Chronik für Register Mitte

  • 10. April 2017
    Der 119. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 10. April 2017
    Auf dem Schild, welches am Eingang des Grundstücks der Gutsmuths-Grundschule in der Singerstraße angebracht ist, ist folgende Schmierei zu lesen: "Islamfreie Zone". Farbe: rot
    Zusatzinformation: Einige Wochen vorher war eine ebenfalls Islambezogene Schmierei entfernt worden.
    Quelle: Email an Registerstelle am 12.04.2017
  • 1. April 2017
    Beim jährlichen Berliner „Al-Quds“ Marsch hielt Jürgen Grassmann, der Veranstalter, auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere antisemitische Codes zurückgriff. Zitat: ‚Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.'“
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
  • 31. März 2017
    Um 20.05 Uhr hat ein BMW-Fahrer drei Mal "Sieg Heil" einem anderen Autofahrer zugeschrien, nachdem sie fast einen Unfall gebaut haben und sich angeschrien haben. Der Vorfall hat sich in der Nazarethkirchstrasse ereignet. Der Mann war zwischen 20 und 30 Jahren.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. März 2017
    Im Wedding wurde auf einem Schild ein Schriftzug " NAZIKIEZ" entdeckt. Das Wort "NAZI" wurde durch einen Sticker "refugees-welcome" überklebt, sodass dort jetzt "Refugee-Welcome-Kiez" zu lesen ist.
    Quelle: Twitter Meldung
  • 28. März 2017
    In den Nachmittagsstunden des 28.3.2017 beleidigte eine Radfahrerin einen Taxifahrer in Wedding rassistisch. Zeugenaussagen zufolge sei es kurz nach 14 Uhr zu einem den Straßenverkehr betreffenden Streitgespräch zwischen der 41-jährigen Radfahrerin und dem 42 Jahre alten Taxifahrer in der Max- Ecke Schulstraße gekommen. In diesem beleidigte die Radlerin den Autofahrer rassistisch. Gegen die Frau ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 24. März 2017
    Unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht Fenster und Türen des Parteibüros der Partie "Die Linke" in der Malplaquetstraße. Ein Fenster wurde mit Farbe besprüht und eine Tür beschädigt. Diese wurde mit einer klebrigen Masse beworfen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0685
    Quelle: Polizeimeldung
  • 20. März 2017
    Bei einem Polizeieinsatz wegen einer nicht angemeldeten Versammlung wurden am Montagnachmittag zwei Polizisten verletzt. Gegen 16.20 Uhr hatten Zeugen die Polizei über zehn Personen informiert, die in der Torstraße in Mitte mit einem Sarg entlang laufen und lautstark "Merkel ist tot" skandieren. Am Rosa-Luxemburg-Platz wurden die Personalien der Teilnehmer durch die Beamten festgestellt. Eine 33-Jährige gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen und beendete die nicht angemeldete Demonstration schließlich. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen einen 37-jährigen Teilnehmer der Versammlung mehrere offene Haftbefehle bestanden. Als die Polizisten den Mann daraufhin festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand, indem er um sich trat und schlug. Als die Beamten ihn daraufhin zu Boden brachten, stürmten vier ehemalige Versammlungsteilnehmer, darunter auch die 33-Jährige, auf sie zu. Nach Zeugenaussagen traten und schlugen sie auf die Beamten ein und ermöglichten dem Festgenommenen so die Flucht. Die drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren und die Frau, konnten festgenommen werden.

