Chronik

  • 1. Dezember 2016
    Am 30.11.16 um ca. 10.50 Uhr wurde auf den Sitzen der Bushaltestelle Großbeerenstr. / Daimlerstr. des 277 Richtung Marienfelde ein Hakenkreuz entdeckt. Am Haltestellenschildpfosten klebte außerdem ein NPD-Aufkleber ("Asylflut stoppen"). An der Bushaltestelle klebten in der Vergangenheit auch öfter Aufkleber mit der Parole "Merkel muss weg".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. November 2016
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im November vorrangig dazu genutzt, gegen politische Gegner_innen zu hetzen. In Beiträgen wurde gegen Evrim Sommer, Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier geschrieben. Erstgenannter wurde aufgrund ihres Geburtslandes abgesprochen, deutsch zu sein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. November 2016
    Auf der Seite von “Pro Deutschland” wurde hauptsächlich gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen, sowie gegen Multi-Kulti agitiert. Dabei wurde von “Asylwahn”, “Asylbetrug” und “Multi-Kulti-Chaos” geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. November 2016
    Der Betreiber der NPD-gesteuerten „Nein zum Heim“-Facebookseite zu Falkenberg hetzte erneut maßlos gegen Flüchtlinge, ihre Heime und Unterstützer_innen. Er sprach von „Assyheimen“, „neomarxistischen Vaterlandsverrätern“ und „Scheinasylanten“ und schloss Beiträge mit der NPD-Parole „Deutschland uns Deutschen“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. November 2016
    Nach den mehrfachen Schmierereien im August und September 2016 ist Ende November 2016 eine Mauer des Zentrums Moderner Orient (ZMO) wieder mit Kreide mit den Buchstaben „AFD“ beschmiert worden.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 28. November 2016
    Um das Forum Steglitz werden diverse Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift „Multikulti ist eine Lüge“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. November 2016
    Am Montag, den 28. November 2016, veranstaltete BärGiDa - nur zwei Tage nach ihrem Jubiläumsaufzug - ihren 101. "Abendspaziergang". Über die Zahl der Teilnehmer wurden keine Angaben gemacht.
    Quelle: Register Mitte
  • 28. November 2016
    Am Montag, den 28. November 2016, pöbelten vier angetrunkene Neonazis (drei Männer und eine Frau) auf dem Weihnachtsmarkt am Alex herum. Nach Angaben der "Antifaschistischen Aktion NordkiezSupport" prügelten sie sich mit der Polizei und belästigten anschließend noch eine Frau.
    Quelle: https://twitter.com/NordkiezSupport/status/803691675751186432?s=09 /
  • 28. November 2016
    Am Montagabend, den 28. November, pöbelten vier Neonazis (drei Männer und eine Frau) auf dem Weihnachtsmarkt am Alexa-Kaufhaus herum. Anschließend belästigte einer der Männer noch eine 19-jährige Frau im Parkhaus an der Grunerstraße. Bei ihrer Festnahme durch die Polizei auf dem Weihnachtsmarkt prügelte sich das Quartett mit rund einem Dutzend Beamten. Es wurden Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Gefangenenbefreiung, Körperverletzung und sexuelle Nötigung gestellt.
    Quelle: https://twitter.com/NordkiezSupport/status/803692237527846912 / http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article208818935/Verdaechtiger-nach-sexuellem-Uebergriff-in-Parkhaus-gefasst.html
  • 28. November 2016
    An einem Mülleimer in der Rummelsburger Straße wurde mit Sprühfarbe der Schriftzug “NS” angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 27. November 2016
    In der Levèfrestraße in Friedenau werden diverse rassistische Aufkleber der sogenanten Identitären Bewegung mit der Aufschrift „Rapefugees noch welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. November 2016
    Am Samstag, den 26. November 2016, veranstaltete der "BärGiDa Verein" seinen 100. "Abendspaziergang". Die Veranstalter hatten auf möglichst zahlreiche Teilnehmer gehofft. So hieß es in einem Demoaufruf vom 24. November: "Kommt am 26. November nach Berlin. Kommt zu Tausenden, besser zu Zehntausenden und zeigt friedlich den Protest gegen diese Volksverräter. Gemeinsam mit Patrioten aus Ungarn, Slowakei, Tschechien, Russland, Polen, Österreich, Niederlande, Schweden und Dänemark. Denn in Berlin sitzt die Spinne im Netz. Kippt Merkel, dann kippt die EU." Um dieses Ziel zu erreichen, hatte man den Termin vom obligatorischen Montag auf Samstag vorverlegt. Aber angesichts der tiefen Novembertemperaturen ließen sich nur wenige bürgerliche Rechtspopulisten mobilisieren. Gerade einmal 120 bis 130 Teilnehmer fanden sich vor dem Hauptbahnhof ein. Auch von den groß angekündigten "internationalen Beteiligung" blieb am Ende nur eine kleine Delegation von knapp zehn Leuten aus dem slowakischen Bratislawa und einzelne Tschechen übrig. Außerdem begann die 100. Veranstaltung mit 50 minütiger Verspätung. Eine BärGiDa-Vertreterin hielt dann eine Rede über die "Lügenpresse" und die kriminellen "Politiker unter´m Glasdach". Nach der Kundgebung marschierte man durch die Friedrichstraße zum Brandenburger Tor, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
    Auf Seiten der Antifaschisten trafen sich 150 bis 200 Leute vor dem Hauptbahnhof, um die rechtspopulistische Jubiläumsveranstaltung zu stören. Anschließend marschierten sie in zwei Blöcken zum Brandenburger Tor und zur Friedrichstraße und zurück zum Hauptbahnhof. Allerdings beteiligten sich nur noch wenige dutzend Personen an der "#No-Bärgida"-Demonstration unter dem Motto "Stand up - Speak up - Gegen Rassistische Hetze & Fremdenfeindlichkeit" , so dass ein Blokadeversuch vor dem Friedrichstadtpalast mangels Masse scheiterte.
    In dem obengenannten BärGiDa-Demoaufruf heißt es verheißungsvoll: "dass wir unseren 100. Abendspaziergang von BärGiDa am Sonnabend den 26. November dazu nutzen sollten, letztmalig (Hervorhebung durch den Autor) unseren friedlichen Protest gegen die verbrecherische Politik dieser Regierung machtvoll zu artikulieren. (...) Sollte an diesem Tag kein Dialog der Machthaber mit dem kritisch denkenden Volk erkennbar sein, werden wir sofort zum Volksaufstand aufrufen. Ein Volksaufstand wie 1953 oder 1989." Ist dies die überkandidelte Ankündigung der Selbstauflösung angesichts der geschrumpften Teilnehmerzahl oder nur der Aufruf zum Bürgerkrieg?
    Quelle: http://www.baergida.net/
  • 26. November 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg auf der Kreuzung am U-Bahnhof Ebwerswalder Straße trug ein Mann gegen 16:00 Uhr ein Schild um den Hals mit dem antisemitischen Slogan "Die Zionisten regieren die Welt, nicht Merkel und Obama". Der Mann war als Weihnachtsmann verkleidet.
    Quelle: EAG
  • 26. November 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es in der Nacht vom 25. zum 26. November um 04:00 Uhr zu einem rassistischen Angriff auf einen 17-jährigen Jugendlichen. Vier Männer (zwischen 25 und 35 Jahre alt) versperrten einer Gruppe Jugendlicher den Weg, als diese sich bei einem Spätkauf in der Nähe der Tramstation M10 (Husemannstraße) Getränke holen wollen. Zwei der Jugendlichen redeten mit den Männern. Als einer der Täter seinen Arm zum Hitlergruß erhob und sagte, so verabschiede man sich in Deutschland, entbrannte eine Diskussion, die schnell zu Übergrifflichkeiten ausartete. Der 17-jährige, afro-europäischer Herkunft, wollte losrennen, wurde aber von einem zwischen den parkenden Autos stehenden Mannes zu Boden geworfen. Die anderen drei Männer kamen hinzu und traten auf den Jugendlichen ein. Als zwei Radfahrer vorbei kamen, flüchteten die Täter. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Blog "New Generation Berlin"
  • 25. November 2016
    Am 24. November hielt das Abgeordnetenhaus seine erste reguläre Sitzung der neuen 18. Legislaturperiode ab. (http://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/einladung/plen18-002-e.pdf) Zunächst begann alles routinemäßig gesittet und friedlich. Vier Stunden später brachte die"Alternative für Deutschland" (AfD) einen Antrag zur Verurteilung politischer Gewalt ein (http://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-0016.pdf). Darin bekundeten die AfD-Abgeordneten einen fundamentalen Sinneswandel gegenüber ihren Wahlkampfparolen: "Der Respekt vor dem Andersdenkenden ist ein unverzichtbares Merkmal der politischen Willensbildung in einer Demokratie." Daraufhin warf der Abgeordnete Hakan Tas (Die Linken) der AfD vor, sie würden "Hassparolen" verbreiten und "den Rassismus in Deutschland" wieder salonfähig machen. Angesichts dieser Unterstellungen besann man sich auch bei der 24-köpfigen AfD-Fraktion auf den Stil der politischen Auseinandersetzung im letzten Wahlkampf und warf Hakan Tas vor, er sei ein (islamistischer) "Hassprediger". Gegen den von der AfD platzierten Antrag als solchen hatten die anderen Parteien keinen Einwand. CDU und FDP brachten dennoch "Ersetzungsanträge" ein, was den AfD-Abgeordneten Thorsten Weiß zu der Bemerkung veranlasste, die Parteien hätten den Text zwar wohl für gut befunden, er dürfe aber offenbar nicht von der AfD kommen, berichtete die "Morgenpost".
    Anschließend brachte die AfD-Fraktion einen Antrag zum Verbot der (muslimischen bzw. islamistischen) Vollverschleierung ein. (http://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-0017.pdf) Zur Begründung nannte der AfD-Abgeordnete Dr. habil. Gottfried Curio die betreffenden Muslima einen "schwarzen Sack, ein Sack, der spricht". Außerdem beschwor der Physiker und Mathematikus die Gefahr des Terrorismus: Man wisse nicht, wer sich unter einem solche Gewand verberge: "Eine Frau, ein Mann, mit oder ohne Sprengstoffgürtel?" Die thematisch identischen Anträge von AfD und CDU offenbarten "ein Abgrenzungsproblem" der Union gegenüber den Rechtspopulisten, wie der Abgeordnete Sebastian Schlüsselburg (Die Linke) konstatierte. Außerdem kritisierte er, der AfD-Antrag sei verfassungswidrig, rassistisch, intolerant und befeuere religiösen Fanatismus. Die Parlamentarierin Ülker Radziwill (SPD) wies darauf hin, dass ein Verbot gleich gegen mehrere Grundrechte verstoße, unter anderem das der freien Religionsausübung: „Die AfD verbreitet auf Kosten einer winzigen Gruppe ihr menschenverachtendes Gedankengut“, stellte sie fest.
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article208785321/Linke-und-AfD-geraten-im-Abgeordnetenhaus-heftig-aneinander.html / http://www.berliner-zeitung.de/berlin/abgeordnetenhaus--was-die-berliner-afd-ueber-verschleierte-frauen-denkt-25163274
  • 25. November 2016
    In der Seelenbinder Str. wurden 3 Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie stammten von der NPD und den ANB (Autonome Nationalisten Berlin).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. November 2016
    In der Tramlinie M8 beleidigt ein 47.jähriger Mann eine 42-jährige Frau auf rasssistische Weise. Als andere Fahrgäste den Mann auffodern, dies zu unterlassen, beschimpft er eine 49-jährige Frau. Die Polizei wird alarmiert. Sie nimmt den Mann auf der Allee der Kosmonauten fest.
    Quelle: BZ, Polis*
  • 24. November 2016
    Am 24. November gegen 17.00 Uhr kam es in der U8 zwischen den Stationen Moritzplatz (Kreuzberg) und Heinrich-Heine-Straße (Mitte) zu einem rassistischen Vorfall. Ein 19-Jähriger beleidigte einen Afrikaner als "Nigger" und bespuckte ihn und weitere Fahrgäste. Alarmierte Polizeikräfte waren schnell vor Ort und konnten den Tatverdächtigen an der Station Heinrich-Heine-Straße in Empfang nehmen. Nach Feststellung der Personalien ließen sie den Täter laufen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.535668.php
  • 24. November 2016
    Auf den Rolläden und der Eingangstür der Geflüchteteneinrichtung Laloka werden in großer blauer Schrift gesprühte, offensichtlich islamfeindliche Grafitti entdeckt.

    Dort ist mehrfach zu lesen "Jesus lite" und ein großes Kreuz. Zu vermuten ist, dass die Sachbeschädigenden das Laloka als eine vermeintlich islamische Institution wahrgenommen und daher bewusst attackiert haben.
    Quelle: Hellersdorf hilft e.V., Polis*
  • 24. November 2016
    Am 24. November positionierten ein paar Reichsbürger eine größere Infowand vor dem Reichstag: "Die BRD ist NICHT Deutschland!" lautete die Überschrift. In dem Text forderten die Demonstranten: "Wir - das Deutsche Volk - fordern einen Aufruf an die Alliierten Mächte, insbesondere Russland!" Helfen Sie dem deutschen Volk!" Für den deutschen Text wurde auch eine Übersetzung ins Russische und ins Englische präsentiert. Über der Infowand flatterte eine kriegerische, russische Sankt-Georgs-Flagge mit ihren schwarz-gelben Streifen, die Feuer und Asche symbolisieren.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 24. November 2016
    In einer kleinen Parkanlage, nahe dem Einkaufzentrum in der Johannisthaler Chaussee, beschimpfte gegen 9 Uhr ein Mann einen Jungen rassistisch und schlug diesen. Als eine 18-jährige Augenzeugin den Täter ansprach, ließ dieser von dem Jungen ab. Der Junge konnte flüchten. Daraufhin stieß der Täter extrem rechte Äußerungen gegen die einen Elektrorollstuhl nutzende Augenzeugin aus, schlug sie und fügte ihr Schnittwunden zu.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2868, Tagesspiegel vom 26.11.2016
  • 23. November 2016
    Gegen 12.30 Uhr beleidigte ein Lieferant die Angestellte eines Lokals in der Oranienstraße aus rassistischer Motivation heraus.
    Quelle: Polizei
  • 23. November 2016
    In der Mittagszeit stand am Ringcenter ein Mann, der zwei antisemitische Schilder zeigte. Darauf angesprochen schrie er “Die Zionisten sind Lügner und Verräter”. Der Mann ist mit seinen Schildern derzeit berlinweit unterwegs.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2016
    An den Scheiben des Stadtteilzentrums Karlshorst wurden erneut mehrere Aufkleber von “PI-News” geklebt.
    Quelle: Stadtteilzentrum „Ikarus“
  • 22. November 2016
    An einer Fußgängerampel in der Nähe des Rathauses Marzahn-Hellersdorf wird ein Aufkleber von "PC-Records.com" gefunden. Auf dem Aufkleber werden Militarismus und soldatischer "Helden"-Tod mit den Worten "Ehre - Freiheit - Pflicht. Im Gedenken an die Helden unseres Volkes" verharmlos tund verherrlicht. "PC-Records" ist ein rechtsextremes REchtsrock-Musik-Label, das einen eigenen Laden in Chemnitz und einen Internethandel besitzt. PC-Records wurde bekannt, als mehrmals rechtextreme Musik-CDs für Schulhöfe produziert und verteilt wurden.
    Quelle: Polis*
  • 22. November 2016
    In Johannisthal fand ein sogenanntes "Kennenlern-Treffen" des Bezirksverband der AfD statt. Gegen dieses Treffen protestierte die Initiative "Uffmucken".

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 22. November 2016
    “Pro Deutschland” verteilte im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. November 2016
    Der Vorsitzende der Lichtenberger NPD, Dietar Tönhardt, verschickte einen Brief an die Lokalpolitikerin Evrim Sommer, in dem er sich darüber ausließ, dass nun “unser schöner Bezirk von Ihnen verschont bleibt” und dass sie nun “auf dem Müllplatz der kommunalen Politik” landen werde. Der Brief wurde anschließend auf der NPD-Facebookseite veröffentlicht. Es war nicht der erste rassistisch konnotierte Beitrag der NPD gerichtet an die Linken-Politikerin.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. November 2016
    Am 21. November versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 99. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof. Nach Angaben des "Neuen Deutschlands" waren es gerade mal 40 Teilnehmer. Ein prominenter Reichsbürger sprach über den aktuellen Übergriff auf ein Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Chios: "Der berechtigte Volkszorn" habe sich gegen diese "angeblichen Flüchtlinge, sprich also: Invasoren" und "arabischen Abenteurer, Vagabunden, Kriminellen" gerichtet. Außerdem herrsche in Europa nur noch eine "Scheindemokratie", in der das "Volk durch Umvolkung" ausgetauscht werde, so seine Darstellung. Am Ende seiner Rede ließ er sich dann noch einmal länger über das verfassungsmäßige Recht auf Widerstand gegen Politiker aus, die die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands beseitigen wollten. 
    Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1033478.widerstand-gegen-den-widerstand.html
  • 21. November 2016
    An der Bushaltestelle Gersdorfstr. / Kaiserstr. des 282 Richtung Dardanellenweg in Mariendorf wurde am 21.11.16 ein NPD Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. November 2016
    Im Gebiet zwischen Firlstr./Plönzeile/Rathenowstr. wurden über 100 rassistische, NS-verherrlichende und neonazistsiche Aufkleber der ANB (Autonome Nationalisten Berlin) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2016
    Unbekannte verklebten Aufkleber von “PI-News” an die Fassade des Stadtteilzentrums Karlshorst.
    Quelle: Stadtteilzentrum „Ikarus“
  • 20. November 2016
    An einem Verkehrsschild in der Bruno-Baum-Straße Ecke Pekrun-Straße entdeckt ein*e Bürger*in einen flüchtlingsfeindlichen Aufkleber. Auf dem Sticker, der wie ein Warnschild gestaltet ist, ist zu lesen: "Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!"
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 20. November 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden mehrere Schmierereien der "Identitären Bewegung" (IB) entdeckt. Entlang der Berliner Straße, Mühlenstraße und im Knobloch-Park wurde das "Lambda" Zeichen der IB mehrfach entdeckt. Die IB ist eine aktionsorientierte Gruppierung der Neuen (extremen) Rechten.
    Quelle: EAG
  • 20. November 2016
    In der Mathildenstraße in Oberschöneweide ist wieder eine große Menge Neonazi-Propaganda entdeckt worden. Unter anderem bilden die Aufkleber Bedrohungen gegen Antifaschist_innen ab und verehren den Nationalsozialismus. Die gesamte Propaganda wurde durch ein selbstorganisierten Putzspaziergang entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. November 2016
    An einer Wand im Bahnhof Lichtenberg wurde der Spruch „Fuck off Refugees“ gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. November 2016
    Die Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Der Grünen am Platz vor dem Neuen Tor (Mitte) erhielt am 19. November ungebetenen Besuch. Ein Trupp der Identitären erklomm mit einer Leiter den Balkon im Ersten Stock und befestigte dort ein Transparent mit der Aufschrift "Ihr habt unsere Frauen längst vergessen!". Außerdem prankte auf dem Banner der Schriftzug "Bündnis 90/Die Grünen", als ob die Partei selbst das Transparent aufgehängt hätte. Die Aktion dauerte nur wenige Minuten. Keinem Grünen gelang es, einen der Rechtsextremisten festzunehmen. Anschließend posteten die Identitären Fotos ihrer Tat bei "Twitter" (https://twitter.com/schinkel_ib?ref_src=twsrc%5Etfw).
    Quelle: https://twitter.com/schinkel_ib?ref_src=twsrc%5Etfw / http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article208754229/Identitaere-besetzen-Balkon-von-Gruenen-Geschaeftsstelle.html
  • 19. November 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Ossietzkystraße mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" (IB) entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. den Slogan "Berliner Jugend". Die IB ist eine aktionsorientierte Gruppierung der Neuen (extremen) Rechten.
    Quelle: EAG
  • 19. November 2016
    Am Wochenende fand eine Vortragsveranstaltung mit Dr. Radzimanowski in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße zum Thema "Die Präsidentschaftswahl in den USA und ihre Auswirkungen auf Deutschland. Eine Analyse aus nationaldemokratischer Sicht" statt. Laut den Fotos auf der Facebookseite der NPD Berlin waren ca. 12 Personen anwesend, darunter der neue Berliner Landesvorsitzender Uwe Meenen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. November 2016
    In der Nacht zum Samstag wurden in der Wönnichstraße, Magaretenstraße und weiteren Straßen des Kiezes dutzende Aufkleber der Neonazi-Organisationen “AN_Berlin” und “Der III. Weg” geklebt worden, unter anderem “Nazi-Kiez Lichtenberg”.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz, Lichtenberger Register
  • 18. November 2016
    Im Bellevue-Park wurde ein junger Geflüchteter aus rassistischen Motiven heraus verprügelt. Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. November 2016
    Im Fußgängertunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden 3 gesprühte Hakenkreuze entdeckt und übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. November 2016
    Im Wahlkreisbüro des Abgeordneten Tom Schreiber gingen zwei Anrufe mit antisemitischem Inhalt ein. Unter anderem wurden Juden massiv beschimpft sowie Tom Schreiber bzw. die SPD als Jüdisch bezeichnet.
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber, MdA
  • 16. November 2016
    In Marzahn-Nord/Ahrensfelde werden in Briefkästen in mehreren Straßenzügen Flugblätter der Partei "Der III. Weg", die für die "Deutsche Winterhilfe", bzw. "Berliner Kältehilfe" werben. Dort fordert die rechtsextreme Partei "Kältehilfe" für "deutsche Obdachlose". Hier soll ein Widerspruch zwischen "deutschen Obdachlosen" und "Asylanten" geschaffen werden. In einem Internetauftritt des "III. Weges" zur sog. "Berliner Kältehilfe" heißt es u.a.: "Asylantenflut verdrängt deutsche Obdachlose". Man betreibe die "deutsche Winterhilfe" - wie es dort heißt - "für eine deutsche, völkische Wiedergeburt". Offensichtlich angelehnt ist dies an die von Joseph Goebbels 1933 initierte "nationalsozialistische Winterhilfe", aus der das sog. "Winterhilfswerk des deutschen Volkes" hervorging, welches nach Kriegsende, im Oktober 1945, von den Alliierten als NS-Organisation verboten wurde.
    Quelle: Licht-Blicke, Polis*
  • 16. November 2016
    Am 16. November gegen 21.30 Uhr ging ein 18-Jähriger mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kind spazieren. An der Ecke Kurfürstenstraße / Potsdamer Straße (Tiergarten) stießen sie auf eine Gruppe von fünf jungen Männern zwischen 14 bis 19 Jahren. Was dann passierte, darüber gibt es genau zwei verschiedene Versionen: Während die jungen Männer behaupten, sie hätten "einfach nur herumgestanden und Bier getrunken", als sie von dem Familienvater angegriffen wurden, schilderte dieser die Ereignisse völlig anders. Er sei aus der Gruppe heraus beleidigt worden; so habe man ihn als "Schwuchtel" bezeichnet. Außerdem soll einer der Männer ihn mit einer abgebrochenen Flasche attackiert haben. "Wie der Sachverhalt sich tatsächlich zugetragen hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen", heißt es dazu im offiziellen Polizeibericht. Jedenfalls hat der Familienvater in "Bud-Spencer-Manier" - so berichtete die "Berliner Morgenpost" - die fünf Biertrinker ziemlich verhauen. Sie mussten mit Platzwunden und Kopfweh ambulant versorgt werden.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.533665.php / http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article208737455/18-Jaehriger-verpruegelt-in-Bud-Spencer-Manier-junge-Maenner.html
  • 16. November 2016
    In der Turnhalle der Berufsschule in der Osloer- / Koloniestraße und in der Wiesenstraße (Gesundbrunnen) wurden "Notunterkünfte" für Geflüchtete eingerichtet. Eigentlich sollten die provisorischen Unterkünfte nach drei Monaten wieder geschlossen werden, dennoch leben die Flüchtlinge bereits seit dreizehn Monaten in den Aufnahmelagern. Wiederholt hatten sich die Geflüchteten über die Zustände im Lager in der Osloerstraße beschwert: Sie würden von den Mitarbeitern der Betreiberfirma "BTB Bildungswerk" nicht respektiert, die hygienischen Verhältnisse vor Ort seinen unzureichend, das Essen schlecht, so wären das Brot und das Obst "immer wieder" verschimmelt. Die Unterbringung bereite ihnen so gesundheitliche Probleme, außerdem hätten sie keine Privatsphäre. Angeblich würden sogar Flußratten aus der nahegelegenen Panke herüberkommen und gelegentlichdurch die Turn- bzw. Wohnhalle laufen. "Schließt das Lager" fordern daher nun die Geflüchteten und ihre Verlegung in andere Lager.

    Am 17. November wurde die Flüchtlinge selbst politisch aktiv und marschierten zur Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Wedding (Müllerstraße). Dort reklamierten die Migranten, die mit dem politischen System in der Bundesrepublik Deutschland und seinen obligatorischen Grenzen basisdemokratischer Partizipation in der repräsentativen Demokratie nicht vertraut sind, Rederecht. Dieses steht in der BVV aber nur den Abgeordneten selbst zu. Um einen Konflikt zu vermeiden, hatte der BVV-Vorsteher Sascha Schug (SPD) die Idee, man solle die Sitzung unterbrechen, so dass die Flüchtlinge ihr Anliegen den Parlamentariern in einem (privaten) Gespräch kurz darlegen und diskutieren könnten. Dieser Geschäftsordnungsantrag wurde von der Mehrheit der BVV-Versammlung angenommen. Allerdings stieß dies auf den Widerstand der Abgeordneten der CDU und der AfD, die darin nicht nur einen zeitlich gefristeten, sondern einen prinzipiell unverzeihlichen Regelverstoß gegen demokratische Grundgepflogenheiten sahen. Sie warfen den Migranten aus diktatorischen Gefilden vor, sie hätten die BVV-Versammlung sabotiert.

    Daraufhin inspizierte der neue Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), am 20. November das Heim. "Die Wahrnehmung der Flüchtlinge ist eine ganz andere als die der Betreiber." Selbst bei "eigentlich objektiven Fakten" hätten sich die Aussagen von Mitarbeitern, der Geschäftsführung der BTB und Bewohnern stark unterschieden. Grundsätzlich gelte: "Die Unterbringung in einer Turnhalle ist schwierig, selbst, wenn sie gut geführt ist. Eine vernünftige Lösung kann es nur geben, wenn die Unterkunft geschlossen wird," erklärte der Bürgermeister.
    Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1032764.gefluechtete-kritisieren-notunterkuenfte.html?sstr=Bezirksverordnetenversammlung / https://www.neues-deutschland.de/artikel/1033307.missachtet-und-nicht-respektiert.html
  • 16. November 2016
    Ein junger Mann ist am Abend im Schlesischen Busch aus (bisherige Erkentnissen zufolge) rassistischen Motiven mit einem Messer angegriffen worden. Der Angegriffene hatte Schnittwunden im Gesicht und an der Hand.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 16. November 2016
    Um den S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber der JN und der “AN Berlin” gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • 15. November 2016
    Willy H. ist ein alter Mann und schwerbehindert. Er sitzt im Rollstuhl. Im September 2016 beantragte er beim Jobcenter in der Müllerstraße Sozialhilfe. Allerdings konnte Willy H. bis zum 14. November noch keine Zahlungseingänge auf seinem mageren Konto verbuchen. Also machte er sich am Dienstag, den 15. November, mit seiner Betreuerin auf zum besagten Jobcenter. Dort angekommen, wurde er abgewiesen. Aus "organisatorischen Gründen" blieb die Behörde den ganzen Tag geschlossen. Aus "Sicherheitsgründen" durfte der Schwerbehinderte nicht einmal den Vorraum kurz aufsuchen, um sich - angesichts der morgentlichen Novemberkälte - kurz aufzuwärmen, erklärte ihm der "Security"-Mann mit der Dienstnummer MA-003238. Auch dessen Vorgesetzer wies den Rollstuhlfahrer ab - aus "Sicherheitsgründen". Stattdessen riet er ihm, sich beim Dienststellenleiter zu beschweren, der sich aber gerade an einem anderen Standort aufhielt. Stattdessen fuhr Willy H. zurück in seine ungeheizte Wohnung.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 15. November 2016
    Eine Deutsche lateinamerikanischer Herkunft wurde in einer Lichterfelder Arztpraxis diskriminiert. Der deutsche Teil ihres Doppelnamens wurde konsequent und trotz Bitte auf Unterlassung weggelassen. Nach einer Beschwerde wurde der Frau ein sofortiges Hausverbot erteilt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 15. November 2016
    Die AfD-Treptow Köpenick führte ihren Bezirksparteitag durch. Dabei wurde ein neunköpfiger Vorstand, sowie eine Doppelspitze gewählt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2016
    Am 14. November versammelten sich die BärGiDA-Anhänger am Hauptbahnhof zu ihrem 98. "Abendspaziergang".
    Quelle: Register Mitte
  • 14. November 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde an dem Büro der Kreisgeschäftsstelle der SPD in der Berliner Straße ein rechter Sticker entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Nationaler Sozialismus" (AN_Berlin) und hatte das Gesicht von Horst Wessel drauf.
    Quelle: EAG
  • 14. November 2016
    In einer Bushaltestelle in der Sewanstraße wurde der mit Edding angebrachte Slogan “Merkel muss weg” gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 13. November 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei “Der III. Weg” gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. November 2016
    Im Ortsteil Karow wurden rechte Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Grenzen dicht" (JN), "Stoppt die 'Schlepper-Merkler'" (NPD), "Todesstrafe für Kinderschänder" (NPD MV), "Nicht die Banken, sondern die Bürger entlasten!" (NPD), "Deutschland uns Deutschen" (NPD) und "Kommt zu uns" (JN).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. November 2016
    An der Stelle am U-Bhf. Madgalenenstraße, an der am vorigen Tag ein rassistischer Slogan entfernt wurde, wurde nun “Öfen an” angebracht, ein Bezug auf die industrielle Tötung von Menschen im Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. November 2016
    Am 29. Oktober 2016 versuchte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg das Theaterstück "Fear" in der Schaubühne am Lehniner Platz zu stören. Die Aktion wurde verhindert.
    Quelle: Register CW
  • 11. November 2016
    Im Ortsteil Karow wurde gegen 17:30 Uhr ein junger Mann in der Nähe des Einkaufzentrum "Rewe" mit einem Pullover der rechten Modemarke "Thor-Steinar" gesehen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 11. November 2016
    In der Hörnlestr. und der näheren Umgebung wurden 6 Aufkleber der NPD, 5 Anti-Antifa-Aufkleber, ein Nein-zum-Heim Aufkleber und ein Aufkleber einer "Identitären Bewegung" nahen Internetseite entdeckt und entfernt.
    Quelle:
  • 11. November 2016
    An einem Ausgang des U-Bhf. Magdalenenstraße wurde der Schriftzug „Fuck Refugees“ gefunden und entfernt. Im Umfeld waren in den vergangenen Tagen ähnliche Parolen aufgetaucht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2016
    Um den 10. oder 11. November wurde ein junger Geflüchteter am S-Bhf. Köpenick von einer Gruppe aus rassistischer Motivation auf die Gleise geschubst. Als er wieder aus dem Gleisbett kletterte und nach Hause lief, wurde ihm von der selben Gruppe aufgelauert, er wurde verprügelt und ausgeraubt. Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. November 2016
    Am 9. November wollten Antifaschisten einen islamophoben Sticker in der Nähe der Ebertsbrücke im Ortsteil Mitte (https://de.wikipedia.org/wiki/Ebertbr%C3%BCcke) entfernen. Dabei wurden sie von einem älteren Herrn (Anfang 50) beobachtet, der sie aufforderte, mit dem Abreißen aufzuhören. Der Mann äußerte sich rassistisch und islamfeindlich und entfernte sich dann.
    Quelle: Riseup-Network
  • 9. November 2016
    In einer Großen Anfrage zum Standort einer Geflüchteten-Unterkunft in der Lissabonallee 6 stellte die AfD-Fraktion in der BVV u.a. folgende Frage: "Wie will das Bezirksamt die Bürger vor Überfremdung und den Folgen, die eine Ghettoisierung mit sich bringt, schützen?"
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Homepage der BVV Steglitz-Zehlendorf
  • 8. November 2016
    An der regionlhistorischen Informationsstele KZ-Außenlager Lichterfelde wurde ein NPD-Aufkleber angebracht.
    Quelle: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
  • 8. November 2016
    Auf der Schlossstraße in Steglitz wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift „Anti-Antifa“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. November 2016
    An der Marzahner Promenade wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick / Register ASH
  • 8. November 2016
    An der Straßenecke der Stolzenhagener Straße und Raoul-Wallenberg Straße wurde ein rechter Aufkleber der Gruppierung BÄRGIDA entdeckt und entfernt.
    Quelle: Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick / Register ASH
  • 8. November 2016
    Es werden über dreißig rechtsextreme Schroftzüge entdeckt. Unbekannte plazierten sie in Hauseingängen, an Briefkästen, Balkonverglasungen und Hauswänden in der Hoyerswerdaer Straße. Die teilweise bis zu zwei Meter großen Schriftzüge wurden in verschiedenen Farben geschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf, Polis*
  • 8. November 2016
    In der Fußgängerunterführung Autobahnkreuz A 115 (Richtung Zehlendorf, vor Quantzstraße) wurden drei ca. 25 – 30 cm große, mit Eddingstift gemalte Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 8. November 2016
    An die Eingangstür des Karlshorster Stadtteilzentrums “Ikarus” wurden mehrere Aufkleber mit einem flüchtlingsfeindlichen Gedicht und der Webadresse zu dem rassistischen Weblog “PI-News” angebracht.
    Quelle: Stadtteilzentrum „Ikarus“
  • 7. November 2016
    Am 7. November führte BärGiDa ihren 97. "Abendspaziergang" durch. Mittlerweile hat BärGiDa auf ihrer wieder aktualisierten Webseite (http://www.baergida.net/) mit der Mobilisierung zu ihrem "100. Abendspaziergang" begonnen, der nicht routinemäßig am Montag, den 28. November, sondern bereits zwei Tage früher stattfinden soll.
    Quelle: Register Mitte
  • 7. November 2016
    Am Bauzaun am Baugelände an der künftigen "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" an der Albert-Kuntz-Straße werden rechtsextreme Grafittis entdeckt. Der Bauzaun ist zuvor in einer Aktion der Zivilgesellschaft bunt gestaltet worden.
    Quelle: Augenzeug*in, Bezirksamt, Polis*
  • 7. November 2016
    In der Nacht auf den 7. November wurden in und um die Hoyerswerdaer Straße 30 neonazistische Schmiereien angebracht. Die am darauffolgenden Morgen entdeckten Schriftzüge in Hauseingängen, an Briefkästen und Wänden wurden mit scharzer Sprühfarbe angebracht. Darunter befanden sich Parolen, die bereits in der Vergangenheit in ähnlichem Stil im Bezirk entdeckt wurden. An mehreren Stellen wurde „NS zone“ (Kürzel für nationalsozialistische Zone), „HKN KRZ!“ (Kürzel für Hakenkreuz), „Rudolf Hess!“, „MERKEL MUSS WEG“ und „WIR WOLLEN KEINE ASYLANTEN!“ geschrieben.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 6. November 2016
    In der Schlossstraße, unter anderem am U-Bahnhof Schlosstraße, wurden diverse Aufkleber der AfD, der Kampagne „Wir für Deutschland“ und welche mit der Aufschrift „Nein zum Heim“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. November 2016
    Auf der Homepage der Partei Alternative für Deutschland (AfD) Pankow wurde ein Bericht zur Bürgerveranstaltung in Französisch Buchholz gepostet und mehrfach rassistische Unterstellungen getätigt. So wurde die Gruppe der allein reisenden Männer bei Geflüchtet pauschal Kriminalität und Gewaltaffinität zu geschrieben. Fluchtgründe wurden den Menschen abgesprochen und fadenscheinige Verbindungen von Sicherheitsdienste in Supermärkten und Geflüchtete rassistisch hergestellt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. November 2016
    Am 6. November 2016 warfen Unbekannte einen Benzinkanister auf das Gelände der polnischen Botschaft in der Lassenstraße in Grunewald. Daran war ein angesengter Lappen befestigt. Der Kanister entzündete sich nicht. Es besteht Bezug zu antislawischem Rassismus.
    Quelle: Spiegel 06.11.16, Tagesspiegel 06.11.16, Polizei Berlin 06.11.2016 #2733
  • 6. November 2016
    In unmittelbarer nähe zu einem Fußballplatz im Landschaftspark, auf dem häufig Geflüchtete aus der Unterkunft am Großberliner Damm ihre Zeit verbringen, wurde auf den Gehweg die Beleidigung "Scheiß Flüchtlinge" gesprüht. Der Spruch wurde inzwischen in "Scheiß ANTI-FlüchtlingSHETZE" umgewandelt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2016
    Ein 24-Jähriger wurde um 1:10 Uhr nachts an der Tram-Haltestelle Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße von einem Mann homophob beleidigt. Ein weiterer Mann kam dazu, beteiligte sich an den homophoben Beleidigungen und führte einen Kopfstoß gegen den Beleidigten aus. Der Betroffene erlitt Verletzungen im Gesicht. Die Täter konnten unerkannt fliehen.
    Quelle: Polizei
  • 5. November 2016
    Am Samstagnachmittag, den 5. November, startete am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof (Tiergarten) ein Demonstrationszug zum Alexanderplatz unter dem mittlerweile bekannten Motto "Merkel muss weg". Daran nahmen - nach Polizeiangaben - bis zu 550 Personen teil. Es war eine Mischung aus Flüchtlingsgegnern, BärGiDa-Anhängern, Reichsbürgern, HoGeSa-Hooligans, Landsmannschaften und Identitären, darunter auch der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke. Nachdem sich einzelne Teilnehmer vermummt hatten, wurden sie durch den Versammlungsleiter aufgefordert, die Maskerade abzunehmen; dem wurde Folge geleistet. Zwei Antifa-Gegendemonstrationen des "Berliner Bündnisses gegen Rechts" und von "Berlin Nazifrei" mit mindestens 800 Teilnehmern wollten den rechten Aufmarsch durch Verkehrsblockaden in der Reinhardtstraße und in der Friedrichstraße/Torstraße verhindern. "Dies konnte von Polizisten unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt verhindert werden," heißt dazu in der offiziellen Polizeimeldung. Rund 1.100 Polizeibeamte wurden eingesetzt, von denen vier leichte Verletzungen erlitten. Bei den drei Aufzügen nahm die Polizei insgesamt 43 Personen wegen verschiedener Delikte vorübergehend fest: Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Landfriedensbruch, Widerstand, Körperverletzung sowie Beleidigung. Entlang der Demostrecke wurden zahlreiche Aufkleber u.a. von der NPD aus Mecklenburg-Vorpommern hinterlassen, diese wurden in den folgenden Tagen von Antifaschisten entfernt. Der Berliner "Tagesspiegel" kommentierte: "Die Zahl der Teilnehmer bei "Merkel muss weg" ist in diesem Jahr kontinuierlich gesunken. Im März – als noch viele Flüchtlinge in Deutschland eintrafen – kamen bei Eiseskälte 3.000 Menschen, im Mai bei schönem Wetter noch 1.800, Ende Juli noch 1.350 Menschen. An diesem Sonnabend hatte sich die Zahl der Demonstranten also noch einmal mehr als halbiert. Zuletzt gab es nach Einschätzung der Berliner Sicherheitsbehörden auf der Demo "Rechtsextremisten pur und keine bürgerlichen Teilnehmer mehr"."
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.530444.php / http://www.morgenpost.de/berlin/article208657881/Rechte-und-linke-Demos-in-Berlin-Polizei-im-Grosseinsatz.html / http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/merkel-m
  • 5. November 2016
    Am Samstag, den 5. November, fand von 14.00 bis 19.00 Uhr im Halong-Hotel am Leipziger Platz ein erneuter Kongress des rechtspopulistischen Monatsmagazin "Compact" statt, das durch seine Verschwörungstheorien und aufgeblasenen Artikel bekannt ist. Thema des Kongresses war die "Offensive zur Rettung der Meinungsfreiheit" im "Merkel-Regime". Als "Referenten" traten bei der Veranstaltung u. a. folgende Personen auf: der PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann, André Poggenburg vom AfD-Bundesvorstand und der Staatsrechtler Prof. Dr. em. Karl Albrecht Schachtschneider (Uni Nürnberg/Erlangen). Aus dem Ausland reisten der Politiker Oskar Freysinger von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der Chef der österreicherischen Identitären Bewegung (IB) Martin Sellner an. Nach unterschiedlichen Pressemeldungen beteiligten sich zwischen 70 und 150 Personen an einer Gegendemonstration unter dem Motto "Blockieren, Pöbeln, Protestieren".
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article208657881/Rechte-und-linke-Demos-in-Berlin-Polizei-im-Grosseinsatz.html / http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/merkel-muss-weg-demo-43-festnahmen-bei-demonstrationen-am-sonnabend/14794348.html
  • 5. November 2016
    Am 5. November berichtete ein Reporter der amerikanischen Nachrichtenagentur "Associated Press" (AP) in einem aktuellen Online-Beitrag auf "Twitter": "Just saw a bunch of neo-Nazis chase a guy down platform at Hackescher Markt. (...) All happened so fast. Didn´t even really see who they were chasing but think s/he got away."  Näheres wurde nicht bekannt.
    Quelle: Antirassistisches Register an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 5. November 2016
    Am 5. November 2016 fand ein neonazistischer Aufmarsch mit circa 50 Teilnehmenden in Charlottenburg statt. Sie wurde organisiert von der Brandenburger Gruppe "Hand in Hand" und dem "Bürgerbündnis Havelland". Neben Brandenburger Redner Enrico Graziani G. sprachen Redner aus dem ostdeutschen Raum. Teilnehmende aus Berlin kamen aus dem Bärgida-Umfeld. Es nahmen auch Hooligans aus der "Brigade Magdeburg" teil. Ein Redner trug ein Shirt mit dem Aufdruck "Rapefugees not welcome". Es wurde eine Reichskriegsflagge mitgeführt. Die anschließende Demonstration führte über den Kurfürstendamm, Fasanenstraße, Lietzenburger Straße, Kurfürstendamm, Tauentzien, Nürnberger Straße, Budapester Straße zurück zum Hardenbergplatz. Es gab nationalchauvinistische, rassistische und antisemitische Redebeiträge. Die Demonstration wurde durch Gegenprotest begleitet.
    Quelle: Register CW
  • 5. November 2016
    Der Leiter des Registers Treptow-Köpenick erhielt eine Hassmail (vom selben Absender wie bei der Email gegen Uffmucken) in dem er als Demagoge beschimpft wird und rassistische Stereotype bedient werden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 5. November 2016
    Die Lichtenberger und Neuköllner NPD verteilte mit etwa 6 Personen in der Eitelstraße, Sophienstraße und weiteren Straßen des Weitlingkiezes Flugblätter gegen “Masseneinwanderung”.
    Quelle: AWO Stadtteilzentrum, Antifa Hohenschönhausen
  • 4. November 2016
    Vor dem Rathaus am Alice-Salomon-Platz werden einige rechtsextreme Parolen, die u.a. auf den Boden gesprüht wurden, entdeckt. U.a. ist der mit roter Sprühfarbe gesprühte Schriftzug „FCK AFA“, was vermutlich „fuck antifa“ bedeuten soll, zu sehen. Diese Parole wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach im Bezirk von Neonazis an Wände und Plätze geschmiert. Auch der Schriftzug "Nationaler Widerstand" ist zu finden.
    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz; Augenzeug_innenbericht, Register ASH, Polis*
  • 4. November 2016
    Im Ortsteil Karow entdeckten einige Anwohner*innen in der Nähe der neuen Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße NPD Flyer in ihren Briefkästen und entsorgten diese.
    Quelle: Unterstützungskreis "Karow Hilft!"
  • 4. November 2016
    In einen Getränkemarkt am Sterndamm kam ein Kunde mit einem äußerst rassistischen T-Shirt und führte mit dem Verkäufer ein Gespräch, das für einen in der Nähe stehenden Bürger als eindeutig rassistisch einzuordnen war. Als dieser Bürger dann einschritt und sich gegen Rassismus positionierte wurde er kaum beachtet. Auch seine Ankündigung in dem Markt nicht mehr einkaufen zu gehen, interessierte den Verkäufer nicht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. November 2016
    Aufkleber mit dem Slogan "Deutschland den Deutschen", die von der NPD stammen, wurden von Passanten auf Abfallbehältern im Tiergarten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 3. November 2016
    Am Weddingenweg Ecke Drakestraße, um die Goethe-Schule herum, wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen eine Zeichnung ist, auf der ein "Moslem" von einem Schwein gegrillt wird. Auf dem Aufkleber war kein Absender zu finden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. November 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 20:30 Uhr ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma rassistisch beleidigt und bedroht. Dieser war mit seinem Hund auf dem eingezäunten Gelände einer im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße unterwegs, als er zwei Männer an dem Zaun bemerkte. Einer der Männer soll sich dann an dem Zaun hochgezogen haben. Daraufhin sprach der 32-Jährige den Mann an und es kam zwischen beiden zu einer Diskussion, in deren Verlauf der Unbekannte den Wachschutzmitarbeiter rassistisch beschimpft und ihm gedroht haben soll, ihm das Genick zu brechen. Dies hörten auch zwei Passanten, die daraufhin die Polizei riefen. Als der Unbekannte die Passanten bemerkte, flüchtete er mit seinem Begleiter in Richtung S-Bahnhof Buch. Die Suche nach den beiden Männern verlief erfolglos.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 04.11.2016
  • 3. November 2016
    Im Bezirksamt Yorckstraße wurde die Ausstellung "Mit bunten Farben gegen braune Parolen" die die Arbeit von Irmela Mensah-Schramm zeigt und würdigt beschädigt. Unbekannte hatten alle bereits beschriebenen Seiten aus dem Gästebuch herausgerissen und die Nachricht "Orden der Patrioten war hier" hinterlassen. Ebenso wurde an ein Ausstellungsobjekt ein Zettel angebracht mit der Aufschrift "Erspart uns Eure Lügen! Orden der Patrioten glaubt Euch nicht!". Darüber hinaus wurde die Aufhängung eines Bildes entfernt. Auch entwendeten sie Material.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/ausstellung-in-berlin-kreuzberg-unbeka...

