Chronik für Register Treptow-Köpenick

  • 7. Februar 2017
    Am Treptower Park Ecke Moosdorfstraße wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren unter anderem von der anti-muslimisch rassistischen Website PI-News.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Februar 2017
    Ein Postkasten der Deutschen Post in Baumschulenweg wurde mit mehreren "NS Jetzt!" Schriftzügen beschmiert. Die Schmierereien wurden überklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Februar 2017
    An Mülleimern in der Vereinsstraße in Johannisthal sind mehrere Plakate mit dem Konterfei von Horst Wessel und dem Spruch "ein Toter ruft zur Tat" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Februar 2017
    An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Jeder hasst die Antifa" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt von der extrem rechten Website Phalanx-Europa, die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Kiefholzstraße wurde mit mehreren Neonazi-Aufklebern beklebt. Die Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2017
    Auf der Facebook- Seite der neonazistischen Gruppierung "Cöpenicker Patrioten" wurde am 31. Januar um 17:51 Uhr ein Brief von Ursula Haverbeck verlinkt. Der Brief, der notorischen Holocaust-Leugnerin, richtet sich an den Zentralrat der Juden in Deutschland und stellt darin die Existenz des Holocausts in Frage.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2017
    Nachdem im Dezember die Facebookseite der NPD Treptow-Köpenick gemäß den Qualitätsstandards der Berliner Register nicht genug Reichweite für die Aufnahme in die Chronik erlangte, wurden im Januar einige Artikel gepostet die eine große Reichweite hatten. Die absolute Mehrheit der Artikel befasste sich mit dem gescheiterten NPD-Verbot in Karlsruhe. Das Urteil wurde zum größten Teil gefeiert, teilweise wurde auch gesagt, dass wenn die NPD verfassungswidrig sei (laut Urteil des Bundesverfassungsgericht), die Verfassung wertlos wäre. Lokal wurden nur wenige Themen aufgegriffen: Dabei ging es um vermeintlichen Drogenhandel im Treptower-Park, die Beschädigung einer S-Bahn in Köpenick sowie die Verletzung einer jungen Frau am S-Bahnhof Schöneweide. Die lokalen Berichte wurden dafür genutzt um sich selbst als Law&Order-Partei zu profilieren.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2017
    Im Januar hat die AfD Treptow-Köpenick wenige Artikel verfasst. Der Großteil davon war berlin- oder bundespolitisch relevant. Zwei der wenigen lokalen Themen die angesprochen wurden waren ein Einblock in die Arbeit des Stadtrats Bernd Geschanowski sowie eine Veranstaltung im Rathaus Köpenick. Zwei weitere Themen zeigten deutlicher die Ideologie und die Widersprüchen der AfD. Es wurde ein Foto vom Friedhof Baumschulenweg vom 27. Januar gezeigt, an dem die AfD Treptow-Köpenick einen Kranz zum Gedenken an die Opfer des NS abgelegt hatte. Mehr als eine Woche vorher hatte der Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Das ist ein deutlicher Widerspruch im Handeln von der AfD Treptow-Köpenick und des Landesverbands Thüringen. Ein weiterer Post beschäftigte sich mit der Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage durch Frank Scholtysek: In der Antwort geht es um die Kosten für die Sicherung eines Objekts in Altglienicke, das als Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete genutzt werden soll. Über die Höhe der Kosten wird sich echauffiert, dabei bleibt unerwähnt, dass die hohen Kosten deshalb notwendig sind, weil auf noch zu eröffnende Unterkünfte für Geflüchtete in den letzten 1,5 Jahren sehr häufig Brandanschläge verübt worden sind.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Januar 2017
    Auf einen Postkasten am S-Bhf. Baumschulenweg wurde das Wort "Nazikiez" geschmiert. Die Schmiererei wurde überklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Januar 2017
    Die Bushaltestelle Baumschulenstraße/Kiefholzstraße wurde mit mehreren Aufklebern der extrem rechten "Identitären Bewegung" beklebt. Die Aufkleber wurden nach Entdeckung überklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Januar 2017
    Eine Laterne an der Ecke Köpenicker Landstraße/Baumschulenstraße wurde mit mehreren extrem rechten Parolen beschmiert. Unter anderem wurde dort das Wort "NS Zone" geschrieben, sowie der Versuch unternommen, das Logo der extrem rechten "Identitären Bewegung" zu malen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Januar 2017
    An einen Briefkasten der Deutschen Post in der Baumschulenstraße wurde ein NPD Aufkleber sowie der Schriftzug "NPD wählen" geschmiert. Der Aufkleber wurde überklebt und die Schmiererei unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Januar 2017
    Ein Jugendclub in Altglienicke wurde mit den Parolen "Scheiß Ausländer" und "Flüchtlinge Raus" sowie einem Hakenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Januar 2017
    An der Bushaltestelle Salvador-Allende-Straße/Wendenschlossstraße wurde "White Power" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2017
    Laut einer Pressemitteilung der Polizei hat ein Mann eine Frau vor dem Forum Köpenick gegen 16:50 Uhr rassistisch beleidigt und ihr danach eine glühende Zigarette ins Gesicht geschnipst.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • 15. Januar 2017
    An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Köpenicker Landstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (ausgeschrieben Hakenkreuz) entdeckt und entfernt. Im Jahr 2016 wurde die Bushaltestelle mindestens 16 Mal mit rassistischen oder extrem rechten Parolen beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Januar 2017
    Laut einer Pressemitteilung der Bundespolizei haben zwei Männer (40,43) gegen 9 Uhr in der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Köpenick eine Frau rassistisch beleidigt und eine weitere Frau ebenfalls, die couragiert eingegriffen hat. Anschließend zeigten sie den "Hitlergruß" und grölten rechte Parolen. Mehrere Mitfahrer_innen riefen die Polizei, welche die beiden Männer am S-Bhf. Köpenick kontrollierten.
    Quelle: Pressemeldung der Bundespolizei
  • 6. Januar 2017
    Über die "Wohngebiets-Patenschaften", die im Bezirk Treptow-Köpenick DEGEWO-Mieter_innen mit geflüchteten Neumieter_innen zusammenbringt, berichtete am 5. Januar die BZ in einem Artikel. Daraufhin erhielt die Organisation am Tag darauf vier Nachrichten auf dem Anrufbeantworter welche die Organisation beschimpften und behaupteten, dass alle Syrer_innen Antisemiten seien. Die Anruferin wünsche sich, dass die Mitarbeiter_innen des Projekts durch einen Terroranschlag getötet werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
Subscribe to Chronik für Register Treptow-Köpenick