt. Sie trugen u.a. den Slogan "Grenzen Dicht", "Natürlich Deutsch - NPD", "Geld für Oma statt für Sinti und Roma", "Antifa-Banden zerschlagen" oder "Härtere Strafen für Kinderschänder".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. März 2016
    Gegen 7 Uhr morgens werden an der Kreuzung Haydnstraße/ Birkbuschstraße mehrere Aufkleber des rechtspopulistischen Internetportals PI-News und der "Identitären Bewegung" an einer Bushaltestelle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 7. März 2016
    "Unter falscher Flagge segeln" heißt es, wenn sich Leute als etwas anderes ausgeben, als sie tatsächlich sind. Manchmal wird dazu eine fremde Kampagne "gekapert", um seine eigenen politischen Ziele zu promoten. So erging es nun auch dem "Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe" (bff) mit seiner Plakataktion "Für ein modernes Sexualstrafrecht" (https://www.frauen-gegen-gewalt.de/vergewaltigung-verurteilen.html). Damit kritisiert der Frauenverband den Umgang der Justiz mit Vergewaltigungsopfern: "In Deutschland erlebt jede 7. Frau schwere sexualisierte Gewalt. Nur ein Bruchteil der Taten wird angezeigt, die wenigstens verurteilt. Alle nichteinverständlichen sexuellen Handlungen müssen strafbar sein." Gegen diese Kampagne an sich ist nichts zu sagen, jedoch wurden in Berlin mehrere Plakate zweckentfremdet und - angesichts der sexistischen Übergriffe von vorwiegend nordafrikanischen Geflüchteten in der Silvesternacht auf dem Domplatz in Köln - mit Aufkleber "Kölle Allah! Willkommen in Köln!" versehen. Mindestens drei dieser feministischen Tafeln am Märkischen Museum, in der Wallstraße und am Spittelmarkt wurden so von antiislamistischen Rassisten missbraucht. Die Aufkleber wurden am 7. März entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 6. März 2016
    In der Carola-Neher-Straße in Hellersdorf werden in der Nachbarschaft um die Asylunterkunft rechte Flugblätter an Haustüren und in Eingängen gefunden. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. Der Organisator des Aufmarsches ist der Bürgerbewegung zu zurechnen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 6. März 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden mehrere Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. März 2016
    Im Kiez um den Bürgerpark Marzahn werden Parteizeitungen von “Pro Deutschland” verteilt.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 5. März 2016
    In der Nacht zum 5. März 2016 kippte eine unbekannte Person die Blumenkästen vor dem Abgeordnetenbüro der SPD in der Lepsiusstraße in Steglitz um. Die Blumenkästen wurden auf die Eingangsrampe gekippt. An die Tür wurde ein Zettel mit einer Parole, die die Partei Alternative für Deutschland befürwortete, geklebt. Der Vorfall richtete sich in erster Linie gegen die politische Gegnerin.
    Quelle: Büro Ute Finck-Krämer, Register CW
  • 5. März 2016
    Schüler_innen der Fichtebergschule berichten von mehreren Vorfällen aus den vergangenen Monaten. Im Park hinter der Schwartzschen Villa wurde ein Hakenkreuz an einen Baum gesprüht. Es werden Sprüche gegen Frau Merkel und gegen Geflüchtete auf Zettel geschrieben und um Umkreis der Schule aufgehängt, z.T. in Englisch und Französisch, sodass sie auch von Schüler_innen dr Willkommensklassen verstanden werden. In den letzten zwei Wochen wurden in einem Umkreis von 50m und direkt an der Schultür über 10 Plakate und Schmierereien angebracht. Darunter mehrfch die Parole "Fuck Arabs" oder "Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Muslim".
    Quelle: Antirassistische Jugend Südwest Berlin
  • 5. März 2016
    Der NPD Kreisverband veranstaltet gegen Mittag am S-Bahnhof Mahlsdorf einen Infostand vor dem Rewe-Supermarkt. Daran nehmen ca. 10 Neonazis teil.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. März 2016
