Chronik

  • 27. September 2016
    Am Abend des 27. September haben drei Männer einen 33-jährigen Transsexuellen im so genannten "Kleinen Tiergarten" (Moabit) beleidigt, geschlagen und beraubt. Ein 17-Jähriger schlug dem Transsexuellen mehrfach mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser zu Boden fiel, und klaute ihm dann die Handtasche. Zeugen kamen dem Opfer zu Hilfe, so dass die Täter flüchteten, dennoch gelang es den Passanten, einen der Täter festzunehmen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520906.php
  • 26. September 2016
    Im Ortsteil Blankenburg wurde gestern gegen 17:00 Uhr ein Mann von einem Unbekannten zu erst beleidigt und anschließend angegriffen. Der Betroffene stand vor einer Geflüchtetenunterkunft in der Bahnhofstraße und wurde vom Täter zunächst fremdenfeindlichen, rassistisch beleidigt. Anschließend versuchte der Täter mit einem Schlagstock diesen zu schlagen. Der Betroffene, der ehrenamtlich in der Unterkunft tätig ist, hielt schützend sein Fahrrad vor den Körper, so dass ihn der Schlag nicht traf und unverletzt blieb. Der Täter flüchtete. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.09.2016
  • 26. September 2016
    Am 26. September veranstaltete BärGiDa ihren 91. "Abendspaziergang". Versammlungsort war - wie üblich - der Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 25. September 2016
    In Oberschöneweide (Firlstraße-Griechische Allee-Edisonstraße) wurde eine große Anzahl von Anti-Antifa Propaganda entdeckt und entfernt. Unter anderem waren es Aufkleber in verschiedenen Formaten und Plakate. Inhaltlich richten sie sich gegen Antifaschist_innen und rufen zur Gewalt auf. Zwei junge Männer um die 20 Jahre alt wurden beobachtet wie sie zumindest die Plakate angebracht haben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2016
    In der Pflügerstraße wurden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Wehr Dich - Es ist Dein Land!“ und andere Motive entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. September 2016
    Im Wartehäuschen der Bushaltestelle Halbauer Weg (Bus 181, Kamenzer Damm 66) wurden am 19. und 21. September zwei Hakenkreuz-Schmierereien und ein islamfeindlicher Schriftzug entdeckt und am 23. September entfernt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 24. September 2016
    Am 24. September gegen 2.00 Uhr in der Nacht ging ein schwules Pärchen die Heinrich-Heine-Straße (Ortsteil Mitte) entlang. An der Kreuzung mit der Annenstraße begegneten sie einer dreiköpfigen Männergruppe. Um einem Konflikt präventiv auszuweichen, wechselte das Pärchen auf die andere Straßenseite. Daraufhin löste sich ein Mann aus der dreiköpfigen Gruppe, folgte den beiden Homosexuellen und schlug beiden ins Gesicht. Als eine weitere Passantin den beiden Männern zur Hilfe kam, flüchtete der Täter unerkannt. Die beiden Geschlagenen konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus verlassen. "Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert" heißt es in einer Polizeimeldung.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520253.php
  • 23. September 2016
    Ein Mitarbeiter der Deutschen Post äußerte sich gegenüber einem Anwohner in Oberschöneweide antiziganistisch. Er beleidigte Sinti und Roma und unterstellte ihnen Kriminalität und Sozialbetrug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2016
    Ein fahrgast bemerkte in Grünau in der S8 Richtung Grünau zwei gemalte Hakenkreuze. Diese wurden durch den Fahrgast unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. September 2016
    An der Bushaltestelle am Franz-Mehring-Platz wurde der rassistische Spruch „Kanacken raus“ sowie ein Hakenkreuz auf einen der Sitze geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 21. September 2016
    In der Kiefholzstraße in der nähe des Treptow-Kollegs wurde ein Sticker der NPD entdckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2016
    An der Katzengrabenbrücke hat jemand die Parole "Deutschland bleibt Deutsch" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2016
    Neben dem HDJK wurde ein Aufkleber der rassistischen und verschwörungstheoretischen Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. September 2016
    An einem Laternenpfahl an der Revaler Straße Ecke Simon-Dach-Straße klebte ein Aufkleber des rechtspopulistischen Blogs pi-news.net mit der Aufschrift „Informationen zu Asylmissbrauch“. Inhaltlich wird in den Artikeln die auf pi-news.net erscheinen immer wieder gegen Geflüchtete gehetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. September 2016
    Am 19. September versammelten sich fast sechzig BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof und marschierten zur Friedrichstraße. Der Aufzug wurde von einem Polizeiaufgebot in mindestens dergleichen Größe eskortiert.
    Quelle: Register Mitte
  • 19. September 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 20:00 Uhr ein rassistischer Schriftzug in schwarzer Farbe an einem Bauzaun einer im Bau befindlichen Geflüchtetenunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße von einem Sicherheitsdienst entdeckt. Die Schriftzüge trugen die Slogan "Go to home" und "dit is Deutschland". Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 20.09.2016
  • 18. September 2016
    Eine Frau aus Grünau, die häufig antimuslimisch rassistisch/Islamfeindlich angepöbelt wird, fand einen Sticker an Ihrem Briefkasten (als einziger) wo eine durchgestrichene Frau mit Kopftuch abgebildet ist.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. September 2016
    Gegen 15 Uhr geht ein ca. 30-jähriger Mann durch die Treptower Straße, der ein T-Shirt der Band "Kategorie C" trägt. Die Band hat Kontakte in die extrem rechte Szene, hat verschiedene Songs mit rassistischem Inhalt veröffentlicht und ist unter Neonazis beliebt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde der Schriftzug "Merkel muss weg" in der Berliner Straße entdeckt und entfernt. Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkel raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt und es trafen sich Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen.
    Quelle: EAG
  • 16. September 2016
    Die NPD ist in der Zeit von 13-17 Uhr mit einem Lautsprecherwagen durch Grünau, Allende-Viertel und der Köpenicker Dammvorstadt gefahren und hat Redebeiträge verlesen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2016
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mit der Parole "ISLAM STOPPEN -> AFD WÄHLEN" beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. September 2016
    Vor dem Rathaus Marzahn-Hellersdorf findet auf dem Alice-Salomon-Platz eine NPD-Wahlkampfkundgebung mit nicht mehr als 25 Personen statt. Unter anderem hielten der NPD-Kreisvorsitzende sowie der NPD-Landesvorsitzende Reden. Es wurde u.a. die Reichsflagge gezeigt. Eine wesentlich höhere Anzahl von Gegendemonstrant*innen protestierte gegen die Veranstaltung.
    Quelle: Polis*
  • 15. September 2016
    Am 15. September 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland statt mit Beatrix von Storch, Otto Dreksler (beide AfD Berlin) und Leif-Erik Holm (AfD Mecklenburg-Vorpommern) statt. Sie begann um 18:30 Uhr. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch extrem rechte.
    Quelle: Register CW
  • 15. September 2016
    Gegen 12 Uhr verteilte ein Kandidat der Linken zwischen Zwickauer Damm und Wutzkyallee Flyer für die anstehenden Wahlen. Daraufhin beschimpften ihn zwei Männer antimuslimisch und rassistisch. Eine ältere Dame, die der Szene als Beobachterin beigewohnt hatte, ging im Anschluss auf den Kandidaten zu und spuckte ihm ins Gesicht.
    Quelle: Die Linke Neukölln
  • 14. September 2016
    Auf dem Alice-Salomon-Platz vor dem Rathaus Hellersdorf werden rechtsextreme Aufkleber mit der Aufschrift "Linksfaschisten haben Namen und Adressen" und Grafitti mit einer Schablone erstellt und den Worten "Goodnight, left side" entdeckt.
    Quelle: Polis*/ Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf
  • 14. September 2016
    Im gesamten Bezirk haben sich Erstwähler_innen darüber beschwert, dass sie personalisierte Werbung der NPD in ihrem Briefkasten hatten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    Gegen 15:30 Uhr fährt die NPD mit einem Lautsprecherwagen und einem weiteren Fahrzeug durch Niederschöneweide und hält währenddessen Redebeiträge. Anschließend sind sie weiter Richtung Alt-Treptow gefahren. Vorher waren sie in Altglienicke in der Venusstraße sowie in Adlershof im Glienicker Weg mit einem Wahlkampfstand vertreten. Anwohner_innen haben sich beschwert, dass das Tempohome am Quittenweg zwei Mal für je fünf Minuten lautstark beschallt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Bitte flüchten sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome", "Millionen Fremde kosten uns Millarden" (NPD), "Kindergärten statt Asylantenheime" (NPD), "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD), "Nationaler Freiheitskampf" (NW Berlin und JN Berlin), uvm.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. September 2016
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurde an dem Bauzaun einer neu errichteten Geflüchtetenunterkunft eine rechte Schmiererei auf einem Transparent der Bauzaunfirma hinterlassen. Diese trug den Slogan "Für Deutschland! - Flüchtlinge raus! - Fuck all refugees".
    Quelle: loses Willkommensnetzwerk "Pankow Hilft!"
  • 13. September 2016
    Ein Stand auf dem Marktplatz der Köpenicker Altstadt verkaufte neben neuen Batterien unter anderem auch verschiedene Reichskriegsfahnen. Die alten Reichsfarben standen in der Weimarer Republik für die nationalistische, antidemokratische Reaktion und deren Umsturzversuche.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    In der Bouchestraße kam es erneut zu antisemitischen Schmierereien. An einer Bauplanke wurde ein Davidstern mit dem Schriftzug "Lüge" geschmiert, am Zaun des BKAs ein Davidstern mit dem Schriftzug "Liars".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2016
    Das fiktive "AH-Magazin" von "Thor Hammer" (mit Sitz in UK) verschickte am 13. September erneut seine längst bekannte Hass-Email an 59 verschiedene Nicht-Regierungorganisationen, u. a. auch an mehrere Gruppen von "amnesty international", daruter die Berliner Antirassismusgruppe.
    Quelle: amnesty international Berlin
  • 13. September 2016
    Auf einer Diskussionsveranstaltung zur anstehenden Berliner Abgeordnetenhauswahl im Neuköllner Heimathafen wurde u. a. Karsten Woldeit (AfD Lichtenberg) eingeladen, weitere hochrangige Parteifunktionär*innen mit Verbindungen in das extrem rechte Milieu saßen im Publikum. Aus diesem Grund erfolgte sowohl vor als auch während der Veranstaltung lautstarker Protest.

    Auf die Zwischenrufe eines Protestierenden stand ein im Publikum sitzendes AfD-Mitglied auf, drehte sich zum Rufenden um und bedrohte ihn wütend gestikulierend mit den Worten "Du linker Nazi, halt die Fresse, sonst..".

    AfD-Mitglieder und AfD-Sympathisant*innen versuchten außerdem wiederholt, die anwesenden Protestierenden abzufotografieren.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 12. September 2016
    Am S-Bhf. Adlershof wurden an einem Mülleimer drei Aufkleber zusammenhängend entdeckt. Zwei davon sind von der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (u.a. mit der Aufschrift "I love Borders"), einer der Partei Alternative für Deutschland.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    Am 12. September veranstaltete BärGiDa ihren 89. "Abendspaziergang". Die Veranstaltung drehte sich um die bevorstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus.
    Quelle: Register Mitte
  • 12. September 2016
    Am 12. September zeichnete der lokale Fernsehsender "RBB" im Rahmen seiner Sendereihe "Freitag Salon" eine Diskussion im Maxim-Gorki-Theater (Am Festungsgraben 2) auf. Es handelte sich um ein Gespräch zwischen dem Herausgeber der Wochenzeitung "Freitag" und TV-Moderator Jakob Augstein mit der Theologin und früheren Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann. Die Themen des Dialogs waren unter anderem "Flüchtlinge" und "Burka-Verbot". Plötzlich unterbrachen  mehrere junge Männer durch laute Zwischenrufe die Live-Aufzeichnung. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Anhänger der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung". Der RBB teilte dazu auf seiner Webseite mit: "Zu der Störaktion hat sich die sogenannte Identitäre Bewegung bekannt. Sie kündigte bei Facebook eine Veröffentlichung des Radioeins-Mitschnitts an und behauptete fälschlich, Radioeins sei „Medienpartner“ der Aktion. Gegen eine mögliche unrechtmäßige Verwendung des gesendeten Materials behält sich der rbb rechtliche Schritte vor. (...) Das Niederbrüllen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ist für Radioeins und den Rundfunk Berlin-Brandenburg nicht hinnehmbar. Radioeins möchte den rechten Störern keine Plattform geben und hat deshalb die Passage aus der Sendung entfernt. Darauf weist Radioeins auf seiner Homepage deutlich hin." Die Berliner "Morgenpost" berichtete dazu: "Es sei erschreckend gewesen, plötzlich so einer organisierten Einheit gegenüberzustehen, sagte Augstein am Dienstag im RBB-Hörfunksender Radio Eins. Das seien alles so nett aussehende, adrette junge Leute gewesen."
    Quelle: http://presseservice.rbb-online.de/presseinformationen/radio/radio_eins/2016/20160913_identitaere_bewegung_stoert_radioeins_veranst.phtml / http://www.morgenpost.de/politik/article208234571/Rechtsextremisten-stoeren-RBB-Sendung-mit-Margot-Kaessmann.ht
  • 12. September 2016
    Ein Mann, der in einem gewerblich genutzten Gebäude sein Fahrrad in sein Büro trägt, wird von einem Pärchen im Hausflur aufgefordert, dies zu unterlassen. Beim Versuch der Klärung, beschimpft die Frau den Mann, der sein Fahrrad trägt, als „Ausländerpack“.
    Quelle: ReachOut
  • 12. September 2016
    In Oberschöneweide hat eine Frau einen personalisierten Drohbrief erhalten wo sie aufgrund von rassistischem Gedankengut massiv beleidigt und bedroht wird. Unterschrieben ist der Brief von der (vermutlich fiktiven) Gruppe: "Niederschöneweider Ostfront Nationaler Erneuerung"
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    In Baumschulenweg wurden Flyer der AfD an Haushalte verteilt. Die Flyer sind Treptow-Köpenick spezifisch vertreten jedoch die Standardforderungen der gesamten Partei und damit auch die völkischen und antifeministischen Positionen. Spezifisch für den Bezirk ist die Thematisierung des Festivals "Lollapalooza" sowie die Forderung nach einem "Neustart für das Zentrum für Demokratie".

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. September 2016
    Während auf dem Gelände der NUK Glambecker Ring Bewohner*innen das Opferfest feiern, umrunden sieben, mit "White Power"-T-Shirts bekleidete Personen provozierend das Gelände der Unterkunft.

    Als die Security-Kräfte dies bemerken, versuchen die Rechtsextremen die Sicherheitskräfte erfolglos z.B. durch Beschimpfungen zu provozieren. Die Polizei wird informiert. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernen sich die sieben Männer. Später trifft die Polizei diese Gruppe einige Straßen entfernt an und stellt die Personalien fest.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 11. September 2016
    Am Harry-Breslau-Park werden Aufkleber der rechtspopulistischen Kampagne "Wir für Deutschland" entdeckt und entfernt. In der Hackerstraße werden zudem Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland von Wahlplakaten von "Die Partei" entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. September 2016
    Am 11. September wurde in der Turmstraße gegenüber dem LAGeSo ein Aufkleber "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. September 2016
    Ein Unbekannter hat Sonntagabend einen Mann mit einer Pistole in Treptow bedroht und "Sieg Heil" gerufen. Kurz nach 20 Uhr ist die unbekannte Person an einer Bushaltestelle in der Stubenrauchstraße Ecke Sterndamm auf den 24-Jährigen zugegangen sein. Nach Aussagen des 24-Jährigen soll der Mann ihn dann aus rassistische Motiven mit einer Pistole bedroht und die Herausgabe seines Personalausweises gefordert haben. Dieser weigerte sich jedoch, woraufhin der Pöbler aufgab und in Richtung Sterndamm lief. Hierbei soll er den rechten Arm zum sogenannten "Hitlergruß" gehoben und "Sieg Heil" gerufen haben.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 11. September 2016
    Auf einem Wahlplakat der SPD, auf dem der Spitzenkandidat der SPD für die BVV Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, zu sehen ist, wird ein mit schwarzer Farbe aufgesprühter Davidstern bemerkt.
    Quelle: Integrationsbeauftragter M-H/Polis*
  • 11. September 2016
    Mit etwa 6 Personen führt die NPD eine Kundgebung in Sichtweite des Marzahner Erntefestes durch. Es werden zwei Fahnen gezeigt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 11. September 2016
    Eine Frau geht auf dem Tempelhofer Feld spazieren, als ein vorübergehender Mann auf ihr Kopftuch blickt und "Fahr zur Hölle!" hinüber ruft. Die Beschimpfte reagiert schnellt und ruft dem sich rasch entfernenden Mann "Selber!" hinterher.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. September 2016
    Im Ortsteil Pankow führte die AfD eine Infostand auf dem Fest an der Panke durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden am Nachmittag zwei Frauen (zw. 30 und 40 Jahre) gesehen, die ein Trägershirt der rechten Modemarke "Thor Steinar" trugen. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2016
    An dem Wochenende 10./11.09. wurde das Eingangsschild zum Familiengarten / Aile Bahçesi in der Oranienstr. beschmiert. Mit einem schwarzen Stift wurden die Worte „Türken raus“ auf das Schild geschmiert.
    Quelle: Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.
  • 9. September 2016
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wird ein Wahlkämpfer von B'90/ Die Grünen von 3 sich als NPD-Wähler bekennenden Männern belästigt und geschubst. Außerdem werden ihm Wahlmaterialien aus der Hand gerissen. Die Männer beschimpfen ihn und fordern ihn auf "zu verschwinden". Nach geschätzten 5 Minuten lassen sie von dem Mann ab. Weitere Personen auf dem S-Bahnhof haben den Vorfall zwar beobachtet, sind jedoch vorbeigegangen.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 9. September 2016
    Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" führte am Nachmittag des 9. September einen Wahlkampfstand am S-Bhf. Köpenick durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2016
    In der Seelenbinderstraße zwischen dem alternative Jugendzentrum "Cafe Köpenick" und der NPD-Bundeszentrale wurde ein Anti-Antifa Aufkleber entdeckt und entfernt. In direkter Umgebung wurden außerdem mehrere Aufkleber entdeckt mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 9. September 2016
    Am S-Bhf. Köpenick fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 8. September 2016
    Am 8. September 2016 wurden auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg zwei Aufkleber "Chemtrails, nein danke" entdeckt. Sie waren etwa ein halbes Jahr alt. Chemtrails sind eine Verschwörungsideologie, die fälschlicherweise die gezielte Vergiftung Deutschlands durch Flugzeugabgase behauptet. Die Verschwörungsidoelogie bedient sich dabei antisemitischer Argumentationsmuster und wird im extrem rechten Milieu gepusht.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 8. September 2016
    Am 08. August 2016 wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in der Sonnenallee in Baumschulenweg in Briefkästen verteilt, in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., ehemaliger Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2016
    Mitarbeiter*innen des Unionhilfswerk bekommen eine E-Mail mit rassistischen Inhalt zugeschickt. Der Absender (Thors Hammer) äußert sich darin abfällig über Geflüchtete und über die Unterstützung die das Union Hilfswerk geflüchteten Menschen anbietet und fordert sie auf, diese Unterstützung zu beenden. Geflüchtete Menschen werden pauschal als Asylbetrüger und Schmarotzer bezeichnet. Die E-Mail ist identisch mit Mails die bereits am 16. März und 14. April an diverse Organisationen, unter anderem in Friedrichshain-Kreuzberg verschickt wurden.
    Quelle: Unionhilfswerk
  • 7. September 2016
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Gustav-Adolf-Straße ein Großplakat der CDU mit dem Slogan "cdu = uno = usa = antideutsch" besprüht.
    Quelle: EAG
  • 7. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde an dem Büro der Kreisgeschäftsstelle der SPD in der Berliner Straße zwei Tage nacheinander einzelne rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen den Slogan "Damals wie heute - nationaler Freiheitskampf" (Kollektiv56 - Erfurt).
    Quelle: Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow
  • 7. September 2016
    Am 7. September 2016 klebten in der Neuen Kantstraße antisemitische Zettel. Der vorwiegend kryptische Inhalt nimmt wie viele verschwörungsideologische Anschuldigungen gleich zu Anfang Bezug auf Jüd*innen: „Kein jüdischer Terror >Zum Schutz der Juden< auf Berliner Bürger (Wohnung, Straße, öffentliche Bibliotheken)“. Das Symbol der verschwörungsideologischen Gruppe „Anonymous“ auf der Vorderseite abgebildet. Auf der Rückseite wird vor „heimlichen Gasangriffen“ durch technische Geräte, die in den USA patentiert wurden, gewarnt. Diese würden durch den israelischen Geheimdienst Mossad durchgeführt, der mit dem us-amerikanischen Geheimdienst CIA gleichgesetzt wird. Jüd*innen werden hier falsch angeschuldigt und ihnen eine geheime Macht zugeschrieben mit Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen sowie die Kontrolle der Wirtschaft, gesellschaftlicher Institutionen und Individuen zugeschrieben. Die Behauptungen knüpfen an die Ostküstenverschwörung an. Dies knüpft an eine Serie antisemitischer Propaganda an, die seit 2015 in Berlin verbreitet wird. Sie traten bspw. am  14. Januar, am 28. Januar und am 31. Januar auf.
    Quelle: Register CW
  • 7. September 2016
    Am 7. September 2016 klebte ein Aufkleber der Identitären Bewegung am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg. Darauf stand: "Prinz Eugen, Leonidas, Karl Martell: do it again". Die Parole nimmt Bezug auf den spartanischen König Leonidas I., der Persien besiegte. Der fränkische Hausmeier Karl Martell besiegte das umayyadische Al-Andalus. Der habsburgische Feldherr Eugen Savoyen-Carignan besiegte das Osmanische Reich. Ihnen ist gemein gegen muslimische Armeen gesiegt zu haben, wobei das Persien der Antike vor der Stiftung des Islam bestand und muslimifiziert wird. Europa wird hierbei als dauerhaft durch Muslime bedroht angesehen, die man in der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit habe zurückgeschlagen müssen. Die Identitäre Bewegung verbreitet die Behauptung, Europa stünde einer Islamisierung bevor. In diesem Sinne ist "Do it again" als Aufruf zu einer kriegerischen Auseinandersetzung gegen Muslim*innen zu verstehen. Dabei wird die Parole "Do it again" aus der Antifaschistischen Aktion kopiert und in neurechtes Repertoire übernommen. Die Identitäre Bewegung ist eine extrem rechte und rassistische Jugendorganisation.
    Quelle: Register CW
  • 7. September 2016
    Am Abend des 7. September führte die Partei "Alternative für Deutschland" einen Wahlkampfstand am S-Bhf. Schönweide durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz auf einen Fahrplan geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2016
    Auf einem kleinen Nebenweg am Tempelhofer Feld, der die Herrfurthstraße mit dem Columbiadamm verbindet, wurde ein gegen die AfD gerichtetes Graffito übermalt, sodass zu lesen war "Fick die NPD. Pro AfD". Das Graffito wurde mittlerweile wieder übermalt.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 7. September 2016
    Am 7. September wurden in der Pankstraße (Gesundbrunnen) antimuslimische Flyer an Windschutzscheiben plaziert. Die Flyer zeigten eine verschleierte Frau und den Aufdruck "Rechtstaat, nicht Scharia. Für ein Verbot des Scharia-Rechts in Deutschland".
    Quelle: HändeWegVomWedding auf Twitter: https://twitter.com/unverwertbar/status/773500971251032064
  • 6. September 2016
    In einem Wohnhaus am Kummerower Ring bedroht ein Paar am Nachmittag ihre Nachbarn. Der 37-Jährige Mann verübt weiter einen Brandanschlag mit einem selbstgebauten Brandsatz auf die Wohnung seiner Nachbarin. Nachdem diese den Brand selbstständig löschen kann wird die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei zeigt der 37-Jährige Angreifer den Hitlergruß vom Balkon bevor er und seine 45-Jährige Partnerin festgenommen werden.
    Quelle: BZ Online / Register ASH
  • 6. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Breite Straße ein paar Plakate von der Partei DIE LINKE mit Überkleber beklebt. Auf diesen stand der Slogan "Wir holen den Terror nach Deutschland".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. September 2016
    Am 6. September 2016 gegen 14 Uhr fand ein antiziganistischer Angriff in der Kantstraße, Höhe Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg statt. Eine Frau, Mitte 50, schrie eine Geld sammelnde Frau an "geh hier weg, haub ab, los weg, weg" und spuckte sie an. Dann scharrte sie die Frau mit ihren Füßen weg, in etwa wie dies ansonsten mit Straßendreck geschieht. Eine einzige Passantin griff ein und verjagte die Angreiferin, ansonsten wurde der Vorfall ignoriert.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 6. September 2016
    Am VW-Pavillon am Rathaus Steglitz führt die NPD gegen 14 Uhr einen Infotisch durch. Mit dabei ist auch der Berliner Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der NPD.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. September 2016
    Am Mandrellaplatz wurde ein Aufkleber entfernt, der im NS-Stil einen "Nationalen Freiheitskampf" aufruft und dabei sowohl eine Neonazi-Demonstration abbildet als auch einen Wehrmachtsoldaten. Dabei wird versucht den Nationalsozialismus als Freiheitskampf zu relativieren. Auf dem Aufkleber sind verschiedene Homepages genannt, unter anderem auch die sogenannten "Autonomen Nationalisten" Berlin.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. September 2016
    Am 5. September um 18.30 Uhr trafen sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 88. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 5. September 2016
    In der S-Bahn (S2) wurde ein Mann (ca. 30 Jahre) mit einem Thor-Steinar T-Shirt gesehen. Der Mann stieg am Bahnhof Pankow aus. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. September 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn einen Infostand. Sechs Neonazis verteilten Flugblätter der Partei für die kommenden Wahlen im September 2016 für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. September 2016
    In der Steglitzer Schildhornstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. September 2016
    Am Abend des 05.09.2016 zeigte ein Unbekannter in Müggelheim den so genannten Hitlergruß und beleidigte einen Jugendlichen. Den Angaben des 17-Jährigen zufolge ist er kurz vor 20 Uhr in einem Bus der Linie X 69 am Müggelheimer Damm unterwegs gewesen, als er von einem den Hitlergruß zeigenden Unbekannten beleidigt worden ist.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 5. September 2016
    Wie zuvor schon andere Initiativen erhielt nun auch die Bürgerinitiative "Welcome Refugees!" eine rassistische Hassmail an ihre Email-Adresse. Darin werden sie wegen ihrer Unterstützung für Geflüchtete beschimpft. Der Absender (Thor Hammer von AH-Magazine) befürchtete, dass die Geflüchteten “eine perfide Waffe jeder Feinde und Verräter ist, die das deutsche Volk und die abendländische Kultur zerstören” seien. Der Absender fordert die Initiative auf “jegliche Hilfeleistung zur illegalen Einwanderung zu verweigern” mit dem Hinweis, dass dies strafbar sei.
    Quelle: Bürgerinitiative "Welcome Refugees!"
  • 5. September 2016
    Am alternativen Jugendzentrum Haus der Jugend Köpenick wurden 3 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. September 2016
    In direkter Nähe des Mellowparks wurde ein Aufkleber der extrem rechten Website fsn-tv entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand HKNKRZ, was das Wort Hakenkreuz ohne Vokale darstellt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 4. September 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden entlang und in der Nähe der Prenzlauer Promenade, zwischen Rothenbachstraße und Treskowstraße, Wahlplakate verschiedener Parteien mit dem Slogan "AfD" besprüht. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. September 2016
    Am Abend kam es nach einem Fußballspiel zwischen dem BFC Dynamo und dem Hamburger SC zu einem gezielten rassistischen Angriff von ca. 200 BFC Anghängern auf eine Gruppe Schwarzer Menschen, die im Mauerpark saßen. Die Angreifer warfen mit Flaschen und setzten Pfefferspray ein. In der angegriffenen Gruppen befanden sich auch Kindern, sechs Personen mussten anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei griff nicht ein und nahm keine Personen fest.
    Quelle: EAG
  • 4. September 2016
    In der Elsenstraße wurde "no homo!" an eine Hauswand geschrieben.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 3. September 2016
    Im Ortsteil Weißensee führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. September 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand an der Schlosspassage durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. September 2016
    Auf dem Alice-Salomon-Platz werden in der Nacht zum 3. September rechtsextreme Grafitti an unterschiedlichen Stellen auf dem Platz gesprüht sowie Aufkleber neonazistischer Gruppen angebracht. Auf dem Platz findet am 3. September das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“, ein jährliches zivilgesellschaftliches Bezirksfest gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit, statt. Sehr wahrscheinlich gilt diese Aktion in der unmittelbar vorherigen Nacht dem Demokratiefest.
    Quelle: Polis*/ RBB / Register ASH
  • 3. September 2016
    Während des Aufbaus des zum achten Male stattfindenden Demokratiefestes "Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalr Marzahn-Hellersdorf", zu dem das bezirkliche und überparteiliche "Bündnis für Demokratie und Toleranz" eingeladen hat, zeigen ortsbekannte Rechtextreme in kleinen Gruppen demonstrative Präsenz auf dem Alice-Salomon-Platz und schüchtern Helfer*innen des Demokratiefestes ein. Fernerhin werden Aufkleber der sog. "autonomen Nationalisten" auf Bänken, Fahrradbügeln und Laternenmasten angebracht.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf/ Polis*
  • 3. September 2016
    Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah. Dies dockt an moderne antisemitische Figuren an. Lompscher wird in dieser Darstellung als jüdisch markiert und als Blut saugender Dämon dargestellt. Dies knüpft an Mythen der bolschewistischen Weltverschwörung an, die von Jüd*innen organisiert werde um das "einfache Volk" auszunehmen und zu zersetzen. Zugleich wird eine übernatürliche Macht zugeschrieben. Hinzu kommt eine Entmenschlichung.
    Quelle: Register CW
  • 3. September 2016
    Die NPD führte am Wochenende des 3. September in der Parteizentrale in der Seelenbinderstraße ihr Sommerfest durch. An dem Sommerfest nahmen mehrere NPD-Kader teil, u.a. auch der Bundesvorsitzende Frank Franz
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2016
    Am 03.09. wurden in Köpenick mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt: in der Halle des S-Bhf. Köpenick der rassistische Aufkleber "Refugees not Welcome" mit einem Zug mit der Aufschrift "Destination Africa". An einer Ampel Seelenbinderstr./Bahnhofstr. ein Anti-Antifa Aufkleber "Jeder hasst die Antifa" und an einer Ampel am Mandrellaplatz ein rassistischer Aufkleber "Grenzen dicht" von der extrem rechten Gruppierung "Identitären Bewegung".
    Quelle: Chili [TK]
  • 3. September 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide und in Rahnsdorf fanden Wahlkampfstände der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 3. September 2016
    Der AfD-Kreisverband Steglitz-Zehlendorf organisierte im Lokal Bon Verde (nähe S-Bahnhof. Wannsee) einen Stammtisch. Vor der Tür kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den AfD-Mitglieder und TeilnehmerInnen einer Protestaktion.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bürgermeldungen, antifa-berlin.info
  • 2. September 2016
    Am 2. September 2016 gegen 15:35 Uhr beleidigt der Fahrer eines weißen LKWs am Sophie-Charlotte-Platz, Ecke Kaiserdamm eine Transfrau als "Sau".
    Quelle: Register CW
  • 2. September 2016
    Am 02.09.16 wurde an der Haltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181 Richtung U Walther-Schreiber-Platz gegen 10.00 Uhr an einem Mülleimer der BSR ein Hakenkreuz entdeckt. Ein weiteres Hakenkreuz wurde an einen Altkleidercontainer geschmiert, der sich ebenfalls in Höhe der Bushaltestelle befindet.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 2. September 2016
    Am 02.09. wurde an einer Mauer in der Bouchestr. gegenüber der Grundschule eine antisemitische Schmierei entdeckt. Es wurde ein Davidstern gezeichnet in dessen Mitte "Liars" geschrieben stand.
    Quelle: Chili [TK]
  • 1. September 2016
    In Kaulsdorf wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in Briefkästen entdeckt. In der Zeitung werden rassistische und homophobe Inhalte verbreitet, die sich gegen Geflüchtete und Zuwanderung und die Rechte von Homosexuellen richten.

    „Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.“ ( Quelle: Register Charlottenburg)
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick / Register ASH
  • 1. September 2016
    Am U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz werden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland und der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. September 2016
    Im Seelgrabenpark werden auf Betonblöcken in blauer Farbe gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen gefunden.
    Quelle: Ordnungsamt/ Polis*
  • 1. September 2016
    Auch in Kreuzberger Haushalten wurde heute das „Extrablatt“ gesteckt. Das „Extrablatt“ ist eine kostenlose Zeitung die Wahlwerbung für die AfD und ihre rassistischen Parolen macht. Die Zeitung wurde vom AfD nahen Verein "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten" finanziert und verschickt. In den Beiträgen wird das pauschal Bild krimineller lernunwilliger und fauler Geflüchteter gezeichnet und so Angst und rassistische Vorurteile geschürt und verbreitet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 1. September 2016
    Eine Frau aus Grünau wird tagsüber von einem jungen Mann vor der Haustür angesprochen. Er redet etwas 10 Minuten auf die Frau ein und wirft ihr vor, teil einer faschistischen Ideologie zu sein, dass sie den "muslimischen Horden die Türen in unsere Gesellschaft öffnen" würde. Danach bedroht er sie und behauptet sie würde sich "bald nicht mehr auf die Straße trauen".

