Chronik für Register Neukölln

  • 9. Februar 2017
    Gegen 2.30 Uhr wurde ein Auto in der Friederike-Nadig-Straße in Brand gesetzt. Der PKW brannte komplett aus. Die Autobesitzerin engagiert sich gegen Rechtsextremismus in Neukölln und ist in der "Galerie Olga Benario", die in der Vergangenheit bereits Ziel rechter Attacken war, aktiv. Daher ist von einer extrem rechten Tatmotivation auszugehen. Der Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: vorwärts vom 9.02.2017, Tagesspiegel vom 9.02.2017
  • 8. Februar 2017
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden die Fassaden bzw. Eingangsbereiche und zum Teil auch Hausflure von fünf Wohnhäusern in Nordneukölln mit schwarzer und roter Farbe beschmiert. An die Häuser wurden Namen von dort lebenden, in linken und antifaschistischen Kontexten aktiven Privatpersonen und Beleidigungen gesprüht. Die Graffiti ähneln Schmierereien, die bereits Ende Dezember 2016 an sechs Neuköllner Wohnhäusern hinterlassen wurden.

    Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: taz vom 8.02.2017, Bündnis Neukölln, Register Neukölln
  • 23. Januar 2017
    In der Gielower Straße wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 1.30 Uhr der PKW eines antifaschistisch engagierten Gewerkschafters in Brand gesetzt. Der Motorraum des Autos brannte komplett aus, ein daneben parkendes Auto wurde ebenfalls beschädigt. Es ist von einer extrem rechten Tatmotivation auszugehen. Der Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Berliner Morgenpost vom 24.01.2017
  • 23. Januar 2017
    In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde gegen 2.30 Uhr ein Auto in der Lauterberger Straße angezündet. Der Motorraum brannte komplett aus. Der Besitzers des PKWs ist Inhaber einer Buchhandlung in Rudow und engagiert sich in der Initiative "Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus". Bereits im Dezember 2016 wurden die Fensterscheiben seines Buchladens von Unbekannten eingeworfen.

    Eine extrem rechte Tatmotivation ist wahrscheinlich. Der Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Facebook Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus, Berliner Morgenpost vom 24.01.2017
  • 14. Januar 2017
    In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in der Britzer Hufeisensiedlung der Privat-PKW einer Neuköllner Bezirksverordneten angezündet. Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Da sich die betroffene PKW-Besitzerin seit vielen Jahren u. a. als Gruppenleiterin der Neuköllner Falken antifaschistisch engagiert und auch in der Vergangenheit Ziel rechter Bedrohungen gewesen ist, ist von einem extrem rechten Tathintergrund auszugehen. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: SPD Neukölln, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • 11. Januar 2017
    Gegen 23.30 Uhr klebte ein unbekannter Mann Sticker auf die Fensterscheiben und die Eingangstür einer Kneipe in der Pannierstraße. Die angebrachten Sticker stammten zum Teil von der Identitären Bewegung. Nachdem Besucher*innen der zu diesem Zeitpunkt gut besuchten Kneipe den Mann bemerkten, verscheuchten sie ihn.

    Der Verjagte zog daraufhin ein Messer und entfernte sich rückwärts gehend mit gezeigter Klinge.
    Quelle: Facebookseite Tristeza Kollektivkneipe
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