    http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bildung/politische-hygiene-im-rat...
    Quelle: UBI Kliz e.V.
  • 1. November 2016
    In den Straßen um den Obersee verteilte “Pro Deutschland” Postkarten für Tier-Rechte.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 31. Oktober 2016
    Fast alle Beiträge auf der rassistischen Facebook-Seite bezogen sich auf angebliche oder tatsächliche Straftaten von Geflüchteten oder als „Ausländer“ bezeichneter Menschen. Im Nachgang des Falls des Daesh-Unterstützers Dschaber Al-Bakr in Sachsen, wird auf der Seite vor islamistischen Terror gewarnt und (muslimische) Geflüchtete als generelle Terrorgefahr dargestellt. Die Festsetzung des Terroristen durch drei Syrer in Leipzig wird als Verschwörungstheorie behandelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Oktober 2016
    Ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Opfer der Euthanasie im Wuhlgarten wird mit einer Swastika(Hakenkreuz)-Einritzung beschädigt. Ein sog. "Eisernes Kreuz" ist ebenso als Einritzung auf der Metallplakette zu erkennen.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 31. Oktober 2016
    Die Facebook-Seite der “Nein zum Heim”-Initiative in Falkenberg wurde im Oktober genutzt, um gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte zu hetzen. Flüchtlinge wurden als “Assys” bezeichnet, demokratische Politiker_innen als “Volksverräter”. Es wurden Motive und Texte der NPD geteilt auf denen unter anderem “Ausländer raus” gefordert wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2016
    Hasskommentare gegen demokratische Politiker_innen überwogen im Oktober auf der Facebookseite der lokalen NPD. Nur vereinzelt wurden die Themen Flüchtlinge und Islam negativ aufgegriffen. Ein Beitrag zu Muslimen wurde von einem Kommentator mit “Schlimmer als Tiere” kommentiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2016
    Die Facebook-Seite der „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ wurde im Oktober genutzt, um gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte zu agitieren. Sie schrieben unter anderem dass der Bezirk „mit Asylanten (meist illegale Wirtschaftsflüchtlinge) geflutet“ werde und bezeichneten die bezirkliche Registerstelle als „Nazifa“. Lokale Unterstützungsaktionen für Flüchtlinge wurden mit „Asyl-Wahn an jeder Ecke!“ kommentiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2016
    Rassistische Schmierereien finden sich mittlerweile an mindestens vier Bauzäunen/Plakatwänden in dem Übergang vom S-Bahnhof zum U-Bahnhof Frankfurter Allee. Wieder wurde mit einem schwarzen Edding „REFUGEES FUCK OFF!“ Neben die dort angebrachten Werbeplakate geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Oktober 2016
    In diesem Monat war die AfD bei Facebook aktiver als in den Monaten zuvor. Mittlerweile hat sie dort 1034 gefällt mir Angaben. Insgesamt gab es 24 Posts. Die Meisten waren dabei geteilte Zeitungsartikel, Blog Einträge oder Videos. Lediglich zwei bezogen sich direkt auf die Arbeit der AfD Friedrichshain-Kreuzberg. SO veröffentlichten sie am 05.10. ihr Bezirkswahlprogramm auf Facebook und berichteten am 27.10. von der BVV-Sitzung.

    Mit 19 „likes“ und 1 „share war ihr Post am 5.10. am erfolgreichsten. Hier teilten sie einen Blogeintrag von philosophia-perennis.com zu den aktuellen Umfragewerten der AfD in Sachsen. Die meisten Posts waren jedoch nicht sehr erfolgreich. Lediglich 4 Post konnten 9 oder mehr Interaktionen (likes, shares, comments) aufweisen.

    Eine inhaltliche Fokussierung ist nicht zu erkennen. Einige der geteilten Artikel drehen sich um das Thema Geflüchtete und Einwanderung im Kontext von Kosten für Turnhallensanierung, Überfremdungsangst, Innere Sicherheit. Daneben stehen Beitrage zum Thema Linke Gewalt und Kosten des Atomausstiegs.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Oktober 2016
    Am 31. Oktober versammelten sich die BärGiDa-Aktivisten zu ihrem 96. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 31. Oktober 2016
    Am 31. Oktober kam es gegen 16.30 Uhr zu einer Pöbelei in der U-Bahnlinie U6 zwischen den Stationen Wedding und Friedrichstraße. Ein älterer Mann beschimpfte einen Jugendlichen mit afrikanischem Migrationshintergrund als "Scheiß Ausländer!". Anschließend spukte er ihm ins Gesicht. Andere Fahrgäste schritten nicht ein.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 31. Oktober 2016
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Parole "Islam raus" und "Kanacken raus" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2016
    Nachdem sich die NPD Treptow-Köpenick kurz nach den Wahlen noch über die Ergebnisse enttäuscht zeigten, konzentrierte sie sich auf ihrer Facebook-Seite im Oktober wieder auf das Kreieren ihres allgegenwärtigen Feindbildes des „kriminellen Nicht-Deutschen“, beschworen vermeintliche Sicherheit durch geschlossene Grenzen hinauf und wetterten gegen Bundesregierung und Parteien. Ausserdem wurde über die Neuwahl von Uwe Meenen als NPD-Landesvorsitzender berichtet. Ausserdem wurde im Bezug auf zwei antisemitische Vorfälle in Berlin weiterer Antisemitismus geschürt und das antisemitische Bild des "rachsüchtigen Juden" bedient.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Oktober 2016
    Im Oktober gab man sich bei der Seite der Friedrichsberger Patrioten wieder mehr Mühe die kaum vorhandenen Leser*innen regelmäßig mit der neusten Hetze aus allen Teilen der Bundesrepublik auf dem laufenden zu halten. 63 ausgewählte Post inbesondere zur NPD (18), zum Thema Hetze gegen Geflüchtete (7) und gegen Linke (11) erwartete die geneigte Leser*innenschaft. Besonders interessant ist, dass in diesem Monat sowohl ein Beitrag aus dem Bereich der Reichsbürger*innenideologie geteilt wurde, indem es darum ging, dass die Bundesrepublik Deutschland kein Staat sei. Auch wurde die Solidarität mit der frisch verurteilten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck erklärt.

    Insgesamt gab es 24 Interaktionen mit den Beiträgen der Seite.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Oktober 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Der Vortrag beschäftigte sich mit dem Leben und Aktivitäten des Nazis Jürgen Rieger. Anwesend war auch ein Nazi der NPD Neuruppin. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Oktober 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Mann (56 Jahre) festgenommen, nachdem dieser mehrere Personen rassistisch beleidigt hatte. Zeugenaussagen zufolge soll der 56-Jährige gegen 17:30 Uhr mehrere Personen in der Straßenbahn der Linie M2 rassistisch beleidigt haben, bevor er an der Haltestelle Prenzlauer Allee festgenommen wurde. Nachdem die Beamten seine Personalien festgestellt hatten, konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Polizei ermittelt. Es fielen u.a. die Worte "Du Sau", "Schlampe", "Kanacke", "Polacke" sowie "Arschloch".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 30.10.2016, Polizei Berlin
  • 29. Oktober 2016
    In Alt-Hohenschönhausen wurden “Pro Deutschland”-Postkarten gegen “Asylmissbrauch” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Oktober 2016
    Am frühen Abend des 29. Oktobers saßen der betroffene Mann mit einer Begleiterin und dem späteren Täter an einem Tisch in einem Lokal am Kreuzberger Heinrichplatz. Im Rahmen des Gesprächs wurden auch die jeweiligen Staatsangehörigkeiten thematisiert. Der Angabe er sei ein Israeli folgend, stürmte der Gesprächspartner sofort aus dem Lokal, um gleich danach wieder aufzutauchen und dem Betroffenen ins Gesicht zu schlagen. Die Begleiterin des Israeli schritt ein und drängte den Täter vor die Kneipe, von wo aus er durch Gesten versuchte eine Schlägerei vor der Tür zu provozieren. Die Begleiterin wies die anwesenden Personen laut darauf hin, welchen Hintergrund der Angriff hatte. Ihr Vorgehen führte zu einem entschlossenen Handeln auf Seiten des Personals und weiterer Zeug*innen was den Betroffenen vor weiteren Angriffe schützte.

    Die Polizei wurde zum Tatort gerufen. Wir begrüßen das vehemente und entschlossene Einschreiten der anwesenden Personen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 29. Oktober 2016
    An einem Laternenfahl an der Ecke Oderstraße/ Jungstraße wurde ein Aufkleber vom Berliner Fußballclub BFC entdeckt. Ober- und Unterhalb des Logos des Vereins stand „HOGESA F'hain“.

    Am Straßenschild daneben klebet eine Aufkleber mit der Aufschrift „Anti-Antifa“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. Oktober 2016
    Eine Flüchtlingsfamilie mit einem kleinen Kind wird von der Nachbarschaft regelmäßig rassistisch beleidigt und verfolgt (Schmierereien, Müll im Briefkasten u.a.)
    Quelle: Zeitungsbericht, BZ vom 26.10.2016
  • 27. Oktober 2016
    In der Zachertstraße, Kraetkestraße und weiteren Straßen in Lichtenberg-Mitte wurden mehr als 70 Aufkleber verschiedener Neonazigruppen (AN_Berlin, Kollektiv 56, Identitäre Bewegung) gefunden und entfernt. Unter anderem enthielten sie Bilder des SA-Führers Horst Wessel, und Parolen wie “Lichtenberg – Nazikiez” oder “Nationale Sozialisten – Werde Aktiv”. Darüber hinaus wurden zwei gemalte Keltenkreuze entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register, Initiative "Hass vernichtet"
  • 27. Oktober 2016
    An der Zossener Straße wird die kurz zuvor eröffnete Unterkunft für Asylsuchende attackiert. In der Nacht wurde gegen ca. 22:00 Uhr auf das Gelände der Unterkunft ein verwester Schweinekopf sowie eine Schweinepfote geworfen. Der Sicherheitsdienst alarmierte daraufhin die Polizei, die Täter_innen konnten jedoch nicht mehr festgestellt werden.

    Die Unterkunft und die Bewohner_innen waren bereits im Vorfeld Ziel rassistischer Anfeindungen gewesen. Anlässlich des Tags der offenen Tür am 13.10.2016 fanden zwei neonazistische Kundgebungen vor der Unterkunft statt. Am 08.06.2016 formulierten Rassisten auf der Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ bereits derartige Drohungen gegen die Unterkunft, die bereits im entstehen war. So schrieben Facebooknutzer in Kommentaren zu einem Posting gegen die Unterkunft „Denkt an die Schweineköpfe !!!“, „schmeißt da tote schweine hin“ und „Schweineblut verteilen!!! Alle reden keiner macht was.“ Auch auf die Notunterkunft für Geflüchtete am Glambecker Ring in Marzahn gab es am 18.08.2016 eine Attacke mit einem Schweinekopf, der auf das Gelände der Unterkunft geworfen wurde.
    Quelle: EJF Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße / Register ASH
  • 27. Oktober 2016
    Auf Aufgang zum S-Bahnhof Marzahn wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf waren die Symbole der Parteien SPD, CDU, Die Linke und der Grünen abgebildet unter denen stand „Wir bringen den Terror nach Deutschland“. Der Aufkleber ist der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ zuzurechnen und wurde vermutlich von Sympathisant_innen der Partei verklebt.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 26. Oktober 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg (Kniprodestraße, Danzigerstraße) wurden ein paar rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. den Slogan "Antifa Banden zerschlagen" (III.Weg).
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2016
    In Oberschöneweide wurde wieder Neonazi-Propaganda entdeckt und entfernt. Schwerpunktstraßen waren Kottmeierstraße, Firlstraße und Rathenaustraße. Unter anderem wurden Aufkleber mit der Aufschrift "NAZIKIEZ Lichtenberg" oder "Antifascum your time has come"
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Oktober 2016
    In Karlshorst wurden Postkarten “Gegen Asylmissbrauch” der “Bürgerbewegung Pro Deutschland” gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Oktober 2016
    Im Umfeld der Straße Alt Friedrichsfelde wurden Postkarten “Gegen Asylmissbrauch” der “Bürgerbewegung Pro Deutschland” gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Oktober 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg werden vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Unter anderem in der Kniprodestraße Ecke Danzier Straße wird ein Aufkleber des III. Weges mit dem SLogan "Antifabanden zerschlagen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register (Twitter)
  • 25. Oktober 2016
    An der Bushaltestelle Lloyd-G.-Wells-Str. (Lloyd-G.-Wells-Str. Ecke Benschallee) wurden mit einem schwarzen Edding gemalte Hakenkreuze entdeckt, und zwar sowohl im Haltestellenhäuschen als auch am Mülleimer der Haltestelle. Außerdem wurde ein Antifa-Aufkleber auf dem Mülleimer komplett entfernt sowie zwei Mobi-Aufkleber gegen den 1.000-Kreuze-Marsch mit einem Messer zerschnitten und teilweise entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 25. Oktober 2016
    Gegen 22 Uhr beleidigte ein 42-Jähriger einen 47-Jährigen, der an der U-Bahnstation Leinestraße auf die Bahn wartete, rassistisch und spuckte ihm ins Gesicht. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2658, Reach Out
  • 25. Oktober 2016
    Im Rathaus Schöneberg wurde ein Flugblatt des "Orden der Patrioten" und ein an die Wand geschmierter Schriftzug ("Orden der Patrioten war hier") entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. Oktober 2016
    Am S-Bahnhof Frankfurter Allee wurden die Bauzäune/Plakatwände am Übergang zum U-Bahnhof mit rassistischen Parolen beschmiert. Mit einem schwarzen Edding wurde "REFUGEES FUCK OFF" an ein Plakat geschmiert. Der Schriftzug wurde mittlerweile verändert, sodass dort nurn "NAZIS FUCK OFF" zu lesen ist.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice-Salomon-Hochschule
  • 24. Oktober 2016
    Im Malchower Weg und Umgebung steckte die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" Postkarten für Tierschutz in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Oktober 2016
    Zwischen den Bahnhofen Lichtenberg und Friedrichsfelde wurden mehr als 60 Aufkleber verschiedener neonazistischer Gruppen gefunden und entfernt. Mit dabei waren Aufkleber von “AN Berlin”, der “Identitären Bewegung” und “Der III. Weg”. Darüber hinaus wurden drei gemalte Keltenkreuze entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 24. Oktober 2016
    Am 24. Oktober fand der 95. "Abendspaziergang" der BärGiDa statt.
    Quelle: Register Mitte
  • 24. Oktober 2016
    In der Nacht vom 24.9 wurde ein Bewohner der Unterkunft im Quittenweg von vier jungen Männern, in direkter Umgebung der Unterkunft, aus rassistischem Motiv angegriffen. Erst fragten sie den Bewohner nach Geld und Zigaretten. Als dieser beides verneinte verprügelten sie ihn und zerschlugen eine Flasche auf seinem Kopf. Der Betroffene musste nach dem Angriff mehrmals im Krankenhaus behandelt werden. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden mehrere Schmierereien der "Identitäre Bewegung" (IB) entdeckt. Entlang der Elsa-Brandström-Straße, Vinetastraße, Hallandstraße, Eschengraben, Thulestraße, Trelleborger Straße und Neumannstraße wurden an Stromkästen das "Lambda" Zeichen der IB mehrfach entdeckt. Die IB ist eine aktionsorientierte Gruppierung der Neuen (extremen) Rechten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Oktober 2016
    Am 23.10.16 gegen 19 Uhr wurde am Mariendorfer Damm Ecke Alt-Mariendorf ein 6-jähriges Kind von einem 29-jährigen Mann rassistisch beleidigt und mit einer gefüllten Flasche beworfen, die das Kind nur knapp verfehlte.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei v. 24.10.16 / Berliner Morgenpost v. 24.10.16
  • 23. Oktober 2016
    In dem Bereich rund um den S-Bhf. Lichtenberg wurden dutzende Aufkleber („Der III. Weg“, „AN_Berlin“, „Kollektiv56“) gefunden und entfernt. An vielen Stellen, an denen am Vorabend Aufkleber entfernt wurden, waren erneut welche angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte in der Ahrenshooper Straße und Seitenstraßen Postkarten gegen “Asylmissbrauch” in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Oktober 2016
    Mehrere junge Männer griffen, in direkter Umgebung der Unterkunft, aus rassistischem Motiv einen Bewohner der Unterkunft im Quittenweg an. Sie fragten den Mann erst nach Zigaretten und Geld, als er beides verneinte verprügelten sie ihn unter anderem in dem sie ihm eine Flasche auf dem Kopf zerschlugen. Der Betroffene musste ins Krankenhaus und wurde dort behandelt. Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Oktober 2016
    Der Berliner Landtagsabgeordnete und stv. Vorsitzender des AfD-Verbandes in Steglitz-Zehlendorf Andreas Wild forderte die öffentliche Verbrennung von Burkas. Auf einer Veranstaltung des Berliner Bezirksverbands Steglitz-Zehlendorf warb Wild vor rund 60 Teilnehmern für eine solche Burka-Aktion. Als politische Maßnahme werde er Burka-Verbrennungen „weiter im Auge behalten“, sagte Wild.
    Quelle: WELT vom 23.10.2016
  • 22. Oktober 2016
    Die Außenmauern des Zentrum Moderner Orient (ZMO) am Kirchweg in Berlin-Nikolassee sind im August und September 2016 mehrfach mit Kreide mit den Buchstaben „AFD“ beschmiert worden. Nach der Entfernung waren die Schmierereien wieder da. Inzwischen wurden alle Schmierereien entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 22. Oktober 2016
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. Oktober 2016
    In dem Bereich rund um den S-Bhf. Lichtenberg wurden ca. 60 Aufkleber („Der III. Weg“, „AN_Berlin“, „Kollektiv56“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Oktober 2016
    Eine Person wurde in der S-Bahnlinie S5 rassistisch und homofeindlich beleidigt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 21. Oktober 2016
    An der Wohnungstür eines Wohnprojekts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurde ein gesprühtes Hakenkreuz festgestellt.
    Quelle: Polizei
  • 21. Oktober 2016
    An der Wohnungstür eines Wohnprojekts für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurde um 0:30 Uhr ein gesprühtes Hakenkreuz festgestellt.
    Quelle: Polizei
  • 21. Oktober 2016
    In einem Eingang eines Wohnhauses in der Hellersdorfer Ludwigsfelder Straße werden Hakenkreuzschmierereien gefunden.
    Quelle: Anwohner*in/ Polis*
  • 20. Oktober 2016
    Am 20.10.16 fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der Linie U2 Richtung Bülowstraße. Gegen 0.45 Uhr wurde sie von drei unbekannten Männern zunächst wegen ihres Äußeren ausgelacht und beleidigt. Als die Betroffene die Männer daraufhin ansprach wurde sie von ihnen gestoßen, geschlagen und getreten. Am Bahnhof Bülowstraße angekommen, verließ die Betroffene den Zug und verlor dabei ihr Handy. Einer der Täter steckte das Handy ein und fuhr zusammen mit den anderen weiter Richtung Ruhleben.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 20.10.2016
  • 20. Oktober 2016
    Am U-Bahnhof Schlossstraße wurde ein Aufkleber von Bärgida entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Oktober 2016
    Ein paar hat versucht aus rassistischen Motiven zwei Tourist_innen den Zutritt zur S-Bahn am S-Bhf. Schöneweide zu verweigern. Glücklicherweise kam es zu keiner Tätlichkeit.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2016
    In der Marksburgstraße und umliegenden Straßen verteilte die „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ Flugblätter mit verschiedenen Motiven in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Oktober 2016
    Ein antisemitischer Vorfall ereignete sich am 19. Oktober gegen 19 Uhr in einem Schnellrestaurant am Alexanderplatz. Ein 51-jähriger Mann wollte einen Kaffee bestellen, woraufhin ein ca. 30-jähriger Angestellter dem israelischen Touristen die Bedienung mit den Worten „I don’t serve jews“ verweigerte. Bevor die alarmierten Polizisten eintrafen, hatte der verdächtige Kellner seine Schicht bereits beendet.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 19. Oktober 2016
    In Hohenschönhausen steckte die „Bürgerbewegung Pro Deutschland“ Postkarten für Tierschutz in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte in Alt-Hohenschönhausen Postkarten für ein Kopftuchverbot in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2016
    Am Dienstagabend wurde eine Japanerin an der Bushaltestelle Markgrafendamm von einem 32-Jährigen rassistisch beleidigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 20.45 Uhr. Polizisten nahmen den Täter vorübergehend mit in die Gefangenensammelstelle.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/tourist-von-s-bahn-kont...
    Quelle: Tagesspiegel
  • 18. Oktober 2016
    Am 18. Oktober wurde auf der Eisenwand-Schrifttafel des Schoa-Mahnmals in der Levetzowstraße (Moabit) in großen gelben Lettern das Wort „Jesus“ vorgefunden. Dies ist als eine Schändung des Denkmals zu bewerten.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/photos/a.1463499907305026.1073741828.1447776248877392/1722734648048216/?type=3&theater
  • 18. Oktober 2016
    Ein israelischer Tourist wurde am S-Bhf. Treptower-Park von zwei Kontrolleuren antisemitisch beleidigt ("Hau ab du jüdisches Schwein"), nachdem der Tourist wegen einem abgelaufenen Fahrschein seinen Ausweis vorzeigen mussten.
    Quelle: Tagespresse
  • 17. Oktober 2016
    Am 17. Oktober 2016 enthielt ein an einen Leserbriefschreiber des KiezBlatt Klausenerplatz. Er war die Anschrift des Kiezbündnisses Klausenerplatz gerichtet. Es handelte sich um einen Auszug eines Briefs, der im Mai 2016 bereits an das Register gerichtet war. Der Brief enthielt falsche Verdächtigungen gegenüber Sozialistischen Jugend - Die Falken. Das Schreiben war darüber hinaus ein mehrseitiges antisemitisches Pamphlet aus der Kategorie der Drohbriefe. Es enthielt antisemitische, rassistische, antiliberale und NS-verharmlosende Äußerungen. Insgesamt vertritt der Autor des Schreibens ein geschlossenes extrem rechtes Weltbild.
    Quelle: Anlaufstelle KiezBüro Klausenerplatz, Register CW
  • 17. Oktober 2016
    Am Montag, den 17. Oktober, veranstaltete BärGiDa am Hauptbahnhof ihren 94. "Abendspaziergang".
    Quelle: Register Mitte
  • 16. Oktober 2016
    Zwei durch ihr äußeres Erscheinungsbild als Neonazis zu erkennende Männer bepöbeln und beschimpfen eine Frau mit Kinderwagen vor dem LaLoka. Danach bedrohen sie zwei Besucher des von Flüchtlingen für Flüchtlinge betriebene Ladenlokal "LaLoka". Sie drohen, die zwei Besucher zusammenzuschlagen, die dann aus der Situation fliehen. Als sie gehen, bewerfen die zwei Rechtsextreme die fliehenden mit einer Bierflasche. Die Polizei ist noch nicht unterrichtet worden.
    Quelle: Hellersdorf hilft e.V., Polis*
  • 16. Oktober 2016
    In den Nachtstunden des 16.10. 2016 wurden im Umfeld der Anton-/Plantagenstrasse "Sieg Heil"-Rufe vernommen. Der oder die Täter wurden polizeilich nicht identifiziert.
    Quelle: Twitter
  • 16. Oktober 2016
    Mitte Oktober wurden in der U-Bahnstation Alexanderplatz (U8) zwei antisemitische Sticker des "KenFm"-Blogs (https://kenfm.de/blogs/) entdeckt und entfernt. Für den Blog zeichnet Ken Jebsen von der Reichsbürgerbewegung verantwortlich.
    Quelle: Riseup-Network
  • 15. Oktober 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Kissingstraße vereinzelt Schmierereien der "Identitären Bewegung" (IB) entdeckt. Es wurden an Stromkästen das "Lambda" Zeichen der IB entdeckt. Die IB ist eine aktionsorientierte Gruppierung der Neuen (extremen) Rechten.
    Quelle: EAG
  • 14. Oktober 2016
    Am Gleis des S-Bahnhof Poelchaustraße werden vier Jugendliche von drei KontrolleurInnen angehalten, da sie in der S-Bahn (7) Richtung Ahrensfelde kein gültiges Fahrticket vorzeigen konnten. Am Gleis rufen die KontrolleurInnen die Polizei hinzu, da zwei Personen sich nicht ausweisen können. Im Folgenden beginnt einer der Kontrolleure die zwei Jugendlichen rassistisch zu beleidigen. Er bezeichnet sie als „Viecher“, spricht ihnen ab hier leben zu dürfen und droht direkt mit Gewalt: „Ich klatsch‘ euch auf den Boden, das geht ganz schnell“. Dabei packt er einen der Jugendlichen, zieht ihn an den Klamotten und schubst ihn.

    Ein Berufspendler, der am S-Bahnhof wartet, mischt sich daraufhin ein fordert den Kontrolleur auf, seine rassistischen Beleidigungen zu unterlassen. Der Kontrolleur schreit ihn daraufhin an und bedroht ihn. So sagt der Kontrolleur unter anderem, dass er aufpassen sollte Nachts in Marzahn, was als Androhung eins gewalttätigen Überfalls zu verstehen ist.

    Als nach knapp 45 Minuten die Polizei eintrifft werden die Personalien der Jugendlichen wie der KontrolleurInnen aufgenommen. Die Polizisten nahmen eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Oktober 2016
    Nahe dem S-Bahnhof Marzahn werden entlang der Marzahner Promenade rechte Aufkleber entdeckt, die an Laternen und Straßenschildern angebracht wurden. Die Aufkleber zeigen ein Abbild von Lenin mit dem Schriftzug „Jeder hasst die Antifa“ und „Still not <3’ing Antifa“ („still not loving antifa“). Die Aufkleber werden im Internet durch einen Versandhandel vertrieben, welcher der rechten Gruppierung „Die Identitären“ nahe steht.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 14. Oktober 2016
    in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober wurde in Rudow ein Brandanschlag auf den PKW der Geschäftsführerin des Anton-Schmaus-Hauses der Falken Neukölln verübt. Da die Neuköllner Falken in den letzten Jahren mehrfach Ziel von Anschlägen der extrem rechten Szene waren und das Anton-Schmaus-Haus erst kürzlich auf der Facebookseite der "Freien Kräfte Berlin Neukölln" bedroht wurde, ist von einer extrem rechten Tatmotivation auszugehen.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Die Falken Kreisverband Neukölln
  • 14. Oktober 2016
    Im Ortsteil Karow wurde gegen 20:40 Uhr die Polizei alarmiert als eine Person gesehen wurde, die an einer Häuserfassade in der Boenkestraße auf einer Fläche von ca. 30 x 60cm rassistische Wörter mit dem Schlüssel ritzte. Die eingetroffene Polizei nahm von einem Mann (37 Jahre) die Personalien auf. Dieser war alkoholisiert und gab die Sachbeschädigung zu.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 15.10.2016
  • 14. Oktober 2016
    im Stadtteil Zehlendorf wurden drei Aufkleber von "DerFunke", einer Homepage, die rechte Ideen verbreitet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Oktober 2016
    An der Zossener Straße fand an der Kreuzung zur Mittenwalder Straße von 15:00 bis 17:30 eine Kundgebung der NPD statt. Daran beteiligten sich Mitglieder der NPD Kreisverbände Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf mit dem Kreisvorsitzenden Andreas Käfer. Außerdem nahmen NPD Mitglieder anderer Kreisverbände sowie der ehemalige Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke teil. Die zeitweise 22 Neonazis protestierten mit zwei Transparenten (Aufschrift „Statt Asylfinanzierung - bezahlbare Mieten“), einer Lautsprecheranlage und vereinzelten Redebeiträgen sowie rechter Musik gegen die gleichzeitig stattfindende Veranstaltung eines sozialen Trägers. Dieser veranstaltete auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einer neuen Asylunterkunft einen Tag der offenen Tür.
    Quelle: Antirassistische Registerstelle ASH
  • 13. Oktober 2016
    Der bekannte Neonazi und Anmelder diverser Aufmärsche der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, René Uttke, protestierte an der Zossener Straße ab ca. 14:30 Uhr gegen eine Veranstaltung eines sozialen Trägers in einer neuen Asylunterkunft. Mit einem Plakat mit der Aufschrift „SCHANDBAU“ protestierte der Neonazi zeitweise alleine und stumm am Straßenrand. Im weiteren Verlauf schlossen sich ihm mit drei weitere Personen an.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 13. Oktober 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde eine Frau (26 Jahre) aufgrund ihrer Herkunft am S-Bahnhof geschlagen. Die Frau befand sich auf dem Weg in Richtung Ausgang und telefonierte in polnischer Sprache. Plötzlich sei ein Unbekannter auf sie zugekommen, der ihr ins Gesicht schlug und sie an die Wand drückte. Als Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden und lautstark dazwischen gingen, flüchtete der Mann in den Schlosspark, drohte der Frau jedoch zuvor noch mit einer Handgeste. Körperliche Verletzungen erlutt die Frau zum Glück nicht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 14.10.2016
  • 13. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte in Neu-Hohenschönhausen Postkarten gegen Asylmissbrauch in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Oktober 2016
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden 55 Aufkleber der NPD, des „III. Wegs“ und von AN_Berlin gefunden und entfernt. Darunter fanden sich viele Aufkleber, die sich gegen die Antifa richteten, aber auch antiziganistische, rassistische und NS-verherrlichende Themen waren anzufinden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 13. Oktober 2016
    Am U-Bahnhof Möckernbrücke wurde eine LGBTIQ* feindliche Schmiererei an einer Wand angebracht. Zunächst hatte eine Person dort auf die Wand „Being Biploar, its awsome“ geschrieben. Eine weitere Person änderte den Spruch in „I hate being Bipolar“ ab. Eine weitere Person ersetze das Wort „Biploar“ durch das Wort „Faggot“.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 13. Oktober 2016
    In der Tram 60 zeigte ein junger Mann gegen 17.45 Uhr zwischen den Haltestellen Ostendstr. und HTW/Rathenowstr. den Hitler-Gruß. Angesprochen von Mitfahrenden reagierte er mit Beleidigungen und Bedrohungen. Als er an der Haltestelle HTW/Rathenowstr. ausstieg bepöbelte er die einsteigenden Studierenden als "Dreckszeug" und drohte nochmals gestikulierend mit Gewalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Oktober 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide hängt ein Schild, was zum "Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit" weist. Daneben wurde der Schriftzug "Hohlkopfcaust" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Oktober 2016
    Am 12.10.16 um ca. 18.40 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Rathausstr./Kaiserstr. des Bus 282 Richtung Dardanellenweg eine rassistische Schmiererei ("Kanacken raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. Oktober 2016
    In der Nacht zeigte ein Mann bei seiner Festnahme den Hitlergruß. Die Polizei war gerufen worden, da der 26-Jährige einen vorbeifahrenden 27-jährigen Fahrradfahrer gegen 23 Uhr in der Sonntagstraße unvermittelt von dessen Fahrrad gerissen hatte.
    Quelle: Polizei
  • 12. Oktober 2016
    In Kreuzberg wurden in der Nacht ein Fahrradfahrer von 3 Männern im Alter von 19 bis 21 Jahren aus einer rassistischen Motivation heraus angegriffen. Der 31-Jähriger fuhr kurz nach Mitternacht mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Wiener Straße in Richtung Skalitzer Straße, als er aus einem fahrenden Transporter heraus aus rassistischer Motivation beleidigt und bespuckt wurde. Als er zu Boden ging, traten die Männer weiterhin auf ihn ein.