    Die Frau ist häufig antimuslimisch rassistischen/Islamfeindlichen Anfeindungen ausgesetzt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2016
    Eine Mutter saß mit ihrem Kind an einem Spielplatz in Köpenick. Andere Kinder die im Sandkasten spielten beschimpften sich regelmäßig mit Sprüchen wie "Judensau" und weiteren schlimmeren Aussagen. Die Äußerungen sowie die mangelnde Einflussnahme durch die anwesenden Eltern führte dazu, dass sich die erst genannte Mutter äußerst unwohl fühlte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    Die Facebook-Seite der NPD wurde im August vor allem genutzt, um Wahlkampf-Aktivitäten zu illustrieren. Dabei wurden „Deutschland den Deutschen“-Plakate präsentiert und über schlecht integrierte Türken geschimpft. Flüchtlinge und ihre Unterkünfte waren das Thema mehrerer Beiträge. Mehrfach wurden sie für eine Verarmung der deutschen Bevölkerung verantwortlich gemacht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” konzentrierte sich im August auf ihrer Facebookseite auf die kommende Berlinwahl. Ihr zentrales Thema umrissen sie in den Beiträgen mit Begriffen wie „Asylwahn“, „Asylbetrüger“, „Islamismus“ und „Abschiebungen“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Die NPD-Tarnseite „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“ sprach in rassistischer Weise durchgehend von „Asylschnorrern“, wenn sie Flüchtlinge meinte. In Beiträgen solidarisierte sie sich mit einer militanten Neonazi-Gruppe aus Neukölln, bewarb einen Fackelmarsch am Todestag Rudolf Hess' in Jena und „Abschiebehelfer“-Westen eines Neonazis aus Halle. Mehrfach wurden Fotos und Informationen vom Bauprozess mehrerer Flüchtlingsheime in Lichtenberg veröffentlicht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2016
    Am 31.08.16 gegen 11.30 Uhr wurden auf drei Parkbänken im Volkspark Mariendorf geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet. Die Hakenkreuze sind inzwischen entfernt.
    Quelle: Büro der Bezirksbürgermeisterin
  • 31. August 2016
    Am 31. August 2016 wurde die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt" in der Altstadt Köpenick in Briefkästen verteilt, in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., ehemaliger Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Schöneweide Wahlkampf-Zeitungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2016
    An einem Mülleimer an der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Fähre wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2016
    Am 30. August 2016 fand eine Bewohnerin des Klausenerplatz-Kiezes die AfD-nahe Werbezeitung "Extra-Blatt", in dem u.a. rassistische und homophobe Forderungen gestellt werden. In einer Grafik heißt es "Masseneinwanderung, Kriminalität, Rechtsstaatlichkeit: damit Deutschland nicht zerstört wird: Jetzt AfD wählen". In einem Forderungskatalog wird Sexualaufklärungsunterricht an den Schulen als "Frühsexualisierung" diffamiert, was sich insbesondere gegen den Unterricht über Homo- und Bisexualität bezieht. Herausgeber der Zeitung "Extra-Blatt" ist der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", dessen Internetseite Michael P., Republikanerfunktionär und Journalist der Jungen Freiheit, (Stand: 1.9.16) betrieb. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Register CW, BZ 02.09.16
  • 30. August 2016
    Am 30.08.16 wurden gegen 10.30 Uhr auf den Sitzen der Bushaltestelle S Priesterweg des M und X76 Richtung Alt-Mariendorf / Lichtenrade, antimuslimische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. August 2016
    Die BetreiberInnen der neonazistischen Website FSN-TV haben Aufkleber produziert auf dem unter anderem Adolf Hitler glorifiziert wird. Diese Aufkleber und weitere wurden im Allende Viertel in der nähe der container-Unterkunft entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2016
    In der Schlange im Aldi in Oberschöneweide haben zwei Männer einen falsch stehenden Einkaufswagen zum Anlass genommen um sich lautstark rassistisch zu äußern. Eine engagierte Bürgerin hat Zivilcourage gezeigt und ihnen widersprochen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2016
    Ein Mann wurde in Neukölln als "Schwuchtel" beschimpft und tätlich angegriffen. Die Veröffentlichung näherer Angaben ist vom Betroffenen nicht gewünscht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. August 2016
    Am 29. August führte BärGiDa ihren 87. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. August 2016
    Am Montag Abend den 29. August fand zum achten Mal die vorerst letzte Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu errichtete Unterkunft (Tempohome) statt. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Kundgebung war durch sehr verschiedene Redebeiträge geprägt. Obwohl manche RednerInnen gemäßigte Töne einschlugen nutzen andere Anspielungen auf den Nationalsozialismus was bei einer anwesenden Gruppe dazu führte, dass sie mit einem Zwischenruf "Nach Polen einmarschieren, ja-wohl!" reagierten. Die Bürgerinitiative möchte nun bis auf weiteres keine Kundgebungen mehr durchführen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. August 2016
    Am Sonntag, den 28. August, hatte ein unbekannter Mann gegen 0.20 Uhr mehrere Männer in einem Park zwischen Händelallee und Straße des 17. Juni zunächst mit homophoben Sprüchen beleidigt. Dann forderte er sie auf, den (nördlichen) Tiergarten zu verlassen, wobei er ihnen mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtete, um sie zu blenden. Die Situation war gefährlich, zumal der Täter einen Hammer in der Hand hielt. Über einen tätlichen Angriff wurde nichts berichtet. Die alarmierte Polizei durchsuchte die Grünanlage erfolglos ab. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Erst zwei Tage zuvor, waren mehrere Homosexuelle Männer im Tiergarten von einem Unbekannten beleidigt worden.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.512250.php
  • 27. August 2016
    Am Samstag, den 27. August, erstürmten fünfzehn Mitglieder der rechtsradikalen "Identitären Bewegung" das Brandenburger Tor. Die Besetzer drangen durch den nördlichen "Raum der Stille" auf das Dach eines Seitenflügels und von dort auf das Tor. Den Wachmann vor dem "Raum der Stille" hatten sie überlistet und ausgesperrt. Die Täter kletterten auf mitgebrachten Leitern hoch bis zur Quadriga und entrollten dort mehrere Transparente: "Grenzen schützen - Leben retten" und "Sichere Grenzen - Sichere Zukunft". So nahmen die rechten Aktivisten den "Tag der offenen Tür" der Bundesregierung, der dieses Jahr unter dem Motto "Migration und Integration" stand, zum Anlass für ihre rechte Protestaktion. Außerdem entzündeten sie mehrere Pyrofackeln. Unter den zahlreichen Personen, die sich zur fraglichen Zeit auf dem Pariser Platz aufhielten, fand die Aktion keinen Anklang: "Nazis raus", wurde in Stimmchören skandiert. Der Aufforderung der Polizei, von dem Denkmal herunterzukommen, kamen die Rechtsextremisten erst nach wiederholter Aufforderung nach. Anschließend stellte die Polizei die Personalien der Besetzer fest und leitete formal Verfahren wegen Nötigung, Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, ein. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller kommentierte die Aktion folgendermaßen: "Mit ihrer vorübergehenden Besetzung des Brandenburger Tores haben rechte Aktivisten versucht, dieses Wahrzeichen der Freiheit für sich zu vereinnahmen. Es ist schlicht widerlich, wie Demokratiefeinde mit solchen Aktionen versuchen, sich dieses Symbol anzueignen, das inzwischen für ein demokratisches, friedliches und weltoffenes Deutschland steht."
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article208138085/15-rechte-Aktivisten-besetzen-Brandenburger-Tor.html / http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/nach-aktion-der-identitaeren-bewegung-senat-will-brandenburger-tor-besser-schuetzen/14463426.html
  • 27. August 2016
    An der Kreuzung Bismarckstraße / Kniephofstraße werden drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Linksjugend Berlin Südwest
  • 27. August 2016
    „Pro Deutschland“ steckte an verschiedenen Orten im Norden Hohenschönhausens ihre Parteizeitung.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. August 2016
    Das Wahlplakat von Sven R., der bisher als Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus kandidierte bei den Wahlen am 18. September im Wedding. Eines seiner Wahlplakate wurde mit dem Schriftzug "Ein Jude" beschmiert, wie am 27. August festgestellt wurde.
    Quelle: https://twitter.com/SeeroiberJenny/status/769645570818449408
  • 27. August 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 26. August 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in Höhe der Greifswalder Straße zund Thomas-Mann-Straße fast alle Plakate von DIE LINKE besprüht und das Parteilogo unkenntlich gemacht.
    Quelle: EAG
  • 26. August 2016
    Am S-Bahnhof Pankow wurden am Abend gegen 21:30 Uhr zwei Frauen mit Kopftuch von vier Männern (ca. 30 Jahre) rassistisch beleidigt und angepöbelt. Die Männer waren offensichtlich angetrungen und gingen an den beiden Frauen und ihren vier Kindern vorbei. Dabei fielen Worte wie "Verpisst Euch ihr scheiß Wirtschaftsflüchtlinge" und "Drecksschweine". Die Frauen verließen mit ihren Kindern den S-Bahnhof schnell Richtung Florastraße.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. August 2016
    In der Nacht vom 25. auf den 26. August saßen drei homosexuelle Männer auf einer Parkbank am Tiergartenufer, als sich ihnen ein unbekannter Mann näherte. Zunächst beleidigte er sie mit homophoben Sprüchen, anschließend übergoss er sie mit einer Flüssigkeit und flüchtete. Daraufhin wurde den Männern übel und sie klagten über Hautreizungen. Einer der Männer musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden. Er erstattete gegen 0.30 Uhr Strafanzeige beim Polizeiabschnitt 41. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun, welche Substanz bei dem Anschlag verwendet wurde. Der "Tagesspiegel" sprach von einer "ätzenden Flüssigkeit".
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.512051.php / http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/berlin-tiergarten-maenner-homophob-beleidigt-und-verletzt/14459148.html
  • 25. August 2016
    Von 17 bis 19 Uhr hielt die NPD eine Kundgebung an der Rudower Spinne (U-Bahnhf Rudow) ab. An der Kundgebung nahmen ca. 12 Personen teil, u a. der Berliner Landesvorsitzende der NPD Sebastian Schmidtke und Ronny Zasowk aus dem Bundesvorstand der Partei. Es wurden mehrere Hetzreden gehalten und rechte, völkische Musik gespielt. Die Slogans der NPD-Transparente richteten sich gegen Unterkünfte für Geflüchtete und die Finanzierung von Asylsuchenden.

    Es bildete sich spontan eine Gegenkundgebung, an der etwa 40 Personen teilnahmen.
    Quelle: Jusos Neukölln
  • 25. August 2016
    In der Pablo-Picasso-Straße wurden mehrere Wahlplakate der CDU und SPD mit „NPD“-Sprühereien versehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2016
    In der Springbornstraße in Johannisthal wurden Wahlkampf-Flyer der NPD an Haushalte verteilt. Der Inhalt der Flyer schürt rassistische und nationalistische Ressentiments.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. August 2016
    An der Lehne einer Parkbank aus Metall in der Stendaler Straße 75 wird ein großes, mit schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz-Grafitti entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in, Bezirksamt, Polis*
  • 24. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden erneut Wahlplakate verschiedener Parteien mit rechten Slogan besprüht. So wurden u.a. Plakate von DIE LINKE mit "AfD" oder Plakate von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN mit "Linksfaschisten" oder "AfD" besprüht.
    Quelle: EAG
  • 23. August 2016
    Am 23. August 2016 werden im Eichhörnchensteig in Grunewald mehrere Sticker entdeckt und entfernt, auf denen Angela Merkel mit Kopftuch und Spruch "Der Islam gehört zu Merkel, aber nicht zu Deutschland" zu sehen sind.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. August 2016
    In der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft in der Südendstraße werden Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. August 2016
    Auf einem Bauzaun in der der Rigaerstraße wurden mehrere Schmierereien angebracht. Darunter „R94 stinkt“ sowie „Antifa = schwul“ und „Antifa = gay“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. August 2016
    Am 22. August versammelte sich der BärGiDa-Verein zu seinem 86. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 22. August 2016
    Am 22.08.16 wurde gegen 18.30 Uhr auf einem Sitz der Bushaltestelle U Westphalweg des Bus 282 Richtung Steglitz eine antimuslimische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. August 2016
    In der Niedstraße in Friedenau wurde am 22.08.16 auf einem Schild am Eingang zu einem Spielplatz ein NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden Wahlplakate verschiedener Parteien mit dem Slogan "AfD" besprüht. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Ebenso wurde ein Wahlplakat von DIE LINKE vom rechtsextremen Slogan "NS Zone" besrpücht.
    Quelle: EAG
  • 22. August 2016
    In den Häusern um den U-Bhf. Tierpark wurden Hefte der Lichtenberger AfD gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 22. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Neu-Hohenschönhausen ihre Parteizeitung in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 22. August 2016
    In der Kaskelstraße wurde eine Frau von zwei Männern und einer Frau an einem Imbiss rassistisch beschimpft. Die Personen traten dabei so aggressiv auf, dass die Betroffene einen Angriff befürchten musste.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. August 2016
    Am Kiezbüro der SPD in der Brückenstraße wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt. Die Büros der demokratischen Parteien in der Brückenstraße sind häufig Ziel von rechten AktivistInnen.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 21. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Wartenberg ihre Parteizeitung in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. August 2016
    Mehrere Neonazis der Lichtenberger NPD verteilten Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen in Neu-Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. August 2016
    Ein Wahlplakat der SPD in der Voigtstraße wurde beschmiert. Der Kandidatin wurde ein Hakenkreuz direkt auf die Stirn gemalt.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice-Salomon-Hochschule
  • 20. August 2016
    Im Atlglienicker Kosmosviertel fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 19. August 2016
    Am 19.08.16 wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Gersdorfstr./Kaiserstraße des Bus 282 Richtung Mariendorf Dardanellenweg zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden Wahlplakte von DIE LINKE mit rechten Schmierereien versehen. Es wurden u.a. Schriftzüge wie "Antifadreck" über das Wahlplakat geschmiert.
    Quelle: EAG
  • 19. August 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt um 17:00 Uhr eine Kundgebung mit dem Titel „Asylbetrug macht uns arm“ am U-Bhf. Tierpark ab. Es waren 26 Neonazis anwesend, darunter mehrere Personen aus Brandenburg und Tschechien.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. August 2016
    Am S-Bhf. Adlershof wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "widerstand.info" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 18. August 2016
    In der Nacht vom 17. zum 18. August werfen unbekannte Personen einen Schweinskopf und eine Pappe mit der Aufschrift "Ganz Marzahn hasst euch - Schmarotzer!!!" (wobei das Doppel-S in Runenform geschrieben ist) über das Einfahrtstor der Notunterkunft am Glambecker Ring. Der Sicherheitsdienst reagiert schnell; die Täter können jedoch flüchten. Die Polizei wird benachrichtigt.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 18. August 2016
    Direkt vor dem Eingang der Notunterkunft am Glambecker Ring werden, offensichtlich bewusst, massiv hier aufgehängte Wahlkampfplakate mit der Aufschrift "Mehr Bildung, weniger Zuwanderung" entdeckt. Die Plakate wurden wohl zur Provokation bewusst in Richtung der Unterkunft gedreht.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 18. August 2016
    Auf der Straße Unter den Eichen Höhe Reichensteiner Weg werden Wahlplakate der AfD gesehen. Unter den Wahlplakaten wurden acht Aufkleber des extrem rechten Internetportals PI-News, die sich gegen den Islam richten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. August 2016
    Auf der Schloßstraße und der Grunewaldstraße hängen diverse Wahlplakate der extrem rechten Kleinpartei Pro Deutschland.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. August 2016
    In Baumschulenweg wurden Flyer der NPD-Neukölln verteilt. Die Flyer zeigen den dortigen Kandidaten Jan Sturm sowie eine Vielzahl rassistischer Aussagen und Verschwörungstheorien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. August 2016
    Ein "besorgter Bürger" ruft das Bezirksamt an und beschimpft wütend die "aktuelle Flüchtlingspolitik". Die "vielen jungen Männer", die nach Deutschland kommen, sollten "lieber für ihr Land kämpfen", so der Bürger.

    Ganz konkret schimpft der Anrufer gegen die Errichtung einer "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" (MUF).

    Dabei äußert er folgenden Satz: "Ich wünsche mir, dass jemand die Baustelle [für die geplante MUF] anzündet, dass die Politiker merken, dass ihre Flüchtlingspolitik falsch ist."
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 17. August 2016
    An einer Ampel an der Kreuzung Albrechtstraße/ Stindestraße wird ein Aufkleber mit der Aufschrift "Asylantenheim - Wir sagen nein!" entdeckt und entfernt. Urheber ist eine extrem rechte Internetseite, die einen Versandhandel betreibt aus Brandenburg.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. August 2016
    Am 17. August gegen 20 Uhr fielen fünf junge Männer am S-Bhf. Köpenick auf. Sie grölten rassistische Parolen und zerstörten Plakate der Partei „Die Linke“. Anschließend setzten sie sich in die Kneipe „Hauptmann von Köpenick“ wo einer der Männer mindestens drei Mal aufstand, „Heil Hitler“ brüllte und den „Hitlergruß“ zeigte. Nach ca. einer halben Stunde Aufenthalt trennte sich die Gruppe. Ein Teil ging Richtung Union-Stadion der andere in Richtung Mahlsdorf. Die Gruppe, die Richtung Mahlsdorf lief, zerstörte auf dem Weg noch eine Bank und weitere Plakate der Partei „Die Linke“. Außerdem bepöbelten sie noch Passant_innen rassistisch.

    Der 17. August ist der 29. Todestag von Rudolf Heß, einer bei Neonazis sehr beliebter NS-Politiker.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. August 2016
    Am 17.08.16 gegen 8.00 Uhr wird auf einem Wahlplakat einer demokratischen Partei für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 am Loewenhardtdamm Ecke Manfred-von-Richthofen-Straße eine gesprühte rassistische Parole ("Refugees not welcome") entdeckt.

    Die Polizei wird darüber informiert.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. August 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden etliche Aufkleber des „III. Weg“ (u.A. „Antifa-Banden zerschlagen“ und „Terrorstaat Israel“) geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. August 2016
    An der Marzahner Promenade nahe dem Freizeitforum Marzahn wurden an einer Tramhaltestelle Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. August 2016
    Ein Mitarbeiter der Abfallentsorgung entfernt ggen 11 Uhr am Ufer des Landwehrkanals in der Nähe der Ratiborstraße Müll. Als der Mitarbeiter drei voll Plastiktüten entsorgen will, die an einem Baum lehnen, stoppt ihn eine in der Nähe sitzende Frau mit den Worten "Das ist kein Müll, das ist meins." Daraufhin schimpft der Mitarbeiter in Richtung der Frau, wie verdreckt alles sei. Die Frau rechtfertigt sich, dass sie den Müll nicht verursacht habe und es sich bei dem Streitgegenstand der Plastiktüten nicht um Müll handle. Plötzlich mischt sich ein vorübergehender, älterer Passant in die Auseinandersetzung ein. In Richtung der Frau drohend äußert er: "Es braucht eine neue Regierung, die mal richtig aufräumt." Aus seiner Gestik wird deutlich, dass er sich nicht nur auf den Müll, sondern auch auf die angesprochene Frau bezieht.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 16. August 2016
    In der Nacht vom 16. auf den 17. August, kurz vor Mitternacht, kam es - wieder einmal - zu einem Vorfall auf dem Alexanderplatz: Ein unbekannter Mann sprach eine Person in Frauenkleidern von hinten an. Als sich der Angesprochene umdrehte, stellte sich heraus, dass es ein transsexueller 19-Jähriger in Frauenkleidern war. Daraufhin beleidigte ihn der Unbekannte, schlug ihm ins Gesicht und trat ihn mit dem Fuß gegen die Brust. Die alarmierte Polizei nahm einen Tatverdächtigen in der Nähe fest.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.509425.php / http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article208076797/Mann-offenbar-wegen-Frauen-Outfit-beleidigt-und-geschlagen.html
  • 16. August 2016
    In Friedrichshain wurden am Morgen Flyer mit antisemitischem und verschwörungstheoretischem Inhalt entdeckt. Auf der Vorderseite steht die Forderung: Kein jüdischer Terror „zum Schutz der Juden“ keine Angriffe auf deutsche Bürger. Darunter befinden sich das Bild einer Guy Fawkes Maske, wie es auch als Symbol von Anonymus benutzt wird. Auf der Rückseite befindet sich ein längerer Text in dem eine Verschwörung des CIA/Mossad herbei fabuliert wird.
    Quelle: Antirassistisches Register Alice Salomon Hochschule
  • 16. August 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein Punker vor einem Imbiss am S-Bahnhof Berlin-Buch von Nazis angegriffen und geschlagen.
    Quelle: Twitter
  • 16. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Falkenberg ihre Parteizeitung und Postkarten gegen „Asylwahn“ in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. August 2016
    An dem Geländer der Lichtenberger Brücke wurde ein Transparent in Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. August 2016
    Mehrere Personen, die ein „Rudolf Hess“-Transparent an der Lichtenberger Brücke entfernen wollten, wurden von 4-5 Neonazis mit Flaschen beworfen und mit Pfefferspray besprüht.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 15. August 2016
    In der Steglitzer Schildhornstraße werden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Wir für Deutschland" und mehrere mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. August 2016
    Am 15. August startete am Hauptbahnhof der 85. "Abendspaziergang" des BärGiDa-Vereins.
    Quelle: Register Mitte
  • 15. August 2016
    An den Briefkästen der U-Bahn-Station Alt-Tegel sind erneut Schmierereien entdeckt worden, die sich gegen den Islam und "Multikulti" richten, zum Beispiel steht an einem der Briefkästen "Islam = Terror".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. August 2016
    Ein 28-Jähriger hat gegen 16 Uhr in der Wattstraße eine vierköpfigen Gruppe rassistisch beleidigt. Bei der anschließenden Rangelei mit den Vieren, bei dem der 28-Jährige auch ein Messer zog, wurde ein 32-Jähriger an der Hand verletzt und musste in einer Klinik versorgt werden. Der 28-Jährige flüchtete anschließend, beschädigte dabei noch ein Auto und wurde wenig später von zwei alarmierten Polizisten in der Siemensstraße gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 15. August 2016
    Am Montag Abend den 15. August fand zum siebten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu errichtete Unterkunft (Tempohome) statt. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Kundgebung war am selben Tag wie der Bezug des Tempohomes, das heißt am selben tag sind Geflüchtete eingezogen. Teil der Kundgebung waren ca. 10 Personen von der NPD, u.a. Sebastian Schmidtke, NPD-Landesvorsitzender für Berlin. Die Kundgebung war geprägt von rassistischer Stimmungsmache und häufigem Verschwörungsdenken.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. August 2016
    Im Ortsteil Pankow wurde erneut ein Schriftzug mit dem Slogan "Merkel raus" entdeckt. An der selben Stelle wurde bereits mehrfach dieser entdeckt und entfernt. Der Slogan "Merkel muss weg" oder "Merkle raus" ist seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär. In Berlin fanden 2016 mehrere Demonstrationen unter dem Motto statt und es trafen sich Rechtsextreme, rechte Hooligans sowie rechtspopulistische Parteien und Gruppierungen.
    Quelle: EAG
  • 15. August 2016
    Vor einem Supermarkt in Jan-Petersen-Straße werden Flugblätter einer rechten Kleinpartei verteilt. Die Partei verbreitet auf russisch- und deutschsprachigen Materialien Propaganda gegen Geflüchtete und schürt gezielt rassistische Ressentiments.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. August 2016
    In der Margaretenstraße und umliegenden Straßen wurden mehr als 160 Aufkleber verschiedener neonazistischer Organisationen geklebt, unter anderem „AN_Berlin“. Auf den Aufklebern war z.B. zu lesen: „Nein zum Heim“ und „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen, SPD Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 14. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen „Asyl-Missbrauch“ in Anwohner_innen-Briefkästen in Lichtenberg-Nord.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. August 2016
    Im Ortsteil Karow wurden mehrere Aufkleber der NPD entdeckt. Sie trugen u.a. die Slogan "Geld für die Oma - statt für Sinti und Roma", "Maria statt Scharia" oder "Volk, Heimat, Freiheit - Deutschland ist da, wo starke Herzen sind" (JN Pommern).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. August 2016
    In der Knausstraße werden drei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. August 2016
    In der Fußgängerzone Tegel warb die Partei "Alternative für Deutschland" mit einem Infostand für ihr Programm. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 13. August 2016
    Die NPD führte am Treptower-Park Center eine Mini-Kundgebung durch. Motiv war der Jahrestag des Mauerbaus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    Am 11. August 2016 fand im Ratskeller Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee der Landesparteitag der Alternative für Deutschland, Landesverband Berlin statt. Thema war unter anderem die Neuwahl des Schiedsgerichts. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Register CW, taz 10.08.16, Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
  • 12. August 2016
    Ein Plakat von B'90/Die Grünen wird mit Schriftzug „Volksverräter“ und eine weiteres mit "Merkel muss[SS in Runenschrift] weg" beschmiert. Die mit schwarzer Farbe geschriebenen Schriftzüge ähneln stark einem ähnlichen Schriftzug, der auf einem SPD-Plakat am 4.8.2016 entdeckt wurde.
    Quelle: Augenzeug*in, Bezirksamt, Polis*
  • 12. August 2016
    In der Glienicker Straße fand eine rassistische Kundgebung statt. Grund dafür war, dass die Geflüchteten nicht aus der Turnhalle ausgezogen sind während an anderen Orten im Bezirk der Auszug stattfand. An der Kundgebung nahmen ca. 10-15 Personen teil, teilweise mit NPD-Fahne. Laut Facebook nahmen Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorsitz Berlin) sowie Andreas Käfer (NPD-Marzahn) teil. Einige Kundgebungsteilnehmende wurden von einem angrenzenden Balkon mit einem “Hitlergruß” begrüßt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    In der Wassersportallee wurden innerhalb weniger Tage zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer war von der rechten Zeitung “Junge Freiheit”, der andere war Werbung für den extrem rechten Aufmarsch im November diesen Jahres in Berlin. Dieser Aufkleber wurde auf ein antirassistisches Plakat mit der Aufschrift “Rassismus ist Schöneweide – Vielfalt ist Schweineöde” geklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. August 2016
    Am 12. August wurde das Schoa-Denkmal auf der Putlitzbrücke in Moabit geschändet. Eine unbekannte Person hatte einen Zettel mit der Aufschritt "Die Deportation hat es nie gegeben. Es gibt keine Beweise" hinterlegt. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 12. August 2016
    In der Straße am Treptower Park wurde ein Plakat der Piratenpartei mit einem Aufkleber der rassistischen Partei "PI-News" verunstaltet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2016
    Das Projekt „Pre-Studies“ an der Alice-Salomon-Hochschule bekommt rassistische Hassmails zugesendet. Das Projekt versucht geflüchteten Menschen den Zugang zum Hochschulstudium mit einem Vorbereitungsprogramm zu erleichtern.
    Quelle: Projekt „Pre Studies“ Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 11. August 2016
    An der Landsberger Allee wurde an der Kreuzung zur Raoul-Wallenberg-Straße ein Wahlplakat der Partei „DIE LINKE“ von Neonazis beschmiert. Auf das Plakat wurde mir roter Farbe „VERRÄTER“ gesprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 11. August 2016
    An der Landsberger Allee Ecke Zossener Straße wurde ein Wahlplakat der Partei „DIE LINKE“ von Neonazis beschmiert. Auf das Plakat wurde „VERRÄTER“ gesprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Registe ASH
  • 10. August 2016
    In der Zehlendorfer Fabeckstraße werden drei Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland und in der Lansstraße ein Aufkleber mit der Aufschrift "Lügenpresse auf die Fresse" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. August 2016
    Am Blumberger Damm wurden zwei große Wahlplakate von Kandidaten demokratischer Parteien für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 wurden mit neonazistischen Parolen besprüht. Mit schwarzer Farbe ist dort zu lesen „Deutschland erwache“ sowie „Merkel muss weg“ (hierbei wurde das S in Form der SS-Runen geschrieben).
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 10. August 2016
    Am 10. August 2016 klebten in der Emser Straße in Wilmersdorf Aufkleber der Partei Alternative für Deutschland. Außerdem fand sich ein gegen den politischen Gegner gerichteter Aufkleber "Good night left side". An der Ecke Hohenzollerndamm klebten zwei Aufkleber des Magazins Compact, die sich gegen Kanzlerin Merkel wegen ihrer Geflüchtetetenpolitik richteten.
    Quelle: Register CW
  • 10. August 2016
    Rund um den Görlitzer Park und die Wiener Straße wurden diverse NPD Aufkleber geklebt. Unter anderem wurde darauf ein Minarettverbot gefordert.

    https://twitter.com/rechtsaussen/status/763344202403090432

    https://twitter.com/ulli_jentsch/status/763281075934289920
    Quelle: Antirassistisches Register Alice Salomon Hochschule
  • 10. August 2016
    Die Initiative “Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal” vom Träger “Allende 2 hilft e.V.” erhielt eine rassistische Hassmail an ihre Email-Adresse. Darin werden sie wegen ihrer Unterstützung für Geflüchtete beschimpft. Der Absender (Thor Hammer von AH-Magazine) befürchtete, dass die Geflüchteten “eine perfide Waffe jeder Feinde und Verräter ist, die das deutsche Volk und die abendländische Kultur zerstören” seien. Der Absender fordert die Initiative auf “jegliche Hilfeleistung zur illegalen Einwanderung zu verweigern” mit dem Hinweis, dass dies strafbar sei.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. August 2016
    Die Lichtenberger NPD steckte ihre Wahlflyer in Anwohner_innen-Briefkästen rund um den U-Bhf. Tierpark.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 9. August 2016
    Im Umfeld der Baustelle für die geplante "Modulare Unterkunft für Flüchtlinge" in der Rudolf-Leonhard-Straße sowie am Blumberger Damm werden zahlreiche Aufkleber von „Pro Deutschland“, „Bärgida“, „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ und „Refugees not welcome“ gefunden.
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 9. August 2016
    In einem Bus der zwischen Alexanderplatz und Zehlendorf fährt, werden drei Aufkleber von Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2016
    An der Märkischen Allee wurden Wahlplakate für die Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 mit rechten Parolen beschmiert. Die Plakate der demokratischen Parteien auf dem Mittelstreifen der Fahrbahn wurden mit „VOLKSVERRÄTER“. „DEUTSCHLAND ERWACHE“, MERKEL MUSS WEG“ (beim „muss“ wurde die Schreibweise in Form der SS-Runen verwendet“) und „VERRÄTER“ in schwarzer und roter Farbe besprüht.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 9. August 2016
    Am 9. August 2016 findet sich an der Bushaltestelle Zillestraße in der Schloßstraße in Charlottenburg ein Aufkleber der rechtspopulistischen Demonstration "Merkel muss weg" im November 2016. Er wurde entfernt.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 9. August 2016
    Am Innsbrucker Platz wurden am 09.08.16 fünf Aufkleber von Bärgida und drei Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. August 2016
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde mal wieder mit Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. August 2016
    Ein Postkasten der Deutschen Post in der Baumschulenstraße wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. August 2016
    Im Wahlkreisbüro der Grünen Abgeordnete Marianne Burkert-Eulitz in der Boxhagener Straße ist ein anonymer Brief mit einem rechten Inhalt eingegangen. Darin wurde die Abgeordnete Bedroht und Beschimpft. Der Brief wurde mit einer SS Rune unterschrieben.
    Quelle: Die Grüne Box - Wahlkreisbüro
  • 8. August 2016
    Am 8. August veranstaltete BärGiDa ihren wöchentlichen "Abendspaziergang".
    Quelle: Register Mitte
  • 8. August 2016
    Der Berliner NPD Landesverband veranstaltete in Niemegker Straße in Marzahn-Nord eine Kundgebung. Die Kundgebung startete gegen 19:00 mit knapp 25 Teilnehmern, darunter bekannte Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf sowie aus anderen Bezirken. Die Partei Materialien und eine Lautsprecheranlage dabei, die mit einem Kleinbus aus dem sächsischen Meißen und einem Pritschenwagen transportiert wurden.Als Redner traten der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, der NPD-Bundesschatzmeister Andreas Storr sowie der BVV-Kandidat der NPD für Marzahn-Hellersdorf Andreas Käfer auf. Die NPD Kandidatin Nadine Leonardt verteilte Propaganda der Partei an Passanten. Nach einer knappen Stunde wurde die Veranstaltung beendet.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 8. August 2016
    Auf den Rahmen einer Haustür in der Reuterstraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. August 2016
    Auf der Brücke am Kaisersteg wurden sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist_innen auf bedrohliche weise.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. August 2016
    Unbekannte haben durch ein offen stehendes Fenster in der Unterkunft für Geflüchtete in der Radickestraße ein pyrotechnischen Gegenstand geworfen. Durch den Gegenstand wurde der Teppichboden beschädigte, der 17-jährige Bewohner wurde nicht verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 8. August 2016
    Am Rande eines BärGiDa-"Abendspaziergangs" am 8. August setzte der Fahrer des Lautsprecherwagens sein Fahrzeug ein, um einen Scheinangriff gegen mehrere Gegendemonstranten vorzutäuschen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei erstattete Anzeige. Der Vorfall ereignete sich in der Joachim-Karnetz-Allee (Moabit).
    Quelle: ReachOut
  • 8. August 2016
    Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache brannte es in der vergangenen Nacht in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Buch. Gegen 3:10 Uhr war das Feuer an der Unterkunft in der Groscurthstraße ausgebrochen und hatte auf zwei Wohncontainer übergegriffen. Sechs Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten von Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort behandelt werden. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Die genauen Tathintergründe wurden noch von der Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 08.08.2016
  • 8. August 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen „Asyl-Missbrauch“ in Anwohner_innen-Briefkästen am Fennpfuhl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. August 2016
    Anlässlich der anstehenden Wahlen steckt die NPD Neukölln nach eigenen Angaben Flyer mit dem Slogan "Nein zur Asylantenplatte" in Britzer Briefkästen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 7. August 2016
    Am 7. August gegen 5.10 Uhr befanden sich zwei schwule Männer im Alter von 20 und 36 Jahren auf dem Alexanderplatz, als der jüngere der beiden von einem unbekannten Mann, der ebenfalls in Begleitung war, aufgrund seiner sexuellen Neigung beleidigt wurde. Während der Beleidigte weiter lief, stellte sein Begleiter den Wortführer zur Rede. Dieser versuchte den 36-Jährigen mit der Faust zu schlagen, was misslang. Ein Polizeioberkommissar, der auf dem Weg zu seinem Dienst war, bemerkte den Vorfall und gab sich zu erkennen, worauf die Angreifer flüchteten. Es gelang dem Polizisten den unbekannten Täter festzuhalten, woraufhin sein Kompagnon den Beamten bespuckte und an dessen Jacke zog, so dass der Festgehaltene wieder frei kam. Beide stiegen dann in ein Taxi, welches der Beamte aufhalten konnte. Die beiden sprangen aus dem Taxi und setzten ihre Flucht in unterschiedliche Richtungen zu Fuß fort. In der Kleinen Alexanderstraße konnte einer der Flüchtenden durch mittlerweile alarmierte Polizisten des Abschnitts, die ihren Kollegen und den Flüchtenden bemerkten, festgenommen werden. Der alkoholisierte 24-Jährige, der freiwillig einem Atemalkoholtest zustimmte, machte den Beamten gegenüber keine Angaben zu seinem Begleiter, der die Beleidigung und versuchte Körperverletzung beging. Gegen den 24-Jährigen wurden Anzeigen wegen Beleidigung und Gefangenenbefreiung eingeleitet. Gegen den bisher unbekannten Täter wird wegen homophober Beleidigung und versuchter Körperverletzung ermittelt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.506490.php
  • 7. August 2016
    Auf der Hauptstraße zwischen Rathaus Friedenau und Innsbrucker Platz hängen auf dem Mittelstreifen Wahlplakate der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. August 2016
    An der Bushaltestelle Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt von einer Neonazi-Gruppierung. Inhaltlich beschreibt der Aufkleber Drohung gegen Antifaschist_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2016
    Die NPD plakatiert verstärkt Wahlwerbung rund um die Baustelle einer künftigen "Modularen Uunterkunft für Flüchtlinge". Darunter sind u.a. Wahlplakate mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen - Türkei den Türken!".
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 6. August 2016
    Ein Mann entdeckte gegen 7 Uhr im Volkspark am Friedrichshain bei einem Spaziergang großflächig ausgelegte laminierte Karten und CD's auf denen teilweise Hakenkreuze und volksverhetzende Texte aufgebracht waren. Er sammelte diese Gegenstände ein und brachte sie mit zum Polizeiabschnitt.
    Quelle: Polizei
  • 6. August 2016
    An der Tramhaltestelle “Firlstraße” zeigete ein Jugendlicher aus einer Grupper heraus den “Hitlergruß”. Als ein Passant die Gruppe ansprach, leugneten sie den Vorfall zunächst, verwiesen dann darauf, dass der betreffende Jugendliche nicht zu ihnen gehört.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2016
    An der Wand vom ehemaligen Samsung-Gelände in der Ostendstraße wurde der Schriftzug “Judas verrecke” entdeckt und später übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. August 2016
    Ein 45-jähriger Mann lief auf eine 20-jährige Frau zu, fotografierte sie und rief dabei volksverhetzende Äußerungen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 6. August 2016
    In den Ortsteil Berlin-Buch wurden erneut Wahlplakate von SPD und DIE LINKE zerstört. An den selben Masten blieben erneut die Wahlplakate der NPD hängen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. August 2016
    In Wartenberg wurden Flugblätter „gegen Kriminalität“ von „Pro Deutschland“ in die Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. August 2016
    Am 6. August 2016 um 12:30 Uhr pöbelt ein Mann einen SPD-Stand am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg an. Dabei sagt er: "Die reichen Juden und die Rothschilds haben die ganze Macht." Darauf angesprochen, bekräftigte er seine Meinung und ließ sich ein, die Macht liege in New York. Damit knüpfte er an moderne antisemitische, dämonisierende Anschuldigungen gegen eine vermeintliche geheime jüdische Macht und die Steuerung des Weltgeschehens an.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 6. August 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD einen Wahlstand am U-Bahnhof Wutzkyallee durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 5. August 2016
    Rund um die Baustelle einer künftigen "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" werden rechtsextreme Aufkleber entdeckt u.a. mit der Aufschrift "Merkel muss weg!"
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 5. August 2016
    Auf der Rückseite der "Marcana"-Schule wird eine Hakenkreuzschmiererei - mit schwarzer Farbe gesprüht - entdeckt.
    Quelle: Projekt "Ponte", Polis*
  • 4. August 2016
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Aslyflut stoppen" oder "Asylanteheime? Nein Danke".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. August 2016
    Ein Plakat, auf dem der Bezirksbürgermeister und SPD-Kandidat Stefan Komoß abgebildet ist, wird mit dem Wort "Volksverräter" beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in, Polis*
  • 4. August 2016
    Ein Plakat des Sozialsenators und Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahlen im September wird beschmiert. Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim – Marzahn-Hellersdorf“ wird kurz darauf ein Foto davon gepostet, in dem der Politiker und ein weiterer als "Volksverräter" und "Lügner" diffamiert werden. Weiter wird aufgefordert die NPD zu wählen.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 4. August 2016
    Eine rassistische Hassmail, die nahezu inhaltsgleich bereits am 16. März an verschiedene in Neukölln aktive Gruppen und Initiativen versendet worden war, wurde an 40 Organisationen und Einzelpersonen verschickt. Einige der Empfänger*innen leben in Neukölln. In der Mail wurden die Adressat*innen aufgefordert, ihr Engagement für Geflüchtete zu stoppen. Geflüchtete wurden als "unqualifizierte Armutszuwanderer", "Asylbetrüger", "Deserteure" und "Terroristen" bezeichnet. Auch der rechte Slogan "Wehrt euch Deutsche" war enthalten. Das Schreiben endete mit "Aktion für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!". Absender war ein fiktives "AH-Magazin".
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. August 2016
    Die NPD führte am S-Bhf. Köepnick eine Kundgebung durch. Inhatlich wurden rassistische und völkische Positionen vertreten, wobei die Kundgebung Wahlwerbung für die NPD sein sollte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2016
    Am 3. August kam es kurz vor 19.00 Uhr zu einem Vorfall auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz, dort wo die Züge in Richtung Zoologischer Bahnhof abfahren. Ein untersetzter aber muskulöser Mann mit Glatze und mehreren Tattoos pöbelte einen Migranten aus Schwarzafrika an: "Verschwinde du Neger!", "Soetwas wie dich wollen wir hier nicht haben!" und "Geh dahin zurück, wo du herkommst!". Es blieb nicht bei diesen Verbalattacken. Der Pöbler hob den Arm und deutete einen Hitler-Gruss an. Außerdem versuchte er den Schwarzafrikaner in Richtung Treppe abzudrängen und drohte ihm mit der Faust. Eine Zeugin berichtete über die Reaktionen des Umfeldes: "Ich stellte mich zwischen beide Personen und suchte im drängenden Feierabendverkehr nach Unterstützung. Diverse Personen schauten. Ein Mann schob den Mann afrikanischer Herkunft die Treppe herunter, um ihn aus der Situation herauszuholen."
    Quelle: Abgeordnetenbüro Tom Schreiber MdA (SPD), Berlin-Köpenick
  • 2. August 2016
    Am 2. August gegen drangen zwei Männer in die Büroräume der Berliner Redaktion von "CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH" in der Singerstraße ein und beschimpften die anwesenden Investigativjournalisten als "Lügenpresse". Sie wollten den Journalisten Marcus Bensmann sprechen. Dieser hatte über den Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 über der Ukraine recherchiert und herausgefunden, dass russische Offiziere für den Angriff verantwortlich waren. 298 Menschen kamen dabei ums Leben. Die Reportage wurde für den Nannen-Preis nominiert. Die beiden Eindringlinge sind bekannt: Es handelte sich um die Briten Graham W. Phillips und Billy Six. Graham Phillips ist mit seiner Videokamera als selbsternannter Journalist für "Russia Today" vor allem in der Ostukraine unterwegs und für seine moskautreue Berichterstattung bekannt. Im März 2016 wurde er auf einer lettischen Nazi-Demonstration verhaftet. Billy Six nennt sich auf seiner Webseite „Finanzarzt für die besondere Sorte Mensch“. Er ist oft in Krisengebieten unterwegs. Er publiziert bei der "Jungen Freiheit" und hat über seine Erlebnisse schon mal auf einer AfD-Veranstaltung berichtet. Als die CORRECTIV-Redaktion die Polizei zu Hilfe rief, um die Eindringlinge loszuwerden, ergriffen diese die Flucht. So berichtete CORRECTIV aus seiner Facebook-Seite: "Wir konnten Phillips und Six gestern nur mit vereinten Kräften wieder aus der Redaktion bugsieren. Anschliessend filmten sie mit Teleskopstativen von außen in die Redaktion hinein. Wir riefen die Polizei, doch als Phillips und Six die Einsatzwagen sahen, machten sie sich auf dem Staub. Später rief Phillips erneut bei Bensmann auf dem Handy an, nannte ihn eine Prostituierte für die CIA und so weiter." (https://www.facebook.com/correctiv.org/posts/1715636455352461) Wie der "Tagesspiegel" herausfand, gab es nach dem Vorfall Zwist unter den Eindringlingen: "Seinem Mitstreiter Billy Six ist die Aktion im Nachhinein plötzlich sehr peinlich. Er fühlt sich von Phillips hintergangen. Eigentlich habe er sachlich mit Marcus Bensmann über die Recherche reden wollen. Nach dem Abschuss von MH 17 habe Six in der Ukraine mit denselben Leuten gesprochen wie Bensmann, und gänzlich anderes gehört. Der rabiate Besuch tue ihm leid. "Ich bin nicht davon ausgegangen, dass unsere Aktion so endet“, sagt Six dem Tagesspiegel. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass Phillips die ganze Zeit über, auch in den Redaktionsräumen, gefilmt habe. Er wisse, dass dies ohne Genehmigung unzulässig sei. (...) Noch am Abend habe er Phillips, den er nach eigenen Angaben nur flüchtig kennt, angerufen und ihn gebeten, „nun nicht soviel Staub aufzuwirbeln“." Die beiden "Reporter" dokumentierten ihr Eindringen mit ihrer Video-Kamera auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=vh5jtev5fJ4) und lieferten damit der Justiz die Beweismittel frei Haus.  Gegen die beiden wurde Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen erstattet.  
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/luegenpresse-vorwurf-ungebetener-besuch-beim-rechercheverbund-correctiv/13965644.html
  • 2. August 2016
    Die Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde mit rassistischer Propaganda beklebt. Auf einem Ausstellungsplakat wurde ein neonazisticher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 2. August 2016
    Am 2. August 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wir sind das Heer" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. und 19. und 20. Juli 2016 mit Aufklebern der AfD. Dies SPD-Geschäftsstelle hatte jeweils Aufkleber darüber geklebt und das Plakat schließlich ausgetauscht. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 2. August 2016
    In der Bernauer Straße hängen mehrere Wahlplakate der "Bürgerbewegung Pro Deutschland", auf der eine durchgestrichene Moschee mit dem Text "Islamisten stoppen" zu sehen ist.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. August 2016
    Am 02.08.16 wurde eine syrische Frau von einem Unbekannten attackiert, der ihr das Tuch vom Kopf reißen wollte. Die Frau war dabei an der Kaisereiche in Friedenau aus dem Bus M85 zu steigen, als ein Mann versuchte ihr das Kopftuch wegzureißen und sie zu Boden zu drücken. Als die Attackierte sich wehrte, schlug sie der Täter ins Gesicht und flüchtete danach. Die Frau stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen an Arm, Bein und Kopf.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Der Tagesspiegel v. 04.08.16
  • 2. August 2016
    Im Tunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber der 'Autonomen Nationalisten Berlin' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. August 2016
    Die BetreiberInnen der neonazistischen Website FSN-TV haben Aufkleber produziert auf dem unter anderem Adolf Hitler glorifiziert wird. Diese Aufkleber und weitere wurden an der Tram-Haltestelle "Bahnhofstraße/Seelenbinderstraße" in unmittelbarer Nähe zur NPD-Zentrale entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 1. August 2016
    Nach Angaben der Berliner Polizei wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. August die Lammert-Skulptur "Jüdische Opfer des Faschismus" auf dem jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Berlin-Mitte) beschmiert. Eine Polizeistreife stellte den Vorfall gegen 2.20 Uhr fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.505020.php
  • 1. August 2016
    In den Ortsteilen Berlin-Buch und Karow wurden die ersten aufgehangenen Plakate der SPD systematisch zerstört und durch NPD Plakate ersetzt.
    Quelle: SPD Rainer-Michael Lehmann
  • 1. August 2016
    BärGiDa führte am 1. August ihren 83. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: https://www.facebook.com/baergidaverein/
  • 1. August 2016
    Um den U-Bhf. Tierpark wurden Zeitungen und Postkarten von “Pro Deutschland” gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 1. August 2016
    Anfang August hängen die rechtspopulistischen oder extrem rechten Parteien AfD, Pro Deutschland und NPD Plakate in Charlottenburg-Wilmersdorf bezirksweit auf. Schwerpunkte liegen an großen Magistralen und außerhalb des S-Bahn-Rings.
    Quelle: Register CW
  • 1. August 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Aktive der Partei Bündnis 90/Die Grünen von einer Person beim Plakatieren als Nazis beschimpft. Dieser äußerte sich außerdem dazu, dass ein Galgen für sie schon reserviert sei.
    Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen
  • 31. Juli 2016
    In der Schloßstraße und deren Umgebung werden erneut Dutzende Aufkleber der "Identitären Bewegung" und welche, die eine extrem rechte Demonstration unter dem Motto "Wir für Deutschland" bewerben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Juli 2016
    Am frühen Morgen gegen 06.30 Uhr wurde ein 23-jähriger Mann an der Hedwig- Ecke Fregestraße in Friedenau unvermittelt von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als der Betroffene den Mann darauf ansprach, warf dieser eine leere Glasflasche in seine Richtung und flüchtete anschließend in Richtung Wielandstraße. Der Betroffene konnte dem Wurf glücklicherweise ausweichen.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 31. Juli 2016
    An den Fahrstuhl des U-Bahnhofs Neukölln wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Nach Entdeckung wurde die Schmiererei unkenntlich gemacht.
    Quelle: Autonome Neuköllner Antifa
  • 31. Juli 2016
    Gegen 5 Uhr kam es am S-Bahnhof Frankfurter Allee zu einem Übergriff auf eine Frau und ihre Begleiter*innen. Nach betreten des Bahnsteigs fragte die Frau einen wartenden Mann nach Feuer. Sie sprach deutsch mit einem französischen Akzent. Daraufhin begann der Mann aus einer rassistischen Motivation heraus die Frau zu beleidigen und zu bespucken. Sie spuckte daraufhin zurück. Der Täter beleidigte und bedrohte die Frau weiter unter anderem mit Aussagen wie „wenn du auf deutschen Boden spuckst, dann lebst du nicht mehr lange.". Dabei hatte er einen Schlagring in der Hand. Ein ebenfalls am Bahnhof Anwesende Freundin der Betroffenen kam hinzu und gemeinsam versuchten sie sich durch Weggehen der Situation zu entziehen. Der Angreifer lief ihnen hinterher bis in den S-Bahn Wagon und setzte die ganze Zeit seine Beleidigungen und Bedrohungen fort. Erst durch einen weiteren Wagonwechsel am nächsten Bahnhof konnten sich die Betroffenen der Situation entziehen.

