Register Spandau

Das Register Spandau bei GIZ e.V. (Reformationsplatz 2, 13597 Berlin) nimmt weiterhin Meldungen von rassistischen, rechten und diskriminierenden Vorfällen auch persönlich entgegen. Sprachmittler*innen für Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Serbokroatisch und Farsi stehen bei Bedarf zur Verfügung! Die Meldungen bitte im Büro abgeben oder per E-Mail einen Termin für eine persönliche Meldung vereinbaren:

Verfassungsschutz veröffentlicht Studie über rechte Gewalt

In den Jahren 2003 bis 2012 wurden 632 rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten  in Berlin von der Polizei gezählt – im Durchschnitt jährlich rund 63. Das reicht von Körperverletzungen (88 Prozent der Taten) über Landfriedensbruch (vier Prozent) bis zu Raub und Brandstiftung (je drei Prozent). Rechtsextremistisch motivierte Tötungen wurden in der Zeit in Berlin nicht registriert.

Die Studie hat ergeben, dass immer mehr Straftatentaten in Berliner Innenstadtbezirken stattfanden. Und Berlin Mitte mit 14 Prozent sogar zu einem Schwerpunktbezirk geworden ist.

Register Berlin Mitte

Das Register in Berlin-Mitte hat seine Tätigkeit parallel zu anderen Stadtteilen Berlins im August 2014 aufgenommen. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit Narud e.V. zusammen, einer Organisation, die sich unter anderen für Integrationsförderung, entwicklungspolitische Bildung und Entwicklungszusammenarbeit einsetzt und das Ziel verfolgt, dass sich Migranten_innen in Berlin als voll akzeptierter Bestandteil in der Gesellschaft  erfahren können. Es ist ein selbsterklärtes Anliegen von Narud e.V.

Mehr rechte Straftaten in Treptow-Köpenick

"Straftaten aus rechter Motivation haben 2013 im Bezirk zugenommen, das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Philipp Wohlfeil, hervor."

Die Antwort des Bezrksamts kann hier eingesehen werden: http://www.dielinke-treptow-koepenick.de/uploads/media/0581KAAntwort_01.pdf

Rechtes Land Treptow-Köpenick 2013

Die Vorfälle für 2013 aus Treptow-Köpenick und vieles mehr für die ganze Bundesrepublik, jetzt auf http://www.rechtesland.de/

 

Alle Vorfälle als Karte für Charlottenburg und Wilmersdorf

Die Chronik des Jahres 2013 für Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es nun als Karte auf rechtesland.de.

Herzlichen Dank an die Kolleg*innen vom Apabiz!

Auswertung der Europawahl 2014 für Charlottenburg-Wilmersdorf

Zur Europawahl 2014 kandidierten im Wahlbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf 24 Parteilisten. Hiervon wurden einzelne Parteien näher untersucht:

Ergebnisse des Registers Treptow-Köpenick für 2013

Treptow-Köpenick hat im Vergleich zu anderen Regionen weiterhin eine deutlich sichtbare und aktive rechte Szene, die den Großteil der gesammelten Vorfälle verursacht. Der Bezirk beherbergt die Bundeszentrale der NPD in Köpenick und hat in der Region rund um den Bahnhof Schöneweide mit einer verfestigten rechten Szene zu tun, die dort wohnt, Geschäfte betreibt. Die hegemoniale Bestrebungen lassen spürbar nach.

Auswertung des Pankower Registers für 2013

Die [mosktio] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Vielfalt registrierte im Jahr 2013 insgesamt 154 Vorfälle, denen als Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transphobie o.ä.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme bis neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr sind dies über 50 Meldungen mehr (2012: 95) und gegenüber dem Jahr 2011 (116) stellt dies ebenfalls eine signifikante Steigerung dar.

Presseschau vom 12. März 2014

Am 12. März fand im Prenzlauer Berg die Pressekonferenz zur Vorstellung der Register- und ReachOut-Zahlen des Jahres 2013 statt. Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse findet sich hier.

Die bisher dazu erschienenen Pressebeiträge:
 

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