    Während der Sachverhaltsaufnahme durch alarmierte Polizisten erschienen die Verdächtigen am Tatort, da einer von ihnen seine Geldbörse verloren hatte und diese zurück haben wollte. Daraufhin wurden ein 19-Jähriger und zwei 20 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen.
    http://www.berliner-zeitung.de/24902442 ©2016
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 12. Oktober 2016
    In einer Schule wird ein*e Lehrer*in von einem/einer Schüler*in im Unterricht rassistisch beleidigt und angepöbelt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 11. Oktober 2016
    In der Tramhaltestelle „Meeraner Straße“ wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“ gefunden.
    Quelle: ZfD Treptow-Köpenick
  • 11. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte rund um die Zingster Straße Postkarten gegen Asylmissbrauch in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Oktober 2016
    Am Kaisteg auf der Brücke wurden ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "Asylflut Stoppen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Oktober 2016
    In der Hainstraße in Niederschöneweide wurde eine Aufkleber mit der Aufschrift "Nazi-Kiez Lichtenberg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Oktober 2016
    Am frühen Abend wurde eine Frau aus transphober Motivation von 5 Personen auf der Pannierstraße angegriffen. Die Angegriffene holte sich Unterstützung aus einer nahe gelegenen Bar. Gemeinsam mit ihren Unterstützer*innen gelang es der Frau, die angreifende Fünfer-Gruppe in die Flucht zu schlagen
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. Oktober 2016
    Am 10. Oktober wurde das Mahnmal auf der Putlitzbrücke erneut geschändet. Unbekannte beschmierten das Denkmal zur Erinnerung an den Holocaust mit roter Farbe.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.523818.php
  • 10. Oktober 2016
    Am 10. Oktober versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 93. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 10. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte in Friedrichsfelde Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. Oktober 2016
    Um den Bierpinsel in Steglitz wurden mehrere Aufkleber der „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt. In der Lepsiusstr. und der Zeunerpromenade wurden erneut selbst gemachte Plakate mit der Aufschrift „Der Gutmensch ist der neue Nazi!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Oktober 2016
    Eine transgender Person fragte im Hallenbad im Märkischen Viertel an der Kasse nach nicht-geschlechtsspezifischen Umkleidekabinen und Toiletten. Der Angestellte wusste nichts über Transgender, so dass die Person ihn darüber aufklären musste. Daraufhin mischte sich ein wartender Badegast ein, der der fragenden Person auf sehr respektlose und grenzüberschreitende Weise, sagte, in welche Umkleidekabine er/sie zu gehen habe.
    Quelle: Fraktionsbüro Bündnis 90/Die Grünen
  • 8. Oktober 2016
    Auf der Schloßstr. wurde gegen 15 Uhr eine Frau aus rassistischer Motivation von einem Mann im Vorbeigehen in den Bauch geschlagen.
    Quelle: Berliner Register, Meldung über Twitter
  • 8. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte in der Rüdickenstraße und im Umfeld der Anna-Ebermann-Straße Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Oktober 2016
    In der NPD-Bundeszentrale fand am 8. Oktober der Landesparteitag der NPD in der Seelenbinderstraße statt. Dabei wurde Uwe Meenen als neuer Landesvorsitzender der NPD-Berlin gewählt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2016
    Gegen 14.40 Uhr wurde ein 27-jähriger Mann auf der Sonnenallee aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt, geschlagen, getreten und verletzt. Ein 23-jähriger Mann griff ein.
    Quelle: Reach Out
  • 7. Oktober 2016
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von der rechten und verschwörungstheoretischen Homepage DerFunke entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 7. Oktober 2016
    Auf der Brücke am Kaisersteg wurde ein Aufkleber mit einem rassistischen Motiv der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2016
    Am S-Bahnhof Hermannstraße beleidigte Gegen 19 Uhr ein unbekannter Mann einen 17-jährigen Geflüchteten zunächst rassistisch und schlug ihn anschließend. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2491
  • 6. Oktober 2016
    Im Fußgängertunnel Dreilinden wurden ein Aufkleber „Refugees go home“ und ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 6. Oktober 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" steckte zwischen Konrad-Wolf-Straße und Große-Leege-Straße Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Oktober 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Geld für Oma - statt für Sinti und Roma" (NPD), "Inländerfreundlich" (NPD), "National - Revolutionär - Sozialistisch" (III. Weg), "Deutschland uns Deutschen" (NPD), "Kriminalität bekämpfen - Grenzen sichern" (NPD), u.a.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Oktober 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schönfließer Straße an den Eingangsschild der Beratungsstelle Integrationslots*innen Pankow ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan " Asylbetrüger nicht willkommen! Heimreise statt Einreise".
    Quelle: Oase Berlin
  • 4. Oktober 2016
    Heute erhielt der Betreiber einer Sauna am Mehringdamm in Kreuzberg eine E-Mail mit rassistischem Inhalt. Der Verfasser der E-Mail hetzte mit ihr gegen Muslim*a, Geflüchtete und People of Colour. Geflüchteten wirft er dabei vor, sie würden nicht vor Krieg und Gefahr fliehen sondern lediglich nach Deutschland kommen, um hier die Sozialsysteme auszunutzen. Muslim*a unterstellt er Deutschland in einen muslimischen Gottesstaat umwandeln zu wollen und deshalb über die Deutschen herzufallen.
    Quelle: Boiler Berlin Sauna GmbH
  • 3. Oktober 2016
    Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, führte BärGiDa ihren 92. "Abendspaziergang" durch. Über die Zahl der Teilnehmer, die der Verein dazu mobilisieren konnte, liegen hier keine Informationen vor.
    Quelle: Register Mitte
  • 3. Oktober 2016
    Mehrere rassistische NPD-Aufkleber werden an Schildermasten und Verkehrschildern verklebt entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in, Reachout, Polis*
  • 2. Oktober 2016
    Am Sonntag bestiegen bis zu 100 Fußballfans des Ostklubs "Lok Leipzig" am Hauptbahnhof die Straßenbahn "M10", um damit zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu fahren, wo ihre Fußballmannschaft ein Auswärtsspiel gegen den Ostberliner Verein "BFC Dynamo" zu bestreiten hatte. Auf Höhe der Haltstelle an der Kreuzung Bernauer Straße / Brunnenstraße begannen circa 30 bis 40 der Fußballfans um 13.35 Uhr rechtsextreme Lieder mit volksverhetzendem Inhalt zu grölten. Es handelte sich um einen Liedtext der Dortmunder Rechtsrock-Gruppe "Oidoxie":  „Hängt dem Adolf Hitler den Nobelpreis um, (…) hisst die rote Fahne mit dem Hakenkreuz“. [https://de.wikipedia.org/wiki/Oidoxie]. Außerdem riefen die Leipziger "Sieg Heil"!" und "Nieder mit Türken und Zigeunern!". Nach Verlassen der Tram geleitete die Polizei die Fanatiker zum Stadion. Dabei erfolgten weitere Vorfälle vor und nach dem Spiel in den Ortsteilen Prenzlauer Berg und Moabit. Dazu berichtete die Berliner "Morgenpost": "Bei dem Fußballspiel waren rund 400 Polizisten eingesetzt, von denen vier leicht verletzt wurden. Insgesamt gab es bei dem Einsatz 19 Freiheitsentziehungen. Alle Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Es wurden Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigungen, Widerständen und Landfriedensbrüchen eingeleitet." Beide Mannschaften trafen das gegnerische Tor nicht und so endete das Spiel 0:0.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.522012.php / http://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article208340253/Rassismus-Pruegel-Bierbank-geworfen-Gewalt-von-Fans.html
  • 2. Oktober 2016
    Am Rande des Regionalligaspieles vom BFC Dynamo gegen Lok Leipzeig kam es am Nachmittag zu mehreren rechten und rassistischen Vorfällen in verschiedenen Bezirken in Berlin. Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde gegen 16:50 Uhr in der Eberswalder Straße ein Gästefan beobachtet, wie dieser sich vor ein wartendes Auto stellte und sich wie ein Affee bewegte. Gleichzeitig beschimpfte er den Autofahrer und seinen Beifahrer als Affen und wünschte ihnen eine "gute Fahrt nach Afrika". Dann spuckte er gegen die geschlossene Scheibe der Beifahrertür. Der Täter wurde nach seiner rassistischen Beleidigung und Bedrohung vorläufig festgenommen und seine Personalien von der Polizei festgestellt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 03.10.2016, MDR vom 03.10.2016
  • 2. Oktober 2016
    An der Kreuzung Grenzburgstr. / Schloßstr. wurden mehrere Aufkleber des extrem rechten Internetportals PI-News und der rechtspopulistischen Kampagne „Wir für Deutschland“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Oktober 2016
    In Zehlendorf-Mitte wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig. - Nicolas Gomez Davila“ entdeckt. Auf dem Aufkleber ist eine Internetseite angegeben, die auf eine Internetseite der sogenannten "Identitären Bewegung" verweist.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Oktober 2016
    Am frühen Abend wurde ein Taxifahrer von seinem Fahrgast rassistisch beleidigt und geschlagen. Als die gerufene Polizei erschien, rief der stark alkoholisierte Mann „Sieg Heil“, zeigte den Hitlergruß und ging aggressiv auf die Polizist_innen los. Er wurde verhaftet und rief auf dem Transport noch mehrere Male „Sieg Heil“.
    Quelle: Polizei
  • 2. Oktober 2016
    Gegen 19.30 Uhr wurde am S-Bahnhof Ostkreuz ein 28-Jähriger von einem anderen Mann zunächst rassistisch beleidigt und geschlagen. Der Betroffene verließ den Bahnhof in Richtung Simplonstraße, als ihm der 26-jährige Täter den weg versperrte und anfing ihn rassistisch zu beleidigen. Dabei schlug er mit einer Flasche in Richtung des Kopfes des Betroffenen. Dieser konnte den Schlag mit seinen Armen abwehren. Nachdem sich der Täter entfernt hatte, alarmierte der 28-Jährige die Polizei. Gemeinsam suchten die Beamten und der Angegriffene nach dem Verdächtigen und entdeckten ihn in der Nähe. Die Polizisten nahmen ihn fest und brachten ihn zur Gefangenensammelstelle, wo er während einer ärztlichen Untersuchung den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Polizei
  • 1. Oktober 2016
    Gegen 17:00 Uhr haben zwei Männer im Alter von 22 und 25 Jahren auf einem Parkplatz an der Alten Hellersdorfer Straße einen Mann rassistisch beleidigt. Der 28-Jährige alarmierte die Polizei nachdem er beleidigt wurde. Die Polizei konnte die zwei Täter daraufhin in der Luckenwalder Straße festnehmen, sie wurden nach Feststellung der Personalien entlassen.

    Der 28-Jährige zeigte weiter an, dass der 22-Jährige Täter bereits vor vier Wochen ihm gegenüber den sogenannten „Hitlergruß“ gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen hattte.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 1. Oktober 2016
    Am 01.10.16 wurde auf der oberen Zwischenwand der S-Bahngleise von und nach Wannsee ein großes Hakenkreuz entdeckt.

    Das Hakenkreuz ist inzwischen entfernt worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. Oktober 2016
    In der Bänschstraße wurden an Laternen auf Höhe der Samariterkirche insgesamt 6 NPD Aufkleber mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice-Salomon-Hochschule
  • 30. September 2016
    Hauptthema auf der Facebookseite der Lichtenberger NPD war im September der Berlin-Wahlkampf. Dabei wurde vor allem auf das Thema Flüchtlinge und ihre Unterbringungen fokussiert. Flüchtlinge bezeichneten sie als "Asylbetrüger und Sozialschmarotzer". In weiteren Beiträgen wurden Politiker_innen anderer Parteien als Pädophile und Antideutsche beschimpft und Politiker_innen mit Migrationshintergrund als nicht deutsch bezeichnet und gesagt, dass sie in der Politik nicht zu suchen hätten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2016
    Auf der "Nein zum Heim"-Seite zu Falkenberg wurde auch im September gegen Flüchtlinge und politische Gegner_innen gehetzt. Sie wurden als "linksversifft", "unterbelichtet", "Linksverstrahlte" und "Feiglinge" bezeichnet. Die Seite rief offen zur Wahl der NPD auf.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2016
    Die "Bürgerbewegung Pro Deutschland" veröffentlichte im September auf ihrer Facebookseite mehrere Beiträge, die sich vorrangig gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen richteten. Nach der Wahl kündigte "Pro Deutschland" die Auflösung der Partei an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2016
    Nachdem das jüdische Denkmal auf dem Wullenwebersteg (Tiergarten) am 19. September mit dem Schriftzug "Jesus, Liebe, Wahrheit" beschmiert worden war und das Mahnmal auf der Putlitzbrücke (Moabit) am 21. September in derselben Weise geschändet worden war, wurde am 30. September derselbe Spruch auf dem jüdischen Denkmal in der Levetzowstraße (Moabit) (https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_Levetzowstra%C3%9Fe) angebracht.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1710035569318124
  • 30. September 2016
    Nachdem die Seite "Nein zum Heim in Köpenick" im August durch ihre massive NPD-Werbung aufgefallen ist endete diese im September nach der Wahlniederlage. Die meisten Postings richteten sich wieder gegen Geflüchtete und häufig auch deren Integration in Deutschland. Erschreckend waren die Berichte über Bautzen und die Mobilisierung aus Treptow-Köpenick nach Bautzen zu einem neonazistischen Aufmarsch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. September 2016
    Im September hat die AfD Treptow-Köpenick auf ihrer Facebookseite verhältnismäßig wenig Postings geschrieben. Die meisten beschäftigten sich mit den zu dem Zeitpunkt noch bevorstehenden Wahlen in Berlin, einige wenige auch mit den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Lokale Themen waren wieder der Versuch den Protest gegen das Festival "Lollapalooza" für die Themen der AfD zu instrumentalisieren sowie der Vorwurf an Herrn Klemm und Herrn Igel, dass diese über die AfD gelogen haben. Besonders aufgeregt haben sich Martin Trefzer und Alexander Bertram (Sprecher des KV-TK) über den DGB-TK, da dieser die AfD aufgrund ihrer gewerkschaftsfeindlichen Positionen zu einem "Wählerforum" nicht eingeladen haben. Dabei richtete sich noch ein Nebensatz gegen das Zentrum für Demokratie, da das Wählerforum in dessen Räumlichkeiten stattfand.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. September 2016
    In der ersten Septemberhälfte dominierten auf der rassistischen Facebook-Seite Beiträge und Artikel, die die Politik der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien deskreditieren. Auf das hohe Wahlergebnis der AfD wird positiv Bezug genommen. Auffällig wurde, dass zunehmend Artikel mit familienpolitischen Thematiken in diesem Monat gepostet wurden. Die Polizeimeldung, dass es sich beim Täter des Brandes an der Unterkunft in Buch im August nicht um einen „Rechtsextremisten“, sondern eine Person aus dem Umfeld des Heimes handelt, wird mehrmals Bezug genommen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. September 2016
    Im Wahlmonat September stellte sich die NPD Treptow-Köpenick als vermeintlich einzige Partei des in ihrem nationalistischem Verständnis „deutschen Volkes“ dar und versuchten, sich darüber von der AfD abzugrenzen. Sie posteten vor allem Wahlparolen und wetterten gegen Parteien, die Bundesregierung und Geflüchtete. Ein veröffentlichtes Video vom TV-Interview beim rbb mit Sebastian Schmidtke, der jede ihm gestellte Frage nutzte, um gegen Geflüchtete zu hetzen, stellte deutlich die rassistischen Grundgedanken der politischen Vorstellungen und Forderungen der NPD dar. Schmidtkes eigene Facebook-Seite unterscheidet sich von der der NPD Treptow-Köpenick lediglich durch einige Fotos von ihm bei Wahlkampfauftritten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. September 2016
    Die Aktivitäten vom August haben sich zumindest auch in der ersten Häälfte des Septembers bis zur Abgeordnetenhauswahl weiterhin gehalten. Insgesamt postete sie 8 Beiträge die sich allesamt um den Wahlkampf drehten. Interaktion gab es bei jedem Beitrag. Am erfolgreichsten war ihr Bericht von ihrem Wahlkampfstand am Ostbahnhof. Er bekam 19 „likes“, 1 „share“ und wurde 4 mal kommentiert. Ihr letzter Post in diesem Monat war am 17.09., nach der Wahl kam also erst mal nichts mehr.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. September 2016
    Im S-Bhf Schöneweide wurde eine Gruppe Jugendlicher aus einer Gruppe von 8 Personen rassistisch bepöbelt. Durch das eingreifen eine Passanten konnte verhindert werden, dass eine der pöbelnden Frauen im Alter von ca. 50 Jahren näher zu den Jugendlich ging und dort ggf. schlimmeres anrichtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. September 2016
    Ein Gast einer neuen Kneipe/Cafe in der Brückenstr. zeigt beim Gehen (gegen 15:45 Uhr) den Hitlergruß. Als sich ein Passant darüber verbal beschwert, wird er von dem Hitler-Gruß-Zeigenden angegriffen. Nur durch das Einschreiten weiterer Passant*innen konnte

    dieser vom Betroffenen entfernt werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. September 2016
    3 Neonazis wurden dabei beobachtet wie sie gegen 01:18 Uhr Parolen brüllend und Flaggen schwenkend durch den S-Bhf. Schöneweide gelaufen sind.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. September 2016
    Auch im September wurde die Seite der Friedrichsberger Patrioten wieder überwiegend als Wahlkampfunterstützung für die NPD genutzt. Mit 53 Posts wurde deutlich weniger Hetze als im August verbreitet. Dies lag vor allem daran, dass die Admins anscheinend nach einer anstrengenden Wahlkampfphase und ihrer Unterstützung für die NPD nach der Wahl kaum noch Energie hatten um Beiträge auf ihrer Seite zu teilen.

    20 mal wurden Beiträge der NPD geteilt und über die Facebookseite verbreitet. Daneben war das relevante Thema gegen das sogenannte „Establishment“ zu hetzen. Insbesondere die Grünen bekamen so einiges ab.

    Insgesamt wurde 18 mal mit Beiträgen der Seite interagiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 29. September 2016
    An der Niemecker Straße in Marzahn-Nord werden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Die Aufkleber stammen von der Neonazigruppe „Nationaler Widerstand Marzahn“ und rufen mit der Parole „Antifa jagen“ zur Gewalt gegen politische Gegner auf.
    Quelle: Register Lichtenberg / Register ASH
  • 29. September 2016
    In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) fand die letzte Sitzung der letzten Wahlperiode statt. Auch der 2011 als NPD-Kandidat gewählte Abgeordnete Karl-Heinz Burkhardt hielt dabei eine sogenannte Abschiedsrede. Burkhardt, laut eigenen Angaben seit 2012 kein Mitglieder der NPD mehr ohne sich von neonazistischen Ideen distanziert zu haben, hielt eine Schmährede gegen die demokratischen Parteien. Darin beschwerte er sich über angeblich unfaires Verhalten anderer Fraktionen und Abgeordneter ihm gegenüber.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 29. September 2016
    Der in die BVV gewählte AfD-Politiker Bernd Pachal verbreitet ihn einem Facebook Kommentar antisemitische Verschwörungstheorien. So schreibt er am 29.09.2016 um 22:59 in einem Kommentar auf ein Posting von XX : „Die Sterne in der EU-Flagge symbolisieren ja auch nicht die Mitgliedsländer, sondern die 12 Stämme Israels. Hat sich das immer noch nicht herumgesprochen?“

    Dies knüpft an Verschwörungstheorien an die von antisemitischen Gruppierungen im Internet verbreitet werden. Darin werden Behauptungen aufgestellt, die Europäische Union sei ein Projekt einer angeblichen geheimen jüdischen Weltverschwörung mit dem Ziel den europäischen Nationen ihre Souveränität zu nehmen.
    Quelle: AStA Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 28. September 2016
    Nachdem das jüdische Mahnmal zur Erinnerung an die Judentransporte auf der Putlitzbrücke (Moabit) am 21. September mit dem Schriftzug "Jesus, Liebe, Wahrheit" beschmiert worden war, wurde dasselbe Denkmal eine Woche später, am 28. September, mit dem Wort "Jesus" erneut beschmiert.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1710035569318124
  • 28. September 2016
    Ein junger Mann (der selige wie vom Vorfall am 26.9) wurde von einem stark alkoholisierten Mann am S-Bhf. Treptower Park rassistisch beleidigt und bedrängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. September 2016
    Am Abend des 27. September haben drei Männer einen 33-jährigen Transsexuellen im so genannten "Kleinen Tiergarten" (Moabit) beleidigt, geschlagen und beraubt. Ein 17-Jähriger schlug dem Transsexuellen mehrfach mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser zu Boden fiel, und klaute ihm dann die Handtasche. Zeugen kamen dem Opfer zu Hilfe, so dass die Täter flüchteten, dennoch gelang es den Passanten, einen der Täter festzunehmen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520906.php
  • 27. September 2016
    Eine Gruppe von mehrheitlich geflüchteten Frauen wird auf der Marzahner Promenade von einem Mann rassistisch angepöbelt. Der Mann äußert sich gegenüber einem anderen Passanten laut abfällig über die Frauen und spuckt dann auf den Boden. Zuvor urinierte er demonstrativ vor den Frauen auf die Straße.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 27. September 2016
    Eine Gruppe von drei rechten BFC Dynamo Fußballfans steigt am Cottbusser Platz in die U-Bahnlinie U5 ein. Als sie einen jungen Mann mit einem T-Shirt mit linken Aufdruck entdecken fängt einer der Rechte an zu rufen „Antifa Hurensöhne“. Auch als die Neonazis über ein Mobiltelefon laut rechte Musik abspielen reagiert keiner der Fahrgäste darauf.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 27. September 2016
    Am 27.09.16 wurde gegen 11:30 Uhr auf einem Sitz der Bushaltestelle Berlinickeplatz des M46 Richtung Britz Süd eine antimuslimische Schmiererei ("Islam = Satanskult") endeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. September 2016
    Am 27.09.16 gegen 14.50 Uhr wurde ein neunjähriger Junge von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt und geschlagen. Die Täterin trat von hinten an den Jungen heran und schlug ihn in den Nacken, als er mit seiner Mutter die Dominicusstraße entlang lief. Anschließend beleidigte die Frau das Kind rassistisch und lief dann weiter. Die Polizei wurde alamiert, konnte die Frau jedoch nicht mehr finden. Durch den Schlag erlitt der Junge eine Rötung am Halsbereich. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 27.09.2016
  • 26. September 2016
    Im Ortsteil Blankenburg wurde gestern gegen 17:00 Uhr ein Mann von einem Unbekannten zu erst beleidigt und anschließend angegriffen. Der Betroffene stand vor einer Geflüchtetenunterkunft in der Bahnhofstraße und wurde vom Täter zunächst fremdenfeindlichen, rassistisch beleidigt. Anschließend versuchte der Täter mit einem Schlagstock diesen zu schlagen. Der Betroffene, der ehrenamtlich in der Unterkunft tätig ist, hielt schützend sein Fahrrad vor den Körper, so dass ihn der Schlag nicht traf und unverletzt blieb. Der Täter flüchtete. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.09.2016
  • 26. September 2016
    Am 26. September veranstaltete BärGiDa ihren 91. "Abendspaziergang". Versammlungsort war - wie üblich - der Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 26. September 2016
    In der S-Bahn am Treptower Park ist ein stark alkoholisierter Mann in die S-Bahn eingestiegen und hat ein paar aus rassistischem Motiven massiv beleidigt und bedrängt. Obwohl er aufgefordert wurde die Beleidigungen zu unterlassen hörte die Hasstirade erst auf, als das Paar von der Situation weg lief.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. September 2016
    An Fußweg zum Eingang in die Unterkunft Quittenweg wurde ein größerer Graben ausgehoben und mit Steinen leicht verdeckt um (besonders im Dunkeln) ankommende Bewohner_innen, Mitarbeiter_innen und Besucher_innen der Unterkunft zum stolpern zu bringen. Dies führt auch schon zu einem verletzten Bewohner, der dadurch vom Fahrrad fiel und sich am Handgelenk verletzte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2016
    In Oberschöneweide (Firlstraße-Griechische Allee-Edisonstraße) wurde eine große Anzahl von Anti-Antifa Propaganda entdeckt und entfernt. Unter anderem waren es Aufkleber in verschiedenen Formaten und Plakate. Inhaltlich richten sie sich gegen Antifaschist_innen und rufen zur Gewalt auf. Zwei junge Männer um die 20 Jahre alt wurden beobachtet wie sie zumindest die Plakate angebracht haben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2016
    In der Pflügerstraße wurden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Wehr Dich - Es ist Dein Land!“ und mit anderen Motive entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 25. September 2016
    Gegen 22.15 Uhr wurde ein Mann in der Regionalbahn in der Nähe des Bahnhofs Karlshorst von einem 43-jährigen Mann antimuslimisch beleidigt und angegriffen. Ein 37-jähriger Zeuge griff ein und wurde von dem 43-Jährigen verletzt. Mehrere Zeug_innen griffen helfend ein.
    Quelle: Polizei
  • 25. September 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Nähe des S-Bahnhofes Greifswalder Straße, u.a. in der Storkower Straße (Höhe Einsteinpark), vereinzelt antiziganistische Aufkleber entdeckt. Diese trugen den Slogan "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD).
    Quelle: Willkommensnetzwerk "Pankow Hilft!"
  • 24. September 2016
    Im Wartehäuschen der Bushaltestelle Halbauer Weg (Bus 181, Kamenzer Damm 66) wurden am 19. und 21. September zwei Hakenkreuz-Schmierereien und ein islamfeindlicher Schriftzug entdeckt und am 23. September entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 24. September 2016
    Am 24. September gegen 2.00 Uhr in der Nacht ging ein schwules Pärchen die Heinrich-Heine-Straße (Ortsteil Mitte) entlang. An der Kreuzung mit der Annenstraße begegneten sie einer dreiköpfigen Männergruppe. Um einem Konflikt präventiv auszuweichen, wechselte das Pärchen auf die andere Straßenseite. Daraufhin löste sich ein Mann aus der dreiköpfigen Gruppe, folgte den beiden Homosexuellen und schlug beiden ins Gesicht. Als eine weitere Passantin den beiden Männern zur Hilfe kam, flüchtete der Täter unerkannt. Die beiden Geschlagenen konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus verlassen. "Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert" heißt es in einer Polizeimeldung.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520253.php
  • 24. September 2016
    Der Verein Spielplatzinitiative Marzahn e.V. wurde Ziel einer rassistischen Diffamierung. Ein am 18. September in die BVV Marzahn-Hellersdorf gewählter Politiker der „Alternative für Deutschland“ (AfD) schrieb laut einem Bericht des Berliner Kuriers einen Brief an den Vorsitzenden des Verein. Auf Grund der der interkulturelle und antirassistischen Ausrichtung des Vereins und dessen Engagements auch mit geflüchteten Kinder im Bezirk, ist er Ziel der Anfeindungen durch den AfD Politiker geworden. Mit Bezug auf rassistische Mythen über eine drohende Veränderung des Bezirks schreibt dieser: „Es mangelt Ihnen anscheinend nicht an vorauseilendem Gehorsam. Ich bin überzeugt, Sie werden die Islamisierung unseres Bezirks wohlwollend begleiten“. Der Zeitungsbericht erwähnt weiter, dass der Abgeordnete ankündigt die Finanzierung des Vereins in Erfahrung zu bringen, was laut dem Bericht als versteckte Drohung verstanden werden kann.
    Quelle: Berliner Kurier / Register ASH
  • 24. September 2016
    Am 24. September 2016 fand ein neonazistischer Aufmarsch mit über hundert Teilnehmenden in Charlottenburg statt. Sie wurde organisiert von der Brandenburger Gruppe "Hand in Hand" und dem "Bürgerbündnis Havelland". Neben Brandenburger Redner Enrico Graziani G. sprachen Extremrechte aus Tschechien, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin. In einer Rede war von "USrael" die Sprache, einer der antisemitischen Ostküsten-Verschwörung angelehnte Metapher für eine vermeintliche jüdische Weltbeherrschung. Außerdem sagte ein Redner, Angela Merkel sei "verantwortlich für tausende Tote durch Korangläubige", was antimuslimisch rassistischen Bezug het Teilnehmende aus Berlin kamen aus dem Bärgida-Umfeld. Außerdem nahm die reichsideologische Gruppe Staatenlos teil. Es nahmen auch Hooligans aus der "Brigade Magdeburg" teil. Die anschließende Demonstration führte über den Kurfürstendamm in Richtung Wittenbergplatz und CDU-Zentrale. Die Demonstration wurde durch Gegenprotest begleitet.
    Quelle: Register CW, Antifa Info Berlin 25.09.16
  • 23. September 2016
    Ein Mitarbeiter der Deutschen Post äußerte sich gegenüber einem Anwohner in Oberschöneweide antiziganistisch. Er beleidigte Sinti und Roma und unterstellte ihnen Kriminalität und Sozialbetrug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2016
    Ein fahrgast bemerkte in Grünau in der S8 Richtung Grünau zwei gemalte Hakenkreuze. Diese wurden durch den Fahrgast unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2016
    Im Neuköllner Norden wurden mehrere Klingelschilder mit antimuslimischen Aussagen beschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. September 2016
    Am 23.09. bepöbelte gegen 23:30 Uhr ein betrunkener Mann am U-Bhf. Frankfurter Allee einen PoC und stieg dann in die U5 Richtung Hönow ein. Dort setzte er seine Verbal-Attacken gegen weitere Mitreisende fort, betroffen waren PoC's und einen Punk. Als Antifaschist*innen verbal dazwischen gingen, wurden diese beleidigt und bedroht. Am Bhf. Lichtenberg stieg der Mann aus, nachdem er den Hitlergruß zeigte und "White Power" brüllte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. September 2016
    Am frühen morgen ging bei der Willkommensinitiative „Friedrichshain hilft“ eine E-Mail ein in der sich Nachbar*innen aus dem Umfeld eine Notunterkunft über die Lautstärke der Bewohner*innen und deren Verhalten beschwerten.

    In der E-Mail wurden die Geflüchteten als Pack und Asoziale beleidigt. Ihnen wird grundsätzlich unterstellt aggressiv zu sein.
    Quelle: Freidrichshain hilft
  • 23. September 2016
    An einem Laternenmast im Eichhorster Weg wird ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" gemeldet. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 22. September 2016
    An der Bushaltestelle am Franz-Mehring-Platz wurde der rassistische Spruch „Kanacken raus“ sowie ein Hakenkreuz auf einen der Sitze geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 21. September 2016
    In der Kiefholzstraße in der nähe des Treptow-Kollegs wurde ein Sticker der NPD entdckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. September 2016
    In Rudow wurden 39 Aufkleber der NPD, des III. Wegs und von Daniel Teich/NW verklebt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 21. September 2016
    Am 21.09.16 wurde gegen 16.00 Uhr auf einem Sitz der Bushaltestelle Friedenstr./Großbeerenstr. des M76 Richtung Lichtenrade ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. September 2016
    Nachdem bereits am 19. September die jüdische Gedenkstehle am Wullenwebersteg (Tiergarten) mit dem Schriftzug "Jesus, Liebe, Wahrheit" geschändet worden war, wurde das jüdische Denkmal auf der Putlitzbrücke (Moabit) zwei Tage später, am 21. September, mit demselben Schriftzug beschmiert.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1710035569318124
  • 21. September 2016
    In einem Haus der Gesobau wird ein Aufkleber "Flüchtlinge willkommen", der neben einem Klingelschild angebracht ist, von der Hausmeisterin abgerissen, mit der Begründung, dass man keine Aufkleber anbringen dürfe, obwohl sich auch an anderen Türen im Haus Aufkleber, Kränze und ähnliches befinden, die jedoch nicht beanstandet werden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 20. September 2016
    An der Katzengrabenbrücke hat jemand die Parole "Deutschland bleibt Deutsch" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2016
    Neben dem HDJK wurde ein Aufkleber der rassistischen und verschwörungstheoretischen Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2016
    An einem Laternenpfahl an der Revaler Straße Ecke Simon-Dach-Straße klebte ein Aufkleber des rechtspopulistischen Blogs pi-news.net mit der Aufschrift „Informationen zu Asylmissbrauch“. Inhaltlich wird in den Artikeln die auf pi-news.net erscheinen immer wieder gegen Geflüchtete gehetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. September 2016
    An einer Ampel in der Rhinstraße Ecke Hauptstraße wurde ein mit Filzstift aufgebrachtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 20. September 2016
    Ein Bärgida-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. September 2016
    In der Otisstraße wird an einer Hauswand ein Graffiti entdeckt: Ursprünglich stand dort in weiß "ALL COPS ARE BASTARDS", das Cops ist jedoch in schwarz mit dem Wort "AUSLÄNDER" überschrieben.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 19. September 2016
    Am 19. September versammelten sich fast sechzig BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof und marschierten zur Friedrichstraße. Der Aufzug wurde von einem Polizeiaufgebot in mindestens dergleichen Größe eskortiert.
    Quelle: Register Mitte
  • 19. September 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 20:00 Uhr ein rassistischer Schriftzug in schwarzer Farbe an einem Bauzaun einer im Bau befindlichen Geflüchtetenunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße von einem Sicherheitsdienst entdeckt. Die Schriftzüge trugen die Slogan "Go to home" und "dit is Deutschland". Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 20.09.2016
  • 19. September 2016
    Auf das Wahlplakat einer unabhängigen Kandidatin, das in der Fuldastraße in Nordneukölln hing, wurde ein Hakenkreuz geschmiert
    Quelle: Register Pankow
  • 19. September 2016
    Am 19. September wurde die Gedenkstehle zur Erinnerung an die alte Synagoge der Gemeinde "Adass Jisroel" im Wullenwebersteg, einer Fußgängerbrücke über der Spree (Tiergarten) (https://de.wikipedia.org/wiki/Wullenwebersteg), mit dem Schriftzug "Jesus, Liebe, Wahrheit" beschmiert.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1710035569318124
  • 19. September 2016
    Mehrere Aufkleber, die gegen Geflüchtete gerichtet sind, z.B. „Refugees not welcome“ sowie weitere Aufkleber mit Zitaten von rechten Ideologen, wurden an verschiedenen Orten in Zehlendorf entdeckt und entfernt (Teltower Damm, Argentinische Allee).
    Quelle: Bürgermeldung
  • 18. September 2016
    Eine Frau aus Grünau, die häufig antimuslimisch rassistisch/Islamfeindlich angepöbelt wird, fand einen Sticker an Ihrem Briefkasten (als einziger) wo eine durchgestrichene Frau mit Kopftuch abgebildet ist.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. September 2016
    Gegen 15 Uhr geht ein ca. 30-jähriger Mann durch die Treptower Straße, der ein T-Shirt der Band "Kategorie C" trägt. Die Band hat Kontakte in die extrem rechte Szene, hat verschiedene Songs mit rassistischem Inhalt veröffentlicht und ist unter Neonazis beliebt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. September 2016
    Zu der AGH- und BVV-Wahl 2016 traten im Bezirk Lichtenberg auch die extrem rechten und rechtspopulistischen Parteien NPD, ""Pro Deutschland"" und ""Alternative für Deutschland"" an. Alle drei Parteien erreichten ein weitgehend flächendeckende Plakatierung in Lichtenberg. Kernthema war dabei die Diskussion um Flüchtlinge, verbunden mit den Themen Kriminalität und Sicherheit. Diese Themen wurden bei allen drei Parteien in Bild und Parolen suggestiv zusammengeführt. Die AfD wurde dabei von einem Stuttgarter Verein mit flächendeckend verteilten Wahlzeitungen und Großplakaten unterstützt.

    Während ""Pro Deutschland"" auf öffentliche Auftritte verzichtete und stattdessen zeitweise täglich Postwurfsendungen (Zeitungen, Postkarten, Flugblätter) im Bezirk verteilte, waren NPD und AfD auch mit Wahlständen im Bezirk vertreten. Untestützt durch die Berliner NPD fanden zudem vier Kundgebungen statt.

    Während des Wahlkampfs kam es zu zwei gewalttätigen Auseinandersetzungen. So wurde ein Stand der SPD in Hohenschönhausen von einem Neonazi angegriffen und beschädigt. Ebenfalls in Hohenschönhausen griff ein AfD-Wahlhelfer einen Anwohner an, der unerlaubt angebrachte AfD-Aufkleber entfernen wollte. Darüber hinaus wurden Plakate demokratischer Parteien mit Hakenkreuzen und rechten Parolen besprüht, beklebt und beschädigt. Das Lichtenberger Register hat 19 Vorfälle (Stände, Kundgebungen, Angriffe, Propaganda, Sachbeschädigungen) im Zusammenhang mit der Wahl aufgenommen.
    Die Wahlergebnisse sind für NPD und AfD ernüchternd, während die AfD durchgängig zweistellige Ergebnisse erzielte. Die NPD errang 1% der Stimmen (2,7% weniger als 2011). ""Pro Deutschland"" wurde von 1,7% der Lichtenberger_innen gewählt (0,5% weniger als 2011). Die beiden Verordneten der NPD scheiden somit aus der Bezirksverordnetenversammlung aus. Auch in ihren Schwerpunktgebieten in Neu-Hohenschönhausen verloren sie einen Großteil ihrer Wähler_innen an die AfD. ""Pro Deutschland"" hat als Konsequenz aus der Wahl angekündigt, nicht mehr als Partei aufzutreten. Die ""Alternative für Deutschland"" konnte 19,2% der abgegebenen Stimmen erringen und verfügt so über 12 Sitze in der BVV und einen Bezirksamtsposten. In einzelnen Wahllokalen erreichte sie bis zu 35,8% der Stimmen. Mit dem, wegen extrem rechten Verstrickungen in die Presse geratenen, Kay Nerstheimer konnte die AfD darüber hinaus ein Direktmandat für das Abgeordnetenhaus erlangen.

    Mehr als 28.000 Lichtenberger_innen haben bei dieser Wahl extrem rechten oder rechtpopulistischen Parteien ihre Stimme gegeben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. September 2016
    Am 18.09.16 wurden in der Friedenauer Odenwaldstraße mehrere Aufkleber der rechten Kampagne "Wir für Deutschland" entdeckt und enfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. September 2016
    Am 18. September 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland, Landesverband Berlin statt. Es handelte sich um die Parteiveranstaltung zur Berlinwahl am selben Tag. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: RBB 18.09.16, Berliner Kurier 18.09.16
  • 17. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde der Schriftzug "Merkel muss weg" in der Berliner Straße entdeckt und entfernt. Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt und es trafen sich Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen.
    Quelle: EAG
  • 17. September 2016
    Einen Tag vor den Wahlen unternahm die NPD eine Kundgebungstour mit den Stationen Ringslebenstraße, Lipschitzallee und Wutzkyallee. Der EU-Parlamentarier Udo Voigt, der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke und Jens Irgang, Kandidat für die BVV Neukölln, hielten Redebeiträge und zeigten rassistische Transparente.

    Laute Proteste gegen die NPD erfolgten an den Kundgebungsstationen Lipschitzallee und Wutzkyallee. Hierversammelten sich jeweils etwa 60 Gegendemonstrantinnen, die seitens der NPD abfotografiert wurden.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 17. September 2016
    Die Kleinstpartei „Pro Deutschland“ steckte ihre Wahlkampfzeitung in Lichtenberg in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. September 2016
    Am 17.09.2016 hielt die Alternative für Deutschland einen Wahlkampfstand am Wittenbergplatz in Schöneberg ab.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. September 2016
    Die Partei Alternative für Deutschland hat am Elcknerplatz einen Wahlkampfstand durchgeführt.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. September 2016
    Die NPD ist in der Zeit von 13-17 Uhr mit einem Lautsprecherwagen durch Grünau, Allende-Viertel und der Köpenicker Dammvorstadt gefahren und hat Redebeiträge verlesen und Kundgebungen durchgeführt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2016
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Parole "ISLAM STOPPEN -> AFD WÄHLEN" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2016
    An einem Großplakat der Linkspartei wurde mit Filzstift ein etwa 1m großes Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. September 2016
    Die Kleinstpartei „Pro Deutschland“ dokumentierte auf ihrer Facebookseite mehrere Beschädigungen von Wahlplakaten der Linken und der SPD mit der Parole „Wir bringen den Terror nach Deutschland“ - einer der Parolen, mit der „Pro Deutschland“ im Wahlkampf auf ihren Plakaten auffiel.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. September 2016
    Vor dem Rathaus Marzahn-Hellersdorf findet auf dem Alice-Salomon-Platz eine NPD-Wahlkampfkundgebung mit nicht mehr als 25 Personen statt. Unter anderem hielten der NPD-Kreisvorsitzende sowie der NPD-Landesvorsitzende Reden. Es wurde u.a. die Reichsflagge gezeigt. Eine wesentlich höhere Anzahl von Gegendemonstrant*innen protestierte gegen die Veranstaltung.
    Quelle: Polis*
  • 15. September 2016
    Am 15. September 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland statt mit Beatrix von Storch, Otto Dreksler (beide AfD Berlin) und Leif-Erik Holm (AfD Mecklenburg-Vorpommern) statt. Sie begann um 18:30 Uhr. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 15. September 2016
    Gegen 12 Uhr verteilte ein Kandidat der Partei "Die Linke" zwischen Zwickauer Damm und Wutzkyallee Flyer für die anstehenden Wahlen. Daraufhin beschimpften ihn zwei Männer antimuslimisch und rassistisch. Eine ältere Dame, die der Szene als Beobachterin beigewohnt hatte, ging im Anschluss auf den Kandidaten zu und spuckte ihm ins Gesicht.
    Quelle: Die Linke Neukölln
  • 15. September 2016
    Nach eigenen Angaben platzierte die NPD in Rudow, in der Hufeisensiedlung und am Hermannplatz kleine Zettel, die zur Wahl der Partei aufrufen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 15. September 2016
    An einer Laterne in der Roedernallee, nahe Am Nordgraben, wird ein Aufkleber der "Bürgerbewegung pro Deutschland" mit einer durchgestrichenen Moschee und der Aufschrift "Aktiv werden gegen Moscheebau und Islamismus" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. September 2016
    An einem Schaukasten am Senftenberger Ring wird ein Bärgida-Aufkleber, der zu wöchentlichen Demonstrationen der "Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes" aufruft, entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. September 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall in der Greifswalderstraße in einem Supermarkt der Kette "Aldi". Als zwei Frauen an der Kasse bezahlen wollten, wurde die Kassiererin von ihrer Kollegin darauf hingewiesen, dass die beiden Frauen Motz-Verkäuferinnen wären. Daraufhin ließ sich die Kassiererin den Inhalt der Taschen der beiden Frauen zeigen, um zu überprüfen, ob sie etwas gestohlen hatten (was nicht der Fall war) und sagte den beiden, dass sie nicht mehr dort einkaufen gehen sollten. Auf Nachfrage, ob Motz-Verkäuferinnen nicht in dem Supermarkt einkaufen können, antwortete eine Verkäuferin, dass die beiden Betroffenen Frauen einen anderen Hintergrund hätten, "Diese Leute...", "Rumänische Menschen und so", das "hat etwas mit Diebstahl zu tun". Der Zusammenhang zu den Nationalitäten wurde allein durch das Aussehen getätigt.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 14. September 2016
    Auf dem Alice-Salomon-Platz vor dem Rathaus Hellersdorf werden rechtsextreme Aufkleber mit der Aufschrift "Linksfaschisten haben Namen und Adressen" und Grafitti mit einer Schablone erstellt und den Worten "Goodnight, left side" entdeckt.
    Quelle: Polis*/ Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf
  • 14. September 2016
    Im gesamten Bezirk haben sich Erstwähler_innen darüber beschwert, dass sie personalisierte Werbung der NPD in ihrem Briefkasten hatten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2016
    Mitglieder der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilen Wahlkampfwerbung vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augezeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. September 2016
    In Rudow wurden mehrere rassistische und rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Sie stammten von der NPD, der AfD und nicht weiter benannten Urheber*innen.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 14. September 2016
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete am Prerower Platz am Nachmittag einen Wahlkampfstand.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. September 2016
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete am Storchenhof in der Hauptstraße und am Hohenschönhausener Tor in der Konrad-Wolf-Straße am Nachmittag zwei Wahlkampfstände.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. September 2016
    In der Schorfheidestraße wird ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "Asylbetrüger? Nein danke!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 13. September 2016
    Gegen 15:30 Uhr fährt die NPD mit einem Lautsprecherwagen und einem weiteren Fahrzeug durch Niederschöneweide und hält währenddessen Redebeiträge. Anschließend sind sie weiter Richtung Alt-Treptow gefahren. Vorher waren sie in Altglienicke in der Venusstraße sowie in Adlershof im Glienicker Weg mit einem Wahlkampfstand vertreten. Anwohner_innen haben sich beschwert, dass das Tempohome am Quittenweg zwei Mal für je fünf Minuten lautstark beschallt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Bitte flüchten sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome", "Millionen Fremde kosten uns Millarden" (NPD), "Kindergärten statt Asylantenheime" (NPD), "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD), "Nationaler Freiheitskampf" (NW Berlin und JN Berlin), uvm.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. September 2016
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurde an dem Bauzaun einer neu errichteten Geflüchtetenunterkunft eine rechte Schmiererei auf einem Transparent der Bauzaunfirma hinterlassen. Diese trug den Slogan "Für Deutschland! - Flüchtlinge raus! - Fuck all refugees".
    Quelle: loses Willkommensnetzwerk "Pankow Hilft!"
  • 13. September 2016
    Ein Stand auf dem Marktplatz der Köpenicker Altstadt verkaufte neben neuen Batterien unter anderem auch verschiedene Reichskriegsfahnen. Die alten Reichsfarben standen in der Weimarer Republik für die nationalistische, antidemokratische Reaktion und deren Umsturzversuche.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    In der Bouchestraße kam es erneut zu antisemitischen Schmierereien. An einer Bauplanke wurde ein Davidstern mit dem Schriftzug "Lüge" geschmiert, am Zaun des BKAs ein Davidstern mit dem Schriftzug "Liars".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    Das fiktive "AH-Magazin" von "Thor Hammer" (mit Sitz in UK) verschickte am 13. September erneut seine längst bekannte Hass-Email an 59 verschiedene Nicht-Regierungorganisationen, u. a. auch an mehrere Gruppen von "amnesty international", daruter die Berliner Antirassismusgruppe.
    Quelle: amnesty international Berlin
  • 13. September 2016
    Auf einer Diskussionsveranstaltung zur anstehenden Berliner Abgeordnetenhauswahl im Neuköllner Heimathafen wurde u. a. Karsten Woldeit (AfD Lichtenberg) eingeladen, weitere hochrangige Parteifunktionär*innen mit Verbindungen in das extrem rechte Milieu saßen im Publikum. Aus diesem Grund erfolgte sowohl vor als auch während der Veranstaltung lautstarker Protest.