    An einer Jugendeinrichtung in der Rudolf-Leonhard-Straße werden in der Nacht von Freitag auf Samstag mit schwarzem Bitumen rassistische Parolen an eine Wand geschmiert. Dort war zu lesen "FCK RFG" ( = fuck refugees).
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. März 2016
    Eine Nutzerin ruft in einem Kommentar zur angeblichen "Überfremdung" auf der Facebook-Seite der NPD Reinickendorf zum Mord an einem Journalisten auf: "MAN SOLLTE EUCH GUTMENSCHEN DAFÜR TODSCHLAGEN DER TAG WIRD KOMMEN LIEBER [...] warte ab." (Name von Registerstelle entfernt.) Das Posting ist mittlerweile entfernt worden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 5. März 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen-Süd in der Landsberger Allee, Hohenschönhausener Straße und am Storchenhof.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. März 2016
    Am 5. März 2016 wurde eine spanische Reisegruppe nach einem Besuch des Denkmals „Gleis 17“ an der Bushaltestelle S-Bahnhof Grunewald wüst beschimpft und bespuckt. In der Straße Am Bhf. Grunewald fing ein älterer Herr an, die Reisegruppe zu beschimpfen und sich über die „dreckigen Judendenkmäler“ in Berlin zu beschweren. Er spuckte in die Richtung der Gruppe und zeigte offen seine Verbundenheit mit Nazi-Täter*innen und seine antisemitische Gesinnung: "Euch hätte man damals noch alle vergast“, „Meine Mutter war Sortiererin an der Rampe im KZ und da bin ich stolz drauf“, „Keiner sagt mir hier was gegen meinen Adolf“, „Wenn ich das Sagen hätte, würde ich noch viel mehr vergasen als früher“. Der öffentlich und direkt kommunizierte Vernichtungsantisemitismus wurde in Verkennung der geltenden Rechtslage von ihm selbst immer wieder kommentiert mit: „Das wird man ja nochmal sagen dürfen“. Der BVG-Busfahrer, der dies vom Karmielplatz aus gesehen und gehört hatte, begrüßte die Einsteigenden: „Ich weiß ja nicht wo sie herkommen, aber hier in Deutschland zeigt man seine Fahrkarte beim Einstieg“. Auf den Vorfall angesprochen, erwiderte er: „Lassen Sie den Mann in Ruhe, der ist hier nicht das Problem.“
    Quelle: RIAS Berlin #74
  • 4. März 2016
    Am 04.03. wurde gegen 12.15 Uhr ein antimuslimischer Aufkleber ("Islamisierung stoppen") einer rassistischen Website an einer Laterne am Lützowplatz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. März 2016
    Am 04.03 fand eine rassistische Kundgebung, organisiert von Nein zum Heim in Köpenick, vor der Rathaus Köpenick statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2016
    Am 04.03.16 gegen 19.00 Uhr wurde ein 75-Jähriger Mann auf einer Bank im U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz von einem 27-Jährigen zunächst antisemitisch beleidigt und dann mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen. Der Mann wurde leicht am Kopf verletzt und durch Sanitäter eines Rettungswagens ambulant behandelt. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.
    Quelle: ReachOut
  • 4. März 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde „No Asylanten“ und „PEGIDA“ geschmiert sowie mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und „widerstand.info“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2016
    Im Rahmen der internationalen "Israeli Apartheid Week" organisierten der lokale Ableger der Israel-Boykott-Bewegung "BDS Berlin" und die Gruppe "F.O.R. Palestine" (For One State and Return in Palestine) ein Filmscreening im Kino Movimiento am Kottbusser Damm. Gegen die Veranstaltung fand eine Kundgebung mit dem Motto "BDS stoppen, bedingungslose Solidarität mit Israel" statt. Die Kundgebung wurde fortwährend von einer aus etwa 30 Personen bestehenden Gruppe, die sich vor dem Kino versammelt hatte, beschimpft. Zum Ende der Kundgebung auf Höhe der Sanderstraße maskierten sich drei Männer, von denen mindestens einer zeitweise Teil der Gruppe vor dem Kino gewesen war. Die drei Männer zeigten den Hitlergruß und riefen gemeinsam mit einem Weiteren „Scheiß Juden“, „Ihr braucht Hitler“, „Ab ins Gas“ und „Juden, Zionisten“.