    Eine Polizeibeamtin erlitt durch die Tritte und Schläge Verletzungen an den Armen und Beinen, blieb aber im Dienst. Ein Polizeibeamter erlitt neben diversen Platzwunden unter anderem einen Kieferbruch und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0649; http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-mitte-demonstranten-verletzen-polizisten-schwer/19547202.html
  • 19. März 2017
    In Mitte ist ein Mann Opfer einer rassistischen Attacke geworden. Der 30-Jährige war gegen 23.15 Uhr in der Müllerstraße in Wedding unterwegs, als er aus einer Gruppe von sechs bis sieben Personen heraus zunächst rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, zu dem ein weiterer Unbekannter hinzugekommen und dem Beleidigten mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben soll. Als er daraufhin zu Boden ging, soll ihm einer gegen den Kopf getreten haben. Anschließend flüchtete die Gruppe. Der Verletzte wurde noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt. Die Gruppe konnte flüchten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0629; http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article209979689/Mann-in-Wedding-rassistisch-beleidigt-und-angegriffen.html
  • 16. März 2017
    Am 16.3.2017 wurde eine rechtsradikale Hassbotschaft auf einem Werbeplakat von Kentucky Fried Chicken Plakat am Bahnhof Alexanderplatz (Gleis 1 bei den Regionalzügen) entdeckt. Die Aufschrift lautet: "Islamfreie Zone! FREIHEIT!".
    Quelle: Meldung per E-Mail mit Foto
  • 14. März 2017
    An der Tram-Haltestelle Grüntaler Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi-Kiez“ verklebt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 10. März 2017
    Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA); Polizei Berlin
  • 6. März 2017
    Am 06.03. wurden in Berlin-Mitte 2 Aufkleber gesichtet:

    > Identitäre „Jugend komm zu uns“

    > „Merkel muss weg“ (aus Bayern)
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. März 2017
    05.03 An der Müllerstr/Ecke Fennstr. wurde ein "Merkel muss Weg"- Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. März 2017
    Ein Mann hat einem 16-Jährigen ein Werbeschild in den Rücken geworfen, weil dieser angegeben hat, schwul zu sein. Der Angreifer wollte den Jugendlichen erneut attackieren und konnte nur von Passanten davon abgehalten werden. Eine Zeugin rief die Polizei.

    (Polizeimeldung Nr. 0506 vom 6.3.2017)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. März 2017
    In der Straßenbahn der Linie M10 wurde ein Mann, der mit seinem Lebensgefährten unterwegs war, angesprochen, ob er schwul sei. Als er bejahte, wurde er homofeindlich beschimpft und ins Gesicht geschlagen. Die drei Angreifer_innen schlugen ihm anschließend eine Flasche auf den Kopf und flüchteten. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt.

    (Polizeimeldung Nr. 0486 vom 4.2.2016)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. März 2017
    Am 04.03. wurden im Bereich Berlin-Mitte 3 Aufkleber der Identitären gesichtet: „Wehr Dich“, „Jugend komm zu uns“ und „Bewegung Europa“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. März 2017
    In der Amsterdamer Str wurde das Symbol 88 und ein Hakenkreuz gesprüht, anschließend übersprüht (mehrere Tage vorher). Daraufhin wurde noch einmal eine 88 gesprüht, die

    wiederum überdeckt wurde.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. März 2017
    An der Straßenecke Amsterdamer Straße/ Müllerstraße wurde ein Hakenkreuz sowie der Zahlencode „88“ geschmiert.

