Chronik für Register Marzahn-Hellersdorf

  • 2. Mai 2018
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden zwei neonazistische bzw. neurechte Aufkleber entdeckt. Ein islamfeindlicher Aufkleber der Identitären Bewegung (Parole: "Islamisierung? Nicht mit uns?") und ein Aufkleber aus dem militant neonazistischen Spektrum (Parole: "Antifa Gruppen zerschlagen!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Mai 2018
    An der Bushaltestelle Hänflingsteig (Linie 191) in Marzahn wurden zwei Aufkleber der neurechten "Identitären Bewegung" mit der Parole "Unsere Heimat. Unsere Werte. Junge Identitäre Bewegung" entdeckt. Die Ideologie der Identitären baut unter anderem auf ethnokulturellen Vorstellungen und völkischem Rassismus auf.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. April 2018
    In der Pekrunstraße (Ecke Allee der Kosmonuaten) entdeckte eine Passantin islamfeindliche und rassistische Aufkleber. Auf dem ersten Aufkleber des neurechten islamlamfeinlichen Blogs "Politically Incorrect" stand "FÜR DEN MENSCHEN GEGEN DEN ISLAM". Auf dem zweiten Aufkleber "THANK YOU FOR NOT MIXING". Eine Zeichnung zeigte eine rot durchgestrichene schwarze und eine weiße Person sowie zwei kleine Personen (mutmaßlich die Kinder der schwarzen und weißen Person). Die sich darin ausdrückende Ablehung interkultureller Ehen offenbart den rassistischen Charakter der Urheber des Aufklebers. Weiterhin wurden im unmittelbaren Umfeld noch diverse Aufkleber der neonazistischen NPD gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. April 2018
    Erneut wurden erneut mehrere Dutzend Aufkleber der neonazistischen NPD in der Klandorfer Straße und Umgebung verklebt. Die NPD-Aufkleber zeigten folgende Parolen: "Todesstrafe für Kinderschänder", "Grenzen sichern", "Asylflut stoppen!", "Keine Macht den Islamisten". Zudem wurden an zwei Stellen in der Klandorfer Straße neue "88er"-Sprühereien entdeckt. Auf einem Laternenmast vor einer benachbarten Jugendfreizeiteinrichtung wurde außerdem der Schriftzug "Adolf ist da" sowie ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurde auf einem Mülleimer ein weißer Aufkleber gefunden, der handschriftlich mit den schwarzen Lettern "ANB" und "Revier" beschrieben war. "ANB" ist ein gängiges Kürzel für "Autonome Nationalisten Berlin".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. April 2018
    Am S-Bhf. Ahrensfelde wurde ein Aufkleber der neonazistischen partei "Der III. Weg" für einen Neonazi-Aufmarsch am 1.Mai gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Im Bereich Havemannstrasse/Eichhorster Straße wurden mehrere neonazistische Aufkleber (Aufschrift: "1.Mai 2018 Arbeiterkampftag.info Kapitalismus zerschlagen! Für Familie, Heimat, Tradition!") verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Im Bereich Märkische Allee/Klandorfer Straße entdeckte ein Passant einen Aufkleber der neonazistischen NPD (Aufschrift: "Sommer, Sonne, NPD!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. April 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden erneut mehrere NPD- bzw. JN-Aufkleber gefunden. Ein Aufkleber der sog. Jungen Nationalisten (Text: "Widerstand") und einer der NPD (Parole: "Asyllobby=Terrorhelfer"). Ein dritter Aufkleber war nicht mehr leserlich.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2018
    Auf einem Verkehrsschild in der Klandorfer Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt. Er zeigt die Zeichnung eines bis auf die Augen vermummten Mannes. Darunter steht in Großbuchstaben: "NATIONALE FREIRÄUME: ERKÄMPFEN & VERTEIDIGEN! DAS IST UNSER VIERTEL!" Die Gestaltung des Aufklebers orientiert sich an den häufig in autonomen bzw. linksmilitanten Kreisen verbreiteten Stil. Zudem drückt sich in der martialischen Audrucksweise die Bereitschaft zu Gewaltanwendung aus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz, direkt gegenüber der Alice Salomon Hochschule, wurde auf einem Straßenschild erneut ein NPD-Aufkleber (Parole: "Nationale Solidarität") entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. April 2018
    Auf dem Cecilienplatz in Hellersdorf wurden verschiedene Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Die Aufkleber zeigen zum einen die Parole "Deutschland meine Heimat" (mit Reichsadler vor dem Hintergrund der Farben der Reichsflagge) und zum anderen "Die "Deutschen kommen" mit der Angabe eines Print- bzw. Textilanbieters der extremen Rechten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. März 2018