    Der Täter war an dem Tag in Begleitung eines weiteren Mannes unterwegs, der durch Aufnäher mit rechten Slogans und Symbolen deutlich seine Einstellung nach außen zeigte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der extrem rechten Partei „Bürgerbewegung Pro Deutschland hat im Juli drei Schwerpunkte. Zum einen wurden zwei lokale Themen aufgegriffen um sich als Kümmerer-Partei darzustellen, zum anderen wurden rassistische Vorurteile gegen Geflüchtete und Migrant_innen geschürt. Diese wurden mit Drogen und Gewalt in Zusammenhang gebracht. Als letztes Thema wurde immer wieder auf die neuen Wahlplakate der Partei hingewiesen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der Partei „Alternative für Deutschland“ berichtete im Juli auf ihrer Facebookseite über mehrere Themen. Unter anderem wurden mehrere Bilder veröffentlicht, die rassistische Stimmung erzeugen sollen. Ausserdem wurde neben lokalen Themen der „Berliner Konsens“ (eine erklärung der Parteien im AGH gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien) und deren Unterstützer_innen beleidigt. So wurden Linke, Grüne und Piraten als „stalinistisch“ bezeichnet. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite der extrem Rechten Gruppierung „Cöpenicker Patrioten“ hat im Juli mehrere verschwörungstheoretische Beiträge über Merkel gepostet bzw. verlinkt. Dabei werden immer wieder rassistische Ressentiments bedient. Außerdem wurde ein Artikel der extrem rechten Zeitung „Junge Freiheit“ verlinkt und im NS-Jargon gegen gehetzt: „Warum schickt man dieses linke Gesocks nicht in ein Arbeitslager, wo sie lernen das Gesetz zu respektieren“.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Die Facebook-Seite des Treptow-Köpenicker Kreisverbandes der extrem rechten Partei NPD und die Seite von Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorseitzender) werden in einem Artikel zusammengefasst, da diese fast deckungsgleich sind. Auf den beiden Seiten wurde im Juli häufig ein vermeintlicher Anstieg von Kriminalität mit der Anwesenheit von Migrant_innen erklärt und damit rassistische Vorurteile bedient. Zudem wurde mit einem abgewandelten Bild von “Refugees Welcome”, hier ankommende Geflüchtete als IS-Terroristen verunglimpft. Außerdem wurde der Wahlkampf beworben und nach Unterstützung gesucht. In diesem Zusammenhang wurde der Berliner NPDler Florian Stein mit folgender menschenverachtenden Äusserung zitiert: “Lieber einen zu viel ABSCHIEBEN als einen zu wenig.”
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2016
    Auf der Facebook-Seite der Lichtenberger NPD war die Hetze gegen Flüchtlinge erneut das bestimmende Thema. Darüber hinaus wurden Presse und politische Gegner_innen als “Links-Faschisten”, “Journaille” und “Linkskriminelle” diffamiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” machte auch im Juli vor allem Stimmung gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen. Darüber hinaus wurde offen Wahlwerbung für die NPD gemacht. Die Macher_innen sprachen dabei von “Asylschnorrern”, “Kulturbereichern”, ein Sicherheitsdienst, der mehrheitlich von Migrant_innen betrieben wurde, wurde als “ausländischer Sicherheitsdienst” bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2016
    Die Facebookseite von “Pro Deutschland” wurde vor allem zur Präsentation eigener Verteilaktionen genutzt. Darüber wurde pauschalisierend Islam mit Islamismus gleichgesetzt und die Schließung von Jugendeinrichtungen mit der Flüchtlingssituation begründet. Es wurde darüber hinaus die Behauptung aufgestellt, dass die regierenden Parteien den Terror nach Europa bringen würden.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 31. Juli 2016
    Ende Juli pöbeln Männer, die hinter einem AfD-Stand stehen, am Halemweg in Charlottenburg-Nord eine Frau rassistisch an, die sich für Geflüchtete engagiert.
    Quelle: Anlaufstelle Abgeordnetenbüro Verrycken
  • 31. Juli 2016
    Im gesamten Bezirk Treptow-Köpenick wurden ab dem 31. Juli Wahlplakate gehangen, darunter viele von verschiedenen (extrem) rechten Parteien:
    NPD: Die NPD versucht in ganz Berlin mit einer riesigen Plakatkampagne Aufmerksamkeit zu erlangen, so auch in Treptow-Köpenick (5000 Plakate). Mit Aufschriften wie "Deutschland uns Deutschen" oder "Die kriegen alles und ihr?" (Im Hntergrund ist ein Mann mit einem Bündel Geldscheinen, soll vermutlich einen Geflüchteten darstellen) sprechen sie ein klassisch völkisch-rassistisches Klientel an. Außerdem versuchten sie Köpenick-Spezifisch durch Plakate vor dem Stadion von Union gegen die "Kriminalisierung von Pyrotechnik" Fans anzusprechen.
    Pro Deutschland: Pro Deutschland versucht mit einfacher Ästhetik in Treptow-Köpenick Menschen anzusprechen. Meist ist nur ein Herz mit der Aufschrift "Berlin Zweitstimme" und der Aufschrift "Pro Deutschland" abgebildet. Seltener sind Plakate mit einer durchgestrichenen Moschee mit der Aufschrift "Islamisten stoppen". Durch das letzte Plakat wird versucht das klassisch antimuslimisch-rassistische Klientel anzusprechen.
    Büso: Die Kleinstpartei Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und rechtsextreme Einstellungen vertritt. Ihre Wahlplakate vertreten tendenziell wirre Aussagen wie der Appell, dass Berlin "das Tor zur neuen Seidenstraße werden".
    AfD: Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Ihre Wahlplakate (3000 im Bezirk) fallen, ähnlich wie bei Pro Deutschland, durch wenig Inhalt auf. Trotzdem vertreten sie auf Wahlplakate Positionen bspw. gegen geschlechtergerechte Bildung an Schulen da es ihrem völkischen Familienbild widerspricht oder sie behaupten, dass durch eine vermeintliche "Masseneinwanderung" Deutschland zerstört wird.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Juli 2016
    Eine Gedenktafel des Vereins "Sie waren Nachbarn" (www.sie-waren-nachbarn.de) zur Erinnerung an die Deportation von 30.000 Juden in der Ellen-Epstein-Straße ist in der Nacht zu Sonnabend mit schwarzer Farbe beschmiert und antisemitisch bemalt worden. Der Schriftzug "Von hier fuhren Züge ins Gas" wurde mit dem Kommentar versehen "sachlich falsch". Die Initiative bemerkte am 30.07. gegen 10 Uhr, dass ihr angebrachtes Gedenkschild mit schwarzer Farbe beschmutzt wurde. Die Tafel war erst am 21. Juli - nach mehreren Sachbeschädigungen - erneuert worden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article207971949/Erneut-Gedenktafel-fuer-Holocaust-Opfer-in-Moabit-geschaendet.html
  • 30. Juli 2016
    Am Vormittag des 30. Juli kam es in der U-Bahnlinie U8 zu einem dramatischen Streit zwischen einem 74-Jährigen und einem 81-Jährigen, der mit einem Polizeieinsatz endete. Der Jüngere der beiden Kontrahenten hatte den Älteren fremdenfeindlich beleidigt und eine Plastikflasche aus seinem Beutel herausgeholt, um damit eine Schlagbewegung anzudeuten! Eine 52-jährige Zeugin schritt daraufhin mutig ein und rettete den Angegriffenen. Daraufhin pöbelte der 74-Jährige die 52-Jährige an, der sie "mit einer Handgeste beleidigte", wie es im amtlichen Bericht der Polizei zu den Auseinandersetzungen hieß. Am U-Bahnhof Voltastraße stiegen die drei Kontrahenten aus. Der 81-Jährige und die 52-Jährige hielten den 74-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Die Beamten stellten die Personalien fest, nun muss sich der 74-jährige Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.504541.php
  • 30. Juli 2016
    Am 30. Juli führte die rechtspopulistische Initiative "Wir für Berlin Wir für Deutschland" unter dem Motto "Merkel muss weg" ihre vierte Demonstration durch. Anmelder war Enrico Stubbe von der rechtspopulistischen Kleinstpartei Pro-Deutschland. Rund 1.300 Teilnehmer marschierten vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel.  "Neben Wut- und Protestbürgern beteiligten sich Freie Nationalisten, Funktionäre der NPD und von Pro-Deutschland, AfD-ler, Holocaustleugner, Reichsbürger, antizionistische Antisemiten, rechte Hooligans, Aktivist_innen der von Lars Mährholz 2014 gegründeten Montagsmahnwachen sowie diverse *GIDA-Zusammenhänge an dieser Versammlung.", berichtete das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitsmus (JFDA). Der Demo-Redner Sascha Perschke von PEGIDA-Hannover forderte, „wir müssen das ganze System zum Einsturz bringen“. Auf seine Frage: „Wollt ihr das System zum Einsturz bringen?“ bekam er ein begeisterndes „Ja!“ zurück, was er zufrieden mit den Worten „dann lasst uns daran arbeiten, dieses Ziel zu erreichen“ bestätigte. Die 24-jährige Julia Schwarze, Aktivistin von „Wir lieben Sachsen/Thügida“, forderte bei der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof vom deutschen Volk den Schutz der Heimat und Kultur. Sie kritisierte, dass Halal-Lebensmittel in deutschen Supermärkten angeboten werde, dies sei geschändetes Fleisch von leidenden Tieren. Und nachdem Eric Graziani Grünwald, einer der Moderatoren des Marsches, die „Lügenpresse“ mitverantwortlich machte für die Terroranschläge in Nizza und Brüssel, schallte aus der Demonstration in unmittelbarer Nähe des ARD-Hauptstadtstudios „Lügenpresse auf die Fresse“. Wiederholt wurde der "Hilter-Gruss" gezeigt, einer der Delinquenten wurde von der Polizei vorübergehend festgenommen. Die JFDA berichtete weiter: "Trotz des Versuches der Ordner Eskalationen zu vermeiden, gab es neben den vorübergehenden Festnahmen durch die Polizei mehrere kleinere Zwischenfälle. Zu Beginn der Kundgebung wurde eine muslimische Familie mit zwei kleinen Kindern auf dem Weg zum Bahnhof von rechten Demonstranten angepöbelt. Eine Journalistin wurde von zwei Demonstranten angegangen und leicht geschubst. Auch Menschen die am Rande der Demonstration ihren Unmut äußerten, wurden teilweise bedroht und eingeschüchtert. Zwei Menschen, die „Nazis raus“ riefen, wurden von Demonstranten verfolgt und mussten fliehen. Zudem kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf Höhe des Reichstages, als sich zwei Demonstranten vom Zug lösten und auf eine Gruppe losgingen."
    Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article207958825/SPD-will-Protest-gegen-rechtspopulistischen-Aufmarsch.html / https://jfda.de/blog/2016/08/02/hitlergruss-und-volksverhetzung-bei-rechtem-aufmarsch-in-berlin-mit-video/
  • 30. Juli 2016
    Am Rande der rechten Demonstration gegen die Merkel-Regierung am 30. Juli im Regierungsviertel kam es zu mehreren Vorfällen. So berichtete eine Gegendemonstrantin: "Der Ort war die Wiese vor dem Reichstag, Datum der 30.7., so gegen 18 Uhr vielleicht. Ein Bekannter und ich standen direkt an der Marschroute der Nazis und haben friedlich, aber lautstark gegen deren Aufmarsch protestiert. Obwohl wir so nah dran waren (ca. 20 Meter Sicherheitsabstand), hat sich die Polizei offensichtlich nicht für uns interessiert. Es haben sich dann zwei gewaltbereit wirkende, kräftige Männer aus dem Demonstrationszug gelöst und sind sehr schnell auf uns zugerannt. Wenn wir nicht schleunigst weggerannt wären, (oder sich noch mehr Nazis den beiden angeschlossen hätten) wer weiß, was passiert wäre... Die Bullen haben den Vorgang offensichtlich nicht mitgeschnitten, nur einer hat sich noch bei uns erkundigt, ob wir OK wären und ob was passiert sei."
    Quelle: Bürgermeldung
  • 30. Juli 2016
    Am Rohrpfosten eines Straßenschilds an der Ecke Sonnenallee/Tellstr. wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "I love borders" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Juli 2016
    In Rudow wurden 8 rechte Aufkleber dokumentiert und beseitigt. Die Aufkleber stammten zum größten Teil von der NPD. Zusätzlich fanden sich in einem Abteil der U-Bahnlinie 7 und in der Köpenickerstraße Sticker, die zur rechten Großdemonstration mit dem Titel "Merkel muss weg" am selben Tag aufriefen.

    Außerdem wurde in der Grünanlage nahe Selgenauer Weg ein 45 cm großes und mit dicken Balken gespraytes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 30. Juli 2016
    Die "Alternative für Pankow" (AfD) führte ihren Bezirksparteitag durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Juli 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD mit einem Wahlstand am Britzer Damm, Ecke Franz-Körner Straße.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Juli 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD mit einem Wahlstand an der Rudower Straße, nahe dem Vivantes Klinikum.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 29. Juli 2016
    Drei Männer wurden in der vergangenen Nacht in Mitte offenbar aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von vier bisher Unbekannten angegriffen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren ein 18-, ein 19- und ein 30-Jähriger aus Serbien, Syrien und dem Irak gegen 22.20 Uhr in der Vorhalle des S- und U-Bahnhofs Alexanderplatz unterwegs, als sie zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit den vier Tatverdächtigen mit südländischem Aussehen gerieten und anschließend von diesen mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden sein sollen. Bevor die vier Angreifer flüchteten, sollen sie ihre drei Opfer noch mit Pfefferspray besprüht haben. Die Angegriffenen erlitten Verletzungen, die von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens vor Ort behandelt wurden. Sie gaben an, nur aufgrund ihrer Homosexualität angegriffen worden zu sein. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.504540.php
  • 29. Juli 2016
    In der Steglitzer Schloßstraße, der Muthessiusstraße und der Hackerstraße werden mehrere Dutzend Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "FCK-Antifa" und Aufkleber, die für eine extrem rechte Demonstration am 30.7. unter dem Motto "Wir für berlin" werben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. Juli 2016
    Auf der Steglitzer Schloßstraße wird ein Paar von einem Mann angegriffen. Der Angreifer ruft dabei die Sätze "Du brauchst einen Stich in den Hals Du Fotze" und "Ich schlag Euch die Fresse kaputt." Der Angreifer hatte mehrere Tattoos, die darauf hindeuten, dass er aus dem Hooliganmilieu stammt (z.B. Schlagring, ACAB).
    Quelle: Berliner Register
  • 29. Juli 2016
    Ein 16-jähriger Geflüchteter aus dem Kosovo ist mit 3 gleichaltrigen Freunden unterwegs. Er trägt ein T-Shirt mit einem albanischen Adler. DEswegen wird er von zwei wesentlich älteren Männern angesprochen und dann körperlich angegriffen. Die dann später eintreffende Polizei identifiziert die Angreifer als rechtsradikal.

    Die Polizei ermittelt.
    Quelle: GUK Blumberger Damm, Polis*
  • 29. Juli 2016
    Eine 35-Jährige Frau wurde gegen 16:00 Uhr an der Ecke Zossener Straße / Mittenwalder Straße von zwei Männern aus rassistischer Motivation heraus beschimpft. Als die betroffene Frau die Polizei alarmierte flüchteten die beiden Männer.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 29. Juli 2016
    Eine 54-Jährige Frau beleidigt fünf Personen vor einem Imbiss in der Stendaler Straße rassistisch. Die Betroffenen entfernten sich daraufhin, bevor die alarmierte Polizei eintraf.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 29. Juli 2016
    Im Bereich Zwickauer Damm wurde mit Aufklebern massiv für die rechte Demonstration unter dem Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 mobilisiert.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 29. Juli 2016
    Am 29. Juli 2016 vor 21:20 Uhr machte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg an der Technischen Universität Berlin mehrfach einen Aushang, auf dem sie ein "Kopfgeld" in Höhe von 10.000 Euro festsetzten zur Ergreifung zweier vermeintlicher Antifaschisten in Wien. Darauf wurden Fotos der Gesuchten abgedruckt, die als "Mörder" bezeichnet wurden. Die Verunglimpfung und Einschüchterung des politischen Gegners ist eine bewährte Methode extrem rechter Gruppierungen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 28. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen u.a. die Slogan "Ich stehe zu meinem Land" (NPD), "100% National 0% Asylbetrug" (NPD), "Sommer Sonne NPD" (NPD), "Grenzen Dicht" (JN) und "Isreal vernichten - um endlichen Frieden im nahen Osten zu erreichen" (Internetseite).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Juli 2016
    Auf der Steglitzer Schloßstraße werden mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland und Aufkleber, die für eine rechte Demonstration am 30.7. unter dem Motto "Wir für Deutschland" werben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Juli 2016
    Am 28.07.16 wurde auf der zerstörten Scheibe des AWO-Schaukastens am Rathaus Friedenau eine rassistische Schmiererei ("Refugees not welcome") entdeckt. Der Schaukasten war zuvor am 11.07.16 eingeschlagen worden, offensichtlich wegen des darin befindlichen Plakats gegen Rassismus.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 28. Juli 2016
    Die Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde mit rassistischer Propaganda beklebt. Auf einem Ausstellungsplakat wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Ausstellung war bereits eine Woche zuvor beschädigt wurden.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine rassistische Schmiererei ("No Islam") entdeckt. Der Briefkasten war in der Vergangenheit schon einmal beschmiert worden (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/rassis...). Diese Schmiererei war zwischenzeitlich entfernt worden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Juli 2016
    Am 27.07.16 gegen 18 Uhr wurde an der Skulptur "Großes Idol" im Eingangsbereich zum Volkspark Mariendorf an der Ecke Alt-Mariendorf / Rixdorfer Str. ein Hakenkreuz entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert und das Hakenkreuz inzwischen entfernt.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 27. Juli 2016
    In Zehlendorf werden sechs Aufkleber entdeckt und entfernt, die zu einer rechten Demonstration unter dem Motto das Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 aufrufen. Auf einigen steht "Willkommens-Diktatur".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juli 2016
    Zwischen Lepsius- und Hackerstraße werden 22 Aufkleber entdeckt und entfernt. Unter ihnen sind welche, die zu einer rechten Demonstration mit dem Motto "Merkel muss weg" am 30.07.2016 aufrufen, welche auf denen nur "Merkel muss weg" steht und eine Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Abschiebeflug". Auf einer Betonbank wird außerdem ein kleines verblasstes Graffito mit dem Schriftzug "FN" ("FN" steht für Freie Nationalisten) entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juli 2016
    Am 27. Juli 2016 zwischen 15.00 und 16.15 Uhr wurden im TK-II-Gebäude der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni frei ausliegende Exemplare des schullesbischen Magazins Siegessäule zerstört. Sie wurden im Erdgeschoss in eine Toilette gestopft und teils hinuntergespült. Dabei entstand ein Sanitärschaden. Handzettel sowie Wandbeschmierungen in der Toilette und im Treppenhaus mit dem Schriftzug "Googlet Orden der Patrioten" wurden hinterlassen. In dem Gebäude sitzt der Allgemeine Studierendenausschuss. Der Orden der Patrioten ist eine monarchistische Vereinigung, die ideologisch der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 27. Juli 2016
    Im Ortsteil Französisch-Buchholz wurden mehrere rassistische und geflüchtetenfeindliche Schmierereien entdeckt. Eine Sportanlage in der Cunistraße war hierbei das Ziel mehrer Slogans: "Asylantenflut stoppen", "Flüchtlinge Raus", "Flüchtlinge überleben hier nicht lange" u.a.
    Quelle: Bezirksamt Pankow
  • 26. Juli 2016
    Am 26.07.16 gegen 18 Uhr wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Reißeckstr./Mariendorfer Damm der Buslinien 277 und 181 antimuslimische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not welcome") entdeckt.

    Die Polizei wurde darüber informiert.
    Quelle: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert
  • 26. Juli 2016
    In Alt-Hohenschönhausen wurden Partei-Zeitungen von “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich in der Wollank- und Brehmerstraße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten. Darüberhinaus gab es auch Aufkleber von Bärgida. Diese stellt den Berliner Ableger der rassistischen Pegida-Bewegung dar.
    Quelle: EAG
  • 25. Juli 2016
    Auch im Juli gab es auf der Facebook-Seite "Wir in Heiligensee" wieder stark rassistische Äußerungen und Androhungen von Gewalt gegen Flüchtlinge. Beispielsweise schreibt am 25.7. ein Nutzer "Aber immer schön weiter klatschen... Nur dieses Mal ins Gesicht!", woraufhin ein anderer erwidert "Ihr wisst wo sie wohnen."
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. Juli 2016
    Die BärGiDa-Bewegung führte am 25. Juli am Hauptbahnhof ihren 82. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 25. Juli 2016
    Das Büro der Piratenfraktion in der Brückenstraße erhielt einen Flyer von „Pro Deutschland“ im Briefkasten. Mit dem Flyer wurde für eine Petition geworben, in der der Bundestag dazu aufgefordert wird Gesetzte zu erlassen, nach denen Asylanträge in den Herkunftsländern gestellt werden sollen.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 25. Juli 2016
    Im Umfeld der Sewanstraße und der Straße am Tierpark verteilte “Pro Deutschland” ihre Partei-Zeitung in die Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde gegen Mittag (ca. 13:00 Uhr) ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einem Imbiss in der Achillesstraße gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juli 2016
    Ein 21-Jähriger befand sich mit seinen ein Jahr jüngeren Begleiter gegen 3:00 Uhr morgens an einem Imbiss in der Luxemburger Straße als er von einen Mann aus einer Gruppe heraus angesprochen und gefragt wurde warum er schwarze Striche im Gesicht trage. Der 21-Jährige entgegnete daraufhin, dass er von einer CSD-Veranstaltung komme und ging anschließend mit dem Begleiter weiter. Das Trio folgte dann den Beiden. Zunächst soll einer aus dem Trio über das Basecap des Begleiters gestreichelt und dabei den Kopf nach unten gedrückt haben. Daraufhin schubste der 21-Jährige die Hand des jungen Mannes weg. Der Unbekannte soll den 21-Jährigen daraufhin mit der Faust und der flachen Hand mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. In der Folge soll der Attackierte nun zu Boden gegangen sein und ein Komplize des Angreifers soll ihn dann ebenfalls geschlagen haben. Der Dritte des Trios beteiligte sich offenbar nicht an den Schlägen. Anschließend flüchtete das Trio. Der 21-Jährige erlitt bei dem Angriff Arm- und Kopfverletzungen. Zur ambulanten Behandlung wurde er von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Sein Begleiter wurde nicht verletzt. Die Ermittler suchen nun nach den mutmaßlichen Angreifern wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 24. Juli 2016
    Im Harry-Breslau-Park werden neun Aufkleber mir der Aufschrift "Wir für Deutschland" entdeckt und entfernt. In der Gutsmuthstraße werden zusätzlich mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung", der extrem rechten Partei Pro Deutschland und des Magazins Blaue Narzisse entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. Juli 2016
    In den Seitenstraßen des Malchower Wegs wurden “Pro Deutschland”-Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juli 2016
    Ein Fahrgast, der sich zwischen 17:00 und 18:00 Uhr auf dem Heimweg vom CSD befand, wurde in der S-Bahnlinie 75 auf der Höhe des Hackischen Marktes von zwei anderen Männern attackiert. Die Männer schlugen ihn weil er dem Erscheinen nach als homosexuell zu erkennen war. Das Opfer erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Verletzung am Auge und wurde durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen Hasskriminalität.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Juli 2016
    Am Abend wird ein 22-Jähriger im Glambecker Ring von zwei Männern angegriffen. Zuvor telefonierte einer der Männer woraufhin kurz danach sechs weitere Männer im Glambecker Ring erscheinen. Aus der Personengruppe wirft dann ein Mann einen Stein gegen das Knie des 22-Jährigen. Anschließend flüchten die acht Verdächtigen in Richtung Blumberger Damm. Die Suche der alarmierten Polizisten verläuft vor Ort ohne Erfolg. Der Angegriffene klagt danach über Schmerzen am Knie. Nach einer Behandlung kann er das Krankenhaus wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Polis*
  • 23. Juli 2016
    31 Aufkleber mit rassistischen und rechten Slogans wurden in Rudow gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammten von der NPD, nur einer trug kein V.i.S.d.P.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Juli 2016
    In Rudow wurde ein rechtes Graffito gesprüht, das aus verschiedenen rechten Symbolen bestand. Es beinhaltete u. a. eine Lebensrune und den Zahlencode "88".

    Ebenfalls in Rudow, im Ostburger Weg wurden weitere rechte Schmierereien entdeckt. Neben der Zahlenkombination "14/88" , die gleich viermal zu finden war, war außerdem die Abkürzung "SS" versprüht worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Juli 2016
    Ein 22-jähriger und ein 25-jähriger Mann werden gegen 3.20 Uhr in der Libauer Straße aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt, von mehreren Personen geschlagen, mit Bierflaschen angegriffen und verletzt. Die Polizei nimmt zwei Täter im Alter von 22 und 29 Jahren fest.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Juli 2016
    Ein Infostand der lokalen SPD wurde gegen Mittag am RIZ-Center in der Ribnitzer Straße von einem Neonazi angegriffen und beschädigt. Die Standbetreiber_innen wurden bedroht und beleidigt.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 22. Juli 2016
    Am 22. Juli 2016 wird ein NPD-Aufkleber mit rassistischer Aufschrift "Asylflut stoppen" am Schaukastend es alternativen Jugendklubs Schloss19 in der Charlottenburger Schloßstraße entdeckt. Er adressiert den politischen Gegner.
    Quelle: Jugendklub Schloss 19
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in den letzten Tagen mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie befanden sich rund um den S-Bahnhof Pankow und in der Berliner Straße. Einzelne trugen u.a. den Slogan "Merkel muss weg". Der Slogan ist seit längeren in der rechten Szene ein Bindeglied zwischen rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen. Es fanden 2016 Demonstrationen unter dem Motto in Berlin statt, die unterschiedliche rechte Szenen zusammenbrachten.
    Quelle: EAG
  • 22. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch versammelten sich am Abend (ab 20:00 Uhr) ca. zehn Personen zu einer Mahnwache. Aufgerufen hatte die rassistische Facebook-Seite "Kein Asylanten-Containerdorf in Buch" in einem Posting, dass am selben Tag online gestellt wurde. Seit längerer Zeit sind die Inhalte und die Form angepasst an die Facebook-Seite von der NPD Pankow KV8, sodass davon ausgegangen werden kann, dass diese von der NPD betrieben wird. Die anwesenden Personen stellten "Schwarze Kreuze" auf. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfunden und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Auf der Mahnwache wurde so zu rechtsextremen Aktionsformen bezug genommen. Die "Schwarze Kreuze" sind von engagierten Bürger*innen im Anschluß entfernt wurden. Hintergrund der rassistischen Veranstaltung ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße 45.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Juli 2016
    Am 22.07.16 nahmen Beamten der Berliner Polizei einen 58-jährigen Mann vorläufig fest. Der Mann steht in Verdacht, vor einer Flüchtlingsunterkunft in Nähe des Breslauer Platzes mehrfach ausländerfeindliche und volksverhetzende Parolen in Richtung der Unterkunft gerufen und Symbole verfassungsfeindlicher Institutionen gezeigt zu haben.

    Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Der Tagesspiegel 23.07.2016
  • 22. Juli 2016
    Acht Rechtsextreme versuchen nachts, das Gelände einer Notunterkunft zu betreten und sich Zugang zum Haus der Unterkunft zu verschaffen. Die Security und Bewohner der Unterkunft versuchen, dies zu verhindern. Die Polizei wird gerufen, die mit einem größeren Aufgebot anrückt.
    Quelle: NUK Glambecker Ring/ Polis*
  • 22. Juli 2016
    Die Parteizeitung von “Pro Deutschland” wurde in Falkenberg gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juli 2016
    In einem öffentlichen Flur im Rathaus Marzahn-Hellersdorf wird die rechtsextreme Schmiererei "S[Rune]88" entdeckt.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 21. Juli 2016
    Sieben Bewohnerinnen mit mehreren Kindern, die in der Notunterkunft für Geflüchtete in der Wiesenstrasse untergebracht sind, wurden gegen 10:30 Uhr von drei Männern daran gehindert, die Strasse zu betreten. Die Männer, die auch einen Hund mit sich führten, beleidigten die Frauen mit den Worten, "Ihr Ratten - ihr solltet in eure Heimatländer zurückkehren. Ihr habt unser Land überfüllt und alles weggenommen!" Als die Frauen ihren Weg fortsetzen wollten, versuchte einer der Männer eine Frau daran zu hindern, indem er ihr ein Bein stellte.
    Quelle: Bürgermeldung - Vor-Ort-Büro
  • 21. Juli 2016
    Um 3 Uhr morgens brüllen mehrere junge Männer an der Ecke Treskowstraße / Brunowstraße mehrfach "Sieg Heil".
    Quelle: Register Spandau
  • 21. Juli 2016
    In der Weserstraße, Ecke Roseggerstraße gerieten gegen 19 Uhr ein Mann mit Bollerwagen und eine Frau mit Fahrrad über die Nutzung des Fahrradweges in Konflikt. Im Laufe des Streits beleidigte der Mann die Frau auf dem Fahrrad rassistisch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2016
    Am Rande einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung über die geplante Eröffnung eines "Tempohomes" wird ein*e Besucher*in von einem ortsbekannten Rechtsextremisten rassistisch beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in/ Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zeigt ein Teilnehmer der Veranstaltung einem anderen Teilnehmer, der sich öffentlich gegen die lautstarken Parolen einiger anwesender NPD-Mitglieder wandte, den sog. "Hitlergruß". Daraufhin wird er von der Moderation des Saales verwiesen.
    Quelle: Polis*
  • 21. Juli 2016
    Auf einer Bürger*innen-Informationsveranstaltung zu einer neu zu eröffnenden "Tempohome"-Unterkunft versuchen 6-8 Personen, die z.T. als NPD-Mitglieder indentifiziert werden können, durch permantente Zwischenrufe und völkische Aussagen die Veranstaltung zu stören. Eine Person äußert den Satz: "Bisher war Hellersdorf noch deutsch. Doch dies soll nun heimlich verändert werden." Außerdem wurde behauptet, dass Kriminalität an die "kulturelle" Herkunft eines Menschen geknüpft sei. Mehrere Personen brüllen Parolen. Einige Teilnehmer*innen fühlen sich durch das ständige lautstarke Stören eingeschüchtert.
    Quelle: Polis*
  • 21. Juli 2016
    Eine Ausstellung über die Perspektiven von migrantischen Frauen mit dem Titel „Migrantas“ in der Alice-Salomon-Hochschule wurde beschmiert. Gezielt wurden alle Abbildungen von Muslima mit Kopftuch auf den Ausstellungsplakaten mit brauner Farbe beschmiert. Dabei wurde eine braune Farbe verwendet, die an Kot erinnert. Die Plakate wurden vorläufig entfernt.
    Quelle: Frauenbeauftragte ASH Berlin
  • 21. Juli 2016
    In der Kottbusser Straße wurden drei Stolpersteine mit grauer Farbe beschmiert. Die Stolpersteine erinnern an Artur, Bianka und Käte Wolf, die am 08.05.1942 in Chełmno / Kulmhof durch die Nazis ermordet wurden.

    http://www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/5262
    Quelle: Polizei
  • 21. Juli 2016
    In der Rhinstraße wurden Flugblätter von “Pro Deutschland” gegen “Asyl-Wahn” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juli 2016
    Am Netto in der Kiefholzstraße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "I love NSU" entdeckt und entfernt. Das S was als Sig-Rune gezeichnet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juli 2016
    Am 20.07.16 wurde gegen 17.15 Uhr auf einem Sitz an der Bushaltestelle Körtingstr. des M77 Richtung Alt-Mariendorf eine rassistische Schmiererei ("Islam raus") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Juli 2016
    In Zehlendorf werden sieben Aufkleber entdeckt, einige davon sind von Pro Deutschland und tragen die Aufschrift "Halt - Abschieben", auf anderen wird zu einer rechten Demonstration am 30.07.2016 aufgerufen, die unter dem Motto "Merkel muss weg" stattfinden soll.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Juli 2016
    Am 20. Juli 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Parteilogo an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. und 19. Juli 2016. Dies SPD-Geschäftsstelle hatte jeweils Aufkleber darüber geklebt und das Plakat schließlich ausgetauscht. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 20. Juli 2016
    Die Jugendinitiative Uffmucken erhielt eine E-Mail mit rassistischen Aussagen, wobei die Initiative beleidigt und bedroht wurde.
    Quelle: Uffmucken
  • 19. Juli 2016
    Gegen 22:00 Uhr wurde ein junger Mann in der U-Bahnlinie 8 durch eine Frau rassistisch beleidigt. Der schweigsame Fahrgast wurde ohne einen besonderen Anlass spontan als "Scheiß Kanake" beschimpft. Ein anderer Fahrgast wurde beim Versuch, die rassistisch motivierte Frau zur Ordnung zu rufen, ebenfalls beleidigt.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 19. Juli 2016
    Am 19. Juli 2016 wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Slogan "Mut zu Deutschland" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Dies geschah bereits am 7. Juli 2016. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 19. Juli 2016
    In der Ribnitzer Straße wurde die Zeitung von “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Juli 2016
    Die Zeitung von “Pro Deutschland” wurde in der Umgebung der Volkradstraße gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Juli 2016
    An einem Dönerimbiss in der Sanderstraße, Ecke Kottbusser Damm wurden zwei NPD-Aufkleber mit antimuslimischer Botschaft gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Juli 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Am Montag Abend den 18. Juli fand zum sechsten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt. Zudem wurde ein anwesender Journalist von der Bühne aus angesprochen was zur Folge hatte, dass dieser von einem Kundgebungsteilnehmer mit Hund bedrängt und eingeschüchtert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedliche rassistische Inhalte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juli 2016
    Am 18. Juli führte BärGiDa ihren 81. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 18. Juli 2016
    Am Hermannplatz wurde gegen 18 Uhr eine junge Frau, die einen Beutel mit der Aufschrift „Refugees Welcome“ trug, von einem Mann rassistisch und sexistisch beschimpft. Niemand der Anwesenden griff ein.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Juli 2016
    In der Wohngegend um die Gehrenseestraße wurden Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” von “Pro Deutschland” in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. Juli 2016
    In verschiedenen Straßenzügen des Weitlingkiezes wurden Aufkleber der NPD, des “III. Wegs” und anderer Neonaziorganisationen verklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Juli 2016
    Am Samstag, den 16. Juli, wurde ein Mitglied der orthodoxen Gemeinde Kahal Adass Jisroel auf dem Weg zur Synagoge von zwei Fahrradfahrern angegriffen. Die beiden Täter (zwischen 20 – 25 Jahren) hielten an einer Fußgängerampel neben dem Betroffenen an und fragten ihn, ob er Jude sei. Der Betroffene war am frühen Abend alleine unterwegs, trug einen schwarzen Hut, wie er von vielen orthodoxen Juden getragen wird, sowie einen Anzug und eine Krawatte. Als er die Frage bejahte, antwortete einer der Täter, er sei Palästinenser. Er begann den Betroffenen zu beschimpfen, drohte mit Gewalt gegen ihn und seine Familie und spuckte ihm zweimal ins Gesicht. Schließlich hielt der Täter sein Handy in die Richtung des Betroffenen, als würde er ein Foto anfertigen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 16. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Bauzaun für eine Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße eine Aktion der NPD Pankow KV8 durchgeführt. Sie versahen den Bauzaun mit einem symbolischen Absperrband und hinterließen Schilder mit unterschiedlichen Slogans, u.a. "Hier wäre Platz für ein Jugendzentrum" oder "Hier wäre Platz für ein Altenheim". Unter den Slogan stand jeweils das NPD und JN Logo. Ähnliche Schilder wurden an den Bauzaun in der Elisabeth-Aue von der NPD angebracht. Neben den Schildern hinterließen sie auch vereinzelte Wahlkampfflyer der NPD Pankow KV8.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Juli 2016
    An einem Kleidercontainer in der Hackerstraße werden 4 Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juli 2016
    Zwischen 11 und 13 Uhr führt die AfD einen Infostand an der Schloßstraße Ecke Deitmerstraße durch. Ein Mann in Thor-Steinar-Bekleidung scheint laut Augenzeugen als "Security" den Stand zu bewachen.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Juli 2016
    In der Unterführung unter den S-Bahngleisen Richtung Mädewalder Weg am S-Kaulsdorf werden mehrere „Merkel muss weg!“ Aufkleber entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht
  • 16. Juli 2016
    In Rudow wurden 26 Aufkleber mit rassistischem und rechten Inhalt gefunden und entfernt. Sie stammten von der NPD und der Identitären Bewegung.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 16. Juli 2016
    Im Süden von Britz wurde ein rassistischer NPD-Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "Stoppt die Schlepper-Merkel". Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll auch aus dem Grund abgesetzt werden. Der Aufkleber richtet sich damit gegen die Aufnahme von Geflüchteten und transportiert folglich eine rassistische Haltung.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 15. Juli 2016
    Am frühen Abend des 15. Juli wurde ein Mann der antisemitische Kommentare auf dem U-Bahnhof Rathaus Steglitz kritisiert hatte, mit einem Messer bedroht.
    Gegen 19:40 Uhr äußerte sich ein Mann zunächst wiederholt antisemitisch: „Scheiß Juden“, „die Juden sind an allem Schuld“. Als er von einem Passanten aufgefordert wurde, die antisemitischen Kommentare einzustellen, drohte er diesem, dass bei ihrer nächsten Begegnung etwas passieren würde. Als der Passant in die einfahrende U-Bahn einstieg zog der Täter erneut über „die Juden“, „die Amerikaner“ und „die Bundesregierung“ her. Schließlich zückte er auf dem Bahnsteig stehend, ein Messer, machte Stichbewegungen in die Richtung des Betroffenen und schrie, dass er ihm beim nächsten Mal sein Tattoo herausschneiden würde. Der betroffene Zeuge rief die Polizei. Bei einer Gegenüberstellung konnte der Täter eindeutig identifiziert werden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin
  • 15. Juli 2016
    Am 15. Juli 2016 gegen 14 uhr hängte die Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg ein Banner an der Technischen Universität in der Hardenbergstraße in Charlottenburg auf. Das Banner trug die Aufschrift "Islamisierung? nicht mit uns! Für eine säkulare Uni" sowie Namen und Logo der Identitären. Die Behauptung der vermeintlichen Islamisierung Europas ist eine rassistische Verschwörungsideologie. Die Identitäre bewegung setzt sich nicht für eine säkulare Gesellschaft ein, sondern bedient sich lediglich dieser Argumentation um ihre rassistischen Positionen gegenüber Muslim*innen zu verschleiern. Die Aktion richtete sich in erster Linie gegen eine Demonstration muslimischer Studierender gegen die Schließung des Gebetsraums an der Universität.
    Quelle: Twitter @peppi77 15.07.16, Register CW, Anlaufstelle AStA TU
  • 15. Juli 2016
    Am 15. Juli 2016 wurde auf dem Campus der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni ein Plakat, das für die Menschenkette-Aktion "Hand in Hand gegen Rassismus" am 19. Juni 2016 warb, zerrissen und beschmiert mit den Worten "N-[Word] stay away". Dies ist eine rassistische Bezeichnung für Schwarze Menschen und Persons of Color.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 14. Juli 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in den letzten Tagen Aufkleber der rechtsextremen Partei "III. Weg" entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylmißbrauch stoppen".
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 14. Juli 2016
    Auf der Martin-Buber-Straße zwischen der Gottfried-Benn-Bibliothek und dem Finanzamt werden 11 Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Ein Teil der Aufkleber stammt von Pro Deutschand und trägt die Aufschrift "Freiheit statt Islamismus", die anderen sind von der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Wehr Dich".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 14. Juli 2016
    In der Gutsmuthsstraße und der Hackerstraße in Steglitz werden diverse Sticker von ProDeutschland und der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Juli 2016
    Eine Frau die ihren Namen in hebräischen Schriftzeichen an ihrer Halskette trägt, wurde am 14. Juli nachmittags in einem Zug der S-Bahnlinie 1, Höhe Yorckstraße in Schöneberg, angefeindet. Zunächst wurde die Betroffene von einem Fahrgast angepöbelt, dass es unmöglich sei, dass sich jetzt die deutschen Frauen auf die arabischen Flüchtlinge einlassen würden. Während er das sagte, zeigte er auf ihre Halskette. Ein weiterer Fahrgast schaltete sich ein, es würde sich um hebräische Schriftzeichen handeln und beschimpfte die Betroffene als „Judenschlampe“. Die Betroffene verließ die Sitzgruppe und bekam aus der Entfernung noch mit, wie der erste Fahrgast ein gleichgeschlechtliches Pärchen homophob anfeindete. In einem persönlichen Gespräch berichtete die Betroffene, dass sie seit August 2015 im Zusammenhang mit der Debatte um die Unterbringung von Flüchtlingen, auch eine sinkende Hemmschwelle für Anfeindungen gegen sie als Jüdin wahrnimmt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS #96
  • 14. Juli 2016
    Am Prerower Platz wurden “Pro Deutschland” -Flugblätter gegen “Asyl-Wahn” gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juli 2016
    Vor der HTW wurde ein Gerät aufgestellt, dass nach Aufforderung durch den Zuhörer dessen Lieblingslied abspielt. Für kurze Zeit nutzte ein betrunkener Neonazi dies aus und anwesende Studierende mussten Rechtsrock ertragen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juli 2016
    Unabhängig voneinander hatten 11 Männer im Alter von 36 bis 62 Jahren in sozialen Netzwerken Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt veröffentlicht. Dabei verwendeten sie auch Zeichen verfassungswidriger Organisationen. Deshalb vollstreckte die Polizei heute mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin. Dabei wurde auch eine Wohnung in Friedrichshain durchsucht.
    Quelle: Polizei
  • 13. Juli 2016
    Am 13. Juli kam es gegen 18.30 Uhr zu einem ausländerfeindlichen Zwischenfall im Kassenbereich der "Penny"-Filiale in der Turmstraße 68. Eine deutsche Staatsbürgerin syrischer Abstammung, die beim Lotsenprojekt "Die Brücke" in der Beusselstraße arbeitet (http://www.bika-mitte.de/index.php/buendnis/lotsenprojekt-die-bruecke), wollte nach Feierabend noch kurz bei dem Discounter ihrer Wahl einkaufen. Im Kassenbereich traf Sie auf eine ihr bekannte Frau aus Eritrea, die in der Nachbarschlange vor der anderen Kasse stand. In deren Einkaufswagen legte Sie vorübergehend ihre beiden Kaufprodukte ab. Als die Reihe an ihr war, nahm sie die beiden Produkte zurück und legte sie auf das Laufband der Kasse vor ihr. Daraufhin wurde sie wütend von dem deutschen Kunden in der Schlange hinter ihr angepöbelt. Er wolle sich als Deutscher nicht von Ausländern "verarschen lassen". Sie solle doch dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sei und "Deutschland verlassen". Außerdem wurde sie von dem ihr unbekannten Mann geschubst. "Er wollte mich schlagen," berichtete sie über den Vorfall. Wie die Verkäuferin Karo H. auf Nachfrage bestätigte, sagte der Mann: "Gehn Sie doch mal in ein arabisches Land und bauen Sie eine christliche Kirche". Ein Security-Mann war nicht zugegen. Was die Frau besonders betroffen machte war, dass von den rund 100 Personen im Laden - die Hälfte Deutsche, die Hälfte Ausländer - ihr niemand zur Hilfe kam. Die "Penny"-Bediensteten schritten nicht ein; auch machte der Filialleiter firmenintern keine Meldung an den zuständigen Bezirksleiter Herrn L.. Nun will die Frage Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Juli 2016
    Auf dem Platz am Kaisersteg sowie auf dem Kaisersteg wurden mehrere Aufkleber mit extrem Rechten Inhalten (u.a NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juli 2016
    Am 13.07.16 führte die Berliner Polizei Hausdurchsuchungen durch bei elf Männern im Alter zwischen 36 und 62 Jahren. Die Männer haben unabhängig voneinander Posts mit rassistischem und volksverhetzendem Inhalt in sozialen Netzwerken veröffentlicht und Zeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet.

    Es wurden elf Wohnungen durchsucht, u.a. auch in Friedenau.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / rbb online 13.07.16
  • 13. Juli 2016
    Am U-Bahnhof Onkel Toms Hütte werden Reste von zwei Aufklebern mit der Aufschrift "Die Demokraten bringen uns den Volkstod" entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. Juli 2016
    In der Steglitzer Schlossstraße werden vier Aufkleber der extrem rechten Partei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Karlshorst eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Hohenschönhausen eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    Ein Anwohner veröffentlichte rassistische und gegen Flüchtlinge gerichtete Beiträge in sozialen Netzwerken. Aufgrund dessen hatte er am 13. Juli in Lichtenberg eine Hausdurchsuchung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 13. Juli 2016
    In Alt-Treptow wurde ein Zettel an einer Regenrinne befestigt mit der Überschrift ""Kein jüdischer Terror "Zum Schutz der Juden", keine Angriffe auf Berliner Bürger [...]". Darunter wird suggeriert, dass der Mossad in Deutschland systematisch Menschen manipuliert und durch verschiedene Mittel angreift (u.a. Angriffe auf das Nervensystem etc.). Jüdinnen und Juden werden in dem Zettel aufs übelste beleidigt und dämonisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße berichteten von regelmäßigen antiziganistischen Übergriffen durch eine Anwohnerin. Die Anwohnerin ließ u. a. ihre Hunde auf die Nachbar*innen los, warf aus ihrer Wohnung mit Eiern und schüttete Wasser auf die Nachbar*innen. Die herbeigerufene Polizei schenkte den betroffenen Nachbar*innen keinen Glauben.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V.
  • 12. Juli 2016
    Im Treptower Park wurde auf den Boden „Refugees fuck off“ gesprüht. Die rassistische Parole wurde später übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juli 2016
    An der Ecke Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurden mehrere Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Juli 2016
    Am 12. Juni 2016 soll, während der Public-Viewing-Übertragung des Fußballeuropameisterschaftsspiels Deutschland gegen die Ukraine, auf der Fanmeile ein bislang unbekannter Mann mehrfach den rechten Arm zum verbotenen „Deutschen Gruß“ hochgestreckt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 12. Juli 2016
    Zeugenhinweise, die nach einem von der Polizei Berlin veröffentlichten Aufruf erfolgten, führten zur Namhaftmachung eines Verdächtigen. Der 19-Jährige steht im Verdacht, am 12. Juni 2016 auf der Fanmeile zur Fußballeuropameisterschaft ein Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben. Bei einer ersten Befragung durch Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes ließ sich der Mann nicht zu den Vorwürfen ein. Die Ermittlungen dauern weiter an.
    Quelle:
  • 12. Juli 2016
    An einem Stromkasten an der Ecke Sterkrader Straße / Bernauer Straße ist ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 12. Juli 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte im Umfeld des Prerower Platzes und des Storchenhofs ihre Parteizeitungen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juli 2016
    Mit einem Stand sammelt die NPD Unterschriften auf der Hellersdorfer Promenade.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 11. Juli 2016
    Am 11. Juli befuhr ein Fahrradfahrer mit seinem sechsjährigen Sohn die Köpenicker Straße in Richtung Brückenstraße. An der Michaelkirchstraße wollte er bei Grün die Fahrbahn überqueren. Jedoch versperrte ein Peugeot den Weg. Dessen Fahrer gegen fremdenfeindliche Beleidigungen gegen den Radfahrer aus und fuhr dann mit seinem Auto davon.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.496439.php
  • 11. Juli 2016
    Am 11.07.16 wurde der Schaukasten der AWO (Arbeiterwohlfahrt) in Friedenau erneut eingeschlagen, offensichtlich weges des darin befindlichen Plakats gegen Rassismus, da genau darauf gezielt wurde. Der Schaukasten wurde im Dezember 2015 schon einmal eingeschlagen (http://www.berliner-register.de/vorfall/tempelhof-sch%C3%B6neberg/schauk...) und in der Vergangenheit immer wieder mit rassistischen Aufklebern beklebt. Es wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. Juli 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg fand ein Wahlkampfstand der kleinstpartei BüSo statt. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Juli 2016
    Am 11. Juli führte BärGiDa ihren 80. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 11. Juli 2016
    In der Baseler Straße Ecke Weddigenweg in Steglitz werden diverse Sticker von Pro Deutschland entdeckt und entfernt. Außerdem wird an der Kreuzung Weddigenweg/ Drakestraße ein Aufkleber entdeckt und entfernt auf dem ein Schwein mit Kochmütze einen Menschen muslimischen Glaubens an einem Drehspieß über Feuer grillt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    Am 10.07.2016 zog eine Demonstration für das Bleiberecht von Rom*nja, organisiert vom Bündnis "Alle bleiben!", durch Neukölln. Dabei äußerten Passant*innen wiederholt beleidigende Zurufe und zeigten den Mittelfinger. Die Demonstration endete in der Emser Straße. Während des Redebeitrags einer Romni kam eine Anwohnerin hinzu und beschimpfte die Rednerin lauthals. Die Anwohnerin führte ihre Beleidigungen auch fort, als Demonstrationsteilnehmer*innen sie zum Gehen aufforderten. Sie entfernte sich erst auf eine Intervention der Polizei hin.

    Die Anwohnerin war bereits im Vorfeld mehrfach durch antiziganistische Übergriffe auf Bewohner*innen eines Hauses in der Emser Straße auffällig geworden.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Gegen 17 Uhr wurden mehrere Nicht-Roma-Aktivist*innen, die sich nach dem Abschluss einer Bleiberechtsdemo für Rom*nja noch in der Emser Straße aufhielten, von einem älteren weißen Herrn angesprochen. Er erklärte, vor einem Haus, das mehrere rumänische Familien bewohnen, bereits 8-10 leere Portmonees gefunden zu haben. Einmal sei er dort selbst von Rumänen überfallen worden, was seiner Meinung nach "in der Natur dieser Leute" liege. Daher verteidigte er auch das antiziganistische Verbotsschild, das eine Ladenbesitzerin in der Emser Straße Anfang Mai angebracht hatte.
    Problematisch ist in diesem Fall die pauschale Verurteilung von Roma als kriminell (Zumeist werden die Bezeichnungen Rumän*innen und Roma hierbei synonym verwendet). Gemäß dem antiziganistischen Stereotyp wird dieser Personengruppe Kriminalität sogar als Wesenszug zugeschrieben, was wiederum zur Legitimation antiziganistischer Ausgrenzung dient.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 10. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Neonazis aus Braunschweig trafen sich mit Pankower Neonazis um sich auszutauschen und eine Einschätzung über die Situation in Niedersachsen aus dem Blickwinkel von Neonazis zu bekommen. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem gegeschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Juli 2016
    Am Stadtbad am Insulaner werden zwei eingeritzte Hakenkreuze an der Innenseite einer Kabine der Herrentoilette in der Nähe der Babybecken entdeckt. Die Bäderbetriebe werden informiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    An der Haltestelle der Buslinie 181 Selerweg Richtung U-Bhf. Walther-Schreiber-Platz werden mit blauem Edding geschriebene Parolen entdeckt, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richten. Dort steht "No Islam" und "Moslem Go Home" über zwei Sitzplätze geschrieben. Auf einem weiteren Sitz klebt ein Aufkleber, der bereits teilweise entfernt wurde und der sich gegen Menschen richtet, die Asyl beantragen.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    In der Bismarckstraße, ungefähr auf Höhe der Hausnummer 46 wird an einem Laternenpfahl ein Aufkleber mit einer antisemitischen Karikatur und der Aufschrift "Please send the money" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Juli 2016
    Die extrem rechte Partei Pro Deutschland führt am Hermann-Ehlers-Platz einen Informationsstand durch.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    In der Steglitzer Hackerstraße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" und des extrem rechten Magazins "Blaue Narzisse" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Juli 2016
    In der Dolgenseestraße und Michiganseestraße wurden Postkarten gegen “Asylmissbrauch” der Partei “Pro Deutschland” in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 10. Juli 2016
    Etwa am 10. Juli 2016 wurde das Wandbild des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Berlin "Kein Mesch ist illegal" mit Kreide geschrieben: "Vaterlandsverräter". Plakate, die auf eine Veranstaltung über die Neue Rechte an der Technischen Universität informierten, wurden zerrissen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 9. Juli 2016
    Am 9. Juli gegen 18.00 Uhr stoppte die Wasserschutzpolizei ein Boot auf dem Landwehrkanal. An Bord feierten zehn Männer und zwei Frauen einen Junggesellenabschied. Dabei sollen sie - laut Zeugenaussagen - rechtsradikale Musik gehört haben, und ein Beteiligter soll sich mit Hitler-Gruss in Szene gesetzt haben. Die Verdächtigten bestritten die Vorwürfe, die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.495988.php
  • 9. Juli 2016
    Auf einer Parkbank in der Rixdorfer Straße vor dem Volkspark Mariendorf wurden am 09.07.16 zwei Hakenkreuze entdeckt. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Juli 2016
    Den dritten Tag in Folge tritt die NPD mit einem Infostand in Erscheinung, diesmal im Märkischen Viertel vor dem Märkischen Zentrum. Auch in anderen Berliner Stadtteilen wirbt die NPD an diesem Tag mit Infotischen für ihr Programm.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet an der Sella-Haase Straße einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 9. Juli 2016
    In Rudow wurden 30 rassistische NPD-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 9. Juli 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte im Umfeld der Rhinstraße und der Anna-Ebermann-Straße ihre Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. Juli 2016
    Am Vormittag fand in der Vincent-van-Gogh-Straße ein Stand der Lichtenberger NPD statt. Mit dabei waren Manuela und Dietmar Tönhardt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Juli 2016
    Gegen 1.20 Uhr brannte in der Allerstraße ein geparktes Auto. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Da der Autobesitzer seinen Wagen mit linken und Anti-AfD-Stickern beklebt hatte, ist eine rechte Tatmotivation wahrscheinlich.
    Quelle: Polizei Berlin, Berliner Kurier vom 8.07.16
  • 8. Juli 2016
    Gegen 22 Uhr wurde ein 34-Jähriger von einem 39-jährigen Mann vor einem Supermarkt in der Sonnenallee homophob beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung
  • 8. Juli 2016
    In der Fritz-Erler-Allee, Ecke Otto-Wels-Ring wurden 9 NPD-Aufkleber dokumentiert und überklebt.
    Quelle: Linksjugend solid R.I.F Friedrichshain Kreuzberg
  • 8. Juli 2016
    Erneut warb die NPD mit einem Infostand für ihr Parteiprogramm, diesmal im Ortsteil Reinickendorf in der Residenzstraße von ca. 11 - 13.00 Uhr. Die ca. 7-8 NPD-Leute betreuten einen Stand vor dem Eingang der Rewe-Kaufhalle und zeitweilig einen zweiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Ecke Amendestraße.
    Quelle: Outreach Reinickendorf-Ost
  • 8. Juli 2016
    In einem Bus des Schienenersatzverkehrs wird eine Schwarze Schülerin von drei Personen rassistisch beleidigt und gemütigt. Als eine Mitfahrerin dies nicht einfach ignoriert, werden die drei Personen aggressiv und drohen mit Gewalt. Die anderen Fahrgäste im Bus ignorieren die Situation und greifen nicht ein.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli 2016 mittags wurde im Rathaus Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee ein AfD-Aufkleber mit dem Slogan "Mut zu Deutschland" an die Tür einer Anlaufstelle des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf, dem SPD-Kreisbüro, geklebt. Er wurde auf dem Plakat "Wir sind eine Anlaufstelle" des Registers befestigt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte, in dieser befinden sich neben rechtspopulistischen und neurechten Personen und Positionen auch rechtsextreme.
    Quelle: Anlaufstelle SPD-Kreisgeschäftstelle Charl.-Wilm.
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli gegen 8.30 Uhr wollte ein Geflüchteter aus Syrien das LAGeSo in der Turmstraße (Moabit) aufsuchen, um seinen Gesprächstermin wahrzunehmen. Der Mann ist homosexuell. Als er das Gelände betreten wollte, sollen sich drei "Security"-Leute über ihn lustig gemacht haben: „Schau dir diese Schwuchtel an, wie der sich benimmt.“ Angeblich soll der Syrer daraufhin die Sicherheitsleute beleidigt haben. Jedenfalls kam es zu einem Handgemenge, dabei wurde der Syrer geschlagen und trug ein blaues Auge davon. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen, zugleich aber auch eine Anzeige gegen das Opfer wegen Beleidigung. Jouanna Hassoun, Mitarbeiterin des Lesben- und Schwulenverbands Berlin (LSVD), erklärte gegenüber dem Tagesspiegel: „Das Opfer ist ein Klient von uns.“ Sie war bei dem Vorfall nicht dabei, ihre Aussagen basieren auf den Erklärungen des Opfers. 
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homosexueller-syrer-vor-lageso-geschlagen-taeter-soll-security-mitarbeiter-sein/13846448.html
  • 7. Juli 2016
    Die NPD veranstaltete einen Infotisch in der Fußgängerzone beim U-Bahnhof Alt-Tegel präsent und verteilte dort Flyer gegen "Masseneinwanderung".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Juli 2016
    Am 7. Juli 2016 wurde ein Aufkleber der NPD „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt“ in Charlottenburg entdeckt. Er verknüpft sozialchauvinistische und rassistische Motive und richtet sich gegen Geflüchtete.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 7. Juli 2016
    In der Sewanstraße wurde die Postkarte gegen “Asylmissbrauch” von “Pro Deutschland” verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. Juli 2016
    Vor der Sparkasse am Michael-Brückner-Platz sammelte die NPD Unterschriften für die Zulassung zur AGH-Wahl 2016.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juli 2016
    Auf dem Sitz an der Bushaltestelle U Westphalweg der Buslinie 282 Richtung U Breitenbachplatz wurde am 06.07.16 eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Juli 2016
    Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckte Flugblätter gegen "Asylwahn" in der Gegend zwischen den Bahnhöfen Landsberger Allee und Storkower Straße in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juli 2016
    In der Seelenbinderstraße sowie dem Bellevuepark wurden NPD-Aufkleber sowie ein Aufkleber auf dem ein Mordaufruf gegen Antifaschist_innen abgebildet ist entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 5. Juli 2016
    Am 5. Juli 2016 klebten in Charlottenburg fünf Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Kölle Allah", die eine vermeintliche Islamisierung Europas behauptet und an die sexistischen Silvesterattacken in Köln 2015 anknüpft. Außerdem fanden sich Aufkleber des rechtspopulistischen Weblogs PI-News mit dem Aufdruck "Lügenpresse".
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 5. Juli 2016
    Im Umfeld der Konrad-Wolf-Straße verteilte "Pro Deutschland" Flugblätter gegen "Asylwahn in Briefkästen."
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 4. Juli 2016
    Am 4. Juli veranstaltete BärGiDa vor dem Hauptbahnhof ihren 79. "Abendspaziergang"
    Quelle: https://www.facebook.com/baergidaverein
  • 4. Juli 2016
    Am Montag Abend den 04. Juli fand zum fünften Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Juli 2016
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Ein Neonazi, der als Zeitzeuge geladen wurde, erzählte den anwesenden von seinem Leben. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow führte die NPD Pankow KV8 eine Fotoaktion für Facebook durch. Hintergrund ist die Errichtung einer neuen Geflüchtetenunterkunft in der Siverstorpstraße. Nazis stellten sich vor den Bauzaun und fotografierten einen Flyer mit dem Slogan "Überfremdung stoppen" von der JN. Im Anschluß wurden Fotos auf die Facebook-Seite der NPD Pankow KV8 gepostet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Juli 2016
    Am 4. Juli 2016 klebte am S-Bahnhof Halensee ein Aufkleber gegen "Überfremdung" des neonazistischen Magazins "Recht und Wahrheit". Mit dem Begriff wird eine völkisch-nationalistische Haltung gegenüber Geflüchteten eingenommen, die an die rassistische "Das Boot ist voll"-Kampagne der 1990er Jahre anknüpft.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 4. Juli 2016
    Der "Pro Deutschland"-Funktionär Moritz Elischer verteilte in den Straßen am Obersee die Parteizeitung und Postkarten gegen "Asylmissbrauch" in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Juli 2016
    Im Spreetunnel in Friedrichshagen wurden 3 Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2016
    Laut Polizeiangaben gab es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Paar und einem einzelnen Mann, nachdem der einzelne Mann den anderen Mann rassistisch beleidigt hat.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 3. Juli 2016
    Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" steckte Flugblätter gegen Tierversuche in der Zingster Straße und Umgebung.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Juli 2016
    Am 22. Juli beim siegreichen Fußballländerspiel Deutschland - Italien zeigten auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor zwei bis drei Männer aus einer Gruppe heraus den Hitlergruss.
    Quelle: https://mobile.twitter.com/MatthiasMeisner/status/749350042293641216
  • 2. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurde am Vormittag ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einer Einzelhandelskette auf der Piazza gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juli 2016
    Am 2. Juli 2016 fand der Qudstag-Marsch in Charlottenburg vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm, die Tauentzienstraße bis zum Wittenbergplatz statt. An der Demonstration nahmen einige hundert Personen teil. Auf dem diesjährigen Qudstag-Marsch war aufgrund der strengen Auflagen von Seiten der Redner_innen das Bemühen zu erkennen, den Antisemitismus noch stärker zu verschleiern und weniger aggressiv aufzutreten. Dass dies nicht immer gelang, belegen mehrere Aussagen des Moderators zwischen der Auftakt- und Abschlusskundgebung, vor allem aber die in arabisch vorgetragene Koran-Rezitation auf dem Wittenbergplatz, durch welche ein gewalttätiges Vorgehen gegen die „Kinder Israels“ religiös gerechtfertigt wurde. Das zentrale Anliegen des Qudstag-Marsches, das öffentliche Eintreten für die Vernichtung Israels bleibt auch bei strengeren Auflagen bestehen. Dass dies so nicht gesagt wird, sondern diverse Umwegkommunikationen für die Vermittlung der Botschaft gewählt werden, ändert an diesem Umstand nichts. Der zentrale Topos, die Dämonisierung des Zionismus, bedient immer wieder antisemitische Denkfiguren und Bildsprache. Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat in einer Kooperation mit RIAS und JFDA den Qudstag-Marsch ausführlich dokumentiert. Der Qudstag ist die größte antisemitische Demonstration in Deutschland.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) e.V.
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet am S-Bahnhof Mahlsdorf einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf um den Vorsitzenden Andreas Käfer veranstaltet an der Beilsteiner Straße einen Infostand. Die Neonazis verteilen Propagandamaterial der Nazipartei und sammeln Unterschriften für die kommenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    In Rudow wurden 75 Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und zum größten Teil entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 2. Juli 2016
    Nazihooligans der Gruppierung „B.D.H Bündnis Deutscher Hools - Die nächste Generation“ um E. Schottstädt feierten eine Party in Marzahn. Der bekannte Neonazi aus dem rechten Hooligan Milieu des BFC Dynamo feierte seine Geburtstagsparty. Schottstädt gilt als einflussreicher Neonazi, in sofern stellt die Veranstaltung mehr als eine private Geburtstagsfeier dar. So wurde zu der Veranstaltung in einer Bar in der Wittenberger Straße auf der Facebookseite der neonazistischen Hooliganvereinigung „B.D.H Bündnis Deutscher Hools - Die nächste Generation“ öffentlich eingeladen. Im vergangenen Jahr wurde darüber berichtet, dass Schottstädt einer der mutmaßlichen Täter des versuchten Brandanschlags auf die Asylunterkunft am Blumberger Damm und damals nahe des Tatortes verhaftet wurden sei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Juli 2016
    Im Umfeld der Volkradtstraße wurden Postkarten und Flugblätter von "Pro Deutschland" in Anwohner_innen-Brifkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Juli 2016
    Im Bezirk Treptow-Köpenick fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 1. Juli 2016
    An der Bushaltestelle Veitstraße ist mit schwarzem Edding auf den Fahrplan des Buses 133 geschrieben "Multikulti = Scheiße!".
    Quelle: Register Spandau
  • 1. Juli 2016
    Zwei Männer haben auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Kaulsdorfer Straße einen Mann und eine Frau rassistisch beleidigt. Als die beiden beleidigten in ihr Auto stiegen und weg fuhren, sind sie von den beiden Männern auf Fahrrädern verfolgt worden. Einer der beiden Männer hat dann eine hintere Seitenscheibe des Autos eingeschlagen wodurch die Insassin leicht verletzt worden ist.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 1. Juli 2016
    An einem Stromkasten in Alt-Tegel, Ecke Medebacher Weg ist mit einer Sprühschablone der Spruch "Dresden 1945 Massenmord!" angebracht. Die Bombardierung Dresdens am 13.2.1945 wird seit Jahren von Neonazis instrumentalisiert, um die Deutschen als Opfer des alliierten Bombenkriegs zu stilisieren und die Verbrechen der Nationalsozialisten zu relativieren. So zählen beispielsweise die jährlichen sogenannten Trauermärsche in Dresden zu den größten Nazi-Veranstaltungen in Europa.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Juli 2016
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Maria statt Scharia", "Asylflut stoppen" oder "Sommer Sonne NPD".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 1. Juli 2016
    Am Tor des Kiezgartens Fischerstraße wurde mit Edding der Spruch „Verpisst euch von hier“ und eine Wolfsangel hinterlassen. Die Nutzer_innen gehen aufgrund früherer Vorkommnisse davon aus, dass es sich um eine Aktion von Neonazis handelt.
    Quelle: Kiezgarten Fischerstraße
  • 1. Juli 2016
    In der Straße Alt Friedrichsfelde steckte "Pro Deutschland" Parteizeitungen in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Juli 2016
    Am 1. Juli 2016 wurden im Erdgeschoss des TK-II-Gebäudes des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni auf der Toilette Handzettel und Wandschmierereien mit der Aufschrift "Orden der Patrioten" hinterlassen. Plakate, die eine Veranstaltung des AStA über die Neue Rechte an der Technischen Universität bewarben, wurden allesamt zerstört. Der Orden der Patrioten ist eine monarchistische Vereinigung, die ideologisch der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 1. Juli 2016
    Auf der Frankfurter Allee, zwischen den U-Bahnhöfen Samariterstraße und Frankfurter Allee belästigt ein Mann ein Pärchen. Zuerst belästigt er die Frau sexistisch und beleidigt anschließend den Mann rassistisch. Er wirft ihm vor ja nur die Sozialkassen hier in Deutschland auszunutzen. Als der Betroffene darauf hin erwidert, er würde arbeiten. Beleidigt er ihn weiter mit dem Vorwurf er würde den Deutschen ja die Arbeitsplätze wegnehmen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Juni 2016
    Im Umfeld des Malchower Wegs wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Sie verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ wurde erneut für rassistische Stimmungsmache gegen Flüchlinge und Muslime genutzt. Oft wurde dabei ein Zusammenhang zu Kriminalität, Einbrüchen und Unsicherheit konstruiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookpräsenz auch im Juni dazu, gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer_innen zu hetzen. Auf einem geposteten Foto heißt es „Migration ist Völkermord“ in anderen Beiträgen werden „Illegale Einwanderer“ beschuldigt deutsche Frauen in die Obdachlosigkeit zu zwingen. Auch politische Gegner_innen – vermeintliche Linksextremist_innen und Akteure der lokalen und der Bundespolitik wurden angegriffen. So wurde eine Mitarbeiterin des Bezirksamts namentlich benannt und die Leser_innen aufgefordert, ihr kritische Fragen per Mail zu senden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” warb im Juni mit Bannern für die NPD und bezeichnete Flüchtlinge in ihren Beiträgen als „Asylschnorrer“, die unter anderem mit Terrorismus in Verbindung gebracht wurden. In weiteren Beiträgen wurden Flüchtlingsheime im Bezirk mit ihren Standorten und vermeintlichen Kapazitäten dargestellt und mit Fotos bebildert. Der Lichtenberger Bürgermeisterin wird in einem Beitrag Lüge im Bezug auf Flüchtlingsheime unterstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2016
    Auch im Juni bestimmte die rassistische Hetze gegen Geflüchtete den Inhalt der NPD Neukölln Facebookseite. Es wurden sieben rassistische Bilder gepostet, die u. a. Slogans wie „Migration ist Völkermord“ trugen oder „Asylantenheim? Nein danke“.