    Die Polizei hat mehrere Ermittlungen wegen Verstößen gegen § 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. März 2016
    Am 4. März 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Claus P. behauptete, Flugzeuge würden mittels Kondensstreifen Gift ausstreuen um die Bevölkerung zu vernichten. Diese Behauptung ist wissenschaftlich widerlegt, die Verschwörungsideologie bedient antisemitische Argumentationsmuster. Dennis Ingo S., der als Redner des Neuschwabenlandtreffen bekannt wurde, rezensierte die Bücher "Gefährlich" von Stefan Müller (herausgegeben von Jan Udo Holey alias Jan van Helsing) vor. Es ist im rechtsesoterischen Amadeus-Verlag erschienen.
    Quelle: Register CW, Youtube, Google Plus
  • 4. März 2016
    Auf dem Kottbusser Damm in Kreuzberg kam es am 04. März zu mehreren antisemitischen Volksverhetzungen, judenfeindlichen und anti-israelischen Aussagen, sowie zu Bedrohungen gegen Teilnehmende der Kundgebung mit dem Motto „BDS stoppen, bedingungslose Solidarität mit Israel“.

    Hintergrund:

    Im Rahmen der internationalen „Israeli Apartheid Week“ organisierte der lokale Ableger der Israel-Boykott-Bewegung „BDS-Berlin“ und die Gruppe „F.O.R. Palestine“ (For One State and Return in Palestine) ein Screening des anti-israelischen Films „Even Though My Land is Burning“. Die Gruppe „F.O.R. Palestine“, welcher der Filmemacher Dror Dayan angehört, fordert die Beseitigung Israels und des Zionismus mit allen dafür zur Verfügung stehenden Mitteln (Über die Natur von Gewalt, Widerstand, und Solidarität – Stellungnahme von FOR Palestine, November 2015, zuletzt eingesehen 07.03.2016).

    Während der Kundgebung:

    Die Teilnehmenden der Kundgebung gegen das BDS-Event wurden aus einer Gruppe von ca. 30 Personen, die sich wenige Meter von ihnen entfernt auf der anderen Seite der Boppstraße vor dem Kino Moviemento aufhielt, fortwährend antisemitisch und sexistisch beschimpft und beleidigt. Auch nach dem offiziellen Beginn des Films blieb die Gruppe um Fuad Afane und F.O.R.Palestine vor dem Kino stehen. Mehrmals riefen sie antisemitische Parolen, wie „Kindermörder Israel“ oder „From the river to the see, Palestine will be free“.

    Eine junge Frau aus dieser Gruppe äußerte zwei Mal wenige Meter von der pro-israelischen Kundgebung entfernt, an die Teilnehmenden gerichtet „Ihr sollt alle Vergast werden“.

    Abschluss und Abzug der Kundgebung:

    Zum Abschluss der Kundgebung gegen 17:00 Uhr wurde die Stimmung deutlich aggressiver, mehrfach wurde durch Gesten und Sprüche eine körperliche Auseinandersetzung angedroht. Die Kundgebung wurde auch deshalb gegen 17:10 Uhr beendet. Während des Abbaus überquerten mehrere Personen aus der Gruppe vor dem Kino die Boppstraße und bedrängten Teilnehmende der Kundgebung. Eine Frau wurde durch einen Mann als „Zionisten-Fotze“ beschimpft. Des Weiteren wurde ihr angedroht, sie nach Hause zu verfolgen, wo man sie „kriegen würde“. Die wenigen Polizisten mussten die bedrohlich auftretende Gruppe abdrängen. Nach dem diese die Straßenseite gewechselt hatte, riefen sie in Richtung der abziehenden Kundgebungsteilnehmenden „Zionistenfaschisten“, „Juden raus aus Kreuzberg“ und „Wir kriegen euch!“.