    Am S-Bahnhof Wuhletal wurde eine Frau von zwei Männern mit "Scheiß Ausländer" und "Scheiß Frauen" beschimpft. Sie folgten der Frau in die S-Bahn, setzten sich zu ihr und belästigten sie weiter.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. März 2018
    Im Eingangsbereich eines Einkaufscenters in der Stendaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt auf dem für eine bundesweite Demonstration in Chemnitz geworben wird.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. März 2018
    In einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Ahrensfelde entdeckte eine Passantin verschiedene neonazistische und islamfeindliche Schriftzüge und Symbole. Dazu zählten mit Edding geschriebene Schriftzüge „SS“, „88er“ und „Nazis only". In einer anderen Bushaltestelle in unmittelbarer Umgebung entdeckte die Passantin weiterhin einmal den handgeschrieben Schriftzug "Islam Raus", ein 10 cm großes Hakenkreuz sowie sieben Aufkleber der neonazistischen "Jungen Nationalisten" mit verschiedenen Parolen. Darüber hinaus wurden zwei Aufkleber mit neonazistischen bzw. neurechten Parolen gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. März 2018
    Am 23. März wurden am U-Bahnhof Hellersdorf erneut mehrere NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderschänder" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderstrafe" gefunden. Einen Tag zuvor, am 19.3.18, wurden an der gleichen Stelle bereits fünf NPD-Aufkleber mit unterschiedlichen Parolen ("Sommer, Sonne, Nationalismus", "Keine Meinung ist illegal" sowie "Todesstrafe für Kinderschänder") entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. März 2018
    Am Wateweg am Wuhlesee wurde auf einem leerstehenden Grundstück ein gesprühter Schriftzug mit islamfeindlicher Aussage ("FCK ISLM", Schreibweise wie im Original) gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. März 2018
    Auf dem Cecilienplatz wurden zwei Aufkleber gefunden, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Ein Aufkleber, der sich an einem Pfahl befand, zeigt die Parole "Merkel muss weg". In unmittelbarer Nähe wurde zudem auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit dem Schriftzug "ASYLBETRÜGER NICHT WILLKOMMEN" entdeckt:
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" (Parole: "Revolte gegen den großen Bevölkerungsaustausch") entdeckt. In unmittelbarer Nähe wurde außerdem ein NPD-Schriftzug gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. März 2018
    Auf dem Heimweg von einer Grundschule in eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wurde eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern vor einem Imbiss von einem Mann mit einer Bierflasche in der Hand beschimpft und bedroht. Zuerst beleidigte er die Gruppe mit Ausdrücken wie „Scheiß Syrien“ und bedroht sie. Als eine Schülerin aus der Gruppe dem Mann widersprach, beschimpfte dieser die Schülerin auf üble Art und Weise. Als der Mann ihr dann Schläge androhte, ergriff die Schülerin die Flucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Februar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Februar 2018
    Dutzende Aufleber der rechtsextremen NPD wurden an verschiedenen Orten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entdeckt. In Marzahn-Nord von der Klandorfer Straße, Rosenbecker Straße, Eichhorster Straße, Schorfheidestrasse bis zur Stadtgrenze. Außerdem in Hellersdorf-Nord, ausgehend von der Tramhaltestelle Zossener Straße/Alte Hellersdorfer bis zur Haltestelle Landsberger Alle/Zossener Straße, durchgehend an den Hauseingängen. Zudem wurden Aufkleber der neurechten Identitären Bewegung entlang der Seitenstraßen in der Hellersdorfer Promenade/Naumburger Ring gefunden.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Februar 2018
    An der Außenwand des Jugendamts in der Märkischen Allee sowie am S-Bahnhof Ahrensfelde an einem Wartehäuschen der S7 wurden Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde stellte ein Passant eine Hakenkreuz-Schmiererei, die Buchstaben "HH" sowie die Ziffern "88" fest. Die Buchstaben "HH" und die Zahl "88" sind in der extremen Rechten weit verbreitete Kürzel für "Heil Hitler".