    Viele Beiträge der NPD Neukölln befassten sich, versehen mit dem Motto „Nein zum Heim“, mit Unterkünften für Geflüchtete. Die Geflüchteten wurden mehrfach als „Invasoren“, „Asylschnorrer“ oder „Kulturfremde“ beschimpft. In völkisch-nationaler Manier beschwor die NPD Neukölln eine drohende „Überfremdung“ und ein „Existenzkampf des deutschen Volkes gegen Einwanderermassen“. Mitglieder der sozialdemokratische Partei wurden als „Deutschland-Abschaffer“ diffamiert, ein dazugehöriger Kommentar fordert zu Tätlichkeiten gegen deren Wähler*innen auf.

    Weiterhin veröffentlichte die NPD Neukölln einen Beitrag zu einem deutschen Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg anlässlich der ILA Berlin Air Show, der NS-verharmlosend kommentiert wurde.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Juni 2016
    In Schlachtensee wird ein Graffito mit der Aufschrift "Merkel muß weg" entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 30. Juni 2016
    In Lichterfelde West werden mit Edding geschriebene Parolen entdeckt. Darunter mehrfach "AfD", "lieber Diktatur", "Raus aus Europa" und "Europa ist rassistisch".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 29. Juni 2016
    Mit schwarzem Stift wurden an das Rathausgebäude in Hellersdorf Hakenkreuze und der Spruch "Adolf war hier" aufgetragen.
    Quelle: Register Lichtenberg, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Ein Mitglied der sog. "Bürgerinitiative M-H" erscheint auf einer Infoveranstaltung, auf der Bürger*innen über eine Geflüchtetenunterkunft informiert werden sollen.

    Er meldet sich mehrfach zu Wort und fotographiert im Veranstltungsraum gegen den Willen der Veranstalter und entgegen der Aufforderung der Moderation, keine Aufnahmen zu machen.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • 29. Juni 2016
    Am 29. Juni 2016 übergoss ein Mann in Charlottenburg an der Dahlmannstraße 1 mehrere Stolpersteine mit einem weißen Pulver und machte sie unkenntlich. Der Mann schrie, die Stolpersteine seien auf seinem Privatgrundstück verlegt worden. Betroffen waren die Stolpersteine für Heinz Brück, Johanna Brück, Martha Kallmann und Max Kallmann. Die Stolpersteine waren kurz zuvor von Nachbar*innen gereinigt worden. Ihnen wollte er die Reinigung verbieten und kippte dann das Pulver darüber.
    Quelle: Stolpersteine-Initiaitve Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 29. Juni 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Juni 2016
    Am Nachmittag hatte die Polizei im Ortsteil Prenzlauer Berg einen Mann festgenommen, der zuvor einen Mann rassistisch beleidigt hat und rechte Parolen rief. Der alkoholisierte Täter (32 Jahre) hatte gegen 17:15 Uhr, in der Nähe des Einkaufcenters an der Schönhauser Allee in einer Tram der Linie M1, versucht einen Mann (39 Jahre) zu schlagen, traf jedoch nicht. Dabei hatte er mehrfach rechte Parolen gebrüllt, den "Hitler Gruß" gezeigt und den Betroffenen rassistisch beleidigt. Der Täter rief u.a. "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Die Polizei konnte den Täter festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.06.2016, Tagesspiegel vom 29.06.2016
  • 28. Juni 2016
    Am 28. Juni 2016 wurde U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Gedenkveranstaltung für die verstorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig durch. Die Veranstaltung fand am nach Heisig benannten Platz, Emser Straße Ecke Kirchhofstraße statt.

    Heisig war 2010 mit ihrer Forderung nach einer harten Bestrafung von jugendlichen Straftäter*innen bekannt geworden. Diese Forderungen waren von rassistischen Äußerungen durchzogen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. Juni 2016
    Im Umfeld der Straße am Tierpark verteilten Aktivisten der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Flugblätter gegen „Asylwahn“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Juni 2016
    Vor einem Wohnhaus in der Hasenheide hatte ein Umzugsunternehmen Parkverbotsschilder aufgestellt. Diese hatte ein Hausbewohner übersehen und sein Auto in der Verbotszone geparkt. Sobald der Bewohner seinen Fehler am Vormittag bemerkte, parkte er das Auto um. Der Hausbewohner erkundigte sich außerdem bei dem Umzugsunternehmen, warum dieses sofort die Polizei gerufen hatte. Die Nachfrage beantworteten die Mitarbeiter des Unternehmens mit mehreren rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Reach Out
  • 28. Juni 2016
    Ein 67-Jähriger Mann zeigt an einem Badestrand im Paul-Ernst-Park am Schlachtensee den Hitlergruß und greift einen 16-Jährigen Jugendlichen mit einer Flasche an. Die Polizei leitet gegen den Mann ein Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole ein.
    Quelle: Tagesspiegel (29.06.2016), Polizei Berlin
  • 27. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow wurde in den letzten Tage verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Merkle muss weg" (Wir für Deutschland), "Grenzen dicht!" (JN), "Asylbetrüger? Nein danke!" (NPD), ""Vorsicht! Gutmenschen. Asylbesoffen & Inländerfeindlich" oder "Sommer, Sonne, NPD" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Juni 2016
    An der Bushaltestelle Sterkrader Straße und am Straßenschild-Pfosten Sterkrader/Ecke Bernauer Straße sind Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni besuchte eine Gruppe deutscher und amerikanischer Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Denkmal in der Rosenstraße, an dem sich seit 1714 die erste Synagoge Berlins befand. Zwei Teilnehmende der Gruppe trugen ihre "Kippot". Kurz nachdem die Gruppe den Gedenkort betreten hatte, riefen zwei Jugendliche auf Fahrrädern, vom Hackeschen Markt kommend, auf Arabisch "Yahudi Yahudi!“ (Jude, Jude) und „Free Palestine!“.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1654100288244986
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht von Sonntag auf Montag sprühten Unbekannte "Fuck Antifa" und ein Keltenkreuz in einen Hauseingang in der Fontanestraße. Ein am Montagabend angebrachtes Antifa-Plakat, mit dem Bewohner*innen die Schmierereien verdecken wollten, wurde noch am selben Abend zerrissen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    Auf das Auto eines Neuköllner SPD-Bezirksverordneten, der sich in Rudow für Geflüchtete engagiert, wurde in der Nacht von Sonntag und zu Montag erneut ein Brandanschlag verübt. Es sollen drei Personen beim Wegrennen beobachtet worden sein. Die Fliehenden nahmen einen Weg, der nur ortskundigen Menschen vertraut ist.

    Schon 2012 gab es einen Anschlag auf das Wohnhaus des SPD-Mitglieds. Eine rechtsextreme Motivation war damals sehr wahrscheinlich.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 27. Juni 2016
    In der Zingster Straße und Nebenstraßen wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2016
    Am 27. Juni führten die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof ihren 78. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • 27. Juni 2016
    An der Kirchenmauer direkt neben dem Polizeiabschnitt in der Schöneberger Hauptstraße wurde am 27.06.16 eine antiziganistische Parole entdeckt. Die Polizei wurde davon in Kenntnis gesetzt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Juni 2016
    Auf einem Stromkasten in der Werrastraße klebte der rassistische NPD-Sticker "Asylbetrüger? Nein danke. Wir sind nicht das Sozialamt der Welt". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2016
    In der Roseggerstraße wurde in der Nacht zum Sonntag das Fenster eines Wohnhauses eingeworfen. In dem Fenster im ersten Stock hing ein Banner mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal". Verletzt wurde niemand.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 27. Juni 2016
    Im Bellevuepark in Köpenick wurden zwei alternativ aussehende junge Frauen von einem Fahrradfahrer bedrängt der kurze Zeit später „Heil Hitler“ rief.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2016
    In der Nacht auf Sonntag wurde die Fensterscheibe eines linken Ladenlokals in der Donaustraße mit Pflastersteinen und mit Farbe gefüllten Gläsern eingeworfen.In dem Schaufenster hingen u. a. Plakate und Banner zur Unterstützung von Geflüchteten und räumungsbedrohten linken Projekten.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • 27. Juni 2016
    Eine Glasscheibe auf dem S-Bahnsteig am Bahnhof Zehlendorf, hinter der ein Spendenaufruf für geflüchtete Kinder hängt, wurde übermalt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juni 2016
    Am Teltower Damm und an der Clayallee werden verschiedene Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Unter den Aufklebern waren welche der "Identitären Bewegung", des extrem rechten Internetportals PI-News und von Pro Deutschland, die sich gegen geflüchtete Menschen richten und für deren Abschiebung plädieren. Es wird außerdem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 27. Juni 2016
    Im Archenhold Gymnasium entdeckte ein aufmerksamer Schüler, dass mit Edding "I love SS" in der Schule geschmiert wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juni 2016
    Am 26. Juni, die deutsche Fußballmannschaft spielte gegen die Slowakei (3:0), zeigte ein Mann auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor den Hitler-Gruss. Wegen "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" nahm die Polizei seine Personalien auf.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/17-anzeigen-nach-deutschlandspiel-sexuelle-uebergriffe-auf-der-fanmeile-angezeigt/13796870.html
  • 26. Juni 2016
    Im Umfeld der Suermondstraße wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Juni 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 25. Juni 2016
    Am Vormittag gegen 11:00 Uhr führte die NPD eine Kundgebung im Ortsteil Französisch Buchholz auf dem Hugenottenplatz durch. Es nahmen knapp 20 Neonazis teil, die zwei Transparente mit den Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" und "Einmal Deutschland und zurück" sowie Fahnen der NPD und JN trugen. Anlass ihrer rassistischen und asylfeindlichen Kundgebung war die Bebauung der Elisabeth-Aue, auf der eine Unterkunft für Geflüchtete entsteht.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 25. Juni 2016
    In der Gegend um den Malchower Weg und die Hansastraße wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Juni 2016
    Zum zweiten Mal brachten unbekannte Täterinnen oder Täter ein Pappplakat an den Bauzaun der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft "Tempohome" in Altglienicke an, dessen Aufschrift unter anderem Sigrunen enthielt.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18833
  • 24. Juni 2016
    Am 24. Juni wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten Juden in der Levetzowstraße (Moabit) mit einem schwarzen Filzstift mehrfach beschmiert.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.491251.php
  • 24. Juni 2016
    Die beiden "Tagesspiegel"-Journalisten Sebastian L. und Johannes C. B. hatten eine vermeintlich großartige Idee: Sie marschierten am 24. Juni beim Länderspiel Deutschland - Nordirland (1:0) mit einer Israel-Fahne über die Fanmeile, obwohl Israel an der Europameisterschaft bekanntlich gar nicht teilnimmt. Angeblich ging es um ein Experiment, wie deutsche Fußballfans auf den Anblick der blau-weißen Fahne mit dem Davidstern reagieren würden. Das Ergebnis: Einer rief „was soll die Scheißfahne hier?“, ein anderer „mach den Schmutz da weg.“ Ein weiterer Fußballfan bezeichnete den Fahnenträger als „du Jude“. Ein anderer Sportfreund befand, Israel sei „so ein schönes Land“. Zum Schluss wurde es brenzlig, wie die Reporter in ihrem Resümee schreiben: "Als das Fußballspiel endet, ist Zeit für ein Fazit. Es gab weniger Beleidigungen als befürchtet, deutlich mehr als erhofft. Es gab Menschen, die sagten: „Schön, dass Ihr da seid“, und solche, die es schade fanden, dass Israel es nicht in die EM-Endrunde geschafft hat. Man könnte jetzt noch etwas bleiben. Wäre da nicht die Gruppe junger Männer, die herüber starren. Rund 15 sind es, sie sprechen arabisch untereinander. Dann kommen sie und bauen sich im Halbkreis auf. Ein durchtrainierter Mann mit stechend blauen Augen scheint der Anführer zu sein. Er spricht sehr aggressiv. „Was wollt ihr hier, ihr Hurensöhne?“, fragt er. Man solle bloß schnell verschwinden. Ein anderer beginnt zu rempeln , setzt einen harten Stoß in den Rücken. Dann spucken sie. Von allen Seiten. Auf die Flagge, auf die Kleidung, mehrfach ins Gesicht. Keiner der Umstehenden schreitet ein. Folgen gleich die ersten Schläge? Wir wollen es nicht so weit kommen lassen und flüchten. Sie spucken uns hinterher und drohen. Wir laufen Richtung Holocaust-Mahnmal, dort steht die Polizei." Das Experiment eines investigativen Journalismus auf "Tagesspiegel"-Niveau war somit erfolgreich.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-der-israel-fahne-auf-die-fanmeile-bespuckt-bedroht-und-beschimpft/13796492.html
  • 24. Juni 2016
    Gegen Mittag gingen Neonazis der NPD und JN im Ortsteil Französisch Buchholz vor den Bauzaun, der das Gelände für eine neue Unterkunft für Geflüchtete absperrt. An den Bauzaun hingen sie Zettel mit den Slogan "Hier wäre Platz für ein ... Jugendzentrum - Humane Flüchtlingshilfe statt ungebremste Massenzuwanderung" (NPD/ JN). Des weiteren posierten zwei Nazis mit einem Transparent mit dem Slogan "Heute bist du tolerant - morgen fremd im eigenen Land" (NPD) für ein Foto, dass auf Facebook veröffentlicht wurde.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juni 2016
    Am Blumberger Damm werden neonazistische Parolen an eine Tramhaltestelle geschmiert. Dort steht unter anderem „Antifa Hurensöhne“.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. Juni 2016
    An der Landsberger Allee werden auf Höhe des Betriebshofes Marzahn neonazistische Parolen wie „Deutsche Zone“ und Ähnliches entdeckt, die an eine Tramhaltestelle geschmiert wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Nazi Blog werden Einsatzprotokolle der Polizei mit Personalien einiger Bewohner*innen aus der Rigaer Straße veröffentlicht. Die Protokolle beziehen sich auf eine Auseinandersetzung in der Rigaer Straße am 14. Januar 2016. Damals hatten drei Nazis Fotos von dem Haus Rigaer Straße 94 und den Menschen die ein- und ausgingen gemacht woraufhin es zu eine Auseinandersetzung kam.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 23. Juni 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße und Altenhofer Straße wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2016
    Im Juni tauchten in drei Berliner Stadtbezirken an mehreren Stellen Aufkleber mit einem verqueren Inhalt auf. Betroffen war u. a. Mitte: Mulackstraße (1. Juni), Weinsbergweg (17. Juni) und Torstraße / Schönhauser Allee (23. Juni). Zur Unterzeichnung der Aufkleber bedienten sich der oder die Autoren bei "Anonymous". Der antisemitische Botschaft blieb z. T. im Rätselhaften verborgen: "Kein jüdischer Terror - "Zum Schutz der Juden" aus GB, keine Angriffe auf Berliner Bürger (Wohnung / Straße / öffentliche Bibliothek). Keine heimlichen Blendangriffe / TMS, .... keine heimlichen Gasangriffe, nirgends keine (sic!) heimlichen Mikrowellenangriffe...."
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1659594764362205
  • 23. Juni 2016
    Auf einem Werbeplakat am Hermannplatz wurde ein Zettel entdeckt, der einen kryptischen, mit antisemitischen Versatzstücken versehenen Inhalt trug und das Symbol der Gruppe „Anonymous“ aufwies.

    Weitere Zettel dieser Art wurden im Juni in Berlin-Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg dokumentiert..
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Juni 2016
    Die NPD sammelt im Rahmen eines Info-Tisches am S-Bhf. Schöneweide Unterschriften für ihre Zulassung zu den Wahlen im September. Anwesend waren unter anderem Sebastian Schmidtke, Andreas Käfer und Frank Franz.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2016
    Am Abend wurde im Ortsteil Weißensee ein Mann rassitisch beleidigt. Gegen 19:00 Uhr kam es in einem Flur eines Mehrfamilienhauses in der Hansastraße zu einem Streit zwischen drei Männern. In dem Verlauf beleidigten zwei Männer (30 und 42 Jahre) einen anderen Mann rassistisch. Dieser schlug verbal mit beleidigenden Worten zurück. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 22.06.2016
  • 22. Juni 2016
    Am 22. Juni 2016 wurden auf dem Campus der Technischen Universität in der Hertzallee, Höhe AStA-Gebäude, rassistische Aufkleber der Identitären bewegung verklebt auf ein Plakat der studentischen Linken Liste zu den Studierendenparlamentswahlen. Die Identitäre bewegung ist eine extrem rechte, rassistische Jugendorganisation.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 21. Juni 2016
    In der Rigaerstraße werden in den frühen Morgenstunden Plakate der sogenannten „Reichsführung“ entdeckt. Auf ihnen wird erklärt die die Bewohner*innen der Rigaer 94 , ihre Unterstützer*innen und Aktivist*innen wären durch „die obersten Gremien und die Reichsführung“ zum Tode verurteilt worden.
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669
    Quelle: Indymedia
  • 21. Juni 2016
    In der Gegend um den Tierpark wurden Flugblätter gegen „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Juni 2016
    Ein Mann, ca. 50 Jahre alt, gestikulierend wild vor der Baustelle der entstehenden "Modularen Unterkunft für Flüchtlinge" in der Rudolf-Leonhard-Straße. Er spricht mit zwei Passant*innen. Dabei fällt der Satz "Raus mit dem Pack", während er auf die Baustelle zeigt. Die Passant*innen stimmen ihm wohlwollend zu. Drei weitere Personen, die das Geschehen zufällig beobachtet haben, sprechen den älteren Mann daraufhin an, um ihm mitzuteilen, dass sie mit seinen rassistischen Aussagen und seinem Verhalten nicht einverstanden sind. Daraufhin wird der Mann aggressiv und beleidigt diejenigen, die ihm widersprochen haben. Außerdem droht er mit körperlicher Gewalt. Weil die Bedrohten sich schnell vom Ort entfernen können, kommt der Mann nicht mehr dazu, seine Drohung in die Tat umsetzen.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 21. Juni 2016
    Ein 21-Jähriger Mann, der eine Kippa trug, wurde von drei Männern antisemitisch beleidigt und angegriffen. Der junge Mann wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Tagespresse
  • 21. Juni 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurde auf einen Sitz “Islam Raus” geschmiert sowie mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Im Laufe des Tages entdeckten Anwohner*innen im Ortsteil Berlin-Buch einen Flyer der NPD Pankow in ihren Briefkästen. In den Flyer wird rassistisch gegen Geflüchtete gehetzt.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 20. Juni 2016
    Gegen 21:30 Uhr wurden zwei Männer (34 und 54 Jahre) von einem anderen Mann (41 Jahre) im Ortsteil Prenzlauer Berg homophobe beleidigt. Die beiden Betroffenen standen vor einer Bar an der Kreuzung Wichertstraße Ecke Greifenhagener Straße als der Täter sie mehrfach im Vorbeigehen beleidigte. Die Betroffenen alarmierten daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen dieser versuchte der Täter zu fliehen, was ihn mißlang. Im Beisein der Polizei Beamten wiederholte er mehrfach die Beleidigungen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.06.2016
  • 20. Juni 2016
    Am 20. Juni fand der 77. "Abendspaziergang" mit Beginn am Hauptbahnhof statt.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. Juni 2016
    Am 20. Juni 2016 auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Bundesplatz in Wilmersdorf schreit ein Mann explizit gegen Geflüchtete gerichtete und andere rassistische Parolen. Menschen, die ihm widersprechen, beleidigt er und droht ihnen Schläge an. Als er einen Mann und eine Frau konkret mit Schlägen bedroht, geht ein junger Mann dazwischen, der den Drohenden zum Abzug bewegt.
    Quelle: ReachOut Berlin, Antifa Recherche Südwest
  • 20. Juni 2016
    Bei einem Streit in der Rigaer Straße beleidigte ein 26 Jähriger einen 31 Jährigen aus rassistischer Motivation heraus. Dabei zeigte der den Hitlergruß und rief mehrfach „Sieg Heil“.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-friedrichshain-b...
    Quelle: Tagesspiegel
  • 20. Juni 2016
    Im Umfeld der Weitlingstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football Hate Antifa“ und NPD-Aufkleber für die Kundgebungen am 1. Mai gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 20. Juni 2016
    Im Umfeld des Prerower Platzes wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 20. Juni 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete an der Kreuzung Zossener Straße / Alte Hellersdorfer Straße eine Kundgebung. Ab 18:45 Uhr versammelten sich Neonazis unter Leitung des Kreisvorsitzenden Käfer gegenüber dem Supermarktparkplatz mit einer Lautsprecheranlage und zwei Transparenten. Die Veranstaltung wuchs auf knapp 25 Personen an, die mit Reichsfahne, Fahne der Bundesrepublik an der Kreuzung standen. Unterstützt wurde die Kundgebung von einem NPD Kandidaten aus Friedrichshain-Kreuzberg, der neben Käfer Redebeiträge hielt und gegen den Zuzug von Asylsuchende Position bezog und diese rassistisch diffamierte. Die Kundgebung fand bewusst in unmittelbarer Nähe zum Standort einer zukünftigen Asylunterkunft statt, die sich aktuell noch im Bau befindet. Die Neonazis versuchten mit Redebeiträgen Passanten zu agitieren und sammelten weiter Unterschriften für den Wahlantritt im September 2016 zur Wahl für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung. Gegen 20:00 Uhr wurden die Veranstaltung beendet. Aus der Versammlung heraus wurden Pressevertreter beleidigt und bedroht.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 20. Juni 2016
    Am Rande einer NPD Kundgebung an der Zossener Straße wird ein Pressevertreter von einem bekannten Neonazi bedroht und an der Arbeit gehindert. Durch das Eingreifen der Polizei konnte weiteres verhindert werden. Der Neonazi war in der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ aktiv, organisierte Aufmärsche im Bezirk und trat bereits in der Vergangenheit gewalttätig auf. Zuletzt gab er seine Kandidatur für den NPD Kreiverband für die Wahlen im September 2016 bekannt. Zwei Neonazis versuchten Fotografen an ihrer Arbeit zu hindern.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 20. Juni 2016
    Auf einer Informationsveranstaltung über eine anstehende Errichtung einer Flüchtlings- und Asylunterkunft tätigen einige Besucher*innen in der Veranstaltung wiederholt und lautstark rassistische bzw. menschenfeindliche Aussagen. Unter anderem sind Aussagen wie "Asylbetrüger" oder "Die kommen hierher, um unsere deutschen Frauen zu vergewaltigen" zu hören.
    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz M-H, Bezirksamt, Polis*
  • 20. Juni 2016
    Im Fußgänger_innentunnel am S-Bhf. Schöneweide wurden vier Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Am Montag Abend den 20. Juni fand zum vierten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt und mehrere Teilnehmende trugen die extrem rechte Kleidungsmarke „Thor Steinar“. Gegen die rassistische Versammlung protestierte „Uffmucken“ mit einer Kundgebung.
    Quelle: Uffmucken
  • 20. Juni 2016
    In der S8 richtung Schönefeld wurden fünf Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juni 2016
    Am Hagenower Ring fand eine Versammlung statt, die in den Tagen zuvor mit Flugblättern beworben wurde. In den Gesprächen der Anwohner_innen kam es vereinzelt zu flüchtlingsfeindlichen Kommentaren.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Juni 2016
    In der Südendstraße Ecke Robert-Lück-Straße werden 8 Aufkleber der "Identitären Bewegung" und zwei rassistische Parolen, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens richten endeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juni 2016
    An der Bushaltestelle Veitstraße wird auf einem SPD-Schaukasten der Spruch "Multikulti = Scheiße" entdeckt, der mit schwarzem Edding auf das Glas geschrieben ist. Auf dem benachbarten CDU-Schaukasten ist der Spruch "Refugees go home" angebracht.
    Quelle: Register Spandau
  • 19. Juni 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte rassistische Flyer gegen die „Asylflut“ in Mahlsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 19. Juni 2016
    Zwei Ehrenamtliche sowie zwei Bewohner_innen der Unterkunft Großberliner Damm wurden beim Gärtnern von einem jungen Mann, komplett in schwarz gekleidet mit kurzen Haaren, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Johannisthal hilft
  • 19. Juni 2016
    Gegen 17 Uhr spielten zwei Männer in der Selchower Straße/Ecke Weisestraße Musik. Daraufhin kommentierte ein Mann, der vor einer Kneipe saß und den beiden Musik machenden Männern zusah, einer Passantin gegenüber das Geschehen antiziganistisch.
    Quelle: Amaro Foro e. V.
  • 19. Juni 2016
    Eine Gruppe von vier oder fünf Tatverdächtigen befandsich an den Absperrungen der Baustellenzufahrt zu der im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft (Tempohome) in Altglienicke. Die Täterinnen oder Täter rissen eines der Absperrfelder aus der Verankerung und äußerten dabei rechte Aussagen.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18833
  • 18. Juni 2016
    In der Degnerstraße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Juni 2016
    Auf dem Vorplatz des Kaisers-Marktes in der Frankfurter Allee fand ein Wahlkampfstand der „Alternative für Deutschland“ Lichtenberg statt. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Magda19
  • 18. Juni 2016
    In Rudow wurden 16 Aufkleber der NPD mit rassistischen Slogans dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 18. Juni 2016
    Am S-Bhf. Wuhlheide wurden rassistische und extrem rechte Sprühereien (I <3 Pegida usw.) entdeckt und übermalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Juni 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg fand ein Wahlkampfstand der Partei AfD statt. Die Alternative für Deutschland (AfD) ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. Juni 2016
    In Schöneweide wurde ein verblichener rassistischer Aufkleber der NPD erneuert.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 18. Juni 2016
    Im Ortsteil Weißensee steht vor der Jugendfreizeiteinrichtung "Bunte Kuh" ein ortsbekannter Neonazi und beobachtet die Einrichtung aus einem Auto heraus. Als dieser bemerkt, dass er ebenfalls beobachtet wird, fährt er weg.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juni 2016
    Der Kreisverband der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) sammelt Unterschriften am S-Bahnhof Marzahn für die kommenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Juni 2016
    Am 18. Juni gegen 2.15 Uhr wurde einem 28-jährigen Mann in der Steinstraße (Ortsteil Mitte) aus homophober Motivation ins Gesicht geschlagen. Der unbekannte Angreifer war mit einer Gruppe aus vier weiteren Männer unterwegs.
    Quelle: ReachOut
  • 17. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow schloss die NPD am Nachmittag symbolisch das Bürgerbüro der SPD. Mit einem Absperrband sperrten sie die Tür ab und hängten ein Schild ran mit dem Slogan "Tauschen wir die Politiker aus bevor sie unser Volk austauschen" (NPD/JN). Die Aktion hatte keinerlei Ressonanz und wurde über Facebook bekannt gemacht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Juni 2016
    Am 17. Juni hatte die "Identitäre Bewegung Deutschland" bundesweit zu einer Großdemonstration nach Berlin aufgerufen. Man wollte damit an die "Widerstandstradition des 17. Juni 1953" anknüpfen. Zusammen kamen - nach Angaben von Demobeobachtern - rund 120 Teilnehmer, von denen fast jeder eine Flagge schwenkte. Mehrere Demoteilnehmer kamen aus Bayern und dem Harz. Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche bekannte Gesichter aus der Berliner BärGiDa-Bewegung. Der Aufzug führte vom Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstraße zum Potsdamer Platz. Circa 400 Gegendemonstranten säumten - von der Polizei auf Abstand gehalten - die Strecke.
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/paulhanewacker/sets/72157667268671743
  • 17. Juni 2016
    Zwischen 17 und 17.30h veranstalteten die Friedrichsberger Patrioten gemeinsam mit der NPD Neukölln eine Kundgebung am Rosengarten an der Karl-Marx-Allee. Insgesamt waren 3-4 Männer und eine Deutschlandfahne bei der Kundgebung anwesend. Stephan Böhlke (Friedrichsberger Patrioten) und Jens Irgang (NPD) hielten Ansprachen durch ein Megafon. Anschließend wurde ein Blumentopf verziert mit einem NPD Aufkleber auf dem Mahnmal zur Erinnerung an den Aufstand am 17. Juni 1953 abgestellt.
    Quelle: Anlaufstelle Wahlkreisbüro SPD
  • 17. Juni 2016
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurden zwei Aufkleber der Initiative „1 Prozent“ entdeckt und entfernt. Die 1%-Initiative ist von dem extrem rechten Verleger Götz Kubitschek initiiert und will eine neue rechte Massenbewegung sein.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juni 2016
    Beim Länderspiel Deutschland-Polen (0:0) am 16. Juni kam es auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor erneut zur Demonstration nationalsozialistischer Selbstherrlichkeit. Ein angesoffener Fußballfan zeigte den "Deutschen Gruss" und gröllte dazu die Nationalhymne. Er wurde von Beamten der 11. Einsatzhundertschaft der Polizei vorübergehend festgenommen und nach Feststellung der Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.488918.php
  • 16. Juni 2016
    In der Nacht zum 16. Juni 2016 vor 10:00 Uhr morgens wurde in Wilmersdorf in der Gieselerstraße 16 von der Außenseite der Haustür ein Aushang abgehängt, der die Stolperstein-Verlegung für Irma Silberstein und Wolf Max Silberstein ankündigte. Wenige Stunden nach der Verlegung, die am 16. juni 2016 um 10:30 Uhr stattfand, wurde eine von Angehörigen am Stein niedergelegte Pfingstrose zertreten. Ein Anwohner legte umgehend eine Blume nach.
    Quelle: Register CW
  • 16. Juni 2016
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Linksfaschisten haben Namen und Adressen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 16. Juni 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz beleidigen drei Männer in Trikots der deutschen Nationalmannschaft ein Kind rassistisch. Als es auf einem Fahrrad vorbei fährt wird es angeschrien und ihm unterstellt, das Fahrrad wäre gestohlen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 16. Juni 2016
    In der Unterführung am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße werden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die für die rechte Kampange „Merkel muss weg“ werben.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. Juni 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden gegen 17:30 Uhr auf der Berliner Allee vor einem Spätkauf zwei Männer (Mitte fünzig) gesehen von denen einer ein Sweatshirt und der andere ein Pullover der rechten Modemarke "Thor Steinar" trug. Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juni 2016
    Am U-Bhf. Magdalenenstr. Wurden mehrere "FCK RFGS"-Tags gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juni 2016
    Nach eigenen Angeben führte die NPD Neukölln gemeinsam mit dem Berliner NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke und dem stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden Ronny Zasowk zwei Kundgebungen in Buckow durch. Stationen der Kundgebung waren die Kreuzung Rudower Straße, Ecke Möwenweg und der U-Bahnhof Johannistaler Chaussee. Die NPD nutzte die Gelegenheit, um ihre rassistischen Positionen zur Einwanderungs- und Asylpolitik zu verbreiten und zur Wahl ihrer Partei aufzurufen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 14. Juni 2016
    Am 14.06.16 fand sich auf dem Sitz an der Bushaltestelle S Priesterweg des M und X76 Richtung Mariendorf eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam").
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde ein von Geflüchteten organisiertes Internetcafé in der Nacht von dem 13. auf den 14. Juni beschädigt. Die Scheiben der Eingangstür wurden mit drei Steinen stark beschädigt. Die antirassistische Begegnungsstätte LaLoKa, in der das Internetcafé besteht, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach von Neonazis bedroht.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde an einer Hauswand eine neonzistische Parole gesprüht. Dort ist zu lesen „MaHe Nazikiez“, was wahrscheinlich „Marzahn-Hellersdorf Nazikiez“ heißen soll. Bedrohungen durch Neonazis trafen kürzlich erst ein alternatives Wohnprojekt, auch in diesem Fall wurde ein „Nazikiez“ beansprucht um politische Gegner einzuschüchtern.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Juni 2016
    An einer Parkanlage zwischen der U-Bahnlinie U5 und der Mark-Twain-Straße wurden neonazistische Parolen an eine Wand gesprüht. Dort steht mir schwarzer Sprühfarbe „Ausländer raus!“, eine antisemitische Aussage und ein Hakenkreuz.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Juni 2016
    In der Hohenschönhausener Straße wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juni 2016
    Am 14. Juni fand ein Mitarbeiter einer Institution, die bundesweit gegen die extreme Rechte, Rassismus und Antisemitismus agiert, in seiner Post einen Brief mit irgendeinem Pulver. Als Absender fungierte ein fiktives "Kommando Freies Deutschland". In dem Begleitschreiben faselte der Autor: "Milzbrand. Du bist tot". Der Adressat erstattete Anzeige gegen unbekannt.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Juni 2016
    Auf dem SPD-Schaukasten an der Bushaltestelle Lankwitz Kirche wurden mehrere Aufkleber von "Pro Deutschland" entdeckt und von Parteimitglieder entfernt.
    Quelle: SPD-Verband in Steglitz-Zehlendorf
  • 13. Juni 2016
    An der Zossener Straße fand am späten Nachmittag eine Kundgebung der NPD statt. Neben dem Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf beteiligte ich unter anderem der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Die Neonazis zeigten zwei Transparente der NPD und hielten über eine Lautsprecheranlage Redebeiträge. Insgesamt nahmen ca. 20 Personen an der Kundgebung teil.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 13. Juni 2016
    Am 13. Juni 2016 gegen 22:30 Uhr beleidigte ein Mann einen Taxifahrer während einer Fahrt rassistisch und volksverhetzend und verletzte ihn anschließend am Hals. Der Taxifahrer hatte die Fahrt am Olivaer Platz in Charlottenburg wegen rassistischen Beleidigungen abbrechen müssen.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizeimeldung 14.06.16 #1502, Tagesspiegel 14.06.2016, Berliner Zeitung 14.06.2016, berlinonline.de 14.06.2016, islamiq.de 16.06.2016
  • 13. Juni 2016
    In der Zechliner Straße und an der Landsberger Allee wurden Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juni 2016
    Am Nachmittag beleidigte ein Mann einen 22-Jährigen aus homophober Motivation heraus. Der Betroffene fuhr in der S9 Richtung Pankow als ihn der Mann beleidigte und bedrohte. Der Täter griff dem Betroffenen an den Hals und schubste ihn gegen eine Trennwand. Anschließend spuckte er ihm ins Gesicht. Am Ostkreuz stieg der Täter aus, wobei er den Mann weiter bedrohte. Durch den Angriff erlitt der 22-Jährige leichte Verletzung am Oberkörper sowie einen Brechreiz durch das Anspucken.
    Quelle: Polizei
  • 13. Juni 2016
    Clara Herrmann (Grüne) hat im AGH eine schriftliche Anfrage zu rechten Vorfällen während der Fußball-Europameisterschaft gestellt. Aus der Antwort geht hervor, dass am Heuberger Weg sowe in der Engelhardstraße in Johannisthal „Kennzeichen Verassungswidriger Orginasationen“ gezeigt wurden. Häufig beinhalten die §86a Fälle zeigen von Hakenkreuzen oder SS-Runen.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18865
  • 13. Juni 2016
    Unbekannte Täterinnen oder Täter brachten ein Pappplakat am Bauzaun der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft "Tempohome" an, dessen Aufschrift unter anderem Sigrunen enthielt.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18833
  • 12. Juni 2016
    Am 12. Juni gegen 19.00 Uhr kritzelten zwei Männer mit einem Marker ein Hakenkreuz in einem Waggon der U-Bahnlinie 8. Dies wurde von einem Fahrgast bemerkt, der die Polizei alarmierte. Die beiden Tatverdächtigen wurden in der Sanderstraße (Kreuzberg) festgenommen und nach Überprüfung der Personalien laufengelassen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.486925.php
  • 12. Juni 2016
    Am Sonntag, den 12. Juni 2016, zeigte ein Fußballfan eine halbe Stunde vor dem Beginn des Spiels Deutschland-Ukraine auf der Fanmeile am Brandenburger Tor den Hitlergruss. Der Kriminelle trug das schwarz-weiße Trikothemd der DFB-Nationalelf. Er gehörte zu einer Gruppe von zehn Neonazis. Als Pressefotografen die Gruppe fotografieren wollten, riefen diese "Lügenpresse, Lügenpresse!".
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-em-spiel-in-berlin-hitlergruss-auf-der-fanmeile/13724048.html
  • 12. Juni 2016
    In der Sewanstraße und am Tierpark wurden Postkarten und Flugblätter gegen „Asylmissbrauch“ und „Asylwahn“ der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juni 2016
    Heute wurde ein Zettel mit antisemitischer Propaganda an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Lembruchstraße entdeckt. Es handelt sich dabei um Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Identische Zettel hingen bereits 2015 mehrfach in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Tempelhof-Schöneberg. Im Juni 2016 hingen sie darüber hinaus auch in Neukölln und in Mitte.
    Eine genauere Beschreibung der Zettel finden Sie hier: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/15741188562...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Medlung #89
  • 12. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 12. Juni wurde in der Parkstr.. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 12. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 12. Juni wurde in der Kottmeierstr.. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 12. Juni 2016
    Clara Herrmann (Grüne) hat im AGH eine schriftliche Anfrage zu rechten Vorfällen während der Fußball-Europameisterschaft gestellt. Aus der Antwort geht hervor, dass am S-Bhf. Grünau „Kennzeichen Verassungswidriger Orginasationen“ gezeigt wurden. Häufig beinhalten die §86a Fälle zeigen von Hakenkreuzen oder SS-Runen.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18865
  • 11. Juni 2016
    Ein Muslimgegner hat am 11. Juni die salafistische As-Sahaba-Moschee in der Torfstraße / Sprengelstraße (Wedding) dreimal hintereinander angegriffen. Zur Moschee gehört ein Kulturverein im Vorderhaus, das Gebetshaus selbst befindet sich im Hinterhof. Gegen 4.25 Uhr fuhr er zunächst mit einem Leihwagen gegen die Eingangstür des Kulturvereins und flüchtete dann. Die Polizei stellte daraufhin den Wagen sicher. Gegen 10.00 Uhr kehrte der Täter an den Tatort zurück und warf eine Flasche gegen die Hausfassade und flüchtete. Um 14.00 Uhr kehrte der Täter ein weiteres Mal zurück und warf erneut eine Flasche gegen die Hauswand. Diesmal wurde er von mehreren Passanten festgehalten bis die Polizei eintraf. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Die Moschee wurde u. a. von dem bekannten Dschihadisten Reda Seyam gegründet, der zeitweise als "Bildungsminister" des "Islamischen Staates" in Mossul (Irak) agierte; sie ist ein Treffpunkt radikaler Islamisten.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.486920.php / http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/mann-29-attackiert-mehrfach-salafisten-moschee-festnahme
  • 11. Juni 2016
    Im Ortsteil Weißensee fotografiert am Nachmittag ein Ortsteil bekannter Rechter Jugendliche, die in der Jugendfreizeiteinrichtung "Bunte Kuh" gehen. Darunter befindet sich eine Gruppe von Abschiebung bedrohter Rom*nja.
    Quelle: Bunte Kuh e.V., Amaro Foro e.V.
  • 11. Juni 2016
    Die „Alternative für Deutschland“ hielt in Lichtenberg einen Infostand ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln einen Infostand zum Dorfteichfest in Buckow durch.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 11. Juni 2016
    In Britz-Süd wurden drei ca. 5 cm große Hakenkreuze, die mit Edding gemalt worden waren, dokumentiert und erfolgreich beseitigt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    In Rudow wurden 17 Sticker mit rechten, rassistischen und anti-linken Slogans dokumentiert und entfernt. Die Aufkleber stammten von der NPD, den Identitären und dem Freien Netz Süd, der restliche Teil ließ sich keinem Urheber zuordnen. Alle Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die AfD-Neukölln einen Infostand in Alt-Buckow durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 11. Juni 2016
    In Schöneweide sind acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Unter anderem waren Aufkleber von FSN-TV dabei mit der Aufschrift „Es gibt ein Recht auf Nazipropaganda“.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Juni 2016
    In der NPD-Bundeszentrale fand ein Konzert mit dem ehemaligen Landser Sänger Lunikoff statt. Die neonazistische Band Landser wurde als kriminelle Vereinigung verboten und der Sänger Michael Regener alias Lunikoff musste für mehrere Jahre ins Gefängnis.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 11. Juni 2016
    Bei einer Bürgerversammlung zu einem geplanten Flüchtlingsheim im Hagenower Ring kam es vereinzelt zu flüchtlingsfeindlichen Wortmeldungen. Menschen, die sich für eine Unterstützung der Flüchtlinge aussprachen wurden verbal angegangen und beleidigt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juni 2016
    Am Markt in Adlershof fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 10. Juni 2016
    An der Kreuzung Stendaler Straße / Quedlinburger Straße in Hellersdorf werden antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 10. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben steckte die NPD Neukölln einen parteieigenen EM-Planer in Briefkästen im Ortsteil Gropiusstadt. Auf dem EM-Planer sind alle 3 Strophen des "Deutschlandlieds" aufgeführt.