    Auf die Zwischenrufe eines Protestierenden stand ein im Publikum sitzendes AfD-Mitglied auf, drehte sich zum Rufenden um und bedrohte ihn wütend gestikulierend mit den Worten "Du linker Nazi, halt die Fresse, sonst..".

    AfD-Mitglieder und AfD-Sympathisant*innen versuchten außerdem wiederholt, die anwesenden Protestierenden abzufotografieren.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 13. September 2016
    Im Norden von Neukölln wurden mehrere selbstgemachte rechte Sticker im A6-Format entdeckt.

    In der Werbellinstraße wurde an einem Laternenpfahl ein Sticker angebracht, der unter dem Slogan "Amtliche Warnung vor den oberen Volksverteter [sic!]" die Logos von Bild, Antifa, demokratischen Parteien, ARD/ZDF und ein Bild von Bundeskanzlerin Merkel zeigte. In der Hermannstraße wurden zwei weitere Aufkleber gefunden, die ein AfD-Logo trugen und mit dem Spruch "Schwarz, Grün und Rot wollen Deutschlands Tod/ Drum sei schlau, wähle Blau" zur Wahl der AfD aufriefen.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 13. September 2016
    Am Wittenbergplatz wurde ein Klingelschild mit einem handgeschriebenen Aufkleber mit rassistischem Inhalt ("Refugees not welcom go back to home or we kill you") beklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 13. September 2016
    Am 13.09.16 hielt die Alternative für Deutschland einen Wahlkampfstand am U-Bahnhof Alt-Mariendorf ab.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. September 2016
    Am S-Bhf. Adlershof wurden an einem Mülleimer drei Aufkleber zusammenhängend entdeckt. Zwei davon sind von der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (u.a. mit der Aufschrift "I love Borders"), einer der Partei Alternative für Deutschland.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    Am 12. September veranstaltete BärGiDa ihren 89. "Abendspaziergang". Die Veranstaltung drehte sich um die bevorstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus.
    Quelle: Register Mitte
  • 12. September 2016
    Am 12. September zeichnete der lokale Fernsehsender "RBB" im Rahmen seiner Sendereihe "Freitag Salon" eine Diskussion im Maxim-Gorki-Theater (Am Festungsgraben 2) auf. Es handelte sich um ein Gespräch zwischen dem Herausgeber der Wochenzeitung "Freitag" und TV-Moderator Jakob Augstein mit der Theologin und früheren Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann. Die Themen des Dialogs waren unter anderem "Flüchtlinge" und "Burka-Verbot". Plötzlich unterbrachen  mehrere junge Männer durch laute Zwischenrufe die Live-Aufzeichnung. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Anhänger der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung". Der RBB teilte dazu auf seiner Webseite mit: "Zu der Störaktion hat sich die sogenannte Identitäre Bewegung bekannt. Sie kündigte bei Facebook eine Veröffentlichung des Radioeins-Mitschnitts an und behauptete fälschlich, Radioeins sei „Medienpartner“ der Aktion. Gegen eine mögliche unrechtmäßige Verwendung des gesendeten Materials behält sich der rbb rechtliche Schritte vor. (...) Das Niederbrüllen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ist für Radioeins und den Rundfunk Berlin-Brandenburg nicht hinnehmbar. Radioeins möchte den rechten Störern keine Plattform geben und hat deshalb die Passage aus der Sendung entfernt. Darauf weist Radioeins auf seiner Homepage deutlich hin." Die Berliner "Morgenpost" berichtete dazu: "Es sei erschreckend gewesen, plötzlich so einer organisierten Einheit gegenüberzustehen, sagte Augstein am Dienstag im RBB-Hörfunksender Radio Eins. Das seien alles so nett aussehende, adrette junge Leute gewesen."
    Quelle: http://presseservice.rbb-online.de/presseinformationen/radio/radio_eins/2016/20160913_identitaere_bewegung_stoert_radioeins_veranst.phtml / http://www.morgenpost.de/politik/article208234571/Rechtsextremisten-stoeren-RBB-Sendung-mit-Margot-Kaessmann.ht
  • 12. September 2016
    Ein Mann, der in einem gewerblich genutzten Gebäude sein Fahrrad in sein Büro trägt, wird von einem Pärchen im Hausflur aufgefordert, dies zu unterlassen. Beim Versuch der Klärung, beschimpft die Frau den Mann, der sein Fahrrad trägt, als „Ausländerpack“.
    Quelle: ReachOut
  • 12. September 2016
    In Oberschöneweide hat eine Frau einen personalisierten Drohbrief erhalten wo sie aufgrund von rassistischem Gedankengut massiv beleidigt und bedroht wird. Unterschrieben ist der Brief von der (vermutlich fiktiven) Gruppe: "Niederschöneweider Ostfront Nationaler Erneuerung"
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    In Baumschulenweg wurden Flyer der AfD an Haushalte verteilt. Die Flyer sind Treptow-Köpenick spezifisch vertreten jedoch die Standardforderungen der gesamten Partei und damit auch die völkischen und antifeministischen Positionen. Spezifisch für den Bezirk ist die Thematisierung des Festivals "Lollapalooza" sowie die Forderung nach einem "Neustart für das Zentrum für Demokratie".

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    Während auf dem Gelände der NUK Glambecker Ring Bewohner*innen das Opferfest feiern, umrunden sieben, mit "White Power"-T-Shirts bekleidete Personen provozierend das Gelände der Unterkunft.

    Als die Security-Kräfte dies bemerken, versuchen die Rechtsextremen die Sicherheitskräfte erfolglos z.B. durch Beschimpfungen zu provozieren. Die Polizei wird informiert. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernen sich die sieben Männer. Später trifft die Polizei diese Gruppe einige Straßen entfernt an und stellt die Personalien fest.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 12. September 2016
    Die Lichtenberger NPD, unterstützt durch Neuköllner Neonazis, steckte Wahlkampf-Flugblätter in der Massower Straße und angrenzenden Straßen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. September 2016
    Die NPD-Neukölln veranstaltete eine Kundgebungstour anlässlich der bevorstehenden Wahlen. Stationen waren die Hufeisensiedlung in Britz, der U-Bahnhof Britz-Süd, die Gropiusstadtpassagen und deru-Bahnhof Rudow.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 11. September 2016
    Am Harry-Breslau-Park werden Aufkleber der rechtspopulistischen Kampagne "Wir für Deutschland" entdeckt und entfernt. In der Hackerstraße werden zudem Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland von Wahlplakaten von "Die Partei" entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. September 2016
    Am 11. September wurde in der Turmstraße gegenüber dem LAGeSo ein Aufkleber "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. September 2016
    Ein Unbekannter hat Sonntagabend einen Mann mit einer Pistole in Treptow bedroht und "Sieg Heil" gerufen. Kurz nach 20 Uhr ist die unbekannte Person an einer Bushaltestelle in der Stubenrauchstraße Ecke Sterndamm auf den 24-Jährigen zugegangen sein. Nach Aussagen des 24-Jährigen soll der Mann ihn dann aus rassistische Motiven mit einer Pistole bedroht und die Herausgabe seines Personalausweises gefordert haben. Dieser weigerte sich jedoch, woraufhin der Pöbler aufgab und in Richtung Sterndamm lief. Hierbei soll er den rechten Arm zum sogenannten "Hitlergruß" gehoben und "Sieg Heil" gerufen haben.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 11. September 2016
    Auf einem Wahlplakat der SPD, auf dem der Spitzenkandidat der SPD für die BVV Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, zu sehen ist, wird ein mit schwarzer Farbe aufgesprühter Davidstern bemerkt.
    Quelle: Integrationsbeauftragter M-H/Polis*
  • 11. September 2016
    Mit etwa 6 Personen führt die NPD eine Kundgebung in Sichtweite des Marzahner Erntefestes durch. Es werden zwei Fahnen gezeigt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 11. September 2016
    Eine Frau geht auf dem Tempelhofer Feld spazieren, als ein vorübergehender Mann auf ihr Kopftuch blickt und "Fahr zur Hölle!" hinüber ruft. Die Beschimpfte reagiert schnellt und ruft dem sich rasch entfernenden Mann "Selber!" hinterher.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. September 2016
    Die NPD präsentierte sich nach eigenen Angaben mit einem Infostand Ecke Großziethener Chaussee, Ecke Alt-Rudow.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 11. September 2016
    An frühen Nachmittag plakatierten mehrere Anhänger der rechtspopulistischen Partei AfD an der Wilhelmstraße und am Halleschen Tor. Als der antifaschistische Fahrradkorso zum Tag der Erinnerung und Mahnung an ihnen vorbei fuhr, fingen sie an die Teilnehmer*innen der Demonstration zu beschimpfen. Ein AfD-Anhänger filmte die gesamt Demo provokant ab.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. September 2016
    Im Ortsteil Pankow führte die AfD eine Infostand auf dem Fest an der Panke durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden am Nachmittag zwei Frauen (zw. 30 und 40 Jahre) gesehen, die ein Trägershirt der rechten Modemarke "Thor Steinar" trugen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2016
    An dem Wochenende 10./11.09. wurde das Eingangsschild zum Familiengarten / Aile Bahçesi in der Oranienstr. beschmiert. Mit einem schwarzen Stift wurden die Worte „Türken raus“ auf das Schild geschmiert.
    Quelle: Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.
  • 10. September 2016
    In Rudow wurden 92 NPD-Aufkleber verklebt. Sie enthielten u. a. die Botschafen "Konsequent Abschieben" und "Wir sind nicht das Sozialamt der Welt".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 10. September 2016
    In der Flughafenstraße wurden mehrere Anti-EU-Aufkleber der NPD an Laternenmasten und Straßenpfeilern angebracht. Neben einem der Aufkleber war außerdem der Schriftzug "Türken raus" geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. September 2016
    Die AfD präsentierte sich mittags mit einem Wahlstand in der Uthmannstraße.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Tagesspiegel 10.09.2016
  • 10. September 2016
    Die Lichtenberger AfD führte einen Wahlkampfstand am U-Bhf. Tierpark durch. Mit dabei war unter anderem Beatrix von Storch.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. September 2016
    Die Lichtenberger AfD führte einen Wahlkampfstand am Prerower Platz durch.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. September 2016
    Während eines Standes der AfD auf dem Prerower Platz stellte ein Anwohner fest, dass AfD-Aufkleber an den Pollern des Centers angebracht worden waren. Als er begann, diese zu entfernen, wurde er von einem der Standbetreuer daran gehindert und so kräftig geschubst, dass er zu Boden fiel. Die Polizei wurde dazugerufen und nahm eine Anzeige auf.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. September 2016
    Die AfD präsentierte sich um die Mittagszeit mit einem Infostand vor einem Einkaufszentrum am Tempelhofer Damm.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. September 2016
    Am 10. September 2016 wählte die Alternative für Deutschland, Bezirksverband Charlottenburg-Wilmersdorf einen neuen Vorstand. Wiedergewählt wurde auf der Veranstaltung der Bezirkssprecher Hugh Bronson, MdA. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 10. September 2016
    In Alt-Treptow wurden Flyer entdeckt die mit völkischen und homophoben Äußerungen Alexander Freier angriffen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2016
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wird ein Wahlkämpfer von B'90/ Die Grünen von 3 sich als NPD-Wähler bekennenden Männern belästigt und geschubst. Außerdem werden ihm Wahlmaterialien aus der Hand gerissen. Die Männer beschimpfen ihn und fordern ihn auf "zu verschwinden". Nach geschätzten 5 Minuten lassen sie von dem Mann ab. Weitere Personen auf dem S-Bahnhof haben den Vorfall zwar beobachtet, sind jedoch vorbeigegangen.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 9. September 2016
    Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" führte am Nachmittag des 9. September einen Wahlkampfstand am S-Bhf. Köpenick durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2016
    In der Seelenbinderstraße zwischen dem alternative Jugendzentrum "Cafe Köpenick" und der NPD-Bundeszentrale wurde ein Anti-Antifa Aufkleber entdeckt und entfernt. In direkter Umgebung wurden außerdem mehrere Aufkleber entdeckt mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 9. September 2016
    Am S-Bhf. Köpenick fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 9. September 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt mittags eine Kundgebung in der Vincent-van-Gogh-Straße ab. Es sprachen Manuela Tönhardt, Sebastian Schmidtke, Frank Franz und Udo Voigt. Vorherrschendes Thema war die Hetze gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. September 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt nachmittags eine Kundgebung am S-Bhf. Lichtenberg ab. Es sprachen Manuela Tönhardt, Sebastian Schmidtke, Frank Franz und Udo Voigt. Vorherrschendes Thema war die Hetze gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. September 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt nachmittags eine Kundgebung am S-Bhf. Karlshorst ab. Es sprachen Manuela Tönhardt, Sebastian Schmidtke, Frank Franz und Udo Voigt. Vorherrschendes Thema war die Hetze gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. September 2016
    Am 09.09.16 wurde gegen 08.30 Uhr auf einem Sitz der Bushaltestelle Goldenes Horn Süd Richtung Alt-Mariendorf eine rassistische Schmiererei ("Kanacken raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. September 2016
    Zwei ältere Aufkleber der sog. "Identitäten"-Bewegung werden gefunden und entsorgt.
    Die rassistische "Identitären"-Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 8. September 2016
    Am 8. September 2016 wurden auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg zwei Aufkleber "Chemtrails, nein danke" entdeckt. Sie waren etwa ein halbes Jahr alt. Chemtrails sind eine Verschwörungsideologie, die fälschlicherweise die gezielte Vergiftung Deutschlands durch Flugzeugabgase behauptet. Die Verschwörungsidoelogie bedient sich dabei antisemitischer Argumentationsmuster und wird im extrem rechten Milieu gepusht.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 8. September 2016
    Am 08. August 2016 wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in der Sonnenallee in Baumschulenweg in Briefkästen verteilt, in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., ehemaliger Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2016
    Mitarbeiter*innen des Unionhilfswerk bekommen eine E-Mail mit rassistischen Inhalt zugeschickt. Der Absender (Thors Hammer) äußert sich darin abfällig über Geflüchtete und über die Unterstützung die das Union Hilfswerk geflüchteten Menschen anbietet und fordert sie auf, diese Unterstützung zu beenden. Geflüchtete Menschen werden pauschal als Asylbetrüger und Schmarotzer bezeichnet. Die E-Mail ist identisch mit Mails die bereits am 16. März und 14. April an diverse Organisationen, unter anderem in Friedrichshain-Kreuzberg verschickt wurden.
    Quelle: Unionhilfswerk
  • 8. September 2016
    In die Briefkästen diverser Nordneuköllner Haushalte (u. a. Wildenbruchstraße, Harzerstraße, Elsenstraße, Kiehlufer) wurde heute die Werbezeitung "Extra-Blatt" gesteckt. Die Zeitung rief zur Wahl der AfD auf und enthielt zahlreiche rassistische und homophobe Forderungen. Es wurde das Bild des kriminellen und potentiell terroristischen "Ausländers" und Geflüchteten gezeichnet. Die Zeitung behauptete, dass Geflüchtete aufgrund ihrer "fremden Mentalität", die dem "kulturellen Mittelalter" entstamme, nicht integrierbar seien und warf dieser Personengruppe pauschal "Asylmissbrauch" vor. In einem Forderungskatalog wurde außerdem Stellung gegen Homo- und Bisexualität bezogen, indem die Autor*innen Sexualaufklärungsunterricht an Schulen als "Indoktrination" und "Frühsexualisierung" mit dem Ziel der "Auflösung der Familie" diffamierten.

    Herausgegeben wurde die Zeitung vom AfD-nahen "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, betreibt (Stand: 1.9.16). Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Pankow, BZ 02.09.16
  • 8. September 2016
    In der Wilhelminenhofstraße wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nazi-Kiez Lichtenberg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2016
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Gustav-Adolf-Straße ein Großplakat der CDU mit dem Slogan "cdu = uno = usa = antideutsch" besprüht.
    Quelle: EAG
  • 7. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde an dem Büro der Kreisgeschäftsstelle der SPD in der Berliner Straße zwei Tage nacheinander einzelne rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen den Slogan "Damals wie heute - nationaler Freiheitskampf" (Kollektiv56 - Erfurt).
    Quelle: Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow
  • 7. September 2016
    Am 7. September 2016 klebten in der Neuen Kantstraße antisemitische Zettel. Der vorwiegend kryptische Inhalt nimmt wie viele verschwörungsideologische Anschuldigungen gleich zu Anfang Bezug auf Jüd*innen: „Kein jüdischer Terror >Zum Schutz der Juden< auf Berliner Bürger (Wohnung, Straße, öffentliche Bibliotheken)“. Das Symbol der verschwörungsideologischen Gruppe „Anonymous“ auf der Vorderseite abgebildet. Auf der Rückseite wird vor „heimlichen Gasangriffen“ durch technische Geräte, die in den USA patentiert wurden, gewarnt. Diese würden durch den israelischen Geheimdienst Mossad durchgeführt, der mit dem us-amerikanischen Geheimdienst CIA gleichgesetzt wird. Jüd*innen werden hier falsch angeschuldigt und ihnen eine geheime Macht zugeschrieben mit Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen sowie die Kontrolle der Wirtschaft, gesellschaftlicher Institutionen und Individuen zugeschrieben. Die Behauptungen knüpfen an die Ostküstenverschwörung an. Dies knüpft an eine Serie antisemitischer Propaganda an, die seit 2015 in Berlin verbreitet wird. Sie traten bspw. am  14. Januar, am 28. Januar und am 31. Januar auf.
    Quelle: Register CW
  • 7. September 2016
    Am 7. September 2016 klebte ein Aufkleber der Identitären Bewegung am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Darauf stand: "Prinz Eugen, Leonidas, Karl Martell: do it again". Die Parole nimmt Bezug auf den spartanischen König Leonidas I., der Persien besiegte. Der fränkische Hausmeier Karl Martell besiegte das umayyadische Al-Andalus. Der habsburgische Feldherr Eugen Savoyen-Carignan besiegte das Osmanische Reich. Ihnen ist gemein gegen muslimische Armeen gesiegt zu haben, wobei das Persien der Antike vor der Stiftung des Islam bestand und muslimifiziert wird. Europa wird hierbei als dauerhaft durch Muslime bedroht angesehen, die man in der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit habe zurückgeschlagen müssen. Die Identitäre Bewegung verbreitet die Behauptung, Europa stünde einer Islamisierung bevor. In diesem Sinne ist "Do it again" als Aufruf zu einer kriegerischen Auseinandersetzung gegen Muslim*innen zu verstehen. Dabei wird die Parole "Do it again" aus der Antifaschistischen Aktion kopiert und in neurechtes Repertoire übernommen. Die Identitäre Bewegung ist eine extrem rechte und rassistische Jugendorganisation.
    Quelle: Register CW
  • 7. September 2016
    Am Abend des 7. September führte die Partei "Alternative für Deutschland" einen Wahlkampfstand am S-Bhf. Schönweide durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz auf einen Fahrplan geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2016
    Auf einem kleinen Nebenweg am Tempelhofer Feld, der die Herrfurthstraße mit dem Columbiadamm verbindet, wurde ein gegen die AfD gerichtetes Graffito übermalt, sodass zu lesen war "Fick die NPD. Pro AfD". Das Graffito wurde mittlerweile wieder übermalt.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 7. September 2016
    Am 7. September wurden in der Pankstraße (Gesundbrunnen) antimuslimische Flyer an Windschutzscheiben plaziert. Die Flyer zeigten eine verschleierte Frau und den Aufdruck "Rechtstaat, nicht Scharia. Für ein Verbot des Scharia-Rechts in Deutschland".
    Quelle: HändeWegVomWedding auf Twitter: https://twitter.com/unverwertbar/status/773500971251032064
  • 7. September 2016
    Im nördlichen Teil von Britz, nahe einer Unterkunft für Geflüchtete, verteilte die NPD rassistische Wahlwerbung in die Briefkästen der Anwohner*innen. In dem zweiseitigen, A4-großen Schreiben werden die Leser*innen aufgefordert, die NPD zu wählen, um eine Kapazitätserweiterung der benachbarten Geflüchtetenunterkunft und die Unterbringung von Geflüchteten im Bezirk generell zu verhindern. Geflüchtete werden in dem Schreiben als kriminell, "kulturfremd" und als "Asylbetrüger" diffamiert.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 7. September 2016
    In der Stuttgarter Straße in Nordneukölln wurde Wahlwerbung der NPD in Briefkästen verteilt. Die Werbung verbreitete antimuslimische und rassistische Stereotype.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. September 2016
    In den Parkanlagen am Obersee wurden mehrere mit schwarzer Graffiti-Farbe aufgetragene Schriftzüge mit NS-verherrlichendem Inhalt festgestellt (SS, 88 und HH – die 88 und das HH steht dabei für „Heil Hitler“).
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 6. September 2016
    In einem Wohnhaus am Kummerower Ring bedroht ein Paar am Nachmittag ihre Nachbarn. Der 37-Jährige Mann verübt weiter einen Brandanschlag mit einem selbstgebauten Brandsatz auf die Wohnung seiner Nachbarin. Nachdem diese den Brand selbstständig löschen kann wird die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei zeigt der 37-Jährige Angreifer den Hitlergruß vom Balkon bevor er und seine 45-Jährige Partnerin festgenommen werden.
    Quelle: BZ Online / Register ASH
  • 6. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Breite Straße ein paar Plakate von der Partei DIE LINKE mit Überkleber beklebt. Auf diesen stand der Slogan "Wir holen den Terror nach Deutschland".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. September 2016
    Am 6. September 2016 gegen 14 Uhr fand ein antiziganistischer Angriff in der Kantstraße, Höhe Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg statt. Eine Frau, Mitte 50, schrie eine Geld sammelnde Frau an "geh hier weg, haub ab, los weg, weg" und spuckte sie an. Dann scharrte sie die Frau mit ihren Füßen weg, in etwa wie dies ansonsten mit Straßendreck geschieht. Eine einzige Passantin griff ein und verjagte die Angreiferin, ansonsten wurde der Vorfall ignoriert.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 6. September 2016
    Am VW-Pavillon am Rathaus Steglitz führt die NPD gegen 14 Uhr einen Infotisch durch. Mit dabei ist auch der Berliner Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der NPD.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. September 2016
    Am Mandrellaplatz wurde ein Aufkleber entfernt, der im NS-Stil einen "Nationalen Freiheitskampf" aufruft und dabei sowohl eine Neonazi-Demonstration abbildet als auch einen Wehrmachtsoldaten. Dabei wird versucht den Nationalsozialismus als Freiheitskampf zu relativieren. Auf dem Aufkleber sind verschiedene Homepages genannt, unter anderem auch die sogenannten "Autonomen Nationalisten" Berlin.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 6. September 2016
    Eine rassistische Hassmail, die nahezu inhaltsgleich bereits am 16. März und am 4. August an verschiedene in Neukölln aktive Gruppen und Initiativen versendet worden war, wurde an 41 Organisationen und Einzelpersonen verschickt. Einige der Empfänger*innen leben in Neukölln. In der Mail wurden die Adressat*innen aufgefordert, ihr Engagement für Geflüchtete zu stoppen. Geflüchtete wurden als "unqualifizierte Armutszuwanderer", "Asylbetrüger", "Deserteure" und "Terroristen" bezeichnet. Auch der rechte Slogan "Wehrt euch Deutsche" war enthalten. Das Schreiben endete mit "Aktion für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!". Absender war ein fiktives "AH-Magazin".

    Eine der Empfänger*innen erstattete Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. September 2016
    Am 06.09.16 führte die NPD eine Kundgebung in Tempelhof durch. Neben dem Landesvorsitzenden war auch der Bundesvorsitzende dabei.
    Quelle: MBR
  • 6. September 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Flugblätter im Umkreis einer Geflüchtetenunterkunft in Britz. Das Flugblatt richtete sich gegen die Unterkunft und ihre geplante Erweiterung.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 6. September 2016
    Am Vormittag entdeckte ein Fahrgast in der S9 nach Pankow zwei islamfeindliche Sprüche. Nachdem er am S-Bahnhof Frankfurter Alle eingestiegen war, sah er, dass mit einem schwarzen Stift zwei mal „Islam raus“ an die Wände des Wagons geschmiert waren.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 5. September 2016
    Am 5. September um 18.30 Uhr trafen sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 88. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 5. September 2016
    In der S-Bahn (S2) wurde ein Mann (ca. 30 Jahre) mit einem Thor-Steinar T-Shirt gesehen. Der Mann stieg am Bahnhof Pankow aus. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. September 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn einen Infostand. Sechs Neonazis verteilten Flugblätter der Partei für die kommenden Wahlen im September 2016 für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. September 2016
    In der Steglitzer Schildhornstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. September 2016
    Am Abend des 05.09.2016 zeigte ein Unbekannter in Müggelheim den so genannten Hitlergruß und beleidigte einen Jugendlichen. Den Angaben des 17-Jährigen zufolge ist er kurz vor 20 Uhr in einem Bus der Linie X 69 am Müggelheimer Damm unterwegs gewesen, als er von einem den Hitlergruß zeigenden Unbekannten beleidigt worden ist.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 5. September 2016
    Wie zuvor schon andere Initiativen erhielt nun auch die Bürgerinitiative "Welcome Refugees!" eine rassistische Hassmail an ihre Email-Adresse. Darin werden sie wegen ihrer Unterstützung für Geflüchtete beschimpft. Der Absender (Thor Hammer von AH-Magazine) befürchtete, dass die Geflüchteten “eine perfide Waffe jeder Feinde und Verräter ist, die das deutsche Volk und die abendländische Kultur zerstören” seien. Der Absender fordert die Initiative auf “jegliche Hilfeleistung zur illegalen Einwanderung zu verweigern” mit dem Hinweis, dass dies strafbar sei.
    Quelle: Bürgerinitiative "Welcome Refugees!"
  • 5. September 2016
    Am alternativen Jugendzentrum Haus der Jugend Köpenick wurden 3 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. September 2016
    In direkter Nähe des Mellowparks wurde ein Aufkleber der extrem rechten Website fsn-tv entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand HKNKRZ, was das Wort Hakenkreuz ohne Vokale darstellt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. September 2016
    In Rudow wurden 16 frisch verklebte NPD-Aufkleber, die größtenteils rassistische Slogans enthielten, gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 4. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden entlang und in der Nähe der Prenzlauer Promenade, zwischen Rothenbachstraße und Treskowstraße, Wahlplakate verschiedener Parteien mit dem Slogan "AfD" besprüht. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. September 2016
    Am Abend kam es nach einem Fußballspiel zwischen dem BFC Dynamo und dem Hamburger SC zu einem gezielten rassistischen Angriff von ca. 200 BFC Anghängern auf eine Gruppe Schwarzer Menschen, die im Mauerpark saßen. Die Angreifer warfen mit Flaschen und setzten Pfefferspray ein. In der angegriffenen Gruppen befanden sich auch Kindern, sechs Personen mussten anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei griff nicht ein und nahm keine Personen fest.
    Quelle: EAG
  • 4. September 2016
    In der Elsenstraße wurde "no homo!" an eine Hauswand geschrieben.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 4. September 2016
    Das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" veranstaltete im Haus der Begegnung, in der Morusstraße, ein Stammtischkämpfer*innenseminar. Um den Teilnehmenden das Finden des Veranstaltungsorts zu erleichtern, brachte der Veranstalter einen Flyer mit der Aufschrift "Warum die AfD keine Alternative ist" an. In kurzer Zeit wurde der Flyer so verändert, dass nun "Warum nur die AfD eine Alternative ist" darauf zu lesen war.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. September 2016
    Die Lichtenberger AfD führte einen Wahlkampfstand an den Volkradtpassagen durch.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 4. September 2016
    Gegen Mitternacht in der Tram 67 zwischen S-Bhf. Schöneweide und Brückenstraße ist ein zwischen 20-25 jähriger Neonazi eingestiegen und hat zwei jugendliche Antifaschist_innen bedroht und beleidigt. Als dann ein Fahrgast verbal eingriff wollte der Neonazi sich mit diesem schlagen. Als der couragierte Fahrgast ihn daraufhin verspottete, verließ der Neonazi die Tram.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2016
    Im Ortsteil Weißensee führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. September 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand an der Schlosspassage durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. September 2016
    Auf dem Alice-Salomon-Platz werden in der Nacht zum 3. September rechtsextreme Grafitti an unterschiedlichen Stellen auf dem Platz gesprüht sowie Aufkleber neonazistischer Gruppen angebracht. Auf dem Platz findet am 3. September das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“, ein jährliches zivilgesellschaftliches Bezirksfest gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit, statt. Sehr wahrscheinlich gilt diese Aktion in der unmittelbar vorherigen Nacht dem Demokratiefest.
    Quelle: Polis*/ RBB / Register ASH
  • 3. September 2016
    Während des Aufbaus des zum achten Male stattfindenden Demokratiefestes "Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalr Marzahn-Hellersdorf", zu dem das bezirkliche und überparteiliche "Bündnis für Demokratie und Toleranz" eingeladen hat, zeigen ortsbekannte Rechtextreme in kleinen Gruppen demonstrative Präsenz auf dem Alice-Salomon-Platz und schüchtern Helfer*innen des Demokratiefestes ein. Fernerhin werden Aufkleber der sog. "autonomen Nationalisten" auf Bänken, Fahrradbügeln und Laternenmasten angebracht.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf/ Polis*
  • 3. September 2016
    Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah. Dies dockt an moderne antisemitische Figuren an. Lompscher wird in dieser Darstellung als jüdisch markiert und als Blut saugender Dämon dargestellt. Dies knüpft an Mythen der bolschewistischen Weltverschwörung an, die von Jüd*innen organisiert werde um das "einfache Volk" auszunehmen und zu zersetzen. Zugleich wird eine übernatürliche Macht zugeschrieben. Hinzu kommt eine Entmenschlichung.
    Quelle: Register CW
  • 3. September 2016
    Die NPD führte am Wochenende des 3. September in der Parteizentrale in der Seelenbinderstraße ihr Sommerfest durch. An dem Sommerfest nahmen mehrere NPD-Kader teil, u.a. auch der Bundesvorsitzende Frank Franz
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2016
    Am 03.09. wurden in Köpenick mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt: in der Halle des S-Bhf. Köpenick der rassistische Aufkleber "Refugees not Welcome" mit einem Zug mit der Aufschrift "Destination Africa". An einer Ampel Seelenbinderstr./Bahnhofstr. ein Anti-Antifa Aufkleber "Jeder hasst die Antifa" und an einer Ampel am Mandrellaplatz ein rassistischer Aufkleber "Grenzen dicht" von der extrem rechten Gruppierung "Identitären Bewegung".
    Quelle: Chili [TK]
  • 3. September 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide und in Rahnsdorf fanden Wahlkampfstände der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 3. September 2016
    Der AfD-Kreisverband Steglitz-Zehlendorf organisierte im Lokal Bon Verde (nähe S-Bahnhof. Wannsee) einen Stammtisch. Vor der Tür kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den AfD-Mitglieder und TeilnehmerInnen einer Protestaktion.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bürgermeldungen, antifa-berlin.info
  • 3. September 2016
    In Rudow wurden mehrere Sticker der NPD mit Slogans wie "Asylflut stoppen" und "Deutschland uns Deutschen" verklebt. Weiterhin fanden sich Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Inhalt "Pro Border - Pro Nation - Grenzen schützen Leben". Insgesamt handelte es sich um 39 Sticker.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 3. September 2016
    Ein 31-jähriger Mann, der die rassistischen Äußerungen von zwei Männern missbilligt, wurde gegen 21.35 Uhr in der S7 von den Unbekannten geohrfeigt, mit einer Bierflasche gegen den Kopf geschlagen, am Boden liegend getreten und verletzt. Ein Zeuge griff ein und zog den Betroffenen von den Tätern weg.
    Quelle: Bundespolizei
  • 3. September 2016
    In der Nacht zum 03.09.16 wurde ein 29-jähriger Mann von einem 25-jährigen Mann homophob beleidigt. Der Betroffene wurde vor einem Lokal in der Motzstraße beschimpft, beleidigt und angespuckt. Der Täter wurde festgenommen und nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 03.09.2016
  • 3. September 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln am Vormittag einen Infostand an den Gropiusstadt-Passagen durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 3. September 2016
    Am 3. September 2016 hielt die Alternative für Deutschland einen Wahlkampstand am Karl-August-Platz in Charlottenburg ab. Es formte sich ein spontaner Protest, bei dem Passant*innen gebeten wurden, die AfD-Flugblätter im Müll zu entsorgen. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 2. September 2016
    Am 2. September 2016 gegen 15:35 Uhr beleidigt der Fahrer eines weißen LKWs am Sophie-Charlotte-Platz, Ecke Kaiserdamm eine Transfrau als "Sau".
    Quelle: Register CW
  • 2. September 2016
    Am 02.09.16 wurde an der Haltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181 Richtung U Walther-Schreiber-Platz gegen 10.00 Uhr an einem Mülleimer der BSR ein Hakenkreuz entdeckt. Ein weiteres Hakenkreuz wurde an einen Altkleidercontainer geschmiert, der sich ebenfalls in Höhe der Bushaltestelle befindet.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 2. September 2016
    Am 02.09. wurde an einer Mauer in der Bouchestr. gegenüber der Grundschule eine antisemitische Schmierei entdeckt. Es wurde ein Davidstern gezeichnet in dessen Mitte "Liars" geschrieben stand.
    Quelle: Chili [TK]
  • 2. September 2016
    In der Louis-Lewin-Straße werden neonazistische Symbole an eine Hauswand gesprüht. Es wurde dabei zwei Motive mit Hilfe von Schablonen an der Hauswand angebracht mit dem Schriftzug „GOOD NIGHT LEFT SIDE“ und einer vermummten Person, sowie „FIGHT AGAINST THE REDS“. Die Schmierereien wurden eine Woche später entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. September 2016
    Von der Januz-Korzak Straße über die Quedlingburger Straße bis zur Louis-Lewin-Straße wurden knapp 200 Aufkleber verschiedener neonazistischer Gruppen verklebt. Darunter Motive der sogenannten „Autonomen Nationalisten“, der NPD und der Nazipartei „III. Weg“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. September 2016
    In der Nordneuköllner Nogatstraße und in der Glasower Straße wurde Wahlwerbung der NPD in Briefkästen verteilt. Die Werbung verbreiteet antimuslimische und rassistische Stereotype.
    Quelle: Register Neukölln, Bündnis Neukölln
  • 2. September 2016
    Nach eigenen Angaben steckte die NPD Neukölln nachmittags zunächst Wahlflyer in Briefkästen im Bereich Rudower Höhe und verteilte anschließend noch Flyer auf dem Oktoberfest der CDU in Rudow.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 1. September 2016
    In Kaulsdorf wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in Briefkästen entdeckt. In der Zeitung werden rassistische und homophobe Inhalte verbreitet, die sich gegen Geflüchtete und Zuwanderung und die Rechte von Homosexuellen richten.

    „Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.“ ( Quelle: Register Charlottenburg)
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick / Register ASH
  • 1. September 2016
    Am U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz werden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland und der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. September 2016
    Im Seelgrabenpark werden auf Betonblöcken in blauer Farbe gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen gefunden.
    Quelle: Ordnungsamt/ Polis*
  • 1. September 2016
    Auch in Kreuzberger Haushalten wurde heute das „Extrablatt“ gesteckt. Das „Extrablatt“ ist eine kostenlose Zeitung die Wahlwerbung für die AfD und ihre rassistischen Parolen macht. Die Zeitung wurde vom AfD nahen Verein "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten" finanziert und verschickt. In den Beiträgen wird das pauschal Bild krimineller lernunwilliger und fauler Geflüchteter gezeichnet und so Angst und rassistische Vorurteile geschürt und verbreitet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 1. September 2016
    Eine Frau aus Grünau wird tagsüber von einem jungen Mann vor der Haustür angesprochen. Er redet etwas 10 Minuten auf die Frau ein und wirft ihr vor, teil einer faschistischen Ideologie zu sein, dass sie den "muslimischen Horden die Türen in unsere Gesellschaft öffnen" würde. Danach bedroht er sie und behauptet sie würde sich "bald nicht mehr auf die Straße trauen".