    Bereits vorher wurde dort „SS“ angebracht, was allerdings wieder übermalt wurde.
    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • 2. März 2017
    Ein Unbekannter soll am Abend des 2. März 2017 in der Osloer Straße einen Geflüchteten geschlagen und bedroht haben. Der 30-Jährige zeigte an, dass er zunächst gegen 17.30 Uhr angerempelt worden sei. Als der junge Mann auf Befragen des Unbekannten angab, ein Geflüchteter zu sein, soll dieser ihm mit der Hand ins Gesicht geschlagen und ihn anschließend mit einem Messer bedroht haben.
    Quelle: www.berliner-zeitung.de
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurden auf den Sitzen des U-Bahnhofs Rosenthaler Platz der U8 Richtung Weinmeistertraße rassistische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not Welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 27. Februar 2017
    Der 113. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 25. Februar 2017
    In der Seestr wurde "Wählt AFD" gesprüht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 24. Februar 2017
    In der Nacht zum Freitag wurde an der Hauswand der Guineastraße 1 ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • 24. Februar 2017
    In der Guineastraße war ein Hakenkreuz gesprüht, wurd übersprüht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Februar 2017
    Vier unbekannte Personen, zwei Männer und zwei Frauen, haben in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar einen 33-Jährigen Angolaner rassistisch beleidigt und geschlagen, als dieser den Flur seines Wohnhauses am Rolandufer (Mitte) betrat.
    Quelle: Neues Deutschland
  • 22. Februar 2017
    Am 22.02.2017 wurden im Bereich Berlin-Mitte 6 Aufkleber gesichtet: einer von Bärgida, 2 von den Identitären, drei von der NPD.
    Quelle: Register-Mitte
  • 20. Februar 2017
    Ein bisher Unbekannter hat am Montagnachmittag in der Friedrichstraße eine Frau zunächst rassistisch beleidigt und anschließend leicht verletzt. Nach Polizeiangaben gab die 32-Jährige mit russischen Wurzeln an, dass der Mann sie gegen 16.50 Uhr in der Bahnhofstraße vor dem dortigen Einkaufszentrum beleidigt habe. Anschließend schnipste er ihr dann eine glühende Zigarette ins Gesicht, wodurch die Frau leicht verletzt wurde.

    Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen
    Quelle: Polizei Berlin
  • 20. Februar 2017
    Der 112. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 20. Februar 2017
    Im Hauptbahnhof wurden 3 Aufkleber gesehen: 1 selbstgemachter Sticker: „AfD, MuKu Polykriminalität“ und 2 muslimfeindliche Sticker von den Identitären.
    Quelle: Register-Mitte
  • 15. Februar 2017
    Auf einem Sitz an der Tramhaltestelle Louise-Schröder-Platz (Richtung Osloer Straße) wurde Schmierereien mit der Botschaft „Ausländer raus!“. angebracht.
    Quelle: Register-Lichtenberg
  • 13. Februar 2017
    Der 111. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Presse unter dem Stichwort "Lügenpresse".
    Quelle: Register-Mitte
  • 13. Februar 2017
    Am Abend des 13. Februar 2017, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten während der 2. Weltkriegs, organisierte die Berliner NPD unter der Hand eine Kundgebung auf dem Pariser Platz. Es versammelten sich etwa 60 Berliner und Brandenburger Neonazis, hielten Transparente der (ehemaligen) Kameradschaften "Vereinte Nationalisten Nord-Ost" und "Freien Nationalisten Rudow" und stellten mit Neonazi-Aufklebern drapierte Kerzen und schwarze Kreuze auf. Als Redner und Versammlungsleiter trat der Berliner NPD-Vorsitzende Uwe Meenen in Erscheinung.