    Auf Höhe der Sanderstraße maskierten sich drei Männer, zeigten den Hitlergruß und riefen im Verbund mit einem Weiteren „Scheiß Juden“, „Ihr braucht Hitler“, „Ab ins Gas“ und „Juden, Zionisten“. Laut übereinstimmenden Berichten von Anwesenden hielt sich mindestens einer der Männer zeitweise in der Gruppe vor dem Kino auf. Die Polizei teilte uns mit, das mehrere Ermittlungen wegen Verstößen gegen § 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet wurden.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/171593

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/-ihr-sollt-alle-vergast-we...

    http://juedisches-forum-demokratie-leben.de/blog/2016/03/07/berlin-04-03...

    http://www.morgenpost.de/berlin/article207133349/Hitlergruss-und-antisem...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 3. März 2016
    Im Ortsteil Rosenthal wurden Flyer der Neu Rechten "Identitären Bewegung" in den Briefkästen entdeckt. Ebenso wurden Aufkleber der "NPD" und dem "III. Weg" entdeckt und entfernt. Ebenso wurden Aufkleber der rassistischen Internetplatform "PI NEWS" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. März 2016
    Im Ortsteil Karow wurde in den letzten Tagen verschiedene Aufkleber der "NPD" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Maria statt Scharia", "Das Boot ist voll" oder "Asylbetrüger Nein Danke".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. März 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg verließen gegen 17:45 Uhr zwei Männer eine türkische Bäckerei. Einer der beiden schrie laut "Kanakenfotze, Ausländerpack und scheiß Ausländer" in Richtung des Ladens. Des Weiteren deutete dieser einen "Hitler Gruß" an. Anschließend stiegen beide in ein Auto und schrieen mit heruntergelassenem Fenster weitere Beleidigungen.
    Quelle: Berliner Register
  • 3. März 2016
    Im Treppenhaus der Silberlaube an der Freien Universität in Dahlem wird ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. März 2016
    In der Steglitzer Wrangelstraße werden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Überfremdung ist Verrat am eigenen Volk, an der eigenen Kultur" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. März 2016
    Für ca. eine Stunden versammelten sich ca. 16 Personen für eine rassistische Kundgebung in der Glienicker Straße. Dagegen protestierten ca. 60 Antirassist_innen die einem Aufruf der Jugendinitiative Uffmucken gefolgt waren.,
    Quelle: Uffmucken
  • 3. März 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 3. März 2016
    Am Eingang einer Sozialeinrichtung in der Ribnitzer Straße wurden NPD Aufkleber entdeckt und enfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. März 2016
    Ein Aufkleber mit herausgeschnittenem NPD-Logo, mit dem Schriftzug:"Kriminalität stoppen" wurde in Berlin-Zehlendorf entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 2. März 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in den letzten Woche immer wieder rassistische Aufkleber in der Nähe der Notunterkunft Wichertstraße entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Refugees not welcome" oder "Gibt Islam keine Chance".
    Quelle: Willkommensnetzwerk "Pankow Hilft!"
  • 2. März 2016
    An der Tramhaltestelle Rhinstr. / Gärtnerstr. wurden rassistische Schmierereien auf den Sitze gefunden.