    Die Frau ist häufig antimuslimisch rassistischen/Islamfeindlichen Anfeindungen ausgesetzt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2016
    Eine Mutter saß mit ihrem Kind an einem Spielplatz in Köpenick. Andere Kinder die im Sandkasten spielten beschimpften sich regelmäßig mit Sprüchen wie "Judensau" und weiteren schlimmeren Aussagen. Die Äußerungen sowie die mangelnde Einflussnahme durch die anwesenden Eltern führte dazu, dass sich die erst genannte Mutter äußerst unwohl fühlte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2016
    Der AfD-nahe "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten" ließ das „Extrablatt für die Wahl zum Abgeordnetenhaus“ in Lichtenberger Briefkästen verteilen. Die Zeitung spricht eine Wahlempfehlung zu Gunsten der Berliner AfD aus, bringt Flüchtlinge mit Kriminalität in Verbindung und spricht sich für Grenzschließungen aus.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. September 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Wahlflyer in Rudower Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 1. September 2016
    An der Treppenstufe des Bahnhofs zum Autozug, Bahnsteig 1, wurde ein ca. 15 cm großes Keltenkreuz entdeckt.
    Das Keltenkreuz wird von den Anhänger der internationalen rechtsextremen Szene benutzt. Die Verwendung ist strafbar.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 1. September 2016
    Am 01. September wurde auf einer Plakatstellwand der „Union Investment“ der antisemitische und islamfeindliche Schriftzug „Deutschland-jüdische-Islam-Diktatur“ entdeckt. Diese befand sich stadteinwärts in der Holzmarktstraße kurz hinter dem Ostbahnhof.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 31. August 2016
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im August vor allem genutzt, um Wahlkampf-Aktivitäten zu illustrieren. Dabei wurden „Deutschland den Deutschen“-Plakate präsentiert und über schlecht integrierte Türken geschimpft. Flüchtlinge und ihre Unterkünfte waren das Thema mehrerer Beiträge. Mehrfach wurden sie für eine Verarmung der deutschen Bevölkerung verantwortlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” konzentrierte sich im August auf ihrer Facebookseite auf die kommende Berlinwahl. Ihr zentrales Thema umrissen sie in den Beiträgen mit Begriffen wie „Asylwahn“, „Asylbetrüger“, „Islamismus“ und „Abschiebungen“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Die NPD-Tarnseite „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“ sprach in rassistischer Weise durchgehend von „Asylschnorrern“, wenn sie Flüchtlinge meinte. In Beiträgen solidarisierte sie sich mit einer militanten Neonazi-Gruppe aus Neukölln, bewarb einen Fackelmarsch am Todestag Rudolf Hess' in Jena und „Abschiebehelfer“-Westen eines Neonazis aus Halle. Mehrfach wurden Fotos und Informationen vom Bauprozess mehrerer Flüchtlingsheime in Lichtenberg veröffentlicht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Am 31.08.16 gegen 11.30 Uhr wurden auf drei Parkbänken im Volkspark Mariendorf geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet. Die Hakenkreuze sind inzwischen entfernt.
    Quelle: Büro der Bezirksbürgermeisterin
  • 31. August 2016
    Der Kreisverbande der Partei „Alternative für Deutschland“ berichtete im August auf ihrer Facebookseite über mehrere Themen. Unter anderem wurde Jörg Meuthen zitiert um rassistische Ressentiments zu schüren. Es wird suggeriert, dass Asylsuchende schuld an einem zu armen Gesundheitssystem wären. Außerdem wurde eine Pressemitteilung veröffentlicht um auf einen Brandanschlag auf ein Materialdepot der Partei hinzuweisen. In dieser Pressemitteilung wird mal wieder der Berliner Konsens gegen extrem rechte Parteien kritisiert. Es wurden über zwei Wahlkampfstände berichtet sowie über mehrere Plakat-Hängungen. Im selben Zug wird sich darüber beschwert, dass AfD-Plakate zerstört wurden und die Kriminalität im Bezirk steigt.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. August 2016
    Am 31. August 2016 wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in der Altstadt Köpenick in Briefkästen verteilt, in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., ehemaliger Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Schöneweide Wahlkampf-Zeitungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    An einem Mülleimer an der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Fähre wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    In die Briefkästen diverser Nordneuköllner Haushalte (u. a. Roseggerstraße, Stuttgarter Straße, Werrastraße) wurde heute die Werbezeitung "Extra-Blatt" gesteckt. Die Zeitung rief zur Wahl der AfD aufrief und enthielt zahlreiche rassistische und homophobe Forderungen. Es wurde das Bild des kriminellen und potentiell terroristischen "Ausländers" und Geflüchteten gezeichnet. Die Zeitung behauptete, dass Geflüchtete aufgrund ihrer "fremden Mentalität", die dem "kulturellen Mittelalter" entstamme, nicht integrierbar seien und warf dieser Personengruppe pauschal "Asylmissbrauch" vor. In einem Forderungskatalog wurde außerdem Stellung gegen Homo- und Bisexualität bezogen, indem die Autor*innen Sexualaufklärungsunterricht an Schulen als "Indoktrination" und "Frühsexualisierung" mit dem Ziel der "Auflösung der Familie" diffamierten.

    Herausgegeben wurde die Zeitung vom AfD-nahen "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, betreibt (Stand: 1.9.16). Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Neukölln, BZ 02.09.16
  • 31. August 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Wahlflyer in Rudower, Buckower und Gropiusstädter Briefkästen.
    Quelle:
  • 31. August 2016
    Nachdem im Juli die Seite "Nein zum Heim in Köpenick" auf Facebook nichts veröffentlicht hat, begann sie im August wieder mit einer großen Anzahl Postings. Die Mehrheit davon machte Werbung für die NPD aus, dabei änderten sie passend ihr Header-Bild mit einem Aufruf zur Wahl der NPD. Die Mehrheit der anderen Postings kritisierten die Bundesregierung oder einzelne Parteien wegen ihrer Haltung zu Geflüchteten. Letztlich befassten sich die meisten Postings überhaupt mit rassistischer Hetzte gegen Geflüchtete. Dabei glänzte ein Post durch Menschenverachtung: Abgebildet war ein Bewerbungsbogen für einen "Abschiebehelfer" wobei die Gewaltbereitschaft des Bewerbers hervorgehoben wurde. Dieses Bild wurde zum Zeitpunkt der Dokumentation 62 mal geliked und 29 mal geteilt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. August 2016
    Im August versuchte die NPD Treptow-Köpenick über ihre Facebook-Seite, Wählende zu erreichen und zu akquirieren, indem sie ihre nationalistischen Wahlforderungen posteten, die vor allem gegen Geflüchtete hetzen und für die vermeintliche Verbesserung der Lebensverhältnisse der in ihrem völkischen Verständnis „Deutschen“ werben. Mehrere Male beriefen sie sich auf ihr Feindbild Presse, die fälschlich über sie berichten würde. Ergänzt wurde die Seite durch die Vorstellung eines Wahlplakats durch Udo Pastörs vom NPD-Landesverband M-V, auf dem nicht nur rassistische Vorurteile und Feindbilder bedient werden, sondern außerdem Frauen als „schutzbedürftig“ objektiviert und sexualisiert dargestellt werden. Lokale Bezüge zu Treptow-Köpenick wurden immer wieder hergestellt im Bezug auf örtlich angepasste Wahlplakate und ein werben um die Fans von Union Berlin.

    Die Facebook-Seite des Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke ähnelte der NPD-Seite sehr stark. Der größte Unterschied sind viele Fotos die Herr Schmidtke von sich selbst mit NPD-Plakaten u.a. online stellt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. August 2016
    Die Facebook-Seite der NPD Neukölln widmete sich im August komplett dem Thema Wahlkampf. Es wurden zahlreiche Berichte und Fotos von Infoständen, dem Aufhängen von Wahlplakaten, dem Verteilen von Wahlflyern und dem Abhalten von Kundgebungen hochgeladen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Wahlkampfs war die rassistische Diffamierung und Kriminalisierung von Geflüchteten. Eigene Kampagnen und Flugblätter entwickelte die NPD gegen eine Moschee in Britz, eine im Bau befindliche Geflüchtetenunterkunft in Buckow, eine bestehende Geflüchtetenunterkunft in Britz und eine in Planung befindliche Geflüchtetenunterkunft in Gropiusstadt.

    Verschiedenen kommunalen Problemstellungen wie Müll, Wohnungspolitik oder Kriminalität wurden auch immer auf Geflüchtete bezogen. Letztere würden laut NPD Neukölln zahlreiche Missstände erst verursachen. Geflüchtete und Migrant*innen wurden als Gefahr für die Sicherheit und das Wohlergehen "der einheimischen Bevölkerung" charakterisiert.

    Außerdem bediente sich die NPD antiziganistischer Inhalte für ihren Wahlkampf. Auch die Diskreditierung von konkurrienden Parteien und die Abgrenzung zu anderen rechten Parteien spielte eine Rolle.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 31. August 2016
    Der Großteil der Berichte auf der rassistischen Facebook-Seite handelten von angeblichen oder tatsächlichen Vorfällen, bei denen Geflüchtete Straftaten begangen haben sollen. Auch der Brand in der Unterkunft in Berlin-Buch Anfang August wird thematisiert. Dabei wurde darüber spekuliert, dass das Feuer von den Bewohnenden selbst gelegt worden sein könnte. Von einer Demonstration eine Woche nach dem Brand und in Solidarität mit den Geflüchteten wurden Fotos der Teilnehmenden auf der Facebook-Seite hochgeladen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. August 2016
    Mitte August brach hektische Betriebsamkeit auf der Seite der AfD Friedrichshain-Kreuzberg aus. Ab dem 16.08. posteten sie immerhin 16 Beiträge. Am 220.08. kündigten sie an, dass das Bezirkswahlprogramm nun bald fertig sei und für interessenten sowohl online als auch in gedruckter Form bereit stehen würde. Einen Link zum Bezirkswahlprogramm teilten sie bei Facebook jedoch erst am 05.10. deutlich nach der Wahl.

    Am 22.08. hatten sie einen sehr erfolgreichen Post, mit insgesamt 45 Interaktionen, als sie die Umfragewerte für die anstehende Wahl im Mecklenburg-Vorpommern teilten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. August 2016
    Nach knapp 60 Posts im Juli kam die Seite der Friedrichsberger Patrioten diesen Monat auf rund auf Stolze 83 Posts. Da wurde also getippt und geteilt bis die Finger glühen. Zur Unterstützung des Wahlkampfs in Berlin wurden dann auch gleich 33 mal Beiträge der NPD, ihrer Politiker*innen oder der NPD Nahen Zeitungen und Organisationen geteilt. Dabei waren jedoch nicht alle Beiträge aus Berlin, auch Beiträge aus anderen Bundesländern, wurden fleißig geteilt und weiterverbreitet. Daneben beschäftigten sich 16 Posts damit Hetze gegen Geflüchtete zu verbreiten. In jeweils 8 Posts wurde entweder gegen Linke oder gegen das sogenannte „Establishment“ in Form von Parteien, Medien und Politiker*innen gewettert.

    Um die 40 mal wurde auf verschiedenste Art und weise mit den Beiträgen auf der Facebookseite interagiert (Likes, teilen, Kommentare). Eine Person scheint der Seite sehr regelmäßig zu folgen und mit der Seite zu interagieren. Ansonsten lassen verschiedenste Leute eher selten mal ein like oder Kommentar dort. Der erfolgreichste Post hatte diesen Monat 6 Interaktionen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. August 2016
    Am 30. August 2016 fand eine Bewohnerin des Klausenerplatz-Kiezes die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt", in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Register CW, BZ 02.09.16
  • 30. August 2016
    Am 30.08.16 wurden gegen 10.30 Uhr auf den Sitzen der Bushaltestelle S Priesterweg des M und X76 Richtung Alt-Mariendorf / Lichtenrade, antimuslimische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. August 2016
    Die BetreiberInnen der neonazistischen Website FSN-TV haben Aufkleber produziert auf dem unter anderem Adolf Hitler glorifiziert wird. Diese Aufkleber und weitere wurden im Allende Viertel in der nähe der container-Unterkunft entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2016
    In der Schlange im Aldi in Oberschöneweide haben zwei Männer einen falsch stehenden Einkaufswagen zum Anlass genommen um sich lautstark rassistisch zu äußern. Eine engagierte Bürgerin hat Zivilcourage gezeigt und ihnen widersprochen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2016
    Ein Mann wurde in Neukölln als "Schwuchtel" beschimpft und tätlich angegriffen. Die Veröffentlichung näherer Angaben ist vom Betroffenen nicht gewünscht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. August 2016
    Am 29. August führte BärGiDa ihren 87. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. August 2016
    Am Montag Abend den 29. August fand zum achten Mal die vorerst letzte Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu errichtete Unterkunft (Tempohome) statt. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Kundgebung war durch sehr verschiedene Redebeiträge geprägt. Obwohl manche RednerInnen gemäßigte Töne einschlugen nutzen andere Anspielungen auf den Nationalsozialismus was bei einer anwesenden Gruppe dazu führte, dass sie mit einem Zwischenruf "Nach Polen einmarschieren, ja-wohl!" reagierten. Die Bürgerinitiative möchte nun bis auf weiteres keine Kundgebungen mehr durchführen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. August 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Wahlflyer mit den Slogans "Überfremdung abwählen", "Nein zur Asylantenplatte im Matthäusweg" und "Berlin muss deutsch bleiben" in Gropiusstädter Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. August 2016
    Am Sonntag, den 28. August, hatte ein unbekannter Mann gegen 0.20 Uhr mehrere Männer in einem Park zwischen Händelallee und Straße des 17. Juni zunächst mit homophoben Sprüchen beleidigt. Dann forderte er sie auf, den (nördlichen) Tiergarten zu verlassen, wobei er ihnen mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtete, um sie zu blenden. Die Situation war gefährlich, zumal der Täter einen Hammer in der Hand hielt. Über einen tätlichen Angriff wurde nichts berichtet. Die alarmierte Polizei durchsuchte die Grünanlage erfolglos ab. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Erst zwei Tage zuvor, waren mehrere Homosexuelle Männer im Tiergarten von einem Unbekannten beleidigt worden.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.512250.php
  • 28. August 2016
    Sechs per PC gefertigte islamfeindliche Sticker sowie ein Aufkleber mit dem verfremdeten Schiller-Zitat entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 27. August 2016
    Am Samstag, den 27. August, erstürmten fünfzehn Mitglieder der rechtsradikalen "Identitären Bewegung" das Brandenburger Tor. Die Besetzer drangen durch den nördlichen "Raum der Stille" auf das Dach eines Seitenflügels und von dort auf das Tor. Den Wachmann vor dem "Raum der Stille" hatten sie überlistet und ausgesperrt. Die Täter kletterten auf mitgebrachten Leitern hoch bis zur Quadriga und entrollten dort mehrere Transparente: "Grenzen schützen - Leben retten" und "Sichere Grenzen - Sichere Zukunft". So nahmen die rechten Aktivisten den "Tag der offenen Tür" der Bundesregierung, der dieses Jahr unter dem Motto "Migration und Integration" stand, zum Anlass für ihre rechte Protestaktion. Außerdem entzündeten sie mehrere Pyrofackeln. Unter den zahlreichen Personen, die sich zur fraglichen Zeit auf dem Pariser Platz aufhielten, fand die Aktion keinen Anklang: "Nazis raus", wurde in Stimmchören skandiert. Der Aufforderung der Polizei, von dem Denkmal herunterzukommen, kamen die Rechtsextremisten erst nach wiederholter Aufforderung nach. Anschließend stellte die Polizei die Personalien der Besetzer fest und leitete formal Verfahren wegen Nötigung, Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, ein. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller kommentierte die Aktion folgendermaßen: "Mit ihrer vorübergehenden Besetzung des Brandenburger Tores haben rechte Aktivisten versucht, dieses Wahrzeichen der Freiheit für sich zu vereinnahmen. Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht."
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article208138085/15-rechte-Aktivisten-besetzen-Brandenburger-Tor.html / http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-aktion-der-identitaeren-bewegung-senat-will-brandenburger-tor-besser-schuetzen/14463426.html
  • 27. August 2016
    An der Kreuzung Bismarckstraße / Kniephofstraße werden drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Linksjugend Berlin Südwest
  • 27. August 2016
    „Pro Deutschland“ steckte an verschiedenen Orten im Norden Hohenschönhausens ihre Parteizeitung.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. August 2016
    Das Wahlplakat von Sven R., der bisher als Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus kandidierte bei den Wahlen am 18. September im Wedding. Eines seiner Wahlplakate wurde mit dem Schriftzug "Ein Jude" beschmiert, wie am 27. August festgestellt wurde.
    Quelle: https://twitter.com/SeeroiberJenny/status/769645570818449408
  • 27. August 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 27. August 2016
    54 Aufkleber von NPD, der Identitären Bewegung, AfD und Aufkleber ohne V.i.S.d.P. wurden in Rudow entdeckt. Ein Großteil der Aufkleber enthielt rassistische Aufrufe, die restlichen transportierten antimuslismische und rechte Botschaften.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. August 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD einen Infostand am U-Bahnhof Britz-Süd durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 27. August 2016
    Am 27. August 2016 hielt die Alternative für Deutschland einen Wahlkampstand in der Berliner Straße in Wilmersdorf ab. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 26. August 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in Höhe der Greifswalder Straße zund Thomas-Mann-Straße fast alle Plakate von DIE LINKE besprüht und das Parteilogo unkenntlich gemacht.
    Quelle: EAG
  • 26. August 2016
    Am S-Bahnhof Pankow wurden am Abend gegen 21:30 Uhr zwei Frauen mit Kopftuch von vier Männern (ca. 30 Jahre) rassistisch beleidigt und angepöbelt. Die Männer waren offensichtlich angetrungen und gingen an den beiden Frauen und ihren vier Kindern vorbei. Dabei fielen Worte wie "Verpisst Euch ihr scheiß Wirtschaftsflüchtlinge" und "Drecksschweine". Die Frauen verließen mit ihren Kindern den S-Bahnhof schnell Richtung Florastraße.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. August 2016
    In der Nacht vom 25. auf den 26. August saßen drei homosexuelle Männer auf einer Parkbank am Tiergartenufer, als sich ihnen ein unbekannter Mann näherte. Zunächst beleidigte er sie mit homophoben Sprüchen, anschließend übergoss er sie mit einer Flüssigkeit und flüchtete. Daraufhin wurde den Männern übel und sie klagten über Hautreizungen. Einer der Männer musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden. Er erstattete gegen 0.30 Uhr Strafanzeige beim Polizeiabschnitt 41. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun, welche Substanz bei dem Anschlag verwendet wurde. Der "Tagesspiegel" sprach von einer "ätzenden Flüssigkeit".
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.512051.php / http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/berlin-tiergarten-maenner-homophob-beleidigt-und-verletzt/14459148.html
  • 25. August 2016
    Von 17 bis 19 Uhr hielt die NPD eine Kundgebung an der Rudower Spinne (U-Bahnhf Rudow) ab. An der Kundgebung nahmen ca. 12 Personen teil, u a. der Berliner Landesvorsitzende der NPD Sebastian Schmidtke und Ronny Zasowk aus dem Bundesvorstand der Partei. Es wurden mehrere Hetzreden gehalten und rechte, völkische Musik gespielt. Die Slogans der NPD-Transparente richteten sich gegen Unterkünfte für Geflüchtete und die Finanzierung von Asylsuchenden.

    Es bildete sich spontan eine Gegenkundgebung, an der etwa 40 Personen teilnahmen.
    Quelle: Jusos Neukölln
  • 25. August 2016
    In der Pablo-Picasso-Straße wurden mehrere Wahlplakate der CDU und SPD mit „NPD“-Sprühereien versehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2016
    In der Springbornstraße in Johannisthal wurden Wahlkampf-Flyer der NPD an Haushalte verteilt. Der Inhalt der Flyer schürt rassistische und nationalistische Ressentiments.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. August 2016
    An der Lehne einer Parkbank aus Metall in der Stendaler Straße 75 wird ein großes, mit schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz-Grafitti entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in, Bezirksamt, Polis*
  • 24. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden erneut Wahlplakate verschiedener Parteien mit rechten Slogan besprüht. So wurden u.a. Plakate von DIE LINKE mit "AfD" oder Plakate von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN mit "Linksfaschisten" oder "AfD" besprüht.
    Quelle: EAG
  • 24. August 2016
    In der Schöneweider Straße in Nordneukölln wurde Wahlwerbung der NPD in Briefkästen verteilt. Die Werbung verbreitete antimuslimische und rassistische Stereotype.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 23. August 2016
    Am 23. August 2016 werden im Eichhörnchensteig in Grunewald mehrere Sticker entdeckt und entfernt, auf denen Angela Merkel mit Kopftuch und Spruch "Der Islam gehört zu Merkel, aber nicht zu Deutschland" zu sehen sind.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. August 2016
    In der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft in der Südendstraße werden Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. August 2016
    Auf einem Bauzaun in der der Rigaerstraße wurden mehrere Schmierereien angebracht. Darunter „R94 stinkt“ sowie „Antifa = schwul“ und „Antifa = gay“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. August 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD im Nordosten von Buckow Wahlflyer, auf denen die Schließung der dort befindlichen Moschee gefordert wird, in die Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 22. August 2016
    Am 22. August versammelte sich der BärGiDa-Verein zu seinem 86. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 22. August 2016
    Am 22.08.16 wurde gegen 18.30 Uhr auf einem Sitz der Bushaltestelle U Westphalweg des Bus 282 Richtung Steglitz eine antimuslimische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. August 2016
    In der Niedstraße in Friedenau wurde am 22.08.16 auf einem Schild am Eingang zu einem Spielplatz ein NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden Wahlplakate verschiedener Parteien mit dem Slogan "AfD" besprüht. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Ebenso wurde ein Wahlplakat von DIE LINKE vom rechtsextremen Slogan "NS Zone" besrpücht.
    Quelle: EAG
  • 22. August 2016
    In den Häusern um den U-Bhf. Tierpark wurden Hefte der Lichtenberger AfD gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 22. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Neu-Hohenschönhausen ihre Parteizeitung in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. August 2016
    In der Kaskelstraße wurde eine Frau von zwei Männern und einer Frau an einem Imbiss rassistisch beschimpft. Die Personen traten dabei so aggressiv auf, dass die Betroffene einen Angriff befürchten musste.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. August 2016
    Am Kiezbüro der SPD in der Brückenstraße wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt. Die Büros der demokratischen Parteien in der Brückenstraße sind häufig Ziel von rechten AktivistInnen.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 22. August 2016
    Am 22. August wurden zwei Zettel mit antisemitischem Inhalt in der Gryphiusstraße (Friedrichshain) entdeckt, einer direkt an einem Klingelschild und ein Weiterer an einem Laternenpfahl. Es handelt sich dabei um Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel tauchten in diesem Jahr schon mehrfach in Friedrichshain-Kreuzberg und anderen Bezirken auf.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 21. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Wartenberg ihre Parteizeitung in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. August 2016
    Mehrere Neonazis der Lichtenberger NPD verteilten Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. August 2016
    Ein Wahlplakat der SPD in der Voigtstraße wurde beschmiert. Der Kandidatin wurde ein Hakenkreuz direkt auf die Stirn gemalt.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice-Salomon-Hochschule
  • 21. August 2016
    Zwei Frauen, ein Mann, alle Mitte Dreißig, und ein 2-jähriges Kind werden gegen 17.00 Uhr vor einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofs Spindlersfeld von einem Mann rassistisch und antisemitisch beleidigt. Der Mann wird von dem Unbekannten geschlagen und verletzt. Einem Tritt kann er ausweichen.
    Quelle: ReachOut
  • 20. August 2016
    Im Atlglienicker Kosmosviertel fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 20. August 2016
    In Rudow wurden 39 Aufkleber der NPD, des Freien Netz,der Identitären Bewegung, des Compact-Magazins und von Bärgida entdeckt. Bei einem weiteren Teil der Aufkleber konnte ihre Herkunft nicht festgestellt werden. Die Aufkleber enthielten rassistische und rechte Motive.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. August 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD einen Infostand und eine Kundgebung am Buckower Damm durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 20. August 2016
    Am 20. August 2016 fand in der Berkaer Straße ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Auf Flugblättern forderte die Partei u.a. die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft.

    Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Berliner Zeitung 23.08.16
  • 19. August 2016
    Am 19.08.16 wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Gersdorfstr./Kaiserstraße des Bus 282 Richtung Mariendorf Dardanellenweg zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden Wahlplakte von DIE LINKE mit rechten Schmierereien versehen. Es wurden u.a. Schriftzüge wie "Antifadreck" über das Wahlplakat geschmiert.
    Quelle: EAG
  • 19. August 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt um 17:00 Uhr eine Kundgebung mit dem Titel „Asylbetrug macht uns arm“ am U-Bhf. Tierpark ab. Es waren 26 Neonazis anwesend, darunter mehrere Personen aus Brandenburg und Tschechien.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. August 2016
    Am S-Bhf. Adlershof wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "widerstand.info" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 19. August 2016
    Auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" (FKBN) wurde die Grafik "Neukölln wehrt sich gegen Linksextreme" erneut gepostet. Die Grafik zeigte die Bezirksgrenzen Neuköllns und listete die Adressen verschiedener Einrichtungen, Kneipen, Parteien und Projekte auf, die sich antifaschistisch engagieren. In diesem extrem rechten Kontext zielt die Grafik auf die Verleumdung dieser Einrichtungen als "linksextrem" und auf ihre Bedrohung.

    Die Grafik war bereits am 6.08.2016 veröffentlicht worden. Nachdem der Tagesspiegel über die Beiträge auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" berichtet hatte, hatten zahlreiche Personen die Seite gemeldet. Die daraufhin von Facebook gesperrte Seite wurde nunmehr erneut erstellt.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Tagesspiegel 20.08.2016
  • 18. August 2016
    In der Nacht vom 17. zum 18. August werfen unbekannte Personen einen Schweinskopf und eine Pappe mit der Aufschrift "Ganz Marzahn hasst euch - Schmarotzer!!!" (wobei das Doppel-S in Runenform geschrieben ist) über das Einfahrtstor der Notunterkunft am Glambecker Ring. Der Sicherheitsdienst reagiert schnell; die Täter können jedoch flüchten. Die Polizei wird benachrichtigt.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 18. August 2016
    Direkt vor dem Eingang der Notunterkunft am Glambecker Ring werden, offensichtlich bewusst, massiv hier aufgehängte Wahlkampfplakate mit der Aufschrift "Mehr Bildung, weniger Zuwanderung" entdeckt. Die Plakate wurden wohl zur Provokation bewusst in Richtung der Unterkunft gedreht.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 18. August 2016
    Auf der Straße Unter den Eichen Höhe Reichensteiner Weg werden Wahlplakate der AfD gesehen. Unter den Wahlplakaten wurden acht Aufkleber des extrem rechten Internetportals PI-News, die sich gegen den Islam richten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. August 2016
    Auf der Schloßstraße und der Grunewaldstraße hängen diverse Wahlplakate der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. August 2016
    In Baumschulenweg wurden Flyer der NPD-Neukölln verteilt. Die Flyer zeigen den dortigen Kandidaten Jan Sturm sowie eine Vielzahl rassistischer Aussagen und Verschwörungstheorien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. August 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Wahlflyer mit dem Slogan "Überfremdung abwählen" in Gropiusstädter Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 17. August 2016
    Ein "besorgter Bürger" ruft das Bezirksamt an und beschimpft wütend die "aktuelle Flüchtlingspolitik". Die "vielen jungen Männer", die nach Deutschland kommen, sollten "lieber für ihr Land kämpfen", so der Bürger.

    Ganz konkret schimpft der Anrufer gegen die Errichtung einer "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" (MUF).

    Dabei äußert er folgenden Satz: "Ich wünsche mir, dass jemand die Baustelle [für die geplante MUF] anzündet, dass die Politiker merken, dass ihre Flüchtlingspolitik falsch ist."
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 17. August 2016
    An einer Ampel an der Kreuzung Albrechtstraße/ Stindestraße wird ein Aufkleber mit der Aufschrift "Asylantenheim - Wir sagen nein!" entdeckt und entfernt. Urheber ist eine extrem rechte Internetseite, die einen Versandhandel betreibt aus Brandenburg.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. August 2016
    Am 17. August gegen 20 Uhr fielen fünf junge Männer am S-Bhf. Köpenick auf. Sie grölten rassistische Parolen und zerstörten Plakate der Partei „Die Linke“. Anschließend setzten sie sich in die Kneipe „Hauptmann von Köpenick“ wo einer der Männer mindestens drei Mal aufstand, „Heil Hitler“ brüllte und den „Hitlergruß“ zeigte. Nach ca. einer halben Stunde Aufenthalt trennte sich die Gruppe. Ein Teil ging Richtung Union-Stadion der andere in Richtung Mahlsdorf. Die Gruppe, die Richtung Mahlsdorf lief, zerstörte auf dem Weg noch eine Bank und weitere Plakate der Partei „Die Linke“. Außerdem bepöbelten sie noch Passant_innen rassistisch.

    Der 17. August ist der 29. Todestag von Rudolf Heß, einer bei Neonazis sehr beliebter NS-Politiker.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. August 2016
    Am 17.08.16 gegen 8.00 Uhr wird auf einem Wahlplakat einer demokratischen Partei für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 am Loewenhardtdamm Ecke Manfred-von-Richthofen-Straße eine gesprühte rassistische Parole ("Refugees not welcome") entdeckt.

    Die Polizei wird darüber informiert.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. August 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden etliche Aufkleber des „III. Weg“ (u.A. „Antifa-Banden zerschlagen“ und „Terrorstaat Israel“) geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. August 2016
    An der Marzahner Promenade nahe dem Freizeitforum Marzahn wurden an einer Tramhaltestelle Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. August 2016
    Ein Mitarbeiter der Abfallentsorgung entfernt ggen 11 Uhr am Ufer des Landwehrkanals in der Nähe der Ratiborstraße Müll. Als der Mitarbeiter drei voll Plastiktüten entsorgen will, die an einem Baum lehnen, stoppt ihn eine in der Nähe sitzende Frau mit den Worten "Das ist kein Müll, das ist meins." Daraufhin schimpft der Mitarbeiter in Richtung der Frau, wie verdreckt alles sei. Die Frau rechtfertigt sich, dass sie den Müll nicht verursacht habe und es sich bei dem Streitgegenstand der Plastiktüten nicht um Müll handle. Plötzlich mischt sich ein vorübergehender, älterer Passant in die Auseinandersetzung ein. In Richtung der Frau drohend äußert er: "Es braucht eine neue Regierung, die mal richtig aufräumt." Aus seiner Gestik wird deutlich, dass er sich nicht nur auf den Müll, sondern auch auf die angesprochene Frau bezieht.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 17. August 2016
    Am Spielplatz Breitkopfbecken beleidigt ein Mann vom Balkon aus eine Gruppe Kinder und Jugendliche rassistisch. Es wurde die Polizei gerufen, um den Fall aufzunehmen. Diese verhaftet die Partnerin des Mannes, da diese die Beamt*innen beleidigt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag zwischen 16.00 und 18.00 Uhr.
    Quelle: Outreach Reinickendorf Ost
  • 16. August 2016
    In der Nacht vom 16. auf den 17. August, kurz vor Mitternacht, kam es - wieder einmal - zu einem Vorfall auf dem Alexanderplatz: Ein unbekannter Mann sprach eine Person in Frauenkleidern von hinten an. Als sich der Angesprochene umdrehte, stellte sich heraus, dass es ein transsexueller 19-Jähriger in Frauenkleidern war. Daraufhin beleidigte ihn der Unbekannte, schlug ihm ins Gesicht und trat ihn mit dem Fuß gegen die Brust. Die alarmierte Polizei nahm einen Tatverdächtigen in der Nähe fest.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.509425.php / http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article208076797/Mann-offenbar-wegen-Frauen-Outfit-beleidigt-und-geschlagen.html
  • 16. August 2016
    In Friedrichshain wurden am Morgen Flyer mit antisemitischem und verschwörungstheoretischem Inhalt entdeckt. Auf der Vorderseite steht die Forderung: Kein jüdischer Terror „zum Schutz der Juden“ keine Angriffe auf deutsche Bürger. Darunter befinden sich das Bild einer Guy Fawkes Maske, wie es auch als Symbol von Anonymus benutzt wird. Auf der Rückseite befindet sich ein längerer Text in dem eine Verschwörung des CIA/Mossad herbei fabuliert wird.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice Salomon Hochschule
  • 16. August 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein Punker vor einem Imbiss am S-Bahnhof Berlin-Buch von Nazis angegriffen und geschlagen.
    Quelle: Twitter
  • 16. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Falkenberg ihre Parteizeitung und Postkarten gegen „Asylwahn“ in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. August 2016
    An dem Geländer der Lichtenberger Brücke wurde ein Transparent in Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. August 2016
    Mehrere Personen, die ein „Rudolf Hess“-Transparent an der Lichtenberger Brücke entfernen wollten, wurden von 4-5 Neonazis mit Flaschen beworfen und mit Pfefferspray besprüht.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. August 2016
    In der Steglitzer Schildhornstraße werden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Wir für Deutschland" und mehrere mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. August 2016
    Am 15. August startete am Hauptbahnhof der 85. "Abendspaziergang" des BärGiDa-Vereins.
    Quelle: Register Mitte
  • 15. August 2016
    An den Briefkästen der U-Bahn-Station Alt-Tegel sind erneut Schmierereien entdeckt worden, die sich gegen den Islam und "Multikulti" richten, zum Beispiel steht an einem der Briefkästen "Islam = Terror".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. August 2016
    Ein 28-Jähriger hat gegen 16 Uhr in der Wattstraße eine vierköpfigen Gruppe rassistisch beleidigt. Bei der anschließenden Rangelei mit den Vieren, bei dem der 28-Jährige auch ein Messer zog, wurde ein 32-Jähriger an der Hand verletzt und musste in einer Klinik versorgt werden. Der 28-Jährige flüchtete anschließend, beschädigte dabei noch ein Auto und wurde wenig später von zwei alarmierten Polizisten in der Siemensstraße gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 15. August 2016
    Am Montag Abend den 15. August fand zum siebten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu errichtete Unterkunft (Tempohome) statt. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Kundgebung war am selben Tag wie der Bezug des Tempohomes, das heißt am selben tag sind Geflüchtete eingezogen. Teil der Kundgebung waren ca. 10 Personen von der NPD, u.a. Sebastian Schmidtke, NPD-Landesvorsitzender für Berlin. Die Kundgebung war geprägt von rassistischer Stimmungsmache und häufigem Verschwörungsdenken.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde erneut ein Schriftzug mit dem Slogan "Merkel raus" entdeckt. An der selben Stelle wurde bereits mehrfach dieser entdeckt und entfernt. Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkle raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt und es trafen sich Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen.
    Quelle: EAG
  • 15. August 2016
    Vor einem Supermarkt in Jan-Petersen-Straße werden Flugblätter einer rechten Kleinpartei verteilt. Die Partei verbreitet auf russisch- und deutschsprachigen Materialien Propaganda gegen Geflüchtete und schürt gezielt rassistische Ressentiments.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. August 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Wahlflyer mit dem Slogan "Buckow - Kein Einwanderungsghetto" in Buckower Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 14. August 2016
    In der Margaretenstraße und umliegenden Straßen wurden mehr als 160 Aufkleber verschiedener neonazistischer Organisationen geklebt, unter anderem „AN_Berlin“. Auf den Aufklebern war z.B. zu lesen: „Nein zum Heim“ und „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen, SPD Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 14. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen „Asyl-Missbrauch“ in Anwohner_innen-Briefkästen in Lichtenberg-Nord.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. August 2016
    Im Ortsteil Karow wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt. Sie trugen u.a. die Slogan "Geld für die Oma - statt für Sinti und Roma", "Maria statt Scharia" oder "Volk, Heimat, Freiheit - Deutschland ist da, wo starke Herzen sind" (JN Pommern).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. August 2016
    In der Knausstraße werden drei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. August 2016
    In der Fußgängerzone Tegel warb die Partei "Alternative für Deutschland" mit einem Infostand für ihr Programm. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 13. August 2016
    Die NPD führte am Treptower-Park Center eine Mini-Kundgebung durch. Motiv war der Jahrestag des Mauerbaus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. August 2016
    In Rudow wurden 13 rechte Sticker verklebt, die zum großen Teil von der NPD stammten. Sie transportierten antimuslimische, rassistische und rechte Inhalte.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. August 2016
    Die NPD veranstaltete nach eigenen Angaben einen Infostand anlässlich der anstehenden Wahlen vor der Alten Dorfschule in Rudow.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 13. August 2016
    Am 13. August 2016 fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland am Theodor-Heuss-Platz in Westend statt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 12. August 2016
    Am 11. August 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee der Landesparteitag der Alternative für Deutschland, Landesverband Berlin statt. Thema war unter anderem die Neuwahl des Schiedsgerichts. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Register CW, taz 10.08.16, Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
  • 12. August 2016
    Ein Plakat von B'90/Die Grünen wird mit Schriftzug „Volksverräter“ und eine weiteres mit "Merkel muss[SS in Runenschrift] weg" beschmiert. Die mit schwarzer Farbe geschriebenen Schriftzüge ähneln stark einem ähnlichen Schriftzug, der auf einem SPD-Plakat am 4.8.2016 entdeckt wurde.
    Quelle: Augenzeug*in, Bezirksamt, Polis*
  • 12. August 2016
    In der Glienicker Straße fand eine rassistische Kundgebung statt. Grund dafür war, dass die Geflüchteten nicht aus der Turnhalle ausgezogen sind während an anderen Orten im Bezirk der Auszug stattfand. An der Kundgebung nahmen ca. 10-15 Personen teil, teilweise mit NPD-Fahne. Laut Facebook nahmen Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorsitz Berlin) sowie Andreas Käfer (NPD-Marzahn) teil. Einige Kundgebungsteilnehmende wurden von einem angrenzenden Balkon mit einem “Hitlergruß” begrüßt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    In der Wassersportallee wurden innerhalb weniger Tage zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer war von der rechten Zeitung “Junge Freiheit”, der andere war Werbung für den extrem rechten Aufmarsch im November diesen Jahres in Berlin. Dieser Aufkleber wurde auf ein antirassistisches Plakat mit der Aufschrift “Rassismus ist Schöneweide – Vielfalt ist Schweineöde” geklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    Am 12. August wurde das Schoa-Denkmal auf der Putlitzbrücke in Moabit geschändet. Eine unbekannte Person hatte einen Zettel mit der Aufschritt "Die Deportation hat es nie gegeben. Es gibt keine Beweise" hinterlegt. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 12. August 2016
    In der Straße am Treptower Park wurde ein Plakat der Piratenpartei mit einem Aufkleber der rassistischen Partei "PI-News" verunstaltet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    Zwei gegen den Islam gerichtete Aufkleber von PI-News entdeckt und entfernt
    Quelle: Bürgermeldung
  • 11. August 2016
    Das Projekt „Pre-Studies“ an der Alice-Salomon-Hochschule bekommt rassistische Hassmails zugesendet. Das Projekt versucht geflüchteten Menschen den Zugang zum Hochschulstudium mit einem Vorbereitungsprogramm zu erleichtern.
    Quelle: Projekt „Pre Studies“ Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 11. August 2016
    An der Landsberger Allee wurde an der Kreuzung zur Raoul-Wallenberg-Straße ein Wahlplakat der Partei „DIE LINKE“ von Neonazis beschmiert. Auf das Plakat wurde mir roter Farbe „VERRÄTER“ gesprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 11. August 2016
    An der Landsberger Allee Ecke Zossener Straße wurde ein Wahlplakat der Partei „DIE LINKE“ von Neonazis beschmiert. Auf das Plakat wurde „VERRÄTER“ gesprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Registe ASH
  • 11. August 2016
    Auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" (FKBN) wurden die Fotos von zwei Neuköllner Politiker*innen veröffentlicht, die sich antifaschistisch engagieren. Begleitet war die Veröffentlichung mit dem Hinweis auf einen in Kürze stattfindenden Wahlstand der Politiker*innen in Rudow. Unter der Aufforderung "Für alle Anderen, die keine Zeit haben, aber ihre Wut bei den Volksverrätern mal rauslassen wollen" wurde außerdem die Adresse des Parteibüros der gezeigten Politiker*innen veröffentlicht. In diesem extrem rechten Kontext ruft der Beitrag zur Einschüchterung und Bedrohung auf.