    Nachdem eine Kundgebung des extrem rechten Berliner PEGIDA-Ablegers BärGiDa auf der anderen Seite des Brandenburger Tors beendet war, stieß ein Teil der dortigen Rechten zur NPD-Kundgebung, die auf etwa 80 Menschen anwuchs. Ebenfalls als Teilnehmer trat ein Antisemit auf, der ein Schild mit der Aufschrift "Die Zionisten verbergen sich in dem Geheimdienst. Deshalb führen sie Terror in die Welt." und "Die Zionisten regieren die Welt, nicht Merkel und Obama" zeigte.
    Quelle: www.antifa-berlin.info
  • 8. Februar 2017
    Bei einem muslimfeindlichen Angriff am Leopoldplatz hat eine Frau einer 13-Jährigen das Kopftuch heruntergerissen. Sie habe das Mädchen und dessen Begleiterin verdächtigt, eine Rolltreppe zum Stehen gebracht zu haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Daraufhin habe die Frau die 13-Jährige rassistisch beschimpft und ihr das Tuch vom Kopf gerissen.
    Quelle: Junge Welt, Polizei Berlin
  • 6. Februar 2017
    Der 110. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 6. Februar 2017
    Einem wohnungslosen Mann aus Rumänien wurde die Kontoerröfnung verweigert. Die Spaarkassenfiliale in der Müllerstrasse verweigerte die Kontoeröffnung obwohl es eine gesetzliche Verpflichtung (Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie - 2014/92/EU) gibt, die jedem Verbraucher unabhängig der sozialen Stellung einschließlich für Personen ohne Wohnsitz ein Girokonto auf Guthabenbasis zugesteht. Dabei erhielt er keine schriftliche Begründung
    Quelle: Mitarbeiter Charitas
  • 6. Februar 2017
    In der Nacht vom Montag (06.02) auf Dienstag (07.02) gab es im Wedding mindestens sieben Farbangriffe von Nazis auf Wohnungen in denen sie Antifaschist*innen vermuteten. Das Vorgehen war überall das Gleiche. Es wurden Klarnamen und Beleidigungen an Hauswände oder ins Treppenhaus gesprüht.
    Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/203443
  • 4. Februar 2017
    Ein Erwachsener und ein Jugendlicher wurden von einem erwachsenen Mann ins Gesicht gespuckt und anschließend rassistisch beleidigt. Die Bespuckten alarmierten daraufhin die Polizei. Noch in der Nähe wurde der Verdächtige kurz darauf von den Beamten vorläufig festgenommen und nach der Personalienfeststellung am Ort entlassen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 2. Februar 2017
    Am 02.02. wurden am Alexanderplatz 2 Aufkleber von den Identitären geklebt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 1. Februar 2017
    Der Eingangsbereich eines Hauses in der Sprengelstrasse wurde mit Graffitti, die eine Hassbotschaft zum Inhalt hatte, beschmiert. Die 2 x 5m großen Schmierereien richteten sich mit "....., Du linke Sau" direkt an einen Bewohner_innen des Hauses.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 1. Februar 2017
    Ein 38 Jahre alter Mann ist am 1. Februar auf dem Berliner Alexanderplatz attackiert und rassistisch beleidigt worden. Der Täter hat den Jamaikaner am frühen Mittwochmorgen zweimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn beleidigt.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 30. Januar 2017
    Der 109. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 23. Januar 2017
    Im Zusammenhang mit einer Ausschreibung für ein Stellenangebot erhielt die gemeinnützige Migrantenorganisation NARUD e.V. eine rassistisch formulierte Email. Hierbei hetzte der Autor gegen den Einsatz des Vereins für Geflüchtete und MigrantInnen und betitelt das Engagement als multikulturelle Propaganda, die nur den Interessen "dahergelaufener Flüchtlinge" diene.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 23. Januar 2017
    Der gemeinnützige Verein AMK e.V. erhielt eine Hassmail, in der die afrikanischen Mitarbeiter dazu aufgefordert wurden den Dialog zwischen Christen, Muslimen und Nichtgläubigen einzustellen und das Land zu verlassen ( ".... Also schnell zurück nach Afrika usw. Sonst wird Allah Euch Möchtegernmuslime weiter erniedrigen und dann in die Hölle schicken."). Der Autor der Mail versuchte das Feindbild Muslim durch sarkastische Umdeutungen von Koranzitaten weiter zu untermauern, indem er behauptete "Multikulti/Integration/Demokratie" und die Zusammenarbeit mit "Linke, Grüne, Gutmenschen, Juden, Christen" sei doch nach dem Koran Sünde.
