Auswertung des Registers Treptow-Köpenick für das Jahr 2017 erschienen

Im Jahr 2017 wurden 310 Vorfälle dokumentiert (2016: 367), was einen Rückgang um ca. 15,5 % zum Vorjahr bedeutet. Es war das erste Mal in der Geschichte des Registers Treptow-Köpenick, dass die Vorfallszahlen sanken. Dies lässt sich auf den massiven Rückgang der rassistischen Mobilisierungen im Bezirk zurück führen, womit das Motiv Rassismus (- 49%) stark gesunken ist.

Jahresauswertung 2017 des Registers Steglitz-Zehlendorf

In Steglitz-Zehlendorf wurden im Jahr 2017 insgesamt 236 Vorfälle dokumentiert. Im Jahr 2016 waren es 247 Vorfälle, wobei die Zahl der Angriffe stark zurückgegangen (von 15 auf 5) und die Zahl der Veranstaltungen gestiegen ist (von 6 auf 19). Die Schwerpunkte im Bezirk bleiben weiterhin Steglitz (90) und Zehlendorf (67).

Jahresauswertung des Pankower Registers 2017

Die Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt [moskito] registrierte im Jahr 2017 insgesamt 230 Vorfälle, denen das Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit, etc.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme bis neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Meldungen gleich geblieben (2016: 229). Im Vergleich zu 2015 ein leichter Rückgang (2015: 241), aber auf gleich bleibenden Niveau.

Jahresbericht 2017 des Register Reinickendorf veröffentlicht

Das Register Reinickendorf veröffentlichte am 13. März 2018 seinen Jahresbericht für das Jahr 2017. In Reinickendorf stiegen die gemeldeten Vorfälle deutlich von 68 auf 107 im Jahr 2017 an, was auf die stärkere Etablierung und Professionalisierung des noch jungen Registers im Bezirk zurückzuführen ist. Im Vergleich zu anderen Bezirken wurden aus Reinickendorf besonders viele Fälle gemeldet, die der Vorfallsart "Sonstiges" und dem Motiv Antiziganismus zuzuordnen sind.

Auswertung 2017 des Register Charlottenburg-Wilmersdorf erschienen

Titelseite der Broschüre 'Auswertung Register-Bericht 2017' des Register Charlottenburg-WilmersdorfDas Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 13. März 2018 die Auswertungsbroschüre über das Jahr 2017 herausgegeben. In der Broschüre werden aktuelle Entwicklungen der neurechten und nazistischen Szenen in Charlottenburg-Wilmersdorf erläutert.

Einladung zum Pressegespräch am 13.3.2018: Angriffe und andere Vorfälle mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund in Berlin 2017

Die Angriffszahlen für das Jahr 2017 von ReachOut, der Berliner Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Bedrohung
und die Erkenntnisse der bezirklichen Register stellen wir Ihnen bei unserem Pressegespräch vor:

Wir freuen uns, Sie
am Dienstag, 13. März 2018 um 10:30 Uhr, in der Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32, Seminarraum 1, 12049 Berlin-Neukölln)
begrüßen zu dürfen.

Neuerscheinung: Raumnahme der Neuen Rechten in Westberlin

Titelseite der Broschüre 'machtergreiofung beim Mettbrötchen', Berlin, 2017Im Dezember 2017 ist die Broschüre "Machtergreifung beim Mettbrötchen - Raumnahme der Neuen Rechten in Westberlin" erschienen.

Ergebnisse der Bundestagswahl in Charlottenburg-Wilmersdorf

Zur Bundestagswahl 2017 kandidierten im Bezirk 24 Parteilisten in 2 Wahlkreisen (Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau-Charlottenburg-Nord). Hiervon wurden im Wahlbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf einzelne Parteien näher untersucht:

Neonaziaktionen für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess in Berlin

Am 17. August jährt sich der Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess im Kriegsverbrechergefängnis Spandau zum 30. Mal. Bundesweit nutzen Neonazis und GeschichtsrevisionistInnen dieses Datum, um ihre These vom Mord durch britische Agenten zu verbreiten. Aus diesem Grund wird derzeit zu einem Neonaziaufmarsch am 19. August in Berlin-Spandau unter dem Motto „Recht statt Rache“ mobilisiert. Die Berliner Neonazis begleiten diese Mobilisierung seit Wochen mit einer breitangelegten Propagandakampagne.

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