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    Am U- Bahnhof Cottbusser Platz wurde auf einem Werbekasten ein Aufkleber mit dem Schriftzug "EU EUROPAS UNTERGANG" gefunden. Der blaue Aufkleber erinnert an die Fahne der Europäischen Union. Allerdings werden auf dem Aufkleber die Sterne -welche die zwölf Gründungssmitglieder der Europäischen Union symbolisieren- durch Totenkopfschädel ersetzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    In der Alten Hellersdorfer Straße entdeckte ein Passant in der Nähe einer Bibliothek drei Aufkleber der neonazistischen NPD mit verschiedenen Parolen ("DEXIT", "kein scheinasylant ist legal" und"kein asylbetrüger ist legal"). Bereits zwei Tage zuvor war in unmittelbarer Nähe ein weiterer NPD-Aufkleber (Parole: "SICHER LEBEN! ASYLFLUT STOPPEN") gefunden worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    Auf einem Fenster eines Gebäudes, das sich direkt am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord befindet, wurden zwei Aufkleber der "Bürgerbewegung Pro Deutschland" (Parole:"Parole: Altiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!") entdeckt. Die sog. Bürgerbewegung Pro Deutschland war bis zu ihrer Selbstauflösung Ende 2017 der extremen Rechten zuzurechnen. Auf dem gleichen Fenster wurde außerdem ein Aufkleber der neurechten und aktionistisch orientierten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (Parole: Revolte gegen den großeen Austausch") gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    An der Märkische Allee/Ecke Klandorfer Straße wurden verschiedene neonazistischen Aufkleber von der NPD, DVU, den Jugen Nationaldemokraten sowie der neurechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    Beim Verlassen der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Maxie-Wander-Straße wurde ein Sozialarbeiter von einem Radfahrer leicht touchiert. Nach dem Kontakt fuhr der Radfahrer weiter, drehte sich aber kurz zum Sozialarbeiter um und schrie: "Scheiß Kanacken!“ Danach bog der Radfahrer um die Ecke der Kreuzung und verschwand. Weil der Sozialarbeiter sich nach eigener Aussage vor dem leichten Zusammenstoß nicht bewegt hatte, ist davon auszugehen, dass der Radfahrer diesen Zusammenstoß mutwillig herbeigeführt hat.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    In der Hellersdorfer Straße wurde auf einem Glaskasten eine sog. Wirmer-Flagge entdeckt. Die Wirmer-Flagge besteht aus einem schwarz-goldenen Kreuz auf rotem Grund. Neben der Reichskriegsflagge wird sie bei Veranstaltungen der rechten Szene (z.B. BärGiDa) präsentiert. Info zur Wirmer-Flagge: http://www.berliner-register.de/content/wirmer-flagge
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. Februar 2018
    Der Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf der "Alternative für Deutschland" (AfD) verbreitete am 3.2.2018 einen vökisch-rassistischen Beitrag des Vorsitzenden der "Jungen Alternative Berlin" (Jugendorganisation der AfD) im Internet. Der AfD-Funktionär, der auch Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses ist, hatte zuvor gepostet : "2050 soll es kein erkennbares deutsches Volk mehr geben: Regierung plant den Volkstod!".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Januar 2018
