Das geschah 2013 in Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf wertete insgesamt 90 rechte und diskriminierende Vorfälle im Bezirk aus. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2012 (43 Vorfälle). Es gab insgesamt 11 gewalttätige Angriffe zzgl. 2 anonymisierten Angriffen (2012: 12+1).

Pressemappe der Auswertungen 2013

ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und die Berliner Register recherchieren, dokumentieren und analysieren Angriffe und andere Vorfälle mit rassistischem, antisemitischem, homophobem und rechtsextremem Hintergrund in Berlin. Die Ergebnisse für das Jahr 2013 werden in einem Pressegespräch veröffentlicht. 
 

Broschüre "Die Berliner Register"

Die Broschüre resultiert aus der Zusammenarbeit aller derzeit in Berlin tätigen Registerstellen. Sie wird im ersten Teil des Hefts einen Einblick in die Arbeit der Register geben und den Zweck der Register verständlich machen. Dazu stellen sich - über das Heft verteilt - die vorhandenen Registerstellen vor und berichten über ihre regionalen Besonderheiten.
 
In Gastbeiträgen werden auch Phänomene wie Rassismus, Neonazismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Antisemitismus und Feindschaft gegenüber Menschen mit Behinderungen (Ableismus) näher betrachtet. 

Pressegespräch zu Ergebnissen aus 2013

Einladung zum Pressegespräch
 
ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und die Berliner Register recherchieren, dokumentieren und analysieren Angriffe und andere Vorfälle mit rassistischem, antisemitischem, homophobem und rechtsextremem Hintergrund in Berlin. Die Ergebnisse für das Jahr 2013 werden in einem Pressegespräch veröffentlicht.
 
Mittwoch 12. März 2014, 11 Uhr, Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz (Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin)
 

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf

Hier gibt es doch kein Naziproblem… so lautet eine weit verbreitete Annahme. Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf geht dieser Frage auf den Grund: Es dokumentiert extrem rechte und diskriminierende Vorfälle in diesem Berliner Bezirk. Bürger*innen aus dem Bezirk melden dem Register solche Vorfälle. Hier werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

Das Pankower Register

Das Pankower Register entstand im April 2005 im Rahmen der Umsetzung des Lokalen Aktionsplans Pankow. Seitdem betreut und publiziert die Netzwerkstelle [moskito] jährlich diese Pankower Chronik rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Übergriffe, Vorfälle und Propaganda. Das Pankower Register wird jährlich in der Bezirksvollversammlung vorgestellt und einer breiten Öffentlichkeit über Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht.

Das Register in Friedrichshain-Kreuzberg

Das Register Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative gegen Rechts und UBI KLiZ e.V. Die Initiative gegen Rechts wurde im Januar 2006 gegründet, da damals Friedrichshain die Statistik rechter Übergriffe anführte. Verschiedene Einzelpersonen, Parteien und Vereine schlossen sich zusammen um gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen. 2009 ging daraus das Register hervor, um einen umfassenden Überblick über rechte Umtriebe im Stadtteil Friedrichshain zu erlangen. Seit 2011 werden auch die Vorfälle in Kreuzberg vom Register mit erfasst.

Das Register in Treptow-Köpenick

Im November 2007 hat das Register zur Erfassung rassistischer, antisemitischer, rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Treptow-Köpenick seine Arbeit aufnehmen können. Ideengeber war das Pankower Register, das 2006 eingerichtet wurde. Den Prozess das Register in Treptow-Köpenick einzurichten, unterstützte wie auch in anderen Bezirken von Anfang an ReachOut. Die ersten drei Jahre wurde der Aufbau aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Treptow-Köpenick finanziert, Träger des Projekts war damals und ist mittlerweile wieder der Verein offensiv'91 e.V..

Projektvorstellung /Project presentation

[English version at the bottom of the page]

Register sind Dokumentationen von rassistisch, antisemitisch, lbgtiq-feindlich*, antiziganistisch, rechtsextrem, rechtspopulistisch und anderen diskriminierend motivierten Vorfällen, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger_innen bei verschiedenen Anlaufstellen, die über die Bezirke verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstellen der Register weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

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