    Dort war zu lesen "islam raus" und "pegida" . Außerden wurde ein Aufkleber mit "Asylflut stoppen" hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. März 2016
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle Körtingstr. des M 77 Bus wurden am 01.03. gegen 11.00 Uhr mehrere antimuslimische Schmierereien ("No Islam"; "Moslem go home") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. März 2016
    Im Fußgänger_innentunnel am S-Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. März 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde „No Asylanten“ geschmiert sowie mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. März 2016
    Eine Gruppe von etwa 10 Männern griff in der S-Bahn zwischen S-Bahnhof Lichtenberg und S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost Geflüchtete an. Sie wurden rassistisch beleidigt und Drohungen ausgesprochen bis hin dahin sie umzubringen. Die Betroffenen konnten die S-Bahn verlassen und sich in Sicherheit bringen.
    Quelle: Polis*
  • 29. Februar 2016
    Am Montag, den 29. Februar, versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zum 61. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof. Weitere Informationen wurden vom Veranstalter auf dessen Webseite zwar angekündigt, blieben aber aus.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. Februar 2016
    Der NPD Landesverband veranstaltete in Hohenschönhausen-Nord einen Aufmarsch. Die Veranstaltung startete gegen 18:30 Uhr am S-Bhf Wartenberg, wo zunächst rechte Musik gespielt wurde. Dann ging es über die Ribitzer Straße auf die Zingster Straße. Dort wurde am Lindencenter Pause eingelegt, da der Lautsprecherwagen der NPD einen Schaden hatte. Letztendlich wurde die Demonstration deshalb an dieser Stelle gegen 20:25 Uhr aufgelöst. Als Redner traten auf Sebastian Schmidtke (NPD Landesvorsitzender Berlin), Marcel R. (NPD Kandidat Marzahn-Hellersdorf), Manuela Tönhardt (NPD BVV Lichtenberg), Jens Irgang (NPD Lichtenberg). Die ca. 100 Teilnehmer führten neben einem Transparent der NPD auch Reichsfahnen, NPD-Fahnen und das Wappen von Sachsen mit. An der Zingsterstraße wurde die Demonstration vorzeitig aufgelöst, da der Lautsprecherwagen auf Grund eines Motorschadens nicht mehr weiter fuhr.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Februar 2016
    Ein Neonazi der an der NPD Demo teilnahm versuchte einen Pressevertreter am Rande der Versammlung anzugreifen. Der Täter rannte mit einer Fahne in der Hand auf den Pressevertreter zu, konnte jedoch durch Polizisten aufgehalten werden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Februar 2016
    Im Februar wurde auf der Facebookseite der Lichtenberger NPD versucht mit dem Verbreiten von rassistischen Meldungen für die Demonstration am 29.02. zu mobilisieren. Dabei wurde vor allem der Zuzug von Geflüchteten kritisiert und als angebliche Strategie der Bundesregierung zur gezielten „Überfremdung dargestellt. Die Demonstration wurde als Wahlkampfaktion benutzt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Februar 2016
    In den Veröffentlichungen auf der Facebookseite der rechtspopulistischen Partei “Pro Deutschland” war im Februar das Hauptthema der Zuzug von Geflüchteten nach Deutschland und den Bezirk. Die Situation wird rassistische verklärt und vor angeblich ansteigender Kriminalität gewarnt, die durch Geflüchtete verursacht werde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Februar 2016
    Auf der Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” wurde im Februar vor allem auf die Einrichtung von neuen Asylunterkünften im Bezirk Bezug genommen. Diese wird rassistisch kritisiert und als Plan der Bundesregierung dargestellt, das Land zu „überfremden“. Weiter wird sich über die vermeintliche Kriminalität von Geflüchteten ausgelassen und Fotos von Baustellen für Asylunterkünfte veröffentlicht. Nicht zuletzt damit wird die NPD Veranstaltung am 29.02. gezielt beworben.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Februar 2016
    Auf der rechten Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ wurden Fotos veröffentlicht, die zeigen wie Neonazis im Bezirk Propagandamaterial verteilen. Mit den Flugblättern wird für die geplante Demonstration am 2. April geworben, Auf den Flugblättern wird unter dem Titel „Sicherheit statt Angst“ ein Aufmarsch am 2. April in Hellersdorf beworben. Die Neonazis machen Fotos vorm Wahlkreisbüro einer Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke in Hellersdorf, der Alice-Salomon-Hochschule und dem Jobcenter Marzahn-Hellersdorf in der Rhinstraße,
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 29. Februar 2016
    Am 29. Februar 2016 hing morgens ein Banner der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg an einem Brückengeländer des Volksparkstegs über der Bundesallee in Wilmersdorf. Darauf stand die Parole "Merkel raus". Dies bezieht sich auf die Geflüchtetenpolitik der Bundeskanzlerin Merkel, die mit einem pragmatischen Ansatz Geflüchtete aufnehmen lässt. Dies lehnt die Identitäre Bewegung ab, da sie aus einer kulturalistischen Perspektive heraus eine vermeintliche Islamisierung Europas benennt, die durch die Geflüchteten vorgenommen würde. Das Banner richtet sich also nur in erster Linie gegen Angela Merkel. Der Kontext ist dem antimuslimischen Rassismus zuzuordnen. Das Banner wurde von aufmerksamen Passant*innen entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 29. Februar 2016
    An der Bushaltestelle „Rudower Straße“ in Spindlersfeld zeigt ein Mann, der mit einer Frau an der Bushaltestelle sitzt, auf eine Gruppe Schwarzer Männer und sagt lautstark und in abfälligem Ton: Da sind sie!
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Februar 2016
    Im Salvador-Allende Viertel wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-TV-Senders „FSN-TV“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigt ein durchlöchertes und blutendes Männchen mit der Überschrift „Antifa heißt Opfer sein“.
    Quelle: Begegnungszentrum Alfred-Randt Straße 42
  • 29. Februar 2016
    Ein bekannter Neonazi aus Marzahn-Hellersdorf postet in einem sozialen Netzwerk im Internet nationalsozialistische Inhalte. Kai S. postet in seinem Profil bei VKontakte ein Bild von Adolf Hitler mit der Unterschrift “VERMISST SEIT 1945 – Adolf, bitte melde Dich – Deutschland braucht Dich!”. Auf weiteren Fotos stellt der Neonazi seine nationalsozialistische Ideologie offen zur Schau.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 29. Februar 2016
    Im Februar veröffentlichte die NPD zwei rassistische Banner auf ihrer Facebookpräsenz: "Der Islam gehört nicht zum Rheinland. Bei uns heißt es Alaaf statt Allah!" und "Deutschland den Deutschen: Ausländer raus!"