    In der Nähe einer Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf wurde ein Mann unvermittelt als "Scheiß Ausländer" und ähnlichem beschimpft. Als drei Jugendsozialarbeiter und drei Kinder der Unterkunft vorbeikammen, erkundigten sich die Sozialarbeiter was los sei und wurden anschließend selbst zum Ziel der Beschimpfungen. Sie schickten die verängstigten Kinder auf die andere Straßenseite, um diese vor den Attacken zu schützen. Der Pöbelnde schrie flüchtlingsfeindliche Parolen, täuschte vor ein Messer bei sich zu tragen und drohte den Mitarbeitern mit Prügel und sowie damit sie mit dem Messer abzustechen. Diese wollten sich mit den Kindern entfernen, wurden jedoch von dem Mann die Straße entlang verfolgt. Als ein couragierter Anwohner sein Fenster öffnete und den Mann aufforderte die Gruppe in Ruhe zu lassen, wurde auch der Anwohner beschimpft. Daraufhin konnte die Gruppe mit den Kindern die Situation verlassen. Der Vorfall zog sich über etwa 10 Minuten hin.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2018
    Auf seinem Weg von der S-Bahnhof Station Raoul-Wallenberg-Straße in die Flüchtlingsunterkunft wurde ein Bewohner von einer Gruppe Männern unter anderem mit den Ausdrücken "Scheiß-Ausländer" und "Scheiß-Flüchtling" beschimpft. Als der Bewohner in die Unterkunft rannte, wurde er von einem der Männer verfolgt und am Rucksack festgehalten. Der Bewohner konnte sich aus dem Griff lösen und rettete sich in die Unterkunft, in die ihn der Angreifer ihm nicht weiter folgte.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Bitterfelder Str. 11 / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Januar 2018
    In einer Praxis in Biesdorf wurde einem Bewohner einer Unterkunft für Flüchtlinge die Vereinbarung eines Behandlungstermins verweigert. In der Begündng wurden pauschal diskriminierende Aussagen über Flüchtlinge getätigt und als Legitimation der Termin- und Behandlungsvervweigerung herangezogen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Januar 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf beschimpfte gegen 14:30 Uhr ein Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes aus der der U5 ausstieg, ihm entgegenkommende Menschen als "Scheiß Ausländer". Danach pöbelte er lautstark weiter, dass "die Ausländer sich gefälligst anpassen" sollen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Januar 2018
    Ein alkoholisierter 34-jähriger Mann wurde am Sonnabend kurz vor Mitternacht vor der Rettungsstelle eines Krankenhauses von der Polizei verhaftet nachdem er über sein Handy und eine Lautsprecherbox Neonazi-Lieder abgespielt hatte. Dabei soll er auch seinen Arm gehoben und "Heil Hitler" gerufen haben. Der 34-Jährige ist wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Januar 2018
    Im Briefkasten eines politisch engagierten Bürgers wurden mehrere Platzpatronen (9 mm) gefunden. Auf dem Briefkasten des Bürgers steht seit längerer Zeit gut sichtbar „Keine Werbung von Rassis*innen“. Die Polizei ist über den Vorfall informiert und ermittelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Januar 2018
    Die Inschrift am "Haus der Befreiung" an der Landsberger Allee, die an die Befreiung Berlins vom Nationalsozialismus erinnert, wurde von Unbekannten mit roter und schwarzer Farbe beschmiert und so unkenntlich gemacht. Die Beschmierungen wurden später wieder entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Januar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule und auf dem Alice-Salomon-Platz wurden zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt, die sich gegen Einwanderung richten und einen "Austausch" der Bevölkerung behaupten. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Januar 2018
    Am Eingang eines Hauses auf der Hellersdorfer Promenade wurde ein mit einem Edding auf einen Aufkleber gemaltes Hakenkreuz entdeckt und anschließend entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
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