    Nachdem der Tagesspiegel über die Beiträge auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" berichtete, meldeten zahlreiche Personen die Seite, sodass Facebook sie sperrte.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Tagesspiegel 20.08.2016
  • 11. August 2016
    Die NPD veranstaltete laut ihrer Facebookseite eine Kundgebung "gegen Ausländerkriminalität". Kundgebungsort war vermutlich Buckow.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 10. August 2016
    In der Zehlendorfer Fabeckstraße werden drei Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland und in der Lansstraße ein Aufkleber mit der Aufschrift "Lügenpresse auf die Fresse" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. August 2016
    Am Blumberger Damm wurden zwei große Wahlplakate von Kandidaten demokratischer Parteien für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 wurden mit neonazistischen Parolen besprüht. Mit schwarzer Farbe ist dort zu lesen „Deutschland erwache“ sowie „Merkel muss weg“ (hierbei wurde das S in Form der SS-Runen geschrieben).
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 10. August 2016
    Am 10. August 2016 klebten in der Emser Straße in Wilmersdorf Aufkleber der Partei Alternative für Deutschland. Außerdem fand sich ein gegen den politischen Gegner gerichteter Aufkleber "Good night left side". An der Ecke Hohenzollerndamm klebten zwei Aufkleber des Magazins Compact, die sich gegen Kanzlerin Merkel wegen ihrer Geflüchtetetenpolitik richteten.
    Quelle: Register CW
  • 10. August 2016
    Rund um den Görlitzer Park und die Wiener Straße wurden diverse NPD Aufkleber geklebt. Unter anderem wurde darauf ein Minarettverbot gefordert.

    https://twitter.com/rechtsaussen/status/763344202403090432

    https://twitter.com/ulli_jentsch/status/763281075934289920
    Quelle: Antirassistisches Register Alice Salomon Hochschule
  • 10. August 2016
    Die Initiative “Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal” vom Träger “Allende 2 hilft e.V.” erhielt eine rassistische Hassmail an ihre Email-Adresse. Darin werden sie wegen ihrer Unterstützung für Geflüchtete beschimpft. Der Absender (Thor Hammer von AH-Magazine) befürchtete, dass die Geflüchteten “eine perfide Waffe jeder Feinde und Verräter ist, die das deutsche Volk und die abendländische Kultur zerstören” seien. Der Absender fordert die Initiative auf “jegliche Hilfeleistung zur illegalen Einwanderung zu verweigern” mit dem Hinweis, dass dies strafbar sei.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. August 2016
    Die Lichtenberger NPD steckte ihre Wahlflyer in Anwohner_innen-Briefkästen rund um den U-Bhf. Tierpark.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 10. August 2016
    Gegen 0.30 Uhr wird ein 51-jähriger Mann am Eichborndamm aus einer Gruppe von Männern von einem 46-jährigen Mann rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin 10.8.2016
  • 9. August 2016
    Im Umfeld der Baustelle für die geplante "Modulare Unterkunft für Flüchtlinge" in der Rudolf-Leonhard-Straße sowie am Blumberger Damm werden zahlreiche Aufkleber von „Pro Deutschland“, „Bärgida“, „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ und „Refugees not welcome“ gefunden.
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 9. August 2016
    In einem Bus der zwischen Alexanderplatz und Zehlendorf fährt, werden drei Aufkleber von Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2016
    An der Märkischen Allee wurden Wahlplakate für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 mit rechten Parolen beschmiert. Die Plakate der demokratischen Parteien auf dem Mittelstreifen der Fahrbahn wurden mit „VOLKSVERRÄTER“. „DEUTSCHLAND ERWACHE“, MERKEL MUSS WEG“ (beim „muss“ wurde die Schreibweise in Form der SS-Runen verwendet“) und „VERRÄTER“ in schwarzer und roter Farbe besprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 9. August 2016
    Am 9. August 2016 findet sich an der Bushaltestelle Zillestraße in der Schloßstraße in Charlottenburg ein Aufkleber der rechtspopulistischen Demonstration "Merkel muss weg" im November 2016. Er wurde entfernt.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 9. August 2016
    Am Innsbrucker Platz wurden am 09.08.16 fünf Aufkleber von Bärgida und drei Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2016
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mal wieder mit Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. August 2016
    Ein Postkasten der Deutschen Post in der Baumschulenstraße wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. August 2016
    Im Wahlkreisbüro der Grünen Abgeordnete Marianne Burkert-Eulitz in der Boxhagener Straße ist ein anonymer Brief mit einem rechten Inhalt eingegangen. Darin wurde die Abgeordnete Bedroht und Beschimpft. Der Brief wurde mit einer SS Rune unterschrieben.
    Quelle: Die Grüne Box - Wahlkreisbüro
  • 8. August 2016
    Am 8. August veranstaltete BärGiDa ihren wöchentlichen "Abendspaziergang".
    Quelle: Register Mitte
  • 8. August 2016
    Der Berliner NPD Landesverband veranstaltete in Niemegker Straße in Marzahn-Nord eine Kundgebung. Die Kundgebung startete gegen 19:00 mit knapp 25 Teilnehmern, darunter bekannte Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf sowie aus anderen Bezirken. Die Partei Materialien und eine Lautsprecheranlage dabei, die mit einem Kleinbus aus dem sächsischen Meißen und einem Pritschenwagen transportiert wurden.Als Redner traten der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, der NPD-Bundesschatzmeister Andreas Storr sowie der BVV-Kandidat der NPD für Marzahn-Hellersdorf Andreas Käfer auf. Die NPD Kandidatin Nadine Leonardt verteilte Propaganda der Partei an Passanten. Nach einer knappen Stunde wurde die Veranstaltung beendet.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 8. August 2016
    Auf den Rahmen einer Haustür in der Reuterstraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. August 2016
    Auf der Brücke am Kaisersteg wurden sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist_innen auf bedrohliche weise.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. August 2016
    Unbekannte haben durch ein offen stehendes Fenster in der Unterkunft für Geflüchtete in der Radickestraße ein pyrotechnischen Gegenstand geworfen. Durch den Gegenstand wurde der Teppichboden beschädigte, der 17-jährige Bewohner wurde nicht verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 8. August 2016
    Am Rande eines BärGiDa-"Abendspaziergangs" am 8. August setzte der Fahrer des Lautsprecherwagens sein Fahrzeug ein, um einen Scheinangriff gegen mehrere Gegendemonstranten vorzutäuschen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei erstattete Anzeige. Der Vorfall ereignete sich in der Joachim-Karnetz-Allee (Moabit).
    Quelle: ReachOut
  • 8. August 2016
    Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache brannte es in der vergangenen Nacht in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Buch. Gegen 3:10 Uhr war das Feuer an der Unterkunft in der Groscurthstraße ausgebrochen und hatte auf zwei Wohncontainer übergegriffen. Sechs Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten von Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort behandelt werden. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Die genauen Tathintergründe wurden noch von der Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 08.08.2016
  • 8. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen „Asyl-Missbrauch“ in Anwohner_innen-Briefkästen am Fennpfuhl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. August 2016
    Anlässlich der anstehenden Wahlen steckt die NPD Neukölln nach eigenen Angaben Flyer mit dem Slogan "Nein zur Asylantenplatte" in Britzer Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 7. August 2016
    Am 7. August gegen 5.10 Uhr befanden sich zwei schwule Männer im Alter von 20 und 36 Jahren auf dem Alexanderplatz, als der jüngere der beiden von einem unbekannten Mann, der ebenfalls in Begleitung war, aufgrund seiner sexuellen Neigung beleidigt wurde. Während der Beleidigte weiter lief, stellte sein Begleiter den Wortführer zur Rede. Dieser versuchte den 36-Jährigen mit der Faust zu schlagen, was misslang. Ein Polizeioberkommissar, der auf dem Weg zu seinem Dienst war, bemerkte den Vorfall und gab sich zu erkennen, worauf die Angreifer flüchteten. Es gelang dem Polizisten den unbekannten Täter festzuhalten, woraufhin sein Kompagnon den Beamten bespuckte und an dessen Jacke zog, so dass der Festgehaltene wieder frei kam. Beide stiegen dann in ein Taxi, welches der Beamte aufhalten konnte. Die beiden sprangen aus dem Taxi und setzten ihre Flucht in unterschiedliche Richtungen zu Fuß fort. In der Kleinen Alexanderstraße konnte einer der Flüchtenden durch mittlerweile alarmierte Polizisten des Abschnitts, die ihren Kollegen und den Flüchtenden bemerkten, festgenommen werden. Der alkoholisierte 24-Jährige, der freiwillig einem Atemalkoholtest zustimmte, machte den Beamten gegenüber keine Angaben zu seinem Begleiter, der die Beleidigung und versuchte Körperverletzung beging. Gegen den 24-Jährigen wurden Anzeigen wegen Beleidigung und Gefangenenbefreiung eingeleitet. Gegen den bisher unbekannten Täter wird wegen homophober Beleidigung und versuchter Körperverletzung ermittelt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.506490.php
  • 7. August 2016
    Auf der Hauptstraße zwischen Rathaus Friedenau und Innsbrucker Platz hängen auf dem Mittelstreifen Wahlplakate der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. August 2016
    An der Bushaltestelle Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt von einer Neonazi-Gruppierung. Inhaltlich beschreibt der Aufkleber Drohung gegen Antifaschist_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. August 2016
    Am 07. August wurde während der Biermeile auf Höhe des U-Bahnhofs Weberwiese unter dem Sticker „I <3 Israel“ der Schriftzug „I$rael Kill$“ angebracht. Wir werten die Aussage als antisemitisch. Durch das Nutzen der Dollarzeichen wird die antisemitische Verschwörungsideologie aktiviert, die halluziniert, dass Jüdinnen und Juden die Finanzmärkte, vorallem an der amerikanischen Ostküste, kontrollieren. Diese imaginierte Allmacht über die Finanzwelt wird hier auf den Staat Israel projiziert. Seitens der umstehenden Personen gab es keine Reaktionen auf diese Schmiererei. Als eine Person das Wort „Kill$" unkenntlich machte, um die Dämonisierung des Staates Israels im öffentlichen Raum teilweise zu beenden, wurde diese Handlung von Menschen kritisiert und als eine Sachbeschädigung bezeichnet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 6. August 2016
    Die NPD plakatiert verstärkt Wahlwerbung rund um die Baustelle einer künftigen "Modularen Uunterkunft für Flüchtlinge". Darunter sind u.a. Wahlplakate mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen - Türkei den Türken!".
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 6. August 2016
    Ein Mann entdeckte gegen 7 Uhr im Volkspark am Friedrichshain bei einem Spaziergang großflächig ausgelegte laminierte Karten und CD's auf denen teilweise Hakenkreuze und volksverhetzende Texte aufgebracht waren. Er sammelte diese Gegenstände ein und brachte sie mit zum Polizeiabschnitt.
    Quelle: Polizei
  • 6. August 2016
    An der Tramhaltestelle “Firlstraße” zeigete ein Jugendlicher aus einer Grupper heraus den “Hitlergruß”. Als ein Passant die Gruppe ansprach, leugneten sie den Vorfall zunächst, verwiesen dann darauf, dass der betreffende Jugendliche nicht zu ihnen gehört.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2016
    An der Wand vom ehemaligen Samsung-Gelände in der Ostendstraße wurde der Schriftzug “Judas verrecke” entdeckt und später übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2016
    Ein 45-jähriger Mann lief auf eine 20-jährige Frau zu, fotografierte sie und rief dabei volksverhetzende Äußerungen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 6. August 2016
    In den Ortsteil Berlin-Buch wurden erneut Wahlplakate von SPD und DIE LINKE zerstört. An den selben Masten blieben erneut die Wahlplakate der NPD hängen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. August 2016
    In Wartenberg wurden Flugblätter „gegen Kriminalität“ von „Pro Deutschland“ in die Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. August 2016
    Am 6. August 2016 um 12:30 Uhr pöbelt ein Mann einen SPD-Stand am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg an. Dabei sagt er: "Die reichen Juden und die Rothschilds haben die ganze Macht." Darauf angesprochen, bekräftigte er seine Meinung und ließ sich ein, die Macht liege in New York. Damit knüpfte er an moderne antisemitische, dämonisierende Anschuldigungen gegen eine vermeintliche geheime jüdische Macht und die Steuerung des Weltgeschehens an.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 6. August 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD einen Wahlstand am U-Bahnhof Wutzkyallee durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 6. August 2016
    Nahe dem Ostburger Weg im Ortsteil Rudow wurden mehrere Graffiti entdeckt: ein großes Hakenkreuz mit der Ziffernkombination "88", zwei Mal der Zahlencode "14/88", ein Keltenkreuz, zwei Mal die Buchstabenkombination "HH" sowie der Schriftzug "Fuck Merkel".

    Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. August 2016
    Auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" (FKBN) wurde die Grafik "Neukölln wehrt sich gegen Linksextreme" gepostet. Die Grafik zeigte die Bezirksgrenzen Neuköllns und listete die Adressen verschiedener Einrichtungen, Kneipen, Parteien und Projekte auf, die sich antifaschistisch engagieren. In diesem extrem rechten Kontext zielt die Grafik auf die Verleumdung dieser Einrichtungen als "linksextrem" und auf ihre Bedrohung.
    Nachdem der Tagesspiegel über die Beiträge auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" berichtete, meldeten zahlreiche Personen die Seite, sodass Facebook sie sperrte.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Tagesspiegel 20.08.2016
  • 6. August 2016
    Zwei Aufkleber „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“ entdeckt und entfernt
    Quelle: Berliner Register
  • 6. August 2016
    Zum 20. Mal fand an diesem Wochenende das „Internationale Bierfestival“, besser bekannt als „Biermeile“ in Friedrichshain entlang der Frankfurter Allee, zwischen dem Frankfurter Tor und dem Strausberger Platz statt. Wie in jedem Jahr, waren wir einen Nachmittag vor Ort um uns das Treiben und die Einhaltung der Hausordnung anzuschauen. Die Hausordnung verbietet unter Anderem das Tragen von Bekleidung und Schmuck, oder das Zeigen von Tattoos die der Rechten Szene zugeordnet werden. Insgesamt vielen wenig Leute durch das Zeigen Rechter Symbolik auf. Folgendes haben wir beobachtet:

    - ein Mann trug ein T-Shirt der Rechtsrockband 4. Division Ostfront

    - ein Mann trug eine Jacke der Marke Thor Steinar mit der Aufschrift „Waidmanns Heil“

    - ein Mann trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Cold War“ auf der Vorderseite und einem Eisernen Kreuz auf dem Rücken

    - zwei Männer trugen T-Shirts der Band Freiwild

    - ein Mann trug ein T-Shirt der Band Categorie C
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. August 2016
    Etwa am 6. August 2016 fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland in der Wilmersdorfer Straße, Höhe Pestalozzistraße statt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 5. August 2016
    Rund um die Baustelle einer künftigen "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" werden rechtsextreme Aufkleber entdeckt u.a. mit der Aufschrift "Merkel muss weg!"
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 5. August 2016
    Auf der Rückseite der "Marcana"-Schule wird eine Hakenkreuzschmiererei - mit schwarzer Farbe gesprüht - entdeckt.
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 5. August 2016
    Auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" (FKBN) wurde die Grafik "Neukölln wehrt sich gegen Asylmissbrauch" gepostet. Die Grafik zeigte die Bezirksgrenzen Neuköllns und listete die Adressen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen im Bezirk auf. In diesem extrem rechten Kontext rief die Grafik zur Gewalt gegen Geflüchtete auf.

    Nachdem der Tagesspiegel über die Beiträge auf der Facebookseite "Freie Kräfte Berlin Neukölln" berichtete, meldeten zahlreiche Personen die Seite, sodass Facebook sie sperrte.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Tagesspiegel 20.08.2016
  • 4. August 2016
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Aslyflut stoppen" oder "Asylanteheime? Nein Danke".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. August 2016
    Ein Plakat, auf dem der Bezirksbürgermeister und SPD-Kandidat Stefan Komoß abgebildet ist, wird mit dem Wort "Volksverräter" beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in, Polis*
  • 4. August 2016
    Ein Plakat des Sozialsenators und Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahlen im September wird beschmiert. Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim – Marzahn-Hellersdorf“ wird kurz darauf ein Foto davon gepostet, in dem der Politiker und ein weiterer als "Volksverräter" und "Lügner" diffamiert werden. Weiter wird aufgefordert die NPD zu wählen.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 4. August 2016
    Eine rassistische Hassmail, die nahezu inhaltsgleich bereits am 16. März an verschiedene in Neukölln aktive Gruppen und Initiativen versendet worden war, wurde an 40 Organisationen und Einzelpersonen verschickt. Einige der Empfänger*innen leben in Neukölln. In der Mail wurden die Adressat*innen aufgefordert, ihr Engagement für Geflüchtete zu stoppen. Geflüchtete wurden als "unqualifizierte Armutszuwanderer", "Asylbetrüger", "Deserteure" und "Terroristen" bezeichnet. Auch der rechte Slogan "Wehrt euch Deutsche" war enthalten. Das Schreiben endete mit "Aktion für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!". Absender war ein fiktives "AH-Magazin".
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. August 2016
    Die NPD führte am S-Bhf. Köepnick eine Kundgebung durch. Inhatlich wurden rassistische und völkische Positionen vertreten, wobei die Kundgebung Wahlwerbung für die NPD sein sollte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. August 2016
    Sämtliche Adressen des ehrenamtlichen Projektes "Asylothek" in Tempelhof erhielten eine rassistische Hassmail von Thor Hammer vom AH-Magazin. In der Email werden sie wegen ihrem Engagement für Geflüchtete beschimpft. Der Absender fordert auf "jegliche Hilfeleistung zur illegalen Einwanderung zu verweigern". Die Email grassiert schon eine Weile im Netz und wurde an diverse Projekte und Initiativen versendet, die sich für Geflüchtete einsetzen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. August 2016
    Am 3. August kam es kurz vor 19.00 Uhr zu einem Vorfall auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz, dort wo die Züge in Richtung Zoologischer Bahnhof abfahren. Ein untersetzter aber muskulöser Mann mit Glatze und mehreren Tattoos pöbelte einen Schwarzen an: "Verschwinde du N....", "So etwas wie dich wollen wir hier nicht haben!" und "Geh dahin zurück, wo du herkommst!". Es blieb nicht bei diesen Verbalattacken. Der Pöbler hob den Arm und deutete einen Hitler-Gruss an. Außerdem versuchte er den Schwarzen in Richtung Treppe abzudrängen und drohte ihm mit der Faust. Eine Zeugin berichtete über die Reaktionen des Umfeldes: "Ich stellte mich zwischen beide Personen und suchte im drängenden Feierabendverkehr nach Unterstützung. Diverse Personen schauten. Ein Mann schob den Mann afrikanischer Herkunft die Treppe herunter, um ihn aus der Situation herauszuholen."
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber MdA (SPD), Berlin-Köpenick
  • 2. August 2016
    Am 2. August gegen drangen zwei Männer in die Büroräume der Berliner Redaktion von "CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH" in der Singerstraße ein und beschimpften die anwesenden Investigativjournalisten als "Lügenpresse". Sie wollten den Journalisten Marcus Bensmann sprechen. Dieser hatte über den Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 über der Ukraine recherchiert und herausgefunden, dass russische Offiziere für den Angriff verantwortlich waren. 298 Menschen kamen dabei ums Leben. Die Reportage wurde für den Nannen-Preis nominiert. Die beiden Eindringlinge sind bekannt: Es handelte sich um die Briten Graham W. Phillips und Billy Six. Graham Phillips ist mit seiner Videokamera als selbsternannter Journalist für "Russia Today" vor allem in der Ostukraine unterwegs und für seine moskautreue Berichterstattung bekannt. Im März 2016 wurde er auf einer lettischen Nazi-Demonstration verhaftet. Billy Six nennt sich auf seiner Webseite „Finanzarzt für die besondere Sorte Mensch“. Er ist oft in Krisengebieten unterwegs. Er publiziert bei der "Jungen Freiheit" und hat über seine Erlebnisse schon mal auf einer AfD-Veranstaltung berichtet. Als die CORRECTIV-Redaktion die Polizei zu Hilfe rief, um die Eindringlinge loszuwerden, ergriffen diese die Flucht. So berichtete CORRECTIV aus seiner Facebook-Seite: "Wir konnten Phillips und Six gestern nur mit vereinten Kräften wieder aus der Redaktion bugsieren. Anschliessend filmten sie mit Teleskopstativen von außen in die Redaktion hinein. Wir riefen die Polizei, doch als Phillips und Six die Einsatzwagen sahen, machten sie sich auf dem Staub. Später rief Phillips erneut bei Bensmann auf dem Handy an, nannte ihn eine Prostituierte für die CIA und so weiter." (https://www.facebook.com/correctiv.org/posts/1715636455352461) Wie der "Tagesspiegel" herausfand, gab es nach dem Vorfall Zwist unter den Eindringlingen: "Seinem Mitstreiter Billy Six ist die Aktion im Nachhinein plötzlich sehr peinlich. Er fühlt sich von Phillips hintergangen. Eigentlich habe er sachlich mit Marcus Bensmann über die Recherche reden wollen. Nach dem Abschuss von MH 17 habe Six in der Ukraine mit denselben Leuten gesprochen wie Bensmann, und gänzlich anderes gehört. Der rabiate Besuch tue ihm leid. "Ich bin nicht davon ausgegangen, dass unsere Aktion so endet“, sagt Six dem Tagesspiegel. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass Phillips die ganze Zeit über, auch in den Redaktionsräumen, gefilmt habe. Er wisse, dass dies ohne Genehmigung unzulässig sei. (...) Noch am Abend habe er Phillips, den er nach eigenen Angaben nur flüchtig kennt, angerufen und ihn gebeten, „nun nicht soviel Staub aufzuwirbeln“." Die beiden "Reporter" dokumentierten ihr Eindringen mit ihrer Video-Kamera auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=vh5jtev5fJ4) und lieferten damit der Justiz die Beweismittel frei Haus.  Gegen die beiden wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen erstattet.  
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/luegenpresse-vorwurf-ungebetener-besuch-beim-rechercheverbund-correctiv/13965644.html
  • 2. August 2016
    Die Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde mit rassistischer Propaganda beklebt. Auf einem Ausstellungsplakat wurde ein neonazisticher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 2. August 2016
    Am 2. August 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wir sind das Heer" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. und 19. und 20. Juli 2016 mit Aufklebern der AfD. Dies SPD-Geschäftsstelle hatte jeweils Aufkleber darüber geklebt und das Plakat schließlich ausgetauscht. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 2. August 2016
    In der Bernauer Straße hängen mehrere Wahlplakate der "Bürgerbewegung Pro Deutschland", auf der eine durchgestrichene Moschee mit dem Text "Islamisten stoppen" zu sehen ist.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. August 2016
    Am 02.08.16 wurde eine syrische Frau von einem Unbekannten attackiert, der ihr das Tuch vom Kopf reißen wollte. Die Frau war dabei an der Kaisereiche in Friedenau aus dem Bus M85 zu steigen, als ein Mann versuchte ihr das Kopftuch wegzureißen und sie zu Boden zu drücken. Als die Attackierte sich wehrte, schlug sie der Täter ins Gesicht und flüchtete danach. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen an Arm, Bein und Kopf.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Der Tagesspiegel v. 04.08.16
  • 2. August 2016
    Im Tunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber der 'Autonomen Nationalisten Berlin' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. August 2016
    Die BetreiberInnen der neonazistischen Website FSN-TV haben Aufkleber produziert auf dem unter anderem Adolf Hitler glorifiziert wird. Diese Aufkleber und weitere wurden an der Tram-Haltestelle "Bahnhofstraße/Seelenbinderstraße" in unmittelbarer Nähe zur NPD-Zentrale entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 2. August 2016
    Zwei Aufkleber zur "Merkel-muss-weg"-Demo entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 1. August 2016
    Nach Angaben der Berliner Polizei wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. August die Lammert-Skulptur "Jüdische Opfer des Faschismus" auf dem jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Berlin-Mitte) beschmiert. Eine Polizeistreife stellte den Vorfall gegen 2.20 Uhr fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.505020.php
  • 1. August 2016
    In den Ortsteilen Berlin-Buch und Karow wurden die ersten aufgehangenen Plakate der SPD systematisch zerstört und durch NPD Plakate ersetzt.
    Quelle: SPD Rainer-Michael Lehmann
  • 1. August 2016
    BärGiDa führte am 1. August ihren 83. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: https://www.facebook.com/baergidaverein/
  • 1. August 2016
    Um den U-Bhf. Tierpark wurden Zeitungen und Postkarten von “Pro Deutschland” gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 1. August 2016
    Anfang August hängen die rechtspopulistischen oder extrem rechten Parteien AfD, Pro Deutschland und NPD Plakate in Charlottenburg-Wilmersdorf bezirksweit auf. Schwerpunkte liegen an großen Magistralen und außerhalb des S-Bahn-Rings.
    Quelle: Register CW
  • 1. August 2016
    Im Ortsteil Weißensee - Beahimstraße Ecke Langhansstraße - wurden Aktive der Partei Bündnis 90/Die Grünen von einer Person beim Plakatieren als Nazis beschimpft. Dieser äußerte sich außerdem dazu, dass ein Galgen für sie schon reserviert sei.
    Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen
  • 31. Juli 2016
    In der Schloßstraße und deren Umgebung werden erneut Dutzende Aufkleber der "Identitären Bewegung" und welche, die eine extrem rechte Demonstration unter dem Motto "Wir für Deutschland" bewerben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Juli 2016
    Am frühen Morgen gegen 06.30 Uhr wurde ein 23-jähriger Mann an der Hedwig- Ecke Fregestraße in Friedenau unvermittelt von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als der Betroffene den Mann darauf ansprach, warf dieser eine leere Glasflasche in seine Richtung und flüchtete anschließend in Richtung Wielandstraße. Der Betroffene konnte dem Wurf glücklicherweise ausweichen.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 31. Juli 2016
    An den Fahrstuhl des U-Bahnhofs Neukölln wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Nach Entdeckung wurde die Schmiererei unkenntlich gemacht.
    Quelle: Autonome Neuköllner Antifa
  • 31. Juli 2016
    Gegen 5 Uhr kam es am S-Bahnhof Frankfurter Allee zu einem Übergriff auf eine Frau und ihre Begleiter*innen. Nach betreten des Bahnsteigs fragte die Frau einen wartenden Mann nach Feuer. Sie sprach deutsch mit einem französischen Akzent. Daraufhin begann der Mann aus einer rassistischen Motivation heraus die Frau zu beleidigen und zu bespucken. Sie spuckte daraufhin zurück. Der Täter beleidigte und bedrohte die Frau weiter unter anderem mit Aussagen wie „wenn du auf deutschen Boden spuckst, dann lebst du nicht mehr lange.". Dabei hatte er einen Schlagring in der Hand. Ein ebenfalls am Bahnhof Anwesende Freundin der Betroffenen kam hinzu und gemeinsam versuchten sie sich durch Weggehen der Situation zu entziehen. Der Angreifer lief ihnen hinterher bis in den S-Bahn Wagon und setzte die ganze Zeit seine Beleidigungen und Bedrohungen fort. Erst durch einen weiteren Wagonwechsel am nächsten Bahnhof konnten sich die Betroffenen der Situation entziehen.

    Der Täter war an dem Tag in Begleitung eines weiteren Mannes unterwegs, der durch Aufnäher mit rechten Slogans und Symbolen deutlich seine Einstellung nach außen zeigte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der extrem rechten Partei „Bürgerbewegung Pro Deutschland hat im Juli drei Schwerpunkte. Zum einen wurden zwei lokale Themen aufgegriffen um sich als Kümmerer-Partei darzustellen, zum anderen wurden rassistische Vorurteile gegen Geflüchtete und Migrant_innen geschürt. Diese wurden mit Drogen und Gewalt in Zusammenhang gebracht. Als letztes Thema wurde immer wieder auf die neuen Wahlplakate der Partei hingewiesen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der Partei „Alternative für Deutschland“ berichtete im Juli auf ihrer Facebookseite über mehrere Themen. Unter anderem wurden mehrere Bilder veröffentlicht, die rassistische Stimmung erzeugen sollen. Ausserdem wurde neben lokalen Themen der „Berliner Konsens“ (eine erklärung der Parteien im AGH gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien) und deren Unterstützer_innen beleidigt. So wurden Linke, Grüne und Piraten als „stalinistisch“ bezeichnet. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite der extrem Rechten Gruppierung „Cöpenicker Patrioten“ hat im Juli mehrere verschwörungstheoretische Beiträge über Merkel gepostet bzw. verlinkt. Dabei werden immer wieder rassistische Ressentiments bedient. Außerdem wurde ein Artikel der extrem rechten Zeitung „Junge Freiheit“ verlinkt und im NS-Jargon gegen gehetzt: „Warum schickt man dieses linke Gesocks nicht in ein Arbeitslager, wo sie lernen das Gesetz zu respektieren“.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der extrem rechten Partei NPD und die Seite von Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorseitzender) werden in einem Artikel zusammengefasst, da diese fast deckungsgleich sind. Auf den beiden Seiten wurde im Juli häufig ein vermeintlicher Anstieg von Kriminalität mit der Anwesenheit von Migrant_innen erklärt und damit rassistische Vorurteile bedient. Zudem wurde mit einem abgewandelten Bild von “Refugees Welcome”, hier ankommende Geflüchtete als IS-Terroristen verunglimpft. Außerdem wurde der Wahlkampf beworben und nach Unterstützung gesucht. In diesem Zusammenhang wurde der Berliner NPDler Florian Stein mit folgender menschenverachtenden Äusserung zitiert: “Lieber einen zu viel ABSCHIEBEN als einen zu wenig.”
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Auf der Facebook-Seite der Lichtenberger NPD war die Hetze gegen Flüchtlinge erneut das bestimmende Thema. Darüber hinaus wurden Presse und politische Gegner_innen als “Links-Faschisten”, “Journaille” und “Linkskriminelle” diffamiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” machte auch im Juli vor allem Stimmung gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen. Darüber hinaus wurde offen Wahlwerbung für die NPD gemacht. Die Macher_innen sprachen dabei von “Asylschnorrern”, “Kulturbereichern”, ein Sicherheitsdienst, der mehrheitlich von Migrant_innen betrieben wurde, wurde als “ausländischer Sicherheitsdienst” bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2016
    Die Facebookseite von “Pro Deutschland” wurde vor allem zur Präsentation eigener Verteilaktionen genutzt. Darüber wurde pauschalisierend Islam mit Islamismus gleichgesetzt und die Schließung von Jugendeinrichtungen mit der Flüchtlingssituation begründet. Es wurde darüber hinaus die Behauptung aufgestellt, dass die regierenden Parteien den Terror nach Europa bringen würden.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 31. Juli 2016
    Ende Juli pöbeln Männer, die hinter einem AfD-Stand stehen, am Halemweg in Charlottenburg-Nord eine Frau rassistisch an, die sich für Geflüchtete engagiert.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 31. Juli 2016
    Im gesamten Bezirk Treptow-Köpenick wurden ab dem 31. Juli Wahlplakate gehangen, darunter viele von verschiedenen (extrem) rechten Parteien:
    NPD: Die NPD versucht in ganz Berlin mit einer riesigen Plakatkampagne Aufmerksamkeit zu erlangen, so auch in Treptow-Köpenick (5000 Plakate). Mit Aufschriften wie "Deutschland uns Deutschen" oder "Die kriegen alles und ihr?" (Im Hntergrund ist ein Mann mit einem Bündel Geldscheinen, soll vermutlich einen Geflüchteten darstellen) sprechen sie ein klassisch völkisch-rassistisches Klientel an. Außerdem versuchten sie Köpenick-Spezifisch durch Plakate vor dem Stadion von Union gegen die "Kriminalisierung von Pyrotechnik" Fans anzusprechen.
    Pro Deutschland: Pro Deutschland versucht mit einfacher Ästhetik in Treptow-Köpenick Menschen anzusprechen. Meist ist nur ein Herz mit der Aufschrift "Berlin Zweitstimme" und der Aufschrift "Pro Deutschland" abgebildet. Seltener sind Plakate mit einer durchgestrichenen Moschee mit der Aufschrift "Islamisten stoppen". Durch das letzte Plakat wird versucht das klassisch antimuslimisch-rassistische Klientel anzusprechen.
    Büso: Die Kleinstpartei Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und rechtsextreme Einstellungen vertritt. Ihre Wahlplakate vertreten tendenziell wirre Aussagen wie der Appell, dass Berlin "das Tor zur neuen Seidenstraße werden".
    AfD: Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Ihre Wahlplakate (3000 im Bezirk) fallen, ähnlich wie bei Pro Deutschland, durch wenig Inhalt auf. Trotzdem vertreten sie auf Wahlplakate Positionen bspw. gegen geschlechtergerechte Bildung an Schulen da es ihrem völkischen Familienbild widerspricht oder sie behaupten, dass durch eine vermeintliche "Masseneinwanderung" Deutschland zerstört wird.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt: zwei davon als Aufruf zur Teilnahme an der "Merkel-muss-weg"-Demo und ein von der Bärgida
    Quelle: Bürgermeldung
  • 31. Juli 2016
    Im Juli thematisierte die NPD Neukölln verstärkt die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus Berlin und zu den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen im September. Weiterhin wurde rassistische Hetze insbesondere gegen Geflüchtete betrieben. Außerdem wurden mehrere Beiträge mit anti-linkem und deutsch-völkischem Inhalt veröffentlicht.
    Im Angesicht der Wahlen wurden konkurrierende Parteien u. a. als „Volksverderber" diskreditiert, kommunale Probleme wie Müllentsorgung und Mietentwicklung angesprochen und von der Zulassung eigener Wahlkandidaturen und von Plakatieraktionen berichtet.

    Hinsichtlich in Deutschland lebender Geflüchteter warnte die NPD vor einer „drohenden Überfremdung“ durch die „Asylflut“ und dem „Verpulvern von Steuergeldern“. Sie forderte neben der Schließung der Grenzen auch „Deutsche, wehrt euch!“ Legitimiert wurden diese Forderungen u. a. mit einer pauschalen Kriminalisierung von Geflüchteten anlässlich der Anschläge in Nizza, Würzburg und München.

    Ziel anti-linker Stimmungsmache wurden ein Neuköllner Café und die Teilräumung eines besetzten Hauses in der Rigaer Straße. Zudem publizierte die NPD mehrere deutsch-völkische Kommentare um die Bedeutung von „Deutschsein“, „Vaterland“ und „Ehre“, die u. a. auf die Bundeswehr fokussierten.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 31. Juli 2016
    Auf der rassistischen Facebook-Seite wurden begleitende Berichte über Baubeginn von Geflüchtetenunterkunft in Berlin-Buch, sowie geplante Unterkünfte in Blankenburg und Karow, getätigt. Thematisierung von Polizeieinsatz in der Rigaer Straße, sowie den Vorfällen in Ansbach, Würzburg, München und Reutlingen. Diese dienen der rassistischen Stimmungsmache.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Juli 2016
    Im Juli gab es auf der Facebookseite der AfD Friedrichshain-Kreuzberg einen Post am Ende des Monats, der sie beim plakatieren zeigt. Der Post wurde 13 mal geliked, 1 mal geteilt und 5 mal kommentiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Juli 2016
    Bereits im Vorfeld hatten wir über die Bürgerinitiative „BI Pro X-Hain“ berichtet, die sich mittlerweile in „Friedrichsberger Patrioten“ umbenannt. Versucht die Bürgerinitiative sich am Anfang noch einen Schein von Abgrenzung zu extrem Rechten Parteien zu geben, so teilt sie mittlerweile auf ihrer Facebookseite überwiegend NPD Post. Dabei wird alles geteilt was in das rechte Weltbild passt, egal ob es den Bezirk oder überhaupt die Stadt betrifft. Immerhin schaffte es die Seite auf knapp 60 Posts im Juli, einige Sachen doppelt, andere Posts hat sie mit sich selbst geteilt oder Posts des Administrators geteilt. Interaktion ist jedoch eher wenig. Mal ein paar Likes oder Kommentare unter den Post. Die meisten weisen keinerlei Interaktion auf. Weiterhin teilte die Seite knapp 15 Posts von NPD Verbänden aus ganz Deutschland. Inhaltlich ist das wichtigste Thema die Hetze gegen Linke und die Rigaer Straße. Rund 30 Posts widmeten sich allein diesem Thema. Ansonsten folgen die Posts den gängigen rassistischen Mantras mit denen der Untergang des Abendlandes heraufbeschworen wird. Es sei nur Geld für Geflüchtete da, nicht für die armen Deutschen, Geflüchtete wären alle gewalttätig und würden Frauen belästigen, mit den Geflüchteten kämen die ganzen IS-Terroristen in das Land. Die Polizei sei nicht mehr her der Lage und würde sowieso die ganze Zeit an den falschen Stellen eingesetzt. Sie solle sich jetzt doch endlich mal um die gewaltbereiten Geflüchteten kümmern, anstatt so harmlose Leute wie Internethetzer zu verfolgen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Juli 2016
    Eine Gedenktafel des Vereins "Sie waren Nachbarn" (www.sie-waren-nachbarn.de) zur Erinnerung an die Deportation von 30.000 Juden in der Ellen-Epstein-Straße ist in der Nacht zu Sonnabend mit schwarzer Farbe beschmiert und antisemitisch bemalt worden. Der Schriftzug "Von hier fuhren Züge ins Gas" wurde mit dem Kommentar versehen "sachlich falsch". Die Initiative bemerkte am 30.07. gegen 10 Uhr, dass ihr angebrachtes Gedenkschild mit schwarzer Farbe beschmutzt wurde. Die Tafel war erst am 21. Juli - nach mehreren Sachbeschädigungen - erneuert worden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article207971949/Erneut-Gedenktafel-fuer-Holocaust-Opfer-in-Moabit-geschaendet.html
  • 30. Juli 2016
    Am Vormittag des 30. Juli kam es in der U-Bahnlinie U8 zu einem dramatischen Streit zwischen einem 74-Jährigen und einem 81-Jährigen, der mit einem Polizeieinsatz endete. Der Jüngere der beiden Kontrahenten hatte den Älteren rassistisch beleidigt und eine Plastikflasche aus seinem Beutel herausgeholt, um damit eine Schlagbewegung anzudeuten. Eine 52-jährige Zeugin schritt daraufhin ein und rettete den Angegriffenen. Daraufhin pöbelte der 74-Jährige die 52-Jährige an, der sie "mit einer Handgeste beleidigte", wie es im amtlichen Bericht der Polizei zu den Auseinandersetzungen hieß. Am U-Bahnhof Voltastraße stiegen die drei Kontrahenten aus. Der 81-Jährige und die 52-Jährige hielten den 74-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Die Beamten stellten die Personalien fest, nun muss sich der 74-jährige Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.504541.php
  • 30. Juli 2016
    Am 30. Juli führte die rechtspopulistische Initiative "Wir für Berlin Wir für Deutschland" unter dem Motto "Merkel muss weg" ihre vierte Demonstration durch. Anmelder war Enrico Stubbe von der rechtspopulistischen Kleinstpartei Pro-Deutschland. Rund 1.300 Teilnehmer marschierten vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel.  "Neben Wut- und Protestbürgern beteiligten sich Freie Nationalisten, Funktionäre der NPD und von Pro-Deutschland, AfD-ler, Holocaustleugner, Reichsbürger, antizionistische Antisemiten, rechte Hooligans, Aktivist_innen der von Lars Mährholz 2014 gegründeten Montagsmahnwachen sowie diverse *GIDA-Zusammenhänge an dieser Versammlung.", berichtete das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitsmus (JFDA). Der Demo-Redner Sascha Perschke von PEGIDA-Hannover forderte, „wir müssen das ganze System zum Einsturz bringen“. Auf seine Frage: „Wollt ihr das System zum Einsturz bringen?“ bekam er ein begeisterndes „Ja!“ zurück, was er zufrieden mit den Worten „dann lasst uns daran arbeiten, dieses Ziel zu erreichen“ bestätigte. Die 24-jährige Julia Schwarze, Aktivistin von „Wir lieben Sachsen/Thügida“, forderte bei der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof vom deutschen Volk den Schutz der Heimat und Kultur. Sie kritisierte, dass Halal-Lebensmittel in deutschen Supermärkten angeboten werde, dies sei geschändetes Fleisch von leidenden Tieren. Und nachdem Eric Graziani Grünwald, einer der Moderatoren des Marsches, die „Lügenpresse“ mitverantwortlich machte für die Terroranschläge in Nizza und Brüssel, schallte aus der Demonstration in unmittelbarer Nähe des ARD-Hauptstadtstudios „Lügenpresse auf die Fresse“. Wiederholt wurde der "Hilter-Gruss" gezeigt, einer der Delinquenten wurde von der Polizei vorübergehend festgenommen. Die JFDA berichtete weiter: "Trotz des Versuches der Ordner Eskalationen zu vermeiden, gab es neben den vorübergehenden Festnahmen durch die Polizei mehrere kleinere Zwischenfälle. Zu Beginn der Kundgebung wurde eine muslimische Familie mit zwei kleinen Kindern auf dem Weg zum Bahnhof von rechten Demonstranten angepöbelt. Eine Journalistin wurde von zwei Demonstranten angegangen und leicht geschubst. Auch Menschen die am Rande der Demonstration ihren Unmut äußerten, wurden teilweise bedroht und eingeschüchtert. Zwei Menschen, die „Nazis raus“ riefen, wurden von Demonstranten verfolgt und mussten fliehen. Zudem kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf Höhe des Reichstages, als sich zwei Demonstranten vom Zug lösten und auf eine Gruppe losgingen."
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article207958825/SPD-will-Protest-gegen-rechtspopulistischen-Aufmarsch.html / https://jfda.de/blog/2016/08/02/hitlergruss-und-volksverhetzung-bei-rechtem-aufmarsch-in-berlin-mit-video/
  • 30. Juli 2016
    Am Rande der rechten Demonstration gegen die Merkel-Regierung am 30. Juli im Regierungsviertel kam es zu mehreren Vorfällen. So berichtete eine Gegendemonstrantin: "Der Ort war die Wiese vor dem Reichstag, Datum der 30.7., so gegen 18 Uhr vielleicht. Ein Bekannter und ich standen direkt an der Marschroute der Nazis und haben friedlich, aber lautstark gegen deren Aufmarsch protestiert. Obwohl wir so nah dran waren (ca. 20 Meter Sicherheitsabstand), hat sich die Polizei offensichtlich nicht für uns interessiert. Es haben sich dann zwei gewaltbereit wirkende, kräftige Männer aus dem Demonstrationszug gelöst und sind sehr schnell auf uns zugerannt. Wenn wir nicht schleunigst weggerannt wären, (oder sich noch mehr Nazis den beiden angeschlossen hätten) wer weiß, was passiert wäre... Die Bullen haben den Vorgang offensichtlich nicht mitgeschnitten, nur einer hat sich noch bei uns erkundigt, ob wir OK wären und ob was passiert sei."
    Quelle: Bürgermeldung
  • 30. Juli 2016
    Am Rohrpfosten eines Straßenschilds an der Ecke Sonnenallee/Tellstr. wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "I love borders" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Juli 2016
    In Rudow wurden 8 rechte Aufkleber dokumentiert und beseitigt. Die Aufkleber stammten zum größten Teil von der NPD. Zusätzlich fanden sich in einem Abteil der U-Bahnlinie 7 und in der Köpenickerstraße Sticker, die zur rechten Großdemonstration mit dem Titel "Merkel muss weg" am selben Tag aufriefen.

    Außerdem wurde in der Grünanlage nahe Selgenauer Weg ein 45 cm großes und mit dicken Balken gespraytes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 30. Juli 2016
    Die "Alternative für Pankow" (AfD) führte ihren Bezirksparteitag durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Juli 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD mit einem Wahlstand am Britzer Damm, Ecke Franz-Körner Straße.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Juli 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD mit einem Wahlstand an der Rudower Straße, nahe dem Vivantes Klinikum.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Juli 2016
    Ab dem 30.7 hat die NPD mehrere Strassenzüge im Bezirk voll plakatiert. Die Wahlplakate "Deutschland uns Deutschen" waren vor allem in der Leonorenstrasse in Lankwitz verstärkt zu sehen, Mitte August auch am Teltower Damm in Zehlendorf, weniger in Lichterfelde-Süd.
    Quelle: Register SZ
  • 29. Juli 2016
    Drei Männer wurden in der vergangenen Nacht in Mitte offenbar aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von vier bisher Unbekannten angegriffen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren ein 18-, ein 19- und ein 30-Jähriger aus Serbien, Syrien und dem Irak gegen 22.20 Uhr in der Vorhalle des S- und U-Bahnhofs Alexanderplatz unterwegs, als sie zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit den vier Tatverdächtigen mit südländischem Aussehen gerieten und anschließend von diesen mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden sein sollen. Bevor die vier Angreifer flüchteten, sollen sie ihre drei Opfer noch mit Pfefferspray besprüht haben. Die Angegriffenen erlitten Verletzungen, die von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens vor Ort behandelt wurden. Sie gaben an, nur aufgrund ihrer Homosexualität angegriffen worden zu sein. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.504540.php
  • 29. Juli 2016
    In der Steglitzer Schloßstraße, der Muthessiusstraße und der Hackerstraße werden mehrere Dutzend Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "FCK-Antifa" und Aufkleber, die für eine extrem rechte Demonstration am 30.7. unter dem Motto "Wir für berlin" werben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. Juli 2016
    Auf der Steglitzer Schloßstraße wird ein Paar von einem Mann angegriffen. Der Angreifer ruft dabei die Sätze "Du brauchst einen Stich in den Hals Du Fotze" und "Ich schlag Euch die Fresse kaputt." Der Angreifer hatte mehrere Tattoos, die darauf hindeuten, dass er aus dem Hooliganmilieu stammt (z.B. Schlagring, ACAB).
    Quelle: Berliner Register
  • 29. Juli 2016
    Ein 16-jähriger Geflüchteter aus dem Kosovo ist mit 3 gleichaltrigen Freunden unterwegs. Er trägt ein T-Shirt mit einem albanischen Adler. DEswegen wird er von zwei wesentlich älteren Männern angesprochen und dann körperlich angegriffen. Die dann später eintreffende Polizei identifiziert die Angreifer als rechtsradikal.

    Die Polizei ermittelt.
    Quelle: GUK Blumberger Damm, Polis*
  • 29. Juli 2016
    Eine 35-Jährige Frau wurde gegen 16:00 Uhr an der Ecke Zossener Straße / Mittenwalder Straße von zwei Männern aus rassistischer Motivation heraus beschimpft. Als die betroffene Frau die Polizei alarmierte flüchteten die beiden Männer.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 29. Juli 2016
    Eine 54-Jährige Frau beleidigt fünf Personen vor einem Imbiss in der Stendaler Straße rassistisch. Die Betroffenen entfernten sich daraufhin, bevor die alarmierte Polizei eintraf.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 29. Juli 2016
    Im Bereich Zwickauer Damm wurde mit Aufklebern massiv für die rechte Demonstration unter dem Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 mobilisiert.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 29. Juli 2016
    Am 29. Juli 2016 vor 21:20 Uhr machte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg an der Technischen Universität Berlin mehrfach einen Aushang, auf dem sie ein "Kopfgeld" in Höhe von 10.000 Euro festsetzten zur Ergreifung zweier vermeintlicher Antifaschisten in Wien. Darauf wurden Fotos der Gesuchten abgedruckt, die als "Mörder" bezeichnet wurden. Die Verunglimpfung und Einschüchterung des politischen Gegners ist eine bewährte Methode extrem rechter Gruppierungen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 28. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Ich stehe zu meinem Land" (NPD), "100% National 0% Asylbetrug" (NPD), "Sommer Sonne NPD" (NPD), "Grenzen Dicht" (JN) und "Isreal vernichten - um endlichen Frieden im nahen Osten zu erreichen" (Internetseite).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Juli 2016
    Auf der Steglitzer Schloßstraße werden mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland und Aufkleber, die für eine rechte Demonstration am 30.7. unter dem Motto "Wir für Deutschland" werben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Juli 2016
    Am 28.07.16 wurde auf der zerstörten Scheibe des AWO-Schaukastens am Rathaus Friedenau eine rassistische Schmiererei ("Refugees not welcome") entdeckt. Der Schaukasten war zuvor am 11.07.16 eingeschlagen worden, offensichtlich wegen des darin befindlichen Plakats gegen Rassismus.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. Juli 2016
    Die Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde mit rassistischer Propaganda beklebt. Auf einem Ausstellungsplakat wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Ausstellung war bereits eine Woche zuvor beschädigt wurden.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 28. Juli 2016
    Das Mahnmal zum Gedenken an das Columbia-Haus am Columbiadamm in Tempelhof wurde großflächig beschmiert. Das Columbia-Haus war ab 1933 Gefängnis und von 1935 - 1936 das einzige in Berlin gelegene Konzentrationslager.
    Quelle: SPD Mariendorf
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt. Der Briefkasten war in der Vergangenheit schon einmal beschmiert worden (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/rassis...). Diese Schmiererei war zwischenzeitlich entfernt worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 gegen 18 Uhr wurde an der Skulptur "Großes Idol" im Eingangsbereich zum Volkspark Mariendorf an der Ecke Alt-Mariendorf / Rixdorfer Str. ein Hakenkreuz entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert und das Hakenkreuz inzwischen entfernt.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 27. Juli 2016
    In Zehlendorf werden sechs Aufkleber entdeckt und entfernt, die zu einer rechten Demonstration unter dem Motto das Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 aufrufen. Auf einigen steht "Willkommens-Diktatur".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juli 2016
    Zwischen Lepsius- und Hackerstraße werden 22 Aufkleber entdeckt und entfernt. Unter ihnen sind welche, die zu einer rechten Demonstration mit dem Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 aufrufen, welche auf denen nur "Merkel muss weg" steht und eine Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Abschiebeflug". Auf einer Betonbank wird außerdem ein kleines verblasstes Graffito mit dem Schriftzug "FN" ("FN" steht für Freie Nationalisten) entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juli 2016
    Am 27. Juli 2016 zwischen 15.00 und 16.15 Uhr wurden im TK-II-Gebäude der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni frei ausliegende Exemplare des schullesbischen Magazins Siegessäule zerstört. Sie wurden im Erdgeschoss in eine Toilette gestopft und teils hinuntergespült. Dabei entstand ein Sanitärschaden. Handzettel sowie Wandbeschmierungen in der Toilette und im Treppenhaus mit dem Schriftzug "Googlet Orden der Patrioten" wurden hinterlassen. In dem Gebäude sitzt der Allgemeine Studierendenausschuss. Der Orden der Patrioten ist eine monarchistische Vereinigung, die ideologisch der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 27. Juli 2016
    Im Ortsteil Französisch-Buchholz wurden mehrere rassistische und geflüchtetenfeindliche Schmierereien entdeckt. Eine Sportanlage in der Cunistraße war hierbei das Ziel mehrer Slogans: "Asylantenflut stoppen", "Flüchtlinge Raus", "Flüchtlinge überleben hier nicht lange" u.a.
    Quelle: Bezirksamt Pankow
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 wurde am S-Bahnhof Friedenau ein Aufkleber der rechtspopulistischen Demonstration "Merkel muss weg" entdeckt. Außerdem fand sich noch ein Aufkleberrest mit dem Schriftzug "Bitte flüchten Sie weiter".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. Juli 2016
    Am 26.07.16 gegen 18 Uhr wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Reißeckstr./Mariendorfer Damm der Buslinien 277 und 181 antimuslimische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 26. Juli 2016
    In Alt-Hohenschönhausen wurden Partei-Zeitungen von “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich in der Wollank- und Brehmerstraße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten. Darüberhinaus gab es auch Aufkleber von Bärgida. Diese stellt den Berliner Ableger der rassistischen Pegida-Bewegung dar.
    Quelle: EAG
  • 25. Juli 2016
    Auch im Juli gab es auf der Facebook-Seite "Wir in Heiligensee" wieder stark rassistische Äußerungen und Androhungen von Gewalt gegen Flüchtlinge. Beispielsweise schreibt am 25.7. ein Nutzer "Aber immer schön weiter klatschen... Nur dieses Mal ins Gesicht!", woraufhin ein anderer erwidert "Ihr wisst wo sie wohnen."
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. Juli 2016
    Die BärGiDa-Bewegung führte am 25. Juli am Hauptbahnhof ihren 82. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 25. Juli 2016
    Das Büro der Piratenfraktion in der Brückenstraße erhielt einen Flyer von „Pro Deutschland“ im Briefkasten. Mit dem Flyer wurde für eine Petition geworben, in der der Bundestag dazu aufgefordert wird Gesetzte zu erlassen, nach denen Asylanträge in den Herkunftsländern gestellt werden sollen.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 25. Juli 2016
    Im Umfeld der Sewanstraße und der Straße am Tierpark verteilte “Pro Deutschland” ihre Partei-Zeitung in die Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Juli 2016
    Am 25. Juli 2016 wurde eine populismuskritische Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg von Anhänger*innen der Alternative für Deutschland gestört. Es handelte sich um den Fachtag zu "Herausforderungen und Strategien im Umgang mit Rechtspopulismus". Er wurde von der Partnerschaft für Demokratie ausgerichtet. Der Bezirksverband der Alternative für Deutschland hatte zuvor auf seiner Facebookpage in einem Kommentar dazu aufgerufen "Am besten möglichst zahlreich erscheinen und den Veranstaltern die Suppe versalzen".
    Quelle: Register CW
  • 24. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde gegen Mittag (ca. 13:00 Uhr) ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einem Imbiss in der Achillesstraße gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juli 2016
    Ein 21-Jähriger befand sich mit seinen ein Jahr jüngeren Begleiter gegen 3:00 Uhr morgens an einem Imbiss in der Luxemburger Straße als er von einen Mann aus einer Gruppe heraus angesprochen und gefragt wurde warum er schwarze Striche im Gesicht trage. Der 21-Jährige entgegnete daraufhin, dass er von einer CSD-Veranstaltung komme und ging anschließend mit dem Begleiter weiter. Das Trio folgte dann den Beiden. Zunächst soll einer aus dem Trio über das Basecap des Begleiters gestreichelt und dabei den Kopf nach unten gedrückt haben. Daraufhin schubste der 21-Jährige die Hand des jungen Mannes weg. Der Unbekannte soll den 21-Jährigen daraufhin mit der Faust und der flachen Hand mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. In der Folge soll der Attackierte nun zu Boden gegangen sein und ein Komplize des Angreifers soll ihn dann ebenfalls geschlagen haben. Der Dritte des Trios beteiligte sich offenbar nicht an den Schlägen. Anschließend flüchtete das Trio. Der 21-Jährige erlitt bei dem Angriff Arm- und Kopfverletzungen. Zur ambulanten Behandlung wurde er von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Sein Begleiter wurde nicht verletzt. Die Ermittler suchen nun nach den mutmaßlichen Angreifern wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 24. Juli 2016
    Im Harry-Breslau-Park werden neun Aufkleber mir der Aufschrift "Wir für Deutschland" entdeckt und entfernt. In der Gutsmuthstraße werden zusätzlich mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung", der extrem rechten Partei Pro Deutschland und des Magazins Blaue Narzisse entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. Juli 2016
    In den Seitenstraßen des Malchower Wegs wurden “Pro Deutschland”-Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juli 2016
    Ein Fahrgast, der sich zwischen 17:00 und 18:00 Uhr auf dem Heimweg vom CSD befand, wurde in der S-Bahnlinie 75 auf der Höhe des Hackischen Marktes von zwei anderen Männern attackiert. Die Männer schlugen ihn weil er dem Erscheinen nach als homosexuell zu erkennen war. Das Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Verletzung am Auge und wurde durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Juli 2016
    Am Abend wird ein 22-Jähriger im Glambecker Ring von zwei Männern angegriffen. Zuvor telefonierte einer der Männer woraufhin kurz danach sechs weitere Männer im Glambecker Ring erscheinen. Aus der Personengruppe wirft dann ein Mann einen Stein gegen das Knie des 22-Jährigen. Anschließend flüchten die acht Verdächtigen in Richtung Blumberger Damm. Die Suche der alarmierten Polizisten verläuft vor Ort ohne Erfolg. Der Angegriffene klagt danach über Schmerzen am Knie. Nach einer Behandlung kann er das Krankenhaus wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Polis*
  • 23. Juli 2016
    31 Aufkleber mit rassistischen und rechten Slogans wurden in Rudow gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammten von der NPD, nur einer trug kein V.i.S.d.P.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Juli 2016
    In Rudow wurde ein rechtes Graffito gesprüht, das aus verschiedenen rechten Symbolen bestand. Es beinhaltete u. a. eine Lebensrune und den Zahlencode "88".

    Ebenfalls in Rudow, im Ostburger Weg wurden weitere rechte Schmierereien entdeckt. Neben der Zahlenkombination "14/88" , die gleich viermal zu finden war, war außerdem die Abkürzung "SS" versprüht worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Juli 2016
    Ein 22-jähriger und ein 25-jähriger Mann werden gegen 3.20 Uhr in der Libauer Straße aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt, von mehreren Personen geschlagen, mit Bierflaschen angegriffen und verletzt. Die Polizei nimmt zwei Täter im Alter von 22 und 29 Jahren fest.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Juli 2016
    Ein Infostand der lokalen SPD wurde gegen Mittag am RIZ-Center in der Ribnitzer Straße von einem Neonazi angegriffen und beschädigt. Die Standbetreiber_innen wurden bedroht und beleidigt.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 23. Juli 2016
    Während eines NachbarInnenstreits wurde eine Frau homophob beleidigt, von einem Nachbarn mehrmals mit Wasser übergossen und von einer weiteren Nachbarin angegriffen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 23. Juli 2016
    Am 23. Juli wurde ein Schild mit der Aufschrift "Wir sitzen zwar alle in der selben Gaskammer, aber Du sitzt am Hahn. Bei Rot Motor aus." an Straßenecke Boxhagenerstr./Warschauerstr. dokumentiert. Es war auf einer Werbefläche an einem Laternenmast angebracht. Der Inhalt des Schriftzuges lässt vermuten, dass die Urheber_innen aus dem direkten Wohnumfeld um diesen Kreuzungsbereich herum stammen. Solche Referenzen zur Schoa beziehungsweise Vergleiche führen in der Konsequenz dazu, dass die Hemmschwelle für offene antisemitische und geschichtsrevisionistische Aussagen in der Gesellschaft immer weiter gesenkt wird. Für Schoa-Überlebende, ihre Angehörigen und von Antisemitismus Betroffenen wird unweigerlich eine Assoziation zur systematischen Massenvernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus geweckt. Dieses Plakat wurde kurz nach dem Entdecken entfernt, wir begrüßen dies außerordentlich.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 22. Juli 2016
    Am 22. Juli 2016 wird ein NPD-Aufkleber mit rassistischer Aufschrift "Asylflut stoppen" am Schaukastend es alternativen Jugendklubs Schloss19 in der Charlottenburger Schloßstraße entdeckt. Er adressiert den politischen Gegner.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in den letzten Tagen mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich rund um den S-Bahnhof Pankow und in der Berliner Straße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten.
    Quelle: EAG
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch versammelten sich am Abend (ab 20:00 Uhr) ca. zehn Personen zu einer Mahnwache. Aufgerufen hatte die rassistische Facebook-Seite "Kein Asylanten-Containerdorf in Buch" in einem Posting, dass am selben Tag online gestellt wurde. Seit längerer Zeit sind die Inhalte und die Form angepasst an die Facebook-Seite von der NPD Pankow KV8, sodass davon ausgegangen werden kann, dass diese von der NPD betrieben wird. Die anwesenden Personen stellten "Schwarze Kreuze" auf. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfunden und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Auf der Mahnwache wurde so zu rechtsextremen Aktionsformen bezug genommen. Die "Schwarze Kreuze" sind von engagierten Bürger*innen im Anschluß entfernt wurden. Hintergrund der rassistischen Veranstaltung ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße 45.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Juli 2016
    Am 22.07.16 nahmen Beamten der Berliner Polizei einen 58-jährigen Mann vorläufig fest. Der Mann steht in Verdacht, vor einer Flüchtlingsunterkunft in Nähe des Breslauer Platzes mehrfach ausländerfeindliche und volksverhetzende Parolen in Richtung der Unterkunft gerufen und Symbole verfassungsfeindlicher Institutionen gezeigt zu haben.

    Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Der Tagesspiegel 23.07.2016
  • 22. Juli 2016
    Acht Rechtsextreme versuchen nachts, das Gelände einer Notunterkunft zu betreten und sich Zugang zum Haus der Unterkunft zu verschaffen. Die Security und Bewohner der Unterkunft versuchen, dies zu verhindern. Die Polizei wird gerufen, die mit einem größeren Aufgebot anrückt.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 22. Juli 2016
    Die Parteizeitung von “Pro Deutschland” wurde in Falkenberg gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. Juli 2016
    Am 22. Juli, wurden Zettel mit einem antisemitischen Inhalt in der Fredersdorferstraß (Friedrichshain) festgestellt sowie zwei weitere in Kreuzberg, in der Ohlauer und Manteuffelstraße ,entdeckt. In beiden Fällen waren sie mit einem Klebestreifen an Wohnungseingängen befestigt. Es handelt sich dabei um Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren uns bereits seit Oktober 2015 mehrfach aus Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Tempelhof-Schöneberg gemeldet worden und wurden dieses Jahr auch schon Mehrfach in Friedrichshain-Kreuzberg gesichtet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 21. Juli 2016
    In einem öffentlichen Flur im Rathaus Marzahn-Hellersdorf wird die rechtsextreme Schmiererei "S[Rune]88" entdeckt.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 21. Juli 2016
    Sieben Bewohnerinnen mit mehreren Kindern, die in der Notunterkunft für Geflüchtete in der Wiesenstrasse untergebracht sind, wurden gegen 10:30 Uhr von drei Männern daran gehindert, die Strasse zu betreten. Die Männer, die auch einen Hund mit sich führten, beleidigten die Frauen mit den Worten, "Ihr Ratten - ihr solltet in eure Heimatländer zurückkehren. Ihr habt unser Land überfüllt und alles weggenommen!" Als die Frauen ihren Weg fortsetzen wollten, versuchte einer der Männer eine Frau daran zu hindern, indem er ihr ein Bein stellte.
    Quelle: Bürgermeldung - Vor-Ort-Büro
  • 21. Juli 2016
    Um 3 Uhr morgens brüllen mehrere junge Männer an der Ecke Treskowstraße / Brunowstraße mehrfach "Sieg Heil".
    Quelle: Register Spandau
  • 21. Juli 2016
    In der Weserstraße, Ecke Roseggerstraße gerieten gegen 19 Uhr ein Mann mit Bollerwagen und eine Frau mit Fahrrad über die Nutzung des Fahrradweges in Konflikt. Im Laufe des Streits beleidigte der Mann die Frau auf dem Fahrrad rassistisch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2016
    Am Rande einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung über die geplante Eröffnung eines "Tempohomes" wird ein*e Besucher*in von einem ortsbekannten Rechtsextremisten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zeigt ein Teilnehmer der Veranstaltung einem anderen Teilnehmer, der sich öffentlich gegen die lautstarken Parolen einiger anwesender NPD-Mitglieder wandte, den sog. "Hitlergruß". Daraufhin wird er von der Moderation des Saales verwiesen.
    Quelle: Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zu einer neu zu eröffnenden "Tempohome"-Unterkunft versuchen 6-8 Personen, die z.T. als NPD-Mitglieder indentifiziert werden können, durch permantente Zwischenrufe und völkische Aussagen die Veranstaltung zu stören. Eine Person äußert den Satz: "Bisher war Hellersdorf noch deutsch. Doch dies soll nun heimlich verändert werden." Außerdem wurde behauptet, dass Kriminalität an die "kulturelle" Herkunft eines Menschen geknüpft sei. Mehrere Personen brüllen Parolen. Einige Teilnehmer*innen fühlen sich durch das ständige lautstarke Stören eingeschüchtert.
    Quelle: Polis*
  • 21. Juli 2016
    Eine Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde beschmiert. Gezielt wurden alle Abbildungen von Muslima mit Kopftuch auf den Ausstellungsplakaten mit brauner Farbe beschmiert. Dabei wurde eine braune Farbe verwendet, die an Kot erinnert. Die Plakate wurden vorläufig entfernt.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 21. Juli 2016
    In der Kottbusser Straße wurden drei Stolpersteine mit grauer Farbe beschmiert. Die Stolpersteine erinnern an Artur, Bianka und Käte Wolf, die am 08.05.1942 in Chełmno / Kulmhof durch die Nazis ermordet wurden.

    http://www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/5262
    Quelle: Polizei
  • 21. Juli 2016
    In der Rhinstraße wurden Flugblätter von “Pro Deutschland” gegen “Asyl-Wahn” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juli 2016
    Am Netto in der Kiefholzstraße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "I love NSU" entdeckt und entfernt. Das S was als Sig-Rune gezeichnet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Juli 2016
    Am 21.07.16 fuhr ein Werbe-Lastwagen der Alternative für Deutschland (AfD) durch das queere Szeneviertel an der Motzstraße. An den Seiten des Lastwagens hing ein Plakat, auf dem ein schwules Paar zu sehen ist zusammen mit dem Spruch: "Mein Partner und ich legen keinen Wert auf die Bekanntschaft mit muslimischen Einwanderern, für die unsere Liebe eine Todsünde ist". Diese rassistische Aussage unterstellt muslimischen Einwanderern pauschal, Homosexualität für eine Todsünde zu halten.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: MBR
  • 21. Juli 2016
    Der BVV-Verodneter Fritz Liebenow (Parteilos für die NPD) stellt in der 48. öffentlichen Sitzung der BVV mehrere rassistisch motivierte mündliche Anfragen zum Thema straffällige jugendliche Geflüchtete. Außerdem behauptete er, dass öffentliche Finanzmittel für einen "Kampf gegen rechts" verschwendet werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juli 2016
    Am 20.07.16 wurde gegen 17.15 Uhr auf einem Sitz an der Bushaltestelle Körtingstr. des M77 Richtung Alt-Mariendorf eine rassistische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Juli 2016
    In Zehlendorf werden sieben Aufkleber entdeckt, einige davon sind von Pro Deutschland und tragen die Aufschrift "Halt - Abschieben", auf anderen wird zu einer rechten Demonstration am 30.07.2016 aufgerufen, die unter dem Motto "Merkel muss weg" stattfinden soll.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Juli 2016
    Am 20. Juli 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Parteilogo an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. und 19. Juli 2016. Dies SPD-Geschäftsstelle hatte jeweils Aufkleber darüber geklebt und das Plakat schließlich ausgetauscht. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 20. Juli 2016
    Die Jugendinitiative Uffmucken erhielt eine E-Mail mit rassistischen Aussagen, wobei die Initiative beleidigt und bedroht wurde.
    Quelle: Uffmucken
  • 19. Juli 2016
    Gegen 22:00 Uhr wurde ein junger Mann in der U-Bahnlinie 8 durch eine Frau rassistisch beleidigt. Der schweigsame Fahrgast wurde ohne einen besonderen Anlass spontan als "Scheiß Kanake" beschimpft. Ein anderer Fahrgast wurde beim Versuch, die rassistisch motivierte Frau zur Ordnung zu rufen, ebenfalls beleidigt.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 19. Juli 2016
    Am 19. Juli 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Slogan "Mut zu Deutschland" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. Juli 2016. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 19. Juli 2016
    In der Ribnitzer Straße wurde die Zeitung von “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Juli 2016
    Die Zeitung von “Pro Deutschland” wurde in der Umgebung der Volkradstraße gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Juli 2016
    Am 19.07.16 um 09.15 Uhr besucht eine Gruppe geflüchteter Jugendlicher in Begleitung von Erwachsenen das Tempelhofer Feld um sich dort u.a. Onewheel-Skateboards auszuleihen und damit zu fahren. Etwa um 11.30 Uhr wird einer der Jugendlichen, der offensichtlich von einem der Skateboards gefallen ist, von einem Mitarbeiter des Verleihers in einem scharfen Ton angesprochen, dass er das Skateboard kaputt gemacht hätte und dieses Gerät 1000€ kosten würde. Eine Begleiterin der Gruppe weist den Mitarbeiter darauf hin, dass er in einem unangemessenen Ton mit dem Jugendlichen gesprochen hat, zumal nicht ersichtlich ist ob etwas kaputt gegangen ist. Darauf entgegnet der Mitarbeiter, dass er diese (teuren) Geräte nicht an die Gruppe ausgeliehen hätte wenn er gewusst hätte, dass es Flüchtlinge sind. Im weiteren Gesprächsverlauf äußert er noch, dass dies bei einer Klasse aus Zehlendorf nicht passiert wäre.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Juli 2016
    An einem Dönerimbiss in der Sanderstraße, Ecke Kottbusser Damm wurden zwei NPD-Aufkleber mit antimuslimischer Botschaft gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Juli 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Am Montag Abend den 18. Juli fand zum sechsten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt. Zudem wurde ein anwesender Journalist von der Bühne aus angesprochen was zur Folge hatte, dass dieser von einem Kundgebungsteilnehmer mit Hund bedrängt und eingeschüchtert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedliche rassistische Inhalte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juli 2016
    Am 18. Juli führte BärGiDa ihren 81. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 18. Juli 2016
    Am Hermannplatz wurde gegen 18 Uhr eine junge Frau, die einen Beutel mit der Aufschrift „Refugees Welcome“ trug, von einem Mann rassistisch und sexistisch beschimpft. Niemand der Anwesenden griff ein.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Juli 2016
    In der Wohngegend um die Gehrenseestraße wurden Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” von “Pro Deutschland” in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. Juli 2016
    In verschiedenen Straßenzügen des Weitlingkiezes wurden Aufkleber der NPD, des “III. Wegs” und anderer Neonaziorganisationen verklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Juli 2016
    Am Samstag, den 16. Juli, wurde ein Mitglied der orthodoxen Gemeinde Kahal Adass Jisroel auf dem Weg zur Synagoge von zwei Fahrradfahrern angegriffen. Die beiden Täter (zwischen 20 – 25 Jahren) hielten an einer Fußgängerampel neben dem Betroffenen an und fragten ihn, ob er Jude sei. Der Betroffene war am frühen Abend alleine unterwegs, trug einen schwarzen Hut, wie er von vielen orthodoxen Juden getragen wird, sowie einen Anzug und eine Krawatte. Als er die Frage bejahte, antwortete einer der Täter, er sei Palästinenser. Er begann den Betroffenen zu beschimpfen, drohte mit Gewalt gegen ihn und seine Familie und spuckte ihm zweimal ins Gesicht. Schließlich hielt der Täter sein Handy in die Richtung des Betroffenen, als würde er ein Foto anfertigen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 16. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Bauzaun für eine Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße eine Aktion der NPD Pankow KV8 durchgeführt. Sie versahen den Bauzaun mit einem symbolischen Absperrband und hinterließen Schilder mit unterschiedlichen Slogans, u.a. "Hier wäre Platz für ein Jugendzentrum" oder "Hier wäre Platz für ein Altenheim". Unter den Slogan stand jeweils das NPD und JN Logo. Ähnliche Schilder wurden an den Bauzaun in der Elisabeth-Aue von der NPD angebracht. Neben den Schildern hinterließen sie auch vereinzelte Wahlkampfflyer der NPD Pankow KV8.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Juli 2016
    An einem Kleidercontainer in der Hackerstraße werden 4 Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juli 2016
    Zwischen 11 und 13 Uhr führt die AfD einen Infostand an der Schloßstraße Ecke Deitmerstraße durch. Ein Mann in Thor-Steinar-Bekleidung scheint laut Augenzeugen als "Security" den Stand zu bewachen.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juli 2016
    In der Unterführung unter den S-Bahngleisen Richtung Mädewalder Weg am S-Kaulsdorf werden mehrere „Merkel muss weg!“ Aufkleber entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht
  • 16. Juli 2016
    In Rudow wurden 26 Aufkleber mit rassistischem und rechten Inhalt gefunden und entfernt. Sie stammten von der NPD und der Identitären Bewegung.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 16. Juli 2016
    Im Süden von Britz wurde ein rassistischer NPD-Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "Stoppt die Schlepper-Merkel". Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden. Der Aufkleber richtet sich damit gegen die Aufnahme von Geflüchteten und transportiert folglich eine rassistische Haltung.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 16. Juli 2016
    In die Auseinandersetzung zwischen der Leitung der Technischen Universität und den Muslimen über die Schließung des islamischen Gebetsraumes hat sich auch die "Identitäre Bewegung" eingemischt. Am 16. Juli hängten sie an der TU-Hauptgebäude in der Straße des 17. Juni ein Transparent: "Islamisierung? Nicht mit uns! Für eine säkulare Uni!"
    Quelle: Register Mitte
  • 15. Juli 2016
    Am frühen Abend des 15. Juli wurde ein Mann der antisemitische Kommentare auf dem U-Bahnhof Rathaus Steglitz kritisiert hatte, mit einem Messer bedroht.
    Gegen 19:40 Uhr äußerte sich ein Mann zunächst wiederholt antisemitisch: „Scheiß Juden“, „die Juden sind an allem Schuld“. Als er von einem Passanten aufgefordert wurde, die antisemitischen Kommentare einzustellen, drohte er diesem, dass bei ihrer nächsten Begegnung etwas passieren würde. Als der Passant in die einfahrende U-Bahn einstieg zog der Täter erneut über „die Juden“, „die Amerikaner“ und „die Bundesregierung“ her. Schließlich zückte er auf dem Bahnsteig stehend, ein Messer, machte Stichbewegungen in die Richtung des Betroffenen und schrie, dass er ihm beim nächsten Mal sein Tattoo herausschneiden würde. Der betroffene Zeuge rief die Polizei. Bei einer Gegenüberstellung konnte der Täter eindeutig identifiziert werden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin
  • 15. Juli 2016
    Am 15. Juli 2016 gegen 14 uhr hängte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg ein Banner an der Technischen Universität in der Hardenbergstraße in Charlottenburg auf. Das Banner trug die Aufschrift "Islamisierung? nicht mit uns! Für eine säkulare Uni" sowie Namen und Logo der Identitären. Die Behauptung der vermeintlichen Islamisierung Europas ist eine rassistische Verschwörungsideologie. Die Identitäre bewegung setzt sich nicht für eine säkulare Gesellschaft ein, sondern bedient sich lediglich dieser Argumentation um ihre rassistischen Positionen gegenüber Muslim*innen zu verschleiern. Die Aktion richtete sich in erster Linie gegen eine Demonstration muslimischer Studierender gegen die Schließung des Gebetsraums an der Universität.
    Quelle: Twitter @peppi77 15.07.16, Register CW, Anlaufstelle AStA TU
  • 15. Juli 2016
    Am 15. Juli 2016 wurde auf dem Campus der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni ein Plakat, das für die Menschenkette-Aktion "Hand in Hand gegen Rassismus" am 19. Juni 2016 warb, zerrissen und beschmiert mit den Worten "N-[Word] stay away". Dies ist eine rassistische Bezeichnung für Schwarze Menschen und Persons of Color.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 14. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den letzten Tagen Aufkleber der rechtsextremen Partei "III. Weg" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylmißbrauch stoppen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 14. Juli 2016
    Auf der Martin-Buber-Straße zwischen der Gottfried-Benn-Bibliothek und dem Finanzamt werden 11 Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Ein Teil der Aufkleber stammt von Pro Deutschand und trägt die Aufschrift "Freiheit statt Islamismus", die anderen sind von der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Wehr Dich".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 14. Juli 2016
    In der Gutsmuthsstraße und der Hackerstraße in Steglitz werden diverse Sticker von ProDeutschland und der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Juli 2016
    Eine Frau die ihren Namen in hebräischen Schriftzeichen an ihrer Halskette trägt, wurde am 14. Juli nachmittags in einem Zug der S-Bahnlinie 1, Höhe Yorckstraße in Schöneberg, angefeindet. Zunächst wurde die Betroffene von einem Fahrgast angepöbelt, dass es unmöglich sei, dass sich jetzt die deutschen Frauen auf die arabischen Flüchtlinge einlassen würden. Während er das sagte, zeigte er auf ihre Halskette. Ein weiterer Fahrgast schaltete sich ein, es würde sich um hebräische Schriftzeichen handeln und beschimpfte die Betroffene als „Judenschlampe“. Die Betroffene verließ die Sitzgruppe und bekam aus der Entfernung noch mit, wie der erste Fahrgast ein gleichgeschlechtliches Pärchen homophob anfeindete. In einem persönlichen Gespräch berichtete die Betroffene, dass sie seit August 2015 im Zusammenhang mit der Debatte um die Unterbringung von Flüchtlingen, auch eine sinkende Hemmschwelle für Anfeindungen gegen sie als Jüdin wahrnimmt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS #96
  • 14. Juli 2016
    Am Prerower Platz wurden “Pro Deutschland” -Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juli 2016
    Vor der HTW wurde ein Gerät aufgestellt, dass nach Aufforderung durch den Zuhörer dessen Lieblingslied abspielt. Für kurze Zeit nutzte ein betrunkener Neonazi dies aus und anwesende Studierende mussten Rechtsrock ertragen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juli 2016
    Unabhängig voneinander hatten 11 Männer im Alter von 36 bis 62 Jahren in sozialen Netzwerken Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt veröffentlicht. Dabei verwendeten sie auch Zeichen verfassungswidriger Organisationen. Deshalb vollstreckte die Polizei heute mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin. Dabei wurde auch eine Wohnung in Friedrichshain durchsucht.
    Quelle: Polizei
  • 13. Juli 2016
    Am 13. Juli kam es gegen 18.30 Uhr zu einem ausländerfeindlichen Zwischenfall im Kassenbereich der "Penny"-Filiale in der Turmstraße 68. Eine deutsche Staatsbürgerin syrischer Abstammung, die beim Lotsenprojekt "Die Brücke" in der Beusselstraße arbeitet (http://www.bika-mitte.de/index.php/buendnis/lotsenprojekt-die-bruecke), wollte nach Feierabend noch kurz bei dem Discounter ihrer Wahl einkaufen. Im Kassenbereich traf Sie auf eine ihr bekannte Frau aus Eritrea, die in der Nachbarschlange vor der anderen Kasse stand. In deren Einkaufswagen legte Sie vorübergehend ihre beiden Kaufprodukte ab. Als die Reihe an ihr war, nahm sie die beiden Produkte zurück und legte sie auf das Laufband der Kasse vor ihr. Daraufhin wurde sie wütend von dem deutschen Kunden in der Schlange hinter ihr angepöbelt. Er wolle sich als Deutscher nicht von Ausländern "verarschen lassen". Sie solle doch dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sei und "Deutschland verlassen". Außerdem wurde sie von dem ihr unbekannten Mann geschubst. "Er wollte mich schlagen," berichtete sie über den Vorfall. Wie die Verkäuferin Karo H. auf Nachfrage bestätigte, sagte der Mann: "Gehn Sie doch mal in ein arabisches Land und bauen Sie eine christliche Kirche". Ein Security-Mann war nicht zugegen. Was die Frau besonders betroffen machte war, dass von den rund 100 Personen im Laden - die Hälfte Deutsche, die Hälfte Ausländer - ihr niemand zur Hilfe kam. Die "Penny"-Bediensteten schritten nicht ein; auch machte der Filialleiter firmenintern keine Meldung an den zuständigen Bezirksleiter Herrn L.. Nun will die Frage Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Juli 2016
    Auf dem Platz am Kaisersteg sowie auf dem Kaisersteg wurden mehrere Aufkleber mit extrem Rechten Inhalten (u.a NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juli 2016
    Am 13.07.16 führte die Berliner Polizei Hausdurchsuchungen durch bei elf Männern im Alter zwischen 36 und 62 Jahren. Die Männer haben unabhängig voneinander Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt in sozialen Netzwerken veröffentlicht und Zeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet.

    Es wurden elf Wohnungen durchsucht, u.a. auch in Friedenau.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / rbb online 13.07.16
  • 13. Juli 2016
    Am U-Bahnhof Onkel Toms Hütte werden Reste von zwei Aufklebern mit der Aufschrift "Die Demokraten bringen uns den Volkstod" entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. Juli 2016
    In der Steglitzer Schlossstraße werden vier Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Karlshorst eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Hohenschönhausen eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Lichtenberg eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    In Alt-Treptow wurde ein Zettel an einer Regenrinne befestigt mit der Überschrift ""Kein jüdischer Terror "Zum Schutz der Juden", keine Angriffe auf Berliner Bürger [...]". Darunter wird suggeriert, dass der Mossad in Deutschland systematisch Menschen manipuliert und durch verschiedene Mittel angreift (u.a. Angriffe auf das Nervensystem etc.). Jüdinnen und Juden werden in dem Zettel aufs übelste beleidigt und dämonisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße berichteten von regelmäßigen antiziganistischen Übergriffen durch eine Anwohnerin. Die Anwohnerin ließ u. a. ihre Hunde auf die Nachbar*innen los, warf aus ihrer Wohnung mit Eiern und schüttete Wasser auf die Nachbar*innen. Die herbeigerufene Polizei schenkte den betroffenen Nachbar*innen keinen Glauben.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V.
  • 12. Juli 2016
    Im Treptower Park wurde auf den Boden „Refugees fuck off“ gesprüht. Die rassistische Parole wurde später übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    An der Ecke Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden mehrere Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Juli 2016
    Am 12. Juni 2016 soll, während der Public-Viewing-Übertragung des Fußballeuropameisterschaftsspiels Deutschland gegen die Ukraine, auf der Fanmeile ein bislang unbekannter Mann mehrfach den rechten Arm zum verbotenen „Deutschen Gruß“ hochgestreckt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 12. Juli 2016
    Zeugenhinweise, die nach einem von der Polizei Berlin veröffentlichten Aufruf erfolgten, führten zur Namhaftmachung eines Verdächtigen. Der 19-Jährige steht im Verdacht, am 12. Juni 2016 auf der Fanmeile zur Fußballeuropameisterschaft ein Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben. Bei einer ersten Befragung durch Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes ließ sich der Mann nicht zu den Vorwürfen ein. Die Ermittlungen dauern weiter an.
    Quelle:
  • 12. Juli 2016
    An einem Stromkasten an der Ecke Sterkrader Straße / Bernauer Straße ist ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 12. Juli 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte im Umfeld des Prerower Platzes und des Storchenhofs ihre Parteizeitungen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juli 2016
    Mit einem Stand sammelt die NPD Unterschriften auf der Hellersdorfer Promenade.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 11. Juli 2016
    Am 11. Juli befuhr ein Fahrradfahrer mit seinem sechsjährigen Sohn die Köpenicker Straße in Richtung Brückenstraße. An der Michaelkirchstraße wollte er bei Grün die Fahrbahn überqueren. Jedoch versperrte ein Peugeot den Weg. Dessen Fahrer beleidigte den Radfahrer rassistisch und fuhr mit seinem Auto davon.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.496439.php
  • 11. Juli 2016
    Am 11.07.16 wurde der Schaukasten der AWO (Arbeiterwohlfahrt) in Friedenau erneut eingeschlagen, offensichtlich weges des darin befindlichen Plakats gegen Rassismus, da genau darauf gezielt wurde. Der Schaukasten wurde im Dezember 2015 schon einmal eingeschlagen (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/schauk...) und in der Vergangenheit immer wieder mit rassistischen Aufklebern beklebt. Es wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. Juli 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg fand ein Wahlkampfstand der kleinstpartei BüSo statt. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Juli 2016
    Am 11. Juli führte BärGiDa ihren 80. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 11. Juli 2016
    In der Baseler Straße Ecke Weddigenweg in Steglitz werden diverse Sticker von Pro Deutschland entdeckt und entfernt. Außerdem wird an der Kreuzung Weddigenweg/ Drakestraße ein Aufkleber entdeckt und entfernt auf dem ein Schwein mit Kochmütze einen Menschen muslimischen Glaubens an einem Drehspieß über Feuer grillt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    Am 10.07.2016 zog eine Demonstration für das Bleiberecht von Rom*nja, organisiert vom Bündnis "Alle bleiben!", durch Neukölln. Dabei äußerten Passant*innen wiederholt beleidigende Zurufe und zeigten den Mittelfinger. Die Demonstration endete in der Emser Straße. Während des Redebeitrags einer Romni kam eine Anwohnerin hinzu und beschimpfte die Rednerin lauthals. Die Anwohnerin führte ihre Beleidigungen auch fort, als Demonstrationsteilnehmer*innen sie zum Gehen aufforderten. Sie entfernte sich erst auf eine Intervention der Polizei hin.