    Quelle: AMK e.V.
  • 23. Januar 2017
    In den Nachmittagsstunden ist ein Mann von einem minderjährigen Kind und zwei Jugendlichen in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft und angegriffen worden.
    Gegen 15.30 Uhr traf der 47-Jährige auf dem U-Bahnhof Osloer Straße auf das Trio und soll zunächst aus der Gruppe heraus mit einer leeren Getränkedose beworfen worden sein. Ein Komplize soll dann den Beworfenen beschimpft haben. Anschließend soll das Trio dem Beschimpften vor die Füße gespuckt haben. Bevor die drei Angreifer die Flucht ergriffen und den Bahnhof verließen, soll ein Verdächtiger dem 47-Jährigen noch gegen ein Bein getreten haben. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen die mutmaßlichen Angreifer aufgrund der Personenbeschreibungen in der Nähe vorläufig fest. Nach Personalienfeststellungen beziehungsweise erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren ihren Eltern übergeben. Das Opfer klagte über Schmerzen am Bein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Januar 2017
    Der 108. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen wurde das Ende der Amtszeit des "Islambeschützers" Bundespräsident Gauck gefeiert. Es waren nur eine geringe Anzahl von Teilnehmern vor Ort.
    Quelle: Register-Mitte
  • 16. Januar 2017
    Der 107. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.00 Uhr. Die bevorstehende Amtseinführung von Donnald Trump wurde hierbei als ein Signal gefeiert, die auch eine "rechte" Kehrtwende in Europa/Deutschland unterstützt. Der Veranstalter sprach von ca. 60 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 14. Januar 2017
    Gegen 22:00 Uhr wurde ein Reisender, während des Benutzens der Rolltreppe zum Verlassen des U-Bahnhofs Osloer Str. von einen Mann mit dem Gruß "Heil Hitler" angeschrien, körperlich bedrängt und verfolgt. Nach der Benutzung der Rolltreppe verfolgte der Mann sein Opfer weiter, das wegen des Tragens eines Kefiah Tuches als Palästinenser bzw. Muslim wahrgenommen wurde, und schrie "Fuck Taliban". Schließlich zog der Angreifer ein Switchblade Messer und deutete damit fuchtelnd in die Menschenmenge, in der der Reisende Schutz suchte. Das Opfer wandte sich hilfesuchend an BVG Personal, das in der Nähe der Rolltreppe tätig war, woraufhin der Angreifer verschwand. Das BVG Personal hielt es allerdings nicht für nötig den Vorfall ernst zu nehmen und die Polizei zu rufen. Stattdessen setzten sie Spielereien auf ihren Smartphones fort, von welchen sie wegen des Vorfalls kurzzeitig abgelenkt wurden.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 9. Januar 2017
    Der 106. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen sympathisierte sich der Veranstalter mit der bekanntgewordenen rassistischen Sprachregelung der Kölner Polizei (Bsp. "Nafris" für Nordafrikaner). Es waren ca. 50 Teilnehmer vor Ort.
    Quelle: Register-Mitte
  • 4. Januar 2017
    Am 04.01.2017 wurde Berlin-Mitte ein Aufkleber von den Identitären entdeckt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 2. Januar 2017
    Eine Anti-Antifa-Parole an der Ecke Holzmarktstraße / Alexanderstraße (an der Jannowitzbrücke), die ursprünglich am 16. Dezember entdeckt und in den folgenden Tagen nochmal erweitert worden war, wurde, nachdem sie zwischenzeitlich übersprüht worden war, erneut aufgetragen. Die Plakat-Wand enthält nun folgenden Text (Rechtsschreibung wie im Original):
    "Die neuen Nazis sind schon da! Die nennt man heute "Antifa"
    168 : 1
    Festung Europa macht die Grenzen Dicht! MOL
    Paris, London, Berlin Volk, steh auf Sturm brich los!"
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Januar 2017
    Der 105. Abendspaziergangs von BärGiDa nahm seinen Anfang auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen wurde der Terroranschlag vom 19.12.2016 für muslimfeindliche Hetze instrumentalisiert.
    Quelle: Internet
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