    In einem Beitrag wurd Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihr "kostspieliges Überfremdungsprogramm" kritisiert. In einem weiteren Beitrag veröffentlichte die NPD eine Liste der Neuköllner Schulen mit sogenannten "Willkommensklassen" als "Entscheidungshilfe zur Einschulung 2017". Unter einem Artikel, der am Beispiel Südafrikas Schwarze Menschen unter den Generalverdacht der Kriminalität stellte und vor "südafrikanischen Verhältnissen in Deutschland" warnte, fanden sich mehrere rassistische Kommentare.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. Februar 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Falkenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Februar 2016
    Neonazis verteilen um das Schloss Kaulsdorf Flugblätter, in denen ein Naziaufmarsch am 2. April in Hellersdorf beworben wird. Auf der rechten Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ werden anschließend Fotos veröffentlicht.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 28. Februar 2016
    In einem Fußgängertunnel unter dem Autobahnkreuz nahe Dreilinden wurden zwei Graffitis, die ca. 40 x 1,50 cm groß waren, mit der Parole "Merkel muss weg", entdeckt und unkenntlich gemacht. Am U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte wurde außerdem ein Aufkleber von "Blickfang Nord" entdeckt, auf dem das Schiller-Zitat „Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborener Platz.“ stand.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. Februar 2016
    An Kohlistraße in Mahlsdorf werden an zwei Bushaltestelle rassistische Schmierereien entdeckt. Dort wurde mit einem Filzstift an die Bushaltestellen unter anderem „TÜRKEN AN DIE WAND UND FEUER“ und „KRIMINELLE AUSLÄNDER RAUS AUS DEUSCHLAND“ und andere rassistische Gewaltaufrufe geschmiert.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 28. Februar 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden mehrere Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Februar 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Marzahn-Mitte.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H
  • 27. Februar 2016
    Im Ortsteil Rosenthal kam es ab 12:00 Uhr zu einem Bürger*innentreffen. Hintergrund war die Bekanntgabe von neuen Standorten von Unterkünften für Geflüchtete durch den Senat. Es nahmen an den Treffen zwischen 70-90 Menschen teil. Am Rande dieser Veranstaltung hielten sich ca. zwölf Neonazis auf.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Februar 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 05:20 Uhr ein Imbiss-Angestellter und ein Gast Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden sein. Nach Polizeiangaben sollen ohne für die zuvor verzehrten Speisen zu bezahlen, zwei Männer und eine Frau einen Schnellimbiss in der Walter-Friedrich-Straße verlassen haben. Dabei soll einer der Gehenden noch zwei kleine Flaschen Korn aus einem Kühlschrank genommen haben. Hierauf habe der 54-jährige Angestellte den Fremden zur Bezahlung aufgefordert. Statt zu bezahlen sei der Mann nun hinter den Tresen gegangen, habe den Mitarbeiter am Hemd gepackt und geschüttelt, worauf nunmehr ein 24 Jahre alter Gast dazwischen gegangen sein soll. Der Angreifer soll darauf von seinem ersten Opfer abgelassen und den Jüngeren am Hals gepackt und zu Boden gerissen haben. Dabei habe er den am Bodenliegenden rassistisch beleidigt und mit dem Tode bedroht. Mit dem "deutschen Gruß" und weiteren Beschimpfungen in Richtung seiner beiden Opfer und der Beute, den zwei Flaschen Korn, habe er das Lokal schließlich verlassen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.02.2016
  • 27. Februar 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Februar 2016
    Mehrere Neonazis der Lichtenberger NPD verteilten am S-Bahnhof Wartenberg und den angrenzenden Straßen Flugblätter gegen „Asylbetrug“. Mit dabei war unter anderem Manuela Tönhardt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Februar 2016
    Der Kreisverband der „Alternative für Deutschland“ (AfD) veranstaltet eine Bezirkswahlversammlung. Daran nehmen neben Beatrix von Storch auch andere Vertreter des Landesvorstandes teil.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Februar 2016
    In Johannisthal wurden sieben rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Februar 2016
    Im Bereich Selgenauer Weg in Rudow wurden Sticker der NPD, des III. Weg und der AfD verklebt. Weitere Sticker ohne Impressum trugen die Schriftzüge "Wehrt euch, es ist unser Land", "Unser Land, Unsere Regeln, Unsere Grenzen", "Kölle Allah! Willkommen in Köln!" und "Wir wollen das gar nicht schaffen!".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Februar 2016
    In das Schild einer eingezäunten Müllecke im Selgenauer Weg wurde ein etwa 10 cm großes Hakenkreuz eingeritzt. Darunter stand mit Edding geschrieben "Nein zum Asylheim".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Februar 2016
    Angetrunkene Jugendliche werfen eine Flasche auf eine Geflüchtetenunterkunft. Eine Fensterscheibe geht zu Bruch.
    Quelle: BA, Polis*
  • 27. Februar 2016
    Ein unbekannter Mann beschimpft und beleidigt Geflüchtete vor einer Einrichtung für Geflüchtete. Er bezichtigt die Einrichtung und die Geflüchteten tatsachenwidrig der "Vermüllung" der Straße und verknüpft dies mit rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 26. Februar 2016
    Am 18. Juli tätigte ein Straßenpassant in der Straße "Siegmunds Hof" im Hansaviertel antisemitische Äußerungen. Der Täter konnte nicht ermittelt werden.
    Quelle: http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/s17-17495.pdf
  • 26. Februar 2016
    In der Nähe des Teutoburger Platzes werden Aufkleber mit dem Slogan "Allah ist nicht Gott! und Mohammed nicht sein Prophet" entdeckt und entfernt. Unterzeichnet ist der Aufkleber mit PI News. Dies ist ein Internetportal in den rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen schreiben und es wird antimuslimischen Rassismus vertrieben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Februar 2016
    Am 26. Februar wurden am Alexanderplatz mal wieder Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Sie trugen u.a. den Slogan „Heimatliebe ist kein Verbrechen“.
    Quelle: Pankower Register
  • 26. Februar 2016
    Als Zusendung aus dem Märkischen Viertel postet die NPD Reinickendorf auf ihrer Facebook-Seite ein Foto eines NPD-Plakats ("Das Boot ist voll"), das an einen Laternenmast geklebt ist, im Hintergrund sind Hochhäuser (wahrscheinlich des Märkischen Viertels) zu sehen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 26. Februar 2016
    In der Schlossstraße, um das Geschäft "Globetrotter" und an den Holzfassaden und Baugerüsten am "Kreisel" werden ca. 20 selbstgedruckte Poster mit der Aufschrift "Rapefugess" entdeckt und entfernt. In der Schmidt-Ott-Straße und der Lepsiusstraße wird ähnliche Propaganda entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Februar 2016
    In Zehlendorf werden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtet sich gegen den "Volkstod", der andere ruft mit einem Schiller-Zitat dazu auf, zu seinem "Volk" zu stehen. Verfasser des zweiten Aufkleber ist "Blickfang Nord", ein Blog, auf dem extrem rechte Inhalte verbreitet werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. Februar 2016
    Am Büro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurde das Außenplakat abgerissen sowie gegen die Scheibe gespuckt. Das Büro ist häufig Ziel von neonazistischen Bedrohungen.