    Die erste Strophe des Liedes wurde im NS dem Horst-Wessel-Lied vorangestellt und so zum Inbegriff des nationalsozialistischen Expansionsstrebens.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 10. Juni 2016
    Am Sterndamm wurde ein neonazistischer Aufkleber von FSN-TV entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Aufdruck „A heart für Nation“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Juni 2016
    In Marzahn wird ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der für die rechte Demonstration „Merkel muss weg“ mobilisiert.
    Quelle: Hass vernichtet / Register ASH
  • 9. Juni 2016
    Die NPD steht mit ca. 5 Personen vor dem JobCenter an der Kreuzung, Beilsteiner Str./ Allee der Kosmonauten. Sie haben Plakate mit Parolen wie „Gegen Asylbetrug“ und verteilen Flyer.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 9. Juni 2016
    Auf die SPD-Kreisgeschäftsstelle wurde ein Farbanschlag verübt. Eine Scheibe wurde zertrümmert, Farbbeutelgeschmissen und mit schwarzer Farbe wurde folgende Parole an die Wandgeschrieben:

    "Das Maas ist voll"
    Quelle: SPD-Kreisgeschäftsstelle, Polis*
  • 9. Juni 2016
    Martin S. ist Autor bei der "Jungen Freiheit" und der Zeitschrift "Sezession". Außerdem tritt er als Referent beim so genannten "Institut für Staatspolitik" auf. Er unterhält Verbindungen zu der "Identitären Bewegung" in Wien. Am 9. Juni 2016 trat er in einem Cafe in der Nähe der Zionskirche zwecks Buchvorstellung auf. Als ,man ihn beschuldigte,, ein Rassist zu sein, verließ er das Cafe.
    Quelle: Quelle: Pankower Register
  • 9. Juni 2016
    Auf der Steglitzer Goerzallee werden acht Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Neukölln rassistische Flyer im Nordneuköllner Rixdorf.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 9. Juni 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 09. Juni wurde in der Zeppelinstr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 9. Juni 2016
    Am 9. Juni 2016 fanden sich in Wilmersdorf etwa 12 Aufkleber verschiedener Gruppierungen. Darunter waren die Organisation bewerbende Aufkleber der Alternative für Deutschland ("Mut für Deutschland") und der Identitären Bewegung ("Wehrt euch"). Außerdem fanden sich Aufkleber von Compact, auf denen Kanzlerin Merkel mit Kopftuch dargestellt wird. Ein Aufkleber richtete sich gegen eine "Willkommensdiktatur". Die Aufkleber stehen überweiegend im Kontext der gesellschaftlichen Debatte um Geflüchtetenpolitik und nehmend dabei eine ablehnende Haltung gegenüber Zuwanderung ein.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 8. Juni 2016
    Die NPD sammelt Unterschriften vor dem Einkaufszentrum Eastgate.
    Quelle: Augenzeuge, Polis*
  • 8. Juni 2016
    Im Ortsteil Karow verteielten am Nachmittag Nazis Flyer auf denen gegen Geflüchtete gehetzt wird. In der Nähe der geplanten Unterkunft hielten sie auf einer Wiese für ein Foto ein Transparent mit dem Slogan "Einmal Deutschland und zurück - Asyl ist kein Selbstbedienungsladen" hoch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Juni 2016
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ werden Fotos gepostet einer Baustelle für eine Asylunterkunft. Darunter kommentieren mehrere Personen die Meldung mit rassistischer Hetze und Gewaltaufrufen gegen Geflüchtete. So schreiben mehrere Personen unter anderem „Denkt an die Schweineköpfe !!!“, „schmeißt da tote schweine hin“, „Schweineblut verteilen!!! Alle reden keiner macht was.“

    Andere schreiben, dass sie sich in Reaktion auf den Zuzug der Geflüchteten bewaffnen werden und rufen andere dazu auf, dies auch zu machen: „Hab euch alle schon waffen besorgt lg an Bürger!!!“. Ein anderer Mann schreibt „Molotow ..“, was als direkt Androhung von Brandanschlägen zu werten ist.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 8. Juni 2016
    Am 8. Juni 2016 wurde gegen 10 Uhr ein Sticker der Identitären Bewegung an der Länderallee, Ecke Heerstraße in Westend entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. Juni 2016
    Mehrere geflüchtete Männer werden gegen 23:00 Uhr auf dem Weg von der Maxie-Wander-Straße Richtung Kastanienboulevard von einer Gruppe rassistisch beleidigt und bedroht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 7. Juni 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf veranstaltete eine Kundgebung an der Zossener Straße . Die ca. sieben Neonazis, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Käfer, standen mit zwei NPD-Transparenten sowie einer Deutschland-, Reichs- und einer NPD-Flagge an der Straße um gegen den Bau einer Asylunterkunft zu protestieren.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 7. Juni 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg entdeckten Mitarbeiter*innen der Jugendhilfeeinrichtung "Kinderzimmer" an einer Wandzeichnung an ihrem Gebäude ein Hakenkreuz. Einem Schwarzen Jungen, der auf dem Wandbild spielend abgebildet wurde, wurde auf die Stirn ein 8cmx8cm großes Hakenkreuz gezeichtnet. Dieses wurde nachdem Entdecken von den Mitarbeiter*innen sofort entfernt. Eine Anzeige bei der Polizei wurde erstattet.
    Quelle: Kinderzimmer
  • 7. Juni 2016
    In Buckow wurde ein rassistisches Flugblatt verteilt. Es wendet sich gegen den Bau eines Tempohomes, einer Containerunterkunft für Geflüchtete, in der Gerlinger Straße.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Bündnis Neukölln
  • 6. Juni 2016
    Am Montag Abend den 06. Juni fand zum dritten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 200 Personen teil. Es wurden mehrfach rassistische Ängste angeheizt und Bürger_innen riefen teilweise rassistische Sprüche.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juni 2016
    Vor einer NUK werden Merkel-muss-weg-Sticker gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 6. Juni 2016
    Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf verbreiten über den twitteraccount „AN_Berlin“ Drohungen gegen ein alternatives Hausprojekt in Hellersdorf. Auf dem Facebookaccout erscheint um 12:11 Uhr ein Posting mit vier Fotos des Hauses mit der Nachricht: „#LaCasa fühlt euch nicht zu sicher. Denn #Hellersdorf ist #Nazikiez. #NSJetzt“. Das Hausprojekt ist in den vergangenen Jahren immer wieder von Neonazis angegriffen wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Am Alice-Salomon-Platz findet eine Kundgebung im Gedenken an die Opfer an Opfer rassistischer Gewalt statt. In Redebeiträgen wird die Aufarbeitung des NSU-Komplexes thematisiert und die Perspektive der Überlebenden und deren Angehöriger dargestellt wird. Als eine Brief einer Mutter eines NSU Opfers verlesen wird ruft eine Frau laut dazwischen und verhöhnt die Opfer schwer. Als sie angesprochen wird, die Veranstaltung nicht weiter zu stören wird sie aggressiv und beleidigt eine Person.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Am 6. Juni trafen sich die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof zu ihrer 75. Montagsdemonstration und marschierten zum U-Bahnhof Turmstraße (Moabit).
    Quelle: Register Mitte
  • 6. Juni 2016
    Gegen 3 Uhr morgens warfen Unbekannte aus anti-linker Motivation mit Steinen die Balkontür einer Wohnung ein. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock in der Silbersteinstraße. Die Bewohner*innen blieben unverletzt und erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Juni 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte ihre Parteizeitungen im Umfeld der Rhinstraße in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juni 2016
    In Rudow wurden 36 Aufkleber mit rassistischem und rechten Inhalt dokumentiert und entfernt. Ein Großteil der Aufkleber ging auf die NPD zurück, die restlichen waren ohne Herkunftsangabe.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 5. Juni 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Postkarten gegen „Asylmissbrauch“ in der Landsberger Allee und am Anton-Saefkow-Platz in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Juni 2016
    Im Ortsteil Blankenburg führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. Eine Passantin äußerte ihren Unmut gegenüber die AfD und bespuckte Teilnehmer des Infostandes. Die Männer des Infostandes bedrängten daraufhin die Frau und hielten sie im Bahnhof fest.
    Quelle: DER TAGESSPIEGEL vom 5.6.2016
  • 4. Juni 2016
    Die AfD-Neukölln führte ab 10 Uhr einen Infostand am Einkaufszentrum "Neuköllner Tor", nahe dem S-Bahnhof Neukölln, durch. Aufgrund von Gegenprotesten entschied sich die AfD, den Infostand verfrüht abzubauen.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 4. Juni 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Stendaler Straße in Hellersdorf einen Infostand. Daran nehmen sechs Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Folglich wird eine restriktive Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland gefordert.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 4. Juni 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln in Alt-Rudow, Ecke Krokusstraße einen Infostand durch, um Unterschriften für die anstehenden Wahlen in Berlin zu sammeln.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 4. Juni 2016
    In der Dessenauer Straße beleidigte am Abend ein 47-Jähriger zwei Mädchen im Alter von 3 und 4 Jahren die im Innenhof des Mehrfamilienhauses spielten aus rassistischer Motivation heraus. Der Vater alarmierte daraufhin die Polizei.
    Quelle: Polizei
  • 4. Juni 2016
    Am 4. Juni führte die AfD in Rahnsdorf, Johannisthal und Adlershof Wahlkampfstände durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Facebookseite der AfD-Treptow-Köpenick
  • 3. Juni 2016
    Um ihren Kindern eine möglichst gute Schulbildung angedeihen zu lassen, vermeiden es Eltern, ihre Kinder auf eine so genannte "Brennpunktschule" zu schicken. Dies führt - angesichts des Bildungsnotstandes in der Stadt - immer wieder zu Konflikten. Diesmal ist die Grundschule am Koppenplatz betroffen. Angesichts der großen Nachfrage nach einem Schulplatz ist die Schule mit ihren insgesamt 706 Schülern mittlerweile auf drei separate Gebäudekomplexe verteilt: Koppenplatz, Bergstraße und Auguststraße. Allerdings ist der Beliebheitsgrad der verschiedenen Schulorte höchst unterschiedlich: Während die Schule am Koppenplatz sehr begehrt ist, wird der Standort Bergstraße nach Möglichkeit gemieden. Diese Konfliktlage führte nun zu Rassismus-Vorwürfen gegen die amtierende Schuldirektorin Dr. Angela T., denn während am Koppenplatz nur 22 Prozent der SchulerInnen einen Migrationshintergrund haben, sind es in der Bergstraße 78 Prozent. Die Eltern der betroffenen Kinder behaupten, dies sei kein Zufall sondern hier läge ein Fall von Rassismus vor. Sie haben sich in der Elterninitiative "Gleiches Lernen an der Grundschule am Koppenplatz" zusammengeschlossen. "Es ist in Mitte ein offenes Geheimnis, dass bei den Standorten Unterschiede gemacht werden", sagte Sandra E., eine Mutter aus Belgien. Dagegen verwehrt sich die Schulleiterin Angela T.: "Bei der Zusammensetzung der Klassen wurden die unterschiedlichen Nationalitäten, die an unserer Schule miteinander lernen, so ausgewogen wie möglich berücksichtigt. (...) Vielleicht war in der Aufbauzeit nicht von Anfang an alles perfekt, aber mittlerweile hat die Bergstraße ihr eigenes Flair." Die Sprecherin der Landesschulverwaltung, Beate St., gab sich angesichts der Vorwürfe scheinheilig: "Die Schulaufsichten vertrauen bei der Zusammensetzung der Klassen auf das Organisationsmanagement der Schulleitungen."
    Quelle: Dolif, Nicole / Backes, Julia: Schwere Rassismus-Vorwürfe gegen Berliner Grundschule, BZ, Berlin, 3. Juni 2016, S. 14, Online: http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/schwere-rassismus-vorwuerfe-gegen-berliner-grundschule
  • 3. Juni 2016
    Am Nachmittag führte die NPD Pankow KV8 einen Infostand in der Nähe der Einkaufspassage in Berlin-Buch durch. Sie verteielte Flyer, die gegen Geflüchtete hetzte, die Deutsche Stimme (Zeitung der NPD) und Material der Jungen Nationaldemokraten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Juni 2016
    Ein 27-jähriger Mann wurde gegen 22.40 Uhr vor dem S-Bahnhof Herrmannstraße von einem 44-jährigen Mann homophob und rassistisch beleidigt. Der 27-Jährige wollte sich daraufhin entfernen, wurde aber durch den Täter verfolgt. Als er seinen Verfolger offen zu filmen begann, griff der 44-Jährige Täter ihn an und würgte ihn. Zeug_innen intervenierten und die alarmierte Polizei nahm den Täter fest.
    Quelle: Reach Out
  • 3. Juni 2016
    Vor der Franz-Marc-Schule in der Treskowallee ist auf einem Papierkorb mit schwarzem Edding "Erdogan = schwul" angebracht. Dieser Slogan tauchte in der Gegend bereits öfter und in Verbindung mit anderen rassistischen Sprüchen auf.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. Juni 2016
    Mehrere Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse" und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7.2016 in Berlin bewerben werden in der Steglitzer Markelstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Juni 2016
    Die NPD betrieb von 10-14 Uhr einen Infostand am U-Bahnhof Britz-Süd. Unter den 14 anwesenden NPD-Mitgliedern befanden sich u. a. der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke und der für die BVV Neukölln kandidierende Jan Sturm.

    Es gab Gegenproteste.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 2. Juni 2016
    In der Köllnischen Straße riefen ca. 3-4 Mäner mehmals „Sieg Heil“.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 2. Juni 2016
    In der ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe wurden Plakate, die für die Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen werben, beschmiert und beschädigt. Auf einem Plakat wurden die Gesichter durchgestrichen, auf einem anderen mit einem scharfen Gegenstand die Hälse der abgebildeten Personen aufgeritzt.
    Quelle: ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.
  • 2. Juni 2016
    Ein 26-Jähriger, der schon in der vorangegangenen Nacht von einem Unbekannten angegriffen worden war, saß mit seinen 22- und 27-jährigen Begleitern vor einem Imbiss in der Sonnenallee, nahe dem S-Bahnhof Sonnenallee. Der 26-Jährige wurde gegen 13.45 Uhr von einem Mann aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt. Kurz darauf erschienen fünf weitere Männer, unter ihnen der Täter der letzten Nacht. Aus der Männergruppe heraus schlugen, traten und verletzten zwei Personen die drei am Imbiss sitzenden Männer.
    Quelle: Reach Out
  • 2. Juni 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Straße Zur Rinderauktionshalle beim Hermann-Blankenstein-Park hörten zehn Jugendliche (bis 26 Jahre) Musik der NS-Hip-Hop-Band "A3stus". Die Gruppe bepöbelte darüberhinaus immer wieder vorbei gehende Passanten. Die Polizei wird wegen Ruhestörung gerufen.
    Quelle: indymedia
  • 2. Juni 2016
    Ein junge Mann, der als Asylbewerber in Hellersdorf untergebracht ist, wird am Abend gegen 23:00 Uhr angegriffen. Als er auf dem Weg von der Schneeberger Straße in Richtung Hellersdorfer Straße ist, wird er von einer Person angeschrien und mit einem Gegenstand beworfen, die ihn am Bein trifft.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Am Institut für Sozialwissenschaften (Sowi) der Humboldtuniversität (Universitätsstr. 3b) gibt es einen Fall von antimuslimischen Rassismus. Ein Unbekannter hat einen Institutsmitarbeiter beleidigt. Konkrete Details wurden zu dem aktuellen Fall nicht mitgeteilt. Der Institutsrat hat dazu folgende Erklärung abgegeben: "Mit Entsetzen und Wut hat der Institutsrat des Instituts für Sozialwissenschaften einen rassistisch-muslimfeindlichen Übergriff auf ein Institutsmitglied zur Kenntnis genommen. Bereits in der Vergangenheit sind Berichte über weitere rassistische und antimuslimische Vorfälle innerhalb des Instituts an verschiedene Institutsmitglieder herangetragen worden. Die Professor*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik, Service und Verwaltung, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierenden des Instituts verurteilen diese Vorfälle auf das Schärfste."
    Quelle: https://www.sowi.hu-berlin.de/de/institut/mitteilungen/appellgegendiskriminierung
  • 1. Juni 2016
    Am 1. Juni gegen 14.25 Uhr geriet ein 28-jähriger Bewohner eines Wohnheims in der Adalbertstraße in Rage, weil Bauarbeiter in der Nähe arbeiteten. Mit einem Hackebeil bewaffnet stürmte er auf die Straße, dabei traf er im Treppenhaus auf einen türkischen Mitbewohner. Diesen beleidigte er zunächst mit fremdenfeindlichen Äußerungen, anschließend griff er den Nachbarn mit dem Beil an. Der Türke konnte sich nur geistesgegenwärtig retten, indem er die offenstehende Haustür zuschlug, so dass der gefährliche Angriff abgewehrt wurde. Dabei wurde die Haustür beschädigt. Zunächst verfolgte der Täter den fliehenden Türken, ließ dann aber ab und kehrte in seine Wohnung zurück. Anwohner alarmierten die Polizei, die den Täter festnahmen. Er wurde am 2. Juni dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.483288.php , http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article207637773/Mann-nach-Beilattacke-in-psychiatrischer-Behandlung.html
  • 1. Juni 2016
    Die Gedenktafel für die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“ in der Wendenschloßstraße wurde beschmiert und beschädigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Juni 2016
    Vor einem Supermarkt in der Allee der Kosmonauten werden "Nein-zum-Heim"-Aukleber gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 1. Juni 2016
    Am frühen Abend gegen 19:30 Uhr steigt ein Neonazi an der Station Friedrichsfelde-Ost die S-Bahn. Während der Fahrt beginnt er einen anderen Fahrgast zu belästigen. Der betroffene Mann verlässt an der Station Wuhletal die Bahn, woraufhin der Neonazi vor ihm den sogenannten Hitlergruß macht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Ein 26-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Donnerstag auf der Sonnenallee von einem Unbekannten aus LGBTQI-feindlicher Motivation angegriffen.
    Quelle: Reach Out
  • 1. Juni 2016
    Die NPD steckte rassistische Flyer in den Briefkästen der Fontanestraße.
    Quelle: Register Neukölln
  • 31. Mai 2016
    In der Schlossstraße in Steglitz werden 6 Aufkelber des Magazins "Blaue Narzisse" (inhaltlich der Neuen Rechten zuzuordnen) und Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. An einem Altkleidercontainer in der Hackerstraße werden weitere 6 Aufkleber der "Blauen Narzisse", zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und ca. 20 Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" (steht für "Fuck Antifa") entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. Mai 2016
    Eine Ladenbesitzerin in der Emserstraße brachte ein Schild an, mit dem sie Roma den Zugang zu ihrem Geschäft verbietet. Die Begründung: Die Besitzerin bezichtigt alle Roma pauschal des Diebstahls.

    Auf kritische Einwände zeigte sich die Ladenbesitzerin uneinsichtig und war nicht bereit, das Schild abzunehmen. Dem Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung, selbst Sinto, verwehrte die Besitzerin mit Hinweis auf das Verbotsschild ebenfalls den Zutritt zu ihrem Geschäft.
    Quelle: Nachbarschaftsheim Neukölln e.V., B.Z. Berlin vom 31. Mai 2016
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai pöbelte ein bislang unbekannter Mann vor einem Einkaufszentrum in der Badstraße (Gesundbrunnen) eine verschleierte Muslima an. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen der ausländerfeindlichen Beleidigung.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.483028.php
  • 31. Mai 2016
    Auch im Mai fanden sich auf der Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Postings, die sich in rassistischer Weise gegen Geflüchtete richteten. So wurden Muslime in einen Zusammenhang mit Islamismus gestellt und Migrant_innen mehrfach für einen Anstieg der Gewalt verantwortlich gemacht. Die Begriffe „Asylbetrug“ und „Asylmissbrauch“ wurden pauschalisierend und überdurchschnittlich oft in Beiträgen verwendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2016
    Das NPD-gesteuerte Facebookportal „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“ agitierte im Mai massiv gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte. Die neonazistische Ausrichtung des Portals wurde durch einen schwarz-weiß-roten Header und wiederholte Werbung für NPD-Veranstaltungen und -Verbände unterstrichen. Flüchtlinge wurden als „Wohlstandseinwanderer“, „Kulturfremde“, „Invasoren“ und Wohnungen für Flüchtlinge als „Dezentral-Asylantenheime“ bezeichnet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 31. Mai 2016
    Auf der Facebookpräsenz der Lichtenberger NPD wurden im Mai NS-relativierende Beiträge im Kontext des 8. Mai veröffentlicht und eine Kundgebung gegen die Befreiungsfeierlichkeiten im Museum Karlshorst beworben. Die meisten Beiträge beschäftigten sich in rassistischer Weise mit Flüchtlingen, aber auch gegen Politiker_innen anderer Parteien wurde gehetzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Allee der Kosmonauten einen Infostand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai 2016 wurden im Bereich der Kantstraße Aufkleber und Plakate der Identitären Bewegung entdeckt, darunter Slogans wie "Die Minderheit wird sich erheben. Deutschland, erwache" und rassistische Äußerungen.
    Quelle: Anlaufstelle Bezirksgeschäftstelle Die Linke
  • 31. Mai 2016
    Am 31. Mai 2016 waren drei Stolpersteine in der Leibnizstraße sowie ein weiterer in der Nähe mit weißer Farbe beschmiert worden. Die Stolpersteine in Charlottenburg erinnern an Gertrud Hirschmann und Johanna Hirschmann und Osias Max Schapira. Alle vier wurden gereinigt. Stolpersteine sind kleine Denkmäler, die ins Straßenpflaster eingelassen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
    Quelle: Anlaufstelle Bezirksgeschäftstelle Die Linke
  • 31. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 31. Mai wurde in der Slabystr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet, das Feuer beschädigte auch ein Auto mit deutschem Kennzeichen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 31. Mai 2016
    Auch im Mai nutzte die NPD Neukölln ihre Facebookseite vornehmlich zur rassistischen Mobilisierung.

    So behauptet beispielsweise ein Bild einen „Asyltraum" der BRD auf Kosten deutscher Arbeitnehmer*innen. Ein weiteres Bild zeigt vor dem Hintergrund einer schwarz-weiß-roten Flagge den Spruch „Ausländerkriminalität. Schweigen heisst zustimmen! Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land: Hol es dir zurück!"

    Das Stereotyp des "kriminellen Ausländers" fand sich auch in anderen Posts. Etwa in rassistisch aufgeladenen Kommentaren anlässlich sexualisierter Übergriffe auf dem Berliner Karneval der Kulturen. Einer der Kommentierenden spickte seine anti-linken und völkisch-nationalen Aussagen sogar explizit mit NS-Vokabular.

    Als Reaktion auf ein Video, das eine tätliche Auseinandersetzung im südafrikanischen Parlament zeigte, beschimpfte ein Kommentator Schwarze und PoCs rassistisch. Weiterhin propagierte ein Beitrag über die Müllbeseitigung in Neukölln antiziganistische und antimuslimische Beleidigungen.

    Nicht zuletzt diente ein Post am Tag der Befreiung (8. Mai) der Forterzählung und Stärkung eines deutschen Opfermythos.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. Mai 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt vor der Welsegalerie 2 in der Welsestraße einen Infostand ab und sammelte Unterschriften für ihren Wahlantritt.
    Quelle: Berlin Outback Antifa
  • 30. Mai 2016
    Am 30. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof zu ihrem 74. "Abendspaziergang". Anschließend marschierte man durch Moabit. An der Veranstaltung nahmen diesmal auch "Patrioten" aus Tschechien teil, die als Redner auftragten.
    Quelle: http://baergida.net/veranstaltungen/abendspaziergaenge-von-baergida/2016-2/mai/74-baergida/
  • 30. Mai 2016
    Vor dem Jobcenter Treptow-Köpenick sammelt die NPD Unterschriften für ihren Wahlantritt im Abgeordnetenhaus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Mai 2016
    An der Ecke Havemannstraße / Eichhorster Straße in Marzahn-Nord findet ein Infostand der NPD Marzahn-Hellersdorf statt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    An der Flämingstraße in Marzahn fand eine Kundgebung des NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf statt. Der Anlass war eine Anwohnerversammlung zu der Initiativen aus dem Bezirk und das Bezirksamt eingeladen hatten um mit direkten Anwohnern aus Marzahn-Nord über die geplante Asylunterkunft zu diskutieren.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    Am 30. Mai 2016 gegen 21 Uhr wurde ein Graffiti des Logos der Identitären Bewegung auf dem Fußweg der Wilmersdorfer Straße Ecke Pestalozzistraße in Charlottenburg entdeckt.
    Quelle: Twitter @Vasily_04 um 9:08 PM am Mai 30, 2016
  • 30. Mai 2016
    Ende Mai 2016 verprügelte ein Berliner Taxifahrer einen Stipendiaten aus Kenia am Stuttgarter Platz in Charlottenburg. Der Fahrgast konnte zunächst die Adresse nicht benennen und suchte diese in seinem Smartphone. Der Taxifahrer, dem dies zu lange dauerte, stieg aus und zerrte den Mann aus dem Taxi und schlug ihn. Zuschauer*innen griffen nicht ein.
    Quelle: Daily Nation 01.06.16, The Daily Vox 02.06.16, Facebook, Register Neukölln
  • 30. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 30. Mai wurde in der Straße „An der Wuhlheide“ ein Auto mit französischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 30. Mai 2016
    Im Bezirk Pankow and eine interne Veranstaltung der NPD und dessen Jugendorganisation - JN - am Abend statt. Vortragender war ein Neonazi des NPD Kreisverbandes Mittelrhein. Thema war der Paragraph §129a des StGB, den Neonazis aus dem Kreis des Vortragenden ausgesetzt waren. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die NPD-Neukölln in Alt-Rudow anlässlich der "Rudower Frühlingsmeile" mit einem Infostand, um neue Wähler*innen zu gewinnen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 29. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” verteilte in der Konrad-Wolf-Straße und Umgebung Flugblätter gegen „Asylmissbrauch“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. Mai 2016
    Am Sonntag, den 29. Mai lagen den ganzen Tag über die CDs und laminierte Karikaturen verteilt im Park. Bei dem uns vorliegenden Material handelt es sich um laminierte antisemitische Karikaturen und dutzende CDs mit Bildern, Texten und Filmen. Insgesamt konnten wir sechs unterschiedliche CDs identifizieren. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten. Die CDs gleichen vom inhaltlichen Aufbau her einer Meldung aus dem vergangenen Jahr. Damals waren am 03. August im Fritz-Schloß-Park in Berlin-Moabit die CDs und laminierte Karikaturen entdeckt worden.

    Die meldende Person ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mit Unterstützung der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ wurde die volksverhetzende Hass-Propaganda zur Anzeige gebracht.

    Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    Link: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #86
  • 29. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 29. Mai wurde in der Firlstr. ein Auto mit niederländischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 28. Mai 2016
    In der Steglitzer Hackerstraße werden mehrere Aufkleber der "Identitären Bewegung" und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7.2016 bewerben, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. Mai 2016
    Nachdem die NPD Neukölln zunächst Unterschriften für die in Berlin anstehenden Wahlen nahe dem U-Bahnhof Rudow sammelte, führte die Partei anschließend einen Infostand anlässlich des Volksfestes "Rudower Frühlingsmeile" an der Rudower Spinne durch.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger NPD hielt vor dem RIZ-Center in der Ribnitzer Straße einen Infostand ab und sammelte Unterschriften für ihren Wahlantritt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in der Volkradstraße ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in der Treskowstraße ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. Mai 2016
    Am Nachmittag startete um 15:00 Uhr eine rechte Demonstration am Alice-Salomon-Platz. Die Veranstaltung wurde von einem rechten Mann aus dem Berliner Hooliganmilieu angemeldet und über Soziale Netzwerke im Internet beworben mit „Gegen Gewalttätige Übergriffe An Frauen Männer Kinder & Tieren“ . Am Startpunkt versammelten sich ca. 35 Personen, darunter bekannte Neonazis. Ein Mitglieder der Berliner NPD aus dem Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg hielt einen Redebeitrag. Die Teilnehmer zogen mit mehreren bemalten Bannern und musikalischer Begleitung aus einem PKW die Hellersdorfer Straße herunter in Richtung S-Bahnhof Wuhletal. Dort endete die Veranstaltung gegen 17:00 Uhr.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an am Freizeitforum in Marzahn einen Infostand. Daran nehmen fünf Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    In Rudow wurden 25 Sticker mit rassistischem und anti-muslimischen Inhalt verklebt. Ein Teil von ihnen geht auf die NPD zurück. Alle Aufkleber konnten entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 28. Mai wurde in der Treskowstr. ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 28. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Wahlkampfstand in der Karower Chaussee bei einem Getränkemarkt gegenüber einer Geflüchtetenunterkunft durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Mai 2016
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden in Tram-Haltestellen mit Edding mehrere Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Kaulsdorf an der Heinrich-Grüber-Straße einen Infostand. Die Neonazis sammeln Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 und verteilen Propaganda der Partei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf verteilt in Biesdorf Infomaterialen und sammelt Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 26. Mai 2016
    Am S-Bahnhof Hermsdorf am Eingang Beckmannplatz sind zwei Kiosk-Rollläden mit Graffitis besprüht: "Fuck Antifa", "28" und "14'88". Die Zahlen sind Codes der Neonazi-Szene: Die 28 steht für den 2. und 8. Buchstaben im Alphabet und ist ein Code für das neonazistische Netzwerk Blood & Honour, das seit 2000 in Deutschland verboten. Die 88 steht für "Heil Hitler". Die "14" ist im Gegensatz zu anderen Zahlencodes nicht in Buchstaben übersetzbar, sondern steht für ein arisches Glaubensbekenntnis, die "14 Words" des US-amerikanischen Neonazis David Lane: »We must secure the existence of our people and a future for white children« (»Wir müssen die Existenz unseres Volkes und auch die Zukunft unserer weißen Kinder sichern«).
    Quelle: Fraktionsbüro Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf
  • 26. Mai 2016
    Mehrere Aufkleber der Partei pro Deutschland, einer rechtspopulistischen Kampagne, die sich gegen Angela Merkel richtet und Aufkleber, die eine extrem rechte Demonstration am 30.7. in Berlin bewerben, weden in der Baseler Straße und am Bahnhf Lichterfelde West entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Mai 2016
    In der Wohngegend oberhalb der Frankfurter Allee verteilte die NPD ihren Flyer „Sozial geht nur national“ in die Anwohner_innenbriefkästen. Sie wählte diesen Kiez, weil sich dort mehrere Flüchtlingsunterkünfte befinden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. Mai 2016
    Die NPD sammelt vor dem Jobcenter Treptow-Köpenick Unterstützungsunterschriften führ die Zulassung zur Abgeordnetenhauswahl.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Mai 2016
    Am S-Bhf. Schöneweide führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Mit dabei war unter anderem der Bundesvorsitzende Frank Franz. Gegen den Wahlkampfstand protestierten spontan mehrere Jugendliche.
    Quelle: Uffmucken
  • 26. Mai 2016
    Vor dem Freizeitforum in Marzahn versammelten sich anlässlich einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Anhänger der rechtspopulistichen Partei Pro Deutschland. Pro Deutschland, die im Bezirk mit rassistischer Stimmungsmache gegen Geflüchtete versucht sich für die kommenden Wahlen im September zu positionieren, inszenierte sich mit einem eingereichten Bürgerbegehren im Bezirk als Partei, die legitime demokratische Anliegen vertritt. Mehrere Parteimitglieder, darunter der Vorsitzende Manfred Rouhs, posierten mit einem Transparent vorm Gebäude und hielten Redebeiträge vor Beginn der Sitzung.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 26. Mai 2016
    In Berlin-Wannsee wurde ein Sticker mit dem Schriftzug „Gestern beklatscht - heute begrabscht“ entfernt. Diese Parole ist seit den Ereignissen der Silvesternacht 2015/16 in Köln auf Demonstrationen von Pegida zu lesen. Sie unterstellt, dass geflüchtete Menschen per se sexuelle Übergriffe begehen würden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 26. Mai 2016
    Die Identitären haben im Görlitzer Park auf einem Weg mit weißer Farbe das Wort „REMIGRATION“ geschmiert. Daneben malten sie in gelber Farbe ihr Logo.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 26. Mai 2016
    Im Ortsteil Weißensee wurden drei Hauseingänge und die Hauswand einer Geflüchtetenunterkunft in der Falkenberger Straße mit Fäkalien beschmiert. Die Polizei ermittelte.
    Quelle: Antwort schriftliche Anfrage Hakan Tas vom 25. Juli 2016, Durcksache 17 / 18833
  • 26. Mai 2016
    Am 26. Mai 2016 fanden sich im Umfeld des Hohenzollernplatzes in Wilmersdorf 10 Aufkleber, die Pegida bewarben. Sie waren bedruckt mit: „Unser Land – unsere Regeln – unsere Gesetze“ und „Willkommens Diktatur“. Sie thematisieren die Zuwanderung Geflüchteter und stehen ihr ablehnend gegenüber, was rassistisch motiviert ist. Ein Aufkleber richtete sich gegen den Rundfunkbeitrag.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 25. Mai 2016
    Mehrere antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Please send the money" werden entdeckt und entfernt im Stadtpark Steglitz, an einer der Sitzbänke am Brunnen in der Mitte des Parks und am Munsterdamm, entlang eines Fahrrad-/Joggingpfades, der parallel zur Straße verläuft, auf der ganzen Länge zwischen Prellerweg und Kottesteig an Mülleimern, Masten von Straßenschildern e.t.c.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. Mai 2016
    Am frühen Morgen des 25. Mai wurde ein Plastikstandfuß eines Bauzauns angezündet. Der Bauzaun sichert die Baustelle für eine geplante Unterkunft für Geflüchtete, gegen die es regelmäßig Protest gibt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 25. Mai 2016
    Ein Jugendlicher wird am frühen Abend in der Tram auf Höhe Zossener Straße von einem Erwachsenen angesprochen. Der Mann spricht den Jugendlichen auf das antifaschistische T-Shirt an, dass der Jugendliche trägt und bedroht ihn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 25. Mai 2016
    Meena Kandasamy ist Schriftstellerin aus Tamil Nadu (Indien) und feministische Aktivistin (https://de.wikipedia.org/wiki/Meena_Kandasamy). Wie das Online-Magazin "Daily Vox" aus Johannesburg (Südafrikanische Republik) am 1. Juni berichtete, machte die Lyrikerin rassistische Erfahrungen bei einer Reise in die "weltoffene" Metropole Berlin. Als sie nach einer fünfstündigen Fahrt mit dem Zug am Berliner Hauptbahnhof müde ankam, wollte sie sich zunächst einmal mit einem Snack stärken, wurde aber von dem Verkäufer sogleich als Ladendiebin verdächtigt:
    "The second/third day I was in Berlin, and in the Hauptbahnof of all places, I was at a little shop on Platform 13 or 14 or somewhere thereabouts. It was around 6ish or thereabouts in the morning. I was travelling for 5 hours by train and I needed to stock up on the food. I got myself a vegan falafel (for lunch), a croissant (for the immediate breakfast), and went towards this cupboard where all the drinks are kept to get myself a coca-cola. No sooner had I turned towards this coke place that I heard the man behind the cash-counter say “Oooooooooooooooooooooooooops” (with an shriek-y intonation that I did not imagine could escape from Germans), I turned and looked at him, Coke in hand, and he said, “I thought you were gonna walk away.” I took the food, went to his counter and asked him, “So you thought I was stealing food?” He now switched to German and never spoke a word of English and was clearly embarrassed and in a hurry to get me done and over with. There it was, being the only brown person in that shop, at such a ridiculously early hour in the morning and being suspected of being a shoplifter. White people can stroll for fucking hours in a store and people will not even politely cough unless it’s closing time or something."
    Quelle: http://www.thedailyvox.co.za/european-racism-rears-ugly-head/
  • 25. Mai 2016
    Eine 29-järhige Frau wird nach 20.00 Uhr in der U1 von einem 23-jährigen Mann homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Sie verlässt die U-Bahn und fährt mit der nächsten Bahn zum Kottbusser Tor. Dort erkennt sie den Mann wieder und ruft die Polizei.
    http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/blaulicht/homophober-angriff-d102...