    Die Anwohnerin war bereits im Vorfeld mehrfach durch antiziganistische Übergriffe auf Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße auffällig geworden.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Gegen 17 Uhr wurden mehrere Nicht-Roma-Aktivist*innen, die sich nach dem Abschluss einer Bleiberechtsdemo für Rom*nja noch in der Emser Straße aufhielten, von einem älteren weißen Herrn angesprochen. Er erklärte, vor einem Haus, das mehrere rumänische Familien bewohnen, bereits 8-10 leere Portmonees gefunden zu haben. Einmal sei er dort selbst von Rumänen überfallen worden, was seiner Meinung nach "in der Natur dieser Leute" liege. Daher verteidigte er auch das antiziganistische Verbotsschild, das eine Ladenbesitzerin in der Emser Straße Anfang Mai angebracht hatte.
    Problematisch ist in diesem Fall die pauschale Verurteilung von Roma als kriminell (Zumeist werden die Bezeichnungen Rumän*innen und Roma hierbei synonym verwendet). Gemäß dem antiziganistischen Stereotyp wird dieser Personengruppe Kriminalität sogar als Wesenszug zugeschrieben, was wiederum zur Legitimation antiziganistischer Ausgrenzung dient.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Neonazis aus Braunschweig trafen sich mit Pankower Neonazis um sich auszutauschen und eine Einschätzung über die Situation in Niedersachsen aus dem Blickwinkel von Neonazis zu bekommen. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem gegeschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Juli 2016
    Am Stadtbad am Insulaner werden zwei eingeritzte Hakenkreuze an der Innenseite einer Kabine der Herrentoilette in der Nähe der Babybecken entdeckt. Die Bäderbetriebe werden informiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    An der Haltestelle der Buslinie 181 Selerweg Richtung U-Bhf. Walther-Schreiber-Platz werden mit blauem Edding geschriebene Parolen entdeckt, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richten. Dort steht "No Islam" und "Moslem Go Home" über zwei Sitzplätze geschrieben. Auf einem weiteren Sitz klebt ein Aufkleber, der bereits teilweise entfernt wurde und der sich gegen Menschen richtet, die Asyl beantragen.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    In der Bismarckstraße, ungefähr auf Höhe der Hausnummer 46 wird an einem Laternenpfahl ein Aufkleber mit einer antisemitischen Karikatur und der Aufschrift "Please send the money" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    Die extrem rechte Partei Pro Deutschland führt am Hermann-Ehlers-Platz einen Informationsstand durch.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    In der Steglitzer Hackerstraße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" und des extrem rechten Magazins "Blaue Narzisse" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    In der Dolgenseestraße und Michiganseestraße wurden Postkarten gegen “Asylmissbrauch” der Partei “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. Juli 2016
    Etwa am 10. Juli 2016 wurde das Wandbild des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Berlin "Kein Mesch ist illegal" mit Kreide geschrieben: "Vaterlandsverräter". Plakate, die auf eine Veranstaltung über die Neue Rechte an der Technischen Universität informierten, wurden zerrissen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 9. Juli 2016
    Am 9. Juli gegen 18.00 Uhr stoppte die Wasserschutzpolizei ein Boot auf dem Landwehrkanal. An Bord feierten zehn Männer und zwei Frauen einen Junggesellenabschied. Dabei sollen sie - laut Zeugenaussagen - rechtsradikale Musik gehört haben, und ein Beteiligter soll sich mit Hitler-Gruss in Szene gesetzt haben. Die Verdächtigten bestritten die Vorwürfe, die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.495988.php
  • 9. Juli 2016
    Auf einer Parkbank in der Rixdorfer Straße vor dem Volkspark Mariendorf wurden am 09.07.16 zwei Hakenkreuze entdeckt. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Juli 2016
    Den dritten Tag in Folge tritt die NPD mit einem Infostand in Erscheinung, diesmal im Märkischen Viertel vor dem Märkischen Zentrum. Auch in anderen Berliner Stadtteilen wirbt die NPD an diesem Tag mit Infotischen für ihr Programm.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet an der Sella-Haase Straße einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 9. Juli 2016
    In Rudow wurden 30 rassistische NPD-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 9. Juli 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte im Umfeld der Rhinstraße und der Anna-Ebermann-Straße ihre Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. Juli 2016
    Am Vormittag fand in der Vincent-van-Gogh-Straße ein Stand der Lichtenberger NPD statt. Mit dabei waren Manuela und Dietmar Tönhardt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Juli 2016
    Gegen 1.20 Uhr brannte in der Allerstraße ein geparktes Auto. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Da der Autobesitzer seinen Wagen mit linken und Anti-AfD-Stickern beklebt hatte, ist eine rechte Tatmotivation wahrscheinlich.
    Quelle: Polizei Berlin, Berliner Kurier vom 8.07.16
  • 8. Juli 2016
    Gegen 22 Uhr wurde ein 34-Jähriger von einem 39-jährigen Mann vor einem Supermarkt in der Sonnenallee homophob beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung
  • 8. Juli 2016
    In der Fritz-Erler-Allee, Ecke Otto-Wels-Ring wurden 9 NPD-Aufkleber dokumentiert und überklebt.
    Quelle: Linksjugend solid R.I.F Friedrichshain Kreuzberg
  • 8. Juli 2016
    Erneut warb die NPD mit einem Infostand für ihr Parteiprogramm, diesmal im Ortsteil Reinickendorf in der Residenzstraße von ca. 11 - 13.00 Uhr. Die ca. 7-8 NPD-Leute betreuten einen Stand vor dem Eingang der Rewe-Kaufhalle und zeitweilig einen zweiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Ecke Amendestraße.
    Quelle: Outreach Reinickendorf-Ost
  • 8. Juli 2016
    In einem Bus des Schienenersatzverkehrs wird eine Schwarze Schülerin von drei Personen rassistisch beleidigt und gemütigt. Als eine Mitfahrerin dies nicht einfach ignoriert, werden die drei Personen aggressiv und drohen mit Gewalt. Die anderen Fahrgäste im Bus ignorieren die Situation und greifen nicht ein.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli 2016 mittags wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Slogan "Mut zu Deutschland" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli gegen 8.30 Uhr wollte ein Geflüchteter aus Syrien das LAGeSo in der Turmstraße (Moabit) aufsuchen, um seinen Gesprächstermin wahrzunehmen. Der Mann ist homosexuell. Als er das Gelände betreten wollte, sollen sich drei "Security"-Leute über ihn lustig gemacht haben: „Schau dir diese Schwuchtel an, wie der sich benimmt.“ Angeblich soll der Syrer daraufhin die Sicherheitsleute beleidigt haben. Jedenfalls kam es zu einem Handgemenge, dabei wurde der Syrer geschlagen und trug ein blaues Auge davon. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen, zugleich aber auch eine Anzeige gegen das Opfer wegen Beleidigung. Jouanna Hassoun, Mitarbeiterin des Lesben- und Schwulenverbands Berlin (LSVD), erklärte gegenüber dem Tagesspiegel: „Das Opfer ist ein Klient von uns.“ Sie war bei dem Vorfall nicht dabei, ihre Aussagen basieren auf den Erklärungen des Opfers. 
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homosexueller-syrer-vor-lageso-geschlagen-taeter-soll-security-mitarbeiter-sein/13846448.html
  • 7. Juli 2016
    Die NPD veranstaltete einen Infotisch in der Fußgängerzone beim U-Bahnhof Alt-Tegel präsent und verteilte dort Flyer gegen "Masseneinwanderung".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli 2016 wurde ein Aufkleber der NPD „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ in Charlottenburg entdeckt. Er verknüpft sozialchauvinistische und rassistische Motive und richtet sich gegen Geflüchtete.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 7. Juli 2016
    In der Sewanstraße wurde die Postkarte gegen “Asylmissbrauch” von “Pro Deutschland” verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. Juli 2016
    Vor der Sparkasse am Michael-Brückner-Platz sammelte die NPD Unterschriften für die Zulassung zur AGH-Wahl 2016.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juli 2016
    Auf dem Sitz an der Bushaltestelle U Westphalweg der Buslinie 282 Richtung U Breitenbachplatz wurde am 06.07.16 eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Juli 2016
    Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckte Flugblätter gegen "Asylwahn" in der Gegend zwischen den Bahnhöfen Landsberger Allee und Storkower Straße in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juli 2016
    In der Seelenbinderstraße sowie dem Bellevuepark wurden NPD-Aufkleber sowie ein Aufkleber auf dem ein Mordaufruf gegen Antifaschist_innen abgebildet ist entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. Juli 2016
    Am 5. Juli 2016 klebten in Charlottenburg fünf Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Kölle Allah", die eine vermeintliche Islamisierung Europas behauptet und an die sexistischen Silvesterattacken in Köln 2015 anknüpft. Außerdem fanden sich Aufkleber des rechtspopulistischen Weblogs PI-News mit dem Aufdruck "Lügenpresse".
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 5. Juli 2016
    Im Umfeld der Konrad-Wolf-Straße verteilte "Pro Deutschland" Flugblätter gegen "Asylwahn in Briefkästen."
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 4. Juli 2016
    Am 4. Juli veranstaltete BärGiDa vor dem Hauptbahnhof ihren 79. "Abendspaziergang"
    Quelle: https://www.facebook.com/baergidaverein
  • 4. Juli 2016
    Am Montag Abend den 04. Juli fand zum fünften Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Ein Neonazi, der als Zeitzeuge geladen wurde, erzählte den anwesenden von seinem Leben. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow führte die NPD Pankow KV8 eine Fotoaktion für Facebook durch. Hintergrund ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße. Nazis stellten sich vor den Bauzaun und fotografierten einen Flyer mit dem Slogan "Überfremdung stoppen" von der JN. Im Anschluß wurden Fotos auf die Facebook-Seite der NPD Pankow KV8 gepostet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juli 2016
    Am 4. Juli 2016 klebte am S-Bahnhof Halensee ein Aufkleber gegen "Überfremdung" des neonazistischen Magazins "Recht und Wahrheit". Mit dem Begriff wird eine völkisch-nationalistische Haltung gegenüber Geflüchteten eingenommen, die an die rassistische "Das Boot ist voll"-Kampagne der 1990er Jahre anknüpft.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 4. Juli 2016
    Der "Pro Deutschland"-Funktionär Moritz Elischer verteilte in den Straßen am Obersee die Parteizeitung und Postkarten gegen "Asylmissbrauch" in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Juli 2016
    Im Spreetunnel in Friedrichshagen wurden 3 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2016
    Laut Polizeiangaben gab es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Paar und einem einzelnen Mann, nachdem der einzelne Mann den anderen Mann rassistisch beleidigt hat.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 3. Juli 2016
    Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckte Flugblätter gegen Tierversuche in der Zingster Straße und Umgebung.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Juli 2016
    Am 22. Juli beim siegreichen Fußballländerspiel Deutschland - Italien zeigten auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor zwei bis drei Männer aus einer Gruppe heraus den Hitlergruss.
    Quelle: https://mobile.twitter.com/MatthiasMeisner/status/749350042293641216
  • 2. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Vormittag ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einer Einzelhandelskette auf der Piazza gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juli 2016
    Am 2. Juli 2016 fand der Qudstag-Marsch in Charlottenburg vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm, die Tauentzienstraße bis zum Wittenbergplatz statt. An der Demonstration nahmen einige hundert Personen teil. Auf dem diesjährigen Qudstag-Marsch war aufgrund der strengen Auflagen von Seiten der Redner_innen das Bemühen zu erkennen, den Antisemitismus noch stärker zu verschleiern und weniger aggressiv aufzutreten. Dass dies nicht immer gelang, belegen mehrere Aussagen des Moderators zwischen der Auftakt- und Abschlusskundgebung, vor allem aber die in arabisch vorgetragene Koran-Rezitation auf dem Wittenbergplatz, durch welche ein gewalttätiges Vorgehen gegen die „Kinder Israels“ religiös gerechtfertigt wurde. Das zentrale Anliegen des Qudstag-Marsches, das öffentliche Eintreten für die Vernichtung Israels bleibt auch bei strengeren Auflagen bestehen. Dass dies so nicht gesagt wird, sondern diverse Umwegkommunikationen für die Vermittlung der Botschaft gewählt werden, ändert an diesem Umstand nichts. Der zentrale Topos, die Dämonisierung des Zionismus, bedient immer wieder antisemitische Denkfiguren und Bildsprache. Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat in einer Kooperation mit RIAS und JFDA den Qudstag-Marsch ausführlich dokumentiert. Der Qudstag ist die größte antisemitische Demonstration in Deutschland.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) e.V.
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet am S-Bahnhof Mahlsdorf einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet an der Beilsteiner Straße einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    In Rudow wurden 75 Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und zum größten Teil entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 2. Juli 2016
    Nazihooligans der Gruppierung „B.D.H Bündnis Deutscher Hools - Die nächste Generation“ um E. Schottstädt feierten eine Party in Marzahn. Der bekannte Neonazi aus dem rechten Hooligan Milieu des BFC Dynamo feierte seine Geburtstagsparty. Schottstädt gilt als einflussreicher Neonazi, in sofern stellt die Veranstaltung mehr als eine private Geburtstagsfeier dar. So wurde zu der Veranstaltung in einer Bar in der Wittenberger Straße auf der Facebookseite der neonazistischen Hooliganvereinigung „B.D.H Bündnis Deutscher Hools - Die nächste Generation“ öffentlich eingeladen. Im vergangenen Jahr wurde darüber berichtet, dass Schottstädt einer der mutmaßlichen Täter des versuchten Brandanschlags auf die Asylunterkunft am Blumberger Damm und damals nahe des Tatortes verhaftet wurden sei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    Im Umfeld der Volkradtstraße wurden Postkarten und Flugblätter von "Pro Deutschland" in Anwohner_innen-Brifkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Juli 2016
    Im Bezirk Treptow-Köpenick fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 1. Juli 2016
    An der Bushaltestelle Veitstraße ist mit schwarzem Edding auf den Fahrplan des Buses 133 geschrieben "Multikulti = Scheiße!".
    Quelle: Register Spandau
  • 1. Juli 2016
    Zwei Männer haben auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Kaulsdorfer Straße einen Mann und eine Frau rassistisch beleidigt. Als die beiden beleidigten in ihr Auto stiegen und weg fuhren, sind sie von den beiden Männern auf Fahrrädern verfolgt worden. Einer der beiden Männer hat dann eine hintere Seitenscheibe des Autos eingeschlagen wodurch die Insassin leicht verletzt worden ist.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 1. Juli 2016
    An einem Stromkasten in Alt-Tegel, Ecke Medebacher Weg ist mit einer Sprühschablone der Spruch "Dresden 1945 Massenmord!" angebracht. Die Bombardierung Dresdens am 13.2.1945 wird seit Jahren von Neonazis instrumentalisiert, um die Deutschen als Opfer des alliierten Bombenkriegs zu stilisieren und die Verbrechen der Nationalsozialisten zu relativieren. So zählen beispielsweise die jährlichen sogenannten Trauermärsche in Dresden zu den größten Nazi-Veranstaltungen in Europa.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Maria statt Scharia", "Asylflut stoppen" oder "Sommer Sonne NPD".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. Juli 2016
    Am Tor des Kiezgartens Fischerstraße wurde mit Edding der Spruch „Verpisst euch von hier“ und eine Wolfsangel hinterlassen. Die Nutzer_innen gehen aufgrund früherer Vorkommnisse davon aus, dass es sich um eine Aktion von Neonazis handelt.
    Quelle: Kiezgarten Fischerstraße
  • 1. Juli 2016
    In der Straße Alt Friedrichsfelde steckte "Pro Deutschland" Parteizeitungen in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Juli 2016
    Am 1. Juli 2016 wurden im Erdgeschoss des TK-II-Gebäudes des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni auf der Toilette Handzettel und Wandschmierereien mit der Aufschrift "Orden der Patrioten" hinterlassen. Plakate, die eine Veranstaltung des AStA über die Neue Rechte an der Technischen Universität bewarben, wurden allesamt zerstört. Der Orden der Patrioten ist eine monarchistische Vereinigung, die ideologisch der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 1. Juli 2016
    Auf der Frankfurter Allee, zwischen den U-Bahnhöfen Samariterstraße und Frankfurter Allee belästigt ein Mann ein Pärchen. Zuerst belästigt er die Frau sexistisch und beleidigt anschließend den Mann rassistisch. Er wirft ihm vor ja nur die Sozialkassen hier in Deutschland auszunutzen. Als der Betroffene darauf hin erwidert, er würde arbeiten. Beleidigt er ihn weiter mit dem Vorwurf er würde den Deutschen ja die Arbeitsplätze wegnehmen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Juni 2016
    Im Umfeld des Malchower Wegs wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Sie verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ wurde erneut für rassistische Stimmungsmache gegen Flüchlinge und Muslime genutzt. Oft wurde dabei ein Zusammenhang zu Kriminalität, Einbrüchen und Unsicherheit konstruiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookpräsenz auch im Juni dazu, gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer_innen zu hetzen. Auf einem geposteten Foto heißt es „Migration ist Völkermord“ in anderen Beiträgen werden „Illegale Einwanderer“ beschuldigt deutsche Frauen in die Obdachlosigkeit zu zwingen. Auch politische Gegner_innen – vermeintliche Linksextremist_innen und Akteure der lokalen und der Bundespolitik wurden angegriffen. So wurde eine Mitarbeiterin des Bezirksamts namentlich benannt und die Leser_innen aufgefordert, ihr kritische Fragen per Mail zu senden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” warb im Juni mit Bannern für die NPD und bezeichnete Flüchtlinge in ihren Beiträgen als „Asylschnorrer“, die unter anderem mit Terrorismus in Verbindung gebracht wurden. In weiteren Beiträgen wurden Flüchtlingsheime im Bezirk mit ihren Standorten und vermeintlichen Kapazitäten dargestellt und mit Fotos bebildert. Der Lichtenberger Bürgermeisterin wird in einem Beitrag Lüge im Bezug auf Flüchtlingsheime unterstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Auch im Juni bestimmte die rassistische Hetze gegen Geflüchtete den Inhalt der NPD Neukölln Facebookseite. Es wurden sieben rassistische Bilder gepostet, die u. a. Slogans wie „Migration ist Völkermord“ trugen oder „Asylantenheim? Nein danke“.

    Viele Beiträge der NPD Neukölln befassten sich, versehen mit dem Motto „Nein zum Heim“, mit Unterkünften für Geflüchtete. Die Geflüchteten wurden mehrfach als „Invasoren“, „Asylschnorrer“ oder „Kulturfremde“ beschimpft. In völkisch-nationaler Manier beschwor die NPD Neukölln eine drohende „Überfremdung“ und ein „Existenzkampf des deutschen Volkes gegen Einwanderermassen“. Mitglieder der sozialdemokratische Partei wurden als „Deutschland-Abschaffer“ diffamiert, ein dazugehöriger Kommentar fordert zu Tätlichkeiten gegen deren Wähler*innen auf.

    Weiterhin veröffentlichte die NPD Neukölln einen Beitrag zu einem deutschen Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg anlässlich der ILA Berlin Air Show, der NS-verharmlosend kommentiert wurde.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Juni 2016
    In Schlachtensee wird ein Graffito mit der Aufschrift "Merkel muß weg" entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 30. Juni 2016
    In Lichterfelde West werden mit Edding geschriebene Parolen entdeckt. Darunter mehrfach "AfD", "lieber Diktatur", "Raus aus Europa" und "Europa ist rassistisch".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 30. Juni 2016
    In einer Kleingartenkolonie in Tempelhof wurden zwei türkischstämmige Familien abgelehnt, die dort eine Parzelle pachten wollten. Der Kolonie Chef begründete die Ablehnung damit, dass bei einem zu hohen Anteil von Pächtern nicht-deutscher Herkunft das soziale Gefüge der Kolonie gestört würde und türkischstämmige Familien nicht integrierbar wären. Die betroffenen Familien haben sich an das Antidiskrimierungsnetzwerk Berlin gewendet.
    Quelle: Berliner Zeitung v. 30.06.2016
  • 30. Juni 2016
    Neben rassistischen Beiträgen über Unterkünfte und Kriminalität vermehrt Beiträge, die den politischen Gegner („Gutmenschen“, „Linksextreme“, „Antifa“) zum Thema haben. Berichte über das „vosifa“-Festival am 10./11. Juni. Aufruf „Straftaten von Asylanten in Buch und Karow“ zu melden und öffentlich zu machen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Juni 2016
    Mitte Juni wurde ein homosexueller Mann angegriffen. Er verließ gegen 2.15 Uhr die Bar "Saint Jean" in der Steinstraße, als er auf eine Gruppe von fünf Männern traf: "Bist du schwul?". wurde er gefragt. Als er dies bejahte, schlug ihm einer der Männer mit der Faust ins Gesicht.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homophobie-in-berlin-angriffe-gegen-homo-und-transsexuelle-nehmen-zu/14877718.html
  • 29. Juni 2016
    Mit schwarzem Stift wurden an das Rathausgebäude in Hellersdorf Hakenkreuze und der Spruch "Adolf war hier" aufgetragen.
    Quelle: Register Lichtenberg, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Ein Mitglied der sog. "Bürgerinitiative M-H" erscheint auf einer Infoveranstaltung, auf der Bürger*innen über eine Geflüchtetenunterkunft informiert werden sollen.

    Er meldet sich mehrfach zu Wort und fotographiert im Veranstltungsraum gegen den Willen der Veranstalter und entgegen der Aufforderung der Moderation, keine Aufnahmen zu machen.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Am 29. Juni 2016 übergoss ein Mann in Charlottenburg an der Dahlmannstraße 1 mehrere Stolpersteine mit einem weißen Pulver und machte sie unkenntlich. Der Mann schrie, die Stolpersteine seien auf seinem Privatgrundstück verlegt worden. Betroffen waren die Stolpersteine für Heinz Brück, Johanna Brück, Martha Kallmann und Max Kallmann. Die Stolpersteine waren kurz zuvor von Nachbar*innen gereinigt worden. Ihnen wollte er die Reinigung verbieten und kippte dann das Pulver darüber.
    Quelle: Stolpersteine-Initiaitve Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 29. Juni 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Juni 2016
    Am Nachmittag hatte die Polizei im Ortsteil Prenzlauer Berg einen Mann festgenommen, der zuvor einen Mann rassistisch beleidigt hat und rechte Parolen rief. Der alkoholisierte Täter (32 Jahre) hatte gegen 17:15 Uhr, in der Nähe des Einkaufcenters an der Schönhauser Allee in einer Tram der Linie M1, versucht einen Mann (39 Jahre) zu schlagen, traf jedoch nicht. Dabei hatte er mehrfach rechte Parolen gebrüllt, den "Hitler Gruß" gezeigt und den Betroffenen rassistisch beleidigt. Der Täter rief u.a. "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Die Polizei konnte den Täter festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.06.2016, Tagesspiegel vom 29.06.2016
  • 28. Juni 2016
    Am 28. Juni 2016 wurde U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Gedenkveranstaltung für die verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig durch. Die Veranstaltung fand am nach Heisig benannten Platz, Emser Straße Ecke Kirchhofstraße statt.

    Heisig war 2010 mit ihrer Forderung nach einer harten Bestrafung von jugendlichen Straftäter*innen bekannt geworden. Diese Forderungen waren von rassistischen Äußerungen durchzogen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. Juni 2016
    Im Umfeld der Straße am Tierpark verteilten Aktivisten der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Flugblätter gegen „Asylwahn“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Juni 2016
    Vor einem Wohnhaus in der Hasenheide hatte ein Umzugsunternehmen Parkverbotsschilder aufgestellt. Diese hatte ein Hausbewohner übersehen und sein Auto in der Verbotszone geparkt. Sobald der Bewohner seinen Fehler am Vormittag bemerkte, parkte er das Auto um. Der Hausbewohner erkundigte sich außerdem bei dem Umzugsunternehmen, warum dieses sofort die Polizei gerufen hatte. Die Nachfrage beantworteten die Mitarbeiter des Unternehmens mit mehreren rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Reach Out
  • 28. Juni 2016
    Ein 67-Jähriger Mann zeigt an einem Badestrand im Paul-Ernst-Park am Schlachtensee den Hitlergruß und greift einen 16-Jährigen Jugendlichen mit einer Flasche an. Die Polizei leitet gegen den Mann ein Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole ein.
    Quelle: Tagesspiegel (29.06.2016), Polizei Berlin
  • 28. Juni 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde an einem Werbebanner für ein Café am S-Bahnhof eine rechte Schmiererei entdeckt und entfernt. Diese trug den Schriftzug "NS", welche für Nationalsozialismus steht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow wurde in den letzten Tage verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Merkle muss weg" (Wir für Deutschland), "Grenzen dicht!" (JN), "Asylbetrüger? Nein danke!" (NPD), ""Vorsicht! Gutmenschen. Asylbesoffen & Inländerfeindlich" oder "Sommer, Sonne, NPD" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Juni 2016
    An der Bushaltestelle Sterkrader Straße und am Straßenschild-Pfosten Sterkrader/Ecke Bernauer Straße sind Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni besuchte eine Gruppe deutscher und amerikanischer Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Denkmal in der Rosenstraße, an dem sich seit 1714 die erste Synagoge Berlins befand. Zwei Teilnehmende der Gruppe trugen ihre "Kippot". Kurz nachdem die Gruppe den Gedenkort betreten hatte, riefen zwei Jugendliche auf Fahrrädern, vom Hackeschen Markt kommend, auf Arabisch "Yahudi Yahudi!“ (Jude, Jude) und „Free Palestine!“.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1654100288244986
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht von Sonntag auf Montag sprühten Unbekannte "Fuck Antifa" und ein Keltenkreuz in einen Hauseingang in der Fontanestraße. Ein am Montagabend angebrachtes Antifa-Plakat, mit dem Bewohner*innen die Schmierereien verdecken wollten, wurde noch am selben Abend zerrissen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    Auf das Auto eines Neuköllner SPD-Bezirksverordneten, der sich in Rudow für Geflüchtete engagiert, wurde in der Nacht von Sonntag und zu Montag erneut ein Brandanschlag verübt. Es sollen drei Personen beim Wegrennen beobachtet worden sein. Die Fliehenden nahmen einen Weg, der nur ortskundigen Menschen vertraut ist.

    Schon 2012 gab es einen Anschlag auf das Wohnhaus des SPD-Mitglieds. Eine rechtsextreme Motivation war damals sehr wahrscheinlich.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 27. Juni 2016
    In der Zingster Straße und Nebenstraßen wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni führten die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof ihren 78. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 27. Juni 2016
    An der Kirchenmauer direkt neben dem Polizeiabschnitt in der Schöneberger Hauptstraße wurde am 27.06.16 eine antiziganistische Parole entdeckt. Die Polizei wurde davon in Kenntnis gesetzt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Juni 2016
    Auf einem Stromkasten in der Werrastraße klebte der rassistische NPD-Sticker "Asylbetrüger? Nein danke. Wir sind nicht das Sozialamt der Welt". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    In der Roseggerstraße wurde in der Nacht zum Sonntag das Fenster eines Wohnhauses eingeworfen. In dem Fenster im ersten Stock hing ein Banner mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal". Verletzt wurde niemand.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 27. Juni 2016
    Im Bellevuepark in Köpenick wurden zwei alternativ aussehende junge Frauen von einem Fahrradfahrer bedrängt der kurze Zeit später „Heil Hitler“ rief.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht auf Sonntag wurde die Fensterscheibe eines linken Ladenlokals in der Donaustraße mit Pflastersteinen und mit Farbe gefüllten Gläsern eingeworfen.In dem Schaufenster hingen u. a. Plakate und Banner zur Unterstützung von Geflüchteten und räumungsbedrohten linken Projekten.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 27. Juni 2016
    Eine Glasscheibe auf dem S-Bahnsteig am Bahnhof Zehlendorf, hinter der ein Spendenaufruf für geflüchtete Kinder hängt, wurde übermalt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juni 2016
    Am Teltower Damm und an der Clayallee werden verschiedene Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Unter den Aufklebern waren welche der "Identitären Bewegung", des extrem rechten Internetportals PI-News und von Pro Deutschland, die sich gegen geflüchtete Menschen richten und für deren Abschiebung plädieren. Es wird außerdem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juni 2016
    Im Archenhold Gymnasium entdeckte ein aufmerksamer Schüler, dass mit Edding "I love SS" in der Schule geschmiert wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juni 2016
    Am 26. Juni, die deutsche Fußballmannschaft spielte gegen die Slowakei (3:0), zeigte ein Mann auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor den Hitler-Gruss. Wegen "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" nahm die Polizei seine Personalien auf.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/17-anzeigen-nach-deutschlandspiel-sexuelle-uebergriffe-auf-der-fanmeile-angezeigt/13796870.html
  • 26. Juni 2016
    Im Umfeld der Suermondstraße wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Juni 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 25. Juni 2016
    Am Vormittag gegen 11:00 Uhr führte die NPD eine Kundgebung im Ortsteil Französisch Buchholz auf dem Hugenottenplatz durch. Es nahmen knapp 20 Neonazis teil, die zwei Transparente mit den Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" und "Einmal Deutschland und zurück" sowie Fahnen der NPD und JN trugen. Anlass ihrer rassistischen und asylfeindlichen Kundgebung war die Bebauung der Elisabeth-Aue, auf der eine Unterkunft für Geflüchtete entsteht.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 25. Juni 2016
    In der Gegend um den Malchower Weg und die Hansastraße wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Juni 2016
    Zum zweiten Mal brachten unbekannte Täterinnen oder Täter ein Pappplakat an den Bauzaun der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft "Tempohome" in Altglienicke an, dessen Aufschrift unter anderem Sigrunen enthielt.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18833
  • 24. Juni 2016
    Am 24. Juni wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten Juden in der Levetzowstraße (Moabit) mit einem schwarzen Filzstift mehrfach beschmiert.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.491251.php
  • 24. Juni 2016
    Die beiden "Tagesspiegel"-Journalisten Sebastian L. und Johannes C. B. hatten eine vermeintlich großartige Idee: Sie marschierten am 24. Juni beim Länderspiel Deutschland - Nordirland (1:0) mit einer Israel-Fahne über die Fanmeile, obwohl Israel an der Europameisterschaft bekanntlich gar nicht teilnimmt. Angeblich ging es um ein Experiment, wie deutsche Fußballfans auf den Anblick der blau-weißen Fahne mit dem Davidstern reagieren würden. Das Ergebnis: Einer rief „was soll die Scheißfahne hier?“, ein anderer „mach den Schmutz da weg.“ Ein weiterer Fußballfan bezeichnete den Fahnenträger als „du Jude“. Ein anderer Sportfreund befand, Israel sei „so ein schönes Land“. Zum Schluss wurde es brenzlig, wie die Reporter in ihrem Resümee schreiben: "Als das Fußballspiel endet, ist Zeit für ein Fazit. Es gab weniger Beleidigungen als befürchtet, deutlich mehr als erhofft. Es gab Menschen, die sagten: „Schön, dass Ihr da seid“, und solche, die es schade fanden, dass Israel es nicht in die EM-Endrunde geschafft hat. Man könnte jetzt noch etwas bleiben. Wäre da nicht die Gruppe junger Männer, die herüber starren. Rund 15 sind es, sie sprechen arabisch untereinander. Dann kommen sie und bauen sich im Halbkreis auf. Ein durchtrainierter Mann mit stechend blauen Augen scheint der Anführer zu sein. Er spricht sehr aggressiv. „Was wollt ihr hier, ihr Hurensöhne?“, fragt er. Man solle bloß schnell verschwinden. Ein anderer beginnt zu rempeln , setzt einen harten Stoß in den Rücken. Dann spucken sie. Von allen Seiten. Auf die Flagge, auf die Kleidung, mehrfach ins Gesicht. Keiner der Umstehenden schreitet ein. Folgen gleich die ersten Schläge? Wir wollen es nicht so weit kommen lassen und flüchten. Sie spucken uns hinterher und drohen. Wir laufen Richtung Holocaust-Mahnmal, dort steht die Polizei." Das Experiment eines investigativen Journalismus auf "Tagesspiegel"-Niveau war somit erfolgreich.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-der-israel-fahne-auf-die-fanmeile-bespuckt-bedroht-und-beschimpft/13796492.html
  • 24. Juni 2016
    Gegen Mittag gingen Neonazis der NPD und JN im Ortsteil Französisch Buchholz vor den Bauzaun, der das Gelände für eine neue Unterkunft für Geflüchtete absperrt. An den Bauzaun hingen sie Zettel mit den Slogan "Hier wäre Platz für ein ... Jugendzentrum - Humane Flüchtlingshilfe statt ungebremste Massenzuwanderung" (NPD/ JN). Des weiteren posierten zwei Nazis mit einem Transparent mit dem Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" (NPD) für ein Foto, dass auf Facebook veröffentlicht wurde.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juni 2016
    Am Blumberger Damm werden neonazistische Parolen an eine Tramhaltestelle geschmiert. Dort steht unter anderem „Antifa Hurensöhne“.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. Juni 2016
    An der Landsberger Allee werden auf Höhe des Betriebshofes Marzahn neonazistische Parolen wie „Deutsche Zone“ und Ähnliches entdeckt, die an eine Tramhaltestelle geschmiert wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Nazi Blog werden Einsatzprotokolle der Polizei mit Personalien einiger Bewohner*innen aus der Rigaer Straße veröffentlicht. Die Protokolle beziehen sich auf eine Auseinandersetzung in der Rigaer Straße am 14. Januar 2016. Damals hatten drei Nazis Fotos von dem Haus Rigaer Straße 94 und den Menschen die ein- und ausgingen gemacht woraufhin es zu eine Auseinandersetzung kam.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 23. Juni 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße und Altenhofer Straße wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2016
    Im Juni tauchten in drei Berliner Stadtbezirken an mehreren Stellen Aufkleber mit einem verqueren Inhalt auf. Betroffen war u. a. Mitte: Mulackstraße (1. Juni), Weinsbergweg (17. Juni) und Torstraße / Schönhauser Allee (23. Juni). Zur Unterzeichnung der Aufkleber bedienten sich der oder die Autoren bei "Anonymous". Der antisemitische Botschaft blieb z. T. im Rätselhaften verborgen: "Kein jüdischer Terror - "Zum Schutz der Juden" aus GB, keine Angriffe auf Berliner Bürger (Wohnung / Straße / öffentliche Bibliothek). Keine heimlichen Blendangriffe / TMS, .... keine heimlichen Gasangriffe, nirgends keine (sic!) heimlichen Mikrowellenangriffe...."
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1659594764362205
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Werbeplakat am Hermannplatz wurde ein Zettel entdeckt, der einen kryptischen, mit antisemitischen Versatzstücken versehenen Inhalt trug und das Symbol der Gruppe „Anonymous“ aufwies.

    Weitere Zettel dieser Art wurden im Juni in Berlin-Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg dokumentiert..
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Juni 2016
    Die NPD sammelt im Rahmen eines Info-Tisches am S-Bhf. Schöneweide Unterschriften für ihre Zulassung zu den Wahlen im September. Anwesend waren unter anderem Sebastian Schmidtke, Andreas Käfer und Frank Franz.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2016
    Am Abend wurde im Ortsteil Weißensee ein Mann rassitisch beleidigt. Gegen 19:00 Uhr kam es in einem Flur eines Mehrfamilienhauses in der Hansastraße zu einem Streit zwischen drei Männern. In dem Verlauf beleidigten zwei Männer (30 und 42 Jahre) einen anderen Mann rassistisch. Dieser schlug verbal mit beleidigenden Worten zurück. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.06.2016
  • 22. Juni 2016
    Am 22. Juni 2016 wurden auf dem Campus der Technischen Universität in der Hertzallee, Höhe AStA-Gebäude, rassistische Aufkleber der Identitären bewegung verklebt auf ein Plakat der studentischen Linken Liste zu den Studierendenparlamentswahlen. Die Identitäre bewegung ist eine extrem rechte, rassistische Jugendorganisation.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 21. Juni 2016
    In der Rigaerstraße werden in den frühen Morgenstunden Plakate der sogenannten „Reichsführung“ entdeckt. Auf ihnen wird erklärt die die Bewohner*innen der Rigaer 94 , ihre Unterstützer*innen und Aktivist*innen wären durch „die obersten Gremien und die Reichsführung“ zum Tode verurteilt worden.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 21. Juni 2016
    In der Gegend um den Tierpark wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juni 2016
    Ein Mann, ca. 50 Jahre alt, gestikulierend wild vor der Baustelle der entstehenden "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" in der Rudolf-Leonhard-Straße. Er spricht mit zwei Passant*innen. Dabei fällt der Satz "Raus mit dem Pack", während er auf die Baustelle zeigt. Die Passant*innen stimmen ihm wohlwollend zu. Drei weitere Personen, die das Geschehen zufällig beobachtet haben, sprechen den älteren Mann daraufhin an, um ihm mitzuteilen, dass sie mit seinen rassistischen Aussagen und seinem Verhalten nicht einverstanden sind. Daraufhin wird der Mann aggressiv und beleidigt diejenigen, die ihm widersprochen haben. Außerdem droht er mit körperlicher Gewalt. Weil die Bedrohten sich schnell vom Ort entfernen können, kommt der Mann nicht mehr dazu, seine Drohung in die Tat umsetzen.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 21. Juni 2016
    Ein 21-Jähriger Mann, der eine Kippa trug, wurde von drei Männern antisemitisch beleidigt und angegriffen. Der junge Mann wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Tagespresse
  • 21. Juni 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert sowie mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Im Laufe des Tages entdeckten Anwohner*innen im Ortsteil Berlin-Buch einen Flyer der NPD Pankow in ihren Briefkästen. In den Flyer wird rassistisch gegen Geflüchtete gehetzt.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 20. Juni 2016
    Gegen 21:30 Uhr wurden zwei Männer (34 und 54 Jahre) von einem anderen Mann (41 Jahre) im Ortsteil Prenzlauer Berg homophobe beleidigt. Die beiden Betroffenen standen vor einer Bar an der Kreuzung Wichertstraße Ecke Greifenhagener Straße als der Täter sie mehrfach im Vorbeigehen beleidigte. Die Betroffenen alarmierten daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen dieser versuchte der Täter zu fliehen, was ihn mißlang. Im Beisein der Polizei Beamten wiederholte er mehrfach die Beleidigungen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.06.2016
  • 20. Juni 2016