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=26206
    Quelle: ReachOut
  • 25. Mai 2016
    Am 25.05.2016 wurde ein Privatdozent der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in der Badenschen Str. in Schöneberg von seiner Lehrtätigkeit entbunden. Er hat sich diskriminierend, rassistisch und beleidigend über Muslime und insbesondere Muslima auf seinem Blog geäußert und auch in seinem Lehrmaterial Muslime diffamiert. Er unterrichtete seit 2011 als Lehrbeauftragter an der HWR. Studierende seiner Kurse mussten sich Lernmaterialien von seiner Website herunterladen, die er sowohl privat als auch in seiner Funktion als Dozent nutzte, da dort auch sein Blog zu finden ist. Somit konnten die Studierenden den herabwürdigenden Aussagen ihres Dozenten kaum entgehen.
    Quelle: MBR, Tagesspiegel 26.05.16, rbb online 26.05.16
  • 25. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand am Vormittag vor dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2016
    Die Bundesgeschäftsstelle der Partei "Die Linken" wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai mit dem Spruch "Nazi Polizei" beschmiert. Der Schriftzug wurde morgens gegen 7.30 Uhr in der Weydingerstraße entdeckt. Der oder die Täter entkamen unerkannt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.480721.php
  • 24. Mai 2016
    Am 24.05.2016 wurde in einem Wohnhaus am Tirschenreuther Ring im Treppenhaus ein in das Fensterbrett eingeritztes Hakenkreuz entdeckt. Die Hausverwaltung wurde informiert und hat die sofortige Beseitigung zugesagt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. Mai 2016
    Am S-Bhf. Köpenick führte die extrem rechte Kleinstpartei „Pro Deutschland“ einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 24. Mai 2016
    Mit Edding geschriebene Tags, die sich gegen Menschen muslimischen Glaubens, gegen Türk_innen und Kurd_innen richten, wurden in Zehlendorf-Mitte entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in und um den Anrimplatz wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie trugen die Slogan "Still not loving Antifa!", "Jeder hasst die Antifa", "Islamists not welcome" (Identitäre Bewegung).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2016
    Am 23. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrer obligatorischen Montagsdemonstration vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Malmöer Straße wurden am Abend zwischen 20:00 und 24:00 Uhr zwei kleine Transparente mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal" entwendet.
    Quelle: Hausprojekt M29
  • 23. Mai 2016
    Ungefähr ein Dutzend Aufkleber der Partei Pro Deutschland werden in der Baseler Straße ab S-Bahnhof Lichterfelde entdeckt und entfernt. Auf dem Bahnsteig Lichterfeld West werden außerdem handschriftlich verfasste Parolen, die sich für die AfD und gegen "Linke Schweine"richten, entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. Mai 2016
    Im Ortsteil Heinersdorf führte am Nachmittag für eine knappe Stunde die neonazistische Partei NPD einen Infostand mit ca. vier Personen durch. Es wurde u.a. die Parteizeitung "Deutsche Stimme" verteilt, aber auch rassistische Plakate u.a. mit den Slogan "Guten Heimflug" aufgestellt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2016
    In der Ribnitzer Straße und der Zingster Straße wurden etliche Aufkleber gegen Geflüchtete („Nein zum Heim“, mehrere Motive von „Pro Deutschland“ und „Der III. Weg“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Mai 2016
    Am Montag Abend den 23. Mai fand zum zweiten Mal eine Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu zu errichtende Unterkunft statt. An der Kundgebung nahmen ca. 250 Personen teil, unter anderem bekannte Neonazis aus Schöneweide sowie NPD Politiker. Eine Person, die laut Medienberichten die Anlage für die Kundgebung mitgebracht hat, ist ebenfalls der neonazistischen Szene zuzurechnen. Gegen die Versammlung organisierte Uffmucken eine Kundgebung und sammelte dabei Spendengelder für die Unterstützung von Geflüchteten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 23. Mai wurde in der Parkstraße ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 23. Mai 2016
    Durch einen Mitarbeiter der Flüchtlingsnotunterkunft in der Lessingstraße wurde in den frühen Morgenstunden ein Zettel mit rassistischem Inhalt aufgefunden.
    Quelle: Parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Hakan Tas, Drucksache 17 / 18 833
  • 22. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben führte die AfD Neukölln einen Infostand im Süden des Bezirks durch.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 22. Mai 2016
    An der Bushaltestelle “Köpenicker Landstraße/Dammweg” wurden Hakenkreuze und rassistische Parolen geschmiert sowie extrem rechte Aufkleber verklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2016
    In der Nacht zum Sonntag wurde eine alternativ aussehende Frau von 3 männlichen Neonazis bepöbelt und bedroht. Unter anderen wurde „scheiße Zecke, verpiss dich!“ gesagt. Als die Frau das verneinte, sagten die Neonazis, dass sie sich schon darum kümmern würden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Auf der Baustelle für eine zukünftige Asylunterkunft in der Martha-Arendsee-Straße wurde gegen 0:20 Uhr ein Brand gelegt. Die Sicherheitsmitarbeiter hörten einen Knall und entdeckten dann ein Feuer an Baumaterialien, welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Kurz nach 8 Uhr wird ein 20-jähriger Mann in der Warschauer Straße von einem 34-jährigen Mann, der Naziparolen ruft und den Hitlergruß zeigt, rassistisch beleidigt und gegen das Brückengeländer am S-Bahnhof Warschauer Straße gedrückt. Zeug*innen greifen ein und rufen die Polizei. Die Bundespolizei nimmt den Täter fest.
    http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/05/fremdenfeindlicher-ang...

    http://www.bz-berlin.de/tatort/mann-drueckt-opfer-gegen-gelaender-und-ru...

    http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/blaulicht/attacke-und-nazigr...
    Quelle: ReachOut
  • 21. Mai 2016
    Am 21. Mai 2016 wurde gegen 15 Uhr ein Aufkleber der Gruppe "Ein Prozent für unser Land" in der Fasanenstraße in Charlottenburg entdeckt. Die Gruppe ist eine Plattform für neurechte Politikansätze und wurde u.a. von den neurechten Aktivisten Götz Kubitschek, Jürgen Elsässer und Philip Stein initiiert.
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben sammelte die AfD Neukölln an einem Informationsstand am S-Bahnhof Köllnische Heide Unterschriften, um für die im September anstehenden Wahlen in Berlin zugelassen zu werden. Es gab vereinzelte Gegenproteste.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Homepage der AfD Neukölln
  • 21. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben war die NPD Neukölln mit einem Info-Stand Ecke Buckower Damm/Alt-Buckow präsent und verteilte Informationsmaterial. In unmittelbarer Nähe befindet sich zum einen eine Notunterkunft für Geflüchtete und zum anderen ist dort die Errichtung einer weiteren Unterkunft für Geflüchtete in Planung.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 21. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt zwei Infostände in der Weitlingstraße und am Tierpark ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. Mai 2016
    Am Rande des Fests für Demokratie auf dem Michael-Brückner Platz werden zwei alternative Jugendlich von einer Gruppe von drei Neonazis bedrängt, geschubst und beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2016
    Vor dem Center-Schöneweide wird eine junge Frau durch mehrere Männer rassistisch beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2016
    Im Ortsteil Weißensee führte die "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand durch. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Mai 2016
    Am 20. Mai traten erneut Vertreter von "Pro Deutschland" am Leopoldplatz mit einem Büchertisch auf. Diesmal waren es vier bis fünf Vertreter, die allesamt in traditioneller bayerischer Tracht erschienen. Der Auftritt begann um 10.45 Uhr. Die Polizei traf gegen 11.15 Uhr ein, anscheinend um den Büchertisch zu "sichern".
    Quelle: Bürgermeldung
  • 20. Mai 2016
    Gegen 16.20 Uhr bestieg ein Mann den Bus der Linie M41 am S-Bahnhof Sonnenallee. Als der Busfahrer ihn aufforderte, in dem bereits sehr vollen Bus weiter nach hinten zu gehen um den Eingangsbereich freizumachen, begann der Mann andere Fahrgäste antimuslimisch und rassistisch zu beleidigen. Die Interventionen der Anwesenden, die ihm das Reden zu untersagen versuchten, ignorierte er. Stattdessen fuhr der Mann mit seinen Beschimpfungen fort und bezog sich dabei auch positiv auf den Nationalsozialismus. Außerdem drohte er, dass er seine Waffe erst noch bei der Polizei registrieren lassen müsse. Ein Fahrgast erstattete Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Informationsveranstaltung für Interessierte "im Herzen Neuköllns" durch. Auf der Veranstaltung referierte der NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke zum Thema "Überfremdung stoppen!"

    Ein im Vorfeld der Veranstaltung geplanter Treffpunkt für Teilnehmende am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße wurde aufgrund von Gegenprotesten abgesagt.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 20. Mai 2016
    Auf dem Kaisersteg wurden 5 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 20. Mai 2016
    In Rudow wurden 57 Aufkleber mit rassistischem, rechten und anti-linken Inhalt angebracht. Der Großteil stammt von der NPD, einige von den Identitären und weitere Sticker trugen kein Impressum.

    Alle Aufkleber konnten entfernt werden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Mai 2016
    Im Süden von Britz wurden zwei rassistische Aufkleber der NPD mit dem Slogan "Asylflut stoppen" gefunden und beseitigt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. Mai 2016
    Im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 12. Juni wurden in Oberschöneweide mehrere Autos angezündet. Das einzige was die Autos gemeinsam hatten waren ihre ausländischen Kennzeichen, weshalb die Polizei von einem rassistischen Motiv ausgeht: Am 20. Mai wurde in der Keplerstraße ein Auto mit deutschem, sowie ein Auto mit polnischem Kennzeichen angezündet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 20. Mai 2016
    Der Tagesspiegel zitiert Andreas Wild, AfD-Vize in Steglitz-Zehlendorf: "Bereits in Deutschland lebende Menschen können wir derweil in spärlich besiedelte Landstriche Deutschlands bringen und sie dort geschützt unterbringen. Dafür genügen ein paar Quadratkilometer Heide. Wir brauchen dafür - für die vorübergehenden Flüchtlingslager - wir brauchen dafür Bauholz, Hämmer, Sägen und Nägel. Und natürlich darf da nicht jeder raus oder rein, wie es ihm gefällt."
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Tagesspiegel vom 20.Mai 2016
  • 19. Mai 2016
    Zwei Neonazis liefen in der Frankfurter Allee und beschimpften die vor der Flüchtlingsunterkunft spielenden Kinder als „Kanaken“. Als ein Fahrradfahrer die Männer als Nazis bezeichnete, versuchte einer der beiden, dem Fahrrad nachzurennen und drohte, den Fahrer zu verprügeln.
    Quelle: Magda19
  • 19. Mai 2016
    Am Abend wurde im Ortsteil Prenzlauer Berg die indische Lyrikerin Dr. Meena Kandasamy rassistisch angefasst. Sie war zu Gast bei der "Literatur Werkstatt Berlin" um aus ihrem Gedichtband "Fräulein Militanz" vorzulesen. Bei dem anschließenden Umtrunk kam es zu einem rassistischen Angriff durch eine Zuhörerin, die der Schriftstellerin mehrfach "bewundernd" in ihr kräftiges, schwarzes Haar griff. Die Autorin berichtete auf ihrer Facebook-Seite über den Vorfall. Dieser Eintrag wurde von dem südafrikanischen Onlinemagazine "The Daily Vox" aufgegriffen.
    Quelle: The Daily Vox vom 01.06.2016
  • 18. Mai 2016
    Im Ortsteil Niederschönhausen am Pastor-Niemöller-Platz führte die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" einen Infostand durch. Sie verteilete u.a. einen Flyer mit dem rassistischen Slogan "Asylmißbrauch stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Brückenstraße“ wurde ein Aufkleber der „Autonomen Nationalisten“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Chili [TK]
  • 18. Mai 2016
    Die NPD veranstaltete vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn einen Infostand, an den Mitglieder des Berliner Landesverbandes und des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf teilnahmen. Daran beteiligten sich Udo Voigt (NPD-Europa-Abgeordneter), Frank Franz (NPD-Bundesvorsitzender), Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorsitzender Berlin), Ronny Zasowk (stellvertretender NPD-Parteivorsitzender), Christian Schmidt (Vorsitzender NPD Pankow) und weitere Neonazis aus Brandeburg und Treptow-Köpenick und Pankow. Dabei wurden Propagandamaterialien verteilt und Unterschriften für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus gesammelt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Mai 2016
    Nahe U-Bahnhof Onkel Toms Hütte wurde ein Aufkleber von Pro Deutschland entfernt mit der Aufschrift „Freiheit vs. Islamismus“.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 18. Mai 2016
    Nähe S-Bahnhof Zehlendorf wurden an zwei Straßenlaternen zwei NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Mai 2016
    Ein 48-jähriger Mann sowie zwei jüngere Begleiter wurden am Nachmittag gegen 16 Uhr von einem 26-jährigen Mann in der Golliner Straße in Marzahn bedroht und beleidigt. Der 48-jährige Mann hatte den 26-jährigen Mann als Täter eines eine Woche zurück liegenden Angriffes erkannt. Als er den Täter ansprach zog dieser ein Messer und bedrohte die drei Personen damit, während er rassistische Beleidigung äußerte und den Hitlergruß zeigte. Im Anschluss setzt er seinen Weg fort, begleitet von seiner 24-jährigen Partnerin und einem Kind. Die alarmierte Polizei durchsuchte seine Wohnung und nahm den Mann fest. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 17. Mai 2016
    Am 17.05.2016 fand sich auf einem Sitz an der Bushaltestelle Körtingstraße des M77 Richtung Marienfelde / Waldsassener Str. erneut eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam"). Außerdem wurden dort Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. Mai 2016
    Am 16. Mai versammelten sich die BärGiDa-Anhänger zu ihrem 72. "Abendspaziergang" am Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 16. Mai 2016
    Zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und Aufkleber mit der Aufschrift "Heute seid ihr tolerant, morgen fremd im eigenen Land" werden in der Steglitzer Elisenstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. Mai 2016
    Am 16. April grölte eine Gruppe rechtsradikaler, junger Männer im Regionalexpress "RE 5" (Rostock - Elsterwerda) Lieder der rechten Rockband "Landser": "Breslau, Danzig und Stettin sind deutsche Städte wie Berlin." Ein Fahrgast protestierte, aber dies fand keine Beachtung und er erhielt auch keine Unterstützung. Die meldende Zeugin stieg am Bahnhof Gesundbrunnen aus, daher wurde der Vorfall dem entsprechenden Ortsteil zugeordnet.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 16. Mai 2016
    In der Berliner Bank am Michael-Brückner Platz verklebte die extrem rechte Gruppierung „Identitäre Bewegung“ Aufkleber auf Werbeplakate die in der Bank hängen. Die Aufkleber wurden durch die Bank entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Mai 2016
    Am 16. Mai 2016 wurde in der Rudolf-Mosse-Straße in Wilmersdorf ein Aufkleber “Genug jetzt- Re-Migration statt Asylwahn” von der "Identitären Bewegung" gefunden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2016
    Am 15. Mai 2016, nachts gegen 1:50 Uhr, griffen auf dem Wilmersdorfer U-Bahnhof Blissestraße vier Männer, von denen einer zuvor einen Hitlergruß gezeigt hatte, einen 59-jährigen Mann an. Einer der Täter urinierte zunächst ins Gleisbrett, worauf er vom 59-Jährigen angesprochen wurde. Der Täter drohte ihm mit einen Hitlergruß und rief "Heil Hitler", woraufhin ihm der 59-Jährige eine Schelle verpasste. Daraufhin griffen der Täter und drei weitere Männer den 59-Jährigen an. Sie schlugen und traten ihn, auch als er am Boden lag. Der Angegriffene erlitt eine Gehirnerschütterung, mehrere Knochenbrüche und eine Platzwunde.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 15.05.16 #1245, Polizei Berlin 13.09.16 #2317 Österreich24 15.05.16
  • 15. Mai 2016
    Im Stadtpark-Steglitz wurde auf einem Spielplatz ein Hakenkreuz gefunden, welches nachträglich übermalt wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 15. Mai 2016
    An der Bushaltestelle „Am Berg“ wurde „No Asylanten“ geschmiert.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 15. Mai 2016
    Am 15. Mai 2016 wurden in Wilmersdorf am S-Bahnhof Bundesplatz zwei Aufkleber mit dem Schriftzug “Ausländer Stopp- Deutschland den Deutschen” enteckt. Sie waren ohne Logo.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2016
    Am frühen morgen des 15. Mai lagen nur CDs erneut nahe des Kinderspielplatzes unweit des Eingangs Dennewitzstraße. Auf den CDS befinden sich antisemitische Bilder, Texte und Filme. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #85
  • 15. Mai 2016
    Am späten Nachmittag wurde auf dem Wagenplatz „Kanal“ an sechs unterschiedlichen Stellen, u. a. in der Nähe der Wohnwägen, Feuer festgestellt. Am Vorabend des Brand­anschlages hatte es eine Informationsveranstaltung mit anschließender Party gegeben und Bewohner*innen schliefen in den Wägen. Den Bewohner*innen gelang es, die Brandstiftungs­herde zu löschen.
    Quelle: Reach Out
  • 15. Mai 2016
    Mitte Mai beleidigen mehrere Männer eine Transfrau homophob in der Pestalozzistraße in Charlottenburg.
    Quelle: Register CW
  • 14. Mai 2016
    Am 14. Mai veranstaltete die "Identitäre Bewegung" eine Kundgebung vor der türkischen Botschaft in der Tiergartenstraße. Die Veranstaltung trug den Titel "Kein Deal mit unserer Meinungsfreiheit - Unsere Werte, unser Land". Es gab keinen Gegenprotest.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben präsentierte sich die AfD mit einem Info-Stand in Rudow.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: AfD Neukölln Facebookseite
  • 14. Mai 2016
    Die Lichtenberger AfD hielt einen Infostand in Lichtenberg ab. Die Lichtenberger AfD zählt zum rechten Rand der Partei. Mehrere Vertreter engagieren sich in extrem rechten Organisationen oder als Vertreter extrem rechter Demonstrationen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Mai 2016
    Die AfD präsentierte sich mit einem Infostand am U-Bahnhof Britz Süd.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 14. Mai 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf führte in Mahlsdorf einen Infostand durch. Die Neonazis sammelten Unterschriften für die Wahlen des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 14. Mai 2016
    In Niederschöneweide wurden sechs extrem rechte Aufkleber von diversen Organisationen entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 13. Mai 2016
    Am 13. Mai machten drei Vertreter der Gruppierung "Pro Deutschland", darunter Heidemarie Piachnow vom Landesvorstand, einen Infostand auf dem Leopoldplatz (Wedding). Sie wurden von Antifa-Leuten mit Ketchup und einer Flasche Salatöl beworfen. Anschließend kam die Polizei mit drei Fahrzeugen und setzte gegen das Salatöl Ölbinder ein.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 13. Mai 2016
    Am Alice Salomon Platz werden Aufkleber der neonazistischen Gruppierung „III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 13. Mai 2016
    Am Freitag, den 13. Mai, trafen sich ca. zwanzig Anhänger der "Identitären Bewegung Berlin Brandenburg" um 18.30 Uhr am S-Bahnhof Tiergarten. Von dort gingen sie gemeinsam in den Tiergarten, um dort ein Treffen abzuhalten. Die Aktion fand unter ausgesprochenen Abschottungsmaßnahmen seitens der IB statt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 12. Mai 2016
    Am 30. April 2016 klebte gegen 22:15 Uhr in der Ringbahnlinie S42 in Höhe der Station Heidelberger Platz ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Merkel muss weg" mit einem Hinweis auf eine rechtspopulistische Demonstration am 8. Mai 2016 in Mitte. Dabei handelt es sich bnicht etwa um eine gewöhnluiche oppositionelle Haltung, sondern Kanzlerin Merkels Geflüchtetenpolitik wird aus antimuslimisch rassistischer Motiviation heraus abgelehnt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. Mai 2016
    Am Ausgang der U-Bahn-Station Franz-Neumann-Platz wird am 12.5. auf einem Poller der Spruch "Raus Türken" bemerkt. Auch zuvor wurden bereits häufiger Schmierereien festgestellt, die "Türken raus" oder "Islam raus" lauteten, wobei das S als Siegrune geschrieben war.
    Quelle: Outreach Team Reinickendorf Ost
  • 12. Mai 2016
    Im Ortsteil Weißensee wurde auf dem Sozialkulturmark ein Mann gesehen, der ein T-Shirt der rechten Modemarke "Thor Steinar" trug. Bevor er auf die Unerwünschtheit dieser Marke auf dem Fest hingewiesen werden konnte, war er bereits verschwunden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in der Rhinstraße und umliegenden Straßen Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Mai 2016
    In der Köpenicker Chaussee wurde ein Schriftzug „Islam raus“ und mehrere Aufkleber der “Identitären Bewegung” mit der Aufschrift “Wehr dich, es ist dein Land“ gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 12. Mai 2016
    Die Jugendinitiative Uffmucken führte eine Kundgebung in der Glienicker Straße durch, um für Solidarität mit Geflüchteten zu werben. Kundgebungsteilehmer_innen wurden auf dem Weg nach Hause von 8-10 Neonazis beleidigt und beschimpft.
    Quelle: Uffmucken
  • 12. Mai 2016
    Ein mit „Die Demokratie bringt uns den Volkstod“ beschrifteter Aufkleber wurde nahe der Station Onkel Toms Hütte entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 11. Mai 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich für ca. eine Stunde eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Mai 2016
    In der Adele-Schreiber-Krieger-Straße nördlich des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses des Bundestages wird z. Zt. ein Film gedreht. Als ein Fahrradfahrer am 11. Mai gegen 17.20 Uhr am Drehort vorbeifahren wollte, wurde er von einem Mitarbeiter des Filmteams gebeten anzuhalten. Daraufhin kam es zwischen dem Radfahrer und dem 40 Jahre alten Mitarbeiter der Filmfirma zu einer verbalen Auseinandersetzung, in der der 40-Jährige den 28-Jährigen rassistisch beschimpft haben soll. Alarmierte Polizisten stellten die Personalien des Älteren fest und entließen ihn anschließend. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.477340.php
  • 11. Mai 2016
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn wurden mehrere Aufkleber für den rechtspopulistischen Aufmarsch „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    An der Zossener Straße wurden an der Tramhaltestelle Michendorfer Str. neonazistische Schriftzüge entdeckt. Mit einem Filzstift wurde auf die Haltestelle geschrieben „NS zone“ und ein durchgestriches „Antifa“.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte in Neu-Hohenschönhausen Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Mai 2016
    Am 11. Mai 2016 versandte ein Mann aus dem Landkreis Karlsruhe vier E-Mails antimuslimischen rassistischen, europaskeptischen und demokratiskeptischen Inhalts an den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft in Wilmersdorf. Diese waren an Politiker*innen gerichtet, erreichten aber einen großen Verteilerkreis.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 10. Mai 2016
    Am 27. Februar 1944 begann ein tagelanger Protest "arischer" Ehefrauen gegen die geplante Deportation ihrer jüdischen Ehemänner durch SS und Gestapo, die so genannte "Fabrikaktion", vor dem Gebäude der ehemaligen "Behörde für Wohlfahrtswesen und Jugendfürsorge" der Jüdischen Gemeinde in der Rosenstraße 2–4. Betroffen waren rund 2.000 Männer. Durch den Widerstand der Frauen konnte die Verschleppung (vorübergehend) verhindert werden. Darüber hinaus kamen 25 Männer, die bereits ins KZ Auschwitz III eingeliefert worden waren, wieder frei. An diesen Frauenwiderstand erinnert seit 1995 das Mahnmal "Block der Frauen" der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger. Am 10. Mai 2016 wurde das Denkmal von Unbekannten beschmiert. Dies wurde durch eine selbstständige Touristenführerin und ihre Gäste bemerkt und gemeldet.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • 10. Mai 2016
    In der Schnellerstraße wurde „MERKEL MUSS WEG“ an eine Wand geschmiert. Der Spruch ist in der extremen Rechten sehr beliebt und ein häufiges Motto für Sprechchöre und Demonstrationen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Bahnstraße/Lindenstraße“ wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2016
    Ein älteres Plakat, das zur Demonstration am "8. März - Frauenkampftag" aufforderte, wurde mit den Sprüchen "Scheiss Zecken!" und "Ausländer raus!" beschmiert. Das Plakat war an der Putbusserstr. 17 (Wedding) angebracht.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 10. Mai 2016
    In der Berthelsdorfer Straße war ein rassistischer NPD-Aufkleber mit dem Aufdruck "Asylmissbrauch stoppen" hoch an der Regenrinne zwischen zwei Häusern angebracht. Der Aufkleber konnte entfernt werden.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 10. Mai 2016
    Entlang der Fischerhüttenstraße in Zehlendorf wurden, auf Laternen verteilt, sechs Aufkleber der Partei Pro Deutschland gefunden. Diese Hetzen gegen den Islam und geflüchtete Menschen.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Mai 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte rund um den Malchower Weg Parteizeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Mai 2016
    Im Ortsteil Karow wurden rechte Plakate entdeckt und entfernt. Diese bezogen sich auf den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus (08.05.1945) und trugen den Slogan "BEFREIT von Heimat, Haus und Hof - BEFREIT von Recht und Würde - BEFREIT von ihrem Leben - Das feiern wir nicht! Niemals!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2016
    Am Montag Abend dem 9. Mai fand in Altglienicke eine Kundgebung mit ca. 170 Teilnehmenden statt. Aufgerufen hatte dazu die „Bürgerinitiative Bahnweg/Molchstraße“. Unter anderem wurde im Aufruf klassisches Vokabular der rechten Szene verwendet und von „Asylanten“ gesprochen. An der Kundgebung nahmen neben direkten Anwohner_innen ebenfalls stadtbekannte Neonazis teil die von anderen Orten angereist waren. Unter anderem waren dort Neonazis vertreten, die seit November in der Glienicker Straße den rassistischen Protest organisieren, sowie der NPD-Vorsitzende aus Marzahn-Hellersdorf Andreas Käfer. Als eine Rednerin von der Spendenbereitschaft für Geflüchtete berichtete wurde sie von einigen ausgebuht. Gemeinsam klatschten jedoch alle Anwesenden als ein Redner dazu aufrief notfalls die Baustelle für die geplante Unterkunft zu blockieren.

    Die Veranstaltenden haben mit dieser Kundgebung, der Ankündigung sie zu wiederholen sowie dem Aufruf zu Blockaden eine rassistische Stimmung im Stadtteil angeheizt und den anwesenden Neonazis den Raum für Gespräche mit Anwohner_innen gelassen. So konnte ein Neonazi mit „White Power“ (Weiße Vorherrschaft) T-Shirt mit Anwesenden ins Gespräch kommen ohne dabei wegen seiner Kleidung und der darin enthaltenen Hass-Botschaft kritisiert zu werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Mai 2016
    Am 9. Mai 2016 gegen 19 Uhr wurden an der Eichenallee, Ecke Altenburger Allee Sticker der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 9. Mai 2016
    Anscheinend haben die BärGiDa-Freunde am 9. Mai ihren 71. "Abendspaziergang" am Washingtoner Platz durchgeführt. Auf der offiziellen Webseite der rassistischen Bewegung finden sich dazu (erstmals) weder ein eigener Demo-Bericht noch irgendwelche Fotos. Schon seit Wochen ist zu beobachten, dass die "Berichterstattung" unter "bargida.net" nicht mehr so routiniert und intensiv wie im letzten Jahr betrieben wird.
    Quelle: Register Mitte
  • 9. Mai 2016
    Am Reichensteiner Weg in Steglitz wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Mai 2016
    Am 8. Mai demonstrierten 1.100 Teilnehmer der "Pro-Deutschland"-Bewegung gegen die Bundesregierung: "Merkel muss weg - Wir schaffen es". Die Demonstration begann gegen 15.00 Uhr und endete um 18.00 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße. Es nahmen - nach Polizeiangaben - rund 1.800 Personen teil. Gegen diese rechtsgerichtete Demo gab es zwei Aufzüge der Antifa-Szene. Die Polizei verhinderte mit 1.400 Beamten einen Zusammenstoß. Die Polizisten leiteten Strafverfahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstands, Anlegen von Vermummung und versuchter Gefangenenbefreiung ein. Insgesamt 40 Personen wurden, meist kurzfristig, festgenommen.
    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.475694.php / http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article207534867/Demos-in-Mitte-sorgen-fuer-naechsten-Grosseinsatz-der-Polizei.html
  • 8. Mai 2016
    Am 8. Mai wurden an einem Stromkasten vor dem Haus Charlottenstr. 66 (Mitte) zwei rassistische Schmierereien mit schwarzem Filzstift entdeckt: "Scheiß Araber" und "ich fick Kurden".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Mai 2016
    Laut Eigenangaben der NPD fand ein Info-Tisch für Unterstützungsunterschriften am S-Bhf. Köpenick statt. Mit dabei waren der NPD-Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke, der Bezirksverodneter Fritz Liebenow sowie der EU-Abgeordnete für die NPD Udo Voigt.
    Quelle: Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick
  • 8. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle am S-Bhf. Adlershof wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei "NPD" eine Kundgebung von 12:00 bis ca 16:00 Uhr am sowjetischen Ehrenmal durch. An der Kundgebung nahmen 15 Neonazis teil. Es wurden Transparente mit den Slogan "08.Mai - Ein Tag tiefster Trauer - wie abartig muss mann sein um Vertreibung, Mord und Vergewaltigung zu feiern? Mord verjährt nie - Kein vergeben - kein vergessen" (Freie Kräfte), "Treue um Treue - 1914 - 1918 - Im Felde unbesiegt" (ohne Kennung, roter Hintergrund) und "Nun halten wir die Wacht für Euche - Nationalistiosche Jugend Berlin" (JN Berlin).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2016
    Gegen 19.30 Uhr gerieten zwei Gruppen auf dem Neuköllner Esperantoplatz, der sich Schudomastraße/ Eche Schwarzastraße befindet, in Streit. Die Gruppen bestanden jeweils aus drei bzw. vier jungen Männern. Dabei fiel die Beschimpfung "Du Scheiß Jude" gegen einen der Beteiligten. Diese Beschimpfung ist Ausdruck einer antisemitischen Alltagskommunikation , in der die Bezeichnung „Jude“ als allgemeine Abwertung und Beleidigung des Gegenübers verstanden wird.

    Aufgrund der als aggressiv wahrgenommenen Stimmung entschied sich die meldende Person gegen eine Intervention.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Mai 2016
    Vier “Merkel muss weg” Aufkleber mit Aufforderung zur Demonstration am 07.05./30.07.zu gehen und ein Dutzend “FCK Antifa” Aufkleber wurden in der Schildornstr./Schlossstr. in Steglitz enteckt und entfernt. Desweiteren wurden zwei Aufkleber der Identitären Bewegung am Rathaus Steglitz neutralisiert.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Mai 2016
    Ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Lügenpresse Abschalten", wurde in der Albrechtstr./Presselstr. gefunden. Gezeigt wird ein umgekehrter Daumen, der auf einer Fernbedienung den Aus-Knopf betätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Mai 2016
    Etwa 14 Neonazis nahmen um 16:00 Uhr an einer NPD-Kundgebung vor dem deutsch-russischen Museum in Karlshorst teil. Anlass war die Feier zum 71. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Organisator war der Lichtenberger NPD-Funktionär Jens Irgang.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Mai 2016
    In der Cecilienstraße werden Aufkleber der "Identären" gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 8. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch fand eine interne Veranstaltung der NPD/ JN im Anschluß an ihre neonazistische Kundgebung vor dem sowjetischen Ehrenmal statt. Uwe Meenen trat als Referent auf und es wurde über die nationalistische Sichtweise über das Kriegsende berichtet. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbildes.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Mai 2016
    Im Bereich zwischen Rudower Spinne, Selgenauer Weg, Köpenicher Straße und Alt-Rudow wurden 65 frisch verklebte NPD-Aufkleber dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 7. Mai 2016
    Am Rande einer linken Gegendemonstration gegen eine rechtsgerichtete Anti-Flüchtlingskundgebung griffen zwei Neonazis am 7. Mai einen Abgeordneten der Partei "Die Linke" an. Der Angriff ereignete sich in einem Supermarkt im Hauptbahnhof. Die Bahnpolizei konnte die beiden Täter vorübergehend festnehmen. Der Politiker blieb unverletzt.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Mai 2016
    Am 6. Mai 2016 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Dal Moro" am Kaiserdamm statt. Dabei ging es um Geflüchtetenpolitik, die Behauptung über eine angebliche, vornaschreitende Verdunkelung des Himmels sowie pseudomedizinische Vorschläge zur Heilung von schweren Krankheiten wie Krebs oder Parkinson durch Natronpulver. Claus P. und Volkmar F. traten als Referenten auf. Die Veranstaltung war Mitte März mit Aushängen u.a. in der Wilmersdorfer Straße beworben worden. Das Restaurant trägt einen rassistisch konnotierten Namen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der größte Teil befand sich direkt im und um den S-Bahnhof Buch. die Aufkleber hatten u.a. die Slogan "Nationaler Sozialismus" (III. Weg), "Das Boot ist voll" (NPD) oder "Mehr Bildungs statt Zuwanderung" (Pro Deutschland). Der Großteil der Aufkleber war von der neonazistischen Partei "III. Weg".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein kleines Hakenkreuz an einer Bauabsperrung entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    Am Büro eines linken Jugendverbands in der Weichselstraße wurde auf einen der Rolläden der Schriftzug "Refugees go home not welcome" geschmiert. Die Schmiererei ist vermutlich bereits drei Monate alt und wurde zwischenzeitlich zum Teil übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Mai 2016
    In Berlin-Wannsee wurde ein Pegida Aufkleber gefunden mit dem Schriftzug:"Wehrt Euch, es ist unser Land".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 6. Mai 2016
    In der Schlossstr. in Steglitz wurden jeweils zwei “Merkel muss weg”, “FCK Antifa” Aufkleber und ein Aufkleber der Identitären Bewegung gefunden. Sie waren alle frisch geklebt und wurden entfernt.

    Am selben Tag wurden gegen Abend am selben Standort erneut 6 Aufkleber gefunden. Diesmal warben sie für eine “Merkel muss weg-Demo”, welche am 07.05. stattfinden sollte. Auch diese wurden beseitigt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    An der Tramhaltestelle „Bahnstraße/Lindenstraße“ zeigt am späten Abend ein Mann den Hitlergruß zur Verabschiedung seiner Kameraden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Mai 2016
    Am Munsterdamm in Berlin-Steglitz wurde wiederholt ein antisemitscher Aufkleber mit dem Aufdruck "Please send the money" gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Mai 2016
    Einige Mobiaufkleber die zu einem extrem rechten Aufmarsch am 07.05.2016 aufrufen, wurden auf der Schloßstr. in Steglitz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    Am 5. Mai wurden in der Luisenstraße (Mitte) drei Aufkleber der anti-muslimischen Bewegung "Pro Deutschland" und zwei "Kölle Allah - Willkommen in Köln!" entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Mai 2016
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehr als 20 Aufkleber gegen Islamismus (“Pro Deutschland”, “PI-News”), gegen Antifa und “kriminelle Ausländer” (III. Weg) und für die neonazistische “Merkel muss weg”-Demonstration gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative „Hass vernichtet“
  • 4. Mai 2016
    An der U-Bahn-Station Alt-Tegel sind drei Briefkästen mit Sprüchen gegen den Islam und "Multikulti" beschmiert. Vier in der Nähe stehende Partei-Infokästen von SPD, CDU und FDP sind ebenfalls beschädigt oder beschmiert mit "Stoppt Merkel" und "Multikulti = scheiße".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 4. Mai 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich für ca. eine Stunde eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Mai 2016
    In Steglitz wurden an verschiedenen Stellen rassistische Schriftzüge an Bäumen und Wänden gefunden, u.a. in der Neuen Finlandstraße.

    Zudem wurden zwei NPD Sticker in der Lauenburgerstraße in Steglitz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Mai 2016
    Im östlichen Bereich des Stadtpark Steglitz wurden zwei antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Please send the money" gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Mai 2016
    In der Hackerstraße in Steglitz wurden vier weitere Sticker entdeckt, die zu einem rechten Aufmarsch am 07.05.2016 aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Mai 2016
    Die "Aktion Für die deutsche Volksgemeinschaft - Gegen die Asylindustrie!" hat an die "werten Mitarbeiter und irregeleiteten Helfer" von 27 Berliner Hilfsorganisationen mal wieder eine neue/alte Hassmail geschickt: "Ihre Organisation hilft und unterstützt sogenannte "Flüchtlinge" und angebliche "Asylbewerber" (mit wenigen Ausnahmen aus beträchtlichen, veruntreuten Steuergeldern). Sind Sie eigentlich noch ganz bei Trost?"
    Quelle: Bürgermeldung
  • 3. Mai 2016
    Nahe der Volksbank in Berlin-Zehlendorf wurde ein islamfeindlicher Schriftzug mit den Worten"Islamisierung in Berlin stoppen!" entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 3. Mai 2016
    In der Köpenicker Chaussee wurden mehrere Aufkleber der “Identitären Bewegung” mit der Aufschrift “Wehr dich, es ist dein Land“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 2. Mai 2016
    Im Harry-Breslau-Park und der Schildhornstraße werden sechs Aufkleber endeckt und entfernt, die für eine extrem rechte Demontration am 7. Mai 2016 in Berlin aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. Mai 2016
    Auf der Baustelle der zukünftigen Asylunterkunft an der Rudolf-Leonard-Straße wurde am Abend gegen 23:30 Uhr ein Brand gelegt. Mitarbeiter der bereits bestehenden Asylunterkunft auf dem Nachbargelände bemerkten das Feuer an Baumaterialien und konnten den Brand löschen, bevor ein großer Schaden entstand.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 2. Mai 2016
    Am 2. Mai führten die BärGiDa-Anhänger ihren 70. "Abendspaziergang" durch. Ausgangspunkt war - wie immer - der Washingtonplatz auf der Südseite des Hauptbahnhofs.
    Quelle: Register Mitte
  • 2. Mai 2016
    Die NPD hat einen neuen Aufkleber herausgebracht: Unter einer Karikatur der Bundeskanzlerin heißt es: "Stoppt die "Schlepper-Merkel" - Unser Volk zuerst". Der Aufkleber wurde am 3. Mai an einem Fahrradständer am U-Bahnhof Friedrichstraße entdeckt.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 2. Mai 2016
    Am 2. Mai wurde am Helgoländer Ufer (Moabit) ein Aufkleber mit der Aufschrift "Der Holocaust ist nicht bewiesen" gefunden und entfernt. Mit diesem Sticker war zugleich ein Antifa-Sticker überklebt worden. In der letzten Zeit wurden am Helgoländer Ufer wiederholt rechtsradikale Schmierereien entdeckt, die der "Identitären Bewegung" zugeschrieben wurden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 2. Mai 2016
    Auf einem Werbeplakat für die Rammsteinkonzerte an der Holzmarktstraße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Pankow
  • 2. Mai 2016
    Zwei mit dem Schriftzug "Please send the money" betitelte Aufkleber wurden an der Worpsweder Str. und auf einer Parkbank Munsterdamm/ Prellerweg in Steglitz gefunden. Die auf dem Aufkleber abgebildete Karrikatur bedient antisemitische Sereotype.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Mai 2016
    Auf dem Schlossplatz Tegel vor dem C&A-Gebäude ruft ein Mann zwei Frauen, die aufgrund ihrer Verschleierung als Musliminnen zu erkennen sind, rassistische Beleidigungen hinterher. Eine Passantin widerspricht dem Mann lautstark. Diese meldet den Vorfall anschließend auch beim Register. Sie datiert den Vorfall auf den 2. oder 3. Mai.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. Mai 2016
    Am Vormittag startete eine NPD Kundgebungstour im Ortsteil Weißensee. Gegen 10:00 Uhr versammelten sich knapp 40 Neonazis am Antonplatz um an der Kundgebung teilzunehmen. Als Redner trat u.a. Sebastian Schmidtke auf. Während der Veranstaltung kam es zu einem Wortgefecht zwischen Christian Schmidt (NPD Pankow KV8) und der Polizei, woraufhin anschließend Fabian K. (NPD Pankow KV8/ JN) versuchte Polizeibeamte zu attackieren. Dieser wurde daraufhin von der Polizei festgenommen. An Gegenprotesten beteiligten sich ca. 200 Menschen. Die NPD Kundgebungstour ging anschließend nach Hohenschönhausen und nach Schöneweide.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Mai 2016
    Die NPD führte am 1.Mai eine Kundgebungstour durch Ost-Berlin durch. Die letzte Station der Kundgebung war der S-Bhf. Schöneweide. Dort versammelten sich ca. 40 Neonazis um den selben Reden wie bei den vorherigen Kundgebungen zu lauschen. Gegenüber demonstrierten ca. 400 Personen gegen Rassismus.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    Am Vormittag, kurz nach Beendigung der Proteste gegen die Kundgebung der NPD am Antonplatz im Ortsteil Weißensee, wurden Anti-Nazi-Protestler*innen von einem älteren Mann als "rote SA" und "Idioten" beschimpft.
    Quelle: Berliner Bündnis gegen Rechts
  • 1. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilt ihre Parteizeitung in Kaulsdorf und Mahlsdorf.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 1. Mai 2016
    Nach eigenen Angaben verteilte die NPD Flugblätter mit dem Slogan "Asylbetrug macht uns arm" an Bürger*innen und in Briefkästen in Gropiusstadt.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 1. Mai 2016
    An der Haltestelle „Gelnitzstraße“ wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der 3.Weg“ entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Landkarte der Bundesrepublik abgebildet mit Standorten von Unterkünften für Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    Die Berliner NPD hielt, im Rahmen einer Kundgebungstour durch Berlin, auch eine Kundgebung am Prerower Platz ab. Es waren 40 Neonazis anwesend. Als Redner_innen traten Manuela Tönhardt, Sebastian Schmidtke und Aileen Rokohl auf. Ein Neonazi wurde festgenommen, weil er einem Polizisten eine Brille entwendet hatte. Die Kundgebung dauerte von 12:00 bis 13:00 Uhr. An den Gegenprotesten nahmen mehr als 200 Menschen teil.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2016
    Nachdem die NPD ihre Kundgebungstour durch Ost-Berlin durchgeführt hat, versammelten sie sich in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße für eine kleine Feier.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2016
    In den frühen Morgenstunden des 01. Mai wurden in einem orangenen Plastikbeutel etwa 30 CDs und die gleiche Anzahl laminierter Karikaturen nahe eines Kinderspielplatzes unweit des Eingangs Dennewitzstraße ausgelegt. Bei dem uns vorliegenden Material handelt es sich um laminierte antisemitische Karikaturen und dutzende CDs mit Bildern, Texten und Filmen. Insgesamt konnten wir sechs unterschiedliche CDs identifizieren. Der Aufbau der CDs ist immer gleich: Sie beginnen mit einer persönlichen Anrede, die auf die Thematik der CD hinweist. Jede CD ist in mehrere Ordner, die als Kapitel zu verstehen sind, unterteilt. Sie enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten.

    Inhaltlich werden folgende antisemitische Ideologeme reproduziert: jüdische Weltverschwörung, körperliche und charakterliche Eigenschaften der Juden als Kollektiv, Schoa-Leugnung, Ritualmordlegende und Nachkriegsantisemitismus. Alle Texte projizieren die antisemitischen Stereotype und Wahnvorstellungen durchgehend auch auf den Staat Israel.

    In dem Ordner „Adolf und die Schatzräuber“ findet sich die Originalaufnahme einer Rede von Hitler im Jahr 1939. Diese ist an Franklin Roosevelt adressiert und beschreibt einen möglichen Angriff auf das britische Protektorat Palästina als Befreiung der dortigen arabischen Bevölkerung. Unter der Rubrik „Dissidenten“ werden verurteilte Schoa-Leugner_innen wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler vorgestellt. Beispielsweise enthält eine CD ein Grußwort Haverbecks, in dem sie „den jahrelangen Mythos Auschwitz“ anprangert.
    Beispiel Zitate aus den Ordnern der CD`s:

    Ordner „Betrüger“, Datei „Warum 6 Million“

    „Die zionistischen Herrschaften haben sich in den letzten 65 Jahren Zugang verschafft in die Chefetagen der Weltgesellschaft und einen Terrorstaat in Palästina geschaffen, mit einer Eintrittskarte auf der eine 6 steht.“

    Ordner „Die Sache mit den Schatzräubern“, Datei „Wir wurde die Lüge fabriziert“

    „Bereits vor Ausbruch des ersten Weltkriegs war es bei den Zionisten beschlossene Sache, dass deutsche Volk in seiner kulturellen und ideologischen Identität zu vernichten. Nur so war das Ziel der Besetzung Palästinas und der globalen zionistischen Kolonisierung zu erreichen.“

    Ordner „Adolf und die Schatzräuber“, Datei „Adolf und die Schatzräuber“

    „Die neue Weltordnung unter Zionistenrecht heißt: Lüge, Unrecht, Rassismus, Menschenverachtung, Pädophilie, Raub, Mord, Sklaverei und Vertreibung. Das ist eine wirklich ernsthafte Bedrohung für die demokratischen Freiheiten und den Frieden in Europa und in der ganzen Welt für alle Menschen.“

    Ordner „Ritueller Missbrauch“, Datei „f Pädo“

    „Die offizielle Stellungnahmen sind ein Strick um den Hals aller Eltern Deutschlands, denn die Rituale der Pädo-Kabbalistischen Kindesmord Kaste sind bekannt und die verantwortliche Polizei, lässt sie ungehindert weiter machen und deckt mit ihren Scheinermittlungen den ganzen Täterkreis.“
    https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/16524330817...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Meldung #84
  • 30. April 2016
    Auf der Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” wurde im April vielfach die Unterbringung von Asylsuchenden im Bezirk Lichtenberg aufgegriffen. Dabei wurden Geflüchtete rassistisch diffamiert und der angebliche Asylmissbrauch kritisiert. Mehrfach wurden Fotos von vermeintlichen Notunterkünften veröffentlicht und in Kommentaren zur „Meldung“ von Asylunterkünften aufgerufen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband Lichtenberg der NPD nahm in auf der Facebookseite im April stark Bezug auf die anstehenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und BVV im September. In Postings wurden Parteikandidaten beworben und andere politische Parteien diffamiert.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der rechtspopulistischen Partei “Pro Deutschland” Lichtenberg postet auf der Facebookseite im April vor allem Wahlkampfthemen, wie die Verteilung von Propaganda im Bezirk. Die Propagandatouren der Partei wurden als „gelungener“ Start in den Wahlkampf dargestellt. Weiter wurde auf der Internetseite des Kreisverbandes eine Liste der Kandidaten für die Wahlen der Bezirksverordnetenversammlung veröffentlicht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wuden am Abend gegen 23:00 Uhr in einem Lokal in der Wichertstraße Besucher*innen erst beleidigt, wo es auch zu antisemitischen Äußerungen gekommen ist. Anschließend hat der 29-jährige, stark alkoholosierte Mann, den "Hitler Gruß" gezeigt und eine Flasche in Richtung der Gäste geworfen. Niemand wurde getroffen. Die Polizei nahm den Täter in Gewahrsam.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.05.2016
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Alt-Marzahn einen Infostand. Drei Neonazis der Partei sammelten Unterschriften zur Zulassung zu den kommenden Wahlen im September 2016 für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 30. April 2016
    Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, darunter der Kader und Versammlungsanmelder R. Uttke, besuchen den Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kaulsdorf. Im Nachgang veröffentlicht ein rechter Twitteraccount ein Foto, auf dem Uttke mit Sozialsenator Czaja (CDU) abgebildet ist. Als Bildunterschrift steht weiter: „#Czaja #Skandal! #Senator von #Berlin heute erneut in harmonischem Gespräch mit einem #Nazi aus #MaHe in #Kaulsdorf“.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 30. April 2016
    Die NPD Neukölln veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite im April mehrere rassistische Bilder und Kommentare. Zwei gepostete Bilder trugen die Slogans "Geld für die Tanten statt für Schein-Asylanten" und "Deutsche Schulen für deutsche Schüler". Mit rassistisch-völkischer Rhetorik wurde für eine rassistische Demonstration in Hellersdorf am 2. April mobilisiert. Weitere Beiträge forderten zur Aktivität gegen Unterkünfte für Geflüchtete im Allgemeinen und gegen eine in Britz geplante Unterkunft im Besonderen auf. In einem mittlerweile wieder gelöschten Artikel vom 4. April wurden Asylsuchende pauschal als Vergewaltiger kriminalisiert, deren Sterilisation und Abschiebung einer der Kommentierenden forderte. Durch diverse andere Beiträge zogen sich völkisch-rassistische Schlagwörter wie "Überfremdung", "Entwurzelung unserer Landsleute", "Einwanderungslobby", "Schmach unseres Kulturverlustes" und die Diffamierung der SPD als "rote Volksverräter".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 30. April 2016
    In Tegel-Süd war die NPD am Wochenende 30.4./1.5. mit einem Infostand präsent, um Infomaterial gegen ein "Containerdorf für Asylschmarotzer" (Zitat der Facebook-Seite NPD Reinickendorf) zu verbreiten und Unterschriften für ihren Wahlantritt bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zu sammeln.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Falkenberg.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. April 2016
    Im Ortsteil Wilhelmsruh wurde am Vormittag in der Nähe des S-Bahnhofes Wilhelmsruh ein Banner mit dem Slogan "Islamisierung stoppen!" entdeckt. Die Polizei wurde informiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. April 2016
    Am 20. April 2016 war das Logo der Identitären Bewegung auf den Gehweg in Charlottenburg, an der Leibnizstraße, Ecke Schillerstraße gesprüht.
    Quelle: Register CW
  • 29. April 2016
    In der Nacht vom 29. auf den 30. April wurde ein 38-Jähriger Mann im Weißenseer Weg in Fennpfuhl aus rassistischen Motiven heraus angegriffen und verletzt. Er wurde von hinten unvermittelt angegriffen, mit einer Flasche auf den Hinterkopf geschlagen und ging zu Boden, woraufhin er noch rassistisch beleidigt wurde. Passanten kamen ihm zu Hilfe und alarmierten die Polizei. Ein 52-Jähriger steht unter Tatverdacht und wurde festgenommen.
    Quelle: Polizei
  • 29. April 2016
    Laut Polizeiangaben hat ein Mann gegen 19 Uhr eine leere Bierflasche auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Altglienicke geworfen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 29. April 2016
    Gäste des „Bistro Bahn“ am S-Bhf. Schöneweide riefen „Sieg Heil“ als sie eine alternativ aussehende Frau sahen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. April 2016
    An der Kreuzung Plantagenstraße/ Südendstraße werden zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 29. April 2016
    Am 29. April 2016 klebte in der Charlottenburger Cauerstraße an der Bushaltestelle Guerickestraße der Buslinie 101 in Richtung Moabit ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Der Holocaust ist nicht bewiesen". Dies Behauptung verharmlost den Nationalsozialismus.
    Quelle: Register CW
  • 28. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete. Auf der anderen Straßenseite versammelten sich Aktivist_innen von Uffmucken sowie Anwohner_innen der Unterkunft um gemeinsam gegen Rassismus zu demonstrieren.
    Quelle: Uffmucken
  • 28. April 2016
    Nach eigenen Angaben steckte die NPD Neukölln im westlichen Bereich von Gropiusstadt, zwischen U-Bahnhof Zwickauer Damm und U-Bahnhof Wutzkyallee, Flyer in die dortigen Briefkästen. Auf den Flyern prangte der Slogan "Asylbetrug macht uns arm".
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • 28. April 2016
    Am 28. April 2016 klebten sieben Aufkleber der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg und solche mit der Aufschrift „Wie viele ist zu viele“ und „Wir wollen das gar nicht schaffen“ im Bereich der Schlüterstraße, Ecke Kurfürstendamm bis hin zum Olivaer Platz. Sie wurden entfernt. Die Aufkleber mit den Slogans richteten sich in rassistischer Weise gegen Geflüchtete Menschen in der Anlehnung an die Das-Boot-ist-voll-Metapher der 1990er Jahre.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 28. April 2016
    Zwei Aufkleber des extrem rechten Internetportals "PI-News" wurden in Berlin-Zehlendorf gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 28. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte in Marzahn-Nord und Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. April 2016
    Eine Frau saß im Nachtbus in der Nähe des S-Bhf. Köpenick. Auf ihrem Nebensitz lag ihr Beutel mit einem antirassistischen Aufdruck. Kurze Zeit später stiegen drei Männer in den Bus, wegen ihrer Kleidung klar als Neonazis zu erkennen. Die Neonazis bepöbelten die Frau und stießen mehrmals mit dem Fuß gegen ihren Sitz. Als die Frau aussteigen wollte, wurde ihr nur widerwillig Platz gemacht und letztendlich noch ans Bein getreten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2016
    Laut eigenangaben der NPD verteilte diese Mobilisierungsflyer für ihre Kundgebungstour am 1.Mai.
    Quelle: Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick
  • 27. April 2016
    Am 27. April 2015 bedroht ein Mann aus rassistischer Motivation einen anderen Mann am U-Bahnhof Güntzelstraße in Wilmersdorf und würgt ihn mit einer Silberkette. Zeug*innen greifen ein und bringen den Angegriffenen aus der gefährlichen Situation.
    Quelle: ReachOut Berlin, Jusos CW
  • 27. April 2016
    Laut Polizeiangaben traten zwei Männer den Zaun der Unterkunft für Geflüchtete im Schwalbenweg ein und warfen anschließend eine Flasche auf das Gebäude.
    Quelle: Schriftliche Anfrage, Drucksache 17/18833
  • 26. April 2016
    Am Morgen werden in der Steglitzer Bergstraße und der Filandastraße mehrere Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. In der Bergstraße werden am Nachmittag weitere drei Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Nähe einer Unterkunft für Geflüchtete entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. April 2016
    In der Zehlendorfer Limonenstraße werden am Nachmittag zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" und zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Unser Land, unsere Grenzen, unsere Regeln" in den Farben Schwarz, Rot und Gold entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antife Recherche Südwest
  • 26. April 2016
    Am späten Nachmittag gegen 18:15 Uhr wurde im Ortsteil Pankow ein Mädchen (neun Jahre) von einem Mann rassistisch beleidigt und anschließend versuchte der Täter das Mädchen zu bespucken, was jedoch misslang. Der tatort war die Tiroler Straße Ecke Brixener Straße am Andreas-Hofer-Platz. Die Polizei wurde alarmiert.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.04.2016
  • 26. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der NPD veranstaltete seine "Jahreshauptversammlung KV". Auf der Veranstaltung wurde der Vorstand des Kreisverbandes wieder gewählt, Andreas Käfer bleibt Vorsitzender.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 26. April 2016
    In ein antifaschistischen Sticker wurde ein Hakenkreuz geritzt.
    Quelle: Projekt BEGEGNUNG im Cafe Köpenick
  • 26. April 2016
    Am 20, 23. und 26. April 2016 versandte ein Mann aus dem Landkreis Karlsruhe vier E-Mails mit antimuslimischen rassistischen Inhalt an den Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft in Wilmersdorf. Diese waren an Politiker*innen gerichtet, erreichten aber einen großen Verteilerkreis. Dabei zitierte er unter anderem den neurechten Autor Felix Strüning.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 25. April 2016
    An einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber an einem Schild angebracht. Darauf steht "refugees not welcome".
    Quelle: Register Lichtenberg / Register ASH
  • 25. April 2016
    Dieter Dehm ist Mitglied des Bundestages in Berlin-Mitte für die Partei DIE LINKE. In der Vergangenheit machte der ehemalige Musikproduzent, SPD-Funktionär und Stasi-Zuträger (Decknamen: "DIETER" und "WILLY") u. a. dadurch von sich reden, dass er sich an den Montagsdemonstrationen der rechten Szene (Stichwort: "Querfront-Strategie") beteiligte. Diesbezüglich war er von der Öko-Politikerin Jutta Ditfurth wiederholt kritisiert worden. Nach der Anti-TTIP-Demonstration in Hannover am 23. April 2016 postete er auf seiner Facebook-Seite eine rhetorische, antisemitische Frage, mit der er sich gegenüber Ditfurth revanchierte: "Und ob die Mossad-Dickwurz wieder was von Nazi-Demo postet?"
    Quelle: BZ, 26. April 2016, S. 14
  • 25. April 2016
    Am 25. April führte BärGiDa ihren 69. "Abendspaziergang" durch. Mehr teilten die Veranstalter auf ihrer Webseite nicht mit.
    Quelle: http://baergida.net/veranstaltungen/abendspaziergaenge-von-baergida/2016-2/april/69-baergida/
  • 25. April 2016
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde „Islam Raus“ geschmiert und ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ verklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2016
    Am Abend gegen 21:30 hr in der Tram M4 Richtung Hohenschönhausen, etwa zischen Antonplatz und Buschallee, kam es zu lesbenfeindliche Äußerungen. Zwei auf dem Heimweg sich befindende Frauen waren auf dem Heimweg. Sie saßen in einem 2er-Sitz-nebeneinander, hatten sich aneinander gekuschelt und hielten sich an den Händen. Die eine Partnerin hatte bei der anderen ihre Beine über die der anderen gelegt. Eine ältere Frau forderte sie unvermittelt auf, die Beine von einander zu nehmen und sich "ordentlich hinzusetzen, so wie alle anderen". Wütend sagte die ältere Frau, dass sich nicht wie in einem Bordell benehmen sollen und das die Tram doch keine Peepshow ist. Die beiden angesprochenen veruschten die ältere Frau zu beruhigen und wiesen sie darauf hin, dass sie noch voll bekleidet sind (inkl. Winterjacke). Diese ließ die beiden nicht ausreden und sagte ständig "Seien Sie still", "Setzen Sie sich ordnetlich hin" und "Gehen Sie!". Daraufhin wiesen die beiden Sitzenden die ältere Frau hin, dass sie niemanden schaden würden. Daraufhin erwiederte die ältere Dame: "Und was, wenn hier Kinder wären, die Sie sehen würden?!". Allmählich verstummte die ältere Frau und als die beiden Sitzenden Ausstiegen, wiesen die Frau daraufhin, dass es für Kinder nichts Schlimmes sei, wenn zwei Menschen einvernehmlich kuscheln. Sie wies dies zurück und sagte nur "Gehen Sie einfach, gehen Sie!".
    Quelle: Berliner Register
  • 25. April 2016
    Eine junge Frau wurde am Abend an der U-Bahnstation Cottbusser Platz von mehreren Neonazis angegangen. Einer der Neonazis pinkelte sie an.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2016
    Am S-Bahnhof Schöneberg wurde am 24.04.16 ein in englischer Sprache verfasster Zettel mit antimuslimischem Inhalt gefunden. Darauf wird ein Zusammenhang zwischen Muslima_en und Terrorismus hergestellt. Am Ende steht die Forderung "Stop Islam".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. April 2016
    In der Nacht von Samstag auf Sonntag betreten sechs Personen das Grundstück einer Unterkunft. Mit einem Steinwurf greifen sie ein Bewohnerzimmer an. Die Scheibe geht zu Bruch. Der Pflasterstein verfehlt nur knapp einen Bewohner, der unter dem Fenster schläft. Hätte er nicht gelegen, sondern auf dem Bett gesessen, hätte ihn der Stein voll getroffen. Mit Glück sind alle Bewohner des Zimmers unverletzt.

    Danach beleidigten die sechs Personen weitere Heimbewohner.
    Quelle: NU Glambecker Ring/ Polis*/ RBB Online
  • 24. April 2016
    In der Nacht zum Sonntag wurden in einem Wohnhaus in Alt-Treptow mehrere Briefkästen mit rassistischen Sprüchen beschmiert. Zuvor hatten die Briefkästen von den Besitzer_innen Aufkleber mit Slogans wie „Refugges Welcome“ oder „Keine Post von Nazis“. Diese Aufkleber wurden abgerissen oder so verändert, dass sie Sprüche mit rassistischen bzw. neonazistischem Gedankengut abbildeten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2016
    Zwei Dutzend Aufkleber die zu einer rechten Demonstration am 07.05. in Berlin aufrufen, fünf Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" und sechs Aufkleber des rechten Magazins "Blaue Narzisse", die einen Adler zeigen, werden rund um den Harry-Bresslau-Park und Nebenstraßen der Hackerstr in Steglitz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. April 2016
    Neonazis der Lichtenberger NPD steckten in der Gegend um den S-Bahnhof Hohenschönhausen Flugblätter. Darin wurde für die neonazistische Partei geworben und zu Kundgebungen am 1. Mai 2016 aufgerufen, unter anderem am Prerower Platz.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. April 2016
    Am U-Bahnhof Schlossstraße werden 2 Aufkleber des Berlin Pegida-Ablegers "Bärgida" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 23. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Fennpfuhl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. April 2016
    Am S-Bhf. Niederschöneweide wurden sieben Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2016
    Ein Exemplar des NPD-Aufklebers "Asylflut stoppen" wurde im Ortsteil Rudow dokumentiert und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 23. April 2016
    In der Umgebung vom S-Bhf. Schöneweide sind mehrere Aufkleber der NPD sowie der extrem rechten „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 22. April 2016
    An der S-Bahnlinie 47 zwischen Schöneweide und Oberspree klebt ein Aufkleber an einem Gas-Mast mit der Aufschrift „Gute Heimreise, keine Einreise“
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    An einem Straßenschild an der Hartriegelstraße wurde ein rassistischer Aufkleber von „Pro Deutschland“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    In der Edisonstraße wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „ Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2016
    Am Bundesplatz in Wilmersdorf wurden am 22.04.16 Aufkleber der extrem rechten Partei "Bürgerbewegung Pro Deutschland" mit der Aufschrift "Heute lieben Linke Flüchtlinge. Früher haben sie sie erschießen lassen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. April 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet in Marzahn-Mitte einen Infostand. Mehrere Neonazis verteilen Propaganda an Passant_innen und sammelten Unterschriften für die Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. April 2016
    Am 22. April 2016 wurden in Berlin-Charlottenburg drei Aufkleber der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg entfernt.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 22. April 2016
    Am 22. April 2016 fanden sich am Wilmersdorfer Hohenzollernplatz vier Aufkleber von Pegida.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 22. April 2016
    In der U-3 wurde ein frisch geklebter Aufkleber von "Compact" mit dem Schriftzug "Ami go home" gefunden.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 22. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte am Brodowiner Ring in Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 21. April 2016
    Am 21. April wurden bundesweit mehrere Universitäten durch ein oder mehrere Hacker angegriffen: Plötzlich speiten die usurpierten Online-Druckern antisemitische Pamphlete aus. In Berlin war die Technische Universität (TU) in der "Straße des 17. Juni" betroffen. Hier wurden fünf Ausdrucke ferngesteuert erstellt. Weitere Vorfälle wurden von den Universitäten in Bonn, Bremen, Darmstadt (?), Erlangen-Nürnberg, Münster und Tübingen vermeldet. In Fall Tübingen hieß es, die Hacker säßen im Ausland, möglicherweise in den USA.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/hackerangriff-uni-drucker-spucken-antisemitische-pamphlete-aus/13486598.html
  • 21. April 2016
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: albatros gGmbH
  • 21. April 2016
    Am Ernst-Ruska Ufer wurden rassistische Schmierereien entdeckt und entfernt. Unter anderem standen dort Slogans wie „Flüchtlinge vergasen“ oder „Burn Refugees“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2016
    In der Glienicker Straße versammelte sich eine kleine Gruppe Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2016
    Ein Busfahrer der Linie X83 wird in der Leonorenstraße am S-Bahnhof Lankwitz von zwei Fahrgästen (44 und 49 Jahre alt) rassistisch beleidigt und angegriffen. Nachdem die beiden Männer den Busfahrer rassistisch beleidigen, fordert er sie auf, den Bus zu verlassen. Die Männer greiffen ihn daraufhin an und schubsen ihn gegen die Frontscheibe. Sie beleidgen auch andere Fahrgäste und rufen zudem "Sieg Heil". Andere Fahrgäste greifen ein und alarmieren die Polizei. gegen die beiden Täter wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
    Quelle: Polizeipressemeldung vom 22.04.2016
  • 21. April 2016
    Gegen 1.15 Uhr wurde eine 33-jährige Frau in der Sonnenallee von zwei alkoholisierten Männern zunächst rassistisch beleidigt. Anschließend schubste einer der Männer die Frau in ein Gebüsch und tritt sie. Als ein Autofahrer das Geschehen scheinbar bemerkte und daraufhin hupte, flüchteten die alkoholisierten Täter. Die betroffene Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung
  • 21. April 2016
    Am Nachmittag fand an der Landsberger Allee eine antifaschistische Kundgebung am ersten befreiten Haus statt. Jährlich wird dort die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert und dem antifaschistischen Kampf der Roten Armee gedacht. Auch in diesem Jahr versuchten Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ die Gedenkkundgebung zu stören. Eine Gruppe von etwa 8 Personen versammelte sich zunächst am Brodowiner Ring. Von dort aus bewegten sie sich dann unter den Augen der Polizei direkt zur Kundgebung um dort die Teilnehmer der Kundgebung durch ihre Präsenz einzuschüchtern.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 21. April 2016
    Am S-Bahnhof Lichterfelde werden mit Kugelschreiber geschriebene Parolen entdeckt, die sich gegen Geflüchtete, gegen Linke und gegen die PKK richten. Befürwortet werden u.a. die AFD und die Grauen Wölfe.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen am Lindencenter in der Falkenberger Chaussee.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 21. April 2016
    Vor dem Einkaufscenter am S-Bahnhof Neukölln hielten sich gegen 14 Uhr zwei männliche Mitglieder der NPD auf. Sie sprachen vorbeigehende Passant*innen an, um für die NPD zu werben und Unterschriften für die anstehenden Wahlen zu sammeln.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
  • 21. April 2016
    Auf einem Umleitungsschild in Berlin Wannsee wurde ein Aufkleber entdeckt. Dieser zeigt ein Schwein, dass über einem brennenden Koran einen aufgespießten Mohamedaner dreht.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • 20. April 2016
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Bushaltestelle Kniprodestraße/ Storkower Straße eine Schmiererei auf den Sitzen gefunden mit dem Slogan "No Asylanten".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. April 2016
    Die Jusos, Jugendorganisation der SPD, in der Müllerstraße (Berlin-Wedding) bekamen Post von einem Unbekannten. Jemand schickte Ihnen ein Päckchen mit seinen gesammelten Erkenntnisse über die jüdische Bankiersfamilie Rothschild. Darin waren "eine Menge Verschwörungstheorien und antisemitische Ausfälle" enthalten, berichteten die Jungsozialisten.
    Quelle: Bürgermeldung
  • 20. April 2016
    Gegen 23:45 Uhr wird in der Bergstr./Ecke Bismarckstr. in Steglitz ein junger Mann von vier anderen jungen Männern mit Rufen wie "Scheiße Zecke" durch die Straße gejagt. Die Person kann den Verfolgern entkommen. Die vier Verfolger klebten vorher Sticker der Identitären Bewegung in der Bergstraße.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Partei-Zeitungen in Anwohner_innen-Briefkästen in Friedrichsfelde.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. April 2016
    An der Haltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181 Richtung Britz wurde am 19.04.16 an einem Mülleimer der BSR ein Hakenkreuz entdeckt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. April 2016
    In der Fabeckstraße um die Freie Universiät herum werden 6 Aufkleber und zwei geklebte Handzettel der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. April 2016
    Am 19. April 2016 wurde am S-Bahnhof Pichelsberg ein Graffiti entdeckt mit dem Schriftzug "Rote Ratten raus". Außerdem fand sich dort ein Graffiti mit dem Schriftzug "Not welcome", was sich auf die nahe gelegene Geflüchtetenunterkunft bezieht.
    Quelle: Register CW
  • 19. April 2016
    Am 19. April 2016 wurde morgens ein Graffiti mit dem Logo der Identitären Bewegung Berlin-Brandenburg auf dem Boden vor dem Schillergymnasium in der Charlottenburger Schillerstraße entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 19. April 2016
    Die rechtspopulistische “Bürgerbewegung Pro Deutschland” steckte Flugblätter gegen Asylmissbrauch in Anwohner_innen-Briefkästen in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. April 2016
    Auf die Kieztafel im Salvador-Allende Viertel wurde ein „Nein-zum-Heim“ Aufkleber angebracht und verdeckte damit das Salvador-Allende Haus
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. April 2016
    Eine junge Frau wird am S-Bahnhof Ostkreuz von einem Mann aus rassistischer Motivation heraus beleidigt.
    Quelle: Antirassistisches Register an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 18. April 2016
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Kreuzstraße rechte Aufkleber entdeckt. Sie trugen die Slogan "Willkommensdiktatur" und "Kölle Allah - willkommen in Köln".
    Quelle: EAG
  • 18. April 2016
    Die "Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg" besuchte heute die "Antonio-Amadeu-Stiftung" in Berlin-Mitte unter klebte ein Flugblatt an die Eingangstür, in dem die Mitarbeiter der Stiftung als "Systemlinge und Opportunisten" beschimpft wurden. Sie hätten eine "antideutsche Grundhaltung" und dientem einem "totalitären Treiben" im Auftrag des Bundesjustizministers. Der verschrobene Text beinhaltete folgenden Zirkelschluss: "Ihre Bereitschaft auch außerhalb grundgesetzlicher Bestimmungen zu agieren, beweisen die Protagonisten dieser linksextremen NGO durch die Weigerung, sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu unterwerfen." Was für ein argumentativer Fauxpas!
    Quelle: Bürgermeldung
  • 18. April 2016
    In der Berliner Bank am Michael-Brückner Platz verklebte die extrem rechte Gruppierung „Identitäre Bewegung“ Aufkleber auf Werbeplakate die in der Bank hängen. Die Aufkleber wurden am Tag später durch die Bank entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2016
    Am Kiezbüro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurde ein Außenplakat abgerissen und gegen die Fensterscheibe gespuckt.
    Quelle: Kiezbüro der Piratenpartei
  • 18. April 2016
    Am 18. April versammelte sich BärGiDa zu ihrem 68. "Abendspaziergang" vor dem Hauptbahnhof.
    Quelle: Register Mitte
  • 18. April 2016
    Am 18. April 2016 wurde eine Frau gegen 9.45 Uhr auf dem U-Bahnhof Kurfürstendamm in Charlottenburg von einem unbekannten Mann aus rassistischer Motivation angespuckt. Zeug*innen greifen nicht ein